Waffenstillstand und Friedfertigkeit (16.-22.11.)
22. November 2009 at 22:39 | In Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | 2 CommentsTags: Waffenstillstand
Montag, 16.11.2009:
- Seit Samstag wurden etwa 10 Mörsergranaten aus dem Gazastreifen nach Israel geschossen.
- 217 LKWs mit Hilfsgütern fuhren in den Gazastreifen.
- Sonntagabend wurde ein israelischer Autofahrer bei Beit Umar von Steine werfenden Palästinensern verletzt.
- Auch bei Yitzhar warfen Palästinenser Steine auf israelische Fahrzeuge.
- Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria 7 Palästinenser wegen Verdachts auf Terroraktivitäten.
- Bei Karme Zur werfen Palästinenser Steine und beschädigen ein israelisches Fahrzeug.
- Bei Kfar Tapuah werfen Palästinenser Steine und beschädigen ein israelisches Fahrzeug.
Über dem Gazastreifen hängt eine schwarze Rauchwolke. Entstanden ist sie, als eine nach Israel „auf die Reise geschickte“ Rakete sich entgegen ihren Anweisungen entschied schon im Gazstreifen aufzuschlagen. Sie landete in einer Müllkippe und entfachte ein Feuer.
Dienstag, 17.11.2009:
- Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria zwei wegen Terroraktivitäten gesuchte Palästinenser.
- 100 LKWs mit Hilfsgütern fuhen in den Gazastreifen. Der Erez-Übergang ist offen.
- Palästinenser warfen in der Nähe des Qalandiya-Übergangs mit Steinen und beschädigten ein israelisches Fahrzeug.
Jetzt wollen sie doch wieder den „bewaffneten Kampf“ führen – sagte ein führender PLO-Heini.
Mittwoch, 18.11.2009:
- Eine weitere Qassam (die 15. diesen Monat) wurde aus dem Gazastreifen abgeschossen; sie landete in der Region Shar HaNegev ohne Schaden anzurichten (was nicht die Absicht der Schützen war).
- Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria 24 wegen Verdacht auf Terror-Aktivitäten gesuchte Palästinenser.
- Südlich des Karni-Übergangs wurde am Sicherheitszaun ein Sprengsatz gezündet, der israelischen Soldaten galt.
- Am Abend zerstörte die Luftwaffe ein Waffenlabor und zwei Schmuggeltunnel. Die Hamas behauptet, es habe drei Verletzte gegeben, liefert aber keine Belege. Außerdem soll die Waffenwerkstatt ein militärisches Trainingslager gewesen sein.
- Die „Wohltätigkeitsorganisation“ (!) Wa’ad bietet Belohnungen an: Wer sich eine goldene Nase verdienen will (1,4 Millionen Dollar), der sollte für die Hamas einen israelischen Soldaten entführen. Wa’ad steht der Hamas nahe, wird vom Hamas-„Innenminister“ geführt und reagierte mit dieser Aufforderung auf die israelische Regierung; diese hatte Belohnungen für Informationen über den Aufenthaltsort von Gilad Shalit versprochen.
Donnerstag, 19.11.2009:
- Bei Betar Illit warfen Palästinenser mit Steinen und beschädigten ein israelisches Fahrzeug.
- Bei Gilo warfen Palästinenser mit Steinen und verletzten einen israelischen Autofahrer.
- Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria drei wegen Terroraktivitäten gesuchte Palästinenser.
- 251 LKWs brachten Hilfsgüter in den Gazastreifen. Der Erez-Übergang ist offen.
- Bei Ofarim warfen Palästinenser Brandsätze und beschädigten ein israelisches Fahrzeug. IDF-Kräfte durchsuchten die Umgebung; zwei Personen wurden verhaftet.
- Am späten Abend fanden Soldaten bei einer Hausdurchsuchung in einem Dorf bei Kalkilya ein Gewehr und zwei Pistolen.
Freitag, 20.11.2009:
- Palästinensische Quellen behaupten, die IDF hätte den palästinensischen Geheimdienstchef Mohammed Abdel Hamid bei Nablus festgenommen. Mit ihm wurden drei weitere Geheimdienstler verhaftet. (YNet berichtet, es seien bei Salfit insgesamt fünf palästinensische Geheimdienstler festgenommen worden.)
- Am Morgen warfen Palästinenser südlich von Nablus Steine auf ein israelisches Fahrzeug; der Wagen wurde beschädigt.
- Über Nacht wurden in Judäa und Samaria sechs Palästinenser verhaftet.
Der moderate Fatah-Terrorchef Mahmud Abbas wirbt für „Widerstand“. Eine „dritte Intifada“ soll losgetreten werden, die eine „neue Form“ haben soll. Genauer lässt er sich nicht unbedingt aus, aber wer in Richtung Gewaltlosigkeit denkt, sollte sich vergegenwärtigen, dass die Beispiele alle mit Steine und anderen „Dingen“ (Molotow-Cocktails…) werden verbunden sind. Aber natürlich soll diese Intifada „friedlich“ sein – nicht, weil Terrormorde unmoralisch sind, sondern weil sie schlechte PR sind.
Darüber hinaus wirft Abbas der Hamas vor, dass sie keinerlei Widerstandsakte gegen Israel ausführt. (Die Raketen, die immer mal wieder einschlagen, die Bomben, die gelegt werden sollen etc. gelten offenbar nicht.) Sehr friedlich, der Hamas vorzuwerfen, sie würde nicht terrorisieren.
Zusammengefasst: Der „moderate“ Abbas verhöhnt die Hamas, sie sei zu friedlich!
Marwan Barghouti, die große „moderate“ Hoffnung des Westens (sitzt wegen nachgewiesener Morde fünfmal lebenslänglich im Gefängnis) ist sehr friedfertig: Verhandlungen mit Israel haben keinen Zweck, bringen nichts; es muss – wie er „schon immer gefordert hatte“ – ein „konstruktiver Mix“ von Verhandlungen, Terror Widerstand, politischem, diplomatischem und Handeln des Volks her. Heißt: Terror soll weiter gehen, Verleumdungen sollen weiter gehen, Hetze soll weiter gehen.
Samstag, 21.11.2009:
- Am Morgen schlug eine Qassam im Bezirk Sha’ar HaNegev ein. Sie wurde aus dem Gazastreifen abgeschossen.
Die Jerusalem Post berichtet (und einige andere), die Terrorgruppen im Gazastreifen hätten mit der Hamas vereinbart keine Raketen mehr nach Israel zu schießen. Nicht, weil das unmoralisch wäre oder Terror, sondern weil man den Israelis keinen Grund geben will zurückzuschießen. Aber sie haben ja noch Mörser und Sprengsätze…
Die Al-Qassam-Brigaden der Terrorgruppe Hamas haben übrigens nichts davon auf ihrer Internetseite. Sonst veröffentlichen die jeden kleinen Pups der Mörderbande. Außerdem dementierten sowohl die PFLP als auch der Palästinensische Islamische Jihad, dass es eine solche Vereinbarung gibt.
Mahmud Abbas hat US-Pläne zur Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen abgelehnt. Dazu hatten die Amerikaner (einseitige!) israelische Maßnahmen angeregt, die die Israelis anzunehmen bereit zu sein schien (Waffen für die PA, Gefangenenentlassungen, Aufgabe weiterer Kontrollen). Abbas lehnte ab, irgendetwas zu tun, während „Israel seine Grenzen weiter ausdehnt“. Wo, bitte, wird da irgendetwas ausgedehnt????
Sonntag, 22.11.2009:
- Als Antwort auf die Qassam vom Samstag bombardierte die Luftwaffe zwei Waffenwerkstätten im nördlichen und mittleren Gazastreifen und einen Schmuggeltunnel an der Grenze zu Ägypten. Die Terroristen behaupten, fünf Personen seien verletzt worden.
- Bei Yizhar beschädigen Steine werfenden Palästinenser ein israelisches Fahrzeug.
- Bei Zufin beschädigen Steine werfenden Palästinenser ein israelisches Fahrzeug. Ein Verdächtiger wurde verhaftet.
- Bei Karme Zur beschädigen Steine werfenden Palästinenser ein israelisches Fahrzeug.
- Bei Tapuah beschädigen Steine werfenden Palästinenser ein israelisches Fahrzeug.
