Noch’n Gedanke zum „Gefangenen“-Austausch
18. Juli 2008 at 15:10 | In Europa+Nahost, Medien+Nahost, die Welt+Nahost | No CommentsDie deutschen Medien haben in großen Teilen Israel recht positiv bewertet, dass es die zwei Leichen zu einem so hohen Preis zurück ins Land geholt hat. Israel bekommt hier und da sogar einen moralischen Sieg attestiert, während die Terroristen teilweise gar als solche bezeichnet werden und ihr barbarisches Tun verurteilt. Beispielhaft hierfür der Tagesspiegel:
Hier eine Gesellschaft, die bis an die Grenze des Erträglichen und Zumutbaren für jedes ihrer Glieder kämpft. Die zwei Leichname ihrer eigenen Bürger sind ihr wichtiger als Sühne und Gewaltprävention. Darin ist eine Botschaft nach Innen enthalten: Keiner von euch wird jemals im Stich gelassen, ob tot oder lebendig. Der Staat ist für euch da - und nicht nur ihr für ihn. Selbst das Prinzip, sich nicht erpressen zu lassen, wird dieser Maxime untergeordnet. Kein Terroranschlag hat mehr Wucht, als einem diese grandiose Ethik an Respekt abverlangt.
Das ist das Israel, das unsere Medien und unsere Gutmenschen lieben. Das Israel, das zu leiden bereit ist; das Israel, das sich erniedrigt; das Israel, das sich demütigen lässt; das Israel, das sich von den Terroristen erpressen lässt. Das gefällt dem deutschen Friedens-Propagandisten, so gehört es sich für die Juden. So kann man sie bemitleiden.
Aber wehe, wenn diese Juden wieder anfangen sich zu wehren. Wehe, eine Rakete aus dem Gazastreifen wird mit einem Gegenschlag beantwortet. Wehe, irgendwelche PalAraber werden im „Westjordanland“ an einer Straßensperre kontrolliert. Dann wird alles wieder vergessen sein, was in diesen Tagen an Positivem über Israel durch die Medien ging.
Wenn man tote Juden beklagen kann, dann ist man ganz auf ihrer Seite. Aber sonst?
Erschreckend ist, dass für den Nachwuchs unserer geistigen Elite offenbar noch nicht mal mehr das gilt. (Wer es schafft den Holocaust dem Staat Israel anzulasten – Hochachtung!)
Terror in Jerusalem
7. Juli 2008 at 17:16 | In Israel, Jerusalem, Medien+Nahost, Nahost-Konflikt, Palästinenser, Terroranschläge, Terrorismus | No CommentsTags: Jerusalem Post
Es ist zwar fast eine Woche später, aber die Inhalte dieses Editorials der Redaktion sind eigentlich zeitlos:
Jerusalem Post, Staff editorial, 3. Juli 2008, S. 13
Es wäre einfacher mit dem klar zu kommen, was am Mittwoch in Jerusalem geschah, wennw ir uns selbst davon überzeugen könnten, dass Jusam Taysir Dwayat einfach durchgedreht hätte, als der so mörderisch in Fußgänger, Autos und Busse hineinpflügte.
Könnte doch nur ein forensischer Psychiater belegen, dass der 30-jährige Baggerfahrer einen psychotischen Anfall erlitt, die ihn zwang, auf seiner Mammut-Maschine sitzend durch eine der engsten Engstellen der Stadt zu randalieren und so viele unschuldige wie möglich zu töten und zu verwunden, wie er konnte. Wir könnten entsetzt unseren Kopf schütteln, uns aber sagen, dass es letztlich keinen Schutz vor Verrückten gibt.
Aber die auf der Jaffa Road angerichtete Verwüstung war aller Wahrscheinlichkeit nach nicht das Werk eines Wahnsinnigen; uns von etwas anderes überzeugen zu wollen, wäre Einbildung.
Augenzeugen beschreiben die Szene eines Gemetzels. Dwayat begann seinen Ansturm von einer Baustelle an der nahe gelegenen Straße Sarei Yisrael aus; er rammte in einen Linienbus und verwundete Menschen entlang des Wegs, bevor er auf die Jaffa Road einbog – die noch verstopfter war als normal, weil an den Straßenbahngleisen gearbeitet wurde.
Während Fußgänger aus dem Weg spritzten, um nicht von dem Baufahrzeug zermalmt zu werden, fuhr der Killer in Richtung des Freiluftmarktes Mahaneh Yehuda, wobei er gezielt einen zweiten Linienbus heftig rammte und ihn umkippte. Er rammte und zermalmte einige weitere Fahrzeuge, die ihm im Weg waren.
Drei Menschen wurden getötet und jede Menge verletzt, bevor ein Soldat außer Dienst und ein besonders ausgebildeter Motorradpolizist es schafften auf den Radlader zu klettern und Dwayat, während er „Allahu akbar“ (Allah ist groß) schrie, erschossen.
Nur Stunden nach dem Mordzug war der umgekippte Bus wieder aufgerichtet und abgeschleppt worden. Der Radlader war ebenfalls entfernt, wie auch die zermalmten Autos. Freiwillige wuschen das Blut der Opfer von der Straße. Die Jaffa Road und die angrenzende Umgebung des zentralen Busbahnhofs nahmen ihr normales Erscheinungsbild an.
Aber die Menschen Jerusalems sind schwer traumatisiert worden. Es gibt das nagende Gefühl, dass die Ruhe, der sich die Einwohner jetzt seit einigen Jahren; seit dem inoffiziellen Ende der zweiten Intifada; erfreuen konnten, vorüber sein könnte – und dass die größte Gefahr aus dem Bereich innerhalb der Stadtgrenzen selbst kommt.
Dwayat wohnte in Sur Baher, einem palästinensisch-arabischen Viertel in der Nähe des Kibbutz Ramat Rachel im Südosten Jerusalems und innerhalb der Sicherheitsbarriere gelegen. Als Einwohner der Großstadt Jerusalem besaß Dwayat, anders als die der Westbank, einen blauen Personalausweis, der dem ähnlich ist, den alle israelischen Staatsbürger besitzen.
Das Verbrechen von Mittwoch bringt den Anschlag in Erinnerung, der erst vor drei Monaten im Lesesaal der Marcaz Havat-Yeschiwa statt fand; damals ermordete ein anderer Jerusalemer Araber, Ala Abu Dhaim aus Jebl Mukaber acht Schüler, bevor er von einem außer Dienst befindlichen IDF-Offizier erschossen wurde.
Neben einigen bemerkenswerten Ausnahmen habe die Araber Jerusalems dazu tendiert sich nicht in die zweite Intifada hineinziehen zu lassen. Aber in den letzten Monaten gab es eine Reihe von Zwischenfällen, darunter die Beinahe-Lynchung zweier Stadtinspektoren an der Saladin-Straße und den Versuch zwei Sicherheitsleute in der Altstadt zu ermorden, die das Augenmerk auf das richten, was ein Trend zur Radikalisierung zu sein scheint. Die arabische Bevölkerung der Hauptstadt hat bei den palästinensischen Wahlen von 2006 ihre Unterstützung der Hamas gegeben.
