Nur ein weiterer Tag palästinensischer ethnischer Säuberung

Das Ziel: eine Menge Juden töten

Stephen M. Flatow, Israel National News, 19. September 2016

Während die Obama-Administration wütend den israelischen Premierminister Benjamin Netnayahu kritisierte, weil er sagte, die Palästinenser strebten nach „ethnischer Säuberung“, sorgen die Palästinenser weiter dafür ihn zu bestätigen. Schenkt dem in Washington irgendjemand Aufmerksamkeit?

Donnerstag war wieder so ein Tag palästinensischer ethnischer Säuberung.

In den Außenbezirken von Jerusalem warfen palästinensische Angreifer potenziell tödliche Felsbrocken und Farbflaschen auf einen Linienbus. Warum Farbflaschen? Die Strategie besteht darin, dass die Farbe sich über die Frontscheibe verteilt; man hofft, dass die Sicht des Fahrers behindert wird, so dass der Bus einen Unfall baut. Und eine Menge Juden getötet werden. Das ist das Ziel: eine Menge Juden zu töten.

Der Einsatz von Farbflaschen illustriert auch, wie viel Planung und Überlegung in diesen Angriff gesteckt wurde. Es war kein Fall von Kindern, die neben der Straße spielen und spontan ein paar Kieselsteine auf einen vorbeifahrenden Bus werfen. Farbe wird normalerweise in Kanistern verkauft, nicht in Flaschen. Jemand muss die Kanister mit Farbe kaufen, einige Flaschen leeren, sich einen Trichter besorgen und dann die Farbe sorgfältig in die Flaschen füllen. Das gibt dem Verschwörer eine Menge Zeit, um darüber nachzudenken, was er tut.

Für einen normalen Menschen mit etwas Menschlichkeit und Anstand dürften all diese Vorbereitungen Zeit zum Nachdenken geben – es sich vielleicht anders zu überlegen und seine Meinung zu ändern. Aber nicht für diesen Typen. Er bereitete diese potenziell tödlichen Flaschen vor. Er sammelt einige gleichgesinnt Angreifer; sie alle kamen in ihrem mörderischen Plan überein und dann brachen sie auf um eine Menge Juden zu töten. Sie wussten, sie könnten im Gefängnis enden – oder auch tot, wenn jemand auf sie zurückschoss. Aber ihr Wusch Juden zu töten überwog diese Risiken.

Am selben Tag, draußen bei Kiryat Arba, hatten wie andere Palästinenser eine ähnliche Idee, aber mit anderen Waffen. Ein palästinensischer Mann namens Firas al-Birawi Khadou und eine Palästinenserin namens Raghad Khadour – vermutlich entweder Verwandte oder miteinander verheiratet – fuhren ihr Auto frontal in eine Gruppe Juden, die an einer Bushaltestelle standen.

Die Khadours kommen aus dem Dorf Bani Na’im. Sie sind nicht eben Opfer israelischer Unterdrückung; ihre Stadt wird seit 20 Jahren von der palästinensischen Autonomie regiert, nicht von Israel. Die an der Bushaltestelle stehenden Leute taten niemandem etwas. Sie warteten auf einen Bus. Aber sie waren Juden. Und die Khadours wollten so viele Judne wie möglich töten. Sie hatten weder Bomben noch Maschinengewehre; also benutzten sie ihr Auto.

Nun, nicht nur ihr Auto. Herr Kahdour wurde getötet, während er seinen Anschlag verübte, aber Frau Khadour wurde nur verletzt. Israelische Sanitäter versorgten ihre Wunden und transportierten sie dann ins Sha’are Zedek-Krankenhaus in Jerusalem, wo sie kostenlose medizinische Versorgung erhielt. Als sie sei aus dem Auto trugen – das Auto, das sie gerade benutzt hatten, um es in all diese Zivilisten zu rammen – fanden sie ein großes Messer auf ihrem Sitz. Offensichtlich war der Plan, wäre sie nicht verletzt worden, aus dem Auto zu springen und anzufangen auf Juden einzustechen. Genau dieses Szenario hatte sich in zahlreichen früheren Fällen abgespielt: die „Strategie rammen und stechen“.

Drei israelische Teenager, die bei dem Anschlag verletzt wurden, brachte man ebenfalls ins Sha’are Zedek-Krankenhaus. Die New York Times wollte zu ihrem Leiden nichts bringen. Der Washington Post ist egal, wie ihr Leben betroffen ist. CNN ist nicht dran interessiert, was ihnen zustieß. Drei weitere Beinahetreffer in der palästinensischen Kampagne zur ethnischen Säuberung. Nicht nachrichtenwürdig!

Aber der Tag war noch nicht vorbei. Ein weiterer palästinensischer Terrorist versuchte am Donnerstag sein Glück. Dieser hatte die jordanische Staatsbürgerschaft. Er reiste aus Jordanien nach Israel ein, über die Allenby-Brücke; anscheinend behauptete er, dass er vorhatte an einem religiösen muslimischen Fest teilzunehmen. Irgendwo mitten in all den Gebeten und der spirituellen Besinnlichkeit nahm er sich eine Auszeit, um sich ein großes Messer zu beschaffen und versuchte dann eine jüdische Polizistin zu ermorden. Sein Glück ließ ihn im Stich – er wurde getötet, bevor er den Anschlag beenden konnte.

Jordanien hat natürlich jede Menge Polizisten. Aber keine jüdischen! Dieser Angreifer musste ziemlich weit reisen, beträchtlich Geld und Unannehmlichkeiten investieren, um ein jüdisches Ziel zu finden. Und er fand eines.

Um die Woche abzurunden: Auf einen IDF-Reservist wurde von einem palästinensischen Angreifer nahe der jüdischen Gemeinde Efrat eingestochen. Der Möchtegern-Mörder versteckte sich nach den Berichten in Büschen entlang der Straße, als er heraussprang und auf den Soldaten einstach.

Fotos des Tages: Jeder will ein Foto mit Bibi

The Jewish Press, 26. September 2016

Was für eine Veränderung es doch in der Welt gibt, wenn Präsidentschaftskandidaten in den USA um etwas Zeit von Angesicht zu Angesicht mit dem Premierminister des jüdischen Staates buhlen…

Das Rahelgrab und die Entstehung einer arabischen Lüge

Elder of Ziyon, 29. Oktober 2009

Vorbemerkung von IMRA: Wenn Ma’an behauptet, das Rahelgrab sei „früher als Ort der Bilal Bin Rabah-Moschee“ bekannt gewesen, dann ist das keine Kleinigkeit. Die Haltung der palästinensischen religiösen Vertreter ist: Es ist eine Schändung, wenn nicht muslimisches Gebet in einer Moschee stattfindet. Daher warnt Ma’an durch die Behauptung, das Rahelgrab sei in Wirklichkeit irgendwie eine Moschee, dass an dem Tag, an dem das Grab unter palästinensische Kontrolle kommt, die palästinensische religiöse Führung die Möglichkeit nicht zulassen wird, dass Juden weiterhin dort beten.

Heute (Freitag, 29. Oktober 2009/12. Schechwan 5770) war der traditionelle Gedenktag des Todes der Matriarchin Rahel; tausende Juden gingen am Rahelgrab beten. Ma‘an berichtete darüber so:

Tausende Israelis, die meisten von ihnen ultraorthodoxe Juden, fielen Donnerstag in das Grab der biblischen Matriarchin Rahel in einem militarisierten Gelände in der Stadt Bethlehem in der Westbank ein

Rechtsgerichtete religiöse Gruppen richteten 2004 eine Petition an das höchste israelische Gericht, um den Verlauf der Mauer zu verändern, damit das Grab auf der westlichen Seite liegt. Bis heute ist die Stätte, die früher als der Ort der Bilal Bin Rabah-Moschee bekannt war, nur von der israelischen Seite aus erreichbar.

War Rahels Grab wirklich jemals als Bilal Bin Rabah-Moschee bekannt?

Die Antwort ist natürlich: Nein. Dieser Name wurde erst vor verhältnismäßig kurzer Zeit geschaffen – man mag es glauben oder nicht: in den 1990-er Jahren!

