Freiheit statt Islam wählen und die Geschichte der Wafa Sultan

14. Dezember 2009 at 13:48 | In die Welt+Islam | Leave a Comment

Sultan Knish, 1. Dezember 2009

Anlässlich einer Buchsignierung von Wafa Sultans neuem Buch fand eine Frage- und Antwortstunde statt, bei der die meistgestellte Frage der Besucher lautete: “Was können wir tun, um den Islam zu stoppen?”

Darauf gibt es natürlich keine einfache Antwort. Der Kommunismus, die engste Parallele der Bedrohung, der wir uns gegenüber sehen, griff uns auf militärischer, politischer und kultureller Ebene an. Der Islam attackiert uns auf militärischer, politischer, kultureller und religiöser Ebene – das ergibt eine Bedrohung in vier Teilen. Und obwohl die Sowjetunion letztendlich kollabiert ist, bleibt angesichts des Zustands der Freiheit im heutigen Amerika und Europa, in einem politischen Umfelds, das Demokratie zugunsten juristischen Aktivismus und Klassenkampf-Politik, die einen großen Teil zur Diktatur des Proletariats beigetragen hat, die Frage offen, ob wir den Kommunismus besiegt haben oder der Kommunismus uns besiegt hat.

Die Sowjetunion erwies sich als nicht in der Lage, uns militärisch zu besiegen, obwohl sie den Großteil ihrer industriellen Kapazitäten zur Waffenherstellung verwendete und sich erfolgreich mit einem großen Teil der Dritten Welt verbündete, um in der UNO eine anti-westliche Weltordnung zu schaffen. Aber kulturell und politisch hat der Kommunismus dem Westen großen Schaden zugefügt. Mehr Schaden, als die meisten Menschen begreifen. Der Amerikaner und Europäer des Jahres 2009 lebt in einem System, dessen politische Voraussetzungen denen der UdSSR ähnlicher sind als denen seines eigenen Landes im Jahre 1909. Das zeigt uns, dass der Kommunismus weitaus mehr durch Unterwanderung und Infiltration erreicht hat, als Nationalismus und bewaffnete Eroberungen. Der beste Beweis dafür ist Osteuropa, das heute kapitalistischer ist als das westliche Europa, das das vergangene halbe Jahrhundert nicht unter der sowjetischen Knute verbracht hat.

Hätte sich Trotzky gegen die Vorgehensweise seiner weniger visionären Zeitgenossen durchgesetzt, könnte der Kommunismus als internationale Revolutionsbewegung triumphiert haben, statt als schlecht industrialisiertes bewaffnetes Lager Zweite Welt zu versagen. Doch das war eine vergleichsweise schwächere Version der Gefahr, die uns heute im Islam gegenüber steht, der vom Ölgeld ansonsten rückständiger Länder gestützt ist, von hinterlistigen Lügen einer Händler-Kultur aufpoliert und angetrieben von einem Fanatismus, den selbst von den Kommunisten nur wenige je angestrebt haben.

In ihrer Rede betonte Wafa Sultan, wie wichtig es ist, über die wahre Natur des Islam zu informiert zu sein. Sicherlich ist die erste Schritt der Verteidigung gegen kulturelle, politische und religiöse Bedrohungen – die über Ideen in Umlauf gebracht werden – sich zu informieren. Doch Information ist selbst eine ziemlich subjektive Sache. Es ist möglich jemanden zu sagen, dass der Islam derzeit in Konflikte auf der ganzen Welt verwickelt ist, dass er über Völkermord und ethnische Säuberungen für Millionen Tote verantwortlich ist. Man kann all diese objektiven Fakten über den Islam auflisten, ohne auch nur im Geringsten in seinem Glauben erschüttert zu werden, dass der Islam in Ordnung ist und sich diese Meinung auf Episoden aus „Unsere kleine Moschee“ gründet oder weil Mohammed, der Feinkosthändler im Laden unter deinem Büro immer freundlich ist, wenn du dir ein Sandwich bei ihm kaufst.

Für rational denkende Menschen mögen die objektiven Tatsachen ausreichen, aber für die meisten Menschen gilt das nicht. Wir leben in einem Zeitalter, in dem das objektive Denken in der Ersten Welt durch einen Prozess der sorgfältigen kulturellen Auslöschung zerstört wurde. Jemandem zu sagen, dass es in Darfur eine Million Tote gibt, gibt ihm eine bedeutungslose Statistik, die „schrecklich“ ist, ihm aber keinen Zugang ermöglicht. Dagegen erreicht der Bericht über eine einzelne Waise weit mehr als die Auflistung der Millionen Toten und Vergewaltigten.

Die israelische Comedy-Serie Latma brachte eine Episode, in der der mit einer Perücke ausgestattete UNHRC-Richter Goldstone der „Nachrichtencrew“ spöttisch erzählt, dass es von Israel falsch war 1300 Terroristen zu töten – eine halbe Million wäre besser gewesen. „Heute steht alles auf dem Kopf. Ein Toter ist ein Massaker, Tausend Tote sind ein Kriegsverbrechen und einen halbe Million Abgeschlachteter ist nur eine Tragödie… und zwar aufgrund der Größe des Fernsehschirms. Ein Toter ist ein Drama, aber eine halbe Million – was sieht man da?“ Kurz gesagt: Man kann all die Gründe auflisten, weshalb der Islam übel ist, dazu die volle Liste der Gräueltaten, und immer noch mit nichts da stehen. Die Geschichte eines Einzelnen hingegen, eine persönliche Geschichte, macht das Thema auf eine Art bedeutungsvoll, wie es kaum etwas anderes kann.

Das ist der Grund, warum Wafa Sultans Buch „A God Who Hates“ (Ein Gott, der hasst) in zweifacher Hinsicht wertvoll ist. Es liefert sowohl den persönlichen Bericht einer Ex-Muslimin, als auch das kulturelle und psychologische Gebräu, aus dem das tödliche Gift des Islam gemacht und in die menschliche Seele destilliert wird. Wafa Sultan bietet eine Untersuchung des Islam von innen heraus, mit der nur wenige westliche Experten zufrieden sein konnten, dazu eine persönliche Geschichte dazu, wie das Leben für eine gebildete Frau aussieht, die unter dem Islam den Status einer Bürgerin zweiter Klasse zugewiesen bekommt. Aber die Herausforderung durch Wafa Sultan besteht darin, dass sie sich nicht nur mit dem befasst, was am Islam falsch ist, sondern auch mit dem, was bei uns falsch läuft, wenn wir so bereitwillig untätig daneben sitzen und der Islamisierung unserer Länder zusehen.

Wir sind nur allzu bereit, eifrig nach einem gemäßigten Islam Ausschau zu halten und nur allzu bereit, den Weg des geringsten Widerstands zu gehen, wobei wir kaum begreifen, dass für uns der Weg des geringsten Widerstands auch der ist, der dem Islamofaschismus den geringsten Widerstand entgegen setzt. Wenn der Islam einen absoluten und gnadenlosen Sinn für Struktur repräsentiert, der angibt der Wille Allahs zu sein, eines Gottes, der als Bild der Stammestraditionen von Angst vor dem Tod erfüllter Männer gemacht wurde, während sie nur allzu bereit waren, ihn anderen zu bringen, so fehlt dem Westen gleichermaßen Struktur und er ist nur allzu bereit die fremden Härten islamischer oder sozialistischer Kodizes anzunehmen, die jeden Aspekt des menschlichen Lebens und Sterbens beherrschen.

Doch als Abstraktum ist der Islam trotz all seiner Schrecken anders als die tagtägliche Realität unter islamischem Gesetz und Bräuchen zu leben, in einer Kultur zu leben, in der es keinen Raum für menschliche Werte gibt, sondern nur für islamische. Das ist die Geschichte, die Wafa Sultans Buch in all ihrer Grausigkeit erzählt. Es ist auch die Geschichte, wie sie diese Welt hinter sich zurückließ, zugunsten einer Welt, in der es mehr auf menschliche Werte ankommt als auf die Worte des Korans. A God Who Hates ist auch ein Koran, besser gesagt ein Anti-Koran, der nicht die Legenden und Mythen zu Mohammed rezitiert, sondern die Fakten dazu, wie Leben unter dem Islam tatsächlich gelebt wird.

Das ist eine Geschichte, die der Typ Mensch vor allem lesen muss, der normalerweise nicht von Büchern über die wachsende islamische Bedrohung beeinflusst wird, denn es könnte ihre eigene Geschichte sein. Es könnte die Geschichte jeder intelligenten Frau sein, die in einer islamischen Welt aufwächst.

Während des kalten Krieges stritten die Menschen in der freien Welt oft darüber, ob der Kommunismus gut oder schlecht sei, ohne dass sie überhaupt verstanden, wie das Leben unter dem Kommunismus aussah. Erst jetzt, im Jahre 2009, in dem Amerika und Europa stark in die Untiefen des Sozialismus abdriften, gibt es ein wachsendes Verständnis dafür, wie der Kommunismus war. Denn um die tiefsten Wahrheiten des Lebens in einer religiösen oder politischen Kultur zu begreifen, muss man dieses Leben tatsächlich leben. Ohne dies können diese Wahrheiten nur durch persönliche Geschichten vermittelt werden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg desertierte Viktor Krawtschenko aus der UdSSR und schrieb eines der berühmtesten Bücher über das Leben hinter dem Eisernen Vorhang, „I Chose Freedom“. Wafa Sultans „A God Who Hates“ könnte ein gleichermaßen wichtiger Text sein, um hinter den sandigen Vorhang des Islam zu sehen, wie es „I Chose Freedom“ dafür war hinter den Eisernen Vorhang des Sowjet-Kommunismus zu sehen. Denn Wafa Sultan wählte die Freiheit, so wie Kawtschenko es tat. Und zu verstehen, warum, ist der Schlüssel zum Verständnis der Art von intellektuellem Widerstand, die für die Impfung einer leichtgläubigen Bevölkerung gegen die Verseuchung mit dem Islam wichtig sein wird.

