Die dümmste Schlagzeile des Monats

gefunden bei DEIN e.V.

Begleitend dazu gab es folgende E-Mail:

Deutschlandradio
Herrn Stefan Raue

Die arabischen Staaten haben vor den USA kapituliert

Deutschlandradio Headline vom 15.09.2020

Hallo Herr Raue – und unter uns: Was um Himmels Willen hat sich Jasper Barenberg bei dieser Überschrift gedacht? Oder war er von allen guten journalistischen Geistern verlassen?

Zwei von 13 sind nicht „die arabischen Staaten.“ Und seit wann ist der lange ersehnte Friede eine Kapitulation vor wem auch immer?

Kapitulation bedeutet Niederlage nach einem Krieg. Gab es einen zwischen „den arabischen Staaten“ und den USA? Und was haben Lüders Meinung nach die arabischen Staaten durch den Vertrag verloren?

Lüders Aussagen sind ein Outing an kaum gezähmter Feindschaft zu Israel. Das reicht eher nicht aus, um sich als Nahost-Experte zu positionieren, wohl aber für eine Selbstdesavouierung.

Wie auch immer: den Preis für die Dümmste Headline haben Sie sich redlich verdient. Im Namen des Demokratie und Information e.V. übergebe ich Ihnen das Zertifikat im Anhang.

Mit freundlichen Grüßen

Leo Sucharewicz

Auf der Seite von DEIN e.V. gibt es außerdem noch folgende Information:

Gratulationen zum Preis sind zu richten an den Intendanten Stefan Raue hoererservice@deutschlandradio.de

Wer wissen will, wie plump das Interview durch Einseitigkeit, Konstruktionund Auslassungen manipuliert, hier geht’s zum Beitrag.

 

 

 

Sprache als Mittel des Antiisraelismus

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Aufeinanderfolgende israelische Regierungen haben nie eine umfassende Politik zum systematischen Kampf an all den vielen Fronten gehabt, an denen das Land angegriffen wird. Premierminister und ihre Ministerkollegen schienen nie zu begreifen, was ein Anfänger-Stratege verstehen würde: Der Kampf gegen den israelischen Staat hat viele Waffen und Werkzeuge. Israel muss alle davon bekämpfen.

Niemand kann offenen Krieg und Terroranschläge ignorieren. Die israelische Regierung widmete daher diesem Aspekt der Front viel Aufmerksamkeit. Die dafür geschaffenen Organe – die Israelischen Verteidigungskräfte (IDF) und die Geheimdienste – erfüllen ihre Aufgaben ziemlich gut. Vor ein paar Jahren begriff die israelische Regierung auch, dass Cyber-Kriegsführung für das Land gefährlich ist und baute eine Dienststelle auf, die sich damit beschäftigt.

In anderen Bereichen des Schlachtfeldes ist Israel weniger effektiv aufgetreten und ist oft fahrlässig. Boykotten entgegenzutreten war und gelingt Israel auf weniger bemerkenswerte Weise. Den anfänglichen arabischen Boykott gab es seit Jahrzehnten.[1] Israel versuchte ihn auf viele Weisen zu umgehen; einige waren erfolgreich, manche weniger.

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts kam eine weitere Form des Boykotts auf, die als BDS (Boykott, De-Investition, Sanktionen bekannt ist). BDS begann in der Universitätswelt mit einem offenen Brief im Guardian am 6. April 2002, der von mehr als 100 Akademikern unterschrieben wurde.[2] Er forderte einen Stopp aller kulturellen und Forschungsverbindungen mit Israel auf europäischer oder nationaler Ebene, bis die israelische Regierung alle UNO-Resolutionen befolgt und „ernste Friedensverhandlungen mit den Palästinensern beginnen, die sich entlang der in vielen Friedensplänen, einschließlich des jüngsten, von den Saudis und der Arabischen Liga unterstützten, orientiert.“ Dem offenen Brief folgten andere, ähnliche Initiativen. Freunde Israels sprachen sich gegen sie aus. Die israelische Regierung unternahm viele Jahre lang kaum etwas.

Israel hat den gewaltigen Krieg der Worte gegen sich weitgehend ignoriert. Einige Staaten sind Meister des verbalen Kampfes. Nazideutschland stand fast an der Spitze und erfand eine beinahe komplett neue Sprache für die von ihm begangenen kriminellen Taten. Es wurden viele Synonyme für Mord entwickelt.[3]

Die Sowjetunion war ein kompetenter Zweiter. Bevor sie anfing den Begriff „Antizionismus“ zu propagieren, gab es dieses Wort in keinem Wörterbuch.[4] Jahrtausende zuvor – im ersten Buch der Bibel – war das Sprachproblem bereits auf dramatische Weise präsent. Gott zerstörte die gemeinsame Sprache derer, die den Turm zu Babel bauten. So wurde großes Durcheinander in der Kommunikation geschaffen.

George Orwell verstand die Rolle des Sprachspiels sehr gut. In seinem Buch „1984“ – 1949 veröffentlicht – erfand er „Neusprech“, das durch die Austauschbarkeit der Bedeutung von Worten charakterisiert war. Es ersetzte traditionelles Englisch. Regelmäßig wurden diese Wendungen zitiert: „Freiheit ist Sklaverei, Ignoranz ist Stärke“ und sehr wichtig für die Palästinenser: „Krieg ist Frieden“.[5]

Die israelische Linke und sogar eine Reihe Mainstream-Israelis haben oft für die fundamental falsche Vorstellung des „Land für Frieden“ geworben. Sie beurteilten radikal falsch, wie viel die Palästinenser von Frieden zu gewinnen haben. Das ist heute zum Teil durch „Frieden für Frieden“ ersetzt worden.