Nadav Shragai deckte das in einem Artikel aus dem Jahr 2007 auf:

Im Jahr 2000, nach Hunderten Jahren der Anerkennung der Stätte als Grab Rahels, begannen die Muslime sie die „Bilal ibn Rabah-Moschee“ zu nennen. Mitglieder der Waqf benutzten den Namen erstmals 1996, aber seitdem hat er in den nationalen Diskurs der Palästinenser Einzug gehalten. Bilal ibn Rabah war ein Äthiopier, der in der islamischen Geschichte als Sklave bekannt ist, der im Haus des Propheten Mohammed als erster Muezzin dient (die Person, die die Gläubigen fünfmal täglich zum Gebet ruft). Als Mohammed starb, zog Rabah für die Muslime in den Krieg in Syrien, wurde 642 getötet und entweder in Aleppo oder Damaskus begraben. Die palästinensische Autonomiebehörde behauptete, dass nach islamischer Tradition die muslimischen Eroberer waren, die die an Rahels Grab errichtete Moschee nach Bilal ibn Rabah benannten.

Der palästinensische Anspruch ignoriert die Tatsache, dass ottomanische Firmane (Mandate oder Erlasse) den Juden im Land Israel seit Beginn des 19. Jahrhunderts das Recht auf Zugang zu der Stätte gaben. Der palästinensische Anspruch ignoriert sogar die akzeptierte muslimische Tradition, die Rahel verehrt und die Stätte als ihren Begräbnisort anerkennt. Nach der Tradition kommt der Name „Rahel“ vom Wort „wandern“, weil sie während einer ihrer Wanderungen starb und an der Straße nach Bethlehem beerdigt wurde. Auf ihren Namen nehmen der Koran und auch andere muslimische Quellen Bezug; von Joseph heißt es, er sei auf das Grab seiner Mutter Rahel gefallen und habe bitterlich geweint, als die Karawane mit ihm als Sklaven daran vorbei kam. Hunderte Jahre lang wurden muslimische heilige Männer (Walis) in Gräbern beerdigt, die dieselbe Form hatten wir das der Rahel.

Dann wird aus heiterem Himmel die Verbindung zwischen Rahel, die selbst von den Muslimen verehrt wird, und ihrem Grab ausgelöscht und der Ort wird zur „Bilal ibn Rabah-Moschee“. Der bekannte Orientalist Professor Yehoshua Porat hat die „Tradition“, auf die die Muslime sich beziehen, als „gefälscht“ bezeichnet. Er sagte, der arabische Name der Stätte war „die Kuppel Rahels, ein Ort, an dem Jesus betete“.

Noch vor wenigen Jahren fand sich in palästinensischen Publikationen nicht ein einziger Hinweis auf eine solche Moschee. Dasselbe galt für das palästinensische Lexikon, das von der Arabischen Liga und der PLO 1984 veröffentlicht wurde, und für Al-mawsu’ah al-filastiniyah, die palästinensische Enzyklopädie, die nach 1966 in Italien veröffentlicht wurde. Palästina, das Heilige Land, veröffentlicht vom Palästinensischen Rat für Entwicklung und Rehabilitation mit einer von Yassir Arafat geschriebenen Einleitung, sagt einfach: „Am nordwestlichen Eingang der Stadt [Bethlehem] liegt das Grab der Matriarchin Rahel, die starb, als sie Benjamin gebar.“ Die Westbank und der Gazastreifen – Palästina erwähnt die Stätte ebenfalls als das Grab Rahels und nicht als die Moschee von Bilal ibn Rabah. Jedoch hat jetzt der palästinensische stellvertretende Minister für Schenkungen und religiöse Angelegenheiten Rahels Grab als muslimische Stätte definiert.

Am Yom Kippur 2000, sechs Tage nachdem die IDF vom Josefsgrab abgezogen war, veröffentlichte die palästinensische Tageszeitung Al-Hayat al-Jadida einen Artikel, in dem Rahels Grab als nächstes Ziel angegeben wurde. Ein Auszug davon: „Bethelehem – das ‚Grab Rahels‘ oder die Bilal ibn Rabah-Moschee, ist einer der Nägel, die die Besatzungsregierung und die zionistische Bewegung in viele palästinensische Städte hämmerte… Das Grab ist gefälscht und war ursprünglich eine Moschee.

Die früheste Bezugnahme, die ich für einen solchen Namen finden kann, stammt tatsächlich aus dem Jahr 1997 von der BBC; für den Rest der 1990-er Jahre ist sie in der Tat das einzige Nachrichtenorgan, das ich finden kann, das je diese Bezeichnung benutzte.

Beim Blick in einige alte Bücher stelle ich fest, dass sie von Muslimen im Jahr 1901 „Kubbet Rahil“ genannt wurde. In einem Reisebericht aus den 1880-ern steht:

… Wir kamen an Rahels Grab, ein kleines, quadratisches, geweißtes Gebäude mit Kuppel, von dem Teile aus dem zwölften Jahrhundert stammen. Es steht am Rand der Straße, eine Meile vor Bethlehem. Es befindet sich im Eigentum der Juden und wird nur an Donnerstagen geöffnet, aber wir sahen durch einen kleinen Durchlass in der Südseite.

Viele andere Bücher aus dem 19. Jahrhundert beschreiben Rahels Grab als eine Moschee oder einen Ort der Anbetung sowohl für die Juden als auch für die Muslime. Aber keines davon nennt einen arabischen Namen, der nicht irgendwie das Wort Rahel in irgendeiner Form beinhaltet. Und ganz sicher beschreibt keines davon den Ort als ausschließlich muslimisch.

Gleichermaßen listete die UNO 1949 wichtige heilige Stätten den Religionen entsprechend auf. Hier ist, was sie zu Rahels Grab sagte, das sowohl von den Muslimen als auch den Juden beansprucht wurde:

Rahel starb, während sie Benjamin gebar, als Jakob von Bethel nach Hebron reiste. Eine Säule wurde über ihrem Grab aufgerichtet und die Stelle war zur Zeit Samuels eine bekannte Sehenswürdigkeit. Verschiedene mittelalterliche Autoren bezeichnen sie als jüdische heilige Stätte. Der arabische Autor Mugeir-al-Din beschreibt sie als „aus elf Steinen gebaut und bedeckt mit einer Kuppel; die auf vier Pfeilern ruhte und jeder vorbei kommende Jude schreibt seinen Namen in das Monument.

Das Grab liegt an der Straße von Jerusalem nach Hebron, direkt bevor sie Bethlehem erreicht. Es besteht aus einem offenen Vorraum und einen Schrein aus zwei Räumen unter einer Kuppel, darin der Sarkophag. Dieses Gebäude liegt innerhalb eines muslimischen Friedhofs, für den es als Gebetsort dient. Das Grab ist Ort jüdischer Pilgerfahrten. Die Juden beanspruchen den Besitz des Rahelgrabes Kraft der Tatsache, dass 1615 Pascha Mohammed von Jerusalem das Grab in ihrem Auftrag wieder aufbaute und ihnen durch einen Firman die exklusive Nutzung gewährte; und zweitens damit, dass das zerfallene Gebäude 1845 als Ganzes von Sir M. Montefiore wieder aufgebaut worden war. Die Schlüssel erhielten die Juden damals vom letzten muslimischen Hüter.

Der muslimische Anspruch auf das Gebäude beruht darauf, dass es für die Muslime der Umgebung als Gebetsort war und integraler Bestandteil des muslimischen Friedhofs, innerhalb dessen es liegt. Die Muslime erklären, das die ottomanische Regierung sie als solche anerkannte und weiterhin, dass sie zu den Gräbern der Propheten gehört, für die das Waqf-Ministerium 1328 Schilder ausgab. Sie behaupten auch, dass der Vorraum zur Zeit der Restauration durch Sir M. Montefiore extra als Gebetsort für die Muslime gebaut wurde. Die Muslime wenden sich aus Prinzip gegen jede Reparatur des Gebäudes durch die Juden, obwohl (bis zum letzten Krieg) freier Zugang für alle zu jeder Zeit erlaubt war.

1912 erlaubte die ottomanische Regierung den Juden, selbst den Schrein zu reparieren, aber nicht den Vorraum. Drei Monate nach der britischen Besetzung Palästinas wurde der gesamte Ort von den Juden ohne Protest der Muslime gereinigt und geweißt. 1921 suchte das Oberrabbinat bei der Stadtverwaltung von Bethlehem um Erlaubnis nach den Schrein zu reparieren. Das ließ muslimischen Protest aufkommen, durch den der Hochkommissar urteilte, dass alle Reparaturen, abhängig von der unter dem Mandat bestimmten Ernennung der Kommission für die Heiligen Stätten, alle Reparaturen von der Regierung vorgenommen werden sollten. Es war aber durch diese Entscheidung derart viel Entrüstung in den jüdischen Kreisen verursacht worden, dass die Sache fallen gelassen wurde, weil man die Reparaturen als nicht dringend ansah. 1925 begehrte die sephardische Gemeinde die Erlaubnis, das Grab zu reparieren. Das Gebäude wurde dann strukturell solide gemacht und äußerliche Reparaturen wurden von der Regierung durchgeführt; der Regierung wurde allerdings von den Juden (die die Schlüssel hatten) die Erlaubnis verweigert, das Innere des Schreins zu reparieren. Da die inneren Reparaturen unwichtig waren, ließ die Regierung die Sache fallen, um Streit zu vermeiden.