Die arabischen Viertel, die als Sprenkel den Großstadtbereich Jerusalems durchsetzen – nicht nur im Osten, sondern auch im Norden und Süden – wurden nach dem Sechstage-Krieg in die Grenzen der Hauptstadt übernommen; seine arabischen Einwohner bekamen blaue Personalausweise. Sie hatten die Möglichkeit die volle israelische Staatsbürgerschaft zu beantragen, entschieden sich aber in ihrer überwältigenden Mehrzahl dazu, das nicht zu tun, aus Solidarität mit der palästinensischen Sache.
Die Dichotomie, unter der diese Araber leben, scheint immer stärker gespannt zu werden. Sie mögen für Juden arbeiten; sie mögen Krankenversicherung und Sozialleistungen vom zionistischen Staat erhalten, aber kulturell und politisch sind sie vom sie umgebenden arabischen Milieu nicht zu trennen. Sie sehen dasselbe Satelliten-Fernsehen und hören die Prediger für dieselben radikalen Botschaften Partei ergreifen, wie ihre Landsleute in der Westbank und dem Gazastreifen.
Wir müssen zumindest wahrnehmen, dass dieser Rahmen – die Beziehung zwischen Jerusalems Arabern und Juden und ihre Auswirkungen auf die Sicherheit – wie er seit 1967 angewendet wurde, eine Neubewertung benötigt. Es anders zu sehen, würde uns der Selbsttäuschung überlassen.
Was man so als Waffenruhe verkauft und wer sie bricht
24. Juni 2008 at 19:41 | In Israel, Medien+Nahost, Nahost-Konflikt, Palästinenser | 4 CommentsTags: Ehud Barak, Ehud Olmert, Gazastreifen, Mörserangriff, Qassam-Raketen, Terror, Waffenstillstand
Es hat nicht lange gedauert. Na ja, im Nahen Osten sind fünf Tage schon fast eine Ewigkeit. So lange hat die „Waffenruhe“ am Gazastreifen gedauert. Heute wurde er erst vom Raketenalarm gestört wurde, dann schlugen insgesamt drei Qassams ein, zwei davon in Sderot, eine in offenem Gelände. Premier Olmert, der vorher tönte, dass der Waffenschmuggel der Hamas einen Bruch des Waffenstillstands darstelle, bezeichnete die Beschießung durch den Palästinensischen Islamischen Jihad als „eklatanten und eindeutigen Bruch der Abmachungen, die als Teil der Waffenruhe verabredet wurden“.
Natürlich sehen die Terroristen das anders. Für sie gilt ein Antiterror-Einsatz der IDF in Schechem/Nablus als solcher Bruch. Dass die „Westbank“ von ihnen einseitig in den „Waffenstillstand“ einbezogen wurde, hat ja nichts zu bedeuten. Auch nicht, dass PA-Terroristen bereits Montagabend einen Mörser aus dem Gazastreifen nach Israel schossen.
Jetzt fragt sich, wie das Großmaul von Regierungschef auf die pal-arabischen Brüche reagiert. Zu erwarten ist, dass gar nichts passiert, außer, dass die Terroristen hofiert werden, die Grenzübergänge stärker geöffnet werden und die westliche Presse wird alles tun, um Israel die Schuld am Ende der Scharade zuzuweisen.
Unsere großen Medien halten sich (noch?) zurück. Andere weniger Die israelische Botschaft in Berlin berichtet in ihrem Newsletter nur von den drei Raketen, der Mörserangriff fehlt. Israelnetz übernimmt von Ha’aretz die Bekämpfung der Terroristen in Nablus, in der auch dick die Palästinenser-Sicht wiedergegeben wird, während die Fakten zur Geltung der „Waffenruhe“ sowie der Mörserangriff erst am Ende nebenher vorkommen.
Die Freunde der offenen Gesellschaft hatten nur den Mörserangriff im Programm. Dafür die richtigen Fragen: Wo sind die deutschen Medien? Wo bleiben zumindest die Verurteilungen?
Beer7 berichtet – noch früh am Morgen, vor den Raketen – den Mörserangriff und zitiert die Terroristen-Lügen vom Bruch der Waffenruhe durch Israel.
Gleichermaßen hat Lila von Letters from Rungholt am frühen Morgen den Mörserangriff und fragt sich, warum Israel so genannte Blockade weiter lockert und was noch kommt und ob das so weiter gehen wird. Im Update folgen (als Antwort auf die rhetorische Frage) die Raketenangriffe.
Jihad Watch bringt eine Meldung von AP: Der Mörserangriff fehlt bei der Agentur, die Raketen sind Antwort auf Israels „Bruch“ (Anführungszeichen von mir) der Waffenruhe. Zumindest wird erwähnt, dass die „Westbank“ (Anführungszeichen von mir) nicht formal Teil in die Waffenruhe einbezogen wurde. Aber die Hamas verkündet, sie bleibe ihr verpflichtet. Ja klar!
Verteidigungsminister Ehud Barak hatte auch schon getönt, als er heute durch den Negev tourte: „Ruhe wird mit Ruhe beantwortet werden, Stille mit Stille“, gab er von sich. Aber wie auf die Beschießung durch die Terroristen geantwortet werden soll, das sagte er offenbar nicht.
Und die Agenturen bereiten vor, dass Israel beschuldigt werden kann für die Gewalt verantwortlich zu sein. Genaueres hat Beer7 aufgeführt. Da wollte MS-NBC wohl nicht nachstehen und verkündet: „Die Westbank ist kein formeller Teil der Gaza-Waffenruhe. Aber der israelische Angriff könnte als Verletzung des Geistes des Waffenstillstands gesehen werden.“ Das ist der komplette Bullsh*t! (So gesehen ist der „Geist des Waffenstillstands“ der: Israel hat still zu halten, egal was passiert.) Auch MS-NBC scheint die Haltung einzunehmen, dass einzig und alleine die Terroristen definieren dürfen, wer im Rahmen des „Waffenstillstands“ was tut. Was ist eigentlich mit dem „Geist des Waffenstillstands“ geschehen, als der Mörserangriff auf Israel geführt wurde?
Spirit of Entebbe hat ein paar nette Zitate, die zeigen, wie die Terroristen das mit dem Waffenstillstand sehen, besonders jetzt nach dessen Bruch. Zuerst einmal wird jemand namens Al-Haya in der Ha’aretz zitiert, auf Englisch; hier die Übersetzung:
- „Selbst wenn es durch einige Fraktionen Verletzungen gibt, betont die Hamas ihre Verpflichtung zur Ruhe und arbeitet an der Umsetzung der Ruhe… Aber die Hamas wird keine Polizei sein, die die Grenze der der Besatzung sichert. Niemand wird sich eines frohen Augenblicks erfreuen, in dem er jemanden von der Hamas sieht, der einem Widerstandskämpfer ein Gewehr ins Gesicht hält.“
Klar genug?
Und die Waffenruhe wird nicht durch Raketenschüsse nach Israel gebrochen, nein: „Die Schließung [der Grenzübergänge] durch die Besatzung ist ein Bruch des Handels für die Ruhe im Gazastreifen.“ Also ist es Israel, das gar nicht mehr im Gazastreifen ist, ihn aber trotzdem noch besetzt hält, das durch die falsche Reaktion auf den trotz „Waffenruhe“ statt findenden Terror die „Waffenruhe“ bricht.
