Gute Nachrichten aus Israel — Woche bis 07.02.2016

Gute Nachrichten aus Israel, Woche vom 1. bis 7. Februar 2016

Top-Nachrichten sind in roter Schrift dargestellt

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Behandlungsdurchbruch bei HIV
Wissenschaftler an der Hebräischen Universität Jerusalem haben den HIV-Virus unter Verwendung von Peptiden mit mehreren Kopien der DNA des Virus zerstört. In Kombination mit bestehenden HIV-Medikamenten aktivierten die Peptide die Selbstzerstörungsmechanismen der Zelle. Nach zwei Wochen gab es keine Anzeichen für das Virus mehr. Studien am Menschen werden in einigen Monaten begonnen.
http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4750903,00.html

Gold kennzeichnet blockierte Arterien
Forscher an der israelischen Bar-Ilan-Universität entwickeln Goldnanostäbe zur Identifikation und Behandlung blockierter Arterien. Die winzigen Goldpartikel werden von Makrophagen (Bakterien-Viren) in den Blutstrom übernommen und kennzeichnen Problemzonen. Sie mit gutem Cholesterin zu kombinieren kann danach die Blockaden aufheben.
http://www.timesofisrael.com/israeli-study-uses-gold-particles-to-search-and-destroy-artery-blockages/

Ein hochauflösendes Bild Ihres Auges
Wissenschaftler am israelischen Technion-Institut haben innovative Bildtechnologie entwickelt, um genaue und hochwertige optische Bilder von der Netzhaut des Auges (einschließlich Blutgefäßen und Nervenzellen) anzufertigen. Dies geschieht auf nicht-invasive Weise und könnte die Zukunft der Augenforschung verändern.
http://www.jpost.com/Business-and-Innovation/Health-and-Science/Health-Scan-Looking-sharply-into-the-eyes-443311

“Life Guardians”-Programm von Magen David Adom gestartet
Magen David Adom hat das neue “Life Guardians”-Programm auf den Weg gebracht. Es stützt sich darauf, dass Israelis im ganzen Land auf einen Notfall in ihrem Gebiet reagieren, bis der Rettungsdienst eintrifft. Laut MDA kann jeder mit Erste-Hilfe-Ausbildung an diesem Programm teilnehmen.
http://www.theyeshivaworld.com/news/headlines-breaking-stories/381179/mdas-nationwide-volunteer-life-guardians-program-goes-live.html

Früherkennung von Krebs und Fettleibigkeit mittels künstlichem Licht
Natalija Rybnikowa von der Universität Haifa erhielt 500.000 Schekel (116.000 Euro) zur Unterstützung ihrer Erforschung von Satellitenbildern, die künstliches Licht bei Nacht aufgenommen haben, und dem Zusammenhang zwischen diesem künstlichen Licht mit hohen Krebs- und Fettleibigkeitswerten. Nachtschichten können die Gesundheit gefährden, und LEDs können der Melatoninproduktion schaden.
http://www.haaretz.com/israel-news/science/.premium-1.700425

Wie gut schlafen Sie?
Die israelische Firma EarlySense kooperierte mit der in den USA ansässigen Firma iFit und entwickelte den ersten “Sleepable” — ein mit dem Internet der Dinge verbundener Schlafsensor, der in iFit-Matratzen und -Matratzenbezüge integriert wird. Durch die Überwachung der Schlafqualität können die Benutzer ihren Schlaf und ihr allgemeines Wohlbefinden verbessern.
http://www.timesofisrael.com/israeli-sleepables-to-boost-performance-of-ifits-fitness-tech/
http://www.earlysense.com/news-and-events/news/jan-6-2016/

Mehr Spender und Transplantationen
2015 gab es eine 60%ige Zunahme bei Organspenden von Verstorbenen israelischer Familien. Dies führte zu einer 28%igen Zunahme bei israelischen Organtransplantationen, nämlich auf 433. Überdies wurden 668 Hornhäute gespendet, und 42 Patienten mit Verbrennungen erhielten Spenderhaut. 850.000 Menschen, also eine Zunahme von 5%, ließen sich als Spender registrieren.
http://www.jpost.com/Business-and-Innovation/Health-and-Science/Highest-ever-rate-of-family-agreement-to-donate-organs-in-2015-443214

Kostenlose Screeninggeräte für Kenia
Die israelische Firma MobileODT hat dem kenianischen Gesundheitswesen 20 “Enhanced Visual Assessment (EVA)”-Screeninggeräte zur Erkennung von Gebärmutterhalskrebs gespendet. Am Weltkrebstag (4. Februar) möchten von der nichtstaatlichen Organisation Rotary International ausgebildete Krankenschwestern über 700 Kenianerinnen mit den Geräten untersuchen.
http://www.israel21c.org/mobile-cancer-screening-device-could-save-womens-lives/

Sanitäter aus Übersee anerkannt
Die israelische Knesset hat eine Änderung ihres Gesetzes über Gesundheitsberufe verabschiedet. Professionelle Rettungsassistenten, die in einem Land zertifiziert wurden, wo ihre Arbeit keinen akademischen Grad erfordert, können ihren Beruf in Israel ohne nochmalige Schulausbildung weiter ausüben.
http://www.jewishpress.com/news/new-knesset-law-recognizes-paramedical-degrees-obtained-abroad/2016/02/03/

 

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Israels erste Basketball-Liga für Menschen mit Behinderungen
In Jerusalem ist Israels erste Basketball-Liga für Menschen mit Behinderungen ins Leben gerufen worden. In ganz Jerusalem und Israel gibt es solche Teams bereits, aber bis heute gab es keinerlei offiziellen oder organisierten Rahmen für sie.
http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4753399,00.html

Verbesserung der beruflichen Qualifikation für äthiopische Israelis
Die israelische Regierung wendet 55 Mio. Schekel (12,7 Mio. Euro) für Programme zur Verbesserung der beruflichen Aussichten von wenigstens 3.600 Einwanderern aus Äthiopien auf. Diese Programme konzentrieren sich auf Berufsausbildung, akademische Programme und Zuschüsse für Arbeitgeber, wenn sie israelische Arbeiter äthiopischer Herkunft einstellen.
http://www.timesofisrael.com/new-program-aims-to-bring-ethiopian-immigrants-into-tech-economy/

Aufbau multiethnischer israelischer Unternehmen
Die Israelis Forsan Hussein und Ami Dror sind die muslimischen und jüdischen Gründer von Zaitoun Ventures. Sie investieren in Unternehmen, die entweder von Juden und Arabern gegründet wurden oder die multiethnische Angestellte haben, z. B. Myndlift, Sidis Labs, Ninispeech, Comedy Break, Teramount, Galapromter oder IceCure. Zaitoun steht für 2016 bereit, zirka 90 Mio. Euro zu investieren.
http://www.timesofisrael.com/why-jewish-and-arab-cofounders-are-good-for-business/

