Gute Nachrichten aus Israel — Woche bis 10.09.2017

Herzlich willkommen zu den guten Nachrichten aus Israel, Woche bis 10. September 2017!

Hier geht es zu Michaels englischer Originalversion!

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Freilegung einer der ersten Städte
Archäologen haben in der prähistorischen Siedlung Tel Tsaf im israelischen Jordantal ein einzigartiges 7.200 Jahre altes Ton-Silomodell gefunden, das früheste Zeugnis einer rituellen Nahrungslagerung. Auch gut erhaltene Lehmziegelarchitektur, das älteste Metallobjekt der Region und Belege für einen blühenden Fernhandel wurden ausgegraben.
https://www.timesofisrael.com/find-of-7200-year-old-clay-silo-forces-rethink-of-when-we-began-storing-food/

Schutz der indischen Kulturpflanzen vor Fruchtfliegen
Im April 2016 haben wir über BioFeed berichtet, die eine Lösung entwickelt haben, um die Zikoviren übertragende Fruchtfliege Bactrocera dorsalis zu töten, ohne Pflanzen besprühen zu müssen. BioFeeds sprühfreie Fruchtfliegenlösung schützt indische Mangobauern vor diesen verheerenden Schädlingen. BioFeeds Köder hängen an den Mangopflanzen; die Fruchtfliegen kommen vom Geruch angelockt herbei, nehmen einen Schluck und sterben, ohne dass Chemikalien in die Früchte, die Luft oder den Erdboden gelangen.
https://www.israel21c.org/fruit-fly-iron-dome-for-the-farmers-of-india/

Innovate Israel 2017
Innovate Israel kehrt am 12. September nach London zurück — gesponsert von OurCrowd gemeinsam mit The Institution of Engineering and Technology. Über 20 israelische Führungskräfte diskutieren über Israels begeisterndste Innovationen.
https://ukisrael.biz/event/innovate-israel-2017/

Tel Aviv ist Forschungs- und Entwicklungsknotenpunkt für Unternehmen
In Tel Aviv gibt es 73 internationale Forschungs- und Entwicklungszentren, eine Zahl, die sich in fünf Jahren fast verdoppelt hat und über 6.200 Menschen Arbeitsplätze bietet. Visa ist das neueste und gesellt sich großen Namen bei, z. B. Amazon, AOL, Apple, Barclays, Bosch, Citibank, Coca Cola, Deutsche Telekom, Facebook, Google, IBM, Intel, MasterCard, Microsoft, Paypal, Renault, Samsung, Siemens, Yahoo und mehr.
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/235060
http://www.globes.co.il/en/article-tel-aviv-enhances-status-as-intl-rd-center-1001203837

Licht einer einzelnen Bakterienzelle
Forscher der Hebräischen Universität Jerusalem haben ein nanophotonisches Chipsystem entwickelt, bei dem Laser und Bakterien die Fluoreszenz einer einzelnen Bakterienzelle beobachten. Die bahnbrechende Technologie wird die Bemühungen um den Bau mobiler „Chiplabor“-Geräte unterstützen, z. B. für das Aufspüren von Chemikalien in Echtzeit.
http://new.huji.ac.il/en/article/35606

IKEA entscheidet sich für Insektenproteinhersteller
IKEA hat sich für Flying SpArk entschieden, die sich als israelischer Vertreter den neun anderen Startups in IKEAs schwedischem Trainingskurs anschließen. Flying SpArk produziert hochwertiges Proteinpulver aus Fruchtfliegenlarven. Dieses ist als gesündere und nachhaltigere Alternative zu tierischem Eiweiß für den menschlichen Verzehr gedacht.
https://www.theflyingspark.com/
http://ikeabootcamp.rainmaking.io/the-10-startups/

GM enthüllt Prototyp eines fahrerlosen Autos
Das Forschungs- und Entwicklungszentrum von General Motors (GM) in Herzliya hat den ersten Prototypen eines autonomen Fahrzeugs vorgestellt. Das Auto basiert auf dem Chevrolet Bolt und besitzt eine Reihe fortschrittlicher Sensoren und Prozessoren, die es ihm ermöglichen, ohne Fahrer zu fahren. Die Systeme des Fahrzeugs wurden in Israel entwickelt. Aktuell wird es auf israelischen Straßen getestet, vermarktet wird es jedoch bislang ausschließlich in den USA.
http://www.globes.co.il/en/article-gm-israel-unveils-autonomous-car-prototype-1001192500

