70 Jahre Israel

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Was Israelhass ist

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Weil Juden zu hassen nicht mehr „politisch korrekt“ ist,
ist Israel zu hassen heute die „korrekte“ Art Juden zu hassen.

Ja, „der Islam ist Teil unserer Geschichte“

Raymond Ibrahim, FrontPage, 6.April 2018

Der erste Vizepräsident der Europakommission, Frans TImmermans, übte gerade den Vorsitz eines Runden Tisches mit zehn muslimischen Imamen aus sechs EU-Mitgliedsstaaten (Belgien, Bulgarien, Frankreich, Deutschland, Italien und den Niederlanden) aus. Hinterher verkündete Timmermans: „Die Kommission tritt entschieden für Diversität in Europa ein. Der Islam ist Teil unserer Geschichte, der Islam ist Teil unserer Gegenwart und der Islam will Teil unserer Zukunft sein.“

Solche Behauptungen sind so wahr wie die Annahmen, auf denen sie gründen – und wie solche Annahmen in historischen Fakten oder Fiktion gegründet sind. Wenn er seine Behauptungen zur historischen Rolle des Islam in Europa damit einleitet, dass er sagt: „Die Kommission tritt entschieden für Diversität in Europa ein“, dann ist klar, welche Wahrnehmung Timmermans beschwört.

Die wahre, historisch dokumentierte Rolle, die der Islam spielte, hat eine ganz andere Geschichte zu erzählen: Im frühen siebten Jahrhundert brachen Schwerter schwingende Araber aus der Arabischen Halbinsel aus und eroberten innerhalb von ein paar Jahrzehnten rund zwei Drittel dessen, was damals die christliche Welt darstellte – von Syrien und Ägypten im Osten bis Karthago und Spanien im Westen mit allem, was dazwischen lag. Einhundert Jahre nach dem Tod ihres Propheten (der traditionell ins Jahr 632 gelegt wird), befanden sie sich im Herzen Frankreichs, wo dank ihrer Niederlage bei Tours 732 und weiterer Frankensiege ganz Europa nicht auch erobert wurde.

Aber wo Ländereien nicht unterworfen werden konnten, konnte immer noch Leibern erobert werden und die nächsten zwei Jahrhunderte kehrte sich der Jihad in einen gigantischen Sklavenhandel mit europäischem Fleisch, da Überfälle zum Sklavenfang praktisch keinen Teil Europas unberührt ließen (selbst die Wikinger-Überfälle in Nordeuropa waren in erheblichem Maß von arabischem Gold getrieben).

Im zehnten und elften Jahrhundert bekehrten sich die Türken – die sich den Jihad-Ethos sich noch mehr als die Araber zueigen machten – zum Islam und wurden seine neuen Standartenträger. Obwohl sie nennenswerten Siege und Eroberungen vorweisen konnten – insbesondere nach dem Sieg der Seldschuken 1071 gegen das oströmische Reich – wurde der Jihad gegen Europa erst unter den Osmanen ernsthaft erneuert: im späten 14. und frühen 15. Jahrhundert wurde ein Großteil des Balkan brutal unterworfen und Konstantinopel – der ursprüngliche Erzfeind des Islam – 1453 schließlich (und furchtbar) geplündert.

Das osmanische Vorrücken ging unvermindert weiter – der europäische Sieg 1571 in Lepanto war mehr symbolisch als sonst etwas – und 1683 wurde Wien von hunderttausenden Muslimen eingekesselt. So wie fast ein Jahrtausend zuvor, als 732 der islamische Vormarsch nach Europa gestoppt wurde, sorgte ein christlicher Sieg vor Wien nur dafür, dass die Muslime in ihre bescheidenere Rolle als Sklavenhändler weißen Fleisches zurückverfielen: Vom fünfzehnten bis zum achtzehnten Jahrhundert versklavten muslimische Sklavenhändler vom Khanat auf der Krim im Osten bis zur Berberküste im Westen mehr als fünf Millionen Europäer – im späten 18. Jahrhundert auch amerikanische Seeleute, was die Berberkriege herbeiführte.

Der vielleicht aufschlussreichste Aspekt dieser hier angeführten Geschichte ist der erwiesene rote Faden in entschieden islamischen Begriffen: die muslimische Vorstellung, dass alle Ungläubigen drei Alternativen haben – Übertritt, bereitwillige Kapitulation über den Jizya/Dhimmi-Status oder den Tod; die mutwillige und massenhafte Zerstörung von Kirchen, Kreuzen und allem Christlichen; die sadistischen Gräueltaten, die jeder Beschreibung spotten; die „Allahu Akbar“-Rufe und andere Jihad-Parolen; die Beschwörung von Versprechen des Koran auf ein sexuell sinnlichen Paradiese für die, die im Jihad fallen – sie alle sind in praktisch jeder Begegnung zwischen Muslimen und Europäern präsent, von der schicksalhaften Schlacht von Yarmuk im Jahr 636 bis zu Amerikas Erfahrungen mit den Berbern um 1800, wie sie ausgiebig in meinem in Kürze erscheinenden Buch Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West (Schwert und Säbel: Vierzehn Jahrhunderte Krieg zwischen Islam und dem Westen).

So sieht in Wahrheit die Rolle aus, die der Islam in Europas Vergangenheit spielte.

Was seine Rolle in der Vergangenheit angeht, so ist sie darauf gebaut, dass Europa diese unerschütterliche Geschichte der Feindseligkeit komplett ignoriert – wenn es sie nicht vorsätzlich verdreht; dass es Muslime in Massen in ihren Ländern willkommen heißt – und das im Namen der „Diversität“; dass es dementsprechend leidet und sich dann fragt, was sie, die europäischen Gastgeberländer, falsch machten.

