Ein arabischer Experte diagnostiziert Israel

27. Januar 2012 um 16:17 | Veröffentlicht in Araber, Nahost-Konflikt | 1 Kommentar
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Elder of Ziyon, 23. Januar 2012

Jamal Kanj schreibt in der Gulf Daily News und erklärt alles:

Israels Überlebensausrüstung ist: Perpetuiere den Konflikt und das Fehlen von Sicherheit, um kollektiven Hass zu vernünftig begründen zu können und spiele dann das Opfer.*

Ohne den Konflikt implodiert Israel innerlich; ohne Hass verliert der Zionismus seine Rechtfertigung; und er kann nicht weiter das ewige Opfer spielen um weiter den Westen zu erpressen. Wenn diese heilige Dreieinigkeit nicht mehr da ist, hört Israel auf zu existieren.

Sehen Sie? Es ist alles so einfach!

Wenn Kanj das wirklich glaubt und er Israel wirklich vernichten will, dann ist das Rezept dafür klar:

Überzeuge die Araber mit Israel Frieden zu schließen.

Wenn alle arabischen Länder und die PLO dem Frieden Priorität geben und Israels Sicherheitsbedenken (von denen Kanj weiß, dass sie lediglich Ausreden für die Ermordung Tausender unschuldiger Araber sind) akzeptieren, dann kann – wenn man Kanj folgt – Israel nicht überleben. Israel wird „ohne Konflikt“ sein und daher „innerlich implodieren“.

Doch sollte das nicht reichen, dann müssen die Araber lernen die Juden Israels bedingungslos zu lieben. Wenn sie Israel wahrhaft lieben, kann Israel seine Existenz nicht rechtfertigen. So Kanj Sichtweise.

Diese beiden Dinge zusammen würden es Israel unmöglich machen noch „das Opfer zu spielen“. Und bald darauf hört Israel auf zu existieren!

Ich denke, Kanj ist da etwas auf der Spur. Sein Plan hat gewaltig etwas für sich. Die Araber sollten ihn in Gang setzen, in Erwartung des Untergangs des jüdischen Staates. Das ist einfacher als Hetze und Terror und Krieg – die allesamt Israel stärker machen, wenn man Kanj folgt.

Und Jamal Kanj ist genau der Richtige, um eine solche Initiative anzuführen.

Was haben die Araber zu verlieren? Nach Angaben von Kanj ist es die arabische Unnachgiebigkeit, die Israel so sehr gestärkt hat. Sie muss jetzt enden, damit auch Israel enden kann…

Schlimmstenfalls könnte Kanj falsch liegen und die Araber würden mit ihrem jüdischen Nachbarn auf ewig in Frieden leben müssen. Die israelischen Juden würden die gesamte arabische Welt bereisen; jüdische Rucksacktouristen würden den Irak und Syrien besuchen; jüdische Wissenschaftler würden mit ihren arabischen Kollegen zusammenarbeiten, um den Versuch zu unternehmen Probleme wie Wasserknappheit und medizinische Versorgung zu lösen; arabische Muslime würden Jerusalems Al-Aqsa-Moschee und andere historische Stätten besuchen, nur mit einem Reisepass ausgerüstet; und ein palästinensisch-arabischer Staat würde freien Waren- und Dienstleistungshandel mit seinen arabischen Partnern betreiben.

Ich weiß – das ist ein ziemlich mieses Szenario. und zwar eines, von dem die Araber absolut ablehnen, dass es eintritt. Sie behalten lieber den Kriegszustand bei und hetzen weiter gegen die israelischen Juden.

Aber ist die Chance, dass sie Israel mit Frieden und Liebe vernichten können, nicht das Risiko wert?


