Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (28.07.-02.08.2014)

27. Juli 2014 um 22:38 | Veröffentlicht in Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | 1 Kommentar
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Sonntag, 27.07.2014:

Zahlen:
- Es gibt zwei weitere tote Soldaten; sie erlagen Samstag im Krankenhaus ihren Verletzungen. Zum Tageswechsel sind jetzt 43 Israelis getötet worden.
- Von 20 Uhr Samstag bis 9.30 Uhr Sonntag wurden 25 Raketen auf Israel geschossen, 4 davon wurden abgefangen.
- Nach arabischen Angaben wurden inzwischen 1.031 Araber im Gazastreifen getötet (nach unten korrigiert von vorher 1.062)
- Seit Wiederaufnahme der Angriffe bis 20 Uhr hatte die IDF 20 Terrorziele getroffen, darunter Tunnel, Raketenwerfer, Terror-Infrastruktur.

Mittlerweise ist bestätigt, dass die Hamas die Rakete auf die UNO-Schule schoss, bei der so viele Geflüchtete umkamen. Auch eine israelische Mörsergranate traf den Schulhof, die IDF gibt allerdings an, dass dieser zu diesem Zeitpunkt leer war.

Am Freitagabend wurden 2 jugendliche Araber zusammengeschlagen, die Täter sollen Juden sein. Die Polizei sucht nach ihnen.

Der ach so säkulare Mahmud Abbas ruft zum Frieden „Krieg für Allah“ – die „Westbank“ bricht in Gewalt aus. Bisher gibt es 9 Tote (Samstag bis Sonntagnachmittag)

Am Mittag wandte sich die Hamas an einen UNO-Gesandten, um die Waffenruhe verlängern zu lassen. Sie sagte, sie werde einer 24-stündigen humanitären Waffenruhe zustimmen, die um 14 Uhr beginnen sollte. Das Raketenfeuer ging allerdings ungehemmt weiter.

Die ägyptische Armee zerstörte 13 Tunnel zwischen dem Gazastreifen und Ägypten. Sie tötete zudem 11 Terroristen.

Die Volkswiderstandskomitees drohen: Juden, die es ablehnen „Palästina“ zu verlassen, werden geköpft.

Obama an Netanyahu: Israel muss einen bedingungslosen Waffenstillstand eingehen. Und ein langfristiger Deal muss die Demilitarisierung des Gazastreifens beinhalten. (Dürfte beides an den Terroristen scheitern.) Danny Danon schoss zurück: „Wir brauchen einen Feuerpause von Obamas Angriffen.“

IDF Videos:
- Hamas schießt Raketen von einem Schulgelände und von einem Friedhof.
- IDF lenkt Rakete um, damit keine Zivilisten getroffen werden.

Anmerkungen zu Militäraktionen gegen die Terroristen im Gazastreifen

9. Juli 2014 um 16:32 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Israel, Medien+Nahost, Nahost-Konflikt, Palästinenser | 1 Kommentar
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Die IDF hat auf ihrem Blog ein Video eingestellt, das zeigt, wie sie versuchen die Zahl ziviler Opfer möglichst gering zu halten (während die Hamsa versucht sie zu maximieren, gerade auch beim eigenen Volk!):

Es gibt Warnschüsse auf ein Hamas-Ziel. Die Einwohner fliehen. Andere drängen auf das Dach, um menschliche Schutzschilde zu bilden. Der Angriff wurde abgebrochen.
Manchmal gelingt der Abbruch nicht mehr rechtzeitig. Und so entstehen die meisten der zivilen Opfer, von denen unsere Medien berichten – die Umstände werden uns natürlich nicht mitgeteilt. Da heißt es nur, durch israelische Angriffe sind Zivilisten getötet worden. Die Verantwortung der Terroristen? Fehlanzeige. Das gehört sich bei der Michelpresse nicht, denn es darf nur Israel Schuld haben.

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Elder of Ziyon hat eines Flugblätter bekommen, die die IDF über Gaza abwirft, um die Araber vor Luftangriffen zu warnen:

An die Menschen des Gazastreifens: Die Terroristen und Schmuggler sind sich durchaus bewusst, dass ihre Terrortaten Tunnel zu graben (um militärische Munmition zu schmuggeln) Ziele der Israelischen Verteidigungskräfte sind, aber sie arbeiten weiter und suchen Deckung nahe eurer Wohnungen.

Steht nicht still. Ihr werdet von den Terroristen benutzt, die nicht auf eurer Seite sein werden, wenn ihr verletzt werdet. Übernehmt die Verantwortung für eure Zukunft!

Das Flugblatt bietet auch eine Telefonnummer und eine E-Mail-Adresse, an die Informationen gegeben werden können. Dabei wird Geheimhaltung garantiert. (Diese Nummer und die E-Mail-Adresse nutzt die IDF schon seit Jahren.)

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Durch einen israelischen Luftangriff kamen Dienstag 8 Mitglieder der Familie eines Hamas-Kommandeurs um. Sie waren telefonisch gewarnt worden, eine unbewaffnete Rakete „klopfte an“ und dann kam die scharfe. Augenzeugen berichten, dass einige Familienmitglieder das Haus verließen, während andere auf das Dach stiegen. Die IDF versuchte noch die Rakete umzulenken, was aber nicht mehr gelang.
Die IDF bedauert die Toten. (Die Araber hätten sie im umgekehrten Fall bejubelt!)

