Hisbollah: 72 Jungfrauen ist zu gedrängt voll, Märtyrer fühlen sich getäuscht

The Mideast Beast, 13. März 2020

Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah hat entschieden, dass 72 Jungfrauen für seine Selbstmordbomber eine gefährliche Überfüllung darstellen, weshalb viele potenzielle Märtyrer sich getäuscht fühlen. Nasrallahs Entscheidung kommt, nachdem er und seine anderen Hisbollahführer Berichten zufolge mit dem Coronavirus infizierten.

Nasrallah sprach Beast aus seinem unterirdischen Quarantänebunker in Beirut mit dem Mideast Beast. „Als Führer der Hisbollah liegt meine Hauptverantwortung darin unseren mannhaften Märtyrer-Agenten ein sicheres Leben nach dem Tod zu bewahren. Versammlungen von mehr als 50 Jungfrauen werden als nicht sicher angesehen.“

Ali al-Schahidi, ein desillusionierter 24-jähriger aufstrebender Märtyrer widerspricht Nasrallah heftig. „Ich habe lange loyal für das schiitische Kalifat gegen westliche Imperialisten und kike-zionistische Hunde gekämpft, seit meine ‚scheiß auf alle Ungläubigen‘-Windeln zu eng für einen Bombengürtel wurden. Ich habe daher Anspruch auf etwas Tostesteron befriedigende Leistungen für all die Jahre loyalen und frustrierend einsamen Jihad-Dienst. Ich fühle mich betrogen.“

Im Gefühl eines aufkommenden, explodierenden Marktes soll die Single-Seite Tinder Berichten zufolge eine Corona einschließende Tinderbox-App gestartet haben, die frustrierte aktive islamischen Single-Märtyrer, die zahlreiche Gefährtinnen suchen, als Zielgruppe hat.

Leider stand Tinders CEO nicht für ein Interview zur Verfügung; er hatte ein schmerzhaft in die Länge gezogenes Doppel-Date in Chinas Corona-Hauptstadt Wuhan.

Allerdings sagte Tinders Nahost-Direktor Mohammed al-Schabab gegenüber dem Mideast Beast: „In einer Zeit, in der viele Singles sich aus Angst vor einem vorzeitigen, vom Virus stimulierten Aufenthalt im Jenseits für Keuschheit entscheiden, ist Tinder stolz hart arbeitenden, einsamen islamischen Wölfen Lösungen für ein glückliches Leben im Jenseits anbieten zu können.“

Der Zweite Libanonkrieg und asymmetrische Kriegsführung

Dov Lipman, HonestReporting, 27. Oktober 2019

Ein israelischer Polizist rennt nur Momente nach einer Salve Katjuscha-Raketen der Hisbollah an einem brennenden Strommast vorbei, die während des zweiten Libanonkriegs am 13. Juli 2006 Nahariya trafen. (Foto: Roni Schutzer/Getty Images)

Lange vor dem zweiten Libanonkrieg, schon 1968, nutzte die palästinensische Befreiungsorganisation den südlichen Libanon als Startrampe für Raketenangriffe auf israelische Städte. Die Israelischen Verteidigungskräfte waren 1982 in den Libanon vorgestoßen, um die Terror-Infrastruktur zu zerstören, die für diese Angriffe verantwortlich war; dann zog sie sich im Jahr 2000 nach Unterdrückung der Bedrohung ab.

Aber in den darauf folgenden Jahren rüstete die Terrororganisation Hisbollah mit der militärischen und finanziellen Unterstützung durch den Iran auf. Ab dem Jahr 2000 bis zum Sommer 2006 griff die Hisbollah Israel mit Artillerie und grenzüberschreitenden Vorstößen circa 200-mal an, tötete Dutzende Israelis und verletzte mehr als 100.

Hisbollah löst den Zweiten Libanonkrieg aus

Am 12. Juli 2006 schossen Hisbollah-Terroristen in einem nicht provozierten Angriff Raketen aus dem Südlibanon auf israelische Grenzstädte, wodurch fünf israelische Zivilisten verletzt wurden.

Dieser Raketenangriff war eine aber nur Ablenkung für einen anderen Angriff.

Bei einem sorgfältig geplanten Überfall schoss eine Hisbollah-Einheit eine Panzerbekämpfungs-Rakete auf zwei IDF-Fahrzeuge, die an der israelisch-libanesischen Grenze Patrouille fuhren. 3 israelische Soldaten wurden getötet. Die Hisbollah entführte zwei israelische Reservesoldaten – den 31-jährigen Doktoranden am Technion und frisch verheirateten Ehud Goldwasser sowie den 26-jährigen Jurastudenten Eldad Regev. Fünf weitere IDF-Soldaten wurden im Libanon bei einem sofortigen Versuch die entführten Soldaten zu retten getötet.

Eldad Regev und Ehud Goldwasser

Israel begann Hisbollah-Ziele zu bombardieren, ebenso Brücken und Straßen im Libanon; damit sollte verhindert werden, dass die Hisbollah die entführten Soldaten weit von der Grenze weg schafft.