Die israelische Regierung mag von Zeit zu Zeit – aber weit entfernt davon das immer zu tun – reagieren, wenn ein Prominenter Israel der „Apartheid“ beschuldigt. Zum Beispiel verwendete der ehemalige deutsche, sozialistische Außenminister Sigmar Gabriel diesen Ausdruck und entschuldigte sich später dafür.[6]

Eine der häufigsten gegen Israel eingesetzten Verfälschungen lautet, es sei „Besatzer“ der Westbank.[7] Dabei ist Israel höchstens Besatzer eines Teils des Golan, der früher zum syrischen Staat gehörte. Die Westbank war in der Hand Jordaniens. Dessen Souveränität dort wurde lediglich von Großbritannien und Pakistan anerkannt.[8] Es gab nie einen palästinensischen Staat, also konnte er nicht besetzt werden. Dore Gold erklärte eingehend, dass der Status der Westbank „umstrittenes Gebiet“ lautet. Er erklärte das kurz, nachdem er im Jahr 2000 Präsident des Jerusalem Center of Public Affairs wurde.[9]

Eine „Zweistaatenlösung“ ist ein weiterer tief eingegrabener Begriff. Es ist schwierig mit ihm umzugehen, weil US-Präsident Barack Obama viel Druck auf Premierminister Benjamin Netanyahu ausübte dieses Konzept zu akzeptieren. Netanyahu machte das 2009 in seiner Rede an der Bar Ilan Universität, als er sagte: „Wenn wir diese Garantie bezüglich der Entmilitarisierung und Israels Sicherheitsinteressen erhalten und wenn die Palästinenser Israel als Staat des jüdischen Volks anerkennen, dann werden wir bereit sein bei einer zukünftigen Friedensvereinbarung eine Lösung zu erzielen, in der neben dem jüdischen Staat ein entmilitarisierter Palästinenserstaat besteht.“[10] Ein Palästinenserstaat war zuvor bereits von den Premierministern Ehud Barak und Ehud Olmert in ihren Friedensvorschlägen an die Palästinenser akzeptiert worden.[11][12]

In diesem Zusammenhang erwähnen offizielle Vertreter Israels kaum jemals, dass es bereits zwei Staaten auf dem ehemaligen Land des Mandats Palästina gibt. Der erste war der palästinensische Staat Jordanien, der etwa 75% dieses Territoriums belegt; der zweite ist Israel. Ein weiterer Palästinenserstaat – vorausgesetzt, dass Hamas und Fatah sich darüber einigen können –in der Westbank und dem Gazastreifen wäre damit ein dritter Staat. Auch der Trump-Plan, den Israel akzeptiert hat, gründet auf einem Palästinenserstaat neben Israel.[13]

Mehrere Autoren haben die gefährliche Verwendung von Semantik gegen Juden und Israel betont. Viel Arbeit dazu ist von dem französischen Linguisten Georges-Elia Sarfati geleistet worden. Er unternahm eine detaillierte Analyse des Phänomens. Sarfati stellte heraus, dass Diskurs auf Grundlage der ideologischen Verwendung derer geführt wird, die ihn betreiben. Er sagte: „Anstatt dass Worte neutral sind, dienen sie dazu eine gewisse Vision zu der von ihnen behandelten Frage einzuführen.“[14]

Diese Wendung „Zweistaatenlösung“ ist im Westen derart tief eingegraben, dass es enormer Anstrengungen bedarf Zweifel an ihr zu streuen. Nicht weil die Botschaft so einfach wäre. Warum sollte man die kriminelle Palästinenser-Instanz – deren Führer Völkermord verherrlichen, die Mörder von Zivilisten belohnen und der von einem Todeskult durchdrungen ist – zu einem Staat aufwerten?

Israels Kampf gegen den Missbrauch des Wortes „palästinensische Flüchtlinge“ durch die UNO ist von Israel nur auf lauwarme Weise geführt worden. Es gibt eine allgemeine Definition von Flüchtlingen, die besagt: Flüchtling ist eine „Person, die sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt oder in dem sie ihren ständigen Wohnsitz hat, und die wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung eine wohlbegründete Furcht vor Verfolgung hat und den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen kann oder wegen dieser Furcht vor Verfolgung nicht dorthin zurückkehren kann.“[15]

Für die Palästinenser hat die UNO diese Definition ausdrücklich so erweitert, dass sie die Nachkommen der Flüchtlinge einschließt.[16] Das hat die Bedeutung des Wortes ausgehöhlt und die sich daraus ergebenden Probleme vervielfacht. Fast alle palästinensischen „Flüchtlinge“ sind gemäß der Originaldefinition keine wirklichen Flüchtlinge. Sie flohen nicht aus Israel, auch wenn ihre noch lebenden Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern das vielleicht getan haben und echte Flüchtlinge sind. Dennoch weist nicht ein einziger internationaler Journalist darauf hin oder verwendet für sie den Ausdruck „UNO-Fake-Flüchtlinge“.

Ein weiterer Missbrauch von Sprache ist, die Israelis als „Kolonisten“ zu bezeichnen. Dieses Wort wurde exklusiv für Personen verwendet, die in Länder zogen, die in der Regel tausende Kilometer von ihrer Heimat entfernt waren. Die Teilungslinien von 1967, die Israel von den Palästinensergebieten trennten, waren Waffenstillstandslinien, werden aber regelmäßig und fälschlich als die „Grenzen von 1967“ bezeichnet.[17][18]

Es gibt zudem viele Bespiele für den Missbrauch von Sprache im antisemitischen Diskurs. Die französische Regierung sprach oft von „Spannungen zwischen Gemeinschaften“. Sie legte nach, dass zwei Gemeinschaften, die muslimischen und die jüdischen Gemeinden, einander gegenüber aggressiv waren. In Wirklichkeit waren es eine einseitige Aggression und Hass gegen die jüdische Gemeinschaft, die aus Teilen der muslimischen Gemeinschaft kam.[19]

Die Palästinenser werden wahrscheinlich abwarten, um zu sehen, ob Biden zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wird und ob er den Trump-Plan verwirft. Es könnte durchaus sein, dass die Palästinenser dann entscheiden werden, ob sie versuchen eine Friedenskonferenz zu arrangieren. Diese wird sich mit konkreten Themen wie endgültigen Grenzen, dem Status des Tempelbergs, der Entmilitarisierung eines Palästinenserstaats und so weiter beschäftigen. Es ist unwahrscheinlich, dass dabei ein entscheidendes Thema angegangen wird: Wie wollen die Palästinenser sich ihres Kultes der Verherrlichung von Völkermord und Tod entledigen, der ihre Gesellschaft durchzieht?

Dieses Thema sollte von Israel groß auf die internationale Agenda gesetzt werden. Andernfalls wird, sollte ein Palästinenserstaat gegründet werden, eine kriminelle Instanz zu einem kriminellen Staat ausgebaut.

[1] Dan S. Chill: The Arab Boycott of Israel: Economic Aggression and World Reaction. New York (Praeger) 1976)

[2] http://www.euroisrael.huji.ac.il/original.html, “Protest against Call for European Boycott of Academic and Cultural Ties with Israel,” The Guardian, Original Press Release, 6 April 2002.

