Die schweigende arabische Mehrheit

24. Oktober 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in Medien+Nahost | 1 Kommentar
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Daniel Siryoti, Israel HaYom, 21. Oktober 2014

In meinem Job als Reporter für Israel HaYom reise ich in arabische Gemeinden in Israel und treffe mich mit öffentlichen Offiziellen und lokalen Einwohnern. Immer wieder einmal erfahre ich, dass die meisten von ihnen sich nicht mit den provokativen Äußerungen der Balad-Abgeordneten Hanin Zoabi identifizieren. Doch es gibt mehr als nur Wut über Zoabis Worte. Die anderen arabischen Knesset-Mitglieder sind bei ihrem Publikum ebenfalls nicht sonderlich beliebt. Es ist nicht so, dass die israelischen Araber Zionisten geworden sind, aber unter ihnen besteht das Gefühl, dass diejenigen, die sie repräsentieren sollen, zu viel für die Palästinenser in der Westbank und dem Gazastreifen tun und zu wenig für sie [in Israel].

Die arabische Öffentlichkeit hat allerdings fast keine öffentlichen Zeichen ihrer Unzufriedenheit mit Zoabi gezeigt. Die rauen Gefühle der arabischen Öffentlichkeit gegenüber ihren gewählten Repräsentanten in der Knesset können in erster Linie über private Gespräche und Smalltalk zwischen Arabern und ihren jüdischen Nachbarn in gemischten Städten in Erfahrung gebracht werden.

Mehr als einmal hat ein arabischer Offizieller mir erzählt, dass es eine schweigende Mehrheit in der arabischen Öffentlichkeit gibt. Diese Mehrheit betrachtet sich selbst als dem Staat Israel gegenüber loyal, identifiziert sich aber auch mit den Palästinensern. Sie sieht keinen Widerspruch darin sich mit dem palästinensischen Nationalismus zu identifizieren, während sie auch gesetzestreue Bürger Israels bleiben. „Diese Leute haben Angst ihre Ansichten gegen Zoabis Provokationen zu äußern“, wurde mir gesagt. „Diejenigen, die sich gegen das provokative Verhalten arabischer Abgeordneter ausgesprochen haben, haben eine harte Reaktion aus der arabischen Öffentlichkeit in Israel ‚geerntet‘, darunter Morddrohungen.“

Es gibt reichlich Beispiele dafür. Vor kurzem zog ein arabischer Teenager – sogar ein Verwandter Zoabis – ins Ausland, weil sein Leben bedroht wurde, nachdem er ein Video online stellte, in dem er vor einer israelischen Flagge erschien und die Entführung und Ermordung der drei Jeschiwa-Schüler im Gush Etzion sowie Zoabis Behauptung, die Täter seien keine Terroristen, verurteilte.

Eine bekannte arabische Journalistin wurde vor kurzem gezwungen ihre Facebook-Seite zu schließen – wegen der vielen Beleidigungen und sogar Morddrohungen, die sie erhielt, nachdem sie es wagte das fehlende Handeln der arabischen Knessetabgeordneten im Interesse ihrer Wählerschaft zu kritisieren. „Alles in allem veröffentlichte ich einen Eintrag auf meiner Facebook-Seite, in dem ich die arabische Öffentlichkeit aufforderte sich von Heuchelei loszusagen, in den Spiegel zu sehen und öffentlich zu sagen, was wir alle still und leise sagen: dass die meisten arabischen Abgeordneten, angeführt von Zoabi, der arabischen Öffentlichkeit in Israel schaden, Spannungen zwischen Menschen hervorrufen, die hier in Frieden leben wollen und dass sie keinen Finger rühren, um die Probleme der Armut, Diskriminierung, Vernachlässigung, Gewalt und steigender Verbrechen zu eliminieren“, sagte die Journalistin. Sie erklärte, dass sie sich entschied ihre Facebook-Seite zu schließen, nachdem in privaten Gesprächen einige wütende Reaktionen von Bekannten kamen, die eigentlich ihre Ansicht teilen. „An diesem Punkt brach ich komplett zusammen und erkannte, dass ich gegen Windmühlen und Menschen kämpfe, die es vorziehen eine Lüge zu leben.“

Übrigens ist auch die palästinensische Autonomiebehörde nicht gerade begeistert, dass arabische Knessetabgeordnete in der internen palästinensischen Politik herumpfuschen. Zoabi ist inzwischen seit einiger Zeit Persona non grata im PA-Hauptquartier in Ramallah gewesen. Die Spannungen nahmen nur zu, nachdem Zoabi PA-Präsident Mahmud Abbas wegen der fortgesetzten Sicherheitskoordination zwischen den palästinensischen Sicherheitskräften in der Westbank und der IDF als „Verräter“ bezeichnete.

