Alle haben es falsch verstanden: David Friedman sagte nicht, dass Israel das Recht hat Land zu annektieren

Elder of Ziyon, 12. Juni 2019

Die Schlagzeile der New York Times zeigt, wie schlimm voreingenommen die Zeitung ist:

„US-Botschafter sagt Israel hat das Reicht Teile der Westbank zu annektieren“

Das ist nicht einfach die Schlagzeile, die von irgendeinem Redakteur mit eigener Voreingenommenheit geschrieben werden konnte. Der Vorspann des Artikels lautet:

Israel hat das Recht zumindest einen Teil, aber „wahrscheinlich nicht die ganze“ Westbank zu annektieren, sagte US-Botschafter David M. Friedman in einem Interview, was die Tür für die Anerkennung dessen öffnet, was eine enorm provokative Handlung sein würde.

Da das Interview mit Botschafter David Friedman ein exklusives der New York Times war, wer sollte widersprechen, dass es das ist, was er sagte?

Nur dass er das nicht machte.

Seine Worte waren: „Unter bestimmten Umständen glaube ich, dass Israel das Recht hat einen Teil der, aber nicht die ganze Westbank zu behalten.“

Später heißt es in dem Artikel:

Er beschuldigte die Obama-Administration 2016 die Verabschiedung einer UNO-Resolution zugelassen zu haben, mit der israelische Siedlungen als „offenkundige Verletzung“ des Völkerrechts verurteilte oder die palästinensischen Argumente glaubwürdig zu machen, „dass die gesamte Westbank und Ostjerusalem ihnen gehören“.
„Natürlich ist Israel berechtigt einige Teile davon zu behalten“, sagte er über die Westbank.

Das bedeutet nicht einseitige Annexion. Er benutzte das Wort „Annexion“ nicht. Das bedeutet, dass die Waffenstillstandslinien von 1949 keine gültigen Grenzen Israels sind und dass UNO-Resolution 242 Israel Anrecht auf Territorium der Westbank bei einer permanenten Vereinbarung gibt.

Alan Dershowitz stellt fest, dass Friedman recht hat:

Friedman hat Recht und seine Kritiker nicht.

Ich weiß es, weil ich daran – wenn auch in bescheidenem Umfang – daran beteiligt war 1967 die Resolution 242 des UNO-Sicherheitsrats zu formulieren, als Richter Arthur  Goldberg der Repräsentant der USA bei den Vereinten Nationen war. Ich war Richter Goldbergs Referendar und lehrte damals an der Harvard Law School. Richter Goldberg bat mich nach New York zu kommen und ihn zu einigen der Rechtsfragen rund um die Westbank zu beraten.

Die große Kontroverse lautete, ob Israel „alles“ im Verteidigungskrieg gegen Jordanien eroberte Territorium zurückgeben musste oder nur einen Teil davon.

Das Endergebnis war, dass die bindende englische Version der UNO-Resolution das entscheidende Wort „alle“ ausließ und das Wort „Territorien“ ersetzte, was, wie Richter Goldberg als auch des britischen Botschafters Lord Caradon öffentlich erklärten, bedeutete, dass Israel das Recht gibt einen Teil der Westbank zu behalten.

Darüber hinaus musste Israel gemäß Resolution 242 nicht einen einzigen Zentimeter der Westbank zurückzugeben, solange seine Feinde sein Recht in sicheren Grenzen zu leben nicht anerkannten.

Friedman hat daher recht, was diese beiden Aspekt angeht: (1) Israel hat nicht das Recht die gesamte Westbank zu behalten, wenn seine Feinde sein Recht in sicheren Grenzen zu leben anerkennen; (2) Israel hat „das Recht einen Teil“ dieser Territorien zu behalten. Die Einzelheiten – wie viele und den Ort – bleibt den Verhandlungen der Parteien überlassen.

Nach Annexion ausdrücklich gefragt, sagte Friedman überhaupt nichts:

Mr. Friedman lehnte es ab zu sagen, wie die Vereinigten Staaten reagieren würden, wenn Mr. Netanyahu Land der Westbank einseitig annektieren würde.

„Wir haben wirklich keine Ansicht, solange wir nicht wissen wie viel, unter welchen Bedingungen, warum das Sinn macht, warum das gut für Israel ist, warum es für die Region gut ist, warum es nicht mehr Probleme macht als es löst“, sagte Mr. Friedman. „Das sind alles Dinge, die wir verstehen wollen und ich will da nicht voreingenommen sein.“

Etwas nicht zu verurteilen heißt nicht gleich Unterstützung. Friedman sagte nicht ein einziges Wort, das US-Politik widerspricht.

Reporter versuchten mit der Sprecherin des Außenministeriums „Fangen“ zu spielen; diese sagte nicht, dass Friedman irgendetwas Falsches sagte:

Außenamtssprecherin Morgan Ortagus sagte, die Haltung der Administration zur Westbank habe sich nicht verändert, trotz Botschafter Friedmans Kommentaren gegenüber der New York Times, dass „Israel das recht hat einen Teil von, aber nicht die ganze Westbank zu behalten“.

Gegenüber von Reportern sagte Ortagus am Montag, dass „die Haltung der Administration zu den Siedlungen sich nicht geändert hat. Unsere Politik zur Westbank hat sich nicht geändert.“
Danach gefragt, wie die Position der USA zu Siedlungsaktivitäten ist, zitiert ein Vertreter des Außenministeriums Präsident Donald Trump und sagte: „Wie der Präsident gesagt hat, ist die Existenz von Siedlungen an sich zwar kein Hinderungsgrund für Frieden, weitere unkontrollierte Siedlungsaktivität hilft aber nicht den Frieden voranzubringen.“

Natürlich sagte Friedman nichts darüber, ob die Siedlungen gemäß US-Politik in dem Interview, wie veröffentlicht, legal sind.

Friedman wird in den Medien als pro-israelischer Cowboy charakterisiert, der US-Politik in der Region ignoriert. Er ist zweiflesohne pro-israelisch und für Siedlungen, was seine eigene Meinung angeht, aber er sagte nicht ein Wort, das der US-Politik widerspricht, außerdem sagte er kein Wort zu einseitiger Unterstützung von Annxion.

Das ist alles Voreingenommenheit seitens der New York Times und wurde von Reportern übergenommen, die nicht die Fähigkeit haben die Äußerungen eines Offiziellen unabhängig zu bewerten und stattdessen unkritisch die falsche Interpretation der NYT zu akzeptieren.

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Die Alten sagten, Jerusalem ist jüdisch. Warum dann nicht jeder sonst auch?

Die antiken Griechen, Römer und Muslime sagten alle, dass Jerusalem jüdisch ist. Wieso gibt es da ein Problem?

Jeff Dunetz, Israel National News, 4. Juni 2019

Nach Maßgabe der UNESCO haben die Palästinenser und die muslimischen Staaten, Israel und das jüdische Volk keine Rechte an Jerusalem. Es ist dieser falsche Glaube, der die USA, bis Donald Trump Präsident wurde, davon abhielt Jerusalem als Hauptstadt Israels und der jüdischen Welt anzuerkennen. Der größte Teil der Welt außerhalb Amerikas glaubt weiter der palästinensischen/muslimischen Propaganda, die ignoriert, dass die antiken Griechen, Römer, Christen und selbst die alten Muslime berichten, dass Jerusalem und der Tempelberg Eigentum des jüdischen Volkes waren.

Fangen wir mit den Grundlagen an. Jerusalem war NIE Teil eines Palästinenserstaats, weil es nie einen unabhängigen Staat Palästina gab. Nach dem Bar Kochba-Aufstand 135 n.Chr. bestraften die Römer die Judäer (Juden) für die zweite Revolte in sechzig Jahren. Sie änderten den Namen des Landes der Judäaer von Judäa in Syria Palaestina (nach dem antiken Feind der Juden, den Philistern, die von den griechischen Inseln kamen und überhaupt tausend Jahre zuvor vernichtet wurden). Gleichzeitig änderten sie den Namen der heiligen Stadt Jerusalem in Aelia Capitolina (wörtlich Kapitolhügel des Hauses des Aelius).

Nachdem die Römer viele Juden hinauswarfen, wurde das Land vom Byzantinischen Reich, den Osmanen und schließlich dem britischen Mandat beherrscht, bevor es 1948 einmal ein jüdischer Staat wurde. Während der gesamten Zeit hatte das heilige Land einschließlich Jerusalems einen sehr großen Bevölkerungsanteil aus Juden.

Während des Zeitraums von 135 bis 1948 (als Jordanien begann Jerusalem zu besetzen), gab es starke jüdische Bevölkerungsanteile in Jerusalem. Fakt ist, dass es mit Beginn der frühesten zur Verfügung stehenden Informationen (1844) mehr Juden in Jerusalem gab, als Angehörige anderen Glaubens. (s. Menashe Harel: The Jewish Presence in Jerusalem through the Ages. In. Sinai/Oesterriccher, Hg.: Jerusalem. John Day, 1974.)

Für die antiken muslimischen, griechischen und römisch-heidnischen Autoren war Jerusalem eine jüdische Stadt. Ihre Texte deuten die einhellige Übereinstimmung an, dass Jerusalem aufgrund der Tatsache, dass seine Einwohner Juden waren, jüdisch war; es wurde von Juden gegründet und die Tempel in Jerusalem waren das Zentrum der jüdischen Religion.

