Zweiundzwanzig Gründe, weshalb Antizionisten Antisemiten sind

Elder of Ziyon, 8. Oktober 2021

(aus einem Twitter-Thread gestern Abend):
Damals wie heute 9/11 und der Holocaust … Was wir leben, ist eine Lüge, wir werden von einem parasitären Intriganten jüdischer Zionisten regiert, die das Narrativ kontrollieren…

1. Wenn du pro-palästinensisch bist, unterstützt du aktiv die eine Gruppe, die weltweit den höchsten Anteil an Antisemiten hat (Meinungsumfrage von Pew).

2. Wenn du Antizionist bist, heißt das, dass du sagst Juden haben – als einziges aller Völker – kein Reicht auf ihr eigenes Heimatland in ihrer historischen Heimat.

3. Israelhasser hassen Kontext: Sie messen Israel an einem strahlenden Ideal, haben aber nichts zu irgendjemandem sonst zu sagen. Den jüdischen Staat für Giftigkeit auszuwählen ist Antisemitismus.

4. Die heutigen Antizionisten haben etwas mit Hitler gemein – auch der hasste den Zionismus.

5. Die Boykott-Bewegung gegen Israel sagt, israelische Araber seien Palästinenser. Sie boykottieren Israelis – heißt: nur Juden. Das ist Antisemitismus aus dem Lehrbuch.

6. Es gibt eine direkte historische Linie zwischen den die Juden in den 1920-er bis 1940-er Jahren boykottierenden Arabern und Leuten, die heute israelische Juden boykottieren.

7. Antiisraelische arabische Medien sind auf Arabisch reuelos antisemitisch. Wenn du das nicht anprangerst, billigst du es.

8. Universitäten mit den größten israelfeindlichen Bevölkerungen sind Studien zufolge auch die antisemitischsten.

9. Sei ehrlich: Der einzige Grund, dass Antizionisten von Israel besessen sind, wenn andere Länder weit schlimmer sind, besteht darin, dass es voller Juden ist.

10. Obsessiver Israelhass ist mehr ein Kult als eine Meinung. Die einzige damit vergleichbare Obsession in der Geschichte ist der klassische Judenhass.

11. Die Chasaren-Theorie ist bei Israelhassern nur deshalb beliebt, weil sie sagt, die heutigen Juden hätten keine historischen Rechte am Land Israel. Das ist reiner Antisemitismus.

12. Zu sagen, dass Zionisten Amerika und/oder die Medien kontrollieren, ist buchstäblich dasselbe, was die Protokolle der Weisen von Zion sagen.

13. Wenn du Definitionen für „Apartheid“- oder „Völkermord“ oder „ethnische Säuberung“ auf eine Art entwirfst oder verwendest, die nur auf Juden zutrifft, dann hasst du Juden.

14. Der Vorwurf von „jüdischer Vormachtstellung“ kommt direkt aus dem Manuskript der Nazis.

15. Israel ist ein auf tausende Weisen ziemlich bemerkenswertes Land. Wenn du davon anerkennen kannst, bist du nicht einfach ein „Israel-Kritiker“. Dann hasst du Juden.

16. Wenn du sagst, Juden haben nicht das Recht auf dem Tempelberg zu beten, an ihrem heiligsten Ort, dann hast du ein Problem mit Juden.

17. Wenn du dich über die „Judaisierung“ Jerusalems oder irgendeiner anderen wichtigen biblischen Stadt beschwerst, dann hast du ein Problem mit Juden.

18. Wenn du behauptest die Palästinenser zu unterstützen, aber nichts dazu zu sagen hast, wie schlimm die arabische Welt mit den Palästinensern umgeht, dann bist du nur ein Judenhasser.

19. Wenn du jüdische Rituale in israelfeindliche Rituale verdrehst, dann hast du ein Problem mit Juden und dem Judentum.

20. Zu sagen, du würdest naziartigen Antisemitismus hassen, aber sowjetartigen Antisemitismus in Ordnung findest, dann heißt das, dass du Antisemitismus unterstützt.

