Schaschlik
18. Juli 2008 at 19:27 | In kurz notiert | No CommentsDas olympische „Politik-hat-hier-nichts-zu-suchen“-Spielchen geht wieder los. Wird das IOC Konsequenzen daraus ziehen, dass der Iran einen Schwimmer aus einem Qualifikations-Wettbewerb nimmt, weil der in seinem Halbfinale (100m Brust) gegen einen Israeli (und 6 weitere Schwimmer) hätte antreten müssen?
Wo müssen wir die Rassisten suchen? Im dänischen Gellerup weder bei Rechtsradikalen noch bei anderen Weißen/Einheimischen. Doch wird dort die Gemeinde der Grönländer systematisch vertrieben. Die Menschen werden belästigt, beleidigt, beschimpft, mit Steinen beworfen, überfallen, ausgeraubt, verprügelt, verletzt. 2008 konnten sie nicht einmal den grönländischen Nationalfeiertag begehen, es wäre zu riskant gewesen. Traditionelle gemeinschaftliche Aktivitäten wie sonntägliches Fußballspiel sind nicht mehr möglich. Und wer macht’s? Arabische und somalische Einwanderer, die z.B. auch keine Probleme haben zu rufen: „Fick dich nach Hause in Grönland, das ist unser Gellerup!“ Ah ja, inzwischen gewaltsam erobert…
Der „Friedenspartner“ Israels, die Fatah, zeigt einmal mehr ihren Friedenswillen: Sie hat eine neue Terrorgruppe gegründet, die nach einer besonders friedfertigen Person benannt ist – Dalal Mughrabi, die 1978 half eine amerikanische Journalistin und 36 israelische Zivilisten in einem Bus abzuschlachten.
Männer und Frauen sind im Islam gleichberechtigt. Sieht man in Jordanien: Ein Mann, der seine Tochter ehrenmordete, bekam sechs Monate Gefängnis für seine Tat. Eine Frau, die ihren fremd gehenden Ehemann ehrenmordete, wird gehenkt werden; hat ein Berufungsgericht gerade entschieden.
Der Spinner im Sessel des israelischen Ministerpräsidenten hat mal wieder zugeschlagen: „Wir sind einem möglichen Friedensabkommen nie so nahe gewesen wie heute“, verkündete er in Paris. Und als Geste an den großen Friedensengel Mahmud Abbas hat er „prinzipiell zugestimmt“ einen Haufen Terroristen frei zu lassen. Abgesehen davon, dass der „Frieden“ überhaupt nicht nahe ist: Warum muss eigentlich nie Abbas eine „Geste“ in Richtung Olmert (oder Israel) machen?
Auch nicht schlecht – denn immerhin wollen doch die PalAraber alle Frieden. Ernsthaft. Und deshalb streicht Tony Blair, der Botschafter des Nahost-Quartetts, einen Besuch im Gazastreifen – wegen der von den PalArabern zu verantwortenden Sicherheitslage (ausdrücklich nicht wegen einer Bedrohung der Sicherheit durch Israel!).
Der Erzbischof von Canterbury macht wieder von sich reden. Neulich wollte er die Scharia in Großbritannien einführen; jetzt sagt er, dass die christliche Doktrin für Muslime beleidigend sei. Mit der neuesten Äußerung dürfte er so gar recht haben. Nur sagt das weniger über die “christliche Doktrin“, sondern wenn, dann reichlich über diese beleidigten Muslime aus. Und was er sonst noch so geschrieben hat, sagt uns, dass der Mann vom Islam keine Ahnung hat. Viele Juden empfinden die „christliche Doktrin“ auch nicht gerade als nett – von Unterwerfungsgesten des Erzbischofs gegenüber Juden ist allerdings nichts bekannt. Übrigens: Die „muslimische Doktrin“ ist weitaus beleidigender als die christliche – oder die buddhistische oder die der Baha’i oder die hinduistische oder…
Och süß! Die PA jammert in den USA herum, man möge doch zwei Schadensersatz-Urteile gegen sie aussetzen, in denen sie zu mehreren hundert millionen Dollar verknackt worden war; in diesen Verfahren lehnte die PA es ab sich zu verteidigen. Der juristische Prozess ist abgeschlossen, Berufungen der PA wurden bis zum Obersten Gerichtshof abgelehnt. Mahmud Abbas’ Leute versuchten staatliche Souveränität und damit Immunität geltend zu machen, womit sie nicht durchkamen. Die US-Regierung hat es – zum Glück! – im März abgelehnt sich in die Fälle einzumischen; Außenministerin Rice stellte fest, dass es keine juristische Möglichkeit für die Terroristen gibt der Einforderung der Schadenssummen zu entgehen; sie müssten schon außergerichtliche Wege versuchen. (Terroristen hat sie „natürlich“ nicht gesagt…) Abbas lässt jetzt jammern: die PA habe nur $800 Millionen – sie müssen allerdings zugeben, dass darin weder die Rentenfonds, noch der palästinensische Investmentfond enthalten sind, ganz zu schweigen von den jährlich $22 Millionen für Suha Arafat in Europa oder gar den versteckten Gelder, die 1993 bereits auf zehn Milliarden geschätzt wurden. Na, wenn das nicht schlimmste Armut bedeutet!
Was wollen die frei gelassenen Terroristen? Bei ihrer Freilassung hatten sie ein klares Zeichen gegeben: „Nächstes Jahr in Jerusalem!“ Das kann man auf zweierlei Weise kommentieren: Entweder sind diese Unmenschen schlicht nicht in der Lage etwas eigenes zu schaffen und deshalb müssen sie auf Jüdisches zurückgreifen. Oder – und das halte ich in diesem Fall für deutlich wahrscheinlicher – sie wollen bewusst und gezielt die Juden verhöhnen und provozieren.
MdB (Die Linke/PDS, also SED) Norman Paech giftet über „Broders Boy Group“ (in der eigenen Partei), die ihm unerhörterweise unterstellt, er sei gegen Israel. Beweis der unerträglichen Boshaftigkeit des Bundesarbeitskreises Shalom: Sie haben „Interviews“ in Haaretz gegeben! Na, wenn das kein (zumindest ideologisches) Verbrechen ist. Macht auch nichts, dass Ha’aretz von konservativen Kreisen in Israel auch gerne als „auf Hebräisch geschriebene palästinensische Zeitung“ bezeichnet wird, weil sie so weit links steht und so viele antiisraelische Positionen vertritt. Hier greift allerdings wieder der typische Reflex der Israelfeinde: Wer immer irgendetwas mit irgendetwas aus Israel zu tun hat, ist nicht nur verdächtig, sondern schon schuldig, auch wenn dieses etwas / die Person / Insitution noch so „progressiv“ im Sinne des Israelfeindes ist. So, wie das auch bei den Giftspritzen in Sachen Buchmessen-Boykott war (die eingeladenen israelischen Schriftsteller waren allesamt reichlich pro-palästinensische eingestellt) oder denen von der britischen akademischen Boykott-Truppe (die vor allem zwei Universitäten als Beispiele anführten, die die antiisraelischsten Akademiker Israels beschäftigen). So dämlich wie Normi muss man erstmal sein! Aber der vertraut wohl drauf, dass niemand wirklich hinter seine Tiraden schaut. Und er könnte damit weit gehend recht behalten. Abgesehen davon, dass sich niemand seine sonstigen Hass-Tiraden ansehen sollte, um zu erkennen, dass hier nichts aus einem Einzelfall konstruiert wird.
Mahmud Abbas ist ja sooo moderat. Und als Friedensengel und Moderatheits-Vorbild blieb ihm gar nichts anderes übrig, als der Familie Samir Kuntars zur „Befreiung“ des Mordbuben zu gratulieren und ihn als „Dekan der arabischen Gefangenen“ zu preisen. Abbas’ supermoderate Fatah hatte natürlich auch nichts besseres zu tun, als ein völlig moderates Fest zum Sieg zu feiern. Wenn so die Friedensengel aussehen, was haben wir dann von einem Frieden zu erwarten, der mit ihnen geschlossen wird?
So weit ist es jetzt also schon: Die israelfeindlichen Ägypter reichen für Verhandlungen über einen „Gefangenen“-Austausch zwischen Hamas und Israel nicht mehr aus; die Terroristen sind sich sicher, dass sie mit einem deutschen Vermittler ein besseres Geschäft aushandeln können. Sie haben „den Eindruck, dass die Ägypter eher auf der Seite Israels stehen als auf unserer“. So viel zur erwarteten Vermittlerrolle, die doch normalerweise als „neutral“ oder „unparteiisch“ definiert ist. Sollte das den Deutschen Regierungs- und Geheimdienstleuten nicht zu denken geben?
Yossi Beilin, linker Wolkenkuckucksheimer (Stichwort: Genfer Initiative) hat einen neuen Vorschlag: Die Europäer sollen sagen, wie viele pal-arabische Flüchtlinge sie aufzunehmen bereit sind. Es sei wichtig, wenn es bei den Friedensverhandlungen an diesen Punkt kommt, das vorher zu wissen, um ihn abhandeln zu können. Er gibt zu, dass die Zahl der PalAraber, die das Angebot wahrnehmen werden, gering ist. Was er überhaupt nicht in Betracht zieht: Dass die Festansiedlung der „Flüchtlinge“ in arabischen Ländern legitimiert wird. Die Araber dürfen so etwas nicht können. Sie müssen ihren barbarischen Grundsätzen folgend weiter die Unmenschen geben dürfen.
Der Chefankläger des International Kriminalgerichtshof in Den Haag hat auf jeden Fall mehr Mumm in den Knochen als alle UNO-Sicherheitsratsmitglieder zusammen, dass er den sudanesischen Präsidenten verklagen will. Wie nicht anders zu erwarten, poltert der Sudan dagegen; abgesehen davon ist er dem Vertrag nicht beigetreten (was an sich nichts Schlimmes ist). Auch nicht unerwartet findet die Arabische Liga den Anklageversuch nicht in Ordnung: „Wir sind nicht sicher, dass das Handeln des ICC sorgfältig überlegt ist.“ Und dann verrät Generalsekretär Amr Moussa (unabsichtlich?), was dahinter steckt: Es könnte negative Folgen für die arabischen Staaten haben. Kommt davon, wenn man Tyrannenstaat ist…
Schaschlik
13. Juli 2008 at 22:22 | In kurz notiert | No CommentsEine libanesische Zeitung mit Nähe zur Hisbollah lässt einen ihrer Redakteure aufzählen, welche Rechnungen mit Israel noch offen sind. Dazu gehören: die Übergabe von Landkarten der Minen und Streubomben, was das Töten von israelischen Soldaten und Zivilisten rechtfertigt; die Vergeltung für die Ermordung von Hisbollah-Führer Imad Mugniye, die aus operationellen Gründen noch nicht erfolgte; die Verletzung der libanesischen Souveränität an Land, auf See und in der Luft, für deren Verteidigung der Widerstand einen schweren Preis fordern wird. Soll das jetzt heißen, dass Israel z.B. zur Beendigung des Terrors und der Bedrohung durch die Hisbollah jetzt helfen muss einen „Vergeltungsschlag“ für den Tod des Hamas-Terrorführers zu erleiden?
