Akademische Antisemiten, die nicht mögen als das bezeichnet zu werden, was sie sind.

Israel zu kritisieren kann antisemitisch sein

Richard L. Cravatts, FrontPage Magazine, 15. November 2022

In einer weiteren, tendenziösen Zurschaustellung von Tugendsignalisierung einer Gruppe selbsternannter „Forscher, die sich auf Antisemitismus, Holocaust-Studien, Moderne Jüdische Geschichte und damit verbundene Felder spezialisierten“, warnten 128 Akademiker die UNO davor ein Mittel zum Vorgehen gegen Antisemitismus zu übernehmen.

In einem in EUobserver am 3. November veröffentlichten Brief mit dem Titel „Lockt die UNO nicht mit einer vagen und zur Waffe gemachten Antisemitismus-Definition in die Falle“ behaupten diese woken Gelehrten, sie seien „mit zunehmender Sorge Zeugen politisch motivierter Bemühungen den Kampf gegen Antisemitismus bei der und gegen die UNO zu instrumentalisieren“. Wie konnte das laut dieser Gruppe passieren? Aus ihrer wahnhaften Sicht „hat der israelische UNO-Botschafter Gilda Erdan … Bemühungen … angeführt … die Palästinenser zu untergraben und“ von höchster Bedeutung ist für diese Gelehrten „die israelische Regierung vor internationalen Politik abzuschirmen“.

Botschafter Erdan hat darauf hingewiesen, dass die UNO selbst eine ständige Brutstätte fanatischer Israelfeindlichkeit gewesen ist, etwas, das diese Gruppe offenbar beleidigt, die behauptet, Erdan sei „so weit gegangen die UN-Organisation für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) und den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) als ‚antisemitisch‘ zu denunzieren“. Aber die Hauptsorge der Gruppe war, dass „Herr Erdan jetzt versucht die Spielregeln fundamental zu ändern, indem er die UNO unter Druck setzt die ‚Antisemitismus-Arbeitsdefinition‘ der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz (IHRA WDA) zu übernehmen“.

Da die IHRA-Arbeitsdefinition für Antisemitismus von 2016 weiter von Organisationen und Universitäten übernommen wird, die sie als Möglichkeit der Identifizierung antisemitischer Vorfälle – und besonders  des „neuen Antisemitismus“, der sich als Israelkritik verkleidet – betrachten, haben sich vorhersagbar Gruppen wie diese, die den jüdischen Staat weiterhin verleumden und verunglimpfen wollen, dagegen ausgesprochen. Was macht diesen entrüsteten Leuten Sorge? Möglicherweise der Abschnitt der IHRA-Definition, der anregt, dass „das Anlegen von zweierlei Maß durch Forderungen eines Verhaltens seitens Israels, das von keiner anderen Demokratie erwartet oder gefordert wird“ antisemitisch ist.

Es überrascht nicht, dass die Personen und Gruppen, die die IHRA-Definition am heftigstem anzweifelten, genau die für das Begehen der Versionen dieses „neuen Antisemitismus“ verantwortlichen Leute sind, daher ist die Vorstellung, dass sie selbst antisemitischer Äußerungen als Teil ihres kognitiven Krieges gegen Israel beschuldigt werden können, ein verständliches Hindernis dafür, ihren uneingeschränkten und unerbittlichen Abscheu gegenüber dem jüdischen Staat auszudrücken.

Die IHRA-Definition weist sehr präzise darin darauf hin, dass manche Kritik an Israel, wenn der jüdische Staat damit unverhältnismäßig ins Visier genommen wird und an ihn moralische und juristische Standards angelegt werden, die man von anderen Ländern nicht erwartet, als ein Fall von Antisemitismus gewertet werden könnten. Nicht maßvolle und bedachte Kritik an Israel; nicht akademische Debatte über Verhandlungen mit Palästinenser über Grenzen, Eigenstaatlichkeit, Landtausch und Friedensverträge; nicht Diskussion guten Willens darüber, wie der lange anhaltende Konflikt gelöst werden kann.

Aber sogenannte „Kritik“ an Israel, die den Zionismus als eine rassistische, fundamental böse und heimtückische Ideologie angreift; die die Vernichtung des jüdischen Staates fordert, weil er angeblich unrechtmäßig und illegal geschaffen sei; die Terrorismus gegen israelische Bürger als vernünftige und zu erwartende Reaktion auf Besatzung rechtfertigt; und in den Hallen der UNO, bei NGOs und in Universitätssälen rund um die Welt Denunzierungen, Boykotte und andere Verleumdungen über Israel ausgießt – das sind die Arten von Bekundungen und Gedanken, die von der IHRA-Definition als antisemitisch angesehen würden.

Aber diese Gelehrten wollen damit nichts zu tun haben, wie sie ein halbes Dutzend Mal in diesem Brief wiederholen; ihre Theorie lautet, dass die IHRA-Definition schlicht ein Mittel ist, mit dem Verteidiger Israels den jüdischen Staat vor absolut jeder Kritik abschirmen. Sie behaupten z.B., die Definition würde auf irgendeine magische Weise „die israelische Regierung vor internationaler Kritik abschirmen“, dass die Beispiele für möglichen Antisemitismus in der Definition „zu Waffen gemacht werden, um legitime Kritik an Israels Politik als Antisemitismus zu diskreditieren und zum Schweigen zu bringen“, dass die Definition eine „politisierte Definition ist, die dazu instrumentalisiert wird freie Meinungsäußerung zu verhindern und die israelische Regierung davor zu schützen für ihr Handeln zur Rechenschaft gezogen zu werden“ und was für diese Gruppe die offensichtliche Sorge ist, „dass Organisationen, die Israels Verstöße herausfordern, Verleumdungskampagnen ausgesetzt sein würden, die auf böswilligen Antisemitismus-Vorwürfen ausgesetzt sein würden“. [Hervorhebung hinzugefügt]

Nur in der auf den Kopf gestellten Realität der Akademiker konnte eine Gruppe jüdischer Professoren ein Mittel verurteilen, das im Kern den Zweck hatte aktuelle Vorfälle von Antisemitismus zu identifizieren und zu definieren und sich stattdessen mit Israels ideologischen Feinden solidarisch zu erklären – dieselben Personen, die – getarnt an „Israelkritik“ – weitgehend für den derzeitigen Tsunami an Judenhass an Universitäten verantwortlich sind. Tatsächlich sind, während Anhänger der IHRA-Definition die Universitäten gedrängt haben sie zu übernehmen, genau die Leute, die gegen ihre Verwendung opponieren, diejenigen, die die Komplizen bei der Verbreitung des Fanatismus sind, den anzugehen sie geschaffen wurde, wie es hier der Fall ist.

