Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (22.-28. Mai 2016)

Sonntag, 22.05.2016:

Heckmeck:
– Der französische Premierminister Valls ist zu Besuch in Israel. Vorher sagte er einer arabischen Zeitung, dass Israel „die Siedlungen stoppen muss“.

Montag, 23.05.2016:

Der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden prahlte wieder, der Iran könne Israel „innerhalb von 8 Minuten vernichten“.

Einige arabische Knessetabgeordnete trafen sich mit PA-Premier Hamdallah, um die Lage der „Palästinenser im 1948 besetzten Al-Quds“ zu diskutieren. Das wäre nach westlichem Vokabular „Westjerusalem“, meint aber auch ganz Israel. Womit er wieder den Anspruch erhebt ganz Israel zu beseitigen, um die „Besatzung“ zu beenden.

Heckmeck:
– Netanyahu sagte dem französischen Premierminister, dass der einzige Weg zu Frieden über direkte Verhandlungen führt. Israel ist fertig mit multilateralen Verhandlungen, die haben nichts gebracht. : „Ich würde schon morgen nach Paris fliegen, um mit Abbas Frieden zu schließen.“ Präsident Rivlin sagte ihm ebenfalls, dass der Weg zu Frieden nur über direkte Verhandlungen führen kann.

Dienstag, 24.05.2016:

Den Aufruf Netanyahus zu direkten Gesprächen ließ Mahmud Abbas für die PA offiziell durch seinen „Premierminister“ zurückweisen.

Mahmud Abbas sprach auf dem humanitären Weltgipfel. Dort sagte er, es sei an der Zeit Israel auszuradieren.

Die Stadt Jerusalem hat für zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen am Friedhof auf dem Ölberg 1,5 Millionen Schekel zur Verfügung gestellt, weil dort immer noch Gräber geschändet und zerstört werden.

Mittwoch, 25.05.2016:

Schulaufführungen in der PA: Eine Oberschule für Jungen führt auf, wie Soldaten angeblich bei einem behaupteten Nichtterroristen ein Messer platzieren, um ihn zum Terroristen zu stempeln und dann zu ermorden. Und jüngere Schüler spielen in ihrer Grundschule vor, wie sie ein „israelischen Soldaten“ hinrichten.

Mindestens 60 PA-Araber wurden seit Anfang Oktober 2015 wegen Hetze gegen Israel/Israelis auf Facebook festgenommen. Eine antiisraelische israelische NGO in Haifa behauptet dagegen es seien mindestens 150 PA-Araber (und 250 israelische Araber) verhaftet worden (was natürlich sowieso kriminell ist – im Gegensatz zu Aufstachelung zu Gewalt gegen Israelis im Internet…).

Das PA-Fernsehen feierte den Mörder eines amerikanischen Juden in Jaffa im März als „heldenhaften Märtyrer“. Die PA-Zeitung Al-Hayat Al-Jadida machte dasselbe.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (15.-21. Mai 2016)

Sonntag, 15.05.2016:

Der jordanische Parlamentspräsident erklärte, dass das jordanische Parlamente, anders als die Regierung, den Friedensvertrag mit Israel „entschieden ablehnt“. Israel respektiere den Friedensvertrag nicht, es untersuche Verbrechen seiner Soldaten nicht, es mordet und die Israelis helfen den Opfern nicht, blablabla…

Die Polizei des Distrikts Binyamin nahm zwei Verdächtige im Fall des Bombenanschlags in Hizme am 11. Mai fest. (Dem schwer verletzten Offizier geht es inzwischen etwas besser.)

Montag, 16.05.2016:

Mehrere Dutzend hareidische und chassidische Rabbiner forderten auf einer Konferenz in Har Nof, dass keine Koalitionsregierung mit Politikern/Parteien eingegangen wird, die dafür sind historisch israelisches Land aufzugeben. Außerdem forderten sie, dass jeder arabische Terrorist exekutiert wird, sobald er in der Absicht Juden Schaden zuzufügen sein Haus verlässt. (Nicht gerade die wünschenswert feine Art…)

Im April war ein Fischer aus dem Gazastreifen festgenommen worden, der in Waffenschmuggel für die Hamas und andere Terrororganisationen verwickelt ist. Er gab im Verhör wichtige Informationen zur Organisation der Schmuggeltätigkeiten preis, die zeigen, dass die Hamas die Lockerung der Beschränkungen für Fischer aus dem Gazastreifen kräftig ausnutzt.