Es hat einen ziemlichen Aufruhr um die manipulierten Fotos (es gibt einen Übersetzungs-Link) des iranischen Raketentests gegeben. Dabei ist untergegangen, dass es noch ein Problem zu geben scheint: Ein anderes von manchen Medien genutztes Foto dieser Raketenstarts scheint aus dem November 2006 zu stammen.
Die Angriffe der Photoshop-Raketen sind bei wired ein wenig zusammengefasst. Nicht nur Reuters und die Mullahs können damit umgehen…
Die PalAraber sind – mal wieder – auf den emotionalen Barrikaden. Diesmal wegen der Keffiye – der israelischen. Das ist Diebstahl, finden sie. Die bösen Juden wollen pal-arabisches Erbe stehlen, wie schon bei der Falafel. In einem Artikel in Palestine Today schimpft der Autor, was das Zeug hält und preist die Geschichte der Keffiye als palästinensisches Kleidungsstück schon 1936, wo es von den arabischen Terroristen als Vermummung getragen wurde. 1987 wurde diese Tradition wieder aufgenommen, ganz abgesehen, dass der Heilige des pal-arabischen Terrorismus, Yassir Arafat, das Tuch als dekorative Demonstration des Anspruchs der Araber auf „ganz Palästina“ (vom Jordan bis zum Mittelmeer) bis zu seinem Tod auf dem kahlen Schädel trug. „Palästinensische Folklore“ nennt der Schreiber das Tuch.
Aber was ist dann mit den Soldaten der Arabischen Legion, die traditionell die Keffiye trugen? War das auch “Diebstahl palästinensischer Folklore”? Oder müssen wir jetzt den Saudis sagen, dass sie gefälligst das Aussehen ihrer Kopfbedeckungen ändern sollten? Wie üblich sind die verlogenen Propagandisten nur dann aufgeregt bis zum Geht-nicht-mehr, wenn die Juden etwas machen.
Ein weiterer Absatz beklagt, dass israelische Stewardessen schon in den 70-er Jahren Keffiyes trugen. Im Cardo in Jerusalem (jüdische Einkaufsstraße in der Altstadt) kosten diese Keffiyes 89 Schekel, habe ich gesehen. Und meine erste „Kaffiyah Y’israelit“ habe ich schon vor drei Jahren im Internet geordert (dort ist sie allerdings deutlich teurer). Und die Israelis fertigen sie immerhin noch selbst, statt sie aus China zu importieren und die eigene Wirtschaft darüber zu ruinieren.
Liebe Bayern, bitte passt auf, dass eure Lederhosen nicht nachgemacht werden. Die Fischköppe wären dann Kulturdiebe!
Hat sich jemand die Reaktionen aus der arabischen Welt zur Radlager-Mordfahrt vom 2. Juli angesehen? Elder of Ziyon hat eine saudische Reaktion in Arab News gesehen, die bezeichnend ist. Danach betrachten unsere saudi-barbarischen Freunde die Verurteilung (!) des gezielten, versuchten Mords an Juden als das Gleiche wie das Töten von 1000 unschuldigen PalArabern! Es folgen noch einige andere Unglaublichkeiten (Lügen und Behauptungen, die jeder Grundlage entbehren) – auf Englisch, von einem Diplomaten, der für das saudische Außenministerium arbeitete und in einer Zeitung, die ohne die Zustimmung der saudischen Herrscherfamilie nichts abdrucken kann!
Braucht es eigentlich immer noch Hinweise darauf, wozu die „Waffenruhe“ am Gazastreifen ausschließlich dient? Die Terroristen selbst sind jedenfalls sehr offen in ihren Äußerungen, was die „Waffenruhe“ ist und wie sie genutzt wird – und dass Waffenmaterial in Mengen in den Streifen geschafft wird.
Donnerstag wurde verkündet, dass die internationale Gemeinschaft in den letzten sechs Monaten 920 Millionen Dollar an die PA gezahlt hat. Die PA hat bereits zugegeben, dass 58% ihres Haushalts im Gazastreifen ausgegeben werden, trotz der internationalen Sanktionen gegen die den Strip kontrollierende Hamas. Die Welt beliefert also die Hamas im bisherigen Jahr mit mehr als einer halben Milliarde Dollar; diese bekommt das Geld zwar nicht direkt, profitiert aber gewaltig über die Einnahme von „Steuern“, wie auch direkten Diebstahl. Dazu kommt dann noch, was andere (Iran usw.) den Terroristen an Geldern zuschieben. Aber es könnte durchaus sein, dass die Hamas von der internationalen Großzügigkeit stärker profitieren als vom Iran. (Elder of Ziyon)
Je öfter Israel während der “Waffenruhe” aus dem Gazastreifen beschossen wird, desto weniger konsequent handelt die Regierung Olmert. Wurden anfangs noch die Grenzübergänge geschlossen, so hat Olmert das offenbar inzwischen aufgegeben (8. Juli: 3 Mörser, keine Schließung, sondern es durften sogar 200 Geschäftsleute nach Israel und in die „Westbank“ reisen; zusätzlich wurde der Übergang Sufa geöffnet). Olmerts Reaktion auf den Terror: Ein Waffenstillstand „kann nicht sofort in vollem Umfang durchgesetzt werden und daher hat Israel und wird Israel Geduld zeigen; aber diese Geduld sollten nicht als Schwäche missverstanden werden. Wenn der Waffenstillstand verletzt wird, werden wir wissen, wie wir zu reagieren haben.“ Kommt irgendwie bekannt vor. Am 1. Juli tönte er noch: „Sollte die Ruhe nicht eingehalten werden, werden wir mit aller Kraft antworten. Niemand wird vor der Notwendigkeit zurückschrecken hart zurückzuschlagen.“ Das ganze übliche leere Gerede, wann immer Olmert einer Situation gegenüber stand, wie sie sich jetzt hier wiederholt (Sharon war übrigens bezüglich nicht besser). Auf die Spitze treibt das Großmaul Olmert seine Phrasendrescherei allerdings in Sachen Hisbollah in einem Interview mit der arabischsprachigen Zeitung al-Sinara aus Nazareth: „Jedermann weiß, dass Nasrallah Angst vor einem Kampf mit Israel hat. Er hat Todesangst vor mir.“ Selbstüberschätzung in Reinkultur.
Am 11. Juli schossen die Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden eine Rakete aus dem Gazastreifen auf Israel. Das sei aber keine Verletzung des Waffenstillstands, sondern nur eine Reaktion auf die israelischen Aktivitäten in der Westbank. Aha.
Manchmal fragt man sich wirklich, welche Idioten in Großbritannien in wichtigen Positionen sitzen. Alleine während meines Urlaubs gab es wieder zwei heftige Klopper: Erst gibt der oberste Richter des Königreichs ein Interview, in dem er fordert, dass die Scharia eingeführt wird (jedenfalls für Muslime) und nicht mehr gleiches Recht für alle gilt; wie üblich würden von einer solchen Veränderung nur die Mitglieder einer einzigen Religion profitieren, denn für andere Gruppen besteht die Forderung des Schwachmaten in Robe nicht. Dann folgt die Bestrafung zweier Siebtklässler, die sich im Religionsunterricht geweigert hatten niederzuknien und zu Allah zu beten. Eine eklatantere Verletzung des Rechts auf freie Religionsausübung ist kaum noch möglich! (hat tip: Dhimmi Watch) Ach ja: Die Polizei von Tayside musste sich neulich entschuldigen, weil in einem ihrer Werbeplakate zur Verbrechensvorbeugung ein Schäferhund-Welpe abgebildet war. Ein Muslim hatte sich beleidigt gefühlt. Und wenn ein Kleinkind scharf gewürztes Essen aus anderen Ländern nicht mag, dann ist es rassistisch.
„Wir hören zunehmen, dass Muslime ‚die neuen Juden’ sind. Muslime sind nicht ‚die neuen Juden’. In Westeuropa sind alle Nichtmuslime, sowohl die Einheimischen als auch nicht muslimischen Einwanderer ‚die neuen Juden’ – obwohl auch hinzugefügt werden muss, dass derzeit besonders die Juden Westeuropas ‚die neuen Juden’ sind.“ Schreibt Hugh Fitzgerald auf Dhimmi Watch mit Blick auf die muslimischen Ansprüche in Europa. Und begründet das so: „Denn die stärksten Wellenträger des Antisemitismus in Europa sind Muslime. 50% der antisemitischen Angriffe in Westeuropa wurden Muslimen zugeschrieben, die weniger als 5% der Bevölkerung ausmachen.“
Wochenend-Schaschlik
29. Juni 2008 at 21:21 | In kurz notiert | No CommentsIslamophobie-Alarm: In der Schweiz wurde ein Ehepaar verurteilt, weil sie ihre älteste Tochter „beschneiden“ ließen. Sie gaben an, dies sei Teil ihrer muslimischen Religion sei. Autsch! Bitte die OIC informieren, die Muslim-Verbände und die Halal-Hippies: Diese Leute wissen nicht über ihre Religion bescheid! Dass die Genitalverstümmelung etwas mit dem Islam zu tun hat, behaupten, wie wir wissen, immer nur islamophobe Verleumder!
Lila hat recht: Was man in Deutschland „Spirale der Gewalt“ nennt, sieht in Wirklichkeit so aus, wie im jüngsten Beispiel: Die Terroristen brechen ständig die Waffenruhe, beschießen Samstagabend schließlich auch noch Grenzübergänge mit Mörsern – und Israel, statt diese geschlossen zu halten und die Terroristen zu jagen, wie es sein gutes Recht wäre, öffnet sie und lässt Waren in den Gazastreifen. Nun, den Terror-Apologeten wird das auch nicht reichen…
„Irgendwann“, schreibt This Ongoing War, „wird gesagt werden, dass die ‚Waffenruhe’ mehr oder weniger hielt.“ Stimmt wohl. In den MSM ist das ja jetzt schon mehr oder weniger der Fall. Aber demnächst wird das groß herausgestellt, sobald er zusammenbricht. Und wer wird die Schuld bekommen?
Wieder mal schade, dass das nur in Englisch vorhanden ist: Im Weekly Standard schreibt Anne-Elisabeth Moutet über die Reaktion des französischen Medien- und sonstigen Establishments auf das Urteil gegen France2 und Charles Enderlin, insbesondere über die Motivation eine riesige Petition für Enderlin zu unterschreiben. Es ist einfach unfassbar, mit welcher Argumentationsweise dort darum herumgeredet wird, dass Enderlin eine Fälschung ausgab und bis heute darauf besteht im Recht zu sein. Unterstützungsgründe reichen von „Der hat alles richtig gemacht“ über „Ist egal, ob’s stimmt oder nicht“ bis hin zum allgemein vertreten und kategorischen „Die professionellen Medien dürfen nicht kritisiert werden“ und „Dem Mann wird an die Ehre gegangen und das geht nicht“. Was vor allem eines zeigt: Die Wahrheit interessiert keinen! Nein, Enderlin „leidet unter den Vorwürfen“ und das ist furchtbar. Wie furchtbares Leid die von Enderlin verbreitete Lüge anderen gebracht hat, interessiert nicht. Wie viele Leben sie gekostet hat, darüber denkt man nicht einmal nach. Das ist ungefähr so, als würde einer, der die Bombennächte im Bunker verbringen musste, sich beim KZ-Insassen beschweren, wie sehr man unter den Angriffen gelitten hat und sagen: Ihr habt’s gut gehabt, ihr ward im Lager, ihr hattet zu Essen, ihr musstet nicht in den Bunker, ihr seid versorgt worden. Ich kriege das Kotzen! Ein französischer Journalist darf nie in Frage gestellt werden. Und es darf vor allem nie von ihm verlangt werden zuzugeben, er habe einen Fehler gemacht!
