Die stete Zunahme des afrikanischen Zionismus

24. April 2014 um 13:35 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Israel | Hinterlasse einen Kommentar
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Rolene Marks, The Algemeiner, 17. April 2014

Auf dem afrikanischen Kontinent geschieht etwas ziemlich Bemerkenswertes: eine breite Welle der Liebe und Unterstützung afrikanischer Christen für den Staat Israel, geschmiedet in biblischer Verbundenheit und beiderseitiger Liebe für das Land.

Es ist eine Beziehung, die politisches Ungemach erduldet überlebt hat. Und in einer Zeit, in der Israel sich zunehmend isoliert fühlt, ist sie sehr willkommen. Stimmen, die nach Boykott, De-Investition und Sanktionen gegen den jüdischen Staat werden überall in der Welt lauter, doch die Band, die uns an Afrika binden, werden stärker.

Es scheint fast natürlich, dass afrikanische Länder danach streben Brücken zu Israel zu bauen. Viele Länder haben historische und politische Zeitschienen, die die des jüdischen Staates spiegeln. Sie teilen dieselben tragischen Vergangenheiten, standen mehrere Kriege durch und kämpften gegen Auslandskräfte, die ihre historischen Heimatländer beherrschten, um ihre Unabhängigkeit.

Im Verlauf der Jahre hat Israel still das Geschäft des Tikkun Olam angepackt – zum wirtschaftlichen Wachstum und Wohlergehen der Allgemeinheit auf allen Kontinenten beizutragen. Es ist kein Geheimnis, dass, wenn es um bahnbrechende Technologien geht, Israel weltweit zu den Führenden gehört. Von Wasserreinigung und Tröpfchen-Bewässerung über Leben rettendes medizinisches Gerät und High-Tech-Knowhow, das afrikanische Länder befähigt wirtschaftlich in der Familie der sich entwickelnden Staaten mitzuspielen, vermittelt und trägt Israel dringend benötigte Fertigkeiten und Fähigkeiten bei. Als der Vater des modernen Zionismus, Theodor Herzl, sich einen jüdischen Staat ausmalte, ist das vielleicht das gewesen, das ihm durch den Kopf ging.

Landwirtschaftliche Kooperation

An der südlichen Spitze des Kontinents, in Südafrika, gibt es zwar abkühlende Beziehungen zwischen Pretoria und Jerusalem, aber es werden Beziehungen aufgebaut. Südafrika und Israel teilen eine ähnliche Geschichte – beide demokratisch und siegreich aus einer schmerzhaften Vergangenheit entstanden. Beide stehen vor ähnlichen Herausforderungen in Landwirtschaft und beim Wasser. Wassermangel und das Management von Erträgen und bäuerliche Produktionsmengen sind Bereiche, zu denen Israel viele erfolgreiche Projekte in Ruanda, Kenia, Äthiopien und Südafrika eingeführt hat.

Israel hilft Bauern in ländlichen Gebieten ihre Potenzial umzusetzen und man kann die Erfolge in diesem YouTube-Video (in Sotho und Englisch) ansehen.

Die unschätzbare Hilfe, die Israel diesen ländlichen Bauern gegeben hat, besteht nicht nur in technischem Knowhow, sondern auch in Marketing und Geschäftsfertigkeiten, die diesen Gemeinschaften in der Zukunft den Unterhalt zu erhalten helfen.

Südafrikanische Freunde Israels

Diese Beziehungen sind nicht nur auf landwirtschaftlicher oder geschäftlicher Kooperation aufgebaut. Die 2010 gegründeten „South African Friends of Israel“ (SAF) werden als Bewegung beschrieben, die „religionsübergreifenden Dialog zwischen der südafrikanischen jüdischen Gemeinschaft und der breiteren Gemeinschaft in dem Streben nach Sicherstellung einer ausgewogenen Sicht und einem besseren Verständnis Israels durch alle Südafrikaner wirbt“.

Südafrika hat große strategische Bedeutung – das Land ist nicht nur das wirtschaftliche Machtzentrum Afrikas, sondern hat auch Macht- und Entscheidungsfindungs-Positionen in verschiedenen internationalen Gremien, so u.a. in der Blockfreien-Bewegung und der Afrikanischen Union.

