Wochenend-Schaschlik
22. November 2009 at 22:45 | In kurz notiert | Leave a CommentWie viele Beweise brauchen wir dafür, dass die linken und die rechten Antisemiten ohne wesentliche Probleme zusammenarbeiten? Hier ist der nächste: Auf der Liste der bestätigten Teilnehmer einer vom Palestinian Return Centre ausgerichteten Konferenz zum Gedenken an die Gründung der UNRWA finden sich die üblichen Terrorfreunde, linksextremen „Antizionisten“ (Norman Finkelstein darf natürlich nicht fehlen) und – Kristina Morvai, ungarische MdEP, Faschistin der Jobbik-Partei. (Das PRC ist eine Hamas-Fassadenorganisation.)
Klar, oder? Wenn die PalAraber wollen, dass der UNO-Sicherheitsrat erklären soll, er solle einen pal-arabischen Staat in den „Grenzen von 1967“ anerkennen und diese „Grenzen“ als Staatsgrenzen festsetzen, dann wissen sie, dass die Resolution 242 das von den Israelis nicht fordert – sonst würde der Sicherheitsrat das nicht erst noch festlegen müssen.
Die Fatah-Terroristen (= Fatah-„Regierung“) „warnen“ vor einer dritten Intifada. Diese soll gewaltlos sein – wobei zu beachten ist, dass Steine und Molotow-Cocktails von jeher als Mittel „gewaltlosen“ Protestes zu sehen sind, wie sich allwöchentlich am Sperrzaun bei Bilin zeigt.
Muslimtoleranz-Alarm: Die Malediven verbieten nicht muslimische Gebetshäuser. Werden jetzt die, die darüber berichten, islamophob genannt? Bestimmt, denn das Gesetz ist doch tolerant ohne Ende: Ausländern wird erlaubt im Privaten im eigenen Heim zu beten. Malediver darin zu verwickeln oder sie zu ermutigen daran teilzunehmen ist jedoch eine Straftat.
Die libanesische Armee hat eine nach eigenen Angaben erfolgreiche Abwehrschlacht geleistet: Eine israelische Drohne wurde beschossen, als sie über das Dorf Bint Jbeil flog. Das Abwehrfeuer zwang die Drohne den libanesischen Luftraum zu verlassen. Dass das Gerät einfach seinen Auftrag erledigt haben könnte, kommt den Helden des Widerstands nicht in den Sinn…
Die türkische Annäherung an die Terror-Mullahs geht weiter: Eine Straße nach China wird geplant, die durch den Iran verlaufen soll.
Salam Fayyad hat einen Palästinenserstaat mal wieder abgelehnt: entweder alles oder gar nichts, die übliche Devise – keinen vorläufigen Staat, keine temporären Grenzen und vor allem nur die Grenzen, die die Terroristen sich vorstellen.
Halbwissen ist nie gut. Aber es lässt sich toll damit argumentieren. So wie im Fall des Tempelbergs. Dass da die Moscheen nicht richtig benannt werden, ist fast schon Standard. Aber wenn einer eine Dokumentation über diesen Berg dreht, dann sollte es doch nicht wieder passieren. Passiert aber: „Prunk- und prachtvoll ragte er einst über Jerusalem, der Tempel König Salomons, genau da, wo heute die Al-Aksa-Moschee steht. Das zumindest meinen die meisten Wissenschaftler“, heißt es bei der ARD und ihrem Programm „Gott und die Welt“ für den 22. November. Schade, dass ich die Sendung verpasst habe. Und spannend wäre gewesen zu sehen, ob der Unsinn vom Dokumentaristen stammt oder von der Redaktion. Denn der Ort, wo der Tempel stand, ist der Felsendom – der in der Ankündigung durchaus vorkommt. Einer Ankündigung, die es nicht schafft vom heiligsten Ort des Judentums zu sprechen, nur vom Heiligtum – dafür aber wiederum betont, dass er für den Islam der drittheiligste ist.
Wie ist das mit der verschwindend kleinen Minderheit der muslimischen Extremisten? Wird die bekämpft? Mitnichten. Im Gegenteil. Der Kopf hinter den Anschlägen und Massenmorden von Mumbai im November 2008 predigt in einer Moschee in Lahore (Pakistan) – völlig ungehindert, nicht kritisiert und immer weiter mit der üblichen Hetze. Und das hat bestimmt nichts mit dem Islam zu tun…
Es ist immer dasselbe Muster: Ein Gerücht wird verbreitet und schon brennen in Ägypten christliche Kirchen und/oder Geschäfte. Und der Mord-Mob wird von der Qualitäts-Journaille als „Demonstranten“ bezeichnet.
Die Jerusalem Post berichtet, dass Fox News berichtet, dass eine Liste von 70 freizulassenden Gefangenen die Freilassung von Gilad Shalit in Gang bringt. Die 70 waren von der Hamas für 70 andere angegeben worden, deren Entlassung Israel ablehnte. (Mal sehen, was da dran ist…)
Obama Watch:
- Der Bückling und seine Truppen haben die linke Fälscherbande ACORN immer geschützt und unterstützt (wenn auch manchmal behauptet, das sei nicht so und Obama habe nie etwas mit denen zu tun gehabt). ACORNs Missbrauch öffentlicher Gelder ist jetzt offengelegt worden, ohne dass die Qualitätsjournaille es verhindern konnte oder diejenigen in den Dreck ziehen und mundtot machen konnte, die die Machenschaften an die Öffentlichkeit brachten. Und Eric Holder (Generalstaatsanwalt) und die Demokraten haben eine Warnung bekommen: Es ist nicht nur ACORN. Es kommt noch mehr.
Schaschlik
20. November 2009 at 20:07 | In kurz notiert | Leave a CommentEin österreichisches Muster? Oder eines der Veranstalter in Mödling? Eine Israelin gewann in Mödling ein Fechtturnier – die Hymne Israels wurde nicht gespielt; sie stimmte die Hatikva selbst an, ihre Mannschaftsmitglieder und Mitglieder der jüdischen Gemeinde stimmten mit ein. Die Veranstalter behaupten, sie hätten die Aufzeichnung der israelischen Hymne nicht finden können. Konnten sie bei anderen Gelegenheiten offenbar auch nicht: Dasselbe geschah bereits Noam Mills.
Vielleicht ist es ja Neid – dass man im Gegensatz zu den USA (und anderen?) keine Israel-Lobby hat: Der britische Channel 4 sendet(e) einen „investigativen“ Beitrag, mit dem die Existenz einer sehr effektiven und geheimen Israel-Lobby in Großbritannien bewiesen werden sollte. Was völliger Quatsch ist, wenn man sich z.B. ansieht, wie vehement Melanie Phillips immer wieder klagt, dass das organisierte britische Judentum gegenüber allem und jedem feige den Schwanz einzieht. Das hindert Channel 4 nicht daran, die Torys als völlig unter jüdischem/israelischem Einfluss stehend zu berichten. Was nun wieder überhaupt nicht mit Äußerungen der Parteivertreter der „Konservativen“ z.B. während des Gaza-Krieges zusammen passt. Das muss schon eine arg beschissene Lobby sein, die so etwas zulässt. (Weiteres über diesen Unsinn u.a. bei Robin Shepherd und Tom Gross.)
Übrigens ist Melanie Phillips durch Ansehen dieser „Dokumentation“ jetzt „überzeugt“, dass der eingeschüchterte und entmutigte Guardian einen Artikel nach dem anderen zur Unterstützung Israels veröffentlicht, wobei er sich unbarmherzig auf die Belagerung der Israelis durch die Hamas konzentriert und absolut nichts zugunsten der Palästinenser schreibt, so dass er den Nahost-Konflikt ausschließlich durch ein pro-israelisches Prisma darstellt und niemals die palästinensische Sichtweise berichtet, außer um zu vermitteln, dass die lügen. Gleiches gilt für die BBC. Und die britische Regierung, insbesondere David Miliband. (Und das einzige, was Mr. Oborne vergaß ihr zu vermitteln: Die Israelis haben das ganze Öl.)
Das ganze Ausmaß des C4-Irrsinns beschreibt Robin Shepherd, dazu einige Hintergründe und Folgen – im Gegensatz zu muslimischen Einbildungen über „backlash“ wird Juden auch angesichts von Lügen über sie gleich die Hölle heiß gemacht.
Wieder ein Islam-Missversteher? In Manchester wurde muslimischer Prediger verhaftet, der versuchte Gläubige für Terror-Anschläge zu rekrutieren.
Noch ‘ne Mauer – gebaut von „Apartheidsmauer“-Hetzern: Die Mullahs bauen eine Betonmauer durch Kurdistan, an der Grenze zum kurdischen Irak.
Saeb Erekat, der alte Lügner, hat wieder groß ausgeholt: Seit 18 Jahren, behauptet er, würden die Terrorchefs ihrem Volk sagen, dass nur Friedensgespräche Ergebnisse erzielen könnten. Dann waren die Jubelarien über Saddams Raketen 1991 Aufrufe zu Friedensgesprächen? Dann war Arafats „Jihad, Jihad, Jihad“ nur Aufruf zu Friedensgesprächen? Dann war jeder Selbstmord-Bomber ein Aufruf zu Friedensgesprächen? Dann waren die Oslo-Vereinbarungen offenbar keine Friedensgespräche; Camp David 2000, Taba 2001 auch nicht usw. Dann ist die PLO-Charta genauso eine Lüge wie die der Fatah und allen anderen Terrorgruppen-Satzungen? Dann hat Marwan Barghouti im September 2000 keine „Intifada“ vom Zaun gebrochen, sondern seine Leute aufgefordert die Israelis zu Friedensgesprächen zu treffen? Wieso schwafeln die Terrorchefs dann von Völkermord, Holocaust und ethnischen Säuberungen an den „Palästinensern“, die es nicht gibt? Damit das „Volk“ sich friedlich gibt und sich beauftragt ehrliche Verhandlungen führen? Jedes Mal, wenn ein Ergebnisfrieden droht, haben sie es noch immer geschafft, das mit Hilfe von Gewalt und Terror endgültig zu verhindern, nachdem sie nein sagten! Oder sie haben die Forderungen höher geschraubt. Auf jeden Fall haben sie alles Menschen mögliche unternommen, um KEINEN Staat zu bekommen!
Die Palästinenser sollten eher froh sein, dass die Israelis sie besetzen – oder dass es die Israelis sind, die sie besetzen und nicht die geliebten Nachbarn (wie 1948-1967). Dadurch geht es ihnen in praktisch allen Belangen besser als allen anderen Arabern. Hier zum Beispiel: Die Rate von körperlich unterentwickelten Kindern im Alter von fünf Jahren liegt in den von Israel besetzten Gebieten bei 10%. Das ist derselbe Wert wie der von Qatar; in die Nähe kommen noch der Libanon (11%), Jordanien (12%), Bahrain (12%) und Oman (13%). Allein Tunesien liegt mit 6% besser. Ansonsten liegen alle deutlich schlechter, selbst die Reichen. Oh übrigens, körperliche Unterentwicklung wird oft mit Unterernährung in Zusammenhang gebracht. Passt ja unheimlich gut mit der Behauptung der verhungernden palästinensischen Bevölkerung zusammen, oder?
Was denn nun? Letzte Woche fand der Dorktator in Damaskus noch, er wolle ohne Vorbedingungen mit Israel verhandeln. Diese Woche findet er, das sei unmöglich. Dieses verlogene Hin und Her kann er sich leisten – schließlich läuft ihm so ziemlich der gesamte Westen hinterher, weil alle glauben, sie könnten ihn dem Iran abkaufen. Assad weiß, was er sich leisten kann – so blöde, wie der Westen sich verhält, kann er auf Dauer beides haben: einen ihn reicher machenden Westen und die Unterstützung der bzw. Zusammenarbeit mit den Terror-Mullahs gegen alles, was der arabische Staatschef allgemein so in die Pfanne hauen mag.
El-Baradei fand nichts – alles ist gut; der Iran spielt nach den Regeln. Seine Behörde sieht das auf einmal anders: Der Iran könnte noch mehr versteckte Atomanlagen haben. Und die Probleme mit der „neuen“ Anlage in Qom hören auch nicht auf – es sind noch reichlich Fragen nicht beantwortet. Aber wir wissen, dass es da nichts gibt, was uns Sorgen machen sollte, nicht wahr?
16.000 UNRWA-Bedienstete in Westbank und Gazastreifen streikten einen Tag lang für mehr Lohn. Weitere 14.000 in Jordanien, Libanon und Syrien machten 2 Stunden „Pause“. Auf der Internetseite der UNRWA findet sich dazu keinerlei Information – wie üblich, wenn diese Art Probleme oder solche mit den Terrorgruppen auftauchen. Da schießt man ausschließlich gegen Israel.
In der Jordan Times gibt es einen Bericht – in dem beschrieben wird, wie die UNRWA den Streik verurteilt.
Dass aber z.B. die finanziellen Engpässe der UNRWA etwas mit deren seltsamer Definition des Begriffs „Flüchtling“ zu tun haben könnte, kommt den UNRWA-Oberen nicht.
Rin in die Katoffeln, raus aus die Katoffeln – manchmal fragt man sich schon, ob die Terroristen glauben, was sie da verzapfen: Erst reden sie vom Zweistaaten-Konzept, dann ist es doch wieder ein Staat, den sie anzustreben behaupten, dann wollen sie das nie gesagt haben. Abbas kündigt immer wieder an, er verzichte auf seinen Posten – dann tut er’s doch nicht… Wenn die diesen ganzen Sch… bei „Verhandlungen“ auch so von sich lassen, dann sind Verhandlungen der größte Unsinn, den es gibt.
