Fotofälschung des Tages: Straßenkind

David Lange, Israellycool, 5. August 2022

Reyes Luis, 3. August
Mein Name ist Luis Reyes, chilenischer Aktivist für die Sache Palästinas. Palästina hat Menschenrechtsverletzungen durch die Vereinten Nationen erlitten. Die UNO hat die Pflicht zumindest zur Resolution 181 zurückzukehren. Resolution 181 muss respektiert werden, weil sie eindeutig für zwei Staaten stimmte. Dann muss die UNO 48% des historischen Palästinas an das palästinensische Volk übergeben, dazu Jerusalem. Das palästinensische Volk hat das internationale Recht auf Kompensation für den Verlust von 52% des historischen Palästinas, dazu Entschädigung für alle palästinensischen Menschen, die ihr Eigentum verloren haben. Alle illegalen Siedlungen müssen beschlagnahme werden und alle historischen Städte müssen wiedererlangt werden. Die Rückkehr von 14 Millionen Palästinensern muss sofort erfolgen. Wie dieses Bild zeigt, kann kein Kind unter diesen Umständen leben und die UNO ist verantwortlich für das Leiden der palästinensischen Kinder. Wir können das Leben der palästinensischen Kinder verändern, indem wir die UNO zwingen das Land sofort zurückzugeben.

„Wie dieses Bild zeigt, kann kein Kind unter diesen Umständen leben und die UNO ist verantwortlich für das Leiden der palästinensischen Kinder. Wir können das Leben palästinensischer Kinder verändern, indem wir die UNO zwingen das Land sofort zurückzugeben.“

Tatsächlich, Reyes, hat das, was dieses Bild zeigt, nicht mit „palästinensischen Kindern“ zu tun.

Straßenkinder in Bombay
Bombay, Indien – 1992: Eine Straßenmädchen schläft auf der Straße nahe des Victoria-Terminals in Bombay Foto: Darlo Mitidierl/bearbeitet von Getty Images)

Diese Art von Täuschung geschieht so oft, dass man sich fragen muss, ob irgendetwas von ihrer Sache auch nur ansatzweise wahr ist.

„Vom Fluss bis zum Meer“ und darüber hinaus: 5 immer wiederkehrende „palästinensische Parolen“ und ihre nicht berichtete Aufstachelung zum Völkermord

Akiva Van Koningsveld, HonestReporting, 26. Juli 2022

Vor kurzem haben Medien Israel beschuldigt die freie Meinungsäußerung einzuschränken, indem pro-palästinensische Sprechchöre in Jerusalem verboten wurden. Statt aber die eigentlichen Sprechchöre zu zitieren, verwiesen Journalisten auf diese Parolen einfach als „palästinensische Sprechchöre“ und „antiisraelische Parolen“ oder sogar „antikolonialistische Sprechchöre“.

1. „Vom Wasser zum Wasser ist Palästina arabisch“

Die Lieblings-Parole der israelfeindlichen Bewegung, „From the River to the Sea, Palestine will be free“ [Vom Fluss bis zum Meer wird Palästina frei sein] ist westlichem Publikum durchaus bekannt. Aber laut einiger Quellen ging „Min el-maiyeh lele mayieh, Falastin arabiya“ der englischen Parole voraus.

Auf jeden Fall laufen beide Parolen auf einen Ruf zu den Waffen für Palästinenser hinaus, sie sollten ganz Israel erobern, vom Jordan bis zum Mittelmeer, wie HonestReporting wiederholt erläuterte.

Die Sprechchöre wiederholen Kommentare der Führer der durch die USA als palästinensische Terrororganisation eingestuften Hamas, die sich verpflichtet hat den jüdischen Staat zu vernichten: „Palästina gehört uns, vom Fluss bis zum Meer und vom Süden bis zum Norden.“

Diese Parolen haben sich weit über den Gazastreifen, Ramallah und den Nahen Osten hinaus verbreitet. Das Supermodel Bella Hadid teilte den Ruf „From the river to the Sea, Palestine will be free“ mit ihrer massiven Gefolgschaft während eines antiisraelischen Marschs in New York 2021. Bemerkenswert ist, dass Hadid auf den jüdischen Staat genau dann losging, als die Israelischen Verteidigungskräfte darum kämpften Terroristen zu neutralisieren, die tausende Raketen auf zivile Bevölkerungszentren schossen.

Ebenso brüllten am 23. April 2022 in Chicago Aktivisten, die mit der BDS-Bewegung (Boykott, De-Investitionen, Sanktionen) verbunden sind: „Vom Wasser zum Wasser ist Palästina arabisch!“ Der Protest fand statt, als Israel sich der tödlichsten Welle palästinensischer Terroranschläge in mehr als einem Jahrzehnt gegenüber sah.

2. „Mit Seele und Blut werden wir dich erlösen, Al-Aqsa.“

Haltlose Anschuldigungen israelischer Bedrohung der Al-Aqsa-Moschee, der drittheiligsten Stelle des Islam, gebaut auf den Ruinen des antiken jüdischen Tempels in Jerusalems Altstadt, sind schon lange ein Schlachtruf für palästinensischen Terrorismus gewesen. Zum Beispiel wurde das Massaker 1929 in Hebron, bei dem Araber 67 jüdische Einwohner der Stadt ermordeten, von Gerüchten ausgelöst, Juden würden planen die Kontrolle über die Moschee an sich zu reißen.

Vor kurzem, nachdem der palästinensische Schütze Raad Hazem am 7. April 2022 in Tel Aviv drei Israelis tötete und mehr als ein Dutzend weitere verletzte, waren die Terrororganisationen in der Westbank und dem Gazastreifen schnell dabei den Anschlag mit der Behauptung in Verbindung zu bringen, die Heiligkeit der Al-Aqsa sei bedroht.

Die übliche palästinensisch Parole „Birruh biddam nafdika ya Aqsa“, die oft während Krawallen in Israels Hauptstadt zu hören ist, sollte daher als Aufstachelung zu einem Religionskrieg gegen das jüdische Volk verstanden werden.

Und diese Beliebtheit breitet sich aus. Im Verlauf der Jahre ist gewalttätiges Gebrüll wegen der Al-Aqsa-Moschee in Dearborn, Toronto, Manchester und Newcastle sowie weiteren Städte zu hören gewesen.

3. „Juden, erinnert euch an Khybar, die Armee Mohammeds kehrt wieder“

Die Geschichte des islamischen Schlachtrufs „Khaybar khaybar, ya yahud, jaisch Muhammad, sa yahud“ lässt sich bis zur Auseinandersetzung zwischen Mohammeds Armee und jüdischen Stämmen auf der Arabischen Halbinsel im siebten Jahrhundert zurückverfolgen. Nachdem die muslimischen Eroberer die Oase Khaybar angriffen und überrannten, massakrierten sie bekanntlich die Männer und verkauften ihre Frauen und Kinder in die Sklaverei.

Im Januar 2001 hielt der Nahost-Experte Jeffrey Goldberg in einem Artikel im New Yorker im Januar 2001 fest, dass die Khaybar-Parole zwar ursprünglich von der Hamas übernommen wurde, die säkularen Palästinenser sie aber anscheinend während der zweiten Intifada (2000 bis 2005) angenommen hatten.

Die schaurige Bedeutung dieser Parolengesänge ist offensichtlich: Was der islamische Prophet den Juden Arabiens vor 14 Jahrhunderten antat, wird in Israel bald wiederholt werden.

Vor drei Monaten nutzten Hamas-Anhänger bei einem offensichtlichen Versuch ihre Entschlossenheit zu zeigen Israel und die größte jüdische Gemeinschaft der Welt zu vernichten, in Jerusalem die Gelegenheit des Holocaust-Gedenktags, ein weiteres Khaybar zu fordern, während sie israelische Flaggen verbrannten.

