Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (26. Februar – 4. März 2017)

Sonntag, 26.02.2017:

Statistisches: Das Verteidigungsministerium hat im vergangenen Jahr 452 Menschen als Opfer von Terroranschlägen anerkannt.

Eine arabische Lehrerin aus Sakhnin hatte ein Foto mit Erziehungsminister Bennett, das auf ihre Facebook-Seite gepostet wurde. Seitdem wird sie von Kollegen beleidigt, bedroht und schikaniert.

Israel fordert von der UNO einen Lehrer und Grundschulleiter im Gazastreifen zu entlassen, weil dieser in eine hochrangige Position der Hamas gewählt wurde. Der Hamasnik leugnet jede Verbindung zur Hamas.

Ein Bericht auf dem Kanal 2 zitierte ein ungenanntes Kabinettsmitglied; demnach sollen mindestens 15 Terrortunnel aus dem Gazastreifen nach Israel reichen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (19.-25. Februar 2017)

Sonntag, 19.02.2017:

Ein PA-Araber wurde festgenommen, der gefälschte israelische Einreisegenehmigungen verkaufte.

Sicherheitskräfte haben schon im Januar zwei PA-arabische Jugendliche aus Dir Abu festgenommen, die in Judäa und Samaria Schießanschläge verübt haben.

Am 14. Februar nahmen IDF und Schabak einen 45-jährigen Fatah-Terroristen fest, der an Terroraktivitäten im Raum von Tekoa beteiligt war.

Hamasgerichte im Gazastreifen haben 3 Gazaner zum Tod durch Erhängen verurteilt; sie sollen für Israel spioniert haben.

Montag, 20.02.2017:

Volkstanzfest in Nablus, von der EU (mit-)finanziert: „Wir ersetzten Armbänder durch Waffen, wir griffen die widerwärtige Zionisten an. Jihad ist nötig, betätigt den Abzug.“ Und ähnliche Friedfertigkeiten.

Mittwoch, 22.02.2017:

Die Menschen im Gazastreifen sind ganz aufgeregt: Es gibt das größte geschlossene Einkaufszentrum, eine sogenannte „Mall“ (nach amerikanischem Vorbild) mit einer internationalen Einzelhandelskette, einem Buchladen über drei Stockwerke und einer betriebsamen „Fressmeile“. Die Mall ist 1.800 Quadratmeter groß. Es gibt bereits zwei nicht ganz so große Malls.

Teenager aus Efrat (im Gush Etzion) haben einige Wochen lang alles Mögliche an Material für syrische Babys (im Wert von mehreren Zehntausend Schekeln) gesammelt.

Die Hisbollah schimpft wieder einmal, Israel habe Spionageausrüstung im Südlibanon platziert.

Donnerstag, 23.02.2017:

Das Bildungsministerium und der Shin Bet haben die sofortige Schließung einer Schule in „Ost“-Jerusalem angeordnet; diese wurde von der Hamas betrieben.

Am Mittwochabend nahm die Polizei 4 jüdische junge Frauen fest, die verdächtigt werden auf dem Tempelberg gebetet zu haben. Am Donnerstagmorgen wurden die Vorwürfe von einem Gericht abgewiesen und die Jüdinnen freigelassen.

Christliche Soldaten in der IDF erhalten Morddrohungen von Arabern. Es kommen Forderungen auf die Hetzer endlich zur Verantwortung zu ziehen; sie sind bekannt, weil die Hetze samt den Drohungen in den sozialen Medien verübt wird.

Freitag, 24.02.2017:

PFLP-GC-Chef Ahmed Jibril: Ich will iranische Soldaten in Galiläa kämpfen sehen. Wir werden auf unserem Weg zum totalen Krieg mit Israel durch Jordanien marschieren, ob es König Abdallah gefällt oder nicht.