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Auf Facebook gefunden – etwas Grundsätzliches, das den Hassern und Hetzern  um die Ohren gehauen werden muss (auch wenn sie sich weiter weigern werden, das einzugestehen):

Hamas-schiesst-IDF-schiesst—–

Die Times of Israel berichtet über weitere Beispiele, wie die IDF (in diesem Fall die Luftwaffe) zivile Opfer zu vermeiden sucht, während die Terroristen sich so stationieren, dass es möglichst viele Opfer in der eigenen Bevölkerung geben soll:

In dem Video berichtet der Pilot warnend, dass sich Personen am Ziel aufhalten, anscheinend Kinder. Daraufhin bekommt er den Befehl den Angriff abzubrechen.

Außerdem wird ein Foto verlinkt, das ein Hamas-Trainingslager direkt neben einer Schule zeigt:

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Interessant: Der PA-Botschafter beim UNO-Menschenrechtsrat sagte, er die PA habe sehe keine Aussichten Israel vor internationale Gerichte zu zerren – weil sie die Terrororganisationen weiter schlimmer verhalten als der jüdische Staat. Würde mann versuchen Israel wegen des aktuellen Gazakriegs beim Internationalen Kriminalgerichtshof zu verklagen, gäbe das einen Rohrkrepierer, der auf die Palästinenser zurückschlagen würde. Jede aus dem Gazastreifen nach Israel geschossene Raketen sei ein Verbrechen gegen die Menschheit, weil sie zivile Ziele treffen soll. Dagegen verhalte sich Israel den Regeln entsprechend, indem es die Bewohner von Ziele rechtzeitig warnt, damit sie sich in Sicherheit bringen können. (Das Interview wurde von MEMRI übersetzt.)

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Weil in der Umgebung von Hebron zwei Raketen einschlugen, versorgt die IDF – auch auf Bitten der PA – die arabische Bevölkerung in Judäa und Samaria mit Informationen, wie man sich bei Raketenalarm/-angriffen verhalten sollte, u.a. mit diesem Infoblatt:

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Unsere Medien merkten heute (Sonntag) mehr oder weniger empört an, dass im Gazastreifen eine Moschee bombardiert wurde. Dass diese Moschee mit sehr guten Grund angegriffen wurde – geschenkt, das interssiert die Michel-Qualitätsjournaille nicht. Dafür hat Ma’an ein Foto gebracht, das unmittelbar nach dem Treffer aufgenommen wurde. Nicht nur spiritistisch Veranlagte könnten hier einen Geist erkennen, der den Ort verlässt:

Gaza-Geist

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Ein sehr treffendes Poster von der IDF (eingedeutscht):

70Prozent

Für Deutschland wären das übrigens rund gut 57 Millionen!

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Die IDF hat ein weiteres Video mit Vorfällen veröffentlicht, bei denen Angriffe auf Terroristen abgebrochen wurden, weil Zivilisten hätten getroffen werden können:

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Allahu Akbar – einer in Aktion, der auf jeden Fall ein völlig harmloser Zivilist ist, nicht wahr? (gefunden bei Lila)

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Apropos Zivilisten im Gazastreifen – Beer7 hat sehr rictig beobachtet, dass die Hamas keine Totenlisten veröffentlicht. Blogger hatten bei Amud Anan über solche Listen nachgewiesen, dass der Großteil der als Zivilistlen ausgegebenen Toten Terroristen (“Kämpfer”) waren. Jetzt hat Al-Jazira eine Liste gebracht, die Alter und Geschlecht der Menschen nennt. Beer7 hat das mal ausgewertet (Stand: 15.07.2014 morgens):

Erstaulich wie wenig repräsentativ diese Liste für die Gesamtbevölkerung ist (Beer7 hat die Bevölkerungsanteile der jeweiligen Kategorien ebenfalls aufgeführt). Wie hoch der Anteil der Toten in der Kategorie Männer im kampffähigen Alter ist. Wie wenige Frauen und Kinder sich unter den Toten befinden. Wer da wohl alles als Zivilist kaschiert wird? Nicht nur Leute wie der “Händler” oben!

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Wer sind die Rassisten? Die Israelis? Oder vielleicht doch die Araber? Der Magen David Adom (Roter Davidstern) bot an Blutspenden in den Gazastreifen zu schicken. Die Araber lehnten das ab. Sie wollen nicht, dass ihre Leute durch jüdisches Blut verseucht werden. Lieber sollen sie  krepieren. (Kennen wir schon, war nicht das erste Mal!)

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Blair-Raketen

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Erstaunliches vom PA-Botschafter im PA-Fernsehen am 9. Juli 2014:

IbrahimKhraishi-on-rocketsJede einzelne der Raketen, die jetzt auf Israel geschossen werden, stellt ein Verbrechen gegen die Menschheit dar, ob sie nun trifft oder nicht, denn sie ist auf zivile Ziele gerichtet. Auf Zivilisten zu schießen, ob es ein Zivilist ist oder ob es tausend sind, wird als Verbrechen gegen die Menschheit betrachtet.

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Die Menschenverachtung – auch gerade für die eigene Bevölkerung – der Hamas kommt in sozialen Medien oft besonders gut ans Tageslicht; hier ein Beispiel aus Twitter:

HamasGlobalPR1. tweet: Mit einer Schusswaffe in der einen Hand und einem Kind in der anderen sind wir bereit uns dem zionitischen Feind zu stellen.
2. tweet: Wir mögen nicht besonders gut darin sein Juden zu töten, aber wir sind gut darin Europa wütend auf die Juden zu machen und sie sin dugt darin sie zu töten.

Braucht man mehr, um die Taktik der Schlächter des eigenen Volks zu begreifen? Denkende Menschen wohl nicht. Lemminge wie unsere Friedenshetzer sehr wohl!