Hyundai kooperiert mit Technion im Bereich intelligente Fahrzeuge
Der Automobilhersteller Hyundai hat eine Vereinbarung mit dem israelischen Technion-Institut sowie mit KAIST (Korea Advanced Institute of Science and Technology) unterzeichnet, um gemeinsam an der Entwicklung zukünftiger Mobilitätstechnologien zu forschen. Hyundai wird ein millionenschweres Forschungs- und Entwicklungszentrum von Technion-KAIST finanzieren. „Hinter dem Steuer und auf der Straße tun Menschen unerwartete Dinge, und darauf müssen die Maschinen reagieren“, so Technion-Professor Daniel Weihs. „Der israelische Beitrag wird sein, ein Auto zu nehmen und es klüger und unabhängiger zu machen.“
http://www.globes.co.il/en/article-hyundai-teams-with-technion-on-smart-cars-1001204147
http://www.jpost.com/Business-and-Innovation/Hyundai-to-invest-millions-at-Technion-for-building-driverless-cars-504521

Technologie für digitale Bankgarantien
Die israelische Bank Hapoalim und der Software-Riese Microsoft arbeiten zusammen, um eine Plattform für digitale Bankgarantien zu schaffen, die auf der neuesten Blockchain-Technologie basiert. Bankgarantien sind eine Bürgschaft eines Kreditinstituts — wie z. B. einer Bank –, die die Erfüllung der Verbindlichkeiten eines Schuldners sicherstellt. Sie ermöglichen es dem Kunden, Waren oder Geräte, die mit der Garantie unterlegt sind, bei der Bank zu kaufen. Das „Pionierprojekt“ wird dazu beitragen, die Anmeldung von Bürgen zu beschleunigen und zu vereinfachen.
https://www.timesofisrael.com/bank-hapoalim-microsoft-join-forces-on-blockchain-technology/

Israels größte Technologiekonferenz
10.000 Hightech-Profis besuchten Tel Aviv, um an der fünften jährlichen DLD-Konferenz (DLD = Digital Life Design) teilzunehmen. Geplant waren 100 Veranstaltungen — darunter ein neuer Schwerpunkt auf Nahrungsmitteltechnologie, wo Israel mehr als 500 Startups hat. DLD endete mit einer Abschlussparty am Strand. „Die Landwirtschaft tritt in ihre digitale Phase ein“, so Adi Vagman von AgriNation. „Da die Landwirte mehr Nahrungsmittel mit weniger Ressourcen anbauen müssen, ist der Wandel zu einer datengesteuerten und effizienteren Industrie ein Muss.“
https://www.israel21c.org/thousands-attend-startup-nations-biggest-tech-conference/

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Einkaufen in Übersee wird einfacher
Das Startup ZIPY vereinfacht das Online-Shopping-Erlebnis durch Konsolidierung von Versandpreisen, Frachtführern, Steuern usw. Es ermöglicht den Versand von Einkäufen auf eBay, Amazon, Aliexpress und dealextreme nach Israel, Rumänien und Russland. Die gesamte Kommunikation erfolgt in der jeweiligen Landessprache.
http://www.jpost.com/Business-and-Innovation/Tech-Talk-Zipy-makes-buying-from-international-e-commerce-sites-easy-502916
(Videolink)

1 Mrd. Dollar für erneuerbare Energien in Afrika
Energiya Global wird in den nächsten vier Jahren 1 Mrd. Dollar investieren, um Ökostromprojekte in 15 westafrikanischen Ländern voranzutreiben. Es ist Teil einer zwischen Israel und der Wirtschaftsgemeinschaft westafrikanischer Staaten (ECOWAS) unterzeichneten Absichtserklärung.
https://www.israel21c.org/1-billion-israeli-renewable-energy-commitment-to-africa/
(Videolink)

Israels Exporte stiegen im ersten Halbjahr 2017 um 6%
Israel verzeichnete in der ersten Hälfte des Jahres 2017 einen Anstieg der Exporte um 6% auf 50 Mrd. Dollar. Die Warenexporte einschließlich Diamanten stiegen um 4% auf 29 Mrd. Dollar. Die Exporte von Dienstleistungen stiegen um 8% auf 21 Mrd. Dollar, die Hightech-Dienstleistungen um 12% und der Tourismus um 16%. Ramzi Gabbay, der Vorsitzende des Export-Instituts, sagte, die israelischen Exportzahlen der ersten Jahreshälfte stützten die Prognose von 100 Mrd. Dollar für das Gesamtjahr, was das erste Mal überhaupt sein würde, dass diese Zahl erreicht wird.
http://www.globes.co.il/en/article-israel-exports-up-6-in-first-half-of-2017-1001203255

