Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (24.-30. Juli 2016)

Montag, 25.07.2016:

Die Familie von Avra Mengistu (der von der Hamas im Gazastreifen festgehalten wird) und einige Aktivisten verzögeten, dass Verwandte von in einem Gefängnis einsitzenden Terroristen die Häftlinge besuchen können, indem sie die Zufahrt blockierten und Flugzettel an sie verteilten.

Dienstag, 26.07.2016:

Heckmeck:
– Der Generalsekretär der Arabischen Liga sagte zum Abschluss des Gipfels in Mauretanien, dass die Liga die französische Friedensinitiative unterstützt.

Mittwoch, 27.07.2016:

Im Verlauf der Aktion zur Festnahme der Mörder von Rabbi Michael Mark wurde eine Hochspannungsleitung beschädigt, was zu Stromausfällen im Gush Etzion führte. Dadurch bedingt fielen auch Wasserpumpen aus und die Einwohner hatten eine Zeit lang kein Wasser.

Der Chef von Gush Shalom schließt sich Jibril Rajoubs Forderung an israelische Fußballvereine aus Judäa und Samaria aus der israelischen Fußballliga auszuschließen, weil sie „auf palästinensischem Land agieren“. Sie benötigten die Erlaubnis der palästinensischen Fußballliga, um in Israel spielen zu dürfen und hätten diese nie beantragt.

Donnertag, 28.07.2016:

In Sderot wurde ein Projekt abgeschlossen, mit dem Häuser der Einwohner gegen Raketenbeschuss verstärkt wurden. Bei der Feier zur Fertigstellung sagte Premierminister Netanyahu, die Spielregeln hätten sich geändert; aber Angriffe aus dem Gazastreifen auf Israel würden der Hamas Vernichtung bringen.

Freitag, 29.07.2016:

Seit Anfang des Jahres wurden in arabischen Orten im Norden Israels jede Menge Waffen sichergestellt, darunter 73 Gewehre und verschiedene Sturmgewehre, 69 Pistolen und 86 Granaten unterschiedlicher Typen, außerdem 26 Sprengsätze, 81 Brandsätze, tausende Kugeln unterschiedlicher Kaliber und viel weitere Material für Sprengsätze.

Heckmeck:
John Kerry wird sich morgen in Paris mit Mahmud Abbas treffen, um Fortschritte zu einer Zweistaatenlösung zu diskutieren.

Samstag, 30.07.2016:

Omar al-Baschir ist der Präsident des Sudan und das einzige Staatsoberhaupt der Welt, für das ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs vorliegt. Mit diesem Mann, hat Mahmud Abbas stolz verkündet, gibt es jetzt vier Abkommen geschlossen: für politische Konsultationen zwischen den beiden Regierungen, eine Konvention zu einem gemeinsamen ministeriellen Komitee, ein Protokoll zu politischen Konsultationen und eine Konvention zu allgemeiner Bildung, kultureller und akademischer Kooperation im Bereich der höheren Bildung. Die Vereinbarungen sollen zur Stärkung der Beziehungen und zunehmender Kooperation zwischen beiden Ländern führen. Mahmud Abbas – ein Verbrecher, der sich mit einem anderen Verbrecher zusammentut.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (18.-23. Juli 2016)

Montag, 18.07.2016:

Die PA weihte gestern ein Denkmal ein – das einem Terroristen Ahmad Jabarah Abu Sukkar, der einen Bombenanschlag im Zentrum von Jerusalem geplant hatte, der 15 Todesopfer zur Folge hatte. An der Einweihung nahmen u.a. der Direktor der PLO-Kommission für Häftlingsangelegenheiten, die Gouverneurin von Ramallah und PA-Parlamentsmitglied Qais Abd al-Karim teil.

Letzte Woche ehrte die PA schon die Mörder einer Amerikanerin, bei dem sie die Reiseführerin Kay Wilson als ebenfalls tot zurückließen, die knapp überlebte; außerdem noch 4 weitere Terroristen, die 18 lebenslängliche Haftstrafen in israelischen Gefängnissen verbüßen.

Acht EU-Außenminister haben einen Beschwerdebrief an die Zivilverwaltung für Judäa und Samaria geschrieben. Dass Israel von der EU illegal in Area C gebaute Gebäude abreißt, ist nach Ansicht – auch des deutschen Außenministers – dem internationalen Recht nach illegal. Mit anderen Worten: Die EU maßt sich an illegal handeln zu dürfen, wenn das rechtlich korrekte Folgen hat, bezeichnet sie diese als illegal!

Der (arabische) Knesset-Abgeordnete Schawan Jabarin behauptet, Israel habe Arafat ermordet – obwohl er zugibt keinerlei Beweise dafür zu haben.

Dienstag, 19.07.2016:

Verteidigungsminister Liberman besuchte den Checkpoint Hizme, um Möglichkeiten zu erkunden das Leben für die PA-Araber zu erleichtern, die den Checkpoint täglich queren müssen. Das „Außenministerium“ der PA war darüber gar nicht glücklich und hetzte deshalb von einem Versuch das Apartheid-System zu verschärfen.