Diese antiken Texte widerlegen aktuelle Versuche von Muslimen und anderen die geschichtliche Verbindung des jüdischen Volks zu Jerusalem und den Ort des Tempels in Jerusalem mit Erfindungen und Lügen zu bestreiten. Unten folgen einige der Beispiele aus griechischen und römischen Originalen, die in einem im November 2008 veröffentlichten Bericht der JCPA veröffentlicht wurden:

  • Einige Autoren erinnern an bestimmte jüdische Bräuche wie das Nichtvorhandensein einer Darstellung der Gottheit, die männliche Beschneidung, Speisevorschriften und die Beachtung eines wöchentlichen Tages der Rast, des Sabbat. Im Jahr 167 vor christlicher Zeitrechnung befahl der griechisch-seleukidische König Antiochus IV. sogar den Juden ein Götzenbild des Zeus im Tempel aufzustellen und die Beschneidung zu verbieten; er verlangte die Opferung von Schweinen und verbat den Sabbat zu begehen (1. Makkabäer 1,41-50). Er wollte so die einzigartigen Merkmale der jüdischen Religion eliminieren, die von den heidnischen Autoren festgestellt wurden.
  • In einem Bericht von Hecataeus von Abdera (ca. 300 vor christlicher Zeitrechnung) erscheint Jerusalem gegen Ende seines Gegenexodus-Berichts und vor seiner Beschreibung der jüdischen Gesellschaft und Praktiken. Er schreibt die Vertreibung der Juden der Pestilenz zu, die die Ägypter der Anwesenheit der Fremden, nicht nur den Juden, zuschrieben, die dafür sorgten, dass die Einheimischen die Einhaltung ihrer religiösen Pflichten wankten. „Daher wurden die Fremden aus dem Land getrieben.“ Einige gingen nach Griechenland, aber die meisten „wurden in das getrieben, was jetzt Judäa genannt wird … das damals völlig unbesiedelt war… Bei der Inbesitznahme des Landes gründete er [Moses], neben anderen Städten eine, die berühmter ist als alle anderen, Jerusalem genannt. Zusätzlich baute er den Tempel, den sie in höchster Verehrung halten, führte ihre Anbetungsformen und -rituale ein, entwarf ihre Gesetze und befahl ihre politischen Institutionen.“
  • Einige der Auszüge in Gegen Apion beinhalten neben dem Antiexodus-Bericht Beschreibungen des Inneren und Äußeren des Tempels und einige seiner Rituale. Beispielsweise erklärt Hecataios, es gäbe im Zentrum der Stadt ein umzäuntes Grundstück „mit einem quadratischen Altar, der aus ausgehäuften Steinen besteht, die unbehauen und roh sind“. Der Tempel selbst ist „ein großes Gebäude, das einen Altar und einen Lampenständer beinhaltet, beide aus Gold gemacht … darüber ein Licht, das nie gelöscht wird… es gibt nicht eine einzige Statue oder Weihopferstätte, nicht die Spur einer Pflanze in der Form eines heiligen Hains oder etwas in der Art“. (Hecataios, „Über die Juden“, in: Gegen Apion I, S. 198-199; Stern, I, V, Nr. 12, S. 36-37.)
  • In seinem Bericht der Belagerung Jerusalems durch Titus beschreibt Tacitus den Tempel als „… wie eine Zitadelle gebaut, mit eigenen Mauern … die Kolonnaden bilden eine hervorragende Verteidigungsanlage. Innerhalb des Geländes gibt es eine nicht versiegende Quelle“. [Tacitus, Historiae V: 12,1 (Stern, II, SCII, Nr. 281) S. 22,30]
  • Zusätzlich zu den physischen Beschreibungen erwähnen die Autoren den religiösen Aspekt des Tempels, der sich radikal vom griechischen und römischen Heidentum unterscheidet. In dem von Diodorus bewahrten Text erwähnt Hecataios die Priester und ihre Dienste im Tempel und beschreibt sogar einen Lobpreisdienst und eine Opferung.
  • Gleichermaßen vermerkt der römische Historiker Livy aus dem ersten Jahrhundert, dass die Juden nichts sagen, „welcher Gottheit der Tempel in Jerusalem gehört, noch ist dort ein Bildnis zu finden, da sie nicht glauben, dass Gott eine Gestalt hat“. „Hecataeus. In: Diodorus, Agyptiaca, Bibliotheca Historica XL, 3, 4-6; Stern, I, V, Nr. 11, S. 26-28.
Aus dem zweiten Tempel, Warnung auf Griechisch, die einen Abschnitt des Tempelkomplexes umreißt, den Nichtjuden nicht betreten durften.

Es ist erwähnenswert, dass eine frühere Eroberung Jerusalems durch den griechisch-ägyptischen Ptolemaios, Sohn des Lagus, dem obskuren Agatharchides von Knidos (2. Jhdt. v.Chr.) eine Gelegenheit bot sich zu der Tatsache zu äußern, dass „die als Juden bekannten Leute, die die am stärksten befestigten Städte bewohnten, von den Ureinwohnern Jerusalems gerufen, ihre Stadt verloren, weil sie sie am Sabbat nicht verteidigen konnten. Josephus fügt diesen Teil in „Gegen Apion“ ein, da einer der frühen heidnischen Kritiker des jüdischen Sabbat ein, den Agatharchides für „Torheit“, „Träumerei“ und „traditionelle Schwärmerei zum Gesetz“ hält.

Die palästinensischen Araber weisen auf die Tatsache hin, dass es wenig archäologische Beweise dafür gibt, dass der Tempel existierte, was die praktische Tatsache ignoriert, dass Grabungen auf dem Tempelberg aus Respekt seiner Heiligkeit für die Muslime nicht erlaubt sind. Aber als die Muslime einen Teil des Tempelbergs ausgruben, um ihrer Moschee etwas hinzuzufügen, luden sie Tonnen an Erde mit Artefakten außerhalb der heiligen Stadt ab.

Die islamische Waqf von Jerusalem, die Institution, die den Komplex der Al-Aqsa-Moschee beaufsichtigt, führte von 1996 bis 1999 auf dem Tempelberg Grabungen durch; das war Teil des Baus einer unterirdischen Moschee in einem Bereich, der Ställe Salomos heißt. Zehntausende Tonnen Erde – ungefähr 400 LKW-Ladungen – wurden von schwerem Gerät ausgehoben, ohne dass Archäologen das beaufsichtigten; sie wurden außerhalb der Altstadt abgeladen.

Archäologen haben die Erde seit Jahren durchsiebt (das Projekt hießt Temple Mount Sifting Project) und haben Artefakte der heiligen Tempel gefunden. Zum Beispiel fand ein Archäologe 2005 etwas, das heute als Gaalyahu-Siegel bekannt ist, auf dem auf Hebräisch steht, dass es Gaalyahu, dem Sohn von Imer gehört. Das Haus Imer war eine bekannte Priesterfamilie am Ende der Zeit des ersten Tempels, von etwa dem 7. bis 6. Jahrhundert v.Chr.

Es gibt Hinweise auf den jüdischen Tempel in Texten, die Muslime als heilig betrachten.

Der Koran verweist in Sure 17,7auf die Existenz beider Tempel. In diesem Abschnitt behandelt der Koran Allahs Bestrafung der Kinder Israel wegen ihrer Vergehen:

(Wenn nun das Versprechen vom letzten (Mal) eintrifft,)

so sollen sie eure Gesichter entstellen
und die Gebetsstätte betreten,
wie sie diese das erste Mal betraten,
und das, worüber sie Macht erlangt haben, völlig zerstören.

Das von Abdallah Yussuf Ali (und vor ihm dem einflussreichen Übersetzer Marmaduke Pickthall) als „Gebetsstätte“ übersetzte Wort lautet masjid. Dieses Wort, das gewöhnlich mit Moschee übersetzt wird, hat die Bedeutung eines Heiligtums, wo immer es in einem vorislamischen Kontext auftaucht. Die normale muslimische Exegese dieses Verses (einschließlich dessen von Abdallah Yussuf Ali) hält fest, dass er sich auf die Zerstörung des ersten und des zweiten Tempels bezieht.

Was diese Existenz des ersten Tempels angeht, ist die muslimische Tradition besonders eisern. Er wurde von Salomo erbaut, der im Koran als Prophet und Inbegriff der Weisheit auftaucht. Sure 34,13 ist ein Bericht darüber, wie Salomon Dschinne (Geister) einbestellte, um den Tempel zu bauen.

Sie machten ihm, was er wollte, an Gebetsräumen, Bildwerken, Schüsseln wie Wasserbecken und feststehenden Kesseln.

Gefunden an der Südmauer des Tempelbergs, aus der Zeit des zweiten Tempels: „Dem Ort der Trompeten“, der Ort, an dem die Priester das Schofar bliesen, um den Beginn und das Ende des Sabbat und der Feiertage zu verkünden.

Also beweist genau der Vers im Koran, der den Tempelberg für Muslime heilig macht, dass der Ort vom Tempel belegt war:

Die islamische Heiligkeit des Haram al-Scharif [wie die Muslime den Tempelberg nennen] gründet auf Sure 17,1:

Preis sei Dem, Der Seinen Diener bei Nacht von der geschützten Gebetsstätte zur fernsten Gebetsstätte

Das ist der Beweis im Text der isra‘, dem frühen Teil der nächtlichen Reise des Propheten Mohammed: Während der Nacht wurde Mohammed auf wundersame Weise auf eine Hin- und Rückreise von der „heiligen Moschee“ (al-Masjid al-Haram) – das ist die Ka’aba (oder ihre direkte Umgebung) in Mekka – zur „entfernten Moschee“ (al-Masjid al-Aqsa) gebracht. Spätere muslimische Tradition identifizierte „die entfernte Moschee“ mit Jerusalem. Aber zu Mohammeds Lebenszeit stand in Jerusalem keine Moschee; die Muslime eroberten die Stadt erst mehrere Jahre nach seinem Tod. Abdallah Yusuf Alis Kommentar zu diesem Vers fasst die traditionelle Erklärung zusammen: „Die entfernte Moschee“, schreibt er, „muss sich auf den Ort des Tempels von Salomo in Jerusalem, den Berg Moriah beziehen.“

Als Muslime eine Moschee auf diesem Berg bauten, besagt die muslimische Tradition, dass sie sie bewusst auf dem verifizierten Ort früherer Heiligtümer errichtet wurde. Gemäß der muslimischen Tradition suchte Kalif Omar, als er Jerusalem nach der Eroberung besuchte, nach Davids Heiligtum oder der Gebetsnische (mihrab Dawud), die im Koran (Sure 38,21) angeführt ist. (Von David wird geglaubt, dass er die Stelle aussuchte, auf der Salomo baute.)

