Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (27.11.-3.12.2016)

Sonntag, 27.11.2016:

Zahlen zum Feuer-Terrorismus: Seit Beginn der Brände in der letzten Woche
– wurden 75.000 Menschen evakuiert
– etwa 600 Menschen nicht in ihre Häuser zurückgelassen
– ca 10.131 Ar Land vernichtet
– mehr als 1.800 Häuser in 14 Landkreisen beschädigt
– mehr als 1.600 Feuerwehrleute zur Brandbekämpfung eingesetzt
Mehr als 100 Feuerwehrleute aus dem Ausland wurden bei der Brandbekämpfung eingesetzt, darunter 69 aus Zypern, 30 aus den USA und 24 von der PA.
– unter den bisher 39 festgenommenen Brandstiftern sind 18 israelische Araber.

Rund 25.000 Juden begaben sich über das Wochenende zum Patriarchengrab in Hebron, um dort zu beten. Anlass war eine Feier des Lebens der Matriarchin Sarah.

Einer der Hamas-Führer prahlte wieder, dass die Terroristen jede Menge Raketen haben, mit denen sie Tel Aviv und Orte nördlich davon beschießen können.

Montag, 28.11.2016:

Mahmud Abbas hat Hamas und den Palästinensischen Islamische Jihad zum Fatah-Kongress eingeladen, der ab Mittwoch stattfinden soll. Vor einer Woche noch hatte die Hamas bestritten, dass es eine solche Einladung gibt.

Dienstag, 29.11.2016:

Nachdem die 2000 Brände gelöscht sind (und während sie noch tobten), setzten die PalAraber und israelische Araber  ihre Terrorangriffe auf Juden fort (unvollständige Zusammenfassung von Montag):
– Bei Kiryat Ono wurde ein Blendgranate auf ein Auto geworfen.
– Am Bahnhof von Yehoschua ging ein Egged-Bus in Flammen auf
– In Schuafat wurden von Arabern wieder Steine geworfen.
– Zwei Linienbusse wurden bei Efrat mit Steinen beworfen. (Eine Windschutzscheibe ging zu Bruch.)
– Auf derselben Straße wurden Autofahrer mit Felsbrocken beworfen.
– Bei Rahat in Südisrael wurde ein Linienbus mit Steinen beworfen.
– Bei Ofra wurde ein IDF-Posten angegriffen.

Heckmeck:
– Zum „Internationalen Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk“ mahnte Ban Ki-moon, dass die Aussichten für eine Zweistaatenlösung des israelisch-palästinensischen Konflikts rasch schwinden. Siedlungsbau und der Abriss von (illegalen) Häusern würden die israelische Demokratie untergraben. Und die Uneinigkeit der Palästinenser sei lähmend. (Kritik am Terror? Fehlaneige!)

Mittwoch, 30.11.2016:

Vor drei Tagen brach mal wieder ein Hamas-Tunnel (an der Grenze zu Ägypten) ein und begrub 4 Hamasniks. Eine saudische Quelle macht die Ägypter für den Einsturz verantwortlich; diese pumpen Wasser in gefundenen Tunnel.

Die Brandermittler, die einen großen Brand bei Nataf (nahe Jerusalem im Israel von vor 1967) untersuchen, fanden Überreste eines Molotowcocktails, der offensichtlich aus dem nahe gelegenen PA-Gebiet geworfen worden war.

Hacker störten Dienstag zeitweise die Sendungen der israelischen Fernsehkanäle 2 und 10. Etwa eine halbe Minute lang waren auf den Bildschirmen Bilder muslimischer heiliger Stätten zu sehen, im Hintergrund wurden muslimische Gebete abgespielt; dazu kamen Bilder der aktuellen Brände und die Worte „Allah ist groß“ (in Hebräisch).

Donnerstag, 01.12.2016:

Der Fatah-Kongress hat Mahmud Abbas für die nächsten fünf Jahre wieder zum Vorsitzenden gewählt. In seiner Dankesrede gelobte der geliebte Führer: Ich werde Israel niemals als jüdischen Staat anerkennen. So viel zur Friedensbereitschaft des „Friedenspartners“.

Yuval Steinitz, israelischer Minister für Infrastruktur, Energie und Wasserressourcen bezeichnete Mahmud Abbas als „Israels Feind Nummer 1“.

