9 Zeichen des Sommerendes in Jerusalem

The Real Jerusalem Streets, 30. August 2017

Das Sommerende

Ende August in Jerusalem in Israel.

Die Hebräische Universität ist fest verschlossen,
keine Studenten, kein Unterricht, erzwungene Urlaubszeit.

Es ist endlich möglich sich ohne Klimaanlage drinnen aufzuhalen.

Das Wasser aus dem Hahn ist tatsächlich kalt!

Auf dem Dach sind Blumen gewachsen.
Diese lila Blume ist immer eine Lieblingspflanze
vor dem weißen Jerusalemstein und dem blauen Himmel.

Die Pfadfinder sind stark damit beschäftigt Türme zu bauen.

Das letzte Kind des Tages lief durch den Garten des Israel Museums.

Ende August

und diese Kinder sind auf dem Weg in den Park.

Die Sommer-Tagesbetreuung ist vorbei, die Eltern gehen wieder arbeiten
und die meisten Schulen haben noch nicht wieder begonnen.

Es ist also keine Überraschung, ein kleines Mädchen

im Beit Hanasi, dem Haus des israelischen Präsidenten, zu sehen,
während wir darauf warten, dass UNO-Generalsekretär Antonio Guterres
von einem Treffen mit Präsident Reuven Rivlin kommt.

Es gibt lange Schlangen, um Schulbücher abzuholen
und Schulsachen zu kaufen,
während Familien sich für den ersten Schultag fertig machen.

Neue Schilder sind aufgehängt worden,
die die Lehrer und die Bildung in Jerusalem ehren.

Für selihot, die Gebete vor Rosch HaShana, sind Schilder aufgehängt worden;
sie werden entweder früh am Morgen oder spät in der Nacht rezitiert.

Die Granatäpfel sind reif zum Pflücken.

Das sind Zeichen, dass in Jerusalem in Israel der Sommer zu Ende ist.

Und in der Abteilung „du weißt nie was als nächstes kommt“
waren die über deinem Kopf schwebenden Hubschrauber
nicht für den Transport des Premierminister da,
sondern um die große Schar an Kindern unten zu unterhalten.

Die Menge sah auch, wie Männer sich am
Hauptgebäudes der Stadtverwaltung abseilten.

Sommerende, bald werden nur Fotos und Erinnerungen
von der langen Zeit der Sommerferien übrig bleiben.

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Ein Gedanke zu “9 Zeichen des Sommerendes in Jerusalem

  1. Wieder einmal: Vielen Dank für diese fast schon poetische Reise durch das Sommerende in Israel!

    Beim Bild zu „Neue Schilder sind aufgehängt worden, die die Lehrer und die Bildung in Jerusalem ehren.“ sind mir – wieder einmal – die gravierenden Unterschiede zu einem fast schon in Agonie befindlichen Deutschland aufgefallen: Ein derartiges Plakat wäre hier mittlerweile völlig undenkbar.

    So sind für mich Ihre Beiträge gleichzeitig ein Hinweis darauf, daß es anderswo noch etwas gibt, das ich als Normalität bezeichnen würde. Tröstlich.

    Daher doppelten Dank an Sie!

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