Als Omar zufrieden war sie entdeckt zu halten, befahl er einen Gebetsort (musalla) dort zu erstellen. Das entwickelte sich in einen Moschee-Vorläufer der späteren Al-Aqsa-Moschee. Damit begann die Islamisierung des Komplexes, der später als Haram al-Sharif bekannt wurde. Es wurde zur Tradition des Islam, dass Muslime den Ort in seiner Funktion als des Gebets wiederherstellten, der von allen Propheten verehrt wurde, darunter Abraham, David und Salomo.

Dann gibt es Koran, Sure 2,145, „Die Kuh“:

… würden sie doch nicht deiner Gebetsrichtung (qiblah) folgen; noch folgst du ihrer Gebetsrichtung. Und auch untereinander folgen sie nicht der Gebetsrichtung der anderen.

Kommentatoren erklären, dass „deine qiblah“ (Gebetsrichtung für Muslime) eindeutig auf die Kaaba in Mekka verweist, während „ihre qiblah“ (Gebetsrichtung für Juden) sich auf den Tempelberg in Jerusalem bezieht.

Dieser Koranabschnitt scheint zu zeigen, dass die Heiligkeit Jerusalems ein jüdisches Konzept ist und nicht mit einem islamischen Konzept durcheinander gebracht werden sollte, wie der arabische Biograph und Geograph Yakut aus dem 13. Jahrhundert vermerkte: „Mekka ist den Muslimen heilig und Jerusalem den Juden.“

Der offizielle Führer zum Al-Haram Al-Sharif (Tempelberg) des Obersten Muslim-Rats (Waqf) von 1925 erkannte die Präsenz der jüdischen Tempel auf dem Berg an. Unten finden Sie den zweiten Absatz, der auf Seite 4 steht; dieser besagt: „Seine [des Tempels] Identität mit der Stelle des Tempels Salomos steht außer Zweifel.“ Heute, 90 Jahre später, bestreitet der Kopf der Waqf das.

Die zwei Hauptgebäude sind der Felsendom, gebaut auf einem Podium in der MItte, und die Moschee Al-Aqsa an der Südmauer.Andere Gebäude, die wir später betrachten, liegen hier und dort verteilt. Zur Linken, entlang der Ostmauer, erscheint das Doppelportal des Goldenen Tores. Auf jeder Seite unterbrechen Bäume die Aussicht, die der Szenerie einen eigenen Charme verleihen. Der Ort ist einer der ältesten der Welt. Seine Heiligkit datiert aus den frühesten (vielleicht vorhistorischen) Zeiten. Seine Identität mit der Stelle von Salomos Tempel steht außer Zweifel. Dies ist auch nach allgemeinem Glauben die Stelle, an der „David dem HErrn einen Altar baute und Brandopfer und Friedensopfer darbrachte“.

Und wir wollen nicht vergessen, dass die jüdischen Tempel in den christlichen Evangelien erwähnt werden, die dem Islam vorausgehen. Beispielsweise beschuldigt Jesus in Markus 12,40 und Lukas 20,47 die Tempelbehörden des Diebstahls und nennt diesmal arme Witwen als ihre Opfer, was in Markus 12,42 und Lukas 21,2 belegt wird. Taubenverkäufer verkauften Tauben, die von den Armen geopfert wurden, die sich größere Opfer nicht leisten konnten, insbesondere Frauen. Notieren Sie: Lukas verwies auf den Autor des Lukas-Evangeliums, NICHT der letzte Jedi.

Nach Angaben von Markus 11,16 belegte Jesus dann die Leute, die im Tempel etwas verkauften, mit einem Embargo – eine Sanktion, die allen Handel zum Erliegen gebracht hätte. Im Johannes-Evangelium 2,15-16 bezeichnet Jesus den Tempel in Jerusalem als „meines Vaters Haus“, womit er den Anspruch erhob der Sohn Gottes zu sein.

Das Geld der Wechsler schüttete er aus, die Tische stieß er um; und zu den Taubenverkäufern sprach er: Schafft das fort von hier! Macht das Haus meines Vaters nicht zur Markthalle!

Was bedeutet all das? Antike Texte, muslimische Texte und christliche Texte stimmen allesamt mit dem jüdischen überein, dass es einen heiligen Tempel auf dem Berg Moriah in Jerusalem gab. Es ist also längst überfällig, das die Europäer und andere Regierungen der Welt aufhören muslimische, christliche und jüdische Geschichte zu bestreiten, bei der UNESCO den Bullshit-Knopf drücken und die Wahrheit herausstellen.

Keine noch so große Zahl an Lügen, weder von der UNESCO, noch von den Palästinensern, von keinem UNO-Komitee und von keinem Weltführer – niemand außer dem Herrgott selbst kann dem jüdischen Volk Jerusalem wegnehmen.

Iranische Regierungszeitung druckt Karikatur von deutschem Außenminister als „Zionistischem Nazi“

Zeitung des Obersten Führers sagte: „Deutschland ist Sklave Israels“

Benjamin Weinthal, Jerusalem Post, 12. Juni 2019

Die Titelseite der Tageszeitung der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) zeigte am Dienstag eine antideutsche und antisemitische Karikatur des deutschen Außenministers Heiko Maas, der den Hitlergruß gibt und Brillen in der Form von Davidsternen trug.

Der in den USA lebende Iran-Experte Amir Toumaj schrieb auf seinem Twitter-Feed: „Titelseite der IRGC-Tageszeitung Jawan zeigt eine Karikatur des deutschen Außenministers Heiko Maas und schreibt ‚Die faschistischen Erwartungen des Botschafters Europas‘. Zeigt ihn mit Hitlergruß und mit einer Nazi-Armbinde, Brille in Form von Davidstern und einer USA-Flagge als Krawatte.“

Stefan Frank, ein deutscher Journalist, der ausführlich über Antiamerikanismus und Antisemitismus geschrieben hat, sagte auf Twitter: „Jahre lang ist unsere Regierung – und besonders Außenminister Heiko Maas – um das iranische Regime herumgeschwänzelt. Sehen Sie sich das Bild an, das wir als Reaktion bekommen (entnommen der heutigen Ausgabe von ‚Jawan‘, einer Zeitung der Islamischen Revolutionsgarden).“

Der prominente iranische Journalist Amir Taheri schrieb: „Wird Heiko Maas nach dem desaströsen Besuch in Teheran den Fehler bei der Einschätzung der Islamischen Republik zugeben? Die heutige Kayhan, die Khameneis Ansichten wiedergibt, sagte: ‚Eine große Zahl an Sitzen im deutschen Parlament ist von nicht deutschen Zionisten besetzt.‘ Sie fügt hinzu: ‚Deutschland ist der Sklave Israels!‘“

Kayhan ist das Sprachrohr-Zeitung des Obersten Führers des Iran, Ali Khamenei.

Die Vereinigten Staaten ordneten die IRGC im April als Terrororganisation des Auslands ein. US-Präsident Donald Trump sagte damals: „Dieser beispiellose Schritt, vom Außenministerium unternommen, erkannte die Realität, dass der Iran nicht nur ein staatlicher Terror-Sponsor ist, wobei die IRGC aktiv an der Finanzierung beteiligt ist und Terrorismus als Mittel der Staatskunst propagiert.“ Die IRGC sind das Hauptmittel der iranischen Regierung in der Leitung und Umsetzung seiner globalen Terrorkampagne.

Er fügte hinzu: „Diese Kennzeichnung wird das erste Mal sein, dass die Vereinigten Staaten jemals einen Teil einer anderen Regierung als ausländische Terrororganisation bezeichneten. Es unterstreicht die Tatsache, dass das Handeln des Iran sich fundamental von dem anderer Regierungen unterscheidet. Dieses Handeln wird unseren maximalen Druck auf das iranische Regime an Umfang und Ausmaß ausweiten. Es macht die Risiken von Geschäften mit den IRGC und ihnen Unterstützung zukommen zu lassen kristallklar. Wer Geschäfte mit den IRGC macht, wird Terrorismus finanzieren.“

Maas und das deutsche Außenministerium haben auf die Karikatur der IRGC nicht reagiert. Maas widersprach am Montag auf einer Pressekonferenz in Teheran mit dem iranischen Außenminister Mohammed Javad Zarif nicht, als Zarif die USA warnte, „sie können nicht sicher sein“, während der Iran die atomare Anreicherung steigert und die Islamische Republik Iran weiterhin Schwule hinrichtet.

Nachdem ein deutscher BILD-Reporter Zarif zur Hinrichtung von Schwulen fragte, sagte Zarif: „Unsere Gesellschaft hat moralische Prinzipien und wir leben gemäß diesen Prinzipien. Das sind moralische Prinzipien bezüglich des Verhaltens von Menschen im Allgemeinen. Und das ist der Grund, dass das Gesetz geachtet wird und man sich an die Gesetze hält.“ Irans Rechtssystem schreibt tödliche Homophobie vor. Nach Angaben eines britischen Wikileaks-Dokuments aus 2008, das von der Jerusalem Post prüfte, sind vom iranischen Regime seit der Islamischen Revolution 1979 zwischen 4.000 bis 6.000 Schwule und Lesben hingerichtet worden.

Maas‘ Außenministerium nahm im Februar an Feiern zur Islamischen Revolution in der Botschaft Teherans teil. Mass sagte, er sei „wegen Auschwitz“ in die Politik gegangen. Der Iran ist der führende internationale Staatssponsor von Holocaust-Leugnung, Antisemitismus und Terrorismus. Kanzlerin Angela Merkels Regierung hat es abgelehnt  sich den US-Sanktionen gegen das Regime des Iran anzuschließen und bleibt Teil des Atom-Deals mit dem Iran. Merkel beauftragte den deutschen Bankier Per Fischer Instex zu beaufsichtigen, einen Finanzmechanismus mit Sitz in Paris, der die US-Sanktionen gegen Teheran umgehen soll. Rabbi Abraham Cooper vom Simon Wiesenthal Center sagte gegenüber der Post: „Warum diese Verzweiflung der Deutschen die Serienlügner-Möchtegerntyrannen in Teheran zu retten? Es ist an der Zeit friedliche Sanktionen zu verwenden, um Tyrannen die Stirn zu bieten und für das Volk des Iran einzustehen.“

Die Al-Aqsa-Moschee des Koran steht nicht in Jerusalem

Mordechai Kedar, Shemitta Rediscovered, 25. Juli 2018

Ein bekanntes Sprichwort lautet: „Lügner müssen ein gutes Gedächtnis haben.“ Der Grund ist klar: Ein Lügner muss sich an seine eigenen Lügen und wem er sie erzählte erinnern, um sich nicht selbst zu widersprechen und seine Verlogenheit zu offenbaren. Diese Regel gilt auch für wichtige Themen. Jerusalem zum Beispiel, dessen Heiligkeit für sunnitische Muslime auf einer späten und politischen Interpretation eines Koranverses gründet, während sie für schiitische Muslime nur die drittheiligste Stadt ist, nachrangig gegenüber Mekka und Medina (heute die Stadt Nadschaf im Südirak).

