Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (23.-30.11.2014)

23. November 2014 um 22:24 | Veröffentlicht in Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: , , , ,

Sonntag, 23.11.2014:

Abbas‘ Leute reden Klartext: Die Verurteilung des Terroranschlags in der Synagoge in Jerusalem war taktischer Natur, Abbas hat das nur aus diplomatischen Gründen gemacht. Hurra, der Frieden steht vor der Tür…

Angesichts der Anschläge auf die Straßenbahn in Jerusalem will das Verkehrsministerium eine Sondereinheit reaktivieren, die bereits von 2000 bis 2005 den öffentlichen Nahverkehr schützte. 10.000 Busfahrer werden ein besonderes Sicherheits- und Selbstverteidigungstraining durchlaufen.

Terroristen nach Israel reinlassen?

20. November 2014 um 16:45 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Nahost-Konflikt | 5 Kommentare
Schlagwörter: , , , ,

gefunden auf Facebook und eingedeutscht:

Islam-Terroristen+Hareidis

Ein Muster entsteht

20. November 2014 um 14:00 | Veröffentlicht in Nahost-Konflikt, Palästinenser, Terroranschläge, Terrorismus | Hinterlasse einen Kommentar

Jonathan Spyer, 11. November 2014

Ein Muster entsteht, liebe Freunde. Die Namen der fünf palästinensisch-arabischen Terroristen, die in den letzten Wochen bei bedeutenden Vorfällen Juden ermordeten oder versuchten zu ermorden, sind: Nur a-Din Haschiya, Maher al-Haschlamun, Ibrahim al-Akari, Abd al-Rahman al-Schaludi und Mutas Hijazi.

Es ist interessant festzustellen, dass all diese Männer nicht einfach Mitglieder der arabisch-muslimischen Bevölkerung waren, die plötzlich Terrorakte verübten (es hat in den letzten Jahren eine Reihe Vorfälle gegeben, die solche nicht an eine Gruppe angeschlossene Einzelpersonen involvierten). Stattdessen sind alle Mitglieder palästinensischer Organisationen. Hijazi und Haschlamun sind/waren Mitglieder des Islamischen Jihad. Die anderen sind/waren Hamas-Mitglieder.

Also sollte begriffen werden: Wir befinden uns inmitten einer sorgfältig organisierten Kampagne, einer Kriegserklärung, wenn man so will, in der Mitglieder dieser Organisationen eine allgemeine Anweisung bekommen zu haben scheinen Juden zu töten. Ich bezweifle, dass es mehr gibt als diese allgemeine Anweisung (außer im Fall von Hijazi, der versuchte Yehuda Glick zu töten; dabei habe ich den Verdacht, dass eine organisatorische führende Hand involviert sein könnte. Das war der einzige Fall, bei dem eine Feuerwaffe benutzt und ein klares Ziel getroffen wurde). Nach meiner Ansicht ist das nicht nur ein Ausbruch seltsamer, spontaner Wut. Dies und die gesamte Hysterie zur „Verunreinigung“ des Tempelbergs durch anwesende Juden wird von politischen Organisationen hochgepeitscht.

Warum die palästinensischen Islamisten gegenwärtig Krieg anstreben – hier kann nur spekuliert werden. Die Sache der Palästinenser ist in den letzten Jahren vom Arabisch sprechenden Nahen Osten eher vernachlässigt worden. Vielleicht hoffen die palästinensischen Islamisten – endlich finanziell am Ende, isoliert und nachdem sie im jüngsten militärischen Disput mit Israel im Gazastreifen nichts erreicht haben – ihr Projekt dadurch wachzurütteln, dass sie es in das panislamische Symbol der Al-Aqsa-Moschee hüllen.

Wenn dem so ist, dann wird das Projekt wahrscheinlich keinen Erfolg haben. Es gibt in der Region gerade wichtigere Dinge, um die man sich kümmern muss, als die Sache der Palästinenser, die einst das Flaggschiff des sunnitischen Arabismus war. Die wichtigeren Dinge sind der Zusammenbruch von Staaten und der Krieg mit der schiitischen Bedrohung aus dem Iran. Aber im Westen werden die derzeitigen Anstrengungen wahrscheinlich ein Echo finden. Wichtiger – und tragisch – ist, dass mehr israelisches Leben auf dem Weg zur Niederschlagung dieser jüngsten Aggression gegen das jüdische Erbe und die jüdische Anwesenheit in dem Bereich zwischen Jordan und Mittelmeer beendet werden wird.

UNO dehnt “Ost-Jerusalem” für Propagandazwecke aus

18. November 2014 um 14:00 | Veröffentlicht in Nahost-Konflikt, UNO | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: ,

Elder of Ziyon, 13. November 2014

Von UN OCHA:

Am 29. Oktober wurde in Ostjerusalem ein israelischer Rabbiner und Siedlerführer der Stiftung Tempelberg-Erbe angeschossen und schwer verletzt, nach Berichten von einem 32 Jahre alten palästinensischen Mann aus dem Viertel At-Thur. Dieser soll mit der Bewegung Islamischer Jihad verbunden sein. Später an diesem Abend töteten israelische Kräfte im Zusammenhang mit einer Verhaftungsoperation den Tatverdächtigen während eines Feuerwechsels mit ihm, geben israelische Medien an.