Der zweite Libanonkrieg war in vollem Gange.

Die Hisbollah kündigte an, dass sie Goldwasser und Regev freilassen würde, wenn Israel libanesische „Gefangene“ frei ließe, die in Israel festgehalten wurden. Auf der Liste der Hisbollah stand auch Samir Kuntar, der für einen besonders grausamen Anschlag von 1979 verantwortlich war. Kuntar drang aus dem Libanon nach Israel ein, brach in ein israelisches Wohnhaus ein, entführte den 31-jährigen Danny Haran und seine vierjährige Tochter Einat. An einem nahe gelegenen Strand erschoss Kuntar Danny; dann tötete er Einat, indem er ihren Kopf gegen die Felsen schlug.

Israel betrachtete die Entführung von Regev und Goldwasser durch die Hisbollah als Kriegsakt, verhängte eine Luft- und Seeblockade über den Libanon, begann massive Luftangriffe auf Hisbollah-Ziele, gefolgt von einer Bodeninvasion.

Raketenangriffe auf Israel

Vom Iran und Syrien bewaffnet bombardierte die Hisbollah israelische Städte mit Raketen. Während des einmonatigen zweiten Libanonkriegs feuerte die Hisbollah mehr als 4.000 Raketen auf israelische Städte – über 100 pro Tag. Etwa ein Viertel landete in zivilen Bereichen von Haifa, Kiryat Schmona, Safed, Tiberias und Nazareth. Eine Million Israelis musste in der Nähe von Luftschutzbunkern bleiben und 250.000 Einwohner waren gezwungen die Städte im Norden in Richtung sicherer Gebiete außerhalb der Raketenreichweite  zu verlassen.

Die Raketenangriffe der Hisbollah verursachten in Israel zahlreiche Waldbrände. Es wird geschätzt, dass es 50 bis 60 Jahre dauern wird die 16.500 Morgen vernichteter Wälder wiederherzustellen.

Einwohner von Nahariya mussten während der Angriffe der Hisbollah mit Katjuscha-Raketen aus dem Libanon 2006 in einem Luftschutzbunker bleiben. (Foto: Mosche Milner, Gefälligkeit des israelischen GPO.)

Die Hisbollah startete diese Raketen aus zivilen Bereichen im südlichen Libanon und lagerte ihre Munition in Wohngebieten. Das gefährdete die libanesische Bevölkerung, weil Israel versuchte die Raketen und ihre Abschussrampen zu zerstören. Israel warf Flugblätter ab, die die Zivilisten informierten, sie sollten Bereiche verlassen, die es bombardieren musste.

Während Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch und Amnesty International Israel wegen der Beschießung libanesischer Zivilisten und der Anwendung von unverhältnismäßiger Gewalt verurteilten, fasst Washington Post-Kolumnist Richard Cohen zusammen, warum die Anschuldigungen haltlos waren:

Die schrecklichen Konsequenzen von Verhältnismäßigkeit sind so klar, dass man sich fragt, ob das nicht nur ein Feigenblatt für allgemein antiisraelische Gefühle ist. Jeder, der sich im Nahen Osten ein wenig auskennt, weiß, dass Verhältnismäßigkeit Wahnsinn ist. Für Israel, ein kleines Land in Reichweite, wie wir herausfinden, einer aus dem Hinterhof eines Feindes gefeuerten Rakete, ist Verhältnismäßigkeit nicht nur nicht anwendbar, sondern Selbstmord. Das Letzte, was es brauchen kann, ist ein Abnutzungskrieg. Es reicht nicht, diese oder jene Raketenbatterie auszuschalten. Es muss Abschreckung wieder herstellen: Gibst du mir eine Ohrfeige, werde ich die das Licht ausknipsen.

Israel braucht dringend solche Abschreckung, seit es im Jahr 2000 aus dem Libanon und – vor kurzem – aus dem Gazastreifen abzog. Im Libanon geriet es praktisch in einen proportionalen Kreislauf aus Zuschlagen und Zurückschlagen mit der Hisbollah. Das kostete Israel 901 Tote und die Hisbollah verkündete 1.375, zu nahe an Pari, um eine nachhaltige Unterscheidung zu schaffen. Wie immer die Zahlen aussahen, es ändert die Tatsache nicht, dass israelische Wehrpflichtige oder Reservisten nicht glauben, dass Tod und Märtyrertum dasselbe sind. Auf Juden warten im Himmel keine Jungfrauen.

Eine Artillerieeinheit der IDF feuert 2006 von einer Stellung an der Nordgrenze auf Hisbollah-Ziele. (Foto: Mosche Millner, Gefälligkeit des GPO)

Die israelische Regierung erklärte wiederholt, sie kämpfe nicht gegen den Libanon, sondern nur gegen die Terrorinfrastruktur der Hisbollah. Da sich Waffenlager, Raketenwerfer sowie Kommando- und Kontrollzentren in oder sehr nahe von Häusern, Krankenhäusern, Schulen, Moscheen und allgemeiner Infrastruktur befanden, war der Schaden für den Libanon erheblich und unvermeidlich.

