Palästinensische öffentliche Meinung

13. August 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in Karika-Tour, Medien+Nahost, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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DryBones, 12.08.2014

Die verängstigten Menschen unter totalitär-terroristischer Herrschaft demonstrieren einen bemerkenswerten Grad an öffentlicher Unterstützung für ihre Herrscher. Die Deppen, die die Interviews ansehen, kapieren es einfach nicht!

Mein Entschuldigungsbrief an die Medien der Welt

9. August 2014 um 12:30 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Medien+Nahost, Nahost-Konflikt | 5 Kommentare
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Rolene Marks, Times of Israel blogs, 16. Juli 2014

Gestatten Sie mir mich im Namen aller Bürger des Staates Israel zu entschuldigen. Ich entschuldige mich demütig bei Ihnen und Ihren Lesern und der Welt für unsere Führungspolitiker und unser Recht zu leben. Hier in Israel betrachten wir zu leben als grundlegendes Menschenrecht.

Die Entrüstung von Journalisten, Kommentatoren und Ihrer Leserschaft hat sie veranlasst einige der widerwärtigsten Schmähungen auszukotzen, die wir seit denen des Stürmers in den 1940-ern nicht mehr erlebt haben; die in ihrem Organ veröffentlichten Briefe und Op-Eds haben mich von einem neuen Level des Hasses unterrichtet.

Ich entschuldige mich, dass es unserer Armee überlassen wurde sicherzustellen, dass die Bürger des Gazastreifens über Flugblätter, SMS und „Klopfen aufs Dach“ sicher aus Gefahrenzonen evakuiert werden. Ich schätze, meine SMS und mein Flugblatt sind infolge des Hamas-Streiks verloren gegangen.

Ich entschuldige mich, dass wir nicht die große Zahl an israelischen Opfern eingebracht haben, auf die Sie gehofft hatten. Ich entschuldige mich für eine Regierung, die mein Leben und das meiner Mitbürger so sehr wertschätzt, dass sie alles in ihrer Macht stehende tut, um es zu schützen. Welchen internen Zank wir auch immer über Politik haben, der wir zustimmen oder nicht: Leben ist wertvoll. Es tut mir leid, dass wir Verteidigungskräfte haben, die sich aus Repräsentanten aller Bereiche der israelischen Gesellschaft zusammensetzen, die uns sowohl vorbereiten als auch uns mit ihrem Leben verteidigen.

Mir tut es leid, dass wir unsere Eiserne Kuppel haben, die Raketen abfängt, die uns töten und zerstören sollen. Für diejenigen unter Ihnen unter Ihnen, die Israel als Apartheidstaat bezeichnen: Eiserne Kuppel unterscheidet nicht zwischen Juden, Christen und Arabern. Wir sind alle Ziele.

Ich entschuldige mich dafür, dass unsere Regierung sichergestellt hat, dass wir mit Luftschutzbunkern ausgerüstet sind und wissen, wie viel Zeit wir haben, um in Deckung zu gehen. Mir tut es leid, dass die Hamas es vorzog Waffenschmuggeltunnel zu bauen statt ihre Bürger zu beschützen, doch die „Todes-Industrie“ (ihre Worte, nicht meine – googeln Sie es selbst) hat sich als lukrativer als Leben zu retten erwiesen.

Am meisten tut mir leid, dass dies Sie so sehr aufbringt, dass Sie sich in Ländern auf der ganzen Welt dazu entscheiden Ihren Frust an Mitgliedern der jüdischen Gemeinde auszulassen – Menschen körperlich, in den Medien und in kaum verkappten, von Hass erfüllten Presseverlautbarungen angreifen.

Bitte nehmen Sie meine bescheidene Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten an, die wir Ihnen bereitet haben könnten.

Rolene Marks
Modi’in
Israel

Medien-Aufmerksamkeit

9. August 2014 um 11:30 | Veröffentlicht in Medien+Nahost | 1 Kommentar
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gefunden auf Facebook und eingedeutscht:

3Affen.Nahost
Man kann statt die 3 Organe oben auch problemslos durch deutsche ersetzen – ARD, ZDF, WDR, Deutsche Welle, DPA – sucht euch alle aus, die ihr wollt, Radio, Fernsehen, Printmedien, Nachrichtenagenturen, es ist eigentlich nie falsch.