21. Die nationalistische palästinensische Bewegung wurde buchstäblich von jemandem gegründet, der mit den Nazis kollaborierte, weil beide die Juden als gemeinsamen Feind betrachteten.

22. Selbst die UNO gibt zu, dass die Vernichtung Israels zu fordern, auch dann, wenn die BDS-Bewegung das tut, antisemitisch ist.

Ja, die UNO.

„Normalisierung ist ein Verbrechen an der islamischen Ummah“

Elder of Ziyon, 5. Oktober 2021

Aus Irans IQNA:

Der prominente schiitische Kleriker Scheik Isa Qassem verurteilte die Schritte der Regierung von Bahrain die Verbindungen zum israelischen Regime zu normalisieren als Verbrechen an der islamischen Ummah.

„Was wirst du in der Geschichte über die Eröffnung der Botschaft des Besatzungsregimes und den Besuch des zionistischen Außenministers Lapid in Bahrain schreiben und dem Willkommen der Herrscher Bahrains außer der der Schande der Regierung und dem Verbrechen gegen den Islam, die islamische Ummah und das Volk von Bahrain? Und welche Lücke das zwischen der Regierung dem Volk schaffen will?“, twitterte der Top-Kleriker.

Ausnahmsweise ist es nicht Israel, das das „Verbrechen“ begeht – sondern Staaten, die die Beziehungen zu Israel normalisieren.

Bedenkt man, dass Israel Beziehungen zu 164 Staaten hat, ist das eine Menge krimineller Aktivitäten.

Du kannst nicht „pro-Israel“ sein, wenn du Antizionisten verteidigst

Liberale und Linke versuchen weiter den Konflikt mit antisemtiischen „Squad“-Mitgliedern Rashida Tlaib und Ilhan Omar zu vermeiden. Ihre Rechtfertigungen sind sehr dünn.

Jonathan S. Tobin, Israel HaYom, 15. August 2021

Es scheint so, dass die Abgeordneten Rashida Tlaib (Demokraten, Michigan) einigen ihrer linken jüdischen Verbündeten und Fürsprecher dann doch etwas zu weit gegangen sein könnte. Bei einer Online-Konferenz Gleichgesinnter der Demokratischen Sozialisten Amerikas beschloss die erste palästinensische Amerikanerin im Repräsentantenhaus in ihrer laufenden Kampagne der Dämonisierung Israels und der Juden einen Schritt weiter zu gehen.

Die Demokratin aus zog eine direkte Linie zwischen dem, was sie fälschlich als Unterdrückung der Palästinenser durch Israel bezeichnet, und dem Umgang mit Afroamerikanern in den Vereinigten Staaten, womit sie eine undurchsichtige, niederträchtige Verschwörung hinter Missetaten auf zwei Kontinenten behauptete.

„Sie tun das von Gaza bis Detroit. Die Struktur, unter der wir gerade leben, ist von denen geschaffen, die den Rest von uns zu ihrem eigenen Profit ausbeuten. Wenn Sie den Vorhang öffnen und dahinter sehen, dann sind es dieselben Leute, die – und ja, das tun sie – mit Rassismus Geld machen.“

Es gab nicht viele Zweifel darüber, wer „sie“ sind. Das ist dieselbe Frau, die früher schon mit antisemitischen Stereotypen hausierte und vor nicht einmal drei Monaten an einer auf Israel einprügelnden Sitzung im US-Repräsentantenhaus beteiligt war, wo sie Lügen über den jüdischen Staat und Rechtfertigungen für den Hamas-Terrorismus heraussprudelte. Sie macht außerdem deutlich, dass sie glaubt, die einzig gerechte Lösung für den Konflikt im Nahen Osten bestehe darin den einzigen jüdischen Staat auf dem Planeten auszuradieren.

Aber zu behaupten, dieselben Leute, die verhindern, dass die Palästinenser die Juden loswerden, würde „normaler Amerikaner“ ausbeuten, verband das alles in einen Verschwörungsbogen, dem die ebenfalls aus Michigan stammende Ikone und Antisemit Henry Ford beglückt beigepflichtet hätte.