Warum sollen Professoren und besonders solche, die akademische Disziplinen lehren, die mit Juden zu tun haben, sich mehr darum sorgen das Recht von Palästinenseranhängern zu unterstützen ihre widerlichen Ansichten zu Zionismus, Israel und jüdischer Selbstbestimmung zu äußern, als darum jüdische Studenten und Lehrkräfte vor antisemitischem Fanatismus zu schützen, der regelmäßig in der Peripherie der Debatte um Israel/Palästina eindringt?

Was lässt sie den Wunsch hegen stolz an der Seite der ideologischen und existenziellen Feinde des jüdischen Staates zu stehen und ihr angebliches Recht zu schützen nach Belieben Verleumdungen, Beleidigungen und Lügen über Israel in einer ununterbrochenen, auf eine einzigartige Weise konzentrierten Kampagne auszustoßen, die an Israel ein anderes Maß als an andere Staaten anlegt und vergleichbare Kritik an jedem anderen Staat der Welt unterlässt – beides Dinge, von denen die IHRA-Definition nahelegt, dass sie ein Bespiel für Antisemitismus sein können? Was ist so edel und rechtschaffen an palästinensischer Selbstbestimmung, die diese jüdischen Professoren dazu treiben ihre Artikulation mehr zu schützen, als dass sie den Antisemitismus unterdrücken wollen?

Wirft man einen beiläufigen Blick auf die 128 Unterzeichner dieses nichtsnutzigen Briefes, so erhält man eine Antwort auf einige dieser Fragen. Zu der Liste gehört Omar Bartov von der Brown University, ein langjähriger, bösartiger Kritiker Israels, der in einer Kolumne in Ha’aretz schrieb, dass die „Bemühungen der israelischen Regierung und ihrer Anhänger“ darin besteht „jede scharfe Kritik an Israel und seiner Politik abzuwürgen“ und: „Die israelische Regierung und ihre Anhänger haben ein ausgeprägtes Interesse daran die Unterscheidung zwischen Israelkritik und Antisemitismus zu verwischen, um jede stichhaltige, herbe Kritik an der Politik Israels gegenüber den Palästinensern als antisemitisch hinzustellen.“

Ein weiterer Unterzeichner, Joel Beinin, Donald J. McLachlan-Professor für Geschichte und Professor für Geschichte des Nahen Ostens an der Stanford University; er ist ein fanatischer Antizionist, der Israel für Kritik wegen vielfältige5 und regelmäßiger Vergehen herausgreift, während er gleichzeitig die sozialen und politischen Fehler der benachbarten arabischen Staaten verzeiht, die den jüdischen Staat umgeben und der für die Krankheiten des Nahen Ostens den westlichen Imperialismus und den fortbestehenden kolonialen Einfluss des US-Stellvertreters in der Levante – Israel – verantwortlich macht.

Beinins Absicht, wie bei allen Israelhassern weltweit, ist es, ein defensives Handeln Israels als Überreaktion erscheinen zu lassen, egal wie viele seiner Bürger ermordet oder wie viele Bedrohungen seiner Existenz verkündet worden sind. Israel ist dann immer der Fiesling und die Palästinenser sind, egal wie sie sich verhalten und was sie tun, sind immer die Opfer. „Sowohl laut Ehud Barak als auch Ariel Sharon“, schrieb Benin herablassend, „betreibt Israel einen Krieg trotz der spektakulär ungleichen militärischen Balance im Konflikt“, als ob ein Staat, der auf nicht provozierte Angriffe auf seine Bürger reagiert, verpflichtet sei sicherzustellen, dass sein Feind genauso gut bewaffnet ist und dass der Kampf fair sein wird – etwas, das sich nur ein College-Professor aus dem Komfort und der Sicherheit seines Büros in Stanford ausdenken kann.

Ein dritter Unterzeichner des Briefs ist Ian Lustick von der University of Pennsylvania, ein eingefleischter Israelkritiker, der sogar so weit geht für die Idee einer „Einstaaten-Lösung“ für den israelisch-palästinensischen Konflikt zu werben; heißt: für einen binationalen Staat, in dem Millionen in den neuen Staat eingebrachter feindlicher Araber den jüdischen Charakter und die demokratische Natur Israels unwiderruflich auslöschen würden – Israel würde praktisch vernichtet, genau das, was seine Feinde sich schon lange wünschen. Lustick entschuldigt die völkermörderischen Impulse des Hauptfeinds Israels – der Hamas – und schlägt in einer wahnhaften Kolumne vor, dass die Terrororganisation, deren Charta zufällig die Gruppe immer noch verpflichtet Juden zu ermorden, wo immer sie sind, „hauptsächlich deshalb populär ist, weil eines der Dinge, die man ihr zu tun zutraut, ist, dass sie wahrscheinlich bereit ist, wenn auch nicht offiziell, lange mit Israel zu leben“. Das würde die Einwohner der Städte in Südisrael überraschen, die seit 2005, als Israel aus dem Gazastreifen abzog, mit rund 25.000 Raketen und Mörsern unter Beschuss genommen worden sind, die die Hamas schoss, um schlafende Juden zu ermorden.

