Nicht nur Obama kloppen

Seine Lieblingsthemen:

ein Wortspiel – „work“ heißt „arbeiten“, aber auch „funktionieren“:


Obamacare – funktioniert nur, wenn du nicht arbeitest (also arbeitslos bist)

Die Obamanisten:

Hillary und die Clinton-Stiftung sind wieder etwas in die Schlagzeilen (der Clinton-Gegner) geraten. Daraus ergab sich eine „Taueranzeige“:

Wir wären immer noch an der Macht,
hätten wir der Clinton-Stiftung mehr gespendet.

Die US-Wählerschaft hat eine Wahl:

Den Schwarzen wird die Möhre vorgehalten – der Sinn ist klar: Die Republikaner verleumden, damit das dumme Fußvolk mit der dunklen Pigmentierung den Karren bewegt (wer sind hier die Rassisten?)

Da sollen „Leistungen“ beweisen, wie fähig jemand ist, der für das Präsidentenamt kandidiert (wobei es glaubhafte Gerüchte gibt, dass das Gurkenglas schon geöffnet war:

Washington – gewann die amerikanische Revolution
Lincoln – befreite die Sklaven
Reagan: beendete den Kalten Krieg
Clinton: kann Gurkengläser öffnen

Die Kleidung macht Kandidaten:

Kleide dich für den Job, den du haben willst…

Noch eine böse Charakterisierung:

Es haben mehr Menschen das Monster von Loch Ness gesehen,
als Menschen Hillary die Wahrheit haben sagen hören.

Die inoffiziellen Wahlkämpfer:

Die Medien versuchen Trump irgendwie zu bändigen:


Böser Hund! Warum lässt du mich dir nicht diesen Maulkorb anlegen?
Mach einfach mit!

Der Donald:

Was sie an ihm schätzen – sie mögen ihn, weil er „sagt, wie es ist“:

Plakat: Ich werde euch fressen.
Schaf: „Er sagt, wie es ist.“

Jerusalem früher und heute (15)

BAC.org – Cinemathek

cinimatek1

Soldaten der Scots Guard (dem schottischen Bataillon in der britischen Armee) marschieren nach ihrer Ankunft in Eretz Yisrael am 5. Oktober 1936 durch die Straßen von Jerusalem.

cinimatek2

Die Scots Guard am selben Tag an anderer Stelle:

ymka1 ymka2

Martha Gellhorns Besuch bei palästinensischen Flüchtlingen im Westjordanland im Juni 1967

Martha Gelhorn, The Nation, Oktober 1967 (gepostet von Elder of Ziyon, 13. Januar 2011)

Wir trinken Nescafe in der überladen eingerichteten Stube eines älteren Flüchtlings-Lehrers. Eine Horde reizender, lebhafter kleiner Kinder wurde hinausgedrängt, um Raum für ernste Erwachsenen-Gespräche zu machen. Die Kinder schienen alle im selben Alter zu sein und waren – sonderbar – die Söhne und Töchter des Lehrers selbst und seine Enkelkinder. Seine Ehefrau verschwand, wie es sich gehört. Seine aufgeweckte 22-jährige Tochter, selbst bereits vierfache Mutter, kauerte vor der Tür wie eine Bettlerin, hielt ein weißes Tuch vor dem Gesicht und hörte zu.

1961 hatte ich eine lange Tour durch die UNRWA-Lager (United Nations Relief and Works Agency) für palästinensische Flüchtlinge im Libanon, dem Westjordanland und dem Gazastreifen gemacht und in diesem Lager bei Jericho war ich auch schon. Es war entmutigend. Die Welt glaubt, denn es wird ihr ständig gesagt, dass die palästinensischen Flüchtlinge 19 Jahre lang in physischer Not gelebt haben. Flüchtlinge der Mittelklasse werden vertraulich und privat mitteilen, dass ihre ärmeren Landsleute, diejenigen, die in den Lagern verbleiben, Zuhause nichts hatten und dass es ihnen nicht schlechter geht als vorher. Die Mehrheit der Flüchtlinge, gebildet, gut ausgebildet, teilweise sachkundig, leben außerhalb der Lager und führen ein Leben wie jeder andere Araber.

Die Not der Flüchtlinge ist im Kopf. Sie sind im Geist krank von der Fütterung mit Propaganda, offiziellem arabischen Dogma und hausgemachten Hirngespinsten, die sie 19 Jahre lang verschlungen haben. In Selbstmitleid geschult, ermutigt zu glauben, sie seien der Welt einzigartigsten Opfer von Ungerechtigkeit, ist ihnen nie erlaubt worden die Tagtraum-Vergangenheit zu vergessen oder sich auf eine reale Zukunft festzulegen. Da der dritte arabisch-israelische Krieg sie kaum berührte, haben sie aus ihm nichts gelernt.

Der Lehrer war es leid am Feure zu essen und vom Irrtum Nasser weg. Aber die übrigen hier, drei kräftige Hühnerfarmer, Männer Ende 20, dazu ein großer, blasser, elegant zusammengebauter Student der Universität Amman und ein großspuriger Mittelschüler, waren Nasser so ergeben wie schon immer. Obwohl alle außer dem Schuljungen (wir stimmte darüber ab) glaubten, dass ein Friedensvertrag zwischen Jordanien und Israel eine gute Sache sein würde, fanden die jungen Männer, dass Nasser entscheiden muss.