Wie richtig Henryk M. Broder mit seinen Warnungen zur Antisemitismus-Wahrnehmung vor dem Innenausschuss des Bundestages lag, erwies sich diese Woche wieder einmal auf einer Konferenz in Berlin. Ich habe die Berichterstattung dazu leider nicht verfolgt; aber wenn Islamstaaten (allen voran der Iran, genauso aber Vertreter Syriens, des Libanon und Saudi-Arabiens) die Beseitigung des „zionistischen Experiments“ fordern und Holocaust-Leugnung betreiben können, ohne dass ihnen das Mikrofon abgedreht wird oder jemand ihnen deutlich widerspricht und sie in die Schranken weist, dann sollte man eigentlich wissen, woran man in Deutschland wieder ist. Ach ja, die Holocaust-Leugnung in den arabischen Ländern hat natürlich nichts mit Antisemitismus zu tun…
Schaschlik
27. Juni 2008 at 19:58 | In kurz notiert | No CommentsNicolas Sarkozy gibt bei seinem Besuch in Israel zweierlei Botschaften ab: Zum einen beteuert er, dass Frankreich immer Israels Freund sein wird (hm, das war unter Chirac jedenfalls nicht der Fall) und gegen den Iran unterstützt werden muss (ohne zu sagen, wie weit man dabei gehen kann); zum anderen kommen direkt Forderungen – Teilung Jerusalems, Rauswurf aller Juden aus Judäa und Samaria, Einstellung jeglicher Bautätigkeit in den „Siedlungen“. So sehr Sarkozy Israel versichert, dass er es unterstützt: Warum sollte Israel alle Trümpfe aus der Hand geben, bevor die Palästinenser irgendetwas in Richtung Frieden getan haben? Es wird spannend sein zu sehen, ob Präsident Sarkozy auch den PalArabern etwas abverlangen wird, ohne dass Verhandlungen geführt worden sind.
Unsere Medien betonen die Unterstützung Israels. „Rechts“ eingeordnete Medien in Israel stürzen sich auf die Forderungen an Israel, ohne die angekündigte Unterstützung auszulassen – aber die Qualität der Unterstützung wird bezweifelt.
Allein reisende Frauen (d.h. die nicht in Begleitung ihres Ehemannes sind), werden kaum nach Kuwait einreisen können. Dazu müssen sie schon eine sehr hohe Position in einer sehr wichtigen Firma bekleiden. Denn das Emirat will keine Prostituierten im Land haben. Und das scheinen alle Frauen zu sein, die nicht in Begleitung ihres Ehemannes reisen (oder herausragende Positionen in einer enorm wichtigen Firma inne haben). Der Islam ist tolerant – besonders, was die Position der Frau angeht.
Ach ja, Ursache und Wirkung – oder auch nicht. Nach Ansicht der Organisation der Islamstaaten (OIC) wird die „Islamophobie“ verstärkt werden, weil ein dänisches Gericht es abgelehnt hat die Zeitung Jyllands-Posten wegen der Mohammed-Karikaturen zu bestrafen. Diese Dämel sind zu verbohrt um zu begreifen, dass „Islamophobie“ nicht Karikaturen sind, sondern Muslime, die im Namen des Islam geifern und morden – und andere Muslime, die nicht diese Geifern und Morden bekämpfen, sondern die Leute zum Schweigen bringen wollen, die das Geifern und Morden nicht hinnehmen wollen. Die Tyrannen und Undemokraten der islamischen Staaten sind nicht bereit zu akzeptieren, dass es an ihnen liegt, die „Islamophobie“ zu beseitigen, nicht an Karikaturisten, Terrorbekämpfern und denen, die den Islam kritisieren. Sie sind nicht bereit zu sehen, dass sie durch ihr Verhalten gerade die Kritiker bestätigen. Statt dessen wollen sie Unterdrückung, Zensur und Diffamierung zum Recht erheben. Ich kenne da ein Wort mit A am Anfang, das so richtig auf sie zutrifft…
Herr Steinmeier ist überzeugt, dass das Geld gut angelegt ist. Die fast 150 Millionen, die heute den Terroristen von Mahmud Abbas versprochen wurden. Letztes Jahr wurden ihm mehr als 7 Milliarden zugesagt. Und was hat sich geändert seit letztem Jahr?
Die tagesthemen weinen am 24. Juni, wie schlecht es der palästinensischen Polizei geht – dass sie keine ausreichende Zahl an Polizeiautos haben, dass 15 Polizisten nur 2 Kalaschnikows haben usw. Natürlich ist Israel schuld, weil es Polizeistationen bombardiert hat. Auf die Idee, dass die PA mal ihren „militärischen Arm“ an die Kandare nimmt und deren Waffen der Polizei gibt, kommt die ARD nicht. Wäre ja auch zu viel verlangt. Und zu fragen, was mit den von den Israelis und den USA gelieferten Waffen ist, ist auch zu viel verlangt. Das Fass ohne Boden muss weiter gefüllt werden. Gebt denen Geld, dann kommt alles in Ordnung. Es hat alles nichts mit der Einstellung und Ideologie zu tun, nur mit Dollars.
Wenn es so etwas wie eine Mathematik-Legasthenie gibt, dann wird sie Dyskalkulie genannt. Und darunter scheinen sie bei der pal-arabischen Propaganda-Agentur Maan zu leiden, wie Elder of Ziyon belegt: Statt bisher 60 ließ Israel 80 LKW-Ladungen mit Gütern in den Gazastreifen einführen. Maan zitiert eine Quelle mit der Beschwerde, dass Israel nur 20% mehr Güter statt der vereinbarten 30% in den Gazastreifen ließe. Nun, nach Adam Riese (aber den kennen sie dort vielleicht nicht) sind 20 LKWs 33% von 60. Israel hat also sein Soll übererfüllt. Und wer außer Bloggern sagt das in den westlichen Medien?
Eine Reihe niederländischer Firmen sind auf der Seite ihrer Kunden im arabischen Raum, was das Verhältnis zum Film „Fitna“ und den Umgang damit angeht. Da kommt Hochachtung vor arla (Dänemark) auf, die zwar überall brüllten „Wir haben mit den Karikaturen nichts zu tun und finden sie nicht in Ordnung“, aber nicht so weit gingen die Aufgabe der Meinungsfreiheit zu fordern, wie es bei den Holländern in Jordanien der Fall ist: „Man kann keine Geschäfte machen, wenn man die religiösen Überzeugungen des anderen nicht respektiert“, heißt die feige Anbiederung bei den Hetzern. Dass so etwas in der umgekehrten Richtung auch möglich sein muss, kommt diesen Geschäftemachern nicht in den Sinn. Dass sie dabei noch behaupten, sie würden der Erpressung der Hetzer nicht nachgegeben haben, ist entweder eine glatte Lüge oder offenbart die heuchlerische Haltung der Firmen. Wenn sie nicht der Erpressung nachgeben, dann sind sie auch dafür, dass freie Meinungsäußerung nicht mehr stattfinden darf. Mit anderen Worten: Demokratie ade!
Zur Ehrenrettung der niederländischen Wirtschaft muss angefügt werden, dass es auch eine ganze Reihe Firmen gibt, die nicht mit ihrer Dhimmi-Haltung werben – auch, wenn sie sie letztlich einnehmen und zum Teil ankündigen, es den vorgepreschten Unterwerferungsexperten eventuell gleich zu tun. Und das, obwohl ihr Geschäft in Jordanien ihre Bilanzen fast nicht berührt. (Hier kann man sich übrigens ansehen, welche Firmen [bisher?] den Boykottdrohungen nicht nachgeben!)
Dass man den Spieß umdrehen kann (und sollte), zeigt ausgerechnet wieder arla. Importeure, die sich im Namen von arla für die Mohammed-Karikaturen entschuldigten, wurden abgemahnt und müssen damit rechnen, dass die Geschäftsbeziehungen abgebrochen werden.
Apropos Mohammed-Karikaturen: Vierter Versuch, vierter Niederschlag: Auch das höchste Gericht Dänemarks hat es abgelehnt Jyllands-Posten wegen der Mo-Toons zu verurteilen. „Es ist eine bekannte Tatsache, dass Terrorakte im Namen des Islam begangen wurden und es ist nicht illegal Satirisches aus dieser Beziehung zu machen“, heißt es in der Begründung. Die Freiheits-Gegner geben sich damit allerdings nicht zufrieden. Sie wollen vor den Europäischen Gerichtshof ziehen. (Und was da möglich ist, steht in den Sternen.)
Das Urteil kommentieren die Feinde der Meinungsfreiheit übrigens so: “Dieses Urteil bestätigt das Gefühl, das viele dänische Muslime haben, dass sie bedroht, beleidigt und ins Visier genommen werden“, sagte Muslim-Führer Samha. Was sollen eigentlich die Terroropfer sagen? Sind die nicht bedroht und ins Visier genommen? Und welche Beleidigung der eigenen Person soll eigentlich der Verlust des Lebens aufwiegen?
Und dann gibt es da noch einen, der beklagt, man hatte gehofft die Sache endlich hinter sich zu lassen. Natürlich so, dass das Gericht die Grenze aufzeigt, die die freie Meinungsäußerung in religiösen Dingen begrenzt (also die Freiheit abschafft). Das ist wieder typisch – das „hinter uns lassen“ müssen auch schon wieder andere erledigen. Wenn die Blödmänner einfach das Maul hielten und es sein ließen, dann hätten sie die Sache schon lange hinter sich gelassen!
Der Europäische Gerichtshof darf sich demnächst auch mit einem Fall deutsch-islamistischer Problematik befassen. Die Hisb ut-Tahrir will gegen ihr fünfjähriges Betätigungsverbot in Deutschland vorgehen. Deutschland ist bisher in Europa am weitesten gegangen; die Islamisten-Truppe ist zwar nicht verboten worden, aber darf sich aber wegen antisemitischer Flugblätter (aus dem Jahr 2003) seit 2004 nicht öffentlich betätigen. Das passt ihnen natürlich nicht. Und Antisemiten sind sie schon gar nicht.
