Gute Nachrichten aus Israel — Woche bis 09.12.2018

Herzlich willkommen zu den guten Nachrichten aus Israel,
Woche bis 9. Dezember 2018!

Hier der Link zur englischen Originalversion,
und hier der Link zu Zachys hebräischer Version!

Highlights diese Woche:
– Technologie enthüllt altes judäisches Dorf
– In Jerusalem steht die größte Chanukah-Menora der Welt
– Israel ist Tourismus-Hotspot
– Gel-Raketenantrieb
– Tel Aviv erblüht — durch Schafe!
– Drohnen auf G20-Gipfel neutralisiert
– Zelltherapie für fortgeschrittenes Nierenversagen
– Moses führte rumänische Juden in das verheißene Land

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WISSENSCHAFT UND TECHNIK

Gel-Antrieb
Das Startup NewRocket entwickelt einen Gel-Antrieb — eine billigere, umweltfreundlichere Raketenmotor-Technologie, die die gleiche Leistung und Kontrolle bietet wie der giftige Kraftstoff, der bislang eingesetzt wurde. Zudem ist dieser Antrieb eine bessere Lösung für kleinere Satelliten. Die Technologie wurde von Prof. Benny Natan vom Technion-Institut erfunden.
https://worldisraelnews.com/israeli-novel-gel-propulsion-to-slash-cost-of-communication-satellites/
https://www.newrocket.co.il/

Tel Aviv erblüht — durch Schafe!
Der Ökologe Liav Shalem hat Asaf Gal gebeten, seine Schafherde im Tel Aviver Yarkon-Park zu weiden. Ein Pilotprojekt! Denn wenn es erfolgreich ist, wird man dort viele weitere Schafherden sehen, denn es ist geplant, 52 unbebaute Naturflächen im Großraum Tel Aviv zu sanieren. Die Beweidung stellt das natürliche ökologische Gleichgewicht wieder her und fördert das Wachstum der Blumen. Zwei Collies begleiten Asaf bei seinem Abenteuer: Chaos und Fauda. Der eine versteht nur hebräische Kommandos, der andere nur englische.
https://www.calcalistech.com/ctech/articles/0,7340,L-3750194,00.html

Computer-Ausbildung für Migranten
Oft hören wir schlechte Nachrichten über Asylbewerber aus dem Sudan und Eritrea in Tel Aviv. Als Gegengewicht dazu soll diese Initiative der NGO African Refugee Development Center und des Developer Institute einigen Migranten Programmierkenntnisse vermitteln und sie in den israelischen High-Tech-Sektor integrieren.
http://nocamels.com/2018/11/coding-bootcamp-african-refugees-tel-aviv/

Durch Kartenspiele innovatives Denken lernen
Das Startup Innovations Nations Games (TING) hat ein Lern-„Toolkit“ in Form von Kartenspielen entwickelt, um innovative und kreative Denkweisen zu fördern. Spieler brainstormen Ideen für neue innovative Unternehmungen oder Lösungen für bestehende Herausforderungen.
https://www.jpost.com/In-Jerusalem/TING-about-it-572614
https://ting.global/

Kabellos aufladen, wo immer Sie wollen
Wir hatten bereits im Juni über Humavox und deren intelligente Aufladetechnologie berichtet. Mittlerweile verspricht die Firma, ganz normale Alltagsgegenstände (z. B. Handtaschen, Aktentaschen, Schubladen, sogar Spielzeugkisten) in drahtlose Ladegeräte zu verwandeln.
https://www.israel21c.org/wireless-charging-anywhere-you-want-it/

Israelische Landwirtschaftskonferenz in Vietnam
Die israelische Botschaft in Vietnam veranstaltete eine Konferenz über Hightech-Landwirtschaft, um vietnamesischen Bauern zu helfen. Der stellvertretende Vorsitzende des Hanoier Volkskomitees Nguyen Doan Toan lobte Israel und freut sich darauf, dass israelische Unternehmen der Stadt helfen werden, ihren Hightech-Landwirtschaftssektor weiterzuentwickeln.
https://vietnamnews.vn/economy/469417/israel-helping-farmers-go-high-tech.html#J3xYmSrwsYvW2QhK.97

Wie ist es mit Iron Beam weitergegangen?
Im Januar hatten wir über Iron Beam berichtet — das Lasersystem, das Kurzreichweiten-Mörser stoppt. Das Projekt wurde unterbrochen, um dem Iron Dome Priorität einzuräumen. Aber mittlerweile befindet sich Israel Aerospace Industries „in einem sehr fortgeschrittenen Stadium“ seiner Entwicklung, und „es wurden bereits erfolgreiche Experimente durchgeführt“.
https://www.calcalistech.com/ctech/articles/0,7340,L-3750474,00.html

Bedroher im Blickfeld
Es gibt so manches Startup, das innovative Gesichtserkennungstechnologien entwickelt hat. Ein weiteres Beispiel: AnyVision. Die Firma verwendet künstliche Intelligenz (KI), um forensische Echtzeit-Analysen von Videobildern für proaktive Bedrohungsinterventionen durchzuführen. Zu den Investoren gehören Qualcomm und Bosch.
http://www.anyvision.co/index.php/2018/09/04/anyvision-and-genetec-inc-announce-partnership-to-expand-ai-powered-surveillance-videos/ https://www.calcalistech.com/ctech/articles/0,7340,L-3750956,00.html

Cybersicherheit mit Japan
Israels Japan-Botschafterin Yaffa Ben-Ari und Japans Kommunikations- und Innenminister Masatoshi Ishida unterzeichneten in Tokio ein Abkommen über die Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung, Informationsaustausch und Ausbildungsprogrammen im Bereich Cybersicherheit.
https://www.timesofisrael.com/israel-japan-sign-cybersecurity-cooperation-accord/

Zwei Firmen, die die Welt verändern
Das in New York ansässige Datenunternehmen CB Insights hat in seinem aktuellen „Game Changers“-Bericht zwei israelische Startups benannt, die die Welt verändern: Autotalks, das Autos untereinander vernetzt, und AdVerif.ai, das Anwender vor Spam und bösartigen Inhalten schützt.
https://www.timesofisrael.com/two-israeli-startups-named-among-36-in-new-international-game-changers-report/
http://adverifai.com/
https://www.calcalistech.com/ctech/articles/0,7340,L-3731681,00.html
(Videolink)

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WIRTSCHAFT UND MÄRKTE

Israel ist Tourismus-Hotspot
Nachdem ein neuer Allzeitrekord für die Touristenzahlen in Israel aufgestellt wurde, sind einige der besten Hoteliers der Welt im Rahmen des Israel Hotel Investment Summit nach Israel gekommen und sind bereit zu investieren. Insbesondere die Zahl der Touristen, die Jerusalem besucht haben, ist im vergangenen Jahr um 38% angestiegen. Im Vergleich mit 99 anderen Städten weltweit belegt Jerusalem den absoluten Spitzenplatz — keine andere Stadt hatte einen derartigen Anstieg zu verzeichnen. „Die heilige Stadt profitiert von relativer Stabilität und einem starken Marketing-Push“, so das Londoner Marktforschungsunternehmen Euromonitor.
(Videolink)
https://worldisraelnews.com/jerusalem-takes-top-spot-in-tourism-growth-among-100-cities/

Skoda nimmt in Israel Fahrt auf
Der tschechische Autohersteller Skoda hat bekanntgegeben, dass er mit zwei israelischen Startups (Chakratec und UVeye) zusammenarbeitet und ihre Technologien testet. Skoda bemüht sich seit 2017 um israelische Innovation und ist bereits Partnerschaften mit Anagog, XM Cyber, Guardian und Otonomo eingegangen. In einer Erklärung sagte der Autohersteller, dass Israel zu den führenden Global Playern im Bereich der selbstfahrenden Fahrzeuge zählt. Skoda ist einer von mehreren Automobilherstellern, darunter Toyota, General Motors und Porsche, die in israelische Automobiltechnologien investiert haben.
https://www.calcalistech.com/ctech/articles/0,7340,L-3751078,00.html
https://www.calcalistech.com/ctech/articles/0,7340,L-3739270,00.html

Das Gehaltswachstum nimmt ab — außer in Israel
Der Global Wage Report 2018/19 stellt fest, dass sich das weltweite Durchschnittslohnwachstum 2017 im Vergleich zu 2016 verlangsamt hat — es war der niedrigste Anstieg seit 2008. In Israel hingegen ist der durchschnittliche Reallohn seit 2013 (wo der Anstieg 1,4% betrug) jedes Jahr gestiegen. Im Jahr 2017 stiegen die Löhne um 3%.
https://worldisraelnews.com/global-wage-report-israeli-salaries-rising-higher-than-average/

Direktflüge nach Vietnam
Vietnam Airlines hat angekündigt, ab September 2019 zweimal pro Woche Direktflüge von Hanoi nach Tel Aviv zu unterhalten. Geschäftsführer Thanh Tri Duong war Berichten zufolge im November in Israel zu Gesprächen über die neue Flugstrecke. Bei dieser Gelegenheit unterzeichnete er auch eine Codesharing-Vereinbarung mit El Al.
https://en.globes.co.il/en/article-vietnam-airlines-to-launch-tel-aviv-hanoi-flights-1001262727

Sicherheit und Wasser für UN-Friedenstruppen in Afrika
Die Vereinten Nationen sind eine Vereinbarung über 8 Mio. Dollar mit der israelischen Firma MER eingegangen, die in Afrika Verteidigungssensoren installieren soll — auf dem Kontinent sind letztes Jahr 61 Friedenswächter getötet wurden. Darüber hinaus hat das Technologieunternehmen Odis eine UN-Ausschreibung im Wert von 42 Mio. Dollar gewonnen.
https://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-5373369,00.html