Die Behauptung, dass Moses Motefiore im Rahelgrab eine Moschee baute, ist lachhaft. Montefiore war ein religiöser Jude und er und seine Frau, die keine Kinder haben konnte, identifizierten sich so stark mit der biblischen Rahel, dass sie jetzt in einem Nachbau des Rahelgrabs liegen, das er in England baute.

Was den muslimischen Friedhof angeht, der Rahels Grab umgibt, so ist auch dieser relativ neu. Fotografien des Gebiets aus dem frühen 20. Jahrhundert zeigen keinen solchen Friedhof.

Einmal mehr haben wir einen Fall, bei dem Muslime Anspruch auf Stätten anderer Religionen als ihrer eigenen erheben. In diesem Fall fügten sie einen völlig neuen Grund hinzu, um die Stätte zu verehren – ausdrücklich, um die offensichtliche Tatsache wegzunehmen, dass Rahel selbst ausschließlich zu den Juden gehört.

Die Welt belügen

Dror Eydar, Israel HaYom, 23. September 2016

Also legte PA-Präsident Mahmud Abbas fest: „Terrorismus … kennt keine Religion“; und das ist einen Zusammenfassung seiner Rede. Mit seiner einnehmenden, großväterlichen Erscheinung und seinem wehleidigen Lebenswandel hat er die beeindruckende Fähigkeit der Welt in die Augen zu sehen und sie anzulügen. Suchen sie überall auf dem Globus nach irgendeiner Art von Terrorismus, der nicht den Islam beinhaltet. „Es gibt keinen Konflikt zwischen uns und der jüdischen Religion und ihrem Volk. Unseren Konflikt haben wir mit der israelischen Besatzung unseres Landes“, sagte Abbas.

Es gibt eine Unzahl an Belegen, die das Gegenteil beweisen: Äußerungen offizieller Vertreter der palästinensischen Autonomiebehörde, die Charta der Fatah sowie die der Hamas, der Medien, der Schulbücher und blutige Hetzte offizieller PA-Prediger – hier sind nicht Israelis der Fokus der Aufmerksamkeit, auch nicht die Besatzung, sondern die Juden als Nation und als Religion.

Abbas jammerte weiter: „Wenn Sie [die UNO] unseren Schutz nicht sicherstellen, wer wird es dann tun?“ Und ich glaubte, wenn Israel nicht den Rais (PA-Präsident) behütet und einen Verteidigungspuffer um die PA sichergestellt hätte, dann hätte die Hama die Führung übernommen (wie sie schon vor einer Weile die Straße übernahm), Schläferzellen des Islamischen Staats würden aktiv geworden sein und es hätte einen rechtsfreien Raum gegeben.

Balfour machte genau das Richtige.

Hier ist die Geschichte des Konflikts wie sie der PA-Präsident schildert: Vor 100 Jahren knallte die „berüchtigte“ Balfour-Erklärung in die Welt, was England erlaubte dem Volk sein Land zu stehlen und es den Juden zu geben, einem Volk, dessen Verbindung zu diesem Land von niemandem verstanden wird. 1947 machte der UNO-Teilungsplan den Weg für die „Nakba“ frei und als wäre das nicht genug gewesen begann 20 Jahre später, 1967, die „Besatzung“.

Die Wahrheit ist natürlich anders herum und muss wiederholt werden: Die Balfour-Erklärung war ein Akt der Gerechtigkeit für das jüdische Volk, als sie ihm nicht weniger als ein Prozent des Nahen Ostens versprach, der sich unter der Kontrolle der Osmanen und der Europäer befand. 99 Prozent wurde den Arabern gelassen. Dann wurde von diesem mickrigen einen Prozent auch noch Territorium für die Haschemiten-Familie genommen, die aus dem Hedschas kam; auf diesem Land wurde Jordanien gegründet.

Netanyahu ging zum Angriff über.

Die Juden haben immer jedem Angebot zugestimmt, um ihren Staat zu gründen, selbst auf dem winzigsten Stückchen Territorium. Die Araber haben immer abgelehnt, da ihre Hoffnung die „Jahud“ (Juden) zu vernichten nicht nachlässt. Ze’ev Jabotinskys Eiserne Mauer hat es immer noch nicht in ihr Bewusstsein geschafft, bis heute nicht. Die Nakba -die katastrophale Zerstörung – ist die ihre und nur die ihre.

Hier haben wir zwei Daten, an die Abbas sich erinnern sollte: 2017 wird es 120 Jahre her sein, dass der Erste Zionistische Kongress in Basel zusammentrat, um die 2000 Jahre alte Hoffnung des jüdischen Volks auf die Rückkehr nach Zion zu diskutieren; und es wird 750 Jahre her sein, dass Nahmanides nach Israel zog und die jüdische Besiedlung Jerusalems erneuerte.

Seltsamerweise gibt es in den alten Texten keinerlei Erwähnung des „palästinensischen Volks“, das „seit undenkbaren Zeiten“ „in Frieden und Ruhe“ auf seinem Land lebte. Nicht einmal zur Zeit der Balfour-Erklärung. „Wahrheit wird sprossen aus der Erde“. (Psalm 85,12 – Eberfelder Übersetzung)

Und dann ging Premierminister Benjamin Netanyahu zum Angriff über und er mischte die Karten durch.

Gute Nachrichten aus Israel — Wochen bis 25.09.2016

Herzlich willkommen zu den guten Nachrichten aus Israel, Wochen vom 12. bis 25. September 2016!

Top-Nachrichten sind in roter Schrift dargestellt

Hier geht es zu Michaels englischem Original,
hier zu Karens portugiesischer Version!

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Elektrobusse für Tel Aviv
Die Dan-Busgesellschaft führt in Tel Aviv fünf völlig neue Elektrobusse auf der Linie 4 ein. Deren Technologie nutzt Superkondensatoren statt Batterien, die zwischen den Fahrten drei Minuten lang aufgeladen werden. 2016 wird es noch 17 weitere Elektrobusse geben — Ziel ist, die gesamte Flotte durch Elektrobusse zu ersetzen.
http://www.jpost.com/Business-and-Innovation/Tech/Five-electric-buses-to-begin-running-in-Tel-Aviv-467873

Jerusalems neuer Bahnhof
2018 soll Israels erster Hochgeschwindigkeitszug Tel Aviv verlassen, über Israels längste Brücke fahren, durch Israels längsten Tunnel und über die höchste Brücke, bevor er nach 28 Minuten Fahrt Jerusalem erreicht — Israels tiefsten Bahnhof und einen der größten der Welt.

Fahren mit Laserradar
Das Startup Innoviz Technologies entwickelt bahnbrechende hochauflösende Solid-State-LIDAR-Sensoren, die für selbstfahrende Automobile unerlässlich sind. Aktuelle LIDAR-Systeme sind zu groß, zu komplex, zu teuer und unzuverlässig.
http://spectrum.ieee.org/cars-that-think/transportation/sensors/israeli-stealth-startup-innoviz-promises-100-solidstate-automotive-lidar-by-2018
http://www.innoviz.tech/

Moovit wurde noch besser
Die neue Android-Version (4.13) der App für öffentliche Transportmittel namens Moovit lässt ihre 40 Mio. Nutzer Infos über Ausgänge, Aufzugausfälle, Parkmöglichkeiten usw. hinzufügen.
http://www.geektime.com/2016/08/09/israeli-transit-app-moovit-expands-crowdsourcing-to-give-users-more-info-for-their-commute/

Israelische Technologie führenden US-Sportligen vorgestellt
13 israelische Firmen besuchten San Francisco und New York und zeigten führenden Unternehmen ihre innovative Sporttechnologie, darunter Leistungssensoren, Echtzeitvideoanalysen und neue Brücken zwischen Marke und Fans.
http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4841886,00.html

Mathe- und Wissenschaftsspiele verkaufen sich weltweit
Seit wir das letzte Mal über das Startup Slate Science berichtet haben, wurden dessen Mathe- und Wissenschaftsspiele namens „Matific“ in vielen hundert Schulen in aller Welt und in 20 Sprachen implementiert. Slate Science hat jüngst Finanzmittel in Höhe von 40 Mio. Euro geworben.
(Quelle 1)
http://www.slatescience.com/