Offene Vertreibung: In Antwerpen gibt es immer weniger Juden, weil die muslimischen Kulturbereicherer diese Juden körperlich angreifen (h/t). In Schweden sind sie noch offener: Da hat einer mit ein paar Kumpels eine „Antijudenpartei“ gegründet. Der Mann galt bisher als einer der „liberalsten“ Muslime Schwedens. Was so alles „liberal“ ist heutzutage. Übrigens ist dem Parteigründer egal, aus welcher Richtung Leute kommen, die sich ihm anschließen – Neonazis sind ebenso willkommen wie Linksextremisten.
Halal-Irrsinn der Politischen Korrektheiten: Kein Kreuz auf der Mitra des Nikolaus mehr erlaubt (Amsterdam), das Kruzifix darf zwar noch in Schulen hängen, aber nicht mehr erklärt werden (Antwerpen). Es ist schon schlimm genug, dass man Menschen in Europa das Kruzifix erklären muss, aber ihnen auch das noch zu verweigern ist einfach ein Fall von politischem Irrsinn.
Der Muslimführer in Malta muss ein Islam-Missversteher sein: Er findet die Scharia und die darin festgelegten Strafen völlig in Ordnung. Aber wehe, ein „Islamkritiker“ weist darauf hin, dann ist er „islamophob“!
Niedlich: Osama bin Ladens Sohn Omar, der vergeblich Asyl in Spanien beantragte, würde gerne in der UNO arbeiten. Er sei ideal, um für Frieden zu werben. (Ob er das Versteck seines Vaters verraten würde, wüsste er, wo dieser sich aufhält, weiß er aber nicht. So viel zum Werben für Frieden.)
Na, zumindest einen Zweig gibt es, bei dem Juden und Araber zusammenarbeiten zu können scheinen: die Kriminalität – ein Rabbi und ein Araber handelten mit Kokain und „konsumierten“ Frauen. Sage niemand, Juden und Araber könnten keine gemeinsamen Ziele haben…
Basteln wir uns unsere eigene Wirklichkeit, dann können wir diese fiesen Ungläubigen so richtig fertig machen: Indonesische muslimische Kleriker protestieren und hetzten gegen den Film „2012“ –dieser zeige, dass „alles, einschließlich der Kaaba und Moscheen werden verwüstet, außer Kirchen“. Damit ist der Film „eine Provokation gegen den Islam“. Klar doch, Emmerich hat ja verkündet, dass er nur Moscheen vernichten ließ!
Der türkische Botschafter hat eine Botschaft für die Türken in Deutschland und für die Deutschen türkischer Herkunft: Sie sollen Rabatz machen – „Wenn das Kind nicht weint, wird es auch nicht gestillt. Und unsere Türken hier weinen nicht genug.“ Türkischunterricht einklagen, weil die Türken sonst „keine Verbindung zur Türkei aufrecht erhalten können“. Sarazzin bekämpfen, usw. Hm, wieso soll es Aufgabe der Deutschen und ihres Staates sein, für die Verbundenheit von Türken zur Türkei zu sorgen? Ansonsten: Weinen können die Verbandstürken doch wohl am besten, das bekommen wir bei jeder Gelegenheit zu hören, wo tatsächliche oder vermeintliche Benachteiligungen und Unrecht stattfinden – aber jetzt sollen sie wohl auch ohne Anlass loslegen. Könnte kontraproduktiv sein (gut, nicht bei den Gutmenschen in Qualitätsmedien, Politik und „Intelligenz“).
Ach so: Der „Widerstand“ (sprich der Hisbollah-Terror gegen Israel) ist nötig, um im Libanon den Frieden zu erhalten. Sagt Parlamentspräsident Nabih Berri: Das Ziel ist „nicht nur die Verteidigung der Grenzen des Libanon und die Befreiung von Land“. So, jetzt wissen wir’s. Und damit ist der Terror perpetuiert.
Wenn man einen Massenmörd-Schreibtischtäter zum Moderaten erklärt, dann kommt so etwas dabei raus: Mohammed Khatami, ex-Präsident des Iran, soll der erste Träger des von der Universität Århus verliehenen Preises für globalen Dialog werden – der mit 67.000 Euro dotiert ist. Und natürlich haben Kritiker der Preisträger-Auswahl alles missverstanden: „Das ist eine streng wissenschaftliche Auszeichnung ohne politisches Ziel.“ Khatami sei als „Irans führender politischer Philosoph anerkannt“, und seine Gedanken würden in akademischen Kreisen breit diskutiert, kommt von der Sprecherin des Projekts. Klar, so wie Antisemiten für Engagement in Afrika ausgezeichnet werden, muss auch ein Philosoph der staatlichen Mordmaschinerie einen Preis bekommen. Eine Frage, die mir so nebenher kommt: Würden diese Uni-Hampelmänner (und –frauen) jemanden für irgendetwas auszeichnen, der ein Amerikaner und bekannter Befürworter der Todesstrafe ist?
Bei der Verleihung von Bundesverdienstkreuzen an DDR-Bürgerrechtler am Montag „vergriff“ sich Liedermacher Stephan Krawczyk und stimmte die erste Strophe an. Glaubt irgendjemand, die Qualitätssender würden darüber berichten? Die tagesschau um 20 Uhr jedenfalls nicht.
Ich frage mich, was sich die Regierungschefs bei der Ernennung des EU-Ratspräsidenten und der EU-„Außenministerin“ wirklich gedacht haben. Frau Merkel meint, die Leute könnten ja in ihr Amt hineinwachsen. Aha, die Schuhe sind also noch zu groß. Proporz war auch wieder wichtiger als Personen und Qualitäten – ergo musste dem Christdemokraten Pompuy die Sozialistin von der Insel folgen. So fallen Entscheidungen in der EU; mit Demokratie hat das praktisch nichts zu tun.
Von Pompuy wird gesagt, dass er Belgien in einer schwierigen Zeit „übernommen“ hat und es durch Geschick schaffte, den Staat zusammenzuhalten. Das kann man auch anders sehen. Paul Belien beschreibt den neuen EU-Oberboss aus eigener Erfahrung – als Bekannten und fast so etwas wie einen Vertrauten und als Politiker – und kommt zu einem sehr unangenehmen Schluss. Ich kann leider nicht sagen, dass ich das positiver sehen könnte.
Ein Muslim mordet und alle anderen Muslime müssen um ihre Sicherheit fürchten („backlash“): Antisemitische Hass-Verbrechen schießen in Kalifornien in die Höhe!
Fort Hood:
- Nidal Hasan drängte immer wieder darauf, dass seine Patienten wegen Kriegsverbrechen vor Gericht gestellt werden sollten (berichtet sogar Qualitäts-Sender ABC). Entsprechende E-Mails unterschrieb er mit „Praise be to Allah“. Und das hat natürlich auch nichts mit seiner Religion zu tun…
- Aha, das fehlte ja noch: Für den Anschlag in Fort Hood ist wer verantwortlich? Nein, ausnahmsweise nicht die Juden, sondern diesmal George W. Bush. War aber nahe dran, denn der das behauptet heißt Louis Farrakhan und ist Antisemit erster Güte. Geäußert hat er den Stuss auf Al-Jazira.
- Das passt: Im Zuge des „backlash“ gegen Muslime nach dem Massenmord in Ft. Hood machen zwei Elite-Universitäten Nägel mit Köpfen: Columbia University und Princeton haben sich von Muslim-Truppen unter Druck setzen lassen Nonie Darwish wieder auszuladen. Nonie Darwish ist eine Ex-Muslimin, die den Islam aus ihrer eigenen Erfahrung kritisiert. Die „intellektuelle“ Welt der Akademiker darf sich nicht mit Kritik am Islam beschäftigen. Islam ist Frieden und wer das anders sieht, ist der Teufel. So viel zur akademischen Meinungsfreiheit! (Natürlich wurden „Sicherheitsbedenken“ als Grund für die Ausladung angeführt – mit anderen Worten: Die Religion des Friedens wird als alles andere als friedlich betrachtet. Nur sagen darf das keiner.)
- Verteidigungsminister Gates befiehlt der US Army eine Untersuchung, weshalb niemand den Jihadisten von Ft. Hood anzeigte. Fragt sich, was es da zu untersuchen gibt – schließlich haben diejenigen, denen der Mann auffiel, allesamt gesagt, sie hätten sich das nicht getraut, um nicht als Rassisten, bigott, Hetzer zu gelten. Jetzt ist eher interessant, mit welchen kreativen Ideen die Ermittler ankommen, um das nicht zugeben zu müssen. (Das wäre ja dann das Klima, das die Kohorten des Präsident Bückling über die Jahre geschaffen haben.)
Obama Watch:
- Nur in Obama Country: In Missouri ist der inzwischen dritte „Volksvertreter“ der Demokratischen Partei wegen Korruption verhaftet worden. Ersetzt wird der Mann – durch eine Frau, die erst einmal lange überfällige Steuerschulden bei der Stadt zahlen musste, um das Amt annehmen zu können!
- Für seine Freiheit bzw. die der Gesellschaft, in der man lebt, muss man kämpfen. Bisher war das in den USA eher eine Frage von verbalen oder schriftlichen Auseinandersetzungen. Die waren seitens der Obamanisten schlimm und verleumdend genug, aber jetzt wird es noch „besser“. Bei den „Townhall“-Treffen wurden schon öfter Demonstranten gegen die Politik Obamas angegriffen, meist von Mitgliedern der SEIU (einer Gewerkschaft). Inzwischen dehnt sich das aus und eine Kommunistentruppe, die sich ANSWER nennt (und Obama heftig unterstützt), lässt ebenfalls Gewalt sprechen: Sie greifen an, wer es wagt sich gegen Obamas Pläne zu stellen. Das Beweis-Video darüber gibt es bei PowerLine und Gateway Pundit.
- Die Gesetzgebung zur Krankenversicherung ist noch nicht einmal abgeschlossen (d.h. das Gesetz ist nicht in Kraft), da arbeiten US-Bundesbehörden schon danach – und fordern Frauen über 40 auf, nicht mehr regelmäßig zur Mammografie zu gehen. Die wichtigste Routineuntersuchung soll nicht mehr Routine sein. Ob die enorm positive Erfolgsrate der USA bei Brustkrebserkrankungen gegenüber allen anderen Staaten der Welt so noch lange zu halten ist, dürfte damit fraglich sein, findet Gateway Pundit.
- Gerade für das Finanzministerium scheint es immer mehr Obama-Steuersünder als Kandidaten zu geben: Dr. Lael Brainard ist die fünfte (!) Kandidat/in des Narziss für den Posten des Staatssekretärs für internationale Fragen des Finanzministeriums mit „Steuerproblemen“ (sprich: nicht gezahlten Steuern).
- Eric Holder, US-Generalstaatsanwalt: Wenn bin Laden gefangen wird, dann muss man ihn nicht verhören. Deshalb muss man ihm auch nicht seine Rechte vorlesen. Auf die Idee, dass man im Verhör wichtige Informationen bekommen könnte, kommt der Generalstaatsanwalt des Bücklings nicht. Auch ein anderer Kriecher des Bücklings nicht, Senator Patrick Leahy (Demokrat aus Vermont). Und wohl noch eine Reihe weiterer „Experten“.
Wochenend-Schaschlik
15. November 2009 at 22:42 | In kurz notiert | Leave a CommentWar nicht anders zu erwarten – wer für die UNO, insbesondere den „Menschenrechts“-Rat aktiv ist, der/die glaubt alles, was Israel unterstellt wird. So auch Navi Pillay, Hochkommissarin für Menschenrechte.
In Berlin soll von der Königin-Luise-Stiftung eine Lehrer-Konferenz mit deutschen und iranischen Lehrern stattfinden, auf der auch der iranische Botschafter auftreten soll. Die Initiative „Stop the Bomb“ stellt der Stiftung unangenehme Fragen und macht auf unangenehme Fakten aufmerksam. Diese hatten die Folge, dass lauthals behauptet wurde, die Veranstaltung finde nicht (mehr) in der Königin-Luise-Stiftung statt; ob es sich dabei um eine wahre Information handelt, wird teilweise bezweifelt. honestly-concerned veröffentlichte im Nahost-Mailing vom 13.11.09, 00:36 Uhr eine Antwort des Auswärtigen Amtes zur Frage dieser Konferenz, das ebenfalls dort vertreten ist. Tenor: Es geht um interkulturellen Dialog und die „Fortsetzung des interkulturellen Dialogs mit dem Iran ist gerade unter schwierigen Bedingungen wichtig“. Wichtiger als Zeichen, dass man sich von den Verbrechen des Mullah-Regimes distanziert; wichtiger als die Zeichen, die der Jugend gegeben werden, die eine Woche vor dieser Konferenz noch den ermordeten Juden der „Kristallnacht“ gedenken sollte und jetzt Holocaust-Leugner als Gesprächspartner gezeigt bekommt? Lachhaft!
Die Sängerinnen, die im Mai für Israel im „Eurovision Song Contest“ antraten, wurden mit einem Friedenspreis ausgezeichnet; die beiden Frauen sollten für ihren Einsatz für Frieden und Dialog zwischen Israelis und Arabern gewürdigt werden. Eine ähnliche Auszeichnung seitens arabischer Gruppen (in Israel wie auch in Hamastan und Fatahstan) ist nicht zu erwarten.
Ägyptische Gesetzeshüter haben einen großen Schlag gegen die Gaza-Schmuggler geführt: Sie „entdeckten“ vier Tunnel, diese wurden geschlossen. Wahrlich ein Riesenerfolg.
