Moralische Klarheit in Gaza

23. Juli 2014 um 13:30 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Israel, Medien+Nahost, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Charles Krauthammer, The Washington Post, 17. Juli 2014

Israel akzeptiert einen von Ägypten vorgeschlagenen Waffenstillstand; die Hamas schießt weiter. Die Hamas zielt mit ihren Raketen bewusst auf Zivilisten; Israel versucht penibel sie zu vermeiden, ruft sogar Zivilisten in der Gegend vorher an und wirft Warnladungen ab, das sogenannte „Anklopfen auf dem Dach“.

„Der Unterschied zwischen uns sieht so aus“, erklärt der israelische Premierminister: „Wir nutzen die Raketenabwehr, um unsere Zivilisten zu schützen und sie nutzen ihre Zivilisten, um ihre Raketen zu schützen.“

Selten bietet die internationale Politik einen Moment solcher Klarheit. Bislang hören wir üblicherweise, wie diese Kämpfe in Gaza als moralisch äquivalenter „Kreislauf der Gewalt“ beschrieben werden. Das ist absurd. Welches Interesse sollte Israel möglicherweise an grenzübergreifenden Kämpfen haben? Jeder weiß, dass die Hamas diesen Mini-Krieg lostrat. Und jeder kennt den erklärten Raison d’être der Hamas: Die Ausmerzung Israels und seiner Juden.

Hamas-Apologeten schrieben den Blutdurst der israelischen Besatzung und Blockade zu. Besatzung? Erinnert sich niemand an irgendetwas? Es ist weniger als 10 Jahre her, dass weltweit im Fernsehen zu sehen war, wie die israelische Armee die starrköpfigen Siedler von Synagogendächern im Gazastreifen holte, als Israel seine Siedlungen auflöste, die Einwohner vertrieb, sein Militär abzog und jeden Quadratzentimeter des Gazastreifens an die Palästinenser übergab. Es blieb nicht ein einziger Soldat, nicht ein einziger Siedler, nicht einen einziger Israeli im Gazastreifen zurück.

Und es gab keine Blockade. Im Gegenteil: Israel wollte, dass dieser neue Palästinenserstaat erfolgreich ist. Um der Wirtschaft des Gazastreifens zu helfen, gab Israel den Palästinenser seine 3.000 Gewächshäuser, die Obst und Blumen für den Export produzierten. Es öffnete die Grenzübergänge und ermutigte den Handeln.

Die komplette Idee war, ein Modell für zwei Staaten zu schaffen, die friedlich und produktiv Seite an Seite leben. Niemand scheint sich daran zu erinnern, dass Israel gleichzeitig mit dem Abzug aus dem Gazastreifen auch vier kleinere Siedlungen in der nördlichen Westbank auflöste, als klares Signal des Wunsches Israels auch die Westbank zu verlassen und damit eine einvernehmliche Zweistaatenlösung zu erreichen.

Das ist nicht uralte Geschichte. Das war vor neun Jahren.

Und wie reagierten die Gaza-Palästinenser darauf, dass die Israelis ihnen zugestand, was vorher kein Herrscher ihnen gegeben hatte, weder die Ägypter noch die Briten oder die Türken – ein unabhängiges Territorium? Zuerst zerstörten sie die Gewächshäuser. Dann wählten sie die Hamas. Dann verbrachten sie, statt einen Staat mit seinen dazugehörigen politischen und wirtschaftlichen Institutionen aufzubauen, den größten Teil eines Jahrzehnts damit, den Gazastreifen in eine massive Militärbasis zu verwandeln, die in Terrorwaffen schwimmt, um einen endlosen Krieg gegen Israel zu führen.

