Iran vs. Israel – Wer droht hier wem?

Daniel Pipes in Press TV, The Debate, 18. Mai 2015

Eine Rede des israelischen Verteidigungsministers bildete die Bühne für eine Diskussion darüber, ob Jerusalem Teheran bedroht oder umgekehrt. Daniel Pipes diskutierte mit Brian Becker von der ANSWER Coalition in einem von der Islamischen Republik Iran betriebenen Fernsehsender.

Ein Auszug aus dem Gespräch, bei Minute 12:45:

Pipes: Glaube ich, dass die US-Regierung die iranischen Atomanlagen bombardieren sollte? Absolut, je früher, desto besser.

Moderator: Nein, sollte Israel es tun?

Pipes: Ich würde es vorziehen, dass die US-Regierung es tut, aber wenn die Regierung der Vereinigten Staaten es nicht tut, dann hoffe ich, dass die Israelis es tun werden, denn andernfalls haben wir Irre in Teheran, die Atomwaffen kontrollieren, die die Bevölkerung des Iran, die Israelis, die Amerikaner und viele weitere bedrohen. Es ist besser, sie vorher loszuwerden, wie es die Israelis es 1981 im Irak und 2007 in Syrien machten.

Hier sind die Inhalte der beiden Seiten, die Daniel Pipes in die Kamera hielt:

