Wie man einen israelfeindliche Story auf Grundlage von buchstäblich nichts kreiert

Elder of Ziyon, 25. April 2022

Gestern hielt ich fest, dass ein israelfeindlicher Aktivist in Chicago in einer Rede vor einer Menschenmenge am Samstag behauptete: „Israelische Polizei und Militär betraten während der orthodoxen Feier des Heiligen Samstags am Osterwochenende die Grabeskirche.“

Das stimmt nicht.

Die israelische Polizei unternahm etwas zur Kontrolle der Menschenmengen. Das ist kaum berichtenswert. Aber die Palästinenser versuchen alles zu übertreiben, was israelische Sicherheitskräfte tun, um sie fürchterlich aussehen zu lassen.

Ein besonders absurdes Beispiel kommt von Ramallah News in einer Schlagzeile, die sagt: „ANSEHEN: Die Besatzung greift die Feiern zum ‚Heiligen Feuer‘ in der Grabeskirche an.“

Das Video der offiziellen Nachrichtenagentur WAFA zeigt eine absolut langweilige Szene, die aussieht wie beliebiges Sicherheitspersonal bei einer beliebigen Veranstaltung mit mehr als ein paar hundert Menschen.

Kein Gedränge. Keine lauten Stimmen. Nichts. (Es gab einen unbedeutenden Vorfall von Drängelei, als Pilger unter der Kuppel beschlossen eine Barrikade zu durchbrechen.)

Aber es ist für Palästinenser eine Schlagzeile wert, die eine Geschichte über israelisches Übel schaffen wollen, so dass die Fakten für das Narrativ zweitrangig sind.

Hier kommt der wirklich ironische Teil: Selbst wenn Sie behaupten, dass Israel Jerusalem besetzt hält, liegt die Verantwortung für die Sicherheit der Veranstaltung bei der Besatzungsmacht!

Tausende Menschen wollen sich in einen winzigen Raum stopfen, um diesem jährlichen Ereignis beizuwohnen und das ist in der Vergangenheit chaotisch, gefährlich und sogar tödlich gewesen, besonders unter muslimischer Herrschaft. Hier ist die Beschreibung einer AP-Depesche vom 2.:April 1955:

Der spektakulärste östliche Gottesdienst ist allerdings die Zeremonie des heiligen Feuers am Samstag in der Grabeskirche. Römischen Katholiken ist die Teilnahme an dieser Veranstaltung wegen der großen Mengen an Pilgern, die sich in die Kirche drängen verboten, weil das buchstäblich gefährlich wird. Bis vor ein paar Jahren schliefen hunderte Pilger in der Nacht davor in der Kirche, um dem Grab nahe zu sein, wenn das die Auferstehung Christi symbolisierende Feuer aus dem Grab bricht.
Ein englischer Reisender, der die Zeremonie 1834 erlebte, berichtete, dass er, um das Grab zu verlassen über die Leichen derer steigen musste, die in dem Gedränge, nachdem der Priester das Feuer aus dem Grab gab,zu Tode getrampelt wurden. Die Zeremonie ist heutzutage nicht so wild, aber dennoch füllen tausende Menschen die Kirche; einige sitzen auf Dachsparren und Fensterbrettern hoch oben in den Kuppeln des wackeligen alten Gebäudes, warten mit gelben Kerzen in der Hand, um sie an dem aus dem Grab kommenden Feuer anzuzünden.

Laut Völkerrecht ist ein Besatzer (und ein souveräner Staat noch viel mehr) grundlegend verpflichtet die öffentliche Ordnung und Sicherheit sicherzustellen.

Die Haager Regeln besagen, dass der Besatzer „alle in seiner Macht stehenden Maßnahmen treffen muss, um die öffentliche Ordnung und Sicherheit so weit wie möglich wiederherzustellen und sicherzustellen.“ Das ist eine vorrangige Verantwortung. Würde Israel keine Polizei dort einsetzen, um bei einer Veranstaltung, die in besetztem Gebiet leicht aus dem Ruder laufen könnte, die Ordnung aufrechtzuerhalten, würde es das Völkerrecht verletzen!

Aber grundlegende, höfliche und unaufdringliche Kontrolle einer Menschenmenge vorzunehmen wird in eine gewaltige Verletzung der Menschenrechte aufgeblasen.

Erst einmal ist der einzige Grund für die Maßnahmen zur Kontrolle der Menschenmenge, dass Israel keine Wiederholung der Katastrophe vom letzten Jahr in Meron riskieren will, bei der 45 Juden zu Tode getrampelt wurden.

Israelhasser wollen aber Blutvergießen sehen – das sie dann Israel anlasten können. Und wenn Israel das Blutvergießen verhindert, dann werfen sie Israel vor die Ordnung aufrechtzuerhalten.

Die Lügen und Scheinheiligkeit sind für jeden offensichtlich, der nicht bereits mit dem Hass auf Israel infiziert ist.