Bedenkt man den unerschütterlichen Part, den der Islam in der Vergangenheit spielte und in der Gegenwart weiter spielt, dann bleibt abzuwarten, ob der Westen seine Zukunft auf Fakten oder auf Fiktionen aufbaut – wobei er in beiden Fällen seinen gerechten Verdienst dafür erhält.

Israel: 70 vergnügliche Fakten für 70 Jahre

Jewish Boston, 18. September 2017

Wussten Sie, dass sie in Jaffa Eiskrem mit Hummus-Geschmack kauen können?

(Foto: kostab/iStock)

Zur Vorbereitung auf Israels 70. Geburtstag finden Sie hier 70 amüsante Fakten zu israelischem Essen, Kultur, Geografie, akademischer Welt und mehr!

  1. Kirschtomaten wurden in Israel entwickelt.
  2. Israel ist das einzige Land, das heute mehr Bäume hat als vor 50 Jahren.
  3. Eine israelische Firma entwickelte das erste Mittel zur Abwehr von Quallen.
  4. Die Israelin Linor Abargil gewann 1998 den Miss World-Wettbewerb. Sie engagierte sich später gegen sexuelle Gewalt.
  5. Israel war das erste Land, das einen internationalen Standard einhielt, mit dem Diamanten als „konfliktfrei“ zertifiziert wurden.
  6. Nach Tokio und New York City hat die Tel Aviv die meisten Sushi-Restaurants pro Einwohner.
  7. Israel ist das einzige Land, das eine heilige Sprache hat (Hebräisch) als Landessprache hat.
  8. Dank seines Nationalsnacks (Erdnuss-Cheetos) leiden Babys in Israel zehnmal weniger unter Erdnussallergien.
  9. Israels Kühe geben mehr Milch als die Kühe anderer Länder.
  10. Die Fernsehserie „Mighty Morphin Power Rangers“ wurde von einem Israeli namens Haim Saban produziert.
(Photo: Chinh Le Duc/Unsplash)
  1. Volk des Buches: Israel veröffentlicht mehr Bücher pro Einwohner als jedes andere Land.
  2. Palwin-Wein, Israels älteste Marke, wurde erstmals von der 1898 gegründete Palestine Wine and Traiding Company hergestellt.
  3. Israel hat die höchste Rate weiblicher Unternehmer der Welt.
  4. Es gibt in Israel mehr als 40 koschere McDonalds. Der einzige außerhalb von Israel befindet sich in Buenos Aires.
  5. 1993 erlebte Israel einen derart heftigen Winter, dass in der Negev-Wüste Schnee fiel.
  6. israel hat die höchste Zahl an Universitätsabschlüssen pro Kopf von allen Ländern der Welt.
  7. Haifas U-Bahn-System ist mit 4 Waggons und etwa 1,8km Länge das kleinste der Welt.
  8. Busse um Jerusalem haben Schilder mit der biblischen Aussage „Du sollst dich für die Greise erheben und den Alten Ehrerbietung zeigen“.
  9. Eine Million Zettel weden jedes Jahr in die Kotel (Westmauer/Klagemauer) gesteckt. Sie werden zweimal im Jahr herausgeholt, vor Pessach und vor Rosch HaSchanah.
  10. Der größte bekannte Hundefriedhof der antiken Welt wurde in der israelischen Stadt Aschkelon ausgegraben.
(Foto: mg7/iStock)
  1. Beer Sheva hat die größte Zahl an Schachgroßmeistern pro Einwohner aller Städte der Welt.
  2. Israelische Geldscheine haben Braille-Schrift, um Blinden zu helfen.
  3. Der Klebstoff auf Israels Briefmarken ist koscher.
  4. Israel feiert den Muttertag am 30. Schewat, dem Geburtstag von Henrietta Szold, der Gründerin des Hadassah.
  5. Microsoft hat in Israel mehr Beschäftigte pro Einwohner als irgendwo sonst in der Welt.
  6. Eine Gruppe in Netanya brach den Weltrekord für das größte Socken-Mosaik; dafür wurden insgesamt 12.000 Socken verwendet.
  7. Kaffee und Cafés sind in Israel so gut, dass es das einzige Land ist, wo Starbacks damit scheiterte in den lokalen Markt einzudringen.
  8. Israel hat eine der höchsten Konzentrationen von Vogelflug der Welt – 500 Millionen Wandervögel ziehen jedes Jahr durch seinen Luftraum.
  9. Jedes jahr kauft ein israelisch-arabischer Hotelmanager namens Jaaber Hussein zu Pessach alles staatliche Chametz (ungesäuertes Brot) auf.
  10. Eine im Moschaw Ein Yahav gezogene grüne Paprika beansprucht den Titel größte Paprikaschote der Welt. Sie wog mehr als ein Pfund.
(Foto: Takahiro Sakamoto/Unsplash)
  1. Die beliebteste Name für israelische Babys – Jungen wie Mädchen – lautet Noam.
  2. Israels Totes Meer ist der niedrigste Punkt der Erde und 8,6-mal salziger als der Ozean.
  3. Bamab, Israels beliebtester Snack, wurde erstmals 1964 hergestellt und hatte Käsegeschmack. Allergie bekämpfende Erdnussbutter wurde zwei Jahre später eingeführt.
  4. Israel hat die höchste Zahl an Museen der Welt pro Einwohner.
  5. Mehr als 9 von 10 israelischen Häusern nutzen Sonnenkraft, um Wasser zu erhitzen.
  6. Lust auf Abenteuer? Sie können in Jaffa Eiskrem mit Hummus-Geschmack kaufen.
  7. Napoleon versuchte 1799 zu belagern. In der Stadt gibt es einen „Napoleon-Hügel“.
  8. Im Museum Mini-Israel in Lod sind 285 Modelle historischer, kultureller und religiöser Stätten ausgestellt.
  9. Israle ist das erste Land, das die Verwendung von untergewichtigen Models auf Laufstegen verboten hat.
  10. Der israelische Erfinder Rafi Yoeli baut das erste fliegende Auto der Welt.
(Foto: gmnicholas/iStock)
  1. Israeli, die den Schabbat einhalten, können Autoversicherungen kaufen, die an Samstagen nicht gilt.
  2. Der Ölberg in Jerusalem ist der älteste kontinuierlich genutzte Friedhof der Welt.
  3. Die Tiere im Biblischen Zoo erhalten an Pessach während der Feiertage koscheres Futter.
  4. Israel hat mehr Orchester pro Einwohner als jedes andere Land.
  5. Leon Uris‘ gewaltiger Israel-Roman „Exodus“ blieb 1958 mehr als ein Jahr lang auf der Bestseller-Liste der New York Times.
  6. Israelische Rabbiner haben mit Hilfe von Wissenschaftlern entschieden, dass Giraffenmilch koscher ist.
  7. Es heißt, Alexander der Große habe 333 vor unserer Zeitrechnung die Höhlen von Rosch HaNikra betreten haben.
  8. Beer Sheva hat 14 Partnerstädte rund um die Welt.
  9. Israelische Akademiker fertigen mehr wissenschaftliche Abhandlungen pro Einwohner an als überall sonst auf der Welt.
  10. Israel hat nur einmal, 1970, an der Endrunde der Fußballweltmeisterschaft teil.
(Foto: Aidas Ciziunas/Unsplash)
  1. Der Philantrop Baron de Rothschild starb 1934 in Frankreich und seine Gebeine wruden nach Israel gebracht, sobald dieses zum Staat wurde.
  2. Israel ist eine von nur drei Demokratien der Welt ohne kodifizierte Verfassung. Die anderen sind Großbritannien und Neuseeland.
  3. Per Gesetz erhalten die jüdische Nationalbibliothek und die Universitätsbibliothek Exemplare eines jeden Buches, das in Israel gedruckt wird.
  4. Israel hat mehr Computer pro Einwohner als jedes andere Land.
  5. Die häufigste Straßenname in Israel lautet „Ha’Zait“, was „Olivenstraße“ heißt.
  6. Pro Kopf sind Israelis die größten Konsumenten von Obst und Gemüse.
  7. Israels Organisation „Rettet ein Kinderherz“ führt kostenfrei Leben rettende Herzoperationen für Kinder weltweit durch, einschließlich für viele Palästinenser.
  8. Israel ist das einzige Land des Nahen Ostens, in dem die Zahl der Christen zunimmt.
  9. Israel hat sein eigenes eintägiges Fest der Liebe; es heißt Tu B’Av.
  10. Im Verhältnis zu seiner Bevölkerung hat Israel mehr Immigranten integriert, als jedes andere Land; die Neuankömmlinge kamen aus mehr als 100 Ländern.
IsraAID (zur Verfügung gestelltes Foto)
  1. Die Voicemail-Technologie wurde in Israel entwickelt.
  2. Israels humanitäre Hellfer sind oft die ersten, die auf Katastrophen überall in der Welt reagieren.
  3. Israel ist Heimat für die einzige Theaterkompanie die komplett aus tauben und blinden Schauspielen besteht.
  4. Die Lebenserwartung in Israel gehört zu den höchsten der Welt; sie liegt bei 82 Jahren.
  5. Israel hat mehr Nobelpreise gewonnen als alle anderen Länder des Nahen Ostens zusammen.
  6. Das Weltzentrum des Glaubens der Bahai befindet sich in den israelischen Städten Akko und Haifa.
  7. Golda Meir war die dritte Frau der Geschichte, die als Premierministerin Regierungschefin wurde.
  8. Team Israel hat vier Spiele bei den Wold Baseball Classics 2017 gewonnen, ohne einen einzigen Spieler aus der Spielerliste der Major League Baseball.
  9. Israel ist das elfglücklichste von 150 eingeordneter Ländern der Welt.
  10. Jerusalem hat mehr als 1.500 öffentliche Parks und Gärten.
(Foto: Matt McGee/Flickr)