Freitag, 02.12.2016

Die israelische Polizei hat inzwischen 39 der Brände der letzten Woche genauer untersucht. 29 davon waren auf jeden Fall Brandstiftung. Dazu gab es Dutzende Stellen, an denen versuchte Brandstiftung nicht in einen Flächenbrand ausartete.

Samstag, 03.12.2016:

Haifa wird nach den Bränden ein dreitägiges arabisches Lebensmittelfest veranstalten, an dem arabisch-muslimische, arabisch-drusische, arabisch-christliche und jüdische Köche kulinarische Schätze der Region vorstellen werden. Die Veranstalter versprechen sich davon eine Stärkung des Zusammenhalts der Bevölkerung.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (20.-26. November 2016)

Sonntag, 20.11.2016:

Auf einer Parade in der Altstadt von Jerusalem wurde am Freitag Hamas-Flaggen gezeigt. Die Polizei konnte zwei Personen festnehmen.

Die Polizei von Jerusalem gab die Festnahme zweier arabischer Jugendlicher aus Jerusalem bekannt; die beiden hatten auf Facebook zu Gewalttaten aufgerufen. In dem Zusammenhang wurde auch ein 32-jähriger Araber festgenommen.

Montag, 21.11.2016:

Die Untersuchungshaft eines PA-Journalisten, dem Mitgliedschaft in der PFLP vorgeworfen wird, wurde erneut verlängert. Er wurde am 23. April festgenommen.

Heckmeck:
– Frankreich wird den geplanten „Friedensgipfel“ verschieben, vielleicht sogar absagen. Grund ist die US-Präsidentenwahl und die Signale, die aus den USA kommen.

Dienstag, 22.11.2016:

PA-TV lehrt Kinder: Israel und die USA ermordeten Arafat, „weil er bis zum letzten Atemzug die Kinder seines Volks verteidigte, im Krieg wie im Frieden, diplomatisch und mit dem Gewehr.“

Mittwoch, 23.11.2016:

Ein Kleriker der Al-Aqsa-Moschee sagt die Muslime sollten sich in Pakistan Atomwaffen besorgen und damit Israel vernichten.

Angesichts mehrerer, teilweise recht großer Brände, bei denen sogar Feuerbekämpfungsflugzeuge aus dem Ausland aushalfen, wird die Polizeipräsenz im öffentlichen Raum verstärkt, um Brandstiftungen zu verhindern.

Donnerstag, 24.11.2016:

In Israel gibt es eine ganze Menge, teilweise sehr heftiger und großer Flächenbrände. Einige Staaten haben schon ihre Flugzeuge zur Feuerbekämpfung nach Israel geschickt. In Haifa wurden ganze Stadtviertel evakuiert, auch einige jüdische Orte in Judäa und Samaria sowie Um el-Fahm im Norden Israels wurden geräumt. Mindestens die Hälfte der Brände scheinen durch Brandstiftung entstanden zu sein. Palästinenser und weitere Araber feiern in sozialen Medien die Brände mit dem Hashtag „Israelisburning“ (Israel brennt). U.a. wird auch behauptet, dass sei göttliche Vergeltung dafür, dass ein Gesetz beschlossen werden soll, mit dem die Lautstärke von muslimischen Gebetsrufen über Lautsprecher heruntergefahren würde.

WAFA (die regelmäßig lügende PA-Nachrichtenagentur) behauptet „israelische Siedler“ aus Yitzhar bei Nablus/Schechem hätten Brände gelegt und die Brände gefeiert.

Die Polizei nahm 2 Araber fest, die unter Verdacht stehen Anfang des Monats israelische Autofahrer an der Altstadt angegriffen zu haben.

Heckmeck:
– Die PA stellt wieder Vorbedingungen: Gespräche gibt es nur, wenn Netanyahu allen „Siedlungsbau“ einstellt und die französische Friedensinitiative annimmt.

Anmerkungen zu den Bränden:
Barry Shaw: Fernsehsender im Ausland berichten, die in Israel tobenden Brände wurden vom Wetter verursacht.
Bitte sagt ihnen, dass Jordanien, der Libanon und Ägypten dasselbe Wetter haben und dort keine Brände an verschiedenen Stellen gleichzeitig ausbrechen.
Bedeutender ist: Diese Brände brachen nicht in von palästinensischen Arabern besetzten Gebieten aus. Diese Brände wurden nicht von der Natur oder durch Nachlässigkeit verursacht.
Paula R. Stern: 60.000 – inzwischen mehr als 75.000 Menschen wurden wegen MEHR ALS 300 Fällen von Brandstiftung aus ihren Heimen in Israel evakuiert… TERRORISMUS gegen das Land und das Volk Israel.
Haifa und die Universität wurden geschlossen. Feuer brennen hier seit drei Tagen … Dutzende Häuser und Wohnungen sind zerstört worden.
Zwei Tankstellen sind in Reichweite von Feuern.
Bisher sind mehr als 50% dieser Feuer sind BESTÄTIGTE Brandstiftung … Terror – in den letzten drei Tagen mehr als DREIHUNDERT Terroranschläge in Israel.