Frühe islamische Quellen erklären, dass die „Al-Aqsa-Moschee“ (wörtliche Bedeutung: die entfernte Moschee) im Koran nur einmal erwähnt wird und eine von zwei Moscheen in der Nähe von Ji’irrana war, einem Dorf zwischen Mekka und Taaf auf der Arabischen Halbinsel (heute Saudi-Arabien). Eine der Moscheen hieß „al-Masjid al-Adna“, was „die nahe Moschee“ bedeutet; die andere hieß „al-Masjid al-Aqsa“, die „entfernte Moschee“. Wenn der Koran auf die Al-Aqsa-Moschee verweist, wenn der den Mythos der Nachtreise des Propheten Mohammed von der „heiligen Moschee“ in Mekka zur Al-Aqsa erzählt, der „entfernten Moschee“, dann bezieht sich das auf die Moschee in Ji’irrana.

682 n.Chr., fünfzig Jahre nach Mohammeds Tod, rebellierte Abd Allah Ibn al-Zubayr, der starke Mann von Mekka, gegen die Omajjaden, die in Damaskus herrschten und erlaubte ihnen nicht der Haddsch nach Mekka nachzukommen. Da die Haddsch-Pilgerreise eine der fünf Säulen des Islam ist, waren sie gezwungen Jerusalem als ihre Alternative für den Ort der Pilgerreise zu wählen. Um die Wahl Jerusalems zu rechtfertigen, schrieben die Omajjaden die im Koran erzählte Geschichte um, verlegten die Al-Aqsa-Moschee nach Jerusalem und fügten als Zugabe das Märchen der Nachtreise Mohammeds zur Al-Aqsa hinzu. Das ist der Grund, dass die Sunniten Jerusalem heute als ihre drittheiligste Stadt betrachten.

Der schiitische Islam, der vom Omajjaden-Kalifat gnadenlos verfolgt wurde, akzeptierte die Falschmeldung des heiligen Jerusalem nicht, was der Grund dafür ist, dass die für Schiiten zweitheiligste Stadt Nadschaf im Irak ist, der Grabesort des Schiiten-Gründers Ali bin Abi Talib. Viele der Ältesten der Schiiten – iranische und von der Hisbollah – begannen Jerusalem erst nach der Rebellion Khomeinis 1979 als heilig zu bezeichnen, um die Sunniten davon abzuhalten sie zu beschuldigen, sie seien dem Zionismus gegenüber zu sanft.

Die erste Lüge ist in diesem Fall die fadenscheinige Behauptung, die „entfernte Moschee“ befinde sich in Jerusalem.

Auf die erste wurden weitere Lügen gehäuft, wobei die hauptsächliche Verdrehung der Tatsachen der genaue Ort der sogenannten Al-Aqsa-Moschee ist, die bis vor gar nicht kurzer Zeit das Gebäude mit der silbernen Kuppel am Südende des Tempelbergs war.

Der gesamte Bereich des Tempelbergs ist als al-Haram al-Scharif bekannt – „der heilige und edle Ort“ – aber nach dem Sechstage-Krieg gab es eine Veränderung, als jüdische Stimmen zu hören waren, insbesondere die des Oberrabbiners von Haifa, Rav Sche’er Yaschuw HaCohen; er forderte die Errichtung einer Synagoge auf dem Berg. Unmittelbar nach dem Krieg sagte auch IDF-Oberrabbiner Schlomo Goren, dass er religiöse Veranstaltungen auf dem Tempelberg feiern wollte. Man hatte das Gefühl, dass die muslimische Welt keinen Einspruch erheben werde, da die Al-Aqsa-Moschee sich am Südrand des Geländes befindet und die Synagoge sich nicht in der Nähe befinden würde.

Das Ergebnis war allerdings, dass die Muslime beschlossen zu verkünden, dass die im Koran erwähnte Al-Aqsa sich nicht nur auf die Moschee am Südende des Geländes bezieht, sondern der Name für den kompletten Bereich des Tempelbergs ist, womit sie den ursprünglichen Namen al-Haram al-Scharif aufgaben. Mein Kollege Professor Yitzchak Reiter diskutierte das Thema ausführlich in seinem Buch „From Mecca to Jerusalem and Back“ aus dem Jahr 2005. Die Umbenennung des Tempelbergs ist eindeutig eine Ente, wobei zwei Dokumente, eins davon bekannt, eines weniger bekannt, die Wahrheit offenbaren.

Die bekanntere Quelle ist ein 1924 von niemand Geringerem als dem offenen Antisemiten (und späteren guten Freund Hitlers) Mufti Haddsch Amin al-Husseini erstelltes Heft, das in den Jahren nach seiner Veröffentlichung häufig neu aufgelegt wurde. Dr. Daniel Tassel aus Lexington (Massachusetts) gab mir ein 1930 gedrucktes Original; für diese Großzügigkeit bin ich äußerst dankbar. Der Titel des Hefts lautet „Ein kurzer Führer zum Haram al-Scharif – Jerusalem“. Beachten Sie, dass der Bereich nicht Al-Aqsa genannt wird. Die Al-Aqsa-Moschee erscheint in dem Heft als Kapitel, nach dem Kapitel über den Felsendom, dem Gebäude auf dem Gelände mit der goldenen Kuppel. Es ist klar, dass die Al-Aqsa-Moschee für Haddsch Amin al-Husseini, den Mufti von Jerusalem, schlicht ein Gebäude am Südrand des Geländes ist, denn genau das ist sie.

Das weniger bekannte der beiden Dokumente ist eines, das ich gerade bei meinem Freund Chaim Steinberger Zuhause in New York fotokopierte. Chaim hat eine große Sammlung an Landkarten des Landes Israel und er zeigte mir eine gewöhnliche jordanische Touristen-Landkarte von Jerusalem, die 1965 erstellt wurde, zwei Jahre vor dem Sechstagekrieg von 1967. Zur gleichen Zeit war Ostjerusalem immer noch vom haschemitischen Königreich Jordanien besetzt, während die gesamte Welt schwieg und kein einziges Wort gegen seine völlig illegale Besetzung von sich gab. Die Karte wurde von einem Jordanier namens Abd al-Rahman Rasses gezeichnet, der als offizieller Landvermesser arbeitete und von der haschemitischen Tourismusbehörde Jordaniens autorisiert war. Sie trägt die Worte: „empfohlen und genehmigt von der offiziellen jordanischen Tourismusbehörde“.

Eine Durchsicht der Karte zeigt, dass der Tempelberg-Komplex 1965 immer noch „al-Haram al-Scharif“ genannt wurde, dass er auf dem „Berg Moriah“ stand und dass die „Al-Aqsa-Moschee“ einfach ein Gebäude am Südende des al-Haram al-Scharif“ war. Mit anderen Worten: Dreißig Jahre vor dem Friedensabkommen zwischen Israel und dem Königreich Jordanien bezeichneten die Jordanier die Al-Aqsa als nichts weiter als ein Gebäude am Südrand des al-Haram al-Scharif, der wiederum auf dem Berg Moriah gebaut war.

Die Lügner des Islam entschieden sich die Al-Aqsa „auszuweiten“ – deren wahrer Standort in Wahrheit in der arabischen Wüste liegt – um den gesamte Bereich des Tempelbergs zu umfassen, aber erst nachdem die Juden den Ort ihrer Tempel im Sechstagekrieg vom Juni 1967 befreiten. Schließlich könnten die Juden auf dem Tempelberg unter der Leitung von Rabbi Goren und She’er Yaschuw HaCohen eine Synagoge bauen wollen.

Beispielsweise sagte Scheik Ikrama Sabri, 1994 bis 2006 der Mufti von Jerusalem, in einer Rede am Freitag, 4. Januar 2002 Folgendes (meine Hinzufügungen in Klammern – M.K.): „O ihr Muslime (überall in der Welt), wenn wir von der gesegneten Al-Aqsa-Moschee reden, meinen wir eine Moschee, deren Bereich 144 Dunam groß ist (die Größe des al-Haram al-Scharif insgesamt), einschließlich der Mauern, der al-Burak-Mauer (die Westmauer), der Wege, der Hallen, Eingänge und Plätze, zusätzlich zu dem Teil, der überdacht ist (dem Gebäude am Südende), dem Teil, der antik ist (unter der Überdachung) und dem Grundstein (unter dem Felsendom), der Gebetsstätte Marwani (Ställe Salomos), alles ist Al-Aqsa…“

Eine weitere Lüge, die von derselben Landkarte aufgedeckt wird, folgt dieser auf dem Fuß. Sie betrifft die Stelle des jüdischen heiligen Tempels. Ich habe eine ganze Menge Freitagspredigten auf Arabisch angehört, die ich leider nicht aufgezeichnet habe, darunter einige, in denen der Prediger behauptete, der al-Haykal al-Maz’um – „der angebliche (jüdische) Tempel“ – habe nie in Jerusalem gestanden. Ein Prediger behauptete, er befand sich auf dem Berg Sinai und in einem anderen Fall sagte der Prediger, er sei auf dem Berg Gerzim bei Nablus, wo „die Samaritaner die authentischen jüdischen Traditionen bewahren“. Die jordanische Landkarte straft jeden dieser islamischen Redner Lügen.