Solche Morddrohungen sind auch bei pro-palästinensischen Kundgebungen in den USA aufgetaucht, darunter in New York, Chicago und Florida, ebenso in Kanada und mehreren europäischen Hauptstädten. Aber selbst, nachdem Staatsanwälte in Großbritannien und den Niederlanden die völkermörderische Absicht hinter diesen Parolen bestätigen, sind die Obrigkeiten weitgehend abgeneigt Anklage gegen die Demonstranten zu erheben.

4. „Setzt Schwert gegen Schert, wir sind die Männer von Mohammed Deif“

Die Absichten der Hamas, die den Gazastreifen mit eiserner Faust regiert, seit sie 2007 die Kontrolle über die Enklave an sich riss, sind gut dokumentiert. Im Einklang mit ihrer antisemitischen Gründungscharta beseht das tonangebende Ziel der Hamas darin, den einzigen jüdischen Staat „auszulöschen“ und „das Banner Allahs auf jeden Zentimeter [des britischen Mandats] Palästinas zu hissen“.

Als amtierender Kommandeur der Issedin al-Qassam-Brigaden, des sogenannten militärischen Arms der Hamas, ist Mohammed Deif damit beauftragt, dieses Ziel in die Realität umzusetzen. Entsprechend hat der Erzterrorist wegen seiner Rolle bei zahlreichen tödlichen Anschlägen seit mehr als einem Vierteljahrhundert auf Israels Liste der Meistgesuchten gestanden.

Darüber hinaus gab er persönlich am 10. Mai 2021 den Befehl Raketen auf Jerusalem zu schießen, was 11 Tage Kämpfe zwischen Israel und den palästinensischen Terrororganisationen auslöste.

Deif, der von den iranischen Islamischen Revolutionsgarden als „lebender Märtyrer“ gepriesen worden ist, ist nicht nur im Gazastreifen ein Star, sondern auch in der Westbank und Jerusalem. Nach dem Krieg des letzten Jahres nannte zum Beispiel ein Mann in Ramallah seinen neugeborenen Sohn Mohammed Deif.

Deifs Popularität ist auch in der heiligen Stadt zunehmend sichtbar. Dieses Frühjahr, als israelische Sicherheitskräfte nahe der Al-Aqsa-Moschee mit palästinensischen Randalierern Zusammenstöße hatten, verkündeten Hamas-Anhänger bei zahlreichen Gelegenheiten ihre Treue gegenüber der Terrorgruppe, indem sie skandierten: „Setzt Schwert gegen Schwert, wir sind die Männer von Mohammed Deif.“

Nicht viel später wurde dieselbe Parole während einer palästinensischen Kundgebung in Deutschlands Hauptstadt verwendet.

5. „Oh Qassam, oh Freund, versetze Tel Aviv einen Schlag“

Der Ruf „Ya Qassam ya habib, odrob odrob Tel Aviv“ spielt auf den von den USA als Terrororganisation eingestuften militärischen Arm an und ruft die Hamas auf Raketen auf Israels am dichtesten besiedelte Städte zu schießen. Letztes Jahr wurden 13 Zivilisten, darunter zwei Kinder, in Israel durch aus dem Gazastreifen geschossene Raketen getötet.

Jede auf Zivilisten abgefeuerte Rakete ist ein Kriegsverbrechen. Wie bei vielen Raketen, die in vorwiegend städtischen Gebieten gefertigt, gelagert, durch sie transportiert werden, von denen sie verschossen werden, dient die Bevölkerung des Gazastreifens effektiv als menschlicher Schutzschild, womit die Hamas jedes Mal, wenn sie eine Rakete schießt, weitere Kriegsverbrechen begeht.