Wo sind die Straßen und Schienen, die Industrie und Infrastruktur des neuen Palästinenserstaats? Nirgendwo. Stattdessen bauten sie Kilometer um Kilometer Tunnel im Untergrund, um ihre Waffen und – wenn es hart auf hart kommt – ihre Militärführer zu verstecken. Sie gaben Millionen dafür aus Raketen, Abschussrampen, Mörser, kleine Waffen und sogar Drohnen zu importieren und herzustellen. Sie brachten sie gezielt in Schulen, Krankenhäusern, Moscheen und Privathäusern unter, um ihre eigenen Zivilisten besser exponieren. (Erst Donnerstag verkündete die UNO, dass sie in einer Schule im Gazastreifen 20 Raketen fand.) Und von wo sie sie ihre Raketen auf Jerusalem und Tel Aviv schießen.

Warum? Die Raketen können nicht einmal ernste Schäden anrichten, weil sie fast immer von Israels Raketenabwehrsysten abgefangen werden. Selbst der Westbank-Führer Mahmud Abbas hat gefragt: „Was wollt ihr damit erreichen, dass ihr Raketen schießt?“

Das macht keinen Sinn. Außer man begreift, wie das Editorial der Post am Dienstag erklärte, dass ganze Sinn darin besteht Israel zu Gegenfeuer zu veranlassen. Das schafft tote Palästinenser für das internationale Fernsehen. Was der Grund ist, dass die Hamas perverserweise ihre eigenen Leute drängt sich nicht in Sicherheit zu bringen, wenn Israel Flugblätter abwirft, die vor einem bevorstehenden Angriff warnen.

Einen Krieg bewusst so zu führen, dass das eigene Volk telegen getötet werden kann, ist in der Tat moralischer und taktischer Irrsinn. Aber es beruht auf einer sehr rationalen Voraussetzung: Angesichts des orwellianischen Zustands des Umgangs der Welt mit Israel (s. den grotesken Menschenrechtsrat der UNO), angeheizt von einem Mix aus klassischem Antisemitismus, beinahe totaler historischer Ignoranz und reflexhafter Sympathie für den vordergründigen Außenseiter der Dritten Welt fördern diese Eruptionen mit palästinensischen Opfern in der Hauptrolle letztlich die Unterstützung der Legitimität Israels und seines Rechts auf Selbstverteidigung.

In einer Welt solch kafkaesker ethischer Umkehrungen beginnt die Verdorbenheit der Hama Sinn zu machen. Diese Welt ist eine, in der das Massaker von München ein Film ist und Klinghoffers Ermordung eine Oper – beide den Mördern gegenüber zutiefst verständnisvoll. Diese Welt ist eine, in der die UNO die schlimmsten Menschenrechtsverbrecher der Welt ignoriert, während sie Israel unaufhörlich verurteilt, einen Staat, gegen den seit 66 Jahren Krieg geführt wird und der trotzdem alles Erdenkliche tut, um genau den unschuldigen Zivilisten keinen Schaden zuzufügen, die seine Feinde als Schutzschilde benutzen.

Es spricht für die Israelis, dass sie in all diesem Wahnsinn ihre moralischen Bedenken nicht verloren haben. Oder die Nerven. Die außerhalb der Region haben daher die Minimalverpflichtung den Wahnsinn bloßzustellen und die Wahrheit zu sagen. Das ist selten so blind machend klar gewesen.

Ein Friedenshetzer unterwegs

16. Juli 2014 um 14:55 | Veröffentlicht in Geistesgrößen, Medien+Nahost, Propaganda | 24 Kommentare
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Jürgen Todenhöfer – von Herbert Wehner immer gerne als „Herr Hodentöter“ angesprochen, der wusste schon damals, warum – ist im Gazastreifen. „Fassungslos“ sitzt er dort fest, samt Sohnemann Frederic. „Die Grenzen sind zu“, schreibt er.

Er sitzt – im wahrsten Sinne des Wortes und beweist es mit einem Foto auf seiner Facebookseite.

hodentoeter1

Wieso sitzt er da? Weil das die beste Propaganda ist. Er beschreibt ja noch ganz andere Sachen. Zum Beispiel, dass er sich abends das Feuerwerk ansieht: Wie die Rakete der Hisbollah mit langem Rauschweif in den Himmel steigt; dann das „durch Mark und Bein gehende Zischen einer israelischen Rakete, gefolgt von einer Ohren betäubenden Explosion. Die Erde bebt.“

Man erkennt als kundiger Leser sofort: Das arme Raketchen der Hamas oder des Islamischen Jihad ist völlig harmlos, unscheinbar, kann nichts tun. Die israelische Abwehrrakete dagegen ist bedrohlich, gefährlich, macht Angst. Lässt die Erde erzittern, so böse ist sie.