Währungsreserven steigen auf 111 Mrd. Dollar
Im August gab es einen weiteren Rekordwert für Israels Deviseneinlagen: knapp über 111 Mrd. Dollar, fast eine Milliarde höher als Ende Juli.
http://www.boi.org.il/en/NewsAndPublications/PressReleases/Pages/7-9-17.aspx

Finanzielle Zusammenarbeit mit der Schweiz
Die beiden innovativsten Nationen (laut dem Global Competitiveness Report des Weltwirtschaftsforums), die Schweiz und Israel, haben eine Absichtserklärung über die Vertiefung der Zusammenarbeit im Finanzdienstleistungssektor unterzeichnet. Die beiden Länder werden ihren regelmäßigen Finanzdialog fortsetzen, die Zusammenarbeit in den Bereichen Regulierung und Aufsicht verstärken, die Zusammenarbeit im Bereich der Finanzinnovation verstärken, um ein kreativitätsförderndes Umfeld zu schaffen, und die Zusammenarbeit zwischen Institutionen und Organisationen verbessern, die internationale Standards im Bereich der Finanzdienstleistungen formulieren.
https://www.timesofisrael.com/israel-switzerland-sign-accords-for-greater-financial-services-cooperation/

Ein 110 Mio. Dollar schwerer Wagniskapitalfonds
StageOne Ventures hat die Eröffnung seines dritten Wagniskapitalfonds angekündigt, der mit einer Kapitalzusage von 110 Mio. Dollar in 15 bis 18 israelische Startups investieren wird. StageOne konzentriert sich auf die Entwicklung von B2B-Software und IT-Infrastrukturen der nächsten Generation.
http://www.globes.co.il/en/article-israels-stageone-ventures-closes-110m-vc-fund-1001203934

Merck eröffnet israelischen Elektronik-Inkubator
Der deutsche Biowissenschaften-Gigant Merck gründet in Yavne ein technologisches Innovationslabor mit dem Namen PMatX, das als Inkubator für israelische Startups fungieren wird. Die Investitionen belaufen sich auf 20 Mio. Euro und konzentrieren sich auf modernste Elektronik und fortschrittliche Materialien.
http://www.globes.co.il/en/article-merck-launches-20m-israel-incubator-1001202431

Fahrgemeinschaften kommen nach Europa
Daimler hat 50 Mio. Dollar investiert und das israelische Startup Via für den Einstieg in den europäischen Mitfahrermarkt gewonnen — zunächst in London. Wer mit dem Auto in die gleiche Richtung fahren möchte, nutzt Vias mobile App, um sich einen Daimler-Van zu teilen. Dadurch wird die Auslastung der Fahrzeuge erhöht und die innerstädtischen Straßen werden entlastet.
https://www.timesofisrael.com/daimler-joins-forces-with-israel-founded-via-to-bring-ride-sharing-to-europe/

Unternehmerinnen werden gefilmt
Die zwei brasilianischen Frauen Taciana Mello und Fernanda Moura machen einen Dokumentarfilm über Unternehmerinnen. Nach 20 Ländern kamen sie nun auch im israelischen Jerusalem an. Bei einem Treffen im Turm-David-Museum äußerten lokale Unternehmerinnen die Hoffnung, dass der Film junge Jerusalemer Frauen dazu inspirieren würde, in die Geschäftswelt einzutreten. „Israel, Jerusalem, Tel Aviv, sie waren seit Beginn des Projekts immer auf unserer Liste“, so Mello. „Es ist ein sehr vielfältiges Ökosystem, und wir wollen sehen, wie sich das im unternehmerischen Bereich und in der Partizipation von Frauen auswirkt.“
https://www.timesofisrael.com/from-cuba-to-south-korea-the-girls-on-the-road-survey-businesswomen-worldwide/

Sieben Akquisitionen im Jahr 2017
Das Obst- und Aromen-Unternehmen Frutarom hat eine weitere Akquisition getätigt — die siebte im laufenden Jahr. Diesmal ist es ein israelisches Unternehmen: Turpaz, von dem Frutarom für 54 Mio. Schekel 51% der Aktien kauft. Turpaz entwickelt, produziert und vermarktet Duftlösungen. Vor kurzem eröffnete die Firma ein Zentrum in New Jersey.
http://www.globes.co.il/en/article-frutarom-buys-israeli-flavor-extracts-co-turpaz-1001204048