Die PA hat nach Aussage von Benjamin Netanyahu Hilfe bei der Bekämpfung der Brände angeboten. YNet berichtet, dass 4 Feuerwehrwagen der PA in Haifa helfen.

Freitag, 25.11.2016:

Die jüdische Fünfte Kolonne: Der Mitgründer von Peace Now, Prof. Avraham Goldblum, postete auf seiner Facebook-Seite, dass Premierminister Netanyahu hinter den Brandstiftungen steckt, weil er von eigenen Skandalen ablenken wolle.

Samstag, 26.11.2016:

Heute waren 29 Löschflugzeuge in Israel aktiv; sie kommen auch aus mehreren anderen Ländern, weil Israel gar nicht so viele Flugzeuge hat. 39 Personen wurden bisher wegen Verdacht auf Brandstiftung festgenommen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (13.-19. November 2016)

Sonntag, 13.11.2016:

Khaled Meschaal meldet sich wieder zu Wort. Er ruft zu einer „auf dem Widerstand gegründeten“ Aussöhnung der Palästinenserfraktionen auf.

Anders als in Schechem gab es keine Probleme mit Juden die in der Nähe des Patriarchengrabs in Hebron eine weitere heilige Stätte aufsuchten und Juden, die am Rahelgrab beteten.

Ein Viertel der Anschläge von letzter Woche fanden im Raum Ramallah statt – was die Stadt vorläufig zur Hauptstadt des palästinensischen Terrors macht.

Weil die Anschläge auf die Friedhöfe und Juden auf dem Ölberg ständig weitergehen, wurde das Sicherheitsbudget für diesen Bereich erhöht.

Bei Avnei Hefetz in Samaria soll eine Straße wieder für PA-Araber geöffnet werden. Die Einwohner des Ortes protestieren dagegen, weil dort in der Vergangenheit sehr häufig Anschläge stattfanden.

Montag, 14.11.2016:

Ma’an prahlt und jubelt: PalArabische Jugendliche hätten 3 Molotowcocktails auf ein Haus „in der illegalen Siedlung Beit-El“ geworfen und dieses niedergebrannt. Problem 1: Kriminelles Terrorverhalten wird gepriesen. Problem 2: Und dann ist auch noch alles gelogen.

War zu erwarten: Abbas redet von den „Beweisen muslimischer Vormachtstellung in Jerusalem“ – und führt dazu die UNESCO an, die ja entsprechende (Lügen-) Beschlüsse gefasst hat.

Es gibt Bestrebungen den terrorisierenden Lärm der Moschee-Gebetsrufe in Israel einzudämmen. Deshalb drohen Muslime dort jetzt mit einem „Religionskrieg“.

Der arabische Knesset-Abgeordnete Jamal Zahalka giftete im Zusammenhang mit dem vorgeschlagenen Gesetz gegen Lärm von Minaretten: Das Land sei fundamental islamisch, arabisch, palästinensisch.

Spinner, totaler: Gideon Levy bezeichnet die Presse in Israel als rechtsgerichtet und behauptete die Einwohner von Judäa und Samaria seien für den Palästinenserterror verantwortlich.

Dienstag, 15.11.2016:

War auch zu erwarten: Ein Fatah-Offizieller bezeichnete den neu gewählten US-Präsidenten nicht nur – das kennen wir aus Europa – als „rassistisch“ usw. Sein wahres Gesicht sei „zionistisch und rassistisch“. Und Obama sei nicht besser als Trump.

Mittwoch, 16.11.2016:

Die Hamas prahlt mit ihrem Raketenarsenal und dessen Ausbau. Sie kann nach eigenen Angaben Tel Aviv damit erreichen und lahmlegen.

Donnerstag, 17.11.2016:

PA-Araber errichteten bei Mehola im Jordantal einen illegalen Außenposten. Sie nannten ihn „Yassir Arafat-Außenposten“.

