Sensibles Material

gefunden auf twitter – wird dort als „sensible Inhalte“ eingestuft, man muss extra bestätigen, dass man das öffnen will:

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UNRWA: Das größte Friedenshindernis

Gregg Roman, Israel HaYom, 7. Februar 2018

US-Präsident Donald Trumps Rede zur Lage der Nation stellt zusammen mit Berichten, dass seien Administration die Absicht hat der problematischen Definition palästinensischer Flüchtlinge ein Ende zu setzen, über die Nachkommen von Flüchtlingen ebenfalls Flüchtlingsstatus gewährt wird, einen wichtigen Wendepunkt bei den Bemühungen den israelisch-palästinensischen Konflikt zu lösen dar.

Anders als der UNO-Hochkommissar für Flüchtlinge, der der Hilfe für die Flüchtlinge der Welt verpflichtet ist, hat die UN Relief and Works Agency, die einzig den palästinensischen Flüchtlingen gewidmete Organisation, ihre eigene, einzigartige Definition geschaffen wer als palästinensischer Flüchtling betrachtet wird. Als Ergebnis der Kriterien der UNRWA gibt es heute weltweit rund 5,3 Millionen palästinensische Flüchtlinge. Diese Definition ist insofern von Bedeutung, als sie sicherstellt, dass die Zahl der Flüchtlinge weiterhin zunehmen wird und damit eine Lösung des Konflikts immer schwerer erreichbar ist.

Darüber hinaus arbeitet die UNRWA, statt Anreize zu bieten, die unter den Palästinensern eine Friedenskultur fördern und Geld in rein humanitäre Bemühungen zu stecken, daran durch fortgesetzte Hetze und die Ablehnung des Friedens in der palästinensischen Gesellschaft eine Opfermentalität zu schaffen und zu kultivieren. In von der UNRWA geführten Schulen werden Schüler gelehrt, dass sie eines Tages in der Lage sein werden in das ganze Land Israel „zurückzukehren“ und dem jüdischen Staat ein Ende zu setzen. Auch hier ist die gefährliche Ironie einer humanitären Organisation offensichtlich, die, statt das Flüchtlingsproblem zu lösen, vielmehr dafür sorgt, dass seine Fortdauer sichergestellt wird,

PA-Präsident Mahmud Abbas‘ jüngsten Äußerungen gegen den Zionismus und das Recht der Juden auf Selbstbestimmung machen klar, dass palästinensische Renitenz nicht die Wurzel des Konflikts sind. Wie bei jedem anderen Konflikt in der Menschheitsgeschichte wird dieser Konflikt erst enden, wenn eine Seite derer, die ihn schufen, ihre großspurigen Ziele aufgibt. Diese Haltung ist vor kurzem mit dem Projekt Israels Sieg des Middle East Forum vorgestellt worden, das die Einstellung aller diplomatischen Verbindungen mit den Palästinensern fordert, bis sie ihre Bemühungen aufgeben dem jüdischen Staat ein Ende zu setzen. Darüber hinaus fordert das Middle East Forum wichtige Reformen bei der UNRWA, darunter die Trennung ihrer politischen Bemühungen vom humanitären Auftrag der Organisation.

Die Flüchtlings-Definition der Vereinigten Staaten gleicht der anderer Länder. Gemäß dieser anerkannten Definition wird der Flüchtlingsstatus nicht über Vererbung weitergegeben und gilt nicht für diejenigen, die Bürger anderer Länder sind oder dort leben, wo sie ihr vermutetes eigenes Territorium haben. Im Gegensatz dazu leben mehr als 2 Millionen palästinensische „Flüchtlinge“ in Judäa, Samaria und dem Gazastreifen, Land, von dem sie sagen, dass es ihre territoriale Heimat ist.

Beseitigen wir die Flüchtlingsliste der UNRWA von den Menschen, die keines der drei Kriterien erfüllen, dann werden wir zu einer vernünftigeren Zahl irgendwo zwischen 20.000 und 30.000 palästinensischen Flüchtlingen des Unabhängigkeitskriegs von 1948 zurückkommen. Der Rest würde natürlich humanitäre Hilfe beantragen, aber sie würden von der UNRWA nicht als Flüchtlinge angesehen werden.

Hätten die Länder der Welt Interesse daran echte humanitäre Hilfe für die Palästinenser zu bezahlen, könnte dies über eine Vielzahl alternativer Kanäle gemacht werden, deren Ziel es ist der Bevölkerung eine bessere Zukunft zu verschaffen. Aber zuerst müssen sie aufhören den Begriff „Flüchtling“ zu benutzen. Das ist nicht nur eine Frage der Semantik: Eine Veränderung der Terminologie könnte den Palästinenser Hoffnung auf eine bessere Zukunft geben statt sicherzustellen, dass sie eine Opfermentalität beibehalten und sie an zukünftige Generationen weitergeben. Zweitens dürfen sie Gelder für die Palästinenser freigeben nur unter der Bedingung freigeben, dass sie dann in ihre Gastgebeländer integriert werden oder alternativ diese außerhalb von Judäa, Samaria und dem Gazastreifen lebenden Palästinenser ein Drittland finden, in das sie emigrieren können. Drittens müssen sie sicherstellen, dass die Gelder nicht in Terrorismus oder Aufstachelung fließen.

Die Umsetzung dieser Schritte wird dazu führen, dass die PA ihre Niederlage im Krieg gegen das Recht des jüdischen Volks auf Selbstbestimmung eingesteht  und dem zynischen Gebrauch ihres Volks durch die Palästinenserführung und ihrer Unterstützer für die Verhinderung einer Lösung des Konflikts ein Ende setzt und schließlich Frieden zustandebringt.

Eine Konferenz in Qatar

Micah Halpern, 1. Juni 2004

Das Problem ist nicht der Islam. Die muslimischen Führer sind das Problem!

Wie andere monotheistische Religionen ist der Islam eine Tradition. Islamische Lehren bieten zwei sehr deutliche und sehr unterschiedliche Herangehensweisen an den Umgang mit der nicht gläubigen Welt. Eine Orientierungsvorgabe ist die der Wärme und aufeinander zuzugehen. Die andere tritt für ein Verhalten von Argwohn und Distanz. Es sind die religiösen Führer, nicht die Tradition, die die Vorgabe für den Weg geben, der zu einem bestimmten Zeitpunkt der Geschichte eingeschlagen wird.

In der jüngsten Vergangenheit ist die Vorgabe überwältigend die eine der Angst und Wut gegen alle Außenstehenden gewesen – insbesondere gegenüber Westlern und Juden.

Dafür mache ich nicht den Islam verantwortlich, sondern direkt die Führer des Islam.

Einmal im Jahr wird vom Pontifikal-Rat für inter-religiösen Dialog eine Konferenz organisiert und in Qatar abgehalten. Das Treffen dieses Jahres hat gerade stattgefunden. Der Rat ist ein Ergebnis des Zweiten Vatikanischen Konzils von 1964. Ihm steht Erzbischof Michael Fitzgerald vor, der auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil damit beauftragt worden war den Islam zu studieren. In den vergangenen 40 Jahren ist Fitzgerald der führende Islam-Experte des Vatikans geworden.

Die Versammlung ist ein Treffen islamischer Kleriker und christlicher Geistlicher im Namen des Dialogs. Was auf diesem Treffen geschah stärkt meine Überzeugung, dass der Islam von muslimischen Leitern entführt worden ist (wegen all dessen, was der Begriff heutzutage herauf beschwört und aus ihm geschlossen wird). Was in Qatar geschah vertieft meine Überzeugung, dass es unter heutiger islamischer Führung wenig Hoffnung darauf gibt, dass sich in der mittelbaren und sogar fernen Zukunft irgendetwas ändert.

