Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (21.-27. Januar 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 21.01.2018:

Das PA-Radio brachte (mal wieder) ein Lied, das zum „Märtyrertum“ für Jerusalem ermutigt (also dazu Terroranschläge zu verüben und dabei getötet zu werden).

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Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (14. – 20. Januar 2018)

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Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 14.01.2018:

Die starken Regenfälle vorige Woche haben den Innenhof des Patriarchengrabs in Hebon unter Wasser gesetzt, wo normalerweise die jüdischen Gebete stattfinden. Das Wasser stand noch am Samstag dort. Für die Instandhaltung des Gebäudes ist die muslimische Waqf verantwortlich – und die weigert sich etwas zu unternehmen, damit das nicht weiter passieren und weiterer Schaden entstehen kann. Sie behauptet, die Juden seien diejenigen, die das Gebäude beschädigen, es gebe keine Probleme. Das Dach zu verändern oder etwas hinzuzufügen würde den Status quo verändern und jegliche Arbeiten würden der Stätte Schaden zufügen.

Nach einem Treffen des Exekutivrats der PLO wurde eine Erklärung ausgegeben, die den „Aufstand des palästinensischen Volks“ in Reaktion auf die Anerkennung Jerusalems durch die USA pries. Darüber hinaus kamen die üblichen Behauptungen und Vorwürfe gegen Israel (Apartheid…).

Die Mitglieder der Bewegung „Jewish Strength“ (Jüdische Stärke) wollen Kameras und Segler anschaffen, um Steinewerfer-Terroristen zu dokumentieren; der Schritt soll wegen der unzureichenden Politik der IDF gegenüber Steinewerfern unternommen werden.

Es gab einen Anschlag auf einen ranghohen Hamasnik in Sidon im Libanon; sein Auto explodierte. Die Hamas macht Israel dafür verantwortlich. Angeblich kreiste zum Zeitpunkt des Anschlags ein israelisches Flugzeug über der Stadt.

Montag, 15.01.2018:

Mahmud Abbas wieder: „Israel hat Angst einflößende Mengen an Drogen importiert, um unsere junge Generation zu zerstören. Wir müssen vorsichtig sein.“

Die israelische Regierung überlegt alle Mitgliedern der Hamas-Terrororganisation und ihren Verwandten ersten Grades humanitäre Besuche in Israel zu verbieten.

Der Zoll im Hafen von Aschdod entdeckte und beschlagnahmte die bisher größte Lieferung an militärischer Kleidung, die in den Gazastreifen geliefert werden sollte – tausende Ausrüstungsgegenstände (tausende Stiefel, Uniformen, Mäntel, Kampfwesten, allesamt in Tarnfarben).

Dienstag, 16.01.2018:

Die PLO-Führer haben gefordert, dass die PA die Anerkennung Israels zurücknimmt, „bis es den Staat Palästina anerkennt“. Es ist nicht klar, ob die Abstimmung bindend ist.

Mittwoch, 17.01.2018:

Ein Militärgericht hat festgelegt, dass Ahed „Shirley Temper“ Tahimi und ihre Mutter bis zum Ende ihres Prozesses in Untersuchungshaft bleiben.

Die PA-Regierung behauptet israelische Schulbücher würden zum Morden von Palästinensern auffordern. Außerdem forderten sie die internationale Gemeinschaft und insbesondere die UNESCO auf, dass die Verjudung des palästinensischen Lehrplans gestoppt werden solle.

Mahmud Abbas droht mit Krieg. Trumps Anerkennung Jerusalem habe „Millionen Muslime provoziert“. Er sagte, dass Trump sich jetzt entscheiden müsste, ob es Krieg oder Frieden gebe.

Der Fraktionschef der arabischen Parteien in der Knesset tönte, die Verlängerung der Untersuchungshaft für Ahed Tamimi beweise die „endlose Grausamkeit der Besatzung“.#

Donnerstag, 18.01.2018:

Die Hamas ließ wissen, dass der Mörder des Rabbiners letzte Woche einer von ihnen war.

Am Ortseingang von Tiberias wurde ein Denkmal für die Opfer eines arabischen Pogroms vom 2. Oktober 1938 errichtet; damals brachten Araber 19 Juden um, 11 davon Kinder.

