Waffenstillstand und Friedfertigkeit (2.-8.11.)

8. November 2009 at 23:00 | In Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Leave a Comment
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Montag, 2.11.2009:
- 440.000l Treibstoff und 92 LKW-Ladungen Hilfsgüter wurden in den Gazastreifen geliefert. Der Erez-Übergang ist offen.
- 3 wegen des Verdachts der Beteiligung an Terror-Anschlägen gesuchte Palästinenser wurden von der IDF in Judäa und Samaria festgenommen.
- Bei Betar Illit beschädigten Palästinenser durch Steinwürfe einen israelischen Bus.
- Montagabend wurde wieder eine Qassam geschossen, die im Bereich Sderot einschlug.

Maan hetzt auch wieder „nett“: Ein Text zu „jüdischen Terroristen“ wird mit einer jungen, betenden Jüdin bebildert. (Nur nochmal zur Kenntnisnahme: Der verhaftete jüdische Terrorist wird selbst von seiner Verwandtschaft und seinen jüdischen Nachbarn verurteilt, nicht nur von der Siedlerbewegung. Bei den PalArabern werden solche Leute in den Heldenstatus erhoben.)

PMW hat ein weiteres Beispiel eingestellt, wie Palästinenser jüdische Geschichte leugnen. Diesmal ein „Historiker“.

Dienstag, 3.11.2009:
- 91 LKW-Ladungen Hilfsgüter und 440.000l Treibstoff gingen in den Gazastreifen. Der Erez-Übergang ist offen.
- Palästinenser warfen bei Maccabim Steine auf ein israelisches Fahrzeug; ein siebenjähriges Mädchen wurde verletzt.
- Es wurden Mörser von der PFLP und der Fatah nach Israel geschossen. Als Vergeltung für die Balfour-Erklärung vor 92 Jahren. Man sieht, die Terroristen sind nie die, die die Feindseligkeiten beginnen.

Die Israelis wollen einen Raketentest beobachtet haben, der bestätigt, dass die Hamas über Projektile verfügt, die 60km weit fliegen. Damit läge Tel Aviv im Schussfeld.

PMW hat wieder Palli-Fernsehen geguckt und festgestellt: Die Zuschauer werden vom PA-TV gelehrt, dass Juden keine historischen Verbindungen zum Land Israel haben. Beste Voraussetzungen also für eine Lösung des Konflikts, mit der beide leben können…

Der oberste pal-arabische Richter verkündet: Die Juden haben kein Recht an Jerusalem. Klar doch.

Mittwoch, 4.11.2009:
- SPON meldet, dass Israel ein Waffenschmuggelschiff aufgebracht hat, das der Hisbollah eine Unmenge als Zivilgüter deklarierte Panzerfäuste, Luftwabwehr-Raketen und anderem bringen sollte. Insgesamt waren 36 Container auf dem Schiff mit Waffen gefüllt.
Das ist das dritte Mal, dass ein illegaler iransicher Waffenschmuggel-Versuch per Schiff in diesem Jahr verhindert wurde. (Eine Liste der versuchten massiven Schmuggeleien des Iran findet sich hier.)
- Die IDF hat Videoaufnahmen des Terrorschmuggel-Schiffes mit seinen 500t Waffen ins Internet gestellt.
- Weitere Berichte und Fotos zur Francop und den Containern mit den Waffen (sowie früheren Vorfällen) finden sich auf dem Blog der IDF-Sprecher(in).
- Zur Erinnerung: Die Schlagzeilen machende Karine-A von 2002 hatte nur 10% der Menge an Waffen an Bord!
- Soldaten verhafteten sechs wegen Terrorverdachts gesuchte Palästinenser in Judäa und Samaria.

Die IKG Wien berichtet, dass Israel sechs weitere Hamas-VIPs frei lässt. Das schürt wieder Spekulationen über einen Deal zu Gilad Shalit.

Donnerstag, 5.11.2009:
- 104 LKWs mit Hilfsgütern sollen in den Gazastreifen liefern. Der Erez-Übergang ist offen.
- Die IDF verhaftete 16 terrorverdächtige Palästinenser in Judäa und Samaria
- Bei Ma’ale Shomron beschädigten PalAraber ein israelisches Fahrzeug durch Stein- und Brandbomen-Würfe.

Die mörderischen Zionisten haben Impfmittel gegen die Schweinegrippe an die PA liefern lassen.

Freitag, 6.11.2009:
- Gewalttätiger Krawall in Bil’in – israelische Sicherheitskräfte werden von ca. 150 Randalierern mit Steinen beworfen.
- Bei Ni’lin werden israelische Sicherheitskräfte von etwa 80 Randalierern mit Steinen und brennenden Reifen beworfen.
- Soldaten nahmen in Judäa und Samaria zwei wegen terroristischer Aktivitäten gesuchte Palästinenser fest.

Die Hamas-Terrorkämpfer von den Al-Qassam-Brigaden haben eine neue Quelle zionistischer Schädlichkeit verkündet: Die Juden stehlen Gaza Wasser und schicken dafür mit Salz verunreinigtes Wasser aus dem See Genezareth nach Gaza. Ah ja, der See Genezareth, dieses Salzmeer, dessen Wasser die bösen Zionisten nicht haben und genießen können und wollen! Jetzt wissen wir: Alles Betrug! Die tauschen das aus, bevor sie es verwenden!

Wasser ist auch das Thema eines jordanischen Professors: Um seine Wasserprobleme zu lösen, wird Israel gegen den Libanon und Ägypten in den Krieg ziehen. Und zwar innerhalb der nächsten sieben Jahre. Weil es im Süden den Nil kontrollieren (und ausbeuten) will (ja klar, und sich 80 Millionen Ägypter an den Hals holen, wo sie doch schon seit Jahrzenten versuchen die PalAraber loszuwerden); und weil es im Norden weiter, wie schon bisher, Wasser aus dem Litani stehlen will. Fragt sich nur, wie Israel das macht, denn die Hisbollah, die UNIFIL oder sonst wer müsste ja längst die Klau-Pipeline entdeckt haben (oh, ich vergaß: die Juden und ihre Wundermittel – da muss das Wasser unsichtbar abgeleitet werden!).

Sonntag, 8.11.2009:
- 70 LKWs sollen Hilfsgüter in den Gazastreifen liefern. Der Erez-Übergang ist offen.
- Bei Hebron warfen Palästinenser Steine und beschädigten ein israelisches Fahrzeug.
- Die IDF identifizierte einen Raketenabschuss von einer verdächtigen Stelle im nördlichen Gazastreifen und schoss mit Mörsern zurück. Es wurden keine Schäden beobachtet. Die IDF untersucht die Umstände des Vorfalls.
- Gegen Mitternacht zum Montag gibt es „Farbe Rot“-Alarm in Sderot.

PA-Präsident soll (nach Angaben der JPost) darüber nachdenken, die PA aufzulösen und den Friedensprozess zum Fehlschlag zu erklären. Nicht, um damit eine andere Lösung zu erreichen, sondern um zu sehen, ob die USA und andere genügend Druck auf Israel auszuüben bereit sind, damit es die Bautätigkeiten in den Siedlungen einstellt und die Zweistaaten-Lösung akzeptiert. Ich fürchte, der Dödel hat im Juni weggehört…
Ha’aretz hält entgegen, Premier Fayyad habe mit der Obama-Administration eine Vereinbarung erzielt, dass die USA einen einseitig ausgerufenen Palästinenserstaat innerhalb der Grenzen von 1967 („Grenzen?“) anerkennen, wodurch israelische Präsenz jenseits der „Grünen Linie“ ein illegaler Einfall auf palästinensisches Staatsgebiet darstellen würde, auf die die Palästinenser mit Verteidigungs-Maßnahmen reagieren dürften. (Geht’s noch ein wenig verlogener?)