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat die türkische besiegt und ist ins Finale der EM08 eingezogen. Weshalb ist das hier Thema? Weil der WDR mal wieder zeigt, wie er tickt. Schon vorher war immer sehr viel davon die Rede, wie toll die Türken gespielt haben, wie toll sie das gemacht haben mit den Toren in letzter Minute usw., was sie für ein Herz gezeigt haben. Das ist ja alles nicht falsch. Von der deutschen Mannschaft wurde allerdings nie so geredet. Und dass die gestern den Spieß ein wenig umdrehte, auch Herz zeigte, kämpfte und in letzter Minute das Siegtor schoss, ließ den Moderator des WDR2-Morgenmagazins davon schwadronieren, wie toll die Türken gespielt haben und dass der deutsche Sieg ein Dusel-Sieg war (beides auch nicht unbedingt falsch). Da fragt man sich, warum die deutsche Mannschaft nicht ebenso gelobt wird, wenn großer Kampfgeist und Fairness ihr Spiel bestimmen (da gibt’s immer Haue, dass sie nicht schön gespielt haben). Dazu wurde dann allerdings wieder hoch gelobt, wie toll die Türken feiern können und dass sie das alles ganz toll machen – dass sie sich wie normale Menschen benehmen und feiern. Sollen wir daraus die Schlussfolgerung ziehen, dass die Türken das alles besser machen als die Deutschen? Oder dass normales Benehmen für Türken ungewöhnlich ist? Oder was?
UNICEF zeigt auch mal wieder was: Ein israelischer Bauunternehmer, der „verdächtigt“ wird in „Siedlungen“ in Judäa und Samaria Hausbau-Aufträge auszuführen, wird von der UNICEF ab sofort gemieden; man nimmt weder Spenden von ihm an, noch werden Partnerschaften mit diesem Unternehmer, seiner Firma oder mit ihm in Zusammenhang stehenden Personen oder Organisationen betrieben. Schließlich will man Partner haben, die „so wenig kontrovers wie möglich“ sind.
Und Leute mit Verbindungen zu islamischem Terror und islamischen Terrororganisationen sind offenbar „so wenig kontrovers wie möglich“. Eine saudische NGO, deren Ableger in den Philippinen und Indonesien nach Angaben der UNO selbst enge Beziehungen zur Al-Qaida haben und zu denen die UNO ein Einfrieren von Guthaben, ein Waffenembargo und ein Reiseverbot erließ, hat gerade erst ein Kooperationsabkommen mit UNICEF geschlossen. Gerechtfertigt wird das damit, dass die UNICEF seine Partnerschaft nur mit der NGO in Saudi-Arabien eingeht, nicht mit den terroristischen Töchtern. Abgesehen davon, dass man diese Trennung kaum glaubhaft vertreten kann: Wieso wird verlangt, das Organisationen mit Verbindung zu einem „zweifelhaften“ Israeli geschasst werden, während die saudische NGO mit viel klareren und eindeutigeren Terror-Verbindungen Verträge mit UNICEF erhält?
Hat nichts mit Islam zu tun. Und schon gar nichts mit Antisemitismus. Oder? In Michigan (USA) steht ein libanesischer Amerikaner wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung vor Gericht, hat seine Schuld zugegeben und hatte dann beantragt, dass der Richter sich für befangen erklärt, weil er Jude ist und deshalb nicht fair sein kann.
Vaclav Klaus, Präsident der Tschechischen Republik, sagt klipp und klar: Der Vertrag von Lissabon kann nicht in Kraft treten. Die EU kann nicht ihre eigenen Regeln ignorieren. Der Vertrag wurde von Irland abgelehnt, damit ist er hinfällig. Schön, dass es wenigstens einen EUropäer gibt, der das so sieht. Leider wird er damit in der Minderheit bleiben. Die EUrokraten und ihre Helfershelfer in den Regierungen der EU-Staaten werden es schon schaffen, die Regeln der EU zu brechen. Sie arbeiten gewaltig daran.
Waffenstillstand ist, wenn Israel sich beschießen lässt. Anders kann man die Fakten nicht werten: Montag ein Mörser, Dienstag drei Raketen, Donnerstag weitere Raketen aus dem Gazastreifen. Dazwischen die Behauptung Israel habe die Waffenruhe gebrochen, weil es zwei Terroristen in Judäa und Samaria erschoss. Die Raketen vom Donnerstag wurden von den Al-Aksa-Märtyrerbrigaden verschossen, die damit deutlich machen wollten, dass die Waffenruhe auch für die „Westbank“ gelten muss (und Israel muss alle „Aggressionen“ einstellen). Die israelische „Gegenmaßnahme“ der Schließung der Grenzübergänge wird auch als Bruch der Waffenruhe dargestellt. Womit sich wieder der Wahlspruch der Terroristen bestätigt, dass Israel angefangen hat, weil es zurückschlägt. Dass die Grenzübergänge am Freitag geöffnet werden sollten, wenn keine weiteren Angriffe kommen (Entscheidung vom Mittwoch), unterschlagen die Terroristen (statt dessen schießen sie lieber weiter).
Wie wirklich zurückgeschlagen werden müsste, hat Außenministerin Tzipi Livni am Donnerstag gegenüber dem norwegischen Außenminister geäußert: „Jeder Bruch verlangt eine sofortige militärische Antwort.“ Oh Tzipi, wenn die von dir getragene Regierung doch nur einmal so handeln würde, wie sie redet! Starke Worte, denen keine Taten folgen, sorgen nur dafür, dass die Scharaden weiter gehen! Und so kann man Livni, Olmert und Barak nur als Großmäuler klassifizieren. Folge: Die Terroristen werden ermutigt.
Wochenend-Schaschlik
22. Juni 2008 at 21:24 | In kurz notiert | No CommentsSaddam hatte nie Verbindungen zu Al-Qaida – ist eine der gängigen Darstellung, um den USA bzw. Präsident Bush zu beweisen, dass der Einmarsch in den Irak durch nichts zu rechtfertigen war. Jetzt belegen – unbemerkt und unberichtet vom Westen – Iraker selbst, dass dem anders war, als gemeinhin behauptet: Saddam Hussein höchstpersönlich verlangte ein Treffen mit Al-Qaidas Nummer zwei, Ayman al-Zawahiri, um eine Racheaktion in Saudi-Arabien zu diskutieren und zu planen. Die Antiamerikaner wird’s nicht weiter interessieren…
Die Hisbollah – ’tschuldigung, die UNO und danach der Libanon – soll ja Har Dov, die „Shebaa-Farmen“ übergeben bekommen, die Israel 1967 von Syrien eroberte. Wenn das passiert, so die übliche Fehleinschätzung, werde dort endlich Ruhe einkehren. Die Hisbollah wird sich zu einer rein politischen und sozialen Bewegung mutieren und der Terror aufhören. Was bei uns wohl wieder niemand zur Kenntnis nehmen wird, hat ein Hisbollah-Vertreter gerade erst erneut deutlich gemacht: Selbst wenn Israel sich von den umstrittenen Shebaa-Farmen zurückzieht, wird die Bewegung sich nicht entwaffnen, dass sie immer noch den Libanon vor „jeder zukünftigen israelischen Aggression“ verteidigen muss. Sie finden da immer einen Grund, weiter zu schießen, zu morden und Israels Grenze zu verletzen. (Habe leider den Link verloren)
Ein interessanter Gedanke: Die Täter muslimischer Gewalt oder Kriminalität werden ja in Großbritannien nie als solche benannt, sondern als „Asiaten“ umschrieben. Da müsste doch eigentlich die Frage aufkommen, warum ein ganzer Kontinent – auch noch der größte der Erde – kollektiv verunglimpft wird? Schließlich stammen die erwähnten Kriminellen und Terroristen, die Hassprediger und ihre Propagandisten nur aus einem Teil Asiens. Chinesen, Koreaner, Japaner, Vietnamesen, Kambodschaner usw. haben mit Ehrenmorden und sonstigen Nettigkeiten nichts zu tun. Sollten sie nicht endlich demonstrieren, dass sie durch die offizielle Wortwahl diskriminiert werden und ihr Recht auf Nichtstigmatisierung einklagen?
Ach ja, der „Waffenstillstand“ am und im Gazastreifen ist jetzt schon zum Scheitern verurteilt. Die Hamas macht Punkte bei den Friedenshetzern, indem sie die „Waffenruhe“ auf die „Westbank“ „ausdehnt“ und jeglich Armee-Aktion dort als Bruch des Waffenstillstands definiert. Dass Israel dieser „Abmachung“ gar nicht zugestimmt hat – geschenkt. Der Palästinensische Islamische Jihad hat auch schon getönt, dass er zuschlagen will, egal, wo die IDF sich rührt. Und im Westen werden sie wohl wieder auf Israel schimpfen, wenn die Waffenruhe nicht hält.
Der neue Sonderberichter des UNO-„Menschenrechts“-Rates, Richard Falk, ist bekanntermaßen ein amerikanischer, jüdischer Antisemit und Israelhasser (sonst hätte er den Job ja auch gar nicht bekommen können). Er macht darüber hinaus von sich reden, weil er die Anschläge vom 11. September 2001 mindestens teilweise für von den USA gewollt und durchgeführt hält. An dem Drecksack werden wir noch reichlich „Freude“ haben. Da kann Hillel Neuer von UN Watch den Rücktritt des Irren fordern, der wird sicherlich nicht kommen. Aber er rechnet ja auch nicht damit.
Schaschlik
20. Juni 2008 at 21:56 | In kurz notiert | 3 CommentsDie gelegentlich auftretenden Einzelfälle betreffen Jugendliche und haben nichts mit dem Islam zu tun. Auch nicht die in Malmös Vorort Rosengård. Da darf die Feuerwehr nur noch hinfahren, wenn sie gewartet hat, bis die Polizei sie eskortieren kann. Sonst befinden sich die Feuerwehrleute in Lebensgefahr, weil „Jugendliche“ sie mit Steinen bewerfen, wenn sie zu einem Brand kommen. Auch der öffentliche Nahverkehr in Form von Linienbussen muss aufpassen. Einige Busrouten sind inzwischen vom Sicherheitsbeauftragten der Busgesellschaft für nicht befahrbar erklärt worden. Und Rosengård ist „nicht allein mit solchen Problemen; Buss in anderen Gegenden der Stadt wurden ebenfalls Steinhageln ausgesetzt“. Wenn man aber erfahren will, aus was für Jugendlichen die Steinewerfer bestehen, muss man andere als die offiziellen Medien Schwedens nutzen…
Dudu Diène, „Sonderberichterstatter“ des UNO-„Menschenrechts“-Rats tourt die USA. Der Grund: Islamophobie und die massenhaften Hass-Verbrechen gegen Muslim. Zeugen dafür: muslimische Gruppierungen, die laut brüllen, wenn sie sich benachteiligt fühlen – besonders, wenn ihnen vorgehalten wird, dass sie Terrorgruppen unterstützen, sie fördern, ihnen Geld zukommen lassen oder für sie Propaganda machen. Kurzum: Islamisten der übelsten Sorte. Aber die sind für Herrn Diène und den „Menschenrechts“-Rat die einzig wahren Ansprechpartner für Verbrechen, die so schwer wiegen, dass sie in der Statistik so rüberkommen (FBI-Bericht von 2006): 2.640 Hass-Verbrechen gegen Afroamerikaner, 1.195 aufgrund sexueller Orientierung, 967 gegen Juden, 576 gegen Hispanics; 156 gegen Muslime. Wow, was für eine Zahl! Da muss sich der Sicherheitsrat auch mit beschäftigen! Islamophobe Taten toppen alle anderen! Vor allem in der Anzahl. Behaupten die Islamisten, verifiziert der UNO-„Menschenrechts“-Rat und jeder, der der die USA so „liebt“ wie Norman Finkelstein Israel.
