Der Jerusalem-Marsch zu Sukkot war eine staunenswerte internationale Veranstaltung

The Real Jerusalem Streets, 15. Oktober 2017

Der 60. Internationale Jerusalem-Marsch
fand während der Tage zwischen den Sukkot-Feiertagen,
dem Laubhüttenfest, statt und war dieses Jahr wieder ein riesiges Ereignis.

Flaggen aus 60 Ländern wehten an Flaggenmasten
und kleine wurden an die Zuschauer ausgegeben.

Wichtige Straßen wurden für die 60.000 Teilnehmer gesperrt.
Der Startpunkt im Gan Sacher, dem Sacher-Park,

war farbenfroh, nicht nur wegen dieser Clowns.

Tausende Israelis kamen

und versammelten sich in dem zentralen Jerusalemer Park,
um sich der Parade anzuschließen

und die internationalen Besucher zu sehen.

Das Wetter war sonnig und warm,

eine perfekte Zeit für ein leckeres Eis.

Hier ist ein Banner der Vereinten Nationen für Israel.

Es gab Schofar-Blasen,

zusammenpassende Hüte

und weitere unverwechselbare Kopfbedeckungen,

Unterhaltung für die Kinder,

und natürlich Selfies.

Tausende marschierten und sahen diesem Marsch für Zion zu,

singende Liebe von den Philippinen,

israelische Flaggen wurden geschwenkt

oder eine Jerusalem-Flagge als Banner getragen.

Neben dem Verteilen einer Flagge oder Süßigkeiten
gab diese Gruppe aus China

dieser Frau eine Perlenkette.

Das Kostüm eines Teilnehmers hatte als Thema die US-Flagge;
direkt hinter ihm kam

diese Frau, die ihre goldenen Flügel ausbreitete.

Der Enthusiasmus und die Farben,

die die kleinen und

die großen Flaggen waren überall.

Es gab biblische Transparente

und israelische Flaggen aus nahen und fernen Ländern,

darunter Indonesien.

Die Liebe zu Jerusalem,
50 Jahre geeintes, überflutetes Jerusalem,

während zehntausende am Dienstagnachmittag aus dem Park
und auf die Straßen Jerusalems in Israel marschierten.

Er endete am Alten Bahnhof.

Was für eine Möglichkeit einen schönen Tag zu feiern.

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Wenn Diplomaten in die Irre gehen, geben sie immer weiter Gas

Daniel Pipes, New York Post, 6. Mai 2002

Was ist die instinktive Reaktion auf einen Fehlschlag? Natürlich die Anstrengungen zu verdoppeln.

Hat man sich verirrt? Nur nicht zugeben – man müsst ja anhalten um herauszufinden, was falsch gelaufen ist, vielleicht sogar die Erniedrigung erleben, jemanden nach der Richtung fragen zu müssen. Stattdessen gibt man einfach Gas und fährt schneller – damit wird man die verlorene Zeit wieder gut machen.

Das kann man auch in der Politik beobachten. Schulen, die in schlimmer Verfassung sind? Pumpt mehr Geld in das bestehende Schlamassel. Verläuft ein Krieg nicht nach Wunsch? Gebt den Generalen, die versagt haben, mehr Soldaten. Die palästinensisch-israelische Krise? Verstärkt die Diplomatie, die versagt hat und das Schlamassel erst hat entstehen lassen.

Den letzten Punkt wollen wir untersuchen. Vor zehn Jahren stand es um die Dinge zwischen den Arabern und Israel nicht gut; aber sonderlich war es auch nicht. Israels Härte erlaubte die Erreichung von ein Bisschen Akzeptanz durch seine arabischen Nachbarn, wie sie durch Anwar Sadats Reise nach Jerusalem 1977 symbolisiert war.

