Obamas Bilanz zu den Palästinensern ist ein Hinweis darauf, wie er mit Vertragsbrüchen des Irans umgehen wird

Stephen M. Flatow, JNS News, 20. Juli 2015

Eine der wichtigen Fragen in der Debatte über den Iran-Deal dreht sich um die Frage, was geschehen wird, wenn die internationalen Inspektoren eine bestimmte Atomanlage besuchen wollen und die Iraner Nein sagen.

Doch eine gleichermaßen wichtige Überlegung ist die: Was wir passieren, wenn die iranischen Übertretungen tatsächlich entdeckt werden? Der Umgang der Obama-Administration mit palästinensischen Verletzungen von Vereinbarungen, die sie unterschrieben haben, bietet einen wichtigen Hinweis darauf, wie sie auf iranische Übertretungen reagieren wird.

Man bedenke die Frage der Anstiftung zu Terroranschlägen. Die Oslo-Vereinbarungen verpflichteten die Palästinenserführung „von Aufstachelung, einschließlich feindseliger Propaganda Abstand zu nehmen“. Diese Verpflichtung wurde 1998 in der Vereinbarung von Wye River bekräftigt, die von der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) forderte „Aufstachelung gegen die israelische Seite zu verhindern“.

Die Regierung der Vereinigten Staaten hat nie abgestritten, dass die antiisraelische Hetze der PA ein ernstes Problem ist. Tatsächlich sagte Außenminister John Kerry nach dem Massaker an vier Rabbinern und einem Polizisten in einer Synagoge in Jerusalem im letzten November, der Anschlag sei „das reine Ergebnis von Aufstachelung, von Aufrufen zu ‚Tagen des Zorns‘ oder schlicht Unverantwortlichkeit“ und „ist inakzeptabel“.

Es gibt jedoch einen großen Unterschied zwischen Reden über Aufstachelung und tatsächlich etwas deswegen zu unternehmen – wie Israel entdeckt hat. Schon 1998, als die Israelis anfingen sich ernsthaft bei Bill Clintons Administration über die Hetze der PA zu beschweren, hätte die Administration für Israel Partei ergreifen und darauf bestehen müssen, dass die PA das einstellt. Das machte sie aber nicht. Der PA gegenüber eine härtere Saite aufzuziehen könnte „den Friedensprozess gefährden“, argumentierte das Weiße Haus. Und den Anschein eines „Friedensprozesses“ aufrecht zu erhalten wurde zur Priorität der Administration.

Statt sich also auf die Seite ihres Verbündeten zu stellen, schufen die USA ein Komitee. Das „Trilaterale US-Israelisch-palästinensische Antihetz-Komitee“ traf sich von 1999 bis 2000 ein paar Mal und hörte dann auf zu funktionieren.

In einem Op-Ed in der Washington Post gab Prof. Shibley Telhami, eines der amerikanischen Mitglieder des Komitees, der Öffentlichkeit im letzten Dezember eine flüchtigen Einblick in das, was während dieser Treffen ablief. Telahmi offenbarte, dass das Komitee in einer Sackgasse gelandet war, weil die Repräsentanten Israelis und der Palästinenser „sich auf keine Definition für Hetze einigen konnten“. Er schrieb, die Israelis würden „zum Beispiel eine Äußerung eines muslimischen Religionsvertreters gegen Israel anführen und die Palästinenser reagierten damit, dass sie Siedlungsbau oder Vorfälle palästinensischer Demütigung anführten“.

Telhamis eigennützige Beschreibung erzählte nicht wirklich die ganze Wahrheit. Die israelischen Delegierten legten nicht nur „eine Äußerung eines muslimischen Religionsvertreters“ vor. Nach Angaben eines Repräsentanten Israels legten Itamar Marcus, Direktor von Palestinian Media Watch, und seine Kollegen Äußerungen vor, die von offiziellen PA-Vertretern (von denen einige muslimische Religionsvertreter waren) getätigt wurden, aber ebenso Äußerungen, die in den offiziellen PA-Nachrichtenmedien ausgestrahlt wurden.

Offensichtlich war die palästinensische Position absurd. „Siedlungsbau“ und „Erniedrigung“ sind keine Hetze. Die Tatsache, dass die PA nicht will, dass Juden in Jerusalem Häuser bauen oder Palästinenser an Sicherheitskontrollen auf Waffen untersucht werden, macht diese Situation nicht zu Hetze.

Aber für Telhami und die anderen Delegierten, die auf Anweisung des Weißen Hauses und des Außenministeriums agierten, bestand das Ziel nicht darin die Hetze zu stoppen. Das Ziel war, den „Friedensprozess“ in Gang zu halten. Die PA mit der Hetze zu konfrontieren könnte eine Krise im „Friedensprozess“ verursachen. Statt sich also auf die Seite der Wahrheit zu stellen, entschieden sich die Repräsentanten der USA „unparteiisch“ zu sein und sich auf keine Seite zu stellen.