Das Büro eines arabischen Knessetabgeordneten in Umm el-Fahm wurde geräumt. Er hatte es in einem illegal errichteten Gebäude angemietet, das zum Abriss freigegeben ist und in dem sich niemand aufhalten durfte.

Freitag, 19.01.2018:

Die PA-Studentinnenkomitees wurden „Dalals Schwestern“ „getauft“, nach Dalal Mughrabi, die 1978 das „Küstenstraßen-Massaker“ zu verantworten hatte, bei dem sie mit den von ihr angeführten Terroristen 38 Israelis, darunter 12 Kinder, ermordete und mehr als 70 Personen verletzte. Das Fatah-Komitee, das die Entscheidung traf, pries sie als Anführerin von 11 Männern, Märtyrerin und Vorbild, dem nachzueifern ist.

Der Chefredakteur der palästinensischen Nachrichtenagentur Ma’an schrieb einen Artikel, Titel: „Das Land gehört den Arabern. An die Juden der Welt: Der Besuch ist beendet.“ („Der Besuch“, schreibt er im Artikel, habe 70 Jahre gedauert.) Darin beschreibt er israelische Kabinettsmitglieder als „Terroristen, die dem Beispiel von Meir Kahane und Baruch Goldstein folgen“.

Eine arabische Familie im Gazastreifen hat einen Verwandten getötet, von dem sie sagen, er habe Israel geholfen drei ranghohe Hamas-Funktionäre ausfindig zu machen und zu töten.

Hassan Narallah warf Israel vor hinter dem Mordanschlag diese Woche auf einen ranghohen Hisbollah-Granden zu stecken (Beweise legte er nicht vor). Außerdem stritt er ab, dass seine Organisation Drogenhandel betreibt.

Samstag, 20.01.2018:

Der PA-„Außenminister“ hat beim Internationalen Strafgerichtshof Anzeige gegen Israel erstattet; wegen „Zunahme israelscher Beschädigung der Rechte palästinensischer Kinder“. Dazu wird die Festnahme von Ahed „Shirley Temper“ Tamimi als Beispiel „israelischer Aggression“ angeführt.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (7. – 13. Januar 2018)

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Sonntag, 07.01.2018:

Die PA behauptet Israel halte mehr als 6.500 PA-Araber in Haft, 350 davon minderjährig und 250 Leichen fest.

Montag, 08.01.2018:

PA-TV, Musikvideo: „Keine Macht kann mir die Waffe aus der Hand nehmen, aus meinen Wunden, meine Waffe dringt empor.“ Der Moderator: „Wir werden über euch herfallen aus einer Richtung, mit der ihr nicht rechnet. Wir werden aus dem Untergrund kommen, von oben, aus jeder Erdhöhle, aus jeder Ecke, weil wir das Recht dazu haben.“
Zwei ranghohe Fatah-Vertreter posteten ein weiteres Lied, das zu Terror ermutigt: „Ich komme mit meinem Gewehr und meinem Glauben. Ich falle über euch her, meinen Feind. Unser Krieg ist ein Krieg der Straßen.“
Ein Fatah-Poster zeigt zwei junge Palästinenser mit einem Raketenwerfer.

Grenzpolizisten hatten 2 in Südisrael 19-jährige israelische Beduinenfrauen festgenommen, die einen Terroranschlag zu Silvester geplant hatten. Sie waren vom Islamischen Staat rekrutiert worden.

Dienstag, 09.01.2018:

Die PA zahlte im Jahr 2017 rund $360 Millionen an Terroristen und ihre Familien aus.

Der Jerusalemer Polizeichef verbot eine Veranstaltung der Terrororganisation DFLP, die heute in Jerusalem stattfinden sollte. Drei der Organisatoren wurden festgenommen.

Saeb Erekat tönt wieder: Es wird keine Friedensgespräche geben, solange die USA die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt nicht zurücknimmt.

Mittwoch, 10.01.2018:

Die Hamas begrüßt den tödlichen Terroranschlag von gestern willkommen und feiert die Täter. Auch die Fatah feiert „einen getöteten Siedler“.