Israel Einreisebehörde hat Aktivisten von Human Rights Watch auf Anweisung des Außenministeriums die Einreise verweigert. HRW wird vorgeworfen im Dienst palästinensischer Propaganda zu arbeiten und eine „fundamentale Einseitigkeit gegen den jüdischen Staat“ zu haben. Das Verbot richtet sich nicht gegen die Einzelpersonen, sondern gegen die NGO und ihre Mitglieder. (Der aktuelle Hintergrund für die Maßnahme ist bei tw24 zu finden.)

Samstag, 25.02.2017:

Eine Gruppe demonstrierender Libanesen überquerte die israelische Grenze, aber nicht den Grenzzaun. Sie wurden von IDF-Soldaten mit Tränengas zerstreut. Die Libanesen sollen auf die Behauptung der Hisbollah reagiert haben, Israel habe Spionageausrüstung auf libanesischem Gebiet installiert.

Jetzt machen die Israeli wohl doch einen Rückzieher gegenüber Human Rights Watch: Der BDS-Hetzer, dem die Einreise versagt wurde, kann anscheinend mit einem Touristenvisum einreisen und sich dann um eine Arbeitsgenehmigung bemühen.

Frau Merkel redet wieder von der Wichtigkeit der Zweistaatenlösung. Sie sieht keine andere Möglichkeit einen Friedensprozess zu erzielen. (Jetzt sind sie schon mit dem Prozess zufrieden…)

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (12.-18. Februar 2017)

Sonntag, 12.02.2017:

Ein Hamasnik: „Dass sie am Leben bleiben wollen, ist Beweis, dass die Juden feige sind.“ (Das kann nur ein unmenschlich Verblendeter von sich geben – es zeigt, welch dunkle, teuflische Ideologie von dieser Truppe vertreten wird.)

Montag, 13.02.2017:

Das Nachrichtenportal 0404 vermeldete, dass im Laufe des jüdischen Neujahrsfestes der Bäume Tu Bishvat (am vergangenen Samstag, 11,2) mehrere Gruppen von linksextremen Aktivisten gemeinsam mit lokalen arabischen Einwohnern an die Sicherheitszäune der Farm Ma’on und der Siedlung Karmel und anderen in den Südhevronbergen gekommen waren. Teilweise hätten diese demonstrativ palästinensische Flaggen geschwenkt; neben dem Sicherheitszaun, unmittelbar an den Gemeinschaften und teilweise auf Staats- bzw.Gemeinschaftsland hätten sie Bäume gepflanzt. 0404 berichtet, diese Pflanzungen haben im Laufe der ganzen Woche bis zum Samstag hin stattgefunden. Offenbar handele es sich bei den Aktivisten, welche die palästinensischen Einwohner zu den Pflanzungen bringe, um Ausländer. Der Vorsitzende des Regionalkonzils Südhevron, Yochai Damri, äußerte starken Protest gegen die Aktionen.

Zudem berichtete 0404,Verdächtige hätten eine Aussichtsplattform nahe der jüdischen Ortschaft Bet Haggai bei Hevron angezündet, ebenso hätten andere versucht, Kirschenplantagen bei der Ma’on-Farm anzuzünden.

Wegen der seit Monaten andauernden Anschläge mit Felsbrocken und anderem aus dem PA-Dorf Husan am Gush Etzion ist der Zugang zu diesem Dorf von der IDF jetzt blockiert worden.

Die Hamas im Gazastreifen hat einen neuen Führer: Yahya Sinwar übernimmt von Ismail Haniyeh. Er gilt als einer der skrupellosesten Hamasniks überhaupt. Er saß wegen Mordes in einem israelischen Gefängnis und kam im Austausch gegen Gilad Shalit 2011 wieder frei. Selbst in der Hamas gilt er als „Falke“ und ist gegen jeglichen Kompromiss in der Politik gegenüber der PA und Israel.

Saeb Erekat hetzt wieder bei der EU: Er fordert ein „totales Verbot von in der Westbank hergestellten Waren“; das sei nötig um Israels „Kolonisierungspläne zu vereiteln“.