Oder mit den Worten von Robert Spencer: Um „Islamophobie“ in den USA zu diskutieren, trifft sich ein UN-Offizieller mit denen, die sagen, dass die Hamas und die Hisbollah zu verurteilen, „islamophobisch“ ist. Das ist die UNO in Hochform!
Der Islam ist friedlich, tolerant und für alle gleich. Vor allem, wenn man Araber ist. Sind Berber Araber? Nein. Also gibt’s keine Gleichheit. Und so wird es in Marokko verboten Kindern Berber-Vornamen zu geben, das ist „der marokkanischen Gesellschaft fremd“. Aha, Berber sind auch keine Marokkaner, auch wenn sie dort seit Jahrhunderten oder –tausenden leben. Zumindest gibt es dort noch eine Art Opposition, die gegen das Gesetz protestiert – aber die besteht auch nur aus Berber-Verbänden.
Minnesota ist ja als „heißes muslimisches Pflaster“ bekannt – da hatten wir die Taxifahrer am Flughafen, die keine Kunden mit Hunden oder Alkohol fahren wollten; die Kassierer(innen), die keine (luftdicht verpackte) Lebensmittel mit Schweinefleisch über die Kassen ziehen; eine (mit öffentlichen Geldern geförderte) muslimische Schule, die Kameraleute verprügeln lässt, die nach „schlechter Presse“ filmte. Keine Frage, dass CAIR die armen, verkannten, diskriminierten Muslime immer kräftig unterstützte. So wie jetzt einen Trupp Frauen, die es ablehnen bei einem Taco-Hersteller die Firmenuniform zu tragen, die verhindern soll, dass die Angestellten durch lose Kleidung Gefahr laufen in eine der Maschinen zu geraten. Die Meinung der Damen: „Für mich ist das Tragen von Hosen so, als wäre ich nackt.“ Nee, da verhungert man lieber beinahe oder verklagt dann im Falle eines Unfalls die Firma, sollte die sich dem Druck der Islamisten beugen. Aber die Unterdrückung der Frauen durch Hosen kann nun wirklich nicht geduldet werden!
Die Hamas hat ihre eigenen Vorstellungen von fairer Berichterstattung. Gut, das kennen wird. Interessant wird es dabei immer dann, wenn diese feinen Herrschaften dann jemanden fertig machen, der schon immer auf ihrer Seite stand und in seiner journalistischen „Berichterstattung“ besonders „neutral“ war – und dafür Preise einheimste. Hach, die armen Hamas-Leute, die können doch gar nichts dafür, dass sie so sind. Ist alles Israel schuld! Und die Hamas ist absolut moderat! Vielleicht sogar zu moderat!
Der Independent berichtet, dass pal-arabische Gefangene aus dem Gazastreifen gerichtliche Schritte gegen Israel unternehmen wollen, weil ihre Angehörigen sie nicht besuchen können. Was haben die Typen es gut: Sie haben die Möglichkeit Beschwerden einzureichen und NGOs wie dem Roten Kreuz ihre Klagen persönlich zu vermitteln. Gilad Shalit wäre froh, wenn er das nur ansatzweise tun könnte. (geklaut bei HonestReporting Backspin/Medien Backspin)
Gerechtigkeit: Ein Mob von 7.000 Muslimen greift hinduistische Pilger im Lager von deren Pilgerstätte an, versuchen mit Gasflaschen Mauern des Lagers zu sprengen, werfen Molotow-Cocktails; 180 Frauen, Kinder und Männer sind kurz davor massakriert zu werden. Die Folge: Der Leiter der Hindu-Pilger und weitere 15 Pilger sind verhaftet; ihnen wird „Hetze und die Anzettelung eines Aufruhrs“ und „Störung der kommunalen Harmonie“ vorgeworfen – es hat keine einzige Verhaftung eines der auf Mord gekämmten Muslime gegeben.
„Offensichtlich misst das BMI Medien nicht an deren Kernaufgaben, nämlich der Benennung politischer und gesellschaftlicher Defizite, sondern an irgendwelchen Integrationsbeiträgen“, beschwert sich Dr. Nicolaus Fest in der BILD über die Themenstellung der Bundesinnenministeriums in Sachen Migranten-Integration. Dass das BMI nicht sonderlich helle dabei war, ist schon klar. Aber die Aufgaben der Medien bezeichne ich eigentlich nicht unbedingt mit der „Benennung politischer und gesellschaftlicher Defizite“, sondern mit Berichterstattung über Ereignisse des öffentlichen Interesses. Dass dazu auch die „Benennung…“ gehören sollte, ist keine Frage. Aber die Aufgabe der Medien darauf einzuschränken ist genauso falsch wie den Medien die Hauptaufgabe der Integration der Migranten zuzuweisen.
Ach ja, die Bemühungen der USA, dass die Terroristen sie lieb haben! Den Erfolg kann man gerade wieder bewundern (haben unsere MSM das gebracht?): In Südbeirut wurde ein Auto der amerikanischen Botschaft mit Steinen beworfen und beschädigt. So viel zu der Ansicht von Frau Rice, dass Zugeständnisse in Sachen Shebaa-Farmen nur so gesehen werden, dass man den Westen wieder mal auf den Knien hat und mehr verlangen muss und zu bekommen hat.
Ein Sieg für die Freiheit und gegen die Unterdrückung: Auch in zweiter Instanz wurde eine Klage von Muslimverbänden gegen Jyllands-Posten in Dänemark abgewiesen. Die Verbandssprecher sind natürlich sauer, dass die Justiz dort ihren Herrenmenschen-Ansprüchen nicht nachgibt.
Der Verdacht reicht aus: Im Osten Londons kämpft ein Hindu um’s Überleben. 65% seines Körpers sind verbrannt, nachdem ein Trupp junger Männer ihn mit Benzin übergossen und in Brand gesetzt hat. Sein Verbrechen: Er wird verdächtigt sich Rendezvous mit einer muslimischen Frau zu haben.
Auch Javier Solana huldigt dem üblichen fehldenkerischen „Naivität der Wohlmeinenden“: EU-Chefdiplomat Javier Solana äusserte die Hoffnung, dass die Waffenruhe von Dauer sein werde. Die Waffenruhe könne «eine Dynamik schaffen, die die Fortsetzung eines politischen Dialogs ermöglicht», sagte Solana. Träumt weiter – aber bitte legt die Israelis nicht drauf fest!
Die UNO – in diesem Fall ihr „Menschenrechts“-Rat – sorgt so langsam dafür, dass die Islamstaaten ihren Willen bekommen und die Probleme ihrer Religion völlig außen vor gelassen werden müssen. Nachdem schon nicht unerfolgreich dafür gestritten wurde, dass „Religion“ im Rat nicht diskutiert wird, ist jetzt das Wort „Scharia“ tabu. Diese Schritte führen dazu, dass jegliche Kritik an den Islamstaaten und ihren religiös bedingten Menschenrechtsverletzungen ab sofort erstickt ist, bevor auch nur ein Körnchen davon aufkommt. Herzlichen Glückwunsch!
Ach ja: Ägypten, Pakistan und der Iran haben ihre Argumentation damit unterstützt, dass Bezugnahme auf die Scharia die „Kreuzigung der islamischen Staaten“ bedeute. Heuchlerischere Verlogenheit ist wohl kaum möglich.
Schaschlik
13. Juni 2008 at 19:35 | In kurz notiert | No CommentsPhilippe Karsenty, der im Mai bei einer Verleumdungsklage gegen ihn (durch den Fernsehsender France 2 und seinen Nahost-Korrespondenten Charles Enderlin) in zweiter Instanz für sich entscheiden konnte, hat Probleme mit Dhimmi-Juden – aus einer Ecke, aus der man es nun gar nicht erwarten sollte, nämlich vom American Jewish Committee. Nicht nur deren fehlende Unterstützung beklagte er, er machte in E-Mails deutlich, dass die AJC-Vertreterin in Paris ausdrücklich gegen seine Enthüllungen Stellung nahm. Das AJC behauptet seinerseits, es habe sich immer ausdrücklich für die Aufdeckung der Fälschung eingesetzt – während Karsenty zeigen kann, dass innerhalb Frankreichs durch die AJC-Vertreterin genau das Gegenteil geschah. Manchmal kann man über einige Leute nur den Kopf schütteln.
Michelle Malkin hat eine Weile die AP immer nur als „Associated (with terrorists) Press“ bezeichnet, weil deren „Berichterstattung“ so einseitig gegen die USA und die Koalition im Irak gerichtet war und die Terroristen so positiv dargestellt worden – und ihre Reporter immer wieder mal in Gesellschaft von Terroristen gesehen oder auch festgesetzt wurden. Jetzt zeigt diese Agentur mal wieder, wie sie tickt: US-Soldaten geraten unter heftiges Feuer und diejenigen, die da schießen werden von der AP als „mutmaßliche Militante“ bezeichnet!
Das übliche Spiel, ohne die Folgen zu berücksichtigen, die schon hinter uns liegen: Bei ihrem Besuch im April nannte US-Außenministerin Rice der israelischen Regierung bestimmte Straßensperren, die Israel in Judäa und Samaria entfernen sollte. Die israelischen Sicherheitskräfte waren dagegen, weil es sich um strategische Sperren handelte. Egal, die sind weg. Und kaum sind sie weg, schwingt ein PalAraber in dieser Gegend ein Messer gegen zwei Juden. Trotzdem fordert Rice die Entfernung weiterer strategisch wichtiger Straßensperren bei Hebron – und Olmert gibt die entsprechenden Anweisungen. Gut, gemacht, die nächsten verletzten und toten Juden werden es zu würdigen wissen! Statt über die Einschränkung der Bewegungsfähigkeit der PalAraber zu jammern, sollte die der Terroristen behindert werden. Genau dazu waren die Sperren da. Effektiv. Erfolgreich. Und das darf offenbar nicht sein.
In den Niederlanden hat ein Geschichtsmagazin Geert Wilders in eine Linie mit den niederländischen Nazis der 1930-er Jahre gesetzt. Dazu einen Zwangsvergleich zwischen dem neuen Logo der Partei Wilders’ (Partij van de Vrijheid), einer Taube mit ausgestreckten und blauen Schwingen und rotem Schwanz, und einem Poster der NL-Nazis von 1941, das auch eine Taube zeigt (allerdings aus einer anderen Perspektive und mit anderen Schwingen). Es wird also nichts unterlassen, um den Mann zu diskreditieren, statt seine Aussagen und Ansichten zu widerlegen. Wie üblich.
„Pakistans Botschafterin warnt Dänemark, es soll sich entschuldigen oder weitere Anschläge erleben“, titelt Gateway Pundit über pakistanische Reaktionen nach dem Anschlag auf die dänische Botschaft (bei dem acht Muslime umkamen). Die pakistanische Regierung scheint das ganz normal zu finden. Statt die Drohungen zu fördern – wie wäre es, wenn die Irren von Islamabad mal darüber nachdenken ihre Muslime etwas umzuerziehen, damit sie die verbotenen Ansichten über den Islam nicht immer wieder bestätigen?
Skandal in Saudi-Land: Beim Fußballspiel gegen den Libanon wurde für den die syrische Nationalhymne gespielt. Da dürfte sich Assad gefreut haben, dass die von ihm beanspruchte „Provinz“ endlich „richtig“ eingeordnet wurde…
„Die, die mich instruierten, sagten mir, wenn ich daran glauben würde Gott zu dienen, dann wäre es meine Pflicht gegen die Ausländer zu kämpfen… Ich weiß nur, dass die Mullahs mir immer wieder sagten, dass die Briten und Amerikaner gegen Gott sind.“ So ein 14-jähriger verhinderter Selbstmord-Attentäter in einem Gefängnis in Afghanistan. Und was lernen wird daraus? Nicht nur, dass die Terroristen auf Kinder zurückgreifen (müssen?), sondern vor allem auch, welche Motivation und Begründung die Terroristen liefern: eine theologische! Es geht nicht um Land, Grenzen, Wirtschaft, Soziales, Freiheit oder sonstiges. Es geht um den Glauben, die Vernichtung Andergläubiger auf Teufel komm raus, ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse der eigenen Bevölkerung. Das einzige Kriterium ist: Sind die unseres Glaubens? Wenn Nein, dann bringt sie um!
Es ist doch immer wieder erfrischend, wenn die „Antizionisten“ sich gegenseitig widerlegen (ohne es zu wollen). Jüngstes Beispiel: Nachdem der üble Hetzer Norman Friedman nicht nach Israel hineingelassen wurde, hieß es gerne, er sei dort wegen seiner Ansichten persona non grata. Wenn dem so wäre, dann könnten zwei weitere akademische Verschwörungstheoretiker mit antiisraelischen Ansichten auch nicht nach Israel einreisen: Stephen Walt und John Mearsheimer (die mit der Israel-Lobby). Allerdings werden die keine Probleme haben, ihre Vorträge an der Hebrew University in Jerusalem und bei Gush Shalom in Tel Aviv zu halten. Was die „Antizionisten“ sicherlich auch noch irgendwie so hingebogen bekommen, dass Israel dabei schlecht wegkommt. (Dank an Lila für den Hinweis)
Der jüdische Sprachgebrauch nennt so etwas wohl Chuzpe: Da will eine Hebamme ärztliche Untersuchung einer Schwangeren bei der Geburt, weil sich Komplikationen ankündigen. Der Ehemann verweigert dem Arzt den Zutritt aus religiösen Gründen (der Mann darf seiner Frau nicht zu nahe kommen). Das Kind ist aufgrund der Komplikationen behindert. Das Ehepaar verklagt das Krankenhaus auf 100.000 Euro Schadenersatz. Nach Abweisung der Klage machen die Eltern weiter. Erfreuliche Folge: In der von ihnen angestrengten nächsten Instanz hat jetzt ein Gericht die Eltern zu 1.000 Euro Strafe verurteilt, weil sie die Anwesenheit des Arztes im Kreißsaal ablehnten. Das sieht die Anwältin des Paares natürlich kritisch: „Das ist eine sehr harte Entscheidung. Dem Kind wird gesagt, dass es niemanden verantwortlich machen kann als seine Eltern.“ Ja, wen den sonst????
Jede Seite hat ihre Vollidioten. Und während in Israel die meisten davon am linksextremen Politspektrum zu finden sind, die gegen den Staat hetzen, gibt es auf der anderen Seite solche, die den Staat radikalisieren wollen. Oder die extrem Orthodoxen, die allen die schwarzen Hüte aufdrücken wollen. Und dann gibt es da noch Jugendliche, die sich Scherze auf Kosten anderer erlauben, ohne über die Folgen nachzudenken – zu denen hoffentlich eine Klage der Leidtragenden kommt, die den beiden Idioten mal einnorden. Mehr dazu bei Beer7. Erstaunlich ist aber schon, dass die „großen“ Medien in Israel da entweder gar nichts zu sagen – oder vergessen, wer außer den Soldaten, die die nächtliche Razzia durchführen mussten – noch heftig betroffen ist. Und ausgerechnet ein geschmähter „rechter“ Sender – von manchen auch „Siedlersender“ tituliert, ist der einzige, der anführt, dass die palästinensischen Dorfbewohner durch die falschen Aussagen der beiden Bekloppten nicht nur mit einer nächtlichen Durchsuchungsaktion belästigt, sondern auch gefährdet wurden. Frage an die Terror-Versteher: Wo bitte sind diejenigen, die sich tatsächlich um das Wohlergehen der PalAraber Sorgen machen?
Apropos Vollidioten: Muammar Gaddhafi macht mal wieder von sich reden. Nach dessen Meinung hat Barack Obama neulich Unterstützung für Israel zum Ausdruck gebracht [na ja, seine Wahlkampf-Leute haben das sofort mächtig relativiert], weil er Angst hat, dass der Mossad ihn ermorden wird, wie er das mit John F. Kennedy machte. (engl. ICEJ-Newsletter vom 12.06.0
Noch’n Dänen-Special, das Ärger bekommen wird: Da hat ein Omar Marzouk eine „Comedy“-Serie angefangen, die nächstes Jahr ins Fernsehen kommen soll: „Die Zelle“. Darin gibt es vier Möchtegern-Terroristen, die in Kopenhagen einen Terroranschlag planen und am Ende jeder Sendung selbst in die Luft gehen, um von Allah wieder zurückgeschickt zu werden, damit sie es besser machen (was ihnen nicht gelingen wird). Marzouk glaubt, dass Muslime und Nichtmuslime gemeinsam darüber lachen können. Ich fürchte, da vertut er sich.
Ein Kommentator der Meldung wundert sich, warum man diese Serie macht. Es wäre doch besser „gleich MEMRI-Clips zu zeigen“.
„Regen“-Bilanz 12.06.08, 16.00 Uhr: 13 Qassam-Raketen, 30 Mörsergranaten sind vom nördlichen Gazastreifen auf die Region südlich von Aschkelon nieder gegangen. (Newsletter der isr. Botschaft in Berlin vom 12.06.0
Gateway Pundit hat ein Foto übermittelt bekommen, das wir wohl von unseren Medien nicht gezeigt bekämen – das wäre ein zu positiver Eindruck über die Akzeptanz der Amerikaner im Irak. Hier jedenfalls zeigt sich, dass sie ausgerechnet in Sadr City, einer der Hochburgen der „Aufständischen“ inzwischen reichlich Spaß an/mit den Amerikanern haben.
„Das Referendum über den EU-Vertrag droht zu scheitern“, verlas der heute-Sprecher Freitag um 14 Uhr – und meinte damit wohl etwas anderes als das, was er gesagt hatte. Denn ein Referendum kann nur scheitern, wenn die Leute nicht abstimmen – soll heißen: so wenige Leute daran teilnehmen, dass es nicht gültig ist. Was vom ZDF tatsächlich gemeint war: Die „Katastrophe“ einer Nichtzustimmung zur EU-Verfassung zum „Lissabon-Vertrag“. Sei tun beim ZDF jedenfalls so, als wenn alles zusammenbrechen würde, sollte dieser Vertrag 2009 nicht in Kraft treten können. Aber alles, was aus „Europa“ kommt, ist ja sakrosankt, heiliger als Christen das Evangelium, unfehlbarer als „die Partei, die Partei, die hat immer Recht“ in der DDR sowie der Koran und alle Hadithe zusammen im Islam. Und wenn da jemand quer schießt, dann geht die Welt unter.
Typisch auch dann um 16.05 Uhr die Fragestellung des ZDF: Haben die Iren überhaupt gewusst, wozu sie Nein gesagt haben? Haben sie nicht – aber hallo, hätten sie denn gewusst, wozu sie Ja gesagt hätten? Auch nicht, wenn man die Leute so hört (und deshalb haben sie wohl auch nicht zugestimmt); und das ist eben noch wichtiger als die falsche Frage der EUropäer. Von denen ohnehin nur Lobeshymnen kommen, statt einer wirklich kritischen Betrachtung. Da wird darauf herumgeritten, dass mehr Demokratie statt finden sollte. Wo und wie, das wird von vielen mehr als kritisch gesehen, aber das spielt ja keine Rolle. Und dass 26 von 27 Staaten eher über Volkeswillen hinweggehen wollen, spielt sicher auch eine nicht unbedeutende Rolle.
Die Einwohner von Sderot und anderen Orten am Gazastreifen kennen das Alarmsystem gegen die Qassam-Raketen. Jetzt werden sie wohl noch eines kennenlernen, das vor den Mörsergranaten warnen soll. IMRA fragt nicht zu Unrecht, ob das eine Maßnahme ist, die an Stelle der Bekämpfung der Terroristen getroffen wird.
„Erst schießen, dann fragen“ – das soll so eine amerikanische (Un-)Sitte sein, durch die viel zu viele Menschen getötet werden, die nicht tot sein müssten. Von der Hamas-Variante hören und lesen wir in unseren Medien leider (so gut wie?) nichts. Da knallt es, ein Haus stürzt ein, es gibt ca. sieben Tote, darunter ein viermonatiges Baby und die Hamas schießt zur „Vergeltung“ salvenweise Raketen und Mörser über den Grenzzaun nach Israel, weil die IDF da wieder Unschuldige ermordet haben soll. Dann stellen die Terroristen fest, dass es doch wohl ein „Arbeitsunfall“ war. Aber ist ja egal, Hauptsache sie hatten einen „Grund“ Judenmord zu versuchen.
Die bösen Zionisten behindern ja alles, was die PalAraber irgendwo brauchen könnten. So haben sie Straßensperren gegen die harmlose Zivilbevölkerung und sorgen dafür, dass arabische Patienten dort umkommen, weil sie nicht ins Krankenhaus kommen usw. Wie passt dann das hier? Abiturprüflinge und Lehrer aus den Palästinensergebieten bekommen für die Examenszeit Sonderausweise, um ihnen maximale Bewegungsfreiheit zu ermöglichen.
Wochenend-Schaschlik
8. Juni 2008 at 21:45 | In kurz notiert | No CommentsEine Karikatur ist Terror. Warum? Deshalb: „Muslimische Gesellschaften überall in der Welt werden beleidigt sein. Daher ist es ein Akt des Terrorismus.“ So die Definition des pakistanischen Botschafters in Oslo, nachdem in einer Zeitung in Trondheim eine Mohammed-Karikatur veröffentlicht wurde. Vielleicht ist es an der Zeit, den Terror muslimischer Veröffentlichungen entsprechend zu würdigen? Schließlich sind übelst antisemitische Karikaturen das tägliche Brot der Zeitungen der arabischen Welt (man muss sich nur auf dem MEMRI-Blog umsehen, um einen Eindruck davon zu bekommen). Warum haben sie in den USA nicht längst aus demselben Grund alle möglichen arabischen Einrichtungen im Land mit Brandsätzen beworfen? Oder haben nur Araber und Muslime das Recht beleidigt zu sein?
Die Folgen dafür, sollten sich die Europäer den Forderungen der Muslimstaaten nicht nachgeben, werden jedenfalls bereits angekündigt: „Entweder, ihr schränkt die Meinungsfreiheit ein oder es wird mehr Angriffe auf eure Leute geben“ – inhaltlich die Aussage, die aus Pakistan kommt, um den EUropäern zu zeigen, wo’s lang geht. Konsequenter zusammengefasst: „Macht, was wir wollen, oder sterbt.“
Freud’sch Fehlleistung oder einfach nur Dummheit/nicht aufgepasst? Die Detroit News hat nach Meinung von Gateway Pundit die Schlagzeile des Tages gehabt: „Clinton, Osama Meet to Discuss Unity“ (Clinton, Osama sprechen bei Treffen über Einheit). Da fällt mir der Witz ein, wo ein Marine von Chelsea (Clinton-Tochter) gefragt wird, wovor er Angst hätte. Antwort: „Osama, Obama, yo Mama.“
Sie spielen weiter Krieg und niemand will ernsthaft dagegen vorgehen: DPA berichtet, dass zwei irakische Dörfer 365km nördlich von Bagdad vom Iran aus mit Artillerie beschossen wurden. Nicht zum ersten Mal und nicht als Ausnahme, denn die Dörfer wurden bereits wegen des „pausenlosen Beschusses“ evakuiert.
Der palästinensisch Chef-„Unterhändler“ Ahmed Qurei („Bedingungssteller“ oder „Anspruchssteller“ wäre passender) macht aus seinem Herzen keine Mördergrube. Mal sehen, ob das irgendjemandem der Terror-Apologeten auffällt: Wenn die „Gespräche“ mit Israel fehl schlagen (und das tun sie bekanntlich und erfahrungsgemäß dann, wenn die Terror-Organisationen ihren Willen nicht zu mindestens 100% erfüllt bekommen), dann werden sie eben die Zweistaaten-Lösung wieder aufgeben und „Palästina als ganzes nehmen“. Womit sie einen Zwischenschritt ihres Stufenplans auslassen würden.
Die arabischen „Gastgeberstaaten“ für palästinensische „Flüchtlinge“ treffen sich zu einer Konferenz und beweisen, dass sie mit Frieden nichts im Sinn haben: „Auf dem Treffen wurde auch eine Äußerung zum Projekt für Partnerschaft und die Empfehlungen bezüglich der Unterstützung der UNRWA-Konferenz diskutiert, die 2004 in Genf abgehalten wurde; zusätzlich zur Diskussion der Präsentation der UNRWA zu den Plänen der Agentur aus Anlass des 60. Jahrestages der Besatzung Palästinas und um die Dienste und den finanziellen Zustand der Agentur zu studieren.
Die Araber sind immer bemüht zu vermitteln, dass sie die „Besatzung“ beenden wollen. Hier offenbaren sie, welche Besatzung sich beenden wollen!
Die Mullahkratie jammert mal wieder bei der UNO rum, weil ein israelischer Minister meinte, dass ein Angriff gegen die iranischen Atomanlagen durchaus im Bereich der näheren Zukunft liegen könnte. Das ist zwar nicht fein, aber es ist doch deutlich weniger als die Tiraden des Adolfinedschad Israel würde von der Landkarte gewischt werden und ähnliche Freundlichkeiten, die die Grundsätze der UNO weit mehr verletzen als die Äußerung von Mofaz. Es ist wie immer: Die Terror-Mullahs und ihre Schergen teilen aus, wo sie nur können, aber einstecken können sie gar nichts!
Mofaz wird in Israel für seine Äußerung mächtig kritisiert. (Schon mal etwas in der Richtung aus dem Iran über die Führungscliquen gehört?) Da darf der überflüssigste Schwätzer im Atomstreit natürlich auch nicht fehlen: Mohammed el-Baradei. Der meinte Israel wegen seines Angriffs auf eine noch im Bau befindliche Atomanlage kritisieren zu müssen. (Das ist die, die von der israelischen Luftwaffe im September 2007 in Syrien platt gemacht wurde.) Und mit Blick auf die Anlagen im Iran merkte er an: „Mit unilateralen Militäraktionen untergraben Länder internationale Vereinbarungen.“ Mehr Sorgen hat der Dödel nicht – offenbar sind Aktionen von Schurkenstaaten zum Erwerb von Atombomben, ohne dass die IAEA etwas davon weiß oder etwas dagegen tun kann keine „Untergrabung internationaler Vereinbarungen“. (Information aus dem Newsletter von TheMediaLine)
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat 2:0 gegen Polen gewonnen. Was werden wohl, angesichts der Aktionen Springer-Kollegen im Osten in der letzten Woche, die Springer-Kollegen bei uns titeln? „Podolski erschießt Polen“?
Schaschlik
6. Juni 2008 at 21:26 | In kurz notiert | 2 Comments
Autobombe an der dänischen Botschaft in Pakistan. Wegen der Mo-Toons (Mohammed-Karikaturen). Was wird die Reaktion sein? Weitere Einschränkungen der freien Meinungsäußerung im Westen, um „die Muslime“ nicht zu reizen, wie Robert Spencer befürchtet? Manchmal frage ich mich, ob die Zeichnung mit der Bomben-Kopfbedeckung nach jedem Vorfall nicht massenhaft veröffentlicht werden sollte – als Zeichen dafür, dass sich genau diese Karikatur wieder einmal bestätigt hat.
„Frieden“ mit der Hamas kommt ohnehin nicht; aber eine Waffenruhe? Es gibt auch immer wieder Leute, die den „Friedenswillen“ der Hamas damit begründen, dass die ja gar nicht groß schießt. Nun manchmal stimmt das auch. Derzeit lässt die Hamas schießen: Sonntag dreimal die Fatah (das sind die Moderaten, Olmerts Friedenspartner!) auf Nahal Oz, Montag fünfmal die PRC; Fatah schoss Donnerstag zweimal auf den Sufa-Übergang. Wer die Katjuscha-Rakete aus russischer (!) Produktion verschoss, zählt Elder of Ziyon nicht auf – aber auch das ist eine Information, die mächtig interessant ist, denn bisher hatten die Terroristen nur Katjuschas iranischer Herstellung.
Ahmadinedschad musste Italien einreisen lassen, weil die Welternährungskonferenz dort statt findet und die UNO Veranstalter ist. Ansonsten erweist sich Berlusconi als konsequent – der Teheran-Adolf wird von keinem italienischen Regierungsmitglied empfangen. Sogar von der Abschlussgala wurde er (wie Zimbabwes Robert Mugabe) ausgeschlossen. Gratulation. Egal, was man sonst von Berlusconi halten mag.
Es wird wohl Zeit, dass die Juden Venezuelas das Land verlassen. Gaga-Hugo hat seine antisemitische Ader einmal mehr offenbart und eine neue Medienkampagne gegen die Juden eröffnet. Außerdem hat die Polizei von Cáracas einmal mehr eine Razzia in einem jüdischen Gemeindezentrum veranstaltet. Pogrome finden heute nicht unbedingt mit Morden statt, aber das kann ja durchaus auch noch kommen.
Die üblen zionistischen Schweine werden immer gewiefter: Inzwischen können sie nicht nur zwischen jüdischen und arabischen Feldern unterscheiden, sondern kennen auch die genauen Gebetszeiten der Muslime in Judäa und Samaria, um unbemerkt angreifen zu können. Was sind diese Zionisten nur für unheimliche Trickser, dass sie das schaffen!
Bashar Assad zeigt mal wieder sein wahres Lügengesicht: Er „verhandelt“ zwar über die Rückgabe der Golanhöhen, aber er will nicht nur die. Er fordert die „Rückkehr“ der Israelis auf die „Grenzen von 1967 bis nach Tiberias“ – als wäre die Waffenstillstandslinie (!) von 1949 westlich des Sees Genezareth verlaufen! Was sollen Verhandlungen mit solchen Leuten?
Mir fehlen irgendwie die vollständigen Informationen zu Brigitte Bardots Verurteilung, weil sie gesagt hat, Muslime zwingen Frankreich ihre Sitten und Gebräuche auf. Es gibt allerdings ein interessantes Kontrastprogramm: In Algerien werden gerade Christen bestraft, weil sie „illegal“ gebetet haben (man kann auch übersetzen, dass sie „illegale Gottesdienste“ abhielten). Kein Zwang im Glauben also. Da fragt man sich doch, wo die Verhältnisse stimmen? Bardots Äußerung ist „Anstachelung zum Rassenhass“? Es ist nicht sonderlich nett, aber ich weiß immer noch nicht, wieso eine Religion zu einer „Rasse“ werden muss. Aber das ist wohl politisch so gewollt. Begriffsverwirrung ist halt alles. Und was sie drüben in Algerien an Hässlichem anstellen, geht uns schon gar nichts an, das ist halt so da unten. Wir leben in einer ziemlich verqueren Welt.
Noch so eine seltsame Sache: In Kanada wurden ein amerikanischer politischer Autor und ein Verlag verklagt, weil das Buch des Amerikaners (Mark Steyn) „Hass gegen eine identifizierbare Gruppe vertreten“ haben soll. Da Steyn ein islamkritisches Buch geschrieben hat, ist klar, dass es Muslim-Aktivisten gibt, die sich das verbitten wollen. Und zwar so, dass Kritik nicht mehr geäußert werden kann. Das „Tolle“ daran ist: In British Columbia, wo die Klage eingereicht wurde, ist der Kläger nicht verpflichtet zu zeigen, wem welcher Schaden oder in welchem Maß zugefügt wurde. (Die Beklagten müssen also beweisen, dass sie keinen Schaden angerichtet haben.) Nach meinem Empfinden ist das nicht nur eine krasse Umkehr der Beweislast; es ist eine Wischiwaschi-Gesetzgebung, die Tür und Tor öffnet, um willkürliche politische Korrektheit gegen Fakten durchzusetzen.
Gerade kriege ich wieder das Kotzen – im ZDF läuft „GEZ-Werbung“ (Mittwoch, kurz vor 19 Uhr). Mit der Begründung, dass jeder unabhängige Informationen braucht, wird der Gebührenterror gerechtfertigt. Wo, bitte, sind die öffentlich-rechtlichen Medienkonzerne unabhängig? Ich sehe nur die Unabhängigkeit dahin gehend, dass dort (mit SEHR wenigen Ausnahmen) die links-grün-multikulturelle Diktatur beworben und dem Zuschauer und Zuhörer aufgedrückt wird. Das ZDF bestätigt übrigens gerade, indem sie Barack Obama in den Himmel lobt und schon zum so-gut-wie-ersten-schwarzen-Präsidenten der USA erklärt, weil er die Zeichen der Zeit erkannt hat. Welcher Windbeutel sich hinter diesem Mann verbirgt, der viel redet und wenig Substanz bietet, wollen die Leute dort nicht wissen. Macht ja nichts, wir haben Schröder gehabt und das war ja gaaaanz toll!
Ehrenmorde, ein Thema in Jordanien – oder besser für Jordanien. Denn dort werden ehrenermordete Ehefrauen, Schwestern oder sonstige als Kavaliersdelikt behandelt. Die Mörder bekommen so ungefähr sechs Monate Haft. Ganz anders sieht es dann schon aus, wenn eine Frau das macht – dann gibt’s die Todesstrafe!
Es gibt wohl nichts, das es nicht gibt. Linke Israel-Unterstützer, die den linken Terror-Fans in den Arm fallen und sich gegen die Art von „Freiheitskampf“ a la PLO/Hamas/PFLP/DFLP/… aussprechen sind inzwischen vielleicht doch nicht mehr so ungewöhnlich. Das Neueste allerdings sind Neo-Nazis pro Israel. Die sind inzwischen auch von Medien im Ausland entdeckt worden, sogar in Israel (ausgerechnet von der heftig linken Ha’aretz). Letztlich sind diese Typen vielleicht sogar einfach konsequent: Da die Juden sich auch von über 2000 Jahren Diaspora nicht haben unterkriegen lassen und jetzt sogar ihren eigenen Staat im angestammten Land wieder haben, müssen sie einfach im sozialdarwinistischen Weltbild positiv angesiedelt werden. (Damit jetzt keiner auf falsche Gedanken kommt: Ich habe was gegen die Ideologie auch dieser Nazis, deshalb verlinke ich das nicht.)
Al-Qaida wird immer armseliger. Inzwischen finden sie anscheinend nicht mehr genügend Bekloppte, die sich für sie in die Luft jagen, also überreden sie kleine Kinder: Im Irak sprengte sich ein 10-jähriges Mädchen, um so ihre 72 Jungfrauen zu bekommen – oder was auch immer die Viecher ihr versprochen haben.
Ein paar Zahlen, die niemand der bedeutenden westlichen Experten für Krokodilstränen für wichtig halten wird: In den ersten fünf Monaten diesen Jahres schlugen 988 Raketen und 1.046 Granaten in Israel ein, die aus dem Gazastreifen verschossen wurden; dabei wurden 200 Menschen verletzt. (Der Terror des neuen Monats hat dann „endlich“ wenigstens ein Todesopfer gefordert – die armen „Kämpfer“ im Gazastreifen haben sehnsüchtig drauf gewartet…) Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2007 waren es 1.263 Raketen und 1.511 Granaten. Aber das kann und darf kein Grund sein, dass Israel gegen die Terroristen vorgeht.
Wenn einer nackte 13-jährige fotografiert, dann wird er wohl Ärger bekommen, auch wenn die Kinder damit einverstanden sein sollten, dass sie so fotografiert werden. Und Eltern, die damit einverstanden sind, dürften sich ebenfalls den Vorwurf (und die rechtlichen Folgen) gefallen lassen müssen, dass sie Kinderpornografie betreiben oder unterstützen. Außer – es handelt sich um jemanden, der sich Künstler nennt (oder auch wirklich einer ist). Und so dürfte die vorerst in Sydney nicht eröffnete Ausstellung dann wohl doch noch statt finden, weil der Fotograf weltbekannt ist (Bill Henson) und seine Fotos Kunst sind. Warum ist eigentlich das, was der eine tut, etwas ganz anderes, als das, was der andere genauso tut, nur weil er bekannt ist? Messen mit zweierlei Maß heißt dieses Vorgehen – und es wird unglaublich gerne verwendet. Und so kommt es, dass dieselbe linke Mischpoche, die bei Otto Normalverbraucher „Kinderporno“ schreien (eine völlig richtige Einordnung), auf einmal Zeter und Mordio brüllen, wenn für einen Künstler die gleichen Maßstäbe gelten sollen.
Äh – sind die Linken nicht die, die immer so sehr darauf aus sind, dass für alle alles gleich gilt und den Konservativen diese Haltung absprechen?
Wochenend-Schaschlik
1. Juni 2008 at 20:39 | In kurz notiert | No CommentsEine Mehrheit der Israelis ist dafür den Terroristen Samir Kuntar frei zu lassen, wenn man dafür die beiden von der Hamas vor zwei Jahren entführten Soldaten Ehud Goldwasser und Eldad Regev lebend zurückbekommt. Welche Folge das hat – und worüber sich die meisten der Israelis im Klaren sind, die sich für diesen Tausch ausgesprochen haben: Kuntar wird sofort wieder seine Terror-Aktivitäten aufnehmen. Das ist keine Spekulation, das hat er gerade erst geschworen.
So, wie eine einzige tatsächliche oder eingebildete Untat von Juden (oder Westlern) rechtfertigt, allesamt wegen dieser Untat zu verdammen und zu grausamen Tätern und Verbrechern zu stempeln, so soll jetzt eine einzige Spende einen „Mythos“ beseitigen: den, dass nahöstliche Ölförderstaaten nichts tun, um den Armen der Welt zu helfen. 500 Millionen Dollar aus den immensen Überschüssen Ölverkäufe zu nie da gewesenen Höchstpreisen sollen an das Welternährungsprogramm der UNO gehen. Jetzt prahlen die Prinzen: Saudi-Arabien hat seinen Teil getan, jetzt sei es an den anderen, den ihren zu tun. Die USA vielleicht? Die haben ja (Stand. 4. Mai) erst $362,7 Millionen gegeben und außerplanmäßig von 250 Millionen drauf gesetzt. Und die gesamte OPEC hatte bis 4. Mai großzügige $1,55 Millionen gegeben ($50.000 waren ihre reguläre „Spende“). Der nächste „Großspender“ unter den arabischen Öl-Verkäufern waren die Vereinigten Arabischen Emirate mit sagenhaften $50.000. Mythos der unterlassenen Hilfe seitens der arabischen Ölförderstaaten???
„Menschenrechts“-Organisationen finden immer gerne Dinge, die sie Israel anhängen können. Und so ist Amnesty International hingegangen und macht Israel für die katastrophale Menschenrechtslage in den arabischen Staaten verantwortlich: Diese Fragen hätten wahrscheinlich gelöst werden können, wenn nicht im Jahr 1948 andere Schlüsselentwicklungen ihren Anfang genommen hätten, vor allem die Gründung des Staates Israel und die daran anschließende Enteignung der palästinensischen Bevölkerung. Der Aufbau eines jüdischen Staates inmitten der arabischen Welt setzte einen de facto dauerhaften Kriegszustand Israels mit seinen arabischen Nachbarn in Gang. Mit anderen Worten: Wegen Israel sind die Araber gar nicht in der Lage die Menschenrechte durchzusetzen!
Anhängerinnen von Al-Qaida haben die Nase voll. Sie fordern Gleichberechtigung. Sie wollen sich auch mit Sprengstoff platzen lassen dürfen. Ob unsere Feministinnen das als Fortschritt in der Welt der Weltweit-Terroristen betrachten werden? (AP scheint die Terroristen jedenfalls schon als demokratische Gruppe zu betrachten.)
Die Terroristen vom Gazastreifen erzielen gerne mal einen neuen Rekord. Jetzt haben sie wieder einen: Im Mai ist täglich mindestens eine Rakete auf Israel abgefeuert worden – nicht im Durchschnitt, sondern tatsächlich. Am heftigsten war es am 10 Mai mit 22 Raketen. Aber das ist ja nicht meldenswert, höchstens in einem Nebensatz, wenn die Israelis wieder versuchen etwas dagegen zu unternehmen. (Von den Mörsergranaten ganz zu schweigen, die in dieser Aufstellung noch gar nicht enthalten sind.)
Denen wünsche ich viel Erfolg. Sie würden Geschichte schreiben: Eine ganze Gruppe amerikanischer Versicherungsfirmen wollen Saudi-Arabien verklagen, weil es al-Qaida finanziert hat und damit seine Ausdehnung und jede Menge Terroranschläge begünstigt und gefördert hat. Kernsatz: „Al-Qaidas Entwicklung von abgerissenen regionalen Terroristen in eine globale Bedrohung wurde von saudischem Geld angetrieben, einiges davon von der Regierung.“ Wenn sie das beweisen können und die amerikanische Regierung nicht quer schießt, dann wäre das eine Sensation.
Der Bock erklärt sich selbst zum Gärtner: Beim Staatsbesuch in Japan behauptet der stellvertretende iranische Außenminister Mohammed Reza Baqeri, sein Land sorge für Stabilität in Tadschikistan, Afghanistan und dem Iraq. Das einzig „Stabile“, was die Terror-Mullahs dort bieten können, sind die Versuche sich als Hegemonialmacht zu etablieren und die Anlieger unter Teherans Knute zu halten. Dass die Japaner mit den Mullahs stärker kooperieren wollen, ist ein unglaublich idiotisches Vorhaben. Ja, Iran hat eine Schlüsselrolle bei der Friedensfindung in der Region – er muss aufhören seinen Terror in die Nachbarländer zu bringen!
UN Watch macht darauf aufmerksam, dass die EUropäer sich zur für nächstes Jahr geplanten UNO-Konferenz gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit usw. – auch „Durban II“ genannt, nach der ersten solchen aus dem Jahr 2001 – vorgenommen, nicht dasselbe schaurige Desaster der Lügen und Heuchelei zuzulassen, sondern sich aus dem Spektakel zurückzuziehen, wenn eine Wiederholung droht. Genau diese scheint aber wieder anzustehen, wie ein „non-paper“ aufzeigt, das ein „Verzeichnis der (anstehenden) Themen“ kolportierte – und mehrfach Israel als einzigen Staat heraushob, den man kritisieren muss. Frage: Halten die EUropäer sich an ihre „roten Linien“ und geben der Konferenz einen Korb?
Nachdem man keine Englandfahne mehr am Auto befestigen darf, weil das „Migranten beleidigen könnte“ (Bußgeld wurde angedroht), muss man sich über den nächsten Schritt schon mal gar nicht mehr wundern: Christlichen Pastoren wurde in Birmingham von der Polizei die Verhaftung wegen „Hass-Verbrechen“ angedroht, wenn sie weiterhin in Stadtvierteln mit vorwiegend muslimischer Bevölkerung Evangelien-Traktate verteilen. Offensichtlich scheinen britische Behörden der Meinung zu sein, dass Religion keine Privatsache mehr ist – jedenfalls nicht, wenn es um Christen geht, die für ihren Glauben werben. Ganz im Gegensatz zu muslimischen Hasspredigern, die schon viele ziemlich heftige Gewaltaufrufs-Orgien veranstalten müssen, damit der Staat sich um sie kümmert.
Da gab es neulich in der Süddeutschen Zeitung erneut den Versuch die Vernichtungsfantasien des Teheran-Adolfs als (böswilligen) „Übersetzungsfehler“ darzustellen. Wer den Blödsinn glaubt, der sollte sich mal umsehen, was es alles an Bestätigungen durch den Iran selbst gibt. Zum Beispiel das hier. Die neueste Verbalattacke kommt jetzt von Außenminister Manucher Motaki, der die muslimische Welt aufrief Israel „auszuradieren“. Aber auch das wird vermutlich wieder so ein „Übersetzungsfehler“ sein, der von iranischen Parolen widerlegt ist…
Das ist ja kein Grund zum Abhauen, nur die Juden liefern die: „Unbekannte Angreifer attackieren El-Manara-Schule in Gaza Stadt zum zweiten Mal“, titelt PCHR. Dabei handelt es sich um eine christliche Schule. Aber vielleicht war das ja eine Undercover-Mission der israelischen Armee, die noch einmal ausgeführt wurde, weil beim letzten Mal nicht genügend Aufmerksamkeit entstand?