Und erst die Raketen, mit denen Israel angreift: „Um drei Uhr nachts wird unser Hotel so niedrig von einer israelischen Rakete überflogen, dass das Hotel in seinen Grundfesten wackelt. Wie bei einem schweren Erdbeben… Die Rakete zerstört ein Wohnhaus 200 Meter von uns entfernt. Wir gehen in unsere Zimmer zurück.“

Merkt der geneigte Leser etwas? Zwischen der ganzen Emotionen erzeugenden Schilderung kann man etwas erkennen das die Geistesgröße nicht beabsichtigt hat: Wieso kann der Mann so einfach auf dem Dach stehen und dem Raketenkampf zusehen? Doch wohl nur, weil er eigentlich sicher sein kann, dass die Israelis sein Hotel nicht bombardieren werden – jedenfalls nicht, solange sich dort keine Terroristen stationieren, die auf Israel schießen.

Die Angriffsrakete der Israelis war auch so gut gezielt, dass er keine Sorge haben musste. Sie flog niedrig ein, aber sie traf das beabsichtigte Ziel. „Ein Wohnhaus“, schreibt der mutige Mann. Ohne zu erwähnen, warum Israelis wohl ein Wohnhaus beschießen könnten. Das ergibt sich aus der Böswilligkeit der Juden. Denn dieser Krieg ist eine Schande. Die dreifache Schande führt er ausführlich an: 1. Die ermordeten israelischen Jugendlichen; 2. Der ermordete arabische Junge; 3. „nach wahllosen und brutalen Hausdurchsuchungen und Massenverhaftungen in der Westbank – in der völlig hemmungslosen Bombardierung der 1.8 Mio Ghettobewohner von Gaza. Durch israelische Kampfjets, Raketen, Hubschrauber, Schiffe und Drohnen.“

Klar, nicht? Oder könnte es sein, dass da etwas fehlt? Der einsetzende Raketenterror der Hamas und ihrer Genossen? Ach, das zählt ja nicht, die selbstgebastelten Dinger kann man doch nicht ernst nehmen! Haben wir in der Schilderung oben ja schon gesehen: „weißer Rauchschweif“ und so, im Gegensatz zum fiesen Zischen und drohenden Knallen der israelischen Abwehrrakete (oder der erdbebenden Bombe auf das Wohnhaus „nebenan“).

Doch halt. Herr Todenhöfer attackiert: Er „verurteilt auch ausdrücklich“ die „wirkungslose und dilettantische Schießerei der Hamas und des ‘Islamischen Jihad‘“. Boa ey, jetzt aber! Jetzt kriegen die Terroristen aber – den Zeigefinger gezeigt: „Wirkungslos und dilettantisch“! So geht es aber nicht, bitte! Wie können die es wagen ineffektiv Krieg zu führen? Wenn schon Krieg, dann bitte richtig. Da müssen tote Juden her!“

Die Geistesgröße vergisst geflissentlich: Wenn die Israelis die Eiserne Kuppel“ nicht hätten, das Raketenwarnsystem Teva Adom (Roter Alarm) die Menschen nicht warnen würde und die Bunker und Sicherheitsräume in den Häusern nicht wären, dann könnte er nicht so einen Schwachsinn von „wirkungslos und dilettantisch“ von sich geben! Ist der Mann so verblödet oder so boshaft?

Die „Verurteilung“ hält sich aber auch in Grenzen. Denn sie ist nur ein Feigenblatt gegen Kritik, da Herr Todenhöfer sie nur dafür nutzt weiter gegen Israel zu hetzen. An dieser Stelle mit seiner heroenhaften Schilderung, wie dumme Israelis völlig unnötig wie gehetzt in die Bunker rennen, weil: „Die Geschosse waren wie meist, ohne Schaden anzurichten, im Umland zerschellt.“ Oder: „Ein etwa ein Meter großes Kassam-Geschoss hatte wieder einmal sein Ziel verfehlt. Verbogen lag es auf einer Straßenkreuzung.“ Man kann es nicht ernst nehmen, das Bastelzeugs. Warum sind die blöden Juden solche Angsthasen?