Die Vereinigung palästinensischer Gelehrter und Prediger erklärte, der Begriff „Tempelberg“ sei eine von Juden erfundene „historische Lüge“. Der Ausdruck „Al-Aqsa“ sei der religiös, historisch und politisch korrekte Begriff, der auf das 1500 Jahre alte Recht der Muslime auf den Berg hinweise. Der Tempelberg war also schon muslimisch, bevor es den Islam überhaupt gab…

Die PLO erklärte (erneut), dass sie das „Rückkehrrecht“ der „Palästinenser“ nach Israel niemals aufgeben wird.

Das PA-Fernsehen ließ mal wieder eine Sendung ausstrahlen, in der ein kleines Mädchen eine Lüge propagierte: Juden töten auf dem Tempelberg Muslime.

Dienstag, 17.05.2016:

Heckmeck:
– Der französische Präsident hat die Konferenz zur Wiederbelebung des „Friedensprozesses“ in Paris verschoben. Sie soll „im Verlauf des Sommers“ (statt Ende Mai) stattfinden. Grund war, dass US-Außenminister Kerry den Termin nicht hätte wahrnehmen können.
– Derweil unterstützt der ägyptische Präsident den französischen Vorschlag für Nahost-Gespräche.

Mahmud Abbas behauptet, er wolle, dass die israelische Frau in der Lage ist sicher zum Einkaufen zu gehen, Ehemänner sicher zur Arbeit zu bekommen und dass die Kinder sicher zur Schule kommen. Er sei gegen Terrorismus und Extremismus. Und die Hand sei zum Frieden ausgestreckt. (Sieht man ja tagtäglich mit der Hasspropaganda seiner Medien und Prediger…)

Mittwoch, 18.05.2016:

Die Fatah feierte auf ihrer Facbookseite die Ermordung von 24 Israelis 1972 am Flughafen Lod (heute Ben-Gurion), bei dem zudem 70 Menschen verletzt wurden. Der überlebende der 3 (japanischen) Terroristen wurde „gegrüßt“ und als Held bezeichnet.

Donnerstag, 19.05.2016:

Die Polizei durchsuchte das Haus eines Arabers in Qalansuwa (Zentralisrael) und fand dort Rohrbomben, Munition, Tausende Federn für Handgranaten und Raketen. Ein Mann und eine Frau wurden festgenommen.
Außerdem wurde ein Versuch vereitelt 60.000 Bausätze für Handgranaten, Mörser und Raketen in den Gazastreifen zu schmuggeln.

Heckmeck:
– Frankreich hat den Beginn der Nahost-Friedenskonferenz jetzt auf den 3.Juni festgelegt. US-Außenminister Kerry hat da Zeit.

Freitag, 20.05.2016/Samstag, 21.05.2016:

Zakaria Al-Agha (Fatah): Die „Palästinenser“ werden nach Israel „zurückkehren“, dazu haben sie das Recht, nicht in einen Palästinenserstaat.

Die UNO beherbergt im Flug zum Cafe im Keller des Gebäudes in New York eine Ausstellung über Israel mit Tafeln, die die Aspekte beschreiben, darunter Israels Araber, technologische Innovationen und andere Aspekte des Lebens in Israel. Auf einer der Tafeln wird Jerusalem als „spirituelle und physische Hauptstadt des jüdischen Volks“ bezeichnet. Dagegen protestierten die arabischen Staaten, die OIC (Organisation der Islamischen Konferenz) und – natürlich die PA. Deren Mission bei der UNO schrieb einen Brief, in dem es hieß jede Bezugnahme „die israelische Souveränität über dieses Land [gleich das ganze LAND, nicht „Ost“-Jerusalem] behauptet … ist rechtlich, politisch und moralisch falsch und inakzeptabel“. Außerdem würde die „palästinensische Existenz in der Stadt sowie ihre historisch arabische, muslimische und christliche Identität und Erbe über die Jahrhunderte geleugnet“. [Klar doch – israelische Araber z.B. sind Teil der Ausstellung, werden aber bestritten? Logik ist nicht die Stärke der Hasser…]

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (8.-14. Mai 2016)

Sonntag, 08.05.2016:

Zahlen: Dieses Jahr vereitelte der Shin Bet bereits 77 Anschläge, darunter 5 Selbstmord-Bombenanschläge.

Die Einwohner des Umfelds des Gazastreifens fordern, dass die IDF wieder in ihre Gemeinden zurückkehrt, weil die Terrortunnel ihrer Meinung nach bis unter ihre Häuser führen.

Benjamin Netanyahu versprach, dass weiter nach den Terrortunneln gesucht und diese aufgespürt werden.