Diese Logik ist einfach umwerfend!
Die AP macht Stimmung
23. Juni 2008 at 20:28 | In Medien+Nahost | 2 CommentsTags: Associated Press, Fotos, Propaganda
Und gegen wen? Gegen Israel natürlich. Wer soll sonst für jedwede Probleme im Gazastreifen verantwortlich sein?

Palästinensische Kinder sitzen neben Flaschen, die sie an einem Trinkbrunnen im Flüchtlingslager Khan Junis im südlichen Gazastreifen gefüllt haben – Sonntag, 22. Juni 2008. Israel verstärkte am Sonntag das Rinnsal der dringend benötigten Waren, die in den Gazastreifen strömen, sagte ein Militärsprecher, während der jüngsten Phase einer vier Tage alten Waffenruhe mit den Militanten der Hamas.
Schreibt die AP zu diesem Foto. Womit für den Leser gelten muss: Israel sorgt dafür, dass die im Gazastreifen nicht genug Wasser haben. Und „Rinnsal der dringend benötigten Waren“ ist bestimmt NICHT die Wortwahl des Militärsprechers. Wunderbar. Und hier gleich noch eins:

Palästinensische Kinder schleppen Flaschen mit Wasser im Flüchtlingslager Khan Junis im südlichen Gazastreifen – Sonntag, 22. Juni 2008. Israel verstärkte am Sonntag das Rinnsal der dringend benötigten Waren, die in den Gazastreifen strömen, sagte ein Militärsprecher, während der jüngsten Phase einer vier Tage alten Waffenruhe mit den Militanten der Hamas.
Elder of Ziyon kommentiert diese Fotos so:
Warum sollten süße palästinensisch-arabische Kinder gezwungen sein Flaschen mit Trinkwasser nach Hause zu schaffen? Nach Ansicht der AP muss es etwas mit der „Belagerung“ des Gazastreifens durch Israel zu tun haben, denn dies illustriert eine Story darüber, dass Israel „das Rinnsal“ „dringend benötigter Waren“ in den Gazastreifen „verstärkt“ – und was wird dringender gebraucht als Wasser?
Impliziert wird, dass die Wasserprobleme des Gazastreifens Israels Fehler sind und nicht der der palästinensischen Araber, die mehr in Qassam-Raketen investiert haben als in ihre Infrastruktur. Darüber hinaus wird impliziert, dass Israel den Transport von Wasser in den Gazastreifen beschränkt hat, während es sich in Wirklichkeit überschlagen hat den Menschen im Strip zu sauberem Wasser zu verhelfen. Wer etwas paranoide ist, kann eine Analogie zu den uralten antisemitischen Falschmeldungen erkennen, dass Juden die Brunnen der Nichtjuden vergiften – ein muslimischer Standard-Vorwurf.
AP – bei dem, was sie am besten kann.
Die gefährliche Naivität der Wohlmeinenden
19. Juni 2008 at 16:09 | In Europa+Nahost, Friedensinitiativen, Medien+Nahost, Nahost-Konflikt, die Welt+Nahost | No CommentsTags: Europäisch-israelischer Dialog
Der Europäisch-israelische Dialog in Berlin fand zum neunten Mal statt. Organisiert von der Axel Springer AG mit dem Weidenfeld Institute for Strategic Dialogue, wurde „Gibt es noch Hoffnung für Nahost?“ besprochen. Neben den üblichen Lippenbekenntnissen waren ernsthaftere Bekenntnisse zur Existenz und Sicherheit Israels zu hören, als das sonst der Fall ist. Die deutsche Medienlandschaft – einschließlich Springer – geben wieder, was auf der Veranstaltung gesagt wurde. Das ist ja auch ihre Aufgabe. Kritische Wertungen der üblichen Wortmeldungen – die sonst auch so gerne zur Aufgabe der Medien gezählt werden – habe ich nicht wirklich gesehen. Einig waren sie sich alle, dass Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten besteht, weit mehr als in den letzten Jahren. Aber all diese Parteigänger des Friedens im Nahen Osten und der florierenden Wirtschaftsbeziehungen zu Israel haben ein Problem, das sie weder erkennen noch zugeben werden. Von Melanie Philipps legt es offen:
Melanie Phillips, diary, 17. Juni 2008
Die Konferenz in Berlin, an der ich teilnahm, wurde von der Weidenfeld-Institut und der Axel Springer-Gruppe organisiert. In ihr ging es um die Beziehungen zwischen der EU und Israel. Sie war gleichzeitig ermutigend – sogar berührend – und bestürzend. Ermutigend, weil es hier ein Europa gab – jedenfalls in der Gestalt der deutschen und tschechischen Außen- und Innenminister, gemeinsam mit allerlei Diplomaten und Geschäftsleuten – das aufgehört hatte auf Israel wegen seiner Verbrechen einzuhacken und statt dessen gelobte es nie seinen Feinden zu überlassen; es war berührend zu sehen, wie schmerzlich bewusst den Deutschen ihre Pflicht ist sicherzustellen, dass ihre eigene Geschichte nicht irgendwo anders in der Welt wiederholt wird. (Und genau an dem Tag dieses Treffens verkündete der Assoziationsrat EU-Israel – die Körperschaft, der die Außenminister vorstehen, die die bilateralen Beziehungen zwischen Israel und den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union pflegen – eine Aufwertung der Beziehungen zwischen Israel und der EU.) Was für ein Unterschied zum giftigen Großbritannien. Der Grund für die Veränderung in der europäischen Haltung soll zweierlei sein. Erstens, und am wichtigsten, hat die Sicht der europäischen Elite sich unter dem Druck ihrer eigenen Krise der islamistischen Kolonisierung verändert. Als Ergebnis betrachtet sie Israel, das an der Front der Verteidigung gegen diesen Angriff steht, in einem neuen und verständnisvolleren Licht. Zweitens billigt sie Israels offensichtliche Entschlossenheit eine „Zweistaaten-Lösung“ mit den Palästinensern zu schmieden.
Hier aber liegt der Hase im Pfeffer: Ein Redner nach dem anderen lobte Israels Verhandlungen mit Mahmud Abbas und sprach von „Funken der Hoffnung“ dieser Gespräche, der nicht gelöscht werden dürfe. Aber diese Hoffnung gründete sich auch ein großes Maß an Wunschdenken, wenn nicht gar Geschichts-Amnäsie. Denn die Zweistaaten-Lösung kann kaum eine Lösung sein, denn diese zwei Staaten warne der ursprüngliche Kompromissvorschlag, der in den 1930-er Jahren unterbreitet wurde, um die arabische Ablehnung des vorgeschlagenen, wieder hergestellten jüdischen Staates zu beschwichtigen – die heute immer noch abgelehnt wird, nicht nur von der Hamas, sondern auch von dem „moderaten“ Holocaust-Leugner Mahmud Abbas. Erst vor kurzem erklärte er, dass die Palästinenser Israel niemals als jüdischen Staat akzeptieren würden; und doch wird er von Israel, Amerika und Europa als aufrichtiger Gesprächspartner für Frieden gefeiert. Darüber hinaus, das habe ich früher schon angeführt, würde ein palästinensischer Staat in der Westbank und dem Gazastreifen bedeuten, dass der Iran an der Türschwelle Jordaniens und Ägyptens steht – eine Tatsache, die dafür sorgt, dass die „Zweistaaten-Lösung“ sie mit unverdünntem Horror füllt. Weit davon entfernt „Funken für Hoffnung“ zu bieten, würde die „Zweistaaten-Lösung“ daher eher einen Feuersturm des Iran auslösen, dessen Trachten nach regionaler Dominanz eine Bedrohung für die weitere Welt darstellt.