Für seine „Argumentation“, dass die Israelis wahllos schießen und morden, während die „Palästinenser“ zu blöde sind etwas Anständiges anzurichten, müssen natürlich Opferzahlen herhalten: „193 : 0“ steht es für die Juden. Da ist es natürlich „völlig realitätsfremd“, wenn die Israelis behaupten sie würden sich verteidigen. Wer so viele Tote macht, der ist der Aggressor, der überreagiert. Israel steht nicht unter schwerem Beschuss. Sagt der Fachmann im Gazastreifen. Oder: Seit Beginn der 2. Intifada steht es 7.000 : 1110 gegen die Araber. Das ist keine Selbstverteidigung, sagt der Wissende, der sich auf einfache Arithmetik spezialisiert hat. Kontext?

Um Himmels willen, bitte nur solchen, der ins Bild passt! Auf keinen Fall, dass die Hamas die Leute auffordert sich als menschliche Schutzschilde zur Verfügung zu stellen! Oder dass sie aus Wohngebieten schießt, um bei Gegenschläge möglichst viele Menschen zu Opfern zu machen, die der Propaganda dienen. Dass die eine Seite – Israel – alles unternimmt, um die Bevölkerung zu schützen, während die andere – arabische – alles unternimmt, damit es möglichst viele Opfer gibt. Hat Herr Todenhöfer den Schneid zu erzählen, wo es im Gazastreifen Bunker gibt? Wer diese Bunker nutzt (wenn er sich nicht gerade in Luxushotels am Persischen Golf vergnügt)?

Nein, das hat Herrn Todenhöfer nicht zu kümmern. Denn dann müsste er ja tatsächliche Kritik an der Hamas üben, statt seine Feigenblättchen für Attacken gegen Israel zu setzen. Der Mann macht sich – ich unterstelle: bewusst und gewollt, nicht aus Dummheit und Verblödung – zum Propagandainstrument der Terroristen. Ein kleiner Beleg dafür sei gestattet. Ist jemandem in dem Foto oben etwas aufgefallen? Dort, wo der Herr Journalist so schön auf dem Trümmerhaufen sitzt?

Nicht. Dann bitte noch einmal genau hinschauen (Foto von hier):

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Pallywood, wie es leibt und lebt: Kinderspielsachen, die so offensichtlich dort extra für Fotos platziert wurden, sollen an die Betrachter appellieren, dass Israel ein Kindermörder ist. Fragt sich nur, wie sich in einem solchen Schutthaufen die sauberen Kuscheltiere, Puppen, Bücher und der Kinderwagen oben auf den Trümmern befinden können, wo das Haus doch von oben nach unten zusammenbrach?

Kann Herr Todenhöfer das übersehen haben? Man könnte auch etwas böser fragen, ob er die Sachen selbst aufgestellt/hingelegt hat, um sich dazwischenzusetzen oder ob es jemand anderes gemacht hat.

Außer natürlich, der Mann ist doch so strunzdumm, dass er das nicht gemerkt hat…

UPDATE:

Der prima Mensch, der in Facebook die Aufmerksamkeit auf den Progaganda-Terz von Todenhöfer aufmerksam machte, hat sich des Hetzers mit einem Grafikprogramm angenommen und ihn dahin gesetzt wo er besonders noch hin gehört:

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Anmerkungen zu Militäraktionen gegen die Terroristen im Gazastreifen

9. Juli 2014 um 16:32 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Medien+Nahost, Nahost-Konflikt, Palästinenser | 1 Kommentar
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Die IDF hat auf ihrem Blog ein Video eingestellt, das zeigt, wie sie versuchen die Zahl ziviler Opfer möglichst gering zu halten (während die Hamsa versucht sie zu maximieren, gerade auch beim eigenen Volk!):