Samira al-Halaika vom Hamas-Block im Palästinensischen Legislativrat (das so genannte Palästinenser-„Parlament“) hat zugeschlagen und verkündet wieder mal, die Israelis wollten die Al-Aqsa-Moschee zerstören. Die Intrige dazu stehe kurz vor dem Abschluss. Außerdem beklagt sie wieder lauthals die „ethnischen Säuberungen“ in Jerusalem (ah ja: 5000 Wohnungen für Araber sind ethnische Säuberung!) Wie man mit einem Aufzug die „Erstürmung“ des Tempelberg-Plateaus ganz einfach machen kann, würde ich auch gerne erklärt bekommen. Schlüssig wird’s nicht sein.
Ein Gedanke nebenher: Wieso planen eigentlich die Zionistenschweine immer nur die Zerstörung der Al-Aqsa-Moschee und nie des Felsendoms?
Waffenstillstand und Friedfertigkeit (9.-15.11.)
15. November 2009 at 22:35 | In Araber, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Leave a CommentTags: Syrien, Waffenstillstand
Montag, 9.11.2009:
- Kurz vor Mitternacht (also noch am Sonntag) schossen Terroristen eine Qassam-Rakete Richtung Sderot. Außerdem hatte es am Freitag einen Vorfall gegeben, bei dem israelische Soldaten auf einen Palästinenser eröffneten, der beim Übergang Nahal Oz eine Bombe zu legen schien.
Die Qassam war die 271. seit dem Ende der Operation Gegossenes Blei.
- Soldaten verhafteten 14 Palästinenser wegen Verdacht auf Terroraktivitäten in Judäa und Samaria.
- Mehr als 102 LKWs sollen Hilfslieferungen in den Gazastreifen bringen. Der Erez-Übergang ist offen.
- Palästinenser werfen in der Nähe von Hebron mit Steinen und beschädigen ein israelisches Fahrzeug.
Assad mal wieder: „Entweder wir kriegen über Verhandlungen alles, was wir wollen – oder es gibt ‚Widerstand‘“ (also Terror – er ist halt Diktator, die diktieren statt gemeinsam Lösungen zu suchen).
Abbas propagandiert wieder: Ein palästinensischer Staat ist nicht möglich, ohne dass Israel den Siedlungsbau einstellt. – Blödsinn.
Dienstag, 10.11.2009:
- Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria zwei terrorverdächtige Palästinenser.
- Der Plan sieht vor, dass 102 LKW-Ladungen Hilfsgüter und 440.000l Treibstoff in den Gazastreifen geliefert werden. Der Erez-Übergang ist offen.
- Soldaten fanden an einer Straßensperre bei Ma’ael Adumim bei einem Palästinenser zwei große Messer.
Azzam Al-Ahmad, Mitglied des Zentralkomitees der Fatah bestätigte einmal mehr, dass die Fatah Israel nie anerkannt hat und nie anerkennen wird. Ein Moderater.
Mahmud Abbas behauptet, er und Olmert seien einer Vereinbarung sehr nahe gekommen; es habe nur noch Streit um die Zahl der Flüchtlinge („Flüchtlinge“????) gegeben, die nach Israel hätten zurückkehren können („zurück“????). Zwischenzeitlich sei aber eine neue Regierung gekommen, die von ganz vorne beginnen wolle. Eine Frage an den Ollen Vorsitzenden: Wenn man sich derart nahe und es absehbar war, dass diese neue Regierung kam: Warum um alles in der Welt hast du dann nicht Nägel mit Köpfen gemacht und die Verhandlungen zu Ende gebracht? Ach ja, ein Araber, der sich Palästinenser nennt, kann nur dann ein Ende machen, wenn ALLE Forderungen voll erfüllt sind. Sonst verzichtet man lieber auf alles und macht die Juden dafür verantwortlich. (Oder einfacher: Sie wollen eigentlich gar keinen eigenen Staat, sie wollen nur Israel vernichten.)
Bei Jenin wurde der Übergang Jalama für den allgemeinen Verkehr geöffnet. Bisher war er seit Beginn des Oslo-Krieges nur für Fußgänger passierbar.
Mittwoch, 11.11.2009:
- 88 LKWs sollen heute Hilfsgüter in den Gazastreifen liefern. Der Erez-Übergang ist offen.
- IDF-Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria 12 Palästinenser wegen Verdacht auf Terroraktivitäten.
- Bei Teqoa warfen Palästinenser Steine und beschädigten ein israelisches Fahrzeug.
- Bei Karme Zur warfen Palästinenser Steine und beschädigten zwei israelische Fahrzeuge.
- Bei Karme Zur warfen Palästinenser Steine und beschädigten ein israelisches Fahrzeug.
- Bei Ma’ale Shomron warfen Palästinenser einen Brandsatz auf ein israelisches Fahrzeug.
Haniyeh behauptet friedfertig zu sein. Wem? Einer Delegation des IKRK. Natürlich ist er sicher, dass Israel weitere Gräueltaten plant – einen weiteren Angriff auf den Gazastreifen.
Der überaus friedliche Terrorchef gibt das kaum eine Woche nach einer anderen Äußerung von sich: Gegenüber den eigenen Leuten sagte er, der Goldstone-Bericht werde die „Widerstandspläne“ der Hamas nicht beeinflussen.
Wetten, dass die vom IKRK das ignorieren und den friedlichen Haniyeh berichten werden? Und dass man mit der Hamas reden muss?
Donnerstag, 12.11.2009:
- Steine werfende Palästinenser beschädigten bei Tapuah ein israelisches Fahrzeug.
- Steine werfende Palästinenser beschädigten bei Shilo ein israelisches Fahrzeug bei Shilo.
- Zu in den Gazastreifen geliefertem Bildungsmaterial gehören Braille-Drucker, Kopierer, Drucker und Projektoren.
- IDF-Kräfte verhafteten in Judäa und Samaria fünf wegen Terroraktivitäten gesuchte Palästinenser.
- 145 LKW-Ladungen Hilfsgüter gingen in den Gazastreifen. Der Erez-Übergang ist offen.
Freitag, 13.11.2009:
- IDF-Soldaten erschossen einen Palästinenser, der zu einer Gruppe gehörte, offensichtlich eine Bombe am Grenzzaun zum Gazastreifen südlich des Karni-Übergangs legen wollte. Ein weiterer Mann wurde verletzt und zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus in Aschkelon gebracht; vier weitere Palästinenser wurden verhaftet. Ein palästinensischer Krankenhausvertreter behauptete, die Männer hätten Vögel gejagt.
- Offenbar als Antwort schossen Terroristen eine Qassam in den westlichen Negev. (aus dem englischen ICEJ-Newsletter vom Freitag.)
Samstag, 14.11.2009:
- Am Abend werfen Araber zwischen Never Tsuf und Nachaliel Steine auf ein israelisches Fahrzeug.
Sonntag, 15.11.2009:
- 92 LKWs sollen Hilfsgüter in den Gazastreifen liefern. Der Erez-Übergang ist offen.
- Soldaten haben in Judäa und Samaria vier wegen Terrorverdacht gesuchte Palästinenser festgenommen.
Eine kritische Betrachtung des Goldstone-Berichts
12. November 2009 at 20:39 | In Nahost-Konflikt, UNO | 1 CommentTags: Menschenrechtsrat, Richard Goldstone
Yaacov Lozowick, 11. November 2009
Wie regelmäßige Leser meines Blogs [also Yaacov Lozowick’s Ruminations] werden mitbekommen haben, dass ich den Goldstone-Bericht gelesen habe – in meiner Freizeit, Wochen lang.
Er ist ein faszinierendes Dokument. Nicht wegen dem, was er über die Operation im Gazastreifen im Januar 2009 sagt, seinem vermeintlichen Thema. Wenn Sie darüber etwas wissen wollen, müssen Sie an anderer Stelle suchen, denn der Bericht ist von einer intellektuellen und methodologischen Gestalt, die schlicht verächtlich ist – und ich bin mir bewusst, dass dies ein sehr derbes Wort ist. Er ist wegen des weit offenen Fensters faszinieren, das in die Köpfe einer gewissen Art von Person geöffnet wird, die im frühen 21. Jahrhundert immer üblicher wird. Intelligente und gebildete Menschen, die enthusiastische empirische und rationale Ermittlungsverfahren wegwerfen, die mit den Anstrengungen von Jahrhunderten erreicht wurden, um in einem wahnsinnigen Rennen ihre Weltsicht zu oktroyieren; zu dieser Sicht der Welt gehört die Untergrabung der Demokratie, wenn die Demokraten nicht so denken, wie diese Leute meinen, dass sie denken müssten.