Donnerstag, 16.02.2017:

PA-Araber aus Husan wurde der Zugang nach Beitar Illit verwehrt, wo sie normalerweise arbeiten; aber wegen der ständigen Mordversuche mit Felsbrocken an Autofahrern wird Familienmitgliedern von Steinewerfern die Aufenthalts-/Arbeitsgenehmigung für Israel und „Siedlungen“ aberkannt.

Die Hisbollah droht Israel mit Angriffen auf den Atomreaktor von Dimona.

Es gab eine Bombendrohung gegen das israelische Konsulat in Miami. Es wurde evakuiert.

MK Ahmed Tibi (Vereinigte Arabische Liste) prahlt, wenn es keine Zweistaatenlösung gibt, dann eben eine Einstaatenlösung und dann würden alle Palästinenser ihn wählen und einige Israelis auch und er wäre Premierminister.

Die PLO interpretiert Trumps Anmerkung, dass die Zweistaatenlösung nicht die einzige Möglichkeit sein muss, „wenn beide Seiten das so wollen“ als offene Ablehnung der Zweistaatenlösung (was schon gelogen ist) und sagt, die Alternative dazu sein „Blutvergießen“.

Freitag, 17.02.2017:

Avigdor Lieberman bot der Hamas massive Wirtschaftshilfe für den Gazastreifen an, wenn die Terroristen ihre Raketen und Tunnel aufgeben. Mahmud al-Zahar von der Hamas lehnte das für die Terrorgrupe ab.

Grundsatzaussage eines Fatah-Offiziellen: Die Palästinenser haben das „Recht“ Terror zu benutzen, um „unser Heimatland zu befreien“. (Total nach Frieden suchend…)

Abbas hat neuerdings einen „Vizepräsidenten“ – jedenfalls in der Fatah. Und dieser Mahmud al-Aloul ist langjähriger Führer des „bewaffneten Arms der Fatah“, schon vor den Oslo-Vereinbarungen. Und er hat immer erklärt und ist weiterhin der Meinung, „bewaffneter Widerstand“ sei das Rechte der „Palästinenser“.

Der Januar war der für Israel blutigste Monat seit Juni: 5 tote Israelis, 16 Verletzte.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (5. – 11. Februar 2017)

Sonntag, 05.02.2017:

Es heißt Israel habe der Hamas angeboten den Bruder eines ranghohen Hamas-Typen im Tausch gegen einen der beiden vermutlich festgehalten Israelis freizulassen. Die Hamas lehnte ab, der Deal sei nicht ausreichend.

Drei junge Männer aus Deir Abu Meschal bei Ramallah wurden wegen Brandstiftung angeklagt; sie hatten im November in Halamisch Brände gelegt.

Drei weiteren Arabern wird von einem Militärgericht vorgeworfen im November in Neve Tzuf Feuer gelegt zu haben.

Montag, 06.02.2017:

Die Sicherheitsbehörden verkündeten, dass sie eine Hamaszelle ausgehoben und damit eine Serie an Terroranschlägen auf Juden im Raum Hebron verhindert haben. Die Terroristen wollten Juden entführen, mit Steinwürfen und mit Schüssen töten. Sie hatten außerdem über illegale Beschäftigung in Israel Ziele im Raum Haifa ausgekundschaftet.
Die drei Männer wurden jetzt in Jerusalem wegen Vorbereitung von Terroranschlägen angeklagt.

Eine Salafistengruppe hat die Verantwortung für die Rakete vom Morgen übernommen. Sie beschuldigt die Hamas die Aktivitäten ihrer Terroristen zu behindern und diese zu foltern.

Aus dem Gazastreifen gab es heute zwei Angriffe auf Israel, einen mit einer Rakete, einen mit leichten Waffen. Israel schoss zurück. Und die Hamas fordert von der internationalen Gemeinschaft „die Besatzung und ihre Aggression im Zaum zu halten“; Israel würde die Lage eskalieren. Und sie tönt, dass sie die „Eskalation der IDF gegen die Menschen des Gazastreifens nicht zulassen“ werde.