Der gestern bei Hebron angeschossene Terrorist erlag heute seiner Verletzung.

Die Hamas hat 3 Araber aus Rafah wegen angeblicher Kollaboration mit Israel zum Tode verurteilt, zwei weitere zu lebenslänglicher Haft.

Mittwoch, 20.07.2016:

Einmal mehr hat es in Duma gebrannt; 2 Molotowcocktails wurden auf ein Haus des Dawabsche-Clans geworfen, nachweislich nicht von Juden. Das war die mindestens 6. Brandstiftung an Häusern von Mitgliedern dieses Clans, was den Tod fast einer ganzen (Klein-) Familie im letzten Jahr in anderem Licht da stehen lässt.

Der Terrorist, der am Montag beim Versuch im Gush Etzion Soldaten zu erstechen angeschossen wurde, erlag heute seinen Verletzungen.

Syrische Rebellen behaupten, die israelische Luftwaffe habe eine Stellung der Regierungstruppen am Golan angegriffen, wo sich auch Hisbollah-Kämpfer befanden. Die Hisbollah bestreitet den Angriff, die Al-Nusra-Front habe zwei Raketen auf die Stellung geschossen.

Donnerstag, 21.07.2016:

Der Libanon beschwerte sich in einer Reihe Briefe beim UNO-Sicherheitsrat, dass Israel das Waffenstillstandsabkommen von 2006 ständig verletze. Botschafter Danon konterte: Seit 2006 hab Israel die Blaue Linie nicht ein einziges Mal überschritten; Beispiele für angeblichen Vertragsbruch Israels wiederlegte er, indem er zeigte, dass dort auf illegale Aktionen seitens des Libanon bzw. der Hisbollah reagiert wurde ohne libanesisches Gebiet zu verletzen. Zudem zeigte er auf, dass der Libanon seinerseits die Bedingungen des Waffenstillstands seit 10 Jahren nicht einhält.

Heckmeck:
Ägyptens Präsident al-Sisi gekräftigte, dass sein Land den Friedensprozess zwischen Israel und den PA-Arabern wieder in Gang bringen will. Netanyahu hatte die Initiative schon begrüßt.
– Der französische Präsident Hollande traf sich in Paris mit Mahmud Abbas und gab seiner Sorge um die „Zerbrechlichkeit“ der Lage im Nahen Osten im Kontext der Gewalt Ausdruck. Wie der letzte Bericht des „Quartetts“ feststellte, sei die Zweistaatenlösung wegen der fortgesetzten Siedlungstätigkeit gefährdet und es gebe eine dringende Notwendigkeit eine politische Perspektive zu schaffen. (Kommentar: Völliger Blödsinn; was die Zweistaatenlösung verhindert ist die arabische Alles-oder-nichts-Haltung gepaart mit dem arabischen Terror! Davon hören wir von Holland aber wieder mal gar nichts!)

Freitag, 22.07.2016:

Sommerlager der Hamas im Gazastreifen: Training/Ausbildung für den Jihad, Märtyrertum (MEMRI-Video).

Samstag, 23.07.2016:

Der PA-Journalist Daoud Kattab (er ist recht bekannt und hat schon Preise gewonnen) versucht zu „beweisen“, dass es in palästinensischen Schulen und Medien keine Aufstachelung gegen Juden/Israelis und zu Terroranschlägen gibt. Das sei „wissenschaftlich widerlegt“. Welche „Wissenschaftler“ das wiederlegt haben sollen, schreibt er natürlich nicht. Und Palestinian Media Watch und MEMRI (oder Elder of Ziyon) sind auch alle nicht existent. Und dass PA-Offizielle höchstselbst das schon stolz beschrieben haben, liegt auch völlig außerhalb seines Wahrnehmungsbereichs.

Die Hamas macht die Terrortunnel zum Jahrestag des Kriegs aus 2014 mit Israel zur „Touristenattraktion“: Es gibt geführte Touren durch Tunnel mit Waffenausstellungen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (10.-17. Juli 2016)

Sonntag, 10.07.2016:

Eine PA-Zeitung berichtet, dass PA-Polizei in Zivil in Area C agieren (was gegen die alle Vereinbarungen zwischen Israel und der PA ist).

Ein Prediger der Al-Aqsa-Moschee: Die USA sind verantwortlich für den Terror in der muslimischen Welt.

Die PA gibt an, dass diese Woche 23.275 Araber aus Judäa und Samaria über die Allenby-Brücke nach Jordanien ausreisten, 23.483 kamen von dort zurück. 46 Personen „wegen ungelöster rechtlicher Vorgänge“ festgenommen.

Mehrere Hundert Juden marschierten am Nachmittag 6km entfernt von Otniel, um gegen die Sicherheitslage zu protestieren.
Die Regierung will 50 Millionen Schekel für die Verbesserung der Sicherheit in Kiryat Arba und Hebron zur Verfügung stellen.

Hamas stellte klar, dass es keine Verhandlungen um die beiden festgehaltenen Israelis geben wird.