Mal sehen, wie lange es dauert, bis die Israelis härter vorgehen müssen: Bei Tulkarm wurde am Samstag ein Tor in der Mauer gewaltsam von „Demonstranten“ durchbrochen. Die Täter wurden verhaftet. Beteiligt war „natürlich“ auch ein Trupp Israelis, die offensichtlich nichts dagegen haben, wenn Terroristen Juden ermorden.
Die EU verpulvert weitere 4,4 Millionen Euros; sie werden in das juristische Projekt „Seyada II“ gesteckt, mit dem man das palästinensische Gerichtssystem stärken und entwickeln will. Angeblich soll das Gerichtssystem damit unabhängiger, unparteiischer, effizienter und transparenter werden. Was dabei rauskommt, kann man an den „Erfolgen“ des ersten Seyada-Projekts sehen – so gut wie gar nichts. Oder haben wir wirklich etwas in dieser Richtung erleben dürfen?
Kulturelle Bereicherung? Algerien verliert das WM-Qualifikationsspiel in Ägypten mit 2:0 und ist damit nicht für Südafrika qualifiziert. Folge: In Marseille werden Schaufenster eingeschlagen, die Polizei mit Steinen beworfen und mehrere Schiffe und Boote im Hafen in Brand gesteckt. Die Krawalle begannen aus „Frust“ wegen der Niederlage. Aha.
Fort Hood und weiteres:
- Der britische Telegraph hat den Ablauf des Massakers in Fort Hood zusammengestellt. Wer sich das durchliest, kann nicht anders als festzustellen, dass der Mörder derart gezielt und geplant handelte, dass es sich auf keinen Fall um eine Tat unter Stress handelte.
- Aber natürlich kann der Mann nichts dafür, dass er das tat. Und seine Religion hat nun überhaupt nichts damit zu tun. Im Gegenteil, sagen seine Verwandten ind Al-Bireh, in der „Westbank“: „Er ist Arzt. Er liebt die USA… Amerika hat ihn zu dem gemacht, was er ist.“ Wieder sind die Opfer schuld. Was auch sonst! Von den (muslimischen) Verwandten der Täter hören wir immer dieselbe Leier!
- Die selbst ernannte größte muslimische Menschenrechts-Organisation der USA, CAIR, ist nichts weiter als eine muslimische Mafia, die Terror und Jihad (den wichtigen, der Ungläubige physisch bekämpft) propagiert. Das enthüllt ein Buch, das mit Hilfe verdeckter Recherche eines der beiden Autoren als Praktikant bei CAIR geschrieben werden konnte. CAIR hat diesen Praktikanten und seinen Vater verklagt. In einem erstinstanzlichen Urteil hat ein Richter tatsächlich angewiesen, die Autoren müssten alles Material an CAIR zurückgeben. So kann man auch dafür sorgen, dass die Strafverfolgungsbehörden keinerlei Beweise für die Terrorhelfer-Tätigkeiten einer feindlichen Truppe in die Finger bekommen!
- Wyoming: Muslims say Fort Hood jihdist misunderstood Islam: Koranverse aus dem Zusammenhang gerissen usw. – die üblichen Schein-Argumente, wie Robert Spencer aufzeigt.
- Nachdem sich nicht mehr zu leugnen ist, dass Nidal Hasans Tat religiös motiviert war, versucht CNN jetzt einen anderen Trick: Er war ein „konservativer“ Muslim, „weshalb einige Experten überzeugt sind, dass Nidal Hasan KEIN Terrorist ist“. Womit sie wieder auf dem ihrer Meinung ohnehin wichtigsten Dampfer sind – alles, was schlimm ist, ist konservativ. Warum nicht den Republikanern gleich durch den Sprachgebrauch noch eins reinwürgen! Problem dabei: Einer, der in Striplokale geht, gegen den Krieg im Irak und den in Afghanistan ist und sagt, dass Muslime sich erheben und gegen den Aggressor Amerika kämpfen müssen, ist kaum mit einem typischen amerikanischen Konservativen zu vergleichen – das sind Positionen, die bei den Linken vertreten werden!
- Die Amok-Fahrt von Rochester hatte auch nichts mit dem Islam zu tun: Der Fahrer plädierte vor Gericht auf „unschuldig“, eine Kaution wurde festgelegt. Ansonsten gab er der Polizei gegenüber zum Ausdruck, dass sie „****“ seien, die nicht dem Gesetz dienten und im Übrigen die Muslime dieses Land in Ordnung bringen würden. Dass er 6 Biere getrunken hatte, könnte darauf hindeuten, dass die Tat vielleicht nichts mit seiner Religion zu tun hat – sein sonstiges Verhalten sehr wohl.
Obama Watch:
- Auf welcher Seite steht dieser Präsident eigentlich? Das fragen sich immer mehr Leute, spätestens nachdem der Superpräsi den Kongress drängt, keine Untersuchung der Vorkommnisse in Fort Hood loszutreten, damit das nicht in „politisches Theater“ gedreht wird.
- Der fromme Wunsch eines Auto-Aufklebers, den eine Bekannte gerade in Texas las: „Pray for Obama. Pslam 109:8“ Und was steht da? „Seiner Tage seien wenige, sein Amt empfange ein anderer!“ (Nun ist es nicht so, dass ich ihm den Tod wünsche – aber dass er sein Amt verliert, das wärde ich sehr befürworten – dummerweise käme dann sein Vize, Joe Biden, ins Amt und müsste mit dem gleichen Wunsch bedient werden; und dann wieder dessen Vize… Hoffen wir, dass die Zeit bis zu den nächsten Präsidentschaftswahlen schnell vergeht.)
Schaschlik
13. November 2009 at 23:32 | In kurz notiert | 8 CommentsFür einen libanesischen Beamten kann es keine andere Möglichkeit geben: Da die Hisbollah zu dieser Zeit (!) keine Schlacht will, steckt jemand hinter der Rakete auf Israel, der der Hisbollah schaden will. Und man habe Informationen, dass a) die Fatah al-Islam (Al-Qaida nahe) die Rakete schoss und dafür von außen unterstützt wurde. Und das muss Israel sein. Wer sonst?
Shaul Mofaz, Kadima-Parteimitglied und ehemaliger Verteidigungsminister und Generalstabschef, hat seine eigenen Vorstellungen, wie Frieden mit den PalArabern erzielt werden kann, in einen Plan gegossen. Dass der illusorisch ist, wird fast überall so gesehen, sogar seine Parteifreunde sind mächtig sauer. Er will von Israel wieder einseitige Vorleistungen gegenüber den Terroristen; außerdem soll Israel die Hamas anerkennen und mit ihr verhandeln. Das freut die schnellen Terroristen natürlich, deshalb haben sie auch nicht gleich rundheraus alles abgelehnt. Und Abbas et. al.? „Inakzeptabel, völlig inakzeptabel; erfüllt unsere Forderungen nicht.“ Wie war das noch mit Verhandlungen? Da muss man Kompromisse machen. Und wie mit dem Palästinenser-Staat? Denen reicht nichts, was weniger als die Selbstvernichtung Israels ist – haben sie bei allen Verhandlungen bisher immer wieder bewiesen.
Das nenne ich einen Gipfel der Verlogenheit: Der türkische Chef-Hetzer Erdogan befindet, Israel habe im Gazastreifen weit schlimmere Verbrechen begangen als der Sudan in Darfur. Aber der Dorktator aus Damaskus mahnte Ankara inzwischen an, es sei wichtig, dass die Türken gute Beziehungen zu Israel pflegen sollten, damit sie ihre die Vermittlerrolle weiter wahrnehmen kann. Am dreistesten ist dabei wohl Erdogans ganz private „Ermittlung“: Bei seinem Besuch im Sudan habe er Darfur besucht und keine Beweise für Völkermord gefunden. Dem schickte er noch voraus: „Ein Muslim kann niemals Völkermord begehen. Das ist unmöglich.“ Damit ist der Mordspräsi von Khartoum entlastet und muss freigesprochen werden. Jawoll. (Franz-Josef Strauß‘ lächerliche „Ermittlung“, Tempo 100 im Selbstversuch ausprobiert und als undurchführbar befunden zu haben, hat mehr mit Fakten zu tun als die höhnische Sch… dieses miesen Dreckstücks!)
Amerikanische und afghanische Truppen haben eine Offensive gegen die Taliban durchgeführt. Im Gebiet um Kundus – also da, wo eigentlich die Bundeswehr zuständig ist, die aber, wie bekannt, nur bellen und nicht beißen darf. Beim SPIEGEL wollen sie natürlich Schwerter zu Wattebäuschen machen und finden die Aktion „brachial“. Und das geht nicht, macht der Ton klar. Taliban muss man mit dem erhobenen Zeigefinger bekämpfen, nicht militärisch, das ja bekanntlich nie eine Lösung ist (wie 1939-45 usw.). Von Krieg keine Ahnung, aber die Klappe aufreißen. „Angriff ist die beste Verteidigung“ ist kein blöder Spruch, sondern militärisches Prinzip – weil der (in diesem Fall verbrecherische) Feind nur so geschwächt wird. Rumsitzen und abzuwarten, bis der Feind zuschlägt, ist kontraproduktiv. Ihn zu verfolgen und aus dem Verkehr zu ziehen, notfalls indem man ihn vernichtet – und in Afghanistan macht man die Taliban nur stärker, wenn man sie nicht vernichtet. So furchtbar sich das anhört, solchen Leuten muss man die Luft rauslassen. Andernfalls ziehen sie nur zurück, formieren sich neu und machen weiter. Fanatikern dieser Kategorie kommt man nicht anders bei. Leider und grausam. Aber das ist besser als das Problem zum Perpetuum mobile zu machen.
Die PA lässt den Mob auf Journalisten losgehen: Durch die Verbreitung des Gerüchts, israelische Sicherheitskräfte würden als Journalisten getarnt undercover arbeiten. Dadurch neigen „Demonstranten“ dazu auf Journalisten loszugehen. Als Reporter lebt man also gefährlich – und Israel hat nichts damit zu tun, sondern die pal-arabische Führung.
Israel legt immer mehr Beweise vor, dass die Francop eine iranische Waffenlieferung für die Hisbollah-Terroristen an Bord hatte, was die Mullahs ja leugnen. Das werden sie wahrscheinlich auch dann noch tun, wenn man sie mit den Waffen in der Hand erwischt.
Das israelische Außenministerium zeigt, wie viel Mühe die Iraner sich machten, um 500t Waffen zu verbergen – wie sehr werden sie sich wohl anstrengen, wenn es um ihr Atomprogramm geht?
Donald Boström revidiert seine Meinung – jedenfalls ein wenig. Aber nicht, weil er eingesehen hat, dass er antisemitische Ritualmord-Klamotten aufleben ließ oder es keine Beweise gibt oder weil selbst die von ihm „zitierten“ Palästinenser nichts von der Sache wussten. Nein, er hat die Erfahrung gemacht, dass es ein paar nette Israelis gibt, die so etwas nicht tun würden. Ansonsten behält er den Antisemitismus-Preis aus Algerien; er entschuldigt sich nicht für seine Lügen; er hat nur seine Teilnahme an einer antisemitischen Veranstaltung in Beirut abgesagt. Reicht nicht.
Wirtschaftliche Effizienz: Syrien hat eine Airline; diese Airline besitzt zwei (ziemlich alte) Flugzeuge. Und 5.000 Angestellte. Jetzt verhandeln sie mit den Russen, um zwei Iljuschins zu kaufen.
Britische Unterwerfung: Ein Hardcore-Islamist bekommt eine Top-Posten bei der Terrorbekämpfung.
Britischer Irrsinn (Allgemeinbildung?): Der Gewinner einer Quiz-Show der BBC beantwortete die Frage, wer der bekannteste israelische Geheimdienst sei mit einem Schulterzucken und dem fragenden: „Al-Qaida?“
„Backlash“ in Kalifornien: Ach nee, kein Übergriff gegen Muslime, sondern ein Muslim, der jemandem ein Kruzifix vom Hals riss. Ein Muslim, der in einem Einkaufszentrum arbeitet, einen Übersetzer zur Kommunikation mit der Polizei braucht und schon Jahre bei Starbucks beschäftigt ist. Muss ein Opfer antimuslimischer Stimmung sein… Immerhin schaffte der Typ es „Allah is power“ und „Islam is great“ zu brüllen, während er gegen Kruzifix-Islamophobie vorging.
Mehr „Backlash“ in Rochester (New York) – autsch, nein, eventuell eher der nächste Fall von „Plötzlicher Jihad“-Syndrom: Ein Muslim macht mit dem Auto Jagd auf Fußgänger. Kann sein, kann nicht sein. Nur ist es hier wieder ein Muslim, der Menschen umzubringen versuchte, aber nicht das Opfer ist.
Und hier der nächste Islam-Missversteher: Ein Mann aus Florida versuchte dem Massenmörder von Fort Hood Blumen mit einer Gratulationskarte zu schicken.
Obama Watch:
- Zwei Tage nach den Morden von Ft. Hood hat der Superpräsi immer noch nicht den Nerv gefunden, sich auf die Basis zu begeben und den Truppen, Angestellten und Familien zu begegnen. Stattdessen hat er „Termine“ – und zieht sich für’s Wochenende nach Camp David zurück. Verhält sich so ein Oberkommandierender?