Die Bauern im Umfeld des Gazastreifens durften heute wieder auf ihren Feldern arbeiten.

Montag, 09.05.2016:

Auf einen Terrormord im Oktober kam jetzt eine „wahre zionistische Antwort“: Eine jüdische Organisation kaufte in der Nähe des Tatorts ein weiteres Gebäude.

Mahmud Abbas besuchte den ägyptischen Präsidenten al-Sisi. Die beiden besprachen, wie sie den jüdischen Siedlungen ein Ende bereiten könnten. Der Ägypter versprach, dass weiterhin alles tun wird, damit ein Palästinenserstaat gegründet wird.

Meinungsumfrage in Israel: 77,6% der Juden glauben nicht, dass es einen verhandelten Frieden mit den Palästinensern geben kann. Deutlich mehr als zwei Drittel glauben nicht, dass Israels Kontrolle über Judäa und Samaria eine „Besatzung“ ist.

Dienstag, 10.05.2016:

Die „Teiche Salomos“, eins der beeindruckendsten architektonischen Projekte aus der Zeit des Zweiten Tempels (gebaut von König Herodes) verfallen. Weil sie unter PA-Kontrolle stehen, müsste diese das Bauwerk restaurieren bzw. erhalten. Besorgte Bürger haben die PA aufgefordert das archäologische Erbe zu reparieren oder wenigstens Israel zu erlauben das zu tun.

Arabische Studenten schwenkten Palästinenserflaggen auf dem Campus der Ben Gurion-Universität. Jüdische Studenten kamen mit Israel-Flaggen zu einer Gegendemonstration. Ein Politiker von Yisrael Beytenu bot an die Araber an die Bir Zeit-Universität in Ramallah und die Universität von Damaskus zu verbringen.

Der israelische Innenminister erwägt dem BDS-Führer Ombar Barghouti die dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung für Israel zu entziehen. Barghouti studiert seit 7 Jahren an der Universität Tel Aviv. Ihm wurden bereits Reisedokumente verweigert, die Personen mit dauerhafter Aufenthaltsgenehmigung in der Regel ausgestellt werden.

Ein PA-Kolumnist schrieb in einer PA-Zeitung Israel würde an den Palästinensern einen „sogar barbarischeren und diskriminierenderen Holocaust“ verüben als die Nazis an den Juden.

Mittwoch, 11.05.2016:

Der gestern bei dem Bombenanschlag in Hizme schwer verletzte Offizier ist immer noch nicht außer Lebensgefahr. Er wurde im Krankenhaus einer komplizierten Operation unterzogen. Insgesamt waren gestern 4 Sprengsätze explodiert; der Offizier erlitt schwere Verletzungen an Kopf und Gesicht. Das Bombenräumkommando hatte weitere fünf Sprengsätze gefunden.

3 israelische Araber aus Galiläa wurden festgenommen, weil sie Terroranschläge in Akko und in der Altstadt von Jerusalem geplant und vorbereitet hatten.

Am Morgen marschierten Mitglieder der antiisraelischen Sekte Naturei Karta in Mea Shearim und protestierten gegen den Gefallenengedenktag. Sie verspotteten hareidische Soldaten als „Opfer des spirituellen Kriegs zwischen dem Zionismus und der geistlichen Bewegung“ (ihrer).

Eine der alten Damen, die gestern von arabischen Messerstecher-Terroristen angegriffen wurden, berichtete, dass in er Nähe befindliche arabische Arbeiter sich weigerten, den blutenden Opfern zu helfen.

PA-Premierminister Hamdallah nahm an einer internationalen Konferenz in Ramallah teil. In seiner Rede verkündete er nicht nur den üblichen Stuss über israelische „Besatzung“ und die angebliche „ewige arabische Identität“ Jerusalems, die Israel angeblich auslöscht sowie die angebliche Vertreibung der Araber aus Jerusalem; er verkündete auch, dass die PA den Weg des früheren Muftis von Jerusalem, Haddsch Amin al-Husseini weiter gehen würde, den er als „Sohn der palästinensischen Nation mit reinem Herzen“ bezeichnete. (Dessen Herz war so rein, dass er einen Pakt mit den Nazis schloss, um die Juden auszurotten.)

Freitag, 13.05.2016.

Bei dem israelischen Luftangriff auf einen Hisbollah-Waffenkonvoi an der syrisch-libanesischen Grenzen wurde offenbar ein sehr ranghoher Militärführer der Terrororganisation getötet, der eventuell die Nummer 2 hinter Hassan Nasrallah war.