Montag, 11.07.2016:

Khaled Meschaal, Hamas-Terrorchef außer halb des Gazastreifens, in einer aufgezeichneten Botschaft an die dortigen Einwohner: Die Blockade wird bald enden.

Heckmeck:
– Ägypten möchte Gastgeber für direkte Gespräche zwischen Israel und den Palästinensern auf einem Friedensgipfels sein, sagte der Außenminister bei seinem Besuch in Jerusalem.
-Bei dem Treffen sagte Netanyahu, er habe für Verhandlungen mit Abbas keine Vorbedingungen.

Dienstag, 12.07.2016:

Die israelischen Behörden haben nach Verhandlungen mit der PA die Einfuhr von Neuwagen in den Gazastreifen gestattet.

Ein Jude, der auf den Tempelberg gehen wollte, wurde festgenommen, weil die Polizei ihn verdächtigt dort provozieren zu wollen. Beweis dafür ist eine Fotomontage auf seiner Facebook-Seite, die ihn mit einer israelischen Flagge vor der Al-Aqsa-Moschee zeigt.

Bilanz seit 10. Oktober 2015: mehr als 300 Terroranschläge (ohne Steinwürfe und Molotowcocktails); davon (alle Zahlen gerundet) 180 mit Messern/Stichwaffen, 90 mit Schusswaffen, 30 Versuche Menschen mit einem Auto zu überfahren. 240 Anschläge wurden durch Geheimdienst und Polizei verhindert. Allein in den ersten 5 Monaten des Jahres 2016 wurden 11 Selbstmordanschläge, 10 Entführungsversuche, 60 Anschläge mit Schusswaffen verhindert. Aus dem Gazastreifen heraus wurden seit der Operation Fels in der Brandung ca. 80 Terroranschläge verübt.

Mittwoch 13.07.2016:

Ein Bericht von Palestinian Media Watch darüber, wie dass PA-Fernsehen terroristische Mörder ehrt, hatte es in die internationalen Medien geschafft. Das PA-TV „reagierte“ damit, dass vier weitere terroristische Mörder – alle die Söhne ein und derselben, stolzen Frau – geehrt wurden.

Der Israeli, der gestern den Grenzzaun zum Gazastreifen überstieg, ist ein offenbar ein Araber mit mentalen Problemen.

Donnerstag, 14.07.2016:
– Mittwochabend beschlagnahmten israelische Sicherheitskräfte in Hebron zwei Drehbänke, die zur Waffenherstellung genutzt wurden.
Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria insgesamt 6 wegen Terrorverdacht gesuchte Araber, darunter ein Mitglied der Hamas.
– Die Araber im Gazastreifen berichten, dass die IDF mehrere Tunnel gesprengt hat.
– Nahe des Lagers Schuafat in Jerusalem gab es während einer Verhaftungsaktion einen versuchten Messerangriff auf die beteiligten Grenzpolizisten. Der Angreifer wurde angeschossen, bevor er Schaden anrichten konnte.
– Der Geheimdienst und die Bediensteten des Übergangs Kerem Shalom verhinderten, dass ein geländegängiger Truck in den Gazastreifen geschmuggelt werden konnte.

Humanitäres:
– Zum ersten Mal seit 9 Jahren hat Israel auch den Übergang Erez in den Gazastreifen für Warenverkehr mit LKW geöffnet. Grund ist in erster Linie, dass die Einwohner der Umgebung des Gazastreifens von Verkehr entlastet werden sollen, der sich bis zum Übergang Kerem Shalom im Süden durch die Orte wälzte.

Der PA-„Botschafter“ in Griechenland tobt; das Parlament hat den israelischen Parlamentspräsidenten Yuli Edelstein eingeladen. Edelstein sei ein Siedler und stehe für die fortgesetzte Besatzung, er sei gegen Frieden, sonst würde er nicht in einer „illegalen Siedlung“ leben. (Edelstein lebt in Herzliya.)

Zum Abschluss der Oberschulen gab die PA eine Gratulation an alle Absolventen aus – in der sie gleichzeitig die Schüler praktisch aufforderte sich zu „Märtyrern“ zu machen.

Freitag, 15.07.2016:
– Am Nachmittag gab es am Gaza-Zaun Randale; nach arabischen Angaben wurden 3 Araber durch Feuer der IDF verletzt.

Hanin Zoabi legt wieder mal nach. Einer Hamas-Zeitung teilte sie mit, dass sie das Israel von 1948 als „besetztes palästinensisches Gebiet“ betrachtet.

Nach Meinung des Muftis von Jerusalem haben Juden auf dem Tempelberg nichts zu suchen. Wenn sie ihn betreten, überschreitet das für alle Muslime der Welt eine rote Linie.

Sonntag, 17.07.2016:

Benjamin Netanyahu beschwerte sich: Während PA-Führung (zurecht) den Terroranschlag von Nizza verurteilte, fordert sie die eigenen Leute immer wieder auf genau solche Anschläge zu verüben. Etwas verlogen, die Truppe…

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (3. – 9. Juli 2016)

Sonntag, 03.07.2016:

Während der Randale und Krawalle der letzten Woche auf dem Tempelberg wurden insgesamt 58 Muslimextremisten festgenommen.

Ramy Levy baut im Norden Jerusalems ein Einkaufszentrum, in dem es jüdische und arabische Geschäfte geben soll. Ein arabischer Anbieter hat im letzten Moment wieder kalte Füße bekommen, aber Levy sagt, dass es eine ganze Menge Palästinenser gibt, die sich nicht einschüchtern lassen wollten. Einkaufen könnten dort Israelis und Araber aus Jerusalem ebenso wie palästinensisch Pendler, insgesamt möglicherweise über 200.000 Menschen. PA-Offizielle drohen: Wer da ein Geschäft aufmacht, wird auf eine schwarze Liste gesetzt und will auf Boykott dieser Geschäftsleute drängen. (Die PA ist gegen palästinensische Arbeitsplätze, gegen Koexistenz, gegen niedrige Preise!)

Die Einwohner von Hebron und Kiryat Arba stellten am Morgen fest, dass die Abriegelung des Dorfs, in dem der Mörder der 13-jährigen Hallel wohnte, praktisch aufgehoben war, obwohl die Regierung immer noch von Abriegelung redete. Die Soldaten waren abgezogen und hatten als Sperre lediglich ein Häufchen Erde zurückgelassen. Daraufhin stellten die Siedler die Absperrung selbst wieder her.

Der Koordinator für Regierungsangelegenheiten in den Gebieten (COGAT) verbot dem PA-Gouverneur von Hebron die Einreise nach Israel, weil der die Familie des Terroristen besuchte, der Hallel Ariel ermordete. Wer Terrorismus unterstützt, verliert seine Privilegien.

Die Fatah hat auf ihrer Facebook-Seite wieder den Mörder von Hallel gepriesen und die Tat gefeiert.

Das PA-„Außenministerium“ fordert von Israel es solle jüdische Terrororganisationen auflösen, die von der Regierung unterstützt, finanziert und geschützt werden. Diese Siedlerorganisationen würden weiter Palästinenser terrorisieren, Verbrechen und Aggressionen begehen.

Montag, 04.07.2016:

PA-Prediger im PA-Fernsehen: „Die Juden sind ein Volk der Lügner.“

Dienstag, 05.07.2016:

Das Nahost-Quartett hat einen Bericht ausgegeben – und einen gewaltigen Fehler gemacht: Darin wurde doch tatsächlich nicht nur Israel verunglimpft, sondern auch Kritik an der PA geübt. Das geht nun mal gar nicht. Also wird das Quartett jetzt von Mahmud Abbas boykottiert, weil es sich auf die Seite Israels stellt.

Die Hamas veröffentlichte ihre Zahlen für Juni: Sie führte 23 Terroranschläge aus, darunter zwei Messerangriffe, 10 mit Schusswaffen, 10 Bombenanschläge. (Im Mai waren es „nur“ 18 Anschläge.) Außerdem warfen ihre Terroristen 65 Molotowcocktail und Rohrbomben und es gab 328 weitere „Konfrontationen“ mit israelischen Sicherheitskräften.

Der Shin Bet hat festgestellt, dass einige der Terrortunnel der Hamas im Gazastreifen über zivile Gebäude betreten werden können; dazu gehören Wohnhäuser und Moscheen. Außerdem wurden Raketenabschussrampen in der Nähe von zivilen Gebäuden gefunden. (Die Angaben stammen u.a. von festgenommenen Terroristen.)

Mittwoch, 06.07.2016:

Israel hat mehrere Personen aus dem Gazastreifen festgenommen, die ihre Reisegenehmigungen nach Jerusalem dazu nutzten, um für die Hamas Geld nach Judäa und Samaria zu schmuggeln.

Jetzt hat auch Russland mal wieder gefordert, dass Israel einen Baustopp für die „Siedlungen“ verhängt.

Die Polizei verhaftete diese Woche einen 16-jährigen Araber, der im Verdacht steht letzten Monat einen Brandsatz auf das medizinische Zentrum der Hadassah-Universität geworfen zu haben.

Donnerstag, 07.07.2016:

Das PA-Fernsehen lehrt Kinder in einer Serie wieder „Nächstenliebe“: Juden erledigen Satans Werk auf Erden.“

Freitag, 08.07.2016:

Der stellvertretende Vorsitzende des „Palästinensischen Nationalrats“ drängt Mahmud Abbas, er solle endlich die Verhandlungen mit Israel einstellen und das Volk zum Kampf rufen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (26.06.-02.07.2016)

Sonntag, 26.06.2016:

An der Machpela (Patriarchengrab) in Hebron wurde die gestohlene Mezuza ersetzt (Fotos).

Montag, 27.06.2016:

Abbas-Berater und Mitglied des Zentralrats der Fatah Sultan Abu El-Einein: „Wo immer du einen Juden findest, schneide ihm den Kopf ab!“ (Merke: Jude, nicht „Zionist“.) Der Mann hatte 2014 schon verkündet, einen Rabbiner zu töten, während er betet, sei Allahs Wille.