Perfektes Pallywood-Bild: Erfolgsfoto von brüllendem Mann ist nicht das, was es zu sein scheint

18. Oktober 2014 um 10:06 | Veröffentlicht in Israel, Jerusalem, Medien+Nahost, NGOs, Palästinenser | 6 Kommentare
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Aussie Dave, Israellycool, 15. Oktober 2014

Das folgende Foto ist in den sozialen Medien rundgegangen, verbreitet vom antiisraelischen und antisemitischen Abschaum im Internet:

(twitter-Eintrag: israelische religiöse Fanatiker halten Palästinenser davon ab in der Al-Aqasa-Moschee in Jerusalem zu beten)

(twitter-Eintrag: israelische religiöse Fanatiker halten Palästinenser davon ab in der Al-Aqasa-Moschee in Jerusalem zu beten)

Das ist der feuchte Traum eines jeden Israelhassers und/oder Judenhassers: Ein israelischer Mann brüllt eine arme, wehrlose Palästinenserin an, hält sie vom Beten an ihrem heiligen Ort ab.

Oder ist das nicht so?

Wenn man sich die Hand der Frau genauer ansieht, dann zeigt das, dass sie ein jüdisches Pslamen-Gebetbuch hält!

Was will eine arabische Frau mit einem Psalmenbuch? Man könnte annehmen, dass sie es dem Juden stahl, was sein wütendes Auftreten erklären könnte.

Wir Glücklichen müssen uns nicht auf Vermutungen verlassen. Sehen Sie sich dieses Video des Geschehens an. Nach rund 6 Sekunden können Sie sehen, wie sie dem abgebildeten Mann etwas entreißt:

Hier ist ein deutlicheres Video, das das Maß der Provokation hier genau zeigt:

Nicht nur das, sondern Sie können auf dem Video auch sehen, dass es die Araber sind, die die Juden vom Beten abhalten. NICHT umgekehrt. Das Video hat tatsächlich den Titel „Sehen Sie israelische Siedler, die in die Al-Aqsa-Moschee einbrechen“, was Codesprach für „Juden gehen zu ihrem heiligsten Ort, dem Tempelberg“ ist.

Wieder einmal kann ein Foto tausend Worte sprechen – und alle sind gelogen.

Denken Sie daran: Hinterfragen Sie immer Ihre Quellen, besonders wenn es die Israel und die Juden hassende Brigade betrifft.

UPDATE: Ein weiteres Foto dieser Szene zeigt denselben Mann, wie er von einer anderen Araberin körperlich angegriffen wird. Achten sie auf die Bildbeschreibung; sie ist so zu übersetzen, dass sie der Behauptung, der Mann habe irgendjemanden von Beten abgehalten, diametral entgegen steht.

UPDATE: Ein weiteres Foto der Szene bestärkt, wer versucht wen am Beten zu hindern (hat tip: Elder of Ziyon).

Was wir hier haben, ist also ein weiteres Beispiel von „turnspeak“*, der palästinensischen Propagandatechnik, über die Joan Peters in ihrem Buch „From Time Immemorial“ geschrieben hat:

Der Begriff wurde erstmals von Journalisten genutzt, um deutsche Propaganda zu beschreiben, nachdem dieses im März 1939 in die Tschechoslowakei einmarschiert war. Um Verständnis für die Invasion zu bekommen praktizierten die Deutschen das, was als „turnspeak“ bekannt geworden ist. Sie kehrten die Schuld um und wiesen sie den Tschechen zu, weil die angeblich versuchten einen offenen Krieg in der Region herbeizuführen. Mit anderen Worten: Die Tschechen seien durch ihren Versuch an ihrem Land festzuhalten bereit ganz Europa in einen Krieg zu stürzen.

Wie reagierte der Rest Europas auf diese Lüge? Sie glaubten sie. Die Führer der Welt entschieden, dass etwas getan werden musste, um den Frieden um jeden Preis zu erhalten.