Die Hamas versucht „verzweifelt“ gegen israelische SIM-Karten vorzugehen. Zwei israelische Anbieter von PrePaid-Karten gehören zu den beliebtesten des Gazastreifens, weil die Karten des arabischen Anbieters im Strip eine Bruchteil der Telefonzeit und nur stark eingeschränkte Internetnutzung zum selben Preis ermöglichen.

Israelische Sicherheitskräfte gingen gegen Holzkohle-Hersteller in Judäa und Samaria vor. Diese sorgen seit Jahren für enorme Umweltbelastung und die PA ist nicht bereit das zu ändern. In der Aktion wurden 160t Baumstämme und Ausrüstung konfisziert.

Zwischen dem Gush Etzion und Kiryat Arba wird eine neue Umgehungsstraße gebaut werden, um die Sicherheit für israelische Autofahrer zu erhöhen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (30.10.-05.11.2016)

Sonntag, 30.10.2016:

Die PalAraber behaupten mal wieder, religiöse Siedler hätten „palästinensische“ Olivenbäume gefällt. Am Sabbat. Klar doch… (Elder of Ziyon hat nach Fotos gesucht – und nur akutelle Fotos gefunden, die abgeschnittene Äste zeigen, deren Blätter braun sind, die also abgeschnitten wurden, um den Baum zu pflegen. Gefällte Bäume werden nicht gezeigt.)

Montag, 31.10.2016:

Acht Araber, darunter 3 Minderjährige, wurden in A-Tur (Jerusalem) verhaftet. Sie werden beschuldigt an Gewalttaten gegen Israelis beteiligt gewesen zu sein, darunter Würfe mit  Steinen und Brandsätzen.

Benjamin Netanyahu wird mit einer Rede die Wintersitzungsperiode der Knesset offiziell eröffnen. Die Vereinte Arabische Liste wird diese Rede geschlossen boykottieren.

Dienstag, 01.11.2016:

Nach dem Terroranschlag eines PA-Polizisten auf Soldaten gestern fordert die Hamas weitere Angriffe von Sicherheitsbeamten auf Juden.

Eine Gruppe jüdischer Jugendlicher hat seit einem Terror-Doppelmord im letzten Jahr in der Altstadt von Jerusalem Kuchen und Limonaden an Soldaten auf Patrouille verteilt, um ihnen ihre Wertschätzung zu zeigen. Jetzt haben die Jugendlichen am Herodestor ein altes Ladenlokal hergerichtet, wo sie diesen Dienst fortsetzen möchten. Die PalAraber schäumen. Das sei gefährlich, isoliere die Moscheen auf dem Tempelberg und die muslimischen Moscheebesucher. Und ganz schlimm: Die Juden werden an die Eingangstür eine Mezuzah hängen – wieder so ein teufliches talmudisches Dingens.

Die Reaktion in den „palästinensischen“ sozialen Medien auf den Terroranschlag eines PA-Polizisten: Lob für den Mordversucher, Aufforderung an andere PA-Sicherheitskräfte, ebenfalls solche Anschläge auszuführen. Die Leute folgen damit aber eigentlich nur der Führung der Fatah, die den Terroristen als „heldenhaften Märtyrer“ ehrte.

Mittwoch, 02.11.2016:

Verteidigungsminister Liberman plant in die Sicherheit der Grenzstädte am Gazastreifen fast eine Milliarde Dollar zu investieren.

COGAT dokumentierte, das die Hamas Einwohner des Gazastreifens unter Druck setzt, sie sollten für die Terrororganisation Informationen, Ausrüstung und Geld für Hamas-Häftlinge zu schmuggeln, wenn sie die Grenze nach Israel überqueren.

Donnerstag, 03.11.2016:

Einwohner des Jerusalemer Viertels Pisgat Ze’ev haben bei Bürgermeister Barkat eine Protestaktion durchgeführt. Sie spielten vor seinem Haus den muslimischen Gebetsruf in der Lautstärke ab, in der sie ihn ständig ertragen müssen und fordern, dass die Lärmschutzregeln auch endlich für den Gebetsruf durchgesetzt werden.

Drei Terroristen, die letztes Jahr bei Beit-El ein israelisches Auto mit Molotowcocktails bewarfen und ein Kleinkind schwer verletzten, wurden jetzt gefasst.

