Fern sehen - Geschichte

8. Mai 2008 at 21:50 | In Geschichte, Medien+Nahost, Nahost-Konflikt | No Comments
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Heute ist nach jüdischem Kalender der 60. Jahrestag der Gründung Israels. Die Qualitätsmedien haben sich schon vor Wochen eingeschossen und man kann kaum etwas zu sehen/hören/lesen bekommen, das sich nicht zumindest in der Grundhaltung „israelkritisch“ (also israelfeindlich) gibt.

Die heutigen „Dokumentationen“ und Berichte zu „60 Jahre Israel“ unterscheiden sich gewaltig von dem, was zu „40 Jahre Israel“ gesendet und geschrieben wurde; auch von dem, was zum Thema „50 Jahre Israel“ damals aktuell verbreitet wurde, obwohl sich damals schon gewaltig breit gemacht hatte, was heute den allergrößten Teil der Qualitäts-Berichterstattung prägt.

Eine große Ausnahme scheint da der Bayrische Rundfunk zu machen. In seinem Fernsehprogramm der Bayern gibt es umfangreiche Berichte und Dokumentationen zum Themenschwerpunkt „60 Jahre Israel“, die sich nicht auf die oberflächliche „Israelkritik“ beschränken. Vor allem aber wird dort ab dem 19. Juni eine Serie zu sehen sein, die ich 1988 schon im ZDF gesehen und auf Video aufgenommen hatte: „Pillar of Fire“ – eine Geschichte der Juden und des Zionismus ab 1896 bis zur Staatsgründung, dokumentiert von der Israel Broadcasting Authority.

Heute ist es fast schon mutig, diese Dokumentation zu senden, weil sie so überhaupt nicht in die MSM-Sicht und veröffentlichte Meinung passt. Schon, dass die israelische Sicht – nicht die „israelische“ Sicht der „neuen Historiker“, der Uri Avnerys, Mosche Zimmermanns usw. – gesendet wird, ist heutzutage beinahe Sakrileg. Das heißt nicht, dass die Münchener keine kritischen Themen angehen; heute wurde mit dem Thema „Wasser für die Wüste“ durchaus kritisch an Israel herangegangen – nur erschöpfte sich die Kritik nicht in dem Beklagen der Benachteiligung der PalAraber (deren Behauptungen auch nicht unkritisch übernommen werden), sondern setzt sich sachlich mit Problemen auseinander, die Israel sich selbst schafft – und zeigt auch praktikable Lösungsansätze israelischer Wissenschaftler auf, die das Problem in den Griff bekommen können.

Das Programm des Bayrischen Rundfunks liest sich interessant. Und „Pillar of Fire“ sollte Pflicht für jeden sein, der sich mit der Geschichte des Nahen Ostens beschäftigt. Daher hier die Sendedaten, damit nicht jeder sich das komplette pdf-Dokument laden braucht:

19.5., 23:40-0:45 Pillar of Fire –1. Israel – ein Staat entsteht
Die Rückkehr der Juden (1896-1920)

26.5., 23:40-0:45 Pillar of Fire –2. Israel – ein Staat entsteht
Der Traum (1914-1929)

2.6., 23:40-0:45 Pillar of Fire –3. Israel – ein Staat entsteht
Die deutschen Juden – Aufstieg und Niedergang (1919-1936)

9.6., 23.25-0:25 Pillar of Fire –4. Israel – ein Staat entsteht
Wer hat Angst vorm Judenstaat? (1937-1939)

16.6., 23:25-0:30 Pillar of Fire –5. Israel – ein Staat entsteht
Holocaust (1939-1945)

23.6., 23:40-0:40 Pillar of Fire –6. Israel – ein Staat entsteht
Exodus (1945-1947)

30.6., 23:40-0:40 Pillar of Fire –7. Israel – ein Staat entsteht
Wiedergeburt einer Nation (1947-1948 )

Und noch ein kleiner sympathischer Punkt für den BR: Bei welchem Sender hätte sich der Moderator der Nachrichten – selbst spät am Abend, 23.25 Uhr – auf Hebräisch von den Zuschauern verabschiedet - weil Israel 60 wird und die nachfolgende Sendung sich damit beschäfigt?

Einen asymmetrischen Krieg gewinnen

7. Mai 2008 at 22:34 | In Nahost-Konflikt, Terrorismus, Weltpolitik | No Comments
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Melanie Phillips, diary, 11. April 2008

Das Glaubenssystem, dass asymmetrische Kriegsführung, bei der konventionelle Armeen gezwungen werden scheinbar schwächere Terroristen zu bekämpfen, die sich nicht an Regeln halten, nur durch politische statt militärische Mittel gewonnen werden kann und Staaten daher mit Terroristen reden müssen, erzielt derzeit im Westen enorme politische Unterstützung und ist zu einem großen Teil verantwortlich für den Defätismus und das Appeasement, die derzeit die Eliten im Griff haben. Um so erfrischender ist es daher, diese feine Analyse von Generalmajor Yaakov Amidror vom Jerusalem Center for Public Affairs, der diesen Rat der Verzweiflung richtungweisend widerlegt. Ein asymmetrischer Krieg gegen terroristische Aufständische ist sicherlich zu gewinnen, sagt er, vorausgesetzt, dass man gewissen Prinzipien folgt. Unglücklicherweise sind wir derzeit weit davon entfernt, auch in Israel, aber das ist eine andere Frage. Amidror legt sechs Grundbedingungen für den Sieg fest; deren erste ist:

Eine politische Entscheidung den Terrorismus zu besiegen, ausgesprochen ausdrücklich und deutlich an die Sicherheitskräfte und die Bereitschaft die politischen Kosten einer Offensive zu tragen.

Sieg muss allerdings umgedacht werden als „ausreichender Sieg“, der von uns verlangt unsere Vorstellung von Kapitulationszeremonien, Paraden und „Mission erfüllt“-Erklärungen zu überdenken. Statt dessen beinhaltet „ausreichender Sieg“ ein allmähliches Aufhören der Gewalt zu einem Level, mit dem die Menschen leben können:

Der Terror an sich wird nicht vollständig vernichtet, sondern auf einem minimalen Level eingegrenzt, mit ständiger Investition von Energie, um seinen Ausbruch zu verhindern…

Amidror weist mit Spott (und zahlreichen Beispielen) die Annahme von der Hand, dass der Terrorismus niemals durch militärische Mittel besiegt werden kann, sondern nur durch die Veränderung der Haltung der anderen Seite (die treibende Vorstellung von „Friedensprozessen“). Im Gegenteil, sagt er, er kann nur durch militärische Mittel besiegt werden:

Erfolg auf dem Schlachtfeld führte zur Vernichtung der Fähigkeiten des kommunistischen Terrors in Griechenland, ohne dass irgendjemand davon Kenntnis nahm. Dasselbe trifft auf die derzeitige Lage in der Westbank zu. Die derzeitige Ruhe wurde nicht erreicht, weil jemand seine Wahrnehmung von der anderen Seite änderte, sondern weil die IDF und die israelische Sicherheitsbehörde die Handlungsfähigkeit der Terrororganisationen fast völlig beseitigte.

„Ausreichender Sieg kann jedoch nicht erzielt werden – wie Israel unter enormen Kosten im Libanon feststellen musste – wenn die Ziele unklar, widersprüchlich oder einfach falsch sind. Im Libanon, sagt Amidror, war das Ziel zwischen 1985 und 2000 – herbeigeträumt vom Kommandeur vor Ort in Abwesenheit jeglicher Führung von oben (!) – die Erzielung von Ruhe im Norden Israels; das war falsch, weil das Ziel statt dessen darin hätte bestehen müssen die Hisbollah zu zerschlagen.

Am umstrittensten ist seine Feststellung über Verhältnismäßigkeit:

…allgemein gesagt, kann ein kleines Land wie Israel mit Terrorismus und Guerilla-Organisationen nur dann klar kommen, wenn seine Antwort nicht proportional ist und sie auf eine Weise Art ausgeführt wird, die darauf abzielt die andere Seite zu überzeugen, dass auch sie etwas zu verlieren hat. Eine verhältnismäßige Antwort wird Israel in einen Abnutzungskrieg zu ziehen, dessen Regeln von den Terroristen bestimmt wird – und den es verlieren wird.

Am wichtigsten von allen ist jedoch, dass ein asymmetrischer Krieg nur gewonnen werden kann, wenn die Menschen wirklich glauben, dass er gewonnen werden kann:

… die Studie warnt, dass, wenn die USA, Israel oder ihre westlichen Verbündeten fälschlich schlussfolgern, dass sie keine wirkliche militärische Option gegen die terroristischen Aufständischen haben – aus Angst, das diese Konflikte unvermeidbar in einen nicht gewinnbaren Sumpf münden – der Krieg gegen den Terror verloren ist, bevor er voll geführt wird.

