Die „moderate“ Hanan Ashrawi trauert um einen Terroristen

Elder of  Ziyon, 4. Juli 2022

Hanas Ashrawi twitterte:

Kamel Abdallah Alawneh, 19 Jahre alt, aus Jaba‘ Jenin wurde gestern von der israelischen Armee angeschossen und erlag heute seinen Wunden. Er war nach seinem älteren Bruder Kamel benannt, der 2003 von der israelischen Armee ermordet wurde. Mehrschichtige Qual, endlose israelische Verbrechen.

War Kamel ein unschuldiger Schaulustiger?

Natürlich nicht. Er war ein Terrorist. Er warf Brandsätze auf die IDF:

Die Hamas bezeichnete ihn als ihren „Sohn“ und gestaltete ein Märtyrerposter.

Bei seiner Beerdigung war seine Leiche in die Flagge der Al-Quds-Brigaden gewickelt.

Er wurde von jeder Menge bewaffneter Terroristen begleitet (Video im Originaltext).

Sein Bruder, nach dem er benannt war, war ebenfalls ein Hamas-Terrorist. Er wurde auf dem Weg zu einem Terroranschlag getötet.

Auch sein Vater war wegen Terrorismus in israelischen Gefängnissen.

Also war Kamel ein Terrorist aus einer Terror-Familie, der getötet wurde, als er Juden angriff und nach einem Bruder benannt, der ebenfalls getötet wurde, während er Juden angriff.

Das ist also derjenige, den Hanan Ashrawi betrauert.

Die eklatante Scheinheiligkeit der Islam-Apologien

Mücken aussieben, aber Kamele schlucken

Raymond Ibrahim, FrontPage Mag, 23. Mai 2022

Ein Video in arabischer Sprache zeigt einen muslimischen Kleriker, der anspricht, wie Terroristen islamische heilige Schriften „missbrauchen“, um Nichtmuslime zu töten; das ist ein ideales Beispiel der Heuchelei muslimischer Apologien.

Während seiner Predigt sagte Scheik Samir Haschish – der die Bombenanschläge auf koptische Kirchen in Ägypten ansprach, die im Lauf der Jahre hunderte Tote hinterlassen haben – dass diejenigen Muslime, die Kirchen angreifen und Ungläubige töten, oft einen sahih hadith (eine Äußerung, die Mohammed zugeschrieben und für authentisch gehalten wird) zitieren, in dem der Prophet sagte: „Ein Muslim darf nicht aufgrund des Berichts eines kafir [Nichtmuslims oder Ungläubigen] getötet werden.“ Nachdem er sagte, dass der Hadith das unverblümte Gemetzel an Nichtmuslimen nicht rechtfertigt, legt er dar:

Der Hadith selbst ist natürlich authentisch… Der Hadith bedeutet jedoch nicht, dass wer auch immer, ohne Grund, irgendjemanden vom Volk des Buches [Christen und Juden] tötet, recht gehandelt hat. Überhaupt nicht – der Hadith sagt das nicht; er sagt nicht, dass diejenigen, die das tun Recht haben. Der Hadith schließt lediglich die Todesstrafe als mögliche Strafe aus. Mit anderen Worten: Der Muslim, der einen Nichtmuslim ohne Grund tötet – ist er im Unrecht oder nicht? Er ist im Unrecht. Soll er bestraft werden oder nicht? Er muss bestraft werden – aber nicht mit dem Tod. Lasst ihn irgendwie bestraft werden, aber tötet ihn nicht. Warum? Wegen dem, was der Hadith sagt. Der Prophet sagte: „Ein Muslim darf nicht aufgrund der Aussage eines kafir [Ungläubigen] getötet werden.“ Warum? Weil deren Blut nicht gleich ist. Das Blut des Muslims gilt mehr. Nennt es Rassismus oder was immer ihr wollt, aber natürlich ist das Blut des Muslims übergeordnet. Das steht nicht zur Debatte. [eigene Übersetzung – R.Ibrahim]

Bemerkenswert daran ist, dass der Scheik zwar behauptet, Radikale würden den Hadith verdrehen, er würde etwas sagen, das er nicht sagt – dass jeder Muslim, der irgendeinen Ungläubigen tötet, von Bestrafung ausgenommen ist – was der Hadith wirklich sagt – dass das Leben eines Muslim wertvoller ist als das Leben eines Nichtmuslims – aber wenig besser und möglicherweise schlimmer ist.

An Details wird herumgemäkelt, während das Grundproblem ignoriert wird – heißt: „Mücken aussieben, aber Kamele schlucken“, um Christus zu zitieren (Matthäus 23,24) – ist zunehmend das, wie muslimische Kleriker den Islam von der Gewalt und Intoleranz trennen, die in seinem Namen begangen werden.

Bedenken Sie zum Beispiel, wie ein fachkundiger muslimischer Gelehrter der Versklavung und Vergewaltigung nichtmuslimischer Frauen Glanz verleihen wollte. Bei der Diskussion von Sure 4,3, die sich auf ungläubige Kriegsgefangene als „Besitz“ bezieht, erklärte Suad Saleh, eine Professorin für islamische Doktrin an der Al-Azhar-Universität in Ägypten, korrekt, dass „weibliche Kriegsgefangene ‚dir gehören‘. Um sie zu demütigen, werden sie Eigentum des Armeekommandeurs oder eines Muslim und er kann genauso Sex mit ihnen haben, wie mit seinen Ehefrauen.“

Aber dann sprach die Al-Azhar-Professorin weiter, als sei das wahre Problem nicht die  Institutionalisierung der Sexsklaverei durch den Islam, sondern wie manche Muslime diese zum Nachteil des Images des Islam missbrauchen. Sie sagte:

Einige [muslimische] Opportunisten und Extremisten, die nur dem Islam schaden, sagen: „Ich werde eine Frau aus Ostasien [als Sexsklavin] unter dem Status der ‚Besitztümer der rechten Hand‘ herbringen. Und mit der Zustimmung meiner Ehefrau werde ich dieser Frau ein Zimmer im Haus zuteilen und werde mit ihr als Sklavin Sex haben.“ Das ist Unsinn. Das wird vom Islam überhaupt nicht verordnet. Der Islam sagt, dass eine Frau entweder eine Ehefrau oder eine Sklavin ist. Legitim besessene Sklavinnen sind Teil der Kriegsgefangenen.

Was Ägyptens Professorin Saleh, Scheik Haschish und viele andere Gelehrte offenbar nicht begreifen, ist: Inhärent ungerechte Gesetze – solche, die die sexuelle Versklavung von Frauen erlauben, weil sie keine Muslime sind oder dass unter der Annahme zu handeln, dass der Wert menschlichen Lebens auf ihrem Status als Muslime oder Nichtmuslime gründet – werden immer „missbraucht“.

Zum Beispiel heißt es in Sure 2,256, dass es im Islam keinen Zwang gibt. Doch weil andere Koranverse Muslime auffordern zu hassen (Sure 60,4; 3,28) und zu Krieg gegen Christen und Juden aufrufen (Sure 9,29), ist es nur natürlich, dass Zwangskonversionen in Vergangenheit und Gegenwart üblich gewesen sind. Immerhin kann für die Hölle bestimmte Ungläubige dazu zu zwingen den Islam anzunehmen als altruistische Tat rational gemacht werden. Darüber hinaus hilft es den Islam mächtig zu machen, was immer etwas Gutes ist. So erklärte ein Menschenrechts-Bericht bei der Diskussion ungezügelten sexuellen Missbrauchs und erzwungener Konversion christlicher Mädchen in Pakistan:

Die dunkle Seite der Zwangskonversion zum Islam beschränkt sich nicht nur auf die religiösen muslimischen Gruppen, sondern involviert auch die kriminellen Elemente, die Vergewaltigung und Entführung betreiben und dann ihre abscheulichen Verbrechen rechtfertigen, in dem sie die Opfer zwingen zum Islam konvertieren. Die muslimischen Fundamentalisten gewähren diesen Kriminellen freudig Unterschlupf und benutzen die Ausrede, dass sie ihrer heiligen Sache die Zahl der Muslime zu vergrößern einen großen Dienst erweisen (Hervorhebung hinzugefügt).