Algenprodukte für Amerika
Wir hatten schon dreimal über Algatech berichtet, die das Antioxidans AstaPure und andere Produkte aus Mikroalgen, die in der israelischen Arava-Wüste angebaut werden, herstellen. Vor kurzem hat Algatech eine Niederlassung in New York City eröffnet, um den Absatz seiner Produkte auf dem nordamerikanischen Markt zu steigern.
http://www.prnewswire.com/news-releases/algatech-opens-new-us-subsidiary-628603633.html

Von Montreal direkt nach Tel Aviv
Am 22. Juni feierte Air Canada ihren ersten Direktflug vom Flughafen Montreal-Trudeau nach Tel Aviv. Die Strecke ist bis Mitte Oktober zweimal wöchentlich im Einsatz. Nur vier Tage zuvor, am 18. Juni, feierte Air Transat ihren ersten Direktflug auf derselben Strecke.
http://www.newswire.ca/news-releases/air-canada-celebrates-first-montreal-tel-aviv-flight-630137743.html
https://www.airtransat.com/en-CA/news/first-direct-flight-from-Montreal-to-Tel-Aviv

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Infektionen über die DNA bekämpfen
Im Juli 2015 berichteten wir über die Forschung des Tel Aviver Universitätsprofessors Udi Qimron an bakteriellen Viren (Phagen), die resistente Bakterien abtöten können. Seine neue DNA-Methode ist jetzt noch viel ausgefeilter, und er hat soeben Finanzhilfen in Höhe von 700.000 Dollar aus dem Momentum-Fonds der Universität Tel Aviv erhalten. Qimrons Forschung erweitert die Zahl der Möglichkeiten, gegen tödliche medikamentenresistente Bakterien vorzugehen — laut der WHO eine der größten Gefahren für die Weltgesundheit. Derzeit werden jährlich 700.000 Todesfälle auf die Resistenz gegen antimikrobielle Mittel zurückgeführt, eine Zahl, die bis 2050 auf 10 Millionen jährlich ansteigen könnte, wenn keine weitere Intervention erfolgt.
http://www.jewishpress.com/news/israel/dna-delivery-technology-joins-battle-against-drug-resistant-bacteria/2017/06/19/
http://www.cell.com/molecular-cell/abstract/S1097-2765(17)30310-6

Algorithmus findet neue Behandlungsmethoden
Prof. Amiram Goldblum von der Hebräischen Universität Jerusalem hat dieses Jahr den Kaye-Innovationspreis für seinen iterativen Stochastik-Eliminations-Algorithmus (ISE) erhalten, der die Entdeckung neuer Moleküle zur Behandlung von Krankheiten unterstützt. Medikamentkandidaten werden nun innerhalb von Monaten anstatt von Jahren identifiziert. Antibiotika zur Behandlung besonders resistenter Krankheiten; Moleküle, die Überreaktionen des Immunsystems blockieren; Moleküle, die das Wachstum von Krebszellen hemmen, indem sie überschüssiges Eisen entfernen; Moleküle, die die Fettverdauung erhöhen können — all dies und mehr wurde in den letzten Jahren mit Hilfe von Goldblums Algorithmus entdeckt.
http://new.huji.ac.il/en/article/35036

Erfolgreiche Studien bei Gastroenteritis-Medikament
Die Biotech-Firma Redhill hat bekanntgegeben, dass die Phase-3-Studien ihres Medikaments BEKINDA für akute Gastroenteritis und Gastritis ihre Ziele hinsichtlich Wirksamkeit und Sicherheit erreicht hat. Die Studie wurde an 321 Patienten (Erwachsene und Kinder über 12 Jahre) in 21 US-Kliniken durchgeführt. In den USA gibt es jährlich etwa 179 Mio. Fälle von Gastroenteritis. Durch die guten Nachrichten stiegen Redhills Aktien um 8,2 Prozent.
http://www.timesofisrael.com/israels-redhill-says-gastroenteritis-drug-found-safe-in-study/

Lebenswichtige Technik für Sehbehinderte
Im Mai 2016 berichteten wir über das MyEye-Sprachausgabegerät des Startups OrCam. MyEye kann nun auf Ihre Brille aufgeklemmt werden und kann Texte in Englisch, Hebräisch, Chinesisch, Französisch, Italienisch und Deutsch in gesprochene Sprache umwandeln. Auch kann es Namen und Gesichter speichern, um bei der Identifikation der Menschen zu helfen, denen Sie begegnen.
http://nocamels.com/2017/08/orcam-visually-impaired-glasses-read-text/
(Videolink 1)
(Videolink 2)