In Großbritannien und Europa ist das mit Sicherheit der Fall; und die USA wackeln.

(Nicht nur) Condoleezza Rice bricht das internationale Recht

6. Mai 2008 at 22:04 | In Geschichte, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | No Comments
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Melanie Phillips schreibt in ihrem Blog (diary = Tagebuch) am 5. Mai darüber, was das internationale Recht tatsächlich über die Territorien sagt, die so allgemein als „besetzte Gebiete“ bezeichnet werden. Das wird vermutlich einige „Menschenrechtler“ vor Wut schäumen lassen, aber selbst die werden nicht bestreiten können, dass das internationale Recht hier etwas vorgibt, was ihnen nicht in den Kram passt. Dazu sollte man (wer genug Englisch beherrscht) diese Zusammenfassung lesen. Darin enthalten sind zwei Landkarten: die des Mandatsgebiets Palästinas in seinem ursprünglichen Umfang, wie es vom Völkerbund festgelegt wurde; und die des von Großbritannien eigenmächtig geändert wurde – in das Emirat Transjordanien und das westlich des Jordan gelegenen „Palästina“.

Mit dieser Teilung hatten die Briten das Gebiet, das für eine „enge jüdische Besiedlung“ vorgesehen war, das „auf keine Weise abgegeben oder verliehen werden und unter die Kontrolle einer anderen Macht gegeben werden“ darf.

Die Charta der UNO legt fest, dass die UNO die Bedingungen des Mandats uneingeschränkt und unbegrenzt aufrecht erhält. Das sollte sich aber schon nur noch auf die knapp 23% des Gebietes westlich des Jordan beschränken. In diesem Gebiet hat laut internationalem Recht bis heute jeder Jude das Recht sich überall niederzulassen, so lange damit Rechte eines Besitzers nicht eingeschränkt oder verletzt werden – und bevor die Terroristen-Fans aufschreien: Die „Siedlungen“ wurden allesamt in Folge dieses Rechts (und des weiterhin geltenden ottomanischen Landrechts) auf unbewohntem und unbenutztem Gebiet errichtet! Aufgrund desselben Rechts haben an vielen Stellen die Araber sich aufgemacht und oft erfolgreich versucht sich um diese Siedlungen herum anzusiedeln, wenn sie das für ungefährlich hielten.

Da Juden aufgrund des internationalen Rechts sich überall zwischen Jordan und Mittelmeer niederlassen dürfen – erstens nach den Bedingungen des Mandats und zweitens, weil jedes Land in Verteidigung gegen fortwährendes kriegerisches Handeln an Land festhalten darf, gibt es keinen Grund, diese Siedlungen „illegal“ zu nennen.

Wenn also Leute wie die US-Außenministerin, Tony Blair oder sonstige erleuchtete Schwergewichte der internationalen Politik die Juden zwingen wollen die „Westbank“ (Judäa (!) und Samaria) judenrein zu machen, dann wollen sie internationales Recht brechen.

Sollten die Juden freiwillig auf diese Gebiete verzichten, wäre das etwas ganz anderes. Betonung auf „freiwillig“. Was Frau Rice versucht (oder unsere europäischen Poltik-Genies), ist Erpressung und Zwang. Mal ganz davon abgesehen, dass damit die Realitäten vor Ort so ziemlich gänzlich ignoriert werden.

Persilschein für die Hamas

5. Mai 2008 at 20:40 | In Israel, Medien+Nahost, Palästinenser, Terrorismus, die Welt+Nahost | No Comments
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Caroline Glick, Jerusalem Post, 1. Mai 2008

Eine weitere ganz gewöhnliche Woche ist im südlichen Israel vergangen. Beschossen von Raketen aus Hamastan im Gazastreifen, haben die Einwohner von Sderot, Aschkelon und den nahe gelegenen Städten zugesehen, wie ihre nationalen Führer über Stellvertreter Verhandlungen mit der Hamas führten, um hunderte Terroristen aus israelischen Gefängnissen frei zu lassen und die Waffen-Versorgungslinien der Hamas zu konsolidieren, indem israelische Antiterror-Operationen während einer „Waffenruhe“ eingestellt werden. Zwischen ihren Trips zum örtlichen Bunker sahen sie zu, wie israelische Lastwagen am Morgen Treibstoff und andere Versorgungsgüter an die Hamas lieferten und sie sahen zu, wie die Hamas am Nachmittag den Treibstoff und die Versorgungsgüter in Depots an der Grenze einlagerte. Am Abend sahen sie dann in den Nachrichten Berichte, die die Behauptung der Hamas nachplapperten, dass Israel den Krankenhäusern im Gazastreifen Treibstoff und Zivilisten im Gazastreifen die Grundnahrungsmittel vorenthält.

Mittwochabend versuchten sie in Sderot den Holocaust-Gedenktag zu begehen, wurden aber von einfliegenden Raketen unterbrochen. Die Hamas ihrerseits beging den Holocaust mit einer Dokumentarreihe, in der behauptet wurde, der Völkermord am europäischen Judentum sei ein satanisches jüdisches Komplott, um die jüdische Bevölkerung ihrer Behinderten zu entledigen und die Weltmedien zu manipulieren.

Die Hamas bestimmte die Schlagzeilen dieser Woche mit dem Vorwurf, Israel sei verantwortlich für den Tod einer palästinensischen Frau und vier ihrer Kinder durch eine Explosion in Beit Hanun im Gazastreifen, als die IDF Hamas-Terroristen aus der Luft beschoss. Die IDF unternahm zwei Untersuchungen, die zeigten, dass die Frau und ihre Kinder durch etwas anderes getötet wurden: eine Nachfolge-Explosion, die von den Bomben verursacht wurde, die die Hamas-Terroristen – einer davon war ihr Ehemann – zu dem Zeitpunkt mit sich führten, als die IDF sie beschoss.

Die Vorwürfe der Hamas, dass die IDF vier Kinder und ihre Mutter tötete, wurde von den internationalen wie den israelischen Meiden als Tatsache berichtet. Diese „Tatsache“ wurde erst in Frage gestellt, als die IDF ihre Untersuchungen begann. Weder die örtlichen noch die internationalen Medien fanden, dass die Tatsache, dass die Quelle ihrer Berichte die Hamas war, ein Grund wäre die Richtigkeit ihrer ersten Berichte in Frage zu stellen.

Wenn ihre Sprecher nicht damit beschäftigt sind die Juden der Planung von Völkermord und die Israelis der Ermordung von Müttern und Kindern zu beschuldigen, widmet die Hamas ihre Bemühungen der Beschuldigung, Israel töte kranke Palästinenser, indem es ihnen verwehrt nach Israel zu kommen, um dort kostenlose medizinische Versorgung zu erhalten. Da keine gute Tat der Juden von der UNO unbestraft bleibt, strafte die Weltgesundheits-Organisation (WHO) Israel im letzten Monat ab, weil es mehr als 7.000 Palästinensern aus dem Gazastreifen im Jahr 2007 kostenlose medizinische Versorgung gewährte. Indem sie die Hamas-Propaganda nachplapperte, beschuldigte die WHO Israel, es habe zwischen Oktober 2007 und März 2008 den Tod von 33 kranken Palästinensern verursacht. Sie starben, so die WHO, wegen der herzlosen Weigerung des jüdischen Staates sie in seine Krankenhäuser aufzunehmen.

Der WHO-Bericht enthielt keine Erwähnung der Tatsache, dass die Hamas jetzt die Krankenhäuser und Kliniken im Gazastreifen kontrolliert. Nicht erwähnt wurde die Tatsache, dass Israel keine Verantwortung für die gesundheitliche Versorgung von nicht seinen eigenen Bürgern aus Feindgebiet trägt; oder die Tatsache, dass es keinen Ort auf der Welt gibt, wo solche Versorgung geleistet wird – außer in Israel. Nicht erwähnt wurde, dass die Hamas aus Propagandagründen Güter für die Krankenhäuser abfängt und hortet. Ägypten wurde keine Verantwortung zugewiesen – das ist das zweite Land, das an den Gazastreifen grenzt und das keinerlei palästinensische Patienten ins Land lässt. Der Bericht stellt an keiner Stelle die Glaubwürdigkeit seiner Quellen aus dem Gazastreifen in Frage.

Andrea Levin, Geschäftsführerin des Committee for Accuracy in Middle East Reporting in America (CAMERA) stellte diese Woche in der Jerusalem Post fest, dass es nur der schnellen und detaillierten Antwort israelischer Offizieller bei der Zurückweisung der Vorwürfe der Hamas zu verdanken ist, dass Israel nicht weithin dafür verurteilt wurde kranke Menschen zu ermorden.