Die Anhänger des Islam und selbst arabische Christen sind Gefangene ihrer kurzsichtigen und engstirnigen, von Hass erfüllten Führung.

Zur Eröffnung der Konferenz ließ Scheich al Thani, der Emir von Qatar, in seinem Namen eine Rede verlesen. In dieser Rede schlug er vor: „Vielleicht würde es sich lohnen, das Seminar im nächsten Jahr in einen islamisch-christlich-jüdischen Dialog zu öffnen.“ In der Fortführung erklärte er: „Das ist der Weg, wie man anständiges menschliches Leben aufbauen kann, in dem sich Liebe und Toleranz und Gleichheit zum Nutzen der Menschheit durchsetzen.“

Der Botschaft des Emirs von Qatar wurde mit allgemeinem Widerspruch begegnet. Ohne Ausnahme lehnten alle muslimischen religiösen Führer wie auch die christlich-arabischen den Vorschlag ab. „Kann es einen Dialog mit Juden geben, wenn sie immer noch palästinensisches Land besetzen?“, fragten sie. „Würde das nicht die Besatzung absegnen?“, fragte der Mufti von Gaza.

Eine weitere abweichende Stimme machte ihre Ablehnung deutlich, indem sie sagte: „Wir im Patriarchat von Antiochia lehnen das Prinzip des Dialogs mit Juden ab, solange nicht alle Einwohner von Palästina ihre Rechte zurückgewinnen.“

Die Ausnahmen zu diesem Widerspruch waren Erzbischof Fitzgerald und weitere römisch-katholische Vertreter. Erzbischof Fitzgerald stellte – ich vermute in einem Versuch einen Ausgleich zu schaffen – heraus, dass die Kirche einen separaten Dialog mit den Juden führt. Er sagte: „Es ist besser zu versuchen miteinander zu reden als gar nicht miteinander zu reden; aber ich würde zustimmen, dass es bestimmte Bedingungen für das Stattfinden eines Dialogs gibt.“

Der Emir, Scheich al-Thani, ist ein politischer und wirtschaftlicher Führer und hat Qatar erfolgreich in einen sicheren Ort der Weltwirtschaft und des Tourismus verwandelt. Er versteht, wie notwendig es ist Stereotype zu beseitigen und Märkte für jedermann zu öffnen. Er begreift die jüdische Führung wie auch die Bedeutung Israels.

Aber der Emir erwähnte Israel nicht. Er sprach von Juden. So auch die Vertreter des Vatikan. Das ist ein wichtiger Unterschied.

Alle anderen reaktionären Antworten, die Stimmen des Islam und der arabischen Christen, bezogen sich auf Israel.

Religiöse muslimische Führer manipulieren ihre Schäfchen extrem – und nicht in Richtung Mitte. Sie spielen mit den vom Elend Geschwächten und betonen, dass es der Feind ist – der Westen, die USA, Israel, der Jude – der für ihr derzeitiges Leid und die Probleme der Welt verantwortlich ist. Selbst die moderatesten religiösen muslimischen Leiter sind wenig zu Dialog motiviert. Und die, die versuchen Brücken zu bauen oder moderate Haltungen auszudrücken, werden bedroht und eingeschüchtert, als Kollaborateure gebrandmarkt oder sogar ermordet.

Das ist nicht nur im Herzland der muslimischen Welt und dem Nahen Osten der Fall, sondern selbst hier in den USA. Religiöse muslimische Leiter haben sogar Angst öffentliche Versammlungsorte zu besuchen, an denen sie eine Spur von Offenheit ausdrücken oder ihr Schweigen rechtfertigen müssten. Ihre Angst durch Einschüchterung ist real.