Um die Schule weniger lausig zu machen
Letzten November berichteten wir über das Startup Parasonic und dessen Ultraschallkamm zur Eliminierung von Kopfläusen und ihrer Eier (Nissen). Das Gerät hat nun die Zulassung der amerikanischen Gesundheitsbehörde erhalten und soll bis Mitte 2018 auf den Markt gebracht werden. Parasonic hat jüngst eine Finanzierungsrunde in Höhe von 1,6 Millionen Dollar abgeschlossen.
https://www.timesofisrael.com/israeli-startup-seeks-to-make-back-to-school-gloom-lice-free/

Spieletherapie für das Gehirn
Heute gibt es Neues über das Startup Intendu — eine Heimtrainingskonsole, die von Neurowissenschaftlern, Ärzten und Spieleentwicklern entworfen wurde und so konzipiert ist, dass sie acht kognitive Funktionen verbessern und möglicherweise gänzlich wiederherstellen kann. Gegenwärtig wird sie im britischen Hull Royal Infirmary ausprobiert.
https://www.forbes.com/sites/trevorclawson/2017/08/31/the-therapy-gap-startup-offers-hope-for-brain-impaired-patients/#134ac0944a5c

Israels neue Medizinschule
Die Universität Ariel hat kürzlich den ersten Spatenstich für eine neue medizinische Fakultät vollzogen, begleitet von Premierminister Benjamin Netanyahu, dem Bildungsminister Naftali Bennett und dem amerikanischen Milliardär Sheldon Adelson, der 5 Mio. Dollar für das Gebäude beigesteuert hat. Die 28 Millionen Dollar teure Anlage wird Ariels derzeitiges Pre-Med-Programm und 30 Forschungslabors erheblich erweitern und aufwerten. Derzeit studieren 4.000 Studenten an den fünf israelischen medizinischen Fakultäten Medizin.
https://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4983189,00.html

Israelische Biotechnologie-Unternehmen in San Diego
23 israelische Unternehmen (hier aufgelistet https://mybio.org/exhibitor/exhibitor?exhibitor_page=1&filter_by_tags=126655&filter_by_tags=70482&tag_ids=70482&_ga=2.88746264.284134889.1504992172-961501209.1504992172) stellten auf der Bio International Convention in San Diego aus – mit über 16.000 Delegierten aus 76 Ländern die weltweit größte Konferenz im Bereich der Biowissenschaften.
http://www.jewishpress.com/news/breaking-news/israeli-firms-share-innovations-at-bio-international-convention-in-san-diego/2017/06/13/

Wie man sät, wird man ernten
Vor 15 Jahren spendete Batya eine Niere, um das Leben ihrer Tochter zu retten. Kurze Zeit später brachte ihre Tochter ein Mädchen zur Welt. 15 Jahre später erkrankte Batya am Myelodysplastischen Syndrom (MDS) und brauchte eine Knochenmarktransplantation — und dank der Datenbank von Ezer Mizion wurde ein 100%iger Treffer gefunden.
http://www.ezermizion.org/blog/what-goes-around-comes-around/

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Israel spendet 32 Mio. Dollar an Syrer
Israelis haben dieses Jahr mindestens 32 Mio. Dollar an Waren für syrische Zivilisten gespendet, davon 26 Mio. Dollar Direktspenden und 6 Mio. Dollar durch die IDF-Operation „guter Nachbar“. Das Geld wurde für medizinische Ausrüstung, Nahrung und Medizin eingesetzt. Viele weitere Millionen sind durch israelische Krankenhäuser ausgegeben worden, die ungefähr 3.500 syrische Verwundete behandelt haben. Die Hilfe der IDF bestand in 360 Tonnen Nahrungsmitteln, 450.000 Litern Benzin für Heizung, den Betrieb von Brunnen und Bäckereiöfen, 50 Tonnen Kleidung, Hunderte von Windelpaketen, sieben Generatoren, sechs Maultieren sowie großen Mengen an Medikamenten wie Schmerzmitteln und Anästhetika.
https://unitedwithisrael.org/israelis-donate-over-32-m-in-aid-to-syrians-this-year/