Genauso heißt es in Sure 9,29, dass Krieg gegen die Völker des Buchs erst enden kann, wenn Letztere zustimmen Tribut (jizya) an ihre muslimischen Herrscher zu zahlen. Und sie zahlten, deutlich mehr als ein Jahrtausend lang, bis die Praxis dank europäischen Drucks während der  Kolonialzeit formell abgeschafft wurde. Verfechter sagen, Sure 9,29 bedeutet, dass Christen und Juden die Jizya an Repräsentanten des islamischen Staats zahlen müssen, nicht an irgendeinen Muslim. Heute betrachten jedoch Kriminelle mit muslimischem Hintergrund, die mit den Grundlagen von Sure 9,29 vertraut sind – dass Ungläubige bekämpft werden müssen, bis sie zahlen – Christen und andere Minderheiten in ihrer Mitte als Sparschweine: Sie können beliebig ausgeraubt, geplündert und entführt werden, um Lösegeld zu erpressen – manchmal sogar nach Zahlung des Lösegelds getötet werden – wie die koptischen Christen Ägyptens bezeugen können.

So erklärte einst ein muslimischer Kleriker und Empfänger von Sozialleistungen in Großbritannien, der die britischen Steuerzahler als „Sklaven“ bezeichnete:

Wir nehmen die Jizya, die ohnehin unser haq ist [Arabisch für „Anteil“ oder „Recht“]. Die normale Situation ist übrigens  Geld vom kafir [Ungläubigen] zu nehmen, nicht wahr? Das ist also die normale Situation. Sie geben uns das Geld – sie arbeiten, geben uns das Geld. Allahu Akbar. Wir nehmen das Geld.

Kurz gesagt: Das Problem ist weniger, dass einige Muslime fälschlich glauben, sie würden keine Strafe verdienen, wann immer sie „minderwertige“ Ungläubige töten – sondern dass islamische heilige Schriften überhaupt lehren, dass muslimisches Blut nichtmuslimischem Blut „überlegen“ ist; das Problem ist weniger, dass manche Muslime die Regeln des Islam zu sexueller Versklavung ungläubiger Frauen nicht streng befolgen – sondern dass der Koran überhaupt erlaubt nichtmuslimische Frauen zu versklaven; das Problem ist weniger, dass manche Muslime den Auftrag des Korans ignorieren, dass es keinen Zwang im Glauben geben soll – sondern dass er überhaupt zu Feindschaft und Krieg gegen Nichtmuslime auffordert; das Problem ist weniger, dass manche Muslime den Regeln des Islam, wer das Recht hat die Jizya von den Ungläubigen einzusammeln, nicht strikt befolgen – sondern dass er die finanzielle Erpressung von Nichtmuslimen überhaupt erlaubt.

Es ist kein Trost zu erfahren, dass islamische heilige Schriften fehlinterpretiert werden, um diese Ungerechtigkeit zu fördern, wenn ihre richtige Interpretation diese Ungerechtigkeit tatsächlich erlaubt.

Die Kapitulation der Europäischen Union vor der palästinensischen Autonomiebehörde

Mitgliedstaaten öffnen ihre Taschen für die Palästinenser – „bedingungslos“

Hugh Fitzgerald, FrontPage Mag, 23. Juni 2022

Ursula von der Leyen, die Präsidentin der Europäischen Kommission, twitterte am 14. Juni ihre frommen Hoffnungen für die Beziehung zwischen der EU und Israel: „Die EU und Israel sind dazu bestimmt Freunde und Verbündete zu sein. Denn die Geschichte Europas ist die Geschichte des jüdischen Volks. Unsere Demokratie blüht, wenn auch jüdisches Leben blüht. Ich bin dem Kampf gegen Antisemitismus und der Förderung jüdischen Lebens in der EU verpflichtet.“

Aber natürlich ist sie das. Sie wird alles ihr Mögliche tun, um Antisemitismus zu bekämpfen, außer zu fordern, dass die bösartigsten antisemitischen Schulbücher, nämlich die von den Palästinensern verwendeten, die mörderischen Judenhass lehren, von der PA abgeändert werden, bevor die EU ihre großzügige Hilfe für Ramallah erneuert. In einer scheinbar vielversprechenden Zurschaustellung von Rückgrat fror die EU alle Gelder an die PA vierzehn Monate lang ein. Doch am Ende schaffte es die PA erneut siegreich daraus hervorzugehen, nicht ein einziges Komma in ihren boshaften Schulbüchern zu ändern, während die EU schließlich nachgab und begann wieder hunderte Millionen Dollar in die Kassen der PA zu gießen begann, die die Palästinenser als ihr Recht annehmen.

Ein Bericht über die Kapitulation der EU vor der PA findet sich hier: „EU-Staaten stimmen dafür die Gelder für die antisemitische Hetze der Palästinenser in Schulbüchern fortzusetzen“, von Lahav Harkow, Jerusalem Post, 14. Juni 2022:

Die EU versäumte es am Dienstag [14. Juni] einen Vorschlag zu verabschieden, etwa 5% ihrer Unterstützung für die palästinensische Autonomiebehörde angesichts antisemitischer Hetze in ihren Schulbüchern zurückzuhalten, nachdem diese 14 Monate lang eingefroren waren.

Die EU konnte es nicht einmal schaffen lediglich 5% – eine lachhafte Kleinigkeit – ihrer Unterstützung für die PA zu kappen, so viel Angst hat sie vor der wütenden Reaktion der PA, so begierig ist sie ihre Zustimmung zu behalten.

Stattdessen beschloss die Europäische Kommission – deren Präsidentin Ursula von der Leyen am Dienstag in Israel war – der PA bedingungslos Geld zu geben, trotz der Feststellung einer von der EU in Auftrag gegebenen Studie des Georg-Eckert-Instituts, die im Juni 2021 bestätigte, dass palästinensische Schulbücher Antisemitismus, Verherrlichung von Terrorismus und die Auslöschung Israels aufweisen.

Was muss passieren, damit die EU anerkennt, dass sie Antisemitismus der schlimmsten Sorte fördert, indem sie erlaubt, dass beeindruckbare palästinensische Kinder in einer Kultur des Judenhasses unterrichtet wird? Warum glaubt sie die Erkenntnisse ihrer eigenen beauftragten Experten vom Georg-Eckert-Institut über den Antisemitismus, die Verherrlichung von Terrorismus und die Löschung Israels von der Weltkarte nicht? Warum schaffte es die EU, die Gelder für die PA 14 Monate zurückzuhalten, in der Hoffnung, dass die PA ihre Schulbücher bereinigt und dann ohne Erklärung zerbröckelt dann plötzlich? Wenn eine Überarbeitung der Schulbücher „zu viel Zeit“ gebraucht hätte, warum hätten der PA nicht arabischsprachige Schulbücher aus anderen arabischen Ländern wie Bahrain oder den VAE besorgt werden können, wo der Antisemitismus wahrscheinlich verhaltener oder sogar, das erlauben wir uns zu glauben, jetzt komplett abwesend ist, weil diese Länder sich den Abraham-Vereinbarungen angeschlossen haben?

Die Europäische Kommission genehmigte am Dienstag ein Hilfspaket von €224,8 Millionen für die Palästinenser, zusätzlich zu den früheren Zuwendungen von €92 Millionen an die UNRWA und €25 Millionen ausdrücklich für humanitäre Hilfe. Die EU sieht vor, in den Finanzjahren 2021/22, 2022/23 und 202/24 insgesamt €1,152 Milliarden finanzielle Unterstützung für die Palästinenser auszugeben.

Die EU war und ist gegenüber den Palästinensern außergewöhnlich spendabel. Zuwendungen nur innerhalb dieses Jahres, 2021/22, werden 250 Millionen Euro betragen, die direkt an die PA gehen, weitere 92 Millionen Euro, die an die UNRWA geschickt werden und 25 Millionen Euro, die „humanitärer Hilfe“ zugeteilt werden. Mit anderen Worten: Die Palästinenser werden von der EU in diesem einen Finanzjahr mit rund 375 Millionen Euro überhäuft. Und in den drei Jahren von 2021 bis 2024 hat die EU prognostiziert ihre finanzielle Unterstützung auf 1,152 Milliarden Euro belaufen zu lassen.

