Lassen Sie mich den Völkermord unter der israelischen Besatzung zeigen

Sheri Oz, Israel Diaries, 26. März 2017

Zufällig stieß ich auf Daten der Volkszählungen der Stadt Idhna bei Hebron in Judäa und Samaria. Ich stellte die Zahlen in eine Tabelle und bekam das hier:

Daten der Bevölkerungszählung für Idhna, Judäa und Samaria
Jahr – Bevölkerung – Zwischenjahre – Unterschied –
Wachstum pro Jahr – jährliches Wachstum in Prozent

Das bedeutet, dass die Stadt unter den Briten (1922-1945) eine Zunahme von 33 bis 46 Personen oder 3,5% pro Jahr aufwies. Unter der jordanischen Besatzung (bis 1967) stieg das auf 80 Personen oder auf 3,7% im Jahr an. Wir haben keine Kenntnis, welcher Anteil davon Folge von Migration in die Stadt oder natürliches Wachstum war, auch nicht, wie viele Menschen Idhna im Lauf dieser Jahre verließen.

Zwei Seite für Bevölkerungsstatistik (PRB und Index Mundi) zitieren eine Zahl von 2-3% jährlicher Bevölkerungszunahme bis 2014 für Judäa und Samaria (das sie natürlich die Westbank nennen) als Ganzem. Gemäß ihnen ist dieses Bevölkerungswachstum derzeit eines der stärksten der Welt. Wenn Sie sich dafür interessieren, können Sie dieses jährliche Bevölkerungswachstum mit dem in dieser Grafik der Weltbank ausgegebenen Wachstum in Jordanien, Israel, den USA und China vergleichen.

Auf jeden Fall führte Israel nach dem Sechstagekrieg 1967 eine Volkszählung durch und die jährliche Bevölkerungszunahme von 1945 bis 1967 betrug etwa 3,7%.

Vierzig Jahre später geben die Zensusdaten der palästinensischen Autonomie (PA) für Idhna eine Bevölkerung von 19.012 Personen an und das ergibt eine jährliche Zunahme von 10% von 1967 bis 2007. Wenn 2 bis 3% eine hohe Wachstumsrate sind, dann ist 10% phänomenal. Ferner ist die Diskrepanz zwischen diesen beiden Wachstumsraten Rätselhaft.

Hier sind ein paar mögliche Arten das zu erklären:

  1. Es gibt es Besonderes an Idhna, das die Menschen irgendwann, nachdem Israel Judäa und Samaria von den Jordaniern zurückgewann, in scharenweise in die Stadt strömen ließ und ein anderer, vernachlässigter Ort leidet unter Bevölkerungsverlust, der so dramatisch ist wie der Bevölkerungszuwachs von Idhna, was die Gesamtwachstumsrate ausgleicht.
  2. Unter Israel hat die Kindersterblichkeit abgenommen und die allgemeine Langlebigkeit zugenommen – so dramatisch, dass die Wachstumsraten in die Höhe schossen und einige arme, vernachlässigte Orte keinen Zugang zu denselben Ressourcen hatten und damit ihr Bevölkerungsrückgang den Gewinn Idhnas ausgleicht.
  3. Die PA-Statistiken stimmen nicht.

2014 zitierte YNet News PA-Präsident Mahmud Abbas mit den Worten:

Das ist Völkermord – die Ermordung ganzer Familien ist Völkermord, begangen von Israel am palästinensischen Volk.

Wenn eine Rate des Bevölkerungswachstums von jährlich 10% (oder auch 2 bis 3%) ein Beispiel fü Völkermord ist, dann bin ich ein Esel.

Wenn die PA betrügerisch die Bevölkerungsdaten aufblähen will, um Israel mit der „demografischen Zeitbombe“ Angst zu machen, mit der die Muslime die Juden zahlenmäßig übertreffen, wenn wir Souveränität über ganz Judäa und Samaria erklären, dann lasst sie das tun. Wenn sie lügen und Israel beschuldigen wollen Völkermord an den unter der PA lebenden Araber zu begehen, dann lasst sie das tun.

Aber erkennen sie nicht, dass diese beiden Lügen einander aufheben?

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2 Gedanken zu “Lassen Sie mich den Völkermord unter der israelischen Besatzung zeigen

    • Kishon hat mal – sinngemäß -geschrieben: … wenn die Araber (besser Gläubige)aufhören, ihre Notdurft rings um ihre Häuser zu machen, haben wir (die Israelis) ein Problem. Das ist leider nicht mehr so einfach: Zwar ist das mit den Häusern noch so. Aber der Westen hat sich entschlossen, den armen Gläubigen Hilfe in jeder erdenklichen Form zukommen zu lassen, damit sie, die armen Gläubigen, wenigstens ihren Feind Israel bekämpfen können.

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