Israel-Unterstützer, hört auf diese 13 Aussagen zu benutzen!

5. November 2014 um 14:00 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Geschichte, Israel, Nahost-Konflikt | 3 Kommentare
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United with Israel, 14. Juli 2014

Die Berichterstattung der westlichen Mainstream-Medien zu Israel mit Ausdrücken gespickt, die bewusst so gearbeitet wurden, das sie den jüdischen Staat delegitimieren. Die gute Nachricht: Diese Begriffe wurden nicht vor 3000 Jahren in Stein gemeißelt, sondern sind nach der Unabhängigkeit Israels geschaffen. Mit Nutzung dieses Sprachgebrauchs verwirken wir unsere Geschichte. Hier sind 14 Aussagen, die zu wiederholen wir aufhören müssen.

#1 – „Westbank“: Behauptungen, „Judaä und Samaria“ seien einfach der „biblische Name für die Westbank“ stellen die Geschichte auf den Kopf. Die aus dem Hebräischen stammenden Begriffe „Judäa“ und „Samaria“ wurden bis 1950 benutzt, als das einmarschierte [Trans]Jordanien sie in „Westbank“ umbenannten, um diese Bereiche der jüdischen Heimat von den Juden zu trennen. Die Teilungsresolution der UNO von 1947 verwies nicht auf die „Westbank“, sondern „das Hügelland von Samaria und Judäa“. Der Begriff ist keine Kurzform für „Judäa und Samaria“. Mit dieser Formulierung ist Jordanien die „Eastbank“ des ursprünglichen Mandats Palästina, das als Heimat des jüdischen Volks bestimmt worden war.

#2 – „Ostjerusalem“ oder „traditionell arabisches Ost-Jerusalem“: Seit der Entstehung der Stadt im zweiten Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung bis 1947 n.Chr. gab es keinen Ort namens „Ost“-Jerusalem. Die 19 Jahre zwischen dem Zeitpunkt, als das einmarschierende Jordanien die Stadt 1948 einnahm und 1967 von Israel hinausgeworfen wurde, waren die einzige Zeit in der Geschichte (außer zwischen 638 und 1099), in der die Araber in irgendeinem Teil Jerusalems herrschten. Palästinensische Araber haben in der Geschichte nicht einen Zentimeter davon auch nur einen Tag lang regiert. In den letzten drei Jahrtausenden ist Jerusalem die Hauptstadt dreier einheimischer Staaten gewesen – Judah, Judäa und das moderne Israel – und hat seit der türkischen Herrschaft des 19. Jahrhunderts eine jüdische Mehrheit. Ostjerusalem ist ein Viertel der Stadt, die Israel 1967 wiedervereinigte.

#3 – „Die UNO versuchte einen jüdischen und einen palästinensischen Staat zu schaffen“: Machte sie nicht. Palästina zwischen „Palästinensern“ und Juden aufzuteilen ist wie Pennsylvania zwischen Pennsylvanianern und Juden aufzuteilen. Immer und immer wieder seit der Teilungsresolution von 1947 verwies die UNO auf „den jüdischen Staat“ und „den arabischen“ [NICHT: palästinensischen] Staat.

#4 – 1948 war die Gründung Israels: Israel wurde nicht 1948 künstlich und aus heiterem Himmel „gegründet“. Israel gewann in diesem Jahr seine Unabhängigkeit als natürliche Verwirklichung der erneuerten Eigenstaatlichkeit eines Volkes, das zweimal zuvor in diesem Land unabhängig gewesen war und nach Jahrhunderten harter Arbeit zur Wiedererrichtung eines jüdischen Staates in seiner historischen Heimat.

#5 – „Der Krieg, der Israels Gründung folgte: Israel wählte sich diesen Krieg nicht aus; er wurden Israel von fast jedem arabischen Staat aufgezwungen, die die Teilung der UNO ablehnten und versuchten die Juden Israels ins Meer zu treiben. Und es war eine jüdische Armee der Heimat, die Hagana, die zur IDF wurde, die diese Invasion aus mehreren Staaten des Auslands zurückwarf.

#6 – „Palästinensische Flüchtlinge des Krieges, der Israels Gründung folgte“ oder die „Frage der palästinensischen Flüchtlinge“: Es waren die einmarschierenden arabischen Staaten, die darauf versessen waren Israel zu vernichten, die den Großteil der Araber ermutigten und veranlassten aus Israel zu fliehen. Und ein Großteil der Medien ignorieren ständig die einheimischen Juden des Nahen Ostens, die aus den riesigen arabischen und muslimischen Ländern infolge des arabisch-israelischen Kriegs vertrieben wurden. Ihre Zahl ist größer als die der Araber, die aus dem winzigen Israel flohen. Dass Israel die Mehrheit dieser Flüchtlinge aufnahm, während die arabischen „Gastgeber“ – einschließlich der Palästinenser selbst – die Nachkommend er Araber im vom Westen unterstützen „Flüchtlingslagern“ isolierten, macht die zweiteilige Flüchtlingsfrage des arabisch-israelischen Konflikts nicht in eine „palästinensische“ Flüchtlingsfrage. Hätten die palästinensischen Araber den UNO-Teilungsplan akzeptiert, hätten auch sie ihren 66. Jahrestag gefeiert.

#7 – Israel „eroberte“ 1967 arabisches Land: Das tat es nicht. Der Krieg von 1967 war wie seine Vorgänger ein Verteidigungskrieg, der Israel aufgezwungen wurde. Israels Nachbarn wollten keinen Kompromiss; sie wollten den jüdischen Staat einfach vernichten. Das neue israelische Territorium sollte eine Sicherheitssperre bieten und sicherstellen, dass das niemals geschehen kann. Darüber hinaus war das kein „arabisches Land“.

#8 Israels „Grenzen von 1967“: Das Waffenstillstandsabkommen zwischen Israel und Jordanien erklärte ausdrücklich, dass die mit ihm zwischen den beiden Seiten gezogene „Grüne Linie“ nur Waffenstillstandspositionen einer militärischen Waffenruhe waren, ohne Vorwegnahme der politischen Grenzansprüche der einen oder anderen Seite. Die Resolution 242 des UNO-Sicherheitsrats nach dem Krieg von 1967 forderte demonstrativ nicht von Israel sich auf diese Linien zurückzuziehen.

#9 – „die von Israel besetzte Westbank und Ostjerusalem: Dass die Medien beharrlich die israelische Präsenz im Herzen Jerusalems und in Judäa und Samaria als „israelische Besatzung palästinensischer Gebiete“ nennt, macht das nicht richtig. „Besatzung“ ist ein Begriff des internationalen Rechts, der auf ausländische Präsenz auf dem souveränen Territorium eines anderen Staates verweist. Das Land des letzten souveränen, einheimischen Staates Israel vor dem modernen Israel war das jüdische Judäa. Das Verhältnis arabischen Landes zu dem Israel beträgt 625 zu 1, 23 Staaten zu einem.

#10 – „jüdische Siedler und Siedlungen“ vs. „palästinensische Einwohner von Vierteln und Dörfern“: Ein Lieblingskontrast der Nachrichtenartikel der Medien bezieht sich im selben Satz auf „jüdische Siedler“ in „Siedlungen“ und „palästinensische Einwohner“ nahe gelegener „Viertel“ und „Dörfer“. Juden sind weder fremdländische „Siedler“ in einem Jerusalem, das seit dem 19. Jahrhundert eine jüdische Mehrheit hat, noch im historischen jüdischen Kernland Judäa/Samaria.