* Da hat mal wieder eindeutig einer von sich auf andere projiziert! (heplev)

Naziverbrecher jagen – Operation Letzte Chance

27. Januar 2012 um 6:04 | Veröffentlicht in Geschichte | Hinterlasse einen Kommentar
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Manfred Gerstenfeld interviewt Efraim Zuroff (direkt vom Autor)

„2002 starteten das Simon Wiesenthal Center Israel (SWC) und die Targum Shlishi-Stiftung in Florida die ‚Operation Letzte Chance‘ (OLC), um die Verfolgung von Nazi-Kriegsverbrechern – hauptsächlich im postkommunistischen Europa – zu unterstützen. Bis Ende 2011 hat sie die Namen von mehr als 600 Verdächtigen in 32 Ländern erbracht. Von diesen Namen wurden 102 örtlichen Staatsanwälten vorgelegt, 46 davon aus Litauen, 14 aus Lettland und 6 aus Deutschland.

Es gibt sechs Erfolgsebenen bei dem Versuch Nazi-Kriegsverbrecher der Gerechtigkeit zuzuführen: Den Kriminellen in den Medien zu entlarven, offizielle Ermittlungen der Regierung gegen den Verdächtigen zu erreichen, dass eine Anklage, einen Haftbefehl oder einen Auslieferungsantrag gegen ihn erlassen wird, ein Gerichtsverfahren gegen den Verdächtigen, eine Verurteilung vor Gericht und schließlich die Bestrafung des Verdächtigen.“

Efraim Zuroff

Efraim Zuroff

Der Holocaust-Historiker Dr. Efraim Zuroff ist Direktor des Simon Wiesenthal Center (SWC) in Israel und weithin als „der letzte Nazijäger“ bekannt. Er hat einen Großteil seines Berufslebens mit der Suche nach Nazi-Kriegsverbrechern und den für ihre Verurteilung benötigten Beweisen zugebracht, außerdem mit Lobbyarbeit bei oft störrischen Regierungen, damit die dies Leute strafrechtlich verfolgen. Zuroff hat mehrere Bücher veröffentlicht, deren jüngstes, Operation Last Chance; One Man’s Quest to Bring Nazi Criminals to Justice (Operation Letzte Chance: Die Suche eines Mannes, um Nazi-Verbrecher der Gerechtigkeit zuzuführen)1 den  Hintergrund des Projekts und ausführlich seine fünf wichtigsten Fälle darlegt.

Er sagt: „Die Bildungsaspekte des Programms wurden so gestaltet, dass die Menschen für die Geschichte des Holocaust sensibilisiert werden und die öffentlich Aufmerksamkeit sich auf die Fragen konzentrieren, die Menschen in diesen Ländern sich selbst stellen sollten. Die Antworten in den verschiedenen Ländern reichten von voller Unterstützung und Bewunderung bis zu eisernem Widerstand. Eine besondere öffentliche Reaktion, die im postkommunistischen Osteuropa recht verbreitet war, bestand darin OLC zu attackieren, weil sie sich nur auf Naziverbrechen konzentrierte, nicht auch auf kommunistische Verbrechen; und weil sie nutzte, was einige als sowjetische Methode ansahen, nämlich den Einsatz bezahlter Informanten.

Ein Großteil des Erfolgs der OLC hängt in erster Linie davon ab, ob die Regierung vor Ort Holocaust-Täter vor Gericht stellen will und es dort eine Wählerschaft gibt, die das Projekt unterstützt.

Die OLC wurde in den baltischen Staaten angestoßen, weil wir glaubten dort sei das Potenzial Informanten zu finden besonders groß. In diesen Ländern gab es jedoch keinen politischen Willen Täter gerichtlich zu verfolgen und praktisch keine Unterstützung vor Ort. Die einzig unterstützenden Menschen waren Einzelpersonen, die ihrer Zeit voraus waren. Sie verstanden, dass diese Frage für die Zukunft ihrer Länder von entscheidender Bedeutung ist.