Radarschutz für Südkorea
ELTA Systems Ltd., eine Tochtergesellschaft der Israel Aerospace Industries (IAI), hat einen Vertrag über 292 Mio. Dollar zur Lieferung von zwei Langstrecken-Warnsystemen nach Südkorea abgeschlossen. Die mobilen, bodengestützten Green-Pine-Radarsysteme erkennen und verfolgen Langstreckenraketen.
https://www.calcalistech.com/ctech/articles/0,7340,L-3750878,00.html
(Videolink)

Chinesische Fahrer halten ihre Augen auf der Straße
Nächstes Jahr treten in Shenzhen (China) neue Vorschriften in Kraft, die verlangen, dass alle schweren Lkw über Fahrerüberwachungssysteme verfügen. So hat sich die chinesische Firma Exsun mit dem israelischen Startup EyeSight Technologies zusammengetan, um EyeSights Systeme mit den Fuhrparkmanagement-Tools von Exsun zu koppeln.
https://www.calcalistech.com/ctech/articles/0,7340,L-3751095,00.html
https://www.prnewswire.com/news-releases/eyesight-and-exsun-partner-to-bring-life-saving-ai-vision-to-chinas-trucking-industry-300756737.html

Deutsche Firma für 100 Mio. Dollar erworben
Der israelische Spielekonzern Playtika hat vor kurzem seinen deutschen Rivalen Wooga (bekannt für seine Rätselspiele) für 100 Mio. Dollar aufgekauft. Der Jahresumsatz von Playtika wird nach der Übernahme 1 Milliarde US-Dollar übersteigen. Jackpot!
https://en.globes.co.il/en/article-playtika-buys-german-co-wooga-1001263194

Von Cloud zu Cloud… und dann zu IBM
Die Technologie des Startups NooBaa macht es Unternehmen leicht, Daten von einer Cloud in eine andere zu verlagern oder in mehreren Clouds zu verwalten, so als wären sie ein einziger zusammenhängender Datensatz. Die Software von NooBaa ist offenbar so gut, dass Red Hat Inc (ein IBM-Unternehmen) die Firma aufgekauft hat.
https://www.timesofisrael.com/us-software-firm-red-hat-to-buy-israeli-cloud-data-storage-startup-noobaa/

Kostenlose Cybersicherheit für die Hotellerie
Das Cybersicherheitsunternehmen ITsMine wird seine KI-basierte Datenverlustpräventions-Lösung bis Ende 2019 kostenlos der weltweiten Hotellerie zur Verfügung stellen. Dieser Schritt folgt auf das jüngste Datenleck der Marriott-Hotels, bei welchem die Finanzdaten von rund 500 Mio. Gästen offengelegt wurden.
https://www.businesswire.com/news/home/20181203005561/en/Responding-Reported-Marriott-Data-Breach-Leading-Israeli

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MEDIZINISCHE ERRUNGENSCHAFTEN

Zelltherapie für fortgeschrittenes Nierenversagen
Die Biotechfirma KidneyCure entwickelt eine personalisierte Zelltherapie-Technologie zur Behandlung von fortgeschrittenem chronischem Nierenversagen (CKD). In den USA haben schätzungsweise 30 Mio. Erwachsene CKD (die meisten davon nicht diagnostiziert), und 600.000 Menschen müssen sich der Dialyse unterziehen. 200.000 Patienten leben mit einer transplantierten Niere. Die neue Zelltherapie soll den Schwund an Nierenzellen kompensieren, den Dialysebedarf verzögern und Nierentransplantationen vermeiden.
https://www.calcalistech.com/ctech/articles/0,7340,L-3750177,00.html

Ezer Mizions dreitausendste Transplantation
Die Wohltätigkeitsorganisation Ezer Mizion feiert dreitausend lebensrettende Stammzelltransplantationen, die durchgeführt wurden, seit es ihr berühmtes Knochenmarkregister gibt. Vor Ezer Mizion lag die Wahrscheinlichkeit, dass ein jüdischer Patient eine genetische Übereinstimmung fand, bei 8%. Mittlerweile führen 76% der Anfragen zu einer positiven Antwort.
http://www.ezermizion.org/blog/because-of-you-57/

Non-Hodgins-Lymphombehandlung zugelassen
Teva hat die US-Zulassung für Truxima erhalten — ein Medikament für mehrere Stadien des tödlichen Non-Hodgkin-Lymphoms, einer Art Blutkrebs. Truxima ist eine bioähnliche und kostengünstige Alternative zu Rituxan (Rituximab) von Roche.
https://www.calcalistech.com/ctech/articles/0,7340,L-3750979,00.html
https://www.fda.gov/Drugs/InformationOnDrugs/ApprovedDrugs/ucm627035.htm

Gute Ergebnisse bei der Behandlung mit H. pylori
Die Biotechfirma Redhill gab positive Top-Line-Ergebnisse aus der Phase-III-Studie ihres TALICIA-Medikaments für H.-pylori-Infektionen bekannt. Von 455 Studienteilnehmern wurde die antibiotikaresistente Infektion in 85% der Fälle vollständig beseitigt, die Alternative schaffte nur 58%.
https://www.redhillbio.com/RedHill/Templates/showpage.asp?TMID=178&FID=1384&PID=0&IID=10196

Neuer Grund zu leben für einen Amputierten
Der 72-jährige Israeli Yehuda verlor nach einer Infektion beide Beine und wollte seinem Leben ein Ende setzen. Aber als Freiwillige vom „Ten Kavod“-Projekt der NGO United Hatzalah von seiner Notlage hörten, nahmen sie ihn mit zum Schwimmen im Meer und sogar auf eine Yachtreise. Das hat sein Leben völlig verändert.
https://unitedwithisrael.org/israeli-team-of-angels-gives-amputee-a-reason-to-live/

Stärkung von Israels Life-Sciences-Powerhouse
Die NGO 8400 Network errichtet im Verlauf von acht Jahren ein Netzwerk aus 400 führenden israelischen Gesundheitsfachkräften (daher der Name 8400). Diese Spitzenkräfte nutzen die besten Praktiken des globalen Life-Sciences-Ökosystems, um Projekte zu initiieren, die das Wachstum des Gesundheitssektors in Israel fördern.
https://www.timesofisrael.com/as-medicine-converges-with-technology-israel-faces-tremendous-opportunity/

EU-Preis für den Erfinder von Atem-Krebstest
Technion-Professor Hossam Haick erhielt in Lissabon den Innovationspreis der Europäischen Kommission für die Erfindung des „SniffPhone“, ein Smartphone-Gerät zur Erkennung von Krebs anhand des Atems. Er war „der innovativste Wissenschaftler, der eine Idee im Bereich elektronische Systeme verwirklicht hat“.
http://nocamels.com/2018/11/hossam-haick-technion-eu-award-sniffphone/

Krankenpflegeausbildung für äthiopische Israelis
Die NGO JobKatif hat Achotenu ins Leben gerufen — ein Programm an der Hebräischen Universität im Jerusalemer Hadassah-Krankenhaus, das äthiopischen Israelis einen Abschluss in Krankenpflege ermöglicht. Das aktuelle Programm hat 58 Schüler. Das verlinkte Video zeigt einige davon.
(Videolink)
http://www.achotenu.org/stories/

Israel ist führend auf dem Gebiet des Herz-Kreislauf-Systems
Israel ist die Nummer eins in der Welt für medizinische Patente pro Kopf. Diese Patente haben zu zahlreichen revolutionären Herz-Kreislauf-Verfahren und -Geräten geführt. Beispiele: Aortaklappenersatz, Mitralklappenreparatur, winzige Herzschrittmacher, Herzüberwachungschips und Stents.
https://www.jpost.com/Israel-News/Shaare-Zedek-lauds-Israeli-innovations-in-cardiology-572747

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ISRAEL UND DIE WELT

Leben von palästinensisch-arabischem Mann gerettet
Efrat ist eine judäische Stadt zwischen Bethlehem und Hebron. Arabische Bewohner des benachbarten Wadi Nis brachten einen Mann nach Efrat, der bei einem Sturz von seinem Balkon im zweiten Stock schwere Gesichtsverletzungen davongetragen hatte. Die jüdischen Sanitäter verabreichten ihm eine moderne Behandlung und retteten sein Leben.
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/255425
(Videolink)

Drohnen auf G20-Gipfel neutralisiert
Letzte Woche hatten wir berichtet, dass Israel für die Sicherheit des G20-Gipfels in Buenos Aires gesorgt hat. Tatsächlich hat die Tochtergesellschaft ELTA der Israel Aerospace Industries (IAI) ihr Erkennungssystem Drone Guard eingesetzt und mehrere verdächtige Drohnen mit Erfolg daran gehindert, zu den versammelten Staats- und Regierungschefs vorzudringen. Am Donnerstag wurde eine nicht autorisierte Drohne in der Nähe der Hotels entdeckt, in denen die ausländischen Delegationen wohnten. Die Drohne wurde neutralisiert. Am Freitagabend flog eine Drohne in die Nähe der Politiker, die gerade im Begriff waren, das legendäre Colon-Theater für eine Galaveranstaltung zu betreten. Die Drohne wurde neutralisiert und fiel auf die Straße.
https://www.calcalistech.com/ctech/articles/0,7340,L-3750997,00.html
https://jewishnews.timesofisrael.com/israeli-technology-effectively-prevents-attacks-during-g20/