Unterstützung für israelisch-arabische Beschäftigung
2015 besuchten mehr als 8.000 neue Arbeitsmarktteilnehmer die 20 Arbeitsämter für arabische, drusische und tscherkessische Einwohner in ganz Israel. 13.600 Menschen fanden über diese Ämter einen Job, und 24.000 erhielten Unterstützung. 68% der Besucher fanden Arbeit — weit mehr als die angezielten 56% der Regierung.
http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4759117,00.html

Israelische Ärzte retten das Leben von 17jähriger Araberin
Ärzte am Rambam Medical Center in Haifa retteten das Leben von Jummana, einem 17jährigen Mädchen aus Nablus, die an schweren und seltenen endokrinen Beschwerden litt. Mit Hilfe der US National Institutes of Health verfolgten die Ärzte die Beschwerden zu einem winzigen Tumor als Quelle zurück, welchen sie entfernten.
http://www.jpost.com/Business-and-Innovation/Health-and-Science/Israeli-Palestinian-and-American-collaboration-saves-life-of-Nablus-teen-443374

Israelisches Einkaufszentrum in israelisch-arabischer Stadt
Supermarkt-Magnat Rami Levy baut ein 45 Mio. Euro teures Einkaufszentrum in der israelisch-arabischen Stadt Al-Ram in der Nähe der palästinensisch-arabischen Stadt Ramallah. Levy geht davon aus, dass sowohl Juden als auch Araber zum Einkaufen angeregt werden und von Jerusalem und Ramallah aus dort hinfahren werden.
http://www.jewishpress.com/news/supermarket-magnate-rami-levy-building-50-million-mall-near-ramallah/2016/01/16/

Insel der Tränen
Ein neues Video über einige der vielen tausend Flüchtlinge aus Syrien, die jeden Tag per Boot auf der griechischen Insel Lesbos eintreffen und auf einen neuen Anfang in Europa hoffen. Am Ufer erwartet sie ein Rettungsteam aus arabischen und jüdischen Ärzten und Krankenschwestern von der israelischen Hilfsorganisation IsraAid.

Israel ist Veranstaltungsort für “Forbes Under 30” mit 600 Teilnehmern
Forbes veranstaltet in Israel einen Gipfel für Unter-30jährige. 600 junge Unternehmer und Impulsgeber kommen vom 2. bis 7. April nach Jerusalem und Tel Aviv. Davon stammen 200 aus Europa, 200 aus den USA und 200 aus Israel.
http://www.israel21c.org/forbes-to-hold-under-30-summit-in-israel/

Hohe Rendite auf US-Investitionen in Israel
Botschafter Yoram Ettinger beschreibt die “Win/Win”-Beziehung der USA mit Israel.
http://www.theettingerreport.com/US-Israel/High-return-on-US-investment-in-Israel.aspx

Stärkung der Beziehungen mit Indien
Die indische Außenministerin Sushma Swaraj kam nach Israel, wo sie nach neuen Feldern suchte, auf denen die beiden Länder zusammenarbeiten können. Sie hielt eine Rede in Jerusalem, in welcher sie die Bedeutung der israelisch-indischen Beziehungen betonte und sagte, das Potential dieser Beziehungen läge noch weit höher. Zwischenzeitlich nahm die Anzahl der israelischen Besucher Indiens im Jahr 2015 im Vergleich zu 2014 um 13,2% auf zirka 40.000 zu.
http://www.algemeiner.com/2016/01/18/indian-foreign-minister-in-israel-to-strengthen-bilateral-relationship/
http://www.travelbizmonitor.com/Top-Stories/israel-records-132-growth-in-indian-arrivals-in-2015-29516

Gesundheitsabkommen mit Zypern
Zypern und Israel unterzeichneten ein Abkommen über die Zusammenarbeit im Gesundheitswesen. Dieses Abkommen deckt Themen ab wie die Verbesserung der Gesundheitssysteme, Epidemiologie, Prävention von Infektionskrankheiten, Lebensmittelsicherheit und Umwelthygiene. Ebenso werden Patienten für Behandlungen und Transplantationen ins Ausland geschickt.
(Quelle)

“Israel is on it”
Hier die neueste Anzeige von Untold News über israelische Innovationen in der New York Times.
http://www.israelisonit.com/inventions#/how-to-freeze-a-breast-tumor-to-death/

Wie man Terror bekämpft
15 Vollzugsbeamte aus Massachusetts befinden sich auf einem organisierten 10tägigen Israelausflug, um dort die Bekämpfung von Terrorismus zu lernen. Die Reise wurde von der Anti-Defamation League gesponsert.
http://www.masslive.com/politics/index.ssf/2016/01/massachusetts_law_enforcement.html

 

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Smart Video-on-Demand
Die israelische Streamingfirma Vonetize könnte der erste Börsengang an die Tel Aviver Börse im Jahre 2016 sein. Der Service des Unternehmens heißt Smart VOD (Video-on-Demand) und ähnelt Netflix.
http://www.globes.co.il/en/article-vonetize-plans-raising-nis-30-34m-on-tase-1001098407

EdTech-Startups bekommen Schub
Die israelischen Unternehmer Yair Brosh und Shachar Vilner haben mit Edvantage (eine Kombination aus Risikokapitalfonds und Beschleuniger) eine neue Plattform eingerichtet, um Startups im Bereich der informellen Bildung zu fördern. Das von der israelischen Firma Time to Know stammende Edvantage hilft beim Finden von technischen Lösungen und assistiert Startups bei der Erschließung internationaler Märkte.
http://www.timesofisrael.com/edtech-start-ups-get-a-boost-from-new-funding/
http://www.timetoknow.com/?pagerd_jgqhr5

Israel ist eine Nano-Supermacht
NanoIsrael 2016 am 22. Februar in Tel Aviv wird der Welt zeigen, wie weit Israels Nanotechnologieindustrie vorangeschritten ist. An Israels Universitäten gab es bis heute 1.995 Nanotechnologie-Promovierte und 2.908 mit Masterabschluss. Israelische Nanotechnologieforscher haben 1.590 Patente angemeldet.
http://www.timesofisrael.com/nano-superpower-israel-to-show-off-its-tech-in-tel-aviv/

Sauerstoffproduktion im Weltall
Die 13jährige Roni Oron gewann einen “Satellite Is Born”-Preis der israelischen Raumfahrtbehörde für ihr Design eines Systems, welches im Weltall Sauerstoff produzieren soll. Ihr “BioSat” verwendet Algen, Kohlendioxid, Wasser, Sonnenlicht, Spiegel und Photosynthese. Den Satelliten wird sie auf einem NASA-Sommerlager in Florida entwickeln.
http://www.algemeiner.com/2016/01/21/13-year-old-israeli-girl-develops-satellite-system-for-producing-oxygen-in-space/
http://www.cjnews.com/news/business/13-year-old-israeli-girl-invents-system-for-producing-oxygen-in-space

