Neue Zeichen des Frühlings in Israel

The Real Jerusalem Streets, 21. März 2018

Pessach (Passah), das Fest der Freiheit und der Feiertag des Frühlings, beginnt zwei Wochen nach Beginn des hebräischen Monats Nisan.

In Israel ist der Frühling eine Zeit des Grünen und des Frühlingserblühens aller Farben, die nach dem Winterregen in der warmen Sonne aus dem Boden schießen.

Wir hatten gerade eine Fahrt durch den Negev, bei der sich Wolken über den Stromleitungen aufbauschten.

Entlang der Autobahn war die ganze Zeit Grün die vorherrschende Farbe.

Felder mit grünem Gemüse waren bereit für die Feiertagstafeln geerntet zu werden.

Unsere Fahrt gign zu einer neuen Gemüsepack-Anlage im Negev; sie heißt חסלט Hasalat. Die Anlage war in vielerlei Hinsicht beeindruckend.

Die Größe und Kapazität waren eindrucksvoll. Diese Öffnungen bieten Platz für zwei große LKW, die mit den Waren für die Auslieferung beladen werden können.

Nicht alle Erzeugnisse werden akzeptiert und diese Kisten mit roten Aufklebern beinhalten abgelehnte Produkte.

Stichproben der Lieferungen werden in einem Labor mit einer Reihe von Feinfiltern gewaschen, abgespült und überprüft.

Die eigens geschulten Kontrolleure suchen nach Insekten, die weniger als einen Millimeter groß sind.

Sie wissen, wie man winzige Insekten, die nicht einfach weggewaschen worden sind, von denen unterscheidet, die nicht weggewaschen werden.

Sind diese Produkte enmal überprüft und für sauber erklärt, dann gehen sie zu den Packern, die sich warm anziehen müssen, weil die Räumlichkeiten kühl gehalten werden.

Die Kohlprüfer überprüfen immer wieder auf Insekten, bevor die Kohlköpfe weitergeschickt werden, um in Plastiktüten verpackt zu werden.

Diese ist eine große Anlage mit zahlreichen Räumen, die eine Vielzahl an Erzeugnissen verarbeiten.

Weil Pessach anstehet, wird die Nachfrage nach Romanasalat stark steigen. Geschnittene Karotten, Petersilie und Kohl für Salate werden ebenfalls stark nachgefragt werden.

Die Straße entlang arbeiten Landarbeiter in den grünen Feldern.

Diese Luftschutzbunker wurden für ihren Schutz gebaut, als es Raketen aus dem Gazastreifen regnete.

Heute werden sie zur Lagerung genutzt, aber wenn es Alarm gibt, gibt es im Negev keine Zeit nach Hause zu laufen. Manche Arbeiter haben weniger als 15 Sekunden, um in den Bunker zu rennen.

Nach 12 Jahren stehen Gush Katif-Erzeugnisse, auch wenn sie nicht mehr aus dem Gush Katif kommen, für Qualität und insektenfreies Gemüse mit geringer Pestizidverwendung und einige werden biologisch angebaut.

Die Bauern pflanzen in besonderen Gewächshäusern im Negev an, schicken ihre Erzeugnisse zur Verpackung nach Hasalat und schicken sie dann an Geschäfte in Israel und alle Welt.

Noch nicht alle Bauern, die den Gush Katif verließen, haben so lange nach ihrer Vertreibung feste Häuser.

Das hier sind Wohngrundstücke für die neue Gemeinde Schavei Darom.

Der vom JNF gebaute Spielplatz ist fertig, aber es gibt noch keine Kinder, die dort spielen.

Die Mikwe der Gemeinde ist auf dem neuesten Stand der Technik mit Zugang für Behinderte.

Die Infrastruktur von Schavei Darom ist fertig, aber es sind noch keine Häuser gebaut worden.

12 Jahre nach der Zerstörung des Gush Katif leben die Vertriebenen immer noch in provisorischen Unterkünften.

Luftschutzbunker an Bushaltestellen sind real und fertig.

Aber es war gut z sehen, dass für manche der ehemaligen Einwohner des Gush Katif grünere Tage anstehen.
Es ist auch gut diese neuen Schilder für Pessach über den Straßen Jerusalems zu sehen.

Chag Aviv Sameach be Yeruschalayim

Frohe Frühlings-Feiertage in Jerusalem

Werbeanzeigen