Bei der Beerdigung von Rabbi Shevach gab es Rufe nach Vergeltung. Bildungsminister Bennet brach deshalb sein geplante Rede ab und reagierte auf die Rufer: „Ich höre den Schmerz, ich verstehe den Schmerz und ihr habt das Recht ihn zu fühlen. Ich möchte nur im Namen des Staates Israel und der israelischen Regierung sagen: Ich liebe euch und ich erweise euch Ehre.“

Der Koordinator für Regierungsaktivitäten in den Gebieten, Generalmajor Mordechai, griff die Terrororganisation Fatah an, weil die den Terroranschlag feierte, bei dem gestern Rabbi Shevach ermordet wurde. Er forderte die Fatah auf die Hetze einzustellen.

Donnerstag, 11.01.2018:

Seit Trumps Ankündigung zu Jerusalem ist die Zahl der gewalttätigen Angriffe auf Israelis von 84 im November auf 249 im Dezember gestiegen. 219 davon waren Anschläge mit Molotowcocktails; die schwersten waren 2 Stichwaffen-Anschläge. Der Rest waren geworfene Felsbrocken und Mörserfeuer aus dem Gazastreifen.

Einwohner von Samaria planten für den Abend die Zugänge zu Schechem/Nablus zu blockieren, um gegen fehlende Maßnahmen zur Eindämmung des Terrors (Straßensperren) protestieren.

PA-Kabinettchef Rami Hamdallah hat jede Möglichkeit von politischer Flexibilität in essenziellen Fragen der Beilegung des israelisch-palästinensischen Konflikts abgelehnt. Gegenüber dem niederländischen Außenminister sagte er, Jerusalem und die „Rückkehr“ der Araber nach Israel seien „rote Linien“, die von der PA auf keinen Fall überschritten werden würden.

Freitag, 12.01.2018:

Kritik können sie gar nicht vertragen und schon überhaupt nicht Kritik von US-Amerikanern: Die PA verurteilte Trumps Sondergesandten für den Nahen Osten, Jason Greenblatt, weil der es gewagt hatte von der PA zu sagen sie unterstütze Terrorismus, weil nach dem Mord an Rabbi Shevah glorifiziert wurde. Das sei „voreingenommen“ und zeige eine „vorurteilsvolle ideologische Position“ des Amerikaners und widerspreche jedem Konzept eines ausgewogenen Vermittlers“. Daher würde das und der Mann selbst von den Palästinenser als irrelevant angesehen.

Freitag, 12.01.2018:

Kritik können sie gar nicht vertragen und schon überhaupt nicht Kritik von US-Amerikanern: Die PA verurteilte Trumps Sondergesandten für den Nahen Osten, Jason Greenblatt, weil der es gewagt hatte von der PA zu sagen sie unterstütze Terrorismus, weil nach dem Mord an Rabbi Shevah glorifiziert wurde. Das sei „voreingenommen“ und zeige eine „vorurteilsvolle ideologische Position“ des Amerikaners und widerspreche jedem Konzept eines ausgewogenen Vermittlers“. Daher würde das und der Mann selbst von den Palästinenser als irrelevant angesehen.

Samstag, 13.01.2018:

Heute starb ein Gaza-Fischer, der gestern von der ägyptischen Marine angeschossen wurde. Er war mit seinem Boot angeblich bei Rafah noch in den Gewässern vor dem Gazastreifen gewesen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (31. Dezember 2017 – 6. Januar 2018)

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Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 31.12.2017:

Ein Knessetausschuss beschloss, dass sofort 55 Linienbusse für Fahrten in Judäa und Samaria gepanzert werden.

Neben „Shirley Temper“ Ahed Tamimi wurde jetzt auch Anklage gegen ihre Cousine Nour erhoben, die auch an den Prügeln und Tritten gegen israelische Soldaten beteiligt war.

2017 besuchten 25.628 Juden den Tempelberg (2016 waren es 14.626).

Montag, 01.01.2018:

Der Friedenspartner Fatah hat wieder seine Zuneigung zu Israel gezeigt – die Mörder von 179 Israelis, darunter 4 Selbstmord-Bomberinnen wurden auf der offiziellen Fatah-Facebookseite geehrt.

Ein im Deal zur Freilassung von Gilad Shalit freigelassener Hamas-Terrorist führte eine Terrorzelle aus 17 Arabern in Judäa/Samaria und plante neue Terroranschläge (zu denen er andere anstiftete).