Sie hatten wegen des Krieges persönliche Probleme. Den Hühnerfarmern fehlten Transportmittel. Der Lehre sagte, seiner Frau gehe das Kerosin zum Kochen aus. Die Abschlussprüfungen des Mittelschülers in Ramallah waren unterbrochen worden; wann würden die Israelis dafür sorgen, dass er sie beenden kann? Der Student machte sich Sorgen, dass die Israelis ihn dazu verdonnern würden sein zweites Studienjahr zu wiederholen, statt ihn direkt ins dritte gehen zu lassen –an der Hebräischen Universität in Jerusalem, wenn sie fair sind. Ich stellte angesichts dieser Klagen immer heraus, dass das Schießen erst zehn Tage davor aufgehört hatte.

Dann, wie auf ein Stichwort, gingen wir in die Fantasie-Phase des Gesprächs über. Es besteht aus nochmaligem Erzählen davon, wie viele Morgen Land ausgezeichnete Felder und Obstplantagen sie hatten, was für prächtige Häuser sie in Palästina zurückließen und von den Juden gestohlen wurden. Da gibt es einen Konkurrenzkampf um Fantasie-Eigentümerschaft: Wenn man die verlorene, von den Einwohner eines beliebigen Lagers beanspruchten Landfläche addiert, kommt man gewöhnlich bei einer Gesamtsumme an, die größer ist als das gesamte landwirtschaftlich genutzte, wiedergewonnene Fläche des Landes Israel. Ein sehr netter Mann in einem anderen Lager sagte mir, dass ihm 44.000.000 Quadratmeter Zitrus-Haine gehört hatten: Die Legende will, dass einst dem Sultan der Türkei genau so viel Land in Palästina gehörte und es den Rothschilds verkaufte. Aber ich glaube, diese Eigentümer-Fantasie ist der wirkliche menschliche Kern des Problems der palästinensischen Flüchtlinge, anders als das irreale arabische Propagandaproblem.

Die Hälfte der Flüchtlinge ist unter 18 Jahre alt; Palästina ist ein Mythos, der in Schulen und Zuhause gelehrt wird. Ich glaube nicht, dass irgendeiner dieser Leute wirklich nach Israel zurückkehren will – nicht, wenn Israel ihnen nicht das durch Jahrzehnte Arbeit aufgewertete Land gibt und hilfsbereit ins Meer hüpft. Was die Flüchtlinge wirklich wollen, ist Geld für ihre eingebildeten verlorenen Besitztümer. Sie scheinen nicht zu wissen, dass die israelische Regierung seit 1949 wiederholt Entschädigungen angeboten hat, manchmal an Bedingungen wie einen Friedensvertrag geknüpft, manchmal ohne Gegenleistung. Auch wissen sie offensichtlich nicht, dass diese Angebote in ihrem Namen von den arabischen Regierungen immer zurückgewiesen wurden. Entschädigungen anzunehmen würde das Problem der palästinensischen Flüchtlinge beenden. Die Entschädigung ist da und wartet, aber sie wird diese Leute nie zufrieden stellen, weil sie auf Fakten gründet, nicht auf Hirngespinsten. Wenn deinem Vater eingetragene 20.000 Quadratmeter Land gehörten und du glaubst, ihm gehörten 2.000.000 Quadratmeter, dann ist es vorprogrammiert, dass du dich angesichts einer genauen Ausgleichszahlung bitter und betrogen fühlst.

„Warum können wir nicht in einen Bus steigen, um uns Israel anzusehen?“, fragte der Schuljunge. Er sprach am besten [Englisch]. „Wie sieht es aus?“ Wie sollte man das schnell sagen, angesichts unseres begrenzten beiderseitigen Wortschatzes? „Jeder arbeitet sehr hart“, sagte ich. Das ist die beste grundsätzliche Beschreibung Israels.

„Arbeitet sehr hart?“, wiederholte er entsetzt und war verärgert, als ich lachte.

„Was denkst du über die englischen und amerikanischen Flugzeuge für Israel?“, fragte er und seine schwarzen Augen glänzten.

„Eine Lüge. Es gab keine.“

„Jeder Araber glaubt, dass es sie gab. Es gab sie. Die Flugzeuge halfen den Israelis. Was ist mit dem Öl-Embargo?“

Übersetzung ins Arabische für die Hühnerfarmer und den Lehrer, die kein Englisch verstanden.

„Ich denke, das wird die Araber am meisten treffen. Wie werden sie leben, wenn sie kein Öl verkaufen?“

„Die Russen werden das Öl kaufen“, sagte der Junge stolz. „Und Indien und Vietnam. Die Araber werden nicht leiden.“

„Was wäre mit den Juden geschehen, hätten die Araber gewonnen?“ Ich unternahm hier eine kleine Gallup-Umfrage dazu. Der Student übersetzte und die sechs Männer murmelten eine Weile untereinander.

„Sehr schlimm“, fasste der Junge zusammen. „Alle tot.“

Aus heiterem Himmel wurden Ausführungen des Lehrers übersetzt. „Eshkol und Dayan sind sehr gut.“

„Warum sagt er das?“

„Weil alles friedlich ist“, sagte der Student. „Wir müssen mit den Juden in Frieden leben.“

„König Hussein ist sehr gut“, unterbrach der Junge. „Wir mögen ihn sehr, seit er nach Kairo ging und Nasser besuchte.“ Die Wiederholung auf Arabisch brachte allgemeine, nickende Zustimmung. Der Lehrer wirkte erschöpft und bot mehr Kaffee und Zigaretten an.