Die israelische Luftwaffe flog während des Monats der Kämpfe 11.897 Kampfeinsätze – mehr als während des Yom Kippur-Kriegs und fast doppelt so viele Einsätze wie im ersten Libanonkrieg. Die IDF verschoss 170.000 Artilleriegranaten, mehr als doppelt so viele wie während des Yom Kippur-Kriegs. 130.000 Häuser im Libanon in dem Bereich, aus dem Raketen gefeuert wurden, wurden beschädigt. 650 Kilometer Straßen, 73 Brücken und 900 Wirtschaftsgebäude wurden zerstört. Dank der Hisbollah-Doktrin sich in Zivilisten einzubetten wurde der zweite Libanonkrieg eine Fallstudie asymmetrischer Kriegsführung. Dr. Shaul Shay erklärte asymmetrische Kriegsführung so:

In asymmetrischen Konflikten sind demokratische Staaten – die typischerweise gewisse moralische Werte hoch halten – gezwungen, nichtstaatliche Akteure zu bekämpfen, die sich nicht an rechtliche oder humanitären Verpflichtungen gebunden verstehen. Trotz der gegenteiligen Propaganda schätzt Israel menschliches Leben wert, während nichtstaatliche Akteure wie die Hamas oder Al-Qaida regelmäßig humanitäre Prinzipien als bewusste Strategie missbrauchen, indem sie sowohl ihre eigene Zivilbevölkerung als auch die des sich verteidigenden Staates größeren Risiken aussetzen. Dass solche Terrorgruppen wie Hamas und Hisbollah aus dicht besiedelten Gebieten heraus agieren, illustriert diese Tatsache.

Israel erhielt breite Unterstützung, von westlichen Ländern bis zu arabischen Staaten. Saudi-Arabien erklärte, die Hisbollah sei allein verantwortlich für den Krieg. Die Vereinigten Arabischen Emirate Bahrain, Ägypten, Jordanien, Kuwait, der Irak und die Palästinensische Autonomiebehörde stimmten der saudischen Beschreibung des Angriffs der Hisbollah auf Israel als „unerwartet, unangemessen und unverantwortlich“ zu.

Nachbermerkungen zum Krieg

Während des Krieges wurden 121 IDF-Soldaten und 46 israelische Zivilisten getötet, davon 19 israelische Araber. Mehr als 4.000 Israelis wurden verletzt. Israel tötete mindestens 600 Hisbollah-Terroristen und verletzte 1.500. Um die 500 Libanesen starben während der Kämpfe und mehr als 2.500 wurden verletzt. Die Kämpfe endeten am 14. August mit einem von der UNO vermittelten Waffenstillstand. Der UNO-Sicherheitsrat genehmigte die Resolution 1701, die die Entwaffnung der Hisbollah forderte, den Rückzug der IDF aus dem Libanon und dass die libanesischen Streitkräfte und eine vergrößerte UNIFIL (United Nations Interim Force in Lebanon) im südlichen Libanon stationiert werden sollten.

Leider erklärten sowohl die libanesische Armee als auch UNIFIL, dass sie nichts tun würden um die Hisbollah zu entwaffnen. Wie erwartet bewaffnete die Hisbollah sich wieder und nur zehn Jahre nach dem Krieg hatte sie bereits 100.000 Raketen, die jeden Ort in Israel erreichen können. 2019 entlarvte und neutralisierte die IDF eine Reihe von die Grenze querenden Tunneln der Hisbollah, von denen UNIFIL eingestand, dass sie die Resolution 1701 verletzen.

Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah sagte New TV in einem Interview vom 27. August 2006: „Wenn es auch nur eine einprozentige Chance gegeben hätte, dass die Gefangennahme vom 11. Juli zu dem geführt hätte, was geschah, hätte ich das gemacht? Ich würde sagen nein, absolut nicht.“

Noch trauriger ist, dass Israel nicht in der Lage war, die gefangenen Soldaten zu finden. Da man nicht wusste, ob Goldwasser und Regev noch lebten, stimmte Israel zwei Jahre später einem Gefangenenaustausch zu, der die Freilassung von Samir Kuntar beinhaltete. Die Tür des Fahrzeugs, in dem die beiden israelischen Soldaten sich befanden, öffnete sich und zwei Särge wurden herausgeholt, die die sterblichen Überreste der beiden Soldaten beinhalteten.

Es gab zwar erhebliche Kritik aus dem israelischen politischen und zivilen Establishment bezüglich der Schwierigkeit, die eine mächtige Armee hatte eine kleinere und weniger gut ausgerüstete Terrororganisation wie die Hisbollah zu besiegen, aber israelische Offizielle weisen auf die Tatsache hin, dass die starke Antwort der IDF die israelische Abschreckung wiederherstellte.

Der blinde Umgang des Westens mit der Hisbollah

Westliche Staaten stärken die Terrororganisation durch die künstliche Trennung ihrer politischen Aktivitäten von ihrer Militanz und durch Unterstützung des Militärs des Libanon.