Die Araber randalieren und versuchen zu morden – aber Jordanien verurteilt natürlich Israel und macht den Judenstaat für die „Unruhen“ verantwortlich (mit denen der massive Einsatz von Sicherheitskräften mit Gummigeschossen gemeint sind, nicht die Mordversuche durch die Araber.)

Heckmeck:
Ban Ki-moon bekam an der Universität Tel Aviv einen Ehrenpreis. Dort drängte er „beide Seiten“ (Israel und die Palästinenser) „dringend konkrete Schritte“ zu unternehmen, um ihren Jahrzehnte alten Konflikt zu beenden. [Dann sollte er endlich mal Druck auf die Terroristen ausüben!] Er unterstrich seine Kritik an „beiden Seiten“ aber wieder einmal nur mit Vorwürfen an Israel: Die Besatzung untergrabe den Frieden. Und dann wieder der Aufruf, die Führer dürften „den Extremisten auf beiden Seiten“ nicht gestatten den Konflikt zu schüren. Hm… die Extremisten sitzen auf der einen Seite – bei den Arabern – an der Macht, wie man tagtäglich in den Dokumentationen von MEMRI und PMW sehen kann. Darauf geht der UN-Mensch nicht ein!

Dienstag, 28.06.2016:

Die PA feiert den Beitritt zur internationalen Pfadfinder-Bewegung mit einer Landkarte von „Palästina“ – auf der ganz Israel nicht existiert.
Und in einem Quiz werden Kinder wieder gelehrt, dass „Palästina“ 27.000 Quadratkilometer groß ist – die „Westbank“ und der Gazastreifen haben 6.220 m2.
Aber warum auch nicht, reicht doch „Palästina“ vom Fluss Jordan bis zum Mittelmeer…

Überall in Judäa und Samaria ist das Wasser knapp, in den Siedlungen genauso wie bei den Arabern. Die PA macht Israel dafür verantwortlich. Israel macht die marode Leitungs-Infrastruktur der PA-Araber dafür verantwortlich.

Ein ranghoher PA-Offizieller und Mitglied des Fatah-Zentralkomitees gab zu wissen, wenn er einen Israeli sieht, würde er ihm die Kehle durchschneiden. Er sei gegen jegliche Gespräche, Diskussionen, Treffen und jegliche Normalisierung mit Israel.

Im arabischen Dorf Beit Fajjar im Gush Etzion wurden 3 unabhängig voneinander agierende Terrorzellen mit insgesamt 19 Mitgliedern entdeckt und festgesetzt. Sie hatten bereits mehrere Terroranschläge verübt.

Mittwoch, 29.06.2016:

MK Hanin Zoabi, die bekannte arabische Hasspredigerin, bezeichnete heute israelische Soldaten, die 2010 am Einsatz auf der Mavi Marmara beteiligt waren, als Mörder. Auf die berechtigte wütende Kritik von Abgeordneten forderte sie diese auf, sie hätten gemordet, sie sollten „die Klappe halten“. Jetzt kommen wieder heftige Forderungen sie aus der Knesset zu entfernen.

Donnerstag, 30.06.2016:

Die IDF bereitet die komplette Abriegelung von Bani Na’im vor, dem Ort, aus dem der Terrorist vom Morgen kommt.

Die Gemeinsame Arabische Liste steht hinter Hanin Zoabi und ihren verleumderischen Lügen über die IDF. Die Angriffe auf die Hetzerin seien „faschistisch“.

Das „Nahost-Quarett“ fordert von Israel dringende Schritte den Bau in den Siedlungen zu stoppen. Diese Praxis sei einer der „negativen Trends“, die rasch umgekehrt werden müssten, um den Friedensprozess am Leben zu erhalten. Die Gewalt, Aufstachelung und fehlende Kontrolle seitens der PA „untergraben die Hoffnung auf Frieden“.

Eine Teenagerin auf Mitzpe Ramon wurde am Abend festgenommen; sie hatte auf ihrer privaten Facebook-Seite zu Rache für den Mord in Kiryat Arba aufgefordert.

Auf der King George Street in Jerusalem protestierten etwa 100 Menschen gegen die Sicherheitslage.

Freitag, 01.07.2016:

Ein klares Beispiel des Unterschieds von Statistik und aktueller Realität: Die IDF meldete einen deutlichen Rückgang der terroristischen Gewalttaten seit Jahresbeginn 2016 – während gleichzeitig aktuell wieder eine hohe Anzahl an Morden und Mordversuchten durch Terroristen im Gang ist.

Einer der Terroristen, die zwei Wanderinnen – die Reiseführerin Kay Wilson und ihre Freundin Christine Luken – überfielen und bestialisch abstachen, (Kay überlebte das wie durch ein Wunder), wurde vom PA-Fernsehen in einem Interview mit seiner Mutter geehrt und als „heldenhafter Gefangener“ bezeichnet. (Ich frage mich, was heldenhaft daran sein soll zwei unbewaffnete Frauen zu überfallen, zu fesseln und mit Macheten mehr oder weniger zu zerstückeln!)

Mahmud Zahar von der Hamas forderte die Araber/Muslime auf alle Juden aus Israel zu vertreiben.

