Jerusalem: Alt, neu, sich ständig verändernd

The Real Jerusalem Streets, 31. August 2016

Jerusalem – alt, neu, sich ständig verändernd –
ist im Verlauf der Jahre bei Real J Streets
ein ständiges Thema gewesen.

Einst ein verfallenes Niemandsland,
von 1948 bis 1967 ein von Einschusslöchern übersätes Kriegsgebiet,

ist die Mamilla-Einkaufszone heute eine riesige Erfolgsgeschichte.
Tausende Menschen kommen täglich zum Einkaufen und um zu essen.
Oft sind die Parkplätze derart voll,

dass der Verkehr sich staut und hupende Autos die Norm sind.

Auf der King George Street

ist dieses aufgegebene Gebäude
Jahre lang ein Schandfleck und Heim für Hausbesetzer gewesen.
Aber in Jerusalem kann ein Monat einen enormen Unterschied machen –
heute ist es weg!

Ein weißer Bauzaun ist an seiner Stelle aufgetaucht,

der ausgedehnte Ausgrabungsarbeiten umgibt.

Von einer Öffnung aus

kann man die Große Synagoge auf der anderen Seite
der King George Street und die Kuppel von Heichal Shlomo sehen.

Arbeit am zukünftigen Knesset-Museum ist
hinter diesen riesigen Abdeckplanen verborgen.

Der innerhalb eines Monats entstandene Unterschied

für die zukünftigen We Work-Büros
am alten Maschbir-Standort ist offensichtlich.

In den Straßen in Jerusalems Zentrum
sind Unterschiede nicht nur zu sehen, wenn man nach oben sieht,
sondern auch wenn man nach unten schaut.

Künstler haben auf Matten neue Arbeiten erstellt,

die an belebten Plätzen ausgelegt sind.
Den besten Blickwinkel, um diese Straßenkunst zu würdigen,
muss man sich Zeit nehmen und anhalten.

Reicht das noch nicht?

Am Beit Avi Chai sind Werbeplakate aufhängt,
die Viertel-Touren mit dem Erzählen von Geschichte anbieten.

Gan Ha’atzmaut, der Unabhängigkeitspark,
ist die ganze Woche über eine Baustelle gewesen.

Aber die Absperrungen und die dort entstehende große Bühne
für das jährliche Bierfest sind nur vorübergehend da.

Aber wie immer Ende August
ist die große Sache in den Straßen Jerusalems
der erste Tag des neuen Schuljahres.
Für arbeitende Eltern wird die Kinderbetreuung
während der beiden letzten Wochen der Sommerferien

oft von Großeltern und Freunden erledigt.
Aber die ohne Kinder schätzen den Schulbeginn ebenfalls,
weil Kinder oft in Büros, Banken und an viele Arbeitsplätze von Eltern
mitgebracht werden.

Nachrichtenmedien haben ihre jährlichen Interviews begonnen.
Du lieber Himmel! Jetzt gibt es im Radio Lieder über die Schule.

Er Premierminister, der Präsident und Bürgermeister
werden in Klassenzimmern fotografiert werden.

Ich liebe es, dass der Beginn von Kita Alef, dem ersten Schuljahr,
in Israel zu einem so großen Ereignis gemacht wird.

Wünsche allen alles Gute
und ein erfolgreiches neues Schuljahr.

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