Ein irakischer Kurde berichtet über den jüdischen Staat
Diliman Abdulkader kam aus der irakischen Region Kurdistan, um Israel zu besuchen. Er lobt die Flughafensicherheit, einen freundlichen israelischen Taxifahrer und IDF-Soldaten, Araber und Juden an Stränden, an der Universität, in Cafés und im Parlament. Er kommt zu dem Schluss, dass Israel nicht der Horrorfilm ist, den wir im Fernsehen sehen oder von Akademikern vermittelt bekommen — es ist einfach ein Land, das danach strebt, in einer feindlichen Region zu überleben.
http://www.jpost.com/Opinion/My-experience-in-Israel-It-is-not-what-you-see-on-TV-503830

Website der Stadt Jerusalem auf Französisch
Die Stadtverwaltung von Jerusalem hat eine neue Website ins Netz gestellt, die alle städtischen Dienste, Informationen für neue Einwohner, Informationen über Einwanderungsaktivitäten und zusätzliche Dienste für französischsprachige Personen enthält. Eine englische Seite gibt es bereits seit längerem.
https://www.jerusalem.muni.il/fr/Pages/default.aspx
https://www.jerusalem.muni.il/en/Pages/default.aspx

Förderung der Vielfalt am Arbeitsplatz
Das gemeinnützige Sozial-Startup ITWorks fördert die Vielfalt am Arbeitsplatz, indem es Erwachsenen am sozialen und geografischen Rand Israels hilft, ihr berufliches Potenzial zu entfalten. ITWorks bietet Kurse, Bootcamps und Hackathons für Frauen, Araber, Drusen, Tscherkessen, Haredi und behinderte Menschen. Letzten Monat wurde die Gründerin von ITWorks, Ifat Baron-Goldberg, als israelische Vertreterin zum Nexus Global Forum der Vereinten Nationen eingeladen.
https://www.timesofisrael.com/nonprofit-startup-eyes-untapped-local-talent-in-israel-tech-scene/

Haredi-Pilotin fliegt Premierminister Netanyahu nach Griechenland
Premierminister Benjamin Netanyahu wurde von einer ultraorthodoxen Pilotin nach Thessaloniki (Griechenland) zu einem trilateralen Gipfeltreffen mit griechischen und zyprischen Staatschefs geflogen. Nechama Spiegel Novak war die erste ultraorthodoxe Frau, die als Co-Pilotin eine Reise für einen israelischen Premierminister begleitete. „Sie ist die erste, aber nicht die letzte“, so Netanyahu.
https://worldisraelnews.com/first-ultra-orthodox-female-pilots-israeli-prime-minister/

Ein Inkubator für Produkte für ältere Menschen
Matav, eine Non-Profit-Organisation für Krankenpflege, und Tech for Good, die Investitionen in Sozialthemen unterstützen, richten gemeinsam einen Inkubator für Startups ein, die Produkte und Dienstleistungen für Senioren entwickeln. Der Inkubator wird sich auf Lösungen konzentrieren, die es Senioren ermöglichen, länger zu Hause zu leben.
http://www.globes.co.il/en/article-new-incubator-to-develop-products-for-the-elderly-1001203587

Die Saat des Friedens
Ein optimistischer Artikel, in dem beschrieben wird, wie führende Vertreter der palästinensisch-arabischen Gemeinden vor Ort mit Jerusalems Bürgermeister Barkat zusammenarbeiteten, um die Sicherheit zu erhöhen.
http://honestreporting.com/seeds-of-peace-israel-insights/

Israel finanziert den Wiederaufbau der jüdischen Gebäude in Houston
Das israelische Ministerium für Diaspora-Angelegenheiten wird nach dem Hurrikan Harvey 1 Mio. Dollar Soforthilfe für den Wiederaufbau von Schulen, Synagogen und Gebäuden der jüdischen Gemeinde in Houston bereitstellen. Das Ministerium hat auch mehrere Tonnen Hilfsgüter an Sturmopfer verschifft. „Der jüdische Staat misst sich an seiner Reaktion, wenn unsere Brüder auf der ganzen Welt in einer Krise stecken“, so Bildungsminister Naftali Bennett.
http://www.i24news.tv/en/news/international/154662-170904-israel-gives-1-million-to-houston-jewish-community
https://www.timesofisrael.com/israeli-embassy-in-dc-ships-several-tons-of-aid-to-harvey-victims-in-texas/

Weitere Israelis fliegen nach Houston, um beim Aufräumen zu helfen
Ein Team von acht Freiwilligen der israelischen Organisation ZAKA Search and Rescue ist in Houston eingetroffen, um bei der Säuberung nach dem Hurrikan Harvey zu helfen. Vier weitere werden in Kürze folgen. Die Freiwilligen räumen derzeit Trümmerfelder auf und verteilen Lebensmittel.
https://www.timesofisrael.com/zaka-team-helping-with-hurricane-clean-up-in-houston/

