Hisbollah-Nasrallah sagt, er habe kein Problem mit Juden, nur mit Zionisten. Mal sehen.

Elder of Ziyon, 7. April 2015

Nasrallah-hasst-keine-Juden

Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah gewährte dem syrischen Sender al-Ekhbariya ein Interview, in dem er seine Meinung zu allem von Syrien bis Jemen wissen ließ.

Eines, was er sagte, ist: „Ein Problem haben wir mit den Zionisten und nicht mit den Juden, denn die Zionisten töteten und vertrieben Palästinenser und begingen Massaker an arabischen und islamischen Menschen.“

Natürlich hat Nasrallah kein Problem mit Juden. Er will sogar von Juden getötet werden!

So sagte er 2005:

Jeder von uns lebt seien Tage und Nächte mehr als alles anderer hoffend, dass er für die Sache Allahs getötet wird. Der ehrenwerteste Tod ist so, wie der Führer Imam Al-Khamenei sagte, als ‘Abbas [Musawi] zum Märtyrer wurde. Er sagte: „Gratulation an ‘Abbas, Gratulation an ‘Abbas.“ Der ehrenhafteste Tod ist der Tod durch getötet werden und die ehrenhafteste Tötung und das ruhmreichste Märtyrertum ist es, wenn ein Mann für die Sache Allahs getötet wird, von den Feinden Allahs, den Mördern der Propheten [d.h. den Juden].“

Vielleicht ist es an der Zeit, dass er seinen Wunsch erfüllt bekommt.

Und wenn er sagt, dass Juden die Nachkommen von Affen und Schweinen sind, dann spricht er nur von zionistischen Juden:

Wir bestätigen den Wahlspruch des Kampfs gegen den Großen Satan und rufen wie letztes Jahr auf: „Tod Amerika. Den Mördern der Propheten, den Enkeln von Affen und Schweinen sagen wir: „Tod Israel…“

Sie sehen, irgendwie sind die Zionisten die einzigen Juden, die Affen und Schweine als Vorfahren haben.

Unglücklicherweise sagt Hisbollahs Fernsehsender Al-Manar, der nichts ohne Nasrallahs vorbehaltloses Einverständnis tun würde:

Hollywood ist eine jüdische Erfindung, die die Art veränderte, wie Amerikaner Amerika sehen; sie schufen Träume statt Wirklichkeit. Sie schafften es die Amerikaner dazu zu bringen den Traum zu leben, der von der Wirklichkeit getrennt ist. Ohne Zweifel war das Ziel die größte Supermacht der Welt zu übernehmen, alles Aspekte des täglichen Lebens zu kontrollieren und sie in den Dienst der jüdischen Ziele weltweit einzuspannen.

Und:

Rassismus ist in den Seelen der Anhänger der jüdischen Religion tief verwurzelt – besonders seit ihrem Exil im Irak oder Babylon im Jahr 586 vor der heutigen Zeitrechnung. Dort schrieben sie die Torah, völlig anders als die Torah, die sie von Moses erhielten. In diese Torah fügten sie den Geist des Rassismus ein, der sich seit damals wie ein Virus im Verstand eines jeden Juden ausbreitete.

Nö, da ist überhaupt kein Judenhass vorhanden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit (12.-18.04.2015)

Sonntag, 12.04.2015:

Das wird die PalAraber bestimmt auf Friedensschlussbereitschaft mit Israel trimmen: Mahmud Abbas lässt seine Medien Israel mit dem IS gleichsetzen, der gerade PalAarber im Lager Yarmuk abschlachtet.

Hassan Nasrallah gab in einem Interview zu, dass die Hisbollah Israel nicht alleine bekriegen kann. Die Terrorgruppe kämpft zur Zeit an mehreren Fronten.

Montag, 13.04.2015:

Die Waqf gräbt wieder illegal auf dem Tempelberg, aktuell reißt sie anscheinend einen antiken Steinboden ab; dazu wurde ein kleiner Bagger in den Felsendom gebracht. Angeblich werden „Teppiche ersetzt“.