Man fragt sich, warum die Al-Aqsa-Moschee für die Muslime eine solche Bedeutung hat und warum sie ihr solche Berühmtheit zuteilen, dass sie als eines der Grundprinzipien ihres Glaubens akzeptiert wird. Die Antwort liegt in der Tatsache, dass der Islam sich als Religion definiert, die nicht in die Welt kam um in Frieden mit den ihm vorausgehenden Religionen Judentum und Christentum zu leben, sondern als universale Religion, die dazu gedacht ist sie auszulöschen und die Welt zu erobern. Der Islam betrachtet sich selbst als „Din al-Haqq“, die wahre Religion und Judentum und Christentum als „Din al-Batil“, die falschen Religionen. Die Muslime haben Angst, dass die Rückkehr des jüdischen Volks in sein Land, seine Städte und an den Ort seiner Tempel dem Judentum den Status einer lebendigen, aktiven und wahren Religion gewähren wird, was eine theologische Bedrohung für die schiere Existenz und den Daseinsgrund des Islam darstellt.

Das ist der Grund, dass alle jüdischen Aktivitäten auf dem Tempelberg, besonders jüdisches Gebet, sie in Wut versetzt und sie werden alles tun, auch Tatsachen verdrehen und offen lügen, um zu verhindern, dass die Juden an die Orte zurückkehren, von denen aus sie vor fast 2.000 Jahren ins Exil getrieben wurden. Das ist es, was den Konflikt um Jerusalem zur Grundlage eines theologischen Kampfs macht, dessen Quelle die Unfähigkeit der muslimischen Welt ist die Geschichte und religiösen Rechte von nicht muslimische Gläubigen anzuerkennen, die nach Maßgabe des Islam allesamt dafür vorgesehen sind zu verschwinden.

Alle anderen Aspekte des Konflikts – nationalistische, politische oder rechtliche – sind Tarnschichten, die den wahren Disput zwischen Israel und seinen Nachbarn, den theologischen, verbergen sollen.

Heute, wo wir mit dem Beginn einer Rückkehr nach Zion gesegnet sind, erinnern wir an die Zerstörung der Tempel und die Zerstreuung unseres Volkes unter die Nationen der Welt. Wir können mit eigenen Augen sehen, dass die Rückkehr des jüdischen Volkes in sein Land, in seine Hauptstadt und an die Stelle der heiligen Tempel vielen und besonders unseren muslimischen Nachbarn verhasst ist. Die aufkommende Frage lautet, ob wir weiter mit den muslimischen Unwahrheiten zum Tempelberg leben müssen – nachdem wir unser Land und die Hauptstadt erfolgreich von islamischer Besatzung befreit haben – oder ob wir sie über das informieren sollten, was wir durchaus wissen, aber versuchen zu verdrängen: dass es unsere Vorfahren waren, die vor 3.000 Jahren hier waren und den einen Gott anbeteten, währen ihre Vorfahren heidnische Stämme in der saudischen Wüste waren, die Wein tranken, ihre Töchter lebendig begruben und Götzen anbeteten.

Wenn wir uns selbst und unserem Erbe genug Respekt erweisen und für unsere Rechte einstehen, werden sie uns respektieren und in Frieden lassen.

Möge das jüdische Volk bald mit der völligen Erlösung gesegnet sein.

Gute Nachrichten aus Israel — Woche bis 09.06.2019

Herzlich willkommen zu den guten Nachrichten aus Israel,
Wochen bis 9. Juni 2019!

Hier der Link zur englischen Originalversion,
hier der Link zu Zachys hebräischer Version!

Der Gute-Nachrichten-Newsletter macht eine kurze Pause und erscheint voraussichtlich wieder in drei Wochen!

Highlights diese Woche:
– Biblische Festung entdeckt
– New York City feiert Israel
– Viermal Gold für 15-jährigen Segler
– Naher Osten vereint zur Rettung von Korallenriffen
– Wie eine kleine Hilfsorganisation eine Insel verändert hat
– Google verwendet biologisch abbaubares Plastik aus Israel
– Intels neue Prozessoren verfügen über künstliche Intelligenz
– Schwimmende Städte

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WISSENSCHAFT UND TECHNIK

Intels neue Prozessoren verfügen über künstliche Intelligenz
Erst im Mai haben wir berichtet, dass Intel Haifa seine 9. Mikroprozessorgeneration auf den Markt gebracht hat. Nun liefert Intel schon Chips der 10. Generation aus — Codename „Ice Lake“, und erneut vom israelischen Team entwickelt! Intel sagt, dass diese Chips künstliche Intelligenz in breitem Maßstab in die Welt der PCs bringen werden.
Times of Israel

Schwimmende Städte
Wer den Film „Waterworld“ gesehen hat, kennt die Vision einer Zukunft mit Städten, die auf dem Meer schwimmen. Der Meeresarchitekt Gil Wang und drei seiner Kollegen haben eine clevere, wirtschaftliche Methode entwickelt, um Städte tatsächlich auf dem Wasser zu bauen. Das Projekt „Modular Floating Structures“ (MFS) ist nun ein Ph.D.-Programm am Technion.
From the Grapevine

Sieben Tel Aviver Tech-Konferenzen diesen Monat
Tausende von Investoren, Unternehmern und Tech-Experten kommen im Juni nach Tel Aviv, um an der EdTech (4.-5.), EcoMotion (10.-13.), Travel Tech (11.), Mobile Summit (12.), IBM Think (13.), Cyber Week (23.-27.) und Calcalists FinTech (24.) teilzunehmen.
CalcalisTech

Top-Patente
Die National Academy of Inventors and Intellectual Property Owners Association (IPO) listete die Universität Tel Aviv als 66. Top-Universität weltweit, nachdem diese 37 US-Gebrauchsmuster über ihren Technologietransferarm Ramot angemeldet hatte. Das Technion belegte mit 32 Gebrauchsmustern den 75. Platz.
Jerusalem Post
Times of Israel

Weizmann-Institut unter den Top 25 bei Forschung & Entwicklung
Das Weizmann-Wissenschaftsinstitut konnte sich unter den 25 besten Forschungseinrichtungen/Universitäten der Welt platzieren. Es erhielt diese hohe Einstufung in zwei Hauptkategorien: a) am häufigsten zitierte Publikationen und b) vergebene Patente.
U-Multirank

Preisgekrönte Deep-Learning-Mikroprozessoren
Gerade als Intel seinen neuen KI-Mikroprozessor auf den Markt bringt, heimste der israelische KI-Chiphersteller Hailo Gewinner den Red Herring’s Top 100 North America Award in der Kategorie KI/Machine Learning ein.
PR Newswire

Gegen Drohnen und Ballons
Endlich eine Lösung für die Brandbomben und Drohnen aus dem Gazastreifen! Die IDF hat den „SMASH 2000“ der Firma Smart Shooter getestet.
Jerusalem Post
Smart Shooter

Zahlung von Lizenzgebühren für Musik
Das Startup Revelator startet eine mobile Musiklizenzzahlungs-App namens Artist Wallet. Wenn ein Lied gestreamt oder im Radio gespielt wird, werden die Rechteinhaber benachrichtigt und die Lizenzgebühren im Rahmen eines digitalen Blockchain-Vertrags verteilt. Die Plattform unterstützt 90.000 Rechteinhaber in 25 Ländern.
CalcalisTech
Revelator
YouTube

Israelisches Arganöl
In früheren Ausgaben hatten wir über Israelis berichtet, die Arganbäume anbauen. Vor kurzem besuchte unser Freund Stuart Palmer die Oren-Farm und deren Arganbäume — ursprünglich hatte diese Farm die Bäume für Marokko angebaut, sie wurden aber wegen des arabischen Boykotts abgelehnt. Nun erfreut sich eben die Farm daran… Und die Bäume produzieren 5 mal mehr Öl als marokkanische Bäume!
Oren-Farm
International Citizens Action Network
YouTube

Israelische Technologie wird internationaler Standard
Der Unternehmensverbund MIPI Alliance (wo z. B. Intel, Texas Instruments, Nokia, Motorola und Samsung mit dabei sind) hat die Technologie der Firma Valens Semiconductor zum Standard für Hochgeschwindigkeitsverbindungen für Kameras, Displays und Sensoren für selbstfahrende Fahrzeuge erklärt.
CalcalisTech

Einkaufen per Grab & Go
Trigo Vision hat mit dem israelischen Supermarktriesen Shufersal ein Pilotprojekt mit seiner Computer-Vision-Technologie begonnen. Die Kunden gehen durch den Laden, nehmen sich die gewünschten Waren und bezahlen automatisch per App — ein Kassierer ist nicht mehr nötig!
NoCamels

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WIRTSCHAFT UND MÄRKTE

EU-Giganten betreiben Innovation in Israel
Es gibt 41 europäische Top-Unternehmen mit israelischen Innovationsbüros — fast die Hälfte davon waren Gründungen innerhalb der letzten drei Jahre. Und im Gegensatz zu Silicon Valley sind die meisten israelischen Büros vollwertige Forschungs- und Entwicklungszentren mit über 50 Mitarbeitern — also nicht nur Außenposten. Die meisten arbeiten in den Bereichen Automobile, Elektronik und Life Sciences.
CalcalisTech

Google verwendet biologisch abbaubares Plastik aus Israel
Das Startup TIPA bietet umweltfreundliche kompostierbare Verpackungen an. Google Express, die Einkaufsseite von Google, soll bestellte Waren nun in TIPAs biologisch abbaubaren Kunststoff verpacken. Der britische Supermarkt Waitrose und andere nutzen TIPA bereits.
CalcalisTech

Millionen mehr Touristen
In den fünf Monaten seit Jahresanfang haben 1,8 Mio. Touristen Israel besucht. Im Mai gab es im Vergleich zum Mai letzten Jahres einen Anstieg um 11% — 400.000 Touristen sind gekommen. Und entgegen den Berichten voreingenommener Medien besuchten Hunderttausende von Christen, Muslimen und Juden friedlich Jerusalem.
NoCamels
Begin-Sadat Center for Strategic Studies