Drei Wochen: Wie Gazas Massenproteste dabei scheitern Wirkung zu zeigen

Prüfung der berichteten Zahlen zu Verletzten und der Art der Verletzungen deutet auf starken Rückgang von Gewalt und Teilnehmerzahlen bei den Protesten.

Seth J. Frantzman, Jerusalem Post, 14. April 2018

Israelische Soldaten schießen von der israelischen Seite des Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen Tränengas, während Palästinenser auf der Gaza-Seite der Grenze protestieren. (30. März 2018, Foto: Amir Cohen/Reuters)

Die großen „Marsch der Rückkehr“-Proteste, die Hamas und Aktivisten aus Gaza am 30. März begannen, erlebten die niedrigsten Teilnehmerzahlen in drei Wochen und die geringste Zahl an Opfern bei Zusammenstößen mit israelischen Streitkräften; laut Berichten wurden am Freitag ein Palästinenser getötet und 528 verletzt.

Die israelischen Behörden sind standhaft gewesen und haben berichtet, dass die Protestierenden Deckung für gewalttätiges Handeln gewesen sind, während die Hamas und örtliche Aktivisten versucht haben das Momentum aufrecht zu erhalten. Der Teil derer, die von scharfen Schüssen verletzt wurden, ist um die Hälfte zurückgegangen, was einen beträchtlichen Rückgang nicht nur des Ausmaßes der Proteste, sondern auch des Niveaus der Gewalt entlang der Grenze andeutet.