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„Wovor ich Angst habe, sind nicht so sehr die Qassams. Wovor ich Angst habe, sind die Tunnel. … Sie haben jetzt einen Weg in unsere Häuser gefunden.“ Dana lebt im Kibbutz Nir-Am am Gazastreifen und erzählt aus ihrem Alltagsleben unter dem Hamas-Terror (in Englisch):

In Israel ist das, was Dana über die andere Seite sagt, die Regel. Bei den PalArabern wäre das leider die große Ausnahme.

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Ausgerechnet Al-Jazira liefert den Belegt, dass die bei uns unkritisch nachgeplapperten Propaganda-Zahlen der Terroristen zu von Israel ermordeten Frauen und Kinder usw. falsch sind. Aussie Dave hat die Umsetzung der Anylse in Grafiken eingestellt. Den weit größten Anteil der Toten stellen Männer im kriegsverwendungsfähigen Alter:

Die Zahl der getöteten Männer gegenüber Frauen:

Wenn Israel völlig wahllos in die Araber schießen würde, dann müssten diese Zahlen allesamt ganz anders aussehen. Alles wie gehabt also…

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Diese Zahlen und Daten von Al-Jazira erweisen sich allerdings als problematisch. Aussie Dave ist die Listen durchgegangen und hat festgestellt, dass mindestens 33 Personen mehrfach gelistet sind. Gleiches stellte er für andere Listen fest.

Womit wir wieder bei der Frage sind, wie glaubwürdig die Opferangaben der Terroristen sind – und das nicht nur in Sachen Namen, sondern auch Todesursachen.

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Eine Kriegsgeschichte: Die Kassiererin bei Yeinot Bittan

Dr. Aaron Lerner, IMRA, 25. Juli 2014

Der riesige Yeinot Bittan-Lebensmitteldiscounter in Raanana hat eine gemischte Belegschaft aus Arabern, religiösen Sefardim, Russen und äthiopischen Juden. Zu den Kunden gehören EBENFALLS Juden wie Araber, aber darum geht es hier nicht.

Ich kaufte unter anderem drei Secherpacks Eden-Wasser und als der Wachmann am Ausgang meinen Kassenzettel überprüfte, stellte sich heraus, dass die Kassiererin mir nur eines berechnet hatte.

„Das ist seltsam“, meinte ich. „Ich könnte es verstehen, wenn die Kassiererin eine der Araberinnen wäre, schließlich fasten die den ganzen Tag. Aber sie ist Russin.“

„Oh nein“, antwortete der Wachmann, „alle Russen sind aus Aschkelon. Und sie sind ausgelaugt. Sie können wegen der Raketenangriffe nachts zuhause nicht schlafen und wenn sie an der Kasse in Raanana arbeiten, denken sie den ganzen Tag an ihre Kinder in Aschkelon.“

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Der Musiker Ariel Horowitz erzählte in einer Radiosendung am 25.07.2014, wie er 6 Monate lang einen Terroristen per Drohne beobachtet hatte und auf die Gelegenheit wartete, dass dieser ausgeschaltet werden konnte, ohne andere zu verletzen. Horowitz war verärgert (und das hörte man); er erzählte die Geschichte, weil ein Kolumnist von Ha’aretz (Gideon Levy) den israelischen Kampfpiloten unmoralisches (und rücksichtsloses) Verhalten vorgeworfen hatte. (Quelle)

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Schwärzester Humor: (böse, böse, böse – aber ich konnte nicht drauf verzichten)

Fluege-in-den-Gazastreifen-fliegen-planmaessig

Trotz all der Streichungen von Flügen nach Europa und Amerika gehen alle Flüge nach Gaza normal weiter…

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Die Prioritäten der Hamas:

Hamas-priorities2 Krankenhäuser
20 Schulen
3 Türme (Hochhäuser)
3 Einkaufszentren
1.370 TUNNEL
seit 2007 – Gesamtkosten:
$1,25 Milliarden

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In einem Krankenhaus in Gaza (gefunden bei Richard Landes):

Gaza-Krankenhaus—–

Weiterhin repräsentieren die Toten im Gazastreifen immer noch bei weitem nicht die Durchschnittsbevölkerung/die Bevölkerungspyramide, wie Elder of Ziyon anhand der Angaben von Al-Jazira zeigt (h/t Beer7). Die erste Grafik zeigt die Altersverteilung und das Geschlecht der Toten:

gazacas2-1Die zweite Grafik die Verteilung der Bevölkerung und der Opfer nach Altersstufen:

gazacas2-2Die Verteilung zeigt, dass die Toten vor allem im kampffähigen Alter sind, in der weit überwiegenden Mehrheit Männer (nicht Frauen) und sich diese Männer in ihrer weit überwiegenden Mehrheit im kriegsverwendungsfähigen Alter. Das passt nun überhaupt nicht mit „wahllosem Töten“ durch die IDF zusammen.
Zusätzlich muss man im Hinterkopf behalten, dass in diese Statistik viele Menschen mit eingeflossen sind, die nicht von IDF-Feuer getötet worden – es gibt genügend tote Araber durch zu kurz geflogene Raketen, ermordete „Kollaborateure“, Opfer  von Sekundärexplosionen und sogar Menschen, die eines natürlichen Todes gestorben sind.

Würde Israel wahllos töten, dann würden beide Grafiken deutlich anders aussehen – die erste enthielte weit enger beieinanderliegende Zahlen für Männer und Frauen, in der zweiten wären die blauen und orangen Balken jeweils bei weitem nicht so unterschiedlich hoch.