Dienstag, 14.04.2015:

Hamas-Innenministerium: Wir ziehen unsere Kinder auf „in Liebe zum Jihad und Märtyrertod“. (Und gegen wen richtet sich das? Richtig: die Juden.)

Shin Bet, IDF und Polizei nahmen eine Hamas-Zelle hoch, die für Purim einen Terroranschlag geplant hatte. (Wurde jetzt bekanntgegeben.)

Mahmud Abbas behauptete in Moskau, er sei dem Friedensprozess verpflichtet und es sei an Israel zu entscheiden, was es tun werde.

Mittwoch, 15.04.2015:

Die Hamas forciert ihre Tunnelbau-Aktivitäten, wozu sie sogar schweres Gerät nutzt. Dazu fertigt sie wieder Kurzstreckenraketen, die sich im letzten Sommer als recht effektiv erwiesen haben.

Donnerstag, 16.04.2015:

Fatah feierte 5 Selbstmord-Bombenanschläge der Organisation, bei der 55 Zivilisten ermordet wurden.

Ein hochrangiger Hamas-Vertreter droht: Wann es den nächsten Krieg gibt und wann er anfängt, bestimmen wir von der Hamas. Wobei natürlich nur auf israelische „Aggressionen“ „reagiert“ wird…

Ein weiterer Hamasnik gab bekannt, der einzige Weg die eigenen Leute aus israelischer Haft herauszubekommen, bestehe in der Entführung israelischer Soldaten. (Da Frieden schließen nicht in Frage kommt…)

Freitag, 17.04.2015:

Die Hamas hat den Export von Tomaten nach Israel vorübergehend eingestellt, weil die Nachfrage auf dem örtlichen Markt (also im Gazastreifen) plötzlich gestiegen ist, die Preise ebenfalls. (Aha, so sieht das also mit der Abriegelung aus – Israelis kaufen landwirtschaftliche Produkte aus Hamastan!)

Ein israelischer Soldat wurden – ausgerechnet am Holocaust-Gedenktag – in Beit Schemesch von hareidischen Extremisten beschimpft und „Nazi“ genannt.

Friedens-Versprechen der Hamas: Der „bewaffnete Widerstand“ gegen Israel wird auf jeden Fall weitergehen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (22.-28.03.2015)

Sonntag, 15.03.2015:

Shin Bet, IDF und die Polizei gaben die Festnahme einer Terrorzelle bekannt; die Hamas-Einheit aus Qalquilya wollte Anschläge in Israel verüben. Bei den Mitgliedern wurde Material gefunden, dass zum Bombenbau verwendet wird.

Die Hamas verspricht Judäa und Samaria zu übernehmen und „ganz Palästina zu befreien“. Von Verrätern (PA) und Besatzern (Israel).

Einige arabische MKs haben vor sich an den Generalstaatsanwalt zu wenden und Netanyahu wegen „Äußerungen am Wahltag“ vor Gericht zu bringen.

Die PA lässt wissen, dass ihr alles egal ist, sie wird Israel auf jeden Fall vor den ICC in Den Haag schleifen.

Ein letzte Woche bei „Zusammenstößen“ mit Soldaten verletzter Araber erlag heute seinen Wunden.

Montag, 23.03.2015:

PA-TV, ein Prediger: „Die Menschheit wird nie angenehm leben, solange die Juden verheerende Korruption verursachen.“ Denn Juden stecken ja hinter allem, was in der Welt falsch läuft. Und selbst „wenn Fische im Meer miteinander kämpfen, dann stecken die Juden dahinter“.

Die Einwohner rund um den Gazastreifen sind sich sicher, dass sie die Terroristen ihre Tunnel graben hören. Die IDF streitet das ab, man habe keine Beweise dafür gefunden.

Eine neue Kampagne der Hamas fordert die Einwohner auf die Besetzung des Gazastreifens durch die Israelis zu bekämpfen. Gleichzeitig faselte Haniyeh etwas davon, der Strip sei von den Besatzern befreit worden. Ja, was denn nun?