Ich bin ein Zeuge, der die Erfahrung selbst gemacht hat. Auf einer Konferenz vor nicht allzu langer Zeit, auf der ich reden sollte, sollte das ursprünglich jemand mit mir zusammen tun. Ein muslimischer Sufi-Imam. Wir sollten über „Muslimische Haltungen zum Terror“ sprechen. Am Morgen der Veranstaltung rief der Imam an und sagte er sei krank, aber er würde einen anderen Imam schicken. Der zweite Imam meldete sich ebenfalls krank. Was war passiert? Ich blieb übrig um muslimische Ansichten zu beschreiben.

Hass auf alles Andersartige und die Ablehnung jeglicher Veränderung – das ist die Welt des extremistischen Islam. Und das wird sich nicht ändern – nicht bis die muslimischen Leiter aufstehen und sagen: „Lasst uns reden.“ Und dann müssen sie stehen bleiben und die Worte anfügen: „Folgt uns in ein neues Zeitalter.“

Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass das passiert.

BDS fail

gefunden auf twitter:

Sodastream ist jetzt seit etwa 5 Jahren das Ziel einer bösartigen Hass-Kampagne der antisemitischen BDS-Bewegung gewesen … hoffen wir, dass die nächsten fünf Jahre so gut werden wie die letzten fünf!

 

(Diagramm: Die Kursentwicklung von SodaStream-Aktien 2016 bis 2018)

Europa, hör auf Israel zu belehren

Giulio Meotti, Israel National News, 14. Februar 2018

Ist es nicht wunderbar zeuge des Schweigens Europas zur Aggression des Iran gegen Israel und der Selbstverteidigung des jüdischen Staates zu sein? Europas scheint den Weg der Feigheit und der Schande gewählt zu haben, die Straße zu progressiver Moral und politischer Dekadenz. Europa den Iran Israel vorgezogen.

Der alte Kontinent durchlebt eine große Verdunkelung der Vernunft, deren Ende wir nicht sehen. Dann beschweren wir uns, dass Europa so wenig zählt: Morgen und Übermorgen wird es immer weniger zählen. Israel wird wissen, wie es sich verteidigen muss, aber Europa riskiert die versklavte Halbinsel des im Chaos befindlichen Nahen Ostens zu werden.

Der Iran, wiederbelebt durch feiges westliches Geld, schlägt die Kriegstrormmel und greift über die Hisbollah und Syrien Israel an. Was erden die europäischen Bürokraten tun? Werden sie zu „Ruhe auf beiden Seiten“ aufrufen? Wird die UNO, die sich bereits den Schurkenstaaten ergeben hat, die „israelische Vergeltung“ verurteilen?

Was werden die, die wegen dem polnischen Gesetz zu den Vernichtungslagern besorft sind, angesichts eines den Holocaust leugnenden Regimes sagen, das auf dem Weg zum Atomstaat ist, Langstreckenraketen hat und von der Vernichtung der „Zionisten“ besessen ist?

Pazifismus, Appeasement und Feigheit haben nie zu einem anderen als einem Ergebnis geführt: Krieg.

Welche andere Demokratie in der Welt wacht jeden Morgen auf, geht ins Kino, baut, schafft und erfreut sich des Lebens, während seine Sicherheitskräfte im Durchschnitt 3 Anschläge pro Tag vereiteln müssen? In Israel spielt sich ein Terrorkrieg ab und das kommt in den internationalen Medien und den Außenbeziehungen nicht vor.

Selbst die Wahrnehmung dessen, wem dieses kleine Land sich stellen muss, fehlt. Der Shin Bet, Israels Inlandsgeheimdienst, gab gerade die Zahlen bekannt: 113 versuchte oder erfolgreiche Terroranschläge im Januar in Jerusalem, Judäa und Samaria. Ein Durchschnitt von 3 Anschlägen am Tag auf den Straßen, gegen die Soldaten, an den Checkpoints. Und im Rückblick auf das Jahr 2017: mehr als 1.100 vereitelte Terroranschläge.

Welches europäische Land, das sich heute auf die Seite des Iran schlägt, würde sich gegen diese Zustände wehren? Schaut in den Spiegel, bevor ihr Israel belehrt.