Der interessanteste Aspekt dieser Medienberichte besteht darin, dass die Nachrichtenagenturen, die die wilden Vorwürfe der Hamas berichten, zum größten Teil nicht einmal Korrespondenten im Gazastreifen haben. Die Angewohnheit der Hamas westliche Journalisten zu kidnappen – selbst wenn sie pro-Hamas sind – veranlasste die meisten westlichen Medienorgane ihre Korrespondenten vor mehr als einem Jahr aus dem Gazastreifen abzuziehen. Die israelischen Medien hatten keine Korrespondenten mehr vor Ort, seit Israel sich im September 2005 aus dem Streifen zurückzog.

Doch dieselben Medienorgane, die erkannten, dass die Hamas zu radikal ist, als dass man ihnen trauen könnte, sie würden das Leben der Reporter respektieren, lehnen es ab die Wahrheitsliebe der Geschichten der Hamas in Frage zu stellen und sind mehr als bereit diese Stories deutlich über den Punkt professioneller Peinlichkeit hinaus als glaubwürdige Fakten zu betrachten. In der Tat hat kein Medienorgan – weder israelisch noch aus dem Ausland – je gefragt, ob es Sinn macht, die Hamas-Propaganda überhaupt zu bringen. Sie haben sich auf jeden Fall nicht die Mühe gemacht ihr Publikum darüber zu informieren, dass die Quelle ihrer Geschichten eine völkermörderische Terrorgruppe ist, die derzeit einen Raketenfeldzug gegen israelische Zivilisten führt – deren Ziel es ist diese zu terrorisieren und zu töten, nur weil sie Juden sind.

Aber den Medien kann vielleicht vergeben werden, dass sie sich weigern zuzugeben, dass ihre Berichte aus dem Gazastreifen allgemein nicht mehr sind als terroristische Propaganda, denn sie sind bei weitem nicht allein in ihrer Ablehnung der Anerkennung der Bedeutung des Regimes der Hamas. Von Jimmy Carter über die Bush-Administration bis hin zur Regierung Olmert-Livni-Barak lautet der Tagesbefehl: Leugnung.

Carter verteidigt seine Haltung sich mit Hamas-Führern in Syrien und Judäa zu treffen mit der Feststellung, dass die jihadistische, völkermörderische, vom Iran gesponserte Terrorgruppe die palästinensischen Wahlen gewonnen hat. Da die Mehrheit der Palästinenser für die Hamas stimmte und sie immer noch unterstützt, ist die jihadistische, völkermörderische, vom Iran gesponserte Terrorgruppe legitim, argumentiert Carter. Ohne sie kann sicher keine Friedensvereinbarung getroffen werden.

Aber dann klärte die Hamas, kurz nachdem sich ihre Führer mit Carter getroffen haben, dass jeder Handel, den man mit Israel erzielen würde, lediglich eine Taktik im fortgesetzten Krieg zur Vernichtung Israel ist. Also mag es zwar wahr sein, dass ohne die Hamas kein palästinensisch-israelischer Frieden möglich ist, aber es ist absolut wahr, dass mit der Hamas kein palästinensisch-israelischer Friedensschluss möglich ist.

Weit davon entfernt die Notwendigkeit von Verhandlungen mit der Hamas zu demonstrieren, zeigt deren Popularität die Vergeblichkeit einer palästinensischen Gesellschaft eine friedliche Koexistenz abzuschmeicheln, die sich der Vernichtung ihres Nachbarn verschrieben hat. doch so, wie die Medien und Carter es ablehnen die Bedeutung des Terrorregimes der Hamas zu erkennen, lehnt es die Bush-Administration ab die Bedeutung ihres auf breiter öffentlicher Basis stehenden Unterstützung bei den Palästinensern zu erkennen.

In ihren Äußerungen am Dienstag vor dem American Jewish Committee gab Außenministerin Condoleezza Rice zu, dass die palästinensische Gesellschaft heute überwiegend Israels Auslöschung durch Terrorismus unterstützt, als sie sagte: „Zunehmend sind Palästinenser, die von einer Zweistaaten-Lösung sprechen, in meinem Alter. Und ich bin nicht sonderlich alt; aber ich bin älter als die meisten der palästinensischen Bevölkerung.“

Aber dann, nachdem sie zugab, dass die meisten Palästinenser die friedliche Koexistenz mit Israel nicht unterstützen, vertrat sie die Auffassung, dass Israel ihnen mehr Land geben muss, mehr Waffen und mehr Geld, weil, wie sie es sieht, es jetzt and er Zeit für einen palästinensischen Staat ist und die Führer „harte Entscheidungen treffen müssen, mit Vertrauen zum Wohl des Friedens und zum Wohl ihres Volkes“.

Weiter erklärte Rice, dass diese Beschwichtigung erfolgen muss, während man es dem Hamas-Regime im Gazastreifen ermöglicht im Amt zu bleiben. Sie formulierte es so: „Die einzig verantwortliche Politik besteht darin die Hamas zu isolieren und sich gegen ihre Bedrohungen zu verteidigen, bis die Hamas die Wahl trifft den Frieden zu unterstützen.“

Aus der Perspektive von Rice darf nicht nur die Hamas nicht besiegt werden, sondern es wäre unverantwortlich zu versuchen sie zu besiegen. Die einzig „verantwortliche“ Politik wäre für Israel der Hamas zu erlauben weiterhin Waffen anzuhäufen und ihre Armee aufzubauen, während man versucht eine Waffenruhe mit ihr zu erreichen. Und dann muss Israel, was Rice betrifft, seine Antiterror-Operationen in Judäa und Samaria einschränken, dortige israelische Gemeinden und die in den Jerusalemer Stadtteilen aus der Zeit nach 1967 austrocknen und von den USA ausgebildeten und bewaffneten Fatah-Milizen (die ebenfalls den Terror unterstützen) erlauben zu tausenden in palästinensischen Städten und Gemeinden stationiert zu werden. Dies, so glaubt sie, ist der beste Weg die Hamas dazu zu bringen, sich in eine friedfertige politische Partei zu verwandeln, die mit den Juden in Frieden leben will.

Was Israel angeht, so stimmt die Regierung Olmert-Livni-Barak eindeutig mit Rice überein, denn sie folgt deren Politik.

Am Mittwoch lehnte es Premierminister Ehud Olmert ab bei einem Treffen des Sicherheitskabinetts die Beteiligung seiner Regierung an Waffenstillstands-Verhandlungen mit der Hamas zu kommentieren. Als er vom Minister für innere Sicherheit Avi Dichter über seine offensichtliche Entscheidung der Hamas mit ihrer vom Iran ausgebildeten und bewaffneten Terrorarmee zu erlauben im Gazastreifen das Kommando zu behalten, sagte Olmert einfach, dass es in angemessen sei solche Dinge zu diskutieren.

Am Donnerstag berichtete die Jerusalem Post, dass die Regierung wegen des vorgeschlagenen Waffenstillstandsabkommens mit der Hamas begeistert ist und seltsamerweise behauptet, dass dies den Weg für eine zweite, damit nicht zusammenhängende Vereinbarung bereiten könnte, bei der Israel die Geisel Gilad Shalit aus der Gefangenschaft bei der Hamas auslösen kann, indem man hunderter Terroristen frei lässt.

Außerdem behauptet die Regierung triumphierend, dass die Hamas zugestimmt habe, dass Fatah-Streitkräftean der internationalen Grenze zu Ägypten stationiert werden. Aber da sowohl die Hamas wie auch die Fatah sich eines fast ungehinderten Zuflusses an Waffen durch diese Grenze erfreuten, als die Fatah dafür verantwortlich war, ist es alles andere als klar, warum das eine positive Entwicklung sein sollte.

Die einfachen Wahrheiten, die die Medien, Jimmy Carter, die Bush-Administration und die Regierung Olmert-Livni-Barak alles nicht bereit sind zuzugeben, sind die, dass die Hamas eine völkermörderische Terrorgruppe ist, die sich der Vernichtung Israels verschworen hat und dass sie den Willen der Mehrheit der Palästinenser repräsentiert, die sie 2006 ins Amt wählten und sie heute weiter unterstützen.