[3] https://www.welt.de/kultur/plus216563504/Lexikon-des-Grauens-Die-1001-Woerter-der-Nazis-fuer-Mord.html

[4] https://www.jcpa.org/phas/phas-17.htm

[5] www.amazon.com/1984-Signet-Classics-George-Orwell/dp/0451524934

[6] http://www.jpost.com/international/former-german-fm-says-regrets-calling-israel-apartheid-regime-551362

[7] www.timesofisrael.com/german-foreign-minister-under-fire-for-accusing-israel-of-apartheid/; http://www.bbc.com/news/world-middle-east-39703128

[8] www.britannica.com/place/West-Bank

[9] jcpa.org/jl/vp470.htm

[10] https://ecf.org.il/issues/issue/70

[11] https://abcnews.go.com/International/story?id=82027&page=1

[12] http://www.timesofisrael.com/abbas-admits-he-rejected-2008-peace-offer-from-olmert/

[13] http://www.whitehouse.gov/peacetoprosperity/

[14] Manfred Gerstenfeld: Interview mit Georges-Elia Sarfati. Language as a Tool against Jews and Israel. Post-Holocaust and Anti-Semitism 17, 1. Februar 2004.

[15] https://www.unhcr.org/dach/de/services/faq/faq-fluechtlinge

[16] http://www.unrwa.org/palestine-refugees

[17] https://www.theatlantic.com/international/archive/2011/05/what-obama-meant-1967-lines-why-irked-netanyahu/350925/

[18] https://www.npr.org/2011/05/24/136495202/background-israels-pre-1967-boundaries

[19] S. z.B. Paul Ceaux : Manif pro-palestinienne autorisée: les organisateurs critiquent Hollande. L’Express, 22. Juli 2014; Manfred Gerstenfeld: Dutch Jews Wonder About Their Future. Israel National News, 8. August 2014; Reuters/AP: France vows harsh hand on anti-Semitic violence after Paris riots. Haaretz, 32. Juli 2014.

Schaschlik

Ein eigentlich in Wien arbeitender iranischer Diplomat ist (mit drei weiteren Personen) in Belgien wegen Planung eines Anschlags auf iranische Oppositionelle angeklagt. Sollte er für schuldig befunden werden, „warnt“ der Diplomat (sprich: DROHT), werde es Vergeltungsmaßnahmen (durch nicht identifizierte Gruppen) geben. Die Belgier wüssten nicht, was für Folgen ein für ihn ungünstiges Urteil haben könnte, hielt die Polizei in einem Protokoll fest.

Die PA warnt (droht!), sie würde jede NGO verklagen, die NICHT zustimmt Terroristen zu beschäftigen, um Gelder zu bekommen.

Die Terroristin Ahlam Tamimi hatte den Anschlag auf die Pizzeria Sbarro (15 Tote, dutzende Verletzte) in Jerusalem organisiert und den Täter hingefahren. Dafür wurde sich in Israel zu 16-mal lebenslänglich verurteilt, aber im Gilat-Tauschhandel freigelassen. Seitdem ist sie in Jordanien, verheiratet. Ihr Mann wurde dort rausgeworfen. In einem jordanischen Sender wollte sie ihr Leid klagen – der Sender schnitt ihr das Wort ab und schaltete das Mikro aus. Na ja, nicht schlimm: Die BBC sprang ein und bot ihr die gewünschte Bühne.

Australien hat seinen Beitrag für die UNRWA still und „heimlich“ auf $10 Millionen halbiert; ein Grund wurde nicht genannt.

Die UNO und die USA berichten in einer Erklärung, dass Israel und der Libanon beide bestätigen die Verhandlungen um eine Einigung zur Seegrenze produktiv waren und am 28. Oktober fortgesetzt werden sollen.

Was anderes könnten die PalAraber nicht: Omar Barghouti, (Mit-)Gründer der BDS-Bewegung droht den Vereinigten Arabischen Emiraten wegen „Verrat an der palästinensischen Sache“ und fordert zum Boykott der größten Bank der VAE auf.

Der Premierminister Imran Khan ist sehr zufrieden damit, dass sein Land in den UNO-Menschenrechtsrat gewählt wurde; er sieht seine Aufgabe vor allem darin „Islamophobie“ zu bekämpfen.

Die Fatah beschuldigte Besucher aus dem Arabischen Golf (sie sind sich nicht sicher, ob die Besucher nun aus dem Oman oder den VAE waren) die Al-Aqsa-Moschee zu schänden (sie besuchten den Felsendom und beteten dort) – weil sie Normalisierung mit Israel befürworten. (Und „gestürmt“ haben die bösen Araber die Moschee auch noch…)

Die Reaktionen auf den Mord an dem Lehrer in Frankreich: Der österreichische Kanzler Kurz nennt Ross und Reiter beim Namen. Aus deutschen Landen kommen Worthülsen, die vor allem durch eines auffallen: Es wird nichts Eindeutiges in Sachen Täter und Motivation gesagt, die Verbindung zum Islam/Muslimen peinlichst vermieden.

Der Fraktionschef der „Gemeinsamen (Arabischen) Liste“ in der Knesset wirft Nebelkerzen, weil er fürchtet, dass Israel nicht schlecht genug dastehen könnte: „Die Besatzung“ durch Israel sei das Hauptproblem der Region, nicht der Iran, behauptet er.

Oberlügner Saeb Erekat tritt ja vehement für Israel-Boykott ein. Nur selbst hält er sich nicht dran. Nach der Bestätigung, dass er mit dem Coronavirus infiziert ist, ließ er sich von Jericho in ein israelisches Krankenhaus (Hadassah Ein Kerem) bringen. Der großen Masse der Palästinenser wird ein solcher Schritt von den PA-Führern verboten. Sein Zustand ist ernst, aber stabil.

Die PalAraber behaupten schon wieder, Siedler hätten Olivenbäume gefällt hätten – am Sabbat. Und obwohl alle Welt Handys mit Fotofunktion hat, gibt es wieder keine Bilder davon.

UNO usw.:
– Der UNO-Menschenrechtsrat hat neue Mitglieder bekommen: China, Kuba, Pakistan, Russland. Sie gesellen sich dort zu Menschenrechts-Helden wie Bangladesch, Indonesien, Mauretanien und Venezuela.