  1. Der Iran finanziert und liefert Waffen an die Hamas, die regelmäßig Israel angreift.
  2. Der Iran finanziert und liefert Waffen an die Hisbollah, die regelmäßig Israel angreift.
  3. Khomeini forderte „Israel aus der Existenz zu wischen“, als er an die Macht kam (1979).
  4. Mohammed Khatami, Präsident des Iran: „Wenn wir echten juristischen Gesetzen folgen, sollten wir die gesamte islamische Welt zu einer harten Konfrontation mit dem zionistischen Regime mobilisieren … wenn wir dem Koran folgen, sollten wir uns alle zum Töten mobilisieren.“ (2000)
  5. Ayatollah Ali Khamenei: „Es ist der Auftrag der Islamischen Republik Iran Israel von der Landkarte der Region zu löschen.“ (2001)
  6. Hassan Nasrallah, Hisbollah-Führer: „Wenn sie [die Juden] sich in Israel sammeln, wird uns das die Mühe ersparen sie in aller Welt zu verfolgen.“ (2002)
  7. Mahmud Ahmadinedschad, Präsident des Iran: er forderte wiederholt Israel „von der Landkarte zu wischen“. (2005)
  8. Nasrallah: „Israel ist unser Feind. Das ist ein aggressives, illegales und illegitimes Gebilde, das keine Zukunft in unserem Land hat. Sein Schicksal wird in unserem Motto bekundet: ‚Tod Israel‘.“ (2005)
  9. Yahya Rahim Safavi, Kommandeur der Revolutionsgarden des Iran: „Mit Gottes Hilfe ist die Zeit für das Todesurteil für das zionistische Regime gekommen.“ (2008)
  10. Mohammed Hassan Rahimian, Khameneis Repräsentant bei der Mosutazafan-Stiftung: „Wir haben Raketen gebaut, die es uns erlauben, wenn nötig Israel in seiner Gänze mit einem großen Holocaust auszuwechseln.“ (2010)
  11. Mohammed Reza Naqdi, der Kommandeur der paramilitärischen Basij-Kräfte: „Wir empfehlen ihnen [den Zionisten] ihre Möbel zu packen und in ihre Länder zurückzukehren. Und wenn sie darauf bestehen dazubleiben, dann sollten sie wissen, dass eine Zeit kommen wird, in der sie nicht einmal mehr die Zeit haben werden ihre Koffer zu packen.“ (2011)
  12. Khamenei: „Das zionistische Regime ist ein Krebstumor, der beseitigt werden wird.“ (2012)
  13. Ahmed Alamolhoda, Mitglied der Expertenversammlung: „Die Vernichtung Israels ist das Konzept der Islamischen Revolution im Iran und ist eine der Säulen der iranischen islamischen Führung. Wir können nicht behaupten, dass wir nicht die Absicht haben gegen Israel in den Krieg zu ziehen.“ (2013)
  14. Nasrallah: Die Beseitigung Israels ist nicht nur ein Interesse der Palästinenser. Sie ist das Interesse der gesamten muslimischen Welt und der gesamten arabischen Welt.“ (2013)
  15. Hojateleslam Alireza Panahian, Berater des Büros des Obersten Revolutionsführers an Universitäten: „Der Tag wird kommen, an dem das islamische Volk in der Region Israel vernichten und die Welt vor dieser zionistischen Basis retten wird.“ (2013)
  16. Hojatoleslam Ali Shirazi, Khameneis Repräsentant bei den Revolutionsgarden: „Das zionistische Regime wird bald vernichtet sein und diese Generation wird Zeuge seiner Vernichtung sein.“ (2013)
  17. Khamenei: „Für dieses barbarische, wölfische und kindermörderische Regime Israel, das kein Verbrechen auslässt, gibt es kein Heilmittel außer ausgelöscht zu werden.“ (2014)
  18. Hossein Salami, stellvertretender Leiter der Revolutionsgarden: „Wir werden euch [die Israelis] von Haus zu Haus jagen und Rache für jeden Tropfen Blut unserer Märtyrer in Palästina nehmen und das ist der Anfangspunkt des Erwachens der islamischen Staaten zu eurer Niederlage.“ (2014)
  19. Salami: „Heute nehmen wir wahr, wie das zionistische Regime langsam aus der Welt radiert wird und in der Tat wird es bald so etwas wie das zionistische Regime auf dem Planeten Erde nicht mehr geben.“ (2014)
  20. Hossein Sheikholeslam, Generalsekretär des Komitees zur Unterstützung der palästinensischen Intifada: „Die Frage der Vernichtung Israels ist wichtig, egal, wie sie betrieben wird. Wir werden offensichtlich die Strategie des Imam Khomeini und des Führers zum Thema der Vernichtung der Zionisten umsetzen.“ (2014)
  21. Khamenei forderte, dass Israel „ausgelöscht“ wird. (10. November 2014)
  22. Mohammed Ali Jafari, Oberkommandierender der Revolutionsgarden: „Die Revolutionsgarden werden das zionistische Regime bis zum Ende bekämpfen … Wir werden nicht ruhen, bis diese Verkörperung des Lasters völlig aus der Geopolitik der Region gelöscht ist..“ (2015)
  23. Mujtaba du Al-Nour, eine hochrangige Persönlichkeit der Iranischen Revolutionsgarden: Der Iran hat Raketen, die das Herz von Tel Aviv innerhalb von sechs oder sieben Minuten erreichen können, nachdem vom Obersten Führer grünes Licht gegeben wurde, „noch bevor der Staub der Raketen der Zionisten uns erreicht“. (23. Februar 2015)
  24. General Mohammed Reza Naqdi, Kommandeur der Basij-Milizen, Ende März 2015: „Israel von der Landkarte zu wischen steht nicht zur Disposition.“ (1. April 2015)
  25. Mojtaba Zolnour, ein Repräsentant Khameneis bei den Revolutionsgarden: Die „Regierung der Islamischen Republik Iran hat den gottgegebenen Auftrag Israel zu vernichten. … Der Edle Koran erlaubt es der Islamischen Republik Iran Israel zu vernichten. … Selbst wenn der Iran sein Atomprogramm aufgibt, wird das nicht die Entschlossenheit schwächen Israel zu vernichten.“ (12. Mai 2015)

Robert Wistrich sel.A. – ein leidenschaftlicher Verteidiger des jüdischen Volks

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Robert_WistrichProfessor Robert Wistrich war der führende Historiker in Sachen Antisemitismus und veröffentlichte auch in anderen Feldern der Geschichte wichtige Bücher. Die Kombination aus seiner intellektuellen Tiefe und fruchtbaren Autorenschaft spiegelten sein Expertentum zu vielen Aspekten im Bereich des Antisemitismus. Seine Präsenz war am wichtigsten in einem Bereich, in dem die Zahl der Forscher leider nicht mit der jüngsten Explosion des Hasses und seiner Mutationen mitgehalten hat; das reicht von der Verachtung der jüdischen Religion und des jüdischen Volkes bis zur Verleumdung des jüdischen Staates.