Hightech-Ausbildung für Araber und Juden im Negev
Die 2009 gegründete NGO A New Dawn in the Negev verbessert die Lebensqualität der israelischen Beduinen. Im Rahmen des Tech2Peace-Programms in Yeruham wurden 30 junge Männer und Frauen (15 israelische Araber und 15 Juden) in Softwareentwicklung, Grafikdesign und 3D-Druck ausgebildet.
https://www.israel21c.org/a-new-dawn-for-bedouin-jewish-integration-in-the-negev/

Drusin moderiert bei öffentlich-rechtlichem Sender
Die Drusin Gadeer Mreeh ist die erste Nichtjüdin, die bei der Israel Public Broadcasting Corporation die hebräischen Nachrichten verliest. Als zweifache Mutter hält sie einen Bachelor of Arts von der Bar-Ilan-Universität und einen Master in Internationalen Beziehungen von der Universität Haifa.
https://www.jpost.com/Israel-News/Druze-anchorwoman-shatters-Israels-glass-ceilings-572174

Israelischer Araber „hat das Privileg“, in der IDF zu dienen
„T“ — ein 19-jähriger israelischer Araber aus dem Raum Jerusalem — absolvierte seine Grundausbildung bei der IDF-Grenzpolizei. Der Teenager sagte, es sei „ein Privileg, meinem Land zu dienen“. Nach T entschieden sich auch drei seiner engen Freunde, in seine Fußstapfen zu treten.
https://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-5408226,00.html

Koexistenzprojekte im Jordantal
Das Ministerium für strategische Angelegenheiten und öffentliche Diplomatie hat sich mit dem Regionalrat des Jordantals zusammengeschlossen, um die landwirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen israelischen und palästinensisch-arabischen Gemeinschaften zu fördern. David Elhayani, Leiter des Regionalrats des Jordantals, verrät im weitere Einzelheiten im verlinkten Artikel.
https://www.jpost.com/Israel-News/From-hectares-to-hasbara-In-the-Jordan-Valley-coexistence-beats-BDS-573164

Haifa empfängt Schiffe der europäischen Marine
Der Hafen von Haifa an der Nordküste Israels beherbergt oft Schiffe verbündeter Seestreitkräfte. Am 28. November legte ein französisches Marineschiff im Hafen an, dem in Kürze Schiffe aus Italien, Spanien und Großbritannien folgen werden.
https://www.i24news.tv/en/news/israel/diplomacy-defense/189754-181128-exclusive-french-warship-docks-in-israel-to-be-joined-by-italy-britain-spain

Zionistische Latino-Christen in Los Angeles
Latino-Evangelikale aus Südkalifornien versammelten sich in der Iglesia-Evangelica-Latina-Kirche in Los Angeles, um den Staat Israel zu würdigen. An der Veranstaltung nahmen auch lokale jüdische Gemeindeleiter und ein Vertreter des israelischen Konsulats teil.
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/255576
(Videolink)

Die UNO nimmt nationales israelisches Rettungsteam an
Die israelische Rettungseinheit „Home Front Command National Rescue Unit“ hat sich der renommierten INSARAG angeschlossen — einer Einrichtung der Vereinten Nationen, die Rettungseinheiten aus der ganzen Welt zentralisiert, um Rettungseinsätze in katastrophengeplagten Gebieten zu koordinieren und zu optimieren und damit Leben zu retten.
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/255415

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KULTUR, UNTERHALTUNG UND SPORT

Moses führte rumänische Juden in das verheißene Land
„Bukarester Tagebuch: Rumäniens Reise von der Dunkelheit zum Licht“ ist ein neues Buch des 89-jährigen Amerikaners Alfred Moses, dem ehemaligen US-Botschafter in Bukarest. Darin erzählt er von seiner 13-jährigen Arbeit, die 1976 begann und die Tausende von Juden vor dem Ceausescu-Regime rettete und nach Israel brachte. Bis auf wenige offensichtliche Ausnahmen gab es im 20. Jahrhundert kaum einen schlechteren Ort als Rumänien, um Jude zu sein. Während des Holocaust wurde etwa die Hälfte der rund 300.000 rumänischen Juden ermordet. In den folgenden vier Jahrzehnten kommunistischer Herrschaft sah sich die jüdische Gemeinschaft strengen Beschränkungen ausgesetzt, einschließlich einer strikten Begrenzung der Zahl der Juden, die nach Israel auswandern durften.
https://www.timesofisrael.com/how-an-american-moses-helped-lead-romanias-jews-to-the-promised-land/

Haibeobachtungszentrum eröffnet
Jeden Winter kommen etwa 20 bis 30 Staub- und Sandhaie in den Genuss des klaren und warmen Wassers rund um das Orot-Rabin-Kraftwerk in Hadera. Von Dezember bis April können Besucher die Haie beobachten und sich an der neuen Informations- und Haibeobachtungsstation über Haie informieren.
https://www.timesofisrael.com/shark-observatory-to-be-set-up-in-israels-north/

ArtBnB in Jerusalem
Nein, kein Rechtschreibfehler. Das Projekt ArtBnB bringt 21 Künstler aus 17 Ländern in eines der drei Jerusalemer Kulturzentren, damit sie dort „leben und schaffen“ können. Auch mit von der Partie: 21 israelische Künstler. Das Projekt läuft vom 9. bis 20. Dezember und endet mit einer Ausstellung, in der Sie die entstandenen Werke aus den Bereichen Kino, Theater und Fotografie begutachten können.
http://www.israelhayom.com/2018/12/03/international-artists-head-to-jerusalem-to-collaborate-with-locals/

Israelischer Wein gewinnt internationales Doppel-Gold
Beim Weinwettbewerb Terra Vino in Ashdod gewann die Tom-Weinkellerei den Preis für die „beste Weinkellerei“ in der Kategorie Boutique-Weinkellereien sowie die allerhöchste Auszeichnung „Doppel-Gold“ für ihren Cabernet Franc 2016. 30 internationale Juroren verkosteten und bewerteten 500 Weine aus aller Welt.
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/255451

Neue Radwege in Tel Aviv
Im Juli haben wir bereits über die vielen Radwege in Tel Aviv berichtet und wie einfach es ist, ein Fahrrad zu mieten. Nun hat Tel Avivs Bürgermeister Ron Huldai den ersten Abschnitt eines neuen 110 Kilometer langen Radwegenetzes eingeweiht, das „Tel Aviv in das Amsterdam des Nahen Ostens verwandeln wird“.
https://www.jpost.com/Israel-News/Pedaling-a-new-path-new-bike-trails-inaugurated-in-Tel-Aviv-573380

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DER JÜDISCHE STAAT

Technologie enthüllt altes judäisches Dorf
Das über 2600 Jahre alte im Erdboden verschwundene Dorf Beit Lehi-Beit Loya südwestlich von Jerusalem taucht durch moderne Technik wieder auf. LiDAR-Technologie (Light Detection and Ranging) und eine auf einer UVU-Drohne montierte 360°-4K-Kamera haben 20% des Dorfes und einige sehr interessante Überreste enthüllt. Die Überreste des Dorfes wurden erstmals 1899 von R. A. S. Macalister im Auftrag des Palestine Exploration Fund entdeckt. Beit Lehi-Beit Loya wurde von Juden etwa im späten sechsten Jahrhundert v. Chr. besiedelt, dann verlassen und von aufeinanderfolgenden Populationen von Heiden, Juden, Christen und Muslimen bis zum 13. oder 14. Jahrhundert v. Chr. stückweise wieder aufgebaut. Besuchen Sie das Dorf online — in 3D und ausgeschmückt durch virtuelle Realität!
https://www.israel21c.org/secrets-of-a-lost-village-of-ancient-israel-come-to-light/ https://beitlehi.org/
(Videolink)
https://beitlehi.org/news/the-temple-at-beit-lehi/

In Jerusalem steht die größte Chanukah-Menora der Welt
Auf dem Dach der Hadar Mall in Jerusalem wurde die größte Chanukah-Menora (Chanukkiah) der Welt errichtet. Mit einer Höhe von 11 Metern und einer Breite von 56 Metern ist sie von überall in der Hauptstadt aus sichtbar. Der bisherige Rekordhalter stand in New York City. „Wir wollten einen Guinness-Weltrekord aufstellen, aber wir waren zu spät“, sagte Eyal Scoza, Geschäftsführer der Hadar Mall. „Dann vielleicht nächstes Jahr!“ Der Bau der Chanukkiah dauerte zehn Tage und wurde von einem 110köpfigen Team ausgeführte, die meisten davon Mall-Mitarbeiter. Sie besteht aus sechs Tonnen Metall und ist mit einem mit LED-Leuchten ausgekleideten Stoff überzogen. Was die Kosten betrifft, da hüllt sich die Mall in Schweigen.
https://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-5419205,00.html

Jerusalems jemenitische Synagoge
1885 bauten jemenitische Juden eine Synagoge im Dorf Shiloah (Silwan) direkt vor der Jerusalemer Altstadt. Die Briten evakuierten die Juden während der arabischen Unruhen 1936-9, und die jordanische Armee zerstörte im Jahr 1948 die Synagoge. Jetzt wird sie wieder aufgebaut — und dabei werden neue Entdeckungen gemacht!
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/255110