Dienstag, 07.02.2017:

Shin Bet, IDF und Polizei konnten eine Terrorzelle hochnehmen, die für eine Reihe Anschläge mit Molotowcocktails entlang der Schnellstraßen 443 und 436 verantwortlich ist.

Mittwoch, 08.02.2017:

PA-Premierminister Rami Hamdallah forderte anlässlich der Premiere eines Films über den Terrorfürsten Marwan Barghouti (sitzt fünfmal Lebenslänglich wegen Mord im Gefängnis), dass diesem der Friedensnobelpreis verliehen werden soll.

Der Shin Bet veröffentlichte heute, dass er eine Operation von Hamas und Islamischem Jihad aufgedeckt hat, über die Bargeld aus dem Gazastreifen nach Judäa/Samaria geschickt wird, um damit Terror zu finanzieren.

Mahmud Abbas droht wieder, im französischen Senat: Die israelische „Kolonisierung“ könnte dafür sorgen die Sicherheitskooperation zu beenden.
Und der französische Botschafter tönt „schön“: Die Internationale Gemeinschaft fragt sich, ob sie Israel noch trauen kann. (Die umgekehrte Frage wäre wohl angemessener. Mal ganz abgesehen davon oder auch weil sie sich nicht darum kümmert, was die Araber so alles an Verbrechen begehen.)

Donnerstag, 09.02.2017:

Für den gestrigen Raketenangriff auf Eilat erklärte sich der IS verantwortlich. Dabei kam auch heraus, dass anscheinend der IS jetzt die Gaza-Tunnel kontrolliert.

Freitag, 10.02.2017:

Familienmitgliedern des Terroristen, der gestern in Petach Tikva zu morden versuchte, wurden ihre Einreisegenehmigungen nach Israel entzogen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (22.-28. Januar 2017)

Sonntag, 22.01.2017:

Im Gush Etzion wurde ein Fahrzeug beschlagnahmt, aus dem heraus vor zwei Wochen Molotowcocktails auf Einwohner von Migdal Oz geworfen wurden.

Die PA hört nicht auf zu „prophezeien“, dass eine Verlegung der US-Botschaft „ein Feuer entzünden“ würde und zwar „in der gesamten Region“. Jerusalem sei gemäß dem Völkerrecht eine „besetzte Stadt“. (Ah, ganz Jerusalem ist besetzt…)

Der Imam der Al-Aqsa-Moschee warnte PA-Araber davor Land in der Jerusalemer Altstadt an Juden oder jüdische Organisationen zu verkaufen. Das würde für die arabische und islamische Identität der Stadt gefährliche Konsequenzen haben. Außerdem bezeichnete er Trumps Plan die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen als „Kriegserklärung nicht nur gegen unser Volk in Palästina, sondern gegen alle Araber und Muslime, die handeln müssen und die Einwohner Jerusalems nicht im Stich lassen dürfen“.

Der Fraktionsvorsitzende der Vereinten Arabischen Liste bezeichnete den Terror-LKW-Fahrer, der einen Polizisten totfuhr, als „Märtyrer“.

Montag, 23.01.2017:

Fatah paradierte in Ramallah in „Selbstmordgürteln“ und hochgereckten Messern; in Gaza wirbt die PA für den Tod für Allah.

Mehrere Dutzend Araber feierten mit einer offiziellen Zeremonie den Abschluss ihrer militärischen Ausbildung im Gazastreifen. Dazu marschierten sie herum, präsentierten ihre Waffen, zeigen ihre Fähigkeiten im Nahkampf usw. Das Alter der Absolventen hatte eine große Spannweite (von Kindern bis zu Erwachsenen im mittleren Alter). Höhepunkt: Ein kleiner Junge verbrannte eine israelische Flagge.

Der nächste bitte: Jetzt war Jibril Rajoub dran mit Krieg zu drohen, sollte die US-Botschaft nach Jerusalem verlegt werden.