Das Antihetze-Komitee fiel rasch auseinander. Die Obama-Administration belebte es nie wieder – denn wenn das Komitee seinen Job machte, würde der „Friedensprozess“ als Schwindel auffliegen. Damit ist ihre Reaktion auf die palästinensische Hetze in der Regel sie zu ignorieren. Doch wenn die Hetze so schlimm ist, dass sie in einem Massaker mündet, dann wird Minister Kerry ein paar Worte sagen. Mehr aber nicht.

Der Iran-Deal schafft eine ähnliche Lage. Wenn die internationalen Inspektoren echter Zugang zu iranischen Atomanlagen gegeben wird und die Iraner keinen ausreichend gründlichen Job dabei gemacht haben zu verbergen, was sie dort tun, werden die Inspektoren Verstöße feststellen.

An diesem Punkt wird die Obama-Administration vor der Wahl stehen: die Verstöße zugeben und die Vereinbarung zerreißen – oder die Verstöße vertuschen, damit die „Friedensvereinbarung“ aufrechterhalten werden kann. Auf der Grundlage von Präsident Barack Obamas Erfolgsbilanz ist es nicht schwer sich vorzustellen, für welchen Weg er sich entscheiden wird.

Stephen M. Flatow ist Rechtsanwalt in New Jersey und Vater von Alisa Flatow, die 1995 bei einem vom Iran unterstützten palästinensischen Terroranschlag ermordet wurde.

Die Europäische Union gewinnt das gelbe Trikot nicht

Michael Curtis, The American Thinker, 22. Juli 2015

Wenn es je einen Moment gab, die unangebrachte Nutzung von UNRWA-Einrichtungen, -Schulen und -Kliniken durch die Hamas anzusprechen, weil von dort Tausende Raketen und Geschosse nach Israel abgefeuert wurden, dieser wäre es. Der Europarat schweigt zur Weigerung der Hamas das humanitäres Völkerrecht und das internationale Menschenrecht zu beachten.

In der Tour de France, dem jährlichen Fahrradrennen, werden die Fahrer entsprechend ihrer Leistung in die verschiedenen Rennkategorien eingeordnet. Der Gesamtgewinner erhält das begehrte gelbe Trikot. Der Gesamtletzte wird liebevoll der Träger der roten Laterne (lanterne rouge) genannt. Die politische lanterne rouge geht dieses Jahr an den Europarat der Europäischen Union, während Tony Blair das gelbe Trikot erhalten sollte.

Der Rat ist eine anscheinend hervorragende Gruppe, die sich aus Repräsentanten der Länder der EU zusammensetzt; seine Zahl variiert abhängig vom diskutierten Thema. Entscheidungen werden zumeist über Abstimmungen mit qualifizierter Mehrheit getroffen, manchmal aber auch über Einstimmigkeit. Der Rat verdient seinen Preis für die Schlussfolgerungen zum Nahost-Friedensprozess vom 20. Juli 2015.

Jeder, besonders die palästinensische Autonomiebehörde, der betreibt, was sie als „diplomatische Kriegsführung“ bezeichnet, wird erfreut, wenn nicht gar euphorisch sein, dass die EU ihr Engagement für eine gerechte und umfassende Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts wieder bestätigt hat. Gleichermaßen wird jeder verstehen, dass der Rat seine Auszeichnung wegen des ersten Schlusses verdient, die Resolution werde auf einer Zweistaatenlösung mit dem Staat Israel und „einem unabhängigen, demokratischen, zusammenhängenden und überlebensfähigen Staat Palästina, die Seite an Seite in Frieden und Sicherheit und gegenseitiger Anerkennung leben“ gründen.

Der Rat erkennt, dass die fortgesetzte Radikalisierung und die Verbreitung von Terrorismus es noch dringender macht den Konflikt zu beenden. Die Überlebensfähigkeit der Lösung wird ständig von neuen Fakten vor Ort ausgehöhlt.

Der wesentliche Grund für die Preisverleihung ist des Rates seltsame Version der Fakten vor Ort. Rechnet er wirklich mit der demokratischen Beschaffenheit eines erhofften Palästinenserstaats, zu dem ein Mahmud Abbas gehört, der sich inzwischen im elften Jahr seiner vierjährigen Amtszeit als Präsident der PA befindet? Es bleibt unwahrscheinlich, dass es Demokratie oder Frieden geben wird, solange die PA weiter Terroristen ehrt.

Noch im Mai 2015 ehrte Issa Karake, der Minister für Gefangenenangelegenheiten der PA, ehrte den berüchtigten Terroristen Abdallah Barghouti, der 67-mal lebenslänglich absitzt und für die Vorbereitung von Sprengstoff in den Jahren 2000 bis 2005 und damit für die Tode von 67 Israelis bei Selbstmordanschlägen in drei Restaurants in Jerusalem, einen Anschlag in der Fußgängerzone Ben Yehuda in Jerusalem, einen an der Hebräischen Universität und einen weiteren auf einen Bus der Linie 4 in Tel Aviv verantwortlich ist.