Wasser aus Luft zaubern
Die Technologie der israelischen Firma Water-Gen kann aus der Feuchtigkeit der Umgebungsluft sauberes Wasser ziehen. Diese Technologie wird heute von der israelischen, britischen, französischen und US-amerikanischen Armee eingesetzt. GENNY, die Zivilversion, wird in Indien, Afrika, Mittelamerika und China verwendet.
http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4755550,00.html

Alles, was Sie über Vögel wissen wollten
Forscher der Hebräischen Universität Jerusalem und der Universität Tel Aviv haben ein neues Vogel-Trackinggerät namens Atlas entwickelt. Die Markierung übermittelt Funksignale, die mehr über die Tierwelt verraten als alles zuvor — und das zu einem Bruchteil der Kosten früherer Geräte.
http://www.dw.com/en/israeli-researchers-develop-atlas-bird-tracking-device/a-18977186

Weltweit beliebtester VPN
Die israelische Firma Hola bietet den beliebtesten VPN-Dienst der Welt. Viele Millionen Menschen nutzen ihn täglich. Er wird vor allem dazu benutzt, Fernsehsendungen in Ländern außerhalb des Herkunftslandes anzusehen. Hola hat so viel zu tun, dass die Firma allen umgerechnet knapp 6.300 Euro bietet, der ihr neue Hightech-Mitarbeiter vermittelt.
http://www.timesofisrael.com/know-a-good-developer-hola-will-pay-you-7000/

Sicherheitslücke bei eBay entdeckt
Die israelische Cybersicherheitsfirma Check Point hat einen schweren Fehler in der Sicherheit des Onlineriesen eBay entdeckt, welcher es Hackern und Cyberkriminellen erlaubt, Schadcode zur Verfolgung von Nutzern und zum Stehlen ihrer Onlinedaten einzusetzen.
http://www.jns.org/news-briefs/2016/2/3/israeli-firm-uncovers-ebay-security-flaw#.VrIKArIrLIU

Strom direkt aus der Straße heraus
Israels ElectRoad hat den Dynamic Wireless Power Transfer (DWPT) entwickelt, der Elektrobusse direkt von der Straße aus auflädt. Es besteht keine Notwendigkeit mehr für Batterien oder Ladestellen. ElectRoad hat eine Förderung durch das Horizon-2020-Programm der EU bekommen.
http://www.greenprophet.com/2016/01/electroad-electric-bus/
http://electroad.me/
(Link zum Video [zum Zeitpunkt des Erstellens des Newsletters nicht einbettbar])

 

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OECD-Bericht
Der Israel-Halbjahresbericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ist gespickt mit meist guten Nachrichten: Steigerung des Bruttoinlandprodukts, hervorragend stimulierte Wirtschaft, hohe Beschäftigungsraten, geringe Arbeitslosigkeit, steigende Löhne, stabile Banken, hohe Lebensqualität und lange Lebenserwartung.
http://www.jewishpress.com/news/oecd-report-israeli-life-quality-high-growth-better-than-most-countries/2016/01/31/

Israel ist finanziell “über den Erwartungen”
Die Ratingagentur Moody’s berichtet, dass sich Israels finanzpolitische Strategien “über die Erwartungen” verbessert haben. Ebenso sagte sie, Israel sei das einzige hoch bewertete Land (A3 oder besser), welches einen anhaltenden Rückgang seiner Schuldenlast aufweist. Gleichzeitig hat die Ratingagentur Standard & Poor’s Israels Bewertung A+ aufrechterhalten.
http://www.jpost.com/Business-and-Innovation/Moodys-Israel-only-high-rated-country-with-persistent-debt-decline-441946
http://www.jewishpress.com/news/sp-keeps-israels-credit-rating-at-a/2016/02/06/

Förderung der Umstellung auf Erdgas
Israels Ministerium für nationale Infrastruktur, Energie und Wasserressourcen bietet Zuschüsse in Höhe von 1 Mio. Schekel (230.000 Euro) für den Bau jeder Tankstelle in einem Netzwerk aus insgesamt 30 bis 40 Erdgas-Tankstellen. Es ist ein Schlüsselstadium bei Israels Übergang zu saubererer Energie.
http://www.ngvglobal.com/blog/israel-steps-up-cng-implementation-program-0122

EU pumpt 170 Mio. Dollar in israelische Startups
Als Teil des Forschungs- und Entwicklungsprogramms Horizon 2020 hat Israel nicht weniger als 240 Abkommen mit der EU unterzeichnet. Die finanziellen Zuwendungen für israelische Startups und Forschungsgruppen betragen bis zu 155 Mio. Euro.
http://www.timesofisrael.com/eu-e155m-in-rd-deals-proves-theres-no-boycott-of-israel/
https://ec.europa.eu/research/participants/portal/doc/call/h2020/space-sme-2015-2/1700114-sme-instrument-phase1-beneficiaries_january_2016_en.pdf

Investieren Sie in israelische Topunternehmen
Der internationale Finanzriese BlackRock hat einen börsengehandelten Fonds (ETF) ins Leben gerufen, welcher es Investoren erlaubt, direkt in Israels 25 größte börsennotierte Unternehmen zu investieren. Der iShares TA-25 Israel UCITS ETF (TASE) erlaubt es Investoren weltweit, in die israelische Wirtschaft zu investieren.
http://www.financemagnates.com/institutional-forex/execution/blackrock-rolls-out-new-ishares-index-tapping-into-israeli-capital-markets/
http://www.forbes.com/sites/rogeraitken/2016/01/21/blackrocks-first-israeli-etf-ishares-ta25-listing-on-lse-could-appeal/#7f8043ca1013

“Israel is on it”
Marcella Rosens gemeinnützige Organisation Untold News hat eine neue Werbekampagne für israelische Erfindungen gestartet. “Israel is on it” hat das Ziel, “die Aufmerksamkeit des Massenmarktes auf ein winziges Land zu lenken, dessen Bewohner Krebs heilen, Meerwasser trinkbar machen, Krebstumore einfrieren, Krankenhausinfektionen verhindern, Flughafenterrorismus stoppen und unser aller Leben zum Besseren wenden”.
http://unitedwithisrael.org/new-ad-campaign-shines-light-on-israeli-inventions/
http://www.israelisonit.com/

Amazon will T-Shirts verkaufen, die mit israelischer Technologie hergestellt werden
Die israelische Firma Kornit revolutionierte mit seiner Digitaldrucktechnologie für Bekleidungswaren bereits den Markt für individuell bedruckte Textilien. Jetzt plant Amazon den Einsatz des Kornit-Systems zum digitalen Bedrucken von T-Shirts nach Eingang der Online-Kundenaufträge.
http://www.timesofisrael.com/israeli-tech-aids-amazon-with-its-new-target-the-t-shirt-business/