Die Polizei und IDF-Kräfte konnten 3 Araber festnehmen, die im Verdacht stehen letzte Woche Molotowcocktails auf Migdal Oz geworfen zu haben.

Dienstag, 24.01.2017:

An der Beerdigung des Terroristen, der letzte Woche sein Auto in eine Gruppe Polizisten fuhr, einen ermordete und mehrere verletzte, nahmen tausende PalAraber teil.

Saeb Erekat schimpft wieder über „Ausdehnung der Siedlungen“, weil Israel Wohnungsbau genehmigt hat; er fordert Handeln der internationalen Gemeinschaft. (Sch… drauf, dass die „Siedlungen“ nicht erweitert werden…)

Donnerstag, 26.01.2017:

Zahlen: 2016 verhinderten israelische Sicherheitskräfte mehrere hundert Terroranschläge in Judäa und Samaria.

Bei dem Schießangriff im Vorbeifahren gestern Abend schossen die Soldaten zurück; der Fahrer des Wagens wurde verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert.

Als Präventionsmaßnahme (Warnung an andere) entzog Innenminister Deri 11 Mitgliedern der Familie des Terroristen, der früher diesen Monat mit seinem LKW vier Soldaten ermordete, die vorläufige Aufenthaltsgenehmigung. Als Grund dafür werden vor allem Äußerungen der Familienmitglieder angeführt. (Diese hatten sich positiv zum Tun des Terroristen geäußert.)

Freitag, 27.01.2017:

Am späten Donnerstagabend gab es einen schweren Bus-Unfall in Samaria. Der Bus stürzte in eine Schlucht, 2 Personen starben. Die Ersten, die den Opfern halfen, war eine Familie PA-Araber.

Samstag, 28.01.2017:

Zwei Araber, die im Verdacht stehen gestern bei Ni’lin auf Autos geschossen zu haben, wurden festgenommen; bei ihnen wurde eine Schusswaffe gefunden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (15.-21. Januar 2017)

Sonntag, 15.01.2017:

Die Ermittlungen ergaben: 71 der 80 Brände, die Israel vor eineinhalb Monaten heimsuchten, waren Brandstiftungen. (Wer etwas abfackelt, kann dann nicht behaupten es gehöre ihm!)

Israel vereitelte im letzten Jahr 1.226 Schmuggelversuche an Übergängen zum Gazastreifen.

Die Terroristen sind mit er Abschlusserklärung des Pariser Gipfels vordergründig zufrieden. Vordergründig – denn sie riefen gleichzeitig drängelnd dazu auf, dass ein „Staat Palästina“ sofort anerkannt wird.

Montag, 16.01.2017:

Mahmud Abbas droht schon wieder damit die Anerkennung Israels wieder zurückzunehmen. Dabei ist Israel von den PalArabern nie wirklich anerkannt worden.

Salman Elherfi, der Repräsentant die PA in Frankreich, behauptete, die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem sei ein Verstoß gegen das Völkerrecht, weil diese dann auf „besetztes Gebiet“ gestellt und damit die Annexion dieses Gebiets durch Israel anerkannt würde. Da die USA ihre Botschaft eindeutig nach „West“-Jerusalem verlegen würde, zeigt diese Aussage, dass die PalAraber GANZ Jerusalem als ihr Territorium beanspruchen. (Und von unseren Medien und Politik ignorieren das einfach.)

Wegen der Stromkrise (-knappheit) demonstrierten Araber im Gazastreifen. Die Hamas griff durch, auch mit scharfen Waffen; 20 Demonstranten sind verhaftet worden. Gleichzeitig drohte sie Raketen auf Israel zu schießen, das für die Krise und die Wut der Bürger verantwortlich macht.

Dienstag, 17.01.2017:

Die Facebookseite der Fatah brachte Bilder von einer Feier zum 52. Jahrestag des ersten Terroranschlags der Fatah, die in einem Lager im Libanon abgehalten wurde. Dabei wurden die aktuellen Terroranschläge als Heldentaten gefeiert.