Um 1993 überzeugte die israelische Führung sich selbst, dass die Araber die Existenz eines souveränen jüdischen Staates vollständig akzeptierten, also änderten sie ihr Vorgehen radikal. Weil sie glaubten, dass sie ihre Existenz nicht länger in Frage gestellt sahen, zeigten sie ihre freundlichere Seite in der Hoffnung, dass die Diplomatie solche zweitrangige Dinge wie Grenzen, den Status von Jerusalem und die Flüchtlinge regeln und damit den arabisch-israelischen Konflikt beenden könnte.

Eine schöne Idee, die allerdings fehl schlug. Indem sie Israels Bereitschaft zu verhandeln als ein Zeichen seiner Verwundbarkeit ansahen, antworteten die Araber nicht mit dem erwarteten guten Willen, sondern mit Gewalt. Statt mehr Akzeptanz für Israel zu erreichen, ´ließ die Diplomatie es die Anerkennung verlieren, die es vorher erlangt hatte.

Israels Antwort auf dieses Desaster? Ganz im Sinn der zeitgeistigen Mode trat es aufs Gaspedal, bot den Palästinensern immer großzügigere Bedingungen an. Es erhielt im Gegenzug immer mehr Gewalt.

Die Gewalt nahm bis Ende 2000 derart alarmierende Ausmaße an, dass die Israelis ihren Ansatz überdenken mussten. Sie schlossen, dass ihre Zugeständnisse bezüglich der Grenzen, Jerusalems und der Flüchtlinge nutzlos seien, sogar kontraproduktiv, so lange die Palästinenser den Staat Israel zu zerstören suchten.

Als die Israelis ihre Sinne wieder beisammen bekamen (und zu ihrer Politik der Härte und Abschreckung von vor 1993 zurückkehrten) bestand die Bush-Administration darauf, die fehl geschlagene Politik der Kompromisse über zweitrangige Dinge weiter voran zu treiben. Die abwärts führende Kurve des letzten Jahrzehnts schein in keiner Weise ihren Glauben in die Diplomatie erschüttert zu haben.

Das erklärt, warum die Bush-Administration immer noch mit Gedanken wie diesen warm hält:

* Ein hochrangiger Regierungsvertreter: „Das Gewicht der arabischen Welt liegt nun auf einem Frieden mit Israel.“

* Ein anderer Regierungsvertreter: „Der Kern des Ansatzes des Präsidenten ist der, dass angesichts des Fehlverhaltens [des Vorsitzenden der Autonomiebehörde] Arafats und andere, viele weitere Spieler ins Spiel gebracht werden müssen.“

* Ein gut informierter Artikel der Washington Post: „Bushs Plan scheint zu sein Sharon zu überzeugen, dass die Vereinigten Staaten seine Sicherheit garantieren werden, wenn schon nicht mit amerikanischen Soldaten, dann mit der Schaffung eines palästinensischen Staates, mit dem Israel leben kann.“

* Der Sprecher des Weißen Hauses versicherte Israel, dass Washington diesem palästinensischen Staat „richtig Geld“ opfern würde.

* Was diese Erklärung voraus setzt ist, dass Diplomatie plus Kompromisse den arabisch-israelischen Konflikt lösen können.

Das könnte plausibel sein – wenn wir nicht gerade seit 1993 hätten zusehen können, wie solch allzu schlaue Diplomatie dazu führte, dass eine schlechte Situation sich in eine Krise wandelte.

Muss die US-Regierung ihre falsche Politik des vergangenen Jahrzehnts wiederholen? Sollte sie darauf bestehen dies zu tun, dann könnte diesmal aus einer Krise ein richtiger Krieg werden.

Statt dessen sollte Washington die Wurzeln des arabisch-israelischen Konflikts suchen und diese angehen. Diese haben mit den derzeit diskutierten Dingen nichts zu tun – Israels Grenzen, ein Palästinenser-Staat, arabische „Flüchtlinge“ oder wirtschaftliche Verbesserungen.

Sie haben vielmehr mit etwas zu tun, das fast nie in offiziellen Kreisen erwähnt wird, denn das ist eine unangenehme Tatsache, die Politiker lieber vermeiden würden: die beharrliche arabische Ablehnung der Existenz Israels. Diese Ablehnung lag hinter dem arabischen Angriff auf Israel 1948 und aller Gewalt seitdem, einschließlich der derzeitigen Kampagne der Selbstmord-Attentate.