Wie konnte es dazu kommen, dass solch kolossale Summen jemals als Mengen behandelt wurden, die die EU den Palästinensern zur Verfügung stellen muss? Wo hat dieser Unsinn angefangen? Irgendwie sind die Palästinenser zur privilegiertesten aller Gruppen weltweit geworden, die behaupten bedürftig zu sein. Es gibt viele Milliarden Menschen, die weit ärmer sind als die Palästinenser, die Armen im Subsahara-Afrika, in Südamerika und in Südasien, die wenig oder nichts von der EU bekommen. Denken Sie an die Indios in Bolivien, Peru, Ecuador, Mexiko, die Bauern, die in Haiti, Nigeria, dem Südsudan, Äthiopien, der Demokratischen Republik Kongo unter Trockenheit und Hunger leiden. Denken Sie an die Millionen armseligen Tagelöhner in Indien und Bangladesch. In all diesen Ländern übertrifft die entsetzliche Armut alles, was die Palästinenser erdulden. Dennoch protestiert niemand in der EU gegen diesen Zustand, fordert, dass das Geld, das Jahr um Jahr an die Palästinenser geht, an diese Indios in den Anden, die vernachlässigten Bettler in Kalkutta, die hungernden Bauern in Äthiopien und im Südsudan gehen. Genauso hält niemand an, um die Frage zu stellen, warum es nur einer einzigen Gruppe – den Palästinensern – erlaubt wird ihren Flüchtlingsstatus als vererbbare Eigenschaft weiterzugeben, so dass die Zahl dieser „Flüchtlinge“ ständig zunimmt, da immer mehr von ihnen geboren und dann auf die Listen der UNRWA gesetzt werden, um den Überfluss der Vorteile zu genießen, die keinen anderen „Flüchtlingen“ geboten werden.

Im September 2021 sagte Prof. Dr. Eckhardt Fuchs, Direktor des Georg-Eckert-Instituts, dem Europaparlament, dass zwar einige Bücher UNESCO-Standards befolgen, „in anderen Bereichen tun sie das nicht. Hier finden sich Aufstachelung zu Hass, antisemitische Teile und das haben wir sehr deutlich und differenziert gesagt.“

32 Mitglieder des Europaparlaments aus verschiedenen Parlamentariergruppen riefen von der Leyen im letzten März mit einem Brief auf, die Bedingungen für die Finanzierung des palästinensischen Bildungssektors festzulegen.

Jahre der Verhandlungen mit der PA und wiederholte Versprechen von „Null Toleranz“ für Antisemitismus seitens der Kommission, haben leider versagt die gewünschte Veränderung herbeizuführen“, hieß es in dem Brief. „Palästinensische Kinder werden weiter missbraucht, weil sie gelehrt werden zu hassen. Die PA aufzufordern diese Bücher zu überarbeiten ist kein Aufzwingen, sondern selbstverständlich und eine nicht verhandelbare Pflicht.“

Ursula von der Leyen, Kopf der Europäischen Kommission, war trotz ihrer Versprechungen Antisemitismus zu bekämpfen ungerührt. Sie hatte sich entschieden. Wenn die PA es ablehnt ihrer Verpflichtung zu Änderungen in ihren Schulbüchern nachzukommen, dann ist es halt so; das war kein Grund für die EU unschuldige Palästinenser zu „bestrafen“, indem Hilfe zurückgehalten wird. Sie verstand auch nicht, dass Kinder in mörderischem Hass zu erziehen, sie zu lehren terroristische Mörder zu ehren und nachzuahmen, Kindesmissbrauch darstellt.

Als das Europaparlament im April den Haushalt für 2021 überprüfte, verurteilte es die Hetze in der palästinensischen Bildung und forderte, dass „alle von Unionsgeldern unterstützten Schulbücher und -materialien, die in Schulen verwendet werden, mit den UNESCO-Standards für Frieden, Toleranz, Koexistenz und Gewaltfreiheit übereinstimmen müssen.“

Vor nur zwei Monaten, im April, forderte das Europaparlament einmal mehr, dass die Schulbücher der PA abgeändert werden, damit sie die „Standards für Frieden, Toleranz, Koexistenz und Gewaltfreiheit“ der UNESCO erfüllen. Nichts davon passierte – tatsächlich überhaupt nichts. In diesen Schulbüchern wurde nicht ein einziges Komma geändert. Und dann, weniger als zwei Monate später, vergaß die Europäische Kommission alles, was das Europaparlament gefordert hatte und verpflichtete sich der PA jedes Stückchen Hilfe zu bieten, die zurückgehalten werden sollte, sollten die UNESCO-Standards nicht erfüllt.

Dennoch beinhaltet das Paket €145,35 Millionen für Gehälter und Pensionen von PA-Bediensteten, darunter diejenigen, die Schulbücher schreiben.

Diejenigen, die am direktesten für die Verbreitung antisemitischen Hasses verantwortlich sind, die Autoren dieser Schulbücher, erhalten wieder ihre Gehälter und Renten, gezahlt von der immer zuvorkommenden EU.

Das Hilfspaket beinhaltet auch €3 Millionen zur „Förderung von genderzugänglicher Politik und Gesetzen im besetzen Palästinenserterritorium“.

Palästinensische Schulbücher verherrlichen Dalal al-Mughrabi, eine Palästinenserin, die für die Ermordung von 38 Israelis, 13 davon Kinder, verantwortlich war; das geschieht im Kontext der Stärkung von Frauen, hieß es in dem Bericht; dem wurde hinzugefügt, dass es „keine weiteren Porträts bedeutender Frauen in der palästinensischen Geschichte“ gibt.

Als die palästinensischen Schulbuchautoren eine stark gemachte Frau finden mussten, über die sie schreiben konnten, jemanden, von dem die palästinensischen Mädchen stolz lernen und sie nachzuahmen anstreben können, einigten sie sich nicht auf eine palästinensische Künstlerin, Schriftstellerin, Musikerin, Schauspielerin oder Sportlerin, sondern auf Dalal al-Mughrabi, die Terroristin, die für die Ermordung von 38 Israelis verantwortlich war, darunter 13 Kinder. Das ist die Frau, die palästinensischen Mädchen als Vorbild angeboten wird. Tatsächlich ist sie die einzige Frau, die für die Diskussion in den palästinensischen Schulbüchern ausgesucht wurde. Das Einzige, für das sie berühmt ist, ist Massenmord.

Kurz nach der Abstimmung im April sagte ein offizieller EU-Vertreter, sie würden „unseren Partnern keine Reformen aufzwingen“, aber die PA arbeite an der Reform ihres Bildungssektors.

Doch diese Bemerkung widerspricht der Geschichte der letzten Jahre, als die EU ständig versucht hat „Reformen anzuordnen“ – heißt die PA ständig zu bitten den Antisemitismus aus ihren Schulbüchern zu entfernen und das wird ständig abgeblockt. Statt zu versuchen die PA stärker unter Druck zu setzen, indem alle Hilfsgelder zurückgehalten werden, gibt die EU jedes Jahr schlussendlich ihre Versuche auf und behauptet sogar, es sei tugendhaft nicht zu viel Druck auszuüben: „Wir zwingen unseren Partnern [sic] keine Reformen auf.“ Warum nicht? Warum sollten diejenigen, die die Macht haben ihre Großzügigkeit an Bedingungen zu knüpfen, das nicht tun? Sicherlich besteht die am meisten gerechtfertigte Bedingung darin, darauf zu bestehen, dass die Empfänger der Hilfe aufhören ihre Kinder einer Gehirnwäsche zu Hass zu unterziehen und Juden töten zu wollen.

Die EU finanziert keine Schulbücher, sondern wir unterstützen den palästinensischen Bildungssektor“, sagte ein EU-Vertreter. „Die EU ist verpflichtet qualitativ hochwertige Bildung in Palästina zu unterstützen. Das ist ein unverzichtbarer Beitrag friedliche Koexistenz, Toleranz und gegenseitiges Verständnis sicherzustellen.“ Die EU strebt an, „Hand in Hand mit der PA daran zu arbeiten, auch auf Grundlage der Studie des Georg-Eckert-Instituts.“

Kompletter Blödsinn und Lüge. Die EU ist verpflichtet „qualitativ hochwertige Bildung zu unterstützen“, indem Schulbücher verwendet werden, die Passagen beinhalten, die in den Stürmer passen würden? Natürlich werden mit dem Geld, das die EU gibt, Schulbücher bezahlt. Wie hilft das der PA gegebene Geld, das diese hasserfüllten Texte bezahlt, „friedliche Koexistenz, Toleranz und gegenseitiges Verständnis sicherzustellen“? Es gibt keine Möglichkeit die „Kosten der Schulbücher“ und die des Gesamthaushalts zu trennen; Hilfsgeld ist austauschbar. Wenn die EU sagt, sie wird für X bezahlen, aber nicht für Y, dann kann die PA als Empfänger das Geld nehmen, die es für X verwenden wollte und es stattdessen für Y ausgeben.

