Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (14.-20.09.2014)

14. September 2014 um 21:06 | Veröffentlicht in Israel, Jerusalem, Nahost-Konflikt, Palästinenser, UNO | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 14.09.2014:

Eine Nettigkeit der PA-Zeitung Al-Hayat al-Jadida vom 10. September 2014 (gesehen hier):

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Waffenstillstand? Die Terroristen vom Palästinensischen Islamischen Jihad sind längst wieder kräftig dabei neue Terrortunnel zu graben.

Waffenstillstands-Heckmeck:
Khaled Meschaal: Israel versteht nur Gewalt. (Indirekt) zu verhandeln ohne weiter „Widerstand“ zu üben, sei wie um Almosen zu betteln.

Montag, 15.09.2014:

Wieder zu erwarten: Die verzweifelten PA-Terrorgranden sehen nicht genug Aufmerksamkeit für sich und müssen daher irgendwie die Ursache für alles Grauen wieder Israel zuschieben: Es gäbe keinen ISIS, wenn es die „Besatzung“ „Palästinas“ durch die Juden nicht gäbe, behauptete Nabil Abu Rudeineh. Klar doch.

Dienstag, 16.09.2014:

Friedenspartner? Der PA-„Außenminister“ setzte „die Besatzung“ mit dem Terrorismus des Islamischen Staat gleich.

Ein Imam im Gazastreifen: „Waffen sind unser einziges Mittel zur Gründung des Kalifats.“

Der arabische Terror in Jerusalem wird von vielen Israelis „stille Intifada“ genannt, weil die Behörden so wenig gegen die Randalierer und Terroristen unternehmen. In diese Krawalle sind zunehmend kleine Kinder im Alter bis hinunter zu 9 Jahren verstrickt.

Waffenstillstands-Heckmeck:
– Der UNO-Gesandte Robert Serry sagte, die Parteien hätten eine Vereinbarung erzielt, die sicherstellt, dass die Hamas kein Baumaterial für Terrorismus abzweigen kann.

Mittwoch, 17.09.2014:

Es scheint so, dass die Hamas die Raketenschießer von gestern Abend festgenommen hat.

Soldaten schützten rund 700 Besucher, die während der Nacht das Josefsgrab in Schechem (Nablus) besuchten, um dort zu beten.

Waffenstillstands-Heckmeck:
Trotz des Feuers gestern Abend soll der Waffenstillstand aufrecht erhalten bleiben.
Israel stimmt einem Vorschlag der UNO für einen Mechanismus zum Wiederaufbau des Gazastreifens zu. Die Aufsicht wird die UNO haben; einerseits soll der Wiederaufbau vorangetrieben werden, andererseits sollen Israels Sicherheitsinteressen gewahrt werden.
Tony Blair im Auftrag des Nahost-Quartetts: Eine Verzögerung beim Wiederaufbau des Gazastreifens wird die Waffenruhe gefährden. Es muss also alles wieder ganz schnell gehen (übers Knie gebrochen werden) – der Gazastreifen muss über bloße Reparatur hinaus gehen und substantielle, dauerhafte Veränderungen erhalten, mit der Westbank vereinigt und für die Welt wieder geöffnet werden.

Donnerstag, 18.09.2014:

Friedensförderndes aus dem PA-Fernsehen: Juden sind „die bösartigsten aller Kreaturen“, „barbarische Affen, erbärmliche Schweine“.

Waffenstillstands-Heckmeck:
Die Hamas lässt wissen, dass die indirekten Gespräche mit Israel noch vor am 24. September wieder beginnen werden.

Der friedliche Protest der Friedenspartner

19. September 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in Araber, Jerusalem, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Friedensdemo-Tempelberg

Das Krebsgeschwür des Jihadismus gedeiht in London

19. September 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in die Welt+Islam, Europa+Islam | Hinterlasse einen Kommentar
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Uns wurde erzählt, wenn wir für Wohlstand, Bildung und ein leichteres Leben sorgten, würde der Sumpf des Hasses durch den islamistischen Terror austrocknen, doch wie man in London sieht, scheint das nicht zu stimmen.

Ben Caspit, Jerusalem Post, 25. August 2014 (übersetzt von Cora)

An den britischen Außenminister Philipp Hammond: Ich habe gelesen, was sie schrieben, nachdem sie erfahren haben, dass es sich bei „Jihadi John“, der den amerikanischen Journalisten köpfte, um den in London geborenen, britischen Staatsbürger Majd Abed el-Bary handelt.