Schnelle mobile Breitbandlösung
Das eigenständige mobile System der Firma Celliboost eignet sich für Militär, Sicherheitsdienste, Polizei, Notdienste und Medien. Celliboost nutzt die normalen Handynetze zur schnellen Übermittlung großer Datenmengen sowie Audio- und Videosignale in Festnetzqualität. In Mexiko und Chile hat die Firma bereits erste Kunden gewonnen.
http://www.globes.co.il/en/article-celliboost-launches-secure-broadband-communications-for-rugged-terrain-1001143476
http://www.celliboost.com/
http://i-hls.com/2016/01/israeli-communication-in-a-box/

Weniger Parasiten in Südafrika
BioBee hat 160 Mio. räuberische Wespen nach Südafrika geschickt, um den Befall durch die Zitrusschmierlaus und die Weinrebenschmierlaus zu reduzieren. BioBees Insekten sind bereits effektiv in Russland, auf dem Balkan und in Israel eingesetzt worden.
(Quelle)

Intel Israels Merged-Reality-System
Bei Intels Entwicklerforum in San Francisco wurde das „Project Alloy“ vorgestellt, mit dem man sich per virtueller Realität in einem Raum bewegen kann, welches aber Objekte der echten Welt, z. B. Stühle oder Wände, in der virtuellen Realität abbildet, damit man nicht dagegenstößt.
http://www.timesofisrael.com/intels-new-merged-reality-headset-sports-made-in-israel-tech/

Eine App macht den Museumsbesuch zur spaßigen Angelegenheit
Nathalie Half gründete das Startup Museloop, als ihre Kinder sie nicht mehr bei ihren Museumsbesuchen begleiten wollten. Wenn sie jedoch heute durch die Ausstellung gehen, spielt die App „I Spy“ oder „Finde den Unterschied“ oder macht ein Puzzle aus dem Gemälde oder macht ein kurzes Quiz. Einige Museen belohnen die Gewinner sogar.
http://www.timesofisrael.com/israeli-start-up-brings-tech-to-museums-for-fun-games/

 

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Exporte um 11,5% erhöht
Israelische Exporte nehmen weiterhin zu: Im Juni und August 2016 stieg der Warenausfuhr (ausgenommen Schiffe, Flugzeuge und Diamanten) aufs Jahr hochgerechnet um 11,5% an. Hauptsächlich Exporte von Hitech-Produkten und Medikamenten waren für den Anstieg verantwortlich.
http://www.globes.co.il/en/article-israeli-exports-jumped-115-in-june-august-1001152220

Wieder ein Rekordhoch bei den Währungsreserven
Israels Devisenreserven betrugen Ende August 2016 den Rekordwert von 86,935 Milliarden Euro — eine Zunahme um 207 Mio. Euro gegenüber dem Vormonat.
http://www.boi.org.il/en/NewsAndPublications/PressReleases/Pages/ForexReserves7-9-16.aspx

Ausweitung des Handels mit Chile und Peru
Die Eröffnung von Handelsbüros in Chile und Peru stärkt Israels Position bei der pazifischen Allianz — eine Handelsgruppe aus Chile, Peru, Kolumbien und Mexiko. Damit werden israelischen Firmen in Südamerika und jenseits davon Handelsmöglichkeiten erschlossen.
http://www.timesofisrael.com/new-trade-offices-in-peru-chile-cement-trade-alliances-for-israel/

Handel mit Kasachstan um 36% gesteigert
In der ersten Jahreshälfte 2016 stieg der Handel zwischen Israel und Kasachstan um 36% an, verglichen mit demselben Zeitraum im letzten Jahr. Und wenn man nur die israelische Seite betrachtet: Israels Exporte nach Kasachstan (hauptsächlich Industriegüter und chemische Produkte) hatten einen Wert von 16 Mio. Euro, eine Steigerung um rund 2 Mio. gegenüber 2015.
http://www.laht.com/article.asp?ArticleId=2418615&CategoryId=12396

Senkung der Hotelkosten
Die Knesset hat ein neues Gesetz verabschiedet, das den Bau von Hotels erleichtert und Touristen dadurch günstiger übernachten können. Es wird die Planungs- und Bauprozeduren optimieren und Entwicklern Anreize geben, z. B. 20% zusätzlichen Raum für Wohnungsbau.
http://www.globes.co.il/en/article-new-law-offers-incentives-to-build-hotels-in-israel-1001143686

Eine glänzende Zukunft für Fintech
Fintech-Firmen florieren in Israel aufgrund des starken Interesses aus Übersee, Innovation und lokalen Talenten, die sich den speziellen Bedürfnissen dieser Industrie widmen. In Israel gibt es ca. 430 Fintech-Unternehmen. Sechs davon werden in diesem Artikel beleuchtet.
http://www.investopedia.com/articles/markets/081416/6-fintech-firms-emerging-israel-ge-baba.asp
http://iknowfirst.com/
(Quelle 3)

Ein Geschenk für Großbritannien
Mit der App und auf der Website des Startups Zeek können Nutzer Geschenkkarten und Gutscheine zum Vorzugspreis kaufen und unerwünschte Geschenkgutscheine gegen Bares verkaufen. Zeek hat nach Großbritannien expandiert und jüngst 8,5 Mio. Euro geworben, um die weitere Expansion voranzutreiben.
Zeek, a startup that lets you buy and sell unwanted gift vouchers, closes $9.5M Series B

Unterstützung für das Wachstum Ihres Onlinegeschäfts
SoLoMoTo bietet eine digitale Plattform zur Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) bei der Steuerung ihres Onlinehandels. SoLoMoTo hat mittlerweile über 100.000 Kunden und wird in Kürze in den USA durchstarten, wo es 30 Millionen KMUs gibt.
http://www.businesswire.com/news/home/20160808005224/en/Reaching-100000-SMBs-Internationally-SoLoMoTo-Enters-Market
https://solomoto.com/

Teva übernimmt US-Vertriebsgesellschaft
Teva gibt eine halbe Milliarde Euro aus, um Allergan’s Anda zu kaufen, den viertgrößten Anbieter für Generika in den USA. Teva kauft Vertriebszentren in Olive Branch, Weston und Groveport mit insgesamt mehr als 650 Mitarbeitern.
http://www.tevapharm.com/news/teva_announces_acquisition_of_anda_inc_08_16.aspx

Abrechnungssysteme für Monaco Telecom
BillRun hat ein modernes Abrechnungssystem im Wert von vielen hunderttausend Euro für Quad-Play-Kommunikationsdienste bei der Monaco Telecom implementiert. BillRuns Abrechnungssysteme laufen außerdem bei Pelephone und Golan Telecom.
https://billrun.com/blog/118-billing-at-monaco.html
https://billrun.com/blog/131-pelephone-online-charging-system.html

Big Data kann auch persönlich sein
Pontis (ein Teil von Amdocs) nutzt Echtzeit-Datenanalysen für einen einheitlichen und kontextbezogenen Blick auf jeden Kunden, um ihn glücklich zu machen und Unternehmensziele zu erreichen. CIOReview führte Pontis in der Liste der „100 vielversprechendsten Big-Data-Lösungsanbieter“.
http://www.pontis.com/press-release/pontis-receives-recognition-as-one-of-the-100-most-promising-big-data-solution-providers-by-cioreview/  https://www.youtube.com/watch?v=s8nb7TDTEKI

Erste Performance-Werbeagentur für Mobilgeräte
Die Matomy Media Group ist an der Londoner Börse gelistet. Vor kurzem ist das Unternehmen mit mtmy auf den Markt gegangen — eine Werbeagentur für Mobilgeräte mit vollständig verwaltetem Serviceangebot. Innerhalb von zwei Monaten ist Matomys Aktienkurs um fast 60% gestiegen.
http://investors.matomy.com/newsroom/press-releases/yr-2016/27-7-16mtmylaunch.aspx

Ford kauft israelische Selbstfahr-Technologie
Ford hat das israelische Unternehmen SAIPS gekauft, um sein Know-how im Bereich der künstlichen Intelligenz zu steigern und die „Sehstärke“ des Computers zu verbessern. Dies ist Teil eines Ford-Projekts zur Entwicklung eines völlig eigenständigen Fahrzeugs, das bis 2021 auf den Markt kommen soll. Die SAIPS-Technologie sammelt visuelle Daten mittels Sensoren und übersetzt sie in nutzbare Daten.
https://worldisraelnews.com/ford-buys-israeli-company-to-improve-self-driving-technology/

Uber kauft israelische Selbstfahr-LKWs
Der Taxi-Riese Uber Technologies hat jüngst den 600 Mio. Euro schweren Erwerb von Otto Motors finalisiert, ein israelisches Startup, das normale LKWs in selbstfahrende LKWs verwandelt. Otto-Mitbegründer Anthony Levandowski wird Ubers Chef der Abteilung „selbstfahrende Fahrzeuge“.
http://www.israelhayom.com/site/newsletter_article.php?id=35795