Die aus dem Krieg mit der Hamas fehlenden Bilder

7. August 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in Medien+Nahost, Propaganda | 3 Kommentare
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In Zusammenarbeit mit dem Medien-Blackout seiner Kämpfer durch die Terrororganisation erzählt die internationale Presse nur die halbe Geschichte

Uriel Heilmann, The Times of Israel, 1. August 2014

JTA – Es gibt keinen Mangel an Bildern aus dem Gaza-Konflikt.

Wir haben den Schutt gesehen, tote palästinensische Kinder, Israelis, die sich während Raketenangriffen zusammenkauern, israelische Militärmanöver, und IDF-Bilder von Hamas-Militanten, die aus Tunneln auftauchen, um israelische Soldaten anzugreifen.

Was wir nicht gesehen haben, sind praktisch überhaupt Bilder von Hamas-Kämpfern innerhalb des Gazastreifens.

Wir wissen, dass sie da sind: Jemand muss diese Raketen nach Israel schießen (mehr als 2.800) und auf die eindringenden Soldaten feuern. Aber bisher waren die einzigen Bilder, die wir zu sehen bekommen (oder von denen wir gehört) haben die Videos der IDF von Hamas-Kämpfer in Krankenhäusern, Krankenwagen, Moscheen und Schulen (und Tunneln), um Angriffe auf israelische Ziele zu beginnen oder Waffen in den Gazastreifen zu befördern.

Warum haben wir keine Journalisten-Fotos von Hamas-Kämpfern innerhalb des Gazastreifens gesehen?

Wie wissen, die Hamas will nicht, dass die Welt die Bilder von palästinensischen Kämpfern sieht, die Raketen schießen oder zivile Zufluchtsorte wie Krankenhäuser als Operationsbasis benutzen. Doch wenn wir in praktisch jedem anderen Krieg Bilder von beiden Seiten – Syiren, Ukraine, Irak – zu sehen bekommen: Warum ist Gaza eine Ausnahme?

Wenn Journalisten bedroht und eingeschüchtert werden, wenn sie versuchen Hamas-Aktivitäten im Gazastreifen zu dokumentieren, sollten ihre Nachrichtenmedien an vorderster Front stehen und das auch sagen. Das tun sie nicht.

Am Dienstag veröffentlichte die New York Times einen Bericht des Fotografen Sergej Ponomarew dazu, wie seine Tage im Gazastreifen so sind. Hier ist das, was Ponomarew sagte:

Es war Kriegsroutine. Man geht früh am Morgen raus, um die in der Nacht zuvor zerstörten Häuser anzusehen. Dann geht man zu Beerdigungen, dann ins Krankenhaus, weil weitere Verletzte ankommen; und am Abend geht man zurück, um weitere zerstörte Häuser anzusehen.

Es war jeden Tag dasselbe, man wechselte nur zwischen Rafah und Khan Junis hin und her.

Gibt es Versuche Hamas-Aktivitäten zu dokumentieren?

Sollten Sie sich fragen, ob die Times einen anderen Fotografen beauftragt hat diesen Aspekt der Story zu berichten – ich frage mich das auch: Die Times hat keine Fotos von Hamas-Kämpfern im Gazastreifen gebracht – Punkt. Sieht man sich die drei jüngsten Slideshows zum Konflikt an, die volle 37 Bilder enthalten, dann findet sich nicht ein einziges eines Hamas-Kämpfers.

In einer Bilderstrecke der Los Angeles Times mit mehr als 75 Fotos des Konflikts gibt es nach Auskunft des Committee for Accuracy in Middle East Reporting in America auch nicht ein einziges eines Hamas-Kämpfers.

Vielen Zuschauern muss die Erzählung dieses Krieges ziemlich einfach erscheinen: Das mächtige Israel bombardiert wehrlose Palästinenser. Das ist verständlich, wenn es kaum ein Foto von palästinensischen Aggressoren gibt.

In einer Story der Washington Post von William Booth vom 15. Juli wird erwähnt, dass die Hamas das al-Schifa-Krankenhaus in Gaza Stadt als Operationsbasis nutzt – allerdings nur in einem Halbsatz im achten Absatz des Textes:

Der Minister wurde abgewiesen, bevor er das Krankenhaus erreichte, das zum de facto-Hauptquartier der Hamas-Führer geworden ist, die in den Fluren und Büros zu sehen sind.

Wie Tablet feststellt, nennt man das „den Vorspann begraben“.