Gemäß Ihren Worten, Herr Außenminister, „werden sie früher oder später versuchen, uns in unserem Land anzugreifen“ und sie beschuldigen diese Art von Jihadisten „eines absoluten Verrats an allem, wofür das britische Volk steht“. Und Sie setzen hinzu: „Es ist furchtbar daran zu denken, dass der Täter dieses Verbrechens in Britannien groß geworden ist.“

Sagen Sie mir, Herr Außenminister, leben Sie in Britannien? Und wenn dem so ist, sind Sie taub, blind und dumm? Denn wenn nicht, dann frage ich mich, was Sie so erstaunt und erschreckt. Wenn Sie im Vereinigten Königreich heimisch sind, dann gehen Sie doch mal durch Ihre Nachbarschaft und Viertel, die in den letzten Jahren von den Islamisten übernommen wurden und versuchen Sie zu verstehen, was in diesen Gemeinden in den Moscheen, die dort wie Pilze aus dem Boden schießen, gepredigt wird. Sie wären keineswegs mehr überrascht. Nebenbei, Herr Hammond, versuchen Sie das mal als orthodoxer Juden gekleidet zu tun.

Ich frage mich, ob Sie das überleben würden, und wenn ja, in welchem Zustand.

Ich möchte weder Sie, Herr Außenminister, noch Britannien verspotten. Hier in Israel haben wir großen Respekt vor Britannien, weil seine Führung immer noch zwischen Gut und Böse unterscheiden kann und ich bin mir sicher, dass in einer anonymen Abstimmung David Cameron und Sie beide beim Krieg gegen die Hamas für Israel stimmen würden. Es müsste anonym sein, denn sonst müssten Sie bei ihrer Wählerschaft einen hohen Preis dafür bezahlen.

Wir alle können zählen und kennen die Anzahl der muslimischen Bürger, die es heute im Vereinigten Königreich gibt und wir wissen, wie einflussreich sie sind. Hier in Israel gibt es ganze Reihe standhafte Bewunderer Britanniens, mich eingeschlossen. Wir zählen euch zu den aufgeklärtesten Nationen der Welt. Ihr wart nicht nur ein militärisches und politisches Weltreich, sondern seid nach wie vor für die meisten Kulturschätze, Musik, Theater, Kunst, Innovationen, Humor und Kreativität verantwortlich, die die Menschheit kennt.

Erst vor 2 Monaten traten die Rolling Stones in Tel Aviv auf (es scheint fast 20 Jahre her zu sein) und schafften es, trotz der irrsinnig hohen Eintrittspreise, 50.000 begeisterte Fans in den Yarkon-Park zu holen.

Aber das Vereinigte Königreich hat nicht nur kulturelle Helden, sondern auch ganz normale Helden zu bieten, Herr Außenminister.

Wir werden nie vergessen, dass Britannien das erste und einzige Land war, das aufstand und Hitler in die Augen schaute ohne sich abzuwenden und Hitler, allen Widerständen zum Trotz, bekämpfte und besiegte.

Damals hattet ihr Winston Churchill, einen Anführer der bis heute hoch verehrt wird, vielleicht war er einer eurer besten Anführer. Britannien kannte Stärke, Entschlusskraft, und die Kunst des Überlebens.

Ich frage mich, ob auch Sie diese Charakterzüge haben, Herr Hammond. Ich meine vor allem die Überlebensfähigkeit. Da bin ich mir nicht sicher.

Medizinisch gesprochen gibt es noch Lebenszeichen. Doch wie stehen eure Chancen den islamischen Tsunami zu überleben, eure Kultur, euren Charakter, eure Persönlichkeit zu bewahren? Ich weiß es nicht.

Euer Geist lebt hier und da noch auf. Ein Beispiel: Vor einigen Wochen bedrohten Hamas-Terroristen unseren internationalen Flughafen und verursachten damit derart Panik, dass viele Fluglinien (angeführt von den USA, seltsam genug) ihre Flüge von und nach Israel stornierten. Es dauerte eineinhalb Tage, bis jeder begriffen hatte, dass der Ben Gurion Flughafen der sicherste in der Welt ist.

In dieser Zeit hat sich British Airways dafür entschieden, ihre alte Linie strikt durchzuhalten und weiter zu fliegen; kein Flug kam verspätet oder wurde gar abgesagt. Wir begrüßten das sehr.

Wir besuchen häufig London, Herr Hammond. Nichts schlägt britischen Fußball, nichts gleicht britischer Musik, Theater, Kunst, Humor oder dem britischen Geist.