Nach Angaben israelischer Geheimdienstler sind mehrfach ISIS-Mitglieder durch die Hamas-Tunnel aus Ägypten in den Gazastreifen übergewechselt und haben dort eine militärische Ausbildung erhalten.

Samstag, 14.05.2016:

Umfrage bei den Westbank-PalArabern: Die meisten wollen eine Föderation mit Jordanien. Eine Mehrheit lehnen die endgültige Lösung mit einem Palästinenserstaat in den „Grenzen von 1967“ ab; noch mehr einen in den „Grenzen von 1967“ mit etwas Landtausch. Und noch einmal etwas mehr die Gründung eines binationalen Staats für Araber und Juden. Fast 60% denken, dass die Maßnahmen der PA-Sicherheitskräfte die Zahl der Anschläge auf Juden verringerte – und mehr als 60% finden das schlecht.

Die Hisbollah behauptet jetzt ihr Terrorführer sei nicht durch den israelischen Luftangriff getötet worden, sondern von einer sunnitischen Islamisten.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (1.-7. Mai 2016)

Sonntag, 01.05.2016:

Die Hamas prahlt, dass ihre Leute während der aktuellen Terrorwelle im April alle 2 Tage einen Messerangriff ausführten; dazu kamen 3 Schussangriffe und 2 Versuche Morde mit Autos zu verüben, außerdem der Bombenanschlag auf einen Linienbus.

Montag, 02.05.2016:

Was sagt uns das: Es gab wieder ein PA-Jugendfußballturnier – benannt nach dem Terroristen Abu Jihad (der zahlreiche Terroranschläge mit 125 Toten in die Wege leitete). Es wurde von einer Organisation veranstalte, die vom Vatikan finanziert wird. Und es fand auf einem Gelände statt, das Burj Luq Luq-Gesellschaft gehört, die von by UNICEF, UNDP, der EU, dem französischen Konsulat, dem britischen Konsulat, der Pontifikalen Gesandtschaft Jerusalem, ANERA (American Near East Refugee Aid) und Terre des Hommes finanziert wird.

Dienstag, 03.05.2016:

Der gestern Abend in Jerusalem verletzte Jude befindet sich auf dem Weg der Besserung. Den Terroristen, einen 18-jährigen Araber, konnte nach ein paar Stunden aufgestöbert festgenommen werden. Außerdem nahm die Polizei einen weiteren Araber fest, der verdächtig ist dem Terroristen geholfen zu haben.

Am Mittwoch wird die Patriarchenhöhle in Hebron wegen des muslimischen Festes Lailat al Miraj (Nachreise Mohammeds zu „fernsten Moschee“) für Juden geschlossen bleiben. Sie wird am Donnerstag um 16 Uhr wieder für Juden geöffnet.

Zoll und Shabak haben einen Versuch der Hamas vereitelt 4t Ammonium-Chlorid in den Gazastreifen zu schmuggeln. Das Material kann als Bestandteil des Treibstoffs von Raketen genutzt werden.

Der (dritte) Mörder des arabischen Jugendlichen, der im letzten Jahr in Jerusalem grausam getötet wurde, ist zu lebenslänglicher plus 20 weiteren Jahren Haft verurteilt worden.

Umweltgruppen warnen, dass die Abwässer aus dem Gazastreifen – sie werden von der Hamas ungeklärt ins Mittelmeer geleitet – neben der Küste des Gazastreifens auch die Strände Israels verschmutzen könnten. (Die neu gebaute Kläranlage ist kaum in Betrieb!).

Mittwoch, 04.05.2016:

Insgesamt sechsmal griffen Terroristen aus dem Gazastreifen innerhalb der letzten 24 Stunden am Gazastreifen Soldaten an, allein Mittwoch fünfmal mit Mörsern.

Nach der Welle der Mörserangriffe gab die Hamas eine Warnung an die Israelis aus: „Stellt unsere Geduld nicht auf die Probe.“ Äh, wer stellt hier wessen Geduld auf die Probe? Aber nach Maßgabe der Hamas eskaliert Israel die Lage. Wahrscheinlich durch die Suche nach den Terrortunneln?

Die Hamas prahlt, dass ihre guten Verbindungen zum britischen Labour Party-Chef Jeremy Corbyn „für die Zionisten schmerzhaft ist“. Sie pries den Vorsitzenden, weil der sich weigert arabische Terrororganisationen als Terrororganisationen zu bezeichnen.