Die enttäuschten BDS-Anhänger

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Die weltweite Meinungsumfrage der Anti Defamation League von 2014 stellte fest, dass es global mehr als eine Milliarde Antisemiten gibt.[1] Das ergibt umgerechnet etwa 70 Antisemiten auf jeden Juden. Wenn ein Israeli ins Ausland reist, wird er mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit solch extrem vorurteilsbelastete Menschen treffen, auch wenn die diese Gedanken vielleicht nicht öffentlich äußern.

Israelische Staatsbürger sollten von ihrer Regierung erwarten, dass sie verhindert, dass Hardcore-Antisemiten ihr Land besuchen. Somit ist das neue Gesetz zur Verhinderung der Einreise ausländischer Staatsbürger, die für den Boykott von Israelis werben, ein Schritt vorwärts.[2] Vor kurzem sind 20 Auslandsorganisationen, die Boykottkampagnen gegen Israel propagieren, von der israelischen Regierung von der Einreise ausgeschlossen worden.[3]

Nach Angaben der Washington Post enthält die Liste zwei Organisationen jüdischer Aktivisten: die Jewish Voice for Peace (JVP – Jüdische Stimme für Frieden) und Code Pink.[4] Die Anti Defamation League nahm JVP 2013 in ihre Liste der zehn antiisraelischsten Organisationen in den USA auf.[5]

Man hätte glauben sollen, dass diese BDS-Anhänger sich nicht um das Einreiseverbot nach Israel scheren würden. Die UNO hat 193 Mitgliedstaaten. Warum sollte jemand das einzige Land besuchen, das er oder sie sich herausgepickt hat um dagegen aufzustacheln? Die Definition des (US-) Außenministeriums zu Antisemitismus erklärt, dass es antisemitisch ist Standards aus zweierlei Maß anzuwenden, indem von Israel ein Verhalten gefordert wird, das keinem anderen demokratischen Staat abgefordert wird.[6] Dasselbe besagt die Antisemitismus-Definition, die die Internationale Holocaust-Gedenkallianz entwarf. Sie konnte nur angenommen werden, wenn ihr alle  31 Mitgliedstaaten zustimmten – alles westlichen Demokratien, einschließlich der USA.[7]

Doch einige derer, die wegen ihres BDS-Hassschürens von der Einreise nach Israel ausgeschlossen sind, waren wegen des neuen Gesetzes enttäuscht. Rebecca Vilkomerson, die Direktorin der Jewish Voice of Peace, schrieb: „BDS ist ein Aufruf der palästinensischen Zivilgesellschaft eine weltweite Bewegung aufzubauen, um auf Israel Druck auszuüben die Besatzung zu beenden.“[8]

Das ist ein praktisches Beispiel dafür, wie falsche Argumentation gelehrt wird. Der gesamte Gazastreifen und die Mehrheit der Westbank stehen unter palästinensischer Herrschaft und sind demzufolge nicht besetzt. Die sogenannte „Zivilgesellschaft der Palästinenser“ kann kaum als zivilisiert bezeichnet werden. Bei den einzigen palästinensischen Parlamentswahlen, die 2006 stattfanden, gaben die Wähler der Hamas die Mehrheit, einer Partei, die Völkermord an den Juden propagiert. Fatah, die einzige andere Partei, die eine bedeutende Zahl an Sitzen gewann, kontrolliert die palästinensische Autonomiebehörde, die Mördern israelischer Bürger wichtige finanzielle Belohnungen überreicht.