Gleichzeitig wurden zwei weitere genauso geehrt: Ibrahim Hamed, der 54-mal lebenslänglich erhielt, und Abbas al-Sayid, der nur 35-mal lebenslänglich bekam. Sayid plante zwei Selbstmord-Bombenanschläge, einen 2002 bei einem Passah-Essen, bei dem 30 Israelis getötet wurden. Hameds Interesse am Bildungsprozess bestand unter anderem in einem Selbstmord-Bombenanschlag an der Hebräischen Universität, bei dem neun Menschen getötet wurden. Wenn das „Helden“ und Vorbilder für die Palästinenser sind, sind die Aussichten auf Frieden, selbst in den Augen des Europarats, düster und für die Führung sinnvoller Verhandlungen nötige Vertrauensumfeld liegt jenseits des Horizonts.

Die EU bietet keinerlei Informationen zu ihren „neuen Fakten vor Ort“. Sie sagt nichts zu einigen der Fakten, die es gibt, wie die von der Terrorgruppe Hamas begangenen Kriegsverbrechen mit ihren Menschenrechtsverletzungen und dem Missbrauch von Zivilisten, besonders Kinder, während der Operation Fels in der Brandung im Gazastreifen im Sommer 2014. Auch gibt es nicht einmal einen Hinweis auf die bittere Fehde und Kämpfe zwischen den angeblich friedvollen Palästinensergruppen Fatah und Hamas – eine Feindseligkeit, die unter anderem Aussöhnung mit Israel unmöglich macht, von Frieden ganz zu schweigen.

Statt sich auf die real existierenden Faktoren und ungeklärten Fragen zu konzentrieren, erklärt die EU, die unmittelbare Priorität müsse darin bestehen die ernste Lage im Gazastreifen anzugehen. Sie sorgt sich nicht nur um die humanitären und wirtschaftlichen Probleme in der Gegend, sondern auch – was schon wirklich erstaunlich ist – um die massiv fehlenden Finanzen der UNRWA. Wenn es je einen Augenblick gab die unangebrachte Nutzung von UNRWA-Einrichtungen, -Schulen und -Kliniken durch die Hamas anzusprechen, weil von dort Tausende Raketen und Geschosse nach Israel abgefeuert wurden, dieser wäre es. Der Europarat schweigt zur Weigerung der Hamas das humanitäres Völkerrecht und das internationale Menschenrecht zu beachten.

Im Gegenteil: Die EU äußert sich lautstark damit, dass sie ein Ende der Absperrung des und der Einschränkungen für den Gazastreifen durch Israel und die volle Öffnung der Übergänge fordert.

Während sie Lippenbekenntnisse zur Verbindlichkeit dafür abgibt, dass mit allen Seiten gearbeitet wird, betont die EU besonders jede Menge israelischer Fehler. Sie erinnert daran, dass die israelischen Siedlungen nach dem internationalen Recht illegal seien und spricht sich heftig gegen die israelische Siedlungspolitik aus, gegen den Bau einer Trenn-„Sperre“ jenseits der Linie von 1967 und gegen Abrisse, Beschlagnahmungen und Zwangsräumungen. Selbst israelische Maßnahmen, die getroffen werden, um die Bedingungen der Beduinen zu verbessern, indem man bessere Wohnungen und Leistungen des öffentlichen Dienstes bietet, werden als Zwangsumsiedlung betrachtet. In Anbetracht dieser unfreundlichen Haltung betrachtet die EU Siedlungsaktivitäten in Ostjerusalem als „ernsthafte Gefährdung der Möglichkeit, dass Jerusalem als zukünftige Hauptstadt beider Staaten dient“.

Es sollte nicht überraschen, dass Saeb Erekat, offiziell der leitende palästinensische Unterhändler, aber jemand, der nie verhandelt, sofort die Schlüsse des Rates willkommen hieß. Für ihn geben die Schlüsse Themen wie Jerusalem, die Illegalität israelischer Siedlungen und was er „Israels Mauer“ nennt, die Bewegungsfreiheit und der Zugang für Palästinenser sowie die das von Israels fortgesetzter Belagerung des Gazastreifens Priorität.

Im Juni 2015 trat der ehemalige britische Premierminister Tony Blair von seinem Posten als Gesandter des Quartetts für den Nahen Osten zurück, um den Vorsitz des Europarats für Toleranz und Aussöhnung zu übernehmen. Die Organisation ist bekannt dafür Kampagnen gegen Antisemitismus und andere Formen von Diskriminierung zu führen. Da Blair jetzt die Gesamtleitung dieser Aktivität inne hat, sollte er das gelbe Trikot tragen.

Apartheid? (25) – Ahmed Tibi, MK

Arutz-7 berichtet:

Die Knesset hat Ahmed Tibi (Gemeinsame Arabische Liste) als neuen stellvertretenden Knessetsprecher [entspricht bei uns dem stellvertretenden Bundestagspräsidenten] gewählt.