Wir leben gegenwärtig noch nicht unter dem Islam. Schlimmstenfalls bekommen wir nur einen kleinen Vorgeschmack davon. Aber mit der Zeit wird sich das ändern und „A God Who Hates“ ist ein fesselnder Blick auf die Gesellschaft, in der unsere Kinder und Enkel leben werden, wenn wir nichts unternehmen.Heute im Westen lebende ehemalige sowjetische Dissidenten stellen bitter heraus, dass sie der UdSSR nur entkamen, um am Ende doch wieder unter dem Kommunismus zu leben. Wir sind es ihnen schuldig und denen, die dem Islam entkommen sind sowie auch unserer eigenen Nachwelt, Gesellschaften aufzubauen, die Alternativen zu Islam sind, die sowohl alles spiegeln, was der Islam nie sein kann, während sie auch seinen Versuch zurückweisen sich einzuschleichen und uns in seinen Würgegriff zu nehmen. Der Islam ist, wie der Kommunismus, ein System der Sklaven und Herren. Und nur eine Gesellschaft, die sich der Sklaverei annähert, kann zum Islam hingezogen werden. Und nur eine Gesellschaft freier Männer und Frauen kann sich dem widersetzen.

Denken wir über die finale Warnung aus Kawtschenkos „I Chose Justice“ nach, das die kommunistische Übernahme in China voraussagte, den Fall der Sowjetunion – und eine kommunistische Übernahme Amerikas.

Es ist nicht schwer vorauszusehen, was passieren wird, wenn wir uns fragen, was nach dem letzten Krieg geschehen wäre, wenn die USA in dem Zustand daraus hervorgegangen wären, in dem sie unvermeidlich aus dem nächsten hervorgehen wird. Der nächste Krieg wird der Stärke und den Ressourcen der Vereinigten Staaten immense Forderungen abverlangen. Er wird enorme Opfer fordern. Diesmal werden die USA sich nicht weit entfernt vom Schlachtfeld befinden, das eigene Territorium immun von den Verwüstungen des Krieges

Nehmen wir an, das sei diesmal passiert und am Ende des Krieges wären die USA bankrott zurückgeblieben… Es kann wenig Zweifel geben, dass das Elend und die Nöte, die sie nicht in der Lage gewesen wären zu lösen, die Menschen zum Kommunismus gezogen hätten, der immer von diesen Bedingungen profitierte, um Konvertiten zu schaffen…

Also mag die Sowjetunion als Militärmaschine besiegt worden sein, aber die kommunistische Ideologie – und Russland ist nicht der Feind – wird weiter frei sein die Demokratie von hinten anzugreifen. Russland mag vom Kommunismus befreit werden – das wird leicht sein – aber für die anderen Länder, die die ihn nicht erfahren haben, vielleicht sogar die Vereinigten Staaten selbst, wird er ein beachtlicher Feind bleiben – gewaltiger als je zuvor.

Die Lösung besteht darin, die Freiheit wählen. Die System des Islam und des Kommunismus sind gefräßig, skrupellos und verführerisch. Sie sind hervorragend in Lüge und Täuschung, aber um getäuscht werden zu können, muss man erst einmal leichtgläubig sein. Damit Sklaverei anziehend erscheinen kann, muss man die Sklaverei anziehend finden. Um frei von Islam und Kommunismus zu sein, müssen wir erst frei sein, nicht im anarchistischen Sinn, sondern im intellekutellen und politischen Sinn. Denn frei zu sein, hießt Verantwortung für das eigenen Handlen zu tragen und der Eigentümer der eigenen Gedanken zu sein. Der Islam und der Kommunismus können keine Macht über den Verstand und das Schicksal einer freien Gesellschaft ausüben.

Wochenend-Schaschlik

13. Dezember 2009 at 22:42 | In kurz notiert | 4 Comments

Den unsäglichen Kirchenentwurf gegen Israel haben die üblichen Verdächtigen verfasst und unterschrieben; einige der bekannteren Hetzer: Michel Sabbah (katholisch), Theodosios Atallah Hanna (gr.-orthodox), Pfr. Rafiq Khoury, Fr. Fadi Diab, um nur die bekanntesten und regelmäßigsten Hassprediger zu nennen. Sage keiner, es gäbe nur die der muslimischen Sorte.

Der Vatikan ist „verstimmt“, denkt anscheinend sogar darüber nach die diplomatischen Beziehungen zu Israel abzubrechen. Warum? Weil die Kuttenträger nicht die volle und alleinige Kontrolle über den (vermeintlichen) Abendmahlsraum auf dem Zionsberg bekommen, haben sie die Schnauze voll. Dazu kommt noch, dass der Vatikan Steuerbefreiungen fordert. Wenn man bedenkt, welchen Besitz die katholische Kirche auf dem Zionsberg schon hat und dass im selben Gebäude, nur eine Etage tiefer, der Sarkophag des König David steht, dann frage ich mich, welches hohe Ross die Herren aus Rom da bestiegen haben.

Die Syrer sind sauer über den Teilungsbeschluss der EU für Jerusalem. Das geht nicht, sagen sie, die Stadt darf nicht geteilt werden – sie muss in Gänze den „Palästinenser“ gehören. Sie zu teilen stelle einen Schritt hin zur Verletzung des Rückkehrrechts und anderer Rechte dar. (Sie zeigen zwar nicht auf, wieso, aber wann spielt das schon eine Rolle, wenn Araber Juden oder Jüdisches vernichten wollen?)

Der Bau der neuen ägyptischen Grenzmauer am Gazastreifen (die mit 30m „Tiefgang“) wird von den Amerikanern logistisch, technisch und mit Know-how unterstützt. Der Schmuggel soll beendet werden. Oder wollen die Amis und Ägypter, dass die Hamas ihre Ressourcen dem Tunnelbau nach Israel widmet?
Die Ägypter prahlen gerade, dass sie zwei Tunnel ausgehoben haben, durch den (zerlegte) Autos geschmuggelt wurden.

Dhimmi-Paradies Großbritannien hat von Regierungsseite die nächste Judenhasser- Aktion verkündet: Die Supermärkte wurden aufgefordert „Lebensmittel aus Siedlungen der Westbank“ mit einem Aufkleber zu versehen: „Produkt aus israelischer Siedlung“.

Die Briten bekommen Konkurrenz aus den Niederlanden: Dort gibt es einen Rechtsanwalt, der sich nicht nur weigert aufzustehen, wenn das Gericht den Saal betritt; er behält auch eine Kopfbedeckung auf. Deswegen wurde er von der Anwaltskammer gerügt. Er klagte gegen die Rüge und gewann: Seine religiösen Überzeugungen (die praktisch sagen: Eure Gerichte gelten für mich nicht!) triumphieren über den Respekt der Gerichte. Jetzt überlegt der Islamist die Anwaltskammer zu verklagen. (Die Konkurrenz besteht in einem Gerichtsentscheid, den praktisch das gesamte niederländische Parlament nicht begreift. Insofern ist die Konkurrenz noch recht gering.)

Die mieseste Erdnuss der Welt hat wieder zugeschlagen: Nicht nur, dass er urchristliche Geschichte nach Gutdünken (und gegen alle historischen Belege) umschreibt, nein: Die Christen, insbesondere die Katholiken und die Südlichen Baptisten sind die Ursache für weibliche Genitalverstümmelungen, Vergewaltigung, Abtreibung weiblicher Embryonen und Gewalt gegen Ehefrauen! Kommentar von Gateway Pundit: Als ich das das letzte Mal überprüfte, waren es Muslime, die weibliche Genitalverstümmelung betrieben. Aber Jimmy Carter würde niemals die Eier haben die Muslime dafür herauszuheben.

So viel zum Versuch Syrien vom Iran lösen zu können: Die beiden haben gerade ein Verteidigungs-Abkommen geschlossen.
Und die Mullahs strecken ihre Fühler weiter aus: Mit Pakistan soll es ebenfalls bald ein Sicherheitsabkommen geben.

Die Einwohner Ghajar – der Stadt auf der Grenze zum Libanon – wollen nicht, dass die Israelis abziehen. Sie wollen nicht wieder geteilt werden (1700 Personen würden „wie Flüchtlinge“ zum Libanon gehören, ca. 500 zu Israel).

Die Verbands-Muslime behaupten immer gerne, so fürchterlich verfolgt zu sein. Das passt nicht mit den tatsächlichen Zahlen und wirklicher Verfolgung zusammen. Das katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ legt sauber recherchierte Zahlen vor: 75-80% aller religiös Verfolgten weltweit sind Christen. Andere Organisationen sprechen von 165.000 getöteten Christen im Jahr 2009.

Obama Watch:
Da gibt es einen Ort in den USA, der sich nach dem Präsidenten benannt hat: Obamaville in Colorado. Dieser Ort brüstet sich, die am schnellsten wachsende Gemeinde (der USA) zu sein. Das Dumme für den Superpräsi: Es handelt sich bei „Obamaville“ um ein Obdachlosenlager.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit (7.-13.12.)

13. Dezember 2009 at 22:37 | In Israel, Medien+Nahost, Palästinenser | Leave a Comment
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Montag, 7.12.2009:
- 112 LKWs mit Hilfsgütern fuhren in den Gazastreifen. Der Erez-Übergang ist offen.
- Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria 5 terrorverdächtige Araber.
- Bei einer weiteren Verhaftung bei Bethlehem stellten Soldaten im Haus des Verdächtigen 6 Sprengsätze und 4 Brandsätze sicher.
- Ein Israeli wurde schwer verwundet, als er versuchte beim Erez-Übergang den Grenzzaun zu überklettern und sich durch Zurufe und Warnschüsse nicht aufhalten ließ. Später erlag er seinen Verletzungen. (Später wurde festgestellt, dass der Mann psychisch gestört war.)
- Hisbollah-Planungschef Mehdi Kanso wurde gesehen, wie er im Libanon die Grenze zu Israel erkundete; es wird vermutet, dass er Aufklärungsarbeit für einen Angriff auf Israel betrieb.