Tatsache ist, dass diese „Friedensgespräche“ eine Farce sind, deren Hauptzweck ist Amerika mit dem Anschein einer Vereinbarung – so hohl sie auch immer sein mag – für Präsident Bushs Abschieds-Punktekarte zu versehen. Es gibt ein echtes Gefühl, dass Israel jetzt gezwungen wird seine tragikomische Rolle in diesem Absurditäten-Theater zu spielen und das nicht nur durch amerikanischen Druck, sonder auch durch seine eigene Sorge, dass, würde es diesen Beschwichtigungsprozess verlassen, die neue europäische Wärme rapide abkühlen würde. Zwischen Amerika auf der einen und Europa auf der anderen Seite wird Israel daher gezwungen die wenig beneidenswerte Wahl zwischen dem Angebot selbstmörderischer Zugeständnisse, die seine eigene, brüchige Sicherheit in Gefahr bringen, und die Unterstützung durch seine verzweifelt benötigten Verbündeten zu gefährden.
Die zweite Oberabsurdität war der von einem Redner nach dem anderen zum Ausdruck gebrachte Glaube, dass der Schlüssel zum Frieden in der Verbesserung der palästinensischen Ökonomie liege (eine Sicht, die von Gordon Brown geteilt wird). Ohne das Gesicht zu verziehen erklären sie, dass, wenn die palästinensische Jungend Arbeit haben, sie weniger dazu neigen würden Israelis in die Luft zu jagen. Das ist die Täuschung, dass Armut und Mangel die Araber dazu treiben Selbstmord-Bomber zu werden. Auf der individuellen Ebene wissen wir, dass immer wieder gezeigt wurde, dass das Gegenteil wahr ist. Auf einem breiteren Level ist das nur ein weiteres Beispiel dafür, dass eine Geschichts-Amnäsie herrscht. Bevor den Palästinensern der Oslo-„Friedensprozess“, die Freiheit, das Geld und die Waffen gab, mit denen sie Israel ihren Massenmord-Feldzug aufzwangen, gehörte das palästinensische Bruttosozialprodukt zu den höchsten, die Sterberate der Kleinkinder zu den niedrigsten und die Lebenserwartung stieg stärker als in jedem arabischen Land. Aber sie warfen all das weg, um mit der Intifada einen Krieg gegen Israel zu führen – die Quelle ihres früheren wirtschaftlichen Wohlstands in Folge der engen ökonomischen Verbindungen zwischen den beiden Krieg führenden Nachbarn.
Der Glaube, dass wirtschaftliche Verbesserungen der Weg zum Frieden sind, ist nur ein weiteres Beispiel der Arroganz und Ignoranz des Westens, der darauf besteht, den Nahen Osten durch ein Prisma von westlichen Werten zu filtern – und damit auf katastrophalen Fehldiagnosen und der ununterbrochenen Weiterführung genau des Problems besteht, die er so ernsthaft zu lösen versucht.
Hitlers Rezept befolgend
9. Juni 2008 at 21:29 | In Europa+Nahost, Geschichte, Medien+Nahost, Nahost-Konflikt, Palästinenser, die Welt+Nahost | No CommentsTags: Geschichte, Geschichtsfälschung, Lügen, Propaganda
Über die (historischen) Verbindungen der „Palästinenser“ (und einiger anderer Araber) zum Naziregime und zu ihrer Seelenverwandtschaft in Bezug auf die Juden wurde schon so einiges geschrieben. Aktuell hat Ted Belman von IsraPundit die heute noch von den Propagandisten der Vernichtung Israels angewandten Lehren Nazi-Deutschlands einmal mehr offen gelegt. Gleichzeitig liefert er erneut einen einfachen Beleg dafür, dass Antizionismus Antisemitismus ist:
Ted Belman, IsraPundit, 8. Juni 2008
Die Araber spielen offensiv, die Israelis defensiv. Nirgendwo offenbart sich das besser als auf dem Feld der Propaganda.
Aber zuerst möchte ich einen Blick auf die Verhandlungen werden. Kann mir irgendjemand sagen, was die Israelis verlangen? Ich warte…
Auf der anderen Seite verlangen die Araber die heilige Stadt in Jerusalem, die Grüne Linie als Grenze und das „Rückkehrrecht“. Es scheint so, dass Israel immer darum kämpft deren Forderungen teilweise zu erfüllen, in der Hoffnung, dass das reichen wird. Seitens der Araber gibt es keinerlei solche Anstrengungen, nur die erneute Wiederholung ihrer Forderungen. Sie haben ein Gefühl des Anspruchs darauf, währen die Israelis ein Gefühl habe, sie seien ihnen verpflichtet. Das ist keine Art so ein Spiel zu gewinnen.
Die Araber haben den Staat Israel immer abgelehnt; in den 1970-ern trafen sie eine bewusste Entscheidung die Welt zu überzeugen es ihnen gleich zu tun. So begannen sie einen Propagandakrieg zur Dämonisierung und Delegitimierung Israels und des Zionismus. Die berüchtigte „Zionismus ist Rassismus“-Resolution in der UNO war die erste Salve.
David Matas, berühmt gewordener Menschenrechts-Anwalt aus Kanada, gab in seinem ausgezeichneten Buch Aftershock, das er 2002 schrieb, einen Überblick der Angriffe auf die Juden und Israel aus der ganzen Welt und fragte, wie das 60 Jahre nach dem Holocaust geschehen konnte. Seine Antwort:
Die Wurzel der Wiederbelebung des Antisemitismus ist der Antizionismus. Der Zionismus ist ein Ausdruck des Rechts auf Selbstbestimmung des jüdischen Volkes. Der Antizionismus bestreitet per Definition dieses Recht und weist es zurück, indem er dem jüdischen Volk einen Staat verweigert. Der Antizionismus ist eine Form des Rassismus. Er verweigert dem jüdischen Volk das grundlegende Recht, das allen Völkern der Welt zusteht.
Israel existiert wegen des Holocaust, wegen des Antisemitismus und als Zufluchtsort für Juden, die vor Verfolgung fliehen, für das kulturelle Überleben des jüdischen Volkes und seinem Recht auf Selbstbestimmung, wegen der Verbindungen des jüdischen Volkes am Land Israel und weil das international akzeptiert und anerkannt wurde. Die Logik des Antizionismus befielt jeden einzelnen dieser Gründe für die Existenz Israels zu anzugreifen.
