Neue Jerusalem-Lieblingsfotos vor Rosch HaSchanah

The Real Jerusalem Streets, 28. September 2016

Überall in Israel werden Gläser „gehoben”,
da Rosch HaSchanah, das neue jüdische Jahr 5777,
schnell kommt.

Mein Lieblingsbild war im Beit Hanasi,
der offiziellen Residenz des israelischen Präsidenten,
wo 90 Länder des Auslands durch ihre Botschafter
oder Leiter der diplomatischen Vertretungen repräsentiert waren.

Die Botschafter aus Jordanien und Ägypten waren anwesend,

als Präsident Rivlin und Nechama Rivlin
beim Empfang draußen im Garten l’Chaim gaben,
Wein. Viel Wein.

Mauern aus Wein, koscherem Wein,
säumen die Wände des יין בשוק, Yacin B’Schuk.

Die Familie Teperberg hat seit 1870 koscheren Wein hergestellt
und wir kosteten einige neue Lieblings bei einer Tour am Sonntagabend.

Vor Rosch HaSchanah scheinen Weine als Geschenk

und Geschenkkörbe mit Wein überall zu sein.

Bis Ende der Woche werden Challahs hoch aufgestapelt,

aber Feiertagskuchen sind schon früh fertig und im Verkauf ausgestellt.

Wussten Sie, dass die Bäckerei Berman seit 1875 backt?

Der Mahane Yehuda-Markt, der Schuk,
ist nicht so alt wie die Weinkellerei oder die Bäckerei;

er hat Stapel an verschiedenen frischen Früchten für den Feiertag.

Der Schuk hat sich enorm verändert.

Die vertrauten Stände mit Tee,

Geschäfte mit Nüssen, Öl und Gewürzen,
die tagsüber geöffnet sind,

schließen nachts die Rolläden.

Dann geschah dies.

Graffiti erschienen auf den eintönig grauen Blenden.

Zuerst waren die Geschäftsinhaber gar nicht erfreut.

Doch die Arbeiten aus gesprühter Kunst

sind eine beliebte  nächtliche Attraktion geworden.

Solomon war bereit sein Matisyahu-Porträt zu fixieren.
Da er darum bat das Alte vor der Überarbeitung zu zeigen,
müssen wir nachts nochmal zurück in den Schuk gegen,
nach den Feiertagen, um uns das anzusehen.

Matisyahu wird am 13. Oktober wieder in Jerusalem auftreten.

Aber Solomon Souza ist nicht der einzige Künstler, der nachts fleißig ist.

Wir fanden diesen Mann, der auf der Agrippas-Straße malte.

Das Nachtleben in dem Bereich

hat dieses Jahr weiter zugenommen.
Menschenmengen werden die Tische füllen,
die Spalier stehen, wenn die Geschäftsleute nach Hause gehen.

Noch beliebter als im letzten Jahr sind
Slichot, besondere Gebete vor und bis Rosch HaSchanah.
Musikgottesdienste beginnen spät und dauern bis in den frühen Morgen.

Für die, die sie Slichot sehen wollen, werden Touren
durch die Altstadt und Teile Jerusalems angeboten.

Dieses Jahr findet auch wieder ein Straßenfest auf der Emek Refaim statt,
bei dem gebrauchte Kleidung und Waren verkauft und
Musikauftritte geboten werden.

Dieser lange Tisch war für ein Festtagsmahl vorbereitet,
bot aber Sitzplätze für alle, die der Feiertagsmusik zuhören wollten.
Kein gewöhnlicher Slichot-Veranstaltungsort für Rosch HaSchanah!

Geht man die Emek Rafaim-Straße hinab,

dann sah man Solomon Kompostiertonnen bemalen,
die in den öffentlichen Gärten Jerusalems aufgestellt werden.
Recyceln Sie, nutzen Sie neu, helfen Sie der Umwelt
und haben Sie einen guten Start ins neue Jahr,

so wie dieses Viertel Tausende zu Gast hatte.

Die Abwechslung und Vielfalt,

nicht nur an Früchten,

sondern an Feiertagsprogrammen
für die ganze Woche ist erstaunlich.

Neue Initiativen und Programme

zu Traditionellen Themen für das neue Jahr

Ich beschloss das Ende mit dem alten Lieblingsfoto zu bestreiten:

Schana tova,
allen ein gutes und gesundes neues Jahr.

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