 

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Die Ausbreitung von Brustkrebs stoppen
In Laborversuchen haben Forscher der Universität Tel Aviv und des MIT Gentherapie zur Verhinderung von Metastasierung eingesetzt, also der Ausbreitung von Brustkrebs auf andere Teile des Körpers. 80% der Frauen mit metastasierendem Krebs sterben nach der Diagnose innert fünf Jahren an der Krankheit.
http://www.jpost.com/Business-and-Innovation/Health-and-Science/Are-Israeli-researchers-a-step-closer-to-halting-the-spread-of-breast-cancer-468144

Eine Heilung für Bewegungskrankheit (Motion Sickness)
MotionCure von Sidis Labs kann innerhalb von Minuten von Bewegungskrankheit befreien. Die Kombination aus Halskrause und Reisekissen übermittelt spezifische Impulse an den Mediannerv an der Halsrückseite. Diese wirken negativen Signalen vom Gehirn entgegen, welche sonst Übelkeit hervorrufen würden
http://www.israel21c.org/a-device-that-pulses-away-motion-sickness/
http://www.sidislabs.com/motioncure

Behandlung von Sichelzellenanämie
Der erste Patient mit Sichelzellenanämie (SCD) wurde mit einem CordIn-Transplantat der Biotechnologiefirma Gamida Cell versorgt. CordIn ist eine Alternative für Patienten, die auf eine geeignete Knochenmarkspende warten. Versuche mit CordIn sind für Patienten mit aplastischer Anämie geplant.
http://www.gamida-cell.com/press_item.asp?ID=67&t=Gamida-Cell-Announces-First-Patient-with-Sickle-Cell-Disease-Transplanted-in-Phase-1/2-Study-of-CordIn%E2%84%A2-as-the-Sole-Graft-Source-

Patent für Augennervenschutzbehandlung
Quark ist eine US-Firma, deren Forschung und Entwicklung in Israel stattfinden. Das US-Patent-und-Markenamt hat Quark ein Schlüsselpatent für seinen Augennervenschutz QPI-1007 erteilt, welches die Behandlung von Patienten mit nicht-arteritischer anteriorer ischämischer Optikusneuropathie (NAION) abdeckt.
http://quarkpharma.com/?p=12340

Unterstützung für Darmröntgenkapsel
Check-cap, Entwickler der ersten einnehmbaren Darmröntgenkapsel der Welt, hat drei wichtige Nachrichten veröffentlicht. Die Firma geht eine Partnerschaft mit GE Healthcare ein, um in die Massenproduktion einzusteigen. Ebenso erhielt sie 1,07 Mio. Euro von der israelischen Regierung und 5,26 Mio. Euro von privaten Gebern.
http://ir.check-cap.com/2016-08-04-Check-Cap-Announces-Agreement-with-GE-Healthcare-for-X-Ray-Capsule-Manufacturing-Collaboration
http://ir.check-cap.com/2016-08-02-Check-Cap-Awarded-1-25-Million-Grant-for-2016-From-Israels-Office-of-the-Chief-Scientist
http://ir.check-cap.com/2016-08-08-Check-Cap-Ltd-Announces-5-9-Million-Financing

Weitere Behandlungen von Teva
In den USA hat Teva das generische Äquivalent zu Gleevec (Imatinib-Mesylat) für die Behandlung von Leukämie und anderen Krebserkrankungen auf den Markt gebracht. Europa hat Tevas CINQAERO (Reslizumab) genehmigt, die erste intravenöse Anti-IL-5-Biotherapie für schweres eosinophiles Asthma.
http://www.tevapharm.com/news/teva_announces_launch_of_generic_gleevec_tablets_in_the_united_states_08_16.aspx
http://www.tevapharm.com/news/european_commission_grants_marketing_authorization_for_teva_s_cinqaero_reslizumab_08_16.aspx

Europa fördert israelischen Bluttest für Viren und Bakterien
Die UN hat den Kampf gegen Antibiotikaresistenz priorisiert. Zwischenzeitlich hat die EU-Kommission der israelischen Biotechnologiefirma MeMed 2,3 Mio. Euro zur Verfügung gestellt, um bei der Entwicklung ihres schnellen Bluttests zu helfen, der zwischen bakteriellen und viralen Infektionen unterscheiden kann — und der damit den unnötigen Einsatz von Antibiotika drastisch senkt.
http://www.jpost.com/Business-and-Innovation/Health-and-Science/Israeli-product-that-pinpoints-viruses-bacteria-gets-European-grant-467771
http://www.bbc.com/news/health-31941538

Gerät zum Verschließen geplatzter Arterien
InSeal Medical hat für sein InClosure-VCD das CE-Zeichen erhalten. Das Gerät dient zum Verschließen großer arterieller Punkturen. Das könnten Notfälle wie z. B. abdominale Aortenaneurysmen sein oder normale Einsätze bei Operationen wie z. B. bei Herzklappenersatz.
http://www.prnewswire.com/news-releases/inseal-medical-ltd-announces-ce-mark-approval-for-the-inclosure-large-bore-vascular-closure-device-589461411.html

Hornhautödembehandlung in den USA zugelassen
Die amerikanische Gesundheitsbehörde hat die Hyper-CL-Kontaktlinse der Firma EyeYon Medical für die Behandlung von Hornhautödemen zugelassen. Das Produkt wurde bereits für die Vermarktung in Europa zugelassen. Jedes Jahr entwickeln sich bei zirka zwei Millionen Menschen Hornhautödeme.
(Quelle)

Virtuelle Realität kann Stürze verhindern
Forscher von der Universität Tel Aviv haben bewiesen, dass Übungen mit VR-Systemen die Anzahl der Vorfälle von Stürzen bei älteren Menschen halbieren können. Stürze bei Erwachsenen im Alter von 65 Jahren und darüber stellen etwa 2% aller Gesundheitsausgaben in wohlhabenden Ländern dar.
http://www.timesofisrael.com/virtual-reality-can-help-prevent-falls-in-elderly-israeli-team-finds/
http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(16)31325-3/abstract

Maschinen lindern den Schmerz während der Wehen
Die Freiwilligenorganisation Yad Sarah, die medizinische Gerätschaften verleiht und Kranken, Einsamen und Älteren Dienste anbietet, hat einige hundert TENS-Maschinen gekauft. Diese sorgen für Schmerzlinderung während der Wehen und werden an werdende Mütter verliehen.
http://www.jpost.com/Business-and-Innovation/Health-and-Science/Health-Scan-TENS-for-free-467997

 

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Zahnkliniken für Arme
Israels älteste Wohltätigkeitsorganisation Colel Chabad hat neun Zahnkliniken für die Bedürftigsten in Israel eingerichtet. Dazu zählen Einrichtungen in Jerusalem, Afula, Akko, Ashdod und Netanya. Stark subventionierte Preise machen Mundhygiene für viele tausend Erwachsene erschwinglich, die sonst keine Chance gehabt hätten.
http://www.colelchabad.org/Dental_Clinics.htm

Nachschulische Programme für benachteiligte Kinder
Die israelische Knesset hat ein Gesetz verabschiedet, das dem Haushalt für nachschulische informelle Erziehung für Kinder aus niedrigerem sozialökonomischem Hintergrund rund 500 Mio. Schekel zuweist. In erster Linie werden dort ultraorthodoxen und arabischen Kindern für das Arbeitsleben wichtige Fertigkeiten beigebracht.
http://www.timesofisrael.com/lawmakers-okay-nis-500m-to-teach-disadvantaged-kids/

Jeder kann alles tun
Das „Special in Uniform“-Programm bewies, dass alles möglich ist, als sich Shai Levi bei der IDF meldete, um am Marinestützpunkt in Eilat zu dienen. Shai leidet an Cerebralparese.