Die Reaktion von Liberalen, die so getan haben, als kämen Hass und Antisemitismus von der Rechten, reichten von Wut bis Verwirrung. Jonathan Greenblatt von der Anti-Defamation League hat aus dem voreingenommenen Manuskript der Partei heraus agiert, der er während der beiden Administrationen der letzten Jahre diente, obwohl auch er sie als „entsetzlich“ betrachtete.

Aber Greenblatts Instinkt, dies irgendwie mit den Leuten in Verbindung zu bringen, die er wirklich ablehnt – Republikaner und der ehemalige Präsident Trump – verwies darauf nur als „antisemitisches Pfeifen“. Das ist ein Begriff, der wiederholt gegen Trump eingesetzt wurde, um behaupten zu können, dass er irgendwie an Antisemitismus beteiligt war, obwohl er nicht nur der pro-israelischste Präsident aller Zeiten im Weißen Haus war, sondern seine Freundschaft und engen Verbindungen zu Juden nie in Frage standen.

Dieselbe Linie wurde von Dana Milbank von der Washington Post gefahren, der ebenfalls ständig Trump dämonisierte und es fällt ihm sehr schwer zu begreifen, warum Menschen wie Tlaib, von denen er so verzweifelt gut denken will, Antisemiten sind.

Er ignorierte die Tatsache, dass Tlaibs Überzeugung eine ein Jahrhundert alte Tradition palästinensischen Denkens veranschaulicht, ebenso die Art von Verschwörungsverbreitung über jüdische Macht, die von Elementen der Linksextremen angewandt wird, die auf Karl Marx höchstpersönlich zurückgeht. Stattdessen behauptet er, dass sie Trump nachäfft, von dem er sagte, er habe Tlaib und Omar wegen ihres Antisemitismus und ihrer Bereitschaft Amerikas Rolle in internationalen Angelegenheiten als Hauptproblem, dem die internationale Gemeinschaft gegenüber steht, unfair kritisiert.

Das Problem hier ist nicht, wie weit liberale Stimmen gehen um Tlaib zu verurteilen. Die wahre Frage ist, was ihre Partei bereit ist zu tun, um festzulegen, dass sie die Art offenen Judenhasses nicht tolerieren wird, die sie von sich gibt. Und die Antwort auf diese Frage lautet: nichts.

Erinnern wir uns, dass zu den ersten Aufgaben, die vom aktuellen Kongress aufgenommen wurden, als er Anfang diesen Jahres zusammentrat, gehörte die Bestrafung der Abgeordneten Marjorie Taylor-Greene (Republikanerin, Georgia), weil sie sich in der Vergangenheit eine Vielzahl QAnon-Verschwörungstheorien zueigen machte. Die berüchtigsten davon handelten von einer Führungskraft einer Rothschild-Bank und Weltall-Lasern. Demokraten beschlossen ein Exempel zu statuieren, indem sie Taylor-Greene das Recht verweigerten in Ausschüssen des Repräsentantenhauses zu sitzen.

Lassen wir die Tatsache beiseite, dass Taylor-Green Anfang des Jahres verkündete, sie habe sich seitdem von QAnon distanziert: Die Dinge, die sie in der Vergangenheit sagte, waren unhaltbar. Aber wie kann man sie als für Privilegien des Repräsentantenhauses für unwählbar erklären, wenn Parlamentspräsidentin Nancy Pelosi und Mehrheitsführer Steny Hoyer – die beide weiterhin ihre Freundschaft zu und Unterstützung von Juden und Israel verkünden – Tlaib vom Haken lassen?

Die Antwort ist dieselbe, die sie in der Vergangenheit gegeben haben, um es abzulehnen Tlaibs „Squad“-Kollegin Ilan Omar (Demokratin, Minnesota) ernsthaft zu disziplinieren. Als „Women of Color“ wird ihnen ein dauerhafter Freifahrtschein gegeben Antisemitismus zu betreiben.