Die ach so unabhängige und neutrale palästinensische Nachrichtenagentur Ma’an schreibt über einen archäologischen Fund, der biblische Berichte bestätigt: „In Fortsetzung der Versuche der israelischen Besatzung eine erfundene Geschichte ihrer Kontrolle über die Stadt Jerusalem zu schreiben, fährt sie mit Gerede über die künstliche Geschichte des Tempels und dessen fort, was sie ‚ihre uralte Geschichte‘ in der Stadt nennt.“ Um dann anzuführen, dass Premierminister Olmerts (!) Sprecher für arabische Medien Fotos von Relikten veröffentlichte, die die Israelische Antikenbehörde „angeblich“ bei Ausgrabungen nahe der „Al-Buraq-Mauer“ fand.

Umfrage bei den PA-Arabern: 82% wollen die Aufkündigung der Oslo-Vereinbarungen.

Jetzt wurde auch Anklage gegen Ahed Tamimis Mutter Nariman erhoben; sie hatte mit ihrer Tochter und einer Nichte in Nabi Saleh auf Soldaten eingeschlagen und –getreten.

Dienstag, 02.01.2018:

Der Friedenspartner Fatah hat wieder seine Zuneigung zu Israel gezeigt – die Mörder von 179 Israelis, darunter 4 Selbstmord-Bomberinnen wurden auf der offiziellen Fatah-Facebookseite geehrt.

Ein im Deal zur Freilassung von Gilad Shalit freigelassener Hamas-Terrorist führte eine fünfköpfige Terrorzelle in Judäa/Samaria und plante neue Terroranschläge (zu denen er andere anstiftete).

Mit einer Antwort auf twitter behauptete die Fatah die Israelis seien Terroristen, die arabischen Selbstmordbomber seien die Helden.

Grenzpolizisten nahmen einen ehemaligen ranghohen PA-Polizisten fest; er hatte im Flüchtlingslager Al-Ayda am Rand von Bethlehem eine Demonstration organisiert, bei der er ein Banner mit Hakenkreuz trug. Sicherheitskräfte mussten die Demonstration auflösen und wurden mit Steinen beworfen. Dem festgenommenen Araber steht im Verdacht zu Gewalt aufgestachelt zu haben.

Die PA beschuldigt Israel den Muezzinruf am Patriarchengrab in Hebron zu verhindern.

Anfang der Woche wurden 2 Araber aus „Ost“-Jerusalem festgenommen, die vermutlich zwei hareidische Jugendliche angegriffen zu haben.

Eine gute Nachricht: Der Wachmann, der im letzten Monat am Busbahnhof von Jerusalem niedergestochen wurde, ist endlich außer Lebensgefahr.

Hamas fordert wieder: Erklärt das Ende des Friedensprozesses.

Mahmud Abbas hat die Hamas und den Palästinensischen Islamischen Jihad zur Teilnahme an der Vollversammlung der PLO einladen lassen.

Mittwoch, 03.01.2018:

Zahlen: Mit den 4 von heute wurden in den letzten vier Wochen wurden mehr als 20 Flugkörper (Mörser und Raketen) aus dem Gazastreifen nach Israel geschossen.

Eine Untersuchung der IDF ergab, dass wahrscheinlich der Islamische Jihad die Projektive am Freitag nach Israel schoss. Diese stammten aus iranischer Herstellung.

Donnerstag, 04.01.2018:

Ein PA-Führer beschuldigt Israel islamische heilige Stätten in Jerusalem und Hebron  zu schänden; als Beispiele dafür führte er an: die Verhaftung von 4 Wächtern an der Al-Aqsa-Moschee, 3 „Einbrüche“ der Antikenbehörde im Bab al-Rahma-Friedhof und dass eine Lampe und eine Fahne in der „Ibrahimi-Moschee“ – so nennt er das Patriarchengrab in Hebron – platziert wurden.

Die Militärpolizei hat die Untersuchung des Todes eines doppelt beinamputierten PA-Arabers am 15. Dezember bekannt gegeben; dieser war bei arabischen Krawallen tödlich verletzt worden.

Ein Gericht hat die Freilassung der Terror-Fräuleins Ahed und Nour Tamimi angeordnet. Sie müssen sich jeden Freitag um 12 Uhr mittags bei der Polizei melden, bis ihre Verfahren abgeschlossen sind. (Andere Quellen berichten nur, das Nour Tamimi freigelassen wurde.)