Was wer wo sein kann und darf

28. Juli 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in Israel, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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gefunden auf Facebook und leicht eingedeutscht:

Araber-in-Israel_Israelis-in-Gaza

Erasmus, Fürst des Humanismus der Renaissance und Antisemit

28. Juli 2014 um 13:45 | Veröffentlicht in Europa, Geschichte | Hinterlasse einen Kommentar
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Manfred Gerstenfeld interviewt Hans Jansen (direkt vom Autor)

Viele Gründungsväter der westlichen Kultur waren Antisemiten. Während der Renaissance wurde Erasmus von Rotterdam – er lebte von 1466 bis 1536 – als „Fürst des Humanismus“ angesehen. Obwohl ein sehr innovativer Denker, war Erasmus, wie viele seiner Zeitgenossen, Antisemit. Über sein Leben und Denken wurde viel geschrieben. Doch Akademiker, inklusive der berühmte niederländische Historiker Johan Huizinga, vermittelten nur selten den Antisemitismus des Erasmus. Das änderte sich erst Mitte der 1980-er Jahre.

Prof. Hans Jansen

Prof. Hans Jansen

Professor Hans Jansen ist Autor eines wichtigen und regelmäßig neu aufgelegten Werks in niederländischer Sprache mit dem Titel „Christliche Theologie nach Auschwitz“. Der Untertitel seines ersten Bandes lautet „Die Geschichte von 2000 Jahren kirchlichen Antisemitismus“. Der zweite der beiden Bände trägt den Untertitel „Die Wurzeln des Antisemitismus im Neuen Testament“. Der niederländische Protestant Jansen lehrte Geschichte an der Flämischen Freien Universität in Brüssel (1990 – 2000) und lehrt seit 2002 am Simon-Wiesenthal-Institut in derselben Stadt.

Erasmus beschrieb die Juden mehrmals als „Pest“. 1517 zum Beispiel schrieb er in einem Briefwechsel mit dem Hebraisten und Reformer Wolfgang Fabricius Capito aus Strasbourg: „Nichts ist gefährlicher für die Erziehung des Christen als die übelste Pest, das Judentum.“

Erasmus hat mehrere weitere Obsessionen zum Judentum. Im selben Brief nannte er Hebräisch „eine barbarische Sprache“, wie es der Kirchenvater Hieronimus schon gemacht hatte. 1516 schrieb er in Heronymus‘ veröffentlichten Werken, Häretiker würden den Pöbel gerne täuschen und ihm mit magischen Worten aus dem Talmud und der Kabbala Angst machen. Erasmus war ein leidenschaftlicher Gegner der hebräischen Literatur, die während der Renaissance neu aufgelegt und studiert wurde. Er hatte das Gefühl, die Wiedergeburt des Studiums des Hebräischen und seiner Literatur sei ein Signal für die Wiederbelebung des Judentums.

Erasmus gab einer tiefen Überzeugung Ausdruck, dass denen, die hebräische Literatur studierten, nicht getraut werden könne. Er kritisierte mittelalterliche Kommentare jüdischer Gelehrter zur hebräischen Bibel, die er nicht einmal lesen konnte. Als in Deutschland hebräische Literatur konfisziert und verbrannt wurde, bezog er allerdings keine Stellung. Er wollte die Freiheit der Forscher bewahren. Darüber hinaus hatte er offenbar Angst, dass die katholische Kirche auch einige seiner Bücher verbrennen könnte.

Erasmus hatte zudem eine hysterische Angst vor konvertierten Juden. Er sagte dem Papst, er habe 1517 eine Einladung des Kardinals Ximeres nach Spanien zu kommen abgelehnt. Er wollte keinen Fuß in das, wie er es nannte, „am stärksten judaisierte Land Europas“ setzen. Er hatte dem Kardinal gesagt, trotz seiner großen Bewunderung hätte er wichtige Gründe seine Einladung abzulehnen.

Erasmus war außerdem der Meinung, dass man extrem vorsichtig sein müsse Juden in der christlichen Gemeinde zu akzeptieren. Er betrachtete getaufte Juden als für das Überleben der Kirche und der Christen Europas sogar noch gefährlicher als nicht getaufte. Erasmus sah eine nicht zu überwindende Kluft zwischen Christentum und Judentum. Er fürchtete sogar, dass die Christenheit in Europa durch die Renaissance des Hebräischen und seiner Literatur komplett verschwinden würde.

Erasmus war extrem verärgert, dass der aufgeschlossene Papst Leo X. den berühmten Drucker hebräischer Bücher, Daniel van Bomberghen in Venedig, ermutigt hatte den Talmud zu veröffentlichen. Im Einklang mit der geläufigen Kirchentradition war Erasmus überzeugt, dass ie Kirche die Christen vor Kontakten mit Juden und vor den Gefahren ihrer Texte warnen müsse. Genauso wenig sollte sie tolerieren, dass Juden, Marranen und christliche Hebraisten infolge des aufkommenden Druckerberufs hebräische Schriften in großem Maße verbreiten.

Erasmus schrieb an Capito: „Ich erwäge, dass die Kirche dem Alten Testament nicht so viel Wert zumessen solle. Das Alte Testament behandelt nur die Schatten, mit denen die Menschen eine Zeit lang leben mussten. Das Alte Testament … ist heute fast wichtiger geworden als die Literatur des Christentums. Auf die eine oder andere Weise beschäftigen wir uns emsig damit uns vollständig von Christus zu distanzieren.“ Er sagte, er würde es vorziehen, wenn das gesamte Alte Testament ausgemerzt würde, statt den Frieden unter den Christen über Bücher der Juden zu zerstören.