„Gebildete Flüchtlinge verdienen Geld und haben ein gutes Leben“, stellte der Student plötzlich fest. „In Amman gehen wir mit Mädchen in unseren Unterricht. Das ist sehr gut. Kann ich zurück an die Universität Amman, weil ich kein Hebräisch spreche?“

Die männlichen Besucher gingen der Reihe nach hinaus, was die gescheite 22-jährige Tochter aus ihrem verschleierten Exil an der Tür befreite. Sie sprach leidenschaftlich; ich fürchtete, dass ich irgendeinen mysteriösen weiblichen Kodex verletzt hatte. „Was sagt sie?“, fragte ich den Jungen, einen Freund der Familie und zu jung um verlangen zu können, dass eine Frau ihr Gesicht versteckt und schweigt. Er grinste, durch ihren Ausbruch verlegen.

„Sie sagt: Macht Nasser ein Ende. Macht Shukairy ein Ende. Macht Hussein ein Ende. Es reicht. Es reicht. Frieden. Frieden.“

Es ist enorm schade, dass arabische Frauen in der arabischen Politik nichts zu sagen haben.

Stoff für’s Hirn

Jennifer Nathalie Pyka hat sich Facebook und seine Lösch-/Nichtlösch-Politik vorgeknöpft und sich angesehen, was seit der Maas-losen Verfolgung von tatsächlichen und angeblichen Hass-Posts noch verschlimmert hat.

Als der Spiegel die Palästinenser erfand: Palästinenser – ein Volk? Ja, vielleicht. Vor 3.000 Jahren … Über die Legende der Palästinenser und wie deutsche Medien ein Volk erfanden.

Judenhass ist ein „rechtes“ (rechtsextremes) Phänomen? Denkste. Die Linksextremisten sind genauso judenfeindlich.

Gebührenfinanzierte Dämonisierung Israels – Alex Feuerherdt nimmt sich noch einmal die Wasser-Lügen der ARD/Markus Roschs vor und hält harte Fakten fest.

Medien-BackSpin:
Der Observer radiert Jerusalem
Reuters macht aus Raketenfeuer Geflunker, Fälschung und Betrug

Die Achse des Guten:
Pipikakadaddeldu. Wie Medienkritik in Deutschland funktioniert
So zärtlich kann investigativer Journalismus in Deutschland sein
Das Asylrecht als Einfallstor für ungeregelte Einwanderung
Eine neue intellektuelle Spezies: Der Guterrassist

Gatestone Institute:
Schweden: Sommerinferno sexueller Attacken
Hamas: Wählt uns oder schmort in der Hölle
Frankreich: „Zuerst das Samstagsvolk, dann das Sonntagsvolk“
„Kein Platz für das zionistische Gebilde in der Region“
Das Recht auf Widerspruch
Das Schweigen der Juden (Teil 4 der Serie: Die Islamisierung Schwedens)
Luthers Antisemitismus wiederbelebt

Audiatur-Stiftung:
Hamas: “Qassam-Brigaden rüsten sich für den Sieg”
Der strategische Verbündete des Islamismus: das Leugnen
Israelis und Palästinenser laut Umfrage für Zweistaatenlösung, jedoch uneins über deren Gestaltung
Adalah, der New Israel Fund und BDS: Das Geheimnis der Black Lives-Plattform
Israel lehnt Immunität für angeklagten UN-Mitarbeiter in Gaza ab

Daniel Pipes:
Wie sieht Trumps Politik in Sachen Visa für Muslime aus?
Verbietet die Burka, erlaubt den Bikini

Conservo:
Warum beurteilen Kirchenvertreter und die westliche Welt den Islam so unrealistisch?

Oberster Muslim-Rat: Tempelberg ist jüdisch

Hillel Fendel, IsraelNationalNews.com, 2. September 2008
(die zugehörigen Bilder sind leider nicht mehr online, ich habe aus anderen Quellen zwei Teile des Einbandes einer Ausgabe eingebunden)

Die weithin verbreitete arabisch-muslimische Position, dass der Tempelberg nicht jüdisch ist, wurde entlarvt – vom Obersten Muslimrat (Waqf) in Jerusalem in einem Führer für den Tempelberg, der 1925 veröffentlicht wurde.

Reiseführer straft aktuelle arabische Kampagne Lügen

1997 erklärte der muslimische Chef-Kleriker der palästinensischen Autonomie, Mufti Ikrama Sabri: „Der Anspruch der Juden auf das Recht über [Jerusalem] ist falsch und wir erkennen nichts außer einem komplett islamischen Jerusalem unter islamischer Aufsicht an…“

So begann eine Kampagne, mit der die Welt überzeugt werden soll, dass die Jahrtausende alte natürliche Verbindung von Jerusalem mit den Juden unwahr sei. Raed Salah, Chef der Islamischen Bewegung, erklärte 2006: „Wir erinnern zum 1.000sten Mal daran, dass die gesamte Al Aksa-Moschee [auf dem Tempelberg], einschließlich des gesamten Gebiets und der Gassen über der Oberfläche und darunter, ausschließlich und absolut muslimisches Eigentum ist und niemand anders irgendein Recht auch nur an einem Erdkrümel davon hat.“

Wir wissen jetzt aber, dass dieser „absolute“ muslimische Anspruch gar nicht so absolut ist wie behauptet. Fakt ist, dass 1925 der Oberste Muslimische Rat – den wir auch als Waqf kennen und der die Aktivitäten auf dem Tempelberg im Auftrag der muslimischen Religion seit hunderten von Jahren beaufsichtigt hat – stolz damit prahlte, dass die Stätte keine andere war als die von Salomos Tempel.

Das Tempelinstitut in Jerusalem berichtet, dass es eine Ausgabe des offiziellen Reiseführers zum des Obersten Muslimischen Rates zum Al-Haram Al-Sharif (der muslimische Name für den Tempelberg) erworben. Auf Seite 4 erklärt der Waqf: „Die Identität des Ortes mit Salomos Tempel ist unumstritten. Dies ist auch nach universellem Glauben die Stelle, auf der ‚Und David baute dort dem HERRN einen Altar’“; das Zitat stammt aus 2. Samuel 24,25.