Die bösen Zionisten haben den Terrorherrschern von Gaza 10.000 Impfdosen gegen die Schweinegrippe geschickt und erwartet weitere Anforderungen von Impfstoff. Seit Jahresbeginn haben 8.000 Personen (Patienten und deren Angehörige) den Gazastreifen für medizinische Behandlung in Israel verlassen können.

Dienstag, 8.12.2009:
- 112 LKWs mit Hilfsgütern fuhren in den Gazastreifen. Der Erezübergang ist offen.
- Im Verlauf des Jahres 2009 lieferten 28.354 LKWs 720.027t humanitäre Güter in den Gazastreifen.
- An einem Sicherheits-Checkpoint bei Gusch Etzion fanden Soldaten bei einem Araber eine Blendgranate und ein Messer.
- Sicherheitskräfte verhafteten einen gesuchten Funktionär des Palästinensischen Islamischen Jihad.
- Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria 11 wegen Terroraktivitäten gesuchte Araber.

Friedensfühler der Hamas: Ihre Terror-Ausführer haben verkündet, dass die Hamas nicht ein Körnchen des Landes aufgeben und Israel sich keinerlei Sicherheit erfreuen wird, so lange es existiert. (Man beachte; wenn Hamas-Terroristen von „Palästina“ reden, dann meinen sie NIE den Gazastreifen und die „Westbank“, sondern immer das „ganze Palästina“ zwischen Jordan und Mittelmeer.) (weitergeleitet von IMRA)

Mittwoch, 9.12.2009:
- Bei Operationen in Judäa und Samaria entdeckten Soldaten zwei Gewehre im Haus eines gesuchten Arabers.
- Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria 14 Araber, die Terroraktivitäten verdächtigt werden.
- IDF und Grenzpolizei haben offenbar einen Terroranschlag in Jerusalem verhindert. Sie entdeckten zwei Rohrbomben im Gepäck eines 20-jährigen Arabers. Israelnetz berichtet von sechs Rohrbomben.

Donnerstag, 10.12.2009:
- 105 LKWs liefern Güter in den Gazastreifen. Der Erez-Übergang ist offen.
- Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria 5 Araber wegen Terrorverdachts.
- Ein neugeborenes Mädchen mit Herzproblemen wurde zur Behandlung aus dem Gazastreifen in ein israelisches Krankenhaus verlegt.

Freitag, 11.12.2009:
Südwestlich von Nablus wurde eine Moschee mit Hassparolen verschmiert; ein Teppich und Bücherregale wurden verbrannt. Natürlich werden „Siedler“ verdächtigt – es kann durchaus sein, dass Israelis das waren. Aber nach Vorfällen wie dem mit Mohammed al-Dura und den so auffällig kurz nach der Ernte stattfindenden Abholzung von Ölbäumen, für die auch immer „Siedler“ verantwortlich gemacht werden (wo aber der Verdacht mehr als nahe liegt, dass die es gar nicht waren) sind auch Zweifel erlaubt. Im Übrigen werden die Täter in Israel nicht gefeiert, sondern allgemein verurteilt.
Mahmud Abbas hetzt jetzt natürlich. Es wäre schön, wenn er auch nur Ansätze dieser Verurteilungen für die eigenen Terroristen übrig hätte, statt ihnen Denkmäler zu setzen.
Und die Anhänger der Religion des Friedens reagierten auch vorhersagbar: Sicherheitskräfte wurden mit Steinwürfen „begrüßt“, die einen Polizisten verletzten.
Anders als im umgekehrten Fall haben eine Reihe Rabbiner die Moschee besuchen, Korane spenden und bei den Aufräumarbeiten helfen wollen, um zu zeigen, dass sie die Tat verurteilten. Die IDF hat das aber wohl aus Sicherheitsbedenken verhindert.

Samstag, 12.12.2009:
- Die israelische Marine und Luftwaffe helfen UNIFIL bei der Suche nach der Besatzung eines westlich des Libanon unter gegangenen türkischen Frachters.
- Salam Fayyad hat einmal mehr abgelehnt, irgendwelche Zwischenlösungen zu akzeptieren. Alles oder nichts – drunter tun die Terroristen es nicht. Also hat Israel einfach nur zu sagen: Ihr kriegt alles. Das nennt er dann „Verhandlungen“ und alles, was anders ist, ist Grund für weiteren „Widerstand“.
- Ein besonders mutiger Araber stach am Samstagabend einer jungen Jüdin mit einem Messer in den Rücken. Der Araber stammt „aus der Nähe von Tel Aviv“ (kann auch „Westbank“ bedeuten) und hatte vorher schon versucht eine weitere Person zu erstechen. Das Ganze spielte sich an der Gush Etzion-Kreuzug ab, an der früher ein Checkpoint eingerichtet war, um die Personen zu kontrollieren, die Richtung Gush Etzion und Hebron unterwegs waren.
- Bei Talmon warfen Araber brennende Reifen und Steine und beschädigten ein israelisches Fahrzeug.
- Bei Almog fanden Grenzpolizisten bei einer Kontrolle im Auto eines Arabers Tränengas-Kanister und ein Messer.
- Bei Betar Illit warfen Araber Steine und beschädigten ein israelisches Fahrzeug.
- Bei einem weiteren Vorfall bei Betar Illit wurden ebenfalls Steine geworfen und ein israelisches Fahrzeug beschädigt.

Sonntag, 13. 12.2009:
- In der Nacht von Samstag schossen Terroristen zwei Qassams ab; eine landete in offenem Feld im Negev, die andere schlug noch auf palästinensischer Seite ein.
Es scheint aber so, dass zumindest die in Israel eingeschlagene Rakete eine russische S5K war.
- Der Jerusalemer Bürgermeister Nir Barkat plant, einen ganzen Batzen illegaler arabischer Bauten in Jerusalem nachträglich zu genehmigen. Allerdings soll auch mit voller Härte gegen neue illegale Bauten vorgegangen werden.
- In Judäa und Samaria verhafteten Soldaten 3 terrorverdächtige Araber.
- Trotz des Raketenfeuers aus dem Gazastreifen sollen 115 LKWs Hilfsgüter in den Gazastreifen liefern; der Erez-Übergang ist offen.
- Bei Kfar Tapuach warfen Araber Steine und beschädigten ein israelisches Fahrzeug.
- Bei Ofarim warfen Araber Steine und beschädigten ein israelisches Fahrzeug.
- Bei Kiryat Netafim warfen Araber einen Brandsatz auf ein israelisches Fahrzeug.
- Soldaten fanden bei zwei Arabern an einem Checkpoint bei Itamar einen selbst gemachten Sprengsatz und Blendgranaten.
- Bei Modi’in Illit wurde ein Israeli leicht verletzt, als Araber Steine auf sein Fahrzeug warfen.

Die Suche nach der Besatzung des gesunkenen Frachters ergab bisher 5 Gerettete. Die Suche wird fortgesetzt. Zwischenzeitlich hat ein zypriotisches Team die Leiche eines ukrainischen Matrosen gefunden. Fünf weitere werden noch vermisst.

Zitate!

13. Dezember 2009 at 22:04 | In Zitate | Leave a Comment

Der Islam ist dafür bekannt, anderen eben die Toleranz zu verweigern, die er für sich selbst einfordert. Die Schweiz stimmte gerade für ein Verbot des Baus von Minaretten, womit sie die Muslime vor Ort erzürnte, deren Mehrzahl aus dem Kosovo und der Türkei stammen. Im Kosovo wurden allerdings seit dem Jahr 2000 mehr als einhundert historische christliche Kirchen zerstört.
The Religion of Peace, Picture of the Week, KW 49/2009 mit einem passenden Foto (h/t: Gudrun Eussner)

Religions- und Meinungsfreiheit seien Grundrechte der Menschheit, die nicht zur Abstimmung gestellt werden dürften, sagte Erdogan im türkischen Parlament. Wie ernst soll man solch drastische Äußerungen eines Politikers nehmen, der ein Land regiert, in dem die Leugnung des türkischen Völkermordes an den christlichen Armeniern Staatsdoktrin ist? Und das bis heute religiösen Minderheiten die freie Religionsausübung verwehrt?
Heimo Schwilk, DIE WELT, 05.12.09; das Problem:
Es sind gerade die am wenigsten toleranten arabischen Länder, die der freiheitlichen Schweiz den Zerrspiegel vorhalten.

Es fehlt nicht mehr viel und die Berner Exekutive wird den Vorschlag von Bert Brecht an die Regierung der DDR aus den 50er Jahren aufgreifen und sich ein anderes Volk wählen.
Henryk M. Broder, Die Achse des Guten (und Aargauer Zeitung), 05.12.09; und weiter:
Dieselben Zeitgenossen, die uns seit Jahren versichern, die Terrorgang Hamas sei „auf demokratischem Wege“ an die Macht gekommen, möchten nun die „undemokratische“ Entscheidung der Schweizer von einem Gericht aufheben lassen; dieselben Populisten, die ein Plebiszit über den Bau bzw. den Abbau von Kernkraftwerken fordern, finden nun, das Volk sei in der Minerattenfrage überfordert. Dieselben Aufklärer, die das Kreuz aus Schulen verbannen wollen, möchten den öffentlichen Raum mit Minaretten füllen.

Die Amerikaner stehen an der Spitze der Liste der Feinde und die Briten sind die scheußlichsten.
Ayatollah Ali Khamenei, 06.12.09 – man sieht, wie erfolgreich die ausgestreckten Hände und die Dialogangebote an die Mullahkratie sind.

Ist der weitere Verzehr von Zürcher Sahnegeschnetzeltem schon ein Affront gegenüber gemäßigten Muslimen?
David Harnasch, SPON, 08.12.09 über den Umgang mit der Minarettabstimmung.

Antisemiten und deutsche Staats-Anti-Antisemiten sind sich, scheint’s, einig: Juden stören nur.
tw_24:blog, 07.12.09 über das „Expertengremium zur Bekämpfung des Antisemitismus“ und darin vertretene Meinungen.