Ahmed Tibi ist nicht nur Araber. Er ist einer der übelsten antiisraelischen Hetzer, die das Land zu bieten hat. 2011 war er Mitglied einer PA-Delegation bei der UNO, die dort die Anerkennung des „Staats Palästina“ forderte. Er bezeichnet Israel regelmäßig als Apartheidstaat. Er ließ auf dem Tempelberg die PLO-Flagge wehen. Er fordert den Boykott von Waren aus „Siedlungen“. Die Liste lässt ich beliebig verlängern.

Deutsche Schulbücher und antiisraelische linke Eliten

Evelyn Gordon, 12. Juli 2015

Der Meinungsforscher Frank Luntz löste diese Woche mit einer Umfrage kurzzeitig Schockwellen aus, die die unterirdische Sicht auf Israel zeigt, die Meinungsführer der Demokraten haben. Unter anderem wird Israel von 47 Prozent für rassistisch gehalten, nur 32 Prozent stimmen dem nicht zu; und satte 76 Prozent sagen, Israel habe zu viel Einfluss auf die US-Außenpolitik. In Wahrheit sollte das für alle, die diese antiisraelischen Meinungen kennen, inzwischen nicht mehr neu sein, da ihr küssender Cousin, der Antisemitismus, vorrangig die Domäne der linken Eliten ist. Ich habe schon über eine deutsche Studie geschrieben, die zeigt, dass die gebildeten Eliten, weniger die rechtsextremen Ränder, der Quell des Antisemitismus in diesem Land sind; erst letzten Monat stellte eine weitere Studie fest, dass das auch für antiisraelische Einstellungen gilt. Und der Grund dafür geht über die offensichtliche Tatsache hinaus, dass Antisemitismus und Antiisraelismus zusammenhängen.

Der Hintergrund der neuen deutschen Studie ist eine Reihe von Umfragen, die schockierende Grade an antiisraelischen Stimmungen bei gewöhnlichen Deutschen zeigt: 35 Prozent zum Beispiel „setzen israelische Politik gegenüber den Palästinensern mit der Nazipolitik gegenüber den Juden gleich“. Angesichts der viel gepriesenen „besonderen Beziehung“ zwischen Deutschland und Israel werfen solche Befunde offensichtliche Fragen dazu auf, wie so viele Deutsche solche verzerrten Ansichten entwickelten.

Also entschied sich eine Gruppe deutscher und israelische Forscher deutsche Schulbücher zu analysieren, um zu sehen, was genau deutsche Schulen ihre Schüler lehren. Sie untersuchten 1.200 Schulbücher der Fächer Geschichte, Geographie und Sozialwissenschaften aus fünf Bundesländern und kamen zu dem Schluss, dass diese Bücher Israel fast ausschließlich als militaristische, kriegslüsterne Gesellschaft darstellen.

Israels robuste Demokratie, Respekt für Menschenrechte und weitere Errungenschaften kommen in diesen Büchern nicht vor. Die Illustrationen bestehen aus „tendenziösen und einseitigen fotografischen Darstellungen“ israelischer Soldaten, die Palästinenser bedrohen oder Gewalt gegen sie verüben.

„Besatzung und Siedlungen“ werden als Haupthindernis für den Frieden dargestellt; die Tatsache, dass sowohl Israelis als auch Palästinenser Ansprüche auf das Land haben, bleibt unerwähnt und palästinensischer Terror bekommt einen Freifahrtschein oder – wie der Bericht es ausdrückt – die meisten Autoren finden es „schwer, unmissverständlich palästinensische Gewalt gegen israelische Zivilisten als Terrorakte zu bezeichnen“.

Kurz gesagt: Es ist keine Überraschung, dass so viele Deutsche so negativ über Israel denken, denn das ist genau das, was sie in der Schule gelehrt werden. Stimmt, die Schulbücher vergleichen Israel nicht direkt mit den Nazis, aber der Vergleich benötigt für die Absolventen dieser Schulen keinen großen logischen Sprung  immerhin ist für einen Deutschen Nazideutschland das paradigmatische Beispiel einer militaristischen, kriegslüsternen Gesellschaft. Sagt man als Schülern erst einmal, dass Israel eine militaristische, kriegslüsterne Gesellschaft ist, kommt die Nazi-Analogie von ganz alleine.

Wer aber schreibt die Schulbücher, die diesen Schülern eine solch verzerrte Sicht auf Israel geben? Hinweis: Es sind nicht die Neonazi-Skinheads. Es sind die linken Eliten.

Das bringt uns zu der Frage, warum linke Eliten das einzige Land des Nahen Ostens derart hassen, in dem, wie Julie Burchill einmal schrieb, zu leben jeder von ihnen „ertragen könnte“. Die Antwort kann man im Kommentar „eines hochrangigen europäischen Diplomaten“ aus dem letzten Monat zu einem scheinbar nicht damit im Zusammenhang stehenden Thema finden: der anstehenden britischen Volksabstimmung über den Verbleib in der Europäischen Union: „Der Nationalstaat ist ein sehr altes Konept und vielleicht haben die Briten nicht voll erkannt, dass es ein wenig veraltet sein könnte“, erklärte der Diplomat. Und das, so habe ich bereits festgestellt, ist des Pudels Kern: Im Dogma der modernen linken Eliten ist der Nationalstaat passé.