„Oh Qassam, oh Freund, versetze Tel Aviv einen Schlag“ hat seinen Weg in den Westen gefunden, wird zunehmend von einigen pro-palästinensischen Aktivisten vereinnahmt. Bei einem Vorfall im Jahr 2014 z.B., den niederländische jüdische Studenten als „bedrohlich“ beschrieben, wurde Sai Englert, ein Dozent an der ältesten Universität der Niederland in Leiden auf Band aufgezeichnet, wie er etwas sang, was auf einen klaren Aufruf zu Gewalt hinausläuft.

Mit der Verschleierung der völkermörderischen Absicht hinter diesen „palästinensischen Parolen“ machen die Nachrichtenmedien sich im Grunde mitschuldig daran zu verewigen, was auf ein israelfeindliches Narrativ hinausläuft.

Entführer, Bomber und Drahtzieher: Die 5 im Westen beliebtesten palästinensischen Terroristen

Chaim Lax, HonestReporting, 21. Juli 2022

Eines der definierenden Charakteristika des israelisch-palästinensischen Konflikts ist der Einsatz von Terrorismus durch Palästinenser-Organisationen und Einzelne, um israelischen Zivilisten zu schaden und politischen Ziele mit gewalttätigen Mitteln zu fördern.

Diese Terroranschläge haben tausende Israelis das Leben gekostet und zahllose weitere verletzt und traumatisiert zurückgelassen.

Trotz Ihrer Rolle dabei unschuldigen Zivilisten Gewalt zuzufügen, hat eine Reihe palästinensischer Terroristen eine internationale Gefolgschaft mit Aktivisten, Künstlern und Akademikern entwickelt, die ihre Taten und Ideen verherrlichen.

1. Leila Khaled

Als Mitglied der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) war Leila Khaled 1969 an der Entführung eines TWA-Flugs von Rom nach Tel Aviv beteiligt, der nach Damaskus umgeleitet wurde.

Ein Jahr später war Khaled Teil eines zweiköpfigen Teams, das versuchte einen El Al-Flug von Amsterdam nach New York City zu entführen. Während des Anschlags zog Khaled die Sicherungsstifte aus zwei Granaten, die sie dabei hatte.

Nachdem ihr Partner von israelischen Air Marshals getötet wurde, wurde Khaled von Sicherheitspersonal überwältigt und in Gewahrsam genommen.

Bei der Landung auf dem Londoner Flughafen Heathrow wurde Khaled in britische Haft genommen. Weniger als einen Monat später wurde sie im Tausch für Geiseln freigelassen, die während einer anderen Entführung genommen worden waren.

Leila Khaled lebt derzeit in Amman in Jordanien, wo sie ihre Mitgliedschaft in der PFLP aufrecht erhält.

Obwohl Leila Khaled an zwei Entführungen teilnahm, die das Leben hunderter Zivilisten in Gefahr brachte, ist sie international fast ein halben Jahrhundert lang sowohl von politischen Aktivisten als auch von Künstlern verklärt worden.

1981 veröffentlichte die englische Band The Teardrop Explodes ein Lied namens Like Leila Khaled Said (Wie Leila Khaled sagte).

2005 veröffentlichte Lina Makboul einen Film mit dem Titel Leila Khaled Hijacker, in dem die schwedisch-palästinensische Filmemacherin auf Khaled als „mein Idol“ verwies.

2014 wurden Bilder von Leila Khaled auf zwei verschiedene Wandbilder in Belfast in Nordirland gemalt, wie sie zärtlich ein Gewehr an sich drückt.

Sowohl im September 2020 als auch im April 2021 lud das Arab and Muslim Ethnicities and Diasporas Studies Program an der San Francisco State University Leila Khaled ein, online als Teil ihres „Whose Narratives?“-Programms zu sprechen. Beide Reden wurden letztlich storniert, wobei Zoom den Vortrag im September wegen der Antiterror-Politik der Plattform absagte.