Aaron Kliegman, The Washington Free Beacon, 4. März 2019

Hisbollah-Militante (Getty)

Raten Sie, wer das hier sagte: „Jeder weiß, dass der politische und der militärische Arm der Hisbollah ein und dasselbe sind.“

Nein, es nicht irgendein israelischer oder amerikanischer Falke, erpicht darauf den Stellvertreter des Iran im Libanon zu zerschlagen. Im Gegenteil: Ammar Moussawi, der Leiter der Hisbollah für internationale Beziehungen, äußerte diese Worte 2013, als die Europäische Union den „militärischen Arm“ der Gruppe als Terrororganisation auflistete, wobei deren „politische“ Aktivitäten als Teil einer eigenen, harmlosen Organisation ausgeschlossen wurden. Sechs Jahre später trennt die EU immer noch den sogenannten politischen Arm von seinem militärischen, zieht eine willkürliche Linie zwischen den beiden, die es nicht gibt. Offenbar glauben die Führer in Brüssel, sie verstünden die Hisbollah besser als die Hisbollah selbst. Sie sind nicht allein.

Die Regierung der deutschen Kanzlerin Angela Merkel schient ebenfalls die frei erfundene Linie, die sauber zwischen den militärischen und politischen Armen der Hisbollah trennt. Nachdem letzte Woche Großbritannien die Hisbollah insgesamt verbot, lehnte Berlin es ab nachzuziehen. Amerikanische Quellen, die mit Deutschlands Denken vertraut sind, sagten gegenüber der Jerusalem Post, dass Berlin den politischen Arm der schiitischen Islamistengruppe nicht verbietet, weil sie „mit den israelisch-palästinensischen Friedensgesprächen verbunden ist“. Dieselben Quellen sagten der Zeitung letztes Jahr auch, dass Deutschland die Administration Trump als zu pro-israelisch betrachtet. Dennoch  sagte ein Sprecher des deutschen Innenministeriums am Montag: „Die gesamte Hisbollah ist gegen die Idee internationaler Auffassung im Sinne des Basisgesetzes, weil sie das Existenzrecht des Staates Israel mit terroristischen Mitteln bekämpft“. Der Sprecher fügte an: „Ein solches Ziel ist seiner Natur nach antisemitisch.“

Die deutsche Regierung zögert also die gesamte Hisbollah zu verbiten, weil sie eine Rolle im israelisch-palästinensischen Konflikt spielt, gibt aber ebenfalls zu, dass die Gruppe Israels Vernichtung anstrebt. Wenn diese Ideen widersprüchlich klingen, dann weil sie es sind. Vielleicht kann Merkel erklären, wie eine Organisation, die sich der Vernichtung des jüdischen Staats verschrieben hat, einen förderliche Rolle im Friedensprozess spielen kann.

Deutschlands Ablehnung die gesamte Hisbollah zu verbieten, ist zudem von Angst getrieben den Libanon zu verärgern, wo die Terrororganisation eine mächtige politische Partei ist. Zusammen mit verbündeten Parteien und Politikern kontrollierte die Hisbollah aktuell 70 der 128 Sitze im libanesischen Parlament. Darüber hinaus sind der libanesische Präsident Michel Aoun und weitere Schlüsselmitglieder der Regierung mit der  Hisbollah verbündet. 2013 machten sich offizielle Vertreter der EU Sorgen, die Listung des militärischen Arms der Hisbollah , die ein Einfrieren ihrer Aktiva im Block die Beziehung der EU zur libanesischen Regierung verkomplizieren würde. „Ein paar der Mitgliedstaaten wollte sicherstellen, dass eine solche Entscheidung keinesfalls den politischen Dialog gefährden würde“, sagte ein ranghoher EU-Offizieller damals. Einige EU-Diplomaten argumentierten, der militärische Arm könnte am Ende Mitglieder der Hisbollah drängen sich von der Militanz ihrer Politik abzurücken. Die darunterliegende Annahme lautet, dass die Gewalt der Gruppe nichts mit ihrer Politik zu tun hat und das ihre politische Aktivitäten harmlos sind. Was die EU motovierte – und weiterhin motiviert – treibt auch Deutschlands Herangehensweise an die Hisbollah an.

Das Vereinte Königreich durchschaute den Unsinn letzte Woche. „Die Hisbollah setzt ihre Verusche die fragile Lage im Nahen Osten zu destabilisieren fort – und wir sind nicht länger in der Lage zwischen ihrem bereits verbotenen militärischen Arm und der politischen Partei zu unterscheiden“, sagte der britische Innenminister Sajid Javid in einer Erklärung. „Deswegen habe ich die Entscheidung getroffen die Gruppe in ihrer Gesamtheit zu verbieten.“

Die Vereinigten Staaten, Kanada, die Arabische Liga, Israel, die Niederlande und Japan weisen ebenfalls die gesamte Hisbollah als Terrororganisation aus.