Als solcher warnt der Bericht uns alle, die die ungewissen Freiheiten der Aufklärung als beste Gesellschaftsform ansehen, die die Menschheit erdacht hat.
Meine Antwort, 5.600 Warte lang, kann man in Form eines Google-Dokuments hier finden, als PDF-Dokument hier. Ein kleiner Ausschnitt:
Noch rätselhafter als die Bereitschaft der Ermittler israelische Handlungsmotive zu erfinden, was wenigstens nicht geleugnet wird, ist ihre Ablehnung Beweise für die Taten und Absichten der Verteidiger zu finden. Sie unternahmen klägliche Befragungen zu den Kämpfern derer, die sie „die Behörden im Gazastreifen“ nennen, bekamen von denen einen Korb mit der sonderbaren Antwort, dass diese Behörden kein Wissen darüber hätten, was die Kämpfer auf der eigenen Seite getan haben könnten – und das war alles. In Dutzenden in ihrem Bericht beschriebenen Fällen ist jedoch Antwort auf eine Frage geboten: Wenn die IDF in diese Richtung schoss, was haben die Hamas-Kommandeure über ihre Streitkräfte zu sagen? Hatten sie das Gebäude mit Sprengsätzen versehen? Schossen sie von dort aus? Hatten sie in diesem Feld Minen gelegt? Versammelten sie sich in dieser Moschee und wenn ja, aus welchem Grund? War diese Farm als Verteidigungslinie vorgesehen oder dieser Zoo als Falle für vorrückende IDF-Truppen? In vielen Fällen fragten die Ermittler die örtlichen Zivilisten, aber sie fragten nie die Kämpfer oder ihre Führer.
So bizarr das klingen mag – und es ist wirklich bizarr: Die Ermittler kamen dorthin, wo der Krieg stattgefunden hatte und versuchten die Ereignisse zusammenzustückeln, ohne mit einer der Krieg führenden Seiten zu reden. Sie fragten die Israelis und die lehnten es ab zu reden. [heplev: Aber sie lieferten trotzdem Material – das ignoriert wurde.] Sie fragten die Hamas nicht, also brauchte die Hamas nie Gespräche abzulehnen. Und doch hatten diese Ermittler die Arroganz zu erzählen, was geschehen war.
Nachdem ich ihn gelesen und darüber geschrieben habe, habe ich jetzt die fest Absicht den Goldstone-Bericht hinter mir zu lassen. Es reicht.
Anmerkung d.Ü.: Ob ich genauso weit bin, weiß ich noch nicht. Aber es gibt so viel Irrsinn, über den es sich zu berichten lohnt, dass ich mich da vielleicht anschließe.
Waffenstillstand und Friedfertigkeit (2.-8.11.)
8. November 2009 at 23:00 | In Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Leave a CommentTags: Waffenstillstand
Montag, 2.11.2009:
- 440.000l Treibstoff und 92 LKW-Ladungen Hilfsgüter wurden in den Gazastreifen geliefert. Der Erez-Übergang ist offen.
- 3 wegen des Verdachts der Beteiligung an Terror-Anschlägen gesuchte Palästinenser wurden von der IDF in Judäa und Samaria festgenommen.
- Bei Betar Illit beschädigten Palästinenser durch Steinwürfe einen israelischen Bus.
- Montagabend wurde wieder eine Qassam geschossen, die im Bereich Sderot einschlug.
Maan hetzt auch wieder „nett“: Ein Text zu „jüdischen Terroristen“ wird mit einer jungen, betenden Jüdin bebildert. (Nur nochmal zur Kenntnisnahme: Der verhaftete jüdische Terrorist wird selbst von seiner Verwandtschaft und seinen jüdischen Nachbarn verurteilt, nicht nur von der Siedlerbewegung. Bei den PalArabern werden solche Leute in den Heldenstatus erhoben.)
PMW hat ein weiteres Beispiel eingestellt, wie Palästinenser jüdische Geschichte leugnen. Diesmal ein „Historiker“.
Dienstag, 3.11.2009:
- 91 LKW-Ladungen Hilfsgüter und 440.000l Treibstoff gingen in den Gazastreifen. Der Erez-Übergang ist offen.
- Palästinenser warfen bei Maccabim Steine auf ein israelisches Fahrzeug; ein siebenjähriges Mädchen wurde verletzt.
- Es wurden Mörser von der PFLP und der Fatah nach Israel geschossen. Als Vergeltung für die Balfour-Erklärung vor 92 Jahren. Man sieht, die Terroristen sind nie die, die die Feindseligkeiten beginnen.
Die Israelis wollen einen Raketentest beobachtet haben, der bestätigt, dass die Hamas über Projektile verfügt, die 60km weit fliegen. Damit läge Tel Aviv im Schussfeld.
PMW hat wieder Palli-Fernsehen geguckt und festgestellt: Die Zuschauer werden vom PA-TV gelehrt, dass Juden keine historischen Verbindungen zum Land Israel haben. Beste Voraussetzungen also für eine Lösung des Konflikts, mit der beide leben können…
Der oberste pal-arabische Richter verkündet: Die Juden haben kein Recht an Jerusalem. Klar doch.
Mittwoch, 4.11.2009:
- SPON meldet, dass Israel ein Waffenschmuggelschiff aufgebracht hat, das der Hisbollah eine Unmenge als Zivilgüter deklarierte Panzerfäuste, Luftwabwehr-Raketen und anderem bringen sollte. Insgesamt waren 36 Container auf dem Schiff mit Waffen gefüllt.
Das ist das dritte Mal, dass ein illegaler iransicher Waffenschmuggel-Versuch per Schiff in diesem Jahr verhindert wurde. (Eine Liste der versuchten massiven Schmuggeleien des Iran findet sich hier.)
- Die IDF hat Videoaufnahmen des Terrorschmuggel-Schiffes mit seinen 500t Waffen ins Internet gestellt.
- Weitere Berichte und Fotos zur Francop und den Containern mit den Waffen (sowie früheren Vorfällen) finden sich auf dem Blog der IDF-Sprecher(in).
- Zur Erinnerung: Die Schlagzeilen machende Karine-A von 2002 hatte nur 10% der Menge an Waffen an Bord!
- Soldaten verhafteten sechs wegen Terrorverdachts gesuchte Palästinenser in Judäa und Samaria.
Die IKG Wien berichtet, dass Israel sechs weitere Hamas-VIPs frei lässt. Das schürt wieder Spekulationen über einen Deal zu Gilad Shalit.
Donnerstag, 5.11.2009:
- 104 LKWs mit Hilfsgütern sollen in den Gazastreifen liefern. Der Erez-Übergang ist offen.
- Die IDF verhaftete 16 terrorverdächtige Palästinenser in Judäa und Samaria
- Bei Ma’ale Shomron beschädigten PalAraber ein israelisches Fahrzeug durch Stein- und Brandbomen-Würfe.
Die mörderischen Zionisten haben Impfmittel gegen die Schweinegrippe an die PA liefern lassen.
Freitag, 6.11.2009:
- Gewalttätiger Krawall in Bil’in – israelische Sicherheitskräfte werden von ca. 150 Randalierern mit Steinen beworfen.
- Bei Ni’lin werden israelische Sicherheitskräfte von etwa 80 Randalierern mit Steinen und brennenden Reifen beworfen.
- Soldaten nahmen in Judäa und Samaria zwei wegen terroristischer Aktivitäten gesuchte Palästinenser fest.
Die Hamas-Terrorkämpfer von den Al-Qassam-Brigaden haben eine neue Quelle zionistischer Schädlichkeit verkündet: Die Juden stehlen Gaza Wasser und schicken dafür mit Salz verunreinigtes Wasser aus dem See Genezareth nach Gaza. Ah ja, der See Genezareth, dieses Salzmeer, dessen Wasser die bösen Zionisten nicht haben und genießen können und wollen! Jetzt wissen wir: Alles Betrug! Die tauschen das aus, bevor sie es verwenden!