Dienstag, 24.03.2015:

Nach dem Einfrieren der PA-Steuergelder steigt die Terroraktivität der Araber in Judäa und Samaria. Die IDF bereitet sich auf zunehmende Konfliktsituationen vor.

Einige hochrangige Militärs sind der Meinung, dass die Hisbollah kurz davor steht einen Krieg vom Zaun zu brechen. Sie bewegen sich verdächtig entlang der Grenze und betreiben Aktivitäten, die stark darauf hindeuten.

Saeb Erekat ist auf dem Weg nach Washington, um mit der Obama-Administration die Lage nach Netanyahus Wahlsieg zu besprechen. Er soll den Amerikanern klar machen wollen, dass die PA nicht an den Verhandlungstisch mit Netanyahu zurückkehren kann. Sie könne auch nicht „alte Regeln einhalten“.

Mittwoch, 25.03.2015:

Der arabische zukünftige Likud-Abgeordnete Ayoub Kara hat die Arabische Liste aufgerufen endlich anzufangen das Volk zu repräsentieren statt sich darauf zu konzentrieren Netanyahu zu verunglimpfen. Die ließen sich nicht beirren und machten weiter – sie ließen wissen, Netanyah sei von Natur aus rassistisch.

Entgegen der Versprechen vor der Wahl keine Einstellung von Wohnungsbau in Jerusalem zu verfügen, ordnete die Regierung an, dass der Bau von 1.500 Wohnungen in Har Homa eingefroren wird.

Donnerstag, 26.03.2015:

Umfrage unter den PalArabern: 59,3% sind für die Boykottierung israelischer Waren. 41% sind gegen die Rückkehr zu Verhandlungen mit Israel (30% sind dafür). Zudem sind 68% für Raketenangriffe der Hamas auf zivile israelische Ziele. 51% sind für eine Zweistaatenlösung, 49% dagegen. 37% befinden, „bewaffenter Kampf“ sie der beste Weg sich der Juden im Land zu entledigen. 65% unterstützen die Terrortunnel. 58% sind bereit für eine neue Intifada. 62% sind „unzufrieden mit den Ergebnissen des Krieges vom letzten Sommer.

Das offizielle PA-Fernsehen zeigte mal wieder ein vorbildliches Kind: Ein kleiner Junge in einem Theater-Wettbewerb des PA-Bildungsministeriums; der sagte: „Ich kam hierher … um israelische Produkte zu boykottieren und die Juden zu bekämpfen, zu töten und zu besiegen.“

Mahmud Abbas hat lauthals verkündet, dass er mit Netanyahu nicht verhandeln wird. Wie reagiert die EU? Sie beschließt Maßnahmen, um Israel unter Druck zu setzen an den Verhandlungstisch zu kommen!

Nabil Sha’ath, Fatah-Kommissar für internationale Beziehungen, forderte die israelischen Araber auf „das intern besetzte Gebiet“ abzulehnen. So bezeichnete er das „anerkannte Israel“.

Freitag, 27.03.2015:

An den Gerüchten über die Bereitschaft der Hamas für einen langfristigen Waffenstillstand mit Israel scheint etwas dran zu sein. Es wird hitziger Streit zwischen der Hamas-Führung im Gazastreifen und der im Ausland berichtet. Die Gaza-Terroristen scheinen bereit zu einem langfristigen bis unbefristeten Waffenstillstandsvertrag mit Israel zu sein. (Aber was das Wert ist, wissen wir ja – ThemaHudna“.)

Premierminister Netanyahu hat angewiesen, dass der PA mehrere Millionen Dollar eingefrorene Steuergelder überwiesen werden sollen. Die Entscheidung erfolgt aus „humanitären Überlegungen und einer breiteren Perspektive der Interessen Israels in dieser Zeit“. Aus Washington kommt Lob – das sei „ein wichtiger Schritt“.

Frankreich plant erneute Gespräche über eine Resolution des UNO-Sicherheitsrats zur Wiederbelebung der Friedensgespräche zwischen Israel und den Terroristen.