Der alltägliche Antisemitismus: (eine umfassende Sammlung gibt es auf The New Antisemit; auf twitter gibt es für den deutschsprachigen Raum die „RIAS“ (Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus):
Soziale Medien:
Facebook hat angekündigt, dass demnächst alle Einträge gelöscht werden, in denen der Holocaust geleugnet oder verzerrt wird. (Das wird spannend. Da werden vermutlich auch Einträge gelöscht, die Holoucaust-Leugnung dokumentieren und kritisieren, wetten?)
– Scheint aber nur ein Zukunftsprojekt zu sein: Die Ritualmordlüge des palästinensischen Generaldirektors im Hamas-„Bildungsministerium“ verstößt jedenfalls nach Auskunft der Fratzen nicht gegen die Gemeinschaftsstandards.
Palästinenser:
– Der PA-Mufti sagt eindeutig: Die Scharia verpflichtet jeden Muslim Krieg gegen die „diebischen Juden“ zu führen.
– Der Chef von Ma’an News bezeichnet jüdische Rabbiner als Rassisten und sagt voraus, dass „hunderte Millionen Araber auf den Straßen jüdisches Fleisch in Stücke reißen werden“.
Deutschland:

Großbritannien & Irland:
– Vor drei Monaten entschuldigte sich Roger Waters für einen antisemitische Äußerung. Jetzt behauptete er, er hätte nie etwas Antisemitisches geäußert.
– Anhänger palästinensischen Jihad-Terrors beschmierten ein Fußball-Stadion; der Verein hatte es gewagt einer israelischen Mannschaft Trainingsgelände zur Verfügung zu stellen.
– Ein britischer Politiker und seine Familie erhalten Morddrohungen, weil er ein Holocaust-Mahnmal in London unterstützt.
Spanien&Portugal:
– Eine Kommunalpolitikern der linken Partei Podemos auf Mallorca forderte, „die Juden“ sollten zur Rechenschaft gezogen werden, weil sie eine Regierung wählten, „die ständig die Rechte der Palästinenser verletzt“. Auf Nachfrage ob sie Juden oder Israelis meine giftete sie, sie habe sich klar und deutlich ausgedrückt.
USA:
San Diego: Ein Rabbiner wurde vor seiner Synagoge von einem Jugendlichen angegriffen und geschlagen.

Die Religion des Friedens, der Liebe, der Rücksichtnahme, der Frauenrechte und Wissenschaften:
Algerien: Ein Mann muss für 10 Jahre ins Gefängnis, weil er „zu Atheismus aufstachelte“ und „den Islam beleidigt.“
USA: Ein Imam in Syracuse verkündet: Eine muslimische junge Frau darf nicht alleine wohnen, weil Frauen „leicht auszutricksen und zu täuschen/verführen“ sind.

Jihad:
Burkina Faso: Muslime überfielen einen Konvoi mit Heimatvertriebenen. 25 davon sind jetzt totl
Frankreich: In einem Pariser Vorort köpfte ein „Allahu Akbar“- Brüller auf offener Straße einen Mann. Der Terrorist wurde von Polizisten erschossen, als er sich weigerte seine Waffe fallen zu lassen. Das Opfer ist Lehrer und soll im Unterricht Mohammed-Karikaturen behandelt und zumindest eine gezeigt haben; Eltern der Klasse geben an, dass er keine gezeigt hatte. Dafür erhielt er schon online Morddrohungen.

Muslimisches Herrenmenschentum, Dhimmitum, Anspruchsdenken, Islamisierung im Westen:
Deutschland: Ein syrischer Migrant versuchte einen Bombenanschlag in einem Zug. Die Medien stellen es dar, als hätte ein Deutscher den Anschlag versucht – es war nur von einem „Sauerländer“ und „Lüdenscheider“ die Rede.
– Ein katholischer Islam-Apologet behauptet Allah und die Dreieinigkeit seien Namen für ein und denselben Gott.
Niederlande: Sechs Muslime planten ein Jihad-Massaker bei einem Festival mit einer Autobombe.
Großbritannien: Ein britisches Schulbuch beschreibt eine Religion als gewalttätig – den Hinduismus. Das mag ja stimmen, aber warum fehlt der Islam?
Schweden: Bei Aufnahmen für Schülerfotos wurde ein christlicher Schüler angewiesen sein Kreuz abzunehmen. (Muslimische Schülerinnen erhielten keine Anweisung ihre religiösen Dinge abzulegen.)
Finnland: Ein muslimischer Migrant ist stolz auf den Versuch des Ehrenmordes an seiner Ex-Frau – „Frauen haben in Finnland zu viele Rechte“.
Großbritannien: Ein Abgeordneter der Labour Party lässt wissen: Freie Meinungsäußerung schließt nicht die Freiheit ein, allgemein zu beleidigen.
Frankreich: Die Behörden behaupteten zwischenzeitlich trotz aller Beweise, dass der Köpfer von Paris nicht radikalisiert sei, sondern ein anderes Motiv haben könnte. (Geht’s noch? Ach nee, ist ja der übliche Mist…)

Christenverfolgung/Verfolgung von Nichtmuslimen:
Ägypten: Wieder mal verschwand eine junge christliche Frau (am 3. Oktober), die in einem Video als „bereitwillig“ zum Islam konvertiert wieder auftauchte (am 6. Oktober) und behauptete vor 6 Jahren heimlich konvertiert zu sein und jetzt einen Muslim geheiratet zu haben, weshalb man sie in Ruhe lassen solle.
Indien: Ein Muslim bot einem Hindu Gespräche über eine mögliche Heirat mit seiner Tochter an, deren Freund er war – und ermordete ihn dann.

Obama Watch:
In Portland rissen Antifa-Terroristen Statuen von Theodore Roosevelt und Abraham Lincolnl ab, danach verwüsteten sie die Oregon Historical Society. Bei Aufruf dazu wurde das Filmen und Fotografieren (der Täter) verboten. Polizei und Behörden griffen nicht ein.
– Die geplante dritte Fernsehdebatte zwischen Trump und Biden sollte von einer Journalistin moderiert werden, hat vor einer Woche ihr Twitter-Konto gelöscht. Dort waren wohl zu viele Trumphasser-Einträge, die aber immer noch irgendwo zu finden sind. 2016 wurde sie erwischt, wie sie Hillary Clintons Team mindestens eine Frage der Debatte mit Trump vorab verriet.

Obamanisten:
In Arizona gab es eine Wahlkampfveranstaltung von Joe Biden zusammen mit Kamala Harris; NIEMAND kam (außer Reportern).
– Zu einer „Car Parade“ in Florida kamen ganze 15 Autos.
– Da hatte Sleepy Joe aber ein Problem: Bei seiner Rede in Ohio wurde er von Trump-Fans übertönt, die „4 more years“ skandierten.
Biden wurde mit der Gallup-Umfrage konfrontiert, dass 56% der Amerikaner finden, dass es ihnen besser geht als vor 4 Jahren. Daraufhin befand er, die Mehrheit der Amerikaner habe Gedächtnisprobleme. (ausgerechnet …)
New Yorks Bürgermeister de Blasio und Gouverneur Cuomo konzentrieren sich ganz auf Massenversammlungen orthodoxer Juden, die sie wegen Corona verbieten und für die Verbreitung des Virus verantwortlich machen. Muslimische Massenversammlungen hingegen werden weder behelligt noch beschuldigt…
– Sleepy Joe sprach bei einer Wahlkampfveranstaltung in Florida zu 10 Personen (plus 12 Reportern) – eine der hierfür typischen Menschenmengen.

Frage eines Trump-Fans: Sollte Trump, weil er COVID-19 überwunden hat, Blut mit Antikörpern spenden und daraus ein Mittel entwickelt werden – was machen dann die Demokraten? Lehnen sie es ab?

Obamedien:
YouTube gibt an, dass innerhalb von 2 Minuten seit Upload von Joe Bidens Videos bis zu 124.000 Zugriffe erfolgten; fragt sich nur, wie das kommt…
Twitter zensiert eine Republikaner-Kandidatin für den Senat wegen „Hass“ – sie hatte es gewagt zusagen, dass „Massenmigration Europa hat Europa zerstört“.
– Der Communications Director von Facebook greift ein: Er zensiert eine Enthüllungsstory über Hunter Biden, damit dessen Vater Joe geschützt wird.
twitter zensiert jetzt auch die New York Post: Ein kritischer Artikel über Joe Biden wird blockiert. Außerdem wurde die Sprecherin des Weißen Hauses, Kayleigh McEnany, von twitter gesperrt, ebenso ein offizieller Wahlkampf-Account von Donald Trump, weil sie auf Grundlage dieses NYP-Artikels twitterten. Und dann wurde ein Journalist gesperrt, der ebenfalls etwas auf Grundlage des NYP-Artikels postete. (Hier mehr auf Deutsch.)
Facebook zensiert denselben Artikel und kündigte an, seine Verbreitung zu reduzieren.
ABC hat eine Fragestunde seiner Journalisten mit Joe Biden veranstaltet; die „Journalisten“ waren u.a. ein ehemaliger Obama-Redenschreiber und die Frau eines ehemaligen Kandidaten der Demokraten in Pennsylvania; Veranstalter war ein führender Demokrat. Alle dürfen mal raten, wie viele kritische Fragen gestellt wurden…
– Der führende Facebook-Manager zu Wahlpolitik ist ein Joe Bidens früherer Ukraine-Berater – kein Wunder, dass Facebook die Berichterstattung zu Bidens Korruption und Lügen diesbezüglich unterdückt.

Wahlbetrug:
– Das Oberste Gericht von Michigan hat verhindert, dass noch 14 Tage nach der Wahl eingreffende Briefwahl-Briefe gezählt werden dürfen.
Pennsylvania erklärte vorab schon rund 334.000 Briefwahlbögen für unzulässig; aus Kentucky kommt die Nachricht, dass mehrere Tonnen mit Briefwahlbögen in Mülltonnen gefunden wurden.

Weitere Wahlprobleme:
In Santa Monica (Kalifornien) fand ein Mann dutzende Wahlbriefumschläge (und andere wichtige Post) in Mülltonnen.
In Washington DC bekamen jede Menge Leute falsche Wahlunterlagen zugeschickt – für Fremde, die gar nicht da wohnen, für Tote, bei Leuten, die gar nicht wählen dürfen. Auch der ARD-Korrespondent in der US-Hauptstadt erhielt (gleich 3) Wahlzettel und postete das auf twitter.
– Das Wählerregistrierungssystem von Virginia ist zusammengebrochen; das bedeutet, dass niemand die Möglichkeit wahrnehmen kann persönlich im Wahllokal früher zu wählen.
– Es könnte sein, dass es die Möglichkeit gibt, die Wählerregistrierung von US-Bürgern im System zu löschen.
In der Nähe von Seattle wurden Säcke mit gestohlenen Briefwahlunterlagen gefunden.

Der Donald:
– Eine finnische Parlamentarierin ist die vierte, der Trump für den Friedensnobelpreis vorschlug. Alle vier Vorschlagende haben unterschiedliche Begründungen für ihre Nominierung angegeben.
– Die Regierung Trump hat zwei weitere amerikanische Geiseln freibekommen, diesmal aus dem Jemen.
– Ein 15-jähriger Highschool-Schüler war von zwei Mitschülerinnen drangsaliert worden, weil er eine MAGA-Kappe trug. Sie bespuckten und schlugen ihn. Außerdem wurde ihm eine Maske vom Gesicht gerissen, die die amerikanische Flagge darstellte. Als Trump davon erfuhr, schickte er ihm eine neue Kappe – mit Autogramm.

Wer beleidigt, attackiert, gefährdet, mordet wen?
– Eine schwarze Republikanerin (und Kandidatin für den Kongress) wurde zusammengeschlagen, als sie nach einer Pro-Trump-Veranstaltung mit linken Biden-Fans aneinander geriet. Sie wurde von zwei Frauen u.a. gegen den Kopf getreten und hat ein gebrochenes Schienbein.
– Bei einem weiteren Vorfall wurde einem schwulen Konservativer von Antia-Terroristen in einem Laden mit Mord gedroht
– In der Nähe von Portland wurde ein Truck mit Trump-Beflaggung abgefackelt.
– Eine 17-jährige Internatsschülerin in Virginia soll disziplinarisch belangt werden, weil er die Black Lives Matter-Bewegung nicht unterstützt und auf Instagram konservative Inhalte postete.
– 2.Tag der Anhörungen zur Bestätigung von Richtern Amy Coney Barrett – und eine Senatorin der Demokraten hat nichts Sinnvolleres, als die Kandidatin aggressiv zu fragen, ob sie als Erwachsene jemals sexuell übergriffig geworden ist.
– Ein anderer Senator der Demokraten „nutzte“ die Gelegenheit zu einer halbstündigen Tirade über angebliches Schwarzgeld der Republikaner.
In Seattle wurde ein Polizist schwer verletzt, weil ein Linksterrorist sein Fahrzeug anzündete und er noch darin saß.
– Bei einem Marsch für Frauenrechte (auf Abtreibung) wurde eine konservative Teilnehmerin von den Demonstrantinnen zusammengeschlagen, als sie sich dafür äußerte Coney Barrett in den Supreme Court zu wählen. Die Schägerinnen traten auf ihr Opfer noch ein.