Robert war ein Sprecher und Repräsentant des jüdischen Volkes – Rollen, denen er vollkommen verpflichtet blieb. Zu den vielen von ihm geführten Projekten gehörte die gemeinsam vom Simon Wiesenthal Center und der UNESCO erstellte Ausstellung „Buch, Volk, Land – die 3.500-jährige Beziehung des jüdischen Volks zum Heiligen Land“. Etwas ganz Anderes war seine Mitgliedschaft in der 1999 gegründeten Internationalen Katholisch-Jüdischen Historischen Kommission, die die Rolle von Papst Pius XII. während des Zweiten Weltkriegs neu beurteilte. Robert ließ seine Integrität nicht durch Druck aus Kirchenquellen beeinträchtigen, was schließlich zur verfrühten Einstellung der Arbeit der Kommission beitrug.

Wenn man den Nachruf für einen derart herausragenden Intellektuellen schreibt, zeigen seine Biographie und seine vielen menschlichen Qualitäten einige Aspekte seiner Persönlichkeit; wichtige weitere kann man sehen, wenn man sich auf einiges aus seinem großartigen analytischen Werk konzentriert.

Vor Jahrzehnten las ich eine Veröffentlichung der World Union of Jewish Students. Unter den vielen von Studenten geschriebenen Artikeln gab es einen, der weit aus dem Rest hinausragte. Auf diese Weise begegnete mir Roberts Name zum ersten Mal.

Antisemitismus-Studien wurden dank des französischen Wissenschaftlers Léon Poliakov (1910 – 1997) zum Forschungsfeld; Poliakov schrieb einen Großteil der fundamentalen Arbeit in diesem Bereich. Es war jedoch die Entwicklung eines Instituts auf hohem Niveau nötig, um das Feld in größerem Umfang abzudecken und Robert war bei diesem Unterfangen entscheidend. Er war Neuburger-Professor für Europäische Geschichte und Jüdische Geschichte an der Hebräischen Universität von Jerusalem. Als Robert 2002 zum Leiter des Vidal Sassoon International Center wurde, verwandelte er dieses in einen Ort, der ein breites Spektrum an Antisemitismus-Forschung veröffentlichte, das viele Länder und Themen abdeckte.

Robert war nicht nur ein sehr geschickter Autor, sondern auch ein durchdachter Redner. Als Kind polnisch-jüdischer Eltern in der Sowjetunion geboren, war Englisch nicht seine Muttersprache, sondern eine der Sprachen, die er beherrschte. Dies und sein enzyklopädisches Wissen erlaubten es ihm tiefe Einsicht in verschiedene Kulturen zu gewinnen.

Es ist unmöglich Roberts gesamte Arbeiten zu besprechen, ohne einen überlangen Aufsatz zu schreiben – also werde ich mich auf einige seiner jüngeren Veröffentlichungen konzentrieren. Sein magnum opus, „A Lethal Obsession“ (Tödliche Besessenheit), trägt den Untertitel „Anti-Semitism from Antiquity to the Global Jihad“ (Antisemitismus von der Antike bis zum weltweiten Jihad) und kam im Jahr 2010 heraus. Seine einzelnen Kapitel können als eigenständige Aufsätze gelesen werden.

In seinem Buch widmete Robert ein ganzes Kapitel den „Juden gegen Zion“. Er behandelte die Geschichte der selbsthassenden Juden ab den Apostaten im christlichen Spanien nach den Massakern an den Juden im Jahr 1391. Er verwies zu einer Äußerung, die bereits zur Wende vom 19. auf das 20. Jahrhundert vom Wiener Dramatiker Arthur Schnitzler zitiert wurde: „Antisemitismus hatte keinen Erfolg, bis die Juden anfingen ihn zu fördern.“ Extrem masochistische Tendenzen, einschließlich psychologischer Selbstgeißelung, die bei Juden regelmäßig vorkommt, gehen wahrscheinlich über die in anderen Kulturen hinaus. Ein Beispiel war Roberts tödliche Analyse des österreichischen, jüdischen Nachkriegskanzlers Bruno Kreisky, einem sozialistischen Reinwäscher ehemaliger Nazis.