Dieser Vorfall schürt in ganz Jerusalem die bestehenden Spannungen und Zusammenstöße weiter, die seit dem letzten Sommer im Steigen begriffen sind. Seit dem 1. Juli 2014 sind von israelischen Kräften in Ostjerusalem vier Palästinenser getötet und 1.333 verletzt worden, darunter 80 Kinder; in dieser Zeit wurden 3 Israelis getötet und weitere 65, darunter 33 Zivilisten von Palästinensern in derselben Gegend verletzt.

Das Begin Center, wo Glick angeschossen wurde, liegt westlich der alten Grünen Linie.

Die UNO versucht vorzutäuschen, dass palästinensischer Terrorismus das Ergebnis von „Besatzung“ ist, also hat sie ein Interesse daran zu lügen, wo die Araber ihre Anschläge verüben, damit diese Fiktion gerechtfertigt werden kann.

Und natürlich stellen nur wenige Reporter etwas in Frage, was die UNO veröffentlicht.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (16.-22.11.2014)

16. November 2014 um 22:45 | Veröffentlicht in EU-Europa, Israel, Jerusalem, Nahost-Konflikt, Palästinenser, UNO | 1 Kommentar
Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , ,

Sonntag, 16.11.2014:

Liebevolle Friedensgrüße aus Fatahstan: Ein Repräsentant des PA-Religionsministeriums verkündet, dass Jerusalem „Opfer und Blut“ braucht; ein Fatah-Offizieller im Libanon segnet Terroristen dafür, dass sie seinem Mordaufruf Folge leisten („Jerusalem braucht Blut, um sich von den Juden zu reinigen“); und das offizielle PA-Fernsehen „grüßt und ehrt unsere heldenhaften Mätyrer“ (also Terroristen).

Aus dem Iran wird auch wieder getönt: Ein prominenter Kleriker sprach im Fernsehen und sagte, Tel Aviv und Haifa würden in Grund und Boden gebombt. Selbst die Eiserne Kuppel könne Israel nicht vor den Raketen der Terror-Mullahs schützen.

Ein sehr wahres Wort von Benjamin Netanyahu: Es ist unmöglich die Gewalt (der Araber) zu stoppen, wenn nicht die Hetze gestoppt wird, die zu der Gewalt führt.

Montag, 17.11.2014:

Hamas-Grande Mahmud al-Zahar kündigte an, dass seine Bewegung „alle zur Verfügung stehenden Mittel“ nutzen wird, um Israel zu terrorisieren.

Die PA hat eine Fernseh-„Dokumentation“ ausgestrahlt, mit der behauptet wird, dass die Juden aus Europa geworfen wurden, weil sie „korrupt“ waren und eine „Tragödie“ über den Kontinent brachen.

Heckmeck:
- Die UNO macht die „Besatzung“ für die Gewalt in Jerusalem verantwortlich und fordert Gespräche. Diese könnten die Gewalt der Hamas und der Terroristen bezwingen. (Die Fakten sagen das Gegenteil: Je mehr „geredet“ wurde, desto mehr Terror gab es – immer!)

Dienstag, 18.11.2014:

Die Hamas und der Palästinensischer Islamischer Jihad lobten die Morde in Jerusalem in höchsten Tönen und stellten eine Verbindung zur von ihnen behaupteten Ermordung eines arabischen Egged-Busfahrers her (der aber Selbstmord verübte). Die Hamas forderte zur Fortsetzung der Anschläge auf.
Mahmud Abbas „verurteilte“ die Morde (nicht!). Aus seinem Büro hieß es: „Das Präsidentenamt hat immer das Töten von Zivilisten auf jeder Seite verurteilt.“ (Klar, die hohlen Worte kamen gelegentlich tatsächlich; wenn aber dann genau solche Terroristen wie die von heute kurz danach als Helden und Vorbilder gefeiert werden, ist das dann besonders glaubwürdig?)
Erst am 5. November ließ Abbas durch einen seiner Handlanger verkünden: „Wir küssen jede Stirn, jede Hand und sogar jeden Fuß, der an der Al-Aqsa-Moschee und in Jerusalem Ribat ausübt (religiösen Krieg um Land, von dem der Anspruch erhoben wird, dass es islamisch ist)… Die Führung ist bei ihnen… Präsident Abbas grüßte sie, bestärkte sie und forderte mehr Ribat von ihnen.“
Vergessen kann man auch die Verurteilung des Anschlags durch UNO-Generalsekretär Ban. Der nahm die Gelegenheit wahr, um die „sich immer weiter verschlimmernde Lage vor Ort“ zu beklagen – womit er nicht die zunehmende Terrorisierung von Juden meinte.

Echte Verurteilungen kamen vom US-Botschafter Dan Shapiro, Obama (drängte auf „Ruhe von beiden Seiten“), dem französischen Präsidenten Hollande, der EU-Außentrulla und Kanada (von dort kam die anständigste Reaktion).

Mittwoch, 19.11.2014:

Abbas‘ „Verurteilung“ des gestrigen Terroranschlags ist absolut nichts wert: Ein wichtiger Berater nannte den Anschlag eine „heldenhafte Operation“; die Fatah hieß ihn willkommen und „eskortiert die Märtyrer ins Paradies“, während die Süßigkeiten verteilt wurden.

Auf der Internetseite der pal-arabischen Nachrichtenagentur Shehab News wurde ein animiertes Video veröffentlicht, mit dem die Juden Israels gewarnt werden, jederzeit könnte ein Auto sie überfahren, sie sollten möglichst schnell abhauen.

Donnerstag, 20.11.2014:

Die verlogenen Rechtfertigungen des Mordanschlags in der Synagoge in Har Nov durch Fatah-/PA-Führer und die übrigen Terrorgruppen geht weiter, ausgelöst offenbar von der angeblichen Verurteilung des Anschlags durch Mahmud Abbas. Jetzt heißt es, die Synagoge sein ein Kommandozentrum, kein Ort des Betens. „Synagogen repräsentieren israelische Siedlungen und Extremismus“ wird ebenfalls kolportiert. Und natürlich darf nicht fehlen, dass „Siedler“ keine Zivilisten seien. Und Rabbiner schon gar nicht. Ein Hamasnik befand: „Rabbiner sind die größten Terroristen in diesem rassistischen Staat.“

Friedensvertragspartner: Das jordanische Parlament hält eine Gedenkminute mit Gebet ab – für die toten Terroristen, die in der Synagoge in Jerusalem gemordet hatten.
Oder auch hier: Ein ehemaliger Parlamentarier fordert, dass der christliche Westen den Muslimen helfen muss aus Jerusalem zu werfen.

Das gibt wieder Ärger international: Die Stadtverwaltung von Jerusalem genehmigte 50 neue Wohneinheiten in Har Homa und 28 in Ramot. (Die Obamanisten haben schon losgelegt.)

Die Fünfte Kolonne: Raed Saleh, Chef der „Islamischen Bewegung“ in Israel, fordert von den Arabern in Judäa und Samaria Gewalt; die PA forderte er auf, den Terrorismus freie Hand zu geben. Die „Dritte Intifada“ habe begonnen.

Freitag, 21.11.2014:

Mitte August hatte der Shin Bet drei Araber festgenommen, die einen Mordanschlag auf Minister Lieberman planten. Jetzt wurde Anklage erhoben.

Die Botschafter von 5 wichtigen EU-Staaten (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien) fuhren nach Jerusalem, um im Außenministerium vorstellig zu werden und gegen den Abriss von Terroristen-Häusern zu protestieren. Diese seien kontraproduktiv.

Der Shin Bet und die Polizei zerschlugen im Sommer eine Terrorzelle, die Anschläge besonders auf „Siedler“, aber auch einen Sturz der PA plante. 93 Personen wurden festgenommen. Die Zelle soll ihre Kommandozentrale in der Türkei gehabt haben.

Auch die PA nahm in den letzten Tagen ca. 30 Hamas-Mitglieder fest, von denen gesagt wird, sie wollten Terroranschläge (gegen „Siedler“) ausführen.

Der Friedensvertragspartner: Jordaniens Premierminister schickte Kondolenzbriefe an die Familien der Terroristen, die in der Synagoge in Har Nov mordeten.

Der Friedenspartner setzt mal wieder Terror und IDF gleich: „Lasst uns das nicht zu einem religiösen Krieg mache. Ihr müsst von unseren Moscheen wegbleiben und wir von euren Synagogen.“ Dass das nicht nur längst – seit Hadsch Amin al-Husseini – ein religiöser Krieg ist, ist eines. Dass der Hetzenlasser Abbas den Terrorkrieg der Araber als einen „politischen Kampf“ bezeichnet ist verlogen ohne Ende.

Wie glaubwürdig ist/war Mahmud Abbas‘ „Verurteilung“ des Mordanschlages in der Synagoge? So glaubwürdig, dass eines seiner Sprachrohre der Bevölkerung erklären musste, dass die Äußerung des PA-Chefs eine Masche ist und nur aus diplomatischen Gründen erfolgte. Was unsere Presse und Politik natürlich nicht zu registrieren bereit ist(Sarkasmus off…)

Bibel-Zeiten?

16. November 2014 um 12:00 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Israel, Jerusalem, Karika-Tour, Nahost-Konflikt | 1 Kommentar
Schlagwörter: ,

DryBones, 28. Oktober 2014

Huch: Nach biblischer Prophetie werden alle Nationen sich am Ende der Zeit wegen Jerusalem gegen Israel zusammenschließen.

Nächste Seite »

Bloggen Sie auf WordPress.com. | The Pool Theme.
Entries und Kommentare feeds.

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 519 Followern an

%d Bloggern gefällt das: