Das Blut an ihren Händen

David Collier, Beyond the Great Divide, 14. April 2022

Im gesamten antizionistischen Aktivistenkreis (und das schließt Medien, akademische Welt, Politik und NGOs ein) gibt es Leute, die Zionisten als untermenschliche Übeltäter darstellen. Die Lügen, die diese Leute erzählen und der Hass, den sie verbreiten, haben Folgen in der realen Welt. Diese Leute haben das Blut Unschuldiger an ihren Händen.

Das Blut fließt auf israelischen Straßen

In nur den letzten Wochen sind vierzehn Israelis von arabischen Terroristen ermordet worden. Lassen Sie mich einfach mit dem Offensichtlichen beginnen: Diejenigen, die für die Terroranschläge in Beer Sheva, Hadera, Bnei Brak und Tel Aviv direkt verantwortlich sind, sind die Terroristen, die die brutalen Gemetzel ausführten.

Aber Terrorismus ist nie einfach nur ein Mann mit einer Waffe. Niemand wacht morgens auf und glaubt, er sollte hingehen und Zivilisten abschlachten – außer er ist in einer ideologisch verdrehten Umgebung darauf vorbereitet worden das zu tun. Terroristen glauben immer, dass ihre furchtbaren Verbrechen gerechtfertigt sind.

Und diese Schlüsseltatsache ist richtig wichtig, wenn über Israel diskutiert wird. Denn hinter den Kugeln und Messern, hinter denen, die auf israelischen Straßen unschuldige Zivilisten abschlachten, selbst hinter den radikalislamischen Terrororganisationen – steckt eine gut geölte Industrie des Judenhasses mit internationalen Fabriken, die am Fließband endlos Material ausspucken, das die Monster, die Juden töten wollen, möglich machen, sie stärken und ihnen Rechtfertigungen verschaffen.

Millionen Menschen, die weit von der tatsächlichen Konfliktzone entfernt sind, konsumieren diesen Hass ebenfalls – und dann verbreiten und unterstützen sie die Lügen und dämonisierende Propaganda über Israel. Am Ende finden all diese judenfeindlichen Desinformationen zusammen, um eine bösartige Atmosphäre zu schaffen, die den Mord an unschuldigen israelischen Zivilisten vernünftig begründet. Die Lage ist dieser Tage derart verdreht worden, dass radikalislamistische Terrororganisationen oft mit westlichem Publikum spielen.

Und wir alle begreifen dieses Konzept, egal, wo wir im politischen Spektrum stehen. Als Jo Cox ermordet wurde, wurde der anklagende Finger viel weiter ausgestreckt als nur auf Thomas Mair. Und als Patrick Wood Crusius bei einer Massenerschießung in El Paso in Texas 23 Menschen abschlachtete, verschwendete die New York Times keine Zeit und macht die von Donald Trump geschaffene Atmosphäre dafür verantwortlich.

Sprachgebrauch ist wichtig. Die Wahrheit ist wichtig.

Die dunkle Wahrheit

Der Israel hassende Guardian begreift Ursache und Wirkung nur allzu gut; er verweist regelmäßig auf die hasserfüllte Atmosphäre, die zu mörderischer Gewalt beiträgt – aber genauso wie die New York Times (die der Dämonisierung des Zionismus genauso schuldig ist) können sie diese Verbindung nur sehen, wenn es aus ihrer Sicht politisch von Bedeutung ist:

„Rechtsextreme Terroristen füttern den Hass, der oft von Eliten befeuert wird, wenn es ihnen passt.“

Angesichts dessen, dass der Guardian eines der bemerkenswertesten Medienorgane in Großbritannien, von Israel besessen ist, Desinformation verbreitet und den Zionismus dämonisiert, hat selten komplett fehlendes Selbstbewusstsein, das so offensichtlich ist, wie im Zitat oben.

Es gibt einige Spieler in dieser Industrie, auf die wir bereits mit dem Finger zeigen. Das „Geld für Mord“ der PA, mit dem zu Terrorakten gegen Israel ermutigt und diese belohnt werden, ist das vielleicht am häufigsten angeführte Beispiel. Machen wir uns nichts vor: Wenn man Terroristen und ihre Familien tatsächlich belohnt – dann kann man kaum argumentieren, dass man kein Blut an den Händen hat.

Aber die Wahrheit ist weit finsterer und umfasst weit mehr als nur diejenigen, die den Terroristen und ihren Familien finanzielle Sicherheit versprechen.

Was ist mit denen im Westen, die die palästinensische Autonomiebehörde als Moderate propagieren (die PA steht hinter „Geld für Mord“)? Oder den Nationen, die die PA finanzieren – oder die UNRWA finanzieren, die UNO-Organisation, die geschaffen wurde, um den Konflikt lebendig zu halten und die tatsächlich Klassenräume in Schulen nutzt, um palästinensische Kinder judenfeindlichen Hass zu lehren.

Oder wir können einen Blick viel näher an Zuhause werfen. Denn Judenhasser sind immer hungrig, es gibt eine Unzahl an NGOs, Journalisten und Aktivisten (was heute alles so ziemlich dasselbe ist), die den jüdischen Staat unter ein Mikroskop legen und ihn einer Inspektion unterziehen, den kein Staat der Welt überleben würde. Um ihnen zu helfen werden die palästinensischen Kinder pflichtbewusst losgeschickt um sich den Soldaten entgegenzustellen, die Steinewerfer hinter sich – und 100 Kameras, die alle versuchen den irreführendsten Blickwinkel einzufangen.

Fast jeder Artikel zu Israel, jeder Bericht, der dieser Tage im Westen auftaucht, wurzelt in verdrehter Berichterstattung und vorsätzlichen Fiktionen.

Amnesty International verbreitet Hass

Nehmen wir Amnesty International. Die NGO hat Jahrzehnte damit verbracht den Staat Israel zu dämonisieren. Erst vor kurzem schrieb sie einen Bericht, der fälschlich behauptete Israel praktiziere „Apartheid“. Gehen Sie online und Sie werden sehen, dass ihr Bericht in jedem Thread über Israel sozialen Medien als „Wahrheit“ geteilt wird.

Aber Amnestys Bericht ist Blödsinn. Die interne Informationsversorgungskette von Amnesty ist voll von Palästinensern mit nichts als einer langen Geschichte des Propagierens extrem israelfeindlicher Rhetorik in ihren Lebensläufen. Einer der Schlüsselmitarbeiter, der sogar auf der Pressekonferenz war, die den Bericht veröffentlichte, hatte früher Bilder von palästinensischen Terroristen in seinem Facebook-Profil.

Viel zu viele der Mitarbeiter von Amnesty beschäftigen sich zwanghaft mit dem Zionismus und Israel, auch wenn sie andernorts als Augen der NGO tätig sind. Diese gesamte Einseitigkeit ist absurd, beängstigend und eindeutig in judenfeindlichen Rassismus eingebettet und sie bedeutet, dass alles, was die Amnesty-Fabrik produziert, durch tief verwurzelten Antisemitismus befleckt ist.

Was dazu führt, dass Amnesty International gehässige und dämonisierende Fake News über Israels Charakter verbreitet. Lügen werden ausdrücklich geschaffen, um die Menschen emotional zu erschüttern. Amnesty bringt diese Lügen genau deshalb heraus, um Wut zu schüren.

Eine Tatsache: Terroristen haben in den zwei Monaten seit Amnestys Apartheid-Lüge mehr Zivilisten im Israel von vor 1967 ermordet als in vielen Jahren zuvor. Zufall? Vielleicht.

Eine Welt voller Lügen

Israels Feinde falsch zu verstehen und falsch zu lesen ist keine Verteidigung. Von obsessivem Antisemitismus getriebene Ignoranz ist keine Entschuldigung. Amnesty steckte viele Ressourcen in die Veröffentlichung von Hass und die Verbreitung der Lüge, dass die einzige Demokratie in der MENA-Region[1] ein bösartiges Regime ist. Man müsste dumm sein zu behaupten, diese Lügen hätten keine Folgen in der realen Welt.