Donnerstag, 05.05.2016:

Den zweiten Tag in Folge wurde den Bauern im Umfeld des Gazastreifens die Arbeit auf den Feldern verboten, weil Heckenschützenfeuer befürchtet wird.

Zur Beerdigung des Terroristen, der am Dienstag 3 Soldaten überfuhr, kamen mehrere tausend Araber, um ihn zu ehren.

Innerhalb von zwei Tagen hat die IDF am Gazastreifen 10 Terrortunnel entdeckt; dass die Hamas darauf mit Mörserbeschuss reagiert, zeigt, dass es sie ziemlich trifft.
Der Shin Beth hatte Anfang April einen Hamas-Terroristen festgenommen, dessen Vernehmung Informationen zu den Terrortunneln offenbarte, was anscheinend auch bei der Entdeckung der Tunnel gestern und heute half.

Hamas behauptet Israel habe ihr ein Abkommen angeboten, die IDF aus der Nähe des Gazastreifens zurückzuziehen, wenn die Terroristen auf den Beschuss israelischer Ziele verzichten. Israel bestreitet das.

Der Nahost-Gesandte der UNO ist besorgt wegen der Geschehnisse am Gazastreifen und rief „beide Seiten zu Zurückhaltung“ auf, um eine Eskalation zu verhindert. (Der hat wieder nicht gemerkt, dass Israel nur RE-agiert – wenn die Terroristen aufhören, schießt Israel auch nicht. Wer eskaliert also?)

Der PA-Mufti von Bethlehem betrieb wieder Judenhetze: Diese Woche bezeichnete er die Juden als Jesus-Mörder und machte aus Jesus einen Palästinenser, als sei er kein Jude gewesen.

Freitag, 06.05.2016:

Zahlen: Seit 1948 sind 23.447 israelische Soldaten gefallen. Im letzten Jahr kamen 68 dazu.

Hamas-Chef Ismail Haniyeh sagte, die Hamas wolle keinen erneuerten Krieg, wird aber das Eindringen israelischer Soldaten in den Gazastreifen nicht dulden. Außerdem behauptete er, die Hamas sei in Kontakt mit dem Ausland, um die Spannungen am Gazastreifen zu stoppen. (Wie wäre es, er würde einfach aufhören zu schießen?)

Ausgerechnet die Terroristen vom Palästinensischer Islamischer Jihad (die regelmäßig versuchen israelische Zivilisten zu ermorden) beschweren sich Israel habe arabische Zivilisten geschädigt, das würde gerächt werden.

Hamas versucht die Tunnelfunde der Israelis als unbedeutend abzutun: „Das waren alles nur alte Tunnel.“

Samstag, 07.05.2016:

Hassan Nasrallah von der Hisbollah fordert, dass die „israelischen Angriffe“ im Gazastreifen international verurteilt werden. Besonders beklagte er, dass die arabische Welt schweigt.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (24.-30.04.2016)

Sonntag, 24.04.2016:

Verlogener geht’s mal wieder kaum: Bei der Unterzeichnung des Klima-Deals in New York behauptet Mahmud Abbas, die Israelis würden mit ihren Siedlungen die Umwelt zerstören. Ausgerechnet der PA-Chef, dessen Truppen Kläranlagen verhindern, dessen „Verwaltung“ die Müllabfuhr nicht auf die Reihe bekommt usw. – der wirft denen Umweltvernichtung vor, die es geschafft haben Wasser zu sparen, die Wüste zum Blühen zu bringen und die umwelttechnisch weltweit führend sind!

Reservesoldaten berichten, dass die IDF sie daran hindert mit den lokalen Sicherheitseinheiten in Judäa und Samaria zu trainieren.

Anscheinend weil Terroranschläge befürchtet werden, hat es am zweiten Tag des Pessach kaum Besucher in der Jerusalemer Altstadt gegeben.

Offizielle Predigt eines Imams im PA-Fernsehen: Der Imam rief zum Völkermord auf und forderte von Allah „die boshaften Juden“ zu „bestrafen“ – alle Juden.

Die mit zwölf Jahren jüngste Terroristin wurde nach zweieinhalb Monaten wieder freigelassen, nachdem ihre Strafe (ursprünglich 6 Monate) schon zweimal gekürzt wurde. Sie erhielt einen Heldenempfang.

Der stellvertretender Führer der (verbotenen) Islamischen Bewegung in Israel hat in einem Interview wieder behauptet Netanyahu wolle während Pessah die Al-Aqsa-Moschee erobern. (Ein klarer Versuch zu „Widerstand“, also Gewalt und Terror aufzustacheln.)