Zusätzlich bezieht sich die Bröschüre auf das unterirdische Gebiet in der Südost-Ecke des Berges, die es Salomos Ställe nennt. „Über die Geschichte der Kammer selbst ist wenig bekannt“, heißt es in dem Reiseführer. „Sie stammt wahrscheinlich sogar aus der Zeit des Baus von Salomos Tempel. Nach Angaben von Josephus gab es sie bereits als Zufluchtsort der Juden zur Zeit der Eroberung Jerusalems durch Titus im Jahr 70 n.Chr. und wurde so genutzt.“

Der Tempelberg in Jerusalem war tatsächlich der Ort der beiden jüdischen Heiligen Tempel, die fast 1.000 Jahre lang Bestand hatten (s.u.)

Beweise für den muslimischen antijüdischen Revisionismus

Rabbi Chaim Richman vom Temple Institute schreibt, dass die Broschüre den Beweis leifert, dass die derzeitige Position des Waqf sich vom traditionellen muslimischen Glauben verabschiedet. „In den letzten Jahren“, schreibt er, „ist der muslimische Waqf so weit gegangen die historische Existenz des Heiligen Tempels zu leugnen und zu behaupten, dass der Tempelberg ausschließlich der muslimischen Nation gehört und es keine Verbindung zwischen der jüdischen Nation und dem Tempelberg gibt. Aus dieser Broschüre geht klar hervor, dass die geänderte Haltung des Waqf von der traditionellen muslimischen Anerkennung der jüdischen Vorgeschichte des Berges abweicht.“

„Die derzeitige Leugnung historischer Realitäten ist lediglich eines der Mittel in dem Krieg, der von Muslimen gegen den Gott Israels und die gesamte Welt der ‚Ungläubigen’ geführt wird“, erklärt Richman.

Beispiele der neuen palästinensischen/arabischen Haltung zu Jerusalem:
PA-Mufti Sabri wurde in der palästinensischen Zeitung Al-Ayyam am 22. November 1997 folgendermaßen zitiert: „Die ‚Al-Buraq’-Mauer [die Westmauer/Klagemauer] ist Teil der Al Aksa-Moschee. Die Juden haben keine Beziehung dazu.“

Dieselbe Zeitung berichtete am 18. Juli 1997, dass Hamad Yussef, Kopf des „Instituts für die Verjüngung des palästinensischen Erbes“ über den „falschen historischen Anspruch der Juden in der heiligen Stadt“ redete, „Ein Anspruch, den sie mit all den von ausländischen Gruppen über die letzten hundert Jahre vorgenommenen Ausgrabungen nicht zu beweisen in der Lage waren“. Die Zeitung erklärte auch, dass Hamas „die Israelis nie da gewesener historischer Fälschungen beschuldigte und die palästinensische, arabische und islamische Natur der heiligen Stadt innerhalb der letzten 6.000 Jahre betonte. Israels Versuch eine historische Verbindung zu Jerusalem zu finden, schlägt fehl.“ (mit freundlicher Genehmigung der Jewish Virtual Library)

Jüdische Geschichte auf dem Tempelberg

Der Tempelberg in Jerusalem war der Ort der beiden jüdischen Heiligen Tempel; der erste davon wurde von König Salomo im Jahr 832 vor der christlichen Zeitrechnung gebaut, also etwa 1.500 vor der Gründung des Islam. Er stand dort mehr als 400 Jahre und nach dem 70-jährigen Babylonischen Exil wurde ein zweiter Tempel an demselben Ort gebaut. Dieser stand an diesem Ort fast 1.000 Jahr lang, bis die Römer das gesamte Land eroberten und den Zweiten Tempel zerstörten. Obwohl die Gegend unter die Kontrolle der Römer, Byzantiner, Muslime, Christen, Türken Briten und andere eingreifende Kulturen kam, waren Jerusalem und der Tempelberg immer der Fokus von jüdischen religiösen und nationalen Sehnsüchten und blieb die gesamte Zeit die „Hauptstadt“ der Juden, selbst im Exil. Im Sechstage-Krieg von 1967 befreite der Staat Israel das Gebiet des Tempelbergs und ganz Jerusalem, womit es mit einer Lücke von 1.900 Jahren wieder unter jüdische Kontrolle kam.

Israel hat allerdings seine Souveränität über den heiligen Tempelberg niemals aktualisiert, sondern statt dessen dem Waqf fast die totale Kontrolle gewährt. Tatsächlich wurde Juden nicht erlaubt dort zu beten, seit der damalige IDF-Chefrabbi Shlomo Goren dort ein Gebet am ersten Tischa B’Av nach der Befreiung leitete. Für Juden hat man selbst die Besuchszeiten eingeschränkt.

PA prügelt blindlings auf „imaginären Tempel” der Juden ein

Nissan Ratzlav-Katz, IsraelNationalNews.com, 25. September 2008

Die von PLO/Fatah-Chef geführte palästinensische Autonomiebehörde bemüht sich wieder darum die muslimische Leugnung der jüdischen Verbindung zu Jerusalem zu popularisieren, besonders die zum Ort der beiden jüdischen Tempel. Die PA-Ansprüche setzen sich sowohl über alle archäologischen Beweise hinweg, als auch über die Geschichte Jerusalems, wie sie von den meisten maßgeblichen muslimischen Quellen bestätigt werden.