#11 – Israels Anerkennung als „jüdischer Staat“ ist „ein neuer Stolperstein“: Seit der Zeit Moses neu. Die jüdische Heimat Israel, einschließlich der anhaltenden, die Heimat beanspruchenden jüdischen Präsenz, ist für Volk immer zentral gewesen. 1947 sagte der britische Außenminister Bevin dem Parlament, dass „essentiell die Sache des Prinzips“ jüdisch-palästinensische Souveränität sei.

#12 – „Die Palästinenser akzeptieren die Zweistaatenlösung, Israel nicht“: Beides ist falsch. Sowohl die USA als auch Israel definieren „zweit Staaten“ als zwei Staaten für zwei Völker – Juden und Araber. Viele auf der arabischen Seite lehnen zwei Staaten für zwei Völker mit Nachdruck ab. Viele Israelis, einschließlich Premierminister Netanyahu, unterstützt diesen Plan – unter der Bedingung, dass der palästinensische Terror endet. Die Araber verweigern stetig und beständig Israels Existenzrecht als Nationalstaat des jüdischen Volkes ab, egal, wo seine Grenzen gezogen würden.

#13 – „Die Palästinenser“: Die Teilungsresolution der UNO von 1947 forderte die Araber und Juden Palästinas „die zwei palästinensischen Völker“. NICHTS delegitimiert sich selbst stärker und ist kontraproduktiver als Frieden auf der arabischen Anerkennung zu erreichen, dass die Juden das Recht haben dort zu sein, als dass Juden herumlaufen und die palästinensischen Araber „DIE Palästinenser“ nennen. Sie haben keine andere Sprache, Religion oder Kultur als die benachbarten Araber und sind in Palästina nie unabhängig gewesen, wohingegen die Juden – mit einer Präsenz, die sich über drei Jahrtausende zurückerstreckt – dort drei Staaten hatten, alle mit Hauptsitz Jerusalem. Die meisten palästinensischen Araber können ihre Abstammung nicht weiter als 4 Generationen zurückverfolgen.

(Dieser Artikel wurde erstmals in The Algemeiner veröffentlicht.)

„Palästina“ schlägt Poster-Sammlung für UNESCO vor – aber es gibt keine von vor 1967

2. September 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Geschichte, Palästinenser, UNO | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon, 22. August 2014

Vom The Palestine Poster Project:

Die Vorschläge einer großen Sammlung an Postern für die Palestine Poster Project Archives (Archiv Projekt Palästina-Poster) sind zur formellen Begutachtung durch die Bildungs-, Wissenschafts- und Kultur-Organisation der UNO, Memory of the World-Programm, angenommen. Das Internationale Register des UNESCO-Programms trägt bibliothekarische und Archivbestände von „Weltbedeutung und herausragendem universellen Wert“ ein.

Das vorgeschlagene Werk – die Liberation Graphics Collection of Palestine Posters (Sammlung Befreiungs-Grafiken an Palästina-Postern) – ist die erste je vom Staat Palästina für das Weltdokumentenerbe vorgeschlagen wurde. Sollte es eingetragen werden, wird es einem Verzeichnis hinzugefügt, zu dem die Wandteppiche von Bayeux, das Book of Kells, das Phönizische Alphabeth, die Gutenberg-Bibel, Karl Marx‘ persönlich kommentierte Manuskript von Das Kapital und Hunderte weiterer historisch bedeutender Dokumente gehören.

Die Liberation Graphics Collection of Palestine Posters umfasst 1.700 seltene Poster, die von palästinensischen und internationalen Künstlern in Solidarität mit dem palästinensischen Streben nach Befreiung, Souveränität und dem Rückkehrrecht geschaffen wurden. Diese Dokumente decken einen kritischen Zeitraum der palästinensischen Geschichte ab: die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts, als die Palästinenser sich unter Bedingungen der Kolonisation, des Krieges, Exils und Besatzung organisierten und Geltung verschafften.

Ich habe überhaupt nichts gegen das Projekt Palestine Poster. Trotz des Namens haben sie eine unglaubliche Sammlung historisch zionistischer Poster 1897 zurück zusammengestellt. Es ist eine gewaltige Forschungsstelle mit faszinierenden Leckerbissen und Einigem an fantastischer und wichtiger Poster-Kunst.

Hier ein Plakat vom Fünften Zionistischen Kongress im Jahr 1901.

Nicht nur das, sondern es gehören auch mehrere Dutzend meiner Poster zu ihrer Seite! Die meisten sind zwar politisch orientiert und wurden nicht als große Kunst geschaffen, doch ich bin stolz auf dieses Poster, das sie dazu genommen haben.

Es gibt auch einige wenige antisemitische Plakate der Dreyfus-Affäre.

Jetzt wollen wir einen Blick auf die besondere Sammlung werfen, die der „Staat Palästina“ vorschlug, damit sie wie die Gutenberg-Bibel dazu gehört. Die frühesten palästinensisch-arabischen Poster, die sie haben (außer einer Reproduktion eines Gemäldes von 1960) stammen von 1967. Dazu gehört dieses von der Fatah gegen die UNO-Resolution ausgegebene Poster:

Und sie haben eine frühe Version der Lügenden Landkarte:

Ich stimme zu, dass man sich die Sammlung ansehen sollte – die Menschen müssen die gewalttätigen Poster der palästinensischen Araber vergleichen und denen der nach vorne schauenden Postern …

der Zionisten gegenüberstellen.

Sollte diese besondere palästinensisch-arabische Sammlung an Postern von der UNESCO angenommen werden, wird sie als wichtiger Teil der palästinensischen Geschichte und Kultur bejubelt werden. Die PA-Regierung denkt eindeutig so.

Ob irgendjemand die einfache Frage stellen wird: Warum gibt es keine Poster, die vor dem Sechstage-Krieg gemacht wurden?

Das Hamas-Terrorlied, das zur Hymne der israelischen Soldaten in Gaza wurde

18. August 2014 um 14:00 | Veröffentlicht in Israel | 3 Kommentare
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Yoram Hazony, Jerusalem Letters, 11. August 2014

I.

Original-Videoclip der Hamas

Vor ein paar Tagen rief ich einen jungen Verwandten an, der in der israelischen Luftwaffe dient und fragte ihn: „Kennst du dieses Lied, ‚Kum, Aseh Piguim?‘“
Ohne zu zögern sagte er: „Du meinst diesen Song, der überall in Israel ein Hit ist? Der Song, den all meine Freunde ständig singen?“
„Ja“, sagte ich. „Dieses Lied. Ich wollte wissen, ob du mir erklären kannst, warum sie ihn singen.“

Was ich eigentlich fragen wollte: Kannst du mir bitte erklären, warum all die jungen Leute in Israel ein Lied mit dem Titel „Auf, macht Terroranschläge“ singen – ein Lied, das von der Hamas im Gazastreifen aufgenommen und veröffentlicht wurde, das wiederholt dazu aufruft die Juden zu töten und aus Israel zu vertreiben? Aber ich musste das alles gar nicht sagen. Er wusste, warum ich fragte.