Wenn die Bush-Administration sich nützlich machen will, dann sollte sie die Wirklichkeit der arabischen Ablehnung ansprechen. Das würde nicht eine leichte Abänderung der gegenwärtigen Politik bedeuten, sondern die Übernahme eines komplett anderen Ausblicks:

* Eindeutig auf der Seite Israels zu stehen um den Arabern zu signalisieren, dass ihr Traum der Zerstörung Israels aussichtslos ist.

* Schritte zu unternehmen, um arabischer Gewalt gegen Israel zu verhindern.

* Arabisch-israelische Verhandlungen zu verhindern, bis die Araber klar und konsequent zeigen, dass sie mit der Existenz Israels wirklich ins Reine kommen.

Nur wenn die US-Regierung den Bankrott der derzeitigen Vorgehensweise anerkennt – arabische Ablehnung durch Kompromisse spitzfindig zu umgehen – könnte sie die viel schwierigere Arbeit angehen, die Quellen des arabisch-israelischen Konflikts direkt anzugehen.

Natürlich heißt das, vom Gas zu gehen und nach der Richtung zu fragen.

Tanzende Juden machen Araber wahnsinnig – wie sie das immer tun

Elder of Ziyon, 15. Oktober 2017

Der Anblick tanzender religiöser Juden macht einige Araber wahnsinnig.

2015 tanzten religiöse Juden im Flughafen von Amman, vermutlich um eine anstehende Hochzeit zu feiern.

Im letzten Dezember tanzten jüdische Geschäftsleute in Bahrein mit ihren arabischen Gastgebern, was eine Unmenge an Kritik aus der arabischen Welt verursacht.

Im April berichteten arabische Medien über einige jüdische Jungendliche, die am Damaskustor tanzten.

Jetzt haben wir Juden im Patriarchengrab in Hebron, die während des Laubhüttenfestes tanzen.

Der Tweet, der diesen Vorfall auf Arabisch veröffentlichte, warf ein: „Zionisten tanzen in der Ibrahimi-Moschee, aber die Herrscher der Araber wollen Normalisierung mit dem zionistischen Gebilde.“ Weil es natürlich furchtbar ist, wenn Juden an ihrem zweitheiligsten Ort tanzen; und das wäre mit Sicherheit nicht erlaubt, wenn Muslime das Sagen hätten.

Wie es tausend Jahre lang vor 1967 der Fall war.

Komemntare zum Tweet drücken Trauer aus Zeugen eines solche deprimierenden Spektakels zu sein. Und nein, sie bezogen sich nicht auf den Tanzstil des Auf- und Abspringens auf der Stelle (obwohl manche Kommentierende das mit dem Tanzen nach Art der Salafisten verglichen).

[Ein israelischer] Rückzug wird nicht funktionieren

Daniel Pipes/Jonahan Schanzer, Wall Street Journal, 15. April 2002

Es gibt die weit verbreitete Vorstellung, dass, wenn Israel nur seine Streitkräfte und Bevölkerung aus der Westbank und Gaza abzieht, die palästinensische Gewalt gegen die Israelis enden und Verhandlungen beginnen würden. Wofür würden sie schließlich sonst noch zu kämpfen haben?

In diesem Geist besteht die französische Regierung darauf, dass sich die israelische Armee „zurückziehen muss“. Präsident Bush sagte Israel, dass „die Besatzung durch einen Rückzug auf sichere und anerkannte Grenzen in Übereinstimmung mit den UN-Resolutionen enden muss“. Und keine geringere Persönlichkeit als UN-Generalsekretär Kofi Annan berichtet, dass „die gesamte Welt verlangt, dass Israel sich zurückzieht“.

Das hört sich gut an – allerdings nur, wenn man die Geschichte ignoriert. Wir haben diesen Film bereits gesehen und er hatte kein Happy End. Der Film heißt „Libanon 2000“ und wegen der Lehren, die er enthält, ist er es wert noch einmal erzählt zu werden.