Viele Wissenschaftler sehen weg, wenn es um den von muslimischen Staaten und Teilen der muslimischen Bevölkerung in westlichen Ländern ausgehenden, weit verbreiteten Antisemitismus geht. Trotz der Gegenreaktionen blieb Robert freimütig, als sein nach dem 9/11 ursprünglich in Englisch veröffentlichten Aufsatz über muslimischen Antisemitismus auf Deutsch aktualisiert und wieder aufgelegt wurde. Darin machte Robert geltend, dass der Hardcore-Antisemitismus in der arabischen und muslimischen Welt nur mit dem von Nazideutschland vergleichbar ist. Eine solche Meinung zu äußern war weit mehr als eine akademische Beurteilung. Es war eine mutige Tat. Weniger scharfe Kritik am extrem üblen Phänomen muslimischer Gesellschaften wurde bereits als Islamophobie bezeichnet. Solche Kritik wird ständig nicht nur von Muslimen, sondern auch von vielen „politisch korrekten“ Westlern abgewürgt. Robert erklärte ausdrücklich, dass muslimischer Hass auf Israel und Juden „ein eliminierenatorischer Antisemitismus mit Völkermord-Dimension“ ist.

2012 wurde From Ambivalence to Betrayal: The Left, the Jews, and Israel“ (Von Ambivalenz zu Verrat: Die Linke, die Juden und Israel) veröffentlicht. Das Buch enthält das Kapitel Great Britain: A Suitable Case for Treatment? (Großbritannien: Ein passender Fall für Therapie?) Robert hat in Großbritannien studiert, wo der Unterricht zu klassischer britischer Literatur im Lehrplan der Schule fast immer von antisemitischer Natur war. Roberts Analyse begann mit Chaucers Canterbury Tales (Die Canterbury-Erzählungen) aus dem späten 14. Jahrhundert und Christopher Marlowes The Jew of Malta (Der Jude aus Malta) vom Ende des 16. Jahrhunderts. Er sprach sich unmissverständlich gegen die Weißwaschung des Antisemitismus in Shakespeares Kaufmann von Venedig aus.

Vielleicht mehr als jeder andere hat Robert bewiesen, dass Antisemitismus nicht nur in der Geschichte Europas tief verwurzelt, sondern dass er ein integraler Bestandteil der europäischen Kultur ist. Ich überzeugte ihn einmal am Jerusalem Center for Public Affairs einen Vortrag über die lange Tradition des intellektuellen Antisemitismus zu halten. Er illustrierte, wie jede Veränderung im sozialen Umfeld eine Mutation des Antisemitismus mit sich bringt. In Europa legte der katholische Antisemitismus die ideologische Infrastruktur, von der aus sich ein Großteil der Dämonisierung der Juden, des Judentums und des jüdischen Volks entwickelte. Von Martin Luther und dem Protestantismus zur Aufklärung, Voltaire eingeschlossen, von den großen deutschen, idealistischen Philosophen über frühe französische Sozialisten bis zu Karl Marx – viele Intellektuelle und innovative Bewegungen gaben ihren eigenen „Beitrag“ zum Antisemitismus.

Robert war ein leidenschaftlicher und unermüdlicher Kämpfer für seine Ideen. Ich hatte das Privileg zum letzten Mal mit diesem Kampfgenossen gegen die vielen üblen Feinde des jüdischen Volkes und Mann der Prinzipien während des jüngsten Weltforum zur Bekämpfung von Antisemitismus, ein paar Tage vor seinem Tod zu sprechen – ein ausführliches Gespräch, wie immer anregend und angenehm. Seine Zielstrebigkeit blieb bis zum letzten Moment ungebrochen. Wie alle großen Intellektuellen wird er durch das Vermächtnis seiner umfassenden Arbeiten und seines originellen Denkens weiterleben.