Der Kosovo würde seine Botschaft nach Jerusalem verlegen — wenn er eine hätte!
Kosovos Präsident Hashim Thaci sagte, hätte sein Land eine Botschaft in Israel, dann würde er sie nach Jerusalem verlegen. Israel und der Kosovo (ein vornehmlich muslimisches Land) haben eine hervorragende Beziehung, unterhalten derzeit aber keine formalen diplomatischen Verbindungen.
https://www.washingtonpost.com/world/2018/09/22/kosovo-says-it-would-move-israeli-embassy-jerusalem-if-it-had-one/

Beweise für das babylonische Exil
Nördlich von Netanya wurde eine Keilschrifttafel entdeckt, die den Verkauf von Sklaven im biblischen Land Israel dokumentiert. Das Königreich Israel (Samaria) fiel um 722 v. Chr. an die Assyrer, und die zehn nördlichen Stämme Israels wurden als Sklaven ins babylonische Exil geschickt.
https://www.jpost.com/Israel-News/Discovered-cuneiform-reveals-Babylonian-slave-trade-in-biblical-Samaria-573265

Antike Maske bringt Israel mit der Geburt der Zivilisation in Verbindung
Israelische Archäologen entdeckten in Pnei Hever (Judäa) eine neusteinzeitliche, 9.000 Jahre alte Steinmaske — eine von nur 15 auf der Welt. Experten verbinden solche Steinmasken mit dem Übergang von Jägern und Sammlern zu einer Agrargesellschaft mit rituell-religiösen Aktivitäten.
https://www.timesofisrael.com/9000-year-old-mask-from-hebron-hills-sheds-light-on-the-dawn-of-agriculture/

Hilfe bei der Integration französischer Juden
Das israelische Bildungsministerium hat „Feel at Home“ ins Leben gerufen — ein Programm speziell für junge Neueinwanderer aus Frankreich. Ziel ist es, ihre Integration in die israelische Gesellschaft durch außerschulische Aktivitäten für Kinder, Projekte zur Förderung von Führungspersönlichkeiten sowie durch Studienzentren zu verbessern und zu erleichtern.
https://unitedwithisrael.org/israel-launches-feel-at-home-program-for-young-olim-from-france/

Or Gadol — ein herrliches Licht
Letztes Jahr aufgenommen, aber passend für Chanukka — das jüdische Lichterfest. Für einige Stunden brachte Koolulam Hunderte von Menschen in Jerusalem zusammen, um gemeinsam zu singen.
(Videolink)

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Hier der Link zum englischen Original: http://www.verygoodnewsisrael.blogspot.com/
Ursprünglicher Herausgeber: Michael Ordman

Übersetzung: Yvaine de Winter

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Erinnerungen an eine lebenslange Freundschaft mit Elie Wiesel

Manfred Gerstenfeld interviewt Ted Comet (direkt vom Autor)

Im Alter von 16 Jhren kam Elie Wiesel mit 400 Kindern aus Buchenwald nach Frankreich. Ich traf ihn in Versailles in dem Haus, dem ich als Studenten-Freiwilliger für das American Jewish Joint Distribution Committee (Joint) zugewiesen war. Wir wurden Freunde fürs Leben und als er sich erstmals in New York niederließ, kam er zu Sabbat-Essen in unser Haus. Ich werde nie die himmlische Qualität vergessen, mit der er Sabbat-Lieder sang. Ich fühlte mich in ein anderes Reich befördert.

Elie wurde 1926 in Sighet in Transsylvanien geboren, der einzige Junge in einer Familie mit vier Kindern. Er lernte in einer traditionellen Jeschiwa, aber er lernte auch Geige und Schach zu spielen und lernte modernes Hebräisch. Er wurde erstmals in einem Ghetto in Haft genommen und dann nach Auschwitz deportiert, wo seine Mutter und seine jüngere Schwester umkamen, später auch sein Vater.

Ted Comet war von 1956 bis 1968 Direktor der American Zionist Youth Federation. Er war Gründer und Vorsitzender der Celebrate Israel-Parade in New York. Comet war ein Schlüssel-Vertreter des Council of Jewish Federations und der Joint.

Elie wurde die französische Staatsbürgerschaft angeboten. Da er kein Französisch verstand, blieb die Frage, ob er sie haben wollte, unbeantwortet. Er blieb staatenlos, bis er ein Jahrzehnt später amerikanischer Staatsbürger wurde. Elie studierte französische Literatur und Philosophie, fasziniert von ihrer Konzentration auf moralisches Dilemma; er betrachtete Frankreich als den Ort, wo er sein Leben in Freiheit wieder herstellte.

In einer Zeit, in der uns heldenhafte Vorbilder fehlen, war Elie Wiesel ein Mann, der es nicht zuließ, dass seine Erfahrung in der Hölle von Auschwitz ihn verbittert, zynisch, losgelöst oder bewegungsunfähig zurückließ. Im Gegenteil: Er entdeckte das tiefgehende Geheimnis des Lebens – wie man Trauma in kreative Energie und Handeln umsetzt, den eigenen Schmerz stillt, indem man den Schmerz anderer stillt, sich selbst heilt, indem man andere heilt.

Die meisten jüdischen Leiter Amerikas hatte eine Machtbasis: eine wichtige Organisation, Institution, politische Position, Menschenliebe. Elie schloss sich keiner theologischen oder historischen Doktrin an. Wie kam er also in seine Position? Durch die Macht seiner Botschaft, seine Wortgewandtheit und sein Charisma.

1970 sorgte ich dafür, dass er der Hauptredner der Vollversammlung der (jüdischen) Föderationen war. Der Teil, der in meiner Erinnerung noch mehr als vier Jahrzehnte später herausragt, war sein Statement: „Wie waren wir fähig zu überleben? Darüber hinaus: Warum sollten wir überhaupt überleben wollen? Wir waren angetrieben von der Notwendigkeit die Geschichte zu erzählen, denn wir fühlten, wenn ihr sie kennen würdet, würdet ihr handeln. Hätten wir gewusst, was wir heute wissen, dass ihr sie kanntet und nicht handeltet, dann wären wir nicht fähig gewesen zu überleben.“

Elie war die Person, die am meisten dafür verantwortlich war den Holocaust auf vielen Ebenen der amerikanischen Kultur und Gesellschaft einzubinden. Eine Form das zu tun warten seine mehr als sechzig Bücher, deren bekanntestes Night [Nacht] war. Seine Hauptbotschaft lautete „Zachor“, die Erinnerung an den Holocaust aufrecht zu erhalten und am wichtigsten, die Erinnerung in moralisches Handeln zu verwandeln. Das wurde in seiner Konfrontation mit drei amerikanischen Präsidenten dramatisch verdeutlicht.

Präsident Jimmy Carter wollte, dass das US-Holocaust-Museum sich auf all jene konzentriert, die unter den Nazis litten. Elies Haltung war die: Sie alle verdienten es, dass man ihrer gedenkt, doch der Holocaust war eine einzigartige Form menschlicher Vernichtung der Juden, die erkannt werden musst. Er gewann diese Schlacht. In dem Museum geht es in erster Linie um den Holocaust, aber es hat eine Sonderabteilung für andere, die im Holocaust litten.

Als Vorstandsvorsitzender des Museums machte Elie daraus kein Monument, sonder etwas Monumentales. Es beinhaltet Lernen, Lehren und Forschung sowie Forscher aus aller Welt zu holen. Fünfundzwanzig Millionen Menschen habe das Museum bisher besucht.

Seine zweite Konfrontation fand mit Präsident Ronald Reagan statt. Der deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl wollte, dass Deutschland zu einem vollen Teil des Westens wurde und lud Reagan zu einem Besuch ein. Als bekannt wurde, dass der geplante Besuch eine Kranzniederlegung auf dem Friedhof Bitburg beinhaltete, zu dem Gräber von Nazi-Soldaten gehörten, rügte Elie Reagan bei einer öffentlichen Feier, auf der ihm die Congressional Gold Medal verliehen wurde. Er sagte: „Der Talmud gebietet uns Macht mit der Wahrheit zu begegnen und die Wahrheit lautet, dass Ihr Platz bei den Opfern und nicht bei den Tätern sein sollte.“ Darauf wurde der Besuch des Präsidenten in Bitburg auf zehn Minuten beschränkt und der Ort des ehemaligen KZ Bergen-Belsen wurde in die Reiseplanung aufgenommen. Seitdem wurden amerikanische Regierungsbeamte sensibler im Umgang mit Dingen, die mit Nazis zu tun hatten.

Die dritte Begegnung fand mit Präsident Bill Clinton statt. Nach einem Besuch in Bosnien berichtete Elie über das Blutvergießen und die Notwendigkeit einzugreifen. Sein Druck half dabei die Friedensvereinbarungen von Dayton 1995 herbeizuführen.

Elie Wiesel erhielt 1986 den Friedensnobelpreis. In seinem Vortrag sagte er: „Wir müssen immer Partei ergreifen. Neutralität hilft dem Unterdrücker, nie dem Opfer, ermutigt den Peiniger, nie den Gepeinigten… Wo immer Männer oder Frauen verfolgt werden, wegen ihrer Rasse, Religion oder politischen Ansichten, muss dieser Ort zum Zentrum des Universums werden. Es mag Zeiten geben, in denen wir nicht die Macht haben Ungerechtigkeit zu verhindern, aber es darf nie eine Zeit geben, in der wir es verfehlen gegen Ungerechtigkeit zu protestieren.“

Elie Wiesel starb 2016. Es gab Nachrufe auch vom amerikanischen Präsidenten und Führungspolitikern der Welt.

Schaschlik

Die Hamas hat schon wieder 6 Araber zum Tode verurteilt, weil sie „mit Israel kollaboriert“ haben sollen.