Hamas fordert nach dem heutigen Tod zweier Araber Rache. Gleichzeitig fordert sie finanzielle und militärische Unterstützung von islamischen und arabischen Staaten. Sie betrachtet sich als von diesen im Stich gelassen.

Ein Treffen im Büro des stellvertretenden Verteidigungsministers ergab, dass die Wasserkrise in Samaria vor allem durch systematischen Wasserdiebstahl seitens der Araber (1,56 Milliarden Liter im Jahr), aber auch durch Pflichtverletzungen der israelischen Wasserbehörden zustande gekommen ist.

Premierminister Netanyahu will versuchen zu verhindern, dass Israel der PA hilft ihren Terroristen in israelischen Gefängnissen Gehälter zahlt. Deshalb sollen jetzt diese Gehälter von den Steuer-Überweisungen an die PA abgezogen werden.

Die IDF bereitet den Abriss des Hauses des Terroristen vor, der gestern das 13-jährige schlafende Mädchen ermordete.

Yehuda Glick wird in einem animierten Video mit Mord gedroht. Er habe „keinen Platz in Palästina“, lassen die Araber wissen.

Heckmeck:
– Das „Nahost-Quartett“ hatte einen Bericht zu möglichen Friedensgesprächen ausgegeben, in dem sie Israel aufforderten den Bau in den Siedlungen einzustellen. Benjamin Netanyahu lehnte die Aussage des Berichts ab, dass die Siedlungen ein Friedenshindernis darstellen; das Märchen solle nicht weiter perpetuiert werden. Saeb Erekat war derweil von dem Bericht enttäuscht, weil darin auch die PalAraber kritisiert wurden. Als von einer fremden Macht besetztes Volk trügen die Palästinenser keine gemeinsame Verantwortung mit Israel.

Samstag, 02.07.2016:

Premierminister Netanyahu und Verteidigungsminister Leiberman kündigten Freitag an, dass Baugenehmigungen für 42 Wohneinheiten in Kiryat Arba erteilt wurden – in dem Stadtteil, in dem die 13-jährige Hallel ermordet wurde. Die Ausschreibung war schon vor einem Jahr erfolgt, aber dann aus politischen Gründen eingefroren worden. Darüber hinaus wurden alle Arbeitsgenehmigungen für Araber aus dem Dorf zurückgezogen, in dem der Terrorist wohnte (das sind insgesamt 2.800!).

Außerdem beschloss die Regierung, dass ein besonderer Friedhof für Terroristen an, die beim Mord oder Mordversuch getötet wurden. Die nötigen Gelder dafür werden von den Steuereinnahmen abgezogen, die Israel an die PA überweist. Die Leichen der Terroristen sollen nicht mehr an ihre Familien übergeben werden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (19.-25. Juni 2016)

Montag, 20.06.2016:

Isaac Herzog, linker Oppositionsführer, der sich immer mehr ins Abseits manövriert, hat vor den letzten Wahlen mit Mahmud Abbas ein Abkommen geschlossen, mit dem alle Gebiete, die Jordanien von 1948 bis 1967 illegal besetzt hielt und annektierte, an die PA abgegeben würde; „Ost“-Jerusalem wäre zur Palästinenser-Hauptstadt erklärt worden. Abbas hätte zugestanden, dass 4% der „Siedlungen“ in Judäa und Samaria hätten bestehen bleiben können, dafür hätte „Palästina“ Ausgleichsterritorium bekommen. Der Tempelberg wäre unter Aufsicht einer dritten Partei gekommen. Und „palästinensische“ „Flüchtlinge“ hätten finanziell entschädigt werden müssen.

Die PA ließ eine mittelalterliche Lüge wieder aufleben. Angeblich hätte ein führender Rabbiner (der namentlich genannt wurde, den es aber nicht gibt) Israelis gestattet arabische Brunnen zu vergiften. Die PA verurteilte das und machte Israel für die angebliche religiöse Erlaubnis (eine Art „jüdische Fatwa“) verantwortlich. Die Hamas griff das natürlich auf und machte bei der Lüge mit.

Die Hamas-Granden im Gazastreifen sind mal wieder empört – und fordern, dass die UNO Abhilfe schafft. Grund ist diesmal der Plan Israels um den Gazastreifen eine unterirdische Mauer zur Verteidigung gegen die Terrortunnel zu bauen. Die Mauer werde die Umwelt schädigen, behaupten sie, weil sie verhindere, dass Grundwasser aus Israel in den Gazastreifen fließe.

Dienstag, 21.06.2016:

Von der PA kommt natürlich, dass der getötete Gaffer von den Soldaten vorsätzlich und kriminell ermordet wurde. Ein Sprecher des Außenministeriums gibt die Schuld zurück: Ohne die Hetze würden die Araber nicht zu Terroristen, die versuchen Israelis zu ermorden und damit Reaktionen der Sicherheitskräfte provozieren.