Im Juni zog Omar eine fadenscheinige und unerhörte Analogie zwischen Terrorgruppen wie der Hamas und den Taliban einerseits und Israel und den USA andererseits, für die sie eine ihrer Markenzeichen-„Klarstellungen“ gab, die einer Rücknahme oder Entschuldigung nicht einmal nahe kamen.

Omar hat früher schon amerikanische Juden mit ihrem berüchtigten „es geht nur um die Benjamins“-Satz zur Rolle, die die pro-Israel-Lobby AIPAC spielt, beschuldigt den Kongress zu kaufen. Das verhinderte nicht, dass die Parlamentspräsidentschaft sie befürwortet sowie als Star von Late Night-Fernsehcomedians gefeiert wurde, deren Sendungen einen täglichen gleichgesinnten Beitrag für die Demokratische Partei darstellen.

AIPAC geißelte das sowie einen Kommentar von „Squad“-Star Alexandria Ocasio-Cortez (Demokraten, New York), in dem sie sich gegen Hilfe für Israel stark machte und anstrebte die Hamas für ihre Terroranschläge auf den Judenstaat zu belohnen. Die Reaktion von führenden Demokraten und liberalen jüdischen Gruppen war nicht Empörung wegen ihrer Ziele, sondern richtete sich gegen die pro-israelische Lobby, weil die die Frechheit besaß, sie wegen dem, was sie sagte, anzuprangern.

Nach Angaben von Omar und ihren Verteidigern hieß etwas über ihren Antisemitismus und Hass gegen Israel zu sagen „ihr Leben in Gefahr zu bringen“. Die linke J-Street-Lobby behauptete, dass AIPAC damit, schlicht die Fakten zu festzustellen, „progressiven Demokraten den Krieg erklärt“ und falsche Beschuldigungen zu „Women of Color“ erhebt.

Leider sagten Pelosi und Hoyer, sich gegen das Paar oder Tlaib zu äußern sei „zutiefst zynisch und aufhetzend“ und es würde die Unterstützung für Israel nicht zunehmen lassen.

Das Problem hier lautet nicht nur, dass Mitglieder der erweiterten Version der „Squad“ von 2021 zu Israel gelogen haben und helfen zu antisemitischer Gewalt gegen Juden aufzustacheln. Das Problem ist, dass ihre Demokraten-Kollegen sich immer noch stärker von Versuchen angegriffen fühlen, diese Leute zur Verantwortung zu ziehen, als sie es von der Art offenen Antisemitismus sind, der von ihnen zum Ausdruck gebracht wird.

Demokraten reagieren auf jede Anfrage zu diesem Thema mit Gerede von rechtsextremem Antisemitismus. Aber das Land mit Gerede über Trump in den Wahnsinn zu treiben ist keine Antwort.

Wir wissen, dass Demokratische Sozialisten und andere Mitglieder der linken Basis der Partei, die derzeit sowohl das Weiße Haus als auch den Kongress kontrollieren, zunehmend antizionistische und antisemitische Positionen akzeptieren, was es für Mainstream-Demokraten politisch gefährlich macht sich ihnen entgegenzustellen.

Auch wenn sie schändliche Attacken gegen die führten, die versuchen die Wahrheit über „The Squad“ aufzuzeigen, zog J-Street seine Unterstützung für Tlaib wegen ihrer offenen Befürwortung der Elimination Israels zurück. Aber es gibt wenig Unterschiede zwischen ihrer Haltung und denen von Abgeordneten wie Omar, Ocasio-Cortez und Cori Bush (Demokraten, Missouri), die ebenfalls der antisemitischen BDS-Bewegung anhängen.