Am Vorabend des dritten Freitags mit Massenprotesten im Gazastreifen veröffentlichte das von der Hamas betriebene Gesundheitsministerium in Gaza eine Liste der Opfer der beiden Vorwochen; darin wurde erklärt, dass 3.078 Palästinenser verletzt worden waren, darunter 1.236 durch scharfe Schüsse. Es wurde behauptet, dass vier Personen Beine verloren haben. Von den Verletzten waren 445 unter 18 Jahre alt und 152 waren Frauen. Dreißig waren getötet worden. Es wird auch gesagt, dass 30 Sanitäter und 14 Journalisten verletzt worden waren, darunter Yaser Murtaja, der am 6. April angeschossen wurde.

Am Freitag erreichten die Proteste die den Grad, den sie in der Vergangenheit hatten.  Verteidigungsminister Avigdor Liberman twitterte, dass „es von Woche zu Woche weniger Krawalle an unserer Grenze zu Gaza gibt. Unsere Entschlossenheit wird auf der anderen Seite durchaus verstanden.“

Die IDF twitterte, dass 10.000 an den „Ausschreitungen“ an der Grenze teilnahmen. Sie postete zudem ein Foto, das zeigt, wie ein „Terroristen einen Gegenstand handhabt, der ein Sprengsatz zu sein scheint“, wobei er direkt neben einem Journalisten und einem Behinderten kauert.

IDF-Sprecher Jonathan Conricus sagte, die Öffentlichkeit solle beachten, dass die Demonstration ein vom Iran unterstützter Versuch der Hamas ist Israel zu terrorisieren. Ein einem Punkt behaupteten Protestierende etwas Stacheldraht von einem Teil des Grenzzauns gerissen zu haben; ein Foto zeigte Khaled al-Batsch, den Führer des Palästinensischen Islamischen Jihad, wie er den Protestierenden half den Stacheldraht zu entfernen, was von der Menge mit Jubel begleitet wurde.

Quellen aus dem Gazastreifen sagten, Islam Scha’allah ( 28) sei Freitagnachmittag bei einen Zusammenstoß an der Gaza-Grenze getötet worden. Seine Beerdigung fand Samstag statt.

Es gab im Vergleich zu den Protesten an den beiden Freitagen zuvor einen bedeutenden Rückgang bei den Opfern. Am 30. März wurden nach Angaben der Gesundheits-Amtsträger 17 Personen getötet und 1.416 verletzt. Am 6. April wurden weitere 9 getötet und 1.354 verletzt.

Der Anteil der von scharfen Schüssen Verletzten ist ebenfalls zurückgegangen, von einem Höchststand von 53% am 30. März auf den niedrigsten von 23% am 13.April. Diese Zahlen beruhen auf Berechnungen, aus palästinensischen Gesundheitsquellen und die Zahlen deuten auf einen starken Rückgang der Verwendung von scharfen Schüssen seitens der IDF. Am 30. März wurden zum Beispiel 1.416 als verletzt gemeldet, davon 758 durch scharfe Schüsse, während am 13. April 223 der insgesamt 969 Verletzten durch scharfe Schüsse verwundet wurden.

Es gibt für diese Zahlen keine unabhängige Bestätigung. Die IDF hat nicht alle Einzelheiten dazu veröffentlicht, wie sie an der Grenze vorgeht, aber sie hat betont, dass sie keine Verletzungen an der „Sicherheitsinfrastruktur“ erlauben wird und dass sie „entsprechend der Einsatzregeln schießen“ wird.

Israels Verwendung von Scharfschützen an der Grenze ist kritisiert worden und internationale Organisationen von der UNO bis zur EU haben Besorgnis zum Ausdruck gebracht. B’Tselem veröffentlichte am 3. April eine Stellungnahme, in der es hieß israelische Soldaten „Müssen es ablehnen auf unbewaffnete Protestierende zu schießen“.

Es scheint so, dass nach den Protesten vom 30. März einige der Bedenken und Kritiken berücksichtigt wurden, weil Israel sich bemüht zu betonen, dass es anstrebt die Grenze mit einer minimalen Zahl an Opfern zu verteidigen. Die IDF hat zudem nach den ersten Freitagsprotesten Informationen veröffentlicht, die besagen, dass 10 der Getöteten aktive Hamas-Mitglieder waren.

Die Zahl der Protestierenden, die sich jeden Freitag einfanden, hat abgenommen. Am Höhepunkt zählten sie 20.000 oder mehr, aber sie sind zuerst auf 17.000 in der zweiten Woche zurückgegangen und auf geschätzte 10.000 am letzten Freitag. Der Versuch der Protestierenden es der IDF am 6. April mit dem massenhaften Verbrennen von Reifen unmöglich zu machen zu sehen was am Sicherheitszaun geschieht, funktionierte auch nicht wie geplant.

In der Westbank hat es hat fast keine Massenproteste gegeben, die mit den Zusammenstößen im Gazastreifen zusammenfielen. Dafür gibt es mehrere Gründe; einer davon hat mit der politischen Spaltung zwischen dem Gazastreifen und der Westbank zu tun. Es gibt zudem weniger als vollständige Solidarität zwischen den beiden Gebieten, unterschiedliche wirtschaftliche Sorgen und auch unterschiedliche Botschaften der Obrigkeiten zu den Protesten.