Auf der grundlegendsten Ebene – Spenden sind ein klares Beispiel – spenden Leute, die diese Lügen für wahr halten, eher für eine Sache, die die palästinensische Flagge tragen, als für eine, die das nicht tut. Bettler aus dem Gazastreifen, die Facebook nutzen, um sich mit Aktivisten zu verbinden, damit sie Hilfe zu erhalten „um ihre Kinder zu ernähren“, werden mit größerer Wahrscheinlichkeit belohnt. Sehr wenig des Geldes, das palästinensische Hände erreicht, wird wirklich dafür genutzt Leben zu verbessern – tragischerweise trifft das Gegenteil zu – es wird fast alles verwendet, um genau die Hass-Industrie zu stärken, die die Fake News schafft, die überhaupt erst zu den Spenden führte.

Stellen Sie sich eine Welt vor, die die Wahrheit erzählt. Einen Ort, an dem der palästinensische Terror keine Verfechter im Westen und kein Publikum hat, mit dem gespielt wird. Eine Welt, in der palästinensische Propagandisten aus dem Zusammenhang gerissene Bilder posten – und niemand teilt sie. Stellen Sie sich eine Welt vor, in der Israelis als menschliche Wesen behandelt werden.

Es kann wenig Zweifel geben, dass das Niveau der Gewalt enorm zurückgehen würde. Sobald Sie die Hass-Industrie wegnehmen, die die Gewalt unterstützt und aufrechterhalten hat fällt der gesamte Konflikt auseinander. Wie viele Leben würde das gerettet haben? Auf allen Seiten? Zahllose.

Aber das Gegenteil ist wahr. Sehen Sie sich einfach nur an, was online los ist. Israelis werden dämonisiert und als „Übeltäter“ dargestellt, unter Verwendung derselben Art von Sprachgebrauch, der immer für die Juden reserviert war. „Zionisten“ sind „Ungeziefer“, „untermenschliche“ „Monster“ und einzigartig „böse“.

Das findet nicht in einer versteckten Geheimgruppe statt. An unseren Universitäten werden aus Israelis untermenschliche, üble Monster gemacht. Staatlich werden im 21. Jahrhindert Umfelder finanziert, in denen Juden oft die Notwendigkeit verspüren ihre Identität zu verbergen. Auch in unseren Schulen, Kirchengruppen und Gewerkschaften. Sogar manche Künstler beteiligen sich – stellen sicher, dass ihren Fans „die Wahrheit gesagt“ wird über das, was die „Zionisten“ tun. Dann gibt es die Jauchegrube der sozialen Medien. Plötzlich erkennt jeder in Sachen Ukraine „russische Propaganda“? Wo sind die alle die letzten Jahrzehnte gewesen?

Unterstützung generieren

Die Unterstützung, die das auf der Straße generiert, wird in den Konflikt selbst zurückgeleitet – nicht an normale Palästinenser, die in Ramallah oder Jericho leben, sondern zu den Aktivisten, also denen, die die Lügen überhaupt erst ausbreiten. Ein Aktivist wie Mohammed El Kurd kann sein Glück wahrscheinlich nicht fassen. Er kann alles sagen, mag es noch so hanebüchen sein – und die Leute werden seine Lügen schlucken und ihm applaudieren; sie können ihm sogar tausende Pfund bezahlen, damit er an ihrer Universität auftaucht, um den Studenten das persönlich zu erzählen.

Von Trocaire in Irland bis zu CAABU[2] in Großbritannien oder SJP[3] in den USA sind sie alle darin verwickelt. Und das ist schon so, bevor wir die „Solidaritätsgruppen“ wie PSC, SPSC, IPSC oder JVP erwähnen.[4]

Auch Politiker sind besessen von Israel und teilen regelmäßig hasserfüllte Medienorgane wie Mondoweiss und Electronic Intifada mit ihrer Wählerschaft. Diese Leute puschen diesen Antisemitismus auf die Straßen und tiefer in die Gesellschaften, in denen sie leben – wo er dann wie ein Virus agiert.

Das ist zum Teil durch den Elefanten im Raum verursacht: den Aufstieg des Islamismus im Westen und den Einfluss, den dieser auf unseren Straßen hat. Islamisten betrachten Israel als „islamisches Land“ und betreiben einen religiösen Krieg, um es zurückzuholen. Es gibt heute in Westminster Abgeordnete, die es nicht wagen würden sich dem zunehmenden islamistischen Einfluss in ihrem Wahlbezirk zu widersetzen und die Rhetorik dieser Politiker wird immer antizionistischer. Und was in Westminster abläuft, ist nur ein Bruchteil dessen, was auf der Ebene der Führungsgremien einiger Bereiche stattfindet. Am besten ist das an Universitäten zu sehen, wo die neue Präsidentin der NUS[5] schon in der Vergangenheit völkermörderisch judenfeindliche Rhetorik angeschoben hat. Sie ist nur eine von vielen Extremisten, die heutzutage an unseren Universtäten aktiv sind. Das ist ein Thema, das viel zu wenige offen diskutieren wollen.

All das macht das Laben für jüdische Menschen in Großbritannien oder den USA schwer. „Sieg für die Intifada“ ist nicht nur eine Plakette zum Verkauf bei weit linken Veranstaltungen. „Globale Intifada“ ist nicht nur eine leere Phrase. Die Worte „Khaybar Khaybar“ bedeuten etwas. Und das alles gibt den radikalislamischen Terroristen grünes Licht.

Diese Normalisierung judenfeindlichen Hasses im Westen mag die aktuellen Gewalttaten nicht direkt verübt haben, bei denen 14 Israelis ermordet wurden. Aber von Amnesty und der BBC bis zur New York Times spielen sie alle ihren Teil bei der Dämonisierung des Zionismus. Wenn also die Atmosphäre, die zu formen sie helfen, tote Israelis zur Folge haben, dann haben sie alle das Blut Unschuldiger an ihren Händen.


[1] Middle East and North Africa

[2] Council for Arab-British Understanding

[3] Students for Justice in Palestine

[4] Palestinian Solidarity Campaign, Scottish Palestine Solidarity Campaign, Ireland-Palestine Solidarity Campagn, Jewish Voice for Peace

[5] National Union of Studens (die britische nationale Studenten-„Gewerkschaft“)

Studien zeigen: Der extreme Hass auf Zionismus geht Hand in Hand mit klassischem Judenhass

Elder of Ziyon, 29. März 2022

Der New Zealand Jewish Council veröffentlichte am frühen Mittwochmorgen Neuseeland-Zeit eine Studie zu antisemitischen Einstellungen im Land.

Wie bei ähnlichen Studien aus dem letzten Jahrzehnt wird eine Reihe Fragen gestellt, um herauszukitzeln, ob der Befragte antisemitische und antizionistische Meinungen hegt.

Die Studie stellte eine hohe Übereinstimmung zwischen denen fest, die die antizionistischsten Ansichten haben und denen, die die meisten klassisch antisemitischen Ansichten haben:

Zweiundzwanzig Prozent der Neuseeländer hegen zwei oder mehr klassisch antisemitische Ansichten (bei acht Fragen) und 25% hegen zwei oder mehr zionophobische Ansichten (bei sieben Fragen). Diese Studie stellte fest, dass es eine Beziehung zwischen denen gibt, die zionophobische Ansichten und denen, die klassisch antisemitische Ansichten hegen. Sie zeigt, dass je extremer antiisraelische Ansichten jemand hegt, an desto mehr klassisch antisemitische Sprachbilder glauben sie und umgekehrt. Zum Beispiel gibt es eine Chance von nur 25%, dass jemand, der vier klassisch antisemitische Ansichten hegt, keine antiisraelisch antisemitischen Ansichten hegt und nur eine Chance von 29%, dass jemand, der vier israelfeindlich antisemitische Ansichten hegt, keine klassisch antisemitischen Ansichten hegt. Das entspricht einer Studie in Großbritannien, die ebenfalls eine klare empirische Verbindung zwischen den beiden Formen des Antisemitismus zeigte.