Montag, 25.04.2016:

Wegen der „Zusammenstöße“ zwischen der IDF und Einwohnern von Bani Naim bei Hebron wurde dieses komplett blockiert. Die relative Ruhe hat Israel veranlasst die Blockade aufzuheben.

Jordanien warnte Israel vor „gefährlichen Konsequenzen“, wenn es weitere „Invasionen“ von Juden auf dem Tempelberg gibt. In der Note war von „Einbrüchen durch Siedler und Besatzungskräfte“ und „Verstößen der israelischen Besatzungskräfte“ die Rede, die „einen Bruch internationaler Konventionen“ darstellten. Israel müsse „verhindern, dass israelische Siedler und Besatzungskräfte den Bereich der heiligen Moscheen betreten“.

Zu Pessach strömten am dritten Tag von Pessah mehrere Zehntausend Juden nach Hebron, vor allem zur Patriarchenhöhle.

Im Gazastreifen wurde wieder in Palästinenser wegen angeblicher Kollaboration mit Israel verurteilt (ausnahmsweise nicht zum Tod, sondern „nur“ zu 12 Jahren Gefängnis).

Der Shin Bet nahm am Wochenende einen palästinensischen Journalisten fest. Er gehört der PFLP-Terrororganisation an und wird unter Terrorverdacht festgehalten.

Meinungsumfrage bei den jungen PalArabern: Unterstützung für Messerangriffe ist hoch; Verhandlungen mit Israel werden den Konflikt nicht beenden; immer weniger Unterstützung einer Zweistaatenlösung.

Dienstag, 26.04.2016:

Fest in einem Kindergarten im Gazasteifen: Die lieben Kleinen spielen Terroristen, lassen „israelische Soldaten“ „Palästinenserinnen“ ermorden und bringen dann Juden um. Das ganze Gehirnwäsche-Szenario erinnert an Hinrichtungen des Islamischen Staats.

Der Wahlkampf zu den Studentenwahlen in der PA wird von der Fatah mit antiisraelischen Motiven geführt. Aktuell werden Poster mit einem blutigen Messer und „Palästina“ anstelle von Israel plakatiert.

Die israelischen Geheimdienste versuchen eine Gruppe ISIS-Terroristen auf der syrischen Seite der Grenze auf dem Golan aufzuspüren, die im Verdacht stehen Chemiewaffen in die Hand bekommen zu haben, die sie gegen Israel einsetzen wollen.

Die IDF begleitete hunderte Juden bei einem seltenen Besuch des Grabes von Othniel Ben Kenaz, dem ersten Richter der Israeliten nach Josua. Das Grabmahl befindet sich im „arabischen“ Hebron und ist deshalb normalerweise nicht zugänglich. Die IDF ermöglichte den Besuch wegen der Pessah-Feiertage.

Mittwoch, 27.04.2016:

Die IDF präsentierte Daten, die zeigen, dass die Hamas sich im Sinai mit dem Islamischen Staat zusammengetan hat. Hamas überweist den IS-Terroristen Geld und bildet sie aus, hilft bei der Kommunikation und bietet medizinische Hilfe.

Der PA-„Botschafter“ bei der UNO stellte Israel in einer Pressekonferenz mit Nazideutschland auf eine Stufe. Israelische Streitkräfte in Judäa und Samaria würden wie die Nazis bei der Niederschlagung des Aufstands im Warschauer Ghetto vorgehen, behauptete er.

708 Nichtmuslime besuchten heute den Tempelberg, davon waren 530 Touristen.

Kommandeure der IDF in Judäa und Samaria erwarten die nächste Terrorwelle – und die wird ihrer Meinung nach nicht mit Messern, sondern mit Bomben verübt werden.

Donnerstag, 28.04.2016:

Die PLO lässt wissen, dass der gestrige Terroranschlag eines Geschwisterpaares gar kein Anschlag war, sondern die Soldaten die beiden einfach erschossen, als sie spazieren gingen und die Messer hinterher dazu gelegt hätten.

Die Hamas forderte dazu auf das Blut der Terroristen rächen, die gestern am Checkpoint Qalandiya erschossen wurden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (17.-23.04.2016)

Sonntag, 17.04.2016:

Es soll eine Vereinbarung zwischen Israel und der PA geben, dass die IDF sich aus den Area A in Judäa und Samaria zurückzieht, die seit den Oslo-Vereinbarungen unter voller Zivil- und Sicherheitskontrolle der PA stehen; die Israelis waren aufgrund der Terrorwelle auch in diesen Gebieten aktiv geworden.