Die Tatsache, dass der größte Teil der Welt immer noch aus Nationalstaaten besteht, stellt dieses Dogma nicht in Frage; immerhin kann man von umnachteten Regimen nicht erwarten, dass sie diese Ebene der Aufklärung bereits erreicht haben. Israel jedoch ist eine starke Kampfansage für das Dogma: Es ist ein modernes, westliches, demokratisches, die Menschenrechte respektierendes Land, das sich trotzdem stolz zum Nationalstaat des jüdischen Volkes proklamiert.

Und es gibt nur eine Art, wie linke Eliten die kognitive Dissonanz dieses Falls lösen, ohne ihr geschätztes Dogma zu opfern: indem sie Israel opfern. Oder mit anderen Worten: Indem sie es als rassistisches, kriegslüsternes, geistig umnachtetes Land beschreiben, das sich nicht von all den unaufgeklärten Nationalstaaten unterscheidet.

Wie die Europäische Wirklichkeit sich für Juden verändert hat

ManfredGerstenfeldManfred Gerstenfeld interviewt Cnaan Lipshiz (direkt vom Autor)

Während ich in den letzen Jahren als Journalist über Europa berichtete, habe ich fast überall im westlichen Teil des Kontinents einen Rückfall in alten Antisemitismus und Antiisraelismus erlebt. In solch einem kurzen Interview kann ich nur ein paar wenige Beispiele bringen, die das illustrieren.

Im Oktober 2012 schrieb ich über die Synagoge in Marseille, der zweitgrößten Stadt Frankreichs: „In einer Zeit, in der jüdische Einrichtungen überall in Frankreich aufgrund von Sicherheitsmaßnahmen militärischen Festungen ähneln, ist das Betreten der großen Synagoge, jüdischem Hauptzentrum dieser pittoresken Stadt an der Mittelmeerküste, so einfach wie das Öffnen einer Haustür.“

In Marseille ist das nicht länger so. Juden befestigen ihre Einrichtungen fast überall in Westeuropa und eine zunehmende Zahl von ihnen verbirgt ihre Identität. Im Januar 2015 wurden die jüdischen Schulen von Marseille, der Heimat der zweitgrößten jüdischen Gemeinde Frankreichs, unter dauerhaften Polizeischutz durch mit Maschinengewehren bewaffnete Beamte gestellt.

Cnaan Liphshiz ist seit 2012 der Europakorrespondent der Jewish Telegraph Agency. Vorher arbeitete er für Ha’aretz, Ma’ariv und die Jerusalem Post.

Eine jüdische Reaktion in Paris ist eher selten, bedeutet aber innerhalb des allgemeinem europäischen Kontextes wenig. 2013 verfolgten einige Mitglieder der Jewish Defense League (JDL) die Araber, die sie verdächtigten am Tag davor einen Anschlag verübt zu haben. Die JDL wurde auch aktiv, als während Israels Operation Fels in der Brandung im Sommer 2014 eine Synagoge in Paris angegriffen wurde. Sie befinden sich auf Kollisionskurs mit der jüdischen Gemeinde, die immer dagegen war das Gesetz in die eigene Hand zu nehmen.

Im Pariser Vorort Sarcelles stand ich im Sommer 2014 mit Juden, die ihre Schul vor einem pogromartigen Pöbel beschützten, in einer Wolke Tränengas. Ein arabischer Mob von 200 Personen, bewaffnet mit Stangen und Steinen, versuchte die Synagoge anzugreifen. Sie setzten Mülleimer in Brand und brüllten: „Schlachtet die Juden!“ Eine Einheit der Polizei unterband ihre Attacke. Die etwa einhundert JDL-Unterstützer vor Ort, bewaffnet mit Baseballschlägern und Knüppeln, sangen die französische Nationalhymne Marseillaise, um die Polizei zu ehren. Die Araber waren nicht in der Lage an die Synagoge heranzukommen, die leicht beschädigt wurde. Im Verlauf des Sommers wurden neun französische Synagogen angegriffen.

Um diese Zeit berichtete ich aus Paris, dass ich während einer illegalen Demonstration hörte, wie ein junger schwarzer Mann mit Pariser Akzent einem Dutzend seiner Freunde laut verkündete: „Ok, Jungs. Lasst uns ein paar Juden jagen gehen.“ Einer seiner Freunde antwortete: „Lasst uns ihre Köpfe brechen“, worauf der Mann erwiderte: „Fangt sie schnell, tötet sie langsam.“

Einer der wenigen anderen Orte, an denen ich einige Mitglieder von Jüdischen Verteidigungskräfte fand, wenn auch unter anderen Umständen, war die ukrainische Hauptstadt Kiew. Eine kleine Gruppe Juden übte Selbstverteidigung für den Fall eines Häuserkampfs. Alle hatten eine Art Uniform mit ukrainischem oder israelischem Armee-Hintergrunde, aber ihr Können war eingerostet.