Freitag, 04.11.2016:

Einwohner von Yatir und Susiya in Judäa wehren sich: Weil Araber schon wieder illegal auf Staatsland bauen und die Behörden nichts unternehmen, marschierten sie auf den Hügel, an dem das Gebäude entsteht.

Samstag, 05.11.2016:

Ein PA-Bauer behauptet, er sei bei der Olivenernte von Israelis angegriffen und verletzt worden (am Sabbath). Zwei weitere wollen weniger schwer verletzt worden sein.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (23.-29. Oktober 2016)

Montag, 24.10.2016:

Die PalAraber haben eine einjährige Kampagne zum „Verbrechen der Balfour-Erklärung“ angekündigt. Sie soll vom 2. November 2016 bis zu 2. November 2017 dauern und soll „die Welt und besonders Großbritannien daran erinnern, dass sie sich ihrer historischen Verantwortung stellen“ und die Palästinenser für „das Verbrechen am palästinensischen Volk entschädigen“. (Fragt sich nur, wie diese Entschädigung aussehen soll…)

Avigdor Liberman wurde von der Jerusalemer Zeitung Al-Quds interviewt. Die Hamas ist stinkig: Das hätte nicht passieren dürfen. Und wenn, dann hätte das Interview mit veröffentlicht werden dürfen. Es wird überlegt den Verkauf der Zeitung im Gazastreifen zu verbieten.

Dienstag, 25.10.2016:

Avigdor Liberman hatte in dem Interview mit Al-Quds ein Friedensabkommen vorgeschlagen. Im Gegenzug für die Aufgabe des Terrorismus würde Israel den PalArabern helfen einen Flughafen, einen Hafen und Infrastruktur im Gazastreifen zu bauen. Hamas, PFLP und PIJ schäumen. Lieberman wollen sie erpressen. Sie beanspruchen ein „Recht“ die Juden zu terrorisieren. Mit anderen Worten: Sie sind an Frieden nicht ansatzweise interessiert.

Das Liberman-Interview hat bei den israelischen Arabern wieder Ängste geschürt: Sie wollen nicht in einen Palästinenserstaat gewechselt werden (Liberman hatte einen Austausch von arabischen Bereichen Israels gegen „Siedlungen“ in Judäa und Samaria vorgeschlagen). Die israelischen Araber wollen Teil von Israel bleiben.

Nabil Sha’ath von der Fatah drängt auf Wirtschaftssanktionen gegen Israel: „Israel gibt niemandem etwas umsonst.“ Deshalb sollte Boykott „unsere Waffe“ sein.

Die PA hat eine Schule in Tulkarm nach Salah Khalaf benannt, dem Terroristen, der den Terrorüberfall des Schwarzen September plante. Er hatte auch den Tod zweier amerikanischer Diplomaten im Sudan zu verantworten.

Mittwoch, 26.10.216:

Nach der UNESCO-Abstimmung, die die jüdische Verbindung zu Jerusalem leugnet, ist die Zahl der Terroranschläge im Bereich der israelischen Hauptstadt stark angestiegen. Der Polizeichef von Jerusalem spielt das aber herunter.

Die PalAraber haben wieder die Feiertage genutzt und dutzende weitere illegale Bauten errichtet. Das war vor allem auch deshalb möglich, weil die israelischen Kontrollbeamten während der Feiertage Urlaub hatten.

Donnerstag, 27.10.2016:

Der Shin Bet gab bekannt, dass er an 14. September zwei Araber aus Ras al-Asmud (Jerusalem) fest, die einen Terroranschlag planten.

Araber aus „Ost“-Jerusalem drohen mit Gewalt, weil Netanyahus persönlich an einer archäologischen Ausgrabung in der Altstadt teilnehmen will. Das sei eine „Kriegserklärung gegen die Al-Aqsa-Moschee und Verachtung aller Muslime weltweit“. Und natürlich auch der UNESCO-Entscheidung, dass Juden keine Verbindung zu Jerusalem haben…

An der Al-Quds-Universität wurde ein neues Denkmal enthüllt. Mit diesem werden die Studenten ermutigt „Märtyrer“ zu werden: „Meide den natürlichen Tod. Sterbe nicht anders als in einem Kugelhagel.“ Mit dem Denkmal werden Terroristen der Universität geehrt, die bei der Durchführung von Terroranschlägen getötet wurden.