333 Mio. Euro für Häuser im arabischen Sektor
Israel wird dem sozialen Wohnungsbau für israelische Araber 1,41 Mrd. Schekel (333 Mio. Euro) zuteilen und Beschränkungen für Bauten auf Privatland aufheben. Diese Vereinbarung mit den Leitern von 15 arabischen Kommunalbehörden wird den Bau von 30.000 Häusern erleichtern.
http://jerusalemjournal.net/news-and-views/israel-allocates-374-million-for-arab-sector-housing

Tausende Araber leisten Nationaldienst
2010 dienten nur 600 Nichtjuden im Nationaldienst-Programm. Heute sind es 4.500 Nichtjuden (meist israelische Araber), darunter 100 aus Ostjerusalem. Die Freiwilligen arbeiten ein oder zwei Jahre in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Krankenhäusern, Gerichten oder Kliniken.
http://www.timesofisrael.com/more-arab-israelis-join-national-service-discovering-state-benefits-patriotism/

Araber in die Hightech-Industrie integrieren
Das ExcelHT-Programm der nichtstaatlichen Organisation IT Works bietet israelischen Hightechfirmen dringend benötigte Arbeitskräfte, während es dem arabischen Sektor Beschäftigungsmöglichkeiten aufzeigt. ExcelHT bietet Berufsberatung, Coaching, Englischkurse und wichtige Geschäftskontakte.
http://www.jpost.com/Israel-News/Integrating-outstanding-Arab-students-into-hi-tech-468326#

Palästinensische Araber strömen zu den Stränden von Jaffa
Der Eingang zu Jaffa wurde in eine behelfsmäßige Bushaltestelle verwandelt, während viele hundert palästinensische Araber in Privatbussen herbeifuhren, um Eid al Adha in Jaffa und auf den benachbarten Stränden zu feiern.
http://www.jpost.com/Israel-News/Eid-al-Adha-brings-West-Bank-families-to-Jaffa-beaches-467837

Neues Einkaufszentrum für alle
Ein neues Einkaufszentrum für Juden und palästinensische Araber hat an der Gush-Etzion-Kreuzung in Judäa und Samaria eröffnet. Muslimische Frauen mit Hijabs und traditioneller Gewandung kaufen neben religiösen jüdischen Frauen in Röcken und Haarabdeckung ein.
http://www.jpost.com/Arab-Israeli-Conflict/New-mall-for-settlers-and-Palestinians-opens-in-Gush-Etzion-464175

Fünftbestes Land für soziale Unternehmer
Die Thomson-Reuters-Stiftung befragte fast 900 Experten in den 45 größten Volkswirtschaften der Welt; dabei gelangte Israel im Bereich der sozialen Unternehmer (Menschen mit Unternehmen, die sich um gesellschaftliche Probleme kümmern) nach den USA, Kanada, Großbritannien und Singapur auf den fünften Platz.
http://in.reuters.com/article/us-entrepreneurs-poll-findings-idINKCN11L0EV
http://poll2016.trust.org/country/?id=israel

Partnerschaft mit dem australischen Bundesstaat Victoria
Eine Delegation aus elf Abgeordneten des australischen Bundesstaats Victoria nahm an AIJACs Rambam Israel Fellowship Program teil. Besonders beeindruckt waren sie von den sozialen Unternehmern der Ben-Gurion-Universität, OurCrowds „Our Innovation Australia Fund“ und Australiens Landestelle in Tel Aviv.
(Quelle)

Jagd auf afrikanische Wilderer
Der Israeli Ofir Drori hat das EAGLE-Netzwerk gegründet und 1.300 Wilderer in Kamerun, der Republik Kongo, Gabun, Benin, Togo, Guinea, Senegal, Uganda und Madagaskar hinter Gitter gebracht.
http://www.israel21c.org/israeli-activist-hunts-down-african-wildlife-traffickers/

Nigerias Wissenschaftsdelegation nach Israel
Nigerias Wissenschafts- und Technologieminister Dr. Ogbonnaya Onu kam zu einem viertägigen Besuch nach Israel, um die Technologieerwerb- und -transferinitiative zu stimulieren. Begleitet wurde er von Prof. Saidu Mohammed von der nigerianischen Raumfahrtorganisation und Peter Ekweozoh von Dr. Onus Ministerium.
(Quelle)

Israels erster NATO-Botschafter
Aharon „Ronny“ Leshno-Yaar legte dem NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg seine Legitimation als Israels erster NATO-Botschafter vor. Im Mai hatte die NATO eine Stärkung der Beziehungen zu Israel verkündet; man wolle einen offiziellen Vertreter Israels anerkennen und dem Land ein permanentes Büro im Brüsseler Hauptquartier zuweisen.
http://www.timesofisrael.com/israels-first-ambassador-to-nato-presents-his-credentials/

 

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Shakespeare kommt nach Tel Aviv
Das internationale Theater-, Aufführungs- und Tanzfestival des Tmuna-Theaters präsentiert fünf Tanzproduktionen — aus Deutschland, Polen, Großbritannien und Israel. Es gibt 12 Theater- und Tanzpremieren, Workshops, Filme und Symposien, alle rund um die Werke von Shakespeare.
http://www.jpost.com/Israel-News/Culture/Mixing-it-with-the-Bard-467925

Der beste Reiseleiter in Tel Aviv
Bald strömen sehr viele Touristen zu den jüdischen Feiertagen nach Israel, also passt die Gelegenheit sehr gut, Ihnen heute mitzuteilen, dass unser Freund Samuel Green vom Luxury Travel Guide kürzlich den Titel „bester wortgewandter Reiseleiter in Tel Aviv“ verliehen bekam.
(Quelle)

Sobars große Eröffnungsfeier
Der Tag ist gekommen — die offizielle Eröffnung von Sobar, dem rauch- und alkoholfreien Jugendclub für Musik und kreative Künste in Jerusalems Innenstadt. Nämlich heute (27. September)! Bilder werden folgen.
https://www.facebook.com/events/589648134574633/
http://www.sobarjerusalem.net

Das Phänomen Teder
Teder.fm ist eine Radiobar, die es jede Sommernacht in Beit Romano gibt, einer Einkaufsmeile in Derech Yaffo 9 (Jaffa-Straße), Tel Aviv. Abends wird Teder (Hebräisch für „Frequenz“) zu einem coolen Open-Air-Platz mit DJ-Musik, Pizza und Bier. Und am Morgen danach… ist alles wieder weg.
(Quelle)

Israelische Animation gewinnt Designpreis
„Scapegoat“, ein Kurzfilm von Gal Haklay und Shulamit Tager, Absolventen der Bezalel-Akademie, gewann in der Kategorie „Originaldesign“ der 13. jährlichen Animation Block Party Awards in Brooklyn den ersten Preis.
http://www.timesofisrael.com/israeli-animators-earn-top-prize-at-film-festival/

Paralympics-Medaillengewinner
Zu den israelischen Athleten, die bei den Rio-Paralympics Medaillen errungen haben, gehören Moran Samuel (Rudern), Doron Shaziri (Schießen) und Inbal Pezaro (Schwimmen).
http://www.jpost.com/Israel-News/Sports/Israeli-Inbal-Pezaro-back-on-Paralympic-podium-468003

Beersheba besiegt Inter Milan
In seinem allerersten europäischen Fußball-Gruppenspiel besiegte das winzige Beersheba den dreimaligen Europameister Inter Mailand mit 2:0. Das Spiel fand im Rahmen der Europa League im italienischen San-Siro-Stadion statt. Es war einer der größten Siege eines israelischen Vereins bei europäischen Wettbewerben.
http://www.jpost.com/Israel-News/Sports/Beersheba-on-cloud-nine-Mac-TA-searching-for-explanations-468006

 

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Stein des Hohepriesters aus dem zweiten Tempel entziffert
Die Inschrift auf einem zweitausend Jahre alten Stein, 2013 bei Ausgrabungen von Jerusalems Tiferet-Yisrael-Synagoge entdeckt, ist soeben übersetzt worden. Sie enthält den Familiennamen Katros (auf Aramäisch und Altpersisch), der Name eines in der Mishna erwähnten Hohepriesters des zweiten Tempels.
http://www.jpost.com/Israel-News/Rare-High-Priests-stone-weight-from-Second-Temple-period-found-in-Jerusalem-467832

Ältester Mann der Welt feiert Bar Mitzvah
Der Holocaustüberlebende Yisrael Kristal, der älteste Mann der Welt, lebt heute in Haifa. Wegen dem 1. Weltkrieg konnte er seine Bar Mitzvah in Polen nicht feiern, also wurde er einige Jahre später… ganze 100 Jahre später, um genau zu sein… aufgerufen, die Torah für seine verzögerte Bar Mitzvah zu lesen — an seinem 113. Geburtstag.
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/217940
http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4855338,00.html

Zentrum für einsame Soldaten öffnet in Jerusalem
Als Michael Levin, ein einsamer Soldat aus den USA, der Aliyah gemacht hatte, im zweiten Libanonkrieg getötet wurde, setzte dies eine Bewegung in Gang, die in der Errichtung des Zentrums für einsame Soldaten mündete. Eröffnungstag war Michaels 10. Yartzheit (Todestag).
(Quelle)