Mehr Flüge von Aegean Airways
Griechenlands größte Fluggesellschaft Aegean Airways hat seine Israelflüge auf 20 Flüge pro Woche gesteigert, darunter weitere drei nach Athen und weitere vier nach Larnaca (Zypern).
http://www.port2port.com/article/Air-Transport/Airlines/Aegean-Airlines-to-expand-flights-to-Tel-Aviv-next-summer/

Digitalisieren von Inhalten für die Oxford University Press
Die Oxford University Press (OUP) hat Deals mit drei israelischen Digitalbuch-Startups abgeschlossen: mit Tiny Tap, Kidoz und Total Boox. Diese Firmen helfen OUP bei der Digitalisierung und Distribution von Inhalten. Die OUP möchte Produkte und Dienstleistungen zur Vereinfachung des Daseins von Lehrern und Schülern weltweit entwickeln.
http://www.timesofisrael.com/oxford-university-press-signs-deal-with-3-israeli-start-ups/

Eine unterhaltsame Art, Angestellte zu motivieren
Das israelische Startup GamEffective bietet Unternehmen spannende Möglichkeiten, damit ihre Angestellten bessere Resultate erzielen. Die als Gamification bekannte Technik betrifft den Anreize schaffenden Aspekt des Spielens — für gute Leistungen gibt es Punkte, Abzeichen und andere Belohnungen.
http://www.timesofisrael.com/work-may-not-be-fun-but-it-can-be-a-game-says-israeli-firm/

 

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110 Jahre Kunst und Design
Die Bezalel Academy of Arts and Design, Israels nationale Kunstschule, wurde mit nur 30 europäischen Kunststudenten am 16. Januar 1906 gegründet. Heute sind rund 2.000 Studenten an der Bezalel eingeschrieben. Viele von Israels bekanntesten Künstlern, Designern, Filmemachern und Bildhauern zählen zu ihren Absolventen.
http://jewishcurrents.org/january-16-the-bezalel-academy-40450

Die Kombination aus reicher Geschichte und Gourmetküche
Jerusalems Mahane-Yehuda-Markt ist ein Schmelztiegel der Kulturen und der kulinarischen Erlebnisse. Seine Geräusche, Gerüche und Farben sind so vielfältig wie seine Menschen. Lieder und Geschichten wurden über den Markt geschrieben, dessen Anfänge ins 19. Jahrhundert zurückreichen.

Israel Trail jetzt auf Google Streetview
Der 1.100 km lange Israel National Trail ist die erste derartige Strecke geworden, die nun anlässlich von Tu biSchevat (dem jüdischen Neujahr der Bäume) auf Google Streetview zu finden ist. 250 Mitarbeiter der israelischen Gesellschaft für Naturschutz sowie von Google fotografierten den Pfad über einen Zeitraum von drei Monaten hinweg. Jetzt ist er jedem Benutzer von Google Maps zugänglich.
http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4757567,00.html

Die Scorpions kommen zurück
Die deutsche Hardrock-Band Scorpions tritt am 14. Juli als Teil ihrer Tour zu ihrem 50. Jubiläum in der Menorah-Mivtachim-Arena in Tel Aviv auf. Nach 2010 und 2012 ist dies das dritte Mal, dass die Band in Israel spielt.
http://www.algemeiner.com/2016/02/01/scorpions-lead-singer-sends-message-to-israel-ahead-of-world-tour-tel-aviv-performance/

Tame Impalas erstes Konzert in Israel
Die australische psychedelische Indie-Rockband Tame Impala kommt am 11. Juli für ihr erstes israelisches Konzert in den Rishon Live Park in Tel Aviv. Tame Impalas international erfolgreiches 2015er Album “Currents” enthält Hits wie “Let It Happen” und “Cause I’m a Man”.
(Quelle)

Eine andere Art von Kampf
Tel Aviv wurde zu einem Schlachtfeld für Ritter aus dem Mittelalter, während Israel die World Medieval Fighting Championships abhielt. Vertreter aus der Ukraine, Russland, Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Estland, Dänemark, Moldawien, Frankreich und Israel nahmen an diesem einzigartigen Wettbewerb teil.
http://www.i24news.tv/en/news/israel/society/100304-160124-tel-aviv-turns-into-a-battlefield-for-medieval-knights

Goldene Judokas
Die Israelis Yarden Gerbi (unter 63 kg) und Linda Bolder (unter 70 kg) errangen Goldmedaillen beim Judo-Grand-Prix im kubanischen Havanna. Shira Rishony (unter 48 kg) gewann Silber.
http://www.euronews.com/2016/01/24/israel-takes-centre-stage-in-havana/

 

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Jeschiwa-Schüler findet 130.000 Schekel und gibt sie ab
Ein Belz-Jeschiwaschüler fand an einer Bushaltestelle in Haifa einen kleinen Beutel mit 130.000 Schekel (30.000 Euro) in bar. Dann wartete er, bis der Eigentümer des Geldes erschien und übergab den Beutel dem erstaunten (bisher antiorthodox eingestellten) Mann, wobei er jede Belohnung verweigerte.
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/206586#.VrC2w1kSOUg

Verlobungsring im Müll wiedergefunden
Ein Hochzeitsalptraum fand ein glückliches Ende, nachdem ein verlorener Verlobungsring in einem Müllhaufen gefunden und der verzweifelten künftigen Braut zurückgegeben wurde. Freiwillige durchwühlten den Müll bei der städtischen Müllhalde in Givat Shaul, Jerusalem, nachdem die Familie der Braut einen Aufruf auf Facebook veröffentlicht hatte.
http://www.timesofisrael.com/missing-engagement-ring-found-in-garbage/

Von der iranischen Armee in den jüdischen Staat
Dr. Shahab Davidfor, ein iranischer Jude, diente als Arzt in der iranischen Armee und behandelte Patienten in einer iranischen Luftwaffenbasis. Vor zwei Jahren machte er Aliyah und arbeitet heute in einer Terem-(Not-)Klinik in Romema, Jerusalem.
http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4760152,00.html

Olim in Israel behalten
Liami Lawrence machte 2014 Aliyah aus Kalifornien. Jetzt hat er eine Gruppe namens “Keep Olim in Israel” gegründet. Diese ist für die vielen tausend Neueinwanderer in Israel gedacht und soll ihnen einen positiven Kanal bieten, um ihnen beim Fußfassen in Israel zu helfen.
http://www.jpost.com/Diaspora/Aliya-advocate-group-seeks-funding-to-keep-new-immigrants-in-country-441985
http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4759318,00.html^