Wasser ist auch das Thema eines jordanischen Professors: Um seine Wasserprobleme zu lösen, wird Israel gegen den Libanon und Ägypten in den Krieg ziehen. Und zwar innerhalb der nächsten sieben Jahre. Weil es im Süden den Nil kontrollieren (und ausbeuten) will (ja klar, und sich 80 Millionen Ägypter an den Hals holen, wo sie doch schon seit Jahrzenten versuchen die PalAraber loszuwerden); und weil es im Norden weiter, wie schon bisher, Wasser aus dem Litani stehlen will. Fragt sich nur, wie Israel das macht, denn die Hisbollah, die UNIFIL oder sonst wer müsste ja längst die Klau-Pipeline entdeckt haben (oh, ich vergaß: die Juden und ihre Wundermittel – da muss das Wasser unsichtbar abgeleitet werden!).
Sonntag, 8.11.2009:
- 70 LKWs sollen Hilfsgüter in den Gazastreifen liefern. Der Erez-Übergang ist offen.
- Bei Hebron warfen Palästinenser Steine und beschädigten ein israelisches Fahrzeug.
- Die IDF identifizierte einen Raketenabschuss von einer verdächtigen Stelle im nördlichen Gazastreifen und schoss mit Mörsern zurück. Es wurden keine Schäden beobachtet. Die IDF untersucht die Umstände des Vorfalls.
- Gegen Mitternacht zum Montag gibt es „Farbe Rot“-Alarm in Sderot.
PA-Präsident soll (nach Angaben der JPost) darüber nachdenken, die PA aufzulösen und den Friedensprozess zum Fehlschlag zu erklären. Nicht, um damit eine andere Lösung zu erreichen, sondern um zu sehen, ob die USA und andere genügend Druck auf Israel auszuüben bereit sind, damit es die Bautätigkeiten in den Siedlungen einstellt und die Zweistaaten-Lösung akzeptiert. Ich fürchte, der Dödel hat im Juni weggehört…
Ha’aretz hält entgegen, Premier Fayyad habe mit der Obama-Administration eine Vereinbarung erzielt, dass die USA einen einseitig ausgerufenen Palästinenserstaat innerhalb der Grenzen von 1967 („Grenzen?“) anerkennen, wodurch israelische Präsenz jenseits der „Grünen Linie“ ein illegaler Einfall auf palästinensisches Staatsgebiet darstellen würde, auf die die Palästinenser mit Verteidigungs-Maßnahmen reagieren dürften. (Geht’s noch ein wenig verlogener?)
Goldstone – die Leugnung von Fakten ist Methode
7. November 2009 at 11:24 | In Nahost-Konflikt, UNO | 2 CommentsTags: Gaza-Krieg, Menschenrechtsrat, Richard Goldstone
Moshe Halbertal schreibt in The New Republic unter anderem:
Seit den frühen 1990-er Jahren hat sich die Art des militärischen Konflikts, dem sich Israel gegenüber sieht, dramatisch verändert. Was hauptsächlich als Aufeinandertreffen von Staaten und Armeen war, hat sich einen Aufeinandertreffen eines Staates mit paramilitärischen Terror-Organisationen verändert, der Hamas im Süden und der Hisbollah im Norden. Diese neue Form des Kampfes wird jetzt „asymmetrische Kriegsführung“ genannt. Definiert wird sie durch den Versuch seitens dieser Gruppen, zwei grundlegende Einrichtungen des Krieges zu tilgen: Die Front und die Uniform. Die Militanten der Hamas kämpfen ohne militärische Uniform, in gewöhnlicher und nicht unterscheidbarer ziviler Kleidung, suchen Schutz in ihrer eigenen Zivilbevölkerung; und sie greifen israelische Zivilisten an, wo immer die sind, absichtlich und willkürlich. Währen der Operation im Gazastreifen z.B. trugen einige Hamas-Militante, die sich unter die Zivilbevölkerung gemischt hatten, keine Waffen, wenn sie von einer Position zu einer anderen wechselten. Waffen und Munition waren für sie in verschiedenen Häusern bereitgestellt und gelagert worden.
Der Goldstone-Bericht geht diese irritierende Frage an, indem er eine recht seltsame Formulierung benutzt: „Während von der Mission betrachtete Berichte glaubwürdig anzeigen, dass Mitglieder der palästinensischen Bewaffneten Gruppen nicht immer in einer Art und Weise gekleidet waren, die sie von den Zivilisten unterschieden, fand die Mission keine Belege dafür, dass palästinensisch Kombattanten sich mit der Absicht unter die Zivilbevölkerung mischten, um sich vor Angriffen zu schützen.“ Der Leser eines solchen Satzes könnte sich wundern, was sein Autor meint. Trugen die Militanten der Hamas ihre Uniformen nicht, weil die dummerweise gerade in der Wäsche waren? Welche anderen Gründe könnten sie dafür gehabt haben, zivile Kleidung zu tragen, als nicht den, sich gewollt zwischen den Zivilisten zu schützen?
Was die neue „Front“ in asymmetrischer Kriegsführung angeht, so lesen wir in einem anderen Absatz, der typisch für den insgesamt einseitigen Ton des Berichts ist: „Auf Grundlage der von ihr gesammelten Informationen befindet die Mission, dass es Hinweise dafür gibt, dass bewaffnete palästinensische Gruppen Raketen aus Wohngebieten abschossen. Die Mission ist nicht in der Lage gewesen, direkte Beweise dafür zu erhalten, dass dies in der besonderen Absicht geschah, diejenigen, die die Raketen abschossen, vor Gegenschlägen der bewaffneten israelischen Kräfte zu schützen.“ Welchen Grund könnte es möglicherweise sonst dafür geben Raketen aus Wohngebieten zu verschießen, wenn nicht den, sich vor Gegenangriffen zu schützen? Und wie sieht die moralische Unterscheidung aus, die hier vermeintlich eingeführt wird?
Indem sie sich als Zivilisten tarnen und ohne Uniform zu tragen sowie ohne Front Zivilisten angreifen, versuchen diese paramilitärischen Terror-Organisationen nicht weniger als die Unterscheidung von Kombattanten und Nichtkombattanten auf beiden Seiten des Kampfes aufzulösen. Selbstmord-Bomber sprengen sich in Bussen und Restaurants in Tel Aviv, Jerusalem, Haifa, Dimona, Eilat und an vielen anderen Orten selbst. Qassam-Raketen und Katjuschas wurden wahllos auf verschiedene zivile israelische Zentren geschossen, so weit es ihre Reichweite erlaubte. So hatte der Krieg keinen definierten Ort und wurde von nicht identifizierten Mördern geführt. Gerechtfertigterweise fühlte sich das wie eine grundlegende Veränderung der Art der Kriegsführung an. Das Ziel dieser bedeutsamen Veränderung war es einen Krieg aller gegen alle und überall zu machen. Er zielte darauf ab die israelische Bevölkerung von einer gesunden Angst, die mit einem bestimmten Ort – einer Grenze, einer Sicherheitszone – verbunden war, in eine allgemeine Panik zu versetzen, die keinen festen Ort hat. Jeder wird jetzt überall als gefährlich betrachtet. Das ist nicht Paranoia. Es hat seine Grundlage in einer neuen Wirklichkeit und ist das Ergebnis eines neuen strategischen Paradigmas.
Wir finden hier das, was Beer7 die „Beweisführung a la UN“ genannt hat. Man kann sich auch eine Art Gerichtsprozess vorstellen, bei dem nur eine Aussage gehört wird, die der Verbrecherbande. Die sagen natürlich, sie hätten nichts Schlimmes getan und das Verbrechen erst recht nicht. Ein oder zwei Zeugen dürfen dem Richter auf dem Flur vor dem Verhandlungssaal etwas erzählen. Der Richter fällt sein Urteil dann, indem er ausschließlich die Aussagen der Verbrecherbande nimmt und die Ermittlungsakte der Staatsanwaltschaft sowie die Aussagen vom Flur ignoriert. Wobei von vorneherein die Staatsanwaltschaft auf der Anklagebank saß und nicht die Verbrechertruppe.