Diese einfache Wirklichkeit demonstriert, dass es für Israel und die internationale Gemeinschaft nur eine verantwortliche Politik gibt, die es zu unterstützen gilt, wenn sie wirklich an Frieden zwischen Israel und den Palästinensern interessiert sind. Diese Politik besteht darin, dass Israel die Terrorarmee der Hamas im Gazastreifen platt macht und ihre Regierung stürzt. Nur wenn sie gezwungen werden einen echten Preis für ihrer Unterstützung von Terror und Jihad zu zahlen – statt sie mit weiteren Übergaben von Land durch Israel zu belohnen – werden die Palästinenser gezwungen werden diese Unterstützung zu überdenken. Nur wenn sie begreifen, dass Terror sie ins Nichts führt – statt überall hin, wohin sie wollen – werden die Palästinenser gezwungen sein Israel als unabänderliche Realität zu akzeptieren, mit der sie in Frieden leben müssen.

Dichters Verurteilung der Pro-Hamas-Politik seiner Regierung am Mittwoch war nicht das erste Mal, dass der Einwohner von Aschkelon und ehemalige Kopf des Shin Bet darlegte, dass die Politik der Regierung Olmert-Livni-Barak für das Land gefährlich ist. Dichter könnte zusammen mit dem Verkehrsminister und ehemaligen Verteidigungsminister Schaul Mofaz – der die Regierungspolitik gleichermaßen als gefährlich kritisiert hat – die jetzige Situation beenden, wenn die beiden den Mut hätten entsprechend ihrer Überzeugungen zu handeln. Würden sie sich mit acht ihrer Kolelgen aus der Kadima-Fraktion der Knesset zusammentun und die Regierung verlassen, würden sie Neuwahlen herbeiführen.

Bisher aber haben sie es abgelehnt zu handeln. Bis sie es tun, ermöglichen es Dichter, Mofaz und ihre Kollegen Olmert, Außenministerin Tzipi Livni und Verteidigungsminister Ehud Barak weiterhin das Leben von Hunderttausenden von Israelis mit ihrem Getöse und Appeasement der Hamas zu gefährden. Bis sie es tun sind sie genauso wie die Medien, Carter, die Bush-Administration und ihre Regierungskollegen schuldig, der Hamas einen Persilschein auszustellen und sie zu schützen – zum Schaden ihres eigenen Landes und des Friedens.

Wochenend-Schaschlik

4. Mai 2008 at 20:52 | In kurz notiert | No Comments

Dass die UNO ein korrupter Bazar der Tyrannen und Diktaturen ist, sollte inzwischen jeder wissen, den es interessiert – es interessiert leider nur die wenigsten. Aber immer wieder wird anhand der Personalien deutlich, vor allem denen des UNO-Menschenrechtsrats und seines Vorgängers. So auch gerade jetzt erst wieder mit der Bestellung von Jean Ziegler zum Sonderberater. Azure hat ein ausführliches Porträt des Mannes online gestellt. Darin steht u.a., dass er in seinem linken Extremismus so weit ging, dass die französischen Kommunisten (die ja dem stalinistischen Moskau nun nicht gerade fern standen) ihn rauswarfen! Sein Extremismus und sein Eintreten für die schlimmsten Diktatoren der Welt haben ihn nicht gerade zum Positiven verändert. Es hat eine ganze Reihe von erfolgreichen Verleumdungsklagen gegen den Mann gegeben, an denen er heute noch zahlt. Trotzdem wurde er von der Schweiz aufgestellt, intensiv beworben und von der UNO zum Musterknaben erklärt. Herzlichen Glückwunsch, Idiotentruppe!

Klare Prioritäten setzt der Außenminister von Kuwait. Nicht, dass Terror allgemein schlecht wäre, nein, nur der gegen andere Muslime. Er hatte eine Frage an die Selbmord-Bombenschicker im Irak: „Warum ruft ihr nicht zur Befreiung Palästinas auf und tötet Israelis, statt die Ermordung unschuldiger Muslime zu fordern?“ Hoch lebe die reine Lehre!

Die Fatah in der „Westbank“ hat einen „Kollaborateur“ zum Tod durch Erschießungskommando verurteilen lassen. So viel zur „Mäßigung“ dieser Terrortruppe. Ein Kanadier hat seiner Regierung einen Brief geschrieben, in der er auseinandersetzt, wie man den Todeskandidaten zu sehen hat: „Saads Verbrechen war zu tun, was die PA selbst hätte tun müssen – Terror bekämpfen, insbesondere dadurch, dass Israel über die Anwesenheit einer Gruppe bewaffneter Terroristen informiert wurde. Herr Saad ist ein Polizist, der half ziviles Leben vor Kriminellen zu schützen; diese Tat sollte von der PA nicht als Verrat angesehen werden, der den Tod verdient.“ – Genau.

Einer der schlimmsten Drecksäcke der englischen Politik ist abgewählt worden: Ken Livingstone, bisher Bürgermeister von Groß-London, hat gegen Boris Johnson verloren. Jetzt kann er sich – wie sein Antizionismus-/Islamistenfreund-Kumpel George Galloway vollberuflich der Hetze gegen den Westen und die Juden widmen. Geld wird er damit genug verdienen können, vor allem bei der von ihm mit erzeugten Stimmung in Großbritannien.

Dass dem Teheran-Adolf keine Lüge zu platt ist, sollte inzwischen auch klar sein. Die neueste besteht darin, dass die Namen der rund 3000 Todesopfer des 11. September nie veröffentlicht wurden. Er hat anscheinend nie jemanden gehabt, der den Erinnerungsfeiern zuhörte, als genau diese Namen verlesen wurden.
Gleichzeitig beschwert sich die Al-Qaida in Person von Ayman al-Zawahiri, dass sie sehr wohl die Anschläge ausgeführt habe, was ihnen Mahmud AchmachmirdenJihad absprach. Die Verschwörungstheoretiker werden dieses erneute Geständnis sicherlich ignorieren. (Alles nicht mehr ganz frisch, bin aber von der Achse des Guten jetzt erst drauf hingewiesen worden.)

Unsere geniale Entwicklungshilfe-Ministerin, die Rote Heide (HWZ, Heidemarie Wieczorek-Zeul) hat Geld zu viel, wie es scheint. Sie hat eine Soforthilfe von 20 Millionen Euro für die Sicherstellung der Versorgung des Gazastreifens zugesagt – die an die Terroristen gehen werden. Es wäre vielleicht sinnvoller, das Geld in bauliche Sicherheitsmaßnahmen an den Grenzübergängen zu stecken, damit die vor den Angriffen der Terroristen sicherer werden und von Israel nicht immer wieder geschlossen werden müssen!

Der Autor legt in einem ersten Teil die Wurzeln seiner jüdischen Identität frei.“ Wo das gleich am Anfang eines Textes steht, steckt vermutlich etwas drin, was sich als „mutig“ und „unkonventionell“ erweisen soll, aber doch nur der üblen Form des Mainstreams entspricht. Und so kommt es denn auch: „…für diejenigen, die lesen können und noch nicht völlig im imperialistischen Sumpf der USA ersoffen sind…“ „Inhaltsgewaltig“ soll das Buch sein. Und auf Hillel, den Anführer des jüdischen Aufstands gegen die Römer aus dem Jahr 70 unserer Zeitrechnung beruft sich der Autor und zitiert doch eine Lüge – dass Ben Gurion die Araber aus dem Mandat Palästina zwangsumsiedeln wollte, schon vor der Schoah (es gibt Myriaden von Belegen, dass das nicht stimmt). Es fehlt nicht an maximierenden Begriffen zur Beschreibung des Buches von einem, der sein Jude sein immer wieder maximal herausstellen muss, um Israel zu verunglimpfen und den Terroristen das Wort zu reden – aber was soll Lord Grünhelmchen anderes machen, wenn er sich in der deutschen Medienlandschaft weiter im Vordergrund halten will? Da muss er einfach alles hervorziehen, was die Verunglimpfungen von Opfern terroristischer Völkermordversuche bedient.

Der Begriff der naqba (Katastrophe) wird heute in der Regel mit dem Entstehen des Staates Israel 1948 verbunden. Steven Plaut hat ein wenig in der Geschichte gegraben und festgestellt, dass naqba schon einmal in die Historie des Nahen Ostens eingeführt wurde: 1920, als die Franzosen und Briten den Nahen Osten unter sich aufteilten, waren die Araber in Syrien/Libanon und „Palästina“ (dem vollständigen Mandatsgebiet) empört, dass man eine Grenze mitten durch sie zog. Sie betrachteten sich insgesamt als Syrer und wollten diese Einheit auf keinen Fall aufgeben. Den sich daraus ergebenden Aufstand schlugen die alliierten Besatzungsmächte nieder. Das nannten die Araber al-naqba – die Katastrophe. Die heute als Palästinenser geführten Araber hatten keine Juden, die sie für diese Katastrophe verantwortlich machen konnten. Sie strebten keinen „palästinensischen“ Staat an, im Gegenteil: Sie wollten Teil eines anderen Gebildes bleiben. Womit eigentlich bewiesen wäre, dass ein palästinensisches Volk nicht existierte. Von wegen „historisches Palästina“ und der ganze weitere verlogene Quatsch!