Aliyah mit 97
Melba Landa, 97, war die älteste Frau, die im Jahr 2015 Aliyah machte. Sie wurde in Odessa geboren und lebt heute mit ihrem Sohn und ihrer Schwiegertochter in Haifa. Von Beruf ist sie Geologin, aber sie widmete den Großteil ihrer Zeit dem Kampf für Menschenrechte und für das sowjetische Judentum.
http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4746345,00.html

Seltene Mineralien in der Nähe von Haifa entdeckt
Korundsteine, die im Fluss Kischon bei Haifa gefunden wurden, enthalten eine Vielzahl seltener Mineralien, darunter Moissanit und Tistarit. Bis jetzt wurde Tistarit nur in einem einzigen Meteoriten nachgewiesen, der aus dem All auf die Erde kam; dies ist der erste Fund aus einer natürlichen Quelle aus dem Erdinneren.
http://unitedwithisrael.org/israeli-mining-company-discovers-rare-minerals-near-haifa/

Israelis pflücken keine Blumen
In den 1960ern erkannte Uzi Paz, dass Israels wildwachsende Blumen verschwinden würden, wenn die Leute sie weiterhin in diesem Ausmaß pflücken. Uzi half bei der Gründung der israelischen Gesellschaft für Naturschutz, überzeugte die Regierung, das Blumenpflücken für illegal zu erklären, und führte eine erfolgreiche Kampagne zum Schutz der Wildblumen durch.
http://www.pri.org/stories/2016-01-18/psa-campaign-got-israelis-stop-picking-flowers-order-preserve-them

112jähriger Israeli ist ältester Mann der Welt
Yisrael Kristal wurde 1903 in eine religiöse jüdische Familie im heutigen Polen hineingeboren. Seine erste Frau und seine zwei Kinder wurden während des Holocaust ermordet. Er überlebte Auschwitz und andere Todeslager, heiratete wieder, machte Aliyah und hatte weitere Kinder.
http://www.jns.org/news-briefs/2016/1/22/israeli-auschwitz-survivor-oldest-man-in-the-world-at-112#.VrekDvQ78Qk=

 

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Hier der Link zum englischen Original: http://www.verygoodnewsisrael.blogspot.com/
Übersetzung: Yvaine de Winter

Deutschlands Juden: Eine Chronologie der Achtsamkeit und Angst

ManfredGerstenfeldManfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Im September 2015 öffnete die von Bundeskanzlerin Angela Merkel geführte deutsche Regierung die Grenzen des Landes für eine massive Welle vorwiegend muslimischer Flüchtlinge. Diese schlecht durchdachte Politik hat bereits zu vielen, hauptsächlich negativen Konsequenzen geführt, die anscheinend nicht so bald vorbei sein wollen. Das hat bei deutschen Juden ein enorm verstärktes Gefühl der Unsicherheit gebracht, nicht zuletzt weil sie relativ früh über ihre Befürchtungen redeten und nicht auf sie gehört wurde.

Anfangs mussten jüdische Leiter sehr vorsichtig auftreten, wenn sie ihrer Besorgnis Ausdruck gaben; Grund war die politisch korrekte Atmosphäre der „Willkommenseuphorie“, die damals in Deutschland vorherrschte. Ihre Bedenken entstammten dem tieferen Verstehen der Gefahren, die ein nie da gewesener, massiver Zustrom von Muslimen aus Ländern darstellte, in denen extremer Antisemitismus grassiert.

Anfang Oktober äußerte Josef Schuster, der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, bei einem Treffen mit Merkel seine Sorgen. Er sagte, dass unter den Menschen, die Zuflucht in Deutschland suchen, viele aus Ländern kommen, in denen Israel als Hauptfeind betrachtet wird; er wies darauf hin, dass all diese Menschen zum Hass auf Israel erzogen wurden und dieses Ressentiment regelmäßig auf alle Juden übertragen. Juden machen sich daher Sorgen wegen des Anstiegs des muslimischen Antisemitismus in Deutschland. Schuster sagte jedoch, dass die jüdische Gemeinschaft die Ankunft der Flüchtlinge begrüßt.[1]

In der Folge sagte Levi Salomon, ein deutsch-jüdischer Antisemitismusexperte, der britischen Daily Express, dass Juden hassende Nazi-Ideologie und der Hass auf Israel sowohl in Syrien als auch dem Irak zum Herzstück der herrschenden Baath-Partei gehörten. Er fügte hinzu, daher müsse angenommen werden, dass die Mehrheit der syrischen Flüchtlinge Antisemiten sind.[2] Lala Süsskind, die frühere Leiterin der jüdischen Gemeinde Berlin wurde, damit zitiert, dass „wir nicht glauben, dass unsere Ängste von Politikern ernst genommen werden“. Die Zeitung erwähnte zudem, dass in Deutschland „antijüdische Verbrechen mit 1.596 dokumentierten Hass-Verbrechen gegen Juden – mehr als in jedem anderen EU-Staat – 2014 auf ein Fünfjahreshoch stiegen“.[3] Stefan Kramer, ein ehemaliger Generalsekretär des Zentralrats, äußerte ebenfalls die Ansicht, dass Politiker die jüdischen Sorgen nicht ernst nehmen.[4]

Gegen Ende November war die deutsche „Willkommenseuphorie“ bereits im Abnehmen begriffen. Schuster konnte es daher wagen einige konkrete Forderungen zu stellen. Er forderte ein Limit für die aufzunehmenden Flüchtlinge zu setzen und wünschte strengere Grenzkontrollen. Schuster wies auch auf Herausforderungen bei der Integration der Flüchtlinge hin; er warnte, wie sich herausstellte fast prophetisch, vor zunehmenden Risiken für Homosexuelle und Frauen.[5]

Schuster zeigte bezüglich dieser Probleme weit mehr Sensibilität und Einsicht als das politische System, die Polizei und Medien in Deutschland. Er sprach vor dem Hintergrund erster Berichte von Gewalt gegen Homosexuelle. Diese Gewalt nahm zu und beim Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) wurden von August bis Dezember 2015 95 Beschwerden homosexueller Flüchtlinge, Opfer von Schlägen, sexuellen Übergriffen oder Beleidigungen eingereicht, die hauptsächlich in Flüchtlingszentren stattfanden.[6] Darüber hinaus kamen seine Warnungen einen Monat vor den nie da gewesenen sexuellen Übergriffen an Silvester in einer Reihe Städte in Deutschland und anderen Ländern, die von großen Gruppen Flüchtlingen aus muslimischen Ländern verübt wurden.[7]