- Einige US-Blogger gehen alles andere als zimperlich mit Obamas Video-Ansprache zu den Feiern in Berlin um – zwei als Beispiel. PowerLine: „Er scheint seine Präsidentschaft für einen wichtigen Meilenstein beim Fall der Berliner Mauer zu halten… Er bewies, dass er nicht in der Lage ist davon abzulassen, seine eigene Biographie in das Ereignis einzuflechten.“ Gateway Pundit: „Noch schlimmer (als seine Abwesenheit): Er sprach von sich selbst … und natürlich erwähnte er weder Ronald Reagan noch Margaret Thatcher in seiner Ansprache.“
- Der Superpräsi hat sich wieder einen Experten in sein Team geholt: Die für den Iran zuständige Abteilung im Außenministerium wird jetzt von einem Typen geleitet, der als Lobbyist der Mullahs gilt. Gehört das zur „ausgestreckten Hand“?
- Ob das unter Obama mal aufhört? Wohl kaum, der lässt gerne antiamerikanische und antisemitische Propaganda finanzieren: Das pal-arabische Nachrichtenorgan Ma’an freut sich, dass ein Großteil seiner Sendungen vom US-Steuerzahler (über das Außenministerium) finanziert wird – ohne dass die Amis versuchen in Ma’ans „Objektivität“ einzugreifen.
Wochenend-Schaschlik
8. November 2009 at 23:06 | In kurz notiert | 2 CommentsDer palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat droht damit, dass die Palästinenser die Zweistaaten-Lösung aufgeben und sich der Alternative einer Einstaaten-Lösung zuwenden werden, wenn Israel die Bautätigkeiten in den Siedlungen nicht einstellt (Meldung im Newsletter von The Media Line). Das soll wohl heißen, dass die „langsamen Terroristen“ von der Fatah ihr Zwischenziel eines eigenen Staates in den angeblichen „Grenzen von 1967“ aufgeben und sich wie die Hamas der Sofortvernichtung Israels widmen werden.
Daneben verkündet Erekat, dass eine Zweistaaten-Lösung nur entlang der Grenzen vom Juni 1967 eine realistische Lösung für Frieden im Nahen Osten sei. (Das ist kein Widerspruch zur Drohung mit der Einstaatenlösung, denn diese würde nicht Frieden, sondern die Vernichtung der Juden Israels zur Folge haben.) Das ist die moderate Haltung: Judenreine „Westbank“, dasselbe für „Ostjerusalem“, insbesondere die Altstadt. Für PalAraber ist es unzumutbar Juden in ihren Kreisen ertragen zu müssen.
Die Francop, das von einer deutschen Reederei unter der Flagge Antiguas betrieben Containerschiff, auf dem ein israelische Behörden 36 Container mit 500t Waffen für die Terroristen beschlagnahmten, hat in Beirut angelegt. Die Libanesen haben mit Hilfe der UNO das Schiff durchsucht und die Besatzung zum Verhör geschleift. In einer Erklärung der Behörden heißt es: „Der Militärgeheimdienst begann die Besatzung zu den Motiven für die Beschlagnahmung des Schiffs zu verhören, währen die betreffenden Behörden alle notwendigen Maßnahmen treffen um sicherzustellen, dass es keine verbotenen Waren mitführt.“ Was glauben diese Witzfiguren da zu finden, israelische Falafel und Hummus, die illegal nach Syrien geschmuggelt werden sollen? Das wäre diesen Zionistenschweinen doch durchaus zuzutrauen!
Entlarvend, in mehrfacher Hinsicht: Eine englischsprachige Privatschule in Westbeirut musst ein Schulbuch beseitigen, in dem Inhalte des Tagebuchs von Anne Frank wiedergegeben wurden. Auf Geheiß der Hisbollah. Denn diese „so genannte Tragödie dieses Mädchens“ sei Werbung für den Zionismus. Es stellen sich Fragen: Was hat die Hisbollah einer Privatschule zu befehlen? Wieso spielen sie mit Holocaust-Leugnung? Darf man sie Antisemiten nennen?
Wer wundert sich? Es konnte doch nicht anders sein: Der Uran-Deal ist abgesagt. Der Iran wird sein Material auch nicht, wie vorgesehen, teilweise nach Russland oder sonstwohin schicken. Basta.
Kuba, das Paradies (auch der Meinungsfreiheit): Zwei Blogger wurden verhaftet und von den „Sicherheitskräften“ verprügelt.
Die europäischen Helfer des Terrors in der UNO-Vollversammlung sind: Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Weißrussland, Bosnien&Herzegowina, Zypern, Irland, Malta, Portugal, Serbien, Slownien, Schweiz – indem sie für die antiisraelische Vorlage der UNHRC/Goldstone-Hetze stimmten; und Andorra, Österreich, Belgien, Bulgarien, Kroatien, Dänemark, Estland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Island, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Monaco, Montenegro, Norwegen, Moldawien, Rumänien, Russland, San Marino, Spanien, Schweden, Großbritannien, weil sie nicht dagegen stimmten, sondern sich „enthielten“. Allesamt nicht bereit sich Lüge, Heuchelei und aktuellem Antisemitismus entgegenzustellen.
Franz-Joseph Greve, Vorsitzender der Krefelder Werbegemeinschaft, ist betroffen. Dass in Krefeld dieses Jahr weihnachtliche Beleuchtungsmotive nicht erscheinen, hat enormes Aufsehen erregt, das er nicht versteht. Schließlich hat das weder religiöse noch weltanschauliche Gründe. Und religiöse Motive sollten nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden. Aha. Das eine solche Entscheidung im Zusammenhang mit seltsamen politisch-korrekten Geschehnissen (vor allem im amerikanischen und britischen Ausland) missverstanden werden könnten, scheint dem Mann nicht einzufallen – keine Muslime vor den Kopf stoßen, also ändern wir „Frohe Weihnachten“ in „Frohe Feiertage“ und Weihnachtsbäume stellen wir auch nicht mehr auf… Und woher kommt auf einmal, dass „religiöse Symbole“ nicht ins Stadtbild gehören sollen? Ist denn der Weihnachtsbaum wirklich ein religiöses Symbol? Krippen ja; Kreuze erst recht. Aber Tannenbäume und Glaskugeln? Die wurden und werden selbst von atheistischen Gewaltregimen zugelassen. Sie wurden halt anders genannt, sogar die „Weihnachts“-Engel. Wer erinnert sich nicht an Begriffe wie „Jahresendzeit-Flügelfiguren“ (oder so ähnlich)? Und wenn Herr Greve konsequent wäre, dann sollte er wohl auch auf Geschäfte im Zusammenhang mit Religiösem verzichten.
Gibt es das nur in Großbritannien oder auch in anderen Ländern (ich fürchte, das zweite stimmt): Eine 29-jährige in Schottland Frau darf erstens den Vater ihres ungeborenen Kindes nicht heiraten und muss dieses zweitens nach der Geburt den Behörden übergeben, damit es in eine Pflegefamilie gegeben werden kann. Der angeführte Grund: Sie ist nicht intelligent genug zu verstehen, was eine Ehe bedeutet und ihr Kind zu erziehen. Weil sie „Lernprobleme“ hat. Hm, wenn die Frau derzeit auf ein College geht, wenn auch nur um „aufzuholen“, kann sie nicht wirklich dumm sein…
Und nochmal die Briten: Eine Supermarktkette ändert ihre Fleischpolitik. Statt wie bisher für alle Kunden Fleisch anzubieten, will Asda nur noch Halal-Fleisch verkaufen. Ist das nicht auch Diskriminierung? Nämlich aller nicht muslimischen Kunden?
Der terroristische Yaakov Teitel ist ein Einzeltäter. Aber darüber sind die linken Friedenshetzer in Israel jetzt wiederum mächtig erbost und enttäuscht – für sie geht das nicht, sie brauchen Mittäter, Hintermänner, ein ganzes „Lager“, das man verantwortlich machen und beschimpfen kann. Das gibt es nicht, also basteln sie es sich: Es gibt eine „schweigende Verschwörung“, die stille Eintracht zwischen Gesetzeshütern und Siedlern. Dann wird der Eindruck erweckt, als würden Morde aus dem „rechten“ „Lager“ in Israel nicht gelöst. (Dumm dann aber, wenn der Wohnort Teitels nach Mordopfern genannt ist, deren vermutlich arabische Mörder seit 18 Jahren nicht gefasst wurden.)
Das Rote Kreuz erweitert seine Zuständigkeiten (natürlich ohne jegliche Absprache mit anderen): Statt Verletzten zu helfen und andere medizinische Aufgaben zu übernehmen, ist es jetzt in der Besetzung von Land aktiv; es unterstützt Araber dabei sich Land zu greifen. Dazu nimmt es diese Araber in Rotkreuz-Gelände mit zum angestrebten neuen Eigentum (ohne Papier dafür zu haben), das natürlich auch deshalb übernommen wird, um den Israelis die Kontrolle zu erschweren. Eine weitere Voraussetzung ist viel jüdischer Straßenverkehr – man muss ja die Chance haben deren Fahrzeuge mit Steinen und Brandsätzen zu bewerfen (oder auch darauf zu schießen). Und auch, wenn das fragliche Land als Ziegenweide benutzt wurde, behauptet man beim Roten Kreuz, man helfe den Arabern es „zurückzugewinnen“ und „wieder bewohnt“ zu machen. Na ja, die üblich verlogene Haltung samt Schaffung neuer Tatsachen ohne Rechtsgrundlage, um damit Recht neu zu schaffen – bekanntlich (?) nicht zum ersten Mal.
Da muss ein Wettbewerb gewesen sein, wer mehr zu bieten hat: Wie viele Personen nahmen an der Rabin-Gedenkveranstaltung teil?
- Jerusalem Post (8.11.): „tausende“
- Israel Radio (7.11. live): „zehn- bis fünfzehntausend“
- Ha’aretz (8.11.): „zehntausende“
- Ma’ariv (8.11. mit Foto): „20.000“
- Yediot Ahronot (8.11.): „30.000“
Oder war das eine Art Auktion?
Obama Watch:
- Es geht weiter: Die bisherigen Ohrfeigen aus Teheran reichen ihm nicht. Zum Jahrestag der Erstürmung der US-Botschaft mit der folgenden Geiselnahme (das ist eine Kriegshandlung) rief er wieder mal zu einer „neuen Beziehung“ zum Iran auf. Die Antwort: Sie spucken ihm ins Gesicht. Verhandlungen mit den USA sind „naiv und pervers“, iranische Politiker sollten sich nicht in solche Gespräche hineintäuschen lassen.
- Hätte er das mal selbst gemacht, als er sich über den weißen Polizisten äußerte, der einen schwarzen Professor festnahm, nachdem der in sein eigenes Haus eingebrochen war und sich unflätigst über Weiße (insbesondere weiße Polizisten) äußerte, die von den Nachbarn gerufen wurden: Zum Massenmord in Ft. Hood warnt Obama man solle keine voreiligen Schlüsse ziehen. Irgendwie habe ich nicht das Gefühl, dass er das sagt, weil er aus dem Vorfall mit dem Polizisten gelernt hat…-
- Auch eine berechtigte Frage: Als der Superpräsi meinte, man solle keine voreiligen Schlüsse ziehen, meinte er da bestimmte Schlüsse?
Im selben Artikel ein weiterer Gedanke: Die Politik „keine Waffen“ (und das auf einem Militärstützpunkt) dürfte wohl zu hohen Opferzahlen bei solchen Anschlägen beitragen, denn: „When guns are outlawed, only outlaws will have guns.“
- Angesichts von Obamas Umgang mit und Reden über den Anschlag in Ft. Hood stellt John Hinderaker vom PowerLine-Blog fest: Gestern warnte uns Obama vor voreiligen Schlussfolgerungen. Nun ist es, wie wir vorausgesagt haben, ziemlich klar, dass Obama keinerlei Absicht hat, jemals zu irgendwelchen Schlussfolgerungen zu kommen… Gerade in diesem Fall scheint es so, dass Hasan eine ziemlich deutliche Spur an Anhaltspunkten hinterlassen hat. Aber Obama hat kein Interesse, ihnen nachzugehen.
- Und wieder hat der Superpräsi seine schräge Sicht offenbart: „Die Israelis werden keine wirkliche Sicherheit finden, so lange die Palästinenser von Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung ergriffen sind.“ Soll offenbar heißen: Die Israelis sind dafür verantwortlich. Da das nicht stimmt und die „Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung“ anhalten bleiben werden, so lange die Palästinenserführer keinen Bock haben die Juden anzuerkennen, zeigt der Mann, wie verquer falsch er den Nahost-Konflikt sieht. Und dass er den Terror der Terroristen rechtfertigt.
Schaschlik
6. November 2009 at 21:35 | In kurz notiert | 8 CommentsAußenminister Lieberman hat eine Forderung aufgestellt, von der bisher nicht klar ist, ob sie so, wie sie gemacht wurde, voll und ganz ernst gemeint ist oder ob er nur so zurückschießt, wie es aus den arabischen Staaten kommt. Im Interview mit dem Militärradio sagte er: Ich sage Ihnen hier im Radio und ich habe das Dutzende Male gesagt – wir sind bereit uns mit den Syrern noch heute zusammenzusetzen, heute Nachmittag oder am Abend, von Angesicht zu Angesicht und anzufangen zu reden. Er ist einmal mehr derjenige, der Forderungen stellt. Assad will seine internationale Isolation beenden, aber jedes Mal stellt er zusätzliche Bedingungen. Er sollte am Anfang sagen, dass er bereit ist die Golanhöhen aufzugeben – ohne das haben Verhandlungen keinen Sinn – und in der Zwischenzeit wird sein Verhältnis zu Hugo Chavez, den Iranern und Nordkorea immer enger. Wir können also jetzt spekulieren, ob Liebermann die Vorbedingung stellt, dass Israel den Golan behalten darf oder ob er lediglich mit gleicher Münze zurückschießt, um klar zu machen, wie der Syrer agiert.