Der Schriftsteller William Shirer, der damals als Reporter in Europa unterwegs war, fasste die Wahrheit einfach zusammen, als er schrieb: „Also war das Notlage der deutschen Minderheit in der Tschechoslowakei nur ein Vorwand… um in einem Land, das er [Hitler] haben wollte, einen neuen Eintopf zu kochen, es zu untergraben, seine Freunde zu verwirren und in die Irre zu führen und seine wahren Absichten zu verheimlichen… den tschechoslowakischen Staat zu zerstören und sich seine Territorien zu greifen…“

UPDATE: Nach Angaben von Yisrael in den Kommentaren (bei Israellycool) ist der angegriffene Jude Shear-Yashuv Klamanovitz, Sohn des Jerusalemer Stadtverordneten Dov Kalmanovitz.

Jetzt kriegen wir schon Propaganda aus dem All

4. Oktober 2014 um 12:47 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Geistesgrößen, Medien+Nahost | 3 Kommentare
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Thomas Wictor, 24. Juli 2014 (Übersetzung: Yvaine de Winter)

Wann immer Israel in einen Krieg gezwungen wird, erwacht eine gut geölte Maschinerie zum Leben. Dies wurde mir erstmals 1982 bewusst, als die Israelis in den Libanon einfielen, nachdem die Abu Nidal Organization den israelischen Botschafter im Vereinigten Königreich zu ermorden versuchte. Obgleich die Libanesen sich zu jenem Zeitpunkt bereits sieben Jahre lang gegenseitig abgeschlachtet hatten und weitere acht Jahre damit weitermachen sollten, waren es Israels Handlungen, die plötzlich alle Welt wütend machten. Trotz Anschuldigungen, die Juden würden die Medien kontrollieren, wird Israel aus irgendeinem Grund niemals akkurat dargestellt. Und jetzt kriegen wir schon Propaganda aus dem All.

Der deutsche Astronaut Alexander Gerst tweetete ein Bild von der International Space Station (ISS). Er schrieb darunter: „Mein bisher traurigstes Foto“. Es zeigt Israel und den Gazastreifen bei Nacht.

Gerst behauptete auch:

Von der #ISS können wir tatsächlich auch Explosionen und Raketen über #Gaza und #Israel sehen.

Nein, kann man nicht. Hier ein Video von Hamas-Raketen, die von Israels Eiserner Kuppel abgefangen werden.

Sie sind kaum sichtbar für die Leute direkt darunter.

Sowohl die Hamas-Raketen als auch die israelischen Tamir-Abfanggeschosse sind zirka zehn Fuß (drei Meter) lang. Das kann man nicht aus der Erdumlaufbahn sehen. Diese Explosionen sind nur vierzig bis sechzig Fuß (zwölf bis achtzehn Meter) im Durchmesser, vom Orbit aus unsichtbar.

Hier ist Gersts Foto mit Beschriftungen von Yahoo.

Nein, das sind weder Explosionen noch Leuchtfeuer. Sie sind ein Drittel so groß wie Gaza City. Die Israelis beschießen die Palästinenser nicht mit Nuklearwaffen. Warum hat niemand einen Maßstab auf das Foto gezeichnet? Könnte es sein, dass man euch absichtlich in die Irre leiten wollte, jedes dieser Lichter sei eine Explosion? Es kostete mich fünf Minuten, meinen eigenen Maßstab zu ergänzen. Die rote Linie am linken Bildrand ist grob 10 Meilen (16,1 km) lang. Tel Aviv ist 43,4 Meilen (70 km) von Gaza City entfernt, also könnt ihr sehen, dass mein Maßstab stimmt.

Daher sind das keine Leuchtfeuer oder Explosionen. Wären es welche, so wären sie über eine Meile (1,6 km) im Durchmesser.

Google Images ist euer Freund. Sucht nach „cities from space“ und ihr habt alles, was ihr braucht, um dieses neuerliche Durcheinander zu widerlegen.

Seht euch diese kriegszerrissene Kommune an, übersät mit Leuchtfeuern und Explosionen.

Das ist Neu-Delhi, Indien. Niemand bombardiert es. Gibt es überhaupt einen Unterschied zwischen diesem Foto und den Fotos von Gaza? Was ist mit diesem Bild hier?

ARMAGEDDON! Der ganze Kontinent steht in Flammen!

Nein, es ist die Iberische Halbinsel. Spanien und Portugal. Kein Krieg, keine Raketen, keine Geschosse, kein Massensterben. Was geschieht, ist, dass sie Freudenfeste veranstalten auf eine Art, die nur die Spanier und Portugiesen draufhaben.