Wir befinden uns jetzt an dem Punkt, an dem liberalen jüdische Gruppen – ganz zu schweigen von den Demokratenführern Pelosi und Hoyer im Repräsentantenhaus – nicht erlaubt werden darf weiterhin mit den Bemühungen davonzukommen sich von diesen Hassern zu distanzieren, während sie sie eigentlich nicht verurteilen oder ihre Entfernung aus dem Kongress fordern. Das Gerede über die Verteidigung von „Women of Color“ und andere Versuche uns von der Wirklichkeit dessen abzulenken, was inzwischen auf einen informell für Antisemitismus eintretenden Gremium im Parlament hinausläuft, reicht schlicht nicht mehr aus.

Einfach ausgedrückt: Wenn Rashida Tlaib nicht dieselbe Behandlung zuteil wird wie Taylor-Greene, dann gibt es keine Möglichkeit zu argumentieren, dass die Mehrheit des Parlaments keinen Standard aufgebaut hat, der dem Antisemitismus von links gestattet durchzugehen.

Der kommunistische Antizionismus war von Anfang an antisemitisch

Elder of Ziyon, 6. August 2021

Am 15. März 1960 legte Connecticuts Senator Thomas J. Dodd dem Congressional Record eine lange, leidenschaftliche Rede zum Thema Antisemitismus vor. Sie belegte mehr als 8 Seiten der Akten des eng beschriebenen Congressional Record, was vermutlich normalerweise 25 Buchseiten einnehmen würde. Sie beginnt auf Seite 5205.

Dodd wusste eine ganze Menge über Antisemitismus. Er war einer der Ankläger bei den Nürnberger Prozessen.

In seiner Rede gab Dodd einen Überblick über die gesamte Bandbreite des aktuellen Antisemitismus von Rest-Antisemitismus in Westdeutschland seitens der Rechten (es gab eine Epidemie von Hakenkreuzen an Synagogen), über ehemalige Nazi-Funktionäre, die weltweit immer noch in Machtpositionen waren, bis zu einer detaillierten Beschreibung des Antisemitismus der Linken aus der Sowjetunion, von dem er sagte, dass er im Westen weithin ignoriert würde.

Genauso, wie es heute der Fall ist.

Er sagt:

Der sowjetische Antisemitismus sollte kein Geheimnis sein. Die fürchterliche Tortur des jüdischen Volks unter der Herrschaft des Kreml ist in einer ganzen Reihe von Studien wissenschaftlicher Fachleute sorgfältig dargelegt und dokumentiert worden.

Aber aus irgendeinem seltsamen Grund hat die entsetzliche Geschichte der Verfolgung der Juden unter dem Kommunismus das öffentliche Bewusstsein der freien Welt nicht erreicht.

… Ich versuche ein halbwegs gewissenhafter Leser zu sein. Noch bevor ich begann diese Analyse vorzubereiten, war mir bewusst, dass es in der sowjetischen Sphäre in einem sehr beträchtlichen Ausmaß Antisemitismus gibt. Aber als ich die verfügbaren Unterlagen überprüfte, erschütterte mich das ständig weiter.

Ich war erschrocken von der Totalität des sowjetischen Antisemitismus, von seiner völligen Unbarmherzigkeit, von seiner doktrinären und praktischen Gleichartigkeit mit dem Nazi-Antisemitismus. Ich war noch mehr erschüttert zu entdecken, wie wenig ich wusste von diesem furchtbaren Verbrechen gegen die Menschheit, das inzwischen seit mehr als zwei Jahrzehnten im Gang ist, wusste, wie wenig meine Freunde wussten.

Lassen Sie mich hier die volle Bilanz dieses Verbrechens vortragen.

Es folgt eine gründliche Analyse des sozialistischen Antisemitismus, von dem, was Karl Marx selbst sagte, bis 1960.

Über Marx sagte er:

In Wirklichkeit ist Antisemitismus dem marxistischen Totalitarismus so inhärent, wie er es im Nazi-Totalitarismus war. Karl Marx selbst war in vielen seiner Äußerungen so bösartig antisemitisch wie Goebbels. Im Verlauf der Jahrzehnte haben die Kommunisten ihr Äußerstes getan, um diese Tatsache zu verheimlichen. Marx’ Übersetzer ins Englische und die europäischen Sprachen haben seine antisemitischen Hetzreden aus den Ausgaben seiner Bücher und Schriften sorgfältig entfernt. Aber die Beweise gibt es.