2. Rasmea Odeh

Rasmea Odeh, ebenfalls Mitglied der PFLP, wurde von Israel 1970 wegen zweier Terroranschläge im Jahr 1969 inhaftiert: dem Bombenanschlag auf einen Jerusalemer Supermarkt, der das Leben  zweier Studenten der Hebräischen Universität forderte und wegen des Bombenanschlags auf das britische Konsulat in Jerusalem vier Tage später.

Odeh wurde 1980 bei einem Gefangenenaustausch freigelassen und zog 1995 in die Vereinigten Staaten. 2004 wurde sie amerikanische Staatsbürgerin.

2014 verurteilte ein Gericht Rasmea Odeh wegen Zuwanderungsbetrug, weil sie bei ihrem Antrag auf Immigration und Einbürgerung bezüglich ihrer Terrorismus-Verurteilungen gelogen hatte.

Odeh wurde im September 2017 nach Jordanien deportiert.

Obwohl sie eine verurteilte Terroristin ist, verantwortlich für den Tod zweier unschuldiger Zivilisten und der Verletzung zahlloser anderer, ist Rasmea Odeh zur weltweiten Cause Célèbre und Ikone politischer Aktivisten geworden, wurde von einer ganzen Bandbreite von Organisationen eingeladen Reden zu halten und ihre Ansichten zu verbreiten.

Im Mai 2017, nur wenige Monate vor ihrer Deportation aus den USA, wurde Odeh von der lokalen Ortsgruppe der Students for Justice in Palestine (SJP) gebeten an der Northwestern University bei Chicago zu sprechen.

Laut einem SJP-Sprecher möchte die Organisation Veranstaltungen ausrichten, die „die erstaunliche Arbeit ehrt, die Rasmea Odeh geleistet hat“.

2018 wurde Rasmea Odeh eingeladen im Verrekijker-Center an der Vreije Universiteit in Amsterdam zu einer Diskussion über den „palästinensischen Freiheitskampf“ zu sprechen. Die Universität schloss das Center daraufhin.

Im März 2019 wurde Odeh verboten in Berlin eine Präsentation vorzustellen, nachdem sie von zwei der PFLP nahe stehenden Organisationen als Sprecherin bei einer Konferenz zu „palästinensischen Frauen, die für Freiheit kämpfen“ eingeladen worden war.

3. Marwan Barghouti

Marwan Barghouti ist der Kopf der Tanzim (einer militanten Gruppierung der Fatah) und ein leitendes Mitglied der von den USA als Terrororganisation eingestuften Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden.

Er verbüßt derzeit fünf lebenslange Haftstrafen in einem israelischen Gefängnis, weil er während der zweiten Intifada Schießanschläge organisierte, weil er einen Terroranschlag auf das Restaurant Meeresfrüchte-Markt in Tel Aviv leitete, bei dem drei Israelis getötet wurden und wegen eines versuchten Bombenanschlags auf die Malha-Mall in Jerusalem.

Barghouti hat auch zu einer dritten Intifada aufgerufen, sich für eine Wiederaufnahme der Gewalt gegen israelische Soldaten sowie Zivilisten eingesetzt.

Ungeachtet seiner terroristischen Meriten wird Barghouti im gesamten Westen umschwärmt, als ehrenwerter Führer angepriesen und als politischer Gefangener dargestellt.

Wie HonestReporting bereits berichtete, hat eine Reihe von Nachrichtenorganen Barghoutis gewalttätigen Hintergrund vernebelt; dabei zieht AP es vor ihn als „beliebten, charismatischen Führer“ zu bezeichnen und Christiane Amanpour von CNN beschreibt ihn als einen „Aktivisten“.

Ähnlich titulierte die New York Times Barghouti als „einen Palästinenserführer und -Parlamentarier“.

2017 führte Marwan Barghouti einen Hungerstreik palästinensischer Häftlinge in israelischen Gefängnissen an. Zu den streikenden Häftlingen gehörten Mitglieder der von den USA als Terrororganisation eingestuften Hamas und Palästinensischer Islamischer Jihad.