Ich hatte die hohen Ergebnisse der britischen Studie gesehen, aber nicht die Analyse der Verbindung zwischen klassischen Einstellungen und israelfeindlichen Einstellungen.

Der Zusammenhang, an dem sich Antisemitismus und Antizionismus treffen, liegt vielleicht in den Fragen, die Israel mit Nazideutschland vergleichen. In der neuseeländischen Studie stimmten 12% zu, dass „israelische Regierungspolitik der des Nazi-Regimes ähnelt“. In der jüngsten britischen Studie stimmten 24% zu, dass „Israel die Palästinenser behandelt, wie die die Nazis die Juden behandelten“. Dem stimmten 2019 noch 31% zu!

Die andere Frage, die in Neuseeland, aber nicht in Großbritannien gestellt wurde, ist auch ein weiterer Hinweis, wo linke Antisemitismus klassische Antisemiten widerspiegeln: 14% stimmten zu, dass „Juden weiße Privilegien haben“.

(Weil die genauen Ergebnisse noch nicht offiziell veröffentlicht wurden, zeige ich hier nicht die wichtigen Ergebnisse der Umfrage.)

Gedankenverlorenes Territorium: Mordopfer erleichtert – der Killer ist nur Antizionist, nicht Antisemit

„Antizionismus ist etwas völlig anderes – er nimmt einfach diese Sprachbilder und ersetzt ‚jüdisch‘ durch ‚zionistisch‘ und damit ist alles in Ordnung.“

PreOccupied Territory, 14. März 2022

Southfield, 14. März – Eine Frau, die bei einem Massaker in einer Synagoge getötet wurde, gab ein metaphorisches Ausatmen von sich, als sie erfuhr, dass der Mann, der ihr bei einem Schusswaffenanschlag das Leben nahm, sei ein radikaler Antiisrael-Aktivist, der ihr Gotteshaus nicht notwendigerweise beschoss, weil er eine Feindseligkeit speziell gegen Juden als Juden hat, sondern weil er den Schauplatz mit Unterstützung für Israel assoziierte; das machte ihren Tod irgendwie besser.

Sharon Friedman (50) erlag gestern ihren Schusswunden, die sie erlitt, als Mohammed Schati (30) am Samstagmorgen die Gemeinde Ohel Abraham in einem Vorort von Detroit betrat und das Feuer eröffnete. Er tötete vier Menschen und verletzte sechzehn weitere, bevor er sich selbst das Leben nahm. Die Polizei entdeckte aktuelle Posts von Schadi in den sozialen Medien, die antizionistische Inhalte und Anschuldigungen enthalten, zu Gewalt gegen zionistische Institutionen aufriefen und Änderungen in der amerikanischen Außenpolitik gegenüber dem jüdischen Staat forderten. Diese Entdeckungen führten dazu, dass Friedman, deren Seele ihren Körper Dienstagnachmittag verließ, Erleichterung äußerte, dass ihr Killer zumindest nicht wegen ihres Judentums auf sie schoss.

„Ich muss sagen, ich bin jetzt etwas weniger ängstlich“, gab die tote Friedman zu, die einen Ehemann und vier Kinder hinterlässt. „Es wäre viel problematischer gewesen herauszufinden, dass er einfach nur ein Antisemit ist. Wir haben so viel durch Antisemiten gelitten und das ist eine so gefährliche Ideologie. Zumindest war es lediglich ein antizionistischer Anschlag. Ich war da eine Weile sehr in Sorge.“