Mittwoch, 22.06.2016:

Zum ersten Mal seit 8 Jahren hat die Hamas die Einfuhr von israelischen Wassermelonen in den Gazastreifen gestattet. Die Aktion wird über drei Tage erlaubt, um die Preise für Wassermelonen im Gazastreifen zu drücken.

Heckmeck:
– Präsident Rivlin sprach Mittwoch zum EU-Parlament; er hatte harte Worte für die Herangehensweise der EU an die Friedensversuche für den Nahen Osten. Die aktuelle französische Initiative leide unter fundamentalen Mängeln und die Bemühungen sollten sich besser darauf konzentrieren Vertrauen zwischen den beiden Seiten aufzubauen, statt eine permanente Lösung anzustreben, die er als „Chronik eines vorhersagbaren Fehlschlags“ beschrieb. „Der Versuch um der Verhandlungen willen an den Verhandlungstisch zurückzukehren, bringt uns der lange erwarteten Lösung nicht näher, sondern entfernt uns von ihr.“ Es müssten erst einmal die Bedingungen für erfolgreiche zukünftige Verhandlungen geschaffen werden.

Donnerstag, 23.06.2016:

Präsident Rivlin und Mahmud Abbas waren zeitgleich in Brüssel bei der EU. Martin Schulz versuchte die beiden zu einem Treffen zu bewegen. „Ich glaube nicht, dass sie weglaufen werden“, gab er sich optimistisch. Während Rivlin versicherte: „Ich werde nicht davonlaufen“, lehnte es Abbas ab Rivlin zu treffen, obwohl sie zeitgleich im selben Gebäude waren und dieselben Leute trafen.

Karikatur auf einer Internetseite der Fatah: Netanyahu ist ein Nazi mit Hakenkreuz-Tätowierung.

Mahmud Abbas weiter: Er sprach heute vor dem EU-Parlament und wiederholte die Lüge vom Brunnenvergiften. Mit einem Unterschied: Jetzt soll es nicht nur ein Rabbiner sein, der das anwies, sondern gleich mehrere (mit Video).
Weiterhin belehrte Abbas die EU, die israelische Kontrolle über Judäa und Samaria nähre den weltweiten Terrorismus. (Schwachsinn.)
Ach ja: Die „Palästinenser“ erleiden Massenmord in einem Ausmaß, das die Welt noch nie gesehen hat. Klar, die Nazis haben weniger Juden vergast als mörderische Araber bisher durch israelische Sicherheitskräfte und Militär getötet wurden; und in Syrien hat es ja auch erst nur ein paar Tausend Tote gegeben…
(Wer auch nur einen Hauch von Verstand hat, müsste ab heute die „Palästinenser“ endlich als das bezeichnen, was sie sind: notorische Lügner und Terroristen.)

Freitag, 24.06.2016:

Sicherheitsminister Erdan ordnete die Schließung des Medienkanals Musawa an; dieser wird von der PA finanziert, operiert aber vom Staatsgebiet von „Kern“-Israel aus. Musawa arbeitete als Nachfolgesender von „Palestine 48“, der letztes Jahr geschlossen wurde – mit demselben Personal. Musawa besitzt keine israelische Genehmigung für seinen Betrieb.

Samstag, 25.06.2016:

Araber stahlen während der muslimischen Gebetszeit die wertvolle, kunstvolle Mezuza, die am Eingang zum Patriarchengrab in Hebron angebracht war. Außerdem brachen sie in einen Lagerraum ein und stahlen Setzlinge im Wert von mehreren tausend Schekeln. Weil es sich um einen Ramadan-Feiertag (Juden war der Zugang untersagt) handelte, war keine israelische Polizei vor Ort und die Sicherheit lag in den Händen der PA-Sicherheitskräfte.

Mahmud Abbas versucht zurückzurudern: „Nachdem offenkundig wurde, dass die vorgeworfenen Äußerungen eines Rabbiners zur Vergiftung palästinensischer Brunnen, die von verschiedneen Medien berichtet wurden, grundlos waren, hat Präsident Mahmud Abbas bestätigt, dass er nicht vorhatte dem Judentum Schaden zuzufügen oder jüdische Menschen in aller Welt zu beleidigen.“ Das ließ er sein Büro verkünden. Außerdem wies er alle Vorwürfe des Antisemitismus gegen seine Person zurück.
(Das ist unglaubwürdig. Seit Dienstag war bewiesen, dass die Brunnenvergiftung eine Lüge ist. Donnerstag äußerte er sie im EU-Parlament. Sein Außenministerium hatte sie ausgegeben. Abbas‘ Antisemitismus kommt immer wieder durch. Und seine übrigen Lügen hat er nicht einmal angesprochen.)

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (12.-18. Juni 2016)

Montag, 13.06.2016:

Ein Neffe von Hamas-Chef Ismail Haniyeh wird in einem israelischen Krankenhaus in Jerusalem behandelt. (Die Pressemitteilungen geben die Erkrankung nicht an.)

Letzte Woche verhaftete die Polizei von Jerusalem einen jungen Araber aus Schuafat, weil er über Facebook zu Terroraktionen hetzte.