Obwohl der Hungerstreik von einem verurteilten Terroristen angeführt wurde und Mitglieder international so eingestufter Terrororganisationen dazu gehörten, schlossen sich Studenten-Aktivisten aus so angesehenen Institutionen wie der Columbia University, der University of Chicago und der DePaul University sich zusammen, um offen Solidarität mit den fastenden Häftlingen zu demonstrieren.

Ebenso half der Studentensenat von Stanford ein auf dem Campus geführtes Gespräch von Marwan Barghoutis jüngstem Sohn Aarab zu finanzieren, der dort im Auftrag seines Vaters und der  anderen Hungerstreikenden sprach.

4. Ghassan Kanafani

Der bekannte palästinensische Schriftsteller und Poet Ghassan Kanafani war ebenfalls ein führendes Mitglied der palästinensische Terrororganisation PFLP. Als PFLP-Sprecher rechtfertigte Kanafani Anschläge auf Zivilisten, einschließlich Flugzeugentführungen und das Massaker an Touristen auf Israels Flughafen Lod im Jahr 1972.

In Reaktion auf das Flughafen-Massaker von Lod wurde Kanafani zwei Monate später von israelischen Streitkräften getötet.

Trotz seiner Verbindungen zu einer als internationale Terrororganisation eingestuften Gruppe und seiner Rechtfertigung von Anschlägen gegen Zivilisten ist Kanafani für israelfeindliche Aktivisten, Akademiker und linksextreme politische Gruppen eine Ikone.

Auch von Universitäten wird Unterstützung von Kanafani erlaubt, wobei die University of Texas in Dallas gestattet, dass 2022 die Ghassan Kanafani-Anthologie auf ihrem Campus veröffentlicht wird.

Ähnlich wurde Kanafanis Bild in die Broschüre einer Veranstaltung aufgenommen, die vom Institute of Islamic Studies des Department of History and Center for the Study of the United States an der Universität Toronto gesponsert wurde.

5. Ahmad Sa’adat

Seit 2001 ist Ahmad A’adat Generalsekretär der PFLP und sitzt derzeit eine 30-jährige Haftstrafe wegen der Organisierung des Mordes an Israels Kulturminister Rehavam Ze’evi im Oktober 2001 ab.

Obwohl er ein verurteilter Terrorist ist und eine international als Terrororganisation eingestufte Gruppe führt, ist Sa’adat eine Cause Célèbre bei israelfeindlichen Organisationen und politischen Extremisten geworden, die für seine Freilassung aus dem Gefängnis kämpfen.

Die mit der PFLP verbundene Organisation Samidouns organisiert häufig öffentliche Kundgebungen sowohl in Kanada als auch den USA im Bemühen das Bewusstsein zu Sa’adats Haft zu verbreiten und für seine Freilassung einzutreten.

2019 erlaubte die Universität von Minnesota den National Studens for Justice in Palestine, dass deren Konferenz auf ihrem Campus stattfindet. Bei diesem Treffen wurde Ahmad Sa’adat gepriesen und eine Botschaft von ihm mit den Teilnehmern geteilt.

Ahmad Sa’adat ist auch ein Interessenpunkt für internationale Gremien geworden, wobei Amnesty International seit 2002 für seine Freilassung eintritt, die Vereinten Nationen Sa’adat gegenüber wohlwollende Arbeiten veröffentlicht und die Interparlamentarische Union (eine weltweite Organisation nationaler Parlamente) dazu aufruft ihn auf freien Fuß zu setzen.

Wie aus dem Obigen zu sehen ist, sind palästinensische Terroristen, die zu Gewalt gegen unschuldige Zivilisten aufrufen und begangen haben, im Westen beunruhigend populär, werden sogar verherrlicht.