Die von Moshe Halbertal beschriebenen „Schlussfolgerungen“ des Goldstone-Berichts zeigen auf, wie obszön weit entfernt die Goldstone-Kommission von einer neutralen, unparteiischen Ermittlung ist. Während die Terroristen einen neuen Krieg führen, soll Israel sich an Regeln halten, die für eine völlig andere Kriegsführung gelten. Statt das und Israels Bemühungen sich der Lage anzupassen und die Zivilbevölkerung möglichst zu schützen anzuerkennen, wird geleugnet, was seitens der Terroristen tatsächlich geschieht.
Als was kann man dieses Verhalten bezeichnen? Verleumdung scheint mir da sogar noch unzureichend. Es handelt sich um den bewussten Versuch einen Staat und ein Volk als schlimmste Verbrecher der Weltgeschichte zu diffamieren, die nicht nur um ihr blankes Überleben kämpfen, sondern dabei alles Menschen mögliche unternehmen, um der feindlichen (!) Bevölkerung die geringstmöglichen Verluste beizubringen und das unter Inkaufnahme höherer eigener Verluste – etwas, auf das kein anderes Militär der Welt derart intensiv tut, von den Terroristen ganz zu schweigen.
Der Bericht ist eine moralische Perversion. Und es ist kein Wunder, dass er von allen Tyrannen und Völkermördern begeistert unterstützt wird.
Waffenstillstand und Friedfertigkeit (26.10.-01.11.)
1. November 2009 at 23:12 | In Araber, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | 2 CommentsTags: Waffenstillstand
Montag, 26.10.2009:
- Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria 6 Palästinenser wegen Terroraktivitäten.
- Eine von einem Palästinenser geworfene Rohrbombe explodierte bei Mevo Dotan auf offenem Feld.
- Mehr als 96 LKWs liefern Hilfsgüter in den Gazastreifen. Der Erez-Übergang ist offen.
- Palästinenser warfen bei Ofarim zwei Brandbomben auf israelische Fahrzeuge.
Der moderateste der moderaten Palästinenserführer, Marwan Barghouti (sitzt fünfmal lebenslänglich wegen fünffachen nachgewiesenen Mordes in Israel ein), hat sich für eine Wiederaufnahme der Terroranschläge auf Israelis ausgesprochen. Er verglich Israel mit Nazideutschland (dem negativen Bild, nicht dem heldenhaft judenmörderischen). Passt doch gut zu einem Friedensengel, der verhandeln will, oder?
Das Lügenmaul Erekat sprüht wieder Geifer: Die USA und Israel sollten verlangen, dass Israel die Hetze gegen Beter im besetzten Ostjerusalem einstelle. Andernfalls „fürchten wir, dass die Gewalt außer Kontrolle drehen könnte“. Und das von einem auf der Seite, die ständig Lügen verbreitet, um die PalAraber zur „Verteidigung“ der Al Aqsa-Moschee aufrufen – was nur in Gewalttaten gegen Juden und Touristen enden kann. Und soll – wieso sonst werden Steine gebunkert und Brandbomben vorbereitet? Erekats Lügen sind genauso Müll wie seine Behauptung die Israelis verweigerten Friedensverhandlungen; immerhin ist es Abbas, der sich zurücklehnt und sagt, er werde nicht verhandeln!
Unterstützt wird Erekat aus Jordanien: Von dort erging die Warnung an die israelische Polizei und „die religiösen jüdischen Radikalen“, dass weitere Provokationen „die Gewalt in der Region antreiben und die Friedensbemühungen gefährden“ würden. Ah ja: Damit gibt Jordanien zu, dass es arabische Gewalt gibt. Natürlich hat Israel die Schuld dafür. Und äh: Welche Friedensbemühungen?
Hamas-Exilchef Khaled Meschaal machte wieder Nägel mit Köpfen: „Jerusalems Schicksal wird durch Jihad und Widerstand entschieden, nicht durch Verhandlungen.“ Berichte bei uns? Die suchen immer noch die moderaten Hamas-Leute…
Weitere Lügenpropaganda kommt von Palestine Today: Während Israel den Besuch des Tempelbergs wieder frei gibt, schreibt man bei der Terroristenzeitung: „Die israelischen Besatzungsbehörden entschieden Montag „Besucher den Eintritt in die Gemeinde der heiligen Aqsa-Moschee“ zu erlauben, „d.h. den Zugang für Vergewaltiger und Provokateure“. Ist wieder mal Irgendjemand der Meinung, das sei ein Hilfeschrei nach Frieden?
Ägyptische Sicherheitskräfte haben wieder einmal ein Waffenlager ausgehoben; eine große Anzahl Feuerwaffen und Munition für die Terroristen im Gazastreifen. Ein Mann wurde verhaftet. (Die MSM berichten natürlich immer nur über Konsumgüter…)
Die al-Qassam-Brigaden feiern den 8. Jahrestag der ersten auf Sderot abgeschossenen Qassam-Rakete. Die sind ja sooo friedlich! Zu Feier des Tages stellten sie ihre damalige Presseerklärung ein: „Es ist Jihad, Sieg oder Märtyrertum.“ Vermutlich auch wieder nur ein Hilfeschrei nach von Israel verweigertem Frieden.
Dienstag, 27.10.2009:
- Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria drei wegen Terrorverdachts gesuchte Palästinenser.
- Mehr als 95 LKWs liefern Hilfsgüter in den Gazastreifen. Der Erez-Übergang ist offen.
- Palästinenser warfen bei Teqoa Steine und beschädigten ein israelisches Fahrzeug.
- Im nördlichen Galiläa schlug eine Katjuscha-Rakete ein und löste bei Kiryat Schmona ein feuer aus. Die IDF beschoss die Ausgangsorte des Beschusses mit Artillerie (Kanal 2 berichtet von Luftangriffen auf den Ausgangsort der Rakete). Israel hat bei der UNO eine Beschwerde eingereicht. Der libanesische Ministerpräsident verurteilte zwar sowohl den Raketenschuss als auch die israelische Antwort, bezeichnete aber nur letztere als Aggression und Verletzung internationalen Rechts.
- Die libanesische Armee und UNIFIL fanden am Dienstagabend vier weitere Katjuschas dort, wo eine auf Israel abgeschossen worden war.
- Und wer war es in Wirklichkeit? Natürlich die Israelis, d.h. ihre Handlanger, denn nur Israel zieht aus dem Terrorangriff Nutzen. Das ist die Logik von Michel Suleiman, dem libanesischen Präsidenten. Völlig logisch, ist doch klar. (Kommentar von tw24: Wann hat eigentlich die Hisbollah die Kontrolle über ihr Herrschaftsgebiet an Israel abgegeben?)
- Bekannt hat sich zum Verschuss der Katjuscha eine Gruppe mit Verbindung zur al-Qaida.
- Maan berichtet, dass zwei Mitglieder „einer bewaffneten Gruppe aus dem Gazastreifen“ getötet wurden, „während sie Dienstag eine Jihad-Mission ausführten“. „Jihad-Mission ausführen“ ist der Code dafür, dass die armen Terroristen zu ihren 72 Jungfrauen geschickt wurden, weil ihr Werkzeug unerlaubt vorzeitig explodierte, statt damit zu warten, bis es Juden erwischt. (Bei der „bewaffneten Gruppe“ handelt es sich übrigens um die An-Nasser Salah Ad-Din Brigaden, den „bewaffneten Arm“ der Terror-Organisation „Volkswiderstands-Komitees“.)
- Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria 15 terrorverdächtige Palästinenser.
Mittwoch, 28.10.2009:
- In Nablus entdeckten Soldaten eine Tasche mit Brandbomben, die zum Gebrauch fertig waren.
- 87 LKWs liefern Hilfsgüter in den Gazastreifen; 440.000l Treibstoff sollen ebenfalls geliefert werden. Der Erez-Übergang ist offen.
- Nahe des Kissufim-Übergangs schlug eine Qassam ein.
- Ein Palästinenser eröffnete am Grenzzaun zum nördlichen Gazastreifen das Feuer auf israelische Soldaten.
Die libanesische Regierung bezeichnet die im Südlibanon gefundenen vier verschussfertigen Raketen als „auf die besetzten palästinensischen Gebiete“ gerichtet. Nett, „Kern-Israel“ ist „besetztes palästinensisches Gebiet“? Hinweis an die Friedenshetzer: Kümmert euch mal darum, wo der Friedenswille fehlt!
Donnerstag, 29.10.2009:
- 107 LKWs mit Hilfsgüter und 440.000l Treibstoff gehen in den Gazastreifen. Der Erez-Übergang ist offen.
- Palästinenser warfen fünf Brandbomben und Steine auf den Qalandiya-Übergang. Der ist folglich vorläufig geschlossen.
- Arbeitsunfall im Gazastreifen – bei einem „besonderen Jihad-Auftrag“ fand ein Mitglied der al-Qassam-Brigaden getötet.
Ismail Haniyeh auf der Internetseite der al-Qassam-Brigaden: „Die Hamas war nicht gegen Frieden, sondern unterstützte Frieden auf Grundlage von Gerechtigkeit, die die Rechte des palästinensischen Volks wiederherstellt und die Besatzung seines Landes beendet.“ Bevor irgendjemanden den Friedensengel lobt: Die Hamas betrachtet „ganz Palästina“ als besetzt – Tel Aviv, Netanya, Nahariya, Haifa, Herzliya, Aschkelon, Kiryat Schmona …
Freitag, 30.10.2009:
- Die IDF verhaftete während der Nacht in Hebron einen Palästinenser.
- Bei den üblichen (gewalttätigen) Krawallen am Sperrzaun in Bil’in verletzte sich ein israelischer Soldat mit einer Blendgranate.
- Der Palästinensische Islamische Jihad zeigt, wo er steht: Bei einer Kundgebung zur Erinnerung ihres getöteten Gründers werden im Gazastreifen Mordparolen gegen Israel gerufen; der aktuelle Anführer forderte die „Menge“ auf Verhandlungen mit Israel abzulehnen und gewalttätigen Widerstand zu unterstützen.
- Die israelischen Behörden erlauben die Einführung von insgesamt 7.000 Kühen in den Gazastreifen. Sie werden über den Keren Shalom-Übergang geliefert und sind für die Schlachtung zum Id al-Adha-Fest Ende November vorgesehen.
Der libanesische Botschafter bei der UNO warnte: Israel plane einen Angriff auf sein Land. (Kommentar von Aussie Dave: Jo, wahrscheinlich nachdem wir aufhören uns selbst anzugreifen.)
Die PA will lieber, dass es ihren Leuten schlecht geht, als dass sie Güter und Waren aus den „Siedlungen“ bekommen: Die Behörden führen Razzien durch, bei denen solche Waren beschlagnahmt (und vernichtet) werden. Auch eine Art Frieden abzulehnen.
Samstag, 31.10.2009:
- Bei Karme Zur wird ein israelisches Fahrzeug durch Steine und Brandbomben werfende Palästinenser beschädigt.
- Bei Ofra wird ein israelisches Fahrzeug durch Steine und Brandbomben werfende Palästinenser beschädigt.
- Die IDF verhaftet bei Ofra einen Verdächtigen, der früher am Abend Brandbomben geworfen hat.
Sonntag, 01.11.2009:
- Die IDF verhaftet bei Nablus einen palästinensischen Mann, der wegen Terroraktivitäten gesucht wurde.
- 100 LKWs sollen Hilfsgüter in den Gazastreifen bringen. Der Erez-Übergang ist offen.
Ach ja, DAS Friedenshindernis schlechthin: die israelischen Rechten, allesamt Extremisten und ethnischer Säuberer usw. Besonders solche Rechtsextremisten wie Yitzhak Rabin, Ehud Barak…
Fayyads Plan entlarvt wirkliche Ziele der palästinensischen Araber
29. Oktober 2009 at 22:38 | In Nahost-Konflikt, Palästinenser | Leave a CommentTags: Friedensbemühungen
Elder of Ziyon, 28. Oktober 2009
Wenn man annimmt, dass das Ziel des palästinensisch-arabischen Nationalismus ein unabhängiger Staat ist, dann haben die Araber Palästinas beständig immer wieder die falschen Entscheidungen getroffen. Von den Empfehlungen der Peel-Kommissin 1937 (durch die der jüdische Staat winzig und nicht zukunftsfähig gewesen wäre) über den UNO-Teilungsplan bis Camp David und Baraks Angebot ist die Antwort immer ein schallendes „Nein!“ gewesen. Das könnte seltsam erscheinen, da das Primärziel des Nationalismus die Gründung eines Nationalstaates ist.
Es ist oft darauf hingewiesen worden, dass Israel von Zionisten aufgebaut wurde, die die staatlichen Institutionen schufen und ausdehnten, während sie unter britischer Kontrolle lebten. Ihr Ziel war ein Staat und sie begriffen instinktiv, dass die Grundlagen existieren mussten, bevor ein solcher Staat realisiert werden konnte. Die Juden bauten also während der ersten Hälfte des Jahrhunderts die Infrastruktur des jüdischen Staates auf – Krankenhäuser, Schulen, Quasi-Regierungsbüros, Sozialprogramme, eine wirtschaftliche Infrastruktur, kulturelle Institutionen und mehr. Die organisierten sich und handelten wie ein Staat, lange vor 1948.
Die palästinensischen Araber haben nichts dergleichen getan. Jegliche Infrastruktur, die sie haben, wurde zum größten Teil entweder von Israel oder von externen Parteien wie der UNRWA gebaut.
Der palästinensisch-arabische Premierminister Salam Fayyad will das ändern.
Fayyad ist in der palästinensisch-arabischen Geschichte eine Anomalie; er hat wenig eigene Anhänger und stieg nicht über die Terror-Dienstgrade auf. Seine Amtszeit als Premierminister ist beständig pragmatisch gewesen; der räumte mit einer Menge Korruption auf und machte die Spenderwirtschaft der PA für den Westen weit transparenter. Er ist mit keiner wichtigen politische Gruppierung verbunden.
Fayyad hat einen Zweijahresplan massiven Aufbaus palästinensisch-arabischer Institutionen zusammengestellt, der die Ausrufung eines unabhängigen palästinensisch-arabischen Staates bis 2011 zum Ziel hat. In einem sehr wahren Sinn ist dieser Plan eine weit größere Herausforderung für Israel als es Jahrzehnte des gewesen sind. Und es ist Beobachtern nicht entgangen, dass Fayyad den Zionismus als Vorlage benutzt.
Fayyads Ziel (zumindest anfangs) ist klar: einen unabhängigen Nationalstaat aufzubauen. Das befindet sich in direkter Opposition zum Hauptziel der palästinensisch-arabischen Führer seit Hadsch Amin al-Husseini – der Vernichtung Israels. Obwohl dieses Ziel in nationalistischen Begriffen gehüllt wird, haben ihre Entscheidungen über die Jahre hinweg bewiesen, dass Staatlichkeit ein politischer Deckmantel für ihr wirkliches Ziel. Damit bildet Fayyad für die traditionelle palästinensisch-arabische Geisteshaltung keine geringere Herausforderung als für Israel.
In Comment is Free versucht der ehemalige palästinensisch-arabische Verhandlungsführer Ahmed Samih Khalidi dem westlichen Publikum zu vermitteln, warum er gegen Fayyads Plan ist. Sein Artikel ist gewunden und bizarr, wie er versucht die tief verwurzelten pal-arabischen Ziele der Vernichtung Israels zu verbergen, während er auch versucht ein logisches Problem in der Eigenstaatlichkeit zu finden. Es gibt viel über die palästinensisch-arabische Psyche preis. (Khalidi ist nicht einmal in der Lage Fayyads Namen zu nennen.)
Im Kern des Progamms der PA liegt ein grundsätzlicher Widerspruch: Während sie behauptet einen Staat gegen die Besatzung aufzubauen, baut sie in der Praxis staatsähnliche Strukturen mit der Besatzung. Kein echt souveräner Staat ist oder kann aufgebaut werden, während er sich noch unter Besatzung befindet; und nichts in Israels derzeitiger Haltung zu den Grundfragen palästinensischer Souveränität (territoriale Ausdehnung, Kontroller über die Grenzen, das Recht auf Selbstverteidigung usw.) deutet auf etwas anderes hin.
Irgendwie ist aber Israel unter britischer Besatzung und in Anwesenheit feindlicher, die Zionisten innen und außen umgebender Araber aufgebaut worden. Khalidi gibt vor das zu erklären:
Das zweite Problem besteht in einer völligen Missdeutung der Geschichte. Die zionistische Bewegung mag tatsächlich ihre staatsbildenden Kapazitäten entwickelt haben, während die Briten das Mandat hatten, aber Israel konnte nur als Staat entstehen, indem es Gewalt sowohl gegen die Briten als auch die Palästinenser anwandte. Im Vergleich dazu baut die PA unter Aufsicht der USA nur einen militärische Kapazität auf, die sich gegen die richtet, die die Waffen gegen die Besatzung aufnehmen wollen. Die „zionistische“ Option militärischer Eigenständigkeit und Bereitschaft Gewalt für politisch-territorialen Nutzen fehlt der neuen Herangehensweise der PA völlig und schädlich für ihre politischen Perspektiven.
Mit anderen Worten: Khalidi sagt (abgesehen davon, dass er Geschichte erfindet, in der Israel 1948 der Aggressor war), dass ein palästinensisch-arabischer Staat per Definition entstehen muss, indem er Israel im Kampf besiegt.
Der Ansatz „zuerst den Staat“ trägt andere erhebliche Risiken: Er droht, jegliche Endstatus-Verhandlungen in einen in die Länge gezogenen zwischenstaatlichen Disput zu verwandeln, wodurch das Schicksal der palästinensischen Flüchtlinge, die Zukunft des arabischen Jerusalem und andere kritische Fragen auf unbestimmte Zeit nach hinten geschoben werden. Die Dringlichkeit, sich mit den nationalen Beschwerden der Palästinenser als Ganzes zu beschäftigen, wird geschwächt und ihre Interessen werden Stück um Stück an den Rand internationaler und regionaler Belange gedrängt, mit der Begründung, dass durch Gewährung der Eigenstaatlichkeit bereits ihr Hauptanliegen erfüllt bekommen ahben.
Hier gibt Khalidi auf indirekte Weise zu, dass Eigenstaatlichkeit nicht das Ziel der überwiegenden Mehrheit der palästinensisch-arabischen Führer und Denker ist – das besteht in „Beschäftigung mit den nationalen Beschwerden der Palästinenser als Ganzem“. Die Beschwerden anzugehen, ist das Ziel: Israel demografisch mit dem „Rückkehrrecht“ zu vernichten, Jerusalem judenrein zu machen und alles Notwendige zu tun, um zu vermeiden, dass sie einen echten Staat bekommen, durch den die Welt bemerken würde, dass die palästinensischen Araber nicht wirklich den Willen haben unabhängig zu sein.
Für Khalidi und für Generationen palästinensischer Araber ist das Ziel die Negierung Israels, vorzugsweise durch Gewalt:
Die erste, grundlegende Pflicht eines Staates besteht in der Verteidigung seiner Bürger gegen den Einfall Fremder und gegen Bedrohungen.
Er glaubt, dass eine Armee einen Staat definiert und dass Infrastruktur zweitrangig ist. Terror ist bei dieser Geisteshaltung ehrenhafter als ein Verhandlungsfrieden; und den Feind zu demütigen übertrumpft Hilfe für das eigene Volk. Das ist der Grund dass man die Worte „Gerechtigkeit“ so oft in den Worten der palästinensischen Araber und ihrer Unterstützer hört: „Gerechtigkeit“ ist ein Schlüsselwort, das sicherstellt, dass es niemals einen Kompromiss geben wird und dass die PalAraber (besonders diejenigen, die staatenlos in arabischen Ländern bleiben) auf unbestimmte Zeit in Elend verbleiben.
Generationen einer Geisteshaltung, nach der der palästinensisch-arabische „Nationalismus“ in Begriffen davon definiert wurde, was Juden kontrollieren, statt was man tun konnte, um gewöhnlichen palästinensischen Arabern zu helfen ihr Leben ehrenhaft zu leben, können von Salam Fayyad nicht einfach ausgelöscht werden.
Waffenstillstand und Friedfertigkeit (15.-25.10.)
25. Oktober 2009 at 22:05 | In Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Leave a CommentTags: Waffenstillstand
Donnerstag, 15. Oktober 2009:
- IDF-Soldaten verhaften in Judäa und Samaria 15 wegen Terroraktivitäten gesuchte Palästinenser.
- 101 LKWs sollen mit Hilfsgütern in den Gazastreifen fahren. Der Erez-Übergang ist offen.
- Bei Karme Zur (südwestlich von Bethlehem) beschädigen Steine werfenden Palästinenser ein israelisches Fahrzeug.
- Bei Ma’ale Shomeron wird ein Israelin verletzt, als Palästinenser Steine auf einen Bus werfen.
- Bei Eli werfen Palästinenser Steine und beschädige ein israelisches Fahrzeug.
Freitag, 16. Oktober 2009:
- Bei Modi’in Illit wird ein zweiter Israeli durch Steine werfende Palästinenser verletzt.
- Beim fünften Vorfall Steine werfender Palästinenser an diesem Tag wird ein israelisches Fahrzeug beschädigt.
- Bei Shilo werfen Palästinenser Steine und beschädigen ein israelisches Fahrzeug.
- Zum zweiten Mal an diesem Tag werfen Palästinenser bei Shilo Steine und beschädigen ein israelisches Fahrzeug.
Sonntag, 18. Oktober 2009:
- Bei Beit Hagay wird ein israelischer Zivilist kritisch verletzt, als Palästinenser Brandbomben auf sein Auto werfen.
- IDF-Soldaten verhaften in Judäa und Samaria 2 wegen Terrorverdacht gesuchte Palästinenser.
- 74 LKWs sollen Hilfsgüter in den Gazastreifen liefern. Der Erez-Übergang ist offen.
- Bei Karme Zur werfen Palästinenser Steine und beschädigen ein israelisches Fahrzeug.
- Bei Shilo werfen Palästinenser Brandbomben und Steine; ein israelisches Fahrzeug wurde beschädigt.
Terroristen feuerten eine Qassam aus dem Gazastreifen nach Israel.
Montag, 19. Oktober 2009:
- IDF-Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria 9 wegen Terroraktivitäten gesuchte Palästinenser.
- 65 LKWs mit Hilfsgütern und 440.000l Treibstoffe werden in den Gazastreifen geliefert. Der Erez-Übergang ist offen.
Dienstag, 20. Oktober 2009:
- IDF-Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria 9 wegen Terrorverdacht gesuchte Palästinenser.
- Soldaten fanden bei einem wegen Terrorverdacht gesuchten Palästinenser ein Gewehr und Munition.
- 91 LKWs mit Hilfsgütern sollen in den Gazastreifen fahren. Der Erez-Übergang ist offen.
- Bei Nahal Gevaot warfen Palästinenser Steine und beschädigten einen israelischen Bus.
- Bei Taqoa warfen Palästinenser Steine und beschädigten ein israelisches Auto.
- Ein Soldat fand bei Asefar in der Tasche eines palästinensischen Jugendlichen ein 20cm langes Messer.
- Am Beqaot-Übergang wurden zwei Messer und eine Brandbombe in der Tasche eines palästinensischen Jugendlichen gefunden.
Mittwoch, 21. Oktober 2009:
- Die IDF verhaftet in Judäa und Samaria 2 gesuchte Terrorverdächtige.
- 102 LKWs mit Hilfsgütern und 440.000l Treibstoff gehen in den Gazastreifen. Der Erez-Übergang ist offen.
- Palästinenser werfen Steine und beschädigen bei Shilo ein israelisches Auto.
Mittwochabend feuerten Terroristen eine Rakete aus dem nördlichen Gazastreifen auf Israel ab. Die israelische Luftwaffe flog daraufhin Angriffe auf Schmuggeltunnel und Waffenlager der Terroristen.
Donnerstag, 22. Oktober 2009:
- Die IDF verhaftete in Judäa und Samaria 5 gesuchte terrorverdächtige Palästinenser.
- 116 LKWs mit Hilfsgütern gehen in den Gazastreifen. Der Erez-Übergang ist offen.
- IDF-Kräfte verhafteten einen Palästinenser, bei Araqua (nördlich von Jenin) Steine warf; er führte zwei Brandbomben mit sich.
Freitag, 23. Oktober 2009:
- In Judäa und Samaria wurden 3 Palästinenser wegen Verdachts auf Terroraktivitäten verhaftet.
- Bei Ma’ale Shomron warfen Palästinenser eine Brandbombe auf ein israelisches Fahrzeug.
- Bei N’ilin warfen rd. 200 Randalierer Steine und Brandbomben auf israelische Sicherheitskräfte.
- Bei Bil’in warfen ca. 70 Randalierer am Sicherheitszaun Steine auf israelische Sicherheitskräfte.
Die von der Regierung kontrollierten syrischen Zeitungen zeigen, wie friedenswillig Assad Juniors Terrorhelfer-Staat wirklich ist: Israel muss weg; ein Palästinenserstaat „in den Grenzen von 1967“ ist nur ein Zwischenschritt; Frieden kann nur über die Mündungen der Gewehre erreicht werden; in die Lehrpläne der Schulen muss die Kultur des Widerstands (= Judenhass und Terror) eingebracht werden; der Iran ist die wahre Macht, die ihre Solidarität mit den Palästinensern nicht versteckt. Der Frieden bricht aus!
Der syrische Botschafter in London zeigt auch, wie friedliebend dieser Staat dem jüdischen gegenüber ist: „Es ist illegal mit Israelis zu sprechen.“ Jede Art von Gespräch, selbst mit dem gewöhnlichsten israelischen Staatsbürger, geht für seine Exzellenz einfach einen Schritt zu weit.
Am Samstag verkünden die Al-Qassam-Mörderbanden auf ihrer Internetseite, Sonntag würden „extremistische Juden“ die Al-Aksa-Moschee schänden, um an den Aufstieg des Rambam auf den Tempelberg zu erinnern. Natürlich darf der Aufruf zum „Schutz“ nicht fehlen. Aber irgendwann, sollte man meinen, müssten selbst die dümmsten Araber mal kapieren, welche Lügen ihnen da ständig vorgesetzt werden.
Ebenfalls am Samstag drangen Palästinenser samt israelischen Unterstützern in die jüdische Gemeinde Mitzpeh Asael bei Hebron ein und machten sich an den landwirtschaftlichen Flächen zu schaffen. Soldaten nahmen einige der Eindringlinge fest.
Sonntag, 25.10.2009:
- 95 LKWs sollen Hilfsgüter in den Gazastreifen liefern. Der Erez-Übergang ist offen.
- Bei einem Routine-Check am Harawa-Übergang fanden IDF-Soldaten ein Messer mit 20cm-Klinge im Wagen eines Palästinensers.
- Wie „spontan“ Krawalle am Tempelberg sind, zeigt die sorgfältige Planung ihres „Ausbruchs“ am Beginn der Arbeitswoche. Israelische Sicherheitskräfte entdeckten die Vorbereitungen und stürmten den Berg unter einem Hagel von Steinen, um die Randalierer zu zerstreuen; 12 von ihnen wurden verhaftet. „Natürlich“ wurde von arabischer Seite wieder gelogen, die Sicherheitskräfte seien in die Al Aksa-Moschee eingedrungen. (Wäre sie nach den Angriffen auf die Sicherheitskräfte nicht sogar gerechtfertigt gewesen, da so viele Täter dort Zuflucht suchten?)
- Krawalle in der Jerusalemer Altstadt – palästinensische Jugendliche warfen Steine und Brandsätze.
- Am Qalandiya-Checkpoint in nördlichen Jerusalem hat eine 21-jährige Palästinenserin einen Wachposten mit einem Messer niedergestochen. Die Wachposten hatten per Metalldetektor ein Messer in ihrer Handtasche festgestellt; als sich einer von ihnen der Frau näherte, stach sie mit einem weiteren Messer zu, das sie unter ihrem Rock hervorzog.
- Bei Adam warfen Palästinenser Steine und beschädigten ein israelisches Fahrzeug.
- Bei Karme Zur warfen Palästinenser Steine und beschädigten ein israelisches Fahrzeug.
Waffenstillstand und Friedfertigkeit (12.-14.10.)
14. Oktober 2009 at 20:42 | In Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser | 1 CommentTags: Waffenstillstand
Mohammed Dahlan, vom Westen besonders hofierter, moderater Friedenspartner, hat eine Frage: „Was ist der Unterschied dazwischen, dass man einen Bus in Tel Aviv in die Luft jagt und jüdischen Siedlern in der Westbank?“ Nun ganz einfach: Die Siedler versuchen ihren Lebensunterhalt zu verdienen; ansonsten tun sie einem nichts, wenn man ihnen nichts tut. Die Fahrgäste in Tel Aviv werden ermordet und verstümmelt – obwohl sie niemandem etwas getan haben.
Der Drecksack hat noch mehr zu bieten: „Die Jerusalemer Krawalle werden nicht enden, so lange Siedler an der Al-Aksa beten“, sagte er gegenüber Israel Radio. Ich würde gerne mal wissen, welcher Siedler zuletzt an der Moschee beten konnte. Natürlich außer denen, die die Terroristen sich einbilden (und die sich dann als unschuldige Touristen herausstellen). Der Mann sucht nur nach Gründen um Juden zu morden.
Khaled Meschaal schlägt auch zu: Israel muss verschwinden, das „ganze Palästina zwischen Jordan und Mittelmeer“ ist arabisches Land und muss zurückgegeben werden. Sehr viel versprechend, was den Frieden angeht. Aber der ist ja nur Palästinenser, dem braucht man über die Ziele der Terroristen (welcher Terroristen? Freiheitskämpfer!) nichts zu glauben – aber wenn diese Leute israelische „Kriegsverbrechen“ verbreiten, dann sind sie glaubwürdig.
Montag, 12.10.2009:
- In der Tasche zweier arabischer Jugendlicher wurden am Harawa-Übergang ein Sprengsatz und ein großes Messer gefunden.
- Im Haus eines gesuchten Arabers bei Bethlehem wurden letzte Nacht 4 Gewehre und passende Munition sichergestellt.
- Die IDF verhaftete in Judäa und Samaria insgesamt 5 Araber, die Terroraktivitäten verdächtigt werden.
- 71 LKWs mit Hilfsgütern und 400.000l Treibstoffe gehen heute in den Gazastreifen. Der Erez-Übergang ist offen.
- Die IDF hat zwei Israelis für sechs Monate aus Judäa und Samaria verbannt. Ihnen werden illegale gewalttätige Taten zur Last gelegt, die die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährden.
- Dutzende pal-arabischer Randalierer warfen mit Steinen und beschädigten israelische Fahrzeuge und Krankenwagen bei einer Beerdigung in der Nähe von Hebron.
- Die IDF hat einem weiteren israelischen Mann für sechs Monate den Zutritt nach Judäa und Samaria untersagt.
Dienstag, 13.10.2009
- Die IDF verhaftete in Judäa und Samaria 16 wegen Terroraktivitäten gesuchte Palästinenser.
- 81 LKWs mit Hilfsgütern und 440.000l Treibstoffe gehen heute in den Gazastreifen. Der Erez-Übergang ist offen.
- Nordwestlich von Jenin wurde ein palästinensischer Jugendlicher mit einer Rohrbombe festgenommen, nachdem er Steine auf Soldaten war.
Die Luftwaffe hat Videoaufnahmen vom Ort einer Explosion im Südlibanon ins Internet gestellt, das zeigt, wie die Hisbollah Waffen aus dem Gebäude entfernt. Erst danach wurde UNIFIL und der libanesischen Armee erlaubt, sich dem Ort zu nähern.
Die Hisbollah hat sich tatsächlich erdreistet zu behaupten, der Vorfall habe nördlich des Litani und damit außerhalb des UNIFIL-Zuständigkeitsbereichs abgespielt. Jetzt fragt sich nur noch, wie sie die Landkarten weltweit fälschen wollen, um das glaubwürdig zu machen!
Mittwoch, 14.10.2009:
- 101 LKWs mit Hilfsgütern und 440.000l Treibstoffe werden heute in den Gazastreifen geliefert.
Jerusalem: Wir gewinnen, ihr verliert
12. Oktober 2009 at 9:01 | In Geschichte, Jerusalem, Nahost-Konflikt | Leave a CommentJerusalem steht im Zentrum jeden Verhandelns über einen Frieden im Nahost-Konflikt. Die Israelis haben schlechte Erfahrungen mit Vereinbarungen gemacht. Die Araber nehmen erfundene „Aggressionen“ zum Anlass ihren Terrorkrieg immer wieder loszutreten. Was dazu führt, dass die Stadt (bisher) jede Regelung kippen ließ, beschrieb Gerald Steinberg am 8. Oktober in der Jerusalem Post. Hier ist die Übersetzung zu finden.
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