Der „Smart-Zaun“ an der Grenze zu Ägypten wurde auf 8m aufgestockt.

Mittwoch, 18.01.2017:

Der IS hat sich im Gazastreifen mit der Hamas zusammengetan und ein Medienzentrum eröffnet.

Donnerstag, 19.01.2017:

Auf einer Fatah-Kundgebung ließen die Araber ein Mädchen verkünden: „Der Tod ist unbedeutend. Ich liebe Palästina. Dafür wird Blut vergossen.“ Außerdem wurden zwei Terrormörder geehrt, indem ihren Familien Ehrentafeln erhielten. Die Fatah ließ Lieder spielen, die zu Gewalt gegen Israel aufstacheln und den Tod glorifizieren.

Freitag, 20.01.2017:

Mehrere Dutzend PA-Araber haben einen illegalen Außenposten bei Ma’ale Adumim errichtet; sie wollen damit gegen die Möglichkeit protestieren, dass der Ort von Israel annektiert wird.

Samstag, 21.01.2017:

Die PA kündigte an, dass Sonntag der Tag des Gedenkens an die Ermordung eines der Terroristenführer des Anschlags in München 1972 durch Israel ist. Der Terrorführer wird in den höchsten Tönen gelobt.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (01.-07. Januar 2017)

Sonntag, 01.01.2017:

Mahmud Abbas hat ja behauptet er wolle mit Trump am Frieden arbeiten. Problem für die Gültigkeit dessen, was er (unwahrscheinlich) schaffen würde: Zwei Drittel der PalAraber wollen ihn endlich weg sehen.

Die Hamas verhöhnt die Israelis mit zwei gefakten Geburtstagsvideos für einen der von ihr verschleppten toten Soldaten.

Die Hamas beschwert sich, dass Israel die Leichen mehrerer Terroristen nicht an sie zurückgibt. Das sei Beweis dafür wie kriminell und barbarisch Besatzung die Besatzung ist – tönt ausgerechnet die Terrortruppe, die seit 2 Jahren die Leichen zweier Israelis nicht rausrücken will…

Montag, 02.01.2017:

Nach der UNSC-Resolution kurz vor Weihnachten haben die Pal-Araber die Anschläge mit Steinwürfen intensiviert. Allein heute gab es mindestens 9 davon.

Die Fatah feiert ihr 52-jähriges Bestehen: „Um ein echter Palästinenser zu sein, musst du ein Kämpfer sein, der sich opfert.“ Dazu wurden Terrorführer geehrt, die für Hunderte Terrortote verantwortlich sind. Als Vorbilder wurden einige weitere Terroristen gerühmt. (Elder of Ziyon hat Fotos von den Feiern.)

Die Hamas hat ihre jährliche „Märtyrerstatistik“ veröffentlicht. 2016 gab es 29 Märtyrer, wobei die Hamas selbst weit erfolgreicher war solche zu schaffen als Israel: 21 starben in einstürzenden Tunneln, 2 bei Trainingsunfällen, 2 bei „Arbeitsunfällen“, einer beim Entschärfen eine Bombe, einer erlag früher erlittenen Verletzungen, einer wurde von israelischen Truppen in Hebron getötet (nach der Ermordung von Rabbi Miki Mar), und einer soll in Tunesien vom Mossad getötet worden sein.

Am Berg Hebron stürzte eine Drohne ab. Es wurde festgestellt, dass sie der EU gehört, die damit in Zusammenarbeit mit den Pal-Arabern jüdische Orte ausspioniert (die in der Regel IDF-Basen haben).

Die ägyptischen Behörden geben an 12 Schmuggeltunnel in den Gazastreifen zerstört zu haben.

Dienstag, 03.01.2016:

Die Fatah/PA dreht die Gebetsmühle; jetzt war Sultan Abu al-Einein dran einer Zeitung zu verkünden, dass eine Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem zu Judenmord führen wird.