Von den Sorgen um politische Korrektheit und der „Willkommenseuphorie“ unbeeinflusste Ausländer fanden es leichter auf die offensichtliche Bedrohung durch zunehmenden Antisemitismus in Deutschland hinzuweisen. Rabbi Abraham Cooper und ich schrieben Ende Oktober: „Juden fragen sich, ob irgendjemand sonst der Besorgnis Ausdruck verleiht, das Deutschland unter den Neuankömmlingen einige begrüßen könnte, die den Koran buchstäblich nehmen und glauben, dass Juden Schweine und Affen sind: Im 20. Jahrhundert war die Entmenschlichung von Juden ein Kernstück deutscher Nazi-Ideologien, die Juden als Ungeziefer oder Bakterien einstufte und den Weg für den Holocaust bahnte.[8]

Im Dezember vermerkte Jeffrey Herf, ein führender amerikanischer Professor für moderne europäische Geschichte, dass Deutschland ein „Land ist, das immer noch von seiner Rolle bei der Ermordung der Juden in Europa beeinflusst ist. Deutschland akzeptiert heute Opfer des Regimes Assad und des Islamischen Staats, die beide liebend gerne den jüdischen Staat, Israel, vernichten würden, wenn sie es könnten.“[9]

Bis Mitte Januar sind mehr als eine Million Flüchtlinge, zumeist aus muslimischen Ländern, nach Deutschland gekommen und die Lage hat sich beträchtlich verschlimmert.[10] Daniel Killy, Sprecher der jüdischen Gemeinde Hamburg, sagte, Juden seien wegen des Verfalls der inneren Sicherheit Deutschlands zunehmend gefährdet. Er führte den Zerfall der Staatsmacht, Auswüchse der extremen Rechten, den Verlust politischer Glaubwürdigkeit und die enormen Ängste davor Islamismus als solchen zu benennen an. Killy schloss, das Juden in Deutschland nicht länger sicher sind.[11]

Ein paar Tage später erwähnte Salomon Korn, Schusters Stellvertreter im Zentralrat, dass ein syrischer und ein afghanischer Flüchtling auf der Insel Fehmarn einen Kippa tragenden Juden angegriffen hatten. Er fügte hinzu: „Kinder in arabischen Ländern werden indoktriniert wie Kinder im Dritten Reich. Wir dürfen uns nicht der Illusion hingeben, dass wir diese Menschen tatsächlich in die Gesellschaft integrieren können.“ Korn sagte aber auch, dass er immer noch mehr Angst vor rechter Gewalt hat.[12]

Das neue, demokratische Deutschland hat im Verlauf der letzten Jahrzehnte erfolgreich die Zuwanderung von Juden gewonnen, hauptsächlich aus Russland. Die aktuell auf eine Stärke von 230.000-270.000 Personen geschätzte jüdische Bevölkerung[13], die bisher als Ausdruck einer stark erhofften Normalisierung Deutschlands betrachtet wurde, ist sich ihrer Sicherheit nicht länger gewiss.

Die Unverantwortlichkeit der Merkelschen Politik der offenen Grenzen hat Auswirkungen auf die gesamte deutsche Gesellschaft und zunehmende Besorgnis der Juden während der letzten Monate dient als einer von vielen wichtigen Indikatoren. Juden machen sich – angesichts der Vergangenheit und der Gegenwart zurecht – Sorgen, dass ihre Ängste in nicht allzu ferner Zukunft mit zunehmenden Vorfällen physischer Aggression gegen die jüdische Gemeinschaft Wirklichkeit werden könnten. Das ergibt sich aus einer Politik, die zwar nicht, wie in der Vergangenheit, gewollt böswillig, aber extrem fahrlässig gewesen ist.

Es scheint so, als hätten lokale jüdische Leiter im Inland und Kommentatoren im Ausland, die nicht von den Scheuklappen politischer Korrektheit betroffen sind, frühe Sensibilität und Bewusstsein für die Risiken der aktuellen Flüchtlingskrise demonstriert, die der deutschen Regierung zu fehlen scheint. Alles, was sie bisher beigetragen hat, sind einige Worte des Verständnisses für die Bedenken der Juden.[14][15]

[1] http://www.welt.de/politik/deutschland/article147173550/Zentralrat-der-Juden-warnt-vor-arabischem-Antisemitismus.html

[2] http://www.express.co.uk/news/world/612270/Germany-Jews-living-in-fear-of-anti-semitic-Muslim-refugees

[3] http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/eu/11904654/Attacks-on-Jews-rise-to-five-year-high-in-Germany-more-than-any-country-in-Europe.html

[4] http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/menschenfeindlichkeit-oktober-2015-antisemitismus-10713

[5] http://www.tagesschau.de/inland/zentralrat-juden-fluechtlinge-101.html

[6] http://www.gaystream.info/#!LGBTFl%C3%BCchtlingsheime-Feiger-Weg-des-geringsten-Widerstandes/cjds/56a0b23c0cf2bfd5cceaf88d

[7] http://www.welt.de/politik/deutschland/article149136577/Wir-werden-um-Obergrenzen-nicht-herumkommen.html

[8] townhall.com/columnists/rabbiabrahamcooper/2015/10/29/middle-east-refugees-antisemitism-and-the-challenge-to-europes-democratic-values-n2072765/page/full

[9] http://www.welt.de/debatte/kommentare/article149944120/Was-wird-aus-dem-Judenhass-der-Fluechtlinge.html

[10] http://www.zeit.de/gesellschaft/fluechtlinge-in-deutschland

[11] http://www.tagesschau.de/inland/juden-sicherheit-101.html

[12] http://www.welt.de/politik/deutschland/article151209776/Immer-mehr-Juden-tragen-Baseballkappe-statt-Kippa.htmly

[13] http://www.pewresearch.org/fact-tank/2015/02/09/europes-jewish-population/

[14] http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/24472

[15] http://www.welt.de/politik/deutschland/article147173550/Zentralrat-der-Juden-warnt-vor-arabischem-Antisemitismus.html

Schaschlik

Was bedeutet Arabern die Al-Aqsa? Die „drittheiligste Moschee“ des Islam? Hm: 60% der Studenten in Jordanien wussten auf die Frage „Was ist die Al-Aqsa-Moschee?“ KEINE ANTWORT! …

Die palästinensische Independent Commission for Human Rights (ICHR) berichtete, dass PA und Hamas Gefangene regelmäßig foltern und auf diese Weise „Geständnisse“ erpressen.

Saeb Erekat (und westliche Linke) haben Buchungsseiten wie Airbnb, booking.com und TripAdvisor beschuldigt „Siedlungen“ zu unterstützen, weil dort Gästeunterkünfte in Judäa und Samaria gebucht werden können. Airbnb hat die Erekat abblitzen lassen. Und die Siedler haben ihre eigene Art zu reagieren: Während viele bisher nur über Mund-zu-Mund-Empfehlungen an Gäste kamen, haben sie sich inzwischen stark vermehrt bei Airbnb registriert.