Egal, was die Hamas tut, die UNO wird sie nicht angehen. Freitag stimmte die Vollversammlung über einen Antrag ab, die Terrororganisation wegen ihres Raketenterrors gegen Israel zu verurteilen. Dazu hätte es eine Zweidrittelmehrheit gebraucht. Diese kam nicht zustande: 87 dafür, 57 dagegen, 33 Enthaltungen – Nicht einmal die Hälfte der UNO-Mitgliedsstaaten kann sich durchringen offenen Terror gegen israelische Zivilisten zu verurteilen!

Die Abstimmung auf einer Weltkarte dargestellt (grün: für die Resolution zur Verurteilung der Hamas; rot: dagegen; gelb: Enthaltung; weiß: nicht anwesend)

Wie man sehen kann, gehören zu denen, die gegen die Verurteilung waren, auch Russland, Weißrussland und die Volksrepublik China. Die Nichtverurteilung machten aber wieder die Enthaltungen möglich, was einmal mehr zeigt, dass sich rauszuhalten auch ein Parteinahme ist: Armenien, Indien, Philippinen, Sri Lanka, Thailand – Länder, die nicht dafür bekannt sind „ihren“ Terroristen gegenüber Samthandschuhe anzuziehen.
Warum wäre eine Zweidrittelmehrheit nötig gewesen? Das gibt es normalerweise nicht. Nun, die PLO über die Arabische Liga dazu eine Resolution eingebracht, die das forderte – und die z.B. von Island, Norwegen, Neuseeland und der Schweiz unterstützt wurde, indem sie sich dazu enthielten! (Diese Resolution wurde mit nur 3 Stimmen Mehrheit angenommen. Japan, Russland stimmten dafür.)

Die BBC und Geografie-Kenntnisse: Das „Nachrichtenmagazin für junge Menschen“ der BBC – Newsround – erklärt den heiligen Andreas: Dieser wurde zwischen 5 und 10 v.Chr. „in einer Gegend geboren, die heute Palästina heißt“. Hm. Gemäß aller katholischen Tradition in Galiläa, vermutlich im Ort Bethsaida – das heißt, die BBC macht aus der nun gar nicht umstritten israelischen Region Galiläa einen Teil des der PA zustehenden Gebiets!

Die Propagandalügner der PA: Wie jedes Jahre steht auch jetzt wieder eine riesige Hanukkia (8-armiger Hanukka-Leuchter) auf dem Platz vor der Kotel/Westmauer/„Klagemauer“. Die offizielle PA-Nachrichtenagentur WAFA behauptet, die Juden hätten sie „im Herzen der Al-Aqsa-Moschee“ errichtet.

Nach der Entdeckung eines Terrortunnels der Hisbollah fordern die USA neue Sanktionen gegen die Hisbollah.

Das Ministerium für Arbeit und Soziales wird die Anerkennung von Bachelor-Abschlüssen der Al-Quds-Universität wieder zurücknehmen. Grund ist die Hetze und Aufstachelung zu Terrorismus durch die Universität. Die Anerkennung der Abschlüsse erfolgt ursprünglich trotz Verbindungen zu Aufstachelung gegen Israel aufgrund eines Mangels an Sozialarbeitern in Ostjerusalem.

Israel hat einen Terrortunnel der Hisbollah dokumentiert und zerstört (jedenfalls auf der israelischen Seite der Grenze). Derweil behauptet der Libanon, Israel habe keine Beweise für den Tunnel vorgelegt. Aus Europa kommt (noch?) nichts. Aber die Russen haben sich schon gemeldet: Israel hat das Recht, jeden daran zu hindern ins Land zu kommen, hofft aber, dass die IDF-Aktivitäten die UNO-Resolution 1701 nicht verletzt. Ähm: was ist mit der Verletzung der Resolution durch den Libanon, die Hisbollah und sogar UNIFIL? (Immerhin sind die Russen den Israelis nicht in den Rücken gefallen. Was ist mit „Europa“? Deutschland? – Na ja, am Mittwoch bequemten sich dann Großbritannien und Deutschland zu einer Stellungnahme, die das Tunnelsystem verurteilt. Bei den Briten immerhin ein Minister; Merkels Regierung ließ gerade mal die Botschafterin in Tel Aviv eine kurze Stellungnahme abgeben. Und im Gegensatz zu allen anderen war darin nicht von Unterstützung der Maßnahmen Israels gegen den Terror die Rede. Aber immerhin mehr als bisher vom UNO-Generalsekretär kam – nämlich nicht ein einziges Wort!)

UNIFIL hat die Existenz des Hisbollah-Terrortunnels bestätigt. Vertreter der Einheit waren in Israel und hat den Tunnel höchstpersönlich begutachtet.

Apropos UNIFIL: Das Mandat wurde gerade verlängert – aber die Hisbollah wurde in der Resolution dazu nicht ein einziges Mal erwähnt. Wurde es letztes Jahr schon nicht. Soll das heißen, dass die Hisbollah tun und lassen kann, was sie will und die UNO und ihre „Schutztruppe“ unternimmt (weiter) nichts? Muss man wohl mit „ja“ beantworten.

UNIFIL schickt ein Team von Experten nach Israel; diese sollen die israelischen Angaben zum Terrortunnel überprüfen.

Der Europarat rief alle EU-Staaten auf die Antisemitismus-Definition der IHRA anzunehmen. Das sit ehrenwert. Es sollte dann aber auch Folgen haben, z.B. beim Abstimmungsverhalten der EUropäer in der UNO…

Die Zahl der Touristen, die Israel besuchen, hat dieses Jahr weiter zugenommen. Allein im November kamen 389.000. Das sind für Januar bis November 2018 insgesamt 3,8 Millionen, ein Rekord. Und die Zahlen für Dezember stehen noch aus.

Klare Kante für Frieden: PA-Fernsehmoderatorin/Nachrichtensprecherin Dana Abu Shamsiya vom PA-Fernsehen verkündete zu einem Araber, der auf 3 Polizisten einstach (und dabei erschossen wurde), er „erntet Seelen auf dem Schlachtfeld“ und werde „von den schwarzäugigen Jungfrauen im Paradies begehrt“.

Arabische Medien berichten einen Angriff direkt am Flughafen von Damaskus. Die Luftabwehrsysteme wurden „aktiviert“ (es ist nicht klar, ob das heißt, dass sie schossen).

Der Iran hat seine ballistischen Raketentests ausgeweitet.

Schwachsinn aus Moskau: Russland ließ wissen, es habe gegen den Antrag der USA auf Verurteilung der Hamas gestimmt, weil das nur die Lage im Gazastreifen verschlimmern und die Sicherheit Israels weiter gefährden würde.

Die ausgesöhnten Terroristen:
Fatah ist sauer. Diesmal zugunsten der Hamas. Die als Terroristen zu bezeichnen, bedeute alle Palästinenser als Terroristen zu bezeichnen, finden die Terroristen.

UNO usw.:
– Die UNO-Vollversammlung hat wieder zugeschlagen: 6 antiisraelische Resolutionen wurden verabschiedet, 2 davon leugnen die jüdische Verbindung zum Tempelberg, 1 von diesen behauptet, es gebe nur mangelhafte Religionsfreiheit in Jerusalem (gemeint ist nicht die Diskriminierung von Juden!).
– Und der nächste Beweis für den Saufhaufen, der die UNO ist – sie verrät alles, wofür sie mal gegründet wurde: Der UNO-Menschenrechtsrat hat den Senegalesen Coly Seck zu seinem Präsidenten für das Kalenderjahr 2019 gewählt. Empfehlungspunkte für den Senegal: Gewalt gegen Frauen, weibliche Genitalverstümmelung, Folter, willkürliche Verhaftungen, korrupte Justiz und Polizei, Kindesmissbrauch, frühe und Zwangsehen, Menschenhandel, Zwangsarbeit (auch durch Kinder),…

Der alltägliche Antisemitismus: (eine umfassende Sammlung gibt es auf The New Antisemit; auf twitter gibt es für den deutschsprachigen Raum die „RIAS“ (Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus):

PalAraber:
Gaza: Der Imam Musa Abu Jleidan behauptet, in der israelischen Nationalhymne würde gesungen: „Wir werden dahin gehen, wohin Allah will, wenn wir die abgeschlagenen Köpfe unserer Feinde sehen.“
Schweiz:
– Die Synagoge in Basel wurde in der Nacht auf Samstag (1.12.) angegriffen; ein Fenster wurde mit einem Hammer eingeschlagen.
Belgien:
Brüssel: Eine Menorah auf dem Dach eines Autos wurde zerstört.
USA:
– An einer Highschool in Arizona wurden Hakenkreuze gesprüht.
– In einem Viertel von Brooklyn (New York City) wurden mindestens 3 Hakenkreuze gesprüht.
– In Südflorida wurde ein Mann mit islamischem Namen verhaftet; er steht im Verdacht ein örtliche Synagogengemeinde bedroht zu haben. Früher hatte er schon eine Menorah umgekippt und Landfriedensbruch begangen.
– In Pittsburgh wurden in der Nähe des Anschlagsorts an der Synagoge antisemitische Flugblätter gefunden.