Das ist aber genau das, warum die IHRA-Definition sich unverhältnismäßig mit Dingen aufhält, die Israel betreffen: weil heutige Fälle von Antisemitismus sich am häufigsten in der Debatte rund um Israel und die Palästinenser stattfinden. Kritiker der IHRA sind natürlich steinhart davon überzeugt, dass Antizionismus komplett losgelöst von Antisemitismus ist und dass selbst boshafte, widerliche und völlig unverhältnismäßige Kritik an Israel absolut niemals ein Beispiel für Antisemitismus sein kann, obwohl die IHRA-Definition festgelegt hat, dass er das unter einigen Umständen oft ist.

Es ist offensichtlich, warum Antisemiten und diejenigen, die diesen Fanatismus entschuldigen oder daran beteiligt sind, danach streben eine Antisemitismus-Definition zu ignorieren, die sie als Antisemiten entlarvt, was genau der Grund ist, dass diese bestimmte Gruppe Gelehrter und andere Gruppen und Einzelne das Mittel der IHRA ignoriert haben oder daran arbeiten es zu entwerten. Denn sie verübeln, dass sie nicht in der Lage sind ihren widerwärtigen Aktivismus und die destruktive Kampagne fortzusetzen; daher kann diese Gruppe die IHRA-Definition nur als „eine vage und polarisierende Definition“ betrachten, „die gekapert worden ist, um die israelische Regierung zu schützen“.

Da die IHRA-Definition dazu verwendet werden kann die Vorfälle von Antisemitismus und anderes Reden zu identifizieren, die die Grenze von bloßer Kritik an Israel zu dem überschreiten, was sich an Universitäten regelmäßig weltweit offenbart: Judenhass, getarnt als politische Debatte und Solidarität mit den unschuldigen Dauer-Opfern von Israels niederträchtigem Verhalten – den Palästinensern.

Kratze an palästinensischer Geschichte, offenbare Antisemitismus

Elder of Ziyon, 28. Oktober 2022

Die PLO twitterte:

An diesem Tag im Jahr 1929 versammelten sich rund 300 palästinensische Frauen aus dem gesamten historischen Palästina in Jerusalem zum ersten Kongress Palästinensisch-Arabischer Frauen überhaupt. Das Treffen begann eine organisierte Frauenbewegung im nationalen Kampf um Gerechtigkeit.

Schauen Sie, wie bei allem in der palästinensischen Geschichte, unter die Oberfläche und Sie finden Antisemitismus.

Der Catholic Advance schrieb über diese Konferenz:

Arabischer Frauenkongress
Rund 100 Personen, Muslime und Christen, nahmen am Ganz Palästina Frauenkongress teil, der Resolutionen verabschiedete, mit der die Politik des Hochkommissars attackiert wurde; es wird die Entlassung des Generalstaatsanwalts gefordert, eines Zionisten, die Aufhebung der Balfour-Erklärung, gegen die neue Verfügung zu Kollektivstrafen protestiert und die Boykott-Bewegung unterstützt.

Muslime und Christen – aber keine Juden. Die Palästinenser behaupten, dass Juden damals eine gleichberechtigte Minderheit waren, aber Juden wurden zu der vermeintlichen palästinensischen Nationalkonferenz nicht eingeladen.

Und beachten Sie, dass die Resolutionen letztlich nur die zionistische Gemeinschaft angriffen; es ging nicht um die Förderung palästinensischen Nationalismus.

Beachten Sie auch:

Die besondere Bedeutung dieser Bewegung arabischer Frauen liegt in der Tatsache, dass sich zum ersten Mal in der Geschichte des Heiligen Landes einheimische Frauen an den politischen Angelegenheiten ihres Landes beteiligt haben.

Der Catholic Advance dachte, wie wir später sehen werden, nicht, dass Juden irgendwas zu suchen hatten. Die Jewish Agency erlaubte Frauen lange vor 1929 zu wählen, aber das zählt nicht.

Der Frauenkongress wurde direkt vor den All-Palestina Arab Congress gelegt, der sich hiermit auszeichnete:

Bemerkenswerter Vorfall
Der Höhepunkt der Begeisterung wurde beim Kongress erreicht, als ein muslimsicher Scheik und ein griechisch-orthodoxer Priester sich umarmten, um die Einheit aller Einheimischen Palästinas zu symbolisieren, unabhängig vom [Glaubens-]Bekenntnis, im gemeinsamen Bemühen das Land gegen die zionistische Politik zu verteidigen, die von der Mandatsmacht übernommen und beibehalten wurde.

„Alle Einheimischen Palästinas, unabhängig vom Bekenntnis“ – außer den Juden.

Das ist so ziemlich genau die Definition von Antisemitismus, die wir hier haben (und etwas, das diese katholische Zeitung sich zu eigen macht).

Antisemitismus-Umkehrung

Elder of Ziyon, 21. November 2019

Juden zu unterstützen ist antisemitisch und Feinde der Juden zu unterstützen ist Antisemitismus bekämpfen, so der Neusprech der antizionistischen Horden.

Früher war es so, dass die Judenhasser behaupteten, sie seien nicht antisemitisch, weil „Araber Semiten sind“, eine frühe Form der Antisemitismus-Umkehrung.

Aber die neuen Versionen sind ausgeklügelter.

Ein bei Electronic Intifada beliebter Strang behauptet, Antisemitismus sei eine Form von Rassismus, Zionismus sei eine Form von Rassismus, daher sind also Antizionisten Kämpfer gegen Antisemitismus. Sie werden auch ein älteres Argument aktualisieren, bei dem sie Vorfälle finden, wo Zionisten mit Antisemiten zusammengearbeitet haben (was bis zur Haavara-Vereinbarung mit Nazi-Deutschland zurückgeht), um jüdisches Leben zu retten und das als Beweis für zionistische „Kollaboration“ mit Antisemiten anführen.

Ein weiterer Strang besteht darin einen Neonazi zu finden, der Unterstützung für den Zionismus als Form weißen Nationalismus äußert und das als Beweis anzuführen, dass der Zionismus Neonazismus unterstützt. Das verstößt gegen fundamentale Regeln der Logik, aber die modernen Antizionisten kümmert das nicht.