In der EU gibt es keine Toleranz für Aufstachelung zu Hass, Gewalt als Mittel zum Erreichen politischer Ziele und für Antisemitismus in all seinen Formen“, fügte der Vertreter hinzu. „Diese Prinzipien sind für die Kommission nicht verhandelbar. Jedes Material, das ihnen widerspricht … hat keinen Platz in Schulbüchern und Klassenräumen.“

Reiben Sie sich ungläubig die Augen. Glauben dies Narren tatsächlich, was sie sagen? Oder glauben sie, wir, ihr weltweites Publikum, sind noch größere Narren, weil wir ihnen glauben werden? Wie kann dieser EU-Vertreter mit unbewegter Miene sagen, „in der EU gibt es keine Toleranz für Aufstachelung zu Hass, Gewalt und Antisemitismus in all seinen Formen“? Fünfzehn Minuten mit der Betrachtung dieser grauenerregenden Texte zu verbringen, die gestern, heute und morgen in den PA-Schulen verwendet werden, würde jeden bezüglich dieser außergewöhnlichen Behauptung eines Besseren belehren.

Daniel Schwammenthal, der Direktor des zum American Jewish Committee gehörenden Transatlantic Institute in Brüssel, sagte: „Die EU hatte die historische Gelegenheit und Verpflichtung eine klare Haltung gegen Antisemitismus und Hetze und für Frieden zwischen Israelis und Palästinensern einzunehmen, beschloss aber leider sie zu verplempern.“

Im April schien es so, dass die EU entschlossen war nicht wieder einzuknicken, sondern ihre Forderung durchzuhalten, dass die PA ihre Schulbücher überarbeitet, wenn sie will, dass der Hilfsgeldhahn wieder aufgedreht wird. Weniger als zwei Monate danach hat die PA nicht nur keinen Deut oder Pünktchen ihrer hasserfüllten Texte geändert, sondern die EU hat den Geldhahn trotzdem wieder geöffnet.

„Diese Entscheidung widerspricht den Kernwerten der EU, ihrem erklärten Ziel eine Zweistaatenlösung zu fördern und ignoriert die wiederholten Aufrufe des Europaparlaments solche Hetze in palästinensischen Schulbüchern zu beenden, die mit EU-Geldern unterstützt werden“, sagte er [Daniel Schwammenthal].

„Die Entscheidung ist einfach unverständlich, bedenkt man, dass die allererste EU-Strategie der Kommission zur Bekämpfung von Antisemitismus, veröffentlicht vor gerade acht Monaten, ausdrücklich erklärt, dass die EU sicherstellen muss, dass externe Gelder nicht für Aktivitäten zweckentfremdet werden, die zu Hass und Gewalt gegenüber Juden aufstacheln.“

Marcus Sheff, CEO von IMPACT-se, der Schulbücher des Nahen Ostens analysierte, sagte: „Das Thema der PA-Schulbücher ist heute zu wichtig, als dass es einfach von der Agenda der Kommission und des Parlaments verschwinden darf.“

„Tatsache ist, dass – Stand heute – keine Verbesserungen an den Schulbüchern vorgenommen wurden“, sagte er. „Im Gegenteil: Erst letzten Monat wurden vom Parlament verstärkte Stufen des Antisemitismus in den neuen Lernkarten und direkte Aufrufe zur Gewalt verurteilt.“

Die palästinensischen Schulbuchautoren haben Haddsch Amin al-Husseini und seinen Freund Heinrich Himmler stolz gemacht. Sie haben die Dosis des Antisemitismus in den „neuen Lernkarten“ verstärkt, die ihre nicht überarbeiteten Schulbücher begleiten und die Schüler zu den wichtigsten Lernthemen begleiten. Diese Lernkarten und die Aufrufe zu Gewalt gegen Juden waren beide vom Europaparlament nur einen Monat, bevor die EU fast €375 Millionen an Hilfsgeldern genehmigte, verurteilt worden. Niemand kann erklären, warum die EU die 14 Monate lang eingefrorenen Gelder für die PA plötzlich freigab.

Das Europaparlament verabschiedete 2021 einen Beschluss, der dazu aufforderte die EU-Finanzierung an die Bedingung zu knüpfen die Hetze zu entfernen.

„Diese Entscheidung spiegelt die Ansicht von Millionen Europäern, vertreten von gewählten Mitgliedern des Europaparlaments, die eindeutig ein Ende des Missbrauchs ihrer Steuergelder sehen wollen, bis positive Veränderungen gemacht worden sind“, sagte er. „Sie und ihre gewählten MdEPs werden ihre Meinung nicht ändern, weil Frau von der Leyen möchte, dass das Thema verschwindet.“

Vierzehn Monate sind mit dem Ringen darum, die PA dazu zu bringen den Antisemitismus in ihren Schulbüchern aufzuräumen, verbracht – verschwendet – worden. Die Mitglieder des Europaparlaments stimmten im April mit überwältigender Mehrheit dafür die Gelder zurückzuhalten, bis diese Veränderungen vorgenommen wurden. Die PA ist standhaft geblieben; die Europäische Kommission kapitulierte und leerte Ihre Taschen in die Kassen der PA. Ein weiteres Jahr, weitere hunderte Millionen Euro. Vielleicht wird jemand anderes, jemand moralisch fortgeschritteneres den Platz dieser wohlgefälligen Freudebereiterin Ursula von der Leyen einnehmen, der Dame, die uns ohne die geringste Scham oder Verdruss erzählt, sie sei „gegen alle Formen von Antisemitismus“. Wir können nur darauf hoffen.

Warum der Vorstandsvorsitzende von Ben&Jerry’s Israel Ben & Jerry’s verklagt

Avi Abelow, Israel Unwired, 23. Juni 2022

Unilever ist vor der Kampagne zur Eliminierung Israels eingeknickt – Ihr Lizenznehmer Ben & Jerry’s Israel beschäftigt Araber, Juden und sudanesische Flüchtlinge – wer wird wegen des Boykotts entlassen?

Ben & Jerry’s Israel ist ein unabhängiger Lizenznehmer von Ben & Jerry’s und gehört nicht B&J oder dessen Eigentümer Unilever.
Unten finden Sie einen Post, der vom Vorstandsvorsitzenden von Ben & Jerry’s Israel, Avi Zinger, ursprünglich auf Comonsense.news veröffentlichte.

Mitte der 1980-er Jahre entdeckte ich bei einer Reise durch Vermont eine junge Eiskrem-Firma namens Ben & Jerry’s. Ich war beeindruckt von ihrer Qualität und organisierte ein Treffen mit Ben Cohen. Wir hatten sofort eine Verbindung und ich schlug ihm einen Plan vor Ben & Jerry’s nach Israel zu bringen. So wurde ich zum ersten Lizenznehmer der Firma.

Aber jetzt, nach drei Jahrzehnten, werde ich aus meiner Lizenz gedrängt, weil ich es ablehne meine Nachbarn zu diskriminieren.

Lassen Sie mich erklären.

Bevor die meisten Amerikaner überhaupt von Ben & Jerry’s gehört hatten, eröffnete ich 1988 einen Scoop Shop[*] in Tel Aviv. Die Leute liebten ihn. Ich begann Chunky Monkey und Cherry Garcia in israelischen und palästinensischen Städten herzustellen, zu verkaufen und zu liefern. Muslime, Juden, Christen, Drusen – alle aßen es.

Fast 35 Jahre lang – in meinen Fabriken in Südisrael, in unseren Scoop Shops und mit den Fahrern und Lieferanten, die unser Produkt auf Märkte in ganz Israel und in palästinensische Städte und Orte bringen – habe ich das Privileg gehabt mit einer unglaublichen Bandbreite an Menschen zu arbeiten. Religiöse und säkulare Araber und Israelis, sudanesische und äthiopische Flüchtlinge, Immigranten, die damit kämpfen Hebräisch zu lernen und Leute mit Behinderungen. Einige haben seit Jahrzehnten mit mir gearbeitet. Wir haben unser Leben Ben & Jerry’s gewidmet und sind eine erweiterte Familie geworden, haben persönliche Freundschaften mit Angestellten, dem Management und der Leitung in den USA geschlossen.