Nach Angaben von Itamar Marcus und Barbara Crook von der Organisation Palestinian Media Watch haben Sendungen des von der Fatah kontrollierten Fernsehens ein Musikvideo beworben, das „jegliche historische Verbindung zwischen dem jüdischen Volk und Jerusalem abstreitet“. Aufbauend auf der Leugnung jüdischer Rechte in Jerusalem und er Behauptung, dass der Tempelberg „unser“ ist, d.h. den Muslimen gehört, erklärt PMW: „Die Zeilen wiederholen die palästinensische Erfindung, dass Israel plane die Al-Aqsa-Moschee zu zerstören, die daher geschützt werden müsse.“

Das Video erschien am 23. September 2008 im PA-TV; wie PMW es übersetzt, beinhaltet es die Zeilen: „Oh [Söhne] Zions, egal, wie sehr ihr grabt und egal, wie viel ihr zerstört, euer imaginärer Tempel wird nicht entstehen, Al-Aqsa gehört uns. Al-Aqsa gehört uns, oh Muslime, Al-Aqsa gehört uns.“ In der Folge, sagt PMW, wird ein neuer Saladin gefordert, der muslimische Eroberer Jerusalems im Jahr 1187.

Marcus und Crook erklären, dass das Video sowohl im Fatah- wie im Hamas-Fernsehen „mit Unterbrechungen während der letzten 18 Monate lief und Teil einer anhaltenden Hass-Kampagne gegen Israel. Die Kampagne streitet die historische Tatsache der Verbindung zwischen dem jüdischen Volk, Jerusalem und dem Tempelberg ab, während sie [gleichzeitig] Hass und Angst einflößen, indem sie vorgeben, dass die heilige Stätte des Islam, wie auch seine Anhänger in großer Gefahr sind.“

Muslimrat von Jerusalem: Tempel in Jerusalem „unumstritten“

In völligem Gegensatz zu den von der PA heute aufgestellten Behauptungen, berichtete Israel National News dieses Jahr, erklärt ein vom obersten Muslimrat (der Waqf) von Jerusalem 1925 veröffentlichter Reiseführer zum Tempelberg: „Seine Identität mit dem Ort von Salomos Tempel ist unumstritten. Die Identität des Ortes mit Salomos Tempel ist unumstritten. Dies ist auch nach universellem Glauben die Stelle, auf der ‚Und David baute dort dem HERRN einen Altar…“

Zusätzlich bezieht sich die Broschüre auf das unterirdische Gebiet in der Südost-Ecke des Berges, die es Salomos Ställe nennt. „Über die Geschichte der Kammer selbst ist wenig bekannt“, heißt es in dem Reiseführer. „Sie stammt wahrscheinlich sogar aus der Zeit des Baus von Salomos Tempel. Nach Angaben von Josephus gab es sie bereits als Zufluchtsort der Juden zur Zeit der Eroberung Jerusalems durch Titus im Jahr 70 n.Chr. und wurde so genutzt.“

Mohammed, Gründer des Islam: Der Tempel ist in Jerusalem

In den gesamten religiösen, Verhaltens- und doktrinären Gesetzbüchern, von denen die Muslime glauben, dass sie von Mohammed oder seinen unmittelbaren Gefährten überliefert wurden und als Hadithe bekannt sind, wird Jerusalem auf Arabisch Bayt al-Makdis genannt. Der Begriff ist eine arabische Übersetzung des hebräischen Bait HaMikdasch, was auf Deutsch „der Tempel“ bedeutet.

Jerusalem wird jedoch in der Hauptschrift des Islam, dem Koran, nicht namentlich erwähnt. Muslim-Apologeten stellen allerdings oft eine Beschreibung einer mystischen Reise Mohammeds zur „weitest entfernten Moschee“ heraus, von der sie behaupten, dass das die Al-Aqsa-Moschee ist, die sich derzeit auf dem Tempelberg in Jerusalem befindet.

Der Haditah, der weitere Einzelheiten der mystischen Reise beschreibt, nennt allerdings Jerusalem als Ort des jüdischen Tempels. Die Hadithe-Sammlung Sahih Muslim erklärt: „Der Botschafter Allahs (Friede sei mit ihm) sagt: Mir wurde al-Buraq gebracht, ein weißes und langes Tier, größer als ein Esel, aber kleiner als ein Maultier, der seinen Huf so weit setzte, wie man sehen kann. Ich stieg auf und kam zum Tempel (Bait al-Maqdis in Jerusalem) und band ihn dann an den Ring, den die Propheten benutzten.“ Bis heute nennen die Muslime die Westmauer „al-Buraq-Mauer“.

Archäologische Beweise: Die Tempel standen in Jerusalem

Archäologische Funde der letzten Jahre in und um Jerusalem haben physische Beweise für die Geschichte geliefert, wie sie von den frühesten jüdischen, christlichen und muslimischen Quellen dargestellt wird. Hier einige Beispiele:

* 2005 entdeckten Forscher nach sorgfältiger archäologischer Arbeit auf der Schutthalde eines illegalen Waqf-Bauprojekts auf dem Tempelberg: ein Münze aus der Zeit des ersten Aufstandes gegen die Römer, der der Zerstörung des Zweiten Tempels voraus ging und den Satz „Zur Erlösung Zions“ trägt; eine in das Fragment eines Kruges gemeißelte Inschrift der Zeit des Ersten Tempels mit den alten hebräischen Buchstaben heh, ayin und kof; ein Siegel mit einem Stern mit fünf Spitzen und alten hebräischen Buchstaben, die das Wort „Jerusalem“ zwischen den Spitzen trägt; eine Münze von Alexander Jannaeus; eine scythisch-iranische Pfeilspitze des Typs, wie er von der babylonischen Armee des Nebukadnezar benutzt wurde, die 586 vor unserer Zeitrechnung den Ersten Tempel zerstörte; und einiges mehr.