Friedman fügte hinzu, dass die verstörenden Folgen für den Anschlag auf Juden per se und nicht auf Zionisten ihr Alpträume beschert hätten, wenn sie in ihrem Sterbezustand dazu noch in der Lage gewesen wäre. „Antisemitismus bringt dich an alle möglichen dunklen Orte. Die Gewalt, selbst nur die Drohung mit Gewalt, zielt immer darauf die Sicherheit der Juden und ihr Gefühl für ihren Platz in der Welt zu untergraben – ich wollten einfach nicht dahin kommen. Es ist eine Weltanschauung, die so viel Böses heraufbeschwört und hervorruft, so viele korrupte und heimtückische Sprachbilder über jüdische Macht, jüdische Vormachstellung und die Notwendigkeit jüdische politische Rechte einzuschränken, weil sie die Rechte anderer verletzen. Antizionismus ist etwas ganz anderes – er nimmt einfach diese Sprachbilder und ersetzt ‚jüdisch‘ durch ‚zionistisch‘ und damit ist dann alles in Ordnung.“

Persönlichkeiten aus der Gemeinschaft müssen noch sagen, ob sie, wenn sie der Familie Friedman bei der Beerdigung oder während der Schiwa kondolieren, versuchen werden den Witwer, die Waisen, die Schwiegerkinder und die trauernde Schwester zu trösten, indem sie herausstellen, dass sie zumindest von einem Antizionisten getötet wurde und nicht von einem Antisemiten.

„Horden zionistischer Siedler werden Korruption, Sex-Tourismus und Spionage nach Marokko bringen“

Elder of Ziyon, 15. März 2022

Algerie Presse Service fand einen antiisraelischen Marokkaner, der wegen des ersten Flugs von Royal Air Maroc nach Tel Aviv Schaum vor dem Mund hatte.

Das makzenische System [Marokko] hat das Tempo der Normalisierung mit dem zionistischen Gebilde auf eine „hysterische“ Weise erhöht, damit in Kürze alle Sektoren abgedeckt sind, einschließlich des Lufttransports, bei dem am Sonntag der erste direkte Flug zwischen Marokko und dem zionistischen Gebilde gestartet wurde, trotz Warnungen von Menschenrechtsorganisationen und Gegen der Normalisierung, den Tourismus nicht zu normalisieren, der als „neue Kolonisierung des Königreichs“ betrachtet wird.

Der Leiter der marokkanischen Kommission zur Unterstützung der Angelegenheiten der Nation, Abdel Samad Fathi, warnte … die Eröffnung einer direkten Flugverbindung zwischen dem zionistischen Gebilde und Marokko ziele darauf „die Zionisten in die Lage zu versetzen über das Tor des Tourismus in Marokko einzumarschieren und das, nachdem die Tore den besetzenden Siedlerhorden geöffnet wurden, damit sie die Heimat betreten.“

Er hoch in diesem Kontext hervor, dass die Eröffnung direkter Flugverbindungen zwischen Marokko und dem Besatzungsgebilde auch darauf abzielt „die Zahl der zionistischen Besucher im Vergleich zur Zeit vor dem verhängnisvollen Abkommen zu vervierfachen und 200.000 zionistische Invasoren jährlich zu erreichen, wobei die Fluggesellschaft des zionistischen Gebildes mitmacht, was vier wöchentliche Flüge zwischen dem zionistischen Gebilde und Marokko schafft.“

Der marokkanische Menschenrechtler verurteilte die Eröffnung dieser direkten Route, die aus zahlreichen Gründen unter „Hochverrat, normalisierte Kriminalität und moralische Verfehlung“ fällt, darunter, dass „es ein Willkommen von Mördern und Kriminellen ist“ und eine Belohnung derjenigen, die aus Marokko emigrierten, um sich am zionistischen Projekt arabisches Land zu besetzen und Muslime zu töten und zu vertrieben zu beteiligen.“

Und derselbe Sprecher betonte, wenn Tourismus-Normalisierung „Hochverrat und ein Verbrechen“ ist, dann ist es auch auf mehreren anderen Ebenen für Marokko nicht ohne Risiko, darunter „Schwächung der Immunität des Volks vor dem Zionismus-Virus, der den Weg für das intellektuelle und emotionale Eindringen des zionistischen Projekts in das marokkanische Volk.“

Außerdem ermöglich die Tourismus-Normalisierung nach seinen Angaben „den Prozess der Spionage und Rekrutierung  zum Nutzen des zionistischen Gebildes gegen die Interessen des Heimatlandes und der Nation, in deren Kern sich die Sache der Palästinenser befindet und das trägt zur Verbreitung von Korruption und Ermutigung des Sex-Tourismus bei sowie zur Unterstützung und Stärkung der Normalisierungs-Lobbys in unserem Land und sie zur Umsetzung der Mittel für seine subversiven Projekt zu bringen.“

Nach Angaben des Leiters der Marokkanischen Kommission zur Unterstützung der Nation liegt die Gefahr der Tourismus-Normalisierung auch darin, dass „der Prozess der Umsetzung zionistischer Pläne ermöglicht wird, denn es handelt sich um einen Feind und Besitzer eines rassistischen Expansionsprojekts“; er betonte: „Es ist eine Illusion zu glauben, dass die Anwesenheit der Zionisten in Marokko sich auf Erholung beschränkten wird.“

Jetzt lesen Sie den ersten Absatz noch einmal und entscheiden Sie, wer hier „hysterisch“ ist.

Eine kurze Geschichte des jüdischen/zionistischen Kraken in antisemitischen Karikaturen

Elder of Ziyon, 20. April 2020

Antisemiten zeigen Juden gerne als Kraken mit Tentakeln, die die ganze Welt erfassen.

Hier ist eines der frühesten Beispiele, es stammt aus dem Jahr 1894:

Nazideutschland verwendete das Motiv häufig. Mein Kampf bezeichnete Juden als Kraken und diese Nazi-Karikatur stellte Churchill als jüdischen Kraken dar:

Eine weitere ist von der Titelseite eines deutschen Magazins:

Der Übergang vom Krake-als-Jude zum Krake-als-Israel wird hier auf einem syrischen Buchdeckel von 1952 eifrig gezeigt:

Die Sowjetunion nutzten ebenfalls den Kraken großzügig, um sowohl den Zionismus als auch die Juden zu symbolisieren.

Heutzutage wird der Krake für „Zionisten“ verwendet, obwohl es sehr klar ist, dass sie Juden meinen und zwar beide, die modernen Antisemiten:

wie auch die arabischen Antisemiten:

Das Krake-Motiv zeigt, dass es dort keinen Unterschied zwischen Antizionismus und Antisemitismus gibt.

Zweiundzwanzig Gründe, weshalb Antizionisten Antisemiten sind

Elder of Ziyon, 8. Oktober 2021

(aus einem Twitter-Thread gestern Abend):
Damals wie heute 9/11 und der Holocaust … Was wir leben, ist eine Lüge, wir werden von einem parasitären Intriganten jüdischer Zionisten regiert, die das Narrativ kontrollieren…

1. Wenn du pro-palästinensisch bist, unterstützt du aktiv die eine Gruppe, die weltweit den höchsten Anteil an Antisemiten hat (Meinungsumfrage von Pew).

2. Wenn du Antizionist bist, heißt das, dass du sagst Juden haben – als einziges aller Völker – kein Reicht auf ihr eigenes Heimatland in ihrer historischen Heimat.

3. Israelhasser hassen Kontext: Sie messen Israel an einem strahlenden Ideal, haben aber nichts zu irgendjemandem sonst zu sagen. Den jüdischen Staat für Giftigkeit auszuwählen ist Antisemitismus.

4. Die heutigen Antizionisten haben etwas mit Hitler gemein – auch der hasste den Zionismus.

5. Die Boykott-Bewegung gegen Israel sagt, israelische Araber seien Palästinenser. Sie boykottieren Israelis – heißt: nur Juden. Das ist Antisemitismus aus dem Lehrbuch.

6. Es gibt eine direkte historische Linie zwischen den die Juden in den 1920-er bis 1940-er Jahren boykottierenden Arabern und Leuten, die heute israelische Juden boykottieren.