Hier ist ein weiterer, dank IfNotNow:

Ein amerikanischer Jude ist der erste Kandidat für 2020, der Palästinenser-Rechte auf die Bühne der Demokraten-Debatte bringt.
Der Kampf gegen Antisemitismus ist derselbe Kampf für die Freiheit der Palästinenser.

Die Logik dafür wird hier vielleicht deshalb nicht geäußert, weil es keine gibt. Aber die Idee scheint zu lauten, dass alle Formen des „Kampfs“ dieselben sind – solange sie die richtigen (heißt linken) Formen des Kampfs sind.

Offenbar sind der jüdische Kampf für Selbstbestimmung oder der israelische Kampf darum mit demselben Maß gemessen zu werden wie alle anderen, keine „Kämpfe“, die mit den von den Progressiven genehmigten „Kämpfen“ vergleichbar sind.

Araber sind die glühendsten Antisemiten seit den Nazis gewesen. Diese Seite [Elder of Ziyon] hat im Verlauf der Jahre hunderte Beispiele von arabischem und palästinensischem Antisemitismus aufgeführt. Erst gestern [20.11.2019] habe ich ausdrücklichen Judenhass von Palästinenserführern in der UNO dokumentiert. Diese Meinungsumfrage von Pew aus dem Jahr 2010 zu arabischen Einstellungen gegenüber Juden erzählt die Geschichte so deutlich wie es nur geht:

Meinung zu Juden
Land – positiv – negativ – keine Angabe

97‘% der Palästinenser sind antisemitisch.

Der „Kampf für die Freiheit der Palästinenser“ ist der Wunsch Juden Selbstbestimmung zu verweigern und der Wunsch den jüdischen Staat zu vernichten. Das ist die Verkörperung des Antisemitismus, den Palästinenser äußern, wenn sie gefragt werden.

Wenn IfNotNow behauptet den palästinensischen „Kampf für Freiheit“ zu unterstützen, dann ist es das, was sie unterstützen – die Verwirklichung des palästinensischen Antisemitismus.

Es ist vorsätzliche Blindheit den Antisemitismus zu übersehen, der den palästinensischen Nationalismus schon immer angeregt hat, seit der Mufti in den 1920-er Jahren die Juden beschuldigte, sie würden versuchen die Al-Aqsa zu zerstören. Es ist kaum weniger selbsttäuschend vorzugeben, dass arabischer Antisemitismus eine Reaktion auf den Zionismus ist, wenn er dem Zionismus vorausgeht.

Man kann palästinensischen Judenhass nicht von ihrem „Kampf um Freiheit“ trennen. Aber moderne Antisemiten, die vorgeben lediglich antizionistisch zu sein, trennen das nicht nur, sie khren palästinensischen Antisemitismus in einen Kampf gegen Antisemitismus um.

Und nur allzu viele Leute – oft gerüstet Israel auf dieselbe Weise zu hassen, wie Menschen Jahrtausende lang bereit waren Juden zu hassen – glauben diese Umkehrung des Antisemitismus.

Wenn Antisemiten Antisemitismus definieren

Und warum es entscheidend ist dagegenzuhalten

Richard L. Cravatts, FrontPage Mag, 2. April 2021

Während die Arbeitsdefinition für Antisemitismus der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz (IHRA) weiter von Organisationen und Universitäten übernommen wird, die sie als Möglichkeit nützlich finden, um Vorfälle von Antisemitismus zu identifizieren – und besonders den „neuen Antisemitismus“, der sich als Kritik an Israel verkleidet – sind vorhersagbar, aber nicht überraschend Gruppen aufgetreten, die den jüdischen Staat weiterhin verleumden und verunglimpfen wollen, die sich dagegen aussprechen. Was stört diese entrüsteten Leute? Möglicherweise der Teil der IHRA-Definition, der behauptet, dass: „zweierlei Maß anzulegen, indem von Israel ein Verhalten gefordert wird, das von keiner anderen demokratischen Nation erwartet oder gefordert wird“, antisemitisch ist.

Während zwei der akademischen Gruppen, die ausführliche Angriffe auf die IHRA-Definition veröffentlichten – die Nexus Task Force und die Jerusalem-Erklärung zu Antisemitismus – uns versicherten, dass sie sich mit Antisemitismus beschäftigen, der von der extremen Rechten und weißen Herrenmenschen ausgeht (seit der Wahl Donald Trumps der Lieblings-Buhmann der Linken), endet ihre Sorge um Bigotterie gegenüber Juden offenbar, wenn Israel im Gespräch involviert ist.

Zum Beispiel schuf eine Gruppe, die sich die Nexus Task Force nennt – nach dem Knight Program in der Media and Religion USC Annenberg School of Communication & Journalism, die geschaffen wurde, um dem entgegenzutreten, was sie als „beunruhigenden Trend der Politisierung und Ausnutzung des Holocaust ist und Israel gewinnt in konservativen und rechten politischen Kreisen“ bezeichnet – entwickelte ihre eigene Definition, die „als Leitfaden für politische Entscheidungsträger und Gemeinschaftsleiter entworfen wurde, während sie mit den Komplexitäten an der Kreuzung von Israel und Antisemitismus kämpfen“. Die Nexus-Definition suggeriert, dass entgegen der IHRA-Definition „Kritik am Zionismus und Israel, Opposition zu Israels Politik oder gewaltfreies politisches Handeln gegen den Staat Israel und/oder seine Politik an sich nicht als antisemitisch angesehen werden sollte“, dass „selbst provokative, lautstarke oder harte Kritik an Israel wegen seiner Politik und seines Handelns, einschließlich dessen, was zur Gründung Israels führte, nicht per se illegitim oder antisemitisch ist“ und dass „Israel unverhältnismäßige Aufmerksamkeit zu schenken oder Israel anders als andere Länder zu behandeln nicht prima facie ein Beweis für Antisemitismus ist“.