Eine Medienfirma aus Qatar will einen Film über Mohammed (den Propheten) drehen. Dazu ist hochkarätiger Produzenten-Hintergrund in der Diskussion. $150 Millionen soll das Teil kosten, in Englisch gedreht werden und – die Hauptfigur nicht ins Bild setzen. Da dürfen wir gespannt sein, es gibt ja viele Möglichkeiten: Immer kommt jemand rein und erzählt „Mohammed hat gesagt“ oder gemacht; oder die Kamera ist in der Position des Propheten und zeigt seine Sicht. (Es ginge vielleicht auch weniger teuer: Setzt einen Islamisten vor die Klasse einer Madrassa, lasst ihn erzählen, wer Mohammed war.)
Oh, es geht NICHT um Land – bestätigt der ehemalige ägyptische Generalstabschef: Es wird definitiv weitere arabisch-israelische Kriege geben – nicht wegen irgendeiner angeblichen israelischen „Besatzung“ palästinensischen Landes, sondern „gegründet auf unseren Glauben an Allah, den Koran und den Propheten Mohammed“. Komme also keiner mehr und sage, die Religion spiele keine oder eine untergeordnete Rolle.
Kruzifix-Verbot ist Menschenrecht? Klar, sagt der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte. Einer brüllt „Will ich nicht“ und schon muss alle Massen danach springen. Wenn es um Kreuze geht. Oder? Das Urteil spricht von „einem religiösen Symbol“. Gut denn: Ich fordere hiermit ein Verbot von Halbmonden und Kopftüchern sowie anderen religiös bedingten Kleidungsstücken, die im Straßenbild Europas als eindeutig auffällig zu bewerten sind. Mal sehen, was diese Richter in Strasbourg dazu sagen. (Der Hammer ist, dass die auch noch €5.000 „Entschädigung“ verhängten – wo, bitte wurde die Klägerin oder eine ihrer Töchter „geschädigt“????)
Wenn im Gazastreifen Leute krepieren, weil sie keine ausreichende medizinische Versorgung bekommen haben, dann ist das Geschrei immer groß, das sei die Schuld Israels und seiner „Blockade“. Die werden dann der Liste der „Märtyrer“ zugeschlagen. Auch wenn die Israelis gar nichts dafür können, dass die Leute den Gazastreifen nicht verlassen konnten, wie jetzt die PA wieder einmal sagt (was sie nicht hindert die Israelis für die Toten zu verdammen – ist halt ein zu schöne Propaganda-Gelegenheit): Die Hamas verhindert, dass verletzte Kinder aus dem Gazastreifen zur Behandlung nach Ägypten reisen können. (Dass sie sie nicht von Israelis behandeln lassen, ist ja nun nicht neu.)
Auf YouTube haben wir wieder ein typisches Beispiel für Gutmenschentum in der üblich einseitigsten Richtung der Belehrung der Deutschen: „361 Grad Toleranz“. Natürlich ist das von allem möglichen Seiten gefördert und gelobt worden, hat Sympathisanten bis ins Bundeskanzleramt. Aber etwas über Ausgrenzung und Intoleranz der heiß geliebten Migranten findet man dort mitnichten. Offensichtlich hat das offizielle und inoffizielle Deutschland zu glauben, dass Migranten immer die Opfer sind, Deutsche immer die Täter. Die Kriminalstatistik spricht eine andere Sprache. Die Verhältnisse in Schulen, in denen deutsche Schüler die Minderheit sind auch. (Und das schreibt eine Zeitung, die wohl über jeden Zweifel erhaben ist ausländerfeindlich zu sein.)
Wie demonstriert man gegen Faschismus? Indem man in vorwiegend von Migranten bewohnten Gegenden willkürlich Autos anzündet und die Polizei mit Steinhageln empfängt. So jedenfalls die Vorgehensweise der militant linken AFA (Antifascist Action) in Schweden. Fragt sich nur noch, ob die jetzt von den kulturellen Bereicherern gelernt haben oder diesen zeigen wollen, wie sie sich zu verhalten haben. Vielleicht ja auch beides – gelernt von denen in Frankreich, vorgeführt denen in Schweden…
Wenn die Hamas den Goldstone-Bericht begrüßt, so schrieb vor einigen Wochen jemand in etwa, dann sollte das jedem anständigen Menschen zu denken geben. Inzwischen treiben sie es im Gazastreifen noch etwas weiter: Sie produzieren (Elder hat Bilder) und verkaufen Palli-Tücher mit der goldenen Kuppel des Felsendoms und dem Namen des UNHRC-Ermittlers in Gold. Um ihn für sein Arbeit zu ehren. Bestimmt für die Ausgewogenheit und Fairness seines Berichts…
Eigentlich sollte man in Saudi-Barbaria für Frauen das Fernsehen abschaffen – schließlich sehen Sendungen für diese so aus:
Da können sie sich gleich auf Radio beschränken, das wäre zumindest weniger diskriminierend.
Die Muslim-Terroristen im Jemen haben es geschafft: Nachdem das US-Militär heimlich Juden aus dem Jemen abtransportiert und nach Israel gebracht hat, ist der Staat wohl endlich judenrein. 2.500 Jahre jüdischer Präsenz – vorbei.
Sie werden wählen; sie werden nicht wählen; sie werden wählen; sie werden nicht wählen… Mahmud Abbas hat (jetzt doch nicht) vor im Januar wählen zu lassen. Die Ankündigung eines Wahltermins war nur der Versuch die Hamas unter Druck zu setzen das Versöhnungsabkommen zu unterschreiben. Damit ist dann auch die Ankündigung der PLO hinfällig, dass alle PLO-Fraktionen auf einer Liste gegen die Hamas antreten.
Angela Merkel ist in Israel weit gehend sehr gut angesehen. Man kann ihr glauben, was sie zu Israel sagt. Das Problem: Ihren absolut positiven Äußerungen folgen keine Taten, die diese Äußerungen untermauern. Und so können deutsche Wirtschaftsbosse weiter schön ihre Geschäfte machen. Mehr als Drohungen werden da nicht kommen. (Und was sagt uns der Vorfall über die Wirksamkeit der deutschen Marine vor der Küste der Levante? Überflüssig!)
Eigentlich ein positiver Nebeneffekt des israelischen Zugriffs auf das Waffenschiff (wenn die sich denn davon irgendwie beeindrucken lassen oder das zur Kenntnis nehmen): Ban Ki-moon braucht nicht mehr zu sagen, dass die UNO keinerlei Beweise für den Waffenschmuggel des Iran zugunsten der Terroristen habe.
Jetzt warten wir nur darauf, dass das Schiff und die Waffen eine zionistische Verschwörung ist…
Das ist gut: Die Außenminister von Syrien und dem Iran behaupten, das Waffenschiff habe nicht Waffen vom Iran für Terroristen an Bord gehabt, sondern syrische Produkte, die für iranische Verbraucher bestimmt waren. Jawoll, deshalb war das Bötchen auch nicht in Richtung Iran unterwegs, sondern kam von dort…
Die Briten wieder: Zu glauben, dass die globale Erderwärmung von Menschen gemacht ist, ist einem religiösen Glauben gleich gestellt. Damit gewann ein Brite einen Diskriminierungs-Prozess. Aber bitte: Wenn Kritiker des Mensch gemachten Klimawandels das so sehen, dann ist das böswillig, verleumderisch und völlig unmöglich. Was sagt uns das? Was die einen glauben, ist den anderen nicht erlaubt zu sagen. (Kennen wir doch irgendwoher, oder? Den Koran oder die Hadithe zu zitieren, um zu zeigen, was der Religion des Islam inhärent ist – verboten.)
Libanesischer Araber-Irrsinn: Riesen-Protest, sogar die UNO wird eingeschaltet, weil eine israelische Firma auf einer Messe in den USA den Preis für die beste Falafel bekommen hat. Ein solcher Preis dürfe nur Libanesen verliehen werden, weil das ein libanesisches Gericht ist, das von den Juden gestohlen wird. Problem: Die Messe war das jährliche Koscher-Fest! Wie sollen da Libanesen gewinnen, wenn sie a) nicht teilnehmen und b) kein Koscher-Zertifikat vorlegen können?
He, UNHRC und Goldstone, sofort untersuchen: Saudi-Arabien bombt im nördlichen Jemen mit Flugzeugen und dringt mit Militär ein – es gibt viele zivile Opfer. Eventuell wird auch ein Zaun auf jemenitischem Gebiet errichtet (das ist noch nicht gesichert). Die Kämpfer im nördlichen Jemen behaupten auch, dass die Saudis Phosphorbomben einsetzen. Das schreit doch nach Kriegsverbrechen-Ermittlung! Oder gibt es eine schlüssige Erklärung dafür, dass die Saudis gut, die Israelis schlecht und die Houthis (Nordjemen, lange dort ansässig) schlecht und die Hamas (gibt es keine 30 Jahre) gut ist?
Der Dummbatzen-Witz der Woche kommt aus Syrien, von einer Ministerin, die sich gleichzeitig als Kolumnistin für Asharq al-Awsat agiert: „Die UNO ist pro-israelisch.“ Ah ja. Das genau an dem Tag, an dem die Vollversammlung zum wer-weiß-wie-vielten Mal überwältigend Israel verdammte…
Wie sieht arabische Militär-Analyse aus? Ganz einfach und schlüssig: Wenn jemand etwas macht, was dir nicht gefällt, dann muss er für Israel arbeiten. Das aktuelle Beispiel liefert die Zeitung der syrischen Minister-Kolumnistin, die einen libanesischen Militäranalysten zitiert: Der jüngste Raketenangriff aus dem Libanon wurde wahrscheinlich von der extremistischen sunnitischen Fatah al-Islam ausgeführt. Um Israel zu helfen. Ah ja: Die Al-Qaida-Anhänger wollen „moderate“ arabische Staaten dadurch blamieren, dass sie Terroranschläge gegen Westler ausführen und Raketen nach Israel verschießen. Um Israel damit zu helfen. Logisch.
Obama Watch:
- Obama hat es geschafft, einen weiteren Verbündeten in die Arme der Feinde Amerikas zu treiben – die Türkei; das ist zumindest die Analyse von Paul13. Ich denke zwar, dass die Erdogan-Türkei ohnehin nur auf die Gelegenheit gewartet hat sich abzusetzen und mit den Genossen Mullahs zu kuscheln, aber der Superpräsi hat wirklich reichlich dazu beigetragen, dass das beschleunigt geschah und sich die Gelegenheit geradezu aufdrängte.
- Wenn Israelhasser der arabischen Welt frohlocken, dass es J-Street gibt (die Obama-Juden), dann sollte man wissen, dass diese neue Lobbygruppe nicht pro-Israel sein kann, so sehr sie das auch von sich selbst glaubt. Denn wie sagt der Kolumnist von al-Ittihad (Vereinigte Arabische Emirate) über J-Street: Sie liefern der US-Administration „politische und Medien-Munition“ gegen Israel, insbesondere in Abwesenheit (hahahaha!) einer arabischen Lobby in den USA. Da Obama J-Street eine Vorzugsbehandlung zukommen lässt, bedarf es keiner Spekulation darüber, wie er sich wirklich zu Israel stellt.
- Der Superpräsi hat ja nie etwas gewusst, was den Pastor seines Vertrauens anging. Aber er hat sich da wohl gefühlt, denn das Klima um Pastor Wright ist ja das gleiche wie bei Obamas sonstigen Kumpels: linksextrem und alles unterstützend, was gegen den Westen ist. Der Pastor bleibt so, wie er immer war – am 17. September diesen Jahres lobte er den Marxismus und erzählte von seinen guten Verbindungen zu Kommunisten in El Salvador und Nicaragua und zur libyschen Regierung. Was natürlich auch Spekulationen anheizt: Glaubt Obama das auch?
- Noch’n Marxist: der häufigste Besucher im Weißen Haus, ein Andy Stern.
- Größe sieht anders aus: Selbst unsere Qualitätsmedien berichten herausgehoben von der Schlappe der US-Demokraten bei zwei Gouverneurswahlen. Die Obamanisten veruchen verzweifelt, die Klatsche herunterzuspielen. Gut, kennen wir auch von uns, wo alle Sieger sind. Aber vom Superpräsi kommt noch diese Information: Er hat die Wahlergebnisse noch nicht einmal verfolgt. Dass man angesichts einer zu erwartenden Wahlniederlage alles tut, um diese klein zu machen – geschenkt. Aber nicht einmal Interesse für die Ergebnisse zu heucheln – das hat was (Mieses).
- Smart Power: Hillary Clinton, US-Außenministerin, wurde von Al-Jazira interviewt. Dabei sagte sie, die USA wollten eine israelische Hauptstadt in Ostjerusalem sehen. Ah ja… smart. (Nicht die einzige Unmöglichkeit dieser peinlichen Frau; der Artikel bei HotAir hat noch mehr Klöpse parat.)
Wochenend-Schaschlik
1. November 2009 at 23:38 | In kurz notiert | 4 CommentsDer türkische Sender TRT1 strahlt ein antisemitisches Schmierenstück gegen Israel aus. Der zuständige Programmberater tritt zurück. Nicht wegen der dort gezeigten Mordlust von und Massenmord durch israelische Soldaten, mitnichten! Nein, die Fernsehserie wird als „antipalästinensisch“ empfunden und hat sich deswegen Kritik eingefangen: Weil die Terrorherrscher des Gazastreifens und die Familien vergewaltigte Frauen ehrenmorden, sei die Serie „demütigend für palästinensische Frauen“ und „beleidigt die Widerstandskämpfer“. „Frauen, die von israelischen Soldaten vergewaltigt und anschließend von Palästinensern erschossen werden, rückten das ganze Volk in ein schlechtes Licht.“ Und das geht natürlich nicht, die Morde an den Frauen dürfen nicht an die Weltöffentlichkeit. Das „ist Verrat am Widerstand“.