Die Fakten können nicht die Fakten sein, weil sie nicht die richtigen Fakten sind.
Yaacov Lozowick, 08.12.09 über den Umgang der Leser des Guardian und seiner „Blog“-Sektion (Comment is free) mit Fakten zu Israel und de PA-Gebieten.

Wir haben geglaubt, wir wären im 21. Jahrhundert und in einer Demokratie.
Ein türkisches Moschee-Mitglied aus Kehl in der Berichterstattung des ZDF darüber, wie sehr das Minarettverbot der Schweiz die Muslime in ganz Europa vor den Kopf stößt. (9.12.09) Ich sehe da ein Problem: Das sagen Leute, die a) mit ihrem Glauben im Mittelalter oder noch früher stecken geblieben sind und b) deren lauteste Vertreter Demokratie nur als Vehikel ansehen, eben diese Staatsform zugunsten einer islamischen Staatsordnung abzuschaffen.

Wenn sich schon die deutschen Diplomaten eine derart ungeheuerliche Einmischung in die palästinensische Innenpolitik erlauben, sollten sie gemäß dem gleichen Grundsatz auch eine Einbeziehung der israelischen Siedlerbewegung oder der rechtradikalen Kach-Partei fordern. Und ebenso sollten israelische Diplomaten von der Bundesregierung fordern, NPD oder DVU in den Kampf gegen Antisemitismus in Deutschland einzubeziehen.
Ulrich W. Sahm, Die Achse des Guten, 09.12.09 zur Forderung von 24 deutschen Botschaftern i.R. die Hamas in den Friedensprozess einzubeziehen.

Wir müssen jedem Mann, jeder Frau und jedem Kind rund um die Welt, die unter der dunklen Wolke der Tyrannei leben, klar machen, dass Amerika sich für ihre Menschenrechte einsetzen wird und um das Licht der Freiheit und Gerechtigkeit und der Chancen und den Respekts der Würde aller Völker kümmern wird.
Barack Hussein Obama, Afghanistanrede in West Point, 01.12.09 – das kann man angesichts der Haltung des Bücklings gegenüber den Freiheits-Demonstranten im Iran, den Regimekritikern in China, den Tibetern, den Honduranern und allen anderen Amerika freundlich gesonnenen und im Stich gelassenen Menschen kaum noch als zynisch, sondern eher als Hohn bezeichnen.

Ich sehe allmählich die Bereitschaft zum Demokratieverzicht. Es stimmt mich sehr bedenklich, wenn auf Klimakongressen wie jüngst die Äußerung fällt oder die Frage gestellt wird, ob man autoritären Regimen nicht besser zutrauen könnte als einer Demokratie, die angeblich anstehenden Probleme in den Griff zu bekommen. Was sich da am Horizont abzeichnet ist eine klimapolitische Weltdiktatur.
Professor Gerhard Schulze, Otto-Friedrich-Universität, Bamberg, zitiert von HaOlam, 09.12.09

Für Terrorismus gibt es keine friedliche Lösung.
Sultan Knish, 08.12.09 – und im Text legt er dar, wie richtig das ist.

Die Obama-Landschaft, das Umfeld seiner persönlichen und beruflichen Verbindungen, ist zugemüllt mit Antisemiten und voll von Israelhassern.
Pamela Geller im Interview mit FrontPageMagazine.com, 08.12.09

Frau Rados hat es beim ZDF ja nicht so lange ausgehalten wie unter akuter Lebensgefahr in den Kriegsgebieten dieser Welt. Das sagt übrigens einiges über die Arbeitsbedingungen bei den Öffentlich-Rechtlichen aus.
David Harnasch, Cicero, 08.12.09

So etwas ist mir noch nie passiert, dass man mir einfach das Maul stopft.
Pierre Vogel, Blick 11.12.09 über das von der Schweiz gegen ihn ausgesprochene Einreiseverbot. Wenn das wirklich das erste Mal war, dann wurde es höchste Zeit, dass es jemand machte…

Sieben Millionen Juden sorgen sich um das Schicksal von Gilad Shalit, während es 300 Millionen Araber völlig egal ist, was mit 100 Tausenden Palästinensern geschieht.
Walid Taha, Flüchtlingslager Shalita (bei Beirut), zitiert von Markus, 10.12.09

Die Irren haben das Irrenhaus übernommen.
Robin Shepherd, 11.12.09 über die Politik der britischen Regierung und Ministerien in Sachen Nahost.

Die Palästinenser brachen die Verhandlungen im September 2008 ab, als Olmert ihnen zu viel anbot, als dass sie glaubwürdig in der Lage gewesen wären sich zu beschweren.
Yaacov Lozowick, 10.12.09

Die vorwiegend männlichen Demonstranten wussten allerdings nicht so recht, ob sie applaudieren sollen.
Adrian Müller, 20min (CH), 13.12.09 über die Reaktion der Zuhörer auf Melanie Muhaxheris Behauptung, der Islam habe nichts mit Mädchenbeschneidungen und Zwangsheiraten zu tun.

Stoff für’s Hirn!

12. Dezember 2009 at 23:19 | In Lesen! | Leave a Comment

Bernd Zeller nimmt sich eine Aussage des neuen Bundesinnenministers, die eine falsche Gleichsetzung vornimmt.

In der ZEIT erzählt ein ehemaliges Mitglied des Islamischen Jihad seinen Werdegang, wie er von den Islamisten eine Gehirnwäsche verpasst bekam und wie er heute lebt und lehrt.

Zum Himmel schreiende Ungerechtigkeiten und zweierlei Maß – toben die Muslime bzw. deren Verbände. Henryk M. Broder dreht den Spieß mal kurz um.

Dass die UNRWA Teil des Problems statt der Lösung des Flüchtlingsproblems ist, dürfte bekannt sein. tw_24 hat nochmal beschrieben, wie dieses Problem aussieht.

Antizionismus (besonders auch der linke) ist Antisemitismus – diese Meinung vertrete nicht nur ich. Auch Martin Luther King legte dar, dass es so ist. Wem das nicht reicht, der kann aktuell von linkem Antisemitismus lesen, der behauptet „nur“ Antizionismus zu sein – und weit in die linke Geschichte zurückgeht.

Der Nörgler hat sich mit der Diskrepanz der Wahrnehmung des Angriffs auf die Tanklaster in Afghanistan und in Deutschland beschäftigt.

Claudio Casula nimmt einen Herzenswunsch der EU auf die Schippe – man kann auch sagen, er beschreibt, was passieren müsste, wenn man so agiert und fordert wie die EU gegenüber Israel.

Den Brief der 24 Botschafter i.R. an die Bundesregierung hat Ulrich Sahm sich vorgenommen und die Experten im Ruhestand in den richtigen Zusammenhang gebracht. Die „Experten“ kommen gar nicht gut dabei weg.

Die Terrorhelferbande namens EU-Außenminister hat gesprochen – und tw_24 hat aufgeschrieben, wieso das von den Ministern beschlossenen Papier schlichtweg unverschämt einseitige Parteinahme gegen Israel und für den Terror ist.

Wie man sich mit Referenten vertun kann und diese sich verrennen, macht ein Beispiel aus dem kurdischen Irak deutlich: Wenn gutmenschliche Westler Muslimen den Islam erklären wollen, dann kann das nur Quatsch sein – hat WadiNet in Suleymaniah erfahren müssen. Die Leute fragten hinterher die Veranstalter: „Könnt ihr bitte mal erklären, was diese Europäerinnen von uns wollen?“ Es ist aber auch zu komisch, wenn Schwedinnen einem muslimischen Publikum erklären, in Ägypten und Jordanien gebe es keine Ehrenmorde…

Thomas von der Osten-Sacken schickt ein weiteres Beispiel westlicher Ignoranz aktueller Verhältnisse und gepflegter Vorurteile hinterher. Solcher von Ignoranz und eigener Wichtigkeit geprägter Irrsinn kann nur aus akademischen Kreisen kommen.

Die antiisraelischen (bis antisemitischen) Einstellungen und Aktionen des britischen Außen- und anderer Ministerien sind abartig und widersprechen selbst britischen Interessen, schreibt Robin Shepherd über den Niedergang des Königreichs.
Dazu passt dann die Information, dass die Queen zwar in ihrer Amtszeit 250 offizielle Auslandsbesuche in 127 Staaten absolvierte, aber noch nie in Israel – weil das Außenministerium über diese Besuche bestimmt und keinem Mitglied der Royal Family offizielle Besuche im Judenstaat untersagt. Das britische Außenministerium trieft vor Antisemitismus – triefte schon vor der Thronbesteigung Elizabeths und hält das bis heute durch.

Das ZDF im Allgemeinen und die Redaktion frontal21 im Besonderen kann gelegentlich auch brauchbare Beiträge ausstrahlen. So hier einen über Christenverfolgung in der Türkei, deren Ministerpräsident sich besonders in Sachen Minarettverbot-Hetze gegen die Schweiz hervor tat.

Markus hat zu den Zahlen über die arabischen (Nicht-) Beiträge zum UNRWA-Budget eine Grafik aufgetan und etwas kommentiert.

Gerhard Schröder meinte, er müsse sich unbedingt zum Islam äußern. Den Blödsinn, den er dabei verzapfte, hat Necla Kelek beantwortet.

Wer sich etwas besser über die Abläufe und den Blödsinn von Kopenhagen informieren will, findet auf der Achse des Guten informative Artikel und Links.

Minarett-Abstimmung:

Der Schweizer Blick hat den bedeutendsten politischen Kolumnisten der Schweiz interviewt. Frank A. Meyer findet, dass durch den Minarett-Entscheid in ganz Europa eine neue Offenheit herrscht.

David Harnasch geht lieber satirisch in die Offensive, um klar zu machen, dass er keinesfalls Muslime beleidigen oder benachteiligen will, aber einfach viel zu viele Fragen hat.

Christopher Caldwell denkt im SPIEGEL-Interview darüber nach, welche Probleme die Mehrheitsbevölkerung bei der Integration von Muslimen bereitet – allerdings anders, als das auf den ersten Blick scheinen könnte, denn er sagt, dass man sich mehr mit dem Islam beschäftigen muss, um (auch) die Gefahren und Probleme zu erkennen, die er mit sich bringt.