Kurz darauf veröffentlichte eine weitere Gruppe liberaler Wissenschaftler aus den Studienbereichen Judaistik, Israel und Holocaust etwas namens Die Jerusalem-Erklärung für Antisemitismus, die versucht den Teil der IHRA-Definition zur bösartigen BDS-Bewegung zu eliminieren, die in Wirklichkeit die Vernichtung des jüdischen Staates anstrebt. „Boykott, De-Investition und Sanktionen sind übliche, gewaltfreie Formen politischen Protestes gegen Staaten“, heißt es in der Erklärung. „Im Fall Israel sind sie nicht an sich antisemitisch.“

Dov Waxman von der UCLA und Joshua Shanes vom College of Charleston, zwei Professoren, die die Jerusalem-Erklärung unterstützen, erklärten ihre Motive dafür, dass sie eine alternative Definition schufen und das offenbart, was hier tatsächlich abgeht. „Die IHRA-Definition – besonders einige ihrer Beispiele zu Israel“, schrieben sie, „ist missbraucht worden, um gegen pro-palästinensisches Eintreten, insbesondere an Universitäten, zu schießen. Wissenschaftler, Studenten, Aktivisten und sogar Künstler sind als Antisemitismus gebrandmarkt worden (selbst wenn sie jüdisch sind), weil sie gegen den Zionismus sind, für das palästinensische Rückkehrrecht eintreten oder die BDS-Kampagne gegen Israel unterstützen.“

Genauer gesagt und im Widerspruch zum Zweck der IHRA den Antizionismus und Aufrufe nach der Vernichtung Israels als inhärent antisemitisch miteinander zu verbinden, widersprechen diese Professoren solchen Anschuldigungen, indem sie suggerieren: „Die palästinensische Forderung nach Gerechtigkeit und Gleichberechtigung zu unterstützen, für eine Einstaaten- oder binationale Lösung einzutreten, Zionismus als Form von Nationalismus zu kritisieren oder dagegen zu sein oder jegliche ‚auf Beweise gestützte Kritik‘ an Israel – einschließlich des Vergleichs von Fällen des Kolonialismus oder Apartheid – sind von außen betrachtet nicht antisemitisch. Dasselbe gilt für die Unterstützung von BDS gegen Israel…“

Es mag für die Tugend signalisierenden Professoren beruhigend sein ihre übergeordnete Sorge für die „palästinensische Forderung nach Gerechtigkeit und Gleichberechtigung“ zu zeigen, aber an amerikanischen Universitäten erweist sich diese Forderung regelmäßig und unerbittlich als giftiger, israelfeindlicher, antizionistischer, oft antisemitischer Aktivismus, in dem der jüdische Staat und die ihn unterstützenden Juden als Rassisten, Kolonialisten, Besatzer und militaristische Wiedergeburten des Dritten Reis verleumdet werden, die die indigenen Palästinenser brutal zertreten und unterdrücken und sie einem System der Apartheid unterwerfen.

Die IHRA-Definition wurde genau deshalb geschaffen, um diesen verlogenen und toxischen Anschuldigungen entgegenzutreten, nicht um sogenannte „Kritik an Israel“ zu unterdrücken oder Palästinenser-Solidarität zu dämpfen, sondern um offenzulegen, wann diese Bekundungen und Verhalten tatsächlichen Antisemitismus darstellen, so sehr Kritiker der Definition auch wünschen die Worte und ihre Bedeutung zu zerlegen. Wenn daher die Jerusalem-Erklärung angibt: „Es ist nicht antisemitisch Absprachen zu unterstützen, die die allen Einwohner ‚zwischen Fluss und Meer‘ volle Gleichberechtigung zugestehen, ob in zwei Staaten, einem binationalen Staat, einem einheitlichen demokratischen Staat, föderalen Staat oder in welcher Form auch immer“, dann ist der eigentliche Vorschlag, dass der Aufruf zur Vernichtung Israels, die Auslöschung der jüdischen Souveränität und ihre Ersetzung durch einen neuen arabischen Staat oder eine Art selbstmörderischen binationalen Staat nun gar nicht antisemitisch ist, nur integraler Bestandteil normalen und akzeptablen „Dialogs“ zum israelisch/palästinensischen Konflikt. Warum empfiehlt die Erklärung das? Weil es gerade ihre Autoren sind, die für einen Großteil der antiisraelischen Agitation verantwortlich sind, die zu diesen Behauptungen und Verleumdungen führen.

Studentische Judenhasser wie die Mitglieder dieser giftigen Gruppe Students for Justice in Palestine (SJP) haben sich ebenfalls dem Chor derer angeschlossen, die nicht wünschen, dass ihr Aktivismus in den Zeiten, in denen ihre Bekundung und Verhalten auf Grundlage der IHRA-Definition als solcher eingeschätzt werden kann, wegen dem angeprangert wird, was er ist – Antisemitismus. Bei ihrer nationalen Konferenz 2018 an der UCLA z.B. bekräftigte SJP ihr Verständnis von Zionismus mit der Erklärung, dass es sich nicht nur um eine destruktive politische Ideologie handelt, sondern dass er zerstört werden könnte und sollte. „Wir wissen, dass der Zionismus ethnische Säuberung, Zerstörung, Massenvertreibung, Apartheid und Tod ist, aber er ist auch sehr greifbar“, verkündete die Gruppe. „Der Grund, dass wir Hoffnung haben können, ist, dass der Zionismus eine menschliche Ideologie und ein Gesetzeswerk ist, die infrage gestellt worden ist und zerstört werden kann.“

Die Campus-Feinde Israels wiederholen diese verworrene Vorstellung, dass den Zionismus zu attackieren kein Angriff auf das Judentum ist, sondern, wie Alyza Lewin, Präsidentin und Justitiarin des Louis D. Brandeis Center for Human Rights Under Law, betont hat, wenn jüdische Studenten aufgefordert werden sich von ihrem Zionismus zu distanzieren, um sich progressive Themen auf dem Campus zueigen zu machen, dann werden sie aufgefordert einen Teil ihre Jüdisch seins zu leugnen. „Zionist zu sein bedeutet das Recht auf jüdische Selbstbestimmung im angestammten Heimatland der Juden zu unterstützen“, schrieb Lewin. „Wenn ich die Tatsache feiere, dass Juden einmal mehr in das Land Israel zurückgekehrt sind, wenn ich feiere, dass der jüdische Staat existiert, dann bin ich Zionist. Diejenigen, die gegen den Zionismus sind, bestreiten den Juden dieses Recht.“

Bemühungen Antisemitismus auf eine Art zu definieren, die seine aktuelle Erscheinungsform in Bezug auf die Diffamierung des jüdischen Staats integriert, erleben wir jetzt seit einigen Jahren, schon bevor die IHRA-Definition an Boden gewann. Und so, wie es auch jetzt geschieht, waren israelfeindliche Aktivisten und linke Professoren und Gruppen gleichermaßen hartnäckig darin jedem Versuch zu widerstehen ihre Bekundungen und ihr Verhalten als fundamental antisemitisch zu definieren.