Arabischer Geschichtsrevisionismus hat ein klares Ziel

5. November 2009 at 21:08 | In Geschichte, Israel, Palästinenser | Leave a Comment
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Für die arabischen Fälscher spielt es keine Rolle, wann sie ihre Propagandalügen erfinden. Manche stammen wohl aus der Zeit vor ein paar Jahrhunderten, aber die meisten sind doch sehr viel jüngeren Datums. Eines davon hat sich einmal mehr Elder of Ziyon herausgegriffen: Das Rahel-Grab bei Bethlehem soll eine Moschee sein/gewesen sein und die Juden haben sie widerrechtlich okkupiert. Das hat natürlich Folgen in der Sichtweise und dem Umgang der Araber: Was Moschee ist, darf nicht durch Gebete anderer Religionen verunreinigt werden.

Das steht natürlich im größeren Zusammenhang, den Juden jegliche historische Verbindung zum Land Israel abzusprechen – ebenfalls eine Entwicklung, die aus jüngster Zeit stammt. Dass damit allen historischen Berichten und sogar Fotos widersprochen wird, egal. Hier ist so ein Foto (Rahel-Grab anfangs des 20. Jahrhunderts):


Die Übersetzung des Artikels findet sich auf den Nahost-Infos.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit (26.10.-01.11.)

1. November 2009 at 23:12 | In Araber, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | 2 Comments
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Montag, 26.10.2009:
- Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria 6 Palästinenser wegen Terroraktivitäten.
- Eine von einem Palästinenser geworfene Rohrbombe explodierte bei Mevo Dotan auf offenem Feld.
- Mehr als 96 LKWs liefern Hilfsgüter in den Gazastreifen. Der Erez-Übergang ist offen.
- Palästinenser warfen bei Ofarim zwei Brandbomben auf israelische Fahrzeuge.

Der moderateste der moderaten Palästinenserführer, Marwan Barghouti (sitzt fünfmal lebenslänglich wegen fünffachen nachgewiesenen Mordes in Israel ein), hat sich für eine Wiederaufnahme der Terroranschläge auf Israelis ausgesprochen. Er verglich Israel mit Nazideutschland (dem negativen Bild, nicht dem heldenhaft judenmörderischen). Passt doch gut zu einem Friedensengel, der verhandeln will, oder?

Das Lügenmaul Erekat sprüht wieder Geifer: Die USA und Israel sollten verlangen, dass Israel die Hetze gegen Beter im besetzten Ostjerusalem einstelle. Andernfalls „fürchten wir, dass die Gewalt außer Kontrolle drehen könnte“. Und das von einem auf der Seite, die ständig Lügen verbreitet, um die PalAraber zur „Verteidigung“ der Al Aqsa-Moschee aufrufen – was nur in Gewalttaten gegen Juden und Touristen enden kann. Und soll – wieso sonst werden Steine gebunkert und Brandbomben vorbereitet? Erekats Lügen sind genauso Müll wie seine Behauptung die Israelis verweigerten Friedensverhandlungen; immerhin ist es Abbas, der sich zurücklehnt und sagt, er werde nicht verhandeln!

Unterstützt wird Erekat aus Jordanien: Von dort erging die Warnung an die israelische Polizei und „die religiösen jüdischen Radikalen“, dass weitere Provokationen „die Gewalt in der Region antreiben und die Friedensbemühungen gefährden“ würden. Ah ja: Damit gibt Jordanien zu, dass es arabische Gewalt gibt. Natürlich hat Israel die Schuld dafür. Und äh: Welche Friedensbemühungen?

Hamas-Exilchef Khaled Meschaal machte wieder Nägel mit Köpfen: „Jerusalems Schicksal wird durch Jihad und Widerstand entschieden, nicht durch Verhandlungen.“ Berichte bei uns? Die suchen immer noch die moderaten Hamas-Leute…

Weitere Lügenpropaganda kommt von Palestine Today: Während Israel den Besuch des Tempelbergs wieder frei gibt, schreibt man bei der Terroristenzeitung: „Die israelischen Besatzungsbehörden entschieden Montag „Besucher den Eintritt in die Gemeinde der heiligen Aqsa-Moschee“ zu erlauben, „d.h. den Zugang für Vergewaltiger und Provokateure“. Ist wieder mal Irgendjemand der Meinung, das sei ein Hilfeschrei nach Frieden?

Ägyptische Sicherheitskräfte haben wieder einmal ein Waffenlager ausgehoben; eine große Anzahl Feuerwaffen und Munition für die Terroristen im Gazastreifen. Ein Mann wurde verhaftet. (Die MSM berichten natürlich immer nur über Konsumgüter…)

Die al-Qassam-Brigaden feiern den 8. Jahrestag der ersten auf Sderot abgeschossenen Qassam-Rakete. Die sind ja sooo friedlich! Zu Feier des Tages stellten sie ihre damalige Presseerklärung ein: „Es ist Jihad, Sieg oder Märtyrertum.“ Vermutlich auch wieder nur ein Hilfeschrei nach von Israel verweigertem Frieden.

Dienstag, 27.10.2009:
- Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria drei wegen Terrorverdachts gesuchte Palästinenser.
- Mehr als 95 LKWs liefern Hilfsgüter in den Gazastreifen. Der Erez-Übergang ist offen.
- Palästinenser warfen bei Teqoa Steine und beschädigten ein israelisches Fahrzeug.
- Im nördlichen Galiläa schlug eine Katjuscha-Rakete ein und löste bei Kiryat Schmona ein feuer aus. Die IDF beschoss die Ausgangsorte des Beschusses mit Artillerie (Kanal 2 berichtet von Luftangriffen auf den Ausgangsort der Rakete). Israel hat bei der UNO eine Beschwerde eingereicht. Der libanesische Ministerpräsident verurteilte zwar sowohl den Raketenschuss als auch die israelische Antwort, bezeichnete aber nur letztere als Aggression und Verletzung internationalen Rechts.
- Die libanesische Armee und UNIFIL fanden am Dienstagabend vier weitere Katjuschas dort, wo eine auf Israel abgeschossen worden war.
- Und wer war es in Wirklichkeit? Natürlich die Israelis, d.h. ihre Handlanger, denn nur Israel zieht aus dem Terrorangriff Nutzen. Das ist die Logik von Michel Suleiman, dem libanesischen Präsidenten. Völlig logisch, ist doch klar. (Kommentar von tw24: Wann hat eigentlich die Hisbollah die Kontrolle über ihr Herrschaftsgebiet an Israel abgegeben?)
- Bekannt hat sich zum Verschuss der Katjuscha eine Gruppe mit Verbindung zur al-Qaida.
- Maan berichtet, dass zwei Mitglieder „einer bewaffneten Gruppe aus dem Gazastreifen“ getötet wurden, „während sie Dienstag eine Jihad-Mission ausführten“. „Jihad-Mission ausführen“ ist der Code dafür, dass die armen Terroristen zu ihren 72 Jungfrauen geschickt wurden, weil ihr Werkzeug unerlaubt vorzeitig explodierte, statt damit zu warten, bis es Juden erwischt. (Bei der „bewaffneten Gruppe“ handelt es sich übrigens um die An-Nasser Salah Ad-Din Brigaden, den „bewaffneten Arm“ der Terror-Organisation „Volkswiderstands-Komitees“.)
- Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria 15 terrorverdächtige Palästinenser.