Hier ist Lüttich, Belgien.

Nichts passiert dort. Niemals. Sie sitzen nur herum und essen Waffeln, aber aus der Erdumlaufbahn sieht ihre Stadt trotzdem wie ein Kriegsgebiet aus.

Natürlich stimmt das nur, wenn man keine Ahnung hat, wovon man spricht!

Einmal mehr wollen die Leute die Dinge schlimmer machen, als sie sind, und der einzig mögliche Grund ist, dass Israel involviert ist. Und was ist an Israel, dass die Leute so hasserfüllt darauf reagieren?

Am 21. Juli postete ich bedeutungsloses Gequassel. Es beinhaltete auch etwas Korrespondenz mit einer Frau, die unter dem Namen Life-loving Zo tweetet.

Sie war nicht sonderlich liebenswürdig, da sie Juden als „Großnasen“ bezeichnete. Tagelang tweetete sie mich an und nannte mich alt, hässlich, schmutzig, dumm – der übliche Diskussionsstil des antiisraelischen Mobs. Also habe ich aus Spaß Gebrauch von meinen Talenten in der Fotobearbeitung gemacht und ein recht anständiges Portrait von ihr geschaffen:

„Ich habe gerade ein Posting über dich veröffentlicht!“ tweetete ich ihr und nannte den Link.

Und was kam dann?

Sie löschte sofort ihren Twitter-Account. Seht ihr? So agiert man mit diesen Leuten. Stelle sie bloß, und sie fliehen wie Kakerlaken vor dem Licht.

All die Furcht vor dem palästinensisch-israelischen Konflikt basiert auf einem einzigen Thema: Juden. Es ist nicht inhärent antisemitisch, gegen Israels Handlungen zu sein, aber aus irgendeinem seltsamen Grund scheint es, dass jeder, der gegen Israels Handlungen ist, auch Juden hasst. Welch seltsamer Zufall!

Vor Jahren sah ich mir eine Sendung namens No Reservations im Travel Channel an, moderiert vom Koch und Charmeur Anthony Bourdain.

Bourdain bereiste die Welt, betrank sich, aß und fluchte. Er filmte „Beirut“, Episode 14 aus Staffel 2, als der zweite Libanonkrieg (12. juli bis 14. august 2006) begann.

Für jenen Krieg war total die Terrororganisation Hisbollah verantwortlich, die israelische Soldaten entführen wollte. Am 12. Juli 2006 schoss die Hisbollah als Ablenkung Raketen auf mehrere israelische Städte. Während die Israelis abgelenkt waren, griff die Hisbollah zwei Humvees mit einer Panzerabwehrrakete an. Die Humvees waren natürlich in Israel, also war dies eine unprovozierte Attacke auf eine souveräne Nation. Drei israelische Soldaten wurden getötet, und zwei weitere wurden entführt und in den Libanon verschleppt.

Die Israelis antworteten mit einer ausgewachsenen Invasion. Sie jagten die Infrastruktur des Libanon zur Hölle und töteten über 500 Hisbollah-Kämpfer. Während der Kriegshandlungen starben auch 1191 libanesische Zivilisten.

Nun, und hier ein Zitat, was Hassan Nasrallah (der Führer der Hisbollah) nach dem Krieg sagte.

Wir hätten nicht geglaubt, nicht mal zu einem Prozent, dass die Entführung zu dieser Zeit zu einem Krieg mit solchen Ausmaßen führen könnte. Sie fragen mich, wenn ich am 11. Juli gewusst hätte, dass die Operation zu einem solchen Krieg führen würde, hätte ich es dann getan? Ich sage nein, absolut nicht.

Gut. Da haben wir es aus erster Hand. Massive Gegenschläge wirken. Das ist das einzige, was Terroristen respektieren. Die Hisbollah hat seit 2006 nicht mehr viel gegen Israel gemacht.

Seither haben die Israelis ihr Militär komplett neu trainiert, neue Waffen und Technologien entwickelt und Luftschutzbunker für ihre gesamte Bevölkerung gebaut. Die IDF hat heute etwa zehnmal die Fähigkeiten, die sie 2006 hatten. Indem es so schwer bewaffnet ist, rettet Israel Leben. Hamas zerrt noch immer am Tigerschwanz, aber vielleicht haben die Palästinenser nach diesem Krieg genug.