Man ist versucht, das Chuzpe zu nennen – so lange man sich nicht klar macht, dass die Taliban ja die ganzen sonstigen islamischen Gewaltregime auch zu denen zählen, die mit den „Kolonialisten“ arbeiten: Die Taliban werfen der UNO vor „in den Fängen der Kolonialisten“ zu sein und längst auf der Seite der „Arroganten und Mörder“ zu stehen. Vor dem Hintergrund, dass die UNO von Tyrannen und Diktaturen nur so strotzt, die Taliban aber Demokratien als Kolonialisten und Verbrecher bezeichnen, schüttelt man trotzdem den Kopf.
Die Türkei weiter auf dem Weg in die iranischen Arme: Die beiden Staaten bauen eine Öl-Raffinerie, Kostenpunkt ca. 2 Milliarden Dollar.
Das ist doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit: Der Libanon wirft Israel vor zu spionieren. Und? Natürlich spioniert Israel! Der stellvertretende Premierminister Moshe Ya’alon bestätigte das Samstag. „In dem Moment, wo die Hisbollah ihre Angriffe wieder aufnahm, haben wir angefangen Informationen zu sammeln. Wir werden aufhören, wenn die Hisbollah sich entwaffnet und die Grenze eine Grenze des Friedens ist.“ Und vor allem: „Wenn wir uns mit einem Feind in Konflikt befinden, dann sammeln wir Informationen über ihn.“ Wer außer Israels Feinden sollte etwas dagegen haben?
Auch Israel hat seine Terroristen (wobei ich davon ausgehe, dass die Vorwürfe stimmen). Und es handelt entsprechend: Der Mann wurde verhaftet und wird verurteilt werden. Also anders als bei den PalArabern, die solche Leute auf ihrer Seite hätscheln, hoch leben lassen und ihnen Denkmäler setzen. Oh, noch etwas: Die Zahl der Terroristen auf israelischer Seite ist extrem gering. Bei den PalArabern sind sie nicht nur Stars, sie sind auch zahlreich. (Jetzt warten wir darauf, dass Ha’aretz pal-arabische Terroristen auch konsequent Terroristen nennt.)
Wieder das übliche Spiel: Am 8. Oktober gibt es die Meldung, dass 30.000 Menschen auf der Flucht sind, weitere 120.000 brauchen dringend Hilfe, sagt die UNO. Wer berichtet darüber? Wer spendet? Niemand. Sind ja weder Juden noch Amerikaner dran bearbeitet. (In Pakistan sind die Amerikaner beteiligt, weil sie der Regierung Druck machen und in Afghanistan dieselben Leute bekämpfen.)
Ein belgischer Muslim hat es gewagt zu fordern, dass das Kopftuchverbot verschärft werden soll. Ohne Argumente tun sich die Radikalen schwer, das zu kontern. Aber argumentativ haben sie offenbar ohnehin nichts zu bieten, sie schießen anders (wer will darf das ie ruhig umdrehen): Da der Mann im öffentlichen Dienst beschäftigt ist, fordern sie, der Mann solle das Maul halten und seinen Verwaltungsarbeiten nachkommen, statt Politik zu betreiben.
Scheik Yussuf al-Qaradawi, der hat wieder besondere Botschaften: Den islamistischen Führer in Israel, Raed Salah, fordert er auf die Al-Aqsa-Moschee weiter zu verteidigen – dass die Hetze Salahs pure Märchen sind, hat offensichtlich nichts zu sagen, denn Qaradawi bringt seine eigenen Lügen ins Spiel: Die Israelis wollen die Moschee bis 2010 zwischen Juden und Muslimen aufteilen. (Wie irre das ist, zeigt sich eigentlich schon darin, dass die Moschee einmal Kirche war und für Juden uninteressant ist, weil sie für Juden nichts Heiliges hat. Anders als bei erfundenen arabisch-muslimischen „Moscheen“ in jüdischen heiligen Stätten.) Darüber hinaus befindet Qaradawi den muslimisch-christlichen Dialog als Zeitverschwendung, weil Christen den Islam nicht anerkennen und der Papst sich immer noch nicht für seinen Regensburger Vortrag und für die Kreuzzüge beim Islam und den Muslimen entschuldigt hat.
Die Muslimbruderschaft in Person von Mohammed Mahdi Akef schloss sich an und rief zum Jihad auf. Besonders interessant für Multikulturalisten ist dieser Aspekt: Er fügte hinzu, dass das Konzept des Jihad nicht nur den militärischen Jihad bedeutet, sondern auch finanziellen, kulturellen, Medien- und politischen Jihad. Fällt euch was auf? „Nicht nur den militärischen Jihad“, sagt der fromme Mann. Wie war das noch? Jihad ist nur „geistiger innerer Kampf“? Ach nee, der Mann muss ein Islam-Missversteher sein…
Qualitätsmedien:
- Der Daily Telegraph berichtet über eine Kollision zwischen einen Hubschrauber und einem C-130 Transportflugzeug vor der Küste bei San Diego. Es gab neun Vermisste (Stand Freitag), 7 aus dem Hubschrauber, 2 aus dem Transportflieger. Der Heli ist laut Angaben des Daily Telegraph ein AH-1W SuperCobra. Wenn der tatsächlich sieben Leute an Bord hatte, dann könnte das allerdings etwas damit zu tun haben, dass es zu dem Zusammenstoß kam…
Obama Watch:
- So kann man sich auch selbst betrügen: Hillary Clinton lobt in Jerusalem „nie da gewesene Zugeständnisse“ der Israelis in der Westbank. So weit, so richtig. Dass vorher die komplette Einstellung jeglicher Bautätigkeit gefordert wurde, behauptet sie, sei nicht richtig, es habe eine solche (Vor-)Bedingung nie gegeben. „Das war immer eine Frage der Verhandlungen.“ Och nee….
(Mahmud Abbas besteht weiter auf der völligen Einfrierung der „Kolonisierung“, bevor es Verhandlungen gibt.)
- Und so kann man seine eigene Haltung offenbaren: Der Superpräsi hat einen Republikaner in sein Geheimdienst-Beratergremium geholt, den ehemaligen Senator Chuck Hagel. Hagel ist ein fanatischer Israel-Hasser und immer gegen Sanktionen gegen den Iran gewesen; natürlich beklagte er den Einfluss der Israel-Lobby, behauptet aber „für Israel“ zu sein. Als er sich 2007 um die Präsidentschafts-Kandidatur der Republikaner bewarb, erstellte die Zionist Organization of America eine Liste von Hagels Bilanz in Sachen Israel – und die ist schlichtweg nicht tragbar, was Israel angeht. Diesen Mann in ein so wichtiges Gremium zu holen, zeigt die Richtung, die Obama eingeschlagen hat.
Pamela Geller im Interview mit FrontPageMagazine (nur ein Ausschnittchen):
Frage: Wenn das kein Zufall ist, warum befindet sich dieser Antisemitismus auf Obamas Website? Was sagt uns das über Obama und seine Administration?
Geller: Ja, warum? Es ist nicht so, dass sie das nicht mitbekommen würden. Als Bill Levinson Obama-Zitate aus dessen eigenem Buch postete, wurde sein Eintrag innerhalb weniger Stunden gelöscht. Diese Art von Rassismus jetzt ungehindert zu erlauben, signalisiert stille Mittäterschaft.
Obamas Website zieht die sich als Entrechtete verstehenden, die Hasser, die Antisemiten. Es spricht Bänder, wenn man auf die „Kontakt“-Seite geht und diese Botschaft erhält: „Vielen Dank für Ihr Interesse an der Abgabe eines Kommentars. Die Obama-Administration akzeptiert Ihre Kommentare auf www.whitehouse.gov.“
Es gibt keine Kontakt-E-Mails für irgendjemanden auf der Website, nur einen direkten Link zum Weißen Haus.
Frage: Warum diese Stimmung Israel und den Juden gegenüber?
Geller: Obama wurde darin aufgezogen. Von Frank Marshall Davis bis Khalid Al-Mansour, Bill Ayers, Jeremiah Wright, Louis Farrakhan und seine Verbindungen zur Nation of Islam hat sich Obama mit Antisemiten der schlimmsten Sorte umgeben. Das geht jetzt mit antiisraelischen Beratern weiter, zu denen Robert Malley, Samantha Power und Zbigniew Brzezinski gehören. Das lässt für das jüdische Volk nichts Gutes ahnen. Diese antisemitische Einstellung hat sich in seinem scharf antiisraelischen Herangehen an den Nahost-„Friedens“-Prozess gezeigt.
Frage: Was kann wegen dieses Judenhasses auf Obamas Website getan werden?
Geller: Die guten Leute sollten ihre Stimme erheben. Die guten Leute sollten das Weiße Haus und die Demokraten deswegen anrufen. Schweigen ist Apathie. Apathie ist tödlich. Wenn genügend Leute ihre Empörung und Beschämtheit zum Ausdruck bringen, wird das Weiße Haus, wird das Obama-Lager gezwungen sein diese Aufhetzung zu Hass und Gewalt zu entfernen. Das ist eine Abscheulichkeit.
Schaschlik
30. Oktober 2009 at 21:47 | In kurz notiert | 3 CommentsDer Irre von Tripolis schlug wieder zu: „Selbst die Palästinenser sollten Atomwaffen haben, weil ihre Gegner Atomwaffen haben“, sagte er in einem Interview mit Sky News. „Wenn wir diese Situation nicht wollen, dann müssen wir die Israelis atomar entwaffnen.“ Die Bekloppten bei uns sollten sich genau überlegen, wessen Argumente sie teilen.
Der türkische Regierungschef hat auch sein Atombomben-Histörchen zu erzählen: Liebermann, so behauptet er, habe damit gedroht den Gazastreifen mit Atomwaffen gedroht. Unglaublich glaubhaft: Wenn Israel über oder im Gazastreifen eine Atombombe zündet, ist halb Israel von der Erdoberfläche gefegt!
Friedensvertrag heißt Frieden und Auskommen miteinander – nur nicht, wenn Israel beteiligt ist. Ägypten hat seit gut 30 Jahren einen Friedensvertrag mit Israel, aber bei einer Konferenz der Mittelmeer-Staaten, die für November in Istanbul geplant war, waren die Ägypter die führenden Krakeeler, die für die Streichung der Konferenz sorgten, weil die arabischen Staaten sich weigerten mit dem israelischen Außenminister Lieberman an einem Tisch zu sitzen – sprich: Entweder die Israelis werden ausgeschlossen oder wir bleiben weg. Also keine Konferenz.
Schlagen, Folter, Ermordungen – gebräuchliche Werkzeuge des Regimes von Mahmud Abbas. So die offizielle Information aus dem Innenministerium der PA. Und wo bleiben AI, HRW usw.? Und vor allem die „Menschenrechtler“, die immer den USA und Israel vorwerfen, sie würden nicht menschenwürdig mit ihren Gefangenen umgehen?
Ach so: Die Folterer sind doch die „Guten“, moderat und friedenswillig!
Und wenn man das erfährt, stellt man die „Entwicklungshilfe“ ein? Mitnichten, man ballert noch mehr Geld raus!
Die Briten wollen offenbar unbedingt ins islamische Grab: Tony Blair versprach 2005 hoch und heilig, die Islamistentruppe Hizb ut-Tahrir würde verboten. Jetzt erfahren wir, dass die britische Ministerium für Kinder, Schule und Familien zwei Schulen und einem Kinderhort in Tottenham und Slough insgesamt £113.411 zahlte. Dem vierköpfigen Vorstand der Stiftung, die die Einrichtungen betreibt, gehören zumindest drei Mitglieder und Aktivisten der Hisb ut-Tahrir an. Das Ministerium schiebt die Verantwortung auf die lokalen Behörden.
Die vorauseilende Unterwerfung des offiziellen Großbritannien geht immer weiter. So sehr, dass selbst die tagesschau sich darüber lustig macht: In Warwickshire dürfen Polizisten die Grüße „Good Evening“ und „Good Afternoon“ nicht mehr verwenden, es könnte sich jemand beleidigt fühlen. Und in Essex sind sogar die Vokabeln child, boy, girl, youth aus dem aktiven Wortschatz von Polizisten und Feuerwehrleuten verbannt worden, um niemandem auf die Füße zu treten; der Begriff „young people“ sei völlig ausreichend für diesen Personenkreis heißt es – und würde niemanden diskriminieren!
Erdnuss-Jimmy zeigt schon wieder wie verblödet er ist: Wenn er behauptet, Saudi-Arabien repräsentiere die gemeinsamen Ziele vieler Menschen, liegt er vielleicht noch nicht sonderlich falsch, denn die Muslime, die das saudische Vorbild gut finden, dürften zahlenmäßig relativ stark sein. (Gegner gibt’s aber wohl mehr.) Dann aber loszulassen, dass „Frieden, Zusammenarbeit, Vergebung und die Fähigkeit für gemeinsame Zielen zusammenzuarbeiten, die auch allen großen Religionen gemein sind“, zeigt seine geistige Wirrnis. Insbesondere, wenn es um die „Offenheit“ der Saudis angeht.
Aus der Schublade „seit undenkbaren Zeiten palästinensisch“: Elder of Ziyon hat eine Bericht der New York Times vom 31. August 1921 ausgegraben, der belegt, dass die Araber des Mandatsgebiets keinen eigenen Staat, sondern Teil von Großsyrien sein wollten. (Apropos Groß…: Wo finden sich eigentlich die Berichte über Syriens Streben nach „Großsyrien“ – einem Staat, der auch sich den Libanon einverleibt?)