Mittwoch, 28.10.2009:
- In Nablus entdeckten Soldaten eine Tasche mit Brandbomben, die zum Gebrauch fertig waren.
- 87 LKWs liefern Hilfsgüter in den Gazastreifen; 440.000l Treibstoff sollen ebenfalls geliefert werden. Der Erez-Übergang ist offen.
- Nahe des Kissufim-Übergangs schlug eine Qassam ein.
- Ein Palästinenser eröffnete am Grenzzaun zum nördlichen Gazastreifen das Feuer auf israelische Soldaten.

Die libanesische Regierung bezeichnet die im Südlibanon gefundenen vier verschussfertigen Raketen als „auf die besetzten palästinensischen Gebiete“ gerichtet. Nett, „Kern-Israel“ ist „besetztes palästinensisches Gebiet“? Hinweis an die Friedenshetzer: Kümmert euch mal darum, wo der Friedenswille fehlt!

Donnerstag, 29.10.2009:
- 107 LKWs mit Hilfsgüter und 440.000l Treibstoff gehen in den Gazastreifen. Der Erez-Übergang ist offen.
- Palästinenser warfen fünf Brandbomben und Steine auf den Qalandiya-Übergang. Der ist folglich vorläufig geschlossen.
- Arbeitsunfall im Gazastreifen – bei einem „besonderen Jihad-Auftrag“ fand ein Mitglied der al-Qassam-Brigaden getötet.

Ismail Haniyeh auf der Internetseite der al-Qassam-Brigaden: „Die Hamas war nicht gegen Frieden, sondern unterstützte Frieden auf Grundlage von Gerechtigkeit, die die Rechte des palästinensischen Volks wiederherstellt und die Besatzung seines Landes beendet.“ Bevor irgendjemanden den Friedensengel lobt: Die Hamas betrachtet „ganz Palästina“ als besetzt – Tel Aviv, Netanya, Nahariya, Haifa, Herzliya, Aschkelon, Kiryat Schmona …

Freitag, 30.10.2009:
- Die IDF verhaftete während der Nacht in Hebron einen Palästinenser.
- Bei den üblichen (gewalttätigen) Krawallen am Sperrzaun in Bil’in verletzte sich ein israelischer Soldat mit einer Blendgranate.
- Der Palästinensische Islamische Jihad zeigt, wo er steht: Bei einer Kundgebung zur Erinnerung ihres getöteten Gründers werden im Gazastreifen Mordparolen gegen Israel gerufen; der aktuelle Anführer forderte die „Menge“ auf Verhandlungen mit Israel abzulehnen und gewalttätigen Widerstand zu unterstützen.
- Die israelischen Behörden erlauben die Einführung von insgesamt 7.000 Kühen in den Gazastreifen. Sie werden über den Keren Shalom-Übergang geliefert und sind für die Schlachtung zum Id al-Adha-Fest Ende November vorgesehen.

Der libanesische Botschafter bei der UNO warnte: Israel plane einen Angriff auf sein Land. (Kommentar von Aussie Dave: Jo, wahrscheinlich nachdem wir aufhören uns selbst anzugreifen.)

Die PA will lieber, dass es ihren Leuten schlecht geht, als dass sie Güter und Waren aus den „Siedlungen“ bekommen: Die Behörden führen Razzien durch, bei denen solche Waren beschlagnahmt (und vernichtet) werden. Auch eine Art Frieden abzulehnen.

Samstag, 31.10.2009:
- Bei Karme Zur wird ein israelisches Fahrzeug durch Steine und Brandbomben werfende Palästinenser beschädigt.
- Bei Ofra wird ein israelisches Fahrzeug durch Steine und Brandbomben werfende Palästinenser beschädigt.
- Die IDF verhaftet bei Ofra einen Verdächtigen, der früher am Abend Brandbomben geworfen hat.

Sonntag, 01.11.2009:
- Die IDF verhaftet bei Nablus einen palästinensischen Mann, der wegen Terroraktivitäten gesucht wurde.
- 100 LKWs sollen Hilfsgüter in den Gazastreifen bringen. Der Erez-Übergang ist offen.

Ach ja, DAS Friedenshindernis schlechthin: die israelischen Rechten, allesamt Extremisten und ethnischer Säuberer usw. Besonders solche Rechtsextremisten wie Yitzhak Rabin, Ehud Barak…


Waffenstillstand und Friedfertigkeit (15.-25.10.)

25. Oktober 2009 at 22:05 | In Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Leave a Comment
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Donnerstag, 15. Oktober 2009:
- IDF-Soldaten verhaften in Judäa und Samaria 15 wegen Terroraktivitäten gesuchte Palästinenser.
- 101 LKWs sollen mit Hilfsgütern in den Gazastreifen fahren. Der Erez-Übergang ist offen.
- Bei Karme Zur (südwestlich von Bethlehem) beschädigen Steine werfenden Palästinenser ein israelisches Fahrzeug.
- Bei Ma’ale Shomeron wird ein Israelin verletzt, als Palästinenser Steine auf einen Bus werfen.
- Bei Eli werfen Palästinenser Steine und beschädige ein israelisches Fahrzeug.

Freitag, 16. Oktober 2009:
- Bei Modi’in Illit wird ein zweiter Israeli durch Steine werfende Palästinenser verletzt.
- Beim fünften Vorfall Steine werfender Palästinenser an diesem Tag wird ein israelisches Fahrzeug beschädigt.
- Bei Shilo werfen Palästinenser Steine und beschädigen ein israelisches Fahrzeug.
- Zum zweiten Mal an diesem Tag werfen Palästinenser bei Shilo Steine und beschädigen ein israelisches Fahrzeug.

Sonntag, 18. Oktober 2009:
- Bei Beit Hagay wird ein israelischer Zivilist kritisch verletzt, als Palästinenser Brandbomben auf sein Auto werfen.
- IDF-Soldaten verhaften in Judäa und Samaria 2 wegen Terrorverdacht gesuchte Palästinenser.
- 74 LKWs sollen Hilfsgüter in den Gazastreifen liefern. Der Erez-Übergang ist offen.
- Bei Karme Zur werfen Palästinenser Steine und beschädigen ein israelisches Fahrzeug.
- Bei Shilo werfen Palästinenser Brandbomben und Steine; ein israelisches Fahrzeug wurde beschädigt.

Terroristen feuerten eine Qassam aus dem Gazastreifen nach Israel.

Montag, 19. Oktober 2009:
- IDF-Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria 9 wegen Terroraktivitäten gesuchte Palästinenser.
- 65 LKWs mit Hilfsgütern und 440.000l Treibstoffe werden in den Gazastreifen geliefert. Der Erez-Übergang ist offen.

Dienstag, 20. Oktober 2009:
- IDF-Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria 9 wegen Terrorverdacht gesuchte Palästinenser.
- Soldaten fanden bei einem wegen Terrorverdacht gesuchten Palästinenser ein Gewehr und Munition.
- 91 LKWs mit Hilfsgütern sollen in den Gazastreifen fahren. Der Erez-Übergang ist offen.
- Bei Nahal Gevaot warfen Palästinenser Steine und beschädigten einen israelischen Bus.
- Bei Taqoa warfen Palästinenser Steine und beschädigten ein israelisches Auto.
- Ein Soldat fand bei Asefar in der Tasche eines palästinensischen Jugendlichen ein 20cm langes Messer.
- Am Beqaot-Übergang wurden zwei Messer und eine Brandbombe in der Tasche eines palästinensischen Jugendlichen gefunden.

Mittwoch, 21. Oktober 2009:
- Die IDF verhaftet in Judäa und Samaria 2 gesuchte Terrorverdächtige.
- 102 LKWs mit Hilfsgütern und 440.000l Treibstoff gehen in den Gazastreifen. Der Erez-Übergang ist offen.
- Palästinenser werfen Steine und beschädigen bei Shilo ein israelisches Auto.