Südafrika ist außerdem das Land, in der die Apartheid sowohl konzipiert als auch besiegt wurde. Das ist von extremer Bedeutung wegen der widerlichen Beschuldigung Israel sei ein Apartheidstaat und müsse genauso behandelt werden wie Südafrika. In Organisationen der bürgerlichen Gesellschaft, an Universitäten und mit dem einwöchigen Hassgest namens Apartheid-Week, das jeden März rund um die Welt stattfindet, gewinnt diese Lüge Israel sei ein Apartheidstaat an Boden.

Mitglieder und Unterstützer der SAFI spielen eine unverzichtbare Rolle bei der Verbreitung der Wahrheit und dem Aufräumgen mit den Lügen. Fakt ist, das sie zu den lautstärksten und gewichtigsten Unterstützern Israels gehören und dadurch, dass sie selbst Apartheid erlebt haben, zu den führendsten Autoritäten gehören.

Mitglieder der SAFI und ihre Unterstützer kamen in hellen Scharen, um mit Israel und zu seiner Unterstützung zu marschieren. Vor kurzem wurde in Johannesburg ein Tag des Eintretens veranstaltet, an dem viele teilnahmen, darunter die African Christian Democratic Party, Africa for Israel und andere.

Sie können sich unter diesem Link anhören, wie südafrikanische Christen sich für Israel aussprechen und die Apartheid-Analogie auseinandernehmen.

Bäume für Afrika

Südafrika ist nicht das einzige Land, in dem Beziehungen aufgebaut werden. Die Elfenbeinküste liegt an der Westküste Afrikas und genießt starke bilaterale Beziehungen zum jüdischen Staat. Der ehemalige Präsident Felix Houphouet-Boigny war einer der ersten Führungspolitiker eines südafrikanischen Landes, der Verbindungen zum jungen jüdischen Staat herstellte und dann die Beziehungen nach einem Boykott der Oraganisation of African Unity (OAU) in Solidarität mit ihren arabischen Mitgliedern 1986 wiederherstellte.

Es sind nicht nur Regierung und Industrie, die in Afrika investieren. Der Jüdische Nationalfonds (JNF/KKL), eine der führendsten gemeinnützigen Organisationen Israels, ist für die Pflanzung von mehr als 240 Millionen Bäumen im Land seit seinem Bestehen verantwortlich gewesen, was den JNF zu einem Weltführer bei der Aufforstung macht. Zusätzlich hat der JNF dringend benötigter Dämme und Reservoire und mehr als 1.000 Parks gebaut.

Der JNF ist perfekt positioniert, um Gemeinden in Afrika zu helfen, die sich den Umwelt- und Wasser-Herausforderungen gegenüber sehen, die auch Israel hat; der JNF ist auch an einer Vielzahl von Projekten auf dem Kontinent beteiligt.

Im November 2013 besuchten Repräsentanten des JNF-KKL Belgien den westafrikanischen Staat und wurden von Mengen an Unterstützern begrüßt, die israelische Flaggen schwenkten und ihre Solidarität mit dem jüdischen Staat zeigten. „Es war sehr inspirierend die Menge Menschen zu sehen, die kamen, um ihre Liebe für den Staat Israel zu zeigen, sie so leidenschaftlich singen zu hören und ihre Wertschätzung zu fühlen“, sagte der belgische JNF/KKL-Gesandte Oliver Rafowicz. „Die Unterstützer verstehen und unterstützen den Zionismus und das war in ihrem Einsatz für den JNF und Israel offenkundig.“

Jacob Benzino, der Präsident des JNF/KKL Belgien war ebenfalls anwesend und gab während der Veranstaltung einen Segen auf Hebräisch.

Die Elfenbeinküste ist Beleg dafür, dass in einem der Orte der Welt, von dem man es am wenigsten erwartet, es große Unterstützung Israels gibt.

Africa for Israel

Africa for Israel bemüht sich Christen überall auf dem Kontinent zu einen, „um einen kontinentalen Verband zu bieten, durch den sich jede proisraelische Kirche, Predigtamt, Gesellschaft oder Einzelperson in Afrika mit einer Stimme zur Unterstützung Israels auf Grundlage unseres gemeinsamen jüdisch-christlichen Fundaments einen, sprechen und handeln kann“.

Africa for Israel hat in Nigeria und im muslimisch geführten Tansania Erfolg damit gehabt Unterstützung für den jüdischen Staat in Gang zu bringen. „Viele afrikanische Führungspolitiker erkennen, dass über Politik hinauszugehen und nach Möglichkeiten zu suchen die Lage der Menschen in ihren Ländern zu verbessern weit produktiver ist. Israel fordert nichts, ist aber bereit Technologie zu teilen und afrikanische Bürger in die Lage zu befähigen, so dass wir unverzichtbares Fachwissen nicht verlieren“, sagt Luba Mayekiso, Gründer von Africa for Israel und Pro-Israel-Lobbyist.

„Politiker hören auf Zahlen und viele Christen haben das Gefühl, dass ihr Schweigen zu Israel fehlinterpretiert wird. Wir haben Beziehungen in Nigeria, dem Kongo, Uganda, Burundi, Kenia und Tansania aufgebaut, die sehr bereitwillig sind mit uns zusammenzustehen und unsere Hilfe angefordert haben, sie mit dem richtigen modernen Narrativ zu Israel zuversorgen.“

Africa for Israels Luba Mayekiso erklärt in diesem Video, warum Afrika sich an Israels Seite stellen wird.

Das Aufkommen des panafrikanischen Zionismus ist extrem ermutigend. Der Kontinent ist fruchtbarer Boden für den Bau und die Investition in Beziehungen. Gemeinsame Ideologie und die Verbreitung von Fähigkeiten und Fertigkeiten leistet für diesen stolzen Kontinent weit mehr als traditionelle Politik. Theodor Herzl wäre stolz.

Op-ed: Juden verurteilen, weil sie Christen beschützen

23. April 2014 um 17:54 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Israel, Jerusalem, Nahost, UNO | Hinterlasse einen Kommentar
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Ronn Torossian, IsraelNationalNews.com, 22. April 2014

Der jüdische Staat schätzt Menschenrechte – besonders das Recht auf Leben. Die UNO sieht das nicht so.

Islamische Terroristen haben lange geschworen zuerst sich erst die „Samstagsleute“ zu holen und dann die „Sonntagsleute“. Fakt ist: Im Januar 2014 zählte eine gemeinnützige NGO die zehn für Christen repressivsten Staaten auf, von denen sich neun als muslimisch herausstellen. Und natürlich nehmen islamische Terroristen jede Chance wahr Juden anzugreifen.

Diese Woche beteten Tausende Christen aus aller Welt frei in der Altstadt von Jerusalem, während israelische (jüdische) Polizei für ihre Sicherheit sorgte. Und natürlich gab es angesichts wiederholter Terrorwarnungen (und -anschläge) in der Heiligen Stadt Beschränkungen, die der Sicherheit geschuldet waren. Wie es in der Welt heute so üblich ist sind Verspätungen unvermeidlich und Sicherheitsvorkehrungen sind notwendig.

Während christliche Pilger Samstag durch die Grabeskirche in Jerusalems Altstadt drängten, gab der UNO-Nahostgesandte Robert Serry eine Erklärung ab, mit der er verurteilte, was er einen „Vorfall“ nannte; er sagte: „Diese Sicherung war nichts, das man mit einer friedlichen Osterprozession verbindet.“

Was war dieser „Vorfall“? Der UNO-Gesandte war empört, dass die Friedensprozession an einem Sicherheitskontrollpunkt vor der Kirche gestoppt wurde, „trotz früherer Zusagen … ungehinderten Zugangs“.

Weiß dieser Narr, ob vielleicht ein Terrorist – oder eine Gruppe Terroristen – die Menschenscharen der Betenden infiltriert hatten? Oder ob es eine leere Tasche gab, über die niemand Rechenschaft ablegen konnte? Oder irgendeinen anderen Grund, der erforderte, dass die Sicherheitskräfte Leute überprüfen – wie sie es überall in der Welt tun?

Die Vereinten Nationen verurteilen Juden, die Christen schützen – das ist einfach unglaublich. Man fragt sich: Sah unser Gesandter jemals Verzögerungen, wenn er nach Israel reiste? Oder irgendjemand sonst? Wen machte er dafür verantwortlich?

Wenn er „Vorfälle“ in der Region verurteilen will, dann lasst Serry palästinensisch-arabische Gegenden untersuchen, wo Christen geprügelt, gefoltert und Kirchen mit Brandbomben bedacht werden. Samir Qumsieh, ein christlicher Gemeindeleiter aus Bethlehem, sagte am Heiligabend 2013, die örtlichen Christen sehen sich Diskriminierung durch die palästinensisch-arabischen Muslime ausgesetzt.

Ron Prosor, Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen, schrieb diese Woche im Wall Street Journal, dass es heute enorme Verfolgung von Christen in den Ländern rund um Israel gibt. „Im Schutt syrischer Städte wie Aleppo und Damaskus sind Christen, die es ablehnten zum Islam zu konvertieren, von islamistischen Oppositionskämpfern entführt, erschossen und geköpft worden. In Ägypten verbrennen Mobs der Muslimbruderschaft koptisch-christliche Kirchen auf dieselbe Art, wie sie jüdische Synagogen ausmerzten. Und im Irak gehen Terroristen ganz bewusst gegen christliche Kirchgänger vor.“

„Letztes Weihnachten wurden 26 Menschen getötet, als eine Bombe durch eine Menschenmenge fegte, die eine Kirche in Bagdads südlichem Viertel Dora verließen. Christen verlieren ihr Leben, ihre Freiheiten, ihre Geschäfte und ihre Kirchen überall im Nahen Osten.“

Im gesamten Nahen Osten werden Christen getötet und Kirchen abgebrannt.

In Israel schützt der jüdische Staat menschliches Leben und schätzt es – und in New York verurteilen die Vereinten Nationen dafür, dass sie für Christen ein sicheres Durchkommen sicherstellen.

Ronn Torossian ist Unternehmer und PR-Führungskraft in New York.

Nachricht für die Araber

20. April 2014 um 12:00 | Veröffentlicht in Israel, Jerusalem | 2 Kommentare

… und für die Terroristen-Liebhaber, die angeblich für die „Palästinenser“ eintreten, aber letztlich nur gegen Israel sind:

Jerusalem-wirbleiben

Erinnerung für die Hetzer

20. April 2014 um 11:25 | Veröffentlicht in Israel | Hinterlasse einen Kommentar
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Da von den Friedenshetzern Israel so gerne als rassistischer Staat verunglimpft wird:

Israel-is-diverseIsrael ist so vielfältig,
dass 32 politische Parteien an den Wahlen 2013 teilnahmen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (13.-19.04.2014)

19. April 2014 um 21:15 | Veröffentlicht in Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Sonntag, 13.04.2014:

Die PA hat einen Park nach einem Terroristen benannt – nach Abu Jihad aka Khalil Al-Wazir, einem der Gründer der Fatah, der für viele tote Juden verantwortlich ist.

Heckmeck:
- Saeb Erekat und Tzipi Livni trafen sich heute zu einem „letzten“ Versuch die Gespräche fortzusetzen, hieß es von einem PA-Vertreter; das Treffen sollte ohne Amerikaner stattfinden.

Montag, 14.04.2014:

Der stellvertretende Verteidigungsminister Danny Danon sagte, der vierte Teil der Freilassung von Terroristen könnte nach Pessah eventuell doch noch stattfinden. In diesem Fall würde er von seinem Ministerposten zurücktreten.

Tzipi Livni giftet wieder: Die „Hardliner“ um Netanyahu würden ihre Bemühungen bei den Verhandlungen untergraben; dabei ist doch so optimistisch, was die „Friedens“-Gespräche angeht, dass die doch noch zurück in die Spur kommen werden.

Dienstag, 15.04.2014:

Ein Trupp linker Knessetabgeordnete will sich Mittwoch mit Mahmud Abbas treffen und Möglichkeiten zukünftiger Verhandlungen vorlegen.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Hamas-Premier Ismail Haniyeh pries erneut den Mord von gestern. Dieser habe „den Widerstand wiederbelebt“.
Derweil beschwert sich Mahmud Abbas über die Nachrichtenagentur WAFA, dass bei Hebron ein Dorf abgeriegelt wurde. Natürlich fällt kein Wort dazu, warum das gemacht wurde: Der Mörder von gestern scheint sich dort aufzuhalten.

Heckmeck:
- Ban Ki-moon hat mit Netanyahu und Abbas jeweils einzeln gesprochen und „beide Seiten stark ermutigt die Verhandlungen konstruktiv fortzusetzen“. Die Unterhändler sollen Mittwoch wieder zusammenkommen.

Mittwoch, 16.04.2014:

Den eigenen Leuten gegenüber tönen die PA-Führer, arabische Judenmörder (in israelischen Gefängnissen) seien keine Kriminellen, hätten kein Verbrechen begangen. Der Welt gegenüber lassen sie so eine Art „Verurteilung“ des Mordes von Montagabend wissen – aber nicht ohne auf Israel einzudreschen: Man „erwartet, nach dem Tod eines Palästinensers von der israelischen Seite eine Verurteilung zu hören, aber das wird nicht passieren“, hieß es von den Terrorchefs.

Nach dem Krawall von heute Morgen sagten Polizisten, sie müssten wahrscheinlich den Tempelberg stürmen, weil die Araber dort Steine zum Angriff auf Juden einlagern.

Heckmeck:
- Mahmud Abbas will die Sicherheitskooperation mit Israel unabhängig davon fortsetzen, ob die Friedensgespräche über den 29. April hinaus fortgesetzt werden oder nicht. Das sagte er bei einem Treffen mit linken Knesset-Abgeordneten.
- Das für heute geplante Treffen der beiderseitigen Unterhändler wurde von Israel infolge des Terrormordes von Montagabend abgesagt, wobei nach Angaben der Regierung nicht der Mord an sich die Ursache für die Absage ist, sondern dass Netanyahu für den Anschlag die Hetze von PA-Führern verantwortlich macht.

Donnerstag, 17.04.2014:

Trotz des Terrors von Montag fuhren heute wieder tausende Israelis nach Hebron zu den dortigen heiligen und Touristenstätten.

Heckmeck:
- Martin Indyk wurde heute wieder in Nahost erwartet; er sollte sich mit den Unterhändlern Israels und der PalAraber treffen. Aus dem US-Außenministerium hieß es, beide Seiten seien an einer Verlängerung der Gespräche interessiert.
- Eine PA-Quelle bezeichnete die Gespräche als „sehr schwierig“.

Freitag, 18.04.2014:

Mahmud Abbas hatte nach Angaben der linken Abgeordneten, die ihn besuchten, den Terroranschlag von Montagabend ja so etwas wie verurteilt. Sein Büro bestreitet das allerdings inzwischen vehement. Abu Rudeineh sagte, Abbas habe nur allgemein von sich gegeben: „Wir sind gegen Gewalt und eine Rückkehr zu Gewalt.“ Den Anschlag von Montag habe er nicht erwähnt.

Mahmud Khalifa von der PA behauptete einmal mehr, Israel als Staat des jüdischen Volks sei eine „Fantasie“ und außerdem versuche Israel Massaker an palästinensischen Arabern zu vertuschen.

Heckmeck:
- Die Unterhändler Israels und der PA sollen sich heute zu getrennten Gesprächen mit dem US-Sondergesandten Martin Indyk getroffen haben. Um 8 Uhr hatte Indyk einen Termin mit Saeb Erekat in Jericho. Das Treffen scheint aber erst mittags stattgefunden zu haben. Für ein Treffen mit der israelischen Seite gibt es keine Bestätigung.

Samstag, 19.04.2014:

Ein PA-Minister hatte letzte Woche anscheinend wirklich den Terrormord am Sederabend bei Hebron so etwas wie verurteilt. Der steht jetzt unter Feuer – sein Rücktritt bzw. seine Entlassung wird verlangt.

Israels schlimmster Feind: Lügen und Märchen

16. April 2014 um 13:49 | Veröffentlicht in Araber, die Welt+Nahost, Friedensinitiativen, Geschichte, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser, USA | Hinterlasse einen Kommentar
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Bruce Thornton, FrontPageMag.com, 8. April 2014

Die Washington Post berichtet, dass einige Mitglieder des Führungsstabs von Außenminister John Kerry glauben, es sei an der Zeit Kerrys zu vergeblichen und wahnhaften Versuchen, einen Frieden zwischen den Israelis und den Arabern zu vermitteln und die „Zweistaatenlösung“ zu verwirklichen, „genug“ zu sagen. Das ist eine Offenbarung, von der man glauben sollte, dass der Chefdiplomat der größten Macht der Geschichte sie vor Jahrzehnten erlebt haben sollte. Seit den fehlgeschlagenen Oslo-Vereinbarungen von 1993 ist für alle mit Ausnahme der Scheinheiligen, der ignoranten und der Judenhasser offensichtlich gewesen, dass die Araber keinen „Palästinenserstaat Seite an Seite in Frieden mit Israel lebend“ wollen – etwas, das sie in der Vergangenheit schon oft hätten haben können. Doch im Gegenteil: Wie sie reihenweise in Wort und Tat bewiesen haben, wollen sie Israel vernichtet sehen.

Wie Caroline Glick in ihrem neuen Buch „The Israeli Solution“ dokumentiert, ist die „Zweistaatenlösung“ eine diplomatische Schimäre für den Westen und eine Taktik für revanchistische Araber, die ihre eliminatorischen Ziele mit militärischen Mitteln nicht erreichen können. Doch der „Palästinenserstaat“ ist nur eines von vielen Märchen, Halbwahrheiten und glatten Lügen, von denen westliche Diplomaten und Führungspolitiker benebelt sind und die Sicherheit und mögliche Existenz Israels gefährden.

Zuerst gibt es die Ente, Israel sei ein irgendwie illegitimer Staat, ein neoimperialistischer Außenposten, den Westler schufen, um ihre wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen zu schützen. In diesem beliebten Märchen „stahlen“ einfallende jüdische Kolonisten das Land und reinigten die Region ethnisch von ihren wahren Besitzern, dem uransässigen „palästinensischen Volk“. Dieses Verbrechen wurde nach dem Sechstage-Krieg 1967 wiederholt, als Israel die „Westbank“ einnahm, sie als Kolonialmacht besetzte und ihre Einwohner einem brutalen diskriminierenden Regime unterwarf. Die fortbestehende Macht dieser Lüge ist in dem regelmäßigen Vergleich Israels mit dem Südafrika der Apartheid zu sehen. Und diese falsch historische Analogie treibt im Gegenzug die Bewegung für „Boykott, De-Investition und Sanktionen“ an, die versucht Israel sogar noch mehr zu einem Paria-Staat zu machen, um den Erfolg dieser Taktik beim Auflösen der weißen Herrschaft in Südafrika zu wiederholen.

Jede Dimension dieser Darstellung ist falsch. Der Staat Israel entstand durch denselben legitimen Prozess, der die anderen neuen Staaten in der Region schuf, die Folge der Auflösung des ottomanischen Reichs nach dem Ersten Weltkrieg. Übereinstimmend mit der traditionellen Praxis siegreicher Staaten schufen die Allianzmächte Frankreich und England den Libanon, Syrien, Irak und Jordanien und natürlich Israel, um ihren nationalen Interessen zu konsolidieren und zu schützen. Dieses legitime Recht die Landkarte umzugestalten mag schlecht und kurzsichtig wahrgenommen worden sein – Regionen mit vielen verschiedenen religiösen und ethnischen Gruppen waren schlechte Kandidaten dafür Nationalstaaten zu werden, wie die Geschichte des Irak und des Libanon beweisen, während erstklassige Kandidaten wie die Kurden außen vor gelassen wurden. Doch das Recht das zu tun wurde durch den alliierten Sieg und die Niederlage der Mittelmächte gegeben, die althergebrachten Löhne des Anfangens eines Krieges und ihn zu verlieren. Ebenso wurden in Europa das österreichisch-ungarische Reich aufgelöst wurde und die neuen Staaten Österreich, Ungarn, Jugoslawien und Tschechoslowakei geschaffen. Und der Erzaggressor Deutschland wurde mit beträchtlichem Landverlust bestraft, der rund 10 Millionen Deutsche außerhalb des Vaterlands zurückließ. Israels Anspruch auf sein Land ist so legitim wie der Jordaniens, Syriens und des Libanon auf ihres.

Dann gibt es das Melodrama der „Vertreibung“ der „Palästinenser“, die wegen Israels Aggression dazu verdammt worden sind als staatenlose „Flüchtlinge“ zu leben. Diese Darstellung ignoriert natürlich die Tatsache, dass die meisten Araber freiwillig aus Palästina flohen; die erste Welle, hauptsächlich die arabische Elite, begann im November 1947 mit der UNO-Abstimmung zum Teilungsplan. Zu dieser Zeit war es Beobachtern klar, dass die meisten Araber sich entschieden aus ihrem angeblichen angestammten Heimatland zu fliehen. Im September 1948 schrieb das TIME Magazine, kein Freund Israels: „Es gibt nur wenig Zweifel, dass die potentesten Faktoren [die die arabische Flucht erklären] die Ankündigungen waren, die über Radio vom Hohen Arabischen Rat gemacht wurden, die Araber sollten weggehen.“ Diesen folgen 1948 300.000 weitere, die entweder dem Konflikt entgehen wollten oder vom Hohen Arabischen Rat mit dem Versprechen dazu veranlasst wurden, nach dem Sieg würden sie zurückkehren und feststellen – wie der Generalsekretär der Arabischen Liga, Azza Pasham, im Mai 1948 sagte: „All die Millionen, die die Juden für Land und wirtschaftliche Entwicklung ausgegeben hatten sind leichte Beute, denn es wäre ein Einfaches die Juden ins Mittelmeer zu werden.“ In der Tat bestätigte der Abzug der Israelis aus dem Gazastreifen im Jahr 2005 die Vorhersage, die 1948 scheiterte. Die Gewächshaus-Industrie des Gazastreifens, die amerikanische jüdische Spender für $14 Millionen kauften und der PA übergaben, um der Wirtschaft in Gaza zu helfen, wurde stattdessen von Plünderern zerstört.

Doch aus einer historischen Perspektive ist es irrelevant, wie die Araber zu Flüchtlingen wurden. Als die Griechen 1922 ihren Krieg gegen die Türken verloren, mit dem sie die Souveränität über Land gewinnen wollten, in dem ihre Vorfahren fast 3000 Jahre lang lebten, wurden 1,5 Millionen Griechen aus der Türkei im Tausch für eine halbe Million Türken aus Europa übernommen. Nach dem Zweiten Weltkrieg flohen auch 12 Millionen Deutsche oder wurden aus Osteuropa getrieben, wobei mindestens eine halbe Million starben. In beiden Fällen – ob zu Recht oder nicht – gehörte zur Entlohnung eines begonnenen und verlorenen Kriegs die Vertreibung der Verlierer. Doch nur im Fall der palästinensischen Araber sind diese beständigen Kosten der Aggression umgekehrt worden und diejenigen, die in einem Krieg obsiegten, den sie nicht begannen, werden für das Leiden der Flüchtlinge dämonisiert, die von der Aggression ihrer religiösen und ethnischen Gefährten geschaffen wurden.

Eine weitere historische Anomalie: In keinem anderen Konflikt haben Flüchtlinge es verfehlt sich in den Ländern zu integrieren, in denen sie die ethnische, religiöse und kulturelle Identität teilen. Die meisten der etwa 800.000 Juden zum Beispiel – vertrieben aus Ländern wie Ägypten und dem Irak, in denen ihre Vorfahren Jahrhunderte lang lebten – wurden in Israel willkommen geheißen, das die Rechnung für ihre Versorgung und Integration in die Gesellschaft übernahm. Die arabischen Staaten andererseits hielten ihre Geschwister Araber und Muslime in armseligen Lagern, die sich in armselige Städte entwickelt haben, ihr Lebensunterhalt wird von der United Nations Relief Works Agency bezahlt, der einzigen UNO-Agentur, die sich nur einer einzigen Gruppe Flüchtlinge widmet. Damit hat die internationale Gemeinschaft die revanchistische Politik der arabischen Staaten ermöglicht, wie Alexander Galloway, Leiter der UNRWWA, es 1952 sagte: „Es ist vollkommen klar, dass die arabischen Staaten das arabische Flüchtlingsproblem nicht lösen wollen. Sie wollen es als offene Wunde halten, einen Affront der Vereinten Nationen und als Waffe gegen Israel. Arabische Führer scheren sich den Teufel darum, ob die Flüchtlinge leben oder sterben.“

Das bringt uns zum Hauptmythos: dass es ein ausgeprägtes palästinensisches „Volk“ gibt, die ursprünglichen Besitzer des Landes, denen ungerechterweise eine nationale Heimat verweigert wird. Beachten Sie, dass in den oben angeführten Zitatenkein Araber jemals diese Menschen als „Palästinenser“ bezeichnet, sondern als „Araber“, was die meisten von ihnen sind, denn sie teilen Religion, Sprache und Kultur ihrer arabischen Nachbarn in Jordanien, dem Libanon und Syrien. Fakt ist, wie Sha’i ben-Tekoa in seinem Buch Phantom Nation dokumentiert, kam die erste UNO-Resolution, die Bezug auf „Palästinenser“ statt auf „Araber“ nimmt, drei Jahre nach dem Sechstage-Krieg; sie bezeichnete die internationale Anerkennung eines „palästinensischen Volks“ und Nation als weitere arabische Taktik, mit der die Unterstützung des Westens gewonnen werden sollte, indem man eine dem traditionellen Islam fremde Idee ausnutzte. Davor war „palästinensisch“ eine geografische Bezeichnung, die typischerweise eher auf Juden angewandt wurde. Zahlreiche Zitate arabischer Führer offenbaren nicht einen einzige Verweis auf ein palästinensisches Volk, aber zahlreiche identifizieren die Einwohner der geografischen Einheit Palästina als „Araber“.

Zum Beispiel sagte 1937 der Sekretär des Hohen Arabischen Rates, Auni Abdel Hadi: „So etwas wie ein Land Palästina gibt es nicht. ‚Palästina‘ ist ein Land, das die Zionisten erfanden. ‚Palästina‘ ist uns fremd.“Der christlich-arabische George Antonius, Autor des einflussreichen The Arab Awakening (Das Erwachen der Araber), sagte David Ben Gurion: „Es gab keine natürliche Barriere zwischen Palästina und Syrien und es gab keinen Unterschied zwischen ihren Einwohnern.“ Später in seinem Buch definierte er Syrien als den Libanon, Palästina und Jordanien umfassend. In seiner Aussage vor der UNO sagte der Hohe Arabische Rat 1947: „Politisch sind die Araber Palästinas nicht unabhängig in dem Sinne, dass sie eine gesonderte politische Identität bilden.“ Dreißig Jahre später sagte Faruk Kaddumi, damals Leiter der politischen Abteilung der PLO, gegenüber Newsweek: „Es gibt keine Unterschiede zwischen Jordaniern, Palästinensern, Syrer und Libanesen. Wir sind alle Teil einer Nation. Unsere palästinensische Identität unterstreichen wir lediglich aus politischen Gründen… Ja, die Existenz einer separaten palästinensischen Identität dient nur taktischen Zwecken. Die Gründung eines Palästinenserstaates ist ein neues Mittel im fortgesetzten Kampf gegen Israel.“

Solche Beispiele können vielfältig genannt werden, was all das Gerede von einem separaten palästinensischen „Volk“, das seinen eigenen Staat verdient, zu nichts als Propaganda macht, die von einer fingierten Geschichte unterstützt wird, die behauptet, die Araber, die im 7. Jahrhundert als Eroberer und Besatzer oder später als Migrationsarbeiter und Einwanderer nach Palästina kamen, seien die „eingeborenen“ Bewohner, die von biblischen Völkern wie den Kanaanitern oder den geheimnisvollen Jebusitern abstammen – ein Anspruch, der durch keinerlei schriftliche oder archäologische Beweise unterstütz wird. Derweil existieren natürlich jede Menge Beweise, die zeigen, dass die Juden seit 1.300 v.Chr. ständig in der Region lebten. Einmal mehr wird die Logik der Geschichte auf den Kopf gestellt, wobei die Nachfahren der ursprünglichen Einwohner für fremde Invasoren gehalten und die Besatzer als Opfer heilig gesprochen werden.

Eine solche Umkehrung ist Orwells 1984 würdig. Doch diese Lügen und Märchen – und es gibt viele weitere – haben den Konflikt zwischen Israel und den Arabern geformt und definiert und setzen die Parameter diplomatischer Lösungen. Wir sollten aber die biblische Aufforderung zur befreienden Macht der Wahrheit beherzigen. Und die Wahrheit ist: Ein Jahrhundert lang haben mit völkermörderischem Hass angefüllte Fanatiker gewalttätig und bösartig eine liberal-demokratische Nation angegriffen, die sich legitim im angestammten Heimatland ihres Volks eingerichtet hat. Bis unsere diplomatischen und Außenbeziehungen in der Region dieser Wahrheit verschrieben wird, ist die „Zweistaaten-Lösung“ weiter eine gefährliche Farce.

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