Es gibt Warnschüsse auf ein Hamas-Ziel. Die Einwohner fliehen. Andere drängen auf das Dach, um menschliche Schutzschilde zu bilden. Der Angriff wurde abgebrochen.
Manchmal gelingt der Abbruch nicht mehr rechtzeitig. Und so entstehen die meisten der zivilen Opfer, von denen unsere Medien berichten – die Umstände werden uns natürlich nicht mitgeteilt. Da heißt es nur, durch israelische Angriffe sind Zivilisten getötet worden. Die Verantwortung der Terroristen? Fehlanzeige. Das gehört sich bei der Michelpresse nicht, denn es darf nur Israel Schuld haben.

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Elder of Ziyon hat eines Flugblätter bekommen, die die IDF über Gaza abwirft, um die Araber vor Luftangriffen zu warnen:

An die Menschen des Gazastreifens: Die Terroristen und Schmuggler sind sich durchaus bewusst, dass ihre Terrortaten Tunnel zu graben (um militärische Munmition zu schmuggeln) Ziele der Israelischen Verteidigungskräfte sind, aber sie arbeiten weiter und suchen Deckung nahe eurer Wohnungen.

Steht nicht still. Ihr werdet von den Terroristen benutzt, die nicht auf eurer Seite sein werden, wenn ihr verletzt werdet. Übernehmt die Verantwortung für eure Zukunft!

Das Flugblatt bietet auch eine Telefonnummer und eine E-Mail-Adresse, an die Informationen gegeben werden können. Dabei wird Geheimhaltung garantiert. (Diese Nummer und die E-Mail-Adresse nutzt die IDF schon seit Jahren.)

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Durch einen israelischen Luftangriff kamen Dienstag 8 Mitglieder der Familie eines Hamas-Kommandeurs um. Sie waren telefonisch gewarnt worden, eine unbewaffnete Rakete „klopfte an“ und dann kam die scharfe. Augenzeugen berichten, dass einige Familienmitglieder das Haus verließen, während andere auf das Dach stiegen. Die IDF versuchte noch die Rakete umzulenken, was aber nicht mehr gelang.
Die IDF bedauert die Toten. (Die Araber hätten sie im umgekehrten Fall bejubelt!)

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Auf Facebook gefunden – etwas Grundsätzliches, das den Hassern und Hetzern  um die Ohren gehauen werden muss (auch wenn sie sich weiter weigern werden, das einzugestehen):

Hamas-schiesst-IDF-schiesst—–

Die Times of Israel berichtet über weitere Beispiele, wie die IDF (in diesem Fall die Luftwaffe) zivile Opfer zu vermeiden sucht, während die Terroristen sich so stationieren, dass es möglichst viele Opfer in der eigenen Bevölkerung geben soll:

In dem Video berichtet der Pilot warnend, dass sich Personen am Ziel aufhalten, anscheinend Kinder. Daraufhin bekommt er den Befehl den Angriff abzubrechen.

Außerdem wird ein Foto verlinkt, das ein Hamas-Trainingslager direkt neben einer Schule zeigt:

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Interessant: Der PA-Botschafter beim UNO-Menschenrechtsrat sagte, er die PA habe sehe keine Aussichten Israel vor internationale Gerichte zu zerren – weil sie die Terrororganisationen weiter schlimmer verhalten als der jüdische Staat. Würde mann versuchen Israel wegen des aktuellen Gazakriegs beim Internationalen Kriminalgerichtshof zu verklagen, gäbe das einen Rohrkrepierer, der auf die Palästinenser zurückschlagen würde. Jede aus dem Gazastreifen nach Israel geschossene Raketen sei ein Verbrechen gegen die Menschheit, weil sie zivile Ziele treffen soll. Dagegen verhalte sich Israel den Regeln entsprechend, indem es die Bewohner von Ziele rechtzeitig warnt, damit sie sich in Sicherheit bringen können. (Das Interview wurde von MEMRI übersetzt.)

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Weil in der Umgebung von Hebron zwei Raketen einschlugen, versorgt die IDF – auch auf Bitten der PA – die arabische Bevölkerung in Judäa und Samaria mit Informationen, wie man sich bei Raketenalarm/-angriffen verhalten sollte, u.a. mit diesem Infoblatt:

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Unsere Medien merkten heute (Sonntag) mehr oder weniger empört an, dass im Gazastreifen eine Moschee bombardiert wurde. Dass diese Moschee mit sehr guten Grund angegriffen wurde – geschenkt, das interssiert die Michel-Qualitätsjournaille nicht. Dafür hat Ma’an ein Foto gebracht, das unmittelbar nach dem Treffer aufgenommen wurde. Nicht nur spiritistisch Veranlagte könnten hier einen Geist erkennen, der den Ort verlässt:

Gaza-Geist

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Ein sehr treffendes Poster von der IDF (eingedeutscht):

70Prozent

Für Deutschland wären das übrigens rund gut 57 Millionen!

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Die IDF hat ein weiteres Video mit Vorfällen veröffentlicht, bei denen Angriffe auf Terroristen abgebrochen wurden, weil Zivilisten hätten getroffen werden können:

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Allahu Akbar – einer in Aktion, der auf jeden Fall ein völlig harmloser Zivilist ist, nicht wahr? (gefunden bei Lila)

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Apropos Zivilisten im Gazastreifen – Beer7 hat sehr rictig beobachtet, dass die Hamas keine Totenlisten veröffentlicht. Blogger hatten bei Amud Anan über solche Listen nachgewiesen, dass der Großteil der als Zivilistlen ausgegebenen Toten Terroristen (“Kämpfer”) waren. Jetzt hat Al-Jazira eine Liste gebracht, die Alter und Geschlecht der Menschen nennt. Beer7 hat das mal ausgewertet (Stand: 15.07.2014 morgens):

Erstaulich wie wenig repräsentativ diese Liste für die Gesamtbevölkerung ist (Beer7 hat die Bevölkerungsanteile der jeweiligen Kategorien ebenfalls aufgeführt). Wie hoch der Anteil der Toten in der Kategorie Männer im kampffähigen Alter ist. Wie wenige Frauen und Kinder sich unter den Toten befinden. Wer da wohl alles als Zivilist kaschiert wird? Nicht nur Leute wie der “Händler” oben!

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Wer sind die Rassisten? Die Israelis? Oder vielleicht doch die Araber? Der Magen David Adom (Roter Davidstern) bot an Blutspenden in den Gazastreifen zu schicken. Die Araber lehnten das ab. Sie wollen nicht, dass ihre Leute durch jüdisches Blut verseucht werden. Lieber sollen sie  krepieren. (Kennen wir schon, war nicht das erste Mal!)

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Blair-Raketen

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Erstaunliches vom PA-Botschafter im PA-Fernsehen am 9. Juli 2014:

IbrahimKhraishi-on-rocketsJede einzelne der Raketen, die jetzt auf Israel geschossen werden, stellt ein Verbrechen gegen die Menschheit dar, ob sie nun trifft oder nicht, denn sie ist auf zivile Ziele gerichtet. Auf Zivilisten zu schießen, ob es ein Zivilist ist oder ob es tausend sind, wird als Verbrechen gegen die Menschheit betrachtet.

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Die Menschenverachtung – auch gerade für die eigene Bevölkerung – der Hamas kommt in sozialen Medien oft besonders gut ans Tageslicht; hier ein Beispiel aus Twitter:

HamasGlobalPR1. tweet: Mit einer Schusswaffe in der einen Hand und einem Kind in der anderen sind wir bereit uns dem zionitischen Feind zu stellen.
2. tweet: Wir mögen nicht besonders gut darin sein Juden zu töten, aber wir sind gut darin Europa wütend auf die Juden zu machen und sie sin dugt darin sie zu töten.

Braucht man mehr, um die Taktik der Schlächter des eigenen Volks zu begreifen? Denkende Menschen wohl nicht. Lemminge wie unsere Friedenshetzer sehr wohl!

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„Wovor ich Angst habe, sind nicht so sehr die Qassams. Wovor ich Angst habe, sind die Tunnel. … Sie haben jetzt einen Weg in unsere Häuser gefunden.“ Dana lebt im Kibbutz Nir-Am am Gazastreifen und erzählt aus ihrem Alltagsleben unter dem Hamas-Terror (in Englisch):

In Israel ist das, was Dana über die andere Seite sagt, die Regel. Bei den PalArabern wäre das leider die große Ausnahme.

Wie Presse Fotos manipuliert

9. Juli 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in Medien+Nahost | 2 Kommentare
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gefunden auf Facebook

Das hier ist das, was in unseren Qualitätsmedien gezeigt wird:

Pressefoto-Clash-1

Und das hier das, was das obere Foto (gewollt!) nicht zeigt:

Pressefoto-Clash-2

Manipulation? Aber woher denn??? Die Medien doch nicht!!!!

Pallywood: weinen nach Bedarf

6. Juli 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in Medien+Nahost, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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gefunden auf Facebook und eingedeutscht:

Terror-Mom-smile-tears

Jordanischer Politik-Analyst Bassam Badareen zu den entführten israelischen Teenagern: Es gibt in Israel keine Kinder, alle sind Soldaten

2. Juli 2014 um 13:13 | Veröffentlicht in Araber, Medien+Nahost, Nahost-Konflikt | Hinterlasse einen Kommentar
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MEMRI TV, 22. Juni 2014

Während einer Talkshow im jordanischen Sender Roya TV mit einer Diskussion über die aktuelle Entführung dreier israelischer Jugendlicher sagte der Politik-Analyst Bassam Badareen: „Ich glaube, dass es in Israel keine Kinder gibt… Ich glaube, dass sie prinzipiell Soldaten sind, nicht Kinder.“ Badareen ist ehemaliger Leiter des jordanischen Büros der Londoner Zeitung Al-Quds; er sagte weiter, die israelische Armee und Siedler „sind Experten beim Schmuggel von Waffen und Drogen, der Verbreitung von Prostitution und des Sähens von Korruption unter den Palästinensern“.

Es folgen Auszüge aus der Talkshow, die am 22. Juni 2014 ins Internet gestellt wurde:

Moderator: Manche sagen, die entführten [drei Israelis] seien Kinder. Ihre Identität ist nicht klar. Einige sagen, sie seien Teenager, andere sagen, sie seien Soldaten. Inwieweit ist der Zeitpunkt dieser Operation wichtig?

Bassam Badareen: Ich glaube, dass es in Israel keine Kinder gibt. Ich sage das als Sache des Prinzips. Dieses rassistische, kolonialistische, expansionistische Land…“

Moderator: Sie kennen die Bedeutung des Wortes „Kinder“ nicht…

Bassam Badareen: Würden sie sie kennen, würden sie die Palästinenser nicht so behandeln, wie sie es tun. Sie trainieren ihre Kinder im Umgang mit Waffen ab dem Alter von 7 Jahren. Wir wissen, tatsächlich alle Israelis Soldaten sind.
Um dem die Spitze aufzusetzen, sind [die drei Entführten] Siedler. Ich glaube, dass sie prinzipiell Soldaten sind, keine Kinder.

Wir sehen ständig Bilder von Kindern, insbesondere Siedlern, die Waffen abfeuern. Dutzende verletzte Palästinenser wie auch Märtyrer wurden von [israelische] schießenden Kindern getroffen.

Entsprechend einem Szenario, das von der israelischen Presse und vielen anderen Quellen diskutiert wurde, waren Drogenschmuggel-Banden beteiligt. Es gibt viele weitere Szenarien. In der Gegen, in der sie entführt wurden, grassieren kriminelle Aktivitäten. Die israelische Besatzungsarmee, die Siedlerbanden und die Siedlerjugend sind Experten des Schmuggels von Waffen und Drogen, in der Verbreitung von Prostitution und beim Säen von Korruption unter den Palästinensern, in Jerusalem, in Hebron und andernorts und sie haben palästinensische Komplizen.

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