Mein eigenes Umfeld hat sich ebenfalls gewandelt. Meine Frau und ich lebten innerhalb einer kleinen, jüdischen Enklave in Schilderswijk, einem Viertel von Den Haag, das von einer Pforte beschützt ist. Das ist eines der problematischsten Viertel in den Niederlanden. Es gibt hohe Arbeitslosigkeit und im Sommer 2014 marschierte dort eine Reihe Muslime zur Unterstützung des Islamischen Staates. Die Probleme gehen weit über die Tatsache hinaus, dass meine Frau nicht einen Rock tragend in die Öffentlichkeit gehen konnte.

Liphshiz zitiert aus einem Interview, das er damals einer niederländischen Nachrichten gab. Ich sagte während des Interviews, dass ich, obwohl es peinlich ist das so zu sagen, mich in einigen Vierteln von Jerusalem, einschließlich denen mit palästinensischen Einwohnern, wohler fühle als in den Niederlanden. In Israel gibt es viel Akzeptanz für die Empfindlichkeiten von Minderheiten. In Europa werden Minderheiten diese Empfindlichkeiten oft übel genommen.

Er fügt an, dass er in Den Haag in einen Laden ging, um mein Telefon reparieren zu lassen. Als der türkische Inhaber hörte, dass ich Israeli war, sagte er: „Warten Sie einen Moment, ich werden meine Waffe holen.“ Er lachte etwas, um anzudeuten, dass er das nicht ernst meinte. Ich fragte ihn, was er gegen Israelis habe oder gegen Juden. Der Ladenbesitzer antwortete, er hasse Juden „einfach“. Im Sommer 2015, während des Ramadan, gab es viel Krawall, nachdem ein Mann aus Aruba von der niederländischen Polizei bei seiner Verhaftung erwürgt wurde. Der unglückliche Vorfall hatte nichts mit Juden zu tun, dennoch brüllten viele Demonstranten antisemitische Parolen.

Liphshiz schließt: Wenn ich in der Vergangenheit meinen Freunden gegenüber erwähnte, wo ich wohne, fügte ich immer hinzu, dass wir nie irgendwelche Probleme mit unseren Nachbarn hatten. Ich äußerte auch, dass ich nicht verberge Jude zu sein. Heutzutage stimmt das nicht mehr. Wir sind umgezogen, zum Teil wegen der rapiden Radikalisierung, die wir erlebten.

Schaschlik

Einer Delegation des Europaparlaments samt dem EU-Botschafter in Israel wurde am Dienstag der Zutritt zur Knesset verweigert; sie wollten sich mit arabischen Abgeordneten treffen. Die Europäer mussten ihr Treffen außerhalb der Knesset abhalten. Der Knessetpräsident hatte die Anwesenheit eines politischen Beraters des Parlaments gefordert.

Die EU fordert wieder: 1. soll Israel die illegalen Bauten von Arabern in Susiya stehen lassen, statt sie – wie vom obersten Gerichtshof angeordnet – abzureißen. Der Abriss würde die Friedenschancen behindern. Die EU rief speziell auf „erzwungene Umzüge“ nicht vorzunehmen. Susiya ist ein Tel in Area C (unter voller militärischer und ziviler Kontrolle Israels), in dem ein antiker jüdischer Ort liegt, der archäologisch freigelegt werden soll. Das wollten die PalAraber verhindern, indem sie dort in aller Eile eine illegale Siedlung errichteten. 2. soll Israel nicht nur die Einschränkungen für die Araber in der „Westbank“ lockern, sondern die Übergänge in den Gazastreifen „komplett öffnen“.

Die stellvertretende UNO-Kommissarin für Menschenrechte, Flavia Pansieri, ist von ihrem Posten zurückgetreten, offiziell aus gesundheitlichen Gründen. Ihre Abteilung wurde allerdings in letzter Zeit von Skandalen erschüttert. Im Juni gab die UNO zu, dass Friedensschützer ausgerechnet die Menschen, die sie schützen sollten, sexuell missbrauchten, darunter Kinder bis hinunter ins Alter von 9 Jahren. AP berichtet, dass Pansieri nicht auf erste Berichte über den Missbrauch reagierte, als sie sie erhielt.

Der italienische Premierminister Renzi sprach vor der Knesset. Darin lehnte er die BDS-Bewegung ab: Wer immer Israel boykottieren will, schadet seiner eigenen Zukunft. Frieden aufzubauen ist keine nur physische Verteidigung, sondern auch eine kulturelle Herausforderung.