Freitag, 28.10.2016:

Die Friedenspartner: Saeb Erekat bezeichnete in israelischen Gefängnissen sitzende, rechtmäßig verurteilte Terroristen wieder einmal als „unsere mutigen Gefangenen … Wir beugen unsere Häupter in Bewunderung und Ehre der Opfer der Gefangenen wegen ihrer Heldentaten“.

Diese Woche wurden arabische Olivenpflücker von Soldaten geschützt, als sie bei Yitzhar in Samaria Oliven ernteten. Sie „dankten“ es ihren Beschützern mit Graffiti an ihrem Posten: „Tod den Juden“, „Land Palästina“ und – „natürlich“ Hakenkreuzen.

Samstag, 29.10.2016:

Mahmud Abbas will die Kontakte zur Hamas wieder intensivieren und verbessern, um wieder eine Einheit unter den PalArabern herzustellen. Dazu traf er sich mit Khaled Meshaal und Ismail Haniyeh in Qatar.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (9.-15. Oktober 2016)

Sonntag, 09.10.2016:

Beim Versuch den Terroristen in Jerusalem zu neutralisieren wurde ein AP-Fotograf durch einen Schuss leicht verletzt.

Die PA hat einen Generalstreik zugunsten des heute bei einem Terroranschlag getöteten Terroristen ausgerufen.

Die IDF riss acht Gebäude des illegalen arabischen Außenpostens Khan al-Ahmar nahe der jüdischen Ortschaft Mischor Adumim ab. Der Außenposten wurde direkt an einem militärischen Schießgelände gebaut.

Die Facebookseite des ermordeten Polizisten erhielt jede Menge beleidigender Kommentare durch Araber, darunter antisemitische Karikaturen und sogar eine Morddrohung.

Ein Student erlebte, wie arabische Studenten in einem Café an der Hebräischen Universität den Anschlag am Ammunition Hill feierten. Keiner der anwesenden Araber sprach sich dagegen aus.

Montag, 10.10.2016:

Die (14-jährige) Tochter des Attentäters von gestern pries ihren Vater in einem Video auf Facebook, das sich wie ein Virus verbreitete. Sie sei glücklich und stolz auf ihren Vater, sage sie. Er sei ein großer Mann. Die Polizei nahm sie zur Befragung in Gewahrsam.

Viele Araber in Jerusalem feierten die gestrigen Morde und die übrigen verletzten Juden. Sie händigten Süßigkeiten aus. Viele brüllten „Allahu Akbar“, bis sie heiser waren. Sie feierten so exzessiv, dass die Polizei dazu überging die Süßigkeiten-Verteiler festzunehmen; sie verhinderte zudem, dass die Familie des Terroristen das traditionelle Trauerzelt errichtete, damit hier nicht weiter Hetze betrieben wird. Außerdem wurden Araber festgenommen, die die Geschäftsinhaber unter Druck setzten ihre Läden in Protest gegen die Erschießung des Terroristen zu schließen und Passanten, die gestern unter „Allahu Akbar“-Rufen die Taten des Terroristen filmten und verbreiteten.

Auch die Fatah feierte den Doppelmord von gestern, u.a. auf ihrer Facebookseite. Mit der begleitenden Karikatur wird suggeriert, dass es sich bei den Todesopfern um Soldaten handelte. Interessant auch, dass die PalAraber keine Probleme damit haben den Felsendom als Symbol für die Aufstachelung zu Gewalt zu benutzen. Und kein Aufschrei bei der „Religion des Friedens“ – sie haben also nichts dagegen, dass ihre religiösen Symbole für Aufrufe zu Mord und Gewalt benutzt werden.

Die Zahl der Mordversuche durch Steinwürfe auf Fahrzeuge hat wieder zugenommen. Busse sind zur Zeit stärker davon betroffen als PKW.

Dienstag, 11.10.2016:

Jüdische Israelis hielten in neun Städten große öffentliche Gebetstreffen für die Menschen in Syrien und ihr Wohlergehen ab.

Die PA-Kommission für Bildung, Kutlur und Wissenschaften regt sich auf. Das israelische Außenministerium hat einen (satirische) Film erstellt, der die Botschaft vermittelt, dass die Juden die indigenen Einwohner des Landes Israel sind. Die PA bezeichnet das als „gefälschte Geschcihte ohne Beziehung zu Kunst und ohne Verbindung zur tief verwurzelten Geschichte der palästinensischen und arabischen Identität. Es sei ein hysterischer Film, der als Teil des totalen Kriegs gegen das palästinensische Volk erstellt wurde, das seit der Nakba 1948 massakriert und ins Exil getrieben wird. (Die Araber kamen mit der islamischen Eroberung ins Land, die Juden 2000 Jahre vorher!) Und natürlich soll jetzt wieder die UNO gegen Israel einschreiten.