Die EU hat über 1.000 israelische Projekte finanziert
Horizon 2020, Europas führendes Innovationsprogramm, gewährte im vergangenen Jahr Zuschüsse für 423 israelische Projekte. Seit der Gründung des Programms im Jahr 2014 wurden 1.062 israelische Empfänger mit bislang 742 Mio. Euro gefördert. Die Zusammenarbeit wurde am 4. Juni bei einer Preisverleihung in Jaffa gefeiert.
Times of Israel

Erneuerung der Amazon-Flugzeuge
Amazon hat seine eigene Fluggesellschaft namens Prime Air, die 40 gebrauchte Boeing 767 umfasst. Israel Aerospace Industries hat 80% dieser Flotte von Passagierflugzeugen in Frachtflugzeuge verwandelt, und die überholten Flugzeuge werden nun für weitere 20 Jahre im Einsatz sein.
World Israel News

PayPal verlegt Kundenservice nach Israel
PayPal richtet ein neues Kundenservice-Zentrum in Israel ein. Es wird den derzeitigen Betrieb ersetzen, der von einem externen Unternehmen in Bulgarien betrieben wird. PayPal verfügt bereits über ein Forschungs- und Entwicklungszentrum mit 230 Mitarbeitern in Tel Aviv.
CalcalisTech

Ein weiteres israelisches Einhorn
Im März 2017 haben wir berichtet, dass das Cybersicherheitsunternehmen SentinelOne 70 Mio. Dollar an Geldern eingeworben hat. Die Firma hat vor kurzem weitere 120 Mio. Dollar geworben, um sich den Reihen der „Unicorns“ anzuschließen — d. h. Unternehmen im Wert von rund einer Milliarde Dollar.
CalcalisTech

Riesige neue Co-Working-Räumlichkeiten in Ramat Gan
MindSpace eröffnet einen neuen 4.125 Quadratmeter großen Co-Working-Standort im Rogovin-Tidhar-Turm in Ramat Gan/Tel Aviv. Er bietet Platz für 640 Personen und wird der 29. Standort von MindSpace sein, das auch Räumlichkeiten z. B. in den USA, Großbritannien und Deutschland anbietet.
CalcalisTech

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MEDIZINISCHE ERRUNGENSCHAFTEN

Behandlung von genetischem Bauchspeicheldrüsenkrebs
Forscher am Sheba-Krankenhaus haben in Studien mit Lynparza (Olaprib) zur Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs bei Trägern von BRCA-Mutationen positive Ergebnisse erzielt. Eine internationale Studie mit 154 Patienten zeigte verbesserte Reaktionen, Progressionszeit und Lebensqualität.
Times of Israel
Jerusalem Post

Wie spricht das Gewebe auf die Krebsbehandlung an?
Die Firma Techsomed entwickelt ein Bildanalysesystem, das hilft, die Gewebereaktion auf thermische Ablation zu verfolgen — also auf den Prozess der Zerstörung von Tumoren durch extreme Hitze oder Kälte. Das System arbeitet mit Ultraschall, um die Effekte über Zeit zu simulieren und den Chirurgen eine bessere Kontrolle und Genauigkeit zu bieten.
CalcalisTech

Neuer Parkinson-Frühtest
Wissenschaftler der Universität Tel Aviv haben eine neue Methode entdeckt, um die Aggregation des Proteins Alpha-Synuclein zu erkennen, bevor Symptome für Parkinson auftreten. Ärzte können dann überwachen, wie sich Behandlungen auf diese Aggregation auswirken.
Jerusalem Post
Springer Nature

Übertragung neuronaler Nachrichten an die nächste Generation
Forscher der Universität Tel Aviv haben einen Mechanismus im Nervensystem identifiziert, der neuronale Botschaften an zukünftige Generationen übermitteln kann. Sie zeigten, dass Daten über Umweltfaktoren in Gehirnzellen (Neuronen) gespeichert und durch das Keimbahngenom den eigenen Kindern weitergegeben werden.
Jerusalem Post
Times of Israel

US-Zulassung für weichen Exo-Anzug
Erst letzte Woche hat das weiche Exoskelett von ReWalk die europäische Zulassung erhalten. Und diese Woche hat die US-Zulassungsbehörde FDA das Exoskelett ebenfalls genehmigt. Gute Nachrichten für Opfer eines Schlaganfalls!
PR Newswire

Inventarliste für Krankenwagen
Drei Studenten des Jerusalem College of Technology gewannen den ersten Preis beim dessen Great-Minds-Hackathon. Sie entwickelten ein System mit Sensoren, um menschliche Fehler bei der Überprüfung wichtiger Bestände in Krankenwagen zu vermeiden, bevor diese von ihren Stationen auf die Reise geschickt werden.
Israel21c

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ISRAEL UND DIE WELT

Naher Osten vereint zur Rettung von Korallenriffen
Prof. Maoz Fine von der Bar-Ilan-Universität hat das Red Sea Transnational Research Center eingerichtet, um weltweit bei der Rettung von Korallenriffe zu helfen. Das Zentrum vereint Experten aus Israel und sieben muslimischen Ländern — Saudi-Arabien, Ägypten, Jordanien, Eritrea, Sudan, Jemen und Dschibuti.
NoCamels

Wie eine kleine Hilfsorganisation eine Insel verändert hat
Nach dem Hurrikan Maria verteilte IsraAID Lebensmittel und Wasserfilter an abgelegene puertoricanische Gemeinden. Die Organisation betrieb mobile Gesundheitskliniken, behandelte Trauma-Opfer und schulte medizinisches Personal. Aber es sind speziell zwei langfristige Projekte (Wasser und Resilienz), die das Leben in Puerto Rico verändert haben.
Israel21c

App zur Erleichterung freiwilligen Engagements
Ex-Supermodel Michaela Bercu und ihr Mann, der Tech-Unternehmer Ron Zuckerman, entwickelten „Tribu“ — eine App, bei der freiwillige Helfer Aufgaben und Einsatzmöglichkeiten finden. Die App ist in ganz Israel im Einsatz, und seit kurzem gibt es ein Pilotprojekt an einer kalifornischen Universität.
From the Grapevine
YouTube 1
YouTube 2

Religionen arbeiten zusammen, um Altstadt-Gelände zu säubern
Israel, Jordanien, die Golfstaaten und christliche Führer haben sich darauf geeinigt, dass die Jerusalemer Entwicklungsbehörde eine seit langem von der Waqf verwaltete Müllhalde direkt vor den Mauern der Altstadt räumt. Auf dem Gelände wird eine neue Promenade gebaut, um den Zugang für Touristen zu verbessern.
Jerusalem Post

Papst begrüßt grenzüberschreitendes Eulenprojekt
Israelische, jordanische, palästinensisch-arabische und schweizerische Vogelexperten reisten kürzlich in den Vatikan, um ihr erfolgreiches Schleiereulen-Projekt zur natürlichen Schädlingsbekämpfung vorzustellen.
Israel21c

Ramadan in Israel
Das verlinkte Video zeigt, wie der Ramadan in den Städten Ein Nakuba und Abu Ghosh (zwischen Jerusalem und Tel Aviv) gefeiert wird. Einwohner und Verwaltungskräfte betonen die Wichtigkeit der Verbesserung des ethischen Verhaltens und insbesondere der Beziehungen zu Nicht-Muslimen.
YouTube

Israel Gastgeber für US-Russland-Gipfel
Der nationale Sicherheitsberater der USA trifft sich mit seinen russischen und israelischen Amtskollegen in Jerusalem, um regionale Sicherheitsfragen zu erörtern — insbesondere geht es um Syrien.
Israel Hayom
Israpundit

Seltene Tiere in Jerusalem geboren
Israel hatte erneut Erfolg bei seinem Einsatz zur Rettung seltener Arten. Zwei seltene Goldene Löwenäffchen wurden im Bibel-Zoo Jerusalem geboren. Dank Bemühungen wie der Israels ist die Zahl dieser Affen von 80 im Jahr 1980 auf heute rund 3.200 gestiegen. Auch fünf Gänsegeier sind geschlüpft.
Israel21c

Weltumwelttag
Dieses Video, das anlässlich des Weltumwelttages am 5. Juni produziert wurde, zeigt die Fortschritte Israels bei erneuerbaren Energien, Abwasserrecycling und Entsalzung. Israel fördert die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) und arbeitet mit vielen Ländern bei deren Bemühungen zusammen, diese Ziele zu erreichen.
YouTube

Israelische Innovation vom Feinsten
Eine gute Zusammenfassung der Arbeit der Organisation „Innovation: Africa“, die über eine Million Dorfbewohner im ländlichen Afrika mit sauberem Wasser und Strom versorgt hat.
Jerusalem Post

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KULTUR, UNTERHALTUNG UND SPORT

Viermal Gold für 15-jährigen Segler
Der 15-jährige Yogev Alcalay aus Caesarea gewann bei der Laser-Segel-Europameisterschaft der Jugendlichen in Hyeres/Frankreich vier Goldmedaillen. Yogev schrieb Geschichte, indem er Teilnehmer aus 50 Ländern bezwang und nicht nur besser war als alle anderen in U-16, sondern sogar besser als die gesamte U-18-Kategorie.
Israel21c
Laser 4.7 Europeans 2019

Hebräische Buchwoche
Vom 12. bis 22. Juni findet in Tel Aviv (Kikar Rabin), Jerusalem (die erste Station) und Haifa (Hecht Garden) die Hebräische Buchwoche statt — an bestimmten Tagen gibt es sie auch in anderen Städten. Zu der Messe gehört eine öffentliche Buchlesung am 12. Juni um 18.00 Uhr, die in allen drei Städten stattfindet.
Times of Israel
Sfarim

Koscher und lecker
Die Spitzenköche Meir Adoni, Yoram Nitzan, Eyal Shani und einige andere haben sich in den letzten Jahren „koscherisiert“, um der wachsenden Zahl von koscheren Restaurantgästen in Tel Aviv und den dazugehörigen Zutaten (und Weinkarten) gerecht zu werden.
Times of Israel

Messe in frischen Farben
Die Fresh-Paint-Kunstmesse, die als Israels größte Kunstveranstaltung gilt, gab Ausstellungen in Tel Aviv und Jaffa. Auf der Expo Tel Aviv gab es das „Treibhaus für unabhängige Künstler“, den „Komplex für frisches Design“ und den „Bereich für Video und neue Medien“. Zehn Museen, Hotels, Boutiquen und Restaurants richteten Veranstaltungen in Tel Aviv & Jaffa aus.
Times of Israel
Fresh Paint

Auf Jerusalems Straßen herrscht echte Kultur
Der verlinkte Artikel mit dem Titel „Jerusalem Day, What Next“ bietet aktuelle und bevorstehende Veranstaltungen, darunter ein Denkmal für äthiopische Juden, die Wiedereröffnung des Sifting Project, Iftar, das Israel-Festival, eine Ausstellung für islamischen Schmuck, Beat/Second, Nabucco (20. Juni), White Night und mehr.
Real Jerusalem Streets

Unterstützung durch Heavy Metal
Die Heavy-Metal-Band „Disturbed“ priorisierte ihre bevorstehende Europatournee rund um ihr Konzert in Rishon LeZion am 2. Juli. Frontmann David Draiman sitzt im Beratungsgremium der Creative Community for Peace. Das Video zeigt sein unerwartet faszinierendes Interview, in dem er weise Worte an die BDS-Bewegung richtet.
Arutz Sheva
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EventBUZZ

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DER JÜDISCHE STAAT

Biblische Festung entdeckt
Meeresarchäologen haben im Meer bei Tel Dor südlich von Haifa eine 2.200 Jahre alte Meeresfestung gefunden. Die in biblischen Texten erwähnte Stätte wurde von einem hellenistischen Herrscher zur Zeit der Hasmonäer gebaut. Mittlerweile befindet sich die Festung unter Wasser, da der Meeresspiegel im Laufe der Jahrhunderte gestiegen ist.
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New York City feiert Israel
40.000 Teilnehmer nahmen an der jährlichen Celebrate Israel Parade in Manhattan teil. Auch eine Delegation von Diplomaten aus der ganzen Welt war Teil der Feierlichkeiten, darunter UN-Botschafter aus Australien, Deutschland, der Ukraine, Norwegen, Nigeria und mehreren anderen Ländern. Thema der Veranstaltung war „Rak B’Yisrael – nur in Israel“.
Jerusalem Post
United with Israel
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Die biblische Stadt Achziv
Die Stadt Achziv im Norden Israels geht auf den israelitischen Stamm Asher in der Bibel zurück. Sie wird auch im Buch Richter erwähnt. Der Strand ist atemberaubend!
United with Israel
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Brasilianische Diplomaten finden in Shiloh eine alte Münze
Eine Delegation von brasilianischen Gouverneuren und Kongressmitgliedern besuchte die archäologische Ausgrabung in Shiloh, wo sich vor über 3.000 Jahren die jüdische Stiftshütte befand. Bei dem Besuch wurde eine Münze aus der Zeit der Hasmonäer vor rund 2.000 Jahren entdeckt.
Jerusalem Post

Jerusalem-Tag
Zehntausende von fahnenschwingenden Israelis marschierten durch Jerusalem, um die Wiedervereinigung des östlichen und westlichen Sektors Jerusalems im Sechstagekrieg 1967 zu feiern. Der zweite Link zeigt Fotos von Jacob Richman — auf seiner Seite zum Blättern bitte einfach auf die Pfeile klicken. Und auch das Video zum Sechstagekrieg ist sehr sehenswert!
Times of Israel
Jacob Richmans Website
YouTube

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Hier der Link zum englischen Original: http://www.verygoodnewsisrael.blogspot.com/
Ursprünglicher Herausgeber: Michael Ordman

Übersetzung: Yvaine de Winter

Können Muslime vom Zionismus lernen?

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Die Ursprünge des zeitgenössischen europäischen Antisemitismus entstammen weit verbreiteter, uralter negativer Stereotype zu Juden. Mehr als tausend Jahre ist es Juden nicht möglich gewesen in Europa über längere Zeiträume in Frieden zu leben. Negative Einstellungen gegenüber Juden sind mit der europäischen Kultur seit vielen Jahrhunderten verwoben. Das zeitgenössische Symbol der Gefühle der Unsicherheit der europäischen Juden ist die Notwendigkeit der Bewachung von Synagogen und jüdischen Institutionen.

Die Geschichte des Antisemitismus unterscheidet sich enorm von der der Islamophobie. Die Wurzeln Letzterer in Westeuropa sind jung. Islamophobie schreibt allen Muslimen negative Charakterzüge zu. Anscheinend übernehmen Muslime heute allmählich die Rolle der Hauptaußenseiter in Europa von den Juden. Das wird von einer Reihe Faktoren ermöglicht. Einer davon ist, dass es in Westeuropa bis zu 20 Millionen Muslime gibt. Die Zahl der Juden beträgt weniger als 1,5 Millionen.

Es gibt andere, weniger sichtbare Faktoren. Zu diesen gehört, dass der Islam eine Missionierungsreligion ist. Fast alle Muslime oder ihre Vorfahren kamen erst während der letzten Jahrzehnte in Westeuropa an. Einige von ihnen versuchten einheimische Europäer zu konvertieren und sie von der Leitkultur des Kontinents abzubringen. Das immens schlimme Betragen einiger Muslime spielt bei der Islamophobie ebenfalls eine Rolle. Ein Großteil des muslimischen Terrorismus hängt mit der Sichtweise der Kriminellen zu den islamischen Bräuchen zusammen. Der Ruf „Allahu Akbar“, der muslimische Terroranschläge manchmal begleitet, drückt das aus.

Terroristische und kriminelle Taten stärken weit verbreitete negative Stereotype gegenüber allen Muslimen. Es spielt keine Rolle, ob sie Salafisten sind oder Nichtgläubige. In der Denkweise von Europäern, die diese insgesamt negativen Stereotype glauben, sind alle Muslime gleich. Für viele ist die Unterscheidung zwischen Islamisten und Muslimen ein Spiel für die politisch Korrekten. Die Erklärung „Der Islam gehört zu Europa“, die von Politikern manchmal abgegeben wird, wird ähnlich gesehen.

Es gibt verschiedene Gründe für diesen Anstieg von nationalistischem Populismus in den meisten Ländern Westeuropas. Terrorismus im Namen des Islam, extreme Kriminalität seitens mancher Muslime und muslimische Forderungen an die Gesellschaft sind nur ein Teil davon. Populistische Parteien nutzen sie jedoch als zentrales Mittel in ihrer Propaganda. Viele andere haben zudem verstanden, dass der Multikulturalismus ein unangebrachtes Konzept ist. Ohne eine Leitkultur werden die europäischen Gesellschaften stetig weiter ausgehöhlt.

Es ist viel daraus zu lernen, wie die muslimische Realität in Europa von einem Insider gesehen wird. Der ehemalige Leiter des deutschen Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans Georg Maaßen sagte bei einem Vortrag vor kurzem über die Diskussion des poltischen Islam: „Der Extremismus ist leise und wird aus meiner Sicht vielfach unterschätzt“.[1] Er stellte heraus, dass das ein Ergebnis der Konzentration der Aufmerksamkeit auf Terrorismus ist. Maaßen fügte hinzu: „Es sind keine Hit-Teams, die den Islamismus bei uns regelmäßig verbreiten.“ Er bemerkte weiterhin, dass die Protagonisten des politischen Islam oft gut gebildet sind und als gut integriert gelten.

Maaßen beschwerte sich, dass es im Kampf gegen den radikalen Islam keine Unterstützung durch moderate oder säkular Muslime gibt, besonders angesichts der Tatsache der Vielzahl kleiner Muslimorganisationen in Deutschland. Er machte dann eine potenziell explosive Anmerkung, die von den Medien kaum bemerkt wurde. Maaßen sagte, es sei extrem schwierig muslimische Organisationen anzuführen, die nicht von den deutschen Geheimdiensten beobachtet werden.“

Er ging noch weiter und sagte, die Behörden bezuschussen manchmal muslimische Organisationen, obwohl sie von den Inlandsgeheimdiensten vor ihnen gewarnt werden. Er fasst die deutsche Situation so zusammen: Islamisten im Land können vieles tun, was in arabischen Staaten nicht erlaubt ist. Maaßen bezeichnete die Lage in Deutschland als „einen Wilden Westen für Islamisten“.[2] Wenn diese Ansichten des Geheimdienstes von den Medien übernommen werden, wird es die Position der Muslime in der deutschen Gesellschaft weiter verkomplizieren.

Um den Beginn des 20. Jahrhunderts begannen die Zionisten sich zu organisieren. Die Gründer der Bewegung erkannten, dass sie unabhängig davon, was Juden machten, niemals „normale“ Bürger Europas sein würden. Juden bleiben Außenseiter, egal, wie viel einige für die europäischen Gesellschaften in den Naturwissenschaften, der Industrialisierung, der Medizin, Wohltätigkeit und vielen anderen Bereichen geleistet haben. Ein paar Jahrzehnte später sollten Assimilation und illusionäre Integration in die Mainstream-Gesellschaften keinen Juden vor den Gaskammern schützen.

Somit führten negative Stereotype über Juden, ursprünglich von der Christenheit vorangetrieben und von der Nazi-Propaganda weiter hochgeschaukelt, in den Völkermord des Zweiten Weltkriegs. Es gab über die deutschen und österreichischen Anhänger der völkermörderischen Nazi-Ideologie hinaus viele, die kollaborierten. Heutzutage beschäftigen sich viele Juden mit der Frage, ob es für sie und insbesondere für ihre Kinder in Europa überhaupt eine Zukunft gibt. Daher sind die Dogmen des Zionismus immer noch von Bedeutung.

Wenn Juden Zweifel bezüglich ihrer Zukunft in Westeuropa haben, sollten Muslime die ihre auch infrage stellen? Ein neuer Holocaust an ihnen ist unwahrscheinlich. Werden antimuslimische Bewegungen, die in den letzten Jahrzehnten begonnen haben sich organisieren, verschwinden oder an Stärke zunehmen? Der Grad der Empfindungen ihnen gegenüber mag von Land zu Land unterschiedlich sein. Eine Vielzahl an Faktoren wird den Ausgang beeinflussen. Können Muslime realistisch hoffen sich in Europa voll zu integrieren?