Mittwochabend feuerten Terroristen eine Rakete aus dem nördlichen Gazastreifen auf Israel ab. Die israelische Luftwaffe flog daraufhin Angriffe auf Schmuggeltunnel und Waffenlager der Terroristen.

Donnerstag, 22. Oktober 2009:
- Die IDF verhaftete in Judäa und Samaria 5 gesuchte terrorverdächtige Palästinenser.
- 116 LKWs mit Hilfsgütern gehen in den Gazastreifen. Der Erez-Übergang ist offen.
- IDF-Kräfte verhafteten einen Palästinenser, bei Araqua (nördlich von Jenin) Steine warf; er führte zwei Brandbomben mit sich.

Freitag, 23. Oktober 2009:
- In Judäa und Samaria wurden 3 Palästinenser wegen Verdachts auf Terroraktivitäten verhaftet.
- Bei Ma’ale Shomron warfen Palästinenser eine Brandbombe auf ein israelisches Fahrzeug.
- Bei N’ilin warfen rd. 200 Randalierer Steine und Brandbomben auf israelische Sicherheitskräfte.
- Bei Bil’in warfen ca. 70 Randalierer am Sicherheitszaun Steine auf israelische Sicherheitskräfte.

Die von der Regierung kontrollierten syrischen Zeitungen zeigen, wie friedenswillig Assad Juniors Terrorhelfer-Staat wirklich ist: Israel muss weg; ein Palästinenserstaat „in den Grenzen von 1967“ ist nur ein Zwischenschritt; Frieden kann nur über die Mündungen der Gewehre erreicht werden; in die Lehrpläne der Schulen muss die Kultur des Widerstands (= Judenhass und Terror) eingebracht werden; der Iran ist die wahre Macht, die ihre Solidarität mit den Palästinensern nicht versteckt. Der Frieden bricht aus!

Der syrische Botschafter in London zeigt auch, wie friedliebend dieser Staat dem jüdischen gegenüber ist: „Es ist illegal mit Israelis zu sprechen.“ Jede Art von Gespräch, selbst mit dem gewöhnlichsten israelischen Staatsbürger, geht für seine Exzellenz einfach einen Schritt zu weit.

Am Samstag verkünden die Al-Qassam-Mörderbanden auf ihrer Internetseite, Sonntag würden „extremistische Juden“ die Al-Aksa-Moschee schänden, um an den Aufstieg des Rambam auf den Tempelberg zu erinnern. Natürlich darf der Aufruf zum „Schutz“ nicht fehlen. Aber irgendwann, sollte man meinen, müssten selbst die dümmsten Araber mal kapieren, welche Lügen ihnen da ständig vorgesetzt werden.

Ebenfalls am Samstag drangen Palästinenser samt israelischen Unterstützern in die jüdische Gemeinde Mitzpeh Asael bei Hebron ein und machten sich an den landwirtschaftlichen Flächen zu schaffen. Soldaten nahmen einige der Eindringlinge fest.

Sonntag, 25.10.2009:
- 95 LKWs sollen Hilfsgüter in den Gazastreifen liefern. Der Erez-Übergang ist offen.
- Bei einem Routine-Check am Harawa-Übergang fanden IDF-Soldaten ein Messer mit 20cm-Klinge im Wagen eines Palästinensers.
- Wie „spontan“ Krawalle am Tempelberg sind, zeigt die sorgfältige Planung ihres „Ausbruchs“ am Beginn der Arbeitswoche. Israelische Sicherheitskräfte entdeckten die Vorbereitungen und stürmten den Berg unter einem Hagel von Steinen, um die Randalierer zu zerstreuen; 12 von ihnen wurden verhaftet. „Natürlich“ wurde von arabischer Seite wieder gelogen, die Sicherheitskräfte seien in die Al Aksa-Moschee eingedrungen. (Wäre sie nach den Angriffen auf die Sicherheitskräfte nicht sogar gerechtfertigt gewesen, da so viele Täter dort Zuflucht suchten?)
- Krawalle in der Jerusalemer Altstadt – palästinensische Jugendliche warfen Steine und Brandsätze.
- Am Qalandiya-Checkpoint in nördlichen Jerusalem hat eine 21-jährige Palästinenserin einen Wachposten mit einem Messer niedergestochen. Die Wachposten hatten per Metalldetektor ein Messer in ihrer Handtasche festgestellt; als sich einer von ihnen der Frau näherte, stach sie mit einem weiteren Messer zu, das sie unter ihrem Rock hervorzog.
- Bei Adam warfen Palästinenser Steine und beschädigten ein israelisches Fahrzeug.
- Bei Karme Zur warfen Palästinenser Steine und beschädigten ein israelisches Fahrzeug.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit (12.-14.10.)

14. Oktober 2009 at 20:42 | In Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | 1 Comment
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Mohammed Dahlan, vom Westen besonders hofierter, moderater Friedenspartner, hat eine Frage: „Was ist der Unterschied dazwischen, dass man einen Bus in Tel Aviv in die Luft jagt und jüdischen Siedlern in der Westbank?“ Nun ganz einfach: Die Siedler versuchen ihren Lebensunterhalt zu verdienen; ansonsten tun sie einem nichts, wenn man ihnen nichts tut. Die Fahrgäste in Tel Aviv werden ermordet und verstümmelt – obwohl sie niemandem etwas getan haben.
Der Drecksack hat noch mehr zu bieten: „Die Jerusalemer Krawalle werden nicht enden, so lange Siedler an der Al-Aksa beten“, sagte er gegenüber Israel Radio. Ich würde gerne mal wissen, welcher Siedler zuletzt an der Moschee beten konnte. Natürlich außer denen, die die Terroristen sich einbilden (und die sich dann als unschuldige Touristen herausstellen). Der Mann sucht nur nach Gründen um Juden zu morden.

Khaled Meschaal schlägt auch zu: Israel muss verschwinden, das „ganze Palästina zwischen Jordan und Mittelmeer“ ist arabisches Land und muss zurückgegeben werden. Sehr viel versprechend, was den Frieden angeht. Aber der ist ja nur Palästinenser, dem braucht man über die Ziele der Terroristen (welcher Terroristen? Freiheitskämpfer!) nichts zu glauben – aber wenn diese Leute israelische „Kriegsverbrechen“ verbreiten, dann sind sie glaubwürdig.

Montag, 12.10.2009:
- In der Tasche zweier arabischer Jugendlicher wurden am Harawa-Übergang ein Sprengsatz und ein großes Messer gefunden.
- Im Haus eines gesuchten Arabers bei Bethlehem wurden letzte Nacht 4 Gewehre und passende Munition sichergestellt.
- Die IDF verhaftete in Judäa und Samaria insgesamt 5 Araber, die Terroraktivitäten verdächtigt werden.
- 71 LKWs mit Hilfsgütern und 400.000l Treibstoffe gehen heute in den Gazastreifen. Der Erez-Übergang ist offen.
- Die IDF hat zwei Israelis für sechs Monate aus Judäa und Samaria verbannt. Ihnen werden illegale gewalttätige Taten zur Last gelegt, die die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährden.
- Dutzende pal-arabischer Randalierer warfen mit Steinen und beschädigten israelische Fahrzeuge und Krankenwagen bei einer Beerdigung in der Nähe von Hebron.
- Die IDF hat einem weiteren israelischen Mann für sechs Monate den Zutritt nach Judäa und Samaria untersagt.

Dienstag, 13.10.2009
- Die IDF verhaftete in Judäa und Samaria 16 wegen Terroraktivitäten gesuchte Palästinenser.
- 81 LKWs mit Hilfsgütern und 440.000l Treibstoffe gehen heute in den Gazastreifen. Der Erez-Übergang ist offen.
- Nordwestlich von Jenin wurde ein palästinensischer Jugendlicher mit einer Rohrbombe festgenommen, nachdem er Steine auf Soldaten war.

Die Luftwaffe hat Videoaufnahmen vom Ort einer Explosion im Südlibanon ins Internet gestellt, das zeigt, wie die Hisbollah Waffen aus dem Gebäude entfernt. Erst danach wurde UNIFIL und der libanesischen Armee erlaubt, sich dem Ort zu nähern.
Die Hisbollah hat sich tatsächlich erdreistet zu behaupten, der Vorfall habe nördlich des Litani und damit außerhalb des UNIFIL-Zuständigkeitsbereichs abgespielt. Jetzt fragt sich nur noch, wie sie die Landkarten weltweit fälschen wollen, um das glaubwürdig zu machen!

Mittwoch, 14.10.2009:
- 101 LKWs mit Hilfsgütern und 440.000l Treibstoffe werden heute in den Gazastreifen geliefert.

Womit Israel Probleme hat

13. Oktober 2009 at 14:09 | In Israel, die Welt+Nahost | Leave a Comment

Viele nennen sich „Freunde Israels“ und bilden sich dadurch ein, sie „dürften“ nicht nur, nein sie „müssten“ Israel „kritisieren“ – was dann auf volle Unterstützung der Positionen heraus, die von denen vertreten werden, die Israel vernichten wollen.

Dann gibt es „ultraorthodoxe“ Juden, die alle als Freunde Israels ablehnen, die bibeltreue Christen sind. In diese Kategorie gehören aber auch viele eher linke oder linksliberale Juden, die vor bibeltreuen Christen vor allem unterstellen, sie wollten nur missionieren und wendeten sich von Israel und den Juden ab (um Judenhasser zu werden), wenn die Israelis/Juden dieser Mission nicht nachkommen.

Ein Großteil zumindest der Israelis weiß das besser. Und sie sehen ein Problem inzwischen nicht (mehr) in den evangelikalen Unterstützern Israels, sondern bedauerlicherweise in einer ganz anderen Personengruppe, wie Yaakov Kirschen bedauernd festhält:

Waffenstillstand und Friedfertigkeit (5.-11.10.)

11. Oktober 2009 at 22:43 | In Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | 1 Comment
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Das ist sicherlich förderlich für den Frieden: Die PA drängt ihr Volk Israel zu „konfrontieren“. Genauer gesagt: Erfundenen „Aggressionen“ mit Gewalt zu begegnen. Eine der daraus resultierenden Maßnahmen waren friedliche Beter, die friedliche Steine in Schubkarren auf den Tempelberg fuhren und dort lagerten. Für ganz spontane Konfrontationen mit aggressiven jüdischen „Einbrechern“, die von der Polizei geschützt die Moscheen abreißen wollen…

Nachtrag: Am 18. September explodierte in Rafah eine selbst gebaute Rakete. Was die Typen damit wohl vorhatten?

Propaganda-Lügner Saeb Erekat behauptet, dass Israel zündelt. Es eskaliere die Spannungen, besonders in Ostjerusalem, in der Hoffnung, dass es unter dem Vorwand die Lage beruhigen zu müssen, gegen die Araber vorgehen kann. Dass die Spannungen durch Lügen der pal-arabischen Propagandisten verstärkt werden, gilt natürlich nicht. (Der beste Kommentar zu Erekat steht bei Spirit of Entebbe.)

Hatem Abdel Kader stößt in dasselbe Horn: Die Spannungen in Sachen Tempelberg könnten zur nächsten Intifada führen. Und verursacht ist alles durch „das israelische Handeln der letzten Tage“. Dass von jüdischer Seite nichts Verbotenes, Kriminelles oder Beleidigendes getan wurde, spielt genauso keine Rolle, wie die Aufrufe der PalAraber zum „Märtyrertum“ zur „Verteidigung der Moscheen“. Abdel Kader wurde wegen Aufhetzung kurzfristig verhaftet und erhielt ein 15-tägiges Verbot den Tempelberg zu betreten. Das ist natürlich auch „Aggression“.

Auch Dimitri Diliani, Fatah-Sprecher in Jerusalem, giftet. WorldNetDaily wurde von ihm gelehrmeistert: „Benutzen Sie die Begriff Tempelberg nicht. Er existiert nicht. Ich weiß nicht, wo er ist. Ich kann keinen Tempel sehen. Sie etwa? Niemand kann irgendeine Spur davon finden. Die Gegend, auf die Sie sich beziehen, ist eine ausschließlich muslimische heilige Stätte.“ Klar. Die vor Jahren bei der illegalen Grabung der Moschee in den „Salomon-Ställen“ angefallenen Schuttberge werden heute noch von Archäologen durchwühlt, die täglich jüdische Artefakte zutage bringen, sind alle keine Spuren. Alles sehr friedfertig und der Koexistenz dienend, was die Terroristen da so von sich geben.

Eine Zusammenfassung der Aufheizung durch PA-Vertreter hat MEMRI: Saeb Erekat (s.o); dann Ahmed Qurei, der den „Widerstand“ gegen „israelische Aggression“ und die „Verteidigung“ der Moscheen lobt; und dann noch die Hetze von Scheik Tamir al-Tamimi. Alles sehr Frieden fördernd!

Zumindest die inzwischen dreitätige Randale auf dem Tempelberg geht auf das Konto der pal-arabischen Hetzer. Und auf das eines israelischen Arabers namens Ra’ed Salah. Mal sehen, wie lange sie damit weiter machen. Yaakov Lozowick glaubt, dass das nach dem Laubhüttenfest wahrscheinlich wieder vorbei sein wird.

Am Montag wurde ein israelischer Soldat an einer Straßensperre in Ostjerusalem durch einen Messerstich in den Hals verletzt, während er einen Bus kontrollierte. Ein Passagier stand auf und stach zu. Mit dem Messer im Hals wurde der Soldat ins Ein Kerem-Krankenhaus eingeliefert.

Dienstag, 06.10.2009:
- Mindestens 83 LKW-Ladungen Hilfsgüter sollten planmäßig in den Gazastreifen gebracht werden.
- In einem palästinensischen Fahrzeug wurden in der Nähe einer Straßensperre bei Hamra zwei große Messer gefunden.

Am Abend antworteten israelische Soldaten am Dienstagabend auf die Beschießung von israelischen Arbeitern durch Terroristen aus dem Gazastreifen mit Schüssen über den Zaun. Kurz darauf versuchten die Terroristen es ein zweites Mal. Die Soldaten schossen erneut, bevor die Terroristen Schaden anrichten konnten. Die Terroristen sagen, die Israelis hätten sieben Mörser auf ein Wohnviertel in Gaza geschossen und dabei mehrere Araber verwundet. Die mit Al-Qaida verbundene Terrorgruppe Ansar al-Sunna sagte, ihre Leute hätten auf die israelischen Araber geschossen.

Mittwoch, 07.10.2009:
- Mindestens 99 LKWs mit Hilfsgütern sollten planmäßig in den Gazastreifen fahren.
- Nordöstlich von Ramallah wurde von der IDF ein Mann festgenommen, in dessen Besitz sich dann u.a. auch ein M16 gefunden wurde.
- Die IDF verhaftete 20 palästinensische Männer in Judäa und Samaria, die unter Verdacht stehen Terroraktivitäten unterstützt zu haben.