7. Antiisraelische arabische Medien sind auf Arabisch reuelos antisemitisch. Wenn du das nicht anprangerst, billigst du es.

8. Universitäten mit den größten israelfeindlichen Bevölkerungen sind Studien zufolge auch die antisemitischsten.

9. Sei ehrlich: Der einzige Grund, dass Antizionisten von Israel besessen sind, wenn andere Länder weit schlimmer sind, besteht darin, dass es voller Juden ist.

10. Obsessiver Israelhass ist mehr ein Kult als eine Meinung. Die einzige damit vergleichbare Obsession in der Geschichte ist der klassische Judenhass.

11. Die Chasaren-Theorie ist bei Israelhassern nur deshalb beliebt, weil sie sagt, die heutigen Juden hätten keine historischen Rechte am Land Israel. Das ist reiner Antisemitismus.

12. Zu sagen, dass Zionisten Amerika und/oder die Medien kontrollieren, ist buchstäblich dasselbe, was die Protokolle der Weisen von Zion sagen.

13. Wenn du Definitionen für „Apartheid“- oder „Völkermord“ oder „ethnische Säuberung“ auf eine Art entwirfst oder verwendest, die nur auf Juden zutrifft, dann hasst du Juden.

14. Der Vorwurf von „jüdischer Vormachtstellung“ kommt direkt aus dem Manuskript der Nazis.

15. Israel ist ein auf tausende Weisen ziemlich bemerkenswertes Land. Wenn du davon anerkennen kannst, bist du nicht einfach ein „Israel-Kritiker“. Dann hasst du Juden.

16. Wenn du sagst, Juden haben nicht das Recht auf dem Tempelberg zu beten, an ihrem heiligsten Ort, dann hast du ein Problem mit Juden.

17. Wenn du dich über die „Judaisierung“ Jerusalems oder irgendeiner anderen wichtigen biblischen Stadt beschwerst, dann hast du ein Problem mit Juden.

18. Wenn du behauptest die Palästinenser zu unterstützen, aber nichts dazu zu sagen hast, wie schlimm die arabische Welt mit den Palästinensern umgeht, dann bist du nur ein Judenhasser.

19. Wenn du jüdische Rituale in israelfeindliche Rituale verdrehst, dann hast du ein Problem mit Juden und dem Judentum.

20. Zu sagen, du würdest naziartigen Antisemitismus hassen, aber sowjetartigen Antisemitismus in Ordnung findest, dann heißt das, dass du Antisemitismus unterstützt.

21. Die nationalistische palästinensische Bewegung wurde buchstäblich von jemandem gegründet, der mit den Nazis kollaborierte, weil beide die Juden als gemeinsamen Feind betrachteten.

22. Selbst die UNO gibt zu, dass die Vernichtung Israels zu fordern, auch dann, wenn die BDS-Bewegung das tut, antisemitisch ist.

Ja, die UNO.

„Normalisierung ist ein Verbrechen an der islamischen Ummah“

Elder of Ziyon, 5. Oktober 2021

Aus Irans IQNA:

Der prominente schiitische Kleriker Scheik Isa Qassem verurteilte die Schritte der Regierung von Bahrain die Verbindungen zum israelischen Regime zu normalisieren als Verbrechen an der islamischen Ummah.

„Was wirst du in der Geschichte über die Eröffnung der Botschaft des Besatzungsregimes und den Besuch des zionistischen Außenministers Lapid in Bahrain schreiben und dem Willkommen der Herrscher Bahrains außer der der Schande der Regierung und dem Verbrechen gegen den Islam, die islamische Ummah und das Volk von Bahrain? Und welche Lücke das zwischen der Regierung dem Volk schaffen will?“, twitterte der Top-Kleriker.

Ausnahmsweise ist es nicht Israel, das das „Verbrechen“ begeht – sondern Staaten, die die Beziehungen zu Israel normalisieren.

Bedenkt man, dass Israel Beziehungen zu 164 Staaten hat, ist das eine Menge krimineller Aktivitäten.