Ähnlich berichtete eine palästinensische (!) Nachrichtenagentur diese Woche, das die Hamas letzte Woche Dutzende Palästinenser hinrichtete, die verdächtigt wurden mit Israel zu kollaborieren. Die JTA berichtete darüber, aber es wurde in den Mainstream-Medien nicht erwähnt.

Viel Aufhebens wurde um von Israel-Unterstützern um eine Entscheidung von Nick Casey vom Wall Street Journal gemacht einen Tweet darüber zu löschen, wie die Hamas das Schifa-Krankenhaus als Operationsbasis nutzt. Vermutlich löschte Casey den Tweet wegen Drohungen der Hamas entweder gegen seine Person oder gegen seine Möglichkeit weiterhin über den Konflikt zu berichten.

Ein Bericht der Times of Israel von Anfang der Woche das an:

Mehrere derzeit im Gazastreifen arbeitende westliche Journalisten wurden von der Hamas belästigt und bedroht, weil sie Fälle dokumentierten, in denen die Terrorgruppe Zivilisten in die Kriegsführung gegen Israel einbezog, sagten Vertreter Israels und gaben Empörung Ausdruck, dass einige internationalen Medien sich offenbar einschüchtern lassen und solche Vorfälle nicht berichten.

Die Times of Israel konnte mehrere Vorfälle bestätigen, bei denen Journalisten verhört und bedroht wurden. Dazu gehörten Fälle mit Fotografen, die Bilder von Hamas-Kämpfern in kompromittierenden Situationen aufgenommen hatten – Bewaffnete, die Raketen zum Abschuss aus zivilen Gebäuden vorbereiteten und/oder in Zivilkleidung kämpfen – und die dann von Hamas-Männern angesprochen, schikaniert und denen die ihre Ausrüstung abgenommen wurde. Ein weiterer Fall involvierte einen französischen Reporter, der erst von diesem selbst berichtet wurde; diese Schilderung wurde aber dann aus dem Internet entfernt.

Nachdem er den Gazastreifen verlassen hatte, bestätigte der freie italienische Journalist Gabriele Barbati in zwei Twitter-Einträgen, mit denen er die Hamas für den jüngsten Fall ziviler Opfer verantwortlich machte, dass die Hamas Reporter bedroht:

Raus aus #Gaza, weit weg von #Hamas-Rache: fehlgeschossene Rakete tötete Kinder gestern in Schati. Zeugen: Militante eilten und räumten Schutt weg (29. Juli)

Warum lesen wir über diese Einschüchterung nur in jüdischen oder israelischen Medien – oder in Blogs – und nicht in den westlichen Mainstream-Medien?

Rechtsanwalt Sott Johnson nimmt sich Nachrichten-Meiden deswegen auf dem PowerLine-Blog zur Brust:

Hamas-Drohungen erklären nicht die unablässige Ignoranz und Dummheit der Berichterstattung zu den Feindseligkeiten im Gazastreifen, aber doch für einen Teil. Reporter und ihre Medien-Angestellten kooperieren mit der Hamas nicht nur bei der Unterdrückung von Storys, die nicht den Zielen der Hamas dienen, sondern auch beim Versagen über die restriktiven Bedingungen zu berichten, unter denen sie arbeiten.

Das ist keine Kleinigkeit. Die öffentliche Meinung ist in diesem Konflikt ein entscheidendes Element. Sie wird eine Rolle dabei spielen zu bestimmen, wann die Kämpfe enden, wie ein Waffenstillstand aussehen wird und wer die Hauptverantwortung für den Tod von Unschuldigen tragen wird.

Wenn die Medien Bilder von Zivilisten als menschliche Schutzschilde nutzenden Hamas-Kämpfern, sowie der Nutzung von Schulen und Krankenhäusern als Operationsbasen unterdrücken, dann werden die rund um die Welt zusehenden Zuschauer Probleme haben die Israelis als irgendetwas anderes als Aggressoren und die Palästinenser als irgendetwas anderes als Opfer zu betrachten.

Doch das Publikum bekommt nur die Hälfte der Geschichte. Und wo ich herkomme, bezeichnet man die halbe Wahrheit als ganze Lüge.

Wie die Terroristen den Westen für sich gewannen

7. August 2014 um 9:44 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Karika-Tour, Medien+Nahost, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar

Michael L., Israel Thrives, 4. August 2014

Karikatur in The Australian am 31. Juli 2014:

Hamas-Daddy.win-PR-war
Hamas-Daddy: So, jetzt geh raus spielen und den PR-Krieg für Papi gewinnen.