* 2005 entdeckte ein Archäologe der Hebräischen Universität ein Tonsiegel, das auf die Zeit um 580 vor unserer Zeitrechnung datiert und den Namen Yehuchal Ben-Schelemja trägt, der als königlicher Botschafter und Minister identifiziert wird, den König Zedekia zum Propheten Jeremia sandte (in den Kapiteln 37 und 38 des Buches Jeremia in der Bibel).

Einige Jahre früher wurde an derselben Grabungsstätte ein weiteres königliches Siegel aus der Periode um 580 vor unserer Zeitrechnung gefunden. Es trug den Namen Gemarja, Sohn von Schafan, der ebenfalls im Buch Jeremia als einer der höchsten Beamten am Hof von König Zedekias Vorgänger, König Jojakim, erwähnt wird. Ein weiteres, unter Dutzenden anderer gefundenes Siegel trägt den Namen Asarja ben-Hikija, Mitglied einer priesterlichen Familie, der nach Angaben von 1. Chronik 9,10 vor der Zerstörung Jerusalems im Tempel diente.

* Im Mai 2007 entdeckten Archäologen eine Reihe von Siegeln und Siegelringen aus der Zeit der biblischen Könige David und Salomo; sie wurden in der Davidstadt, unterhalb der Altstadt Jerusalems, ausgegraben.

* Im Januar 2008 entdeckten Archäologen ein Steinsiegel, das auch den Namen Temach trug, einer Familie, deren Mitglieder Diener der Zeit des Ersten Tempels waren, nach Babylon ins Exil mussten und dann nach Jerusalem zurückkehrten. Das Siegel wurde in der Nähe der Altstadtmauern am Misttor gefunden. Das Buch Nehemia (Kapitel 7) nennt die Familie Temach namentlich.

* Im März 2008 wurde in der Davidstadt eine Münze des Zweiten Tempels gefunden, wie sie in dieser turbulenten Zeit Tempels genutzt wurde, um die biblische Kopfsteuer von einem halben Schekel zu bezahlen.

* Im August 2008 gruben Archäologen einen völlig intakten Siegelabdruck aus, der den Namen eines weiteren Ministers von König Zedekia trug, Gedalja, Sohn des Paschhur; das geschah nur wenige Meter von der Stelle entfernt, an der drei Jahre vorher das Siegel von Yehuchal Ben-Selemja gefunden wurde.

Die Ignoranz der Reporter

Hugh Fitzgerald, Dhimmi Watch, 6. September 2008  (nicht mehr online)

Diesem ausgezeichneten Artikel und anderen wie ihm, die folgen könnten – was natürlich eine Menge mentales Stehvermögen und eine gewisse Unerbittlichkeit erfordert – kann etwas weiteres hinzugefügt werden. Es ist etwas Allumfassendes, das über die Gehässigkeit (s. Robert Fisk, s. Barabara Plett) oder Nachlässigkeit oder voreingenommene Banalität und festgesetzte Phrasen und fossilierte Gedanken oder die Journalisten, die es nie ganz schaffen zu sehen, was ihnen ins Gesicht starrt, hinaus geht. Sie studieren die Sache nie so, dass davon ihre Berichte zu mehr als lediglich (tendenziösen) Berichten werden, sondern formen sie in Material, das die Sache zu erklären hilft. Der Islam ist in den Seelen und Herzen von Menschen, der Islam ist nicht zu sehen; also müssen die, die über ihn berichten, über ihn lernen. Sie sollten nicht annehmen, dass sie „über ihn lernen“ können, indem sie sich einfach unter Muslimen befinden und das, was sie einem Reporter erzählen, für bare Münze nehmen.

Sie haben keine Tiefe, sie ziehen keine Verbindungen. Offensichtlich wird man Journalist, ohne ein Examen zu irgendetwas bestehen zu müssen. Allzu oft wird man erst einmal ein paar Jahre hierhin geschickt, dann dorthin. Die Ausbildung von Journalisten und die von ihren Arbeitgebern oder von der Öffentlichkeit oder von Kollegen gestellten Forderungen – oder eher die, die nicht gestellten – haben allesamt die Lage geschaffen, wie sie bis heute besteht. Sie ist nicht nur in der grauenhaften Berichterstattung über die arabischen Muslime in Israel zu finden, in der alles ohne Zusammenhang gebracht wird, der der historische Sinn fehlt und oft eine Tendenziosität offen legt, der inzwischen so allgemein als gegeben angenommen wird, dass die, die sich darüber beschweren, wiederum ignoriert werden, obwohl die Nüchternheit der Details, die sie zur Rechtfertigung ihrer Beschwerden rechtfertigen. Wie der o.g. Artikel nahe legt, versucht fast kein Bericht der großen Nachrichtenagenturen (wie der AP oder gar die ungeheuerlichere Reuters) auch nur etwas über den nicht endenden Krieg, der gegen Israel geführt wird, und die Balance der Kräfte zu berichten. Sie sehen, dass die Israelis derzeit mächtiger sind als jeweils die Araber im Gazastreifen oder die Araber in der „Westbank“ und sind mit dieser optischen Illusion zufrieden. Das spiegelt sowohl Gedankenlosigkeit als auch eine zusammenhanglose Grausamkeit wider, die für die Leser, die Dank dessen, was sie eigenständig gelesen haben und Dank des Internets und Seiten wie dieser hier oder MEMRI, eine ganze Menge mehr wissen, als der Durchschnittsleser, unerträglich geworden sind.

Diese Leute wissen, wie Israel erduldet. Einige von ihnen kennen nicht nur die Geschichte und den Sinn des Mandats für Palästina, sondern auch die anderen Mandate des Völkerbundes. Sie wissen, wann das „palästinensische Volk“ erfunden wurde und warum. Sie wissen von den arabischen Versuchen alle nicht muslimischen und nicht arabischen Völker im Nahen Osten und Nordafrika zu unterdrücken. Sie verstehen, was das Wort „Jihad“ bedeutet und – was wichtiger ist – sie begreifen, dass die Instrumente des Jihad inzwischen in der gesamten westlichen Welt stationiert sind und die Länder und Zivilisation Westeuropas auf eine Weise bedrohen – was bedeutet, dass sie uns in Nordamerika bedrohen – wie sie es nie zuvor konnten. Sie begreifen auch, dass, gäbe es auch nur die minimalst angemessene Berichterstattung über den kleineren Jihad gegen Israel, und über die Versuche der Israelis (bei so wenig Verständnis durch so viele) sich gegen einen zunehmend feindseligeren Feind zu verteidigen, dann würde dies helfen die Nichtmuslime auf das allgemeine Problem des weltweiten Jihads aufmerksam zu machen – soll heißen, auf die weltweiten Anstrengungen oder die den Muslimen auferlegte Pflicht, sie direkt oder indirekt an einem „Kampf“ zur Ausweitung der Grenzen des Dar al-Islam zu beteiligen, jedes Hindernis für die Ausbreitung und dann die Dominanz des Islam zu beseitigen. Und das größte dieser Hindernisse sind die amerikanische Verfassung und die Universelle Erklärung der Menschenrechte.

Eine israelische Regierung nach der anderen hat aus Ignoranz der israelischen Öffentlichkeit nicht die Wahrheit über die nie endende Natur des gegen sie geführten Krieges erzählt. Aber eine solche Kalkulation ist falsch. Es gibt einen heilsamen Effekt die bedrückende Wahrheit zu erfahren und dann die nationalen Lenden zu gürten, um diese Lage anzugehen. Um denen, die ihre idiotischen und den Islam ignorierenden „Lösungen“ zu dem, was ein unlösbares, aber perfekt zu managendes Problem ist, aufzuzwingen, den Konflikt wahrheitsgetreu darzustellen – das ist der Kurs, auf den Israel und alle, die ihm Gutes wünschen, dringen sollte.

Es ist zwar immer angenehm einen gebildeten oder fortschrittlichen Muslim zu finden (oder einen Namensmuslim) – einen Rechts-Dekan hier oder da aus Kuwait oder Qatar, einen Saudi, der, ausgebildet in Großbritannien, seine Imame und die Al-Sauds und die Allianz der Bequemlichkeit der fanatischsten muslimischen Kleriker und der weltlichsten, korrupten und diebischen der Herrscherfamilien lustig macht – aber niemand im Westen sollte diese gelegentlichen, herzerwärmenden Beispiele an Intelligenz und Sinn für Moral mit dem durcheinander bringen, was die, die ihren Islam tief ins Herz schließen (die immer der handvoll fortschrittlicher Seelen zahlenmäßig weit überlegen sind), immer denken werden. Was sie immer denken werden: dass ein ungläubiger Nationalstaat, der auf Land besteht, das einmal im Besitz von Muslimen war, oder schlimmer: jetzt praktisch innerhalb des Dar al-Islam besteht, früher oder später vernichtet werden und das Land unter muslimische Herrschaft zurückgebracht werden muss. Letztlich muss zwar die gesamte Welt zu einem Ort gemacht werden, an dem der Islam dominiert, doch haben auf der To-Do-Liste der Muslime die Länder, die einst von Muslimen beherrscht wurden, Priorität.

Bis das nicht verstanden wird – und das ist nicht schwer, es handelt sich immerhin nicht um elementare Teilchenphysik oder molekulare Biologie – und so lange nicht die Reporter, die aus dem Nahen Osten oder aus anderen weit gehend muslimischen Gebieten berichten, von ihren Arbeitgebern oder den Hohn der Leser gezwungen werden über den Islam zu lernen, dann wird die Berichterstattung über den „arabisch-israelischen Disput“ oder, tendenziöser und unheilvoller ausgedrückt, „Israel/Palästina“ (was einen nicht existenten Staat konkretisiert) weiterhin die gut Informierten entsetzen.

Es ist erstaunlich zu begreifen, dass Reporter in den Nahen Osten geschickt werden, ohne dass von ihnen verlangt wurde, wirklich etwas über die Gegend zu lernen, vorher und detailliert, und erfolgreiches solches Lernen zu belegen. Mit dem Islam vertraut zu sein, bedeutet mit den Texten und Grundsätzen des Islam vertraut zu sein. Das bedeutet nicht einfach durch den Koran zu blättern. Es heißt, den Koran und die wichtigsten (und „authentischen“) Hadithe zu lesen und erneut zu lesen und sich mit den wichtigsten Ereignissen im Leben Mohammeds und der Rolle Mohammeds im Leben der heutigen Muslime vertraut zu machen. Es bedeutet die islamischen Eroberungen zu studieren, die Unterwerfung durch muslimische Araber und das Verschwinden oder Quasi-Verschwinden oder des fortgesetzten dauerhaften Überlebens der vielen und vielfältigen Völker, die eins im Nahen Osten und Nordafrika lebten. Es bedeutet auch die Geschichte des ottomanischen Reichs, des Mandatssystems des Völkerbundes und die wahre – nicht die gefälschte – Geschichte der Region zu studieren. Und im Fall der arabischen Vorwürfe gegen Israel bedeutet das eine gute Kenntnis der rechtlichen, moralischen und historischen Ansprüche der Juden zu haben, was im Gegenzug ein gutes Wissen nicht dessen, was seit dem Mai 1948 in der Region geschah, verlangt, sondern auch, was in den 1920-er und 1930-er Jahren unter dem Mandat geschah und dazu eine gute Kenntnis der Einwanderungs- und demographischen Trends der Region seit dem 19. Jahrhundert, als der „Verfall“ und die „Öde“ und „Leere“ der Gegend von jedem westlichen Reisenden berichtet wurde, der das Heilige Land auf seiner Reiseroute ins Ausland stehen hatte. Solche Vorbereitung – der Journalismus braucht Standards und nur die gut Vorbereiteten sollten auf eine solche Mission geschickt werden, die alle möglichen Kenntnisse verlangen – sollte auch demografische, Kataster-, politische, militärische Informationen zu den Teilen des ottomanischen Reiches gehören, die später dem Mandat Palästina zugeordnet wurden.