Roger Köppel: „Devote Anbiederung von Journalisten an die Regierenden“ – Videokommentar, angeregt die unglaublichen Interviews diverser Bundesräte in Sonntagszeitungen.

Den Irrsinn der „Berichterstattung“ über die Auswirkungen des Schweizer Minarettverbots bei RTL beleuchtet David Harnasch in seinem TV-Kritik-Videokommentar.

Jetzt kommt das Sahnehäubchen auf das Minarettverbot: Geschrieben hat den Antrag ein türkischer Schweizer. Erdogan wird ihm jetzt wohl entweder Einreiseverbot; oder lässt er ihn schnellstens verhaften und wegen Verbrechen gegen das türkische Volk aburteilen, sobald er ihn in die Finger bekommt? (Hat jemand den Link? Ich habe ihn verschusselt.)

Das Erdogan-Zitat zu Moscheen als Kasernen und Minaretten als Bayonetten macht die Runde – in Indien kennt man es auch und es wird im Zusammenhang mit der Schweizer Minarettabstimmung ausgewertet.

Was ist das? Echter Humor (schief gegangen)? Oder ein Versuch die Minarett-Verbieter zu Nazis zu stempeln?

In eigener Sache: Die „Nebenseiten“ (rechts in der Navigation) habe ich neu eine für muslimischen Terror eingefügt. Sie stützt sich auf die Daten von „Islam: The Religion of Peace“. Leider haben sie dort kein Archiv der wöchentlichen und monatlichen Zahlen, daher kann ich nur ab November 2009 genauere Angaben machen. Wer will, kann aber dort die Listen der jährlichen Anschläge durchgehen.

Knallchargen

12. Dezember 2009 at 23:09 | In Geistesgrößen | Leave a Comment

Michael Martin, irischer Außenminister – die „humanitäre Lage“ im Gazastreifen ist „inakzeptabel“, also fühlte er sich bemüßigt Katastrophentourismus zu betreiben und wollte sich das unbedingt selbst ansehen. Dass daraus nichts wurde, kreidet er Israel an, das ihm grundlos absagte (er wollte den Besuch in Israel mit dem bei den Hamas-Terroristen kombinieren). Das israelische Außenministerium hat eine andere Version: Die Reise war ohne Terror-Abstecher geplant, wurde aber jetzt von Martin aus terminlichen Gründen abgesagt, weil er an einer Parlamentssitzung teilnehmen muss. Er hatte also seine Terminplanung nicht im Griff. Wie auch immer, besonders intelligent ist jedenfalls, dass Martin der Meinung zu sein scheint, man könne nur von Israel aus in den Gazastreifen reisen, nicht aber über Rafah – oder per Free-Gaza-Seelenverkäufer. Aber macht sich halt immer besser, wenn man sich dumm stellt: Der Beifall der Mullahs und ihrer Fans ist sichergestellt.

Daniel Cohn-Bendit – schon neulich mit der Aufforderung an die Saudis angeführt, ihre Gelder von den Schweizer Konten abzuziehen. Broder legt aufgrund dieser Äußerung nochmal nach: Er hat noch keine Schweizer Bank aufgefordert die Geschäfte mit dem Iran einzustellen. (Und noch ein paar andere Eigenheiten des DCB listet.)

Ahmed Aboul-Gheit, Außenminister von Ägypten – er drängt Israel in Sachen Gilad Shalit „keine überzogenen Forderungen zu stellen und den verlangten Preis zu zahlen“. Äh: 1 israelischer Soldat für 980 arabische Kriminelle und Terroristen – wer stellt da überzogene Forderungen?

Elke Gryglewski (Haus der Wannseekonferenz) und eventuell noch ein paar andere Mitglieder des „Expertengremiums zur Bekämpfung des Antisemitismus“: Antisemitismus ist ein Thema, zu dem Betroffene (Holocaust-Überlebende, also Zeitzeugen) nun mal gar nicht gefragt sind, denn sie sind nicht objektiv und zu emotional, um den heutigen Antisemitismus auch nur etwas sagen zu dürfen. (Nathan Gelbart schreibt Boshaftes dazu.) Man kann es auch so ausdrücken:
Wenn Deutschland den Antisemitismus durch ein “Expertengremium” bekämpfen will, kann es, scheint’s, durchaus passieren, daß Holocaust-Überlebende den Anti-Antisemiten lästig werden:

Wenn 24 ehemalige deutsche Botschafter an die Bundeskanzlerin und den Außenminister schreiben und eine „entschlossenere Gangart“ gegenüber Israel fordern – um was für eine Art Leute handelt es sich? Um solche, die in muslimischen Staaten gedient haben (mindestens einer ist zum Islam konvertiert). Und da kommen dann die üblichen Sprüche: Stärkung von Extremisten auf beiden Seiten verbunden mit Forderungen nur an Israel. Einbindung der Hamas. Und von einer Existenzbedrohung Israels durch einen palästinensischen Staat kann „nicht mehr ernsthaft gesprochen werden“ – im Gegenteil, „unvorhersehbare Risiken“ birgt nur „die Fortsetzung des Konflikts“. Zusammenhänger mit palästinensisch-arabisch-muslimischen Terrorismus gibt es nicht, die Vernichtungs-Verpflichtung sowohl der Hamas als auch der PLO sind nicht existent, genauso der Stufenplan der PLO. Fakten sind nur existent, wenn sie ins gewünschte Bild passen; andere Fakten werden für nicht existent erklärt.
Henryk M. Broder bringt die Argumentation der DiPLOmaten auf den Punkt: Dabei hätte ein Blick in ein Lexikon die AA-Rentner [AA=Auswärtiges Amt] darüber aufgeklärt, dass z.B. die Muslimbruderschaft schon 1928 in Ägypten gegründet wurde, also vor dem Zweiten Weltkrieg, vor dem Holocaust und vor der Gründung Israels. Und dass es den Muslimbrüdern nicht darum geht, Konflikte zu lösen, sondern sie zu erzeugen. Und er schließt: Die eigentliche Frage lautet: Wenn sich schon ein paar ehemalige deutsche Botschafter zusammenrotten, um eine politische Stellungnahme abzugeben, warum nehmen sie sich nicht den Iran vor, den “Nährboden für extremistische Bewegungen”, von der Hamas über die Hisbollah bis zu Hugo Chavez?

RTL – „Die Schweizer Bürger haben eigentlich über Minarette abgestimmt. Dass sie auch über die Religionsfreiheit von Christen mitbestimmt haben, war ihnen sicher nicht bewusst.“ Aha, vor der Abstimmung hatten Christen in der Türkei das Paradies auf Erden, nicht wahr? Und wann fangen sie bei RTL an, die Türken bei uns die Folgen von dem spüren zu lassen, was Herr Erdogan et.al. in Kleinasien so von sich geben?

Guillaume Morand, schweizer Unternehmer (Schuhläden) – der gute Mann ist so empört über das Minarettverbot, dass er einen Schornstein auf seinem Firmengebäude zu einem Minarett ausbaute. Dafür ist also Geld da. Ach ja: Mit Muslimen gibt es in der Schweiz keine Probleme. Gut, dass wir das wissen…

Nazmi Ju’beh, pal-arabischer Historiker und Archäologe – „Seit den frühen 80er Jahren versucht man, die muslimischen Beziehungen zu Jerusalem zu leugnen. Man sagt zum Beispiel, Jerusalem sei nie eine arabische Hauptstadt gewesen, und der islamische Charakter der Stadt sei marginal“, äußert er sich in der antiisraelischen Hetz-Postille der DDR. Dazu gibt es nur zu sagen: 1. war Jerusalem nie eine arabische Hauptstadt, geschweige denn eine Stadt von wirklicher politischer Bedeutung; 2. wird nicht geleugnet, dass es muslimische Beziehungen zu der Stadt gibt (das lässt sich angesichts der Okkupations-Moscheen auf dem Tempelberg schon nicht machen), sondern die muslimischen Ansprüche auf Jerusalem sind fragwürdig und widerlegt. Der Mann verbiegt die Wahrheit bis zur Unkenntlichkeit, um die Juden schlecht zu machen. Propaganda, die von Junge Welt nur allzu gerne verbreitet wird.

Kerstin Müller, Bündnis90/Die Grünen, außenpolitische Sprecherin – erst fordert sie eine Art von Friedensprozess, der nicht nur unrealistisch ist, sondern auch alleine Israel etwas abverlangt. Wobei sie dann alle Vorurteile gegen Natanyahu pflegte, die mit Unwahrheiten schön garniert ein entsprechendes Bild abgeben. Und als sie dann von einer Leserin gebeten wurde ihre Behauptung, Netanyahu/Likud sei gleichbedeutend mit der Ablehnung einer Zweistaaten-Lösung, zu belegen (die Leserin gab Berichterstattung deutscher Qualitätsmedien an, um zu zeigen, dass Müller Blödsinn schwätzte), da kommt eine Antwort, die viel mit unsachlicher und faktenfreier Hetze gegen Israel zu tun hat, aber die Frage nicht einmal ansatzweise berührt.

Gerhard Schröder, ehem. Bundeskanzler – der glaubt anscheinend, er habe die meiste Ahnung vom Islam, auf jeden Fall mehr als die „Islammissversteher“, die von Robert Spencer immer wieder anführen muss und besonders mehr als die Schweizer. Der Mann gibt so viel Dünnschiss von sich, dass der Nörgler feststellen muss, er mache „mit den vielleicht unsinnigsten Kommentaren von sich Reden, die man je von diesem Mann gehört hat. Direkt nach der Bemerkung, Russlands Herrscher Wladimir Putin sei ein „lupenreiner Demokrat“, natürlich.“

Schaschlik

11. Dezember 2009 at 23:08 | In kurz notiert | 2 Comments

Auch die Saudis sollen wohl Selbstmord begehen: Ali Larijani forderte das Königreich auf „seine Raketen gegen Israel zu richten statt seine Hände mit dem Blut der Schiiten im Jemen zu beflecken“. Das Ziel ist klar: Die Terroristen im Jemen sollen in Ruhe gelassen werden, damit sie dort die Macht übernehmen und Saudi-Arabien endgültig destabilisieren können.