Die Religion des Friedens, der Liebe, der Frauenrechte und Wissenschaften:
Indonesien: Eine chinesisch-christliche Politikerin sieht sich einer Blasphemie-Klage gegenüber, weil sie sagte, sie würde keine Gesetze unterstützen, die sich auf die Bibel oder die Scharia stützen. (Das Problem in dieser Aussage ist natürlich nicht das mit der Bibel…)
Ägypten: Eine Schauspielerin ist angeklagt und kann bis zu 5 Jahren Gefängnis erhalten, weil sie bei einer Gala ein Kleid trug, durch dessen Stoff man ihre Beine sehen konnte.
Indonesien: Zehntausende Muslime demonstrieren, um den Rauswurf eines christlichen Gouverneurs aus dem Amt zu feiern, dem sie Blasphemie vorwarfen.
Afghanistan: Die Taliban drohen einen 7-jährigen Jungen zu ermorden, weil dieser Fußball liebend gerne spielt und Fan von Lionel Messi ist.
Türkei: Der Chef des Direktorats für religiöse Angelegenheiten: Kinder, die nicht den Koran studieren, sind ganz eng bei Satan und satanischem Leuten.

Jihad:
Mosambik: Im letzten Jahr verübten Muslime 50 Jihad-Anschläge und ermordeten dabei 200 Menschen.
– Der Islamische Staat droht New York City mit Anschlägen.
Frankreich: Ein irischer Dozent an Leonardo da Vinci-Universtiät wurde von einem pakistanischen Muslim erstochen; dieser behauptete, der Dozent habe sich in seinen Englisch-Vorlesungen über seine muslimische Religion lustig gemacht. Außerdem lastete er dem Dozenten an, dass er die Universität aufgrund schlechter Leistungen verlassen musste.
Finnland: Zwei abgelehnte (muslimische) Asylbewerber versuchten schwere Verkehrsunfälle mit Bussen zu verursachen. Einer versuchte einen Überland-Linienbus von der Straße abzubringen, indem er den Fahrer an und dabei das Steuer ergriff; er wurde von anderen Fahrgästen überwältigt. Der andere machte das Gleiche und versuchte den Bus in den Gegenverkehr zu steuern; auch dieser Attentäter wurde von Fahrgästen überwältigt.

Dhimmitum, Muslimisches Herrenmenschentum, Anspruchsdenken, Frauenfreundlichkeit, Güte, Beiträge zur westlichen Gesellschaft, irre gewordene Westler, usw.:
USA: In Los Angeles hatte ein Muslim versucht orthodoxe Juden zu überfahren. Es war ein gezielter Anschlag. Jetzt sind die Ermittlungen ausgesetzt – weil es „Fragen bezüglich seiner geistigen Gesundheit“ gibt. (Was auch sonst?)
Australien: Muslime trotzen einer Gerichtsanweisung einen illegal errichtete Gebäudekomplex abzureißen. Sie sind der Meinung, sie seien nicht an australisches Recht gebunden.
Großbritannien: Muslime fordern die Kriminalisierung von „islamophobischem“ „Rassismus“, der sich gegen ihr „Muslim sein“ (oder ihr wahrgenommenes „Muslim sein“ richtet – das aber nicht definiert wird.
Italien: Eine Schule in Venedig strich den Namen Jesus aus einem Weihnachtslied, um „nicht christliche“ Schüler nicht vor den Kopf zu stoßen – sprich: Muslime. Eine 10-jährige startete ein Petition und sorgte damit dafür, dass Jesus in dem Lied wieder vorkommt.
Frankreich: Muslimische Migranten planten Männer zu töten, nachdem sie sie mit Schwulen-Dating-Apps in die Falle lockten.
USA: Eine Schule in Virginia verbietet Weihnachtslieder, die Jesus erwähnen – man will „sensibler gegenüber der diversen Schülerschaft“ sein.
Großbritannien: Ein Muslim schlug eine Frau ins Gesicht. Der Polizei gegenüber sagte er, es sei Teil seiner Kultur Frauen zu schlagen.
Großbritannien: Forderung „der Muslime“ – die britische Öffentlichkeit soll Ramadan feiern, damit die Muslime sich nicht isoliert fühlen.
Finnland: Die Polizei warnt vor Migranten, die junge Frauen/Mädchen sexuell ausbeuten – und schiebt sofort hinterher, man hoffe, das „führt nicht zu mehr Rassismus“.
USA: Die Weihnachts-Aufführung einer Theatergruppe in Gemeinderäumen einer Kirche stellte die Geburt Jesu nach koranischer Darstellung und muslimischer Interpretation dar.
Österreich: Eine Frau bosnischer Herkunft verklagt den Staat Österreich dafür, dass dieser nicht verhinderte, dass ihre Tochter das Land verließ, um sich dem Islamischen Staat anzuschließen. Die Teenagerin wurde zui einem Aushängeschild der IS-Terroristen und ist dort vermutlich umgekommen.

Christenverfolgung:
Uganda: Ein „Allahu Akbar“ brüllender muslimischer Mob stachelte Polizisten dazu auf sechs christliche Pastoren wegen „Blasphemie“ zu verhaften, weil es eine Diskussionreihe gab, in der ein Pastor und Ex-Muslim die Lehren des Islam und des Christentums zu Jesus verglich und dabei den Islam widerlegte. (Uganda hat kein Blasphemie-Gesetz!)
Ägypten: Weiterhin werden christliche Mädchen von muslimischen Banden entführt, um den Islam zu stärken und das Christentum zu schwächen.

BDS-Bewegung:
– Eine Pink Floyd-Coverband hat ihre Konzerte für Januar in Israel abgesagt. Roger Waters hatte gegen sie gehetzt und seine Sturmtruppen hatten den Mitgliedern der Band das Leben zur Hölle gemacht.
USA: Der AStA der New York University stimmte dafür Firmen zu boykottieren, die mit der IDF Geschäfte machen.

BDS fail:
– Die Studenten der Ohio State University stimmten gegen eine Resolution, die einen Boykott von Firmen zur Folge gehabt hätte, die mit Israel Geschäfte machen.
– Der staatliche Rechnungsprüfer Chiles hat entschieden, dass die Städte des Landes keine antiisraelischen Boykotte beschließen dürfen.

Obama Watch:

Am Ende seiner Amtszeit 2016 ließ Obama eine Anklage gegen eine große Organisation nicht erheben, die dafür bekannt ist, dass sie Terrorgruppen finanziell unterstützt. Die Ermittler des FBI waren geschockt. Ein Grund für die Ablehnung eines Verfahrens wurde nicht gegeben.

Obama hat in seiner Amtszeit alles unternommen, um die Förderung und den Transport der fossilen Ressourcen zu vernichten. Jetzt auf einmal will er sich den Öl-Boom durch Fracking auf seine Erfolgsliste schreiben! Aber das kennen wir ja schon, er verkündet doch schon seit Längerem, dass der von Trump verursachte Wirtschaftsboom der USA sein Werk gewesen sei…

Obamanisten:
– Wenn die Tweets der Obamanisten und sonstigen linken Drecksäcke so aussehen, wie die antisemitischen Tiraden eines David Duke und sie in dem, was sie über Israel bzw. Juden schreiben, komplett übereinstimmen, dann sollte wohl klar sein, dass diese Linken ebenfalls Antisemiten sind.

Zitate

Aufgeschnappt:

Gefunden auf Facebook, 02.09.18
„Wie man Nazis erkennt“. Darin wird Spiegellesern erklärt, was sie zu beachten haben, wenn sie an einer Demo teilnehmen wollen: „Es ist wie mit Hühnerbrühe: Nur ein paar Tropfen Blausäure, und schon ist die schöne Suppe völlig ruiniert.“ Der Spiegel, das selbsternannte „Sturmgeschütz der Demokratie“, will damit sagen: Wenn sie an einer Demo teilnehmen, wo auch nur ein Nazi (auch wenn es nur ein linker Provokateur sein sollte) anwesend ist, sind sie selbst einer. Soll heißen, meiden sie alle Proteste, Demos und Gedenkveranstaltungen, die nicht dezidiert von Linken oder Linksextremisten organisiert werden. Linkes Demokratieverständnis in Deutschland 2018.
(Werner Reichel)

Vera Lengsfeld, 29.09.18 (zitiert eine nicht genannte Leserin):
Heute habe ich mir nach der Arbeit ein paar Süßigkeiten geholt und mich dann mit einer Tüte Popcorn meiner täglichen Online-Zeitungslektüre gewidmet. Ich muss sagen, es funktioniert. Ohne mich großartig aufzuregen, konnte ich die neusten Sprüche der Angela Merkel lesen: „Als ehemalige DDR-Bürgerin sei sie sehr froh, dass Meinungsverschiedenheiten heute offen und ohne negative Folgen für die Akteure ausgetragen werden könnten.“ Ich hoffe, auch Herr Sarrazin und Herr Maaßen hatten Popcorn zur Hand…
Jahrelang hat sie politische Alternativen verdammt, regierungskritische Menschen kriminalisiert, unser Geld sinnlos verprasst und das Land gespalten. Und jetzt (!)
, wo ihr (!) der Dreck bis zur Halskrause steht, verlangt die Mutter aller Probleme danach, dass Meinungsverschiedenheiten ohne (!) negative Folgen für die Akteure ausgetragen werden. Sehr aufschlussreich.
Sie will, dass man sie nicht belangt, sondern ziehen lässt, wie man die Honeckers ziehen ließ. Die Mutter aller Probleme bettelt um Gnade. 

Tichys Einblick über den Zustand der deutschen Demokratie, 02.11.18:
Der Unterschied zwischen Demokratie und Obrigkeitsstaat ist, dass eine Regierung in der Demokratie zuerst im Parlament präsentiert, wenn sie etwas Wichtiges vorhat, bevor sie ihr Vorhaben in die Tat umsetzt. Im Obrigkeitsstaat wird getan, was die Regierung will. Merkels Handeln im Herbst 2015 spricht nicht für gelebte Demokratie.
und:
In einer gelebten Demokratie hätte „eine ausgewogene und sachliche Debatte“ vorher stattgefunden. Die „Informationsoffensive”, die das AA jetzt gegen die Kritiker des UN-Migrationspakts starten will, hätte die Regierung im Parlament beginnen und in der breiten Öffentlichkeit führen können.

Malca Goldstein-Wolf, Facebook, 13.11.18:
Just sayin’
Während Holocaustleugner
Iran im Schloss Bellevue empfangen werden, werden Islamkritiker wie Ahmad Mansour oder Hamed Abdel-Samad in unserem Land von der Politik nicht nur überhört (man klüngelt hierzulande lieber mit der DITIB), sie müssen inmitten unserer Demokratie sogar um ihr Leben bangen, benötigen Personenschutz.
Während der Antiamerikanismus in Deutschland herangezüchtet wird und ebenso wahnhaft scheint wie die Israelmanie, unterstützen wir gleichzeitig das Mörderregime Iran.
Deren hier stationierte Handlanger verkehren in höchsten politischen Kreisen und wagen es gar mutige Irankritiker wie Kazem Moussavi vor den deutschen Kadi zu zerren.
Es scheint, als könnte man sich blind darauf verlassen:
Führende deutsche Politiker positionieren sich zielsicher auf der falschen Seite, und das wahrlich nicht zum ersten Mal…
Frei nach Max Liebermann:
„Man kann gar nicht so viel essen, wie man kotzen möchte …“

Benjamin Weinthal, twitter, 02.12.18:
– Ich bin alt genug mich daran zu erinnern, dass Kanzlerin Merkel in Jordanien im Juni sagte, die Aggression des Iran müsse von der EU gekontert werden. Was hat Merkel getan? Sich strebt danach die US-Sanktionen gegen den Iran zerplatzen zu lassen. Den Magen umdrehendes Zeug.

Chaim Noll, Die Achse des Guten, 12.11.18:
„Der Rechtsstaat darf keine Toleranz zeigen, wenn Menschen aufgrund ihres Glaubens oder ihrer Hautfarbe angegriffen werden“, sagte sie in der Berliner Synagoge Rykestraße in gekonnter, alle Unterschiede und Gegensätze verwischender Verallgemeinerung. Juden müssen – ob sie wollen oder nicht – als Chiffre für alle Menschen „anderer Religion oder Hautfarbe“ herhalten, auch solcher Glaubensrichtungen, die im Kern judenfeindlich sind. Genau das nennt man „Relativierung“. Diese Haltung wurde aber der einzigen Partei zugeschoben, die nicht an der Gedenkfeier teilnehmen durfte.
am Ende:
Ich bin derzeit in Deutschland auf Reisen, doch ich habe an keiner offiziellen Gedenkfeier teilgenommen. Am 9. November, während anderswo die flauen, abgesprochenen Reden erklangen, war ich Humus essen, bei einem jungen Israeli aus Akko, der in Leipzig ein kleines Restaurant betreibt. Es gibt dort, mit Pita, frischen Kräutern und viel Zitrone, fantastisch zubereitete Kichererbsen, von denen es heißt, dass sie gut fürs Gedächtnis sind. Wir wollen nicht vergessen. Deshalb halten wir uns an die Lebenden.

Kürzeres:

Hätte Corbyn „Asiaten“ oder „Schwarze“ statt „Zionisten“ gesagt, wäre er heute weg vom Fenster. Die Tatsache, dass er immer noch da ist, sagt uns alles, was wir darüber wissen müssen, zu was die Labour Party geworden ist.
Sajid Javid, twitter, 25.08.18

Interessant, dass diese Anschuldigerinnen sich an die Demokratische Partei wenden statt zur Polizei zu gehen. Stimmt, die Polizei verlangt Beweise, Hillary nicht.
Imam Tawhidi, twitter, 27.09.18 – inzwischen behaupten 3 Frauen etwas von Vergewaltigungen im Umfeld oder durch Trumps Kandidaten für den Obersten Gerichtshof zu wissen oder Opfer zu sein. (Mehrere Dutzend Frauen bestreiten die Vorwürfe dieser Frauen; eine von den dreien ist schon der Lüge überführt!)

Lassen Sie mich das klarstellen: Jeremy Corbyn verurteilte den Schritt der USA ihre Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, weil einseitige Schritte ohne umfassenden Friedenshandel die Chancen auf Frieden schädigen. Aber wenn er gewählt wird, wird er einseitig und sofort die palästinensische Eigenstaatlichkeit anerkennen? Ich denke mal, er ist gegen Frieden.
American Zionism, twitter, 26.09.18

Gegenüberstellung: 1) Merkel sagte heute: „Die Deutschen traten eine besondere Verantwortung für die Beziehung zu Israel.“ 2) Merkel unterstützt einen Atomdeal, der dem Iran einen Weg zu Atomwaffen erlaubt um Israel auszulöschen und sie arbeitet daran die US-Sanktionen gegen den Iran platzen zu lassen.
Benjamin Weinthal, twitter, 29.09.18 (man kann statt „Gegenüberstellung“ auch „Widerspruch“ übersetzen)

Versuche den islamischen Extremismus zu kritisieren. Der „moderate“ Muslim wird der erste sein, der dich angreift. Versuch’s mal.
Imam Tawhidi, twitter, 11.10.18

Einer erfindet eine Theorie und anders als in naturwissenschaftlichen Theorien benötigt sie keine Beweise oder Untermauerung. Sie muss nur dem Zielpublikum gefallen – das aus weiteren Leuten in den Sozialwissenschaften besteht.
Elder of Ziyon, 12.10.18
, wie er die Sozialwissenschaften erlebt – und das mit Belegen füttert.

Hätte Federica Mogherini, die EU-Außenbeauftragte, das Sagen, würden an der Grenze zu Gaza gegen anstürmende Hamas-Kommandos wahrscheinlich Anti-Konflikt-Teams der Berliner Polizei zum Einsatz kommen. Die Israelis verlassen sich lieber auf Scharfschützen. Das gibt zwar schlechte Presse im Ausland und Verurteilungen der EU, schützt aber die Bewohner von Sderot davor, massakriert zu werden.
Michael Wuliger, Jüdische Allgemeine, 25.10.18; und weiter:
Anders als wohlmeinende Europäer kennen sich die Israelis in der Gegend aus. Sie leben dort. Und sie haben vor, dort auch weiter zu leben. Trotz der Nachbarschaft. Und trotz Ermahnungen aus Brüssel. 

Wann haben wir je 11.000 Muslime irgendwo in der Welt gegen die angebliche Verzerrung und Kaperung ihrer Religion durch Jihad-Terroristen protestieren sehen?
Robert Spencer, Jihad Watch, 02.11.18 zu den Krawallen in Pakistan gegen die Freilassung von Asia Bibi die vom Vorwurf der „Gotteslästerung“ freigesprochen wurde.

Es bleibt friedlich, solange keiner widerspricht.
Beobachtung von Alex Feuerherdt, Jungle World, 01.11.18 über die BDS-Aktivisten eine Israelhasser-Ausstellung auf dem Kölner Chlodwigplatz.

Linksgrüne ähneln immer mehr politischen Zombies, wie Automatons auf der Suche nach Hirn, roboterhaft linke Phrasen nachplappernd, und sie werden nicht ruhen, bis sie auch das letzte Hirn gefressen und den letzten Freidenker in einen der ihren verwandelt haben.
Dushan Wegner 06.11.18 über die Zensurversuche der linken Geiferer. Weiter:
Wenn Linken wirklich daran gelegen wäre, ihr Weltbild auf Argumenten aufzubauen, die 1. die Realität adäquat abbilden und 2. im Diskurs getestet und geschärft wurden, dann würden sie sich nicht so panisch vor Gegenargumenten fürchten. Denn:
Linke versuchen sich im argumentativen Gegenstück zur Security-through-Obscurity: »Wenn wir gar nicht erst Gegenargumente hören, wenn sie nicht einmal in unserer Nähe auf Papier stehen dürfen, dann können wir weiter so tun, als seien unsere eigenen Ansichten sicher, kohärent und richtig.«

Trotzdem importierte sie gebrauchsfertige Antisemiten in ihr Land.
Col. Richard Kemp, twitter, 09.11.18 über Angela Merkel und die von ihr in ihrer Rede in Berlin zum Ausdruck gebrachte „Fassungslosigkeit“ angesichts der „Reichskristallnacht“.

Meines Wissens hat kein führender Demokrat versucht sich von seiner/ihrer Partei wegen dieser Art Mob-Handeln zu distanzieren. Ich denke, sie mögen das, so wie die Demokratische Partei im 19. Und Anfang des 20. Jahrhunderts den Ku-Klux-Klan mochte, der ihre Militanten im Süden war.
John Hinderaker, The PowerLine blog, 09.11.18 zum Angriff der Antifa auf das Haus des Fox-Moderators Tucker Carlson. Weiter:
Hey, wenn du nicht der Meinung der Demokraten bist, dann unterschreibst du, dass Mobs dich auf deinem Grund und Boden bedrohen. Macht absolut Sinn, wenn du Faschist bist.

300 Kriegsverbrechen an einem Tag. Wir warten auf ihre klare und laute Verurteilung durch euch.
Yaakov Lozowick, twitter, 12.11.18 über die (fehlende) Reaktion auf die mehr als 300 Hamas-Raketen auf israelische Zivilisten. Er wurde von einem anderen User korrigiert:
Die meisten Hamas-Raketen sind zwei Kriegsverbrechen. Das erste, wenn sie aus Wohngebieten geschossen werden, das zweite, wenn sie auf Wohngebiete geschossen werden. Das macht also 600 Kriegsverbrechen in 6 Stunden.