Jerusalem-Gipfel für afrikanische christliche Führer
Rund 70 Delegierte aus Nigeria, Botswana, Südafrika, Mosambik, Lesotho, Tansania und Kenia nahmen an dem viertägigen Gipfeltreffen namens „Afrika feiert Jerusalem“ teil. Sie trafen sich mit israelischen Startups, Politikern und Unternehmen, wobei der Schwerpunkt auf Landwirtschaft, Finanzen und Technologie lag. Ziel des Gipfeltreffens ist die Stärkung der Beziehungen zwischen Israel und Afrika; es findet seit 2013 alle zwei Jahre statt.
http://www.jpost.com/Diaspora/African-Christian-leaders-hold-Jerusalem-start-up-summit-503849

Kenianer preisen das Landwirtschaftszentrum in Arava
Im April haben wir über das Arava International Center for Agriculture Training (AICAT) berichtet, das mehr als 16.000 Studenten aus Afrika und Asien ausgebildet hat. Im verlinkten Artikel beschreiben drei kenianische Absolventen der AICAT, wie das Zentrum ihr Leben verändert hat.
https://www.the-star.co.ke/news/2017/09/04/canaan-is-a-desert-but-full-of-milk-fresh-food-kenyan-students-share_c1628191

Ausbildung in landwirtschaftlichen Studien
1.200 Studenten aus ganz Afrika und Asien haben soeben das 13. Ausbildungsjahr von Israels einzigartigem Agrarausbildungsprogramm namens AgroStudies abgeschlossen. Dessen Ziel ist es, theoretisches Wissen in die moderne angewandte Landwirtschaft einzubringen. Die 24jährige Rhoda aus Uganda sagte: „Die Technologie, die ich hier gelernt habe, wird mein ganzes Leben beeinflussen.“ Und die 23jährige Rachel von den Philippinen meinte: „In meinem Land wird Israel gelobt. Ich habe hier viel gelernt und meine Fähigkeiten weiterentwickelt.“ Sie will Früchte pflanzen, sobald sie nach Hause kommt.
http://www.israelhayom.com/site/newsletter_article.php?id=45107

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Die zionistische Kunst von Salvador Dalí
In den 1960er Jahren malte der berühmte spanische Surrealist Salvador Dalí Bilder mit zionistischen Motiven. Dazu gehören ein Schiff, das jüdische Flüchtlinge nach Israel beförderte, eine israelische Menora (Kandelaber) und eine Serie mit dem Titel „Aliya“. Hier eine neue Montage von Dalís Tribut an das jüdische Volk:
(Videolink)

Conan O’Briens Sechs-Tage-Reise
Der US-Komiker Conan O’Brien wurde von Yonit Levi vom israelischen Channel 2 interviewt. Er sprach über seine erste Reise nach Israel, traf alle möglichen Menschen und sagte, er sei beeindruckt von den fitten Männern, schönen Frauen und entspannten Vibes. Er erzählte ihr auch, was er tun würde, wenn er nach Israel ziehen würde.
http://www.israelvideonetwork.com/conan-obriens-absolutely-hilarious-interview-on-israeli-tv/?omhide=true

Mekudeshet-Fest
Das vierwöchige Mekudeshet-Fest, das am 15. September endet, zeigt viele inspirierende Künstler und Musiker.
http://en.mekudeshet.com/

Die Geschichte von Simon & Garfunkel
Die „Simon & Garfunkel Story“ kommt aus dem britischen West End und tourt durch Israel. Mit dieser Show kommen Sie Simon & Garfunkel wirklich nahe, ohne sie wirklich zu sehen. Vom 13. bis 18. September gibt es sie in Jerusalem, Kiryat Mozkin, Cinema City, Airport City und Rishon Letzion.
http://www.thesimonandgarfunkelstory.com/welcome/
(Videolink)

Artists4Israel
Letztes Jahr besuchten Artists4Israel 63 internationale Universitäten und Universitäten, um ihr künstlerisches Talent vorzuführen. Die talentierten Straßen- und Graffiti-Künstler tauschten sich mit über 25.000 Studenten aus, von denen viele proisraelische Graffiti und Wandmalereien anfertigten. Die Veranstaltungen wurden von StandWithUs mitgesponsert.
http://www.standwithus.com/news/article.asp?id=5418