Hassan Nasrallah angesichts der Bestrebungen eine arabische Armee aufzustellen, die die Islamisten-„Rebellen“ im Jemen bekämpft: Die Araber sollten sich zusammentun, um Israel angreifen, nicht den Jemen.

Samstag, 28.03.2015:

Mahmud Abbas sagt, er glaubt nicht, dass Israel die Gelder für die PA überweisen wird. Israel würde wohl „1001 Vorbedingungen“ stellen, bisher hätten sie jedenfalls nichts getan. (Was Wunder, 1 Tag nach Ankündigung und dann auch noch am Sabbath!)

Abbas hat auch an die Araber eine Forderung: Statt den Jemen sollten sie die Hamas bombardieren.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (25.-31.01.2015)

Sonntag, 25.01.2015:

Mahmud Abbas: Die „israelischen Siedlungen und Angriffe“ müssen vor den Internationalen Strafgerichtshof gebracht werden. Die volle Mitgliedschaft der PA werde ab April aktiv sein.

Eine Propagandakampagne der PA macht „den Mossad“ und Netanyahu dafür verantwortlich, dass Charlie Hebdo Mohammed-Karikaturen veröffentlichte; damit sollte muslimische Gewalt provoziert werden, damit Juden nach Israel auswandern. 84% der PalAraber glauben den Schwachsinn.

Assad: Israel ist die Luftwaffe von Al-Qaida. Es ist „sehr klar“, dass die Israelis die Terroristen unterstützen.

Aufruf der Fatah: Die „Palästinenser“ sollen der IDF und den „Siedlern“ „Widerstand“ leisten (also Terroranschläger verüben).

Montag, 26.01.2015:

Die Hamas lässt jetzt doch „zionistische Produkte“ in den Gazastreifen importieren (Limonaden, Kleidung, Kaffee u.a.). Der Krieg vom Sommer habe die Produktion im Strip geschädigt, hieß es zur Begründung. Nach Angaben der Hamas soll das das erste Mal in fünf Jahren sein, dass ein solcher Import erfolgt. Lachhaft (wie Elder of Ziyon schon 2011 zeigte).

Ein moderater Hamasnik: Mahmud Zahar verkündete, dass „kein Jude jemals Gaza betreten wird“.

Dienstag, 27.01.2015:

Die Fatah lässt wissen, dass sie den Olivenzweig nicht aufgenommen hat, um das Gewehr fallen zu lassen und dass sie weiter dem „bewaffneten Widerstand“ verpflichtet sei.

 

Mittwoch, 28.01.2015:

Die Hisbollah hat Bilder veröffentlicht, die den Angriff auf israelische Soldaten von heute zeigen sollen (eine Rückverfolgung zeigt, dass sie aus dem Jahr 2008 und dem Irak stammen).

Nach Berichten in türkischen Medien evakuierte die Hisbollah in der Nacht auf Mittwoch ihre Einrichtungen im Südlibanon. (Der Anschlag war gut geplant und vorbereitet – auch auf die Reaktion Israels.)

Die Hamas lobt den Überfall der Hisbollah.
Der Iran bejubelt die zwei toten israelischen Soldaten.

Wegen des Beschusses durch durch die Hisbollah im Norden wurde der Hermon wieder evakuiert. Die Flugplätze Haifa und Rosh Pina wurden zeitweise geschlossen.

Viele Libanesen sind es leid, dass die Hisbollah Israel ihr Land als Angriffsbasis gegen Israel nutzt – weil sie wegen der Gegenschläge die Leidtragenden sind.
Die Regierung des Libanon dagegen verurteilt Israel, weil es sich gegen den Terror der Hisbollah wehrt. (Den Überfall der Hisbollah finden sie in Beirut in Ordnung…) Der libanesische Premierminister behauptete, sein Land sei der Resolution 1701 des UNO-Sicherheitsrats verpflichtet (der von den Arabern bisher nicht umgesetzt wurde) und kritisierte Israel dafür, dass es „die Eskalation der Spannungen verursacht“.