Freitag, 05.01.2018:

Anders als gestern angegeben wurde heute nur Nour Tamimi (gegen Kaution)freigelassen; ihre Kusine „Shirley Temper“ Ahed Tamimi und deren Mutter bleiben in Untersuchungshaft.

Friedensbotschaft der Fatah: „Oh Kämpfer, fasst eure Gewehre fester, die den Sieg bringen.“ Verbunden mit Postern, die gewalttätige PA-Jugendliche und –Terroristen zeigen.

Das muss ein „moderates Element der Hamas sein: Der stellvertretende Chef der Hamas Salah Al-Arun betonte im Interview mit Al-Jazira: „Der gewalttätige Widerstand muss in der Praxis umgesetzt werden, weil nur er Israel zu einem Rückzug bewegen kann.“ Sprich: Gegen Israel soll weiter mit Terror und Mord gearbeitet werden; es wird kein Frieden angestrebt, sondern Vertreibung/Unterwerfung der Juden.

Seit dem 12. Dezember hat die offizielle PA-Tageszeitung Al-Hayat al-Jadida fast jeden Tag ganzseitige Bilderstrecken von „Protesten“ veröffentlicht, auf denen zu sehen ist, wie Molotowcocktails und Felsbrocken auf Israelis geworfen werden. Der einzige Text auf diesen Seiten ist eine riesige Schlagzeile: Wir werden nicht

Zahlen: Nach Angaben der israelischen Polizei wurden 2017 rund 80% Prozent der „Eigentumsdelikte“ (Einbruch, Autodiebstahl) von Arabern aus Judäa und Samaria begangen.

Samstag, 06.01.2018:

Als der „begrüßten“ den griechisch-orthodoxen Patriarchen aus Jerusalem, als dieser zum orthodoxen Weihnachtsfest nach Bethlehem kam. Er wurde als „Verräter“ angebrüllt, weil die griechisch-orthodoxe Kirche angeblich Land an Juden verkaufe.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (24. bis 30. Dezember 2017)

Sonntag, 24.12.2017:

Der Shin Bet-Chef sagte der Knesset: Im Jahr 2017 wurden mehr als 400 Anschläge verhindert.

Bei den Krawallen am Freitag starb ein PA-Araber, der wegen Amputation beider Beine im Rollstuhl saß. Es hieß, er sei von israelischen Soldaten erschossen worden. Die IDF hat das untersucht und  besteht darauf, dass der Mann nicht durch IDF-Schüsse getötet wurde und fordert eine Untersuchung des Roten Kreuzes.

Ahed Tamimi, die junge Frau („Shirley Temper“), die einen Soldaten ohrfeigte, soll auf Antrag der Polizei weiter in Untersuchungshaft bleiben, weil noch Zeit für weitere Ermittlungen benötigt wird.

Zwei weitere Teenager, der letzte Woche bei Krawallen verletzt wurde, erlag seinen Wunden.

Montag, 25.12.2017:

Die PLO „überlegt“ die von Israel 1967 eroberten Gebiete zum „Staat unter Besatzung“ zu erklären. Man könne die Beziehung zu Israel nicht fortsetzen, solange dieses „unseren Leuten ihre Rechte, besonders die in Jerusalem verweigert“.

PA-Grande Rami Hamdallah nutzte Weihnachtsmesse in Bethlehem um zu erklären, dass Jerusalem die Hauptstadt Palästinas sein wird.

Dem Antrag auf Verlängerung der Untersuchungshaft für Ahed Tamimi und ihrer Kumpaninnen wurde vom Gericht stattgegeben.

Jerusalem plant 300 neue Wohneinheiten in Gilo (Jerusalem) zu bauen.

Mahmud al-Zahar von der Hamas (im Gazastreifen) tönt, seine Terrortruppe werden die US-Botschaft „schließen“; Trump arbeite für Juden und: die Hamas werde „alle Leute wie euch deportieren“.

Dienstag, 26.12.2017:

Die IDF hat eine Straße wieder für PA-Verkehr geöffnet, die im Juli von einem Terroristen genutzt wurde, der in eine Gemeinde eindrang und dort 3 Menschen ermordete.