Der stellvertretende PA-„Parlaments“-Präsident pries den Terroranschlag mit 2 Toten in Jerusalem und forderte die Araber auf diesem Beispiel nachzueifern.

Donnerstag, 13.10.2016:

Im September nahm der Geheimdienst eine ISIS-Zelle fest, die aus israelischen Arabern aus der Stadt Taybe bestand. Gefasst wurden die Terroristen, nachdem sie versuchten das örtliche Fußballstadion in Brand zu stecken.

Ein 25-jähriger israelischer Araber wurde festgenommen, weil er im Verdacht steht auf Facebook Bilder von Selbstmordbombern gepostet und deren Tun gepriesen zu haben.

Fußballer eines Erstliga-Clubs der PA posierten für ein Foto mit einem Banner, das den Palästinenser hinter den tödlichen Schüsse in Jerusalem preist.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (02.-08. Oktober 2016)

Sonntag, 02.10.2016:

Nach der Beerdigung von Shimon Peres machte Mahmud Abbas am Samstag da weiter, wo er vorher nicht aufgehört hatte: Er hielt in Bethlehem eine glühende Rede, in der er seiner Hoffnung Ausdruck gab, dass 2017 der Palästinenserstaat mit Jerusalem als Hauptstadt gegründet werde, egal, was Israel tut. „Palästina“ wird weiter das Ziel verfolgen volles UNO-Mitglied zu werden. Einer seiner Sprecher sagte, dass Peres an der Beerdigung teilnahm, schicke den Israelis eine mächtige Botschaft – dass es einen Friedenspartner gibt. (Was er ja ständig auf Arabisch „beweist“, nicht wahr?)
Ein Mitglied des Zentralkomitees er Fatah äußerte sich kritisch; Tawfik Tirawi war gegen Abbas‘ Teilnahme, weil dieser ein Zionist war, der von Kopf bis Fuß mit dem Blut der Palästinenser und dem anderer Araber getränkt war.

Umfrage: Zwei Drittel der Israelis glauben, dass ein Friedenschluss nicht machbar ist.

Fans des israelisch-arabischen Fußballclubs Maccabi Ahi Nazareth F.C. buhten während einer Schweigeminute für Shimon Peres.

Gegen sechs Einwohner von „Ost“-Jerusalem wurden jetzt Anklage erhoben, weil sie versuchten eine ISIS-Zelle aufzubauen.

Bilanzen: Das Al-Quds-Zentrum veröffentlichte in seinen Statistiken, dass die meisten (48%) der Terroranschläge aus den Bereichen Hebron (Platz 1) und Jerusalem (Platz 2) kamen.

Montag, 03.10.2016:

Wäre ja auch ein Wunder, wenn es anders wäre: Hanan Aschrawi schimpft, Peres habe zwar viel von Frieden geredet, aber nichts dazu unternommen, sondern half die „Besatzung“ zu perpetuieren.

Donnerstag, 06.10.2016:

Die Sicherheitskräfte gaben bekannt, dass sie letzte Woche eine siebenköpfige Terrorzelle in Bethlehem, die für mehrere versuchte Anschläge auf das Rahelgrab verantwortlich ist.

Letzten Monat wurde eine sechsköpfige Terrorzelle der Hisbollah verhaftet, die im Norden Israel operierte.

Polizei und Sicherheitsdienste schlossen 3 Institutionen der (verbotenen) Islamischen Bewegung; alle ihre Bankkonten wurden eingefroren.

Freitag, 07.10.2016

Die PA lässt wieder wissen, dass Israel die USA beherrscht, die wiederum die Welt beherrschen.

Ultimatum der (anderen) Islamistengruppen im Gazastreifen an die Hamas: Entweder ihr lasst unsere Leute frei, die ihr festgenommen habt oder wir schießen Raketen auf Israel.

Der Fraktionsvorsitzende der „Arabischen Union“ besuchte den Erzterroristen Marwan Barghouti im Gefängnis.

Samstag, 08.10.2016:

Das hat auch was: Palästinenser befinden, dass Israel an der Eskalation der Lage schuld ist, weil es auf Angriffe reagiert.