2016 übernahm z.B. ein parteiübergreifender Gesetzesentwurf des Kongresses, H.R. 6421/S. 10 (das Gesetz Antisemitismus-Bewusstsein), die lange überfällige Aufgabe, nämlich das „Verständnis für die Parameter zeitgenössischen judenfeindlichen Verhaltens zu verbessern und das Bildungsministerium bei der Entscheidung zu unterstützen, ob eine Untersuchung des Antisemitismus unter Titel VI berechtigt ist“.

Das Bildungsministerium ist wegen der verstörenden Situation des wiederauflebenden Antisemitismus an Universitäten gewarnt worden, aber frühere Bewertungen der Verstöße gegen Titel VI waren unpräzise und „boten keine Anleitung zu aktuellen Erscheinungsformen des Antisemitismus, einschließlich diskriminierenden antisemitischen Verhaltens, das als antiisraelisch oder antizionistisch verbrämt wird“.

Das war den Kritikern alles zu viel, auch der moralisch tendenziösen, böswilligen Gruppe Jewish Voice for Pease (JVP), die sofort die Intention des Gesetzes verurteilte und einer Presseerklärung zwei Briefe mit den Unterschriften von 60 Judaistik-„Wissenschaftlern“ und 300 „besorgten“ jüdischen Studentenaktivisten anhängte.

Eindeutig sich der aktuellen Seuche antiisraelischen, antisemitischen Campus-Aktivismus nicht bewusst (an dem sie nicht zufällig aktiv und mitschuldig war) verhöhnen JVP und diese Dozenten und Studenten den Anti-Semitism Awareness Act als fehlgeleitet und gefährlich, nicht weil er ein Mittel bietet endlich in der Lage zu sein Fälle zu identifizieren, in denen antisemitisches Reden und Verhalten Campus-Gemeinschaften zu infizieren, sondern weil sie – scheinbar irrational – glaubten, dass jüdische Studenten seien tatsächliche und potenzielle Opfer nicht von linken und muslimischen Studentengruppen (was sie klar und nachweislich sind), sondern von rechtsextremen Gruppen, ermutigt – so bringen sie vor – von der Wahl Donald Trumps.

Diese Täter israelfeindlicher Agitation hatten jetzt Jahre lang eine bösartige Kampagne zur Dämonisierung und Delegitimierung Israel geführt und es war erstaunlich, dass JPV und diese trügerischen Forscher und Studenten die gesamte faktische und schändliche Chronologie (für die sie zentrale Anstifter und Cheerleader der BDS-Kampagne gewesen sind) ignorierten und versuchten stattdessen das Hirngespinst zu verewigen, die wahre Bedrohung jüdischer Studenten und anderer Israel-Anhänger kämen von den immerwährenden Buhmännern der Linken, dem irren Rand der Weiße-Macht-Extremisten, von denen willentlich blinde Aktivisten glauben und andere glauben machen wollen, sie seien die Haupttäter judenfeindlichen Fanatismus.

Gleichermaßen veröffentlichten 40 Judaistik-Professoren 2014 die Anprangerung einer Studie, die Dozenten benannte, die als „israelfeindliche Einseitigkeit oder möglicherweise sogar antisemitischer Rhetorik“ ausdrückend identifiziert wurden.

Während die 40 akademischen „Schwergewichte“ behaupteten, sie würden – natürlich – als Teil ihres Lehrauftrags Antisemitismus total ablehnen, waren sie gleichermaßen von den Taktiken und möglichen Auswirkungen des Berichts der AMCHA-Initiative abgestoßen, einer umfassenden Besprechung der Einstellungen von rund 200 Dozenten zu Israel, die während des Gaza-Konflikts von 2014 eine Online-Petition unterschrieben, die zu einem akademischen Boykott israelischer Wissenschaftler aufrief – Akademiker, von denen die Petitionäre behaupteten, sie seien Komplizen bei der „jüngsten humanitären Katastrophe, die von Israels neuem militärischen Angriff auf den Gazastreifen verursacht wurde“.

„Wir glauben, die Dozenten, die diese Petition unterzeichnet haben, könnten gegen den jüdischen Staat derart voreingenommen sein, dass sie nicht in der Lage sind akkurat oder fair über Israel oder den arabisch-israelischen Konflikt zu lehren; sie könnten sogar antisemitische Sprachbilder in ihre Vorlesungen oder Kursdiskussionen einfließen lassen“, schrieben Tammi Rossman-Benjamin und Leila Beckwith, Mitbegründer der AMCHA-Initiative, einer Organisation, die Vorfälle von Campus-Antisemitismus nachverfolgen und den Bericht schrieben.

Die Dozenten nannten „das Tun des AMCHA erbärmlich“; sie waren von der „Technik der Beobachtung von Vorlesungen, Symposien und Konferenzen“ durch die Organisation vor den Kopf gestoßen; das, glauben sie, „belastet die Grundprinzipien akademischer Freiheit, auf der die amerikanische Universität aufgebaut ist“. Das ist für Akademiker eine ziemlich atemberaubende Behauptung, nämlich dass es dem Kernauftrag höherer Bildung widerspricht, von Dozenten öffentlich zum Ausdruck gebrachte Ideen und Lehre dürften nicht untersucht und beurteilt werden und dass sogar mit anlegen gewisser Standards der Objektivität an den Unterricht eines bestimmten Dozenten „die Herangehensweise der AMCHA alle außer den schmalsten intellektuellen Richtungen abriegelt“, weil Akademiker, die nicht wollen, dass der Inhalt ihrer Leistungen tatsächlich auf die Qualität ihrer Forschung untersucht wird, wie sie immer gerne sagen, „abschreckende Wirkung auf Forschung und Lehre haben“.

Kann irgendjemand glauben, wenn die AMCHA-Initiative oder eine andere Organisation einen Bericht ausgegeben hätte, der die Existenz von endemischem Rassismus oder Homophobie oder Sexismus oder Islamophobie in universitärer Kursarbeit offenbart und Studenten gewarnt hätte, die negativ betroffen sein könnten, sie sollten sich von Kursen fernhalten, die diese Dozenten geben, dass dieselben 40 nichtsnutzingen Dozenten solche Berichte als möglicherweise negative Auswirkungen auf Lehre und Lernen habend gebrandmarkt hätten?

Niemand sagt diesen toxischen Israelhassern, sie sollte still sein – oder nicht einmal Antisemitisches zu äußern. Was Arbeitsdefinitionen wie die der IHRA und das Antisemitismus-Bewusstseinsgesetz zu erreichen hoffen, ist denen zu erlauben, die vorgeben nur antiisraelisch zu sein, aber in Wirklichkeit antisemitisch sind, auch als solche identifiziert zu werden. Die Maßnahmen sind nicht dazu geschaffen Äußerungen zu kriminalisieren oder zu unterdrücken, selbst was wir als „Hass-Reden“ bezeichnen würden, obwohl Israelhasser in Zukunft nicht mehr so erfolgreich sein könnten ihre judenfeindliche Bigotterie so erfolgreich zu tarnen, wie sie dabei gewesen and, wenn sie vorgeben sich nur um die Rechte der Palästinenser zu sorgen und die Politik des jüdischen Staates zu attackierten.

Es mag für diese Israelhasser unangenehm und sogar peinlich sein als das bezeichnet zu werden, was sie sind – radikale, fehlgeleitete Aktivisten, deren unerbittliche Gift-Kampagne gegen den jüdischen Staat und seine Anhänger sich regelmäßig in puren Antisemitismus verwandelt – aber mit ihren Bemühungen die Schuld für den Pesthauch des dunklen Fanatismus an Universitäten anderen zuzuschreiben, zu dessen Schaffung sie selbst beigetragen haben, zeigt, wie entscheidend Mittel wie die IHRA-Definition sind und warum ihre Annahme und ihr Einsatz wichtig dafür sind zu helfen „den ältesten Hass“ endlich aus Institutionen höherer Bildung zu entfernen.

125. Jahrestag

Dry Bones, 18. August 2022

BDS-Gruppen sind schwer damit beschäftigte eine Reihe von Demonstrationen gegen die offizellen FEiern zum 125. Jahrestag des Ersten Zionistischen Kongresses zu planen, der am 29. August 1897 im schweizerischen Basel stattfand.

Deutschland muss sein Verbot von Hisbollah-Terroraktivitäten umsetzen

Kanzler Olaf Scholz sollte die Verhaftung aller Mitglieder der Terrorbewegung anordnen und alle ihre Moscheen und Vereine in der BUndesrepubik schließen.

Benjamin Weinthal, JNS.org, 7. Februar 2022

Mit großem Tamtam kündigte Berlin im April 2020 an, es habe alle Aktivitäten der libanesischen Terrorbewegung Hisbollah auf dem Territorium der Bundesrepublik verboten. Das Verbot bleibt allerdings folgenlos, weil Deutschland und seine 16 Bundesländer es weitgehend ablehnen es durchzusetzen.

Nach Angaben eines Geheimdienst-Berichts des niedersächsischen Verfassungsschutzes aus dem Jahr 2021 stieg die Zahl der Hisbollah-Anhänger und –Mitglieder in Deutschland von 1.050 im Jahr 2019 auf 1.250 im Jahr 2020. Trotz des Verbots hat Deutschland sie nicht festgenommen. Beachten Sie, dass lediglich drei Hisbollah-Aktive es schafften 2012 in Bulgarien einen Reisebush zu sprengen, was die Ermordung von fünf Israelis und ihrem bulgarisch-muslimischen Busfahrer zur Folge hatte.

Die Hisbollah bleibt in Europa eine tödliche Bedrohung für Juden und Israelis.

Richard Grenell, der ehemalige US-Botschafter in Deutschland, der weitgehend dafür verantwortlich war Berlin anzutreiben ihr Hisbollah-Verbot zu erlassen, twitterte im Juni 2021: „Es ist gut, dass die Deutschen letztes Jahr den Schritt unternahmen die Hisbollah trotz der Tatenlosigkeit der EU zu verbieten. Die deutsche Regierung hat jetzt mehr rechtliche Mittel die Hisbollah auszuschalten und ihre Anhänger zu verhaften.“

Die drängende Frage lautet: Wird Deutschland samt seinen Bundesländern das neue Rechtsmittel und Terrorbekämpfungsmittel nutzen, um gegen die Hisbollah-Aktivitäten vorzugehen?

Nehmen wir das beunruhigende Beispiel des südwestlichen Bundeslandes Baden-Württemberg, wo die Hisbollah Ammoniumnitrat lagerte und derzeit 75 aktive Handelnde hat, so der jüngste Verfassungsschutz-Bericht des Landes.

Hisbollah-Terroristen haben Ammoniumnitrat verwendet, um in Argentinien, Großbritannien, Bulgarien, Zypern und Frankreich Bombenanschläge zu verüben und derselbe Sprengstoff zerstörte den Hafen von Beirut im August 2020, wobei 218 Menschen getötet sowie mehr als 7.000 verletzt und geschätzte 300.000 Menschen obdachlos gemacht wurden; außerdem gab es mehr als $15 Milliarden an Schäden.