Ein weiteres Beispiel für meine Meinung über Linke: Bush-„Kritiker“ Peter Gailbraith, einer der lautesten Gegner des Irak-Krieges, hat ein sehr persönliches Interesse an der Fragmentierung des Landes: Anteile am Ölfeld in Dahuk.
Und Kritikmaximierung schreibt auch etwas dazu, wie „links“ gedacht und gehandelt wird – allerdings in diesem Fall von einer extremen Randgruppe: Was nicht gewollt ist – unabhängig vom Wahrheitsgehalt der eigenen Wahrnehmung – das wir mit aller Gewalt verhindert.
Die friedfertigen Iraner sind mal wieder entlarvt worden: Ein Schiff mit Waffen für „Rebellen“ im Jemen wurde von den dortigen Behörden aufgebracht.
Wenn die UNO sich lächerlich machen will, dann so: Dass die Amerikaner Taliban- und Al-Qaida-Bosse und ihre Terror-Entourage mit Hilfe von Drohnen und Raketen töten, nennt Philip Alston, Sonderberichterstatter zu außergerichtlichen Exekutionen „Massenhinrichtungen“. Der Vollidiot hat wirklich Null Ahnung, was Krieg ist!
Die Al-Qassa-Brigaden der Hamas prahlen auf ihrer Internetseite, wie erfolgreich sie glauben darin gewesen zu sein über Jahrzehnte hinweg israelische Soldaten entführt zu haben. Die Überschrift ist schon sehr lehrreich: Al-Qassam-Brigaden – eine lange Geschichte der Entführung von Soldaten und der Erniedrigung der Juden. Natürlich ist das ein weiteres Attribut der psychologischen Projektion, die die meisten Araber haben; sie sind täglich zutiefst von Israels Existenz erniedrigt und glauben, dass dies Israels raison d’être ist – und ihr Ziel ist es, diese Erniedrigung gleichermaßen zurückzugeben.
Och, die armen Türken. Erst schießen sie die israelische Luftwaffe ab, dann verbrüdern sie sich mit den zweien der schlimmsten Feinde Israels – und jetzt fangen sie an zu jammern, die Israelis müssten Verständnis für sie haben!
Terroristen feuern eine Rakete aus dem Libanon nach Israel. Vor Ort finden UNIFIL und libanesische Armee vier weitere Raketen, die sie abwracken. Und eine besonders neutrale Zeitung, The Scotsman, titelt: „Libanesische Rebellen schießen Rakete auf Israel“. Frage: Gegen wen rebellieren diese Leute, wenn sie als Libanesen ins Ausland schießen? Merken diese Genies nicht, wie widersprüchlich das ist, was sie da titeln?
Die US-Verbandsmuslime behaupten ständig, es gäbe seit dem 11. September viele Anschläge auf Muslime und ihre Einrichtungen. Seltsam nur, dass man davon nichts hört. Vermutlich eine Verschwörung, die nur Anschläge auf Juden öffentlich machen lässt…
Arnie, der Governator von Kalifornien, hat seinem Parlament einen kleinen Brief geschrieben, in dem er sich beschwert, dass die Parlamentarier sich nicht um die brennenden Fragen kümmern, weshalb er jetzt nicht unterschreibt, was sie so verabschiedeten. Das Pikante daran: Die ersten Buchstaben jeder Zeile des Textes formen auch eine Aussage, die aber nach Angaben seines Büros nicht absichtlich erfolgte.
Die wunderbare Fürsorge von saudischen Vätern sehen wir hier: Da verheiratet einer seine 10-jährige Tochter an einen über 80-jährigen. Damit sichert er ihr wahrscheinlich die Jungfernschaft, zumindest bis zu dem Zeitpunkt, wo der Tattergreis den Löffel abgibt…
Die UNIFIL – eine Witztruppe: In kleine Dörfer gehen sie nicht, Waffentransporte sind ihnen bisher nicht begegnet, sie sind überhaupt keinen Versuchen der Hisbollah begegnet sich zu bewaffnen. Angesichts der von der Hisbollah selbst glaubwürdig ausgegebenen Erklärungen müssten sich die UNIFIL-Leute und ihre Vorgesetzten fragen, ob sie nicht völlig inkompetent und feige sind.
Melanie Phillips hat einen Aufsatz gefunden, der sich mit moderaten Stimmen unter den Muslimen (auch und besonders in Großbritannien) beschäftigt. Demnach kann man damit rechnen, dass vielleicht doch die Extremisten nicht weiter alleine das Sagen in der Ummah haben. Sollte es wirklich kommen, würde es äußerst erfreulich sein. Es gibt allerdings ein weiteres Problem: Wie stehen die Chancen, dass die britischen politischen und Kirchenführer jetzt begreifen, wie wichtig es ist die richtigen Leute zu unterstützen und die Extremisten auszugrenzen, wenn von diesen ständig genau das Gegenteil getan wurde?
Dass antiislamistische britische Muslime eine verstärkte Stimme haben, könnte sich an diesem Wochenende zeigen: Die British Muslims for a Secular Democracy (BMSD) wollen eine Gegendemonstration gegen eine Demonstration für die Einführung der Scharia in Großbritannien auf die Beine stellen. Es sieht so aus, als könnten sie das schaffen.
Der Islamische Jihad feiert. Niederlagen:Ein Fest zum Gedenken des 14. Jahrestags des durch die Israelis herbeigeführten Todes ihres Gründers sowie den neunten Jahrestag des Beginns der „zweiten Intifada“. Der Zuspruch zu den Feierlichkeiten scheint recht dürftig gewesen zu sein.
Obama Watch:
- Die Obamajuden von J-Street haben etwas aufgegeben: die Behauptung „pro-Israel“ zu sein – das waren sie zwar nie, sehen sich aber trotzdem so. Nun, das kennen wir auch von unseren „Israel-Kritikern“, die ja immer nur im Sinne und für Israel agieren. Obama Judentruppe wollen niemanden isolieren, nur weil der sich mit „pro-Israel“ nicht wohl fühlen könnten. Also nennen sie sich jetzt „pro Frieden“. Was ja bei denen, die man nicht isolieren will, das „pro-Israel“ ausschließt. (Passende Überschrift bei IsraPundit: J-Street jetzt pro-palästinensisch und nicht pro-Israel.
- Nicht nur der Obamessias erfreut sich abstürzender Umfragewerte, auch sein Vize, Joe Biden, macht diese Erfahrung. Und das nicht zu knapp: Er steht weit schlechter da als der vor allem vo der Linken so verhasste Dick Cheney.
- Da läuft ein Abgeordneter der Demokraten durch den US-Kongress und das Land, der nichts anderes kann, als Hass streuen: Bei Dick Cheney (Vizepräsident unter George W. Bush) tropfe immer Blut von seinen Zähnen, wenn er redet; die Republikaner wünschten sich, es gäbe einen Nobelpreis für Angst, einen für Hass und einen für Rassismus; die geplante (und vom demokratisch beherrschten Kongress abgeschmetterte) Gesundheitsreform verglich er mit dem 11. September; für den Zustand des Gesundheitssystems machte er die Republikaner verantwortlich – er sei ein „Holocaust in Amerika“. Und dann bezeichnete er eine Beraterin des Chefs der Federal Reserve als Hure. Anfangs rechtfertigte er die Aussage als Gerechtfertigt (sie betreffe ihre berufliche Karriere, nicht ihre Person), später entschuldigte er sich dafür. Doch der Mann hat nicht nur „kritische“ Freunde, die seine Bemerkung nicht schön fanden, aber doch für ihn Partei ergreifen; einen ganz großen Fan hat er im Weißen Haus: Der Superpräsi beschreibt den Mann als „herausragendes Mitglied des Kongresses“. Und meinte er das äußerst positiv.
- Es passt ins Bild: Der einzige außenpolitische Erfolg, den Obama bisher an sein Revers heften kann, ist die Wieder-Inthronisierung eines Verfassungsbrechers und Kumpels von solch heroischen Verteidigern der Demokratie und der Menschenrechte wie Fidel Castro, Hugo Chavez, Daniel Ortega usw.: Der honduranische Präsident kehrt ins Amt zurück. Die einzige Hoffnung ist der honduranische Kongress, der Zelaya rauswarf; er soll über die Rückkehr entscheiden. Da könnte er dem Superpräsi noch einen Strich durch die Rechnung machen.
Wochenend-Schaschlik
25. Oktober 2009 at 22:10 | In kurz notiert | 4 CommentsRichard Goldstone fordert Obama heraus; die US-Administration hatte ihre Bedenken zum Ausdruck gebracht, dass der Bericht des Richters einseitig sei. „Ich warte immer noch darauf, dass die Obama-Administration sagt, welche Fehler sie in dem Bericht gefunden haben. Ich wäre froh, darauf zu antworten“, sagte er dem Sender Al-Jazira. Der Herr scheint hier so und dort anders zu reden. Einmal hat er „nichts gerichtlich Verwertbares“, was er einem arabischen Sender aber nicht sagt – dort geht er in die Offensive. Und wenn Herr Goldstone wissen will, was an seinem Bericht Unsinn ist, dann kann er sich umsehen, was an Kritik unterwegs ist, da muss die Witztruppe in Washington nichts weiter dazu tun.
Man hält es nicht für möglich, aber ausgerechnet im britischen Guardian wurde diese Woche für Israel Partei ergriffen und der UN-Menschenrechtsrat wegen seiner Verurteilungspolitik angegriffen. Der Guardian ist ansonsten für übelste Kampagnen gegen Israel bekannt. Der Redakteur ist sich sicher, dass die Mitgliedsstaaten des Rats nur von ihren eigenen Untaten ablenken wollen und führt beispielhaft solche an. Eine Feststellung ist besonders interessant: „Der Kollateralschaden war geringer als der, den die NATO-Alliierten den Bosniern im Konflikt mit Jugoslawien zufügten.“ Das ist das Letzte, was man vom Guardian bisher erwartet konnte, denn dieser hatte bisher keine Gelegenheit ausgelassen in diesen Dingen auf Israel einzudreschen.
Die Russen wollen sich die Geschäfte mit dem Iran nicht vermiesen lassen – also werden sie modernste Waffen liefern, damit sie „keinem Konkurrent das Geschäft überlassen“. Mit der Bemerkung könnten sie vielleicht sogar Recht haben.
Die Hamas hat einem Mitglied des Palästinensischen Fußball-Verbandes die Ausreise verweigert und ihm seinen Ausweis abgenommen. Der Mann wollte zu einem Fußballturnier in Nepal reisen. Elder of Ziyon kommentiert: „Sie kennen doch all die Menschenrechts-Berichte darüber, dass die Hamas die Reisefreiheit verweigert? Genau, ich auch nicht.“
Der Leiter des Referat 22 im Bundespräsidialamt stellt fest, dass Henning Mankells Engagement in Afrika nichts mit seiner „Kritik“ an Israel zu tun hat und deshalb gewürdigt werden sollte. Wie anders es gemeinhin aussieht, wird jemand verdächtigt „rechts“ (=Nazi) zu sein – ohne dass dafür Stichhaltiges vorliegt, sondern rein aufgrund von allgemeiner Einbildung, die als Wissen kaschiert wird – kann Ellen Kositzka berichten; da darf man nämlich nicht einmal mehr Komparsin beim Film sein. Besser kann man zweierlei Maß nicht dokumentieren.
In München sollte Ilan Pappé einen Vortrag halten. Hat er wohl auch, aber nicht am vorgesehenen Ort, denn die Raum-Zusage wurde kurzfristig zurückgezogen. Der Veranstalter beschwerte sich. „Man wolle kein „Israel-Bashing“ betreiben, sondern auf wissenschaftlicher Basis aufklären“, zitiert ihn die Süddeutsche Zeitung. Wie das gehen soll, wenn man einen „neuen Historiker“ einlädt, der sämtliche wissenschaftlichen Prinzipien seines Faches über Bord geworfen hat und bis heute meckert, dass einer seiner Schützlinge wegen Fälschung seiner „wissenschaftlichen“ Arbeit verurteilt wurde, bleibt das Geheimnis der Veranstalter.
Es gibt ja weder Darfur noch sonst irgendwelche Unmenschlichkeiten, die der „Menschenrechts“-Rat untersuchen muss. Also stehen jetzt die Zustände in den USA auf dem Programm und es wird eine Sonderberichterstatterin eingesetzt, die eine Untersuchung führen wird. Im März soll sie ihren Erkenntnisse dem Rat vorlegen – den Helden der Verteidigung der Menschenrechte aus Bangladesch, China, Pakistan, Saudi-Barbaria, Kuba, Sambia, Russland…
Obama Watch:
- Der Superpräsi hat den nationalen Notstand ausgerufen. Grund: die Schweinegrippe. Im ganzen Land wird geimpft, die Leute müssen oft stundenlang anstehen. Das „First Couple“ allerdings hat sich entscheiden seine Töchter nicht impfen zu lassen.
Schaschlik
23. Oktober 2009 at 22:57 | In kurz notiert | Leave a CommentOch süß: Die al-Qassam-Brigaden („militärischer Arm“ der Hamas) forderte Dienstag auf ihrer Internetseite die Auflösung der PA. Gut, damit könnte ich mich sehr anfreunden. Aber dann kommt’s: „Die Auflösung der PA ist einfacher als die Auflösung der al-Qassam-Brigaden oder der mutigen Widerstandsgruppen.“ Diesen Satz würde ich ebenfalls unterschreiben – bis auf das Wort „mutig“ – das gehört nun gar nicht da hin, denn Terroristen sind Feiglinge.
