Was für eine Woche in Jerusalem: Präsidenten, Parlamentarier, Botschafter und mehr

The Real Jerusalem Streets, 21. Februar 2018

Die dritte Woche im Februar ist für Jerusalem in Israel immer eine geschäftige Zeit.

Anders als die USA wo nur ein Wochenende im Februar Präsident George Washington gefeiert wird,

wird Washington hier in Jerusalem das ganze Jahr über gefeiert und Abraham Lincoln ist gleich um die Ecke.

Auf der jährlichen Konferenz der Präsidenten der großen amerikanisch-jüdischen Organisationen, COP, sprachen mehr als einhundert Führungskräfte, die an der diesjährigen Mission teilnahmen.

Die COP-Präsidenten wurden vom israelischen Präsidenten Reuven Rivlin begrüßt, der dieses Trikot mit Nummer von einem besuchenden Football-Spieler erhielt, der auf einer Tour in Israel war.

Der jüdische Footballspieler Geoff Schwartz überreichte COP-Generaldirektor Malcom Hoenlein ein Hemd. Hoenlein sieht hoch, nur Sekunden, bevor er auf einen Stuhl stieg, um besser sehen zu können.

Ebenfalls bei der Eröffnungsgala anwesend waren US-Botschafter David Friedman und seine Frau Tammy.

Präsident Rivlin sprach Dr. Leah Goldin, der Mutter von Hadar Goldin sel.A., Trost zu, dessen Überreste im Gazastreifen festgehalten werden. Diese Woche war wider Hadars Geburtstag, dreieinhalb Jahre nachdem die Hamas ihn tötete, nachdem sie einem Waffenstillstand zustimmte.

Auch die Familien von Avera Mengistu und ihre Sprecherin teilten Notlage mit. Vor mehr als drei Jahren wanderte der geistig behinderte Avera über die Grenze zum Gazastreifen und wurde von der Hamas gekidnappt.

Das war nicht nur eine Woche für Präsidenten, sondern auch für Botschafter. Auf dem Podium Ballsaal des Waldorf Astoria in Jerusalem gaben diese fünf ehemaligen israelischen Botschafter in den USA – Mosche Arens, Sallai Meridor, Ron Prosor, Zalman Schoval und Itamar Rabinovich – ihre Erfahrungen mit.

In der Knesset kamen mehr als 30 internationale Parlamentspräsidenten nach Jerusalem, um ihr Wissen bei einer Knesset-Konferenz zu teilen.

Bei all diesen wichtigen internationalen Führungskräften in Jerusalem wurde über die eindrucksvollste Sitzung, an der ich teilnahm nicht berichtet.

Die Unternehmer Dr. Yossi Vardi und SanDisk-CEO Shahar Bar-Or stellten den COP-Präsidenten nach dem Mittagessen im Hotel Inbal Sereen vor.

Sereen ist ein 15-jähriges Beduinenmädchen, die bei Beer Sheva aufwuchs; sie ist eine herausragende STEM[1]-Studentin an einer israelischen Universität. Der Cousin ihres Vaters ist Professor sowohl an der Stony Brook als auch der Ben Gurion-Universität und wirbt für gute Bildung als Schlüssel zu Erfolg. Sereen, die links sitzt und einen dunklen Hijab trägt, befindet sich an einem Tisch mit anderen vielversprechenden jungen Frauen aus Israel. Ihre sehr stolze Mutter ist rechts mit einer hellbraunen Kopfbedeckung zu sehen.

Präsidenten, Parlamentarier und Botschafter und sogar Profi-Footballer sind nicht die wahren Straßen Jerusalems. Ein neues Buch, „Alley-Oop to Aliyah[2] erzählt uns von 800 afroamerikanischen Basketballern, die im Lauf der Jahre nach Israel kamen um Basketball zu spielen. Sie liebten es. Einige blieben und machten Aliyah und ihre Kinder spielen Ball und dienen in der IDF:

Draußen auf den Straßen war diese Woche Jerusalems Location für Schaon Horef, Winterlärm, das Jaffa-Tor.

Am Jaffa-Tor und vielen weiteren Orten gab es Lichtprojektionen und Musik.

Hunderte stiegen nach Einbruch der Dunkelheit die Stufen des Davidturms hinauf.

Die Präsidenten waren so nah, dass sie hätten hinübergehen können, um die Menge zu sehen, die direkt an den Mauern des Davidturms bei dieser kostenlosen Veranstaltung tanzten.

Diese Woche war keine, um den ganzen Tag bei Sitzungen eingesperrt zu sein! Sehen Sie nach unten, da blühen die Blumen.

Sehen Sie hoch und sie sehen prachtvolle Sonnenuntergänge.

Direkt neben dem Gan Sacher, dem Sacher-Park, befindet sich eine Ziellinie für den Jerusalem-Marathon am 9. März.

Aber zuerst kommt Purim. Straßenschilder in Jerusalem wünschen allen ein „Frohes Purim“.

Vorbereitungen für Kostüme und Essen und Mahlzeiten sind kräftig im Gang. Man kann junge Schulkinder sehen, die auf den Straßen ihre Kronen tragen. Die nicht so jungen planen ebenfalls ihre Feiertagskostüme. Diese Woche mag es Präsidenten geben, aber nächste Woche werden es Königinnen und Könige und viele weitere wichtige Persönlichkeiten sein.

[1] Science, Technology, Engineering, Mathematics = Naturwissenschaften, Technologie, Ingenieurwesen, Mathematik

[2] Allez-hopp für Aliyah

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