UNO-Hetzte gegen Israel: ECOSOC (Wirtschafts- und Sozialrat) stellte allein Israel als Verletzer wirtschaftlicher und sozialer Rechte weltweit heraus und als Schlimmster Übeltäter kategorisiert. Die Resolution wurde mit 42 gegen 2 Stimmen angenommen (2 Enthaltungen, 8 nicht anwesend). Deutschland stimmte für die Resolution (so viel zur „Staatsraison“!). Hamas wurde genau 0 mal (Null!) erwähnt. Syrien 13 Male – aber ausschließlich um Israel zu verurteilen, nicht weil dort Übertretungen begangen wurden. Assads Botschafter hatte zudem den Nerv Israel wegen „Terrorangriffen auf syrische Bürger“ anzugreifen!

Zur Bekämpfung der IS-Terroristen hat Israel Jordanien 16 aus dem aktiven Dienst genommene Kobra-Kampfhubschrauber überlassen. Die USA brachten sie wieder in kampffähigen Zustand.

Die Türkei hat Pläne offengelegt, dass entlang der Grenze zu Syrien für $1,5 Milliarden eine 900km lange Mauer gebaut werden soll, um ISIS-Bedrohungen abzuwehren.

Außerdem bombardiert sie – nicht nur ISIS, sondern vor allem Kurden.

Erdowahn-bombt

Die UNRWA ist mal wieder in „einer nie da gewesenen finanziellen Krise“ und braucht dringend $100 Millionen für die palästinensischen Flüchtlinge – und „Flüchtlinge“. Der Sonderkoordinator für den Friedensprozess drängte außerdem die Spender, der PA dringend $500 Millionen zu geben, die diese braucht um ihr Haushaltsdefizit zu decken.

Der Atom-Deal mit dem Iran:
John Kerry hat am Freitag gewarnt: Sollte der Kongress den Deal nicht annehmen, wird vermutlich Israel dafür verantwortlich gemacht werden und stärker isoliert werden. Mit anderen Worten, Kerry will die Abgeordneten erpressen: Wenn ihr nicht für den Deal stimmt, dann wird Israel dafür büßen und ihr wollt doch eigentlich die Israelis vor den Folgen schützen. So etwas ist dann wohl versuchte Erpressung.

Der ganz alltägliche Antisemitismus (die Informationen sind in der Regel alle in The New Antisemite zu finden):

Deutschland:
– Der jüdische Friedhof von Laatzen wurde mit Nazi-Graffitis besprüht.
Österreich:
Auf dem „Campus der Religionen“ im neuen Wiener Stadtentwicklungsgebiet Seestadt Aspern wurde ein Fahnenmast mit einer symbolischen jüdischen Flagge umgestürzt, die Flagge mit einem Hakenkreuz beschmiert.
Schweiz:
In Zürich stellten sich Neonazis einem Juden in den Weg, machte den Hitlergruß und spuckten ihm ins Gesicht.
Großbritannien:
Bournemouth: Auf einem Festival hatte eine pro-israelische Gruppe einen Stand. Diesen mussten sie abbauen, weil die Organisatoren sie informierten, dass es nicht genügen Sicherheitspersonal gab, um sie vor den Angriffe „pro-palästinensischer“ Gruppen und Aktivisten zu schützen.
Frankreich:
Der Rabbiner von Menton wurde Sonntagmorgen von einem Italienisch sprechenden Mann in den Rücken geboxt und beschimpft.
Belgien:
– Eine Online-Zeitung ließ die antisemitischen Kommentare von Fußball-„Fans“ unmoderiert stehen, die sich dazu äußerten, dass ein Fußballverein Sanktionen wegen antisemitischer Entgleisungen gegen die Spieler und Fans eines israelischen Fußballclubs erwarten muss. Die Zeitung hatte es übrigens unterlassen diese Entgleisungen zu berichten, sondern nur das Verfahren „berichtet“.
Schweden:
Coop-Supermarkt in Malmö, auf eine Wand geschmiert: Nur für Schweden. Juden und Zigeunern ist der Zutritt verboten. Free Palestine, Allah sei mit dir. Und dazu ein Hakenkreuz.

Antisemitismus_Coop-MalmöItalien:
– Die Flaggen der Expo mitten in Mailand sind Ziel von Farbanschlägen – nein, es ist
Russland:
Ein Distriktrichter wurde seines Amtes enthoben, weil er auf Facebook antisemitische Äußerungen (und begeistert Worte über eine brennende Moschee) gepostet hatte. Weil er sich dafür entschuldigte, wurde er nicht strafrechtlich belangt.
Eine Schönheitskönigin verlor ihren Titel, weil sie in sozialen Medien judenfeindliche und (auch gegenüber anderen) rassistische Äußerungen von sich gab. Zudem zeigte ein Foto sie mit Hitlergruß vor einem rassistischen Graffiti.
Israel:
– In einer Synagoge in Jerusalem wurden der Vorhang eines Thora-Schreins in Brand gesetzt und Wände mit Hakenkreuzen beschmiert.