Am Ende von No Reservations Episode 14, Staffel 2, gab Anthony Bourdain ein äußerst beleidigendes und gleichzeitig idiotisches Statement von sich. Ich erinnere mich nicht präzise an die Worte, also muss ich es umschreiben.

Dieser Krieg hat mich dazu gebracht, meinen Glauben an die Menschheit endgültig aufzugeben.

Wirklich? Im zweiten Libanonkrieg betrugen die Opferzahlen 1191. Hier sind nur EINIGE der Konflikte, während derer Anthony Bourdain am Leben war, mit der Zahl der Opfer.

Vietnamkrieg (1,7 Millionen)

Äthiopische Bürgerkriege (2 Millionen)

Biafra-Krieg (1 Million)

Befreiungskrieg in Bangladesch (1,3 Millionen)

Die Unterwerfung Kambodschas durch die Roten Khmer (1,6 Millionen)

Bürgerkrieg in Mosambik (1 Million)

Angolanischer Bürgerkrieg (500.000)

Sowjetbesatzung Afghanistans (1,8 Millionen)

Iran-Irak-Krieg (1 Million)

Jugoslawienkrieg (140.000)

1994er Genozid in Ruanda (1 Million)

Bürgerkrieg im Sudan (1,9 Millionen)

Kriege in Somalia (500.000)

Kriege im Kongo (3,8 Millionen)

Aus irgendeinem Grund kratzten all diese Millionen nicht an Bourdains Glauben an der Menschheit, aber der zweite Libanonkrieg ließ ihn diesen Glauben verlieren. Was könnte der Grund sein?

Der Grund beginnt mit „J“, endet mit „N“ und hat „U“, „D“ und „E“ in der Mitte. Wenn „diese Leute“ sich verteidigen dürfen, dann verliert man den Glauben an die Menschheit, nicht wahr?

Und für den Astronauten Alexander Gerst gibt es hier ein viel traurigeres Foto als das, was er getweetet hat:

Rechts ist Südkorea. Die schwarze Masse mit dem hellen Fleck ist Nordkorea. Der Fleck ist Pyöngyang, wo Diktator Kim Jong-Un in seinen Palästen lebt. Er besitzt wenigstens dreiunddreißig wie diesen hier.

Es gibt tatsächliche, echte, nazimäßige Todeslager in Nordkorea. Wenn die Bürger nicht von ihrem schweineartigen Diktator – möge er bald an Herzkrankheiten, Krebs und Diabetes sterben – ausgehungert werden, werden sie ermordet. Eine bevorzugte „Exekutionsart“ ist, den Mund des Opfers mit Steinen zu füllen, ihn zuzukleben und dann mit einem Gewehrkolben zu schlagen, was die Zähne und Knochen des Opfers bricht, bevor es in seinem (oder ihrem) eigenen Blut ersäuft.

Und doch geht es euch nur um Israel. Ihr braucht psychiatrische Hilfe.

Weitere palästinensische Fälschungen

4. Oktober 2014 um 11:47 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Medien+Nahost, Nahost-Konflikt | Hinterlasse einen Kommentar
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Thomas Wictor, 23. Juli 2014 (Übersetzung: Yvaine de Winter)

Am 21. Juli 2014 schrieb ich einen Beitrag namens „Ein gefälschtes Schreckensvideo aus Gaza“. Mehrere Leute kontaktierten mich, wobei sie entweder versuchten, mich zu überzeugen, dass ich falsch lag, oder dass dieses Video eine höhere Wahrheit repräsentiert, auch wenn es falsch ist. „Falsch, aber akkurat“ ist die Formulierung aus den gefälschten 2004er Memos der Texas Air National Guard, die George W. Bush in einem unvorteilhaften Licht darstellten. Eine Frau sandte mir ein Bild eines blutüberströmten jungen Mannes. Das war kein Argument gegen meinen Beitrag, und wie sich zeigen sollte, ist das Bild einfach eine weitere palästinensische Fälschung.

Hier das Foto, das mir zugeschickt wurde.

Laut der Bildbeschreibung wurde der blutüberströmte Mann bei einem israelischen Luftangriff in Khan Younis im Südteil des Gazastreifens verwundet. Ich suchte per Google Images nach dem Foto, aber diese Version ist die einzige verfügbare.

Aber…

Reuters hat ein ähnliches Bild auf ihrem Blog „Editor’s Choice“ veröffentlicht, der ihre besten Bilder der letzten 24 Stunden zeