Jerusalem-Biennale: Ungewöhnliches Museum und Kunst

The Real Jerusalem Streets, 30. Oktober 2017

„Wendepunkt“ ist das Thema der 3. Jerusalem-Biennale,
einer internationalen Sammlung jüdischer Kunst der Gegenwart,
zusammengestellt aus 26 Ausstellungen an 9 Veranstaltungsorten;
sie läuft vom 1. Oktober bis 16. November.

Ein Veranstaltungsort ist das alte Bezek-Gebäude an der Chopin-Straße

gegenüber vom Jerusalem Theater.

Heimatländer, Reflexionen zu den Juden aus islamischen Ländern,

war faszinierend.

Shy Abady, ein Nachkomme von aus arabischen Ländern vertriebenen Juden,
nannte sein Werk „Rassen-Profiling“

(oder Onkel Esra, Vater und Gamal Abdel-Nasser).

Ein weiterer faszinierender Veranstaltungsort war das

Museum der Häftlinge des Untergrunds,
das als Teil des Russischen Anwesens in den 1860-ern gebaut wurde.

Das Schild über dem Eingang lautet
marinskoe podworie“ oder „Marias Hof“.

Während des britischen Mandats

war dieser Ort mit Stäben und Zellen
für seinen harten Umgang mit Juden bekannt.

Was für ein auffallender Kontrast zu diesen

Arbeiten zeitgenössischer Kunst.

Über Küchen gib es keine Beschwerden mehr, wenn man diese gesehen hat.

Gleiches gilt für Matratzen in Wohnheimen.

Das war eine Kankenstation.

Einer der „Wendepunkt“-Momente
war die Balfour-Erklärung vom 2. November 1917,

die als Teil dieses Kunstwerks projiziert wurde.

Sie befand sich direkt neben dieser

Replika des Büros des britischen Mandats.

Der Kontrast von Altem und Neuem
ist in Jerusalem immer ein wichtiges Thema,

doch hier geht das weiter, weil die Isolationszellen genutzt wurden,
um verschiedene Videos von Wendepunkt-Momenten zu zeigen.

In diesem ehemaligen Gefängnis ist ein Raum als Gedenkstätte für

für die für die Gründung des jüdischen Vaterlands Gefallenen.

Die Worte der Hatikva sind auf der Wand
hinter den Galgen geschrieben

und ihre Fotos befinden sich ein paar Meter weiter.

Draußen, im Gefängnishof

ist eine Ecke für muslimisches Gebet bestimmt.

Das als Kunstgalerie genutzte ehemalige Gefängnis
besitzt einige meiner Lieblingswerke,
gefertigt von jüdischen Künstlern in Amerika:
Jeffrey Brosk, Barbara Hines und George Tobolowsky.

Mit ihnen zu reden war ein Vergnügen,
als sie ihre Werke erklärten.

Vor kurzem wurde angekündigt,
dass dieses ehemalige Gefängnis die Heimat von Galatz
werden wird, des Armee-Radios.

Bitte beachten Sie den Bauzaun links;
er führt zum neuen Bezalel-Kunst-Campus.

Es gibt so viel mehr, aber für jetzt reicht es.

Wollen Sie mehr sehen, gehen sie auf die Facebook-Fotos von RJS
und den Link zu vollen Internetseite der Biennale.

Und noch mehr:
Das 9. Jahr der Darbietungen Jerusalemer zeitgenössischer Kunst
ist das Jerusalemer Festival Manofim.

Das Sabbat-Projekt hat zahlreiche Veranstaltungen
und das jährliche Oud-Festival beginnt gerade.

Eine weitere Woche, in der zu viel
auf den Straßen Jerusalems in Israel geschieht.

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