Wie immer der wirkliche Grund für die fehlende Resonanz aussieht, es zeigt sich, dass die Hamas und die Gaza-Aktivisten bislang gescheitert sind. Sie wollen den Druck bis Mitte Mai aufrecht erhalten, aber es ist unklar, wie das Momentum funktionieren soll. Ein Problem, dem sie sich gegenüber sehen, besteht darin, dass sie die Proteste nur freitags veranstalten und das keine wahre Kampagne zivilen Ungehorsams darstellt. Israel hat erfolgreich gezeigt, dass die Proteste gewalttätige Elemente beinhalten. Selbst im Fall von Murtaja, dem getöteten Kameramann, hat Israel gesagt, dass er aktives Hamas-Mitglied war, was bezüglich seiner Rolle zu Schuldzuweisungen an beide Seiten führte.

Die Gaza-Proteste werden zudem von den Chemiewaffen-Angriffen in Syrien und anderen Themen überschattet. Das bedeutet nicht, dass es keine Ermittlungen gegen und Verurteilungen Israels wegen des Handelns im Gazastreifen geben wird. Aber bisher sind die Verurteilungen bzw. Kritik im Vergleich mit Konflikten der Vergangenheit relativ irrelevant gewesen.

Auch in Israel scheint es sehr wenig Bedenken wegen Gaza zu geben und weit mehr Verständnis für die Notwendigkeit den Zaun zu verteidigen. Selbst ein Video, das am 7. April aufkam und ziegt, wie ein IDF-Scharfschütze auf einen Palästinenser schießt, was angeblich vor Monaten geschah, kehrte sich nicht ein den „neuen Elor Azaria“-Fall, den einige voraussagten.

Gute Nachrichten aus Israel — Woche bis 15.04.2018

Herzlich willkommen zu den guten Nachrichten aus Israel, Woche bis 15. April 2018!

Hier geht es zu Michaels englischer Originalversion!

Highlights diese Woche:
– Aus Müll wird wiederverwendbares Plastik
– Briefmarke für 70 Jahre
– Künstliche Zellfabrik tötet Krebs von innen heraus
– Köche für den Frieden
– Polizei rettet Hund, der zu TV-Musik singt
– 70 lustige Fakten zu 70 Jahre Israel
– Jüdisches Leben in Samaria vor 1500 Jahren
– Israel steht still für Yom Ha’Shoah

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Aus Müll wird wiederverwendbares Plastik
Das Startup UBQ hat ein umweltfreundliches Verfahren zur Umwandlung von nicht wiederverwertbarem Hausmüll aus Deponien in wiederverwendbare Kunststoffbaustoffe patentiert. UBQ betreibt eine Pilotproduktions- und Forschungsanlage im Kibbutz Tzeelim am Rande der Negev-Wüste.
https://www.timesofisrael.com/israeli-firm-says-it-can-turn-garbage-into-plastic-gold/

Zwei neue Entsalzungsanlagen
Israel wird zwei neue Entsalzungsanlagen bauen, um die fünf bereits bestehenden zu ergänzen und die Defizite einer langen fünfjährigen Dürre auszugleichen. Außerdem werden landwirtschaftliche Pipelines ausgebaut und ausgetrocknete Flüsse saniert. Ebenso kann auch frisches Wasser in den Kinneret (See von Galiläa) gepumpt werden, eine wichtige natürliche Quelle für Trinkwasser.
http://www.jewishpress.com/news/science-and-tech/israel-to-offset-5-year-drought-with-new-desalination-plants/2018/04/10/

Ein Leuchtfeuer für den Frieden im Nahen Osten
Wir haben bereits über das SESAME-Synchrotron-Projekt berichtet, das Wissenschaftler aus Israel, Jordanien, Pakistan, Bahrain, der Türkei, der Palästinensischen Autonomiebehörde und anderen Ländern vereint. Hier ein Artikel über das Projekt in der Washington Post.
https://www.washingtonpost.com/national/health-science/scientists-from-enemy-nations-create-a-beacon-for-peace-in-the-middle-east/2017/05/14/ac7c0744-2f9b-11e7-9534-00e4656c22aa_story.html

New Yorker Student verwendete israelische Daten und gewann einen mit 250.000 Dollar dotierten Wissenschaftspreis
Der New Yorker Gymnasiast Benjy Firester nutzte Krankheits- und Wetterdaten von israelischen Bauern, um die Ausbreitung des verheerenden Kartoffelfäulepilzes vorherzusagen und zu verhindern. Sein Modell gewann den mit 250.000 Dollar dotierten Hauptpreis bei der renommierten US Regeneron Science Talent Search.
http://www.israelhayom.com/2018/04/10/israeli-farmers-help-nyc-teen-predict-outbreaks-of-crop-killing-disease/ https://edition.cnn.com/2018/03/13/us/science-talent-search-2018-winners/index.html
(Videolink)

Tragbarer „Chauffeur“ macht jedes Auto autonom
Der IVO Robot Driver, der von Forschern der Ben-Gurion-Universität entwickelt wurde, kann zu einer Aktentasche zusammengeklappt und auf das Lenkrad und die Pedale eines normalen Pkw, Lkw und anderer Nutzfahrzeuge montiert werden. Damit werden die Fahrzeuge innerhalb von fünf Minuten autonom.
https://www.techrepublic.com/article/israeli-startup-ivo-can-turn-any-vehicle-into-an-autonomous-vehicle/

Roboter für die Landwirtschaft
An der Ben-Gurion-Universität werden unter anderem künstliche Bienen zur Bestäubung von Blumen und Roboter zum Besprühen und Ernten von Pflanzen eingesetzt. Ziel ist es, den Mangel an Bienen zu kompensieren, außerdem auch den Mangel an Arbeitskräften, die in heißen Klimazonen ausdauernd hart arbeiten können.
https://www.techrepublic.com/article/drone-bees-and-agriculture-robots-could-could-solve-shortage-of-pollinators-and-laborers/