„Wie kann man Erasmus‘ Hass auf die Juden erklären? Emile Vilemeur Telle sagt in seinem faszinierenden Buch über ihn, dies entstamme einer tiefgehenden Abneigung gegenüber der jüdischen Religion, die Erasmus in seinen exegetischen Werken auf karikaturistische Weise skizziert. Er hegte eine tiefe Verachtung für das Judentums und behauptete, dessen Anhänger glaubten Erlösung durch eine völlig ungeistliche Beachtung der Gesetze Moses, ihrer Riten, Symbole und Regeln zu erreichen. Das bestand aus seiner Sicht in der Erfüllung der Vorschriften zu Essen und denen, die Kleidung, Fasten, den Sabbat und die Feiertage betrafen. Erasmus‘ Kommentar zum Johannesevangelium stellt klar, dass er das Judentum als Anachronismus betrachtete, eine Prophetie, die ihre Erfüllung überlebte, die Verkörperung des Versagens, ein Fossil und so weiter.

In der Diskussion über Europas antisemitische Vergangenheit sind Erasmus‘ Ansichten wichtig. Die Ansichten dieses führenden Humanisten und Persönlichkeit der Renaissance illustriert einmal mehr, dass Antisemitismus sowohl Teil der europäischen Geschichte als auch seiner Kultur ist.

Dr. Manfred Gerstenfeld ist der ehemalige Vorsitzende des Jerusalem Center of Public Affairs.

Schaschlik

27. Juli 2014 um 22:17 | Veröffentlicht in kurz notiert | Hinterlasse einen Kommentar

Die arabischsprachige Zeitung Al-Arab aus London berichtet, am Wochenende zerstörten israelische Flugzeuge ein Lagerhaus im Sudan, in dem eine große Zahl iranischer Langstreckenraketen gelagert wurden. Die Raketen gehörten der Hamas und sollten in den Gazastreifen geschmuggelt werden.

Der unsägliche Gideon Levy schrieb letzte Woche wieder einmal ein Schmierenstück, das aber jetzt offenbar erhebliche Folgen hatte: Mindestens 100 Personen kündigten ihr Ha’aretz-Abonnement. (Das der Print-Ausgabe, die der Zeitung Geld bringt.) Sie haben die Schnauze voll davon, tagtäglich in den Dreck geschrieben zu werden.

In Frankreich sollten „pro-palästinensische“ Demonstrationen vorerst verboten bleiben. Jetzt sind sie eingeknickt: Die Demonstranten hätten „berechtigte Motive“, ließ Premierminister Valls wissen.

Am Donnerstag wurde Reuven Rivlin als neuer Präsident Israels vereidigt. Einige arabische Knessetmitglieder boykottierten die Zeremonie.

Terrorwarnung in Norwegen – diesmal wird mit Anschlägen islamistischer Kämpfer gerechnet, die aus Syrien zurückkehren/zurückgekehrt sind.

Qualitätsmedien: Unser Lokalradio kündigte den Morgen/Vormittag über ständig an, dass es heute in vielen Städten „Protestdemonstrationen gegen Israels Krieg im Gazastreifen“ geben werde. Die Wortwahl an sich ist schon „nett“, denn es ist nicht Israels Krieg (nicht Israel hat den Krieg begonnen, nicht Israel hat bisher die Waffenruhen abgelehnt) – der Hintergrund dieser Demonstrationen – der antisemitische Al-Quds-Tag – wird völlig außen vorgelasen!

Der französische Innenminister bekniete die Organisatoren einer nicht genehmigten antiisraelischen Demonstration, sie mögen sich bitte an das Verbot halten. Die Organisatoren wollen die Demonstration (trotz gerichtlich bestätigtem Verbot) abhalten.

Zwei Tage nach dem Angriff auf die Fußballer von Maccabi Haifa in Österreich griffen Skinheads in Polen bei einem Freundschaftsspiel die Fußballer des FC Aschdod an. Ein Spieler und der Trainerassistent wurden verletzt.

Die UNO-Vollversammlung hat die antiisraelische Hetzerin Navi Pillay für weitere 4 Jahre im Amt UNO-Menschenrechtskommissarin bestätigt. Die Frau hat nichts Kritisches zu China, Iran usw. zu sagen; ggf. lügt sie auch noch eiskalt. Dafür hat sie fast pausenlos damit zu tun Israel zu verleumden und zu verunglimpfen (den Palästinenserterror kritisieren? Fällt ihr mehr als schwer…).

Radiopack: Lokalradio, Nachrichten (Sonntag, 28.07, 10 Uhr) – Themenankündigung: “Israel erklärt Feuerpause für beendet”. Die Nachrichten selbst: Sie zählen alles möglich auf, was den Palästinensern so zugestoßen/angetan wurde. Dass die (nicht als solche bezeichneten) Terroristen die Verlängerung der Waffenruhe nicht interessiert hat – irgendwo im Wust kommt da was, aber das geht sowas von unter, dass kein Mensch das wahrnimmt.

Gaza-Krieg:

Hoffentlich haben sie ab jetzt noch mehr Gäste: Eine drusische Familie schloss ihr Restaurant bei Haifa und fuhr an den Gazastreifen, um für Soldaten zu kochen!

- Kriegsverbrechen: Hamas-„Kämpfer“ verkleiden sich als Frauen; oder da war einer, der lief als alter Mann herum und erbat sich von Soldaten medizinische Hilfe – um sie dann mit Handgranaten zu bewerfen. (Und unsere Medien werden wohl von einer Frau und einem alten Mann berichten, die von israelischen Soldaten kaltblütig ermordet wurden…)
- Die UNRWA fand letzte Woche Raketen in einer ihrer Schulen. Sie gab sie der Hamas zur weiteren Verwendung. Alles von der UNRWA erklärt und bestätigt. Trotzdem Sonntag das: Der Gaza-„Innenminister“ streitet ab, dass in der UNRWA-Einrichtung Raketen versteckt waren!
- Sonntag fiel ein Soldat, der keine Familie in Israel hatte. Der Fußballverein Maccabi Tel Aviv rief seine Fans auf an der Beerdigung teilzunehmen, damit es keine „einsame Beerdigung“ wird. Es kamen zwischen 12.000 und 20.000 Menschen.
- Schockierende Berichte verletzter Soldaten: In Shuja’iya wurden von der Hamas mehrfach kleine Kinder mit Waffen losgeschickt, um Soldaten anzugreifen. Mindestens einmal erlebten sie, dass ein Terrorist mit einer Waffe in der einen Hand und einem Baby in der anderen auf Soldaten zulief.

UNO-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay bekommt Feuer aus Jerusalem: Nachdem sie über israelische Kriegsverbrechen spekulierte und forderte, dass Israel zur Rechenschaft gezogen wird; Israel antwortete, die völlig einseitige Kommissarin sage nichts über die tatsächlichen Kriegsverbrechen, die von der Hamas et.al. begeht (außer hohlen Worten über Raketenschüsse allgemein). Die Mitglieder des UNO-Menschrechtsrats ficht das natürlich nicht an, sie wollen eine internationale Untersuchungskommission gegen Israel, das inzwischen überlegt sich aus dem Verein zurückzuziehen. Die Regierung in Jerusalem bezeichnete das Vorhaben als „Hohn“ und vergleicht es mit dem Goldstone-Bericht.
Bei der Abstimmung sprach sich nur der US-Vertreter gegen die Resolution aus. Die Europäer enthielten sich samt und sonders, nachdem sie vorher versuchten die Palästinenser zu überreden eine ausgewogenere Resolution einzubringen.

Wegen des Raketenbeschusses stellten einige Fluggesellschaften ihre Flüge nach Israel ein. Den Anfang machte Delta Airlines, was einen Dominoeffekt hatte. Dem folgte American Airlines, die sich auf eine Anweisung der US-Luftfahrtbehörde FAA berief (das wird allerdings bestritten). Air Canada schloss sich an. Airlines Europa ebenfalls. US Airways schloss sich an. Letzte Woche Korean Airlins und eine norwegische Fluggesellschaft bereits ihre Flüge nach Israel ein. Turkish Airlines sagt, sie habe ihre Flüge nach Tel Aviv nur für 24 Stunden eingestellt. Lufthansa hat „vorläufig“ ebenfalls alle Flüge eingestellt, erst für 36 Stunden, dann wurde weiter verlängert (damit sind auch alle Flüge von Germanwings, Austrian Airlines, Swiss, Brussels Airlines betroffen). EasyJet. LOT.
Mittwoch verlängerte die FAA ihr Verbot der Flüge amerikanischer Airlines nach Israel.
Die italienische Neos fliegt weiter nach Israel und nimmt das Angebot wahr den Flughafen Ovda im Süden des Landes zu nutzen.
Weitere europäische Airlines folgten Donnerstag und flogen wieder nach Ben Gurion; die FAA hob ihr Flugverbot wieder auf, alle 3 US-Airlines (United, Delta, US Airways) nahmen ihre Dienste ebenfalls wieder auf. Die Lufthansa verlängerte ihren Flugstopp. EasyJet, Alitalia, Air Berlin nehmen die Flüge wieder auf. Freitag stellte sich heraus, dass Air Berlin die Flüge doch nicht aufnimmt; auf Facebook berichtete ein User, dass die Airline aber auch keine Stornierungen von Tickets genehmigen will.
Freitagnachmittag erklärte Lufthansa, sie und ihrer Tochtergesellschaften würden die Flüge nach Tel Aviv wieder aufnehmen; die Pilotenvereinigung Cockpit kritisierte die Wiederaufnahme. Auch Air France nimmt die Flüge wieder auf.
Sonntag nahm KLM die Flüge nach Israel wieder auf.

Es wird immer wieder bestätigt, dass die US-Luftfahrtbehörde FAA ein Flugverbot nach Israel verhängt hat, so dass die US-Airlines keine Wahl haben als die Flüge zu streichen. Am Abend des 23. Juli hat die FAA die Flüge nach Israel wieder erlaubt.
Ca. 4000 Israelis stecken wegen der gestrichenen Flüge im Ausland fest. Die El Al sowie Arkia und IsrAir fliegen vermehrt bzw. mit größerem Gerät, um diese Bürger heimzuholen.

Die Regierung Brasiliens hat ihren Botschaft „zu Konsultationen“ aus Israel zurückberufen – das ist in Diplomatensprache eine heftige Aktion, die als „Kritik“ wegen böswilligem Verhalten des Staates, in dem der Botschafter stationiert ist, verstanden werden muss.

Ban Ki-moon ist geschockt: Wie können die in UNRWA-Schulen gefundenen Raketen einfach verschwinden? Abgesehen davon, dass die überhaupt in den Schulen waren? (Lila hätte da einen Tipp für den Oberbonzen der UNO, wo die Dinger geblieben sind…)

Kriegsverbrechen: Die Hamas nutzt – missbraucht! – ein Krankenhaus als Kommandozentrale. Die Belege hat die IDF vorgelegt.

Wie die Kämpfe im Gazastreifen ausgehen, steht noch längst nicht fest, das kündigen die Gutmenschen-Regierungen im Westen schon an, was sie alles ausgeben wollen, um die Folgen für die Terroristen so milde wie möglich zu machen: $47 Millionen von den USA, €11 Millionen aus Frankreich – und es sieht nicht danach aus, als hätten die aus den Skandalen der Vergangenheit gelernt.

Hassan Nasrallah tönt, die Hamas habe den Krieg gegen Israel gewonnen. Die Hamas ist ähnlicher Meinung.

Ein Obama-Geheimdienstler jammert: „Wenn die Hamas beseitigt wird, dann kommt alles nur noch schlimmer.“ Das ist die Haltung der Heulsusen, die nicht Lösungen suchen, sondern defätistisch in Deckung gehen und hoffen, dass es sie nicht trifft – obwohl sie eigentlich genau wissen müssten, dass sie trotzdem oder vielmehr gerade deshalb ins Visier genommen werden.

Medien-Lügen:
- Reuters „vergisst“ in seiner „Berichterstattung“ die Hamas und ihre Ablehnung jeglichen Waffenstillstands zu erwähnen. Stattdessen wird ausschließlich Israel zitiert – dass eine Waffenruhe nicht einmal nahe ist, dass kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist, usw. Was alles auf die Verweigerung der Hamas gemünzt ist, aber von Reuters nicht erwähnt wird. Das kann nur bedeuten, dass die „Nachrichten“-Agentur Israel GEWOLLT als Kriegstreiber, Friedensfeind und Massenmörder hinstellen will.

Antiisraelische Proteste und Stellungnahmen:
- Die Türkei erklärt eine dreitägige Trauer wegen Gaza.
- Der türkische Außenminister erklärte Liebermann, wegen der Offensive im Gazastreifen seien diplomatische Beziehungen zwischen Israel und der Türkei nicht länger möglich. Lieberman antwortete, diese seien ohnehin so kaputt, dass sie nicht reparierbar seien.
- Russland drängt auf internationales Eingreifen im Gazastreifen.
- Abbas und Meschaal fordern ein Ende der „israelischen Aggression“.
- Krawall vor der israelischen Botschaft in Zypern.
- Ex-Sinn Fein chief leads Gaza solidarity minute in Irish parliament
- Der italienische Philosoph Gianni Vattimo        will Geld auftreiben, um der Hamas „bessere Waffen zu kaufen“. Die würden nur mit Spielzeugraketen schießen. Er würde gerne persönlich „diese zionistischen Bastarde erschießen“.
- Muslims in Miami Chant “Let’s Go Hamas!… From the River to the Sea Palestine Will Be Free!” (Video)
- Terroristen-Unterstützer stürmten in Österreich ein Trainingsspiel von Maccabi Haifa und griff die Spieler an.
- Die Regierung Brasiliens hat den Rückruf ihres Botschafters in Israel begründet: „Die Intensivierung der Gewalt [im Gazastreifen durch Israel] ist inakzeptabel, so wie es Israels Benutzung des Gazastreifens ist.“
- Pakistan forderte, nachdem es die Resolution zur Untersuchung israelischer Kriegsverbrechen unterstützte, ein sofortiges Ende der Blockade des Gazastreifens.
- Antiisrael-Demo in Stuttgart
- Miami: CAIR/ICNA protesters scream “We are Hamas!,” genocidal jihad chant
- Netherlands: Muslim protesters scream “Death to all Jews”
- Demonstrationen in London und Paris

Quds-Tag-Hetze:
- Berlin: ProZionNRW, Jüdische Allgemeine, Cicero
- Kassel
- Fürstenwalde
- London

Proisraelische Stellungnahmen und Veranstaltungen:
- Der kanadische Botschafter tritt auf Twitter heftig für Israel ein. (Link ist leider verloren gegangen)
- INDIA: Rally to Support Israel Against Hamas on July 21, 2014 in Mumbai
- London
- Düsseldorf
- Helsinki
- Boston
- Philadelphia
- Marseille

Der ganz normale Alltags-Antisemitismus (umfassende wöchentliche Zusammenfassung auf Englisch):
- In Chicago gab es Flugblätter mit Drohungen gegen die örtlichen Juden (wegen des Kriegs im Gazastreifen).
- In Massachusetts wurde ein jüdischer Friedhof zum zweiten Mal in weniger als 2 Monaten geschändet; Vandalen warfen Grabsteine um und richteten rund $15.000 Schaden an.
- Die Firma Cupcake Company in New York twitterte „Ironischerweise ist das, was die zionistischen Schweine den palästinensischen Arabern heute antun, genau das, was Hitler und die Nazis ihnen antaten.“ Begleitet vom Hashtag #Free Palestine. Der Tweet ist inzwischen entfernt worden, das hilft aber nicht, die Antisemiten haben mächtig Ärger. Das war nicht das erste Mal, dass die Cupcake Company sich übel antisemitische gerierte.
- The Paris pogroms continue
- Facebook Page Publishing Identities of French Jews to Encourage Attackers; 15 Men Assault a Jew in Paris Suburb After Confirming Photo (UPDATE)
- Jüdische Mitbürger in der Schweiz werden angesichts der jüngsten Eskalation in Nahost schlimm angefeindet.
- Lüttich, Belgien – Ein Restaurant hat ein Schild im Fenster: „Hunde dürfen rein, Zionisten unter keinen Umständen“.
- Unbekannte beschmierten die Synagoge von Barmen.
- Jüdisches Leben in NRW: Drohungen gegen Kindergarten und Synagoge
- 70% of UK Jews feel anti-Semitism on the rise
- UK: Muslims menace Jews, attack synagogue, hoist “Hitler was right” banners
- Die Scheiben einer Synagoge in Belfast (Nordirland) wurden zerschlagen; es war der zweite Anschlag auf diese Synagoge innerhalb von 24 Stunden.
- Toronto: Hakenkreuze und Beleidigungen in einem jüdischen Viertel auf eine Bushaltestelle gesprüht.
- Qatar Friday Sermon: Allah, Kill All The Jews, Freeze The Blood In Their Veins
- Islamic Jihad Spokesman Daoud Shihab: Israeli Soldiers Use Palestinian Children’s Blood to Bake Bread
- Ein Sprecher des Palästinensischer Islamischer Jihad informierte mal wieder: IDF-Soldaten backen aus palästinensischem Blut ihr Brot.
- Weekly Antisemitism Roundup 26.6.2014
- Weekly Antisemitism Roundup 3.7.2014
- Weekly Antisemitism Roundup 17.7.2014
- Weekly Antisemitism Roundup 23.7.2014

Israel für die Welt:
- Israel’s Good News Newsletter to 27th Jul 2014

Ägypten:
- Die ägyptische Armee hat einen Selbstmordanschlag in Israel verhindert. Sicherheitskräfte erschossen einen Mann mit Sprengstoffgürtel und einem Sprengsatz, der bei Kerem Shalom auf die Grenze zulief. Vorher zerstörten sie noch ein mit Grad-Raketen beladenes Fahrzeug (die beiden Insassen wurden ebenfalls getötet). Darüber hinaus geht die Armee weiter gegen Terroristen im Sinai vor; Mittwoch töteten sie 3, verletzten zwei weitere und verhafteten 16.

Die Religion des Friedens, der Toleranz, der Liebe, Kultur… und natürlich der Moderne und der Wissenschaften:
- Afghanistan: Mullah rapes 10-year-old girl in mosque, her family plans honor killing for her, police return her to her family
- Sharia Iran: Christian sentenced by Iranian judge to have his lips burnt with a cigarette for eating during Ramadan
- Islamisten befehlen Genitalverstümmelung von Frauen – Irak
- Islamic State destroys Jonah’s Tomb in Mosul

Islam, islamisches Herrenmenschentum im Westen und westliches Dhimmitum (einschließlich „moderater“ Muslime/Muslimorganisationen):
- UK: Muslim teachers in Islamized public school claimed London and Boston jihad murders were hoaxes
- France: Muslims defy police, more anti-Semitic riots today, featuring black flag of jihad
- Schweden: Nachdem der Asylantrag eines arabischen Israeli abgelehnt wurde, drohte dieser mit Bombenanschlägen; er wurde zu 2 Jahren Gefängnis verurteilt.
- Boston Muslim: Jews “better learn how to swim,” Moses isn’t coming
- Canada: Muslims screaming “Allahu akbar” openly support Hamas, Hizballah

Jihad:
- Nigeria: Islamic jihadists of Boko Haram murder 100 people as they take over town; “nine major villages are on the run”
- Thailand: Islamic jihadists murder three with car bomb on busy street

Solche Muslime gibt es viel zu wenige:
- Egyptian makes pro-Israel video

Christenverfolgung (eine monatliche Aufstellung muslimischer Christenverfolgung gibt es von Raymond Ibrahim in Englisch):
- Interfaith outreach in the caliphate: Islamic State jihadists storm 4th-century monastery, expel monks
- Islamic State now aggressively pursuing Christians in Nineveh Plain
- ISIS Removes Crosses From 30 Mosul Churches – Turns Orthodox Cathedral Into Mosque
- Nigeria: Islamic jihadists bomb church, murder five people

Obama Watch:
- Die NSA soll Satellitenkarten haben, die die gesamten Hamas-Tunnel am und im Gazastreifen zeigen. Warum bekommen die Israelis das Material nicht? Dann wäre der Einmarsch in den Gazastreifen gar nicht nötig, sie könnten die Tunnelausgänge in Israel in Angriff nehmen und die Tunnel zerstören!

Obama kloppen

27. Juli 2014 um 16:02 | Veröffentlicht in kurz notiert, Satire/Humor, USA | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter:

Obama und Israel:

Netanyahu hat seine liebe Mühe – vergeblich…

Obama_LehrerNetanyahu

Es gibt sie noch – Leute die sich wehren:

Und es ist die Bevölkerung, die ihn einordnet:

Obama_54%54% der Amerikaner glauben
Präsident Obama ist nicht länger in der Lage
das Land zu führen.
Und ich bin einer von ihnen.

Vergleiche:

Da hatte einer aber Glück (na ja, bedingt – dem Fahrer ist wohl nicht viel passiert):

Obama.co-pilot
Nummernschild: Obama ist mein Copilot

Prioritäten: der Unterschied zwischen Obama und einem Gouverneur:


der eine kümmert sich um die poröse Grenze (wenn Washington ihn denn lässt),
der andere geht Spenden sammeln.

Wie Obama Politik macht:

Was wäre, wenn die USA Ziel von Terrorraketen wären?

Obama.Raketen-auf-USA

Noch ein Prinzip der Politik Obamas:

Sprich sanft und habe eine Teleprompter dabei.

Außenpolitisches:

Wie kann man die Hyperaktivität von John Kerry in Sachen Nahost betrachten? So:

Und Putin sieht sich Obamas nächste rote Linie an:

rot: amerikanische Schwäche

Staatliche Einrichtungen zeigen ja gerne etwas mit dem Präsidenten, wenn sie dem Publikum zeigen wollen, wie gut sie sind. So auch das Smithsonian Museum, das einen 3D-Druck demonstrierte und sich Obama dafür aussuchte. Der Kommentar musste einfach kommen, er folgt unter dem Bild:

Obama.smithsonianDas Smithsonian fertigte als 3D-Ausdruck ein Porträt von Obama.
Es ist innen hohl, genauso wie der echte.

Die Eiserne Kuppel überwinden

27. Juli 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in Karika-Tour, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: , , ,

gefunden bei Arutz-7 und eingedeutscht:

IronDomeSolution

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