Zitate!

4. Mai 2008 at 20:50 | In Zitate | No Comments

Die Vernichtungsabsichten der Mullahs gegenüber Israel mit einer solchen hemdsärmeligen und im Übrigen höchst umstrittenen Beweisführung dementieren zu wollen, ist je nach Intention dieser Übung entweder grenzenlos naiv, eine dreiste Verharmlosung oder gleich die bekennende Solidarisierung mit dem Terrorregime in Teheran – wobei alle drei Möglichkeiten letztlich auf das Gleiche hinauslaufen.
Lizas Welt, 22.04.08 in einer kleinen publizistischen Vernichtung von Katajun Amirpur, über die es dort heißt: Man kann es nicht einmal mehr Appeasement nennen, was die promovierte Koranexegetin betreibt – es ist eine Form von Kollaboration [mit dem Mullah-Regime].

Die Medien des Westens steuern den Wagen auf der Straße in die Scharia.
Bruce Bawer, zitiert von Melanie Phillips, 27.04.08, über die Kapitulation Europas gegenüber dem Islam. Er fährt fort:
So ist das in dieser auf den Kopf gestellten, gar nicht so mutigen Welt der Medien: Diejenigen, die, sollten sie die Macht bekommen, die Ungläubigen unterwerfen, Frauen unterdrücken und Apostaten und Homosexuelle exekutieren, sind „moderat“ (heutzutage ist ein Moderater offensichtlich jeder, der nicht gerade Sprengstoff an seinen Körper gebunden hat), während diejenigen, die das Kind beim rechten Namen zu nennen wagen, „islamophob“ sind.

Frieden wird nicht geschaffen, indem man sich einfach dafür entscheidet Vertrauen zu anderen Leuten zu haben – das man haben sollte – sondern indem man vernünftige Maßnahmen für den Fall trifft, dass dieses Vertrauen nicht belohnt wird, damit das Endergebnis dann keine furchtbare Katastrophe wird.
Calev ben-David, Jerusalem Post, 24.04.08

Mit derlei Kampffloskeln beweisen die Vertreter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nur eines: dass sie in der Lage sind, ihr Machtinteresse, das sie fälschlicherweise als Gemeinwohl ausgeben, mit den Mitteln der politischen Kampagne durchzusetzen und die Ziele anderer übel zu beleumunden. Sie bezeugen ein seltsames Verständnis von Presse- und Meinungsfreiheit. Die nämlich gibt es nach ihrem Dafürhalten offenbar nur durch sie allein.
Michael Hanfeld, FAZ, 29.04.08 in „Inseln der Wahrheit“ (über die öffentlich-rechtlichen Medienanstalten)

Wenn er sich nur selbst töten würde, wär es ja okay…
Gideon Böss, 29.04.08 über die Berichterstattung zu einem deutschen potenziellen Selbstmord-Attentäter aus dem Saarland.

Werden Amerika und der Westen von der Scharia-konformen Wirtschaft eines Karawanen-Räubers des siebten Jahrhunderts beherrscht werden?
Wafa Sultan, zitiet in: Sons of Apes and Pigs, 30.04.08

In der Tat liegt ein großer Teil der Verantwortung für diese sechs Jahrzehnte des Konflikts bei der westlichen Welt, die sich seit 1921 entschieden hat die arabische Gewalt zu beschwichtigen, während sie wegen der jüdischen Krokodilstränen vergießt. Aber die Zukunft Israels ist die Zukunft des Westens. Wenn die Front in Israel zusammenbricht, wird der Westen als nächstes dran sein.
Melanie Phillips, Spectator, 03.05.08; und weiter:
Angesichts des derzeitigen Appeasements gegenüber dem Islam könnte der Westen allerdings auf jeden Fall unter gehen. In Israel weiß man wenigstens, dass man ums Überleben kämpfen muss.
(Na ja, viele wissen es, viele aber auch nicht mehr.)

Andere Begriffe, wie „Islamo-Faschismus“, sind ebenfalls tabu, denn sie sind „für viele Muslime beleidigend“.
Haben die sie noch alle?
Die tun so, als würden sich, wenn Condi Rice versehentlich das Wort „Jihad“ rausrutscht, tausende junger Muslime aufmachen, die sonst nicht das geringste Interesse daran gezeigt hätten und sich Sprengstoff umschnallten und Loblieder auf Osama bin Laden singen!

New York Post, zitiert von Robert Spencer, Jihad Watch, 01.05.08

Wenn dich jemand vernichten will und du nicht vernichtet werden willst, dann gibt es nicht viel Raum für Kompromisse.
Henryk M. Broder zitierte jemanden, den er nicht nennt; Die Achse des Guten, 20.04.08

Von Oslo die Nase voll

3. Mai 2008 at 22:40 | In Friedensinitiativen, Israel, Nahost-Konflikt | No Comments
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Nissan Ratzlav-Katz, 20.04.2008

Als sie Israel zwangen sich an Oslo zu binden, versicherten die israelischen Politiker uns, dass Arafat Frieden anstreben würde.
Aber sie lagen falsch.

Als sie Israel zwangen sich an Oslo zu binden, versicherten uns die israelischen Politiker, dass die Hamas eine größere Bedrohung für die PLO als für Israel sei.
Aber sie lagen falsch.

Als sie Israel zwangen sich an Oslo zu binden, versicherten uns die israelischen Politiker, dass Arafat die Hamas und den Islamischen Jihad „ohne Obersten Gerichtshof und B’Tselem“ bekämpfen würde (Rabins unsterbliche Worte).
Aber sie lagen falsch.

Als sie Israel zwangen sich an Oslo zu binden, versicherten uns die israelischen Politiker, dass der Terror zurückgehen würde.
Aber sie lagen falsch.

Als sie Israel zwangen sich an Oslo zu binden, versicherten uns die israelischen Politiker, dass die Feindseligkeit gegenüber den Juden in den arabischen und westlichen Medien zurückgehen würde.
Aber sie lagen falsch.

Als sie Israel zwangen sich an Oslo zu binden, versicherten uns die israelischen Politiker, dass der Handel zwischen Israel und den arabischen Ländern gedeihen würde.
Aber sie lagen falsch.

Als sie Israel zwangen sich an Oslo zu binden, versicherten uns die israelischen Politiker, dass die PLO strategisch mit den Israelischen Verteidigungskräften zusammenarbeiten würde.
Aber sie lagen falsch.

Als sie Israel zwangen sich an Oslo zu binden, versicherten uns die israelischen Politiker, dass es eine wirtschaftliche Friedensdividende geben würde.
Aber sie lagen falsch.

Als sie Israel zwangen sich an Oslo zu binden, versicherten uns die israelischen Politiker, dass die israelischen Araber infolge des „Friedensprozesses“ zunehmende Mäßigung zeigen würden.
Aber sie lagen falsch.

Als sie Israel zwangen sich an Oslo zu binden, versicherten uns die israelischen Politiker, dass die Hamas und der Islamische Jihad von der PLO verfolgt und unterdrückt würden
Aber sie lagen falsch.

Als sie Israel zwangen sich an Oslo zu binden, versicherten uns die israelischen Politiker, dass die Waffen der PLO nie wieder gegen Juden benutzt würden.
Aber sie lagen falsch.

Als sie Israel zwangen sich an Oslo zu binden, versicherten uns die israelischen Politiker, dass die PLO-Führung in Begriffen des Friedens mit den Juden reden würde.
Aber sie lagen falsch.

Als sie Israel zwangen sich an Oslo zu binden, versicherten uns die israelischen Politiker, dass die PLO den Antisemitismus verurteilen und zurückweisen würde.
Aber sie lagen falsch.

Als sie Israel zwangen sich an Oslo zu binden, versicherten uns die israelischen Politiker, dass die PLO zur Normalisierung und friedlichem täglichen Handel zwischen Arabern und Juden ermutigen würde.
Aber sie lagen falsch.

Als sie Israel zwangen sich an Oslo zu binden, versicherten uns die israelischen Politiker, dass die Palästinensische Autonomiebehörde gezwungen sein würde all ihre Energie auf die Lösung innenpolitischer sozialer und wirtschaftlicher Probleme zu konzentrieren.
Was lagen die falsch.

Als sie Israel zwangen sich an Oslo zu binden, versicherten uns die israelischen Politiker, dass die Palästinensische Autonomiebehörde so viele interne Probleme haben würde, dass sie nicht Zeit oder Möglichkeit hätte Konfrontationen mit Israel zu verfolgen.
Gott, was lagen die falsch.