Antworten auf alles, aber sind sie auch zuverlässig?
Im Januar letzten Jahren hatten wir über die Firma Rootclaim berichtet, die die Stichhaltigkeit der Antworten auf im Internet gestellte Fragen per Crowdsourcing faktenprüft. Nun setzt die Firma Epistema künstliche Intelligenz ein, um die Antworten zu bewerten.
http://www.calcalistech.com/ctech/articles/0,7340,L-3735997,00.html
http://episte.ma/

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Briefmarke für 70 Jahre
Israels neueste 5-Schekel-Briefmarke zeigt viele der Errungenschaften Israels aus den 70 Jahren des Bestehens des Landes: USB-Speicherstick, Smartphone-Technologie, Kirschtomaten, Tropfbewässerung sowie Erfolge in Wissenschaft, Wissenschaft, Sport, Landwirtschaft, Musik, Filmwelt und Wirtschaft.
https://www.timesofisrael.com/special-stamp-tries-to-sum-up-70-years-of-israels-achievements/

Cybersicherheits-Exit im Wert von 100 Millionen Dollar
Im Januar 2017 berichteten wir über SECDO und deren Systeme, die eine echte Cybersicherheitsattacke von einem Fehlalarm unterscheiden können. Der US-Riese Palo Alto Networks hat SECDO jüngst für 100 Millionen Dollar gekauft.
https://www.globes.co.il/en/article-palo-alto-networks-buys-israeli-cybersecurity-co-secdo-for-100a-1001231142

Direktflüge aus Brasilien
Lateinamerikas größte Fluggesellschaft Latam hat angekündigt, bis Ende des Jahres Direktflüge zwischen Sao Paulo, Brasilien und Tel Aviv aufzunehmen. Der dreimal wöchentlich angebotene elfstündige Flug bringt die 120.000 brasilianischen Juden und die Pilger der zweitgrößten christlichen Bevölkerung der Welt näher an Israel heran.
https://www.timesofisrael.com/latin-american-airline-to-kick-off-direct-flights-to-israel/

Günstige Flüge nach Paris
ASL Airlines France bietet ab Juli Flüge zwischen Paris und Tel Aviv für nur 275 Dollar — etwa die Hälfte der Kosten für ein El-Al-Ticket. Paris ist nach Istanbul das zweitbeliebteste Reiseziel für Israelis und trotz der großen Zahl von Fluggesellschaften gibt es immer noch einen Mangel an Sitzplätzen.
https://www.globes.co.il/en/article-asl-to-launch-low-cost-tel-aviv-paris-flights-1001231213

Neue easyJet-Flugstrecken zu französischen Städten
Die britische Billigfluggesellschaft easyJet fliegt in Kürze regelmäßig von Tel Aviv in drei französische Städte — Lyon, Bordeaux und Nizza. Tickets sind bereits online erhältlich.
https://www.globes.co.il/en/article-easyjet-to-launch-tel-aviv-flights-to-3-french-cities-1001215497

Porsche investiert in israelische Sensoren
Wir hatten bereits über die Firma Anagog und ihre Software berichtet, die Sensorsignale per Smartphone analysiert. Jetzt hat der Automobilhersteller Porsche eine Minderheitsbeteiligung an Anagog erworben, um sein Angebot an digitalen Technologien zu erweitern. Die Technologie von Anagog wird weltweit in rund 100 Smartphone-Apps eingesetzt.
https://www.timesofisrael.com/sports-car-maker-porsche-invests-in-israeli-startup-anagog/

Kibbutz-Startups in der Nähe von Gaza
Die gemeinnützige Organisation SouthUp hat im Kibbutz Nir Am, knapp einen Kilometer von Gaza entfernt, einen gemeinsamen Arbeitsplatz für Startup-Mitarbeiter eingerichtet. Ebenso hat SouthUp ein Beschleunigerprogramm für Startups in den Bereichen Agrartechnik, Wassertechnik, Kibbutz-Industrieentwicklung, Energie, Chemie, Biologie und Software ins Leben gerufen.
http://nocamels.com/2018/02/kibbutz-becoming-high-tech-hubs/

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Künstliche Zellfabrik tötet Krebs von innen heraus
Technion-Forscher haben einen Tumor erfolgreich per „Nano-Fabrik“ behandelt — das ist eine synthetische Zelle, die krebsbekämpfende Proteine produziert, wenn sie mit dem Tumorgewebe in Kontakt kommt. Die Proteine können auf jeden Patienten angepasst werden.
http://ats.org/news/synthetic-cell-produces-anti-cancer-drugs-within-a-tumor/
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/adhm.201701163

Unfall führte zu einem neuen Medizinprodukt
Ein weiteres israelisches „Medizinwunder“: Nach einem Motorradunfall entdeckten die Ärzte, dass Avi Yaron einen Gehirntumor hatte. Sie konnten den Tumor nur teilweise entfernen, also gründete Avi die Firma Visionsense und entwickelte ein Bildgebungsgerät, das bei vergleichbaren Operationen zum Einsatz kommt. Medtronic hat Visionsense für 75 Millionen Dollar gekauft.
http://www.globes.co.il/en/article-exclusive-medtronic-to-buy-israeli-co-visionsense-for-75m-1001230992