Donnerstag, 08.10.2009:
- Ein Israeli wurde leicht verletzt, als Palästinenser sein Auto bei Gilo mit Steinen bewarfen.
- Ein weiterer Israeli wurde auf gleiche Weise bei Karme verletzt.
- 82 LKWs mit Hilfsgütern sollten heute in den Gazastreifen fahren. Der Erez-Übergang ist offen.
- Die IDF verhaftete in Judäa und Samaria fünf gesuchte Palästinenser wegen Terrorverdachts.
- Ein israelisches Fahrzeug wurde bei Betar Illit von Palästinensern mit Steinwürfen beschädigt.
- Auch bei Shilo wurde ein israelisches Fahrzeug auf diese Weise beschädigt.

Die Fatah ruft zu einem Generalstreik gegen „die wilden und geplanten israelischen Angriffe“ auf die heiligen Stätten Jerusalems auf. Ah ja, Angriffe. Auf heilige Stätten. Wie eigentlich? Indem Touristen das Tempelberg-Plateau besuchen und nichts und niemandem etwas tun? Indem Juden einfach nur existieren?

Mahmud Abbas „unterstützt alle Mittel“ für die Befreiung von Terroristen aus israelischer Haft. „Alle Mittel“ ist eindeutig: auch Gewalt. Der hatten zwar die Palästinenserführer offiziell schon mehrfach abgeschworen, aber gekümmert hat es sie noch nie und dass sie trotzdem für Gewalt als „geeignetstem Mittel“ sind, steht in allen strategisch wichtigen Papieren. Ein echter Friedenspartner eben.

Samstag, 10.10.2009:
- Bei Nablus fanden IDF-Kräfte 10 Brandbomben.
- Palästinenser warfen bei Qiryat Arba Brandsätze auf ein israelisches Fahrzeug.
- Bei Karme Zur beschädigten Palästinenser ein israelisches Fahrzeug durch Steinwürfe.
- Am Patriarchengrab in Hebron fanden Grenzpolizisten bei einem Palästinenser ein Messer.

Sonntag, 11.10.2009:
- Polizei und Soldaten beseitigten den illegalen Außenposten Mitzpe Ami; 13 Israelis wurden festgenommen.
- 79 LKWs mit Hilfsgütern sollen heute in den Gazastreifen fahren; der Erez-Übergang ist offen.

Der Palästinensische Islamische Jihad beschwert sich bei der Hamas: „Hey, ihr lasst uns keine Raketen nach Israel schießen.“ Klar, die Hamas muss derzeit mal wieder gut Wetter bei den Ungläubigen machen, um ihr „moderates Image“ zu pflegen. Fragt sich nur, woher die sonstigen Raketen kamen.

Die Hisbollah gibt sich auch weiter friedlich: „Israel muss aufhören zu existieren.“ Das schreibt Robert Spencer und formuliert es noch harmlos. Denn Hassan Nasrallah hat tatsächlich gesagt: „Israel muss aus der Dasein gewischt werden.“ Die „Gründe“ sucht und findet er natürlich im Koran. Also ist er ein Islam-Missversteher. Sagt es ihm! Bitte! Vielleicht finden sich ja moderate Muslime, die sich gegen die Hassprediger erheben?

Waffenstillstand und Friedfertigkeit (28.9.-4.10.)

4. Oktober 2009 at 21:22 | In Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Leave a Comment
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Maan hat seine Geschichte geändert; jetzt sind die „protestierenden“ Gläubigen auf dem Tempelberg nicht mehr gewalttätig. Dafür bleibt der Grund unklar, weshalb die armen bedrängten Muslime so doll protestieren. Wir dürfen also weiter davon ausgehen, dass jüdisch zu sein das ganze Verbrechen war. Nur einer ist besser informiert und zeigt, wie friedfertig und wohlgesonnen er den Juden ist – Salim Fayyad, der im Westen noch mehr als Mahmud Abbas als Musterbeispiel für die guten Palästinenser gehandelt wird. Er gratulierte den „palästinensischen Massen dazu, dass sie zur Verteidigung der Al Aqsa-Moschee eilten und den Versuch der Siedler und Extremisten verhinderten die Moschee zu stürmen“. Ah ja. (Der verlinkte Artikel bei Elder of Ziyon zeigt ein paar ganz besondere „Anbeter“.)
Was die ganze Sache noch idiotischer macht: Die Gruppe „Siedler“ auf dem Tempelberg waren französische Touristen!
Das hält natürlich den Iran nicht ab, in seinen Hetzmedien den „Angriff“ auf „palästinensische Betende“ als „klares Beispiel für Terrorismus“ hinzustellen.

Eine „Verletzung des Verbots jeglicher Kooperation mit Israel“ ist der Grund dafür, dass eine Journalistin, gar Chefredakteurin einer führenden Zeitung einen Israeli interviewte. Dafür wird sie inzwischen von den Sicherheitsbehörden verhört. Und wo? Iran? Syrien? Na ja, Saudi-Barbaria geht wohl nicht, ist ja eine Frau. Die soll übrigens gefeuert werden, wird gefordert. Von einflussreichen Ägyptern, die das Staatssydikat Al-Ahram unter Druck setzen. Nur mal zur Erinnerung: Ägypten hat mit Israel Frieden geschlossen…

Montag wurde ein Raketenwerfer gesichtet, dessen Geschosse zum Abschuss auf Israel bereit waren. Die israelische Luftwaffe griff an und zerstörte ihn. (Gaza ist halt friedlich. Die Israelis sind die Mordsschützen.)

Nördlich von Ramallah wurde ein israelischer Autofahrer durch terroristisches Gewehrfeuer verwundet.

Dienstag schlugen wieder zwei Raketen auf israelischem Gebiet im Umfeld des Gazastreifens ein. (Newsletter der israelischen Botschaft in Berlin)

Mittwoch, 30.09.2009:
- In der letzten Nacht bombardierte die Luftwaffe drei Schmuggeltunnel.
- Die IDF verhaftete in der Westbank 14 palästinensische Männer wegen Terrorverdachts.
- 105 LKWs mit Hilfsgütern und 440.000 Liter Treibstoff sollten heute in den Gazastreifen geliefert werden.

Elder of Ziyon hat einmal mehr Hetze pal-arabischer „Geistlicher“ gefunden, die von vorne bis hinten erstunken und erlogen ist: Die Juden wollen (am Wochenende) ein Massaker in der Al Aqsa-Moschee verüben. Dr. Sheikh Tayseer Rajab Tamimi, Chefrichter von Palästina und Vorsitzender der christlich-muslimischen Organisation zur Unterstützung Jerusalems und der heiligen Stätten, behauptet weiterhin, die Juden wollten eine Teilung der Moschee, um dort auch Juden beten lassen zu können.

Palästina“ (sprich: das nicht existente Land des Fatah-„Friedenspartners“ Mahmud Abbas) war am Dienstag einer von zwei Vertretern im Menschenrechtsrat der UNO (der andere war Venezuela), die Israel unter Zuhilfenahme des Goldstone-Berichts Israel des Völkermords bezichtigten. Verhält sich so einer, der Frieden anstrebt? Lügt der so?

Donnerstag, 01.10.2009:
- Die Luftwaffe beschoss in der Nacht auf Donnerstag erfolgreich zwei Schmuggeltunnel.
- Zehn wegen Terrorverdachts gesuchte pal-arabische Männer wurden in Judäa und Samaria von Soldaten festgenommen. Die Jerusalem Post berichtet von Festnahmen in Nablus, Bethlehem, Hebron und Jericho.
- Bei Otni’el wurde eine Rohrbombe gezündet. Es gab zum Glück weder Opfer noch Schäden.
- 76 LKWs mit Hilfsgütern und 440.000 Liter Treibstoffe und Gas sollten heute in den Gazastreifen geliefert werden. Der Erez-Übergang ist geöffnet.