Ariella Gold ist die stellvertretende Direktorin von Code Pink. Sie griff Israel einmal in einem Artikel im Forward an, nachdem ihr die Einreise verweigert wurde und schrieb: „Ich hoffe, diese Isolierung wird den weltweiten Kampf für Palästinenserrechte dem Sieg einen Schritt näher bringen. Wenn schon sonst nichts, wird es für meine Kinder festigen, dass auch sie, wie ich, ihr Lebern der Freiheit von und der Gerechtigkeit für die Palästinenser widmen müssen.“ Sie erwähnt in dem Artikel nichts von der extremen palästinensischen Kriminalität, die von der Palästinenserführung gefördert und unterstützt wird.[9]

Der New Israel Fund unterstützt BDS zwar nicht, aber nach Angaben von NGO Monitor gibt er Organisationen Zuschüsse, die BDS unterstützen.[10] Er gab seine Meinung auch mit einer irrelevanten Bemerkung kund: „Politische Opposition zu verbieten ist die Politik von Autokratien, nicht von Demokratien.“ Die antisemitische BDS-Bewegung ist jedoch ein Feind Israels und keine politische Opposition. Während des Kalten Kriegs ließen die USA Mitglieder ausländischer kommunistischer Parteien nicht ins Land, selbst wenn sie nie etwas gegen die USA gesagt hatten.[11] Waren die USA damit gemäß dem NIF nachträglich autokratisch? Die Niederlande und Belgien tun ihr Äußerstes, um aufstachelnde, ausländische muslimische Kleriker draußen zu halten. Sind sie keine Demokratien?

Jeder kann sich als Menschenrechtsaktivist, Kämpfer für soziale Gerechtigkeit oder Antirassist bezeichnen und gleichzeitig Unterstützung für Mörder zeigen. Ein Paradebeispiel dafür war 2001 die Zusammenkunft von NGOs bei der „Weltkonferenz gegen Rassismus“ in Durban.[12]

Das Rückkehrrecht ermöglicht es Juden nach Israel zu kommen und dort zu leben. Dieses Land ist traditionell Zuflucht und Heimat für alle Juden gewesen, verfolgt oder nicht.[13] Das allein macht es zu einem der großzügigsten Staaten der Welt. Die Vorstellung, dass jeder Jude hier willkommen ist, ist allerdings überholt, weil ein kleiner Anteil der Juden zu den fanatischsten Dämonisierern Israels gehört. Das sollte nicht ungesühnt bleiben und das Rückkehrrecht sollte entsprechend geändert werden. Es könnte an der Zeit sein, dass die Immigration antiisraelischer Hetzer, nachdem sie Reue dafür gezeigt haben, von einer Zeit gemeinnütziger Arbeit abhängig gemacht wird, um den Schaden zu kompensieren, den sie dem Land in der Vergangenheit zuzufügen versuchten.

[1] http://global100.adl.org/

[2] http://www.loc.gov/law/foreign-news/article/israel-prevention-of-entry-of-foreign-nationals-promoting-boycott-of-israel/

[3] http://www.washingtonpost.com/news/worldviews/wp/2018/01/07/18-groups-that-advocate-boycotting-israel-will-now-be-denied-entry/?utm_term=.bd5e39fbb8fc

[4] ebenda

[5] http://www.adl.org/sites/default/files/documents/assets/pdf/israel-international/israel–middle-east/Top-Ten-2013-Report.pdf

[6] http://www.state.gov/s/rga/resources/267538.htm

[7] http://www.holocaustremembrance.com/working-definition-antisemitism

[8] http://www.haaretz.com/opinion/i-m-a-u-s-jew-on-israel-s-bds-blacklist-i-won-t-be-silenced-1.5729781

[9] https:forward.com/opinion/391603/israel-made-itself-a-pariah-by-barring-me-and-my-fellow-activists/

[10] http://www.ngo-monitor.org/funder/new_israel_fund/

[11] http://www.theguardian.com/us-news/2016/aug/16/communist-party-members-still-barred-us-citizenship-trump

[12] http://www.i-p-o.org/racism-ngo-decl.htm

[13] http://www.nbn.org.il/aliyahpedia/government-services/government-benefits-new-immigrants-oleh-chadash/the-law-of-return/