1978 schickte Israel Truppen in den Libanon, um Angriffen auf den jüdischen Staat vorzubeugen. Diese Truppen verblieben dort fast ununterbrochen zwei Jahrzehnte lang und schützen den Norden hauptsächlich vor Angriffen durch die islamistische Hisbollah-Gruppe. Im Laufe der Zeit wurden die Taktiken der Hisbollah zunehmend tödlich und ausgeklügelt. Ihre Anschläge schlossen Doppelangriffe ein, bei denen Stoßtrupps aus kurzer Entfernung auf israelische Militärziele schossen, wobei das Feuer schwerer Artillerie sie aus Entfernungen bis zu 6km schützte. Oder Hisbollah schoss Sperrfeuer mit Katjuscha-Raketen auf Israels Bevölkerungszentren. Sie spezialisierte sich auch auf Straßenanschläge mit hoch entwickelten Antipersonen-Minen.

Diese Angriffe töteten durchschnittlich 25 Israelis im Jahr und belasteten die Moral. Im Februar 1997 änderten sich die Dinge vom Schlechten zum Schlimmeren, als zwei Transporthubschrauber, die Soldaten in den Südlibanon hinein und heraus brachten, miteinander kollidierten und alle 73 Mann an Bord starben. Vier israelische Mütter von gefallenen Soldaten hielten kurz darauf eine kleine Demonstration gegen die israelische Anwesenheit im Libanon ab, was eine Bewegung ins Leben rief, die durch das Land fegte. Die „Vier Mütter“-Organisation rief zum Rückzug aus dem Krieg auf, den viele Israelis mit der US-Erfahrung in Vietnam gleich setzten. Der öffentliche Druck baute sich bis zum Mai 2000 weiter auf, als Israel seine Truppen zurückzog und auf eine von der UNO anerkannte Grenze mit Libanon zurückkehrte.

Die Israelis setzten große Hoffnungen in den Rückzug; sie betrachteten ihn als ein Vorbild für arabisch-israelische Harmonie. Mach‘ es so, wie die Welt draußen es verlangt und mache dann klar, dass jeder zukünftige Übergriff hart bestraft wird. Die Regierung von Ehud Barak setzte Hisbollah (und ihre syrischen und iranischen Hintermänner) davon in Kenntnis, dass sie keine weitere Aggression tolerieren würde. Die Welt nickte Zustimmung. Die meisten Israelis glaubten sich glücklich und sicherer als vor dem Rückzug.

Um auf dieser Basis aufzubauen überzeugte Premierminister Ehud Barak im Juli 2000 Präsident Clinton, für einen Gipfel mit Yassir Arafat höchstpersönlich den Gastgeber zu spielen. In Camp David bot er noch nie da gewesene Zugeständnisse an und hoffte, die palästinensische Akte schließen zu können, wie die libanesische gerade geschlossen zu haben glaubte. Dumm nur, dass Hisbollah und die Palästinenser die entgegen gesetzte Lehre aus dem Rückzug zogen. Hisbollah prahlte, wie islamische Kräfte im „kleinsten arabischen Land“ dafür gesorgt hatte, dass Israel sich in „geschlagen und resigniert“ zurückzog.

Für Arafat gilt, dass er, statt vom guten Willen Israels inspiriert zu sein, dieses als schwach und demoralisiert ansah. Von Hisbollahs Erfolg angespornt, verloren er und die Politik seiner palästinensischen Körperschaft das Interesse an der Diplomatie und dem, was diese erreichen konnte – die partielle Erreichung ihrer (eigentlichen) Ziele. Statt dessen übernahm er der das Modell der Gewalt von Hisbollah, um einen vollständigen Sieg zu erringen.