Die PA hat ihren Plan zur Bekämpfung der Jerusalem-Erklärung von Präsident Trump in Gang gesetzt: Die Anerkennung Israels wird gestrichen, die „gewaltfreie“ Intifada ausgeweitet, europäische Staaten sollen überzeugt werden Israel nicht weiter anzuerkennen (es habe keine Grenzen) und ihre Beitritte zu UNO-Organisationen beschleunigen.

Die IDF-Führung warnt, dass die Lage im Gazastreifen sehr explosiv sei; sie ähnele der vor dem Gewaltausbruch, der die Operation Fels in der Brandung nötig machte.

Mittwoch, 27.12.2017:

Mahmud Abbas rief den Vater von „Shirley Temper“ an und lobte die Familie für ihre Rolle bei den wöchentlichen Freitagskrawallen in Nabih Saleh.

Donnerstag, 28.12.2017:

Am Checkpoint Haschmonaim wurde ein 72-jähriger PA-Araber von einem Verwandten in die Obhut der Soldaten übergeben; der alte Mann hatte anscheinend einen Herzinfarkt und atmete nicht mehr. Die Sanitäter konnten ihn wiederbeleben; er wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus Tel Haschomer gebracht.

Samstag, 30.12.2017:

Einer der Randalierer am Gaza-Zaun von gestern erlag heute seinen Verletzungen.

Die Hamas jammert: Nur der Iran unterstützt uns. Derweil hat sich Verteidigungsminister Liberman an die Bevölkerung des Gazastreifens gewandt: Die Mullahs interessieren sich nicht für eure Probleme oder dafür, dass es euch besser geht. Denkt mal an die Zukunft eurer Kinder. Wenn ihr für eure Kinder eine bessere Zukunft haben wollt, dann übt Druck auf die Hamas aus, dass sie einen Kurswechsel vornehmen.

 

 

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (17. – 23. Dezember 2017)

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Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 17.12.2017:waren.

Eine Grundschule im Gazastreifen (Video): Ein Schüler ruft dazu auf Jerusalem „von den plündernden Juden zu befreien“.

Der Terrorist, der am Freitag bei Ramallah einen Grenzpolizisten mit einem Messer verletzte, versteckte sich vor seinem Anschlag unter Reportern, wie heute veröffentlichte Fotos beweisen.

Einige PA-Araber gaben sich ganz friedlich: Sie verbrannten in Bethlehem Plakate mit dem Konterfei von US-Vizepräsident Mike Pence – die Stadt würde Friedensbotschafter willkommen heißen, nicht Botschafter des Krieges. (Dann fragen wir uns, wann sie die PA und die übrigen Terroristen rauswerfen…)

Montag, 18.12.2017:

Die Hamas rief die PA-Araber in Judäa und Samaria auf sich „Zusammenstöße“ mit der IDF zu liefern.

Dienstag, 19.12.2017:

Die Hamas prahlt: Gestern Abend beschoss jemand bei Hebron einen israelischen Bus. Das sei der vierte solche Anschlag innerhalb weniger Wochen gewesen, der „Verletzte, Schaden und Panik zur Folge hatte“. (Für die Medien außerhalb Israel ist das nicht berichtenswert.)

Die Nikoläuse sind zurück: Bei den „Protesten“, angeblich gegen Trumps Jerusalem-Entscheidung, in Judäa/Samria und „Ost“-Jerusalem tauchen wieder jede Menge als Nikolaus verkleidete arabische Gewalttäter auf.

Mittwoch, 20.12.2017:

Eine Terrorzelle der Hamas wollte MK Yehuda Glick entführen. 3 Terroristen stehen jetzt deswegen vor Gericht.

Der interne Geheimdienst der Hamas warnt davor die arabischsprachige Internetseite des israelischen Außenministeriums zu besuchen. Dort setzt der israelische Geheimdienst nach Angaben der Hamas neue Möglichkeiten ein Leute anzuwerben – besser gesagt: gegen ihren Willen zur Mitarbeit zu zwingen.

Donnerstag, 21.12.2017:

Der Großmufti der PA schimpft; die Juden haben eine Synagoge in den Tunneln der Westmauer geweiht. Das ist natürlich eine Provokation, das darf nicht sein.