Der Gedanke zwischen den militärischen und die politischen Aktivitäten der Hisbollah zu trennen, ist immer schon lächerlich gewesen. Die Gesamtorganisation steht unter derselben Führung. Von Parlamentsmitgliedern bis zu aktiven Terroristen wird die Hisbollah von Hassan Nasrallah geführt, der letztlich vom Iran kontrolliert wird. Nasrallah, seine obersten Stellvertreter und ihre Herren in Teheran unterscheiden keine zwei getrennten Arme, warum sollte also der Westen das tun? Zudem geben die Soldaten und Politiker der Hisbollah frei Geld aneinander weiter. Es gibt keine Unterscheidung. Aus internationalen kriminellen Unternehmungen der Hisbollah – zu denen Drogen- und Menschenschmuggel, Fälschung europäischen Geldes und vieles mehr gehören – unterstützt die Hisbollah soziale und politische Aktivitäten innerhalb des Libanon, genauso wie sie Terroraktionen und militärische Entwicklungen im Ausland unterstützen. Europas Ablehnung die gesamte Hisbollah zu verbieten, erlaubt der Gruppe sogar sich auf europäischem Boden zu organisieren und Geld zu sammeln.

Erinnern Sie sich zudem daran, dass die Hisbollah 2005 den früheren libanesischen Premierminister Rafic Hariri ermordete und dann setzte die Gruppe 2008 Gewalt auf den Straßen des Libanon ein, um mehr Einfluss in der Regierung zu gewinnen. Wie unterscheiden sich die politischen Aktivitäten der Hisbollah von ihren militanten?

Deutschland sollte motiviert sein die gesamte Hisbollah auf die Terrorliste zu setzen. Wie die Jerusalem Post vermerkt, gibt es in Deutschland 950 Hisbollah-Aktivisten, die Gelder sammeln, neue Mitglieder rekrutieren und ihre antiwestliche, antisemitische Ideologie verbreiten, wie deutsche Geheimdienste berichten. Hisbollah-Agenten arbeiten außerdem überall in Europa eng mit den Quds-Kräften der iranischen Revolutionsgarden zusammen. Aber natürlich: Deutschland betreibt gegenüber dem Iran eine Appeasement-Politik und daher auch gegenüber dessen Fortsatz  Hisbollah. Weil ein Verbot der gesamten Hisbollah die Ayatollahs verärgern würde, hat Deutschland kein Interesse, das zu tun.

Selbst Länder, die die gesamte Hisbollah verbieten, haben einen blinden Ansatz gegenüber der Hisbollah. Nehmen Sie Kanada, dessen Streitkräfte sich im Libanon befinden, um Soldaten in der Führung von Winterkrieg ausbilden, um ihnen zu helfen ihre Grenzen besser zu verteidigen. Und Kanada ist dabei nicht allein: Die Vereinigten Staaten haben den libanesischen Streitkräften (LAF) seit 2006 rund $1,7 Milliarden zur Verfügung gestellt.

Es gibt bezüglich dieser Unterstützung zwei große Probleme. Erstens ist die Hisbollah mächtiger geworden als die LAF; sie hat etwa 130.000 Raketen in ihrem Arsenal und starke Unterstützung aus dem Iran. Zweitens und wichtiger: Die LAF sind mit der Hisbollah verbündet, arbeiten eng mit der Terrororganisation zusammen, während sie Unterstützung aus dem Westen erhalten. Tatsächlich agieren die Hisbollah und die LAF im südlichen Libanon zusammen und die Hisbollah-Akteure tragen manchmal sogar libanesische Uniformen. Der Iran hat zudem ein Zivilflugzeug genutzt, bekannt für die Verbindungen zu den Islamischen Revolutionsgarden, um Waffen und fortschrittliche System zum internationalen Flughafen von Beirut zu fliegen, den die libanesische Armee kontrolliert. Die LAF zu unterstützen ist eine Möglichkeit die Hisbollah zu unterstützen, ob der Westen das nun weiß oder nicht.

Die westeuropäischen Länder müssen sich daran erinnern, was die Hisbollah ist. Das ist dieselbe Gruppe, die tausende Soldaten in Syrien stationiert hat, um dem Iran und das Regime Assad zu helfen das syrische Volk abzuschlachten. Es handelt sich um dieselbe Gruppe, die 2012 in Bulgarien einen israelischen Touristenbus sprengt, wobei sechs Menschen ermordet und 32 weitere verletzt wurden. Und es handelt sich um dieselbe Grupp, die libanesische Zivilisten als menschliche Schutzschilde nutzt, um Israel davon abzuschrecken seine Akteur anzugreifen, nachdem diese Israelis angreifen. Die Hisbollah ist destruktiv, sowohl innerhalb des Libanon als auch im Ausland. Es ist eine beschämend und strategisch inkompetent die Organisation nicht als Ganzes zu verbieten. Und es ist höchste Torheit die LAF weiter zu unterstützen, wenn sie so eng mit der Hisbollah zusammenarbeitet. Vielleicht wird der Westen irgendwann lernen. Aber es gibt kein einfaches Heilmittel für vorsätzliche Blindheit.