Doch diese Besuche werden zunehmend unangenehmer. Eure Straßen haben sich verändert. Man muss kein großer Forscher sein, um zu wissen, wie gefährlich das Eindringen des radikalen Islams in die europäischen Hauptstädte ist, wie tyrannisch der Islam sein kann, wie fremd ihm Toleranz, Akzeptanz gegenüber anderen ist oder wie schwer er sich in eine vorhandene Kultur integriert.

Dreißig Minuten im Internet, Herr Außenminister, werden Ihnen die schreckliche Welt aufzeigen, die in Ihren Hinterhöfen gedeiht.

Sie werden religiöse Prediger finden, die vom Hass auf den Westen, auf alles jüdische, alles christliche, auf alles, mit dem sie sich nicht identifizieren, durchdrungen sind.

Sie werden wilden Zorn in den Straßen sehen, Gewalt gegen jeden, der die Freiheit einfordert, so leben zu können, wie er es wünscht. Ich empfehle Ihnen das Video eines angeblich moderaten Muslims, der sein Glaubensbekenntnis einer anscheinend moderaten muslimischen Gemeinde predigt und nachdem sie alle damit fertig waren, sich als „moderate“ Muslime“ zu bezeichnen, fragt er, wer von ihnen das islamische Recht der Bestrafung – in welchem Frauen für Untreue gesteinigt werden – unterstütze, der solle den Arm heben. Alle die hunderte Männer hoben ihren Arm wie ein Mann. Und das sind die Moderaten!

Seit Jahrzehnten erzählt man uns, der islamische Terror wäre das Ergebnis von Unwissenheit und Armut. Gebt ihnen Sozialhilfe, Bildung und eine leichteres Leben und der Sumpf des Hasses wird austrocknen. Doch das stimmt nicht. Die Al-Qaida-Terroristen, die vor 13 Jahren Amerika angriffen, waren Einwanderer, die ein sehr bequemes Leben in der amerikanischen Demokratie hatten. Und ihr britischer Staatsbürger, Herr Hammond, der den amerikanischen Journalisten köpfte, kam aus dem eleganten Maida Vale House und einem Leben mit allem Komfort.

Es ist Hass, Philipp, nichts anderes. Erziehung zum Hass, zum Hass gegen den anderen, zu Intoleranz, zu Blutdurst und Mord. Und hier kommen wir zu unserenm gemeinsamen Interesse, Herr Außenminister.

Sie werden bald – im Guten oder Schlechten – verstehen, dass Israel keine Last für den Westen ist. Israel ist nicht der Knochen im Hals der Muslime. Das Verschwinden Israels würde nichts lösen. Ich denke, das haben Sie längst verstanden. Sie müssen nur dem radikalen Islam zuhören. Er spricht mitunter auch auf Englisch. Er ist genau und deutlich.

Er verkündet und wiederholt sein tatsächliches Ziel: Den Westen auszulöschen. Die Ungläubigen auszulöschen.

Nicht nur in Syrien, Irak oder dem Mittleren Osten, sondern überall.

Man muss keine Landkarte des Extremismus erstellen oder beispielsweise zwischen Hamas und dem Islamischen Staat unterscheiden. Sie sind Arme desselben Kraken. Seit 14 Jahren schießt die Hamas Raketen auf Frauen und Kinder, selbst als sich Israel einseitig aus dem letzten Zentimeter des Gazastreifens zurückgezogen hatte. Warum? Weil sie uns von dort ganz und gar vertreiben wollen. Woher ich das weiß? Sie sagen das tagtäglich und immer wieder ,ausdrücklich.

Warum schweigt die Welt? Eine gute Frage, Herr Hammond.

Sie wissen, dass Ihre eigenen Jihadisten eines Tages zurückkommen werden, nicht wahr? Und dass es an der Zeit ist etwas zu unternehmen, nicht wahr? Etwas zu sagen. Vielleicht wird, wenn das nächste Mal der aufgehetzte Mob in Londons Straßen demonstriert und zum „Tod Israels“ aufgerufen wird, ein mutiger britischer Politiker aufstehen und diesen Leuten die Wahrheit sagen, mit seiner Stimme, in seiner Sprache.

Oder, alternativ, stellen Sie sich vor, Herr Hammond, was passiert wäre, wäre die nächste Generation von Hitlers Mordmaschinerie in ihrem Land aufgewachsen, in Ihrem London?