Die PA feiert ihren „Sieg“ in der UNO-Vollversammlung. „Wir werden den Kampf gegen die Besatzung fortsetzen, hieß es von einem Sprecher.

Nach der Abstimmung gegen Jerusalem in der UNO-Vollversammlung fordert die Hamas einen „Tag des Bluts“ in der „Westbank“. (Wessen Blut da fließen soll, ist ja wohl auch klar.)

Samstag, 23.12.2017:

Ein junger PA-Araber, der letzte Woche bei „Zusammenstößen“ mit der IDF am Gazastreifen verletzt wurde, erlag jetzt seinen Wunden.

Hamasführer Ismail Haniyeh  forderte die PA auf alle Einschränkungen im Kampf in Judäa und Samaria aufzuheben. Die PA solle den Oslo-Vereinbarungen ein Ende setzen und nicht versuchen einen neuen Sponsor für den Frieden zu finden. Es gebe überhaupt kein Land namens Israel und so könne Trump dem auch Jerusalem nicht als Hauptstadt geben.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (10. – 16. Dezember 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 16.12.2017:

Die Teilnahme an den „Tagen des Zorns“ scheint sich reichlich in Grenzen zu halten. Nimmt man die angegebenen Zahlen und rechnet das um, dann beteiligten sich kaum 0,1 Prozent der Bevölkerung in Judäa/Samaria und dem Gazastreifen daran (ca. 3.000 in Judäa/Samaria, ca. 4.000 im Gazastreifen).

Die IDF hat Fotos veröffentlicht, die zeigen, wie palarabische Jugendliche einen Krankenwagen als Deckung für ihre Angriffe mit Steinen auf israelische Sicherheitskräfte nutzen.

Montag, 11.12.2017:

Die „Proteste“ scheinen stark abzuklingen. Sie hatten ohnehin nicht den erwarteten Zulauf; waren es Freitag noch mehrere tausend, zählten sie Samstag nur noch mehrere hundert, Sonntag hatten sie noch einmal abgenommen. Trotzdem bleibt die IDF in erhöhter Alarmbereitschaft.

Der Terrorist, der Sonntag einen Wachmann am zentralen Busbahnhof in Jerusalem lebensgefährlich verletzte, gehört zu einer Familie, die eng mit Mahmud Abbas‘ Fatah verbunden ist. Zwei seiner Brüder arbeiten bei den PA-Sicherheitskräften.

Die PA hat alle Schulen angewiesen keine Treffen mit der Delegation aus Bahrain zu vereinbaren oder gar durchzuführen, die mit einer Friedensbotschaft zu Besuch in Israel ist. Stattdessen gab es Gerüche, die Delegation wolle über den Übergang Erez in den Gazastreifen kommen; dort versammelten sich Araber, um sie mit Schuhen und Eiern zu bewerfen. Zudem gibt es Berichte, dass der Delegation der Zugang zur Al-Aqsa-Moschee von den PA-Wächtern verweigert wurde.

In einer recht umfangreichen Aktion räumte Israel auf dem Golan 300 Landminen. Das 2 bis 3 Quadratkilometer große Gelände komplett zu räumen könnte Jahre dauern. Die Minen wurden von Syrien vor dem Sechstagekrieg 1967 gelegt.

An der Universität Haifa demonstrierten arabische Studenten gegen Trumps Entscheidung; sie skandierten: „Jerusalem ist arabisch.“

Heckmeck:
Wladimir Putin forderte beim Besuch in Kairo die „sofortige Wiederaufnahme von palästinensisch-israelischen Gesprächen über alle umstrittenen Gebiete, einschließlich des Status von Jerusalem“. Er warnte davor einer israelisch-palästinensischen Vereinbarung vorzugreifen; das sei kontraproduktiv und destabilisierend.

Dienstag, 12.12.2017:

Der am Sonntag in Jerusalem verletzte Wachmann ist seit heute nicht mehr in Lebensgefahr, aber immer noch sediert und an Beatmungsgeräte angeschlossen.

Die israelische Regierung hatte angekündigt in Jerusalem 14.000 neue Wohneinheiten zu bauen, „6.000 davon in Ostjerusalem“. Die PA-Nachrichtenagentur WAFA schreibt, dass 14.000 Wohnungen für israelische Siedler in Jerusalem“ gebaut würden. Das heißt, die PA betrachtet auch Einwohner von „West“-Jerusalem als „Siedler“ und erheben Anspruch auf Kontrolle. (Information per E-Mail)

Heute Abend beginnt Hanukkah. Die IDF wird koordinierte Touren nach Judäa und Samaria zulassen und schützen.