Damit Frieden zwischen Israel und den Palästinensern kommen kann, müssen Stimmen wie die von Leila Khaled, Rasmea Odeh und Marwan Barghouti durch die Stimmen von Palästinensern ersetzt werden, die für Frieden und Kooperation eintreten.

Und damit endlich die niederträchtigen Taten dieser Friedensfeinde anzuprangern, könnten die Medien helfen den Prozess der Normalisierung umzukehren, der bezüglich der Leute und Gruppen stattgefunden hat, die einzig vom Zerstörungswunsch motiviert sind.

Führender Politiker, der oft auf CNN erscheint und Op-Eds für die NYT schreibt, trauert um einen Terroristen.

Aber er ist Palästinenser, also ist alles gut

Elder of Ziyon, 9. September 2019

Das zweierlei Maß der Welt ist recht offensichtlich, wenn man das, was für jeden westlichen Politiker eine die Karriere beendende Entgleisung wäre, mit dem vergleicht, was respektierte, „moderate“ Politiker des palästinensischen Mainstreams ständig von sich geben.

Das jüngste Beispiel:

Palästina trauert um den Märtyrer Bassam Al-Saeh, der in einem israelischen Gefängnis starb. Wir halten die israelische Regierung voll verantwortlich und fordern den Internationalen Strafgerichtshof auf mit einer sofortigen Ermittlung zu beginnen. Die israelischen Behörden müssen zur Verantwortung gezogen werden.

Wie wir gesehen haben, war Bassam Al-Sayeh in dem Mord an einem Rabbiner und seiner Frau vor den Augen ihrer Kinder beteiligt. (Und Israel bot ihm ausgezeichnete medizinische Versorgung.)

Dieser Mörderische Unmensch ist für die Palästinenser tatsächlich ein Held.

Erekat ist angeblich ein „Moderater“. Er ist oft im Fernsehen. Er schreibt Op-Eds in großen Zeitungen.

Dennoch stellt ihn kein Reporter wegen seiner direkten und ausdrücklichen Unterstützung von Terror, wie wir sie hier sehen, zur Rede. Kein Diplomat verurteilt seine Äußerungen zur Unterstützung eines Mörders.

Würde ein israelischer Politiker öffentlich einen Mörder preisen, würde er weltweit verachtet. Ihm oder ihr würde die Einreise in die meisten westlichen Länder verweigert.

Die Grundlinie dafür, welches Verhalten von Palästinensern erwartet wird, liegt knapp über der von Tieren. Und sie erfüllen die Erwartungen in vollem Umfang.

Trotzdem ist das Verlangen einen „moderaten“ Terroristenliebhaber zu finden so groß, dass jemand wie Saeb Erekat und Hanan Aschrawi die abscheulichsten, widerwärtigsten Haltungen von sich geben und unterstützen können und sich keinerlei Sorgen um die Auswirkungen machen müssen – die Medien und die Politiker der Welt brauchen sie um das Narrativ zu beweisen, dass beide Seiten moralisch gleich und gleich schuldig sind.

Dieser Tweet beweist, dass das einfach nicht stimmt.

Da hat die Regierung von Südafrika was verpasst

gefunden auf twitter: Die Regierung Südafrikas fordert die israelischen Verteidigungskräfte  zum Rückzug aus dem Gazastreifen und einem Ende der gewalttätigen und destruktiven Übergriffe in Palästinensergebiete auf.

Dumm nur, dass die IDF das schon 2005 gemacht haben… hat Pretoria das Memo nicht bekommen?

Erinnerung: Wo ist Andrea Nahles zu verorten?

Sie ist die, die schon vor Jahren die Kooperation der SPD mit der Terrortruppe Fatah initiierte und bejubelte. Was Wunder, sie stand schon immer auf der Terroristen-Seite, wie der Schnappschuss unten zeigt. Und das noch unkritischer als die Mogherini-Trulla von der EU. Der Kommentar zum Bild ist mehr als deutlich:

(gefunden auf twitter)