Es war daher nicht überraschend, dass Arafat die wild-generösen Angebote von Herrn Barak glatt ausschlug und sich nicht einmal dazu herab ließ Gegenvorschläge zu machen. Natürlich bedeutet vollständiger Sieg in diesem Zusammenhang die Vernichtung Israels, nicht die Koexistenz zweier Staaten. Wie konnte Arafat weniger anstreben, als er dieses hübsche Angebot in Camp David ausschlug?

Und so nahmen die Palästinenser am 29. September 2000 die Gewalt auf, die immer noch anhält.

Nach eineinhalb Jahren dieses Krieges glauben die Palästinenser, dass ihr Feldzug erfolgreich ist. Er hat zwei Drittel mehr Israelis getötet als der Krieg von 1967. Eine kürzlich erfolgte Analyse der Washington Post erklärt, dass sie die Gewalt als das Mittel ansehen, mit dem das Ziel erreicht wird, „Israel in Furcht zu versetzen, es zu demoralisieren, seine Wirtschaft zu schädigen und es so zu schwächen, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, wann es in die palästinensischen Forderungen einwilligt“. Die Palästinenser reden darüber, israelische Städte „als Eroberer“ zu betreten und sind sich sicher, (kurz) vor dem Sieg zu stehen.

Kurz gesagt: Als Israel dem Geheiß der Welt folgte und aus dem Libanon abzog, verringerte es auf katastrophale Weise seine Sicherheitslage. Ja, Herr Annan hieß das gut, aber wie gut war das angesichts eines wiederbelebten palästinensischen Feldzugs der Gewalt? In einer schlechten Nachbarschaft wie dem Nahen Osten bringt Kapitulation die hervor, die das Recht des Stärkeren ausüben.

Die Geschichte mit dem Libanon hält eine heftige Lehre für die bereit, die einen israelischen Abzug aus der Westbank und dem Gazastreifen suchen. Die geschichtliche Erfahrung deutet stark darauf hin, dass die Palästinenser eine solche Entwicklung als ein Zeichen dafür deuten würden, dass Israel unter Feuer klein bei gibt, was sie weiter ermutigt, ihrem ultimativen Siegespreis nachzujagen – der Vernichtung Israels und seiner Ersetzung durch „Palästina“.

Eines Tages, wenn die Palästinenser ihre Entschiedenheit aufgegeben haben, den jüdischen Staat zu eliminieren, kann und sollte Israel sich aus den 1967 gewonnenen Gebieten zurückziehen. Aber ein solcher Schritt sollte nicht einmal erwogen, geschweige denn in Verhandlungen diskutiert werden, bevor die Palästinenser und die Araber nicht bewiesen haben, dass sie Israels Existenz zu akzeptieren bereit sind und dann tatsächlich harmonisch über einen langen Zeitraum neben ihm leben. Dieses Langzeitprojekt wird Jahrzehnte brauchen. So langsam es auch sein mag, es ist der einzige Weg den Konflikt zu lösen. Es gibt keine Abkürzungen.

Inzwischen mögen die Israelis es müde sein, die oberste Kontrolle über die Westbank und Gaza auszuüben, aber das gerade gestorbene Oslo-Experiment der palästinensischen Autonomie (1994 – 2002) demonstriert geradezu, dass sie keine andere Wahl haben.

Für die USA gilt: Da es ihrer Politik gegenüber dem arabisch-israelischen Konflikt in den letzten Jahren derart katastrophal erging, ist es vielleicht an der Zeit einen völlig anderen Ansatz in Erwägung zu ziehen. Fangen wir mit den Grundlagen an: Unser Interesse liegt in der Sicherung der israelischen Sicherheit, gute Arbeitsbeziehungen mit arabischen Staaten zu erhalten und einen ausgedehnten arabisch-israelischen Krieg zu vermeiden. Glücklicherweise können diese Ziele durch Konzentration auf ein übergreifendes Politikziel erreicht werden: der Reduzierung der arabischen Feindseligkeit gegenüber Israel. Das kann dadurch erreicht werden, dass man mit Israel und den arabischen Führern daran arbeitet, den arabischen Glauben an israelische Schwäche platzen zu lassen.