Wird all dies zu einer bedeutenden Bewegung bei europäischen Muslimen führen sich zu überlegen, dass sie in muslimischen Ländern besser aufgehoben sind, selbst wenn diese ärmer sein sollten? Es gibt auch ideologische Strömungen im Islam, die behaupten, dass Muslime in Ländern leben sollten, in denen der Islam die vorherrschende Religion ist. Inzwischen geht der Netto-Zustrom von Menschen aus muslimischen Ländern nach Europa weiter.

Das Hauptproblem der zionistischen Führung war, dass es kein jüdisches Land gab, in das man gehen konnte. Der jüdische Staat musste mit Blut, Schweiß und Tränen errichtet werden. Muslime, die Europa verlassen, können versuchen ihren Platz in einem der mehr als 50 Länder mit muslimischer Mehrheit finden. Es gibt bereits viel, das Muslime vom Zionismus lernen können. Die Zeit wird erweisen, ob die zu ziehenden Lektionen weiter zunehmen werden.

[1] www.welt.de/politik/deutschland/article193332151/Auftritt-in-der-Union-Maassen-warnt-im-Berliner-Kreis-vor-Gift-des-Extremismus.html

[2] ebenda

Schaschlik

Die PA giftet wieder gegen Trumps Plan: Damit solle einzig erreicht werden, dass die Siedler reich werden. Kuschner seien die Palästinenser egal.

Am Sonntag befand sich eine Gruppe Juden in Begleitung von Polizisten auf dem Tempelberg. Sie wurden von Arabern angebrüllt und belästigt. Abseits sprach ein junger Jude ein Gebet. Er wurde festgenommen.

Schon wieder ein Rekord: Im Mai kamen 440.000 Touristen nach Israel, 11% mehr als im April und 26,8% mehr als im Mai 2017.

Unter Holocaust geht’s nicht: Der palästinensische Historiker, Salman Abu Sitta, sagte in einem Interview mit dem Al-Jazeera-Netzwerk (Katar) vom 28. Mai 2019, dass der Wunsch der Amerikaner, die wirtschaftliche Situation der Palästinenser zu verbessern, ungefähr dasselbe wäre, als hätten die Deutschen in Auschwitz versprochen, ihren Gefangenen zwei Mahlzeiten am Tag zu geben, anstatt einer. Er sagte, dass die Amerikaner die Palästinenser versklavt, hungrig und ohne Heimat oder Identität halten wollen. Abu Sitta sagte ebenfalls, dass selbst die Tatsache, dass so etwas vorgeschlagen wird, für jeden Araber, jeden Palästinenser und für jede freie Person erniedrigend sei und dass es keinen Sinn mache, wenn der Libanon, Syrien und Jordanien von Ägypten abgetrennt bleiben. Er fügte hinzu, dass die Feinde der Palästinenser träumen müssen, weil sie ‚unter keinen Umständen‘ Erfolg haben werden.

Die islamische Waqf in Jerusalem baut (illegal) eine weitere Moschee im Gnadentor (Goldenes Tor); eine Klage dagegen hat der Oberste Gerichtshof nicht angenommen, die Organisation Regavim versucht das erneut.

Über das Internet werden im Gazastreifen Hilfsgüter (Lebensmittel) der UNRWA verkauft – Material, das ausdrücklich zur kostenlosen Verteilung und nicht zum Verkauf vorgesehen ist.

Mahmud Abbas hat Präsident Rivlin zum Tod seiner Frau kondoliert. Die Hamas schimpft, das sei Hochverrat und „ein Messer im Herzen der Familien der Märtyrer“.

Da brüllen Muslime vor dem Kölner Hauptbahnhof „Allahu Akbar“, die Polizei greift sie auf und setzt sie fest. Natürlich fordert Ayman Mazyek „mehr Sensibilisierung“, damit die Polizei nicht so „rassistisch“ agiert. Und das Sprechblasenpüppchen des Berliner Senat bläst in dasselbe Horn. Hey, ihr Dummbatzen, die Polizei war voll sensibel. Sie hat nämlich darauf reagiert, dass da welche den Schlachtruf der Jihadisten riefen. Das zu ignorieren wäre unsensibel gewesen. Wie wäre es, wenn die Herrschaften vom grünen Propheten mal sensibilisiert würden? Oder mal ein wenig Selbstkritik übten? Ach so ja, das ist zu viel verlangt, rassistisch und unsensibel…

Der Bundestag hat es abgelehnt die Hisbollah als Ganzes zur Terrororganisation zu erklären. Dazu wurde der fadenscheinigste Unsinn verzapft. Klar ist, dass alle vor allem auch deshalb dagegen waren, weil der Antrag von der AfD kam.

Die israelische Marine verhaftete am Sonntag einen blinden Passagier auf einem Frachter vor Haifa; er steht im Verdacht auf dem Schiff einen Brand gelegt zu haben.

Heiko Maas in Amman: Deutschland ist der Meinung, dass es nur eine Lösung für den palästinensisch-israelischen Konflikt geben kann, die „Zweistaatenlösung“. Das ist die einzige Lösung und die werde den Konflikt beenden.

Der Iran drängt Europa die Handelsbeziehungen zum Land zu „normalisieren“; ansonsten, wird gedroht, müssten die Europäer mit „Konsequenzen“ leben.

Saeb Erekat: Teile der „Westbank“ zu annektieren wäre ein „Kriegsverbrechen“.

Der alltägliche Antisemitismus: (eine umfassende Sammlung gibt es auf The New Antisemit; auf twitter gibt es für den deutschsprachigen Raum die „RIAS“ (Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus):

Araber-/Islamstaaten:
Ägypten: Ein ägyptische Star-Schauspieler, der 2002 in der antisemitischen Fernsehserie „Reiter ohne Pferd“ (ausgestrahlt 2012 im Ramadan) spielte, verkündete jetzt in einem Interview, worauf er besonders stolz ist: dass die „Protokolle der Weisen von Zion“ infolge der Serie in Ägypten innerhalb von 3 Monaten 2 Millionen mal verkauft wurde und dass am Internationalen Gerichtshof in Den Haag eine Klage wegen Antisemitismus gegen ihn eingereicht wurde.
Deutschland:
Bayern: Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus in Bayern (RIAS Bayern) in den ersten 2 Monaten ihres Bestehens 39 antisemitische Vorfälle berichten müssen.
Großbritannien:
George Galloway „feierte“ den Sieg von Liverpool im Champions League-Finale mit einem „Seitenhieb“ – natürlich antisemitischer Natur. Dafür wurde seine Radiosendung „Unleashed“ vom Sender mit sofortiger Wirkung abgesetzt. Galloway ist beleidigt: „Wir sehen uns vor Gericht.“ Er wirde sich nicht zum Schweigen bringen lassen. (Selbst Liverpool war wegen des Tweet des Antisemiten angepisst.)
– Protest gegen den Besuch von Trump in London – geht wohl nicht ohne antisemitische Anklänge: „Die arbeiten alle für Rothschild“

Benelux:
Belgien: 2014 hatte ein Geschäftsinhaber ein Schild aufgehängt, dass Hunde im Laden erlaubt sind, Juden aber nicht. Jetzt, 5 Jahre später, hat die Staatsanwaltschaft den Fall gegen den Inhaber still und leise eingestellt.
USA:
– Linkskextreme Delegierte der Demokratischen Partei in Kalifornien behaupten, Israel sei mit verantwortlich für das Massaker in der Synagoge von Pittsburg letzten Herbst.

Die Religion des Friedens, der Liebe, der Frauenrechte und Wissenschaften:
Detroit, USA: Ein Imam erklärt, das Schlagen der Frau diene dazu sie daran zu erinnern, dass sie sich falsch verhalten hat.
Toronto, Kanada: Ein Muslim wurde interviewt. Er begrüßt offen die Ermordung von Schwulen und erklärt die Scharia zu Kanadas Zukunft.
Indonesien: Islamische Lehrer instruierten Schüler letzten Monat, wie sie an (tödlichen) Jugendkrawallen teilnehmen sollten, um das Land „muslimischer“ zu machen.
Frankreich: Ein Kameramann des Senders France 3 filmte eine Moschee, deren Imam für 2 Jahre im Gefängnis sitzt, wurde von Moscheemitgliedern angegriffen, gewaltsam in die Moschee gezerrt, verprügelt und bedroht; die Täter nahmen ihm seinen Presseausweis ab, fotografierten ihn, um ihm weiter drohen zu können. Die Polizei musste ihn befreien. Er ist krank geschrieben.

Christenverfolgung:
Zentralafrikanische Republik: Eine Gruppe, die behauptet die Fulani zu repräsentieren, hat Dorfbewohner zu einem Treffen gebeten – und sie dann niedergemetzelt. 30 Tote. Außerdem wurde eine Nonne geköpft.
Pakistan: Christen aus zwei Familien wurden von einem muslimischen Mob verprügelt, nachdem in einer Moschee Blasphemie-Vorwürfe erhoben wurden.

gemaasregelt:
– YouTube hat ein Video gelöscht. Wegen Hassrede. Der User, der es einstellte, hat nur eine Dokumentation antisemitischer Ausfälle eingestellt, die er verurteilte. Macht nichts. YouTube interessiert es nicht. Es ist also Hassrede Antisemiten und ihre offen Äußerungen bloßzustellen.
YouTube blockiert die Geschichtskanäle von Lehrern mit historischen Aufzeichnungen von Nazis; diese verletzten die Hassrede-Regeln der neuen Politik zur Bekämpfung von supremazistischen Ideologien. Lehrer berichten, dass ihre Kanäle gelöscht wurden, auf denen sie Videos speichern, die sie für ihren Geschichtsunterricht verwenden.

BDS-Bewegung:
– Die irische Teilnehmerin am ESC berichtet, dass sie wegen ihrer Teilnahme in Tel Aviv online wie per Post haufenweise übelst beschimpft und bedroht wird.

BDS fail:
– Der Sänger einer Metal-Band, die in Israel auftreten wird, bezeichnete Rogers Waters und die BDS-Aktivisten als lächerliche und „Trupp Volldeppen“.