Anmerkungen zu Militäraktionen gegen die Terroristen im Gazastreifen

9. Juli 2014 um 16:32 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Medien+Nahost, Nahost-Konflikt, Palästinenser | 1 Kommentar
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Die IDF hat auf ihrem Blog ein Video eingestellt, das zeigt, wie sie versuchen die Zahl ziviler Opfer möglichst gering zu halten (während die Hamsa versucht sie zu maximieren, gerade auch beim eigenen Volk!):

Es gibt Warnschüsse auf ein Hamas-Ziel. Die Einwohner fliehen. Andere drängen auf das Dach, um menschliche Schutzschilde zu bilden. Der Angriff wurde abgebrochen.
Manchmal gelingt der Abbruch nicht mehr rechtzeitig. Und so entstehen die meisten der zivilen Opfer, von denen unsere Medien berichten – die Umstände werden uns natürlich nicht mitgeteilt. Da heißt es nur, durch israelische Angriffe sind Zivilisten getötet worden. Die Verantwortung der Terroristen? Fehlanzeige. Das gehört sich bei der Michelpresse nicht, denn es darf nur Israel Schuld haben.

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Elder of Ziyon hat eines Flugblätter bekommen, die die IDF über Gaza abwirft, um die Araber vor Luftangriffen zu warnen:

An die Menschen des Gazastreifens: Die Terroristen und Schmuggler sind sich durchaus bewusst, dass ihre Terrortaten Tunnel zu graben (um militärische Munmition zu schmuggeln) Ziele der Israelischen Verteidigungskräfte sind, aber sie arbeiten weiter und suchen Deckung nahe eurer Wohnungen.

Steht nicht still. Ihr werdet von den Terroristen benutzt, die nicht auf eurer Seite sein werden, wenn ihr verletzt werdet. Übernehmt die Verantwortung für eure Zukunft!

Das Flugblatt bietet auch eine Telefonnummer und eine E-Mail-Adresse, an die Informationen gegeben werden können. Dabei wird Geheimhaltung garantiert. (Diese Nummer und die E-Mail-Adresse nutzt die IDF schon seit Jahren.)

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Durch einen israelischen Luftangriff kamen Dienstag 8 Mitglieder der Familie eines Hamas-Kommandeurs um. Sie waren telefonisch gewarnt worden, eine unbewaffnete Rakete „klopfte an“ und dann kam die scharfe. Augenzeugen berichten, dass einige Familienmitglieder das Haus verließen, während andere auf das Dach stiegen. Die IDF versuchte noch die Rakete umzulenken, was aber nicht mehr gelang.
Die IDF bedauert die Toten. (Die Araber hätten sie im umgekehrten Fall bejubelt!)

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Auf Facebook gefunden – etwas Grundsätzliches, das den Hassern und Hetzern  um die Ohren gehauen werden muss (auch wenn sie sich weiter weigern werden, das einzugestehen):

Hamas-schiesst-IDF-schiesst—–

Die Times of Israel berichtet über weitere Beispiele, wie die IDF (in diesem Fall die Luftwaffe) zivile Opfer zu vermeiden sucht, während die Terroristen sich so stationieren, dass es möglichst viele Opfer in der eigenen Bevölkerung geben soll:

In dem Video berichtet der Pilot warnend, dass sich Personen am Ziel aufhalten, anscheinend Kinder. Daraufhin bekommt er den Befehl den Angriff abzubrechen.

Außerdem wird ein Foto verlinkt, das ein Hamas-Trainingslager direkt neben einer Schule zeigt:

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Interessant: Der PA-Botschafter beim UNO-Menschenrechtsrat sagte, er die PA habe sehe keine Aussichten Israel vor internationale Gerichte zu zerren – weil sie die Terrororganisationen weiter schlimmer verhalten als der jüdische Staat. Würde mann versuchen Israel wegen des aktuellen Gazakriegs beim Internationalen Kriminalgerichtshof zu verklagen, gäbe das einen Rohrkrepierer, der auf die Palästinenser zurückschlagen würde. Jede aus dem Gazastreifen nach Israel geschossene Raketen sei ein Verbrechen gegen die Menschheit, weil sie zivile Ziele treffen soll. Dagegen verhalte sich Israel den Regeln entsprechend, indem es die Bewohner von Ziele rechtzeitig warnt, damit sie sich in Sicherheit bringen können. (Das Interview wurde von MEMRI übersetzt.)

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Weil in der Umgebung von Hebron zwei Raketen einschlugen, versorgt die IDF – auch auf Bitten der PA – die arabische Bevölkerung in Judäa und Samaria mit Informationen, wie man sich bei Raketenalarm/-angriffen verhalten sollte, u.a. mit diesem Infoblatt:

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Unsere Medien merkten heute (Sonntag) mehr oder weniger empört an, dass im Gazastreifen eine Moschee bombardiert wurde. Dass diese Moschee mit sehr guten Grund angegriffen wurde – geschenkt, das interssiert die Michel-Qualitätsjournaille nicht. Dafür hat Ma’an ein Foto gebracht, das unmittelbar nach dem Treffer aufgenommen wurde. Nicht nur spiritistisch Veranlagte könnten hier einen Geist erkennen, der den Ort verlässt:

Gaza-Geist

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Ein sehr treffendes Poster von der IDF (eingedeutscht):

70Prozent

Für Deutschland wären das übrigens rund gut 57 Millionen!

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Die IDF hat ein weiteres Video mit Vorfällen veröffentlicht, bei denen Angriffe auf Terroristen abgebrochen wurden, weil Zivilisten hätten getroffen werden können:

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Allahu Akbar – einer in Aktion, der auf jeden Fall ein völlig harmloser Zivilist ist, nicht wahr? (gefunden bei Lila)

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Apropos Zivilisten im Gazastreifen – Beer7 hat sehr rictig beobachtet, dass die Hamas keine Totenlisten veröffentlicht. Blogger hatten bei Amud Anan über solche Listen nachgewiesen, dass der Großteil der als Zivilistlen ausgegebenen Toten Terroristen (“Kämpfer”) waren. Jetzt hat Al-Jazira eine Liste gebracht, die Alter und Geschlecht der Menschen nennt. Beer7 hat das mal ausgewertet (Stand: 15.07.2014 morgens):

Erstaulich wie wenig repräsentativ diese Liste für die Gesamtbevölkerung ist (Beer7 hat die Bevölkerungsanteile der jeweiligen Kategorien ebenfalls aufgeführt). Wie hoch der Anteil der Toten in der Kategorie Männer im kampffähigen Alter ist. Wie wenige Frauen und Kinder sich unter den Toten befinden. Wer da wohl alles als Zivilist kaschiert wird? Nicht nur Leute wie der “Händler” oben!

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Wer sind die Rassisten? Die Israelis? Oder vielleicht doch die Araber? Der Magen David Adom (Roter Davidstern) bot an Blutspenden in den Gazastreifen zu schicken. Die Araber lehnten das ab. Sie wollen nicht, dass ihre Leute durch jüdisches Blut verseucht werden. Lieber sollen sie  krepieren. (Kennen wir schon, war nicht das erste Mal!)

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Blair-Raketen

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Erstaunliches vom PA-Botschafter im PA-Fernsehen am 9. Juli 2014:

IbrahimKhraishi-on-rocketsJede einzelne der Raketen, die jetzt auf Israel geschossen werden, stellt ein Verbrechen gegen die Menschheit dar, ob sie nun trifft oder nicht, denn sie ist auf zivile Ziele gerichtet. Auf Zivilisten zu schießen, ob es ein Zivilist ist oder ob es tausend sind, wird als Verbrechen gegen die Menschheit betrachtet.

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Die Menschenverachtung – auch gerade für die eigene Bevölkerung – der Hamas kommt in sozialen Medien oft besonders gut ans Tageslicht; hier ein Beispiel aus Twitter:

HamasGlobalPR1. tweet: Mit einer Schusswaffe in der einen Hand und einem Kind in der anderen sind wir bereit uns dem zionitischen Feind zu stellen.
2. tweet: Wir mögen nicht besonders gut darin sein Juden zu töten, aber wir sind gut darin Europa wütend auf die Juden zu machen und sie sin dugt darin sie zu töten.

Braucht man mehr, um die Taktik der Schlächter des eigenen Volks zu begreifen? Denkende Menschen wohl nicht. Lemminge wie unsere Friedenshetzer sehr wohl!

Mauer-Bauer (1)

23. Juni 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost | Hinterlasse einen Kommentar
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Mauer_NIrland

Pallywood von Middle East Monitor

19. Juni 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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MEMonitorPallywood

Was überhaupt ist ein „Palästinenser“?

3. Juni 2014 um 14:00 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Michael L., Israel Thrives, 26. Mai 2014

Die Philister waren selbstredend ein Seefahrervolk von den Ägäischen Inseln. Sie waren die Rivalen für die regionale Dominanz, die mit den antiken Israeliten an der östlichen Mittelmeerküste konkurrierten, mehr als tausend Jahre bevor Jesus von Nazareth durch das Land wanderte. Es muss nicht extra erwähnt werden, dass sie kein Volk aus der arabischen Halbinsel waren und keineswegs die Ahnen derer, die das Land Israel im siebten Jahrhundert eroberten.

Das heißt, dass die antiken Feinde der Juden, die Philister, auf keine Weise mit den zeitgenössischen Arabern verwandt sind, die aus irgendeinem Grund einen lateinischen Namen angenommen haben, der auf ein griechisches verweist.

Darüber hinaus behaupten die palästinensisch-arabischen Autoritäten manchmal, sie seien entweder Nachkommen der Philister oder Nachkommen der antiken Kanaaniter oder Nachkommen der wenig bekannten antiken Jebusiten.

Die Gegend von Judäa und Samaria und das gesamte Land Israel wurde vom römischen Kaiser Hadrian um das Jahr 135 unserer Zeitrechnung in Syria-Palestina umbenannt; der ausdrückliche Grund dafür war die jüdische Geschichte im Land nach der fehl geschlagenen Bar Kochba-Rebellion der besiegten einheimischen jüdischen Bevölkerung auszulöschen.

Vom damaligen Tag bis heute wurde die traditionelle Heimat des jüdischen Volks allgemein entweder als „Palästina“ oder das „Heilige Land“ oder „Eretz Israel“ genannt, abhängig davon wer, wann und wo darüber sprach.

Zu der Zeit, in der Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts das zionistische Projekt im Gang war, waren im Westen die Begriffe „Palästina“ in Bezug auf die Region und „palästinensisch“ in Bezug auf die Juden der Region im Westen üblich.

Während der gesamten ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts wurde als „Palästinenser“ allgemein ein Jude angesehen und in offiziellen britischen Begriffen während der Mandatszeit jeder, der im Mandat selbst lebte, ohne Rücksicht auf Rasse oder Religion. Diese Definition ist meiner Meinung nach wahrscheinlich die einzige, die aus liberaler Sicht tatsächlich Sinn macht.

Wie oft angemerkt wird hieß die Jerusalem Post ursprünglich „Palestine Post“. Erst nachdem die Juden die Bezeichnung „palästinensisch“ aufgegeben hatten, nahmen die örtlichen Araber sie auf. Deshalb konnte Golda Meir im Interview mit der Sunday Times im Sommer 1969 ihre berühmte Äußerung machen:

So etwas wie Palästinenser gibt es nicht. Wann gab es ein unabhängiges palästinensisches Volk mit einem Palästinenserstaat? Es war Südsyrien vor dem Ersten Weltkrieg, dann war es ein Palästina, das Jordanien einschloss. Es war nicht so, als ob es ein palästinensisches Volk in Palästina gab, das sich selbst als palästinensisches Volk betrachtete und wir kamen und warfen sie hinaus und nahmen ihnen ihr Land weg. Es gab sie nicht.

Der Grund ist, dass „Palästina“ eine regionale, keine nationale Angabe war. Das Zitat oben wird manchmal von der harten Linken benutzt, um anzudeuten, dass Meir rassistisch war, aber die Linksaußen betrachtet Israel sowieso als rassistisches Land und alle seine Führungspolitiker der Vergangenheit – einschließlich Golda Meirs – als faschistisch.

Die Vorstellung, dass „palästinensisch“ sich ausdrücklich auf die lokalen Araber bezieht, gewann unter den Arabern selbst während der 1960-er Jahre mit dem Aufstieg von Yassir Arafat und der PLO bedeutende Akzeptanz; damit kam zu ersten Mal in der Geschichte der Menschheit eine angeblich ausgeprägte Ethnie für den konkreten Zweck auf ein anderes Volk seiner Souveränität und Selbstverteidigung im eigenen Land zu berauben.

Für das jüdische Volk schwingt daher in der Keffiyeh etwas Ähnliches wie in der Mütze der Männer des Ku-Klux-Klan mit.

Auf gewisse Weise beantwortet das die Frage was eigentlich ein „Palästinenser“ ist. Man könnte genauer auch so antworten:

Ein „Palästinenser“ ist ein Araber, der auf jüdischem Land wohnte, dessen kulturelle Identität weitgehend von dem Versuch abhängt direkt nach dem Holocaust jüdische Souveränität und Selbstverteidigung in Eretz Israel zu eliminieren.

Diese Definition macht jedoch nur Sinn, wenn die palästinensischen Araber in der Tat eine ausgeprägte nationale Gruppe darstellen. Ich verstehe zwar Benedict Andersons Kritik an Nationen als „eingebildeten Gemeinschaften“, trotzdem müssen, damit eine ausgeprägte nationale Gruppe eine ausgeprägt nationale Gruppe ist, beträchtliche kulturelle Unterschiede zwischen dieser Gruppe und den größeren damit in Verbindung stehenden Gemeinschaften bestehen.

Im Fall derer, die wir „Palästinenser“ nennen, sind bestehen die Unterschiede praktisch nicht. Zwischen den Japanern und Chinesen ist das zum Beispiel nicht so, denn selbst Nichtasiaten können leicht die vielen kulturellen Unterschiede zwischen diesen benachbarten asiatischen Völkern beobachten. Die „Palästinenser“ jedoch haben dieselbe Küche wie die anderen Araber. Sie haben dieselbe Religion wie die anderen Araber. Sie haben denselben Ehren-/Schande-Kodex. Bräuche. Kultur. Sprache. Essen. Traditionen.

Alles mehr oder weniger dasselbe.

Der Grund dafür ist, dass der palästinensisch-arabische Nationalismus lediglich eine junge Reaktion auf die Tatsache ist, dass die Juden sich endlich aus dem Dhimmitum entlassen hatten und schlicht nicht länger zuließen in eine Bürgerschaft zweiter und dritter Klasse unter arabisch-muslimischer Dominanz gezwungen zu werden.

Wenn also die „Palästinenser“ keine ausgeprägte Nation oder Ethnie darstellen, was ist dann ein „Palästinenser“?

Die Wahrheit ist natürlich, dass „Palästina“ schlicht ein anderer Name für das Land Israel ist, allerdings einer, der ihm von einem böswilligen römischen Kaiser angehängt wurde. So wie das jüdische Volk keine moralische Verpflichtung hat ein „palästinensisches“ Volk anzuerkennen, das nur als angeblich ausgeprägtes Volk innerhalb der letzten Jahrzehnte mit dem ausdrücklichen Ziel zustande kam dem jüdischen Volk zu schaden, haben wir keinen überzeugenden Grund den griechisch-römischen Namen „Palästina“ wieder zum Leben zu erwecken, um ihn auf unsere Heimat anzuwenden.

Wenn die Araber ein großes Stück aus Israel reißen wollen, um eine kriminell-terroristische Körperschaft auf jüdischem Land zu schaffen, dann haben wir ihnen sicherlich jede Gelegenheit dazu gegeben; aber wie Abba Eban es nach den Friedensgesprächen 1973 glänzend formulierte, „verpassen die palästinensischen Araber nie eine Gelegenheit eine Gelegenheit zu verpassen“.

„Palästina“, muss weiterhin verstanden werden, bezieht sich auf eine Region, nicht eine Nation. So wie „Sahara“ keine Ethnie und „kalifornisch“ keine Ethnie ist, ist „palästinensisch“ keine Ethnie. Jeder, der in Kalifornien leben, ist „Kalifornier“. Wenn du im Staat Kalifornien wohnst, dann bist du, egal was du sonst sein magst, definitiv ein Kalifornier.

Dasselbe gilt für jeden, der im Land Israel lebt. Sie sind alle „Palästinenser“ in dem Sinne, dass sie alle in dem leben, was das britische Mandat Palästina war.

Ein „Palästinenser“ könnte ein Araber sein und er oder sie könnte muslimisch sein, aber es gibt alle möglichen Sorten „Palästinenser“, die nicht arabisch sind. Die palästinensische Autonomiebehörde ist bereit die Idee eines „arabischen Christen“ als „Palästinenser“ zu akzeptieren, aber da wird die Tür dann auch zugeschlagen. Alle andere, auch wenn sie vielleicht seit Generationen in der Region wohnen, können in der hart rechten, rassistischen Manier, in der die PA solche Dinge festlegt, niemals als „Palästinenser“ angesehen werden.

Letzten Endes ist aber jeder, der in Eretz Israel lebt ein „Palästinenser“, wenn wir denn einen solchen Begriff benutzen müssen, so wie jeder Bürger des Staates Israel ein Israeli ist, ohne Rücksicht Ethnie oder Religion. Es gibt arabische Israelis und jüdische Israelis und Rosenkreuzer-Israelis und vermutlich sogar chinesisch-buddhistische Israelis, so wie es arabische Palästinenser und jüdische Palästinenser und Rosenkreuzler-Palästinenser und vermutlich sogar chinesisch-buddhistische Palästinenser gibt.

Die Araber mögen einen beträchtlichen Anteil dessen repräsentieren, was einmal das britische Mandat Palästina war, doch sie repräsentierten offensichtlich nicht alles. Die Juden waren immer bereit zu teilen, so wie die Araber immer entschlossen waren in einem Nullsummen-Wettbewerb gegen ihre früheren, verfolgten Untertanen zu obsiegen.

Aber wer ein Alles-oder-Nichts-Mensch ist und nicht alles greifen kann, der bekommt sehr eben gar nichts.

Das ist etwas, das Mahmud Abbas sehr wohl nicht außer Acht lassen sollte.

Es sind die kleinen Geschichten, die die arabische Besessenheit mit Israel veranschaulichen

19. April 2014 um 12:27 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, NGOs | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon, 9. April 2014

Ägyptens West and Central Delta Writers Association veranstaltete diese Woche ihre 15. Jahreskonferenz. In der Abschlusssitzung veröffentlichte dieser unwichtige regionale Verband eine Liste der Resolutionen.

Eine davon erklärt: „Israel ist unser Haupt- und größter Feind. Alle Intellektuellen müssen alle Formen der Normalisierung zurückweisen und allen Umgang mit den zionistischen Gebilde, egal ob der Zweck nun Handel oder Religion oder Politik ist.“

In Ägypten gibt es jede Menge NGOs und westliche Vertretungen, die angeblich helfen die Menschenrechte und andere guten Sachen zu unterstützen. Doch wenn es um Beziehungen zwischen Arabern und Israel geht, dann müssen sie sich nicht beunruhigen, denn sie wissen, dass der Hass eine Konstante ist.

Aber sie werden Millionen Euro in Israel ausgeben, um angeblichen antiarabischen Rassismus dort zu bekämpfen.

Und diese NGOs gegen einen ständigen Strom an Berichten darüber heraus, wie furchtbar die Israelis sind, um ihre Existenz zu rechtfertigen.

Und diese Berichte werden in den Medien veröffentlicht.

Und die Gelegenheitskonsumenten der Medien haben nicht einmal die Möglichkeit zu wissen, was diese NGOs sehr wohl wissen, aber niemals berichten: dass der Hass, den die Araber gegen Israel und Juden hegen, ist tausendmal größer als das Schlimmste, was man zu israelischen Meinungen über Araber sagen kann.

Selbst Menschen, die die Wahrheit über Israel und die arabische Welt erforschen wollen, haben nicht die Mittel etwas über die durchgeknallte Störung herauszufinden, die diese kleinen Geschichten veranschaulichen, denn die Daten sind für sie schlicht nicht vorhanden. Wenn es keine Berichte gibt, dann gibt es keine Belege für ein Problem.

Das gesamte System ist manipuliert, um Israel so schlecht wie möglich aussehen zu lassen und endemischen arabischen Hass zu ignorieren.

Eine neue Perspektive: Zeit dagegenzuhalten

4. April 2014 um 14:35 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost | 2 Kommentare
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Es reicht mit der Passivität; Unterstützer Israels weltweit müssen anfangen gegen die BDS-Bewegung vorzugehen

Dan Illouz, Jerusalem Post, 30. März 2014

Premierminister Benjamin Netanyahus Rede vor kurzem auf der Konferenz des American Israel Public Affairs Committee war historisch. Seit Jahren stand im Zentrum jeder Rede, die Netanyahu zur Außenpolitik hielt, der Iran. Manchmal erwähnte er auch den Friedensprozess. Dieses Jahr standen in seiner Rede bei der AIPAC-Konferenz die Bewegung Boykott, De-Investition und Sanktionen sowie der von ihr verkörperte neue Antisemitismus im Zentrum.

Endlich nimmt die israelische Regierung, nach Jahren, in denen sie die BDS in das Monster wachsen ließ, das sie jetzt ist, die Dinge ernst. „Durch die Geschichte hindurch glaubten Menschen die hanebüchen absurdesten Dinge über die Juden, dass wir das Blut von Kindern zum Backen von Matzen benutzten, dass wir in ganz Europa die Pest verbreiteten, dass wir Ränke spinnen die Welt zu übernehmen. Klar, aber man kann fragen: Wie können gebildete Leute, wie können gebildete Menschen heute den Unsinn glauben, der von BDS über Israel ausgekotzt wird? Nun, das sollte ebenfalls nicht überraschen. Einige der einflussreichsten Denker und Schreiber der Geschichte – Voltaire, Dostojewski, T.S. Eliot und viele, viele andere – verbreiteten die unsinnigsten Lügen über das jüdische Volk.

„Heute hat sich das Herausgreifen des jüdischen Volks in das Herausgreifen des jüdischen Staates gewandelt. Sie sehen also, Versuche von Boykott, De-Investition und Sanktionen gegen Israel, der am meisten bedrohten Demokratie der Erde, sind schlicht das jüngste Kapitel in der langen und dunklen Geschichte des Antisemitismus.“

Die Gleichsetzung der BDS-Bewegung mit klassischem Antisemitismus ist nicht nur korrekt. Sie ist auch ein strategischer Wechsel für Netanyahu. Bis heute hat er dieses strategische Mittel nur für den Iran reserviert, den er konstant der Leugnung des Holocaust beschuldigte, während er einen weiteren plant. Heute erhält die BDS-Bewegung dieselbe Betrachtung.

Netanyahu fuhr mit einem klaren Auftrag durch die Führer des jüdischen Staates an alle Unterstützer Israels fort: „Mit denen, die das BDS-Etikett tragen, sollte genauso umgegangen werden wie wir mit jedem Antisemiten oder Fanatiker umgehen. Die Boykotteure sollten boykottiert werden.“

Genug der Passivität; Unterstützer Israels in aller Welt müssen anfangen gegen die BDS-Bewegung anzukämpfen.

Dafür gibt es zuerst die „weicheren“ Waffen. Der Erfindergeist des israelischen Volks und seiner Wirtschaft versprechen, dass dies jedem, der mit dem Land kooperiert, es ihm scher macht die Bande zum jüdischen Staat zu zerschneiden. Um den Effekt dieser Waffe zu verstärken muss Israel das klar machen: Jeder, der mit der BDS-Bewegung zusammenarbeitet, wird, was die Zusammenarbeit mit Israel angeht, auf eine schwarze Liste gesetzt.

Der BDS-Bewegung kann keine Legitimität gegeben werden. Als die Europäer ihre „Richtlinien“ verabschiedeten, die von der BDS-Bewegung inspiriert waren, wäre die richtige Antwort gewesen einen Bereich zu finden, wo die Europäer diejenigen sind, die Zusammenarbeit mit Israel wünschen und die Verbindungen in diesem Bereich zu kappen. Israel kann nicht der Sandsack bleiben, an dem Europa von Israel bekommt, was es will, während es die Bande kappt, wo immer es nicht zu seinem Vorteil ist. Bei wahrer Diplomatie geht es nicht darum Leute glücklich zu machen, sondern andere dazu zu bringen den eigenen Interessen zuzuarbeiten, auch wenn das „stärkere“ Mittel bedeutet.

Die verfügbaren stärkeren Waffen sind die Millionen Unterstützer rund um die Welt, die bereit sind sich in den Dienst zu stellen Israel zu helfen. Israel-Unterstützer rund um die Welt sind unglaublich vielfältig. Sie haben unterschiedliche Herkunft, unterschiedliches Alter, unterschiedliche Religionen und unterschiedliche politische Orientierungen. Einige sind gut in den einflussreichsten Rollen der internationalen Wirtschaft platziert. Andere sind einfach Mittelklasse-Menschen, die Lebensmittel im Supermarkt kaufen. Wenn jedoch all die Unterstützer überall in der Welt gemeinsam eine klare Botschaft senden würden und sagte, was Netanyahu forderte („Wir werden die Boykotteure boykottieren“), dann würde keine Firma es wagen sich gegen Israel zu stellen.

Eine Fallstudie kann in einer vor kurzem gelaufenen Kampagne einer neuen Organisation sheen, in die ich involviert bin und die Global Action for Israel heißt. Diese hauptsächlich über Facebook arbeitende Organisation zielt darauf die Unterstützer weltweit zu einen und zu koordinieren, um auf Attacken gegen Israel zu antworten. Wenn Israel von einer Firma boykottiert wird, werden alle Mitglieder diese Firma boykottieren. Wenn ein Land Israel boykottiert, wird jede Körperschaft in diesem Land zu einem gültigen Ziel.

Am 17. Februar wurde berichtet, dass die größte Bank Deutschlands, die Deutsche Bank, die Bank Hapoalim wegen „unmoralischem Verhalten“ boykottiert habe; Grund dafür war die Involvierung in Bautätigkeiten in Judäa und Samaria. An diesem Tag wurde von Global Action for Israel eine Kampagne gestartet.

Tausende E-Mails wurden an die Deutsche Bank geschickt, in denen erklärte wurde, wenn die Entscheidung nicht zurückgenommen würde, würden alle Mitglieder von Global Action for Israel ihre örtlichen Banken kontaktieren und fordern, dass sie ihre Verbindungen zur Deutsche Bank kappen, da diese mit der antisemitischen BDS-Bewegung kooperiert.

Immerhin ist Teil unserer Macht, dass wir Kunden unserer örtlichen Banken sind. Einen Tag später kam die Deutsche Bank mit einer klaren Äußerung, in der jeder Boykott Israels abgelehnt wurde: „Wir möchten ausdrücklich klarstellen, dass die Deutsche Bank keine israelische Firma boykottiert.“ Die Bank beanspruchte nie die Absicht gehabt zu haben Israel zu boykottieren, sondern dass stattdessen ein Privatkunde gefordert hatte, dass zu seinen Investitionen aus besagten Gründen nicht die Bank Hapoalim gehört.

Ob die Erklärung der Deutsche Bank stimmte oder nicht: Die Geschwindigkeit, mit der sie vorging, um ihre Position klarzustellen und ihre jetzt unwahrscheinlich klare und deutliche Haltung gegen Boykotte Israels zeigt die Macht, die Israel-Unterstützer weltweit haben, wenn sie zusammenarbeiten, um jeglichen Angriff auf Israel zu kontern. Firmen denken am Ende in Begriffen von Profit und Verlust. Wenn sie von der BDS-Bewegung überzeugt werden, dass in Israel zu investieren eine schlechte Investition ist, da Menschen Israel boykottieren, dann ist das gefährlich.

Werden sie jedoch von Israel-Unterstützern überzeugt, dass jeder Boykott Israels ihnen großen wirtschaftlichen Verlust zufügen wird, wird es keine Firma wagen den jüdischen Staat zu boykottieren.

Ralismus und öffentliche Diplomatie: Es gibt mehrere herausragende Organisationen für öffentliche Diplomatie da draußen, die erklären, warum Israel im Recht ist. Es besteht kein Zweifel, dass wir sie brauchen. Diese Organisationen müssen die großartige Arbeit weiter machen, die sie tun. Immerhin ist die Basis unserer eigenen Unterstützung Israels unsere Überzeugung der Rechtschaffenheit dieser Sache, keine Kosten-Nutzen-Analyse! In einer Zeit wie heute jedoch, in der die BDS-Bewegung Einschüchterung, Desinformation und Drohungen benutzt, um Firmen dazu zu bringen Israel zu boykottieren, können wir nicht nur an die Rechtschaffenheit unserer Sache denken, sondern müssen eine Ebene realistischer wirtschaftlicher Anreize auf Grundlage des Denkens dazu, wie diese Boykotte besiegt werden können, hinzugefügt werden.

Langfristig sind die Veränderung des Diskurses und der Paradigmenwechsel, auf die hin traditionelle öffentliche Diplomatie-Organisationen arbeiten, das, was Israel braucht.

Kurzfristig jedoch müssen wir Israel-Unterstützer uns als Soldaten in einer großen Armee zur Verteidigung Israels, wann immer es angegriffen wird, verpflichten und handeln.

Nur mit dieser kurzfristigen Strategie werden wir die langfristigen Ergebnisse erzielen, die wir uns erhoffen.

Netanyahus Rede bei AIPAC war ein Hinweis, dass die israelische Regierung die Dringlichkeit dieser Sache ebenfalls begriffen hat.

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