Wer verurteilt den Terrorangriff der Hisbollah?
die USA

Frankreich forderte wegen der Gewalt an der israelisch-libanesischen Grenze eine Dringlichkeitssitzung des UNO-Sicherheitsrats (die Hisbollah wurde nicht verurteilt).
Israels UNO-Botschafter forderte eine Verurteilung der Hisbollah wegen des Überfalls.

Donnerstag, 29.01.2015:

Die IDF gräbt weiter im Norden, um Terrortunnel an der Grenze zum Libanon orten.

Erst morden sie und feiern sich dafür, dann lassen sie Israel über Mittelsmänner wissen: Die Hisbollah will keine Eskalation an der Grenze.

Derweil macht der spanische UNO-Botschafter im Auftrag seiner Regierung Israel für die „Eskalation der Gewalt“ verantwortlich, die zum Tod eines spanischen Soldaten im Libanon zur Folge hatte.

Freitag, 30.01.2015:

Fatah und PLO organisierten diesen Monat ein Sportfest, das nach zwei ihrer mörderischsten Terroristen benannt wurde: Raed al-Karmi und Dalal Mughrabi, die zusammen 46 Israelis ermordeten.

Der PLO-Botschafter in Indien war von den Hisbollah-Morden im Norden Israels begeistert und sagte das auch.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (18.-24.01.2015)

Sonntag, 18.01.2015:

Die libanesische Armee hat eine Beschwerde bei UNIFIL eingereicht. Angeblich seien vier IDF-Fahrzeuge an die Grenze gekommen und es seien von Soldaten 2 Tränengasbehälter über den Grenzzaun geworfen worden. 3 libanesischer Soldaten hätten dadurch Verletzungen erlitten.

Mahmud Abbas prahlt, dass er sich dem Druck der USA widersetzt dem Internationalen Strafgerichtshof nicht beizutreten. Er hält den Antrag aufrecht.

Hisbollahs Al-Manar kündigt für den Angriff auf seine Terroristen schonmal Rache an. Und syrische Offizielle behaupten jetzt wieder den Beweis zu haben, dass Israel mit der Al-Nusra-Front zusammenarbeitet.

Montag, 19.01.2015:

Die IDF hat anscheinend die Eiserne Kuppel an der Grenze zu Syrien stationiert, weil Vergeltungsangriffe der Hisbollah befürchtet werden.

Dienstag, 20.01.2015:

Die IDF verstärkt jetzt wegen der Drohungen der Hisbollah auch ihre Kräfte an der Grenze zum Libanon.

Das Auto des pal-arabischen Professors, der eine Bildungsreise nach Auschwitz durchgeführt hatte, wurde abgebrannt. Der Professor ist sich sicher, dass das ein Anschlag arabischer Terroristen gegen ihn war.

Mahmud Abbas tönte wieder, als der japanische Premierminister bei ihm zu Besuch war: Israel muss zwischen Siedlungen und Frieden wählen. Wird Zeit, dass ihm jemand klar macht, dass er uns sein Kumpels mal wählen müssen – zwischen Friedfertigkeit und Anerkennung Israels einerseits und Konsequenzen andererseits.

Mittwoch, 21.01.2015:

Der terroristische Messerstecher stammt aus Tulkarm (PA-Gebiet); er hielt sich illegal in Israel auf. Er gab in der Vernehmung an, dass er „alles im Internet lernte“, was er für seine Tat brauchte.
Die Hamas bejubelte den Terroranschlag als „mutige Tat“. (Jede Menge PalAraber ebenfalls.)
Weniger als zwei Stunden nach der Tat gab es erste Karikaturen pal-arabischer Karikaturisen, die den Mordversuch bejubelten.
Der britische Außenminister Hammond nannte den Anschlag „feige und dumm“, den er untergrabe den Friedensprozess.

Am Magistratsgericht von Jerusalem wurde ein muslimischer Kleriker wegen Aufstachelung zu Gewalt und Rassismus angeklagt; er hatte in der Al-Aqsa-Moschee u.a. gepredigt, dass es an der Zeit ist die Juden abzuschlachten.