Israel für die Welt:
– Die IATA (die Internationale Lufttransport-Vereinigung, der so ziemlich alle Fluggesellschaften angehören) hat ein Abkommen mit der Universität Tel Aviv getroffen, mit dem ein gemeinsames Zentrum für Innovation in der Luftfahrt gegründet wird, das Technologien zum Schutz von Reservierungssystemen im Internet bietet.
Israel Goes Nuclear (in der medizinischen Forschung)

Die ausgesöhnten Terroristen:
– Ein Hamas-Grande bezeichnete Mahmud Abbas als „Feind des palästinensischen Volks“.

BDS-Bewegung:
– Meinungsfreiheit? In Dorset wurde von BDS-„Aktivisten“ ein Pro-Israel-Stand „bearbeitet“ – sie warfen Flyer auf den Boden, sie versuchten den Stand zu verunstalten und bedrohten den Betreiber mit Gewalt. Dieser musste abbauen und flüchten. Was sind BDS-ler? Diktatoren der übelsten Sorte, die keine Hemmungen haben ihre „Meinung“ mit Gewalt durchzusetzen. Ihre Meinungsfreiheit geht nur so weit, wie ihre eigene Meinung reicht.

BDS-Fail:
Mariah Carey war vor kurzem privat in Israel und kündigte jetzt an, dass sie am 18. August in Rishon LeZion ein Konzert geben wird.

Jihad:
– Die Rebellen im Jemen haben mit ihrem Artilleriebeschuss der Hauptstadt fast 100 Menschen getötet.
Eine Autobombe in einem schiitischen Distrikt von Bagdad tötete mindestens 20 Menschen.
Zwei Selbstmord-Bomber töteten mindestens 13 Menschen in Kamerun.
Nigeria: Mindestens vier Bomben an zwei Bushaltestellen in Gombe reißen mindestens 40 Menschen in den Tod.

Ägypten/Sinai:
Vier Soldaten wurden durch eine Bombe am Straßenrand getötet.
Im Sinai wurde ein Polizist von einem Heckenschützen erschossen.
– Durch eine Bombe am Straßenrand wurden 18 ägyptische Soldaten verletzt.
– Eine Rakete unbekannter Herkunft fiel auf das Haus einer Beduinin in Rafah; sie wurde getötet, 2 weitere Personen verletzt.

ISIS:
– Ein perfektes Französisch sprechender Jihadist schwor vor laufender Kamera die Straßen von Paris würden vom IS mit Leichen gefüllt werden (bevor er einen gefangenen syrischen Soldaten von hinten in den Kopf schoss und einen Steilabhang hinunterfallen ließ).
IS-Terroristen sprengten in zwei Dörfern an der türkischen Grenze (die von Kurden kontrolliert werden) zwei mit Sprengstoff beladene LKW.

Christenverfolgung:
Muslim Persecution of Christians, May 2015

In Alexandria (Ägypten) wurde eine Kirche mit Molotowcocktails beworfen und beschädigt. Die Kirche gilt als die wichtigste koptische Kirche in der Region; der Anschlag löste bei den Christen Panik aus.

Obama Watch:

An dem Tag, als in Chattanooga vier Marines von einem Muslim ermordet wurden (ein Navy-Angehöriger starb später auch noch), abends nach der Tat, lobte Obama den Antrag, den Id-Tag zu einem amerikanischen nationalen Feiertag zu machen. Die Flaggen am Weißen Haus wurden nicht auf Halbmast gesetzt (anders als beim Tod von Whitney Houston). Prioritäten halt…

So weit ist es inzwischen: Bewaffnete Freiwillige bewachen/schützen jetzt die Rekrutierungszentren des amerikanischen Militärs, weil Obama angewiesen hat, dass die Soldaten keine Waffen tragen dürfen. (Die oberste Armeeführung warnte allerdings die Rekrutierungsoffiziere, dass bewaffnete Zivilisten als „Sicherheitsrisiko“ zu betrachten sind; sie sollten diese Leute meiden und den örtlichen Behörden melden.

Wieder gelogen: Obama behauptete, dem Iran seien Entwicklung und Bau ballistischer Raketen nach dem Abkommen untersagt. Die Iraner haben nicht nur mehr als lauthals verkündet, dass die Raketen von dem Atomdeal nicht betroffen sind, sondern dass sie auch weiter daran arbeiten und sie bauen werden.

Obamanomics: Heute leben in den USA mehr Kinder in Armut als während der Rezession von 2008. Die Zahl der Arbeitnehmer mit Job ist auf dem niedrigsten Stand seit 40 Jahren.

Neu-US-Bürger brauchen bei ihrer Vereidigung nicht mehr zu schwören ihr Land zu verteidigen, findet Obama.

Guantanamo muss geschlossen, die Terroristen freigelassen werden? Diese Woche wurden in Belgien zwei weitere Ex-Guantameros verhaftet; sie brachen in ein Haus ein, um Geld für den Jihad zu bekommen, die Festnahme erfolgte als Antiterror-Einsatz der Polizei!

Team Obama:
– John Kerry völlig verblödet? Er behauptete, der Iran könne die durch die Aufhebung der Sanktionen frei werdenden Gelder ($140 Milliarden) gar nicht für Terror nutzen, wie ein UNO-Resolution das verhindert!