So wird der Holocaust geleugnet oder trivialisiert und die Gründung Israels wird als westlicher Kolonialismus diskreditiert oder als „Fehler“, wenn man so will. Zusätzlich haben die Araber eine Darstellung der Geschichte geschaffen, die mit der jüdischen konkurriert. Die Araber leugnen, dass der Erste wie der Zweite Tempel auf oder in der Nähe des Tempelbergs stand. In ihrer Darstellung haben sie die Wurzeln und Rechte in und an dem Land; die Juden habe praktisch keine Verbindung dazu. Sie leugnen auch, dass die Juden ein Volk sind, während sie gleichzeitig selbst eins zu sein behaupten und ihre Recht auf Selbstbestimmung einfordern.
Darüber hinaus greifen sie die Juden/Israel wegen der schlimmsten Menschen bekannten Verbrechen an. Ihre Vorwürfe haben keinerlei Basis in der Wirklichkeit. Es spielt keine Rolle, ob es irgendeinen Beweis gibt, mit der sie sie unterstützen könnten, auch nicht, dass sie unerhört oder pervers sind. Sie werden die Fakten verdrehen oder betrügerisch „Fakten“ präsentieren, um ihre Vorwürfe zu untermauern. Sie stellen auch das Recht falsch dar, um einfacher zu dem Schluss zu kommen, dass die Israelis ein Verbrechen begangen haben – oder besser noch: ein Kriegsverbrechen.
Zu der Liste der „Verbrechen“ gehört: Völkermord oder einen neuen Holocaust zu begehen; ethnische Säuberung; die Ausübung von Kriegsverbrechen durch Unverhältnismäßigkeit, gezielte Tötung Unschuldiger und Schaffung einer humanitären Katastrophe.
Sie stigmatisieren Israel unbarmherzig als Apartheid-Staat, damit sie eine weltweite Bewegung zur Delegitimierung Israels schaffen können, die der Bewegung gleicht, die das tatsächliche Apartheid-Regime Südafrikas untergrub. Einmal mehr: Um das zu schaffen, werden die Wirklichkeit und die Natur eines Apartheid-Regimes verdreht und gefälscht.
Zu ihren Lügen gehört Folgendes:
1. Die Besatzung ist illegal.
2. Die Siedlungen sind illegal.
3. Judäa und Samaria sind Palästinenserland.
4. Israel ist der Aggressor.
5. Jerusalem ist dem Islam heilig.
6. Die Araber unterstützen eine Zweistaaten-Lösung.
7. Die Juden wollen entsprechend den Protokollen der Weisen von Zion die Welt beherrschen.
David Matas und andere haben all diese Lügen überzeugend entlarvt.
Die Araber folgen dem Spruch von Goebbels bis ins Detail:
Wenn man eine Lüge erzählt, die nur groß genug ist, und sie immer wieder wiederholt, werden die Leute sie schließlich glauben. Die Lüge kann nur solange aufrecht erhalten werden, wie der Staat die Menschen vor den politischen, ökonomischen, und/oder militärischen Konsequenzen der Lüge abschotten kann. Es ist deshalb äußerst wichtig für den Staat alle seine Kräfte zu benutzen, um andere Meinungen zu unterdrücken, da die Wahrheit der tödliche Feind der Lüge ist, und somit wird die Wahrheit durch die Ausbreitung der größte Feind des Staates. [aus dem Englischen zurückübersetzt]
Der Begriff der „Großen Lüge“ wurde auch in einem Bericht gebraucht, der während des Krieges vom US-Office of Strategic Services als Beschreibung in Hitlers psychologischem Profil ausgearbeitet wurde.
Seine Hauptregeln waren: Erlaube der Öffentlichkeit nie zur Ruhe zu kommen; gibt niemals eine Fehler zu oder dass du falsch gelegen hast; räume nie ein, dass es bei deinem Feind etwas Gutes geben könnte; gib nie Raum für Alternativen; nimm niemals Tadel an; kontentiere dich auf nicht mehr als einen Feind auf einmal und mache ihn für alles verantwortlich, was falsch läuft; die meisten Menschen werden leichter eine große Lüge glauben als eine kleine; wenn du sie regelmäßig genug wiederholst, werden die Leute sie früher oder später glauben.
Auch dem folgen sie bis ins Detail. Es ist nur natürlich, denn Hadsch Amin al-Husseini, der Vater des militanten palästinensisch-arabischen Nationalismus – ein bis zu ihm unbekannten Konzept – war ein enger Vertrauter Hitlers und forderte von ihm die Anerkennung des arabischen Rechts
… die Frage der jüdischen Elemente in Palästina und anderen arabischen Ländern in Übereinstimmung mit den nationalen und rassischen Interessen der Araber und gemäß Vorgaben, die denen ähneln, die zur Lösung der Judenfrage in Deutschland und Italien angewandt werden.
Plus ça change, plus c’est la même chose.
Was die israelische Regierung tun muss: Sie muss jeder einzelnen dieser Lügen bei jeder Gelegenheit entgegen treten. Darum sollte es bei seiner PR gehen und nicht um die sexy Frauen am Strand. [Anmerkung heplev: Israel wollte letztes Jahr durch eine PR-Offensive mit hübschen israelischen Frauen, vor allem aus dem Militär, Sympathien in der Welt gewinnen]
Das wäre offensives Vorgehen.
„Ihr von Al-Jazira könnt den Koran nicht umschreiben“
5. Juni 2008 at 21:38 | In Geschichte, Israel, Medien+Nahost, Nahost-Konflikt | 3 CommentsTags: Al-Jazira, Jerusalem
Das ist erstaunlich: Ein israelischer Wissenschaftler ist regelmäßiger Gast auf Al-Jazira. Und dort waren sie sich anscheinend sicher, dass er eine Haltung einnehmen würde, die ihnen in die Hände spielten. Allerdings hatten sie sich gründlich verrechnet, denn der Israeli gab ihnen derart Kontra, dass sie ihn vielleicht nicht wieder etwas fragen werden. Und so mussten sich die Zuschauer des Senders einiges anhören, das ihnen kräftig aufstößt – ohne ihn widerlegen zu können:
Tziv Ben Gedalyu für Israel National News, 5. Juni 2008
Der Politikwissenschaftler Dr. Mordechai Kedar sagte in einer muslimischen Fernsehsendung dem Gastgeber des arabischsprachigen Fernsehsenders Al-Jazira: „Die Juden waren in Jerusalem, als eure Vorfahren Wein tranken und sich vor Götzen beugten.“ In einer hitzigen Debatte mit dem Narrator fügte er hinzu: „Wir brauchen eure Erlaubnis für’s Bauen“ in der Hauptstadt Israels nicht – Jerusalem.
Das Aufeinandertreffen fand Anfang der Woche statt, als die Juden in der ganzen Welt den Vereinigungstag Jerusalems feierten. Dr. Kedar ist regelmäßig auf dem weithin gesehenen Sender aus Qatar erschienen, aber diesmal hatte er einen Zusammenstoß mit dem Gastgeber der Sendung, Jimal Rian.
„In Jerusalem zu bauen ist ein weiterer Nagel im Sarg der Verhandlungen mit der palästinensischen Autonomiebehörde“, behauptete Risan. Dr. Kedar antwortet in fließendem Arabisch: „Dies war vor 3.000 Jahren unsere Hauptstadt und wir waren hier, als eure Vorfahren Wein tranken, Mädchen lebendig begruben und vormuslimische Götzen anbeteten. Dies ist unsere Stadt und wird immer unsere Stadt bleiben.“
Seine Bezugnahme auf Wein trinkende Muslime, denen das vom Islam verboten ist, erboste den Gastgeber. Rian zeigte mit dem Finger auf ihn und sagte erregt: „Wenn Sie über Geschichte reden wollen, dann können Sie Jerusalem nicht aus dem Koran streichen und Sie können die muslimische Religion nicht angreifen, wenn wir weiter miteinander reden sollen.“
Dr. Kedar antwortete: „Jerusalem wird nicht ein einziges Mal im Koran erwähnt. Jerusalem ist eine jüdische Stadt.“
Der Al-Jazira-Mann antwortete mit dem Zitat eines Koranverses, in dem er glaubte, dass Jerusalem namentlich erwähnt wurde, stoppte aber mitten im Satz, als er erkannte, dass dieser nur „den weitest entfernten Ort“ erwähnt.
(Das dürfte Sure 17,1 sein: „Der weitest entfernte Ort“ [= al-Aqsa] wird in der islamischen Tradition mit Jerusalem gleich gesetzt, aber es gibt keine namentliche Erwähnung Jerusalems in diesem Vers oder in irgendeinem anderen im Koran. Hier steht mehr dazu.)
Dr. Kedar: „Jerusalem wird im Koran nicht ein einziges Mal erwähnt. Ihr könnte den Koran nicht in einer Sendung von Al-Jazira umschreiben.“
Rian wechselte das Thema hin zu den „Siedlungen“ und fragte Dr. Kedar, warum Israel 1.000 neue Wohnungen baut und sich entschied weitere Tausende zu bauen, während es Gerüchte gibt, dass „Jerusalem die gesamte Westbank [Judäa und Samaria] einschließt. Der Forscher der Bar Ilan-Universität antwortete: „Mein Freund, Israel zählt die Zahl der Wohnungen nicht, die Qatar auf der Halbinsel Qatar baut, warum also macht ihr das in Jerusalem? Jerusalem ist für immer unser und ist kein Thema für Sie, für Al-Jazira oder sonst irgendjemand. Punktum. Jerusalem gehört nur den Juden.“
Als Antwort auf Rians Frage, ob Dr. Behars Bewertung die Grundlage für Gespräche mit der PA ist, erklärte er: „Mein Freund, ich lade Sie nach Jerusalem ein, damit Sie mit eigenen Augen sehen, dass es eine blühende Stadt geworden ist, nachdem sie unter der arabischen Herrschaft bis 1967 in Ruinen lag. Wir bauten die Stadt wieder auf und öffneten sie für Christen, Muslime und Juden gleichermaßen, anders als unter muslimischer Herrschaft“, die andere Religionen draußen hielt…
Der ‚Focus’ entdeckt die Al-Dura-Fälschung
2. Juni 2008 at 20:31 | In Medien+Nahost, Nahost-Konflikt, die Welt+Nahost | 1 CommentTags: Focus, Israelhasser, Propaganda
Der Focus hat doch tatsächlich entdeckt, dass das Mohammed al-Dura-Video getürkt sein könnte (Entschuldigungen an alle Türken). Es zitiert einen israelischen Wissenschaftler, der viele Details aufzeigt, anhand derer der Schluss nahe liegt. (Die gerichtliche Auseinandersetzung zwischen Philippe Karsenty und France2 in Paris haben sie anscheinend nicht mitbekommen – wird von Kommentator Dante_A moniert.). Interessant wird es dann natürlich wieder in den Kommentaren. (Tippfehler der Originale übernommen)
Da gibt es die Äquidistanzler, die letztlich Israel verunglimpfen und den Palästinensern ihr Recht auf Mord zugestehen; gerade der letzte Satz entlarvt den Schreiber: „Auf beiden Seiten sterben unschuldige Zivilisten und vor allem Kinder, dabei deutlich mehr auf palästinensischer Seite. Daher ist es für mich nicht maßgebend, ob die Bilder gefälscht wurden oder nicht. Nur sollte Isreal jetzt nicht versuchen, sich als Friedensengel darzustellen!“
Dann gibt es die Abstreiter, die dem Wissenschaftler das Fachwissen bestreiten und ihm Propaganda unterstellen: „Der Professor ist gewiss Experte, wüßte er doch sonst, wann ein Einschuß zu bluten beginnt. Wenn nicht gerade ein arterielles Gefäß zerstört wurde, dauert es schon ein wenig. In Krimis wird das sicher ganz anders dargestellt, um die filmische Wiksamkeit zu erhöhen. Hat der Professor gar so einen Fim als Vergleich gewählt?“ Ja, das weiß natürlich nur der Kommentierer, wann die Wunden bluten. Wer sich auf die 55 Sekunden verlässt, ist da der Gelackmeierte – das Ganze soll ja reichlich lange gedauert haben, auch nach den vermeintlichen Treffern.
Wo diese Haltung ganz schnell landet, ist auch kein Wunder: bei der Israel-Lobby. Es geht ja nichts über die Weltherrschaft der Juden: Man muß schon eine gehörige Portion Mut gemischt mit einem hohen Maß an Dreistigkeit besitzen um solche hahnebüchenen Theorien der Öffentlichkeit zu präsentieren, die man wahrscheinlich für sehr dumm und naiv zu halten scheint. Der Israel-Lobby in unserer politischen Elite dürfte dieses Gutachten gerade recht kommen - wie ein vom Himmel gefallenes Indiz bezüglich der Unschuld des israelischen Militärs.
Weiterhin gibt es die „ist doch egal“-Fraktion, die dann ebenfalls nur für die PalAraber Partei ergreifen und auf Israel schimpfen: Selbst wenn die Szene gestellt war, wäre es ein schwacher Entlastungsversuch, denn täglich sterben in den durch Israel besetzten Gebieten Kinder und andere Unschuldige durch Angriffe der IDF. Oder: Alleine eine Debatte über die Echtheit der Aufnahmen ist ein schlechter Witz. Es wird generell nur so wenig wie möglich von den israelischen Greueltaten berichtet. Aber lasst uns doch alle zusammen schön den Völkermord im nahen Osten ignorieren! Wir haben nur wenig aus unserer Geschichte gelernt! Widerlich! Fein, fein, wenn man sich brüsten kann, dass man neutral ist und gleichzeitig einseitig schimpft. Ausreden gibt’s auch genug. Moralische Überlegenheit der Salon-Nahostexperten zum Beispiel. Und so wird denn von einem anderen sekundiert: Aber Ironie bei Seite, es ist eigentlich unwesentlich ob DIESES Kind nun erschossen wurde, oder nicht. Wenn es eine Inszinierung war, dann macht sie zumindest auf die eigentliche Problematik aufmerksam, dass in diesem sinnlosen Krieg, in den letzten Jahrzehnten, wohl tausende Kinder erschossen wurden, da beide Seiten bereits in Kindern zukünftige Feinde sehen. Während man den Terror, verständlicher Weise, auf de reinen Seite ächtet, so unterstützt man doch da teil gezielte Morden durch Israel nicht nur moralisch, auch mit Geld und Waffen. Das habe ich in diesem sinnlosen Krieg noch nie verstanden.