Der Unterschied (2)

18. September 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in Islam+Islamismus, Nahost, Nahost-Konflikt | 1 Kommentar
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Jude-mathe-Muslim-hintern

Was Palästinenser über den Holocaust denken: „Respekt für Hitler“

18. September 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in Geschichte, Nahost, Palästinenser | 1 Kommentar
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Kanadischer Dokumentarist offenbart simultane Trends von Bestreiten und Unterstützung des Holocaust in Ramallah.

Ari Soffer, IsraelNationalNews, 1. September 2014

Was denken Palästinenser über den Holocaust?

Das ist eine Frage, die der Filmemacher Corey Gil-Shuster zufällig ausgesuchte Menschen in Ramallah, der politischen Hauptstadt der PA.

Die Ergebnisse waren nicht ermutigend.

Die Befragten gaben typischerweise eine von drei Antworten. Einige wussten gar nicht, was das war oder hatten nur eine vage Vorstellung. Die Mehrheit allerdings brachten die – in arabischen Ländern populäre – Behauptung zum Ausdruck, dass der Nazi-Völkermord von den Juden zum Gewinn politischer Zwecke übertrieben wurde, damit sie dasselbe den Arabern antun könnten; oder sie sagten einfach, dass sie unterstützten, was Hitler getan hatte, denn, wie eine lächelnde Frau mitteilte: „Juden sind bösartig.“

Einer der bemerkenswertesten Aspekte der Befragungen bestand nicht so sehr in denen, die ihrer Unterstützung für den Holocaust Ausdruck gaben („Hitler allen Respekt!“, antwortete einer), sondern in denen, die behaupteten sie würden genau dasselbe Level an Brutalität erfahren wie die Juden unter der Verfolgung durch die Nazis – und das selbst während sie einkauften oder frei rauchend in Cafés saßen. Das ist weit entfernt von den Entbehrungen und der Grausamkeit der europäischen Ghettos und Konzentrationslager.

„Wo sind denn die Konzentrationslager und die Gaskammern?“, fragte ein erstaunter Gil Schuster einen Mann, der sagte, die Palästinenser erlitten etwas, „das nahe am Holocaust“ sie und der einen Stand betrieb, der mit Süßigkeiten und Getränken überlief.

Das Video war Teil einer YouTube-Serie namens „Frage einen Israeli, fragen einen Palästinenser“, in dem zufällig ausgewählte Israelis und Palästinenser nach ihren Meinungen und Gefühlen zu einer weiten Bandbreite an Themen befragt werden.

Mauer-Bauer (04)

17. September 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost | Hinterlasse einen Kommentar
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gefunden auf Facebook: Nicht Jerusalem/Israel, sondern Belfast, Nordirland!

Mauer-Belfast

Der Ökumenische Rat der Hass-Kirchen

17. September 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in Christen+Kirchen | 1 Kommentar
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Matan Ascher (direkt vom Autor; eine für das amerikanische Publikum gedachte englische Version findet sich bei Times of Israel blogs)

„Während wir den Tag der palästinensischen Gefangenen begehen, wollen wir unserer Solidarität mit mehr als 5.000 palästinensischen Häftlingen zum Ausdruck bringen, die in israelischen Gefängnissen schmachten.“ So begann im April 2014 der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) seine Äußerung, nachdem Israel die Freilassung von palästinensischen Terroristen abgebrochen hatte.

Viele von uns tendieren dazu zu glauben, dass der globale Antisemitismus eine grundlegende Sache ist, die zur DNA der Feinde Israels gehört. In vielen Fällen ist stimmt das, aber es ist auch wichtig zu verstehen, dass dieser Hass durch mehrere Organisationen für ziemlich lange Zeit verbreitet wurde. Während Israel sich Boykott und Terror entgegen stellt, gibt es kaum jemanden in der Welt, der die Aktionen von dem verfolgt, was möglicherweise als größte anti-israelische religiöse Propaganda-Motor der Welt genannt werden kann – dem ÖRK oder Weltkirchenrat. Wir sprechen von einer Dachorganisation 349 protestantischer, orthodoxer und evangelischer Kirchen in 150 Ländern (zum Beispiel die Evangelische Kirche in Deutschland und die Altkatholische Kirche Österreichs); vom ORK werden insgesamt fast 600 Millionen Christen auf der ganzen Welt repräsentiert. Die Organisation war im Jahr 1948 aus der ökumenischen Bewegung heraus gegründet worden und ist seitdem obsessiv auf den israelisch-palästinensischen Konflikt konzentriert.

Dies spiegelt sich auch in der fast völligen Missachtung für die Ermordung von Christen durch Muslime im Nahen Osten. So wird der ÖRK die Hamas nicht als Terrororganisation bezeichnen; erst im Hinblick auf die Intensivierung des islamischen Staats (früher bekannt als ISIS), hat man dort begonnen sich mit dem Thema des radikalen Islam auseinanderzusetzen.

Während der Militäroperation „Protective Edge“, hat der Rat Israel häufig hart verurteilt und Hamas nur selten erwähnt. ÖRK-Generalsekretär Olav Fykse Tveit sagte: „Wir verurteilen die unterschiedslosen Angriffe des israelischen Militärs auf die Zivilbevölkerung in Gaza, wie wir das absurde und unmoralische Abfeuern von Raketen durch Militante aus dem Gazastreifen auf bewohnte Gebieten in Israel verurteilen.“ Wer sind denn diese Militanten? Doch der vielleicht nervigste Teil ist die Aussage: „Wir müssen die Situation im Gazastreifen angesichts der Besetzung der palästinensischen Gebiete untersuchen.“ Was hat das nun überhaupt mit den Raketen der Hamas zu tun?

Der ÖRK ist zudem eine der wichtigsten Organisationen, die an der BDS-Kampagne gegen Israel beteiligt sind. Im Jahr 2005 hat die Vollversammlung die Entscheidung der Presbyterianischen Kirche der USA (PCUSA) sich von Israel zu trennen unterstützt und sagte, diese Aktion sei „lobenswert“. Während „Protective Edge“ wurde diese Entscheidung bestätigt.

Der Rat arbeitet auf mehreren Ebenen: Die primäre ist die Bereitstellung von Meldungen und Aussagen, die durch ihre Kirchen wieder an mehr als eine halbe Milliarde Gläubigen geht. Seltamerweise wiederholt der ÖRK angesichts eines brennenden Nahen Ostens oft die Behauptung, dass „die israelische Besatzung der palästinensischen Gebiete das Hauptproblem ist, das Instabilität und Unruhe in der Region verursacht“. Eine weitere originelle Methode ist die Verurteilung der christlichen Unterstützer Israels, wenn gesagt wird, dass diese Unterstützer „das Wort Gottes verfälschen“.

In den letzten Jahren hat der ÖRK eine einzigartige Kombination aus Organisationen geschaffen, die in Israel operieren. Eine davon ist das PIEF – das Ökumenische Forum Palästina Israel. Gegründet 2007, setzt sich das PIEF aus palästinensischen christlichen Kirchenführern zusammen, die den religiösen und spirituellen Hintergrund zum Angriff auf Israel liefern. Ihre bekannteste Aktivität ist das im Jahr 2009 veröffentlichte Kairos-Dokument. Darin hieß es unter anderem, dass die Palästinenser auf das Recht auf Rückkehr warten (der die Zerstörung des jüdischen Staates bedeutet) und dass Israel den legitimen palästinensischen Widerstand nutzt, um ihn als Terrorismus zu bezeichnen. Das von der BDS-Bewegung unterstützte Dokument wurde in viele Sprachen übersetzt und in ÖRK-Kirchen auf der ganzen Welt verteilt.

Der ÖRK hat auch versucht, aus dem Inneren des Kongresses heraus gegen Israel zu agieren, indem angesehene Kirchenführer des ÖRK-Gremiums für die Vereinigten Staaten, des 45 Millionen Gläubige vertretenden NCC, im Jahr 2012 einen Brief geschickt bekamen, in dem die Mitglieder des Kongresses forderten die militärische Hilfe für Israel zu reduzieren.

Wie können wir mit ihren Aktivitäten umzugehen? Zuerst sollten wir sie eingestehen und genau beobachten. Wir müssen die örtlichen Kirchen für die Aktionen des Rates zur Verantwortung ziehen. Obwohl der Rat behauptet nicht antisemitisch zu sein, können wir eindeutig sagen, dass seine Worte Beweise für Hass auf Juden liefern. Abschließend denke ich, dass es für diejenigen, die Israel in der Auseinandersetzung mit dem globalen Terrorismus unterstützen, sehr wichtig ist sich zu bemühen und Israel im Umgang mit Einrichtungen wie dem ÖRK (die versuchen Israel schwach zu machen) zu helfen.

Matan Emmanuel Ascher ist Israeli und studiert Jura und Politikwissenschaft an der Bar-Ilan-Universität. Er ist Praktikant am Jerusalem Zentrum für Public Affairs (JCPA) und Leiter des Yuvalim-Projekts der Zionistischen Weltorganisation (WZO) an der BIU.
https://www.facebook.com/matan.asher
auf Twitter: @matanasher

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