Im September 2020 kontaktierte mich Timur Lutfullin, ein parlamentarischer Berater des FDP in der baden-württembergischen Landesregierung und stellte fest, dass er zusammen mit zwei Politikern „sie Initiative bezüglich der Hisbollah-Aktivitäten in Baden-Württemberg vorbereitete“.

Die Initiative kam in Form eines Fragebogens, der Antworten seitens der Landesregierung dazu haben wollte, wie die Hisbollah in der Lage sein konnte, in Baden-Württemberg Sprengmaterial zu lagern und was das Land unternimmt, um die Terrororganisation zu bekämpfen.

Lutfullin fügte hinzu: „Wir würden das Sache gerne in der Öffentlichkeit weiter verfolgen und den Druck auf unsere Regierung erhöhen.“

Das Gefühl der Dringlichkeit wegen der Hisbollah-Aktivitäten in Baden-Württemberg hat sich intensiviert, weit aufgedeckt wurde, dass Michael Blume, der mit der Bekämpfung des Antisemitismus Beauftragte des Landes, über Likes und Retweets eines Twitter-Accounts eines Axel Mylius förderte, der Berichten zufolge ein deutscher Antisemit ist, der in Berlin eine radikal-islamistische Initiative startete. Mylius ist ein ehemaliger „großer Freund“ und wahrscheinlich immer noch ein Unterstützer) der finanziellen Hauptsponsors  und Verbündeten der Hisbollah – der Islamischen Republik Iran.

Dokumente zeigen, wie Mylius unter dem Namen „Ombar Mylius“ bei einer Gedenkveranstaltung in der Botschaft Teherans in Berlin die antisemitische Islamische Revolution von 1979 feierte. Mylius wird vom Thinktank Mena-Watch in Wien als antisemitisch bezeichnet.

Mylius‘ Twitter-Account hat Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen, Gilad Erdan, den israelischen Finanzminister Avigdor Lieberman und den ehemaligen Premierminister Benjammin Netanyahu mit Faschisten gleichgesetzt, klare Beispiele zeitgenössischen Antisemitismus. Blume widersprach den Vergleichen nicht, als Presseanfragen geschickt wurden; er schwieg auch zu den Gefahren, die die Terrororganisation Hisbollah in Baden-Württemberg darstellt.

All das hilft zu erklären, warum die prominente jüdische Menschenrechtsorganisation Simon Wiesenthal Center Blume auf ihre Liste der „Top 10“ der schlimmsten Ausbrüche von Antisemitismus weltweit des Jahres 2021 setzte.

Blume, schrieb das SWC, „hat seit 2019 fortgesetzte Aktivitäten in den sozialen Medien, wo er einem Facebook-Posting einen Like gab, mit dem der Zionismus mit den Nazis gleichgesetzt wurde. Er hat seitdem weiter judenfeindliche, israelfeindliche und verschwörerische Twitter-Accounts „geliket“.

Daniel S. Mariaschin, Generaldirektor von B’nai Brith International, sagte über Blume: „Es ist erschütternd, dass ein öffentlicher Bediensteter, dem die Bekämpfung von Antisemitismus anvertraut ist, Facebook-Vergleichen  „Likes“ gibt, die den Zionismus mit dem Nationalsozialismus gleichsetzen, ganz zu schweigen davon, dass er sich nicht gegen eine Bank zu Wort meldet, die unter ihren Kunden eine Organisation hat, die sich der Delegitimation Israels verschrieben hat und kein Ende der Beziehungen zwischen Freiburg und einem iranischen Regime fordert, das Völkermord-Aufrufe zur Vernichtung Israels ausgibt.“

Die Stadt Freiburg in Baden-Württemberg hilft sowohl den Iran – laut US-Regierung der schlimmste Staatssponsor von Terrorismus und Antisemitismus –  und Irans Stellvertreter Hisbollah massenkompatibel zu machen.

Mariaschin fügte an: „Das scheint ein weiteres Beispiel der Bequemlichkeit zu sein ungestraft gegen Israel zu schießen. Beim zeitgenössischen Antisemitismus geht es sehr stark um die Kampagne den jüdischen Staat zu dämonisieren. Diese Realität zu begreifen sollte unbedingt eine Voraussetzung dafür sein einen Posten zu bekleiden, der diejenigen anprangern soll, die diese Art eklatanter Diffamierung betreiben.“

Michael Wolffsohn, ein hervorragender deutsch-jüdischer Historiker und Kommentator des modernen Antisemitismus, sagte der schweizerischen Zeitung NZZ, dass Blume die Sache der Antisemiten fördert. „Deshalb mein vereinfachtes Fazit: Blume ist ein ‹nützlicher Idiot› der Antisemiten“, sagte Wolffsohn.

Blume sollte von seinem Posten entlassen werden, weil der weiterhin die Bedrohung durch die Hisbollah in seinem Bundesland ignoriert. Genauso beunruhigende sind Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl und Ministerpräsident Winfried Kretschmann, die Blumes Attacken auf Juden und Israel freigeben und es ablehnen gegen die Hisbollah durchzugreifen.

Hans-Ulrich Rülke, ein FDP-Mitglied des baden-württembergischen Landtags, sagte: „Strobl muss endlich handeln und mit der Hisbollah verbundene Organisationen daran hindern Hassprediger nach Baden-Württemberg einzuladen und Geld für terroristische Zwecke zu sammeln.“

Die Aktivitäten der Hisbollah beschränken sich nicht auf Baden-Württemberg. Die Mitglieder der Organisation und ihr Netzwerk finden sich kreuz und quer durch das mitteleuropäische Land. In Niedersachsen gibt es 180 Hisbollah-Mitglieder und Anhänger, 20 mehr als 2019.

Wenn es Deutschland wirklich ernst ist mit dem Verbot der Hisbollah-Aktivitäten, sollte Kanzler Olaf Scholz die Verhaftung aller Mitglieder der Terrorbewegung anordnen und ihre Moscheen und Vereine in der Bundesrepublik schließen.