Als israelische Bürger Panzer für die IDF kauften

1955 beschloss die israelische Regierung inmitten von Gerüchten über einen Waffenhandel zwischen der Tschechoslowakei und Ägypten, einmal mehr den vertrauten israelischen Pioniergeist und Kameradschaft einzusetzen und einen unkonventionellen Appell an seine Bürger zu richten.

Chen Malul, the Librarians, 31. Januar 2018

Sobald die Führung des Staates Israel 1955 vom gigantischen Waffenhandel zwischen der Tschechoslowakei und Ägypten erfuhr, beeilte sie sich nach Ressourcen zu suchen, die neue Waffen finanzieren würden.

Bilder wie diese: Ein junges Land (kaum 7 Jahre alt), das mutig kämpft, um sich auf der internationalen Bühne zu etablieren, während es gleichzeitig enorme Wellen an Immigranten eingliedert, die seine Bevölkerung mehr als verdoppelt und die öden Wüstenstriche zu entwickeln, die es in ihm gibt.

Zusätzlich versuchte Israel andere Länder zu überzeugen warme Beziehungen zu ihm aufzunehmen und den jungen Staat als neuen strategischen Verbündeten anzunehmen.

Wenn Ihnen das den Kopf nicht schon schwirren lässt, bedenken Sie, wie man sich fühlt, wenn man hört, dass ein riesiger Waffenhandel zwischen einem feindlichen Nachbarn und einem ehemaligen Partner unterzeichnet wurde, der dir während des Unabhängigkeitskriegs beträchtlich geholfen hat. Und übrigens: Dieser Nachbar gibt gelegentlich Furcht einflößende Drohung zu deiner Zukunft von sich.

„Eine nationale Kundgebung angesichts des feindlichen Komplotts“ in Tel Aviv-Jaffa – ein Spendenplakat für den Verteidigungsfonds.

Das ist genau die Situation, in der sich der brandneue Staat Israel im März 1955 wiederfand, als seine Führungskräfte den enormen Waffenhandel entdeckten, den Ägypten mit der Tschechoslowakei abgeschlossen hatte. „Die zweite Runde“, die die arabischen Länder Israel nach dessen Sieg im Unabhängigkeitskrieg versprochen hatten, wurde von einer Drohung zu einem Versprechen.

Das oben war der Hintergrund der Entscheidung der israelischen Regierung, wieder einmal den berühmten israelischen Pioniergeist und Kameradschaft einzusetzen und den unkonventionellen Appell an seine Bürger: Helft uns neue und hochwertige Ausrüstung für die IDF zu kaufen.

Die Zeit ist knapp, spendet schnell für den Verteidigungsfonds! Ein Plakat der Shamir Brothers Collection.

Diese Graswurzel-Operation bekam den Namen „Keren Magen“ [Verteidigungsfonds]. Dutzende Plakate und Aushänge wurden im ganzen Land verteilt. Der Dichter Haim Hefer schrieb für den Nachal-Chor das angemessen benannte Lied „Totachim Bimkomk Garbaim“ [Kanonen statt Socken].

Spendet schnell an den Verteidigungsfonds. Ein Plakat der Sammlung der Stadtverwaltung Tel Aviv.

Zwischen Herbst 1955 und Frühjahr 1956 spendete die israelische Öffentlichkeit massenhaft: Die Stadt Netanya sammelte von ihren Bürgern Geld für ein Kampfflugzeug, das „Netanya 1“ heißen sollte, die Stadt Haifa finanzierte mit den Spenden ihrer Einwohner einen Flotte Torpedoboote und Ramat Gan beschloss ein Frachtflugzeug und 100 Fallschirme für das Bataillon 890 zu kaufen.

Nein, Sie sehen keine feindlichen Zivilisten, die Waffen der IDF beschlagnahmen, sondern eine Militärparade auf der King George Street in Jerusalem zur Unterstützung des „Verteidigungsfonds“. Fotos aus der Sammlung Eddie Hirschbein in der Nationalbibliothek.

Nicht nur Städte spendeten für die Kaufanstrengungen: Die Berufssoldaten spendeten aus ihrem Sold für den Kauf zweier Flugzeuge, die Nationale Kibbuz-Bewegung und die Bewegung Shomer HaZair kauften zusammen zwei Kampfflugzeuge. Die Arbeitergewerkschaft sorgte für den Kauf eines Flugzeugs. Selbst kommerzielle Firmen schlossen sich den Bemühungen an: die Discount-Bank und Bank HaPoalim kauften jeweils einen Panzer.

Wir alle sind vereint für den Verteidigungsfonds. Ein Plakat aus der Sammlung der Stadt Tel Aviv.

Im ganzen Land schlossen sich Lehrer, Arbeiter, Kinder, Moschawim und Kibbuzim, Schüler und Studenten den Anstrengungen an und eigentlich spendete das gesamte jüdische Volk Geld, Ausrüstung und manchmal sogar Schmuck und andere Wertsachen. Im Geist der Rekrutierung und der Zeiten rief die Frau des Präsidenten, Rachel Yanait Ben Zvi, Hinterbliebenenfamilien von Unabhängigkeitskrieg getöteten Soldaten auf ihre Entschädigungszahlungen im Gedenken an ihre Lieben dem „Verteidigungsfonds“ zu spenden.

Waffen für den IDF-Verteidigungsfonds. Ein Plakat aus der Sammlung der Stadt Tel Aviv.
„Einwohner von Netanya! Spendet für das Flugzeug „Netanya 1“. Ein Plakat aus der Sammlung Ephemera der Nationalbibliothek.

 

Zitate

Aufgeschnappt:

Thomas Rietzschel, Die Achse des Guten, 19.09.20 über die deutsche Qualitätsjournaille und ihre Berichte zu Großbritanniens aktuellem Regierungschef:
Wer deshalb gleich von Lügenpresse sprechen wollte, würde allerdings ebenso falsch urteilen. Gibt es doch eine Wahrheit, der sich deutschen Redakteure und Korrespondenten sehr wohl verpflichtet fühlen. Nur ist es eben nicht die faktisch nachprüfbare, sondern ihre persönliche, eine ideologisch fundierte die gefühlte Wahrheit.