Ehrliche Tweets von Journalisten, aus gutem Grund „von außerhalb des Gazastreifens, weit weg von Hamas-Rache“

5. August 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in Medien+Nahost | Hinterlasse einen Kommentar
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Paul Mirengoff, The PowerLine blog, 31. Juli 2014

Ehrlicher Journalismus aus dem Gazastreifen über die Taktiken der Hamas ist schwer zu bekommen. Antiisraelische Medieneinseitigkeit dürfte etwas damit zu tun haben. Aber Drohungen der Hamas gegen ehrliche Journalisten sind vermutlich ein größerer Faktor.

Denken Sie über den Fall des italienischen Journalisten Gabriele Barbati nach. Am Dienstag twitterte er, das die toten palästinensischen Kinder auf einem Spielplatz durch Raketenfeuer das Ergebnis einer fehlgeschossenen Hamas-Rakete waren. „Fehlgeschossene Rakete tötete Kinder in Shati. Zeugen: Militante eilten herbei und räumten Schutt“, schrieb Barbati.

Bezeichnenderweise twittert Barbati das erst, nachdem er den Gazastreifen verlassen hatte. Im selben Tweet schrieb er: „Außerhalb des Gazastreifens, weit weg von Hamas-Rache.“

Reporter, die in Gaza zu bleiben wünschen, spielen anders. Nahost-Korrespondent Tamer El-Ghobashy vom Wall Street Journal twitterte ein Foto des Schadens am Shati-Spielplatz mit einer Bildbeschreibung, die Barbatis Version des Angriffs stützte: „Eine Außenmauer des Geländes des Hauptkrankenhauses von Gaza wurde von einem Angriff getroffen. Geringes Schadenslevel legt Hamas-Fehlschuss nahe.“

Doch bald danach löschte er diese Bildbeschreibung und ersetzte sie hierdurch: „Die Außenmauer des Hauptkrankenhauses von Gaza wurde getroffen. Unklar, woher das Projektil kam.“

El-Ghobashy behauptete, er änderte die Beschreibung, weil die erste spekulativ war. Doch El-Ghobashys Kollege vom Wall Street Journal, Nick Casey, hatte ebenso ein Foto gelöscht, das Hamsa-Offizielle im Shifa-Krankenhaus zeigte. Sind die WSJ-Journalisten plötzlich von einer Unfähigkeit befallen irgendwelche journalistischen Standards zu erfüllen, was ihre Tweets angeht? Oder werden sie eingeschüchtert sie zu ändern?

Hier ein Hinweis: Es war dasselbe Shifa-Krankenhaus, in dem die Hamas den französisch-palästinensische Journalisten Radjaa Abu Dagga verhörte und drohte ihn aus dem Gazastreifen zu werfen.

Libération – die linke französische Zeitung – berichtete über diesen Vorfall und fügte eine Beschreibung von zivil gekleideten Hamaskämpfern mit unter ihren Hemden versteckten Waffen bei, die sich ein paar Meter von der Notaufnahme versammelten. Doch Libération löschte den Artikel später auf Bitten Abu Daggas.

Hier ein weiterer Hinweis: Die Reporter ohne Grenzen hatten Libération gegenüber bestätigt, dass viele Journalisten berichteten von der Hamas bedroht worden zu sein. Und pro-Hamas-Journalisten haben selbst – vergnügt – berichtet, dass Korrespondent Harry Fear von RT gesagt wurde, er solle den Gazastreifen verlassen, nachdem er darüber twitterte, wie die Hamas Raketen aus der direkten Umgebung seines Hotels nach Israel schoss.

Doch den Gazastreifen zu verlassen ist für Journalisten nicht immer eine Alternative. Letzte Woche twitterte Sophia Jones von der Huffington Post: „Die israelische Seite der Grenze mit dem Gazastreifen wurde heute kurz geöffnet, aber die Hama ließ die Journalisten nicht aus dem Gazastreifen heraus.“

Die Wahl könnte für Journalisten hierauf hinauslaufen: Erzähle die Wahrheit über die Hamas und werde gezwungen Gaza zu verlassen oder ordne dich der Hamas unter und werde gezwungen zu bleiben.

Barbati entschied sich richtig. Die Berichterstattung derjenigen, die es anders machen, wird von Natur aus suspekt.

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