Wenn die britische Armee eine Operation durchführt, bei der 6 ISIS-Terroristen getötet werden, dann ist das kein Vorwand dafür 400 Raketen auf Zivilisten in Southampton, Bournemouth und Brighton zu schießen. Da sagt man nicht einfach: „Oh, die Briten haben angefangen.“ Ich wünschte, Aktivisten und Medien würden manchmal ihr Gehirn einschalten.
David Collier, twitter, 13.11.18 über den Raketenterror aus dem Gazastreifen.

Nicht die falschen Inhalte der Politik erklären demzufolge die Abwanderung der Wähler, sondern deren mangelhafte Vermittlung, die misslungene „ Kommunikation“. Dies ist eine von vielen intellektuellen Mogelpackungen, die man als PR-Arbeit zur Verdummung der Öffentlichkeit anbietet.
Josef Hueber, Philosophia Perennis, 01.12.18

Meine Situation:
1. Sie sagen, der Islam hat mit Terrorismus nichts zu tun.
2. Als Muslim sage ich „Okay“ und beginne Extremisten und Terroristen zu kritisieren.
3. Ich werde beschuldigt den Islam zu beleidigen.
Aber habt ihr nicht gerade gesagt, Terroristen hätten nichts mit dem Islam zu tun?!

Imam Tawhidi, twitter, 02.12.18

Hat eigentlich irgendjemand gemerkt, dass die Palästinenser all dessen schuldig sind, wessen sie Israel beschuldigen? Apartheid, Kriegsverbrechen, ethnische Säuberung, das Land anderer zu besetzen, Rassismus, Kinder ermorden usw. Und die Trottel der Welt glauben ihnen. Sie sind meisterhafte Lügner.
Jeffrey Zimmerman, twitter, 01.12.18

Jedes Mal, wenn ein Linksaußen-Journalist einen Hau-Drauf-Artikel gegen mich schreibt, schaue ich als erstes nach, ob er einen Artikel gegen Osama bin Laden oder den IS geschrieben hat.
Nicht einen einzigen.

Imam Tawhidi, twitter, 02.12.18

Es gibt nichts Antisemitischeres als zu sagen, dass Terrorismus kein Terrorismus ist, wenn er gegen das jüdische Volk und gegen den jüdischen Staat angewendet wird. Es gibt nichts Antisemitischeres als zu sagen, wir können Terrorismus gegen Israel nicht verurteilen, wenn wir nicht eine einzige Minute zögern dieselben Tagen zu verurteilen, wenn sie sich gegen ein anderes Land richten… Wir stehen vor der Frage, ob die UNO glaubt Terrorismus sei akzeptable, wenn – und nur wenn – er sich gegen Israel richtet. … Hassen Sie Israel SO SEHR, dass Sie eine Terrororganisation unterstützen, die direkt dem palästinensischen Volk schadet?
Botschafterin Nikki Haley vor der UNO, 06.12.18

Die UNO wurde in Reaktion auf den Holocaust geschaffen. Heute ist sie die größte antisemitische Organisation der Welt.
twitter-User, 07.06.12

Was will uns die Tagesschau damit sagen?

Die UNO-Vollversammlung hat am 6. Dezember einen Resolutionsvorschlag der USA vorliegen gehabt, mit dem die Hamas und ihr Terror gegen israelische Zivilisten verurteilt werden sollte.

Die Arabische Liga brachte einen Entschluss zu Abstimmung ein, mit dem für die von den USA vorgelegte Resolution eine Zweidrittelmehrheit nötig sein solle. Dieser Vorschlag wurde mit knapper Mehrheit angenommen (zuerst hieß es, mit 1 Stimme Mehrheit, später dann mit 3 Stimmen Mehrheit). Das war ein zulässiger, äußerst seltener Schritt. Aber damit war auch klar, dass der US-Beschluss verhindert werden konnte.

Und so geschah es dann auch. Die von den USA vorgelegte Resolution bekam 87 Ja-Stimmen, 58 Nein-Stimmen und 32 Staaten enthielten sich. Einige waren auch abwesend. Das heißt, dass zwar eine relative Mehrheit für die Resolution gefunden wurde, es fehlte aber die Zweidrittelmehrheit – und weniger als die Hälfte konnte sich dazu durchringen eine Terrororganisation Terroristen zu nennen bzw. ihren Terror zu verurteilen.

Das sagt schon einiges über die UNO aus. Und zwar nur Schlechtes.

Noch schlimmer ist dann die deutsche Medienlandschaft in Gestalt der tagesschau.de. Hier wird wieder typisches Trump-Bashing ebenso betrieben, wie eine Verharmlosung der Hamas.

Nikki Haley wollte kurz vor ihrem Abgang „noch einmal auf den Tisch hauen“ – mit anderen Worten: Das, was die da machte, war nicht ernst zu nehmen, Selbstaufplusterung, überflüssig und unredlich. Eher ungehörig.

Die Resolution sei einseitig, behauptet das Qualitätsmedium. Wann wäre das nicht einseitig gewesen? Wenn Israel mit dafür verurteilt worden wäre, dass die Hamas seine Zivilbevölkerung terrorisiert? Wenn Terrormaßnahmen wie die Brand-/Sprengdrachen und –Ballone, über die die ARD ohnehin nicht berichtet, außen vor gelassen worden wären? Wenn Israel dafür verantwortlich gemacht worden wäre, dass die Hamas ihren Völkermord nicht verwirklichen kann?

„Resolutionen des Gremiums sind anders als die des Sicherheitsrats allerdings rechtlich nicht bindend“, schreiben sie zu Haleys Bemerkung, die Resolution sei ein – und das wird in Anführungszeichen gesetzt – essenzieller Schritt hin zu einem Frieden. Also bezeichnen sie Haleys Aussage als Blödsinn. Warum? Weil eine Aufforderung zur Einstellung des Terrors keinen Frieden möglich macht? Weil damit die „Weltgemeinschaft“ der Hamas nicht die Gelbe Karte gezeigt hätte? Oder eher, weil nach Meinung der tagesschau.de Israel die Alleinverantwortung für Frieden im Nahen Osten zugewiesen werden muss?

Wann haben diese Qualitätsmedienmacher jemals auf die Bedeutung der Beschlüsse der Vollversammlung hingewiesen, wenn es gegen Israel ging?

Übrigens: Sie sagte nicht, die Resolution sei ein essenzieller Schritt hin zum Frieden. Sie fragte ausdrücklich die Araber: Ist der Hass so groß? Ist der Hass auf Israel so groß, dass Sie eine Terrororganisation verteidigen? Eine, die dem palästinensischen Volk direkt Schaden zufügt? Ist es nicht Zeit, das loszulassen? Damit wahrer Frieden und Sicherheit in der gesamten Region einkehren kann: Ist es nicht an der Zeit, dass beide Seiten das loslassen? Um des Frieden willens und um dieser Institution [UNO] willen dränge ich meine Kollegen mit allem Respekt die Resolution der Vereinigten Staaten zu unterstützen.

Mit anderen Worten: Die tagesschau.de verzerrt, was Haley gesagt hat – und lügt daher diesebezüglich.

Wie sehr es den Superjournalisten gegen den Strich geht, wenn sich jemand auf die Seite Israels stellt, zeigen sie im letzten Absatz ihres Pamphlets:

Israel, die EU und die USA stufen die Hamas als Terrororganisation ein. Die Hamas hatte 2007 gewaltsam die Macht im Gazastreifen übernommen. Unter Präsident Donald Trump fahren die USA bei den UN einen stark pro-israelischen Kurs. Aus dem UN-Menschenrechtsrat und der Kulturorganisation Unesco stiegen sie unter dem Vorwurf antiisraelischer Tendenzen aus. Zudem erkannten sie Jerusalem als Israels Hauptstadt an, verlegten ihre Botschaft dorthin und strichen Hilfsgelder in Millionenhöhe für Palästinenser. Trotz dieser umstrittenen Maßnahmen hat Trump für Anfang 2019 einen Plan für einen Frieden zwischen Israelis und Palästinensern angekündigt.

Ja, das geht gar nicht. Merkt man schon am missbilligenden Duktus des Textes. Die Weltregierung UNO ist heilig, die darf nicht kritisiert werden, auch nicht ihre Unterabteilungen. Und schon gar nicht darf das Mantra infrage gestellt werden, wie der Nahost-Konflikt zu lösen ist. Deshalb müssen die Terrorbanden weiter alimentiert werden, muss Israel seiner Rechte beraubt werden. Den Palästinensern die Leviten lesen und einen Friedensplan ankündigen widerspricht sich bei den Herrschaften der aktuellen Kamera tagesschau.

Dass sie selbst die Einseitigkeit par excellence sind, werden sie natürlich bis mindestens zum Mond von sich weisen. Dass sie mit ihrer Einseitigkeit ausschließlich gegen Israel unter die IHRA-Definition von Antisemitismus fallen könnten, werden sie mehr als empört zurückweisen. Wie alles, was sich diesbezüglich an berechtigter Kritik gegen sie richtet. Sie sind deutsche Journalisten. Volkserzieher. Meinungsvorgeber. Hofberichterstatter. Und das ist ihrer Meinung nach gut so. Auch wenn sie diese Begriffe natürlich bestreiten. Wie alles, was sie entlarvt.