Auch die Qualität der zu erhaltenden Informationen variiert von Land zu Land. Fast alle, die die Call Center kontaktierten, sind Nichtjuden gewesen. In Österreich schätze ich, dass unter den mehr als einhundert Anrufen, die wir erhielten, 90 bis 95 Porzent antisemitisch waren.“

Zuroff bemerkt: „Jede Regierung ist ein anderer Fall, abhängig von ihrer Einstellung zu den Bemühungen solche Kriminellen strafrechtlich zu verfolgen. In Deutschland z.B. trifft die OLC auf keinerlei offizielle Behinderung oder Opposition. In Osteuropa sind die ortsansässigen Authoritäten angesichts der Aussicht auf Erfolge unsererseits beim Auffinden nicht verfolgter einheimischer Nazi-Kriegsverbrecher kaum begeistert. Die Staatsanwaltschaft ist in der Regel ein Spiegel der Anschauung der lokalen Authoritäten ist. Kurz gesagt: Keine Regierung würde sich offen gegen das Projekt stellen, aber die von den Staatsanwälten eingebrachte Energie und Ressourcen sind ein weit genaueres Barometer für die dortigen Empfindungen.

Die OLC sah sich sogar einmal juristischen Schritten gegenüber, die sich auf Datenschutzgesetze Ungarns gründeten und den „Export“ von Information über ungarische Staatsbürger ins Ausland betrafen. Es blieb nur bei einer Drohung, die nie juristisches Vorgehen zur Folge hatte. Die OLC war in Ungarn sogar äußerst erfolgreich, was praktische Gesichtspunkte angeht, trotz der anfänglichen Zweifel zu unseren Erfolgsaussichten dort infolge der Besonderheiten der von ungarischen Nazi-Kriegsverbrechern und Kollaborateuren begangenen Verbrechen. Dies steht im Gegensatz zum Beispiel zu denen im Baltikum begangenen, wo die Zahl der Einheimischen, die sich aktiv an Massenmord beteiligten, ungewöhnlich hoch war.“

Zuroff erwähnt, dass 2011 „Operation Letzte Chance II“ begonnen wurde. „Sie konzentriert sich in erster Linie auf die Wachen der Todeslager und Personal der Einsatzgruppen. Sie können jetzt – in Folge der Verurteilung Demjanjuks im Mai 2011 in München – erfolgreich wegen Mittäterschaft belangt werden, auch ohne Beweise für ein konkretes Verbrechen an einem konkreten Opfer.“

Zuroff fasst die Erfolge der Operation Letzte Chance so zusammen: „Sie half bei der Identifizierung derer, die für furchtbare, während der Schoah begangene Verbrechen verantwortlich sind. Darüber hinaus konzentrierte sie die Aufmerksamkeit auf die sehr wichtige Rolle, die die ortsansässigen Helfer der Nazis spielten. Deren Mithilfe bei der Umsetzung der Endlösung war entscheidend, besonders in Osteuropa, wo die Beteiligung an Massenmord dazu gehörte. Angesichts der in die OLC investierten, sehr begrenzten Ressourcen sind die erzielten Ergebnisse relativ bedeutend gewesen.

Dr. Manfred Gerstenfeld ist Vorsitzender des Aufsichtsrats des
Jerusalem Center of Public Affairs.

1 Veröffentlicht bei Palgrave/Macmillan

Ein wenig „Quakewashing“*

26. Januar 2012 um 20:45 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Israel | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon, 22. Januar 2012

Von der IDF:


Oberstleutnant Dr. Ofir Cohen-Marom empfängt eine Delegation aus Japan, die nach Israel kam, um der IDF für ihre Anstrengungen bei der Hilfe für die Einwohner von Minamisanriku in Japan zu bedanken, nachdem der Ort im April 2011 von einem schweren Erdbeben verwüstet wurde.

Es gibt da draußen wirklich Menschen, deren Blut anfängt zu kochen, wenn sie Fotos und Storys wie oben sehen. Sie würden es vorziehen, dass Israel niemals irgendetwas Bewundernswertes tut, denn für sie ist die Dämonisierung des jüdischen Staates ihr gesamter raison d’etre und Stoff wie dieser erschwert ihnen die Erledigung ihres Jobs.

Mit anderen Worten: Es gibt da draußen wirklich Leute, die es vorziehen würden, dass ein paar Japaner mehr sterben würden, statt dass Israel sie rettet.

Sie würden das natürlich nicht zugeben und es ist eine sichere Wette, dass jeder, der den Begriff „xxx-washing“ immer auf eine abwertende Weise Israel gegenüber benutzen, tief in sich drin einer von denen ist, die es vorziehen würden Katastrophenopfer sterben zu sehen, statt sich damit klar kommen zu müssen, dass Israel ihnen das Leben rettet.

* Es gibt negativ konnotierte Bezeichnungen für Hasbra-Versuche (Pro-Israel-Arbeit). Als „Greenwashing“ wird gegeißelt, dass Israel bei Umweltgruppen mit seinen Umweltaktivitäten wirbt; als „Pinkwashing“ wird beschimpft, dass Israel hervorhebt, dass es für Schwule attraktiv ist; neuerdings wird mit „Blackwashing“ beschimpft, dass Israel sich Afroamerikanern näher bringen will. Daher der ironische Gebrauch des Begriffs „Quakewashing“ für den Besuch der Erdbebenopfer aus Japan.

Für den Zoo in den Gazastreifen geschmuggelte Tiere (mit Fotos)

26. Januar 2012 um 17:37 | Veröffentlicht in Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon, 24. Januar 2012

Die Internetseite der Hamas-eigenen Palestine Times zeigt eine Haufen exotischer Tiere, die für einen Zoo in nach Gaza geschmuggelt wurden:

Vor ein paar Jahren fand die Hamas einen anderen Verwendungszweck für einen Zoo in Gaza:

do brasil sagte…

25. Januar 2012 um 16:03 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Israel | Hinterlasse einen Kommentar
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Paula R. Stern, A Soldier’s Mother, 21. Januar 2012

do brasil sagte:

Wie fühlt es sich an in einem Land zu leben, das von Millionen Menschen in der ganzen Welt gehasst wird? NICHT, weil es ein jüdisches Land ist (wie du glauben würdest), sondern wegen des Hasses, des Rassismus, der Kriegsverbrechen und üblen Taten deines Landes?
Amerika, Afrika, Europa, Asien, Australien…
Wie fühlt sich das an?

Wie fühlt es sich an in einem Land zu leben, das von Millionen Menschen in der ganzen Welt gehasst wird? Nun, nicht gerade toll, aber wenn du seit Hunderten – nein, Tausenden von Jahren aus allen möglichen dummen Gründen gehasst worden bist, dann akzeptierst du irgendwie, dass sich das nicht ändern wird und du begreifst auch die Hauptwurzel des Hasses.

Wenn also der Grund, dass Millionen uns hassen, darin besteht, dass unser Land für all das verantwortlich, was du behauptest – würdest du dann bitte erklären, warum mehr als 6 Millionen Juden von den Nazis ermordet wurden – bevor der Staat Israel 1948 wieder gegründet wurde? Hast du Lust die Kreuzzüge zu erklären, die Pogrome, die spanische Inquisition?

Wie fühlt es sich an? Es ist ein gutes Gefühl in meinem eigenen Land zu leben und zu wissen, zum ersten Mal in 2.000 Jahren, dass wir unser Schicksal selbst bestimmen. Wir wissen, dass wir uns selbst schützen können. Wir wissen, dass, wenn ihr ein Flugzeug entführt und die Juden aussortiert, diesmal die israelische Luftwaffe nach Entebbe fliegen wird, um sie zu retten.

Wir wissen: Wenn ihr unsere jüdische Bevölkerung bedroht, dann werden wir in den Jemen und nach Äthiopien fliegen und sie nach Hause holen. Wir fordern die Sowjetunion heraus, dass sie unsere Leute frei lässt und ihnen Zuflucht geben. Wir wissen: Wenn ein Jude bei einem fürchterlichen Tsunami vermisst wird, dann wird Israel ein Team hinschicken und während dieses Team dort ist, werden sie nach seiner Leiche suchen. Wir wissen: Wenn es in der Türkei ein Erdbeben gibt, dann wird Israel zu den ersten gehören, die Rettungsteams hinschickt und das Team wird eine kleine Gruppe ausschicken, die in einem Gebäude gräbt, um die Israelis zu finden.

Wir wissen: Egal, wo unserer Leute sind – wo auch immer in der Welt – dort werden wir gegen den Hass Widerstand leisten, der dazu geführt hat, dass Millionen uns hassen; und wir werden uns nicht von Gerede dazu dahin täuschen lassen zu glauben, die Ursache sei irgendetwas anderes, als das, was sie immer gewesen ist.

Wie fühlt es sich an? Verdammt gut fühlt es sich an. Danke für die Frage.

Geschichten aus dem „Freiluftgefängnis“ Gazastreifen

24. Januar 2012 um 16:44 | Veröffentlicht in Araber, Nahost-Konflikt | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon, 22. Januar 2012

Im jüngsten Bericht von COGAT, der die Im- und Exporte zwischen dem Gazastreifen und Israel detailliert beschreibt, erfahren wir ein interessantes Detail:

Das Dieselöl für das Elektrizitätswerk wird entsprechend einer palästinensischen Entscheidung direkt aus Ägypten geliefert; daher wird aus Israel kein Diesel transferiert.

Seit Jahren haben die palästinensischen Araber und ihre antiisraelischen Kohorten Israel dafür verantwortlich gemacht das Elektrizitätswerk des Gazastreifens abzuwürgen. Und jetzt sagt die Hamas, sie braucht überhaupt keinen Diesel von Israel!

Klingt das nach einem belagerten Gebiet?

Weitere interessante Storys über den als „Freiluftgefängnis“ bekannten Gazastreifen, die man nicht in den Nachrichten sehen wird:

·         In derselben Woche exportierte der Gazastreifen 56 Tonnen landwirtschaftlicher Güter (Nelken, Kirschtomaten und Erdbeeren).

·         Zum ersten Mal wurden Möbel aus dem Gazastreifen exportiert; ein LKW voller Möbel fuhr diese nach Jordanien.

·         Letzten Monat erhielten 99,5% der Personen, die versuchten den Gazastreifen zu medizinischer Behandlung in Israel oder den PA-Gebieten zu verlassen, eine Genehmigung dafür. Diese Zahl ist im Verlauf der letzten Jahre stetig gestiegen.

Ebenfalls in der letzten Woche schickte die Arabische Liga über Rafah 45 Tonnen Lebensmittel in den Gazastreifen.

Klingt nach enorm viel, nicht wahr?

Hier sind die Mengen, die von Israel aus während der zweiten Januarwoche in den Gazastreifen geschickt wurden:

Lebensmittel

LKWs

Tonnen*

      Weizen

6

120

      Öl zum Kochen

7

140

      Reis

2

40

      Obst und Gemüse

57

1140

      Fleisch, Geflügel und Fischprodukte

44

880

      Salz

8

160

      Milchprodukte

25

500

      Mehl

23

460

      Zucker

8

160

      Gemischte / zusätzliche Lebensmittelprodukte

92

1840

Total (Lebensmittel, Tonnen)

272

5440

Der größte Teil der über die Übergänge zu Israel kommende Hilfe stammt aus dem Westen; das zeigt, dass die Araber zwar jedes Mal groß hinausposaunen, wenn sie dem Gazastreifen Hilfe liefern, das aber nur etwas Symbolisches ist, wenn man es mit dem vergleicht, was aus dem Westen kommt.

Und übrigens: Juan Cole’s Internetseite gibt immer noch an, dass Exporte aus dem Gazastreifen bei „Null“ stehen.

* Ich habe dazu 20t pro LKW angenommen. Die in den Statistiken von COGAT angegebenen Gesamtlieferungen deuten an, dass 25t pro LKW geliefert wurden, ich habe also recht konservativ geschätzt.

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