Heckmeck:
– Die EU-Außenbeauftragte Mogherini fordert einen „neuen Blick“ auf die Wiederbelebung der eingefrorenen Friedensgespräche zwischen Israel und der PA. Sie schlägt eine Erweiterung des „Nahost-Quartetts“ vor.

Donnerstag, 22.01.2015:

Beim gestrigen Terroranschlag in Tel Aviv wurden insgesamt 20 Personen verletzt. Inzwischen sind alle außer Lebensgefahr.

Die offizielle Hamas-Internetseite bezeichnet in einem Bericht über den Anschlag in Tel Aviv von gestern alle Israelis als „Siedler“.

Die US-Botschaft hat Amerikanern in Israel den Rat gegeben den Norden des Landes und öffentliche Verkehrsmittel in Tel Aviv zu meiden. Die Spannungen an den Grenzen zu Libanon und Syrien nehmen zu und in Tel Aviv gab es einen Terroranschlag.

Der iranische Verteidigungsminister hat gedroht, dass sein Land weiter die PalAraber in Judäa und Samaria mit Waffen versorgen und die Hisbollah stärken wird, um das „zionistische Gebilde“ zu bekämpfen.

Die ca. 10.000 israelischen Busfahrer sollen ein Training erhalten, das sie in die Lage versetzt Terroristen zu neutralisieren. Dazu gehört eine Ausbildung zur Erkennung von Verdächtigen, ein Kurs zur Entdeckung von Sprengsätzen und eine Krav-Maga-Ausbildung.

Die Einwohner des Nordens hören seit Jahren Geräusche, die sie für Grabungen von Terrortunneln durch die Hisbollah halten. Verteidigungsminister Ya’alon behauptete, das sei nicht so, sondern es handle sich um die Geräusche von Tierhufen. Jetzt ist ein Video veröffentlicht worden, das Ya’alons Behauptung wohl Lügen straft.

Ein vom PA-Fernsehen und vom PA-Tourismusministerium organisiertes Festival: Ein Mädchen tritt auf und singt von Safed, Tiberias, Akko, Haifa und Jaffa – als „Palästina“.

Freitag, 23.01.2015:

Drohungen von mehreren Seiten: Die Obama-Administration lässt wissen, dass Israel für Netanyahus Besuch im März „einen Preis zahlen“ wird. Ohne Obamas Wissen wurde er zu einer Rede in den Kongress eingeladen und hat diese Einladung angenommen. Ausgerechnet die Typen, die sich dem Israeli gegenüber die größten Unverschämtheiten herausgenommen haben, beschweren sich jetzt, dass Dinge gibt, die man einfach nicht macht und das gehöre dazu.
Die Hisbollah hat noch nicht konkret gedroht, aber dass sie etwas vor hat, scheint, um den Tod ihrer Terroristen in Syrien zu rächen, ist augenscheinlich.

Die arabischen Parteien haben sich jetzt doch entschlossen mit einer gemeinsamen Liste bei den Knessetwahlen anzutreten. Balad-Chef Jamal Zahalka lobt sich selbst über den grünen Klee, dass er und seine Partei das geschafft haben. Und er tönt: „Die vereinigte Liste ist unsere Antwort auf die rassistische Rechte und jeden, der die arabische Repräsentation in Israel eliminieren wollte.“ Also die übliche Hetze, wie gewohnt.

Samstag, 24.01.2015:

Die Fatah forderte – mal wieder – die PalAraber auf an Protestaktivitäten teilzunehmen und israelische Produkte zu boykottieren.

