Sukkot-Highlights aus Jerusalem

The Real Jerusalem Streets, 23. Oktober 2019

Der Herbst in Jerusalem in Israel ist zu Ende.

Montagabend waren die Straßen Jerusalems vom Alten Bahnhof über die Kotel, der Westmauer, bis zum Gur Hassidic Center und an Dutzenden anderer Orte voller Live-Musik und Zehntausende tanzten mit Thora-Rollen zum Hakafot Schniot.

Touristen bereiteten sich auf die Heimreise vor, während Jerusalemer Herbstblumen in voller Blüte stehen.

Im ersten Jahr der Präsidentschaft von Reuven Rivlin gab es zum Offenen Haus an Sukkot keine Schlange auf der Straße vor dem Beit Hanasi, der Residenz des israelischen Präsidenten.

Dieses Jahr kamen 8.000 Menschen. Für viele war es das erste Mal innerhalb der normalerweise geschlossenen Tore.

Das Thema in der öffentlichen Sukkah des Präsidenten lautete „Israelische Weintrauben“.

Dieses Jahr waren Fässer mit Wein in der Sukkah, aber es wurden keine Proben angeboten. Künstliche Weintrauben hingen von der Decke der Sukkah. Eine große Schubkarre vor der Sukkah war mit einer Reihe Trauben gefüllt, die aufgegessen wurden, bevor ich daran dachte ein Foto davon zu machen.

MK Zeev und Maria Elkin waren für die Zwischentage des Laubhüttenfestes früh im Beit Hanasi.

Zu den Aktivitäten für Kinder gehörte das Herstellen einer Bar Kochba-Münze, was vom Bibel Lands Museum Jerusalem gesponsert war.

Als Präsident Rivlin erschien, wurde er von den Medien umringt.

Menschenmengen befanden sich sowohl inner- als auch außerhalb des Hauptsaals

in der großen Sukkah

sowie draußen auf dem hinteren Rasen.

Menschenmengen. Kontrolle der Menschenmengen. Gesperrte Straßen. Das alles sind Konstanten der Feiertage in Jerusalem geworden.

Selbst spät am Abend sind tausende Besucher, die in die Altstadt gehen oder sie verlassen, ein üblicher Anblick an Sukkot.

In ihre beste Feiertagsgewänder gekleidete Familien sind Tag und Nacht auf dem Weg zum Jaffa-Tor.

Die Western Wall Heritage Foundation verkündete, dass während des Monats 2,5 Millionen Menschen die Kotel (die Westmauer) besuchten.

Vielleicht nicht der beste, aber sicherlich der größte Etrog (Paradiesapfel), den ich sah; er hatte die Größe des Kopfes eines Mannes.

Die enorme Sukka am Kikar Safra, dem Platz an der Stadtverwaltung, hieß die Öffentlichkeit willkommen.

Kostenlose Live-Konzerte zogen Menschenmengen an mehreren Abenden zum Kikar Safra.

Es gab eine lange Liste diverser kostenloser und Spenden sammelnder Konzerte und Veranstaltungen in Jerusalem.

Tag und Nacht hießen die Laubhütten entlang der Straßenbahngleise auf der Jaffa Road die Müden und Hungrigen willkommen.

Für die Feiertagsbesucher war ein Jerusalem-Fest war angesetzt worden.

Das 11. Manofim Jerusalem Festival für zeitgenössische Kunst eröffnet bald,

gefolgt im November vom Oud-Festival, das im 20. Jahr stattfindet.

Die 4. Jerusalem-Biennale, die am 10. Oktober eröffnete, geht bis in den November weiter.

Bei dieser Veranstaltung für zeitgenössische Kunst gibt es 14 Schauplätze, 200 Künstler und 500 Arbeiten.

ich werde mit einem weiteren Blick auf die Sukka enden, die Rabbi Yitzchok Moully aus spiegelndem Plexiglas als Außenwände am Heichal Schlomo baute.

Es gibt so viele Fotos von der Jerusalem-Biennale, dass ich sie in einem eigenen Eintrag einstellen muss. Dieser folgt bald.

Es geschieht so viel über die Sukkot-Feiertage, es läuft viel mehr auf Jerusalems Straßen.

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