Facebook wieder: Es gibt so einige Seiten, die „Welcher XXX bist du?“ fragen und dem User anbieten das herauszufinden. Da kann man Comic-Held werden und einiges mehr. Neuerdings auch Terrorist; das heißt da aber „Märtyrer“, aber das ist ja bei versuchten Mördern aus den PA-Gebieten dasselbe. Es gibt zwar Beschwerden, aber Facebook nimmt die Seite bisher nicht vom Netz.

Der für die Akkreditierung von Journalisten zuständige Beamte drohte jetzt damit Journalisten, die „das Gegenteil von dem, was tatsächlich geschah, in die Schlagzeilen bringen“, die Akkreditierung zu entziehen.“

Palästina-Unterstützer der australischen Labour Party wollen Parteimitgliedern gesponserte Israelreise verbieten lassen. Einer der Hauptinitiatoren ist ein Muslim, der 2013 Israelunterstützer als „krebsartig“ und „bösartig“ bezeichnete.

Die EU beschwert sich über israelische Pläne zum Abriss illegaler (zum Teil von der EU mitfinanzierter) arabischer Bauten und fordert von Israel diese nicht abzureißen. Der Abriss würde die Lebensfähigkeit des Palästinenserstaates untergraben, wird behauptet.

Die Hamas hat einen ihrer Kommandeure wegen „Verletzung von Moral und Verhalten“ hingerichtet. Die Times of Israel schreibt, ihm würde „Spionage für Israel“ vorgeworfen.

Yitzhak Herzog, Oppositionsführer und Parteichef der Avoda (Arbeitspartei), ist ein Charakterschwein: Er behauptete am Samstag, wenn Netanyahu nicht Premierminister wäre, gäbe es die aktuelle Terrorwelle nicht. (Na ja, wenn er an Netanyahus Stelle wäre, dann hätte er den Terroristen Israel vermutlich schon ausgehändigt…)

Am späten Sonntagnachmittag gab es um das Tote Meer ein Erdbeben der Stärke 3,9. Es gab keine Opfer oder Schäden.

Der alltägliche Antisemitismus: (eine umfassende Sammlung gibt es auf The New Antisemit)

Araber/Islamstaaten:
Im türkischen (arabischen) Fernsehen beschuldigte ein im Gazastreifen arbeitender Journalist Israel, es würde Sklavenmädchen von ISIS kaufen und zum Judentum konvertieren, außerdem Terrorvorfälle und Naturkatastrophen ausnutzen. So hätten die Israelis nach dem Erdbeben in Haiti 2010 dort eine große Zahl Kinder gekauft und zum Judentum konvertiert.

Deutschland:
– Vor zwei Wochen gab es bei der Pegida-Kundgebung in Erfurt ein Plakat „Angela muss weg“ mit Davidsternen.
– Auf einem „antikapitalistischen“ Flyer gegen Banken waren klar antijüdische Motive genutzt worden (z.B. trug das Banker-Monster einen Schal mit Davidstern).
– Eine rechtsextreme Internetseite behauptete die Ha’aretz fordere jüdisch reines Blut.
In Berlin wurden 35 „Stolpersteine“ mit grauer Farbe unlesbar gemacht.
– Auf ein jüdisches Pflegeheim Frankfurt wurden Hakenkreuze und „SS“-Runen gesprüht.
Ein AfD-Mitglied aus Neuwied hat anscheinend auf Facebook antizionistische Verschwörungstheorien gepostet; inzwischen sind diese wieder gelöscht worden.
Großbritannien:
– Die britisch Labour Party hat einen Palästinenser-Journalisten ins Parlament eingeladen, der sagte, er werden vor Freude tanzen, wenn der Iran endlich eine Atombomber auf Israel wirft. (Wegen dieses Gastes wurde die Veranstaltung später abgesagt.)
In Hackney versuchten Jugendliche jüdischen Passanten angezündete Feuerwerkskörper in die Taschen zu stecken.
Frankreich:
45% der französischen Muslime würden „negativ reagieren“, wenn ihre Tochter einen Juden heiratet.
60% machen die Juden für den Antisemitismus verantwortlich; 56% sind überzeugt, dass der Durchschnittsjude reicher ist als der Durchschnittsfranzose; 13% sagen, es gebe in Frankreich zu viele Juden.
– Bei einer Holocaust-Gedenkveranstaltung wurde Israel mit Nazis gleichgesetzt.
Italien:
In Genua wurde ein antisemitisches Graffiti zu einem örtlichen Fußballvereine an eine Mauer gesprüht.
Norwegen:
– Eine jüdische Bloggerin, die sich gegen „White Power“-Gruppen aussprach, die in Norwegen patrouillieren wollen um „weiße Frauen vor Angriffen zu schützen“, wurde antisemitisch beschimpft; ihr wurde vorgeworfen weiße Männer zu hassen, außerdem würden Juden die Medien kontrollieren, es gäbe eine jüdische Verschwörung Europa multikulturell zu machen. Einer ging sogar so weit zu behaupten, die Juden würden „die Dritte Welt nach Europa bringen“, um die Juden zur Auswanderung zu ermutigen.
– Beim Holocaust-Gedenken in Trondheim beschuldigte ein Redner die Juden nicht genug gegen Israel zu sein.
Griechenland:
– Ein Buchbazar in Athen verkauft die „Protokolle der Weisen von Zion“ (nebst dem „Kommunistischen Manifest“ und einem Buch, das Hitler lobt).
Ein LGBT-Aktivist wurde beschuldigt Jude zu sein (was er nicht ist) und ausländischen Interessen zu dienen. Gleichgeschlechtliche „Ehen“ seien „von den Zionisten“ angezettelt worden.
Tschechien:
– Neonazis machen die Juden für die Kriege im Nahen Osten und die damit zusammenhängende Migrantenwelle verantwortlich. Neben der Islamisierung haben ihnen zufolge die Juden aber auch die Schuld an der „Islamophobie“.
Kroatien:
– Der Kultusminister rechtfertigte den Nazi-Freund Amin al-Husseini; dieser sei „Opfer militanten Zionismus“ gewesen.
Russland:
– Ein geplantes jüdisches Kulturzentrum in Perm trifft auf Widerstand. Die Gegner behaupten die Chabad-Bewegung sei antichristlich und finanziere den Krieg in der Ukraine.
Moldawien:
– Die (jüdische) Theodor-Herzl-Oberschule wurde mit einem Hakenkreuz und eine antisemitischen Beleidigung besprüht.
USA:
In Indiana wurden Dutzende Grabsteine eines jüdischen Friedhofs geschändet. Es wird angenommen, dass das als Reaktion auf eine Entscheidung des Senats des Bundesstaats geschah, dass mit Israel boykottierenden Firmen keine Geschäfte mehr gemacht werden sollen.