Ich habe die erste englische Übersetzung der unbereinigten Schriften von Karl Marx zur sogenannten Judenfrage in der Hand. Sie wurde erst letztes Jahr gedruckt. Darin werden Sie feststellen, dass Marx den angesehenen Leiter der deutschen Sozialdemokraten Ferdinand Lasalle, den er als zu moderate empfand, als, ich zitiere, „Juden Itzig (jüdischen Nigger) bezeichnete. In einem anderen Brief ließ Marx Folgendes wissen: „Ramsgate ist voller Juden und Flöhe.“ In einer weiteren Äußerung sagte er – und ich zitiere wieder: „Emanzipation von Zinswucher und Geld, das heißt vom praktizierten, realen Judentum, wird die Emanzipation unserer Zeit darstellen“.

Das war nicht Hitler, der hier spricht. Es war der anerkannte ideologische Vater des Sowjet-Kommunismus. Das war Karl Marx.

Nachdem er über jeden Zweifel hinaus den systemischen, vom Staat betriebenen Antisemitismus der Sowjetunion belegte, erwähnt Dodd, dass die Sowjets außerdem geopolitische Gründe haben gegenüber Juden boshafter zu sein als gegenüber anderen leidenden Minderheiten hinter dem Eisernen Vorhang.

Die UdSSR versuchte der arabischen Welt zu versichern, dass sie auf ihrer Seite ist.

Er sagte:

Lassen Sie mich ein Beispiel für die Propaganda des Kreml an die arabische Welt geben. Ich zitiere aus der Publikation ‚Der Staat Israel – seine Position und Politik‘, gedruckt 1958 vom staatlichen sowjetischen Verlagshaus:

„Die zionistische Bewegung stellt eine Form nationalistischer Ideologie der reichen jüdischen Bourgeoisie dar, die mit dem Imperialismus und der kolonialen Unterdrückung des Volks in Asien verbunden ist. Der Zionismus hat sich eng an den amerikanischen und anderen westlichen Kapitalismus gebunden und mit jüdisch-terroristischen Taktiken seine arabischen Nachbarn angegriffen. Die nationale Befreiungsbewegung des Volks des Nahen Ostens, angeführt von seinen einheimischen Führern (wie Präsident Nasser, König Ibn Saud von Saudi-Arabien und König Iman Ahmed im Jemen) wird ständig von blanker jüdischer Aggression bedroht. Die eindeutige Pflicht aller Marxisten und Kommunisten in dieser Situation besteht darin dem asiatischen und afrikanischen Volk zu helfen die reaktionären jüdischen Kräfte zu zerschlagen.“

Dieses Zitat zeigt, dass früher linker Antizionismus dasselbe war wie klassischer Antisemitismus. Ideologisch fingen sie am selben Ort an.

Damals wie heute nimmt die Welt den linken Antisemitismus nicht ernst.

Damals wie heute bemühten sich die Linken ihren historischen – und aktuellen – Antisemitismus zu verbergen, während sie behaupten antirassistisch zu sein.

Damals wie heute ist Antizionismus schlicht eine besondere Erscheinungsform des Antisemitismus.

Antizionistischen Antisemitismus erkennen

Das International Legal Forum veröffentlicht einen Bericht, der dokumentiert, wie Antizionismus genutzt worden ist, um Hass und Gewalt gegen Juden zu schüren.

Redaktion Israel National News, 31. Mai 2021

Das International Legal Forum (ILF), eine Juristen-Netzwerk mit Sitz in Israel mit mehr als 3.000 Anwälten und Aktivisten in 30 Ländern, das sich der Bekämpfung von Antisemitismus, Terrorismus und der Delegitimierung Israels in der internationalen juristischen Arena verschrieben hat, hat einen bahnbrechenden Bericht veröffentlich; dieser trägt den Titel: „Erkennen von antizionistischem Antisemitismus“.