Zahlen: In der aktuellen „Messer-Intifada“ ermordeten die Terroristen 34 Personen und verletzten 361; weitere 125 mussten wegen Schock behandelt werden.

Mahmud Abbas beschuldigt Israel „naziartige“ Gefangenenlager zu betreiben, in denen „Freiheitskämpfer“ festgehalten werden. Es werde keinen Frieden geben, solang es noch arabische Gefangene dort gibt.

Montag, 18.04.2016:

Dank einer technischen Neuerung, mit der Hamas-Tunnel entdeckt werden können, hat die IDF einen Terrortunnel aus dem Gazastreifen nach Israel orten und „neutralisieren“ können. Es handelte sich um einen ungewöhnlich großen und komplexen Tunnel. Die Hamas prahlt, die Entdeckung sei nur „ein Tropfen im Ozean“.

Der Oberste Gerichtshof hat die Gefängnisstrafe von Islamistenführer Raed Saleh von 11 auf 9 Monate reduziert; diese muss Saleh wegen Aufstachelung zu Gewalt absitzen. Er hatte beantragt das Urteil aufzuheben.

Wegen des Widerstands der PalAraber wird Jordanien jetzt doch keine Überwachungskamera auf dem Tempelberg installieren.

Die Hamas ist überzeugt, dass Israel ihre Tunnel durch eine neue Technologie entdecken kann und die Daten auch an Ägypten weitergibt.

Etwas sehr irre geworden: Ein Redakteur von Walla News namens Roy Baharir Perl forderte die Terroristen auf eine Demonstration in Tel Aviv am Dienstag zugunsten des Soldaten anzugreifen, der in Hebron einen Terroristen erschoss und wegen Totschlag vor ein Militärgericht gestellt wird.

Dienstag, 19.04.2016:

Die Fatah lobte den gestrigen Bombenanschlag auf den Bus.

Der Shin Bet konnte aufgrund der Aussagen zweier festgenommener terroristischer Teenager Anfang März bei Nablus eine weitere Terrorzelle der PFLP festnehmen und konkret geplante Anschläge verhindern.

Der (jüdische) Mörder eines arabischen Teenagers wurde von einem israelischen Gericht verurteilt (das Strafmaß muss anscheinend noch festgelegt werden, es wird im Artikeln nicht genannt). Seine beiden minderjährigen Komplizen wurden bereits im Januar zu verurteilt, einer zu einer lebenslänglichen Gefängnisstrafe, einer zu 21 Jahren Gefängnis. (Bei den PalArabern werden Mörder von Juden gefeiert, statt vor Gericht gestellt.)

Mahmud Abbas behauptete: „Wir Palästinenser sind gegen alle Formen des Terroismus“ – am Tag des Anschlags in Jerusalem. Ach ja, ich vergaß: Judenmord ist kein Terror, sondern „Widerstand“…

Mittwoch, 20.04.2016:

Schon wieder Hetze der Fatah: Sie veröffentlichte ein Video, das junge Leute dazu anhält Juden zu erstechen und zu überfahren sowie das „Märtyrertum“ anzustreben.

Der Schabak gab bekannt, dass Mitglieder einer vermutlichen jüdischen Terrorzelle festgenommen wurden. Eine Anwaltsorganisation sagte, die Festgenommenen hätten seit zehn Tagen (seit ihrer Festnahme) nicht die Möglichkeit bekommen einen Anwalt zu treffen und die beweisfähigen vorgeworfenen Taten hätten nicht nur keine Opfer (Verletzte oder gar Tote) zur Folge gehabt, sondern seien Streitigkeiten gewesen.

Eine der beim Bombenanschlag von Montag verletzten Personen verstarb jetzt; es handelt sich um den vermuteten Bomber. Die Hamas sagt, dieser sei einer der ihren.

Das Hetzmaul Hanin Zoabi hat wieder einmal Israel mit Nazideutschland gleichgestellt. Sie behauptete zudem, Holocaust-Bildung diene dazu zur Erniedrigung und Unterdrückung anderer zu motivieren. Natürlich sind dabei die Juden die Unterdrücker und die Araber die Erniedrigten.)

Donnerstag, 21.04.2016:

Hamas-Mitglieder aus dem Raum Bethlehem wurden im Zusammenhang mit dem Bus-Bombenanschlag vom Montag festgenommen.

Der Terrorist von Bombenanschlag von Montag hatte vorher auf Facebook schon Juden bedroht.