Am frühen Abend demonstrierten rund 70 Juden und Araber am Ortseingang von Um el-Fahm: „Juden und Araber lehnen es ab Feinde zu sein.“ Die Demonstration ist offenbar eine Reaktion auf gewalttätige Vorfälle in der Gegend, bei denen Araber mit Steinen warfen.

Bewaffnete Frauen der Al-Quds-Brigaden im Gazastreifen drohen wegen Trumps Entscheidung mit einer Intifada.

Mittwoch, 13.12.2017:

Friedenspartner mit Vertrauen bildenden Maßnahmen: Mahmud Abbas hielt vor der Organisation der Islamischen Konferenz eine Rede, in der er forderte, dass die Staaten der Welt ihre Anerkennung Israels widerrufen sollen.

Hamas: Wir werden Palästina von der „dreckigen Besatzung“ befreien – klare Worte von Mahmud al-Zahar bei einer Gedenkveranstaltung an zwei tote Terroristen.

Klar, beim Völkermörder Rettung gesucht: Saeb Erekat befindet sich zur Behandlung in einem israelischen Krankenhaus.

Mit dem soll Frieden geschlossen werden? Mahmud Abbas: „Trump hat Israel Jerusalem gegeben – kein Frieden, bis wir es zurückhaben“. (Zurück????)

An Hanukka wollten Hamas-Terroristen an einer Bushaltestelle Israelis entführen. Der Anschlag konnte vom Geheimdienst verhindert werden. Die Terrorzelle aus Tel (bei Nablus) wollte sich als Juden verkleiden und damit „einen Soldaten oder einen Siedler“ in ihr Auto locken.

Donnerstag, 14.12.2017:

Bei Razzien in „Ost“-Jerusalem wurden insgesamt 77 Araber festgenommen, die maßgeblich an den gewalttätigen Krawallen gegen Trumps Jerusalem-Entscheidung beteiligt waren.

Lasst die Christen drunter leiden: Der Bürgermeister von Nazareth hat wegen Trumps Jerusalem-Entscheidung die Weihnachtsfeiern der Stadt abgesagt.

Demonstrativer Rassismus und Hetze: An einem Geschäft in Jericho prangt ein Schild „Kein Zutritt für Hunde und Araber“.

Ein Polizeihund sorgte in Taybe (eine arabische Stadt in Zentralisrael) für die Entdeckung illegaler Schusswaffen in einer Fabrik.

Der Hamas-Grande Mahmud al-Zahar ließ wissen, dass Trumps Entscheidung Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen unwichtig sei. Zur „Geburtstagsfeier“ der Hamas verkündete er, die Terrororganisation sei stärker als jemals zuvor. Sie habe den Gazastreifen befreit und der Rest werde auch noch folgen.

Freitag, 15.12.2017:

Bilanz: Die Woche über wurden insgesamt 14 Raketen auf Israel geschossen.

Wieder sehr friedliche und liebevolle Lehre mit offiziellen PA-Vertretern und -„Experten“ aus dem PA-Fernsehen: Es gibt keine „Dokumentation“, dass die Westmauer vor der Balfour-Erklärung jemals jüdischer Gebetsort war; die Juden haben weder religiös noch historisch eine Verbindung zum Land; Israels Behauptungen jüdische Artefakte gefunden zu haben, sind eine klare Fälschung der Geschichte der Stadt; jüdische historische Verbindungen zur Stadt sind „zionistische Erfindungen“, sie sind nur in „Palästina“, weil die Europäer sie loswerden wollten; die Verjudung der Stadt ist der Versuch die arabische Identität auszulöschen und die arabisch-islamischen Charakteristika Jerusalems zu verändern, um ihm einen neuen, fiktiven Charakter aufzustempeln, der „jüdisch“ genannt wird.

Samstag, 16.12.2017:

Die Rakete, die gestern Abend noch im Gazastreifen einschlug statt in Israel, beschädigte das Haus eines Hamas-Terroristen (ein Bruder von Hamas-Sprecher Muschir al-Masri).