Die besserwissenden Ablenker haben natürlich auch ein Wörtchen mitzureden: Ich meine ich Blut am Hals des Jungen zu erkennen. Die Einschüsse in der Wand sehen auch echt aus. Traurig das Ganze. Ist ja lieblich: „Ich meine erkennen zu können.“ Am Hals. Der angeblich ja gar nicht getroffen wurde. Und wer hat eigentlich bestritten, dass die Einschusslöcher echt sind? Die Frage ist: Wer hat sie gemacht?!
Die ahnungslosen (naiven oder dummen?) Friedensstifter dürften keinesfalls fehlen – aber die sind wie die Äquidistanzler, die auch immer versuchen zu vermitteln, dass beide Seiten gleich schlimm sind (nur, dass die Israelis dabei immer schlechter abschneiden als die Araber): Ob gestellt oder nicht… …die Weltöffentlichkeit weiß so oder so wie die Fronten im Nahen Osten sind und wie fair die “verschiedenen Parteien” miteinander umgehen. Statt sich um die Echtheit dieses Videos verbale Schlachten zu liefern, sollten sich alle Beteiligten im Nahen Osten um ein Aufeinanderzugehen bemühen und nicht immer nur den eigenen Standpunkt unversöhnlich der Gegenpartei “vor den Latz knallen”. Merkwürdigerweise sind es gerade die religiös orthodoxen Vertreter, die den Grundsatz “Liebe Deinen Nächsten” am wenigstens beherzigen. Entscheidend ist also nicht die Echtheit des Videos, sondern die Frage ob dieses Video evtl. auch hätte echt sein können. Und hier muß man leider sagen: Es könnte echt sein. Dies ist das nach wie vor ungelöste Problem. Hier haben wir einen ganzen Haufen Vorurteile eingepackt in gutmenschliche Ahnungslosigkeit: Die Echtheit ist nicht entscheidend, man muss aufeinander zugehen (ist es da egal, wenn eine Seite – die pal-arabische – sich nicht im Geringsten rührt?) und überhaupt, die Israelis sind die religiös orthodoxen Vertreter und machen damit alles falsch. (Vom Islam ist mir nicht bekannt, dass „liebe deinen Nächsten“ lehrt wie es im jüdischen und christlichen Glauben der Fall ist.) Und die Aussage „Das Video könnte echt sein“ übertrumpft jede Kritik an den Pallywood-Propagandisten. So kann man sich die Welt auch schön stricken.
In dasselbe Horn stößt dann noch einer, der das für völlig überflüssig und unerheblich hält: wozu soll das gut sein, nach 8 Jahren? und was soll das? wenn es nicht dieses Kind war, dann waren es andere. das ist immer eine Tragödie. Nationalität, sowohl des Opfers als auch des Aggressors interessieren mich dabei gar nicht. Auch hier: Gelogen oder nicht ist egal. Und damit ist Israel legitimes Ziel für Verunglimpfung, Verleumdung und Dämonisierung. Die Folgen dieser Fälschung aus dem Jahr 2000 werden für unerheblich erklärt. So sorgt man dafür, dass Geschichte nicht verstanden werden braucht. Keine gute Grundlage für die Verbesserung der Zukunft.
Und zum „guten“ Schluss wird auch total offen Partei gegen Israel genommen und alles abgestritten, was für die Juden sprechen könnte: Alleine eine Debatte über die Echtheit der Aufnahmen ist ein schlechter Witz. Es wird generell nur so wenig wie möglich von den israelischen Greueltaten berichtet. Aber lasst uns doch alle zusammen schön den Völkermord im nahen Osten ignorieren! Wir haben nur wenig aus unserer Geschichte gelernt! Widerlich! Das sind vielleicht Leute, die sich nicht mit der Materie zu beschäftigen bereit sind. Die plappern die Propaganda nach, die ihnen von Pallywood über die MSM vorgekaut wird.
Allerdings sind pauschale Gegenpositionen auch alles andere als hilfreich: Die Gräueltaten und das Massaker an den Palästinensern in den vergangen 60 Jahren ist alles nur erfunden und gestellt! So einfach kann man sich das machen. Was soll man mit solchen Sätzen machen? Sie liefern genauso wenig Fakten wie die Antiisrael-Tiraden.
Auch wenn es bei den faktenresistenten Holzköpfen nichts nutzt: Ihnen müssen Fakten entgegen gehalten werden, damit Leute, die nicht so verbohrt, aber auf der falschen Seite oder tatsächlich dazwischen stehen, abwägen können, was Wahrheit und was Lüge ist. Pauschalitäten helfen nicht weiter. Schon gar nicht gegen propagandistische Vorwürfe, die eigentlich auch nur pauschale Verleumdungen sind.
Wettbewerb
31. Mai 2008 at 18:09 | In Medien+Nahost, Nahost-Konflikt, Palästinenser | No Comments
Die internationalen Medien und Nachrichtenagenturen liefern sich so gerne „Wettbewerbe“, wie man ein Bild durch seinen begleitenden Text zu Ungunsten Israels drehen und auslegen kann. Das hatten schon verschiedene Blogger zum Anlass genommen, um selbst mögliche Beispiele für verdrehende oder verleumdende Beschreibungen aufzuzeigen.
Elder of Ziyon hat sich jetzt den Spaß erlaubt ein Foto einzustellen und Bildunterschriften anzufordern, die für dieses Bild gefunden werden könnten:

AP selbst hatte (in Englisch) geschrieben:
Ein Huhn überquert während einer Operation der israelischen Armee im Dorf Nilin bei Modin vor palästinensischen Steinewerfern eine Gasse, Donnerstag, 29. Mai 2008.
Die neu zu findende Bildunterschrift sollte einen Grund liefern, weshalb das Huhn die Gasse überquert.
In Elders Kommentarbereich gibt es auf Englisch einige Ideen - die beste kann man natürlich im Deutschen nicht mehr verstehen, weil es sich um Wortspiele handelt. Aber hier ein paar andere Ideen, die sich sicher noch übertreffen lassen:
Warum überquert das Huhn die Straße?
Weil die Zivilisation nur einen Steinwurf weit entfernt ist.
Um die Menschenrechtsverletzungen zu untersuchen, die die zionistische Besatzungsarmee gleich begehen wird.
Um zum Burka-Laden zu kommen, wo es sich passende Kleidung kauft, um seine unanständigen Beine zu bedecken.
Um auf die andere (unsere!) Seite zu kommen.
Das Huhn suchte nach den wilden zionistischen Schweinen, von denen die armen Palästinenser angegriffen wurden. Selbst die Tiere haben sich gegen die Palästinenser gewendet.
Um nicht als „muslimische Panzerung“ benutzt zu werden.
Zuerst gab es die Maus Farfur, dann seinen Cousin, die Biene Nahul.
Welchen Namen werden sie wohl dem palästinensischen Huhn geben?
Um kein „menschlicher Schutzschild“ zu werden.