Als sie Israel zwangen sich an Oslo zu binden, versicherten uns die israelischen Politiker, dass die USA Israel den Rücken stärken würden, wenn die PLO sich ihren Verpflichtungen entziehen oder Doppelzüngigkeit zeigen würde.
Was für Witz, wie sehr daneben lagen.

Als sie Israel zwangen sich an Oslo zu binden, versicherten uns die israelischen Politiker, dass die USA aufhören würden Israel unter Druck zu setzen, seine Sicherheit und grundlegenden Interessen zu gefährden.
Da lagen sie so was von daneben.

Als sie Israel zwangen sich an Oslo zu binden, versicherten uns die israelischen Politiker, dass die Europäer losstürmen würden, um Israel zu unterstützen
Aber sie lagen falsch.

Als sie Israel zwangen sich an Oslo zu binden, versicherten uns die israelischen Politiker, dass die Japaner und die Saudis Geld in regionale Investitionsprojekte kippen würden, einschließlich solchen in Israel.
Aber sie waren überrascht, als sie feststellten, dass sie falsch lagen.

Als sie Israel zwangen sich an Oslo zu binden, versicherten uns die israelischen Politiker, dass die Ägypter alle Animositäten gegenüber Israel, dem Zionismus und den Juden ablegen würden.
Aber sie lagen daneben.

Als sie Israel zwangen sich an Oslo zu binden, versicherten uns die israelischen Politiker, dass die nicht arabischen muslimischen Staaten Freundschaft für Israel ausströmen würden.
Aber sie lagen daneben.

Als sie Israel zwangen sich an Oslo zu binden, versicherten uns die israelischen Politiker, dass die militärischen Ausgaben der arabischen Militärs bedeutend fallen würden.
Aber sie lagen daneben.

Als sie Israel zwangen sich an Oslo zu binden, versicherten uns die israelischen Politiker, dass die verbalen Drohungen der Araber gegen Israel enden würden.
Aber sie lagen daneben.

Als sie Israel zwangen sich an Oslo zu binden, versicherten uns die israelischen Politiker, dass die naziartige Propaganda in den arabischen Staaten enden würde.
Aber sie lagen daneben.

Als sie Israel zwangen sich an Oslo zu binden, versicherten uns die israelischen Politiker, dass die israelische Linke den Rückzug aus dem Oslo-Experiment anführen würde, sollte es nicht funktionieren.
Aber sie lagen daneben.

Als sie Israel zwangen sich an Oslo zu binden, versicherten uns die israelischen Politiker, dass die Palästinensischen Autonomiebehörde sich nicht einmal ansatzweise wie die Kleptokratien der Dritten Welt verhalten würde, wenn ihr die Macht übergeben wird.
Aber sie lagen daneben.

Als sie Israel zwangen sich an Oslo zu binden, versicherten uns die israelischen Politiker, dass die Juden, die in muslimischen Ländern bleiben, erleben würden, dass sie dramatisch besser behandelt würden.
Aber sie lagen daneben.

Als sie Israel zwangen sich an Oslo zu binden, versicherten uns die israelischen Politiker, dass Liberale und Linke in der ganzen Welt Israel dafür danken würden, dass es für den Frieden Risiken eingeht und mit guten Willen und Unterstützung herbeistürzen würden.
Aber sie lagen daneben.

Als sie Israel zwangen sich an Oslo zu binden, versicherten uns die israelischen Politiker, dass die Mehrheit der Palästinenser alle Gewalt und allen Terror verurteilen würden.
Aber sie lagen falsch.

Als sie Israel zwangen sich an Oslo zu binden, versicherten uns die israelischen Politiker, dass die israelischen Araber Mäßigung und zunehmende Loyalität dem Staat Israel gegenüber zeigen würden.
Aber sie lagen daneben.

Als sie Israel zwangen sich an Oslo zu binden, versicherten uns die israelischen Politiker, dass palästinensische Sprechchöre von „Tod den Juden“ und „Massakriert die Juden“ enden würden.
Aber sie lagen daneben.

Es reicht. Oslo hat das Sterben zurückgebracht.

Jeder dieser Einschätzungsfehler hätte wohl in einem normalen Land ausgereicht, die Karriere eines Politikers zu beenden, möglicherweise wäre er genug gewesen, diesen Politiker/diese Politikerin anzuklagen und ins Gefängnis zu bringen. Aber in Israel? Die Politiker bereiten sich auf Verhandlungen über den saudischen Plan vor und bereiten neue einseitige Abzüge aus Judäa und Samaria vor.

Es reicht.

Stoff für’s Hirn

3. Mai 2008 at 22:26 | In Lesen! | No Comments

Auf Lizas Welt steht ein Denkstück über die Versuche der unsäglichen Katajun Amirpur die Terror-Mullahs und ihren Zauberlehrling Mahmud „Adolf“ Ahmadinedschad reinzuwaschen. Mit „Alle Mullah außer Vati“ hat er eine kleine publizistische Vernichtung der Trulla geschafft.

Gleich hinterhergeschoben noch ein weiterer Text aus derselben Quelle: „Die Sorgen der Israelkritiker“ setzt sich mit dem Schwachsinn auseinander, den deutsche Intellektuelle (mal wieder) anlässlich des 60. Jahrestages der Gründung Israels als Manifest verbrochen hatten.

Freislers Erben“ titelt Band of Brothers die Abrechnung mit dem „Volkstribunal“ zum Libanonkrieg von 2006 in Brüssel. Die Anmaßungen dieser selbst ernannten Richter, Staatsanwälte und Henker in einer Truppe, die man wirklich nur als einen Affentanz aufführende, selbstgerechte Vollidioten bezeichnen kann – was leider nicht verhindert, dass reichlich noch Beklopptere gibt, die diese Irren für voll nehmen.

Krieg ist keine Antwort“ (oder Lösung) heißt es immer so schön. Dass das Motto von den Quäkern stammt, weiß wohl kaum einer, so eingefleischt ist es bei der „Friedens“-Bewegung. Was statt dessen die Lösung sein soll, kann man auch bei ihnen nachlesen. Das Dumme ist nur, dass es dazu ein Gegenüber braucht, das bestimmte Voraussetzungen liefert. Sind diese nicht gegeben, ist „Krieg ist keine Lösung“ ein Rohrkrepierer, der denjenigen, der andere Lösungen verfolgenden in die Hölle schickt. Wie das aussieht, wieso das so ist, hat Richard Landes in seiner Einleitung zum Kommentar eines Artikels aus der Jerusalem Post ausführlich erläutert (Link in Englisch).

Wer immer nicht weiß, weshalb die Hamas kein Verhandlungspartner sein kann, sondern mit allen Mitteln bekämpft werden muss, der sollte ich die Auszüge eines Interviews mit dem Hamas-„Kultus“-Minister Atallah Abu Al-Subh durchlesen, das auf hagalil.com zu finden ist. Es ist immer sehr „erfreulich“ zu erfahren, dass die große Wahrheit über die Juden in den „Protokollen der Weisen von Zion“ steht…

Unsere mit Zwangsgeldern finanzierten Qualitätsmedien sind der Hort der Wahrheit und Weisheit. Es gibt keine besseren Medienanstalten als sie. Wollen sie uns jedenfalls Glauben machen. Was wirklich davon zu halten ist – nämlich gar nichts! – findet sich gleich an vier Stellen: in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, über deren erbitterte Beschwerde über die ARD sich Hotel Villa de Art kommentierend (mit einem herrlichen Zitat aus der FAZ) berichtet und gleich einen Text über die mehr als zweifelhafte Arbeitsweise der ARD in der Volksrepublik China hinterherschiebt; dann gibt es noch in Zettels Raum ein Beispiel für eine ziemlich idiotische „Bildungsoffensive“ (meine Wortwahl, die ARD nannte das „Themenwoche“) für Senioren in der ARD. Wünsche angenehmes Kotzen über die Zwangsgebühren-Anstalten von der ARD.

Was sind Alibi-Juden? Zum Beispiel die jüdischen Idioten, deren „Never Again!“ dem „palästinensischen Holocaust“ gilt, der ja noch gar nicht statt gefunden hat – wie kann da „nie wieder“ gefordert werden? Aber das ficht die Norman Finkelsteins und Ilan Pappés nicht an und sie fühlen sich mehr als wohl in Gesellschaft der Israel-Verleumder und Völkermord-Fantasten.

Eine kleine Kunde im Internationalen Recht schreibt Beer7 bei den Freunden der offenen Gesellschaft den „Menschenrechtlern“ ins Stammbuch, die mal wieder hetzen, Israel würde das internationale Recht und die Genfer Konventionen verletzten, weil es den Terroristen nicht genug Material für deren Terrorkampf liefert.

Die Sauereien der UNO in Sachen Gazastreifen-Problematik wird von Band of Brothers recht ausführlich und klar beschrieben.

Die taz ist sich nie zu schade Idioten und Lügenpropagandisten ein Forum gegen Israel und die USA zu bieten. Und so führte eines ihrer weiblichen Tastaturnutzerwunder ein Interview mit Psychiater aus Gaza, der natürlich nichts Besseres zu schwätzen weiß, als dass die Hamas aus purer Verzweiflung handelt, nichts mit der Verweigerung der Treibstoff-Annahme („Streik“) zu tun hat und Ägypten ein reiner Befehlsempfänger des „fundamentalistischen Regimes von George Bush“ ist. Mehr Schwachsinn in so wenigen Sätzen kann man kaum abdrucken. Aber irgendwie muss man sich seinen Spitznamen ja immer wieder verdienen – oder versuchen in seinem Genre erwachsen zu werden und das Original in den Schatten zu stellen.

Aua. Yaab hat mal wieder zugeschlagen. Es braucht nicht viel Fantasie – aber wer sie nicht hat: Es geht darum, dass ein eingeborener Europäer von Kulturbereicherern „belästigt“ wird und wie wir damit meistens umgehen.

Wer sich einmal eine Aufstellung typischer Aussagen von Jesus und von Mohammed bzw. des Koran in Gegenüberstellung ansehen will, wird auf der Startseite von deus vult sehr gut bedient.

Einen selten kritischen Blick auf die übliche Berichterstattung über den Nahost-Konflikt wirft Das Magazin aus der Schweiz. Erstaunlich. Aber irgendwann musste ja auch dort mal einer den Mund aufmachen (die WeltWoche war bisher die einzige Stimme der publizierten Meinungen außerhalb der Blogs, die nicht vollkommen antiisraelische eingestellt ist).

„Palästina zur Zeit Jesu“

3. Mai 2008 at 15:15 | In Christen+Kirchen, Geschichte, Medien+Nahost, Nahost-Konflikt, Palästinenser | No Comments
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CAMERAs snapshot hat eine Fehldarstellung der New York Times aufgegriffen, in der behauptet wurde, dass Jesus vor zwei Jahrtausenden in Palästina Aramäisch sprach“. CAMERA erklärt zurecht:

Zur Zeit Jesu gab es so etwas wie „Palästina“ nicht, da die Römer Judäa erst hundert Jahre nach dem Tod Jesu in „Palästina“ umbenannten. Während der Zeit Jesu lagen Bethlehem und Jerusalem in dem, was gemeinhin Judäa genannt wurde; Nazareth lag in dem, was man allgemein von Galiläa bezeichnete. Die New York Times sollte ihren faktischen Fehler korrigieren, Judäa und Galiläa mit Namen zu benennen, die erst ein Jahrhundert später existierten.

Geschichtliche Fakten sind: Im Jahr 132 n.Chr. gab es – erneut – einen Aufstand der Juden gegen die Römer unter Bar Kochba. Erst im Jahr 135 n.Chr. konnten sie ihn niederschlagen. Der Kaiser war derart erbost über den Aufstand, seine Folgen und seine Dauer, dass er alles Jüdische austilgen wollte. Daher benannte er den Landstrich um und gab ihm einen Namen, der an die Erzfeinde Israels, die Philister erinnerte: Palästina. (Wer es nicht weiß: Die Philister waren ein aus der Ägais stammendes Seefahrervolk, das zur Zeit der Römer schon einige Jahrhunderte lang nicht mehr existierte.) Fakt ist auch, dass der Name völlig außer Gebrauch kam – bis er in der jüngeren Vergangenheit wieder in Mode kam, um das Heilige Land, vor allem aber das britische Mandatsgebiet zu beschreiben.

CAMERA schreibt weiter:

Man muss nur die christliche Bibel öffnen, um Bezüge auf Judäa und Galiläa zu finden. Beispiele: Lukas 1,5: Herodes (der Große) ist „König von Judäa“; Lukas 2,4: „Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem“; Lukas 3,1: „als Pontius Pilatus Statthalter in Judäa war“.

Das ist eine korrekte Hinweise. Nur sind gerade (deutschsprachige) Bibeln auch eine Quelle der Fehlinformation, wenn man sich dort die Landkarten ansieht. Die Lutherbibeln in der Übersetzung von 1956 und 1964, wie auch die in der Übersetzung von 1984 enthalten eine Landkarte „Palästina zur Zeit des Neuen Testaments“; „Die gute Nachricht“ in der Ausgabe von 1976 enthält den gleichen Titel der entsprechenden Landkarte, genauso die Neufassung von 1997; ebenso verhält es sich mit der Bruns-Bibel (1962). Die „Hoffnung für alle“ fehlt mir derzeit, aber ich meine mich zu erinnern, dass auch dort eine Karte mi demselben Titel zu finden war.

Ausnahmen, die mir vorliegen, sind einmal die Genfer Studienbibel, die zwei Karten enthält, in der die richtigen Namen der Landstriche aufgeführt sind („Leben und Wirken Jesu“; „Das Römische Reich zur Zeit des Neuen Testaments“); zweitens die Schlachter-Übersetzung Version 2000, die „Israel zur Zeit von Jesus Christus“ schreibt. Meine Elberfelder Bibel enthält keine Landkarten. Meine englischen Übersetzungen auch nicht.

Elektronisch sieht es wohl nicht unbedingt besser aus als in den gängigen Bibeln: Mein PC-Bibelatlas enthält eine Karte „Palästina zur Zeit Jesu“.

Was will man den Leuten vorwerfen, wenn sie solche Fehlinformationen in ihren Bibel vorgesetzt bekommen? Das macht die Sache nicht besser, aber verständlich, auch wenn es lächerlich ist. Einen Begriff durch einen anderen zu ersetzen, ist äußerst schwer. Die „Palästinenser“ haben eine erfolgreiche Kampagne gestartet, die diese Falschinformation ausnutzte und sich zu einem Volk erfunden, das um sein Selbstbestimmungsrecht in seinem „angestammten“ Land kämpft, dessen Name allen bekannt ist, ihnen weder gehört noch zusteht.

Um so mehr muss darauf hingearbeitet werden, dass diese Falschdarstellungen aus den Köpfen der Menschen verschwinden und durch die richtigen Begriffe ersetzt werden.

Schaschlik

2. Mai 2008 at 22:22 | In kurz notiert | 4 Comments

Wenn die US-Außenministerin in ihrer höheren Weisheit veranlasst, dass im Zusammenhang mit Extremismus und Terror die Begriffe „Jihad“ (Jihadist, jihadistisch) und „Mudschaheddin“ nicht mehr verwendet werden darf, werden dann offizielle Verurteilungen oder Äußerungen der US-Bundesbehörden über z.B. die Terrorgruppe „Palästinensischer Islamischer Jihad“ demnächst so aussehen: „die extremistische Gruppe Palästinensischer Islamischer Innerer Kampf und ihr Sprecher Abu Seeker der Selbstverbesserung haben für die Ermordung zweier israelischer Wachleute die Verantwortung übernommen“?

Wie es aussieht, hat Bush das Memo aus dem State Department nicht bekommen.

Diese Widersprüchlichkeiten werden weder von der UNO noch von den westlichen Medien aufgegriffen: Am 28. April „berichtet“ Maan News, dass der stellvertretende Vorsitzende des Bundes der Tankstellen im Gazastreifen, Mahmoud al-Khizindar feststellte, seit dem 9. April sei kein Kochgas mehr in den Gazastreifen geliefert worden. (Was natürlich die Böswilligkeit der Israelis ist.) Zehn Tage vorher noch (also am 18. April) erklärte er, 180.000 Liter Industrietreibstoff und 88 Tonnen Kochgas seien in den Gazastreifen geliefert worden. 88 Tonnen sind als das Gleiche wie 0 kg – mal ganz davon abgesehen, wer durch „Streiks“ und Terror dafür sorgt, dass die Lieferungen nicht weiter geleitet werden können. Und abgesehen davon, dass die Tanks in Nahal Oz nur darauf warten geleert zu werden.

Ah ja: Jemand der vom Islam zum christlichen Glauben konvertiert, ist automatisch ein Kreuzzügler. Jedenfalls nach Ansicht zumindest eines Teils der britischen Polizei. Und Kreuzzügler brauchen nicht vor muslimischer Gewalt geschützt zu werden, sondern sollen sich gefälligst verstecken. Das ist jedenfalls die Behandlung eines Ex-Muslim, der sich Hilfe suchend an die Polizei wandte, nachdem ihm massiv gedroht wurde. Nachdem man ihn mit der Bemerkung abgewiesen hatte, er solle umziehen und aufhören sich als Kreuzzügler aufzuführen, wurde einen Tag später sein leer stehendes Nachbarhaus abgefackelt. Es ist leider noch nicht bekannt, ob der Mann und seine Familie weiterhin von der Polizei abgewimmelt werden.

Vor dem Gesetz sind alle gleich. Oder gleicher (letzter Absatz): Wenn da ein paar Typen antisemitische Parolen von sich geben, einer den „deutschen Gruß“ macht, jüdische Jugendliche mit Hunden gejagt werden, aber kein Rechtsextremisten oder Neonazis sind, dann ist das alles kein antisemitischer Vorfall, sondern eine „entartete Streitsituation“; zwei der vier Täter werden gar nicht erst angeklagt, einer wird frei gesprochen und der letzte bekommt sieben Monate auf Bewährung und 60 Stunden gemeinnützige Arbeit. Von einer Verurteilung wegen Körperverletzung, Volksverhetzung und das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wurde abgesehen. Weil die Herrschaften Punks sind. Punks sind links und daher per Definition unmöglich antisemitisch. Damit fallen anscheinend auch alle anderen Straftatbestände unter den Teppich.

Ach, was entlarven sich die Typen gerne selbst! Ein Hass-Thread bei yahoo!, der inzwischen gelöscht ist, stellte fest: „In den Nachrichten wurde berichtet, dass Robert Spencer ein Buch veröffentlichte, das negative Fakten über den Propheten Mohammed und den Koran beinhaltete.“ Und was hatte der Schreiber eine Wut. Ob er wohl gemerkt hat, dass Fakten Fakten sind, ob nun negativ oder nicht? Oder ob er sich der Tatsache bewusst war, dass negative Fakten eben auch Fakten sind? Nicht umsonst werden ja nicht die faktischen Aussagen von Islamkritikern angegriffen, sondern lieber diese als Person diffamiert…

Auch der Palästinensische Islamische Jihad empfindet eine Waffenruhe der Hamas mit den Israelis als feine Sache. Das sagte jedenfalls einer der Vertreter der Terrortruppe in Ägypten, wo sich zwölf (!) „Palästinensergruppen“ zu Vermittlungsgesprächen trafen. Und hier haben wie die wunderbare Rechnung der Terroristen: Wenn die Hamas einen Waffenstillstand mit Israel macht, dann gibt’s ja immer noch genug andere, die weiter „kämpfen“.

Wenn ein Muslim in Großbritannien innerhalb kürzester Zeit (wenige Minuten) zwei orthodoxe Juden niedersticht, dann ist das? Auf keinen Fall ein glaubensbedingtes Verbrechen, das mit Hass (gar Hass auf Juden) zu tun hat. Nein, das ist Zufall…

Nebenberuflich Schulleiter – Mittwoch starb bei einem Präzisionsangriff der israelischen Luftwaffe der stellvertretende Kommandeur des „militärischen Arms“ des Palästinensischen Islamischen Jihad. Und Schulleiter war er in einer Schule der UNRWA. Die UNO ist immer darum bemüht alle Menschen zu einem anständigen und friedfertigen Leben zu erziehen. UNRWA-Sprecher Chris Gunness erklärte: „Angestellte, die Politik in UNO-Institutionen bringen, werden sofort entlassen.“ Er sagte nicht (!): Angestellte, die auch Terroristen sind, werden entlassen. Denn dann würden sie wohl kaum noch Leute in der Belegschaft haben…

Pal. arabische Mädchen lernen Zusammenleben“ – nennen die Eheleute Roth ein Bild, das sie in ihrem Blog einstellten, um zu illustrieren, wie das 1964 erfundene Volk heute seine Friedfertigkeit beweist, während Israel haufenweise auf eigene Kosten dessen Kranke versorgt. 2007 waren es immerhin 7.000 Patienten, die aus dem Gazastreifen kamen, um sich dann in Aschkelon von ihren eigenen Terroristen mit Raketen beschießen zu lassen – oder den Versuch zu unternehmen Juden zu töten.

Der WDR „berichtet“ im zweiten Radioprogramm (02.05.08, 8.40 Uhr) über die Krawalle in Hamburg und Berlin mit erheblichen Sach- und Personenschäden; die Moderatorin fasst es zusammen: „Randale nach einer NPD-Demonstration in Hamburg“. Ist nicht falsch, da aber halbe Wahrheiten in der Regel ganze Lügen sind, ist diese Äußerung der Moderatorin des Morgenmagazins einfach falsch. Denn Randale machten nach den Bildern, die ich im Fernsehen gesehen habe, die „linken“ „Gegendemonstranten“ in Hamburg, nicht die Nazis. In Berlin hatten sie den Vorwand gar nicht erst. Ist das trotzdem „Randale nach NPD-Demonstration in Hamburg“?
Interessant ist m.E. immer wieder, das „Gewalt keine Lösung“ ist – außer wenn Linke gegen „Rechts“ „demonstrieren“. Und die pure Anwesenheit von Rechtsextremisten rechtfertigt Gewalt und Zerstörung von Eigentum Unbeteiligter. Prima!

Der WDR ist allerdings nicht alleine in der Konzentration auf die Neonazis. Im Teletext der Sender der RTL-Gruppe wie auch beim ZDF wird zwar von Schlägereien gesprochen, betont wird aber, dass von den Rechtsextremisten „nackte Gewalt“ ausgegangen sei. Das mag sein. Aber warum sprechen die Bilder eine andere Sprache und die linke Gewalt wird marginalisiert? Die Sat.1-Gruppe hält sich ein zurück und betont weder die eine noch die andere Seite.

Die USA haben in Somalia den Boss der lokalen Al-Qaida (und etwa ein Dutzend weitere Terroristen) aus dem Leben geschossen. Al-Reuters hat natürlich nichts besseres zu tun als zu jammern, dass das die Kumpane des Terrror-Chefs wütend machen und ihnen neue Rekruten in die Arme treiben wird. Die sind einfach zu blöde zu erkennen, dass der Kerl mit dem Prahlen über seine Erfolge Rekruten angeworben hat und diese Leute kamen, weil er lebte und nicht, weil er tot ist. Bei Reuters tut man so, als würden alle potenziellen Terroristen ganz still und friedlich inneren Jihad führen, wenn man sie nur in Ruhe ließe. Vor allem die, die die Selbstmordattentäter losschicken…

Einige Medien (besonders arabische, aber auch CNN) „berichten“ eine angebliche „Vereinbarung“ für eine „Waffenruhe“ und stellen dem Israels Handeln gegen Terroristen im Gazastreifen gegenüber – woraus man nur den Schluss ziehen kann, dass Israel einen Waffenstillstand verletzt. Dass Israel diesem gar nicht erst zugestimmt hat (es wurde ja auch nicht konsultiert oder an der „Vereinbarung“ in Kairo beteiligt), fällt unter den Tisch. Das gute Dutzend Raketen, die von den Terroristen nach Israel verschossen wurden, stellen aber offenbar keinen Bruch dieser „Waffenruhe“ dar – sie sind nicht einmal der Erwähnung wert.

Die Araber können, wenn sie wollen – gegen Terroristen vorgehen, die Israel beschießen. Und so stehen im Libanon jetzt Leute vor Gericht, die 2005 Raketen nach Nordisrael schossen und nach dem Krieg von 2006 die UNIFIL attackieren wollten. Es sollen Al-Qaida-Leute sein.

DryBones, 2. Mai 2008Weit mehr als 7 Milliarden Dollar wurden den Palästinensern in Paris zugesagt. Weniger als 10% davon sagten arabische Staaten ihren „Brüdern“ zu – genauer gesagt 717 Millionen. Davon sind gerade mal 153 Millionen gegeben worden. So viel halten die arabischen Bruderstaaten also von dem 1964 erfundenen Volk. Das spricht doch wohl Bände!

Frau Clinton hat sich kriegerisch gegeben: Wenn der Iran Israel angreift und sie Präsidentin wäre, dann würde der Iran von den USA vertilgt werden. Das kann man sich als Mullahkratie natürlich nicht gefallen lassen. Und so protestierte der Vertreter des Staates, der offen ankündigt, dass Israel von der Landkarte gewischt werden muss und der zehntausende „heilige Krieger“ explizit dafür rekrutiert den jüdischen Staat zu vernichten, bei der UNO gegen diese Verletzung der UN-Charta. Die Terror-Mullahs dürfen das, natürlich – aber wehe, der Westen droht ihnen, das man zurückschlägt!

Sunnitische und schiitische Führer bereiten einen Erlass (Fatwa) vor, der Selbstmordanschläge verbietet. Aber bevor wir jetzt alle aufatmen: Dieses Verbot gilt nur für Anschläge auf Muslime. Mehr gibt der Koran nicht her.

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