Den Terrorismus besiegen

Jerusalem Post, Redaktion, 3. März 2019

IDF-Kriegsübungen im Norden simulieren einen Konflikt mit der Hisbollah (Foto: IDF-Sprecher)

Großbritannien designierte letzte Woche die gesamte Hisbollah-Organisation als Terrorgruppe; dem folgte einige Tage, nachdem Innenminister Sajid Javid seinen Plan verkündete, dass die Regierung dies tun würde, eine Debatte im Parlament. Zuvor war der militärische Arm der Hisbollah als Terrororganisation bewertet worden, aber nicht ihr politischer Arm.

Als Ergebnis wird der letzte Juni – als Irans Al-Quds-Tag gegen Israel mit dem letzten Freitag des Ramadan zusammenfiel – vielleicht das letzte Mal gewesen sein, dass jemand in der Lage war, den widerwärtigen Anblick tausender Demonstranten zu sehen, die auf den Straßen Londons Hisbollah-Flaggen schwenken.

Die Abstimmung im Parlament hat noch nicht stattgefunden, aber die britische Regierung hat eine klare Haltung gegen Terrorismus und die Art des iranischen Expansionismus eingenommen, den die Hisbollah als Teherans Stellvertreter im Libanon und Teilen Syriens repräsentiert. Die Hisbollah bedroht Israel regelmäßig – nicht nur mit Worten, sondern auch durch das Horten von Raketen und Geschossen sowie den Bau von Tunneln unter der nördlichen Grenze hindurch, von denen mehrere vor kurzem von der IDF zerstört wurden.

Die Regierung der britischen Premierministerin Theresa May sagte, die Entscheidung sei „auf Grundlage dessen getroffen worden, dass es nicht länger vertretbar ist zwischen dem militärischen und dem politischen Arm der Hisbollah zu unterscheiden… der weiterhin Waffen in direkter Verletzung der Resolutionen des UNO-Sicherheitsrats anhäuft, was die Sicherheit der Region gefährdet“.

Javid sagte: „Die Hisbollah setzt ihre Versuche fort die fragile Lage im Nahen Osten zu destabilisieren.“ Außenminister Jeremy Hunt sagte: „Wir können nicht zufrieden sein, wenn es um Terrorismus geht. Es ist klar, dass die Unterscheidung zwischen dem militärischen und dem politischen Arm der Hamas nicht existiert… Ihre destabilisierenden Aktivitäten in der Region sind absolut inakzeptabel und der nationalen Sicherheit Großbritanniens abträglich.“

Die australische Außenministerin Marise Payne sagte kurz nach Javids Ankündigung, dass ihre Regierung nachziehen könnte – und sie sollte dazu ermutigt werden.

Doch trotz dieser starken Argumente, dass die Hisbollah nicht nur für Israel eine Bedrohung darstellt, sondern eine destabilisierende Kraft für den gesamten Nahen Osten ist – mit dem Potenzial auch westlichen und britischen Interessen zu schaden – sagte Deutschland am Wochenende, es sei nicht überzeugt, dass die Terrororganisation verboten werden sollte.

Die EU hat den militärischen Arm der Hisbollah seit 2013 verboten und ein deutscher Geheimdienstbericht aus dem letzten Jahr besagt, dass fast eintausend Hisbollah-Agenten im Land Spenden sammeln, rekrutieren und die antisemitische Ideologie der Organisation verbreiten.

Ein Sprecher des deutschen Innenministeriums gestand gegenüber Benjamin Weinthal von der Jerusalem Post sogar ein, dass die Hisbollah „das Existenzrecht des Staates Israel mit terroristischen Mitteln bekämpft“ und „ein solches Ziel seiner Natur nach antisemitisch ist“.

Dennoch bleibt Deutschland dabei, dass der sogenannte politische Arm der Hisbollah legitim ist.

Die Vorstellung, dass der politische und der militärische Arm irgendwie trennbar sind, ist völlig absurd. Ja, die Hisbollah ist im libanesischen Parlament als Partei vertreten und mit zwei Sitzen im Kabinett Mitglied in der Regierungskoalition des Landes. Aber der politische Zweig ist nur ein weiteres Mittel Macht zu gewinnen und die destruktive und radikalislamische Ideologie der Organisation zu verbreiten. Beide Arme der Hisbollah haben denselben Führer, Hassan Nasrallah, der regelmäßig damit droht Israel zu vernichten und unter dem Daumen der Mullahs im Iran agiert.

Aber sie wollen Israel nicht nur in Vergessenheit bomben; sie haben Terroranschläge gegen Juden in aller Welt versucht und durchgeführt. Wenn eine antisemitische Terrororganisation mit einer tödlichen Geschichte droht, wäre es geboten, dass die Welt das ernst nimmt.

Damit Deutschland eingesteht, dass die Hisbollah eine Ideologie propagiert und agiert, um etwa die Hälfte der Juden der Welt zu eliminieren, es aber weiterhin ablehnt diese giftige Terrororganisation zu verbieten, ist falsch.

Wir befinden uns immer noch in einer Zeit, wo es lebendige Erinnerung an den Holocaust gibt und Deutschland eine besondere Verantwortung hat zu handeln und sicherzustellen, dass nichts auch nur annähernd Derartiges wieder geschieht.