Letzten Monat wurde eine 17-jährige Terroristin überwältigt, bevor sie Schaden anrichten konnte. Sie zeigte während der Vernehmungen eigene Zeichnungen, die ihre Mordabsichten illustrieren.

Sonntag führte der Archäologe Gabriel Barkay eine Gruppe amerikanischer Studenten über den Tempelberg. Waqf-Wächter zerrten ihn zur Polizei und forderten, er solle des Tempelbergs verwiesen werden, weil er nicht „Haram al-Scharif“, sondern „Tempelberg“ sagte. Die Polizisten lehnten das ab, „rieten“ Barkay aber den Begriff „Tempelberg“ nicht mehr zu benutzen. Dieser sagte während der restlichen Führung nur noch „TM“ (für Temple Mount).
Barkay und viele Reiseführer berichten, dass sie immer wieder von Waqf-Wächtern angegriffen und belästigt werden, wenn sie auf dem Tempelberg historische Erklärungen geben.

Mittwoch, 04.01.2016:

Karikatur der PA in ihrer Tageszeitung: Der Weihnachtsmann wurde von Israel ermordet, weil er ein Terrorist sein soll.

WAFA „berichtet“ alle zwei Wochen über „antiarabische israelische Hetze und Rassismus“ – und es stellt sich heraus, dass alles, was die PalAraber schlecht aussehen lässt, „antiarabische Hetze und Rassismus“ ist.

Donnerstag, 05.01.2016:

10 chassidische Juden gingen zu Josuas Grab in Kifl Hares bei Ariel in Samaria. Sie worden von Arabern angegriffen und riefen die Polizei, die daraufhin die Juden festnahm. Nach Angaben der NGO Honenu, die für jüdische Rechte in Israel eintritt, befindet sich Kil Hares in Area B, die von Juden betreten werden darf. Die Polizei behauptet die Juden hätten die Gegend illegal betreten.

Gut, wundern sollte sich niemand: Die Stadt Ramallah hat eine Straße nach einem katholischen Erzbischof benannt, der zu den boshaftesten Antisemiten der katholischen Kirche gehörte (und am Sonntag in Rom im Alter von 94 Jahren verstarb). In den 1970-er Jahren hatte der Erzbischof in seinem Dienstfahrzeug automatische Waffen für PLO-Terroristen geschmuggelt.

Seit heute ist klar, dass ein Mord in Haifa am Mittwochmorgen ein Terroranschlag war. Der Terrorist wird immer noch gesucht. Inzwischen hat er sich nach Angaben von YNet selbst gestellt.

Freitag, 06.01.2017:
Mittwochabend (gegen 22.30 Uhr) sank ein arabisches Fischerboot aus dem Gazastreifen nach einer Kollision mit einem israelischen Patrouillenboot. Die IDF sagt, das sei den Umständen auf See geschuldet gewesen, die PalAraber behaupten die Marine habe das gezielt gemacht.
Gestern behaupteten PalAraber, IDF-Soldaten hätten auf das Auto eines stellvertretenden PA-Ministers geschossen. Die IDF bestreitet dies kategorisch.
– Am Nachmittag bewarfen Araber im Gush Etzion israelische Autofahrer mit Felsbrocken.

Mahmud Abbas verkündet, die Konferenz in Paris (ohne Israel) sei eine Gelegenheit eine Friedensvereinbarung zu erreichen (über einen „internationalen Mechanismus und einen Zeitplan). Er wolle Frieden durch Verhandlungen erreichen (wie, wenn er nicht mit Netanyahu redet???), lehne jeden anderen Weg ab (warum dann die Terrorhetze gegen die Juden?) und sei gegen jeglichen Terror, Extremismus und Gewalt überall in der Welt.

Die PA erhielt von Israel die Leichen zweier Terroristen, die vor vier Monaten Anschläge in Hebron verübten.