Nefesh b’Nefesh bringt 50.000 nach Hause
Unter den 233 nordamerikanischen Olim, die am 17. August in Israel landeten, war auch der fünfzigtausendste Immigrant, der über Nefesh b’Nefesh die Aliyah machte. Präsident Reuven Rivlin begrüßte die Gruppe mit einer besonderen Zeremonie am Ben-Gurion-Flughafen.
http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4842618,00.html
http://www.history-of-israel.co.il/aliyah/2016/a937.htm

Es gibt immer mehr muslimische und arabische Zionisten
Muslime und Araber, die sich offen als Zionisten bezeichnen, werden immer mehr. Lesen Sie hier über Mohammad Zoabi, Mahdi Satri, Ahmed Meligy, Nonie Darwish, Qanta Ahmed, Mosab Hassan Yousef, Mohammad Hosseini, Gabriel Nadaf, Monaliza Abdo und Lucy Aharish.
http://www.investigativeproject.org/5573/a-growing-trend-brave-muslim-zionists#

Als es nicht mehr schlimmer kommen konnte…
Das gesamte Notsystem der Krebshilfedivision von Ezer Mizion wurde mobilisiert, als sowohl bei der Mutter als auch beim Vater eines Neugeborenen Tumore festgestellt wurden. Ezer Mizion bietet Unterstützung für über 660.000 Israelis, und ihr Knochenmarkregister rettet das Leben jüdischer Krebspatienten in aller Welt.
http://www.ezermizion.org/blog/when-things-couldnt-get-any-worse/

Geschwister nach 65 Jahren wieder vereint
Kurz vor dem letzten jüdischen Neujahr flog Simon Glassberg aus Kanada nach Israel, um seine Schwester Hilda Shlick (geborene Glassberg) zu treffen. Er hatte geglaubt, sie sei im Holocaust ermordet worden. 1999 hatte ein anderer kanadischer Bruder namens Karol Hildas Daten in die Yad-Vashem-Datenbank eingegeben, wo sie 2015 von Hildas israelischem Enkel David Shlick entdeckt wurden.

http://mizrachi.org/brother-meets-sister-he-thought-died-in-the-holocaust/

 

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Hier der Link zum englischen Original: http://www.verygoodnewsisrael.blogspot.com/
Ursprünglicher Herausgeber: Michael Ordman
Übersetzung: Yvaine de Winter

Warum linker Antizionismus Antisemitismus ist

Palästinensisch-arabische Propaganda, antisemitische Radikalisierung der Linken

Daniel Greenfield, Sultan Knish, 18. Oktober 2009

In klarer Demonstration, wie „progressiv“ sie wirklich ist, arbeitet die antiisraelische Linke hart daran einen mittelalterlichen Ritualmord-Vorwurf wiederzubeleben. Zuerst wiederholte die schwedische Zeitung Aftonbladet palästinensisch-arabische Propaganda über medizinisch unmöglichen Organdiebstahl; und dann druckte das vom Saddam-Unterstützer Alexander Cockburn betriebene linke Magazin Counterpunch einen Artikel ab, der tatsächlich mittelalterliche Ritualmord-Vorwürfe gegen Juden als Beweis benutzt.

Es gibt etwas Frappierendes an der antisemitischen Radikalisierung in der Linken, die so extrem ist, dass sie, nachdem die Beschuldigung Organdiebstahl als modernen Ritualmord-Vorwurf genutzt wurde, auch noch versucht mittelalterliche Ritualmord-Vorwürfe wiederzubeleben und zu legitimieren.

Linke wie Alexander Cockburn behaupten natürlich, dass sie keine Antisemiten sind, sondern Antizionisten. In der Tat veröffentlichte Cockburn ein Buch, „The Politics of Anti-Semitism“, das dieser Prämisse gewidmet ist. Aber so unglaubwürdig wie die Prämisse, dass ein enthusiastischer Verteidiger Saddam Husseins wie Cockburn und so viele der Linken, die doch wie besessen Israel wegen Menschenrechtsverletzungen angreifen, kein zweierlei Maß zur Schau stellen … das Argument „antizionistisch, nicht antisemitisch“ löst sich in Nichts auf, wenn man Artikel veröffentlicht, die mittelalterliche Ritualmord-Vorwürfe gegen Juden wiederbeleben, die als Quellen einen Israel Shamir haben – das Pseudonym eines schwedischen Neonazis und weiterem regelmäßigen Autor für Counterpunch, der Artikel über Juden schreibt, die so charmante Überschriften tragen wie „Die Vampir-Killer“, „Brunnen vergiften“, „Kugel-Esser“ und „Blut in den Adern erstarren lassendes Verleumdung“.

Cockburn und seinesgleichen sind schlicht die Führungsgruppe des linken Antisemitismus, die in die verdorbensten Brunnen des Fanatismus eintauchen und ohne Scham die faulenden Früchte von Goebbels und den Protokollen der Weisen von Zion ernten. Wie ein großer Teil der europäischen Linken beginnt die amerikanische extreme Linke die Vortäuschung des „Antizionismus ist kein Antisemitismus“ zugunsten des reinen „mittelalterlichen“ Zeugs fallenzulassen, was ihnen hilft die Muslime an Bord zu bekommen, während man den Krieg direkt zu ihren jüdischen Kritikern trägt. Ungenierten Antisemitismus zu begrüßen erlaubt der Linken jegliche Defensive bezüglich der Doppelstandards abzuwerfen, den sie gegenüber Israel noch behielten und einfach die Juden als Ganzes zu verdammen.

Hamas weiter gehende Kampagne der Gewalt gegen Israelis

Aber dieselbe Haltung ist in subtilerer Form in der Linken im Allgemeinen überall vorhanden. Nehmen wir den Besuch Mia Farrows im Gazastreifen, wo sie natürlich Israel dafür verurteilte, dass es seine Grenze mit der von der Hamas geführten Territorium schließt. Hielt sie inne, um die fortgesetzte Gewaltkampagne der Hamas gegen Israelis zu verurteilten? Ja klar.

Farrow kritisierte auch die militanten Raketen und riet den Gazanern „der internationalen Gemeinschaft nicht die Munition zu liefern, euch in negativem Licht zu sehen“. Sie zu stoppen, sagte sie, könnte zu mehr internationaler Hilfe führen.

Sie verurteilte die Raketenangriffe der Hamas auf zivile Städte nicht, weil sie falsch sind. Nein, sie verurteilte sie, weil sie befangenen Leuten „Munition“ geben, die ansonsten nicht gewalttätigen und idealistischen Hamas-Terroristen „in einem negativen Licht“ zu sehen. Und natürlich: Wenn die Hamas aufhören würde, würde ihnen mehr Hilfe zukommen.

Das dem innewohnende zweierlei Maß spricht Bände über Farrows Sicht gegenüber dem Recht der Juden und der palästinensischen Araber zu leben. Das ist aber kaum einzigartig für eine mittelgradig unbedeutende Hollywood-Schauspielerin, denn es ist die alltägliche Gesinnung der Linken, dass Israel kein Recht hat das Leben seiner Bürger zu verteidigen; schließlich ist deren Leben irgendwie weniger wert als das der sie Angreifenden. Das ist natürlich keine neue Haltung, nur eine alte, die unter der Linken einmal mehr in de Vordergrund rückt.

Historisch war der Antisemitismus eine übliche Einstellung eines Teils der europäischen Linken gegenüber den Juden, die für ihren Widerwillen sich in den Strom der Arbeiter, Anwälte und Bauern zu assimilieren, der der Linken so am Herzen liegt; und natürlich wegen ihres Kapitalismus. Pamphlete und Bücher von Sozialisten und Marxisten enthielten regelmäßig antisemitische Beschimpfungen … lange bevor sie es schafften den Zionismus als Thema zu übernehmen. Marx selbst benutzte eine Sprache gegenüber den Juden, die nicht allzu weit von dem entfernt war, was Goebbels im nächsten Jahrhundert vorlegte. Im frühen 20. Jahrhundert unterstützten die Kommunisten regelmäßig russische und arabische Pogrome gegen Juden. Fakt ist, dass diese Unterstützung in New York zum Boykott des kommunistischen Revolverblatts „The Daily Worker“ durch Zeitungsverkäufer führte, was dessen Verbreitung praktisch zur Strecke brachte.

Linker Antisemitismus begann im 20. Jahrhundert etwas zurückzugehen, als die Linke ihre Ziele der Zerstörung des Judentums in Europa und Amerika erreichte und eine große Zahl von Juden in die Reihen der sozialistischen Bewegung rekrutierte. Eine Reihe von Taktiken wurde genutzt, von den direkten Säuberungen der UdSSR, die ihre „jüdische Sektion“ einsetzte, um Synagogen zu schließen, die jüdische Geistlichkeit ins Gefängnis zu stecken und hinzurichten und alle zionistischen Bewegungen zu ächten, bis hin zur Nutzung sozialistischer antijüdischer Zeitungen in Europa und Amerika wie den Forward, der ein jüdisches Publikum suchte, die regelmäßig das Judentum verspottete und den Sozialismus als die einzige Antwort anpries.