Ein arabischer Knessetabgeordneter warnte, Netanyahu und die Buchhandelskette Steimatzky würden für die Folgen verantwortlich sein, wenn das Satiremagazin Charlie Hebdo in Israel verkauft wird. Das sei ein sehr ernster, gefährlicher und dummer Schritt, der nichts mit freier Meinungsäußerung zu tun hat, sondern das Allerheiligste der Muslime prügelt und Unruhe und Wut unter den Arabern und Muslimen im Land bringen wird.
Steimatzky hat inzwischen den Verkauf der aktuellen Ausgabe in seinen Filialen abgeblasen; er wird nur online erfolgen. (Die Kette hat das Magazin seit Jahren verkauft und will das auch weiter tun, wurde angekündigt; der reine online-Verkauf gilt nur für die jetzige Ausgabe, nachdem es zuerst eine Sonderveranstaltung zum Verkauf der Ausgabe geben sollte.)

Wieder einer, der nicht begriffen hat, dass Appeasement nichts bringt: Avodas Schatten-Verteidigungsminister Amos Yadlin will Siedlern finanzielle „Anreize“ bieten, damit sie die Siedlungen verlassen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (11.-17.01.2015)

Sonntag, 11.01.2015:

PalAraber in Samaria behaupten Juden hätten 50 Olivenbäume abgeholzt.

Montag, 12.01.2015:

Ein PA-Gericht hat geurteilt, dass die Olso-Verträge nicht länger gelten. (Heißt das, dass Israel ab sofort von seinen Verpflichtungen aus den Verträgen entbunden ist?)

Nur einen Tag, nachdem der Vorsitzende an einer Demonstration gegen Terror in Paris teilnahm, ließ seine Fatah (wieder einmal) Dalal Mughrabi hoch leben – die Terroristin, die mit ihrer Aktion 1978 dafür sorgte, dass 37 Juden (davon 12 Kinder) starben.

Dienstag, 13.01.2015:

Die Propagandaabteilung der Hamas hat ein Video produziert, das die Ermordung eines Jeschiwa-Schülers darstellt.

Heckmeck:
Mahmud Abbas in der Türkei: Wir werden dem UNO-Sicherheitsrat schon bald eine weitere Resolution zur Eigenstaatlichkeit vorlegen.

Mittwoch, 14.01.2015:

Ein Hamas-Offizieller warnte, der Gazastreifen werde zur Brutstätte von Terrorismus, wenn der Wiederaufbau nicht zügig in Gang käme. Als wenn er das nicht längst wäre – von der Hamas getrieben!

Donnerstag, 15.01.2015:

Fatah feiert wieder einen (toten) Terroristen und stellt ihn der Bevölkerung als leuchtendes Vorbild vor: Der 15. Januar 2015 ist der 13. Jahrestag des Todes von Raed Karmi, der an zahlreichen Terroranschlägen aktiv beteiligt war und junge Araber zu Terroristen ausbildete.

Außerdem stellte die Fatah Netanyahu mal wieder als Nazi in einer SS-Uniform dar. (Ist doch interessant, dass sie einerseits Hitler und seine Schergen immer wieder ehrend erwähnen, andererseits Juden als böse Nazis darstellen.)

Hassan Nasrallah will wieder mal Syrien „rächen“. Wegen wiederholter Angriffe Israels auf den Nachbarstatt (der sich weiterhin mit Israel im Krieg befindet) droht er mit Raketenangriffen der Hisbollah.

Heckmeck:
Abbas „großzügig“: Werden die Gespräche zwischen PA und Israel wieder aufgenommen, wird er keine Klagen in Den Haag einreichen, sagt er.
Das „Quartett“ will sich Ende Januar treffen, um die Lage im Nahen Osten, sprich den Weg zu einem Frieden zwischen Israel und den „Palästinensern“ zu besprechen.

Freitag, 16.01.2015:

Heckmeck:
– Die Außenminister der Arabischen Liga beschlossen eine Neuvorlage des Resolutionsentwurfs zur Anerkennung von „Palästina“ durch den UNO-Sicherheitsrat zu unterstützen.

Gedankenverlorenes Territorium: Libanon offiziell in Refugistan umbenannt

Preoccupied Territory, 7. Dezember 2014

Beirut, 7. Dezember – Der jüngste Zustrom an Menschen, die vor dem Bürgerkrieg in Syrien fliehen, hat die Balance der Bevölkerung des Libanon gekippt und seine Bürger zur Minderheit im eigenen Land gemacht. Das veranlasste die Regierung das Land formell umzubenennen, um seinen neuen Status als hauptsächlich aus denen zusammengesetzt widerzuspiegeln, die von anderen Orten geflohen sind.

Als Land mit nur vier Millionen Staatsbürgern ist der Libanon von Flüchtlingen aus Syrien überlaufen worden, seit der Konflikt dort vor mehr als vier Jahren mitten im Arabischen Frühling begann. Ein brutaler Krieg ist einem brutalen Patt gewichen und die durch den Konflikt geschaffenen Millionen Flüchtlinge sehen keine Hinweise darauf, dass sie nach Hause zurückkehren können – oder dass sie nicht belästigt würden, wenn sie es täten. Während der Libanon weniger Flüchtlinge als z.B. Jordanien aufgenommen hat, führen seine begrenzte Größe, Bevölkerung und Ressourcen zu größeren demografischen Auswirkungen.

Zusätzlich zu den Syrern beherbergt der Libanon fast eine halbe Million Palästinenser, die meisten Nachkommen der Flüchtlinge, die vor dem Krieg um die Gründung Israels 1948 flohen. Wie ihre Brüder im größten Teil der arabischen Welt werden den Palästinensern die Staatsbürgerschaft sowie die meisten Bürgerrechte verweigert. Statt am Leben des Gastgeberlandes teilzuhaben, werden die Palästinenser von einer besonderen UNO-Organisation versorgt, die ihre Abhängigkeit verewigt und verhindert, dass sie auf eine Weise neu beginnen können, zu der alle anderen Flüchtlinge ermutigt und befähigt werden. Einige der aus Syrien kommenden Flüchtlinge sind selbst Palästinenser mit UNO-Flüchtlingsstatus, weshalb ihnen Dienste zuteil werden, auf die andere syrische Flüchtlinge verzichten müssen.

Zu dem Mix kommt eine kleinere, aber immer noch einflussreiche Bevölkerung an iranischen und syrischen Staatsbürger hinzu. Die Syrer sind ein Überbleibsel aus der Zeit, als der Libanon von Syrien besetzt war und sein wirtschaftliches sowie politisches Leben von Damaskus beherrscht wurde. Der Iran schickt militärisches, spirituelles und politisches Personal, um der militanten Organisation Hisbollah zu helfen, die den Süden des Landes kontrolliert und ebenso stark in die Unterstützung der Regierung Assad im syrischen Krieg verwickelt ist.

Zusammen sind die drei Bevölkerungsgruppen der indigenen libanesischen inzwischen zahlenmäßig überlegen. Als Ergebnis benannte die Regierung in Beirut sich Samstag offiziell in Refugistan um. Nach Angaben der heute Morgen (Sonntag) abgegebenen offiziellen Erklärung bezieht sich die erste Hälfte des Namens auf die Hauptbevölkerung innerhalb des Landes, während die Endsilbe ein Nicken dem Iran gegenüber ist, der in der Region Asien liegt, wo die Endung „-stan“ ein traditionelles Ende von Ländernamen darstellt.

Offizielle Vertreter Refugistans betonten stark, dass die formelle Umbenennung keineswegs bedeutet, dass den Flüchtlingen, insbesondere den Palästinensern, irgendeine Mitsprache im Land gewährt wird. „Dem Land einen neuen Namen zu geben ist eine Geste, um den neuen kulturellen Mix und seine zahlreichsten Mitwirkenden zu ehren“, sagte Innenministerin Ayma Fatedd. „Wir wagen es nicht die Anwesenheit dieser willkommenen Gäste in unserer Mitte gutzuheißen, indem wir ihnen Rechte einräumen, die sie zum Bleiben einladen würden, denn das könnte als Akzeptierung der Lage ausgelegt werden, aus der sie kamen. Wir sind bei weitem zu gastfreundlich, um das jemandem anzutun“, sagte er.