Heckmeck:
Frankreich kündigte ein Treffen von Ministern aus 20 Ländern am 30. Mai an; die Konferenz soll Israel Friedensgespräche aufzwingen – Israel und die PA sind nicht zu dem Treffen eingeladen.

Freitag, 22.04.2016:

Die PA ruft wieder zu „Widerstand“ auf, weil angeblich die Al-Aqsa-Moschee „verjudet“ werden soll. Zudem wurde (wieder) der Vorwurf erhoben, Israel führe einen Religionskrieg gegen die „Palästinenser“ und verhalte sich rassistisch. Die Stellungnahme endete mit einem „Gruß an unsere gefangenen Helden, die in den Gefängnissen der israelischen Besatzung schmachten.“

Die Polizei nahm am Morgen zwei Juden fest, die einen Ziegenbock auf den Tempelberg bringen wollten (offenbar um ihn dort zu opfern). Die Festnahme erfolgte wegen „Verhaltens, das geeignet ist den Frieden zu stören“.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (10.-16.04.2016)

Sonntag, 10.04.2016:

Die Hamas griff – wie nicht anders zu erwarten – die PA wegen der Festnahme der drei Möchtegern-Terroristen an; PA-Sicherheitskräfte nahmen die Jugendlichen fest, die einen schweren Terroranschlag geplant und sich die dafür benötigten Waffen schon besorgt hatten.

Die Regierung sollte heute eine verstärkte Polizeipräsenz in den arabischen Teilen Jerusalems beschließen; dazu gehören mehr Gelder und die Einstellung von 300 neuen Polizisten.

Die PA hat Klage gegen zwei Firmen erhoben, die israelische Produkte in den PA-Gebieten vertreiben und damit gegen das Verbot des Handels mit solchen Waren verstoßen.

Montag, 11.04.2016:

Arabische Quellen aus dem Umfeld von Marwan Barghouti geben an, dass führende PalAraber übereingekommen sind nach dem Tod von Mahmud Abbas einen Plan ausführen wollen, mit dem Israel „gewaltfrei“ bekämpft wird. Ein „Volksaufstand“ soll die israelischen Sicherheitskräfte aus dem Gleichgewicht bringen, verwirren und überstrapazieren.

Dienstag, 12.04.2016:

Der Großmufti von Jerusalem verurteilte die israelischen Behörden, weil sie „extremistische Juden beschützen, die die Heiligkeit der Al-Aqsa-Moschee entweihen“.

Das Elektrizitätswerk des Gazastreifens ist seit Samstagabend mal wieder stillgelegt. Es hat keinen Treibstoff mehr, weil es weiterhin Streit um Steuern zwischen Hamas und PA gibt, gaben Offizielle an.

Mittwoch, 13.04.2016:

Es gibt Bestrebungen (Forderungen) seitens israelischer Araber, dass Araberinnen und Jüdinnen auf Entbindungsstationen in israelischen Krankenhäusern getrennt untergebracht werden müssen. Sogar in der Knesset wird darüber debattiert (auch weil das Gesundheitsministerium die Trennung verbietet). An der ersten Debatte hierzu nahmen ausschließlich arabische MKs teil.

Benjamin Netanyahus Büro orderte kurz vor der Umsetzung des Abrisses eines illegalen arabischen Hauses in einem Nationalpark an, dass der Abriss gestoppt wird. Im Gegensatz dazu wurde ein jüdisches Haus in Beit-El abgerissen – mitten in der Nacht; das darin lebende junge Paar (sie ist schwanger) ist jetzt obdachlos. (Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Das Haus war illegal gebaut und der Abriss ist rechtens. Aber man darf ja mal auf das zweierlei Maß aufmerksam machen…)

Am Arawa-Checkpoint verbrannten zwei Soldaten eine PA-Flagge. Sie werden vor ein Militärgericht gestellt.

Donnerstag, 14.04.2016:

Die Fatah glorifiziert mal wieder Terroristinnen. Gleich zwei davon, die 2002 bei zwei Selbstmord-Bombenanschlägen 8 Menschen ermordeten und mehr als 100 verletzten, wurden auf Facebook geehrt. (So sieht die Hand in Wirklichkeit aus, die laut Abbas – wörtlich im israelischen Fernsehen – „in Frieden gereicht“ wird.

Der arabische MK Jamal Zahalka forderte, dass die PalAraber „mit allen Mitteln“ versuchen sollen Juden vom Tempelberg wegzuhalten.

Samstag, 16.04.2016:

Abbas war in Paris. Dort erzählte er Hollande, die Palästinenser würden durch die Besatzung und die Erweiterung der Siedlungen „ersticken“.