Tel Aviv kommt nach London
Am 8. September startete das viertägige „TLV in LDN“-Galafestival mit Strandparty, Musik von Dana International und Essen vom israelischen Küchenchef Shaul Ben Aderet.
http://www.jpost.com/International/Tel-Aviv-in-London-extravaganza-kicks-off-tomorrow-504499

Sehen Sie NFL-Spiele mit israelischer Technologie
Wir haben schon früher über die in Israel entwickelte FreeD-Technologie von Replay Technologies berichtet — mittlerweile wurde sie von Intel übernommen. Jetzt können Fernsehzuschauer bei American-Football-Übertragungen aus insgesamt 11 NFL-Stadien FreeDs 360-Grad-Wiederholungen und andere Features genießen.
https://worldisraelnews.com/israeli-tech-scores-starting-position-new-nfl-season/

Israels erste Gymnastikmedaille
Linoy Ashram gewann eine Bronzemedaille im Mehrkampf (Hoop, Schläger, Ball und Band) bei den World Rhythmic Gymnastics Championships und war damit die erste Israelin, die hier je eine Medaille gewann.
https://www.timesofisrael.com/in-first-israeli-wins-bronze-at-world-gymnastics-championships/
(Videolink)

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Inschrift aus der Zeit des 1. Tempels enthüllt
Forscher der Universität Tel Aviv eine hebräische Inschrift auf einer Tonscherbe (Ostrakon) aus dem Jahr 600 v. Chr. per Multispektral-Bildgebung aufgedeckt. Das Objekt wurde ursprünglich in Tel Arad westlich des Toten Meeres gefunden und ist seit 50 Jahren im Israel-Museum ausgestellt. Die Inschrift ist eine Lieferanfrage. Die Entdeckung wirft die Möglichkeit auf, dass auch andere „leere“ Scherben aus der Zeitperiode unentdeckte Texte enthalten können, und es gibt Pläne für eine umfassendere Überprüfung aller Scherben aus dieser Zeitperiode.
http://www.timesofisrael.com/revolutionary-technology-reveals-dazzling-hidden-text-on-biblical-era-shard/

Bar Mitzvah eines Holocaustüberlebenden in Israel
Der 93jährige Shalom Shtamberg feierte seine Bar Mitzvah 80 Jahre zu spät. Mit 13 Jahren wurde er von den Nazis im Warschauer Ghetto inhaftiert, seine Eltern und seine fünf Brüder wurden allesamt umgebracht. Nach der Thora-Lektüre tanzte er in Haifa mit Familie und Freunden.
https://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-5010671,00.html
https://israelbetweenthelines.com/2017/09/07/a-93-year-old-bar-mitzvah-story/

Ausstellung jüdischer Siegel aus der Zeit des 1. Tempels
Briefsiegel von 700 v. Chr., ausgegraben in Jerusalems Davidstadt-Nationalpark, werden bei der diesjährigen Davidstadt-Archäologiekonferenz gezeigt. Biblische Namen wie „Achiav Ben Menachem“ beweisen, dass die Juden des Nordreiches in Jerusalem hochrangige Positionen bekleideten.
http://www.i24news.tv/en/news/international/154650-170904-seals-dating-back-to-700-bce-unearthed-in-jerusalem-s-city-of-david

Noch mehr Mega-Blogger besuchen Israel
Im Rahmen des UploadEuro-Projekts der proisraelischen Non-Profit-Organisation StandWithUs brachten Studenten des IDC Herzliya sieben beliebte internationale Blogger (und ihre 9 Millionen Leser) nach Israel — einem Israel, wie sie es noch nie zuvor gesehen hatten. Beispielsweise waren sie erstaunt, Araber und Juden in einem Restaurant in Jaffa zusammensitzen zu sehen. Ebenso besuchten sie Jerusalem und das Tote Meer.
http://www.standwithus.com/news/article.asp?id=5419

„Ich bin der erste Mensch aus Bangladesch, der Israel besucht.“
Dr. Shadman Zaman wurde in der Schule beigebracht, Israel zu hassen. Aber sein Großvater lehrte Shadman die Wahrheit über die Beharrlichkeit des jüdischen Volkes, was die Selbstbestimmung in seiner Heimat betrifft. Zaman nutzt nun seine ererbte Affinität zum Zionismus, um andere zu inspirieren.
(Videolink)

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Hier der Link zum englischen Original: http://www.verygoodnewsisrael.blogspot.com/
Ursprünglicher Herausgeber: Michael Ordman

Übersetzung: Yvaine de Winter

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