Vor zwei Wochen wurde ein Teenager festgenommen, der in Tel Aviv versuchte einen Soldaten mit einem Schraubendreher zu erstechen. Jetzt wurde der Grund für sein Tun bekannt: Ein Cousin war bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen und der junge Araber beschloss, es sei am besten, zu diesem Cousin in den Himmel zu kommen – und das würde am besten funktionieren, indem er einen Soldaten ersticht. Er versuchte es beim ersten Soldaten, auf den er nach dem Verlassen seines Arbeitsplatzes in einem Supermarkt traf.

Der Leiter des „Häftlingsclubs“ der PA sagte, wer immer versucht israelische Zivilisten zu ermorden sei ein Held. Der Mann ist ranghohes Fatah-Mitglied, also der Friedensfraktion und -partner…

Dienstag, 14.06.2016:

Feststellung der UNO: 2015 war das gewalttätigste Jahr in der „Westbank“ und Israel während des letzten Jahrzehnts. Wobei „Siedler“-Gewalt gegen „Palästinenser“ zurückging (angeblich gab es 2013: 305; 2014: 217 und 2015 dann 130 – diese Zahlen beinhalten sowohl Vandalismus als auch physische Verletzungen).

Mahmud Abbas, Friedenspartner: Juden auf dem Tempelberg sind ein rote Linie, die nicht toleriert werden kann. Sein Propagandaministerium lässt wissen: Juden, die den Tempelberg besuchen, verdoppeln ihren „Terrorismus“, indem sie das auch noch im Ramadan tun. Das ist Krieg gegen heilige Stätten und „religiöser Terror“. (Gegen christliche Besucher haben die Terroristen nichts…)

Die Hamas vermisst einen ranghohen Elite-Kommandeur. Es geht das Gerücht, dass er sich den Israelis gestellt hat. Die Hamas sagt, er sei von den Israelis gefangen genommen worden. Der Mann könnte Israel eine unglaubliche Menge Informationen über das Terrortunnel-System geben, für dessen Betrieb er verantwortlich war (durch seine Rolle als Kommandierender der Elite-Truppen, die die Tunnel für Angriffe auf Israel bzw. Entführungen von Israelis nutzten).

Heckmeck:
– Benjamin Netanyahu sagte, dass er sich vorstellen kann auf die arabische „Friedensinitiative“ einzugehen – vorausgesetzt „gewisse Aspekte“ werden geändert. Zu diesen zu ändernden „negativen Elementen“ gehört das „Rückkehrrecht“ für „Palästinenser“ und der Rückzug auf die „Grenzen“ von 1948.

Mittwoch, 15.06.2016:

Die PA hat ihr Kinderfernsehen wieder sehr friedfertig gebildet: Was ist der höchste Berg Palästinas? Meron, Ölberg oder Ebal? – Der Ebal ist bei Nablus, der Ölberg in Jerusalem und der Meron liegt in Nord-Galiläa.

Der Verteidigungsminister hat die VIP-Einreisegenehmigung für die Israel-Öffentlichkeitsarbeit der PA widerrufen. Mohammed Al-Madani versuchte eine politische Partei zu schaffen, die aus israelischen Arabern und Juden nahöstlicher Herkunft bestehen sollte. Israel wertet das als „subversive politische Aktivität“.

Der Stadtrat hat beschlossen, dass Juden in Silwan (Davidstadt in Jerusalem) einige Häuser bauen können. Das Viertel gilt als „arabisch“.

PA-„Ministerpräsident“ Rami Hamdallah erklärte, die „Palästinenser“ hätten das Recht Israelis anzugreifen und fordert, dass Israel ihnen das leichter macht. Sie hätten wie jedes Volk das nach dem internationalen Recht sich mit allen erlaubten Mitteln zu verteidigen – vergaß aber zu zeigen, wo steht, dass dazu z.B. der Mord an Zivilisten außerhalb der PA-Gebiete gehört. Darüber hinaus forderte er die Entfernung der Polizei vom Tempelberg sowie die Beseitigung aller Sperren an den Aufgängen dort.

Donnerstag, 16.06.2016:

Der PA-„Bildungsminister“ ehrte einen Terroristen, der eine israelische Polizistin ermordete.

Innenminister Deri hat zwei (israelischen) Arabern die Ausreise aus Israel verboten; sie sind Hamas-Mitglieder und sollen geplant haben in Jerusalem zu Gewalt anzustacheln und sich im Ausland mit Terroristen zu treffen.

Freitag, 17.06.2016:

Die PalAraber sagen, sie hätten Verhandlungen mit Ägypten begonnen, um die See-Grenzen eines Palästinenserstaats festzulegen. Das würde gleichzeitig festlegen, wer wo am/im Meeresboden Ressourcen erschließen darf.

Heckmeck:
– Die Hamas in Person von Mahmud Al-Zahar fordert von den arabischen Staaten, sie sollten aufhören für ihre Friedensinitiative zu werben und die Palästinenser an die erste Stelle stellen. Die arabische Initiative sei eine Bedrohung für überlebenswichtige palästinensische Interessen. Sie sei nur ein Mechanismus die Idee der Gründung eines Palästinenserstaats zu eliminieren.