Freitag verhafteten Soldaten in Judäa und Samaria acht wegen Terroraktivitäten gesuchte Männer.

Freitagabend wurden eine Rakete und eine Mörsergranate auf Israel abgeschossen. Die IDF beschoss deshalb Samstagabend zwei Schmuggeltunnel und eine Waffenwerkstatt. Die israelische Botschaft in Berlin schreibt mittags von zwei Qassam-Raketen, die im Distrikt Sha’ar HaNegev einschlugen (und zum Glück keinen Schaden anrichteten). Israels UN-Botschafterin in New York forderte die UNO auf die Angriffe zu verurteilen; sollten die Attacken weiter gehen, werde Israel gezwungen sein sich zu verteidigen. (Ob der Focus noch einmal die Überschrift bringen wird, dass Israel mit Selbstverteidigung droht, auch wenn es hier nicht um den Iran geht?)

Sonntag, 04.10.2009:
- Palästinenser warfen bei Tekoa mit Steinen auf ein israelisches Fahrzeug.
- Ein Bus bei Hebron wurde durch Steine werfende Araber beschädigt.

Khaled Meschaal von der Hamas Damaskus tut auch alles für den Frieden: Er hat versprochen „weitere Shalits“ zu entführen, „bis nicht ein einziger Gefangener mehr in israelischen Gefängnissen ist“.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit (21.-27.9.)

27. September 2009 at 22:42 | In Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Leave a Comment
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Sonntag, 20.09.09:
- Araber drangen unbemerkt in Havat Gilad in Samaria ein und brannten zwei Häuser und einige Felder ab. Es gab Verletzte, zwei Familien sind obdachlos geworfen. Vier Verdächtige wurden noch vor Ort festgenommen.

Montag, 21.09.09:
- Die israelische Luftwaffe beschoss noch am Sonntag „erfolgreich“ drei Schmuggeltunnel im Raum Rafah, als Antwort auf den Qassam-Beschuss zu Rosh Hashana. (Während des „Waffenstillstands“ wurden seit Jahresbeginn 715 Qassams aus dem Gazastreifen auf Israel geschossen.)
- Bei Hebron warfen palästinensische Araber Steine auf Fahrzeuge; eines erlitt Schäden.
- Am Grenzzaun zum Gazastreifen feuerten palästinensische Araber auf IDF-Soldaten, die zivile Arbeiter schützten.

Dienstag, 22.09.09:
- Dienstagmorgen versuchte ein israelische Araber Soldaten an einer Straßensperre bei Bethlehem überfahren. Warnschüsse und Schüsse auf die Reifen konnten ihn nicht aufhalten. Daher wurde auf ihn geschossen. Er kann jetzt mal sehen, ob das mit den 72 Jungfrauen stimmt. (Die Angehörigen des Amokfahrers machen natürlich die „schießwütigen“ Soldaten verantwortlich, nicht das „gaspedalwütige“ Verhalten des „Märtyrers“.)
- Dienstag sollten mehr als 59 LKWs und 440.000 Liter Treibstoff über den Erez-Übergang in den Gazastreifen liefern.
- Die IDF verhaftete 5 terrorverdächtige Palästinenser in Judäa und Samaria.
- Palästinensische Bewaffnete eröffneten das Feuer auf IDF-Soldaten am Gaza-Zaun.

Die Polizei von Fatahstan berichtet, dass der Tourismus in Jericho während des Ramadan um 20% zugenommen hat.

Mittwoch, 23.09.2009:
- Heute sollen 65 LKWs mit Hilfsgütern in den Gazastreifen fahren. Der Erez-Übergang ist offen.

Grundsätze lernen: Das Hamas-Fernsehen lehrt Kinder Juden zu töten.

Auch im Norden ist alles friedlich: Hassan Nasrallah befindet öffentlich, dass Israel aufhören muss zu existieren und der nächste Krieg das Gesicht der Region ändern wird. Und mit denen wollen die EUropäer unbedingt Kontakt haben, weil sie ja auch „demokratisch gewählt sind“.

Salaam Fayyad, überaus moderater Palästinenser-Premierminister, hat ein Positionspapier für die Gründung eines Palästinenserstaates erstellt. Jetzt raten wir mal, was drin steht: Israel wird als jüdischer Staat anerkannt, die Terrorgruppen beseitigt und die Rechte aller Religionen geschützt? Pustekuchen: Der Palästinenserstaat bekommt Jerusalem als Hauptstadt – und damit das auch nicht als Tippfehler durchgehen kann, wird mehrfach betont: GANZ Jerusalem (außer in der Einleitung). Dazu handelt es sich um einen islamischen Staat, der sich auf die Scharia gründet. Herzlichen Glückwunsch!

Donnerstag, 24.09.2009:
- 74 LKWs mit Hilfsgütern sollen in den Gazastreifen fahren. Außerdem sollen 440.000 Liter Treibstoffe geliefert werden. Der Erez-Übergang ist offen.
- In Judäa und Samaria wurden 9 gesuchte Terrorverdächtige von IDF-Kräften verhaftet.
- Soldaten stoppten einen Palästinenser mit einem Messer, der eine Straßensperre in Hebron queren wollte.
- Palästinenser warfen in der Umgebung von Ariel Steine und Brandsätze auf israelische Fahrzeuge.

Weil die Terroristen im Gazastreifen inzwischen offensichtlich Antipanzer-Raketen mit hoher Reichweite haben, haben eine ganze Reihe Familien, die in direkter Sichtlinie zum Gazastreifen leben, ihre Häuser verlassen (müssen).

Samstag, 26.09.2009:
- Die Luftwaffe hat am Freitagabend drei Terroristen beschossen und getötet, die auf dem Weg waren Raketen nach Israel zu schießen. (Die Nachrichten, die ich bisher gesehen habe, berichteten von der Beerdigung der Terroristen, die nicht also solche bezeichnet wurden – und von der israelischen „Behauptung“, man habe gegen Terroristen gehandelt.) Israel hat Videoaufzeichnungen der Terroristen und des Angriffs auf sie bei YouTube eingestellt.
- Samstagmorgen wurden als Vergeltung für die erfolgreiche Verhinderung des Raketenangriffs durch die PIJ-Terroristen weitere Raketen nach Israel geschossen.
- Samstag wurden im Gazastreifen fünf Menschen (teilweise schwer) verletzt, als die getöteten Terroristen beerdigt wurden – von Schüssen, die auf der „Trauerfeier“ von PIJ-Mitgliedern abgegeben wurden. Wahrscheinlich werden B’Tselem et.al. für diese Verletzen Israel verantwortlich machen. (Vor allem, weil der „Trauerzug“ versuchte einen israelische Grenzposten anzugreifen und die Soldaten dort – wie die „Trauernden“ – in die Luft schossen, womit die Menge vertrieben wurde.)

Sonntag, 27.09.2009:
- Sonntagmorgen entschieden sich 150 Palästinenser, die drittheiligste Stätte des Islam in einen Ort der Randale und Angriffe auf jüdische Besucher zu machen.
- Die arabische Presse – im Beispiel: Maan – stellt das natürlich so dar: Israelische Siedler brachen mit Erlaubnis der Polizei in den Al-Aksa-Komplex ein, wodurch Zusammenstöße ausbrachen. Mutige Palästinenser warfen mit Stühlen, Steinen und Schuhen nach den kriminellen Juden, aber die israelische Polizei ging gegen die harmlosen Werfer vor. Dass die Juden etwas faktisch Kriminelles getan hätten, dass sie provoziert hätten, können selbst die Araber nicht sagen – außer natürlich, dass die Juden Juden sind und ihre Anwesenheit vor Ort bereits ein Verbrechen.
- Der „moderate“ „Friedenspartner“ Mahmud Abbas in Kuba: Entweder Israel erfüllt die palästinensischen Forderungen oder es gibt Terror, Spannungen und Gewalt.