Der von ILF-Anwalt Russel Shalev erstellte Bericht ist die erste eingehende Studie ihrer Art zu umfassender Untersuchung und Zusammenfassung aktueller politischer Äußerungen, Gesetzgebung und Rechtsprechung zu antizionistischem Antisemitismus.

Dieser Bericht kommt im Kielwasser einer beispiellosen Explosion globalen Antisemitismus und Gewalt gegen Juden in Europa und Nordamerika nach dem Konflikt zwischen Israel und der Hamas im Mai 2021.

Alleine im Großbritannien gab es nach Angaben des Communal Security Trust eine gigantische Zunahme antisemitischer Vorfälle um 500%, seit die Feindseligkeiten zwischen Hamas und Israel begannen; dazu gehörten schrille Szenen eines Autokorsos palästinensischer Protestler, die mitten durch London fuhren und „Fickt die Juden, vergewaltigt ihre Töchter“ brüllten. Bei einer weiteren Kundgebung in London konnte man hören, wie Protestler skandierten „Wir wollen die Zionisten, wir wollen ihr Blut“, während andernorts Juden am hellichten Tag angegriffen wurden.

In Deutschland, Österreich, Frankreich und sonst in Europa hat es ähnliche Szenen von bösartigem Antisemitismus, Hetze und Gewalt gegeben, verstärkt und verschlimmert durch die sozialen Medien.

In den gesamten USA und Kanada hat es ebenfalls schockierende und widerwärtige Szenen gegeben, wo Juden auf der Straße brutal angegriffen, schikaniert und verprügelt wurden; die ADL stellte fest, dass es eine Zunahme an antisemitischen Attacken um 75% gab, seit der Konflikt zwischen Hamas und Israel ausbrach. In Reaktion darauf erklärte Präsident Biden: „Solche Angriffe auf die jüdische Gemeinschaft sind verachtenswert und müssen aufhören. Ich verurteile dieses hasserfüllte Verhalten zuhause und im Ausland – es ist an uns allen dem Hass keinen sicheren Hafen zu geben.“

Das ILF erklärte: „Es ist an der Zeit, ein für allemal auf die Vorstellung zu verzichten, dass diese Akte mutwilliger Einschüchterung, Schikanen und Gewalt irgendetwas anderes sind als Judenhass und als Antizionismus verkleideter Antisemitismus mit direkter Korrelation zwischen der Herabwürdigung Israels und der Gewalt gegen Juden.“

Der Bericht legte dar, dass Antisemitismus nicht ehrlich entgegengetreten werden kann, solange Regierungsbeamte und die Zivilgesellschaft nicht bereit sind eine seiner mächtigsten modernen Erscheinungsformen zu erkennen – Hass auf und Dämonisierung des jüdischen Staates.

Der Bericht konstatiert auch, dass antizionistischer Antisemitismus die Lebensfähigkeit und das Überleben von jüdischen Gemeinden in der Diaspora aktiv gefährdet, indem die Ausgrenzung von, der Ausschluss von und die Gewalt gegen Juden legitimiert wird. Diese Dynamik herrscht vor allem an Universitäten, wo es regelmäßig gegen jüdische Studenten geht oder diese vom öffentlichen Leben ausgeschlossen werden.

Der Bericht schließt mit einer Reihe praktischer juristischer Mittel, um antizionistischen Antisemitismus die Stirn zu bieten und zu bekämpfen; diese drehen sich um die volle Übernahme und Umsetzung der Arbeitsdefinition Antisemitismus der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz (IHRA). Der Bericht ermutigt zudem zu engerer Zusammenarbeit mit Vertretern der Strafverfolgungsbehörden, der Ausbildung von juristischen Profis und der Arbeit mit Universitätsverwaltungen, um aktiv das Recht jüdischer Studenten zu bekräftigen ihre jüdische und zionistische Identität frei von Strafen, Rückwirkungen oder Schikanen auszudrücken zu können.