Das muss mit der Beseitigung des Antisemitismus auf dem eigenen Staatsgebiet anfangen – und eine Art das zu tun besteht darin, die Hisbollah insgesamt zur Terrororganisation zu erklären.

Israelische Verteidigungskräfte stimmen zu Pfeil und Bogen einzuführen

The Mideast Beast, 5. Januar 2019

Nachdem bestätigt wurde, dass Sicherheitskräfte in Kamerun potenzielle Selbstmordbomber mit einem vergifteten Pfeil getötet wurde, hat Oberst Bill Giles von der IDF-Abteilung für neue und interessante Waffensysteme bestätigt, dass die Einheit die Idee nächsten Monat testen wird.

„Offen gesagt, haben wir die Nase voll von der internationalen Kritik, die folgt, wenn wir Raketen keine Chance geben auf etwas Wichtigem einzuschlagen. Mit dem neuen Ansatzversuch werden dann einige unserer Soldaten mit den stärksten Handgelenken an der Grenze Aufstellung mit diesen neuen Waffen nehmen. Zum Glück hat der überwiegend langweile Charakter des Militärdienstes zu einem massiven Anstieg bei „Schlag den Rabbi“ geführt, also hatten wir jede Menge ausgezeichneter Kandidaten.

Wir hoffen, dass das Chancengleichheit schafft und der Hamas eine gute Chance gibt wahllos eine Menge unserer Zivilisten zu töten. Wir sind nicht in der Lage gewesen eine gute Antwort von der BDS-Bewegung dazu zu bekommen, wie diese Anzahl lauten sollte.

Natürlich müssen diese verdammten Siedler das alles verderben, indem sie Pfeil und Bogen fordern und dann ein paar Kids löchern, die mit Steinen auf sie werfen. Es gibt Tage, da kann man einfach nichts gewinnen.“

Verhältnis reinbringen…

Barry Shaw beschreibt, was das Waffenarsenal der Hisbollah, von der Welt ignoriert, aufgebaut durch den Terrorstaat Iran, bedeutet:

Nur um das Verhältnis mal klarzumachen: Die Hisbollah besitzt mehr Feuerkraft als 95% der konventionellen Armeen der Welt und mehr Raketen und Flugkörper als alle europäischen NATO-Mitglieder zusammen!

Schätzungen besagten, dass die Raketen und Flugkörper der Hamas zwischen 120.000 und 140.000 zählen, während es 2006, beim letzten großen Militärschlag der Hisbollah gegen Israel, etwa 10.000 waren.

Israel wird als Nationalstaat stark herausgefordert, weil es das Hauptziel dieser Feuerkraft einer Hybrid-Terrororganisation ist, die zum Teil einen Nachbarstaat unter Kontrolle hat und sich hinter der libanesischen Bevölkerung verschanzt, aus der sie sich Unterstützung holt.

Diese verheerende militärische Hochrüstung ist unter Missachtung der Resolution 1701 des UNO-Sicherheitsrats erfolgt; und die Vereinten Nationen haben die sich entwickelnde Bedrohung unverhohlen ignoriert.

Israel hat gewarnt, sollte die Hisbollah eine groß angelegte Offensive gegen den jüdischen Staat beginnen, dann wird es keine Alternative haben als diese massive existenzielle Bedrohung zu eliminieren, indem es die weit ausgebreitete militärische Macht des islamischen Terrorregimes unter Beschuss nimmt und das wird, notwendigerweise die wichtige libanesische Infrastruktur einschließlich Häfen, Flugfeldern, Straßen, Brücken, Basen, Lagereinrichtungen, Kommando- und Kontroll-Stellen beinhalten, die sich vorwiegend in zivilen Gegenden befinden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (27. Mai – 2. Juni 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 27.05.2018:

Der Palästinensische Islamische Jihad schimpft wegen des israelischen Angriffs mit 3 toten Terroristen: Die IDF habe alle roten Linien überschritten, sie würden das nicht ohne angemessene Antwort lassen. (Merke: Terroristen dürfen bomben, Israel muss sich das gefallen lassen ohne zu antworten.)

Die Bauern am Gazastreifen haben angekündigt beim ICC in Den Haag Klage gegen Hamasführer einzureichen. Diese sollen wegen des Drachen-Feuerterrors angeklagt werden.

Die Zivilverwaltung hat angekündigt 20 illegale arabische Gebäude im Jordantal in Samaria abzureißen. Die Gebäude stehen derzeit alle leer.

Fatah-Propaganda: Die Israelis sind schlimmer als Nazis, wollen die arabische Welt vernichten.

Von der Hamas kommt die Nachricht, dass sie kommende Woche (Dienstag) versuchen will die Seeblockade von innen heraus zu durchbrechen.

Montag, 28.05.2018:

Nicht nur Kinder und Jugendliche der PA haben Sportturniere, die nach Terroristen benannt sind. In Qualqilya wurde jetzt das „Märtyrer Abd Al-Jaber Al-Qader Khaled-Volleyballturnier für Lehrer“ veranstaltet. Der Fatah-Terrorist und Namensgeber wurde 2002 bei einem versuchten Massenmord an Soldaten erschossen.

Eine mit Sprengstoff versehene Drohne der Hamas drang letzte Woche nach Israel ein und sollte offensichtlich viele Opfer verursachen. Der Sprengmechanismus versagt allerdings.

Kindergartenfeier im Gazastreifen: Kinder üben und führen vor, wie sie einen orthodoxen Juden entführen und töten. (Video)

Bei Beer Sheva wurden 3 Beduinen festgenommen, die im Verdacht stehen gestern einem Soldaten die Waffe entwendet zu haben. Die Waffe wurde sichergestellt.

Dienstag, 29.05.2018:

Der Islamische Jihad soll am Montag beschlossen haben gegen Israel „zurückzuschlagen“, nachdem die Terrorgruppe 3 Terroristen durch israelischen Beschuss verloren hatte. Ein Sprecher der Terroristen bezeichnete das heutige Feuer gegen Israel als „willkommene Widerstands-Reaktion“.

Hamas und Islamischer Jihad reklamierten beide die Verantwortung für den heutigen Terrorbeschuss für sich.

Heute hat in Gaza ein Blockadebrecher abgelegt haben. Von den Teilnehmern wird jetzt behauptet, sie hätten eine Reihe Verletzter an Bord – was sonst aber nirgendwo gesagt wurde. Bilder der Abfahrt zeigen allerdings vor allem Hamas-Terroristen an Bord.

Die PA drängt auf internationales Eingreifen gegen die „israelische Aggression“ im Gazastreifen. (Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Die Terroristen schießen den ganzen Tag über auf Israel, aber Israel soll der Aggressor sein!)

Mittwoch soll der Schulbetrieb im Umfeld des Gazastreifens normal laufen.

Mittwoch, 30.05.2018:

Eine Aufstellung der von Dienstag auf Mittwoch erfolgten Zielorte des Terrorbeschusses aus dem Gazastreifen (mit Detailliste):

Bilanz am Morgen: Mehr als 100 Flugkörper wurden aus dem Gazastreifen auf Israel geschossen. Die IDF beschoss 65 Ziele im Gazastreifen; dazu gehörten Lagerhäuser für Drohnen, Waffenfertigungsanlagen (für Raketen und Waffen), Trainingslager, Marinewaffen und Luftabwehrinstallationen.

Am späten Dienstagabend gab der PIJ bekannt, man werde die Ruhe im Gazastreifen wiederherstellen, wenn Israel Ruhe gibt.

Im Juni wird im Teddy-Stadion in Jerusalem ein Fußball-Freundschaftsspiel zwischen Israel und Argentinien stattfinden. Die Tickets waren innerhalb von 20 Minuten ausverkauft. Die Terroristen sind natürlich beleidigt (nachdem ihre BDS-Kohorten es nicht schafften das Spiel zu verhindern): Das Spiel sei ein Angriff auf die Recht des palästinensischen Volks, behaupten sie. Das Spiel breche das Gesetz und verleihe der Unterdrückung des palästinensischen Volks  internationale Legitimität. (Klar, „West“-Jerusalem ist auch besetzt, nicht wahr?)

Die Polizei gibt an, dass bisher in diesem Jahr 21 IDF-Schusswaffen gestohlen wurden, 11 alleine im April.

Die Israel Electric Company hat die Stromversorgung des südlichen Gazastreifens wieder hergestellt, die gestern durch Feuer der Terroristen unterbrochen worden war.

Die Hamas hat ein Video ihrer Raketenschüsse auf Israel veröffentlicht.

Der arabische Knessetabgeordnete Zahalka giftete, die IDF-Schläge im Gazastreifen seien Teil der „fortgesetzten israelischen Aggression“.

Die Hisbollah gab eine Botschaft aus, mit der sie die Terrorgruppen im Gazastreifen gegen die „zionistischen Angriffe“ unterstützt. Darüber hinaus wurde über den „Widerstand“ der „Palästinenser“ geschwafelt.

Freitag, 01.06.2018:

Die Polizei in Jerusalem hat Personal und Präsenz vor Ort verstärkt, um für einen friedlichen Verlauf der Freitagsgebete zu sorgen.

Die PA droht damit alle Verbindungen zu Israel zu kappen, sollte der jüdische Staat die Blockade des Gazastreifens aufheben.  (Es könnte aber sein, dass das lediglich Hamas-Propaganda ist.)

Die Hamas behauptet jetzt tatsächlich die Israelis hätten um einen Waffenstillstand gebeten.

Die Hamas hat angekündigt, dass die Krawalle am Dienstag intensiviert werden sollen.

Etwa 200 Personen demonstrierten in Haifa in Solidarität mit den Terroristen im Gazastreifen. Sie schwenkten Palästinenserflaggen.

Samstag, 02.06.2018:

Gestern sollen Soldaten eine arabische Sanitäterin im Gazastreifen erschossen haben. Das Militär untersucht den Fall. Bei dem Vorfall hatten Terroristen den Zaun und Soldaten mit Gewehrfeuer und Granaten angegriffen.