Langsam wird’s langweilig: Die Hamas-Terroristen verkünden mal wieder, die Fatah-Terroristen seien Zionisten. Denen fällt wirklich nichts Brauchbares ein.
Eine sinnvolle und begrüßenswerte Einrichtung – aber fällt etwas auf? Es ist mal wieder internationale Hilfe, die die Entsalzungsanlage für den Gazastreifen entstehen lässt. Und die Initiative kommt von UNICEF, nicht von den Terror-Herrschern. Geliefert wurden die Teile der Anlage übrigens über den Kerem-Shalom-Übergang. So viel zum bösen Zionistenstaat, der die arabischen Einwohner völkermordet.
Hätten die EUropäer das 1945 den Sowjets auch abverlangt? Solana jedenfalls will wieder Ergebnisse vorab festlegen und verlangt, dass die Israelis auf keinen Fall „Landgewinn“ davon tragen.
Kadima- und Knesset-Mitglied Tzahi Hanegbi hat die Chinesen verbal abgewatscht, weil sie die Resolution zum Goldstone-Bericht im Menschenrechtsrat unterstützten. Jetzt macht China eine Kehrtwende: Der Bericht hat im UNO-Sicherheitsrat nichts zu suchen, der „Menschenrechts“-Rat hat genug eigene Mittel ihn zu verwerten, ohne die Einbeziehung anderer internationaler Institutionen. Wenigsten etwas. Aber warum immer erst, nachdem das Kind schon in den Brunnen geworfen wurde?
Lawfare in die andere Richtung? Israels Militär drängt das Verteidigungsministerium, das Außenministerium und das Justizministerium ernsthaft zu erwägen Hamas-Kommandeure und sonstige Hamas-Terroristen weltweit zu verklagen. Ob das Erfolg haben könnte? Vielleicht insofern, als die betreffenden Staaten sich vielleicht überlegen müssen, ob sie solche Klagen gegen Israelis noch in Betracht ziehen können, wenn sie die Terroristen in Ruhe lassen wollen.
Manche sind wohl vor dem Gesetz doch gleicher: Ein linksextremer israelischer „Aktivist“ muss wegen Angriffen auf Polizisten bei Aktionen in Judäa und Samaria einen Monat ins Gefängnis (und bekommt eine Geldstrafe). Das steht – vor allem, weil es sich um einen Wiederholungstäter handelt – in keinem Verhältnis zu Strafen, die gegen tatsächliche und vermeintliche Täter auf der Siedlerseite verhängt werden.
Das wurde aber auch Zeit: Der Iran hat Israel in die Liste der Schuldigen hinter dem Anschlag auf die Revolutionsgarden aufgenommen. Ich hatte mich schon gewundert…
Unabhängig davon wird aus dem Obersten Kultur-Revolutionsrat verkündet, dass Israel spätestens 2022, wahrscheinlich früher, ausgelöscht sein wird. (Natürlich ganz friedliche, oder?)
Ägypten ist ein ganz toller Friedensvertrags-Partner: Eine amerikanische Stiftung organisiert in Ägypten eine Brustkrebs-Konferenz und israelischen Ärzten wird die Einreise nach Ägypten verweigert. Grund unbekannt. Die Ärzte hatten bereits alle notwendigen Dokumente und Genehmigungen für die Reise nach Ägypten.
(Zwischenzeitlich schreibt eine Veranstalterin der Konferenz, dass jetzt alle Teilnehmer zugelassen werden, unabhängig von ihrer Staatsbürgerschaft oder Religion.)
Viele der ehemaligen Gaza-Siedler hängen immer noch in der Luft; die Regierung Olmert-Livni hatte sie mehr oder weniger ignoriert. Die Regierung Netanyahu kümmert sich offenbar intensiver. Das Büro des Ministerpräsidenten bekam von einem Knesset-Ausschuss, der sich mit den Problemen der Leute beschäftigt, „gute Noten“.
Der vom Droste-Verlag aus Angst vor muslimischer Gewalt nicht herausgegebene Roman „Wem Ehre gebührt“ wird jetzt von einem anderen Verlag unter dem Titel „Ehre, wem Ehre…“ veröffentlicht werden. (idea Spektrum 43/2009, S. 39)
Ziemlich irre: Die Explosion zweier Hamas-Waffenlagern im Südlibanon sollen von unterirdischen israelischen Sensoren ausgelöst worden sein, die die Armee dort im Libanonkrieg 2006 vergraben habe, behauptet die UNIFIL. So weit hergeholt das sein mag: Was als einziges interessiert, ist mal wieder, dass Israel damit gegen die Resolution 1701 verstoßen haben soll. Die Verstöße der Hisbollah (und der UNIFIL, der libanesischen Armee usw.) spielen mal wieder keinerlei Rolle. Sehr auffällig ist auch, dass die Israelis im Vorhinein hatte wissen sollen, wo die Hisbollah drei Jahre später Waffen lagert. Ziemlich ominös, das Ganze.
Die IDF antwortete auf die Behauptungen damit, dass das Ganze getürkt ist, um von den Waffenlagern im Südlibanon abzulenken.
Außerdem hat die Hisbollah Probleme mit ihrer Geschichte – es gibt etwas zu viele Ursachen dafür, dass die „Spionage-Geräte“ explodierten.
Oh übrigens: Die UNIFIL regt sich darüber auf, dass es „Anzeichen“ gibt, dass Israel die Resolution 1701 verletzt hat – über Verletzungen von 1701 durch die Hisbollah, z.B. im Zusammenhang mit der Explosion eines Waffenlagers der Terroristen, hört man von UNIFIL nichts.
Nicht nur der Bischof von Trier (und andere katholische Führungspersonen) halten „Lebensraum“ für Palästinenser wichtiger als das Leben israelischer Staatsbürger, auch ein evangelischer Präses macht mal wieder durch Bevorzugung terroristischer Gewalt von sich reden: Der westfälische Präses Buß befindet, dass „die Sperrmauer im Westjordanland“ Gewalt und Willkür repräsentiere – natürlich israelische. Den Palästinensern wird „Land weggenommen“ und „die Mauer“ setzt er mit dem palästinensischen Terror gleich. Die Sperranlage verkündet er als Ursache für „neue Gewalt“. Ach ja: Die abnehmende Zahl der Christen im heiligen Land macht ihm auch noch Sorgen: „In Israel sind etwa zwei Prozent der Bevölkerung Christen.“ Dass die Zahl von Christen in Israel zunimmt (wenn auch nicht der prozentuale Anteil an der Bevölkerung), geht deren Zahl dort massiv zurück, wo die Terroristen herrschen. Geht dem „frommen“ Mann da kein Licht auf? Seine Gleichsetzung einer passiven Maßnahme zur Terrorabwehr mit aktivem Massenmord ist obszön. Seine Auslassungen sind schiere Hetze.
Knallcharge und Hetzerin Lauren Booth ließ ihre Tochter Alexandra Darby (8) eine Fahrradtour von Amman nach Jerusalem machen. Das Ergebnis: Das Mädchen erklärt, dass die Israelis ein Abscheu erregendes, gewalttätiges Volks sind, ein gehässiges Volk, verrückt. Außerdem teilt die Kleine eine Vorliebe ihrer Mutter für Fotos von sich mit hungernden Palästinensern. Natürlich ganz von sich aus, ohne jeglichen mütterlichen Einfluss…
Obama will nett zum Syrer sein. Die Folge: Syrien öffnet seine Grenzen für alle Durchreisenden, die „Widerstand“ im Irak leisten wollen, auch für Al-Qaida-Terroristen.
Der UNO-„Menschenrechts“rat will Juden von ihrem heiligsten Ort verbannen. Die neue Resolution (A/HRC/S-12/L.1) spricht den Juden praktisch jede Verbindung zur Jerusalemer Altstadt ab, behauptet, die Juden würden „im“ und „unter“ dem Tempelberg graben (es wird gefordert das einzustellen – die Grabungen und Zerstörungen durch die Waqf werden natürlich nicht einmal angesprochen), behauptet, die Grabungen in der „Davidstadt“ würden in unmittelbarer Nähe zur Al Aksa-Moschee stattfinden
Kleine Überraschung, ausgegraben von Elder of Ziyon: Goldstone verließ sich auf die Zeugenaussagen von jemandem, der, hätte die Kommission ihre eigenen Fußnoten gelesen, nachweislich ein hochrangiges Mitglied der Terrorgruppe PFLP war!
Noch ein Goldstone-Blödsinn: Die Israelis sollen am 4. Januar um 4 Uhr morgens mit Helikoptern Soldaten auf Dächern abgesetzt haben. Die zugehörige Fußnote erklärt, dass am 5. Januar in dieser Gegend ein Zeuge Fallschirme gesehen hat, die von den Soldaten beim Absetzen benutzt wurden. Abgesehen davon, dass Israel seit dem Suezkrieg 1956 keine Soldaten mehr mit Fallschirmen absetzt: Aus Hubschraubern mit Fallschirmen in ein Kampfgebiet abzuspringen ist völliger Blödsinn! Dazu dürfen die Hubschrauber nicht kurz über den Gebäuden fliegen, die Schirme würden sich nicht öffnen. Und von weiter oben zu springen würde die Soldaten wohl kaum auf den angezielten Dächern landen lassen – außer die bösen Zionisten haben wieder mal eine Technik entwickelt, die ihnen auch diese Unmöglichkeit möglich macht. Und warum erzählen die Zeugen nicht, dass da Hubschrauber kamen und Soldaten absetzten? Goldstones Kommission glaubte mal wieder ahnungslos alles, was ihnen an Quatsch vorgesetzt wird – Recherche in Sachen Glaubwürdigkeit? Vergiss es!
Schau mal, wie böse und unmenschlich die Zionisten sind: Die Internetseite des Palästinensischen Islamischen Jihad prahlt damit, dass eines ihrer Führungsmitglieder, Abd al- Rahman Rabia Shihab, der lebenslänglich verurteilt in einem israelischen Gefängnis sitzt, zwei Abschlüsse in Soziologie gemacht hat. Angeblich wollten die Israelis ihn daran hindern – was etwas seltsam ist, wenn er an Israels Offenen Universität studierte, wo er nicht der einzige studierende palästinensische Gefangene ist.
Human Rights Watch versuchte sich in einer Zurückweisung der Vorwürfe ihres Gründers – und macht sich zum Hampelmann. Denn statt die Vorwürfe zu widerlegen, verdrehen sie sie und „widerlegen“ die Verdrehungen. Was für ein erbärmlicher Haufen!
Das aktuelle Hamas-„Hobby“: Schließung von Wohlfahrts-Organisationen sowie unabhängige Institutionen und deren Vermögen einsacken. Montag war es die Cooperative Housing Foundation International (CHF) (nebenher wurde eine Hochzeit aufgemischt), dann die Gaza Dental Association (wobei die Übernahme der Zahnärzte-„Gewerkschaft“ gleich mit im Gange ist) und am Donnerstag die Palestinian Independent Commission for Citizens Rights (PICCR). Interessanterweise ging das mit der einseitigen Verurteilung Israels durch den Menschenrechtsrat erst so richtig los.
Ob das das islamische Pendant zu „Am laufenden Band“ war? In Somalia konnte ein 17-jähriger ganz toll den Koran zitieren und sonst auch viele schwere Fragen beantworten. Und dafür bekam er: eine AK-47, zwei Handgranaten, einen Anti-Panzer-Mine,… Ein weiterer Kandidat konnte ebenfalls eine AK-47 samt Munition mit nach Hause nehmen.
Obama Watch:
- Wieso glaubt dieser Hampelmann im Weißen Haus eigentlich, dass Israel immer noch Vorab-Leistungen erbringen muss? Jetzt will er, dass Israel sich massiv aus Judäa und Samaria zurückzieht, bevor am Verhandlungstisch irgendetwas erreicht ist? Vermutlich weil er zu verblendet ist zu erkennen, dass er den Terroristen in die Hände spielt. Wenn man böse ist, kann man auch vermuten, dass er den Terroristen in die Hände spielen will. (2008 hatte der damalige Senator noch große Sorge geäußert, weil angeblich Bush Verhandlungen zur Normalisierung der Beziehungen mit dem Sudan überlegte.)
- Obamas alte Seilschaften aus Chicago haben ihn geprägt: der Terrorist Ayers, der Rassist und Hassprediger Wright, der Terrorfreund Khalidi usw. Wundert sich wirklich jemand darüber, dass der Superpräsi von seinen Gegnern als linksextrem angesehen wird? Er umgibt sich mit Fans von Hugo Chavez, bekennenden Kommunisten, 9/11-Truthern. Und jetzt sieht man eine strenge Maoistin als Teil seines engsten Beraterkreises: Anita Dunn. Joachim Steinhöfel hat mehr.
- Noch ein Mao-Fan im Team Obama: Ron Bloom, „Manufacturing Czar“, stimmt mit Mao darin überein, dass Macht aus Gewehrläufen kommt. Hm, Präsident Obamao scheint eher so ein Friedefürst zu sein wie Stalin und der Große Vorsitzende der Volksrepublik China…
- Weil Fox News die Maoisten und sonstige Linksextremisten im Team Obamao entlarvte (und einige weiter nicht unbedingt angenehme Fakten über den Superpräsi und sein Umfeld veröffentlichte), wird der Sender nicht nur vom Weißen Haus ausgegrenzt. Die Regierung Obama befiehlt anderen Sendern Fox News zu isolieren. Bisher größtenteils erfolglos, wie es scheint. Was einige nicht daran hindert Fox News als unamerikanisch zu diffamieren.
Bloggen Sie auf WordPress.com. | Theme: Pool by Borja Fernandez.
Entries and comments feeds.