Die Neuerfindung der Vergangenheit Jerusalems durch die UNO

Dore Gold, JCPA, 30. Dezember 2021

Die UNO macht es schon wieder: Am 26. November 2021 verabschiedete die Vollversammlung eine Resolution mit Verweis auf den Tempelberg in Jerusalem, wo der Tempel Salomons einst stand – allerdings nur mit seinem arabischen Namen, Haram al-Scharif. Vom Standpunkt der UNO aus waren christliche und jüdische Verbindungen zu dem Bereich nicht existent.

Seit Jahren puscht die Bildungs-, Wissenschafts- und Kulturorganisation der UNO (UNESCO) inzwischen systematisch falsche Narrative zu Jerusalem, die die historische Verbindung des jüdischen Volks zu seinen heiligen Stadt leugnet. Im Mai 2016 beschloss die UNESCO, dass der Platz vor der Westmauer mit Anführungszeichen gekennzeichnet werden sollte, nachdem sie ohne jede Qualifikation den Begriff „Al-Buraq-Platz“ für genau diesen Bereich übernahm.

In den Folgejahren bestätigte die UNESCO diesen Sprachgebrauch. Diese Verzerrungen, eine unverhohlene Missachtung ihrer eigenen Statuten, sind in den Diskurs über Jerusalem in den internationalen Medien, an Universitäten und in Parlamenten der Welt eingedrungen. Was vor 200 Jahren unumstößlich war, wird heute bezweifelt.

Es reden so viele Leute über Jerusalem, aber nur wenige begreifen es wirklich.

Ich bin mehr als drei Jahrzehnte lang Diplomat gewesen, habe an der Front von Israels Kampf um die Heilige Stadt gestanden. 30 Jahre – und ich bin immer noch überrascht vom Ausmaß der Desinformation und des Tiefgangs der Ignoranz in Bezug auf die Heilige Stadt. Die Ignoranz angesichts überwältigender Beweise ihrer historischen Vergangenheit. Die Ignoranz gegenüber historischen Fakten selbst der jüngsten Geschichte.

50 Jahre sind seit der Wiedervereinigung Jerusalems vergangen und während überall im Nahen Osten heilige Stätten zerstört werden, werden sie in Jerusalem geschützt. Und doch wird Israels Legitimität immer wieder infrage gestellt.

Das wäre nicht das erste Mal. Nach der Zerstörung des Tempels im Jahr 70, vor fast 2.000 Jahren, versuchten die Römer die jüdische Verbindung zu Jerusalem auszumerzen; sie benannten die Heilige Stadt in Aelia Capitolina um. Sie versuchten den Geist der Überlebenden zu zerschlagen. Aber ihre historische Verbindung war in ihren Gedächtnissen wie auch im Alten Testament, dem Neuen Testament und sogar im Koran eingemeißelt.

Schließlich war das jüdische Volk aus seiner historischen Hauptstadt nicht fernzuhalten. Die Juden strömten zurück, wann immer sie konnten – nach den Niederlagen der Byzantiner, der Kreuzritter und wem immer, der sie mit Gewalt davon abhielt an ihren heiligen Stätten zu beten. 1864 dokumentierten die Briten, dass die Juden ihre unbestreitbare Mehrheit der Bevölkerung Jerusalems wieder hergestellt hatten, die bis heute besteht. Bei Israels Wiedergeburt 1948 rührte die UNO keinen Finger, als die Juden Jerusalems gewaltsam vertrieben und ihre Synagogen in Schutt und Asche gelegt wurden. Heute verdreht die UNO die Geschichte, statt das Erbe, die Rechte und das Vermächtnis aller Glaubensrichtungen in der Heiligen Stadt zu schützen.

Wildschweine

Angeblich haben die Juden ja die Wildschweine trainiert, so dass sie in Judäa/Samaria ausschließlich PA-Arabern Schaden zufügen.
Dass in Haifa Wildschweine friedlich (?) Futter suchen, wird von den Israelhassern vermutlich auch noch als Beweis für ihren Unsinn genommen.

Video: Coronavirus kann kreative israelische Hochzeiten nicht stoppen

United With Israel, 16. März 2020

Die Israelis erfinden erstaunliche Möglichkeiten zu heiraten und dabei das Verbot öffentlicher Zusammenkünfte von mehr als 10 Personen in geschlossenen Räumen einzuhalten.

Würden Sie in der Obst/Gemüseabteilung eines Ganzs im Supermarkt heiraten?

Würden Sie den Knoten binden, während Ihre Gäste über die Balkone einer Religionsschule verteilt sind?

Es gibt einige kreative Möglichkeiten, auf die Israelis es geschafft haben ihre Hochzeiten in Zeiten der Coronavirus-Verbote öffentlicher Zusammenkünfte in geschlossenen Räumen zu feiern.

Die Freude bei diesen Hochzeiten ist offensichtlich. Schauen Sie sich das an!