Dass die pal-arabischen Flüchtlinge im Libanon ziemlich mies behandelt werden und keinen brauchbaren offiziellen Status haben (alle, die später als 1948 kamen, werden von den libanesischen Behörden nicht als Flüchtlinge anerkannt), ist bekannt. Dass die UNRWA die Flüchlingszahl durch die Definition des Begriffs „Flüchtling“ für die PalAraber aufgeblasen hat, auch. Aber die UNRWA geht noch weiter: Im Libanon listet sie fast 400.000 pal-arabische Flüchtlinge – weil sie in ihren Listen niemanden streichen, der aus dem Libanon in ein anderes Land wegzog! Die libanesischen Behörden behaupten, dass es nur noch etwa 250.000 PalAraber im Land gibt.

Bei Israelnetz wird berichtet, dass Mahmud Abbas mehr Staatsbesuche macht als US-Präsident Obama. Mich wundert, was daran so interessant sein soll. Interessanter wäre ein Vergleich mit seinem Vorgänger, Yassir Arafat. (Und vielleicht die Frage, wie diese Reisen finanziert werden – obwohl das eigentlich auch klar ist.)

Die EU-Erklärung zur Zweistaaten-Lösung wurde entschärft (ZDF heute journal, 8.12. 19.10 Uhr). „Ostjerusalem“ wird nicht mehr als Hauptstadt des Staates Palästina bezeichnet. Westerwelle erklärt den deutschen Druck dorthin: Man kann nicht Verhandlungsergebnisse vorwegnehmen. Trotzdem erklären führende Politiker, dass Israel zu seinem Glück gezwungen werden muss und Jerusalem Hauptstadt beider Staaten sein muss. Es hat sich also nichts geändert (was der schwedische Außenminister bestätigt) – außer dass die Formulierung aus dem Schriftstück verschwunden ist. (Und das ZDF liefert die Begleitmusik: Mauer, Trennung, Besatzung, israelische Gewalt – einseitig, ohne Zusammenhänge, ohne Hinweis auf die Terroristen.) Die Zusammenfassung der EU-Resolution steht in der Überschrift des berichtenden Artikels bei der Jerusalem Post und kommt vom israelischen Außenministerium: Die EU-Resolution ignoriert das Haupthindernis für Frieden. Robin Shepherd führt das aus: EU-Außenminister pusten Terrorismus aus einseitiger Resolution zu Jerusalem, Gaza und Frieden.

Dhimmi-Vorreiter Großbritannien: Die Zahl von „Ehren“-Verbrechen ist um 40% angestiegen. Als Grund wird wachsender Fundamentalismus angegeben. Und daneben ist ein Anstieg auch von weiblicher Genitalverstümmelung und Polygamie festzustellen. Eine Tendenz, welchem (religiösen) Milieu diese Anstiege zu verdanken sind, wird natürlich nicht einmal angedeutet.

Wo bleibt der Aufschrei der Menschenrechtler? Die Hamas verhindert die Ausreise von Patienten zur Behandlung nach Israel. Ach ja, uninteressant, keine Juden beteiligt. Als einzige reagieren die Terrorfreunde von PCHR und verurteilen das.

Linke werden wieder begeistert zustimmen, da die Stichworte „kapitalistisch“ und „zionistisch“ gefallen sind: Syriens Dorktator Assad hat einen Medienberater, der behauptet, arabische und muslimische Themen in westlichen Medien verdreht berichtet werden, die durch Ignoranz und Araber- und Muslimfeindlichkeit bewirkt wird. Was aber nicht verwundert, weil die westlichen Medien sich in den letzten Jahren zunehmend im Eigentum einer Gruppe von Firmen befinden, die mit kapitalistischen und zionistischen Programmen verbunden sind. Wie kann es anders sein: Die westlichen Medien werden immer „israelkritischer“ und übernehmen immer stärker die arabische Lügenpropaganda, also muss das Gegenteil behauptet werden, damit diese Medien nicht merken, was sie da veranstalten, sondern sich noch mehr Mühe geben „objektiver“ zu werden. Und die werde so blöde sein, das Spielchen mitzuspielen.

Die Ägypter wollen buddeln: eine 30m tief in die Erde reichende eiserne Mauer. Das soll Schmuggeltunnel verhindern. Schmuggeltunnel befinden sich allerdings auch haufenweise viel Tiefer unter der Erdoberfläche. Was die ganze Sache noch fragwürdiger macht, als sie ohnehin schon klingt.

Was für eine miese Haltung: Die außenpolitische Sprecherin von Bündnis90/Die Grünen, Kerstin Müller, will Signale an die palästinensische Regierung – aber nicht, dass die endlich den Terror und die Hetze einstellen, nein, da sei die politische Ideologie vor! Signale an die palästinensische Regierung, dass die internationale Gemeinschaft bereit ist, Druck zu machen, dass Verhandlungen und Gespräche wieder aufgenommen werden. Davon kann im Moment leider keine Rede sein. Den Terroristen muss klar gemacht werden, dass man Israel in die Pfanne haut, damit es wieder Verhandlungen gibt. Das ist die Logik des Hasses gegen Israel. Und deshalb kommt die Trulla zu den hofierten Hetzern, nicht zu den Knallchargen.

Wenn man die Reaktion der Bewohner der Umgebung des Tanklaster-Beschusses liest, dann fragt man sich allen Ernstes, wo die Leute leben und wie sie ticken, die den Angriff unbedingt zu Verbrechen stilisieren wollen.

Gaga-Hugo will Damaskus Konkurrenz machen – Terrorzentralen sind bei Tyrannen im Kommen und so macht auch der Präsident von Venezuela da mit. In Cáracas geben sich die FARC-Terroristen aus dem Nachbarland Kolumbien und einige weitere Trupps die Hand und konferieren, wie sie noch mehr Morde begehen können. Auf einem Kontinent, der gerade geworden zu sein schien, wollen Chavez und seine Kumpel das Blutvergießen neu beginnen.

Die Hamas ist so friedlich und nett, dass haufenweise Araber vorgeben krank zu sein, um aus dem Gazastreifen abhauen zu können. (engl. ICEJ-Newsletter v. 10.12.09)

Und weiter schließt die Hamas von sich auf andere: Sie behauptet in ihrem „Kinderfernsehen“, dass Juden ihre Kinder lehren Araber zu hassen und zu töten. Ah, deshalb werden israelischen Kindern auch arabische Lieder beigebracht…

Der immer wieder mal auch als Hassprediger bezeichnete Pierre Vogel, Kölsch schwätzender Islam-Konvertit, wollte in der Schweiz „Araber aufwiegeln“. Die Schweiz erteilte ihm Einreiseverbot. Was kommt? Das, was kommen muss: Erst die Behauptung „wir“ (die Muslime) würden in der Schweiz bald abgeschlachtet; er verbindet das – natürlich – mit einer Drohung. Klar, musste sein. Ohne Drohungen geht es nicht. So friedlich ist der Typ.

Man könnte sich fragen, ob diese Leute das hier (Original bei Ma‘an)unter Druck geschrieben haben oder tatsächlich so denken: Dass Christen so denken, kennen wir ja auch aus unseren Breiten – Zusammenhänge, Ursache und Wirkung werden schlicht ignoriert, geleugnet, ausgeblendet, abgeschafft. Dazu ein paar Märchen (Lügen) wie die, dass die Araber aus Jerusalem von den Juden verdrängt werden; oder dass die Christen wegen den Juden und der „Besatzung“ das Land verlassen. Die dickste davon: Wenn es keine Besatzung gäbe, gäbe es keinen „Widerstand“. Die theologischen Ausführungen gegen Israel führen zwar das Wort „Gott“ ständig an, eine biblische Bestätigung der judenfeindlichen Aussagen fehlt – ist das Theologie? Christentum? Auch die ständige Wiederholung, dass Israel jegliche Lösung ablehne, macht die Lügen nicht wahrer. Ökumene gibt es nur zwischen Christen und Muslimen, Juden kommen dabei nicht vor. Frieden und Gerechtigkeit nur gegen die Juden. Ungerechtigkeit wird nur von Juden begangen, das Böse ist bei ihnen zu finden. „Widerstand“ ist in Ordnung, das Liebesgebot Jesu wird so gedreht, dass Liebe „Widerstand“ ist. (Wie das mit weiteren Angaben über „Widerstand nicht durch Gewalt, sondern durch die Respektierung des Lebens“ übereinstimmen soll, bleibt das Geheimnis der Schreiber.) Das Dokument ist eines, das viel von Liebe faselt, aber Hass predigt. Terrorismus ist „Terrorismus“, also kein Terrorismus und von den Juden verursacht. Die Botschaft an die Muslime: Sie dürfen nicht stereotypisiert werden. Die Botschaft an die Juden: Ihr dürft nicht weiter böse sein. Die Botschaft an die Christen: Wer sich auf die Seite Israels stellt, stellt sich gegen die palästinensischen Christen und begeht damit Sünde. Und was Jerusalem angeht, werden Worte aus der Bibel angeführt, die die Zeit nach der Wiederkehr des Messias beschreiben, aber von diesen Kirchenvertretern davor gelegt werden. Sie stehen nicht zwischen den Krieg führenden Parteien, sie stellen sich ausdrücklich auf die Seite der Terroristen. Ich enthalte mich jeden weiteren Kommentars.

Marwan Barghouti, das Hirn hinter dem Terrorkrieg ab 2000, erwartet, dass er bei einem Deal zur Freilassung von Gilad Shalit frei kommt. Sagte er in einem Interview mit CNN. (Wieso kann der Mörder Interviews bei CNN geben? Weil die Zionistenschweine solch fürchterliche Haftbedingungen aufdrücken?)