Die Behandlung auf den Patienten abstimmen
Der Staat Israel hat die Israel Precision Medicine Partnership ins Leben gerufen — ein innovatives 60-Millionen-Dollar-Programm, mit dem Forscher die besten Behandlungsmöglichkeiten für z. B. Krebs finden können. Die dort praktizierte Präzisionsmedizin nutzt genetische Sequenzierung, um die Reaktion des Patienten auf bestimmte Behandlungen vorherzusagen.
https://www.timesofisrael.com/israel-launches-60m-initiative-to-boost-tailor-made-meds/

Behandlung des adenoid-zystischen Karzinoms
Im Dezember hatten wir über die den Hersteller für personalisierte Krebsbehandlungen Ayala und dessen Partnerschaft mit Bristol-Myers Squibb berichtet. Eines der Resultate aus dieser Verbindung ist AL101 — eine neue Behandlung für metastasierendes adenoid-zystisches Karzinom (ACC), die auch bei dreifach-negativem Brustkrebs eingesetzt werden könnte.
https://www.globes.co.il/en/article-cancer-drug-developer-ayala-pharmaceuticals-raises-17m-1001231474

Medizinische Datenbanken
Israels vier Gesundheitsunternehmen unterhalten Datenbanken mit 5 Millionen Datensätzen, die medizinischen Forschern anonymisiert bei der Entdeckung neuer Therapien zugute kommen.
https://www.calcalistech.com/ctech/articles/0,7340,L-3735645,00.html

Alarm bei anaphylaktischem Schock
Wissenschaftler der Bar-Ilan-Universität haben gemeinsam mit dem israelischen Magen David Adom die Smartphone-App „EPIMADA“ entwickelt, die bei einer schweren allergischen Reaktion, dem so genannten anaphylaktischen Schock, einen lokalen Alarm auslöst. Jeder mit einem EpiPen (Spritze mit Adrenalin) kann das Opfer dann retten.
http://nocamels.com/2018/03/israeli-researchers-emergency-app/

Vorhersage von Nierenerkrankungen bei Diabetikern
Die KI-Algorithmen der Firma Medial EarlySign können vorhersagen, welche Diabetiker innerhalb eines Jahres eine Nierenfunktionsstörung entwickeln werden. Damit ist ein frühzeitiges Eingreifen möglich.
http://nocamels.com/2018/02/israeli-ai-startup-diabetes-kidney/

Wirbelsäulenchirurgie für äthiopische Kinder
Elf Mediziner vom Hadassah-Krankenhaus in Jerusalem führten eine Woche lang in Äthiopien Operationen durch, um schwere Wirbelsäulendeformationen zu beheben. Darüber hinaus schulten die Israelis auch das medizinische Personal des Ayder-Krankenhauses in der nordäthiopischen Stadt Mekelle.
https://www.timesofisrael.com/israeli-doctors-perform-lifesaving-spinal-surgeries-in-ethiopia/

EU unterstützt israelische Elektro-Socken
Wir hatten bereits über das Startup ElastiMed und dessen intelligente Socken berichtet, die die Durchblutung zur Behandlung von Schwellungen, Blutgerinnseln, chronischen Wunden, Sportverletzungen usw. verbessern. Nun erhält die Firma einen Zuschuss in Höhe von 1,6 Millionen Dollar aus dem Forschungs- und Innovationsprogramm „Horizon 2020“ der Europäischen Union.
https://www.calcalistech.com/ctech/articles/0,7340,L-3735625,00.html

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Köche für den Frieden
Ein Muslim, ein Jude und ein Christ in Jerusalem kochen seit 17 Jahren zusammen. Odeh Abu Elhawa, Johny Goric und Hemdat Goldberg stellen Speisen her, die die Herkunft, Tradition und Kultur der drei zu einem gemeinsamen kulinarischen Genuss verbinden.
(Videolink)

US-Umweltschutzbehörde will Wasser aus der Luft
Wir haben früher schon über die Firma Water-Gen berichtet, die Luftfeuchtigkeit einfängt und daraus Trinkwasser generiert. Jetzt hat die US-Umweltschutzbehörde EPA ein Abkommen mit Water-Gen unterzeichnet, um den „Zugang zu Trinkwasser bei Engpässen oder Verunreinigungen zu verbessern“.
http://nocamels.com/2018/03/us-environmental-protection-agency-inks-deal-with-israeli-water-tech-startup-water-gen/ https://www.epa.gov/newsreleases/administrator-pruitt-announces-cooperative-research-and-development-agreement

Drusen-General koordiniert die Territorien
IDF-General Kamil Abu Rokon, ein Mitglied der israelischen Drusengemeinschaft, wurde zum Generalmajor befördert und zum neuen Koordinator von Regierungsaktivitäten in den Territorien der IDF ernannt.
http://www.jewishpress.com/news/breaking-news/member-of-druze-community-appointed-as-new-idf-cogat/2018/03/29/

Behandlung syrischer Kinder
200.000 Syrer nahe der Grenze suchen Hilfe in Israel. Kinder haben oberste Priorität, und zwar nicht nur verwundete. Die Website „Globes“ besucht den Golan und begleitet Patienten in die Krankenhäuser Galiläas.
https://www.globes.co.il/en/article-israel-becomes-health-center-for-syrian-children-1001229351

Israel veranstaltet Internationalen Wassertag bei der UNO
Danny Danon, der israelische Botschafter bei den Vereinten Nationen, war Gastgeber eines UN-Sonderforums anlässlich des Internationalen Wassertages. Es wurden Beispiele für israelische Wassertechnologie vorgestellt, die in mehr als 100 Ländern der Welt eingesetzt werden. Verlinkt ist auch ein neues Video zu diesem Anlass.
http://www.jpost.com/Israel-News/Israel-hosts-UN-water-solutions-event-with-dignitaries-from-across-globe-546902
(Videolink)