Ich teile die Hingabe der Firma an soziale Gerechtigkeit und habe enorme Energie und persönliche Ressourcen in Programme investiert, die Koexistenz und Toleranz zwischen Palästinensern und Israelis fördern. Dazu gehört: Middle East Entrepreneurs of Tomorrow, ein dem M.I.T. angeschlossenes Programm, das palästinensische und israelische Highschool-Schüler unternehmerische Kenntnisse beibringt; Seeds of Peace, das israelische und palästinensische Jugendliche zusammenbringt, das Ethiopian National Project, das äthiopischen Immigranten hilft sich in Israel zu assimilieren; Global Learning and Observations to Benefit the Environment, ein wissenschaftliches Bildungsprogramm, das die NASA sponsort und zu dem arabische und jüdische Schulkinder gehören; Jordan River Village, eine Initiative von Paul Newman, die tödlich erkrankten Kindern und ihren Familien die Gelegenheit gibt einen einwöchigen Ferien-Aufenthalt zu bekommen; und Kids4Peace, dessen Name für sich selbst spricht.

Jahrzehnte lang hat Ben & Jerry’s Israel diese und weitere Anliegen unterstützt, darunter von mir entwickelte Initiativen wie „Fruits of Peace“ – ein Projekt zur Stärkung wirtschaftlicher Kooperation zwischen Israelis und Palästinensern durch Entwicklung von Eiskrem-Geschmäckern, die Zutaten verwenden, die von lokalen palästinensischen Bauern kommen. Aber die antiisraelische Bewegung Boykott, De-Investition und Sanktionen, die Koexistenz nicht unterstützt, verhinderte, dass wir mit diesem Programm vorankommen, das Palästinensern wie kein anderes wirtschaftliche Türen öffnete.

Im Gegensatz zu dem, was Sie gelesen haben mögen, geht es BDS nicht um Widerstand gegen eine bestimmte israelische Politik. Es geht um Opposition gegen Israels Existenz an sich und damit lehnt sie jegliche Bemühung zur „Normalisierung“ der Beziehungen zwischen Israelis und Palästinensern ab. BDS geht es mehr darum Israel insgesamt zu beendigen, als darum wirtschaftliche Möglichkeiten für Palästinenser zu schaffen.

Jahre lang hat die BDS-Bewegung gegen den Hauptsitz von Ben & Jerry’s in Vermont geschossen, gefordert, dass die Firma Verkäufe dort beendet, was sie die „Besetzten Palästinensergebiete“ nennt. Aber die Hauptkonsumenten in diesen Gebieten sind Palästinenser. Mit anderen Worten: BDS-Aktivisten wollten, dass Ben & Jerry’s den Palästinensern „hilft“, indem sie ihnen die Arbeitsplätze (und Eiskrem) entziehen.

Ben & Jerry’s widerstanden dem Druck. Der Vorstand der Firma besuchte uns zweimal in Israel und sah, wie die Palästinenser und Israelis von unseren Koexistenzprojekten und sozialen Arbeiten profitierten. Letzten Mai änderte sich alles, als der Druck einen Siedepunkt erreichte und Ben & Jerry’s darauf bestanden, dass ich aufhöre Eiskrem an meine Kunden in Ostjerusalem und der Westbank zu liefern.

Ich konnte dem nicht nachkommen. Ich lehne es ab zu diskriminieren und ich glaube sehr daran, dass Boykotte nicht der Weg zum Frieden im Nahen Osten sind. Aber am Wichtigsten überhaupt: Die Anweisung von Ben & Jerry’s ist gesetzwidrig.

Israels Antidiskriminierungsgesetz verbietet die Diskriminierung von Einzelnen auf Grundlage des Wohnortes. Die Direktive der Firma bricht zudem Israels Antiboykott-Gesetz, amerikanische Antiboykott-Gesetze und -politik, die Bedingungen meiner Lizenzvereinbarung und die Bedingungen eines Einwilligungs-Erlasses, den Ben & Jerrry’s sowie Unilever, Ben & Jerry’s Muttergesellschaft, als Bedingung dafür unterschrieben, dass Israel den Zusammenschluss von Ben & Jerry’s und Unilever genehmigte.

Zu fordern, dass ich aufhöre meine Eiskrem auf Grundlage ihres Wohnortes an alle Kunden zu verkaufen – Palästinenser oder Israelis, Christen oder Drusen – ist illegal. Das ist der Grund, weshalb Ben & Jerry’s Behauptung, dies sei kein Boykott Israels, hinterhältig ist. Gemäß dem Gesetz kann niemand rechtmäßig tun, was Ben & Jerry’s von mir zu tun fordert. Bis also Ben & Jerry’s jemanden findet, der bereit ist gegen israelisches und US-Recht, öffentliche Politik, zu verstoßen, wird es nirgendwo in Israel Ben & Jerry’s geben, wenn meine aktuelle Lizenz Ende dieses Jahres ausläuft.

Ich habe Alternativen vorgeschlagen. Ich schlug vor einen palästinensischen Lieferanten die Lieferungen in der Westbank übernehmen zu lassen – eine bedeutende wirtschaftliche Chance. Aber als Ben & Jerry’s erfuhren, dass der Lieferant, natürlich, die Verkäufe in dem Gebiet erhöhen wollte, lehnten sie ab. Wie sie erklärten, müssten wir die Zahl der Pints in der Westbank auf Null bringen, weil sie entschlossen waren, dass Eiskrem von Ben & Jerry’s in Ostjerusalem und der Westbank überhaupt nicht erkauft wird.

Als ich es ablehnte mich dem Boykott zu beugen und das Gesetz zu brechen, feuerte mich Unilever praktisch, obwohl mir bei zahlreichen Gelegenheiten versichert wurde, dass mein Vertrag erneuert werden würde. Meine Lizenz zu kündigen, nur weil ich es ablehnte ein Verbrechen zu begehen, ist ein Verstoß gegen US-Recht. Man kann nicht als Vertragsbedingung fordern, dass jemand etwas Illegales tut.

Noch erschütternder ist die Scheinheiligkeit. Erstens verkauft Unilever weiter tausende seiner Produkte, darunter Hellman’s Mayonnaise, Dove-Seife und seine eigenen Eissorten Magnum und Strauss, in der Westbank und Jerusalem. Zweitens: Wie können Unilever und Ben & Jerry’s sich im Spiegel ansehen? Sie reden von sozialer Gerechtigkeit, sind aber schnell dabei hunderte Arbeitnehmer, die so viele Jahre lang der Firma loyal gedient haben, den Wölfen zum Fraß vorzuwerfen. Ich lehne es ab meine Leute auf diese Weise im Stich zu lassen. Und die Palästinenser werden am stärksten Schaden nehmen. Heute fordert eine Firma, das sich aufhöre Eiskrem an Kunden in der Westbank und Ostjerusalem zu liefern, aber morgen könnten es Medikamente und lebensrettende Technologie sein. Diskriminierung ist falsch und Menschen als politische Bauernopfer zu behandeln ist schändlich.

Ich bin nicht der Einzige, der erkennt, dass das, was Unilever tut, gesetzwidrig und fehlgeleitet ist. Seit der Boykott angekündigt wurde, sind Unilever zahllose Schläge versetzt worden. Die staatlichen Rentenfonds von New York, New Jersey, Florida, Illinois, Arizona und Texas haben fast eine Milliarde Dollar an Investitionen abgezogen; Mitglieder des Kongresses haben die Securities and Exchange Commission aufgefordert zu ermitteln; und Terry Sith, einer der größten Investoren von Unilever, hat die Firma öffentlich scharf kritisiert, weil sie vom Weg abgekommen ist und sich auf Kosten der finanziellen Leistung auf politische Dinge konzentriert.

Ich erwartete nach all dem, dass Unilever seinen Fehler erkennt. Aber stattdessen behauptete die Firma nach Monaten des Schweigens vor kurzem, sie arbeite an einer „neuen Vereinbarung“ um in Israel zu bleiben – wahrscheinlich ohne mich oder meine Arbeitnehmer. Also hatte ich keine andere Wahl als sie zu verklagen.

Anfang dieses Monats reichte ich Klage gegen Unilever und Ben & Jerry’s ein, um sie davon abzuhalten mein Unternehmen zu schließen und den Menschen zu schaden, die zu unterstützen wir all die Jahre so hart gearbeitet haben: Meine fast 200 Arbeitnehmer; hunderte Zulieferer, Lieferanten und Bauern, die auf Ben & Jerry’s Israel angewiesen sind; Studenten, die an von uns gesponserten Koexistenzprogrammen teilnehmen; und Millionen Konsumenten. Wenn Unilever und Ben & Jerry’s ernsthaft helfen wollen, dann werden sie, statt all diesen Leuten Schaden zuzufügen, ihre Entscheidung umkehren und meine Lizenz erneuern.


[*] Ein Laden, in dem Speiseeiskugeln angeboten werden.

Die Charme-Offensive der EU in Jerusalem

Trotz all der warmen Worte in Jerusalem gibt es kein Zeichen, dass die langjährige Feindseligkeit gegenüber Israel nachlassen wird.

Melanie Phillips, Israel National News, 16. Juni 2022

Leute, die diese Woche auf der bezaubernden Terrasse des King David Hotels dinierten, waren überrascht am Tisch nebenan Ursula von der Leyen zu sehen, die Präsidentin der Europäischen Kommission.

Angesichts der langjährigen Feindseligkeit gegenüber Israel war es ein wenig so, als würde man Amber Heard sehen, wie sie in Los Angeles einen Tequila mit Johnny Depp kippt.

Das mag gegenüber von der Leyen selbst unfair sein, die später an diesem Tag von Israels Premierminister Naftali Bennett als „große Freundin des jüdischen Volks und große Freundin Israels“ beschrieben wurde.

Sie ist natürlich in einer Charme-Offensive nach Israel gekommen. In einer Rede an der Ben-Gurion-Universität wurde ihr ein Ehrentitel verliehen; dort sagte sie: „Ich habe den Kampf gegen Antisemitismus und für die Förderung jüdischen Lebens ins Zentrum der Agenda der Europäischen Kommission gestellt. Unsere Demokratie blüht, wenn auch jüdisches Leben in Europa blüht. Die Jahrhunderte hindurch ist das jüdische Volk ‚für die Nationen ein Licht‘ gewesen. Und sie werden Europa noch viele vor uns lebende Jahrhunderte ein Licht sein.“

Sie drückte also zum jüdischen Volk all die richtigen Knöpfe. Der wahre Grund für ihre Reise war jedoch Panik.

Als Ergebnis des Kriegs Russlands gegen die Ukraine hat die EU russisches Erdgas boykottiert. Das hat seine Energieversorgung stark erschöpft. Bis zum Krieg lieferte Russland rund 40% des Gases, das Europa verbraucht.

Da Israel jetzt als wichtiger Spieler auf dem Energiemarkt aufgetaucht ist, versucht die EU verzweifelt israelisches Gas zu importieren, damit im kommenden Winter die Lichter nicht ausgehen. Diese Woche unterschrieb die EU einen Handel, mit dem israelisches Gas nach Ägypten geschickt wird, dort wird es verflüssigt und von da nach Europa verschifft, wo wieder Gas daraus gemacht wird.

Von der Leyen schwärmte auch von der geplanten Pipeline von Israel, um das Gas des östlichen Mittelmeers nach Europa zu liefern (ein Projekt, dem die Administration Biden die amerikanische Unterstützung entzog). Die EU stellt sich sogar bei einem Streit mit dem Libanon um Karisch, Israels großes Offshore-Gasfeld, auf die Seite Israels, bei dem Brüssel zustimmt, dass es in israelischen, nicht in libanesischen Territorialgewässern liegt.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Ramallah in der Westbank am 14. Juni 2022. (Foto: Flash90)

Italiens Premierminister Mario Draghi stattete Israel ebenfalls einen Besuch ab. Auch er suchte nach alternativer Energieversorgung, um russisches Gas zu ersetzen. Auch er hatte hönigsüße Worte für das jüdische Volk.

Bei einer Ansprache in einer Jerusalemer Synagoge sagte er, seine Regierung sei „der Stärkung der Erinnerung an den  Holocaust und der Bekämpfung aller Arten von Diskriminierung von Juden verpflichtet“.

Heißt das also, dass die EU jetzt ihre Haltung gegenüber Israel ändert? Bisher ist sie feindselig gewesen, sie propagiert das palästinensisch-arabische Narrativ, das Israel mit Hilfe von Lügen über seine „illegalen“ Siedlungen und angebliche Aggression der israelischen Streitkräfte propagiert; sie finanziert NGOs, die sich der Schädigung und Vernichtung Israels verschrieben haben; in einem aggressiven Schritt gegen israelische „Besatzung“ der umstrittenen Gebiete begann sie 2015 Produkte aus der „Westbank“ zu etikettieren.

Trotz all der warmen Worte in Jerusalem gibt es kein Zeichen, dass sich die Feindschaft der EU verringern wird. Denn am selben Tag, an dem von der Leyen sich bei Bennett einschleimte, stand sich an der Seite des palästinensischen „Premierministers“ Mohammed Schtayyeh in Ramallah und verkündete die Überweisung von rund 214 Millionen Euro an die palästinensische Autonomiebehörde.

Dieses Geld war bisher wegen der Hetze gegen Israel in palästinensischen Schulbüchern eingefroren. Jetzt wird es aufgetaut, obwohl die Hetze bleibt.

Letzte Woche verwarf die Kommission eine israelische Dokumentation, die zeigt, dass sechs palästinensische NGOs im Auftrag der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) handeln; dann setzte sie die Finanzierung dieser NGOs fort.

So viel zu von der Leyens Zusage „den Kampf gegen Antisemitismus ins Zentrum der Agenda der Europäischen Kommission zu stellen“.

Die Europäer spielen ein doppeltes Spiel, das im Westen so vertraut ist – Unterstützung für das jüdische Volk versprechen, während Israels Todfeinde gestärkt werden. Jetzt schafft die globale Energiekrise ein weiteres doppeltes Spiel – Unterstützung Israels, wenn es die Europäer mit wichtigen Dingen beliefert, während Israel bei seiner Verteidigung gegen seine existenzbedrohenden Feinde im Stich gelassen wird.

Diese Zweigleisigkeit ist schon lange die Strategie sowohl Britanniens als auch Amerikas gewesen. Sie pflegen starke Beziehungen zu Israel in militärischer und geheimdienstlicher Zusammenarbeit zusammen mit für beide Seiten vorteilhaften Handelsbeziehungen; aber auf der politischen Ebene untergraben sie Israels Sicherheit und propagieren das palästinensische Narrativ aus Lügen und Verfälschung.

Teilweise unterstützen westliche Führer die palästinensischen Araber über linke, „antikolonialistische“ Ideologie und durch Ignoranz. Das ist ebenfalls eine bedeutsame Maßnahme fundamentalen, institutionalisierten judenfeindlichen Vorurteils.

Aber es gibt auch etwas noch Unredlicheres. Besonders die Briten und die Europäer widersetzen sich dem Eingeständnis, dass der Antisemitismus der Motor der palästinensisch-arabischen Aggression ist; der Grund dafür ist eine neuralgische Obsession, die der kollektiven Schuld entspringt, die sie wegen der Juden empfinden.

Sie lehnen es ab, die vielgestalte Natur des Antisemitismus im Verlauf der Geschichte einzuräumen, der sich vom theologischen über den rassistischen in nationalen Antisemitismus wandelte, weil ihre eigene Kultur so tief in diesen Fanatismus involviert war. Sie legen Lippenbekenntnisse wegen der im Holocaust ermordeten Juden ab. Aber um vorzuspiegeln, dass ihre eigene Kultur nichts damit zu tun hatte, wie sie starben, präsentieren sie israelische Juden las eine völlig andere Art.

Während die in der Schoah ermordeten Juden als passiv und machtlos dargestellt werden, werden israelische Juden als militärisch machtvoll dargestellt. Weil sie Macht haben, wird angenommen, dass sie keine Opfer sein können.

Da die palästinensischen Araber als machtlos angesehen werden, wird im Gegenzug angenommen, dass sie Opfer der Israelis sein müssen. Palästinensischer Antisemitismus muss daher bestritten werden, denn das würde stattdessen die israelischen Juden zu Opfern machen. Dem muss entgegengewirkt werden.

Doch israelischen Juden stattdessen die Rolle als Unterdrücker zu geben, womit die ungebrochene Linie des Antisemitismus von der Antike bis zu den Palästinensern ausradiert wird, gibt den Europäern in ihrem Denken einen Freifahrtschein zur Schikanierung der Juden im Holocaust, an dem sie sich auf einer tiefen Ebene mitschuldig fühlen.

Diesbezüglich war eine weitere Anmerkung von der Leyens so aufschlussreich wie schrill. „Europa und Israel sind  dazu bestimmt Freunde und Verbündete zu sein“, sagte sie, „weil die Geschichte Europas die Geschichte des jüdischen Volks ist.“

Das war eine außergewöhnliche Aussage. Die Geschichte der Juden in Europa ist eine von Jahrhunderten der mörderischen Verfolgung, Massenkonversionen, grässlicher Pogrome und schließlich des Holocaust. Historisch war Europa das Epizentrum des Antisemitismus und wurde von Israels erstem Premierminister David Ben-Gurion las „der Friedhof des jüdischen Volks“ beschrieben.

Dennoch deutete von der Leyen, dass Europa immer in Freundschaft mit dem jüdischen Volk verbunden war.

Nicht weniger erstaunlich war, dass Bennett beschloss ihr zuzustimmen. „Sie sagten, Israel und Europa sind dazu bestimmt Freunde und Verbündete zu sein, weil die Geschichte Europas die Geschichte des jüdischen Volks ist. Ich könnte nicht mehr zustimmen“, sagte er.

Beschloss Bennett ihren Revisionismus im Interesser besserer Beziehungen zur EU zu akzeptieren? Sein Eifer für eine solche Entwicklung ist verständlich. Aber kein jüdischer Führungspolitiker sollte jemals dulden, dass Judenverfolgung keimfrei gemacht wird.

Hat von der Leyen diese unangenehmen Fakten aus diplomatischen Zwecken bewusst ignoriert? Wenn ja, dann regt das nicht zu mehr Vertrauen an. Wenn die Europäer die Verbrechen am jüdischen Volk in der Vergangenheit nicht einräumen können, werden sie nicht in der Lage sein die heute oder in der Zukunft an ihm begangenen Verbrechen einzugestehen.

Die Europäer kommen und sind nett zu Israels Regierung, wenn sie brauchen, was Israel ihnen bieten kann. Sie verlassen sich auf Israel, dass es im Kampf gegen das iranische Regime ihre Drecksarbeit für sie erledigt.

Aber wenn es darum geht ihrer Verpflichtung nachzukommen Israel und die Zivilisation an sich vor den Feinden des jüdischen Volks zu schützen und gegen sie zu verteidigen, sollten wir nicht zu viel erwarten.

„Motiv ungeklärt“ – Medien im Scheinwerferlicht

Das Verbrechen endete nicht mit einem brutalen Massenmord an Juden in Zentralisrael, sondern ging mit der verzerrten Berichterstattung weiter. Die Medien müssen aufhören wissentlich irreführende Schlagzeilen zu verwenden, wenn es um Israel geht.

David E. Kaplan, Lay of the Land, 13. Mai 2022

Es begann als Tag zum Feiern; es endete als Tag der Trauer.

Am Ende von Israels 74. Unabhängigkeitstag, nach einer Welle an Terroranschlägen im ganzen Land und wiederholten Drohungen palästinensischer Terrororganisationen wegen des Tempelbergs in Jerusalem, gingen zwei Beil schwingende Terroristen auf Randale in einem zentralen Park in der weitgehend ultraorthodoxen Stadt Elad in Zentralisrael.

Auch noch mit einem Messer in ihrem „Spitzen“-Arsenal griffen die beiden ideologisch aufgeladenen Terroristen an, hackten drei Väter zu Tode, was 16 Kinder zu Waisen machte, verletzten weitere sieben Personen, drei davon schwer. Ein Mann, der den Notdienst United Hatzalah anrief, war zu hören, wie er in sein Telefon schrie:

„Hier ist so viel Blut… das sind Wunden von einem Beil.“

Die örtliche israelische Polizei hatte kein Problem zu bestätigen, dass es sich bei dem Vorfall um einen Terroranschlag handelte.

Den internationalen Medien war eine solche Leichtigkeit nicht zuteil; sie unternahmen alles, um zunächst die palästinensische Identität der Angreifer zu verschleiern sowie den Versuch zu unternehmen Israel in den Massenmord an seinen eigenen Bürgern hineinzuziehen.

Schnell aus dem sprichwörtlichen Raster kam France 24 mit einer neutralen Eilmeldung am Fuß meines Fernsehbildschirms:

„Israel – israelische Medien sagen 3 Tote, mindestens 6 Verletzte bei Massen-Messerstechen bei Tel Aviv; Motive unklar“

Keine Hinweise zur eindeutigen Identität der Täter oder der Opfer, was es den Zuschauern überlässt zu mutmaßen, dass es sich um eine „kriminelle Handlung“ handeln könnte!

Die Schlagzeile endete dann mit:

„Motiv unklar“

Motiv unklar?

Meine Frau war nicht weniger wütend; sie schrie reflexhaft in einem Ausbruch:

„Das ist so, als würde man sagen, im Holocaust wurden 6 Millionen getötet. Sie wurden nicht getötet, sie wurden ERMORDET.“

Das Motiv für die Ausschreitungen in Elad war jedem Israeli, Juden und Araber klar, aber den französischen Journalisten, die über den palästinensischen Terroranschlag, die Täter berichteten, erschien das Motiv als Rätsel.

Die französische Abkoppelung: FRANCE 24 Nachrichten, dass das Motiv der Beilmörder an Juden in Elad war „UNKLAR“.

Wahrscheinlicher ist: Sie wollten das vom Sender präferierte Narrativ nicht verderben!

Um nicht ausgestochen zu werden, ging Al-Jazira auf teuflische Weise noch weiter. Zufrieden damit die Täter in seiner Berichterstattung nicht zu identifizieren, auch nicht einmal nahezulegen, dass es sich entweder um Terror oder Massenmord handelte, schickte der Sender aus Qatar beim Bericht, dass 3 Israelis „zu Tode gehackt“ wurden, seiner Schlagzeile schaurig voraus:

„Zahlt den Preis“

Was für ein kalter, herzloser und berechnender Bericht eines Senders; als wäre es für diese Familien wohlverdient, dass ihnen das Leben von Massenmördern von Massenmördern entrissen wurde. Al-Jazira beschreibt diese Mörder nicht als „Mörder“ oder „Terroristen“, sondern als „Angreifer“, deren Tun verstanden oder vergeben werden sollte, weil der wahre Verbrecher ISRAEL ist, das im Rest der Schlagzeile als räuberischer „Jäger“ beschrieben wird, weil es versuchte die „Angreifer“ festzunehmen.

Der nächste Sender, den ich wählte, war die BBC, die die mörderischen Ausschreitungen mit Beilen gegen Zivilisten neutral als „Angriff“ bezeichnete. Ohne Verwendung von Adjektiven zur Beschreibung des Horrors des Anschlags versäumte es die Schlagzeile jegliche Aufmerksamkeit auf die Identität der Mörder zu lenken, außer sie als „Angreifer“ zu beschreiben.

Verdacht eines Terroranschlags. BBC-Bericht zur Jagd auf „Angreifer“, nicht Killer, Mörder oder Terroritsen.

VON ELAD NACH JENIN

Andere Stadt, andere Einstellungen!

Vergleichen Sie Al-Jaziras Berichterstattung über den vorsätzlichen Anschlag auf Juden in Elad mit dem tragischen Tod der Nahost-Korrespondentin Shireen Abu Akley, die in einer Konfliktsituation ins Kreuzfeuer geriet. Tödlich von einer Kugel getroffen, deren Quelle unbestimmt bleiben.

Angesichts der pausenlosen Berichterstattung dieses unglücklichen Todes einer einzigen Journalistin könnte einem die Frage verziehen werden, wo die Berichterstattung über seit dem 24. Februar (dem Beginn des russischen Kriegs gegen die Ukraine) rund 20 getöteten und 13 verletzten Journalisten ist. Währen dieser unberechtigten Invasion verschwanden drei Journalisten und acht Journalisten, darunter vier Frauen, wurden entführt. Wo ist die Berichterstattung – oder Sorge – gewesen und wer von all denen, die protestieren, kann überhaupt einen Namen nur eines dieser Journalisten nennen?

Jetzt vergleichen Sie die jeweilige Wortwahl von ein paar der Schlagzeilen-Berichte von Al-Jazira nach dem Tod ihrer Journalistin in Jenin:

„SHIREEN ABU AKLEY … SIE TRUG PRESSEHELM UND -JACKE UND TROTZDEM ODER DESWEGEN WURDE SIE ANGESCHOSSEN UND GETÖTET“

– Al-Jazira nimmt ohne Beweise an, dass Israel die Journalistin erschoss und weil sie als „Presse“ erkannt wurde, tötete Israel sie vorsätzlich – mit anderen Worten: ermordete sie!

– Ein folgender Bericht von Al-Jazira lautete:

Es war kein Mord. Al-Jazira-Reporterin Shireen Abu Akleh, die tragischerweise während deines Feuergefechts zwischen israelischen Streitkräften und palästinensischen Bewaffneten in Jenin von einer Kugel getötet wurde (Foto: Reuters/Imad Creidi)

Es gibt keine Erklärung dazu, dass israelische Soldaten während einer gefährlichen Operation in Jenin waren, um in einer Zeit die Ruhe wieder herzustellen, in der israelische Zivilisten ihr Leben bei Terroranschlägen überall in Israel verloren haben, von denen viele in Jenin geplant und eingefädelt wurden. Al-Jazira hielt es für angebracht die israelische Militäraktion als „israelischen Terrorismus“ zu bezeichnen.

Wenn es irgendeinen Zweifel an der glasklaren Einseitigkeit von Al-Jazira gegeben hätte, beachten Sie den folgenden Schlagzeilen-Bericht, in dem der Sender ungeniert das Narrativ schildert, das er seinem weltweiten Publikum präsentieren will:

„SHIREEN WURDE VON EINER REGIERUNG ERMORDET, DIE BEDINGUNGSLOSE FINANZIERUNG DURCH DIE USA ERHÄLT.“

Al-Jazira agierte jetzt als Richter und Jury. Zwar wurde von al-Jarmak TV die ursprüngliche Autopsie von Shireens  Leiche durch den palästinensischen Leichenbeschauer Dr. Ryan al-Ali vom Pathologischen Institut an der a-Najah-Universität in Nablus zitiert, dass „nicht festgestellt werden kann, ob [Al-Jazira-Journalistin Shireen Abu Akleh von israelischem Feuer oder durch eine palästinensische Kugel getötet wurde], aber Al-Jazria machte Israel für ihren Tod verantwortlich, indem es sagte, sie sei „vorsätzlich“ von den Soldaten beschossen worden.

„Wir verurteilen dieses abscheuliche Verbrechen, das die Medien davon abhalten soll ihre Botschaft auszuführen und wir machen die israelische Regierung und die Besatzungsstreitkräfte für ihren Tod verantwortlich“, schrieb der Sender auf twitter; er fügte hinzu:

„Wir rufen die internationale Gemeinschaft zur Verurteilung auf und dazu die israelischen Besatzungsstreitkräfte für die vorsätzliche Tötung unserer Kollegin Shireen Abu Akleh zur Verantwortung zu ziehen.“

Richter, Jury und jetzt auch Henker – das ist Al-Jazira.

In der medialen Berichterstattung vernachlässigt ist die höchst beunruhigende Haltung der palästinensischen Autonomiebehörde (PA), die es ablehnt die Kugel, die die Journalistin traf, von Israel untersuchen zu lassen, um eine ballistische Analyse durchzuführen. Sie hat die Anfrage nach einer gemeinsamen Untersuchung entschieden abgelehnt.

Warum?

Weil es nicht darum geht die Wahrheit herauszufinden, sondern Israel international in Verruf zu bringen. Das wurde heute von PA-Chef Mahmud Abbas bei Abu Aklehs Beerdigung offenbart, wo er sagte:

„Wir werden Israel vor den Internationalen Strafgerichtshof bringen, wir trauen ihnen nicht.“

Die Killer, die in Elad drei Israelis abschlachteten, wurden von Al-Jazira als „Angreifer“ bezeichnet, während Israel automatisch, ohne jeden Beweis, nicht nur für den Tod der Journalistin verantwortlich gemacht, sondern auch beschuldigt wird sie „ermordet“ zu haben. Mitschuldig an diesem „Mord“ sind laut Al-Jazira die USA wegen ihrer „BEDINGUNGSLOSEN FINANZIERUNG“ des jüdischen Staates.

Unstrittig ein Terroranschlag. Familie und Freunde trauern bei der Beerdigung von Boaz Gol, der beim Terroranschlag in Elad in Zentralisrael getötet wurde. (Foto: Yonatan Sindel/Flash90)

Worauf all das hinausläuft, ist der ausdrückliche Antisemitismus in den Medien, wobei Al-Jazira das Rudel anführt.

Zwar glaubten einige Sender, die Motive der Judenkiller in Elad seien „UNKLAR“, aber es wird zunehmend KLAR, dass einer der wichtigsten Aspekte des mediengetränkten Konflikts zwischen Juden und Arabern auch der am wenigsten berichtete ist:

Die Presse selbst

BDS: „Wir fordern den Boykott aller israelischen Firmen. Okay, nicht wirklich – nur die kleine Zahl Firmen, von denen wir glauben, dass wir sie tyrannieren.“

Elder of Ziyon, 2. Mai 2022

In der Folge der Aussage der Editorial-Seite des Harvard Crimson, man würde die BDS-Bewegung unterstützen, lohnt es sich genauer zu überprüfen, was BDS boykottiert sehen will.

Die Antwort ist – das ist willkürlich.

Auf ihrer Seite „wissen, was boykottiert werden soll“, heißt es: „Die BDS-Bewegung ruft zum Boykott aller Produkte aller israelischen – und internationalen – Firmen auf, die an Israels Verletzungen von Palästinenser-Rechten beteiligt sind. Praktisch alle israelische Firmen sind in einem gewissen Maß mitschuldig an Israels Besatzungs- und Apartheidsystem.“

Nur dass sie auf derselben Seite sagten: „Wir konzentrieren unsere Boykott auf eine kleine Zahl an Firmen und Produkten mit maximaler Wirkung.“

Gut, das bedeutet auch, dass sie jedermann aufrufen alle Produkte zu boykottieren, aber selbst nur einen kleinen Teil davon veröffentlichen.

Aber rufen sie tatsächlich zu ihrem Boykott auf, wie sie behaupten?

Die dürften dazu aufrufen, aber sie machen es selbst auf keinen Fall!

Hier ist eine unvollständige Liste an Firmen, die Forschungs- und Enwicklungsabteilungen und andere Verbindungen nach Israel haben; sie kommt von Deloitte und Touche:

Facebook, Google, Apple, Microsoft, Visa, PayPal, Snapchat, eBay, Samsung, Lenovo, General Electric – Sie wissen, dass keiner der BDS-ler , die Sie auffordern all diese Firmen zu boykottieren, es selbst tun! Niemand von ihnen wählt ihre Fluggesellschaften, ihre Mobiltelefonen, ihr sozialen Medien, ihren E-Mail-Dienst oder ihre Kreditkarten auf Grundlage dessen, ob diese Firmen Geschäfte mit Israel machen.

Der BDS-„Aufruf“ erfolgt nicht zum Boykott von Firmen, die Geschäfte mit Israel machen, sondern Firmen zu boykottieren, von denen sie festlegen, dass sie sie erfolgreich mobben können!

Das klingt nicht mehr wie eine Position aus Prinzip, nicht wahr?

Ist ruft als der The Crimson dazu auf alle israelischen Firmen zu boykottieren oder nur diejenigen, die eine selbsterklärte Führer der BDS-Bewegung glauben, sie könnten sie bedrohen? Denn entweder unterstützen sie gezielte Einschüchterung und Drohungen – oder sie sind scheinheilig.

Sucht euch einen aus, ihr Moralgiganten von Harvard!