Was ist Demokratie? Nach Tzipi Livnis Meinung offenbar, dass es Chefs gibt, die nach Gutdünken entscheiden und Leute, die über sich entscheiden lassen müssen und außer an der Wahlurne nichts mitzureden haben. Stimmvolk zu sein, bedeutet nicht, an politischen Entscheidungen teilhaben zu dürfen.

Das ist interessant: Saudisch-wahhabistische Moscheen haben keine Minarette – diese werden als bid’a, „Neuerung“, angesehen. Warum wüten dann eigentlich die saudischen Kleriker so wegen des Minarett-Verbots der Schweizer?

Klimaschutz in Kopenhagen? Ha! 140 Privatjets dürften den Flughafen angesteuert haben und die Fahrdienste rechnen mit einem Bedarf von 1.200 Limousinen! Das Dümmste daran: Die müssen zum größten Teil aus dem Ausland (vor allem Deutschland) herangekarrt werden – und die werden den Weg nach Dänemark wohl kaum auf Schienen o.a. finden. So schützen wir das Klima natürlich besonders effektiv!
(Ein bezeichnender Vergleich: Der Klimagipfel in Kopenhagen wird so viel Kohlenstoff produzieren wie ganz Malawi im selben Zeitraum.)

Obama Watch:
- Al-Qaida bestätigt das „Märtyrertum“ eines ehemaligen Guantánamo-Häftlings im Yemen. Noch so eine erfolgreiche Entlassung…
- Warum erinnert die Truppenverstärkung in Afghanistan so sehr an die „Surge“ Bushs im Irak? Weil der Superpräsi sich das dort abgeguckt hat! Nachdem er dort a) dagegen war und sie b) zum Fehlschlag erklärte. Diesen Fehlschlag will er also jetzt wiederholen – ach nee, nicht ganz: Er hat ja auch gleich einen Abzugstermin festgelegt. Das ist der Unterschied zum Irak – und der, weshalb alles in Afghanistan Erreichte gefährdet ist und die Verstärkung keine Wirkung zeigen wird.
- Ermächtigungs-Verfügung für Obama: Die US-Umweltbehörde hat eine Entscheidung getroffen, die es dem Superpräsi ermöglicht, Umweltmaßnahmen auch ohne Zustimmung des Kongresses anzuweisen. Angeblich sei das zufällig zu Beginn der Kopenhagener Konferenz passiert. (WDR2 Nachrichten)
- Vertreter der Partei der Sklavenhalter (Obamas Partei) beschuldigen Gegner der Krankenversicherungs-„Reform“ des Superpräsi, sie seien wie die Sklavenhalter und die Gegner des Frauenwahlrechts.
- Die Obama-Administration macht eine erstaunliche Entdeckung: Es gibt US-Muslime, die sich radikalisieren und auch noch zu Terroristen werden. Und das über englischsprachige Online-Propaganda. Geht da ein Licht an?

Wie die Araber die Medien, die Israelis und den Westen manipulieren

10. Dezember 2009 at 22:33 | In Medien+Nahost, Palästinenser | 1 Comment
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Dr. Alex Grobman, GM’s Place, 28. Oktober 2009

„Man muss seinen Feind nicht vernichten. Man muss nur seine Bereitschaft zum Kampf vernichten.“
Sun Tzu

Die jüngsten arabischen Krawalle auf dem Tempelberg und in der Altstadt Jerusalems sind Teil des fortgesetzten Krieges gegen Israel. Die Araber setzen eine Reihe psychologischer Techniken zur Demoralisierung der Israelis ein, um sich zu überzeugen, dass ihr Land arabische Ländereien usurpuriert hat, ungerecht und moralisch bankrott ist. Ihr Endziel ist, dass Israel die Idee eines jüdischen Staates aufgibt, den Arabern erlaubt ihr eigenes Land zu gründen und dann die Juden zu beseitigen.

In diesem „Nervenkrieg“ machen die Araber Anleihen bei Revolutionären, darunter Carols Marighella, dem Führer der brasilianischen Guerilla-Organisation ALN. Marighelly drängte seine Anhänger die Massenmedien, Botschaften des Auslands, die UNO, internationale Kommissionen und Repräsentanten des Vatikan zu nutzen, um ihre Lügen und falschen Gerüchte zu verbreiten und damit die Regierung zu diskreditieren. Weiter schufen Terrorakte, Morde, Sabotage und Entführungen ein Milieu der Unsicherheit, Angst und Besorgnis.1

Während der ersten Intifada (Dezember 1987 bis Oktober 1991) manipulierten die Araber die internationale Presse, indem sie der PLO und anderen islamischen politische Gruppen angehörende Personen in deren Medienbüros unterbrachten. Statt diese Verbindungen zu verbergen, nutzten die Araber sie, um deren Attraktivität für ihre Arbeitgeber zu verstärken.2

Persönliche Beziehungen mit Israelis zu entwickeln, die gegen die jüdischen Siedlungen in Judäa und Samaria opponieren, sich mit ihnen in Israel zu treffen und auf Rundreisen durch die Flüchtlingslager mitzunehmen, half die Unterstützung für die Araber zu festigen; es schuf ein Schuldgefühl bei denen, die wenig von der Geschichte des Konflikts wussten.3

Wortbedeutungen sind eine weitere gegen Israel eingesetzte Waffe. Statt die Aufstände als Krawalle zu beschreiben, nannten die Araber sie Demonstrationen. Das steht in Übereinstimmung, behaupten sie, mit ihrem Grundrecht in einer Demokratie, gegen unfaire Regierungspolitik zu protestieren. Was sie nicht sagen: Die Krawalle sind dazu angelegt, den Untergang Israels zu beschleunigen. Nachdem die Araber ständig den Begriff „Demonstration“ benutzen, übernahmen die Mitglieder der Medien ihn als den ihren.

Wenn eine Demonstration gewalttätig wird, nachdem das Militär eingreift, um die Menge zu aufzulösen, behaupten die Araber, sie würden unterdrückt. Oft werfen sie den Israelis vor Gräueltaten zu begehen. Und das, nachdem sie die Armee dazu gebracht haben willkürliche Gewaltakte zu begehen, insbesondere gegen Frauen und Kinder.

Erfundene Schießereien, Proteste, Verhaftungen für die westlichen Medien sind eine weitere Technik, die die Araber nutzen. Das niederländische Fernsehen zeigte einen arabischen Jungen, der von israelischen Soldaten aggressiv festgenommen wurde, während er die Straße entlang ging. Um sicherzustellen, dass das Fernsehteam bemerkte, dass er „unschuldig“ war, schrie er zu ihnen herüber, damit sie dem Geschehen Aufmerksamkeit schenkten.

Eine Untersuchung stellte später fest, dass der Jugendliche bewusst eine Ausgangssperre verletzte, nachdem der das Fernsehteam gesehen hatte. Er wusste, er würde festgenommen werden, dass diese mit Gewalt verbundene Verhaftung aufgezeichnet und gesendet würde, um Israel in Misskredit zu bringen. Das war ein Einzelvorfall, doch die israelischen Geheimdienste machten geltend, dass die Journalisten wussten, wie viel zahlen mussten, damit es Steinwürfe oder eine Demonstration gab. Die Araber instruierten die Journalisten, wann und wo sie stehen mussten, um die besten Aufnahmen zu bekommen.4

Zu Beginn der zweiten Intifada im Jahr 2000 wurde berichtet, dass Mohammed al-dura, ein 12-jähriger Palästinenserjunge, von Israelis im Kreuzfeuer an der Netzarim-Kreuzung im Gazastreifen erschossen wurde, während er von seinem Vater abgeschirmt wurde. Der Vorfall wurde vom Fernsehsender France 2 gefilmt und ausgestrahlt.

Obwohl wenige Amerikaner je von Mohammed al-Dura gehört haben, ist sein Name „für eine Milliarde Menschen in der muslimischen Welt“ zu „einem berühmt-berüchtigten Symbol der Klage gegenüber Israel“ und „ein mächtiges Symbol der völkermörderischen Absichten der Regierung Israels“ geworden.5

Nach Besprechungen mit israelischen Soldaten und Fotografen, die vor Ort waren, und nach Betrachtung des unbearbeiteten Videomaterials aus dem Umfeld des Vorfalls, befand der israelische Physiker Nahum Shahaf, dass die Palästinenser mit Auslands-Journalisten und der UNO zusammenarbeitete, um diese inszenierte Produktion abzusprechen.6

Der Historiker Richard Landes begann den Fall als Mordbeschuldigung zu untersuchen, nachdem er ihn so erlebte: „Ein Jude tötet angeblich kaltblütig ein nichtjüdisches Kind und alle Juden überall sind verantwortlich. Das ist der Anfang einer Welle von Antisemitismus, der buchstäblich das 21. Jahrhundert gekennzeichnet hat und das Ende ist noch nicht in Sicht. Hier spielt der Cyberspace eine entscheidende Rolle.“7

Landes prägte den Begriff „Pallywood“, um das und andere „bösartige Produktionen, die von Palästinensern vor (und oft in Zusammenarbeit mit) westlichen Kamera-Teams inszeniert werden, zu beschreiben, um ihre als Nachrichten verkleidete antiisraelische Propaganda voranzubringen.