Jeder Reporter, der sich nicht gründlich damit vertraut gemacht hat, was in den Köpfen von Menschen – in den Köpfen z.B. des geschliffen redenden, endlos verlogenen Saeb Erekat oder in dem des Mahmud „Niemand war hier außer uns-Erbsenzähler“ Abbas, die frisch vom Grußtreffen mit dem großen Helden Samir Kuntar zurück sind – hat kein Recht, kein intellektuelles und daher kein moralisches Recht über die Araber des Gazastreifens oder die Araber der „Westbank“ zu berichten oder über das, was die Schnell-Jihadisten der Hamas und Herrscher des ersten und die Langsam-Jihadisten der Fatah, die in der zweiten herrschen, trennt (und was sie eint).

Darüber hinaus sollte kein Reporter, der über Kurdistan im Nordirak oder Darfur oder Algerien und Marokko berichtet, darin fehl gehen zu begreifen, dass der Jihad nicht nur gegen Nichtmuslime geführt wird; denn weil der Islam ein natürliches Vehikel für arabisches Herrenmenschentum ist, haben die Araber kein Problem damit nicht arabischen Muslimen linguistische und kulturelle Rechte und dann auch politische und ökonomische Rechte zu verweigern. Aber in der regulären und zu offensichtlich versagenden Presse konnte man nicht den leisesten Hinweis auf dieses arabische Herrenmenschentum lesen oder wie der Islam sich als sein perfektes Vehikel herausstellt, obwohl er sogar vorgibt ein „unversalistischer“ Glaube mit Gleichbehandlung aller Muslime zu sein.

Es gibt von unseren unerschrocken schlecht vorbereiteten (weil schlecht gebildeten) Reportern und Kolumnisten auch keine Anmerkung zum Groll der nicht arabischen Muslime gegenüber den arabischen Muslimen und deren überaus erfolgreichen Imperialismus – Islamisierung führt zur Arabisierung. Sie bemerken nichts darüber, wie die fortschrittlichsten nicht arabischen Muslime langsam dieses arabische Herrenmenschentum innerhalb des Islam zu erkennen beginnen und wie nützlich es wäre, diese Muslime zu ermutigen, damit die Anziehungskraft des Islam für Ziele der Da’wa verringert wird und um die Anziehungskraft des Islam für die mindestens 80% der Muslime der Welt, die nicht arabisch sind, sich verringert.

Niemand, der den Auftrag bekommt „über Israel und die ’Palästinenser’ zu berichten“, sollte keine Neugier gegenüber Dingen besitzen wie die, wann und warum die Vorstellung eines „palästinensischen Volks“ erfunden wurde. Niemand, der in den Nahen Osten geschickt wird, sollte an die von der ARAMCO-Propaganda seit Jahrzehnten verbreitete „arabische Welt“ glauben. Sie sollten versucht haben etwas über den Umgang mit den Kopten, den Maroniten, Assyriern und Chaldäern und vielen anderen Gruppen herauszufinden. Warum hat der König von Jordanien kaukasische Wachen? Warum hatte Hafez al-Assad solches Vertrauen in seinen Hofstaat armenischer Wächter? Warum stellten Christen die Hausangestellten von Saddam Hussein? Was genau hat die Ideologie des Baathismus verursacht und warum hatte dieser nur an zwei Orten Erfolg – in Syrien und dem Irak? Das sind die Art von Dingen, die der mittelmäßige Reporter nicht beantworten kann, von denen der keine Vorstellung haben kann, weil die Unfähigkeit solche Fragen zu beantworten fatal ihr fehlendes Verständnis aufzeigt, das im Gegenzug sie zu nichts als bloßen Berichterstattern macht, Berichterstatter, die nicht hinter die offensichtlichsten Oberflächen der Dinge zu sehen in der Lage sind. Sie haben keinen Kontext, kein Verständnis, keine Fähigkeit die Bedeutung oder den Sinn solcher Dinge zu vermitteln oder wie die Punkte zu verbinden sind, weil sie selbst an diesem Punkt, bei diesem Verständnis, einer kleinen, aber wachsenden Zahl von Leuten ihres Publikums unterlegen sind.

Und dieses Publikum weiß durch Selbstbildung immer mehr über den Islam – den Gorilla, den King Kong im Raum – und baut so pari passu Verachtung auf für die dünne und tendenziöse Grausamkeit, die von AP, Reuters, Agence France Presse, die BBC, die New Duranty Times und den Bandar Beacon und [fügen Sie ihre örtliche Zeitung ein] geboten wird.