Schaschlik

Da müssen wir wohl zurückrudern: Der Papst hat Abbas NICHT einen „Friedensengel“ genannt, sondern ihm gesagt, er könne einer sein (wenn er wieder mit Israel verhandelt). Das ist um einiges besser und die – englischsprachigen – westlichen Medien haben es aus dem Italienischen falsch übersetzt. (Es macht aber andere Äußerungen des Bischofs von Rom nicht besser, die er sonst noch so von sich gegeben hat.)

Jordanien: 95% der Journalisten zensieren sich selbst, weil sie nicht wagen, den König, Stammesführer oder Sicherheitskräfte zu kritisieren.

FIFA-Chef Blatter hat nach eigenen Angaben von Netanyahu das Okay für ein „Länderspiel“ zwischen Israel und der Nationalmannschaft der Palästinenser „zu einem Zeitpunkt in der Zukunft“ bekommen. Na ja, in der Vergangenheit geht ja schlecht. Und die Rechnung dürfte er da wohl letztlich ohne die „Palästinenser“ gemacht haben, weil es wieder heftige Reaktionen auf die „Normalisierung“ geben wird.

Norwegische Friedenspolitik: Der norwegische Außenminister warnte Netanyahu, der internationale Druck auf Israel eine Einigung mit den PalArabern zu erzielen, werde nach der Unterzeichnung des P5+1-Abkommens mit dem Iran nur noch stärker werden.

Der ganz alltägliche Antisemitismus:

Muslimischer Antisemitismus:
Egyptian professor of Judaism describes how Jews drank Christian blood

Deutschland:
– Am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin hielt Andreas Schlüter einen Vortrag. Schlüter glaubt, dass Israel die USA kontrolliert und der 9/11 eine Fälschung ist. Das Institut und die Universität weigerten sich die Veranstaltung abzusagen, Begründung: Schlüters Ansichten würden von angesehenen kritischen Wissenschaftlern wie Noam Chomsky gestützt und man sei keine Gedankenpolizei.
Frankreich:
Ein 16-jähriger Jude (an seiner Kippa als Jude erkennbar) wurde in Paris von 4 „nordafrikanisch aussehenden“ Männern angegriffen und verletzt. Zwei hielten ihn fest und die anderen beiden prügelten auf ihn ein. Ein fünfter Mann (ebenfalls von nordafrikanischem Aussehen) kam dazu und beleidigte das Opfer als „Feigling“ und wies die Täter ihn den Jungen „zu brechen“.
Großbritannien:
George Galloway weiß, die Medien und das (britische) Parlament beherrscht: Die „Achse New York-Tel Aviv“.
France: Jewish university director target of intimidation campaign
Die Bürgermeisterin von Kavala hat jetzt ihr Verbot des Davidsterns auf dem Holocaust-Mahnmal zurückgenommen. Sie sagte, es sei erlassen worden, weil man befürchtet, dass es durch den Davidstern Ziel für Vandalen werden könnte.

Israel für die Welt:
Israel’s Good News Newsletter to 24th May 2015

Die ausgesöhnten Terroristen:
– In der Nacht von Sonntag auf Montag explodierte ein Sprengsatz beim Lager Al-Nuseirath.
– In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch explodierte bei Gaza Stadt ein Sprengsatz; es gab 2 Verletzte.
Die Hamas hat mehrere Dutzend Verdächtige festgenommen, denen Terroraktivitäten (gegen die Terrorgruppe) im Küstenstreifen vorgeworfen wird.

Jihad:
– Eine Selbstmord-Bomber hat in einer schiitischen Moschee in Saudi-Arabien ein Blutbad angerichtet. Er sprengte sich während der Freitagsgebete. Es gab mehrere Tote und Dutzende Verletzte. (YNet gibt 30 Tote und mehr als 150 Verletzte an.)
Islamic State group radio claims Saudi mosque suicide attack; promise more ‘black days’ for Shiites
Der Islamische Staat massakrierte in Palmyra mehrere Hundert Menschen. Nach Angaben des syrischen Fernsehens sollen darunter 400 Zivilisten gewesen sein.

Die Religion des Friedens, der Toleranz, der Frauenrechte, des wissenschaftlichen Fortschritte:
Egyptian Judge: ‘Unacceptable for Christians to Testify Against Muslims’
Ägyptischer Kleriker: ISIS ist besser als die Schiiten.

Eine Umfrage von Al-Jazira ergab, dass 80% der Muslime die Eroberungen von ISIS in Syrien und dem Irak unterstützen. (Eine Internet-Umfrage – also nicht wirklich repräsentativ für alle Muslime, aber für das Al-Jazira-Publikum.)

Solche Muslime gibt es viel zu wenige:
Iraqi Arab Proudly Supports Pro-Israel Group In Helsinki World Village

Islam, islamisches Herrenmenschentum im und Drohungen gegen den Westen und westliches Dhimmitum (einschließlich „moderater“ Muslime/Muslimorganisationen):
Muslim Rape Gangs, Terrorists as ‘Pop-Idols,’ and the Trafficking of Children A Month of Islam in Britain: April 2015
Turkey: Muslims shoot 19-year-old woman in the head for appearing on a televised song contest
In Norwegen stürmte ein Muslim eine christlche Taufe und brüllte die Schahada (das Allah größer ist…).
Sweden Report: Police: Yes, there ARE No-Go Zones in Sweden
Netherlands: Pro-Palestinian protester charged with threatening Dutch Jews aquitted after he claims he only wants to kill Israeli settlers

Gegenwehr:
Die Regierung der Niederlande soll einen Gesetzesentwurf planen, der ein eingegrenztes Verbot von „das Gesicht bedeckender Kleidung“ einführen soll. Das wird weithin als neuer Versucht gewertet Burkas zu verbieten.

Christenverfolgung:
Egypt: Muslim Convert to Christianity Rots in Prison
Iran: Muslim Convert to Christianity Gets Five Years Prison

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (24.-30.05.2015)

Sonntag, 24.05.2015:

Die Fatah verspricht weiter die Vernichtung Israels: „Was mit Gewalt genommen wurde, wird mit Gewalt zurückgewonnen.“ Das Bild dazu: das „ganze Palästina“, einschließlich des dann nicht mehr existenten Israel.

Die Fünfte Kolonne: Ein Führer der Islamischen Bewegung in Israel ließ wissen, dass ein „ausgewachsener Krieg“ zwischen den israelischen Arabern und der Regierung Netanyahu nur eine Frage der Zeit sei. Netanyahu lasse den israelischen Arabern „keine andere Wahl als den bewaffneten Kampf“. Die Israelis würden einen religiösen Krieg gegen die Araber führen.

Montag, 25.05.2015:

Friedenswille der Fatah: In ihren Nakba-Botschaften forderte die Fatah Terrorismus als EINZIGEN Weg den GESAMTEN Staat Israel zu übernehmen.

Freitag erlebte der oberste islamische Richter von Jordanien, wie Juden sich auf dem Tempelberg fühlen, wenn sie von Arabern belästigt werden: Als er (zusammen mit dem jordanischen Minister für Waqf-Angelegenheiten) die Al-Aqsa zu den Freitagsgebeten besuchte, sollte eigentlich die Predigt dort halten. Ein islamistischer Trupp forderte lautstark seinen (und der jordanischen Delegation) Abgang. Sie waren wütend, weil die Jordanier friedlich kamen, statt mit einer Invasionsarmee zur Eroberung Jerusalems.

Dienstag, 26.05.2015:

Die PA lehnt Verhandlungen mit Israel ab, solange Netanyahus Regierung nicht vorab die „Grenzen von 1967“ anerkennt. Saeb Erekat erklärte kategorisch, dass „Siedlungsblöcke“ zu definieren ein Versuch seien palästinensisches Land zu stehlen, die können die Israelis also nicht behalten.

FIFA-Blatter hat sich optimistisch zum Problem des PA-Antrags zum Ausschluss Israels geäußert. Offensichtlich hat er nicht mitbekommen, dass Jibril Rajoub gestern schon wieder kategorisch jegliche Rückzieher abgelehnt hat.

Der neue Minister für öffentliche Sicherheit, Gilad Erdan, erklärte, dass Israel bereit sei territoriale Zugeständnisse an die Palästinenser zu machen, „sollte dort jemals ein Friedenspartner aufkommen“. Als erstes müsse Mahmud Abbas die „einseitigen Schritte in der internationalen Arena einstellen“.

Mittwoch, 27.05.2015:

Die IDF hatte eine Straße zwischen Ramallah und Bitin versuchsweise auch für PA-Bewohner freigegeben, aber gewarnt, dass im Falle eines „Sicherheitsvorfalls“ diese Freigabe wieder aufgehoben wird. Am Abend gab es einen solchen, als ein arabischer Autofahrer einem israelischen Autofahrer plötzlich den Weg blockierte, was als versuchter Terrorakt gesehen werden kann. Also ist die Straße keine 24 Stunden nach Öffnung wieder für PA-Einwohner gesperrt.

Die radikal-muslimische Führung in Jaffa will den Bau (dringend benötigter) Wohnungen in der Stadt bekämpfen. Das sei eine Stufe in der „Judaisierung“ Jaffas.

Araber in Nazareth wollen einen Guinnesbuch-Rekord aufstellen, indem sie eine riesige Landkarte aus Fingerabdrücken erstellen. Eine Landkarte von „Palästina“ – natürlich ohne Israel…

Der Sport-Jihad: Die arabischen Delegationen verließen eine FIFA-Sitzung als Protest gegen Versuche einen Ausgleich zwischen Israel und der PA zu erzielen, als der israelische Delegierte zu ihnen sprechen wollte. Jibril Rajoub machte erneut klar, dass er keine Kompromisse will.

Heckmeck:
Die EU in Gestalt von Federica Mogherini forderte die sofortige Wiederaufnahme der Friedensgespräche zwischen Israel und der PA. Der Status quo sei „untragbar“ und keine Option, wie der Raketenbeschuss auf Israel sowie die Gegenschläge in den Gazastreifen zeigten. Zudem forderte sie die Hamas und die Fatah auf ihren „nationalen Versöhnungsprozess“ wieder aufzunehmen.

Donnerstag, 28.05.2015:he Besucher zu stören.

Ein im Shalit-Deal freigelassener Terrorist forderte im PA-Fernsehen die PalAraber auf den Kampf gegen Israel fortzusetzen „bis unser gesamtes Land befreit ist“. („Ganzes Land“ ist alles zwischen Jordan und Mittelmeer – die ganz klare Aufforderung Israel zu vernichten.)

Das ist mal wieder mehr Selbstdarstellung als echte Vermittlung, fürchte ich: Der französische Außenminister Fabius will im Juni nach Israel und in die PA kommen, um den Friedensprozess wiederzubeleben und beide Seiten dazu bringen, sich für eine französische Resolution im UNO-Sicherheitsrat zu erwärmen, die die Parameter für die Gespräche festlegen soll.

Freitag, 29.05.2015:

Eine Jihadisten-Gruppe im Sinai droht mit Angriffen auf Eilat. Sie wollen ein Raketen-Trommelfeuer auf die Urlauberstadt schießen.

Jibril Rajoub fuhr seinen Antrag auf Ausschluss Israels aus der FIFA etwas herunter. Angesichts der nicht vorhandenen Aussichten einen kompletten Ausschluss zu erreichen (die dafür notwendige Riesen-Mehrheit ist nicht in Sicht) hat er Ergänzungen eingereicht: Ein Komitee soll gebildet werden, das sicherstellt, dass Israel die „Einschränkungen der Bewegungsfreiheit“ palästinensischer Fußballer aufhebt; dass „Rassismus im Fußball gestoppt“ wird; und dass „die Frage“ israelischer Fußballmannschaften in Judäa und Samaria „vor die UNO gebracht“ wird (um alle 5 zu verbieten). Blatter soll die Entscheidung bejubelt haben, wollte aber den dritten Zusatz streichen, was zu Tumulten führte. Alle drei Anträge wurden mit 90% der Stimmen angenommen. Die FIFA hat also beschlossen, dass Israel ein illegal besetzender, rassistischer, diskriminierender Staat ist. Ganz anders als „Palästina“, Saudi-Barbaria, …