Als er Bilder eines anderen angeblichen Vorfalls untersuchte, bemerkte Landes einen Palästinenser mit „Blut“ an der Stirn, angeblich von einer Kopfwunde, der ohne jegliches Zeichen eines Traumas herumlief.8 Nachdem er einem Kollegen übergab, was ein Molotowcocktail zu sein scheint, huscht dieser Palästinenser in die Menge. In der nächsten Einstellung wird er auf eine Bahre gelegt und zu einem wartenden Krankenwagen geschafft, während er seinen Kopf hoch hält, der doch angeblich unter einer Kopfwunde leidet. „Es ist wirklich offensichtlich, dass das vorgetäuscht ist“, schlussfolgert Landes.9

Durch die Explosion am Strand von Gaza am 9. Juni 2006 starben acht Palästinenser und 30 weitere wurden verwundet. Obwohl sehr überzeugende Beweise zeigen, dass sie von palästinensischen Landminen getötet wurden, beschuldigten die Palästinenser Israel. Die Auslandsmedien schlugen sich auf die Seite der Araber. Landes stellte fest: „Und hierin liegt die Tragödie: Der Eifer, mit dem die alles Negative über Israel aufgreifen und der Widerwille, mit dem sie überhaupt etwas Negatives über die Palästinenser verraten, haben die Sicht der Welt auf das, was hier vor sich geht, radikal verzerrt.“10

In seiner Rhetorik behauptete Aristoteles: „Die Menschen haben ausreichend natürlichen Instinkt für das, was wahr ist und kommen im Allgemeinen bei der Wahrheit an.“ Wenn es um die Araber geht, dann müssen viele im Westen und Israel ihren natürlichen Instinkt erst noch in Gebrauch nehmen.“
1. Carlos Marighella: Mini-Manuel of the Urban Guerilla. Toronto, Abraham Guillen Press/Arm the Spirit, 2002, S. 28-32; Maurice Tugwell: Terrorism and Propaganda: Problem and Response, in:Conflict Quarterly, Frühjahr 1986, S 5; Abu Iyad/Eric Rouleau: My Home, My Land: A Narrative of The Palestinian Struggle, New York, Times Books, 1978, S.69, 136-138; Shaul Mishal/Reuben Aharoni: Speaking Stones: Communiqués from the Intifada Underground, Syracuse, New York: Syracuse University Press, 1994.
2. Ron Schleifer: Psychological Warfare in the Intifada, Portland, Oregon: Sussex Academic Press, 2006, S. 94
3. Ebenda, S. 31, 78.
4. Ebenda, S. 21, 48, 95, 97.
5. James Fallows: Who Shot Mohammad al-Dura, Atlantic Monthly, Juni 2003; Nidra Poller: Myth, Fact, and the al-Dura Affair, commentarymagazine.com, September 2005; Doreen Carvajal: The Mysteries and Passions of an Iconic Frame, NYT, 7. Februar 2005; James Fallow: News on the al-Dura front-Israel finding that it was staged, Atlantic Monthly, 2. Oktober 2007; Martin Patience: Dispute rages over al-Durrah, BBC News, 8. November 2007; Gabriel Weimann: Communicating Unreality: Modern Media and the Reconstruction of Reality, Thousand Oaks, California: Sage, 1999.
6. Amnon Lord: Who Killed Muhammad Al-Dura? Blood Libel-Model 2000, Jerusalem Center for Public Affairs, No. 482, 15. Juli 2002.
7. Ruthie Blum Leibowitz: One on One: Framing the Debate, The Jerusalem Post, 27. März 2008.
8. Ebenda.
9. Ebenda
10. Ebenda

Gesucht: die palästinensische „Frieden Jetzt“-Bewegung

9. Dezember 2009 at 18:30 | In Nahost-Konflikt, Palästinenser | Leave a Comment
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Khaled Abu Toameh, Hudson New York, 8. Dezember 2009

Viele Palästinenser, die mit internationalen oder israelischen Organisationen arbeiten, deren Aufgabe ist für Frieden und Miteinander im Nahen Osten zu werben, haben oft Angst oder zögern die Art ihrer Arbeit zu sprechen, obwohl es weit wichtiger ist palästinensische Kinder Miteinander, Frieden und Normalisierung zu lehren als Mahmud Abbas unter Druck zu setzen an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

In der Westbank und dem Gazastreifen wird jedes Reden darüber immer noch mit Verrat und Defätismus in Zusammenhang gebracht. Das Handeln und die Worte der Palästinenserführung haben folgende Botschaft an ihre Bevölkerung geschickt: Jeder Mensch, der über Normalisierung oder Koexistenz mit dem jüdischen Staat nachdenkt, wird streng bestraft.

Durch hartes Durchgreifen gegen die Palästinenser, die für die Normalisierung und Koexistenz mit Israel arbeiten, haben sowohl die palästinensische Autonomiebehörde als auch die Hamas das Aufkommen eines echten Friedenslagers unter den Palästinensern verhindert. Hat irgendjemand jemals von einer authentischen und ernsthaften „palästinensischen Frieden-Jetzt“-Bewegung in der Westbank oder dem Gazastreifen gehört? Wo sind all die amerikanischen, europäischen und lokalen Nichtregierungs-Organisationen, die Steuergelder der USA und Europas nutzen, um für Frieden, Moderatheit und Koexistenz zu werben?

Als Saiten der Freiheit-Orchester nach Hause ins Flüchtlingslager Jenin in der nördlichen Westbank zurückkehrte, wurde seine Dirigentin Wafa Yunis entlassen und ihr Studio-Apartment im Lager versiegelt. Die PA, deren Führer seit mehr als 15 Jahren mit Israel reden, beschuldigten Yunis der „Ausnutzung von Kinder zum Zweck der Normalisierung der Verbindungen zu Israel“.

Während Israel im Verlauf der letzten dreißig Jahre die Bildung zahlreicher Organisationen erlebt hat, die auf die Erreichung von Frieden mit den arabischen Nachbarn des Landes hin arbeiten, ist es in den von der PA kontrollierten Gebieten immer noch ein Tabu über Normalisierung und Koexistenz zwischen Palästinensern und Juden zu reden. Eine palästinensische Frau aus Ramallah, die für eine von der EU finanzierte Gruppe arbeitet, die für die Förderung der friedlichen Koexistenz zwischen den beiden Gemeinschaften arbeitet, sagt, sie habe viele Warnungen von Palästinensern erhalten, dass sie aufhören müsse oder sich Vergeltung aussetze. Ihr Verbrechen, wurde ihr gesagt, sei, dass sie und ihre Gruppe die Normalisierung mit Israel anstrebt.

Diese Frau ist nicht allein. Ein Palästinenser aus Jerusalem, der von einer anderen Gruppe angestellt wurde, um palästinensische Kinder für eine gemeinsame Reise arabischer und israelischer Kinder in die USA anzuwerben, sagt, er habe Todesdrohungen von Vertretern der PA erhalten. Letztendlich war er gezwungen aus Angst um sein Leben die Aufgabe aufzugeben.

Solche Drohungen durch die palästinensische Autonomiebehörde sollte angesichts der Bilanz ihrer Führer diesbezüglich nicht überraschen. Früher in diesem Jahr lösten palästinensische Beamte ein palästinensisches Kinderorchester auf, weil es im Zentrum für Holocaust-Überlebende bei Tel Aviv gespielt hatte.

Und es gibt noch eine Botschaft, eine, die mit dem Holocaust verbunden ist: Indem man die Kinder und ihre Dirigentin für die Vorstellung vor Holocaust-Überlebenden bestraft, verweigert die PA den Palästinensern jede Möglichkeit über diesen etwas zu lernen. Was das angeht, unterscheidet sich die Palästinenserführung in Ramallah nicht von der Hamas-Regierung im Gazastreifen, der heftige Opposition gegen die Einbindung des Holocaust in den lokalen Lehrplan ankündigte.

Im Verlauf der letzten zwei Jahrzehnte haben die PA und die Hamas die Palästinenser bis zu einem Punkt radikalisiert, an dem es sogar schon riskant ist Kinder für eine Vorstellung im Zentrum für Holocaust-Überlebende zu schicken oder palästinensische und israelische Frauen zu gemeinsamen Konferenzen in der Westbank und den Gazastreifen zu bringen. Solche gemeinsamen Konferenzen und Seminare finden gelegentlich statt, aber nur in europäischen Hauptstädte und an Ferienorten in Nordamerika.

Obwohl fast zwei Jahrzehnte seit der Unterzeichnung der Oslo-Vereinbarungen zwischen Israel und der PLO vergangen sind, gibt es in Ramallah oder Gaza Stadt fast keine Erwähnung eines realen Friedenslagers an der Basis. Diejenigen, die wgen des israelisch-arabischen Konflikts so leidenschaftlich sind und gerne ein Ende der Gewalt und des Hasses sehen würden, sollten anfangen nach Wegen zu suchen, das Entstehen eines ernsthaften Friedenslagers in der Westbank und dem Gazastreifen zu suchen – eines, dessen Führer und Mitglieder in der Lage sein würden, sowohl der PA als auch der Hamas die Stirn zu bieten.

7. Dezember – als Amerika noch Amerika war

8. Dezember 2009 at 20:46 | In Terrorismus, USA, die Welt+Islam, die Welt+Nahost | Leave a Comment
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Robert Spencer, Jihad Watch, 7. Dezember 2009

Franklin Delano Roosevelt, 8. Dezember 1941:

Egal wie lange es dauern wird, diese vorsätzliche Invasion abzuwehren. Das amerikanische Volk wird in seiner Rechtschaffenheit einen absoluten Sieg erringen.

Ich glaube, dass ich den Willen des Kongresses und des Volkes interpretiere, wenn ich behaupte, dass wir nicht nur uns selbst bis zum Äußersten verteidigen werden, sondern es sehr deutlich machen, dass diese Form des Verrats uns nie wieder gefährden wird.

Es gibt Feindseligkeiten. Die Tatsache steht außer Frage, dass unser Volk, unser Territorium und unsere Interessen in großer Gefahr sind.

Mit Vertrauen in unsere bewaffneten Kräfte, der unbegrenzten Entschlossenheit unseres Volkes werden wir den unausweichlichen Triumph erreichen. So wahr uns Gott helfe.

„Es gibt Feindseligkeiten. Die Tatsache steht außer Frage, dass unser Volk, unser Territorium und unsere Interessen in großer Gefahr sind.“ Natürlich leben wir in einem anderen Zeitalter. Heute wissen die gelehrten Analysten, dass der Weg, Aggression wirklich zurückzuschlagen, darin besteht vorzugeben, dass es Feindseligkeiten nicht gibt. Um Herzen und Köpfe zu gewinnen. Um Brücken zu bauen. Um zu erklären, dass das Problem viel kleiner und beherrschbarer ist, als es ist.

Inzwischen kämpfen die Jihadisten allerdings weiter.

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