Israel für die Welt:
IsraAid schickt ein Helferteam nach Taiwan, um den dortigen Erdbebenopfern zu helfen.
Israel’s Good News Newsletter to 7th Feb 16

Die Religion der Liebe, Toleranz, des Frauenschutzes, der Wissenschaftlichkeit…
Ein salfistischer Prediger im Jemen hielt Freitag (29.01.) eine glühende Rede gegen IS und Al-Qaida. Samstag wurde er entführt, gefoltert und ermordet.
– Um Iran steigt die Zahl der 10-jährigen Kinderbräute; die Regierung hat beschlossen, dass schon neunjährige Mädchen verheiratet werden können.

Jihad:
Pakistan: Mindestens 8 Tote und 40 Verletzte durch einen Selbstmordbomber in Quetta, der sich nahe eines Militärkonvois sprengte.

Dhimmitum, Muslimisches Herrenmenschentum, Frauenfreundlichkeit, Güte, Beiträge zur westlichen Gesellschaft, irre gewordene Westler, usw.:
– In Schweden wurde eine freiwillige Helferin von einem 15-jährigen Asylbewerber erstochen. Den Mitarbeitern eines (anderen) Wohnheims für Flüchtlingskinder wurde untersagt eine Gedenkveranstaltung für die Ermordete abzuhalten. Die schwedische Flagge auf Halbmast zu holen wurde ebenfalls verboten.

BDS fail:
Jennifer Lopez wird diesen Sommer ein Konzert in Tel Aviv geben.
Die Scorpions werden dieses Jahr in Israel auftreten.
– Die britische Band Cold Play ließ ihre zwei letzten Videos von einer israelischen Firma machen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (07.-13.02.2016)

Sonntag, 07.02.2016:

Hamas fordert Selbstmord-Bombenanschläge in israelischen Bussen. Das sei keine Intifada, bis „das Dach des Busses fliegt“, hieß es in einem Musikvideo.

MK Hanin Zoabi (die antisemitische Vorzeige-Hetzerin) hat eine Geldbuße von 3.000 Schekel auferlegt bekommen, weil sie einen (arabischen) Polizisten beleidigte.

Jordanien warnt Israel vor der Veränderung an der Westmauer (dort soll eine geschlechtergemischte Zone eingerichtet werden). Ein Minister in Amman sagte, das verletze die jordanische Verwaltungshoheit über die heiligen Stätten in Jerusalem.

Nach Angaben einer Meinungsumfrage der Instituts AWARD ist die Mehrheit der PalAraber gegen eine dritte Intifada, weil eine solche die Eigenstaatlichkeit behindert. Eine große Mehrheit ist zudem gegen die Auflösung der PA (was die komplette Rückkehr zur israelischen Besatzung bedeuten würde). Insgesamt sind 80% der Befragten sofortige Wahlen zum Parlament und eines Präsidenten; bei letzterer würden die meisten für Mahmud Abbas statt Ismail Haniyeh stimmen. Die Fatah würde zudem aktuell doppelt so viele Stimmen erhalten wie die Hamas.

Das Rote Kreuz im Gazastreifen schließt vorerst sein Büro, nachdem „Demonstranten“ wiederholt versuchten es zu stürmen.

Bei der Knesset hat es schon mehr als 450 „Beschwerden“ (so eine Art Anzeige) gegen die 3 arabischen MKs gegeben, die die Terroristenfamilien besuchten und die Terroristen als Märtyrer lobten.

Aus Sicherheitsgründen erlaubt die Zivilverwaltung keinen Kaschrut-Aufsehern in die PA-Gebiete zu reisen. Damit verlieren einige PA-Firmen Einkommen, weil ihre Produkte nicht mehr abgenommen werden können.

Laut israelischen Geheimdienstinformationen haben die Hamas und der Islamische Staat ihre Kooperation intensiviert. Sie teilen Informationen, Waffenlieferungen, Logistik und medizinische Dienste.

Montag, 08.02.2016:

Das Ethik-Komitee der Knesset entschied Hanin Zoabi und Basel Ghattas für 4 Monate, Jamal Zahalka für 2 Monate aus der Knesset zu suspendieren. Grund sind u.a. die Besuche bei Terrorfamilien. Sie werden aber in der Lage sein an Abstimmungen im Plenum und in Ausschüssen teilzunehmen.
Derweil wüten nicht nur die drei betroffenen MKs gegen die Regierung; auch MK Ayman Odeh geifert etwas davon, dass die israelische Regierung faschistisch sei und deshalb arabische Abgeordnete einfach „verbieten muss“.

War auch zu erwarten: Die PalAraber nutzen Ban Ki-moons Aussagen zum Terror gegen Israelis für die Rechtfertigung ihres Terrors.

Mahmud Abbas traf sich jetzt mit den Familien von Terroristen; dabei machte er „die Morde von Duma“ für die aktuelle Terrorwelle verantwortlich, sie sei die Rache dafür. (Zudem kamen noch einige weiter seltsame Äußerungen, die die Morde an Juden der israelischen Regierung in die Schuhe schieben sollten, statt der Dauerhetze der PA.)

Dienstag, 09.02.2016:

Saeb Erekat „droht“ wieder, diesmal dass die Sicherheitskooperation mit Israel ausgesetzt wird. Allerdings war das eine Entscheidung der PLO, nicht der dafür zuständigen PA.

Mittwoch, 10.02.2016:

Syrische Medien berichten von einem israelischen Luftangriff auf eine Raketenbasis sowie eine Hisbollah-Basis an der libanesischen Grenze. Al-Manar, der Fernsehsender der Hisbollah, streitet beides ab.

Araber stellen ca. 20% der Bevölkerung Israels. Und begehen 59% der kriminellen Taten des Landes.

Was erstmal nicht berichtet wurde: Am Montagabend wurde das UNRWA-Büro in Schuafat („Flüchtlingslager“ in „Ost“-Jerusalem) von seinen Schutzbefohlenen (Arabern) angezündet. Die UNRWA selbst hat schon gar nichts veröffentlicht.

Die Hamas fordert in einem Musikvideo, dass Araber jüdisches Fleisch „braten“ sollen.

Islamkritik = Rassismus?

gefunden auf Facebook:

Islam-is-no-race

Der Islam ist keine Rasse. Er ist ein Satz an Ideengut.

Hör auf mich einen Rassisten zu nennen, weil ich etwas kritisiere, das keine Rasse ist.
Hör auf mir zu sagen, ich hätte kein Recht dazu.
Ich lebe in einer freien Gesellschaft, in der es den Menschen
erlaubt ist Ideen offen zu diskutieren und zu kritisieren.

Meine Kritik am Islam macht micht nicht zum Fanatiker.
Dass du mich zum Schweigen bringen musst, macht DICH zu einem.