Energie und Wasser für Afrika
Innovation: Africas Geschäftsführerin Sivan Ya’ari beschrieb auf der AIPAC-Konferenz, wie ihre gemeinnützige Organisation Solarenergie zur Versorgung von einer Million Afrikaner mit Strom und sauberem Wasser nutzt. Ihr Ziel ist es, dies bis 2025 auf sechs Millionen Menschen auszudehnen. Hierbei wird ausschließlich israelische Technologie benutzt, und alles im Namen Israels.
(Videolink)
Vollständiges Transkript: http://bit.ly/2GihiXc

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Polizei rettet Hund, der zu TV-Musik singt
Der Besitzer eines sibirischen Huskys brachte seinem Tier das Singen bei, als er die Themenmelodie der israelischen Sitcom „Shemesh“ hörte. Als man dann den Hund suchte, wurde er in einer Beduinenstadt gefunden — die Polizei spielte die Musik, und der Hund begann zu singen wie Pavarotti. Fall gelöst!
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/244177

70 lustige Fakten zu 70 Jahre Israel
Weltrekorde (pro Kopf) für die meisten veröffentlichten Bücher, die meisten Unternehmerinnen, die meisten Universitätsabschlüsse, die meisten Microsoft-Mitarbeiter, die meisten Museen, die meisten Orchester, die meisten Computer, die meisten Obst- und Gemüseverbraucher und die meisten Einwanderer.
https://www.jewishboston.com/israel-70-fun-facts-for-70-years/

70 Jahre voller Errungenschaften
Israel21c hat eine atemberaubende Online-Ausstellung der größten Erfolge aus jedem Jahrzehnt der 70 Jahre Israels produziert. Die Website hat auch eine Zeitleiste mit den wichtigsten Ereignissen erstellt.
https://www.israel21c.org/exhibition/70-years-of-israeli-achievement/
https://www.israel21c.org/70-years-of-israeli-achievement/

Drusentourismus in Israel
Die Drusen sind ein altes und stolzes Volk und eine der wichtigsten Minderheitsgemeinschaften Israels. Mit Touristen aus Israel und dem Rest der Welt teilen sie ihre alten Traditionen und Lebensweisen. Erleben Sie die Gastfreundschaft der Drusen in Israel!
(Videolink)

Das Jüdische Weltmuseum
Die kanadische Philanthropin Gail Asper leitet den Bau des 400 Millionen Dollar teuren Jüdischen Weltmuseums (WJM) in Tel Aviv. Sein Ziel ist es, die Errungenschaften jüdischer Persönlichkeiten im Laufe der Zeit zu präsentieren und rechtzeitig zum 75jährigen Bestehen Israels zu eröffnen.
https://www.timesofisrael.com/canadian-heiress-throws-millions-into-massive-tel-aviv-based-jewish-hall-of-fame/

Zehn israelische Naturschutzgebiete
Hier ein schönes zweiminütiges Video mit Einot Tzukim, Hula-Tal, Ramon-Krater, Eilat-Korallenriff, Berg Hermon, Beit-Shemesh-Tropfsteinhöhle, Ein Gedi, Yotvata Hai Bar, Gan Hashlosha und dem Banias.
(Videolink)

In Tel Aviv fand die bisher größte ESC-Vorveranstaltung statt
30 Teilnehmer des Eurovision Song Contest (drei Viertel der Teilnehmer) traten am 10. April in Tel Aviv vor dem Halbfinale und Finale im Mai in Lissabon auf. Derzeit ist der israelische Beitrag „Toy“, gesungen von Netta Barzilai, einer der Favoriten.
http://www.jewishpress.com/news/israel/largest-eurovision-2018-pre-show-planned-for-tel-aviv-tuesday/2018/04/09/

Israels erste reglementierte Rennstrecke
2011 hat Israel seine erste Rennstrecke in Eilat eröffnet. Jetzt wird die Motor City in Hatzerim bei Beersheva im Negev eröffnet — eine 2,1 Kilometer lange Strecke, die den FIA-Standards für die Formel 3 entspricht. Die Strecke kann später auf 4,5 Kilometer erweitert werden, um den Anforderungen der Formel 1 gerecht zu werden.
https://www.israel21c.org/israels-first-regulation-racetrack-revs-up-for-business/
https://www.motorcity.co.il/

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Jüdisches Leben in Samaria vor 1500 Jahren
Schüler der Ben-Zion-Netanyahu-Grundschule in Samarias Stadt Barkan haben zwei 1500 Jahre alte verzierte Öllampen aus Ton gefunden, auf denen die Fingerabdrücke des Töpfers zu sehen sind. Die Entdeckung ergänzt die im Januar gefundenen Münzen und Mosaiksteine.
https://unitedwithisrael.org/grade-schoolers-find-proof-of-jewish-life-in-samaria-1500-years-ago/

Israel steht still für Yom Ha’Shoah
Am Donnerstag, den 12. April um 10.00 Uhr unterbrachen die Bürger Israels ihre Tätigkeiten und standen zwei Minuten schweigend zum Andenken an Yom Ha’Shoah (Holocaust-Gedenktag) da. Auf den Straßen, am Strand, in Bussen — auch die Arbeiter, die gerade meine Straße aufgraben, um die Wasserleitungen instand zu halten. Überall.
http://www.jpost.com/Israel-News/IN-MEDIA-Israel-stands-still-for-Holocaust-Remembrance-Day-549582
(Videolink)

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Hier der Link zum englischen Original: http://www.verygoodnewsisrael.blogspot.com/
Ursprünglicher Herausgeber: Michael Ordman

Übersetzung: Yvaine de Winter