Es wollte sich vor den Kameras präsentieren, wie es sein Bruder in Pallywood machte.
Moderate Araber
27. Mai 2008 at 21:05 | In Geschichte, Medien+Nahost, Nahost-Konflikt, die Welt+Nahost | No CommentsTags: moderate Araber
Es gibt sie nicht, sagt Clifford D. May – weil sie nicht überleben. Außerdem – und damit fängt er an – haben die westlichen Medien und Öffentlichkeit nicht unbedingt eine Nähe zu historischen Fakten, begeistern sich für Terroristen und lassen reichlich viel aus, was eine ehrliche Erklärung der heutigen Lage schaffen würde:
Die fehlenden Moderaten
Clifford D. May, The Washington Times, 25. Mai 2008
Um den 4. Juli zu feiern, feuern Amerikaner Feuerwerkskörper ab – eine farbenfrohe Erinnerung an den Kampf für die Unabhängigkeit.
In diesem Monat haben die Israelis 60 Jahre Unabhängigkeit gefeiert und jegliche im Landen zukaufende Pyrotechnik ist überflüssig. Der grelle Schein der Raketen ist Nacht um Nacht am Himmel über Israel zu sehen, Dank der Hamas, der Terrororganisation, die im Gazastreifen herrscht und sich offen der Auslöschung des jüdischen Staates verschrieben hat.
Wenn wir Frieden zwischen Israel und den Palästinensern wollen, müssen wir die Radikalen marginalisieren und die Moderaten an die Macht bringen. Das ist nur die gängige Meinung. Es gibt damit ein Problem: Die Moderaten üben im Gazastreifen keinerlei Macht aus.
Daneben gibt es drüben in der Westbank den Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas, den Kopf der Fatah, den Rivalen der Hamas. Von ihm wird berichtet, dass er wegen Präsident Bushs Äußerungen vor dem israelischen Parlament, er freue sich auf den 120. Jahrestag der israelischen Unabhängigkeit, wütend ist – das sei eine Zeit, sagte Bush voraus, in der Israel mit Frieden mit einem unabhängigen palästinensischen Nachbarn leben wird. Abbas sagte gegenüber Reportern: „Die Rede Bushs in der Knesset verärgerte uns… Ich habe offen, klar und ehrlich von ihm gefordert, dass die amerikanische Position ausgewogen sein sollte.“
Auch das ist gängige Meinung. Das Problem damit ist: Wenn ich deine beiden Kinder umbringen will und du sie am Leben erhalten willst, dann würde eine ausgewogene Position – ein Mittelweg zwischen beiden – den Mord an einem von deinen Kindern befürworten.
Eine solche Ausgewogenheit wird in den Mainstream-Median unbarmherzig zur Schau gestellt. Die Washington Post zum Beispiel brachte zur Erinnerung an Israels 60. Jahr der Unabhängigkeit eine ganzseitige Darbietung zweier Männer, einen Israeli und einen Palästinenser, die beide vor 60 Jahren „in ein Land im Krieg geboren wurden“.
Die Story versäumt es zu erwähnen, wie der Krieg begann: Die Vereinten Nationen verabschiedeten eine Resolution, dass Israel gegründet wurde und ebenso ein arabischer Staat. Die jüdischen Führer stimmten zu. Hätten die arabischen Führer das Gleiche getan, würden die Palästinenser diesen Monat ebenfalls 60 Jahre Eigenstaatlichkeit feiern – und es hätte keinen Krieg und keine Flüchtlinge gegeben.
Die Post berichtet, dass die Familie von Nabil Zaharan, dem 60-jährigen Palästinenser, „aus Furcht vor den vorrückenden israelischen Truppen aus ihrer Heimat Jaffa“ floh. Das ist die gängige Darstellung geworden – Palästinenser wurden von Juden aus ihren Häusern getrieben. Aber wie Efraim Karsh, Kopf der Mediterranean and Middle Eastern Studies am King’s College der University of London, schreibt: „Die vor kurzem erfolgte Freigabe von Millionen Dokumenten aus der Zeit des britischen Mandats ( 1920-1948 ) und der frühen Tage Israels… malen ein weit entschiedeneres Bild der historischen Abläufe. … Zum Zeitpunkt der israelischen Unabhängigkeitserklärung… floh keiner der 170.000 – 180.000 Araber aus städtischen Zentren und nur eine Hand voll der 130.000 – 160.000 Dorfbewohner, die ihre Häuser verlassen hatten, war von den Juden hinausgezwungen worden.“
Er zitiert Ismail Safwat, den irakischen General, den damaligen Oberkommandierender der Arabischen Befreiungsarmee, die versuchte „alle Juden ins Meer zu treiben“. General Safwat vermerkte „mit einigem Erstaunen, dass die Juden ‚bisher nicht ein einziges arabisches Dorf angriffen, so lange sie von ihm nicht von ihm provoziert wurden’.“
Die überwältigende Mehrzahl derer, die flohen, erklärt Karsh, wurden angewiesen das zu tun, „von ihren eigenen Führern und/oder von arabischen Militärs, ob aus militärischen Erwägungen oder um sie davor zu bewahren Bürger eines zukünftigen jüdischen Staates zu werden“.
Einer dieser Führer war Amin al-Husseini, der Mufti von Jerusalem, der den Zweiten Weltkrieg bei Adolf Hitler in Berlin verbrachte. Der Forscher Barry Rubin schreibt, dass al-Husseini „die Juden hasste, sie vernichten wollte und sich Kompromiss nicht einmal vorstellen konnte“.
„Der Schlüssel ist“, sagt Rubin, „dass durch die Zurückweisung der Teilung, die Forderung von allem und den Beginn eines Krieges, den sie nicht gewinnen konnte, die arabische Seite endlosen Konflikt sicher stellte, dazu die palästinensische Flüchtlingsfrage und kein Palästina. Es war nicht Mord – es war Selbstmord.“
Die Palästinenser, die nicht flohen, sind heute israelische Staatsbürger – mehr als 20 Prozent der Bevölkerung. Trotz des Weggangs von Familien wie der von Herrn Zaharan bleibt Jaffa eine arabische Stadt mit Minaretten und Moscheen, die seine Skyline bilden.
Ebenfalls nicht erwähnt von dem Artikel der Post: Fast eine Million Juden, deren Familien Jahrhunderte lang in Ländern wie Ägypten, Syrien und dem Irak lebten, wurden vertrieben. Die Hälfte aller israelischen Juden stammen aus arabischen Ländern.
Israels Unabhängigkeitskrieg ist nie zu Ende gegangen. Vor dreißig Jahren schien es eine Chance zu geben: Der ägyptische Präsident Anwar Sadat ging nach Camp David und schloss mit Israel Frieden. Nicht viel später wurde er von Mitgliedern einer islamistischen Gruppe unter der Führung von Ayman al-Zawahiri niedergeschossen. Jetzt ist er Osama bin Ladens erster Stellvertreter und soll in den Stammesgebieten von Pakistan leben; al-Zawahiri ist die lebende Erinnerung der Folgen, die jeden Moderaten erwarten, die es wagen diesen langen und blutigen Konflikt zu beenden.
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