Israel aber repräsentierte einen fundamentalen Bruch der sozialistischen Agenda, die verlangte, dass die Juden sich assimilieren, ihre religiösen Überzeugungen aufgeben und daran arbeiten den Sozialismus in den Ländern aufzubauen, in denen sie leben. Stattdessen gewann Israels Wiederaufbau einen großen Schub von Juden, die der deutschen sozialistischen und russisch-kommunistischen Bewegung „den Rücken kehrten“ und daran arbeiteten ihr eigenes Land aufzubauen. Und das ist eine „Ketzerei“, die die Linke den Juden nie vergeben hat.

Die Agenda der Linken war ein Ende von Ethnie und Religion, eine einzige Weltregierung, in der alle Brüder sein würden. Israel wiederherzustellen widersetzte sich dieser Agenda. Es war separatistisch und nationalistisch und als die UdSSR auf die arabische Welt setzte – da war für die Linke alles klar. Israel musste der Feind der Linken sein. Der Verlauf der Zeit hat die Etiketten ausgetauscht, damit sie mit den politischen Trends übereinstimmen. Aber hinter all dem steckt der alte, klassische Antisemitismus des Karl Marx, der die Juden für die Popularisierung des Kapitalismus verantwortlich machte; dazu schrieb er: „Der Gott der Juden ist säkularisiert und zum Gott dieser Welt geworden… Geld ist der eifersüchtige Gott der Juden.“

H.G. Wells, der große Glaubende, dass die gesamte Mensch von einem wohlwollenden Eine-Welt-Staat regiert werden muss, erklärte die Position der Linken sehr deutlich in „The Shape of Things to Come“. Und diese Haltung ist es wert gehört zu werden, denn unter all dem heuchlerischen Nonsens über die Menschenrechtsverletzungen, den die Linke aus allen Ecken speit … wird der Groll der Linken gegen die Juden offengelegt … und wie der Antisemitismus der Linken mit ihren Antizionismus verbunden ist.

Die Juden waren in der Lage gewesen sich als Volk getrennt zu halten, eigenartiges Essen zu essen und bestimmten religiösen Bräuchen zu folgen, eine Nation innerhalb der Nation, in jedem Staat der Welt. Sie waren für Staatsmänner ein immerwährendes Reizmittel gewesen, überall ein Bruch der kollektiven Solidarität…

Es hätte vorgeschlagen werden können, dass ein derart weit verstreutes Volk eine kosmopolitische Mentalität hätte entwickeln und eine geeignete Binde-Organisation für viele Zwecke der Welt hätte formen können, aber ihre besondere Kultur der Isolation war so stark, dass sie dies weder taten noch darum bemüht zu sein schienen. Nach dem Weltkrieg spielten die orthodoxen Juden jedoch nur eine schwache Rolle bei den anfänglichen Versuchen einen modernen Staat zu formulieren, weil sie weit mehr mit einem Traum namens Zionismus beschäftigt waren… Dieser betonte ihre traditionell willentliche Trennung vom Hauptteil der Menschheit. Es reizte die Welt sich fast unmerklich und unheilbar gegen sie zu stellen.

H.G. Wells Argument gegen Israel ist auch sein Argument gegen die Juden. Sie sind ein und dasselbe, beide verurteilt, weil sie die „kollektive Solidarität“ untergraben, weil sie es verfehlen „kosmopolitisch“ zu sein und zu helfen die Welt in den von Wells vorgesehenen sozialistischen modernen Staat zu verbinden.

Und bis heute charakterisiert die Linke Juden als gut oder schlecht auf Grundlage von deren Bereitschaft sich zu assimilieren, ihre markanten religiösen Gebräuche abzulegen und zu helfen den „Modernen Staat“ zu schaffen. Gute Juden helfen, den „Modernen Staat“ zu ermöglichen. Schlechte Juden halten an religiösen Bräuchen fest und sind pro-Israel und untergraben daher den „Modernen Staat“.

Es ist ebenfalls bemerkenswert, dass trotz all der angeblichen Progressivität und Futurismus des H.G. Wells seine Sicht der Juden so mit mittelalterlicher Engstirnigkeit angefüllt ist wie Counterpunch heute davon schreibt, dass Juden menschliches Blut trinken. Aber die Progressivität der Linken ist immer vorgetäuscht gewesen, ihr Ursprung ist in einem primitiven Traum eines Staates aufgeklärter Menschen verwurzelt, die den menschlichen Pöbel zu ihren Füßen beaufsichtigt. Eine Vision, die vormodern und fundamental feindlich der Idee individueller Rechte gegenüber steht, die in unabhängigen Republiken wurzeln.

Und schließlich stellt sich H.G. Wells vor, wie die Zukunft Israels und der Juden aussehen wird. Auch das ist bemerkenswert, denn es ist dieselbe Zukunft, in die die Linke die Juden inzwischen seit langer Zeit drängt.

Und doch verschwand zwischen 1940 und 2059, in wenig mehr als einem Jahrhundert, diese antiquierte, verstockte Kultur. Sie und ihr zionistischer Staat, ihr koscheres Essen, das Gesetz und der ganze zugehörige Rest gingen vollständig in die menschliche Gemeinschaft auf. Die Juden wurden nicht unterdrückt; es gab keine Ausrottung… doch unter der Zwangsherrschaft gab es nie irgendeine wie auch immer geartete Verfolgung; dennoch wurden sie aus ihrer Merkwürdigkeit und rassischem Egoismus innerhalb von kaum mehr als drei Generationen hinaus erzogen. Ihre Aufmerksamkeit wurde von Moses und dem Abraham gegebenen Versprechen und der Täuschung, dass Gott seine Schöpfung alleine für sie schuf, abgelenkt und ihnen wurde die Wahrheit über ihre Rasse gelehrt. Die Welt ist voller als je zuvor von Männern und Frauen semitischer Herkunft, aber sie gehören nicht länger zu „Israel“.

Das ist die Endlösung, die sich die Linke vorstellt. Keine Ausrottung, keine „besondere Verfolgung“, einfach nur das Ende der Juden als irgendetwas anderem als ein weiterer DNA-Strang, der sich durch die genetische Verpackung der menschlichen Rasse arbeitet. Und sie haben nur allzu viel Erfolg gehabt. Die Sowjetunion löschte die jüdische Identität praktisch aus und weit verbreiteter Säkularismus hat im Rest der Welt viel erreicht. Israel ist der Schlupfwinkel geworden, die größte Ansammlung von Juden in der Welt.

Und so wird die Linke davon getrieben Israel zu vernichten. Es auf die eine oder andere Weise wegzuwischen und Platz für den „Modernen Staat“ zu machen, in dem es keinen Gott gibt, keine Bibel und keinen Raum für einen Haufen semitischer Nomaden, die die Vermessenheit an den Tag legten den Versuch zu unternehmen mit Ihm zu reden. In dem Menschen nichts weiter als schlaue Affen sind, Gott eine Erfindung primitiver Vorstellungskraft und die einzigen Götter die aufgeklärten Herrscher des Einen Weltstaats sind.

Um zu verstehen, warum Antisemitismus und Antizionismus eins sind, brauchen wir nicht weiter zu sehen als zu H.G. Wells, der schrieb: „Zionismus ist ein Ausdruck der jüdischen Weigerung sich zu assimilieren.“

Dieser eine Satz ist die finale These im hässlichen Vermächtnis des linken Hasses auf Israel und die Juden. Er demonstriert, warum Antizionismus nicht vom Antisemitismus getrennt werden kann, denn dahinter steckt eine Brandmarkung der jüdischen Identität. Das ist der ideologische Treibstoff hinter dem Antizionismus sowohl der westlichen linken als auch ihrer arabischen Verbündeten. Die westlichen Linken verlangen zu wissen, warum die Juden sich nicht assimilieren. Die Araber verlangen zu wissen, warum die Juden nicht glücklich damit sind zweitklassige Dhimmis im eigenen Land zu sein. Antizionismus ist die Verweigerung der Rechte der Juden als Volk, die sich auf Antisemitismus gründet, der Verweigerung der Gleichberechtigung der Juden. Dieses zweierlei Maß vereinigt Antisemitismus und Antizionismus in zwei Wörter für dieselbe Idee: dass die Juden nicht existieren sollten.