„Yes We Can“ trifft „Ohne uns“

22. September 2009 at 14:45 | In Israel, USA, die Welt+Nahost | Leave a Comment
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Obamas Versuche im Nahen Osten einen Frieden zu vermitteln sind zum Scheitern verurteilt – vorerst

Shmuel Rosner, Slate, 16. September 2009

Gemeinsam teilen sich der israelische Präsident Shimon Peres und der ehemalige Senator George Mitchell 162 Jahr Erfahrung höchster Diplomatie. Peres wurde am 2. August 1923 geboren, Sonderbotschafter Mitchell – Präsident Barack Obamas Mädchen für alles zum Friedensprozess – wurde genau 10 Jahre und 18 Tage später geboren, am 20. August 1933. Letzten Sonntagabend setzten die beiden sich zusammen, um über Washingtons Nahost-Friedensinitiative zu reden. So viel Erfahrung – und so wenige Chancen sie gut zu nutzen. „Wir dürfen den Monat September nicht verstreichen lassen ohne einen Neuanfang und den Beginn von Verhandlungen“, sagte Peres. Als wenn der September irgendeine besondere Bedeutung hätte. Jeder Beteiligte hat den August vergehen lassen, den Juli vergehen lassen und Juni und Mai und April vergehen lassen, ohne „einen Neuanfang“. Warum nicht auch den September?

Letzte Woche traf sich Peres – im Geheimen, denn Treffen spielen keine Rolle mehr, außer sie sind geheim – mit dem palästinensisch Verhandler Saeb Erekat und sagte ihm so ziemlich dasselbe. Aber die Palästinenser schienen nicht überzeugt. Sie haben die Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen mit Israel von der Bedingung eines Baustopps in den Siedlungen abhängig gemacht. Das könnte ein Problem sein, wenn man bedenkt, was der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu am Montag sagte, nur Stunden vor seinem ersten Treffen der Woche mit Mitchell. „Ich sagte den Amerikanern, dass wir über ein Herunterfahren der Bautätigkeit nachdenken“, gab er vertraulich weiter. Herunterfahren ist weniger als einfrieren. Wenn PA-Präsident Mahmud Abbas einen Vorwand dafür haben will Netanyahu nicht zu treffen, wird er sich dazu nicht anstrengen müssen. Der Vorwand ist ihm geliefert worden.

Präsident Obama plante ein Dreiertreffen mit Netanyahu und Abbas am Rande der UNO-Vollversammlung nächste Woche und Mitchell machte diese Woche Überstunden, um das stattfinden zu lassen. Aber plötzlich ist es eine Herausforderung, die Seiten überhaupt dazu zu bekommen sich zu treffen. Ganz zu schweigen von dem Problem andere arabische Staaten dazu zu bringen eine Art vo Geste zu machen, um zu zeigen, dass sie dem neu gestarteten Friedensprozess Unterstützung geben: Obamas Anfrage wurde vom wahrscheinlichsten – und wichtigsten – Kandidaten für eine solche Geste, Saudi-Arabien, zurückgewiesen. Sie wurde privat zurückgewiesen – später dann auch öffentlich. Die Saudis werden „es ablehnen sich mit Israel einzulassen, so lange es nicht seine illegale Besatzung der Westbank, des Gazastreifens und der Golanhöhen wie auch der Shebaa-Farmen im Libanon beendet“, schrieb der saudische Prinz Turki al-Faisal in einem Op-Ed in der New York Times.

Sogar wenn es nächste Woche oder in den folgenden Wochen ein Treffen geben – selbst wenn die Seiten widerwillig „Verhandlungen“ zustimmen – dann ist es jedem Beteiligten außer den übereifrigen Amerikanern klar, dass Erfolg nicht wahrscheinlich ist. Denn Obama rennt zwar so schnell er kann, aber alle Spieler aus dem Nahen Osten sind überzeugt, dass es besser ist zu schleichen. Als er „Mir nach!“ sagte, antworteten sie alle: „Nach dir und nach ihm und auch nach ihm.“

Netanyahu hat kein Verlangen politische oder strategische Opfer zu geben, bevor er an der iranischen Atomfront Fortschritt sieht. Abbas und die Palästinenser – und einige andere arabische Führer – hoffen immer noch, dass Obama, wenn sie warten, dazu gebracht werden könnte Israel etwas mehr unter Druck zu setzen. Die arabischen Staaten sind abgeneigt sich zu rühren, bevor es die Palästinenser tun. Die Syrer wollen sicherstellen, dass sie auf das richtige Pferd setzen – und werden sich nicht von der iranischen Karte trennen, so lange sie etwas wert ist. Kurz gesagt: Die Obama-Administration hatte gehofft, dass sie dadurch, dass sie Enthusiasmus und Dynamik zeigt, positiven Triebkraft auslösen würde. Stattdessen hat sie falsche Erwartungen geweckt und sieht sich jetzt einer Glaubwürdigkeitslücke gegenüber.

Selbst wenn es nächste Woche in New York ein Dreiertreffen gibt, wird es ein Treffen der Enttäuschten, der Ungläubigen und der sehr schwer Zufriedenzustellenden sein. Netanyahu war vom „nie da gewesenen“ amerikanischen Druck erstaunt und beleidigt. Abbas war von Amerikas gebrochenem Versprechen beleidigt, dass die Einstellung aller Bautätigkeit in der Westbank, einschließlich Jerusalmes, sicher gestellt werden würde. Das ist eine alte und bekannte Nahost-Taktik: Stelle sicher, dass du immer verletzt und frustriert erscheinst, in der Hoffnung, dass du mehr von diesem wertvollen amerikanischen Anstoß bekommst.

Es ist acht Monate her, dass die Obama-Administration sich allen skeptischen Spekulationen zum Trotz duckte und entschied, viel in einen Friedensprozess zu investieren, der keinerlei brauchbare Öffnung für Durchbrüche präsentierte. Darin folgte sie der Bejubelung durch die politisch Motivierten und der Uninformierten und ignorierte, was wirkliche Experten rieten: „Erstens: Übernehmt euch nicht mit einer sofortigen vollen Vereinbarung, sondern beginnt eine effektive US-Friedensvermittlungsrolle – aktiv, aber geduldig und Schritt für Schritt.“ Das ist also genau das Gegenteil dessen, was die New York Times Anfang dieser Woche wieder einmal riet, als ein Editorial wieder einmal die Beschwerde brachte, es sei bereits zu viel Zeit „für Vertrauen bildende Maßnahmen und Schritt-für-Schritt-Diplomatie“ verschwendet worden. Fakt ist, dass schrittweises Vorgehen das Einzige zu sein scheint, das tatsächlich funktionieren kann.

Obama – und jetzt, wo wir ihn besser kennen, ist das weniger überraschend – hat nach den Sternen gegriffen und nicht mehr als eine Hand voll Luft geerntet. „Yes we can“ traf auf „Ohne uns“. Israel wird den Siedlungsbau nicht einfrieren, die Palästinenser werden ihre Forderungen nicht herunterschrauben und die Araber werden keine helfende Hand bieten. Und ganz nebenbei: Der Iran wird seine Atomprogramm nicht stoppen, Russland wird nicht für härtere Sanktionen stimmen, der Libanon wird keine Hisbollah-freie Regierung haben und Syrien wird keine Terroristen verhaften, die in den Irak rüber wollen. Nicht, bis sie bessere Gründe dafür bekommen zu tun, was Obama von ihnen will. Nicht, bis er ihnen zeigt, dass er auch auf sie warten kann, um sich zu bewegen.

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