„Das gibt uns ein gutes Gefühl“, antwortete er.

Bis dahin war ich nicht überrascht. Ich hatte mehrere Anrufe gemacht, sowohl bei meinen eigenen Kindern als auch bei anderen jungen Leuten, die in unterschiedlichen Teilen der israelischen Streitkräfte dienen und hatte von ihnen allen Varianten davon bekommen: All ihre Freunde singen es. Es ist im Grunde die de facto-Hymne der israelischen Kriegsanstrengungen geworden. Und sie singen es, weil sie sich dann gut fühlen. Die Frage ist natürlich, warum israelische Soldaten und ihre Brüder und Schwestern daheim sich gut dabei fühlen ein Lied darüber zu singen, dass sie und ihre Familien ausgelöst werden sollen, zusammen mit dem Land, das zu verteidigen sie geschworen haben.

Ich habe von diesem Lied jetzt seit ein paar Wochen gehört, fast seitdem die Hamas es auf ihrem YouTube-Kanal um den 11. Juli einstellte. Zuerst hörte ich davon von meinen Teenagern, die über dieses Lied lachten, das die Hamas auf Hebräisch aufgenommen hatte und wie schlecht ihre Aussprache ist. Dann stellte sich heraus, dass es einen Videoclip gab, der herumgereicht wurde. Aber ich war nicht wirklich interessiert. Mein Sohne kämpfte im Gazastreifen, wie auch die Kinder einiger meiner engsten Freunde. Die Opfer stiegen täglich und ich wurde von Updates über Soldaten im Feld und von Israels sich verschiebender internationaler politischer Situation sowie der steigenden Welle antisemitischer Proteste in Europa und andernorts abgelenkt. Erst nachdem ein Dutzend israelischer Soldaten getötet worden waren, darunter Soldaten aus der Einheit meines Sohnes und anderer Freunde meiner Kinder, dämmerte mir schließlich, wie bizarr es war, dass israelische junge Leute weiterhin dieses Hamas-Lied sangen. Und ihre eigenen Aufnahmen davon machten und sie in den sozialen Medien einstellten. Und es auf Partys spielten. Und dazu in Clubs tanzten. Und es als Klingelton ihrer Handys nutzten.

Vor ein paar Tagen setzte ich mich schließlich hin und sah mir das Video an und hörte mir das Lied an. YouTube hatte es aus dem Hamas-Kanal entfernt, weil es – wie sie sagten – Hass schürt (was es sicherlich tut), aber es waren immer noch viele Kopien im Umlauf. Was man in dem Video sieht, sind Szenen von Hamas-Soldaten, die Raketen bauen und sie auf Israel schießen, wie die Hamas für Angriffe auf israelische Soldaten trainiert und Hamas-Froschmänner, die vor die Küste schwimmen und vom Meer her nach Israel eindringen, um israelische Gemeinden anzugreifen (ein tatsächliches Terrorszenario, das sich in den letzten Wochen im südlichen Israel abgespielt hat). Eingeflochten darin sind Aufnahmen der verbogenen Trümmer verbrannter israelischer Busse und Autos – keine Bilder aus dem jetzigen Krieg, sondern von früheren Bombenanschlägen und Massenmorden an israelischen Zivilisten aus den letzten fünfzehn Jahren.

Über diese Bilder sind die Worte „Tod Israel“ gelegt, die immer wieder in roten hebräischen Buchstaben aufblinken.

Während all das abläuft, hört man eine eingängige Pop-Band im Mizrahi-Stil (d.h. Nahost), die das Lied „Los, macht Terroranschläge!“ in einem Hebräisch mit eigenartigem, arabischen Akzent sing, dem man nur mit Mühe folgen kann. Doch selbst beim ersten Hören gibt es bestimmte Formulierungen, die recht klar rüberkommen – „eliminiert alle Zionisten“, „verbrennt Stützpunkte und Soldaten“, „ein Land der Schwäche und Wahnvorstellungen“, „reißt sie an ihren Fundamenten ab“, „rottet das Nest der Kakerlaken aus“, „verwandelt ihre Welt in ein Horrorszenario“, „sie werden vertrieben und wir werden bleiben“. Und natürlich der Refrain, der wieder und wieder kommt: „Auf, macht Terroranschläge!“

Als das Lied erstmals veröffentlicht wurde, gab es viel, das die Israelis nicht verstehen konnten. Zum Teil deshalb, weil die singenden Gazaner nicht alle Buchstaben des hebräischen Alphabets aussprechen können. So kommt ein wichtiges Wort wie piguim (das hebräische Wort für „Terroranschläge“) als bigium – ein Unsinn-Wort, das in Hebräisch keinerlei Bedeutung hat. Stellen Sie sich ein Lied in Deutsch vor, das Dutzende Male zum Begehen von furchtbaren „Terroranschlägen“ aufruft, aber jedes Mal das Wort „Terroraläde“ benutzt und Sie bekommen eine Vorstellung davon. Der Effekt ist ein wenig wie der Priester in The Princess Bride, die immer wieder versucht sein Publikum dazu zu bringen, dass es die Heiligkeit von „mawwiage“ („mäwwietsch“, statt marriage – „märriedsch“ = Ehe) zu begreifen.

Als wäre das nicht genug, sind viele der in Hebräisch genutzten Redewendungen bis zu dem Punkt überladen, dass sie für junge Israelis unverständlich sind. Ich bat einen der Soldaten, mit denen ich sprach, um Beispiele und er begann auf der Stelle Zeilen aus dem Lieg auswendig abzuspulen, um zu zeigen, was er meinte: „Avad alav hakelah venilach [Es ist Zeit vergangen, sie ist verschmutzt]“, sagte er mir. „Wo haben sie das her? Venilach? Was für ein Wort soll das sein? Ich meine, das ist Hebräisch und alles. Aber niemand redet so. Es ist so, als würden sie da rumsitzen und Worte mit Google Übersetzer nachschlagen.“

So begann also „Los, macht Terroranschläge!“ seinen phänomenalen Aufstieg in Israel als etwas, das die Leute nur halb verstanden. Doch so blieb es nicht lange. Fast sofort fingen die israelischen Soldaten und ihre Brüder und Schwestern daheim an zusammenzuarbeiten und versuchten den Text zusammenzustückeln. Es wurden Versionen und Gegenversionen gepostet, zusammen mit talmudischen Auseinandersetzungen zu der beabsichtigten Bedeutung von dieser oder jener Zeile, bis schließlich ein Konsens zu dem entstand, was die Liedschreiber der Hamas tatsächlich sagten. Hier ist meine Übersetzung auf der Grundlage des gegenwärtigen Stands der Online-Forschung:

[Refrain:]
Auf, macht Terroranschläge,
bewerft sie mit Steinen, fügt ihnen furchtbare Schläge zu,
eliminiert alle Zionisten,
erschüttert die Sicherheit Israels!

Ziel darauf Kontakt mit den Zionisten herzustellen,
um Stützpunkte und Soldaten zu verbrennen,
erschüttert die Sicherheit Israels,
enthüllt vulkanische Feuerflammen!

Ein Land der Schwäche und der Wahnvorstellung,
wenn es zum Krieg kommt, können sie das nicht aushalten,
sie pusten ihre Spinnweben weg,
wenn sie die Tapferen treffen!

Erschüttert die Sicherheit Israels,
Setzt sein [Israels] Herz in Brand wie Spinnweben,
reißt ihm seine Fundamente weg,
vertilgt das Nest der Kakerlaken
vertreibt alle Zionisten!

Die Herzen der Zionisten, jedes einzelne dreht sich
in einer andere Richtung und identifiziert sich nicht.
Sie sind zu Tode geängstigt und sie rennen, um sich zu verstecken,
hinter Mauern und in armierten Zimmern!

Es ist eine Illusion, es wird keinen Erfolg haben,
seine Zeit ist vorbei und sie ist verschmutzt,
weg, wie Mäuse in einem ausgedörrten Feld,
Kommt nahe ran, dann eröffnet das Feuer, alle auf einmal!

Bewerft sie mit Steinen, jetzt, einer Vielzahl an Raketen,
verwandelt ihre Welt in ein Horrorszenario,
brennt in ihren Geist ein großes Wunder,
das sie vertrieben werden und wir bleiben werden!

Das ist ziemlich extrem. Vergessen Sie nicht, wir reden hier nicht von der Privatinitiative irgendeines Bekloppten mit etwas Zeit im Studio. Dieses Lied wurde von der aktuellen Regierung im Gazastreifen veröffentlicht. Es ruft dazu auf Israel bis auf die Fundamente zu verwüsten. Und es wechselt zwischen dem Vorschlag, dass die Juden Israels („Zionisten“ nennt sie das Lied) wie Kakerlaken ausgelöscht werden und dass sie aus ihrem Land vertrieben werden. Es ist etwas Schwindel erregend zu denken, dass dieser schamlose Aufruf zum Völkermord – mich, meine Familie und alle, die ich kenne, zu töten – von einer Regierung geschrieben, aufgenommen und veröffentlicht wurde, die gerade mal 80km von meinem Haus hier in Jerusalem entfernt an der Macht ist. Aber so ist es nun mal.

II.

Version “König der Löwen”

Bevor „Los, macht Terroranschläge!“ zur sofortigen Sensation in Israel wurde, hatte es bereits eine beeindruckende Geschichte als arabischsprachige Single, die vom militärischen Zweig der Hamas schon 2012 produziert wurde. Die Aufnahme wurde Millionen Male in der arabischen Welt gespielt (hier ist ein Link mit mehr als 1,5 Millionen Ansichten). Und ich vermute, es war die enthusiastische Aufnahme der arabischen Version, die die Hamasführung antrieb zu glauben, sie hätte etwas richtig Gutes, mit dem sie die israelische Öffentlichkeit auf Hebräisch treffen könnte. Immerhin: Warum sollten die Israelis es nicht in ihre Köpfe bekommen, dass zahllose Araber im Gazastreifen und überall im Nahen Osten heutzutage nicht nur ein wenig darüber nachdenken die Juden auszurotten? Wenn da Ziel darin besteht „ihre Welt in ein Horrorszenario zu verwandeln“, dann würde die Juden wissen lassen, was ihre Nachbarn singen, sicherlich zum Erreichen dieses Ziels beitragen können.

Wenn man darüber nachdenkt, dann ist das ein recht gutes Konzept. Wirklich ein ganz neues Genre. Die Hamas hat den Terror-Pop erfunden.

Doch unglücklicherweise für die Hamas verlief der Empfang der neuen Version von „Los, macht Terroranschläge!“ auf Hebräisch nicht wie geplant. Innerhalb von wenigen Tagen nach der Veröffentlichung begannen Israelis und besonders Soldaten Erwiderungen zu posten, die sie produziert und aufgeführt hatten. Inzwischen gibt es im Internet Dutzende davon. Einige der frühen Antworten fügten ein paar neue Zeilen in das Lied ein, so der Clip einer Gruppe israelischer Reservisten, die in die Strophen des Hamas-Liedes den Refrain lekol ha’olam, salam, salam (an die Welt, Frieden! Frieden!) einfügten.

Doch fast sofort fingen junge Israelis an zu erkennen, dass sie den Text nicht ändern mussten, um das Lied in Besitz zu nehmen. Einer der ersten Clips spielte einfach nur die Hamas-Tonspur ab, wie sie war, verspottete die Hamas aber dadurch, dass er Dutzende Israels aller Altersstufen zeigte, die auf den Straßen von Tel Aviv fröhlich zu den Klängen des Liedes tanzen. Ein weiterer hat ein Intro in der Art von Mr. Rogers, in dem Kinder in das Lied als wichtige Lektion eingeführt werden etwas darüber zu lernen, wie man lebt, was ihre Eltern sie irgendwie zu lehren vergessen haben. Dann gibt es die berühmte Version König der Löwen, in der die Tonspur von „Los, macht Terroranschläge!“ in die Mäuler von Hunderten Tunnel grabender Präriehunde gelegt wurde, die von Disney übernommen wurde, was das Hamas-Lied mit einem Schlag als Hymne offenbart wurde, die besser auf eine fiktive Armee animierter Nagetiere passt als auf lebende, echte, menschliche Nachbarn in Israel. Es gibt eine gefühlvolle, rein mit Klavier gespielte Version, die den Hamas-Aufruf zu den Waffen in ein Werkzeug meditativer Selbstprüfung verwandelt. Mein Liebling ist bisher eine freigeistige Acapella-Version – in der Art, wie Studenten sie an einem warmen Abend unmittelbar vo den Examen in einem Torbogen aufführen würden. Die Art, zu der Gaza selbst in einer Welt inspiriert haben könnte, die sehr anders als die unsere ist. Wie ich sage: Es gibt noch viele weitere davon.

Innerhalb von zwei Wochen nach der Veröffentlichung von „Los, macht Terrorangriffe!“ in Hebräisch wurden diese Clips im nationalen Fernsehen Israels gespielt. Doch damit folgten die Medien dem Beispiel, das bereits von den Soldaten im Feld gesetzt wurde, die das Lied sangen, als sie sich in die Außenbezirke von Gaza vorarbeiteten, nach Betontunneln suchten, die nach Israel gegraben wurden, mit Sprengfallen versehene Wohngebäude entschärften, einen Mörserregen ertrugen, sich gegen den nächsten Angriff aus dem Boden wappneten.

III.

Warum singen sie es?

Ein großer Teil davon besteht darin, dass die jungen Israels „Los, macht Terroranschläge!“ als ungewollte Demonstration von Schwäche betrachten. Mein Sohn im Gazastreifen sagte mir am Telefon: „Die Sache ist die: Es soll dieses eindringliche Lied sein. Es soll sie motivieren zu tun, was sie für große, eindrucksvolle Dinge halten. Aber wenn du hinhörst, dann ist das überhaupt nicht so. Es klingt wie ein Hochzeitslied. Es bringt dich dazu zu denken: Diese Typen sind echt schwach, wenn sie Lieder wie diese singen.“

Ein anderer Soldat erzählte mir Ähnliches: „Wir alle wissen, dass sie versuchen uns Angst zu machen. In Wahrheit können sie aber nicht einmal ein Lied in unserer Sprache zusammenbasteln. Wenn du siehst, dass sie nicht einmal jemanden finden können, der die Wörter aussprechen kann, dann hast du das Gefühl: Ihr versucht uns Angst zu machen und das ist alles, was ihr schafft?“

Viele Soldaten sagen solche Dinge, wenn sie über das Lied der Hamas reden. Das überrascht vielleicht manchen. Wissen israelische Soldaten nicht bereits, dass die Hamas schwach ist? Brauchen sie wirklich dieses stümperhafte Lied, um sie das zu lehren?

Die Wahrheit ist aber, dass kein junger Mensch in Israel glaubt, die offen völkermörderischen muslimischen Armeen, die sich jetzt an Israels Grenzen eingegraben haben, seien schwach, wie die Amerikaner und Europäer sie oft wahrnehmen. Es stimmt, der tägliche Raketenbeschuss israelische Städte wird derzeit meistens von Batterien der Eisernen Kuppel abgefangen. Dafür sei Gott gedankt.

Doch diese Bilder der ausgebrannten Busse in dem Video sind echt, jedes eine Erinnerung an die Dutzende an vor nur ein paar Jahren auf den Hauptstraßen von Tel Aviv und Jerusalem durch die Hände genau derselben Hamas-Agenten tot und verstümmelt hinterlassenen Israelis. Ebenso real ist die Raketenbedrohung, die jetzt ein Jahrzehnt lang zwischen der Hisbollah im Norden und der Hamas im Süden wechselte und die Familien einiger dieser Soldaten in die Schutzräume rennen ließ während sie aufwuchsen, nicht dutzende, sondern hunderte Male. Die Wahrheit ist, dass dieser Sommer das erste Mal ist, dass Israel effektive Raketenabwehr hatte, die im ganzen Land stationiert werden konnte. Davor steckten die Städte und Orte die Treffer einfach ein und wer immer starb, starb halt. Diese Soldaten begreifen, dass mit der Hilfe des Iran, der Türkei und Qatars bald eine neue Generation Raketen auf dem Weg sein wird. Raketen mit besseren Leitsystemen, Mehrfach-Sprengköpfen und fortschrittlichen Gegenmaßnahmen [gegen die Abwehr]. Ob diese in der nächsten Runde Israels Verteidigungsmaßnahmen überwinden werden, sei dahingestellt.

Nein, niemand hier glaubt, dass die Hamas schwach ist. Nicht, wenn die Johadistenkollegen der Hamas durch den Irak und Syrien toben, dabei abschlachten und hunderttausende Christen, Kurden und andere aus ihren Heimen treiben. Nicht, wenn die Kumpels der Hamas in der Muslimbruderschaft tatsächlich bei demokratischen Wahlen vor nur zwei Jahren erfolgreich die Kontrolle über das Ägypten direkt nebenan übernehmen konnten, wenn auch nur für ein paar Monate. Für Israelis in ihren Zwanzigern und Teenager ist die Hamas nur die Voraustruppe einer radikal-islamischen Welle, die sich in unserem Teil der Welt durch ein Land nach dem anderen beißt. Niemand bezweifelt, dass sie im Anstieg begriffen ist. Niemand bezweifelt, dass sie näher kommt. Und das ist eine Welle, die sich darauf spezialisiert die Welt der Menschen in ein Horrorszenario zu verwandeln. Diese jungen Männer und Frauen haben ihr ganzes Leben lang Vorschauen dieser Horrorshow zu sehen bekommen.

Meine 24-jährige Tochter in Tel Aviv, in deren Wohnung vor ein paar Wochen ein Stück Raketentrümmer landete, sagt mir unverblümt: „Du hast bemerkt, dass besonders Soldaten führend dabei sind diese Videos zu machen und dieses Lied zu singen. Du kannst sehen, warum das so ist. Es ist ein Mittel mit dem Job fertigzuwerden, den zu tun sie beauftragt sind. Es ist eine Art das umzudrehen, damit diese gegen uns stürmenden Leute nicht Angst einflößend, sondern lächerlich sind. Auf diese Weise können sie sich mit einem Gefühl der Stärke da hinein begeben. Sie haben keine Wahl, als das zu tun.“

Ist es also das? Israelis lachen über die Inkompetenz der Hamas beim Schreiben von Liedern, weil sie dadurch, dass sie diese Bedrohung in etwas Lustiges zu verwandeln, sie auch in etwas verwandeln, mit dem sie klarkommen – eine Bedrohung, die man besiegen kann?

Das muss stimmen. Aber es ist nur ein Teil der Wahrheit. Meine jungen Verwandten in der Luftwaffe deuten auch auf etwas anderes. „Fakt ist, dass dieses Lied von etwas handelt, das sie [die Hamas] am meisten lieben – sie wollen wirklich jemanden auf der Straße sterben und bluten sehen wie in dem Video. Was wir zufällig am meisten hassen. Wenn Leute das Lied singen, dann blicken sie dieser Kultur direkt ins Auge. Sie sehen den Unterschied zwischen ihnen und uns und sie wissen, worum es in diesem Krieg geht und wofür sie kämpfen.“

Die Palästinenser: das erfundene Volk

14. August 2014 um 11:00 | Veröffentlicht in Geschichte, Palästinenser | 8 Kommentare
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Y.K. Cherson, Cherson and Molschky, 9. Januar 2014

“Die Geschichte des palästinensischen Volks geht so weit zurück wie“… Das ist die Stelle, wo „Historiker“ sich nicht einigen können. Einige sagen, das „palästinensische Volk“ hat eine stolze Geschichte von 4000 Jahren; andere sagte 10.000 Jahre, 30.000 Jahre und sogar – bitte nicht lachen – 200.000 Jahre, was die Neanderthaler im Vergleich zu dem mysteriösen „palästinensischen Volk“ zu ziemlich jungen Leute macht. Doch obwohl die arabischen Historiker sich nicht auf die „unbedeutenden „ Details wie das Alter des „palästinensischen Volks“ einigen können, stimmen sie darin überein, dass dieses Volk unglaublich älter ist, weit älter als die Juden, Römer oder Griechen.

In der glorreichen Geschichte des „palästinensischen Volks“ gibt es nur ein „kleines“ Problem: Niemand in der Geschichte hat sie je gesehen.

721 v.Chr. eroberte Assyrien das Königreich Israel. Das ist eine historische Tatsache, die niemand bestreitet. Natürlich kämpfte das „palästinensische Volk“ heldenhaft gegen die Aggressoren und fügte ihnen schwere Verluste zu, oder? Nun, nicht ganz. Nicht eine einzige assyrische Chronik, nicht einmal eine einzige Tontafel erwähnt dieses edle Volk. Könnte es sein, das hunderttausende „Palästinenser“ heldenhaft gegen assyrische Eindringlinge kämpften – und diese Eindringlinge das nicht einmal bemerkten? Zur gleichen Zeit sind assyrische Chroniken voller Berichte über die Schlachten mit den Israelis. Die Assyrer fanden also durchaus Israelis vor, bemerkten aber keine „Palästinenser“?

Auch keine “Palästinenser” in den Chroniken der Babylonier (Foto: http://www.bible-history.com/)

Nun, die Assyrer bemerkten also kein „palästinensisches Volk“. Höchstwahrscheinlich, weil König Sargon II. Zionist war. Und was ist mit den Babyloniern? Dasselbe Rätsel erwartet uns, wenn wir anfangen die babylonischen Chroniken über die Eroberung des Königreichs Judah zwischen 597 und 582 v.Chr. zu lesen. Juden gibt es dort auf jeder zweiten Seite. Und „Palästinenser“? Es gibt nicht ein einziges Wort über sie. Die Babylonier fanden sie auch nicht.

Doch gewiss fanden die Perser „Palästinenser“ und hinterließen uns eine detaillierte Beschreibung dieses wunderbaren Volks, seiner reichhaltigen Kultur, interessanten Gewohnheiten, Sprache…? Leider nein. Die persischen Chroniken erzählen uns von Juden, davon, wie Kyros ihnen die Erlaubnis erteilte nach Jerusalem zurückzukehren, wie die persischen Satrapen Judah und Israel regierten… aber über die „Palästinenser“ – nicht ein einziges Wort.

Was die „Suche nach den Palästinensern“ noch unterhaltsamer macht: Alexander der Große marschierte 332 [v.Chr.] die gesamte Küste Palästinas von Tyrus bis Gaza ab – aber er fand nicht einen einzigen „Palästinenser“, nur Juden.

Wo zum Henker versteckten sich die „Palästinenser“?

Nun gut, Assyrer, Babylonier, Perser, selbst Alexander der Große: Das ist total lange her! Aber was ist mit den gewissenhaften und methodischen Römern? Genau dasselbe.

Die Römer erklärten sehr ausführlich, wie sie Jerusalem belagerten; sie informieren uns penibel darüber, wie verzweifelt die Juden es verteidigten. Sie beschreiben die jüdischen Revolten und wie sie sie niederschlugen und liefern Informationen dazu, wie die Juden gegen sie in Massada kämpften, darüber, wie die Römer Judah teilten und in Palästina umbenannten, wie sie Jerusalem in Aelia Capitolina umbenannten… Sie erzählen uns eine Menge Dinge – aber sie sagen nicht ein einziges Wort über „Palästinenser“.

Darüber hinaus benannten sie das Land zwar in „Palästina“ um, aber sie nannten die Einwohner weiterhin so, wie sie seit tausenden Jahren genannt wurden: Juden. „Palästina“ wurde der offizielle Name des Landes, aber seine Einwohner blieben Juden.

Moment mal: Und wo waren die „Palästinenser“, als die Araber kamen?

Das ist die Millionen-Dollar-Frage. Moderne Araber sagen sie seien „Palästinenser“. Und was sagten dazu die Araber des 7. Jahrhunderts – die, die Palästina eroberten?

Kennen sie irgendein in der Zeit der arabischen Herrschaft in Palästina geschriebenes Dokument, das auch nur ein Wort über ein „Palästina“ sagte? Ich nicht. Und niemand kennt eins, denn ein solches Dokument existiert nicht.

Die Situation wird langsam amüsant! Heute schäumen Araber darüber, ihre Vorfahren hätten seit undenkbaren Zeiten in Palästina gelebt und ihre Vorfahren hatten keinerlei Ahnung von ihrer ruhmreichen und uralten Vergangenheit dort.

Nun, immerhin dauerte die arabische Herrschaft über Palästina nicht lange. Nur 300 Jahre nach der arabischen Eroberung warfen Türken – erst die Mamlelucken, dann die Ottomanen – sie raus. Unter verschiedenen namen – Seldschuken, Mamelucken, Ottomanen – herrschten die Türken 600 Jahre über Palästina. Reichlich Zeit, um eine zahlreiche und ruhmreiche ethnische Gruppe wie das „palästinensische Volk“ zu finden. Fanden die Türken sie? Ach! Die offiziellen Statistiken der Türken führen akkurat die Juden, Araber, Tscherkessen und Bosnier in Palästina auf, sie liefern detaillierte Informationen über die Zahl der Muslime, Christen und Juden – aber sie erwähnen nirgendwo ein „palästinensisches Volk“.

Selbst die Römer, die das Land in “Palästina” umbenannten, fanden keine “Palästinenser”.

Gut. Assyrer, Babylonier, Griechen, Römer, Perser und Araber bemerkten überhaupt kein „palästinensisches Volk“. Die Türken fanden sie in den 600 Jahren, in denen sie in Palästina herrschten, auch nicht. Und wo versteckte sich dieses unglaublich alte und ungläubige, heldenhafte Volk nach 1917? Die zahlreichen Kommissionen des Völkerbunds (später UNO-Kommissionen) fanden es nicht; alle Dokumente des Völkerbunds aus dieser Zeit sprechen nur von Juden und Arabern, aber es gibt nicht ein einziges Wort über irgendwelche „Palästinenser“ als eigenes Volk. Vielleicht sprachen die Politiker der westlichen Staaten damals von „Palästinensern“? Nein, machten sie nicht. Delegiert aus 11 Staaten reisten in die Region und stellten fest, was lange offensichtlich war: zwei widerstreitende Gruppen, Araber und Juden, deren nationale Ansprüche sich nicht versöhnen ließen. „Palästinenser“? Wer sind die?

Aber die Politiker der arabischen Länder natürlich … Ach, die Politiker der arabischen Länder waren in dieser Sache sehr deutlich:

„Wir betrachten Palästina als Teil des arabischen Syrien, da es von diesem niemals getrennt war. Wir sind damit durch nationale, religiöse, linguistische, natürliche, wirtschaftliche und geografische Bande verbunden.“ (Erster Kongress muslimisch-christlicher Vereinigungen, Februar 1919)

Der Repräsentant des Hohen Arabischen Rats bei den Vereinten Nationen legte im Mai 1947 der Vollversammlung eine Erklärung vor, in der es hieß: „“Palästina war Teil der Provinz Syrien“ und: „Politisch waren die Araber Palästinas nicht unabhängig in dem Sinn, dass sie eine eigene politische Einheit bildeten.“

1937 sagte ein örtlicher arabische Anführer, Auni Bey Abdul-Hadi, der Peel-Kommission, die letztlich die Teilung Palästinas vorschlug: „Ein Land Palästina gibt es nicht! ‚Palästina‘ ist ein Begriff, den die Zionisten erfanden! Es gibt in der Bibel kein Palästina. Unser Land war Jahrhunderte lang Teil von Syrien.“

„Palästina und Transjordanien sind eins.“ König Abdallah, Treffen der Arabischen Liga in Kairo, 12. April 1948

Die Araber bemerkten also in den 1940-er Jahren kein „Palästina“. Darüber hinaus „bemerkten“ sie auch keinerlei „Palästinenser“!

Gut, in den 1940-ern fanden die arabischen Politiker keinerlei „palästinensisches Volk“. Das überrascht nicht; niemand konnte sie finden.

Aber vielleicht „fanden“ sie dieses mysteriöse „palästinensische Volk“ später? Fanden sie nicht.

Der syrische Präsident Hafez Assad erklärte dem Palästinenserführer, dem Vorsitzenden der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO), Präsident der Palästinensischen Nationalen Behörde (PNA) und „Vater des palästinensischen Volks“, Yassir Arafat:

„Du repräsentierst Palästina nicht mehr als wir. Vergiss niemals dies: So etwas wie ein palästinensisches Volk gibt es nicht, es gibt keine palästinensische Einheit, es gibt nur Syrien. Ihr sei integraler Bestandteil des syrischen Volks, Palästina ist integraler Teil von Syrien. Deshalb sind wir es, die syrischen Autoritäten, die die wahren Repräsentanten des palästinensischen Volks sind.“

Natürlich wies der Palästinenserführer, „Vater des palästinensischen Volks“ und so weiter diese Unterstellungen entrüstet zurück und … Machte er tatsächlich nicht.

“Unsere Nation ist die arabische Nation, die vom Atlantischen Ozean bis zum Roten Meer und darüber hinaus reicht… ” – Yassir Arafat (Foto: http://www.familysecuritymatters.org/)

Vielmehr gab Arafat selbst eine entschiedene und unmissverständliche Äußerung in der gleichen Art ab, noch 1993, als er erklärte: „Die Frage der Grenzen interessiert uns nicht… Vom arabischen Standpunkt aus dürfen wir nicht über Grenzen reden. Palästina ist nichts als ein Tropfen in einem gewaltigen Ozeans. Unsere Nation ist die arabische Nation, die vom Atlantischen Ozean bis zum Roten Meer und darüber hinaus reicht… Die PLO bekämpft Israel im Namen des Pan-Arabismus. Was ihr ‚Jordanien‘ nennt, ist nichts anderes als Palästina.“

Vor nicht allzu langer Zeit sagte Azmi Bishara (Ex-Knesset-Abgeordneter, der aus Israel ins Exil ging, weil er der Hisbollah während des Zweiten Libanonkriegs sensible Informationen zukommen ließ), der alles andere als Israels Freund ist, dasselbe: Es gibt kein palästinensisches Volk. Seine Worte können Sie selbst hören und sich den Mann ansehen, hier ist der Link.

„Die Wahrheit ist: Jordanien ist Palästina und Palästina ist Jordanien“. König Hussein von Jordanien, 1981

„Palästina ist Jordanien und Jordanien ist Palästina; es gibt nur ein Land, mit einer Geschichte und ein und demselben Schicksal“, wurde Prinz Hassan von der jordanischen Nationalversammlung zitiert; er hatte das am 2. Februar 1970 gesagt.

Abdul Hamid Sharif, Premierminister von Jordanien, erklärte 1980: „Die Palästinenser und Jordanier gehören nicht verschiedenen Nationalitäten an. Sie haben dieselben jordanischen Reisepässe, sind Araber und haben dieselbe jordanische Kultur.“

Doch die Araber, die in Palästina, wie sie uns versichern, seit unvorstellbaren Zeiten lebten, ließen sich natürlich von syrischen und jordanischen Diktatoren ihrer stolzen palästinensischen Vergangenheit berauben, oder? Sie werden überrascht sein, aber sie ließen. Und sie hatten dafür sehr ernste Gründe.

Wussten Sie, dass die Jerusalem Post bis 1950 PALESTINE POST hieß?
Dass das Magazin der Zionist Organization of America das NEW PALESTINE war?
Dass der ursprüngliche Name der Bank Leumi ANGLO-PALESTINE BANK war?
Dass der ursprüngliche Name der Israel Electric Company PALESTINE ELECTRIC COMPANY war?
Dass es den PALESTINE FOUNDATION FUND und das PALESTINE PHILHARMONIC (Orchestra) gab?
Und dass all diese JÜDISCHE ORGANISATIONEN waren, organisiert und betrieben von JUDEN?
In Amerika sang die zionistische Jugend ihre Hymne „PALESTINE, MY PALESTINE“ (Palästina, mein Palästina), den „PALESTINE SCOUT SONG“ (Palästina-Pfadfinder-Lieg) und den „PALESTINE SPRING SONG“ (Palästain-Frühlingslied).

Bis in die späten 1960-er wäre einen Araber als „Palästinenser“ zu bezeichnen für ihn eine Beleidigung gewesen, denn bis Ende der 1960-er wurde das Wort „Palästinenser“ allgemein und einmütig in aller Welt mit Juden in Verbindung gebracht und alle wussten: Palästina ist nur ein anderes Wort für Israel und Judah, wie z.B. Kemet nur ein anderer alter Name für Ägypten war. In Palästina lebende Araber identifizierten sich selbst als Araber und waren beleidigt, wenn jemand sie „Palästinenser“ nannte: „Wir sind keine Juden, wir sind Araber“, pflegten sie zu antworten.

Stellen wir richtig

Es gibt ein Land im Fernen Osten. Dort leben Leute (und haben seit vielen Jahrhunderten in diesem Land gelebt), die dieses poetisch „Land der aufgehenden Sonne“ nannten. Dann kamen westliche Reisende und Geografen in dieses Land und gaben ihm einen anderen Namen. Warum? Vielleicht waren sie keine Poeten oder vielleicht kamen sie bei Sonnenuntergang dort an oder vielleicht konnten sie den ursprünglichen Namen in der Originalsprache nicht aussprechen… Veränderten sich die dort lebenden Menschen, weil westliche Reisende und dann Politiker und Journalisten anfingen ihr Land bei einem anderen Namen zu nennen? Nein. Sie waren dieselben Menschen und sie nannten ihr Land weiter „Land der aufgehenden Sonne“.

Und der Westen nennt es Japan.

Es gibt ein Land im Nahen Osten. Die dort seit vielen Jahrhunderten lebenden Menschen nannten es „Eretz Israel“ – das Land Israel. Dann kamen Leute aus dem Westen und gaben ihm einen anderen Namen. Veränderten sich die dort lebenden Menschen? Nein. Sie waren dieselben Menschen und sie nannten ihr Land weiter „Das Land Israel“.

Und der Westen nennt es Palästina.

UNRWA-Schule-déjà vu – wieder berichten die Medien unkritisch Lügen

4. August 2014 um 8:28 | Veröffentlicht in Medien+Nahost, Nahost-Konflikt | 5 Kommentare
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Elder of Ziyon, 3. August 2014

Am 6. Januar 2009 berichtete die BBC (und jedes andere Medium) während der Operation Gegossenes Blei:

Mindestens 40 Menschen wurden getötet und 55 verletzt, als israelische Artilleriegranaten vor einer von den Vereinten Nationen betriebenen Schule in Gaza einschlug, haben UNO-Vertreter gesagt.
Eine Reihe Kinder befand sich unter denen, die stargen, als die Al-Fakhura-Schule im Flüchtlingslager Jabaliya getroffen wurde, sagten Ärzte des nahe gelegenen Krankenhauses.

Einige Medien sagten damals, dass bis zu 46 Personen getötet wurden. Die UNO stand in der ersten Reihe derer, die den Medien diese Zahlen sagten.

Bis der Goldstone-Bericht sich des Themas annahm, wurden die Behauptungen etwas heruntergefahren, auf 24 Getötete; er gab auch zu, dass die Schule nicht getroffen wurde, sondern aber israelisches Feuer außerhalb der Schule einschlug. Und Goldstone gab sogar zu, dass er die Zahl 24 nicht verifizierte, sondern sie einfach aus Zeugenaussagen übernahm – Zeugenaussagen, die auch von bekannten Hamas-Mitgliedern gemacht wurden.

Natürlich erinnern sich die Leute heute nur an die ursprünglichen schrecklichen Schlagzeilen.

Der Goldstone-Bericht war zudem auch nicht akkurat. Das Durchkämmen der von PCHR zur Verfügung gestellten Opferlisten, den Daten und Orten, der Überprüfung der Opfernahmen auf bekannte Terroristen und Berichten von Zeugen, die zu finden Goldstone sich nicht die Mühe machte, ist gewiss geworden, dass es schweres Mörserfeuer von der Straße vor der Schule gab und dass mindestens 3 und möglicherweise bis zu 10 Terroristen beim israelischen Gegenschlag getötet wurden.

Das unterscheidet sich mächtig von den ursprünglichen, schrecklichen und völlig falschen Schlagzeilen. Doch die Wahrheit wurde von keiner anderen Medienorganisation berichtet.

Schnell vorgespult auf heute:

10 Palästinenser wurden am Sonntag getötet, als israelische Granaten eine UNO-Schule in Rafah trafen, in der tausende Menschen Unterschlupf vor der fortgesetzten israelischen Offensive suchten.

Mindestens 30 Personen wurden bei dem Beschuss verletzt, so Gesundheitsministeriumssprecher Ashraf al-Qidra. Die Washington Post stimmt zu:

Eine Schule der Vereinten Nationen im südlichen Gazastreifen wurde am Sonntag angegriffen, wobei mindestens 10 Personen getötet und mindestens 30 weitere verletzt worden, als israelische Granaten weiter den südlichen Gazastreifen bombardierten, Stunden nachdem Premierminister Benjamin Netanyahu gelobte, die Hamas würde „einen nicht hinnehmbaren Preis“ für ihr Angriffe zahlen. [Text inzwischen geändert* - heplev]

Wurde eine Schule getroffen?

Wie Israel Matzav berichtet, erwähnen einige Medien eine leicht andere Geschichte. ITV meldet:

Ein tödlicher Luftangriff in der Nähe einer von den Vereinten Nationen Schule in Gaza zielte auf ein Fahrzeug vor dem Tor der Schule, sagte ein Zeuge gegenüber ITV News.

Nun, das liest sich doch etwas anders, oder?

Die meisten der jüngsten Berichte machen bereits Rückzieher von dem Vorwurf, dass die Schule getroffen wurde, da sie das nicht wurde. Es muss abgewartet werden, ob die Reporter vor Ort tatsächlich versuchen werden die Wahrheit aufzustöbern. Angesichts der ursprünglichen falschen Berichte stehen die Chancen dafür recht schlecht.

Es wird einige Zeit dauern, um die Fakten herauszufinden; aber wie üblich überstürzen Reporter das Zitieren bekannter Lügnern wie UNRWA-Sprechern und dem Gesundheitsministerium von Gaza und erwähnen deren unzuverlässige Zahlen – genauso, wie sie es 2009 machten.

Die IDF beschoss ein Fahrzeug und wenn man weiß, dass die IDF in der Regel recht kleine Raketen dafür benutzt, scheint es recht wahrscheinlich, dass da Sprengstoff mit geführt wurde, der hochging und dann Menschen vor der Schule verletzte und tötete.

Das hält UNRWA-Vertreter nicht davon ab zu sagen, dass Israel bewusst UNO-Einrichtungen beschießt.

Die Medien nehmen das begierig auf, wohl wissend, dass die IDF wegen der Komplexität der Recherche echter Fakten für die Untersuchung und die Abgabe einer Erklärung Stunden braucht, statt es sich leicht zu machen und lächerliche Vorwürfe bekannter Lügner nachzuplappern.

—–

* Inzwischen heißt es in dem Bericht: Hauptmann Eytan Buchman, ein Sprecher der IDF, sagte, die Ziele des Angriffs in der Grenzzstadt Rafah waren 3 palästinensische Militante, die auf einem Motorrad an der Schule vorbei fuhren. „Wir stellten einen Treffer im Ziel fest“, sagte Buchman. „Wir beschießen definitiv keine Zivilisten oder Schulen.“
Doch nach Angaben von Augenzeugen und UNO-Offiziellen schlug die Rakete direkt außerhalb des Schultors ein. Rund 3.000 Palästinenser suchten Schutz in der Einrichtung und eine Menschenmenge hatte sich davor versammelt – Kinder, die von einem Straßenverkäufer Eis kauften, und Männer und Frauen, die Lebensmittel oder Zigaretten erwerben wollten, sagten Zeugen.
Die Rakete traf das Motorrad, sagten die Zeugen und schlug dann in die Straße ein. Splitter flogen in alle Richtungen, trafen mehr als 40 Personen und töteten mindestens 7 Zivilisten, darunter einen Jungen. Mutmaßlich starben auch die drei Militanten, auf die Israel geschossen hatte. …

(Vorher brachte der Artikel das Zurückfahrens der Bodenoffensive mit dem Vorfall an der Schule und der harschen Kritik daran in Verbindung. Dabei war der Teilabzug längst vorher bekannt gegeben worden. Zudem heißt es in dem eingebetteten Video weiterhin „Angriff auf UNO-Schule“.)

Da es sich um ein Motorrad handelte – Elder vermutete ein Auto – kann man allerdings vermuten, dass die Terroristen keine große Menge oder auch gar keinen Sprengstoff mit sich führten.

PS: Selbst unser Lokalradio schafft es inzwischen zu berichten, dass die Schule selbst gar nicht getroffen wurde. Was die „Kritik“ an Israel nicht mindert und eine substanzielle solche an den Terroristen nicht aufkommen lässt.

Ergänzend:
- “Beschuss” der UNRWA-Schule
- Jihad Watch zitiert ebenfalls Belege, die zeigen, dass die Szenen IN der Schule gestellt sind. (mit Video)
- Elder of Ziyon hat eine Fotostrecke, die belegt, dass die Leichen von außerhalb in die Schule geschafft wurden und vermeintlich um Kinder besorgte Männer alles andere sind als besorgt.

Die Foto-Lüge eines „Pro-Palästinensers“

30. Juli 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Palästinenser | 2 Kommentare
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Wieder mal ein Beispiel für die Dreistigkeit der angeblichen „Pro-Palästinenser“, die in Wahrheit einfach nur Antisemiten sind – Eldad Beck fand das hier auf Instragram:

Haifa-is-bombed[qm]

Dieser Sham Idrees kenn keine Scham. Er nimmt ein Bild von Haifa und stellt eines von bombardierten Ruinen darunter, um zu behaupten das oben sei eine wunderbare Palästinenserstadt (Gaza), die ohne jeden Grund zerbombt worden sei.

Jeder, der sich ein wenig auskennt und/oder mal in Israel war, dürfte Haifa erkennen. Im Vordergrund befindet sich der Garten des Bahai-Tempels. Den würden die Hamasniks und andere Islamistentruppen ganz schnell platt machen, bekämen sie die Stadt in die Finger. Dann sähe es zumindest am Hang des Carmel-Gebirges so aus, wie auf dem unteren Bild.

Wir kennen das inzwischen: Bilder aus Syrien (von Assad und/oder ISIS ermordete Kinder) werden als Opfer der Israelis herumgereicht; ebenso Bilder aus früheren Kämpfen/Kriegen. Die Hetzer haben sogar Bilder der von arabischen Terroristen ermordeten jüdischen Familie Fogel schon als arabische Opfer Israels ausgegeben. Und hier bei uns glauben sie den Müll, geben ihn weiter – und wenn man ihnen nachweist, dass das Lügen sind, dann haben sie kein Problem das entweder zu bestreiten oder für unwichtig zu erklären.

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