Dushan Wegner, 19.09.20, über den Zustand der deutschen Politik:
Man kassiert Wahlen, wenn sie »unverzeihlich« sind. Man träumt von einem neuen »Wahrheitsministerium«. Man plant ein Gesetz gegen Proteste, deren Inhalt man nicht mag. Wow! So fühlt es sich also live an, wenn ein Land aus der Demokratie herausrutscht.

Sarah Idan (ehem. Miss Irak), twitter, 04.10.20 an Erdoğan:
Dein osmanisches Reich marschiert in Jerusalem und den Nahen Osten ein, leistete nicht außer Völkermorden; ihr hattet keine eigene Kultur, die ihr an den Islam anpassen musstet und bekamt im Ersten Weltkrieg den Hintern versohlt. Und jetzt skandiert ihr die berühmte radikale Zeile „Jerusalem gehört uns“. Was kann ich sagen? Du bist eine traurige Gestalt.

Kürzeres:

Ich finde es immer wieder beeindruckend, dass es keinem in diesem Land zu denken gibt, dass nahezu alle prominenten Islamkritiker, die selbst ursprünglich aus dem islamischen Kulturkreis stammen, unter Polizeischutz stehen.
Anabel Schunke, twitter, 24.09.20

Im Nahostkonflikt hat sich der US-Präsident unmissverständlich hinter Israel gestellt und zumindest erreicht, dass die Front der arabischen Staaten, die Israel vom Erdboden tilgen möchten, bröckelt. Besser als das aussichtlose Gezerre um die längst an israelisch-palästinensischer Realpolitik gescheiterte Zweistaatenlösung ist das allemal.
Georg Etscheid, Die Achse des Guten, 28.09.20; und weiter:
Wenn ich bei einem Wahlsieg Trumps eine Flasche meines besten Weins öffne, wäre zugegebenermaßen eine gehörige Portion Schadenfreude dabei im Spiel, denn ich möchte in aller Ruhe die belämmerten Mienen von Angela Merkel, Heiko Maas und Robert Habeck studieren und das dann vermutlich noch schiefere Gesicht von Claus Kleber im heute-Journal.

Es ist 2020 und Linke verehren und verteidigen immer noch die DDR. Am meisten allerdings die Linken, die nie in der DDR leben mussten.
twitter-User, 04.10.20

Wie krank unsere Gesellschaft ist, erkennt man u.a. daran, dass über ein Herzchen von Xavier Naidoo unter einem Post von Nena mehr diskutiert wird als über die schadenfrohen Kommentare zur Tat in Frankreich von muslimischen Mitbürgern, die mitten unter uns leben.
Anabel Schunke, twitter, 17.10.20

off topic:

Donald Trump kann die erste wahre, konservative Frau der Geschichte für den Obersten Gerichtshof ernennen und die Demokraten werden mit dem ersten Mann der Geschichte ankommen, der sich beschwert, dass eine Frau ihn einlud.
Mini AOC, twitter, 20.09.20

Dumm und sexistisch bleibt dumm, auch wenn man das Dumm bunt anmalt.
Jörg Kachelmann, twitter, 22.09.20

»Medienfreiheit« bedeutet im Propagandastaat: »Als Zeitung frei von Geldsorgen, weil die Regierung einen finanziell durchhält, solange man ihr nutzt«
Dushan Wegner, twitter, 26.09.20

Es ist gar nicht so lang her, da regte man sich in Deutschland über islamistische Terror-Anschläge in Europa noch auf – heute ist ein islamistischer Terror-Anschlag ein weit geringerer Skandal als etwa ein anzüglicher Witz über eine Person, deren fürstliches Gehalt damit verdient wird, wie ein Zyniker sagen könnte, hauptberuflich »Diskriminierungsopfer« zu sein.
Dushan Wegner, 26.09.20 – und weiter bezüglich der unkontrolliert aufgenommenen „noch nicht länger hier Lebenden“ (oder besser gesagt, der sie aufgenommen habenden):
Wenn Gäste im Namen einer Ideologie die Gastgeber morden, dann sollten sich die Gastgeber zumindest die Ideologie näher anschauen, oder nicht?
Natürlich hat Islamismus mit Islam zu tun. Linke Ideologen bauen ja ein Netzwerk absurder Dogmen und offensichtlich falscher Sätze auf, zu denen sie ein Glaubensbekenntnis einfordern, wie etwa »ein Mensch hat das Geschlecht, von dem er sagt, dass er es hat, nicht das, mit dem er geboren wurde«, und »zu sagen, dass auch weiße Leben eine Rolle spielen, ist rassistisch«, oder eben: »wer im Namen seiner Religion mordet, tut es nicht im Namen seiner Religion, wenn diese Religion der Islam ist«.

Dushan Wegner, twitter, 27.09.20:
Satire darf alles (wenn sie links ist).

Sander Thalveld, twitter, 27.09.20:
Wer ein Nazi ist radikalisiert sich in rechten Chatgruppen und baut gefährliche extremistische Netzwerke auf. Linke und grüne Aktivisten*Innen hingegen vernetzen sich auf digitalen Plattformen und schließen sich zu politischen Aktionsbündnissen zusammen.

Anabel Schunke, twitter, 28.09.20:
Ich schlage vor, dass sich die Wirte in München für heiße Luft statt Heizpilze künftig einen Grünen an die Tische draußen stellen.

Die Strategie der Linken basiert darauf, dem politischen Gegner das vorzuwerfen, was man selbst tut.
twitter-User, 06.10.20

Zahl der Polizisten, die man braucht, um einen „rechten Sturm“ auf den Reichstag zu verhindern: 3.
Zahl der Polizisten, die man braucht, um ein Haus, das von Linksextremen besetzt wird, freizuräumen: 2.500.
Ganz klar: Die größte Gefahr für Deutschland sind die „Rechtsextremen“

David Berger, VK, 09.10.20

Kamala Harris hat gewonnen – wenn der Preis für die meisten Lügen in einer Debatte vergeben wird.
Andrea Widberg, The American Thinker, 08.10.20

Jetzt verstehe ich dieses ganze linke Antifa- „Alle Polizisten auf den Müll“ -Gequatsche endlich: Die haben die Polizei zu sich nach Hause eingeladen.
Birgit Kelle, twitter, 10.10.20 nach Veröffentlichung der Zustände in dem geräumten Haus in Berlin, das eine einzige Müllhalde war.

Dass man sich heute nach der vergleichsweise geerdeten Schröder-Fischer-Regierung zurücksehnt, zeigt, wie weit der Wahnsinn der Berliner Republik fortgeschritten ist. Kann mich jemand mal 20 Jahre zurückbeamen?
Claudio Casula, twitter, 10.10.20

Die Deutschen haben eine Besessenheit, jede Sache so weit zu treiben, bis eine böse daraus geworden ist.
George Bernard Shaw (1856 – 1950), zitiert auf twitter.

Wenn du ein Problem mit mir hast, ruf mich an.
Wenn du meine Telefonnummer nicht hast, dann heißt das, dass du mich nicht gut genug kennst, um ein Problem zu haben.

Christian Bale, zitiert auf twitter, 15.10.20

YouTube zensiert völlig sinnlos…

Heute morgen war folgende Nachricht im Postfach:

Hallo heplev,

In unseren Community-Richtlinien wird beschrieben, welche Inhalte auf YouTube erlaubt sind und welche nicht. Dein Video How easy is it to cut down an olive tree Israellycool wurde zur Überprüfung gemeldet. Bei der Überprüfung haben wir festgestellt, dass dein Video möglicherweise nicht für alle Zuschauer geeignet ist. Deshalb haben wir dieses Video mit einer Altersbeschränkung versehen.

So kannst du reagieren

Wenn du der Meinung bist, dass es sich um einen Fehler handelt, setze dich mit uns in Verbindung. Um Beschwerde gegen die Altersbeschränkung einzulegen, reiche dieses Formular ein. Unser Team wird deine Beschwerde bearbeiten und sich in Kürze bei dir melden.

In der Hilfe kannst du mehr über die Community-Richtlinien von YouTube erfahren.

Viele Grüße
Das YouTube-Team

1. Ich habe kein eigenes solches Video eingestellt. (Ich hatte es allerdings geteilt.)

2. Das Video dokumentiert ein Propagandamittel der Palästinenser, daran gibt es nichts, das gewalttätig oder sonstwie altersmäßig bedenklich ist – keine Toten, keine Verletzten, keine Gewaltakte, nada. Es zeigt, wie einfach es für die Palästinenser und ihre Kohorten ist Lügen zu verbreiten.

3. Die Nachricht selbst ist übrigens eine komplette Lüge. Ein Anklicken ergab dann nämlich, dass Beschwerde einzulegen nicht möglich ist:

Der Grund wurde klar, als ich den (in der Mail angegebenen) Link zum Video anklickte:

Fassen wir zusammen: Es geht nicht um „mein“ Video; das Video zeigt(e) keine Gewalttätigkeiten, nichts Grausames (nicht einmal für die Bäume, die ganz normal beschnitten wurden) und dann lügt YouTube auch noch, weil es nicht die angegebene Maßnahme getroffen hat, sondern das Video gelöscht wurde.

Schlussfolgerung: Es kann nur um politisch unliebsame Inhalte gehen. Die Plattform will Kritik an den Terroristen verhindern.

YouTube sucks!

Gedankenverlorenes Territorium: Goliath liegt nachWortwechsel mit Israeliten in Umfrage 24% vorn

„Es ist sich vorzustellen, wie Saul und sein Lager sich davon erholen.“

PreOccupied Territory, 8. Oktober 2020

Elah-Tal, Grenzregion Philister-Israeliten – Eine rhetorische Konfrontation zwischen einem Philister-Krieger und seinen von Saul, König von Israel, geführten Gegnern ging heute Morgen damit zu Ende dass Ersterer in den Augen potenzieller Wähler als klarer Favorit hervor ging, fand eine Reihe Meinungsumfragen heraus.

Goliath, ein Gigant, der die Israeliten mehrere Tage lang verhöhnte, setzte seine Sticheleien gegen die Hebräer und ihren Gott heute fort, wozu die Israeliten kaum zu kontern in der Lage waren. Der Philister-Krieger forderte seine Feinde heraus, sie sollten einen einzelnen Kämpfer schicken, der gegen ihn antreten soll, statt den Konflikt mit einer richtigen Schlacht zu beizulegen – eine Herausforderung, die Saul und seine Militärkommandeure bislang nicht angenommen haben. Umfragen zeigten, dass der Philister-Krieger vor zwei Tagen durchschnittlich 11% vor den Israeliten lagt und die Lücke sich inzwischen nur vergrößert hat und bis zur nicht beantworteten Herausforderung von heute Morgen auf 24,3% anstieg.

Analysten erwarten einen Erdrutschsieg der Philister. „Wähler erkennen einen starken Kandidaten, wenn sie ihn sehen“, erklärte Doe Egg, ein Wahlstatistiker. „Die bisherige Unfähigkeit der Israeliten eine effektive Antwort auf Goliaths Argumente zu anzubringen, hat ihnen nur geschadet. Manche Experten glauben, seine Spitzen zu ignorieren könnte sie als über dem Gefecht stehend und die Philister als unkultiviert und unreif erscheinen lassen, aber diese Analysten versäumten es das instinktive Echo einzukalkulieren, das Goliaths Gerede schafft. Sollten die Zahlen halten, wenn der offizielle Showdown stattfindet, dann werden die Israeliten Glück haben, sollten sie vierzig Prozent der Stimmen erhalten. Das ist ein Erdrutschsieg. Es ist nur schwer erkennbar, wie Saul und sein Lager sich in dieser Phase von dieser Entwicklung erholen können, ganz zu schweigen davon die Lücke zu schließen, die bereits vor der Debatte bestand.“

Der israelitische König hat darum gerungen die Moral seiner Wähler und Anhänger beizubehalten, während Goliath einen rhetorischen Schlag nach dem anderen landete. Saul hat militärisch Stärke und Ressourcen bereitstellen müssen, um die Abwanderung von Wählern einzudämmen, statt die Themen der Philister zu widerlegen oder Goliaths Geschichte bzw. politischen Vorschläge zu kritisieren, ganz zu schweigen davon, dass er sich um eine positive Vision für die Zukunft bemühen konnte, die er zu schaffen versucht.

Ein Sprecher der israelischen Kampagne versuchte die Bedeutung der Debatte herunterzuspielen. „Es sind noch jede Menge Stunden bis zum eigentlichen Wettkampf und in der Zeit kann sich vieles ändern; und abgesehen davon übertrieben die Leute den Einfluss von Debatten dieser Dinge, weil die überwiegende Mehrheit der Wähler sich entschieden haben“, insistierte Abner ben-Ner von den königlichen Generalstabschefs.

Eine Meldekampagne auf den letzten Drücker seitens der israelischen Reihen versucht David, einen Schafhirten aus Hebron und jüngsten von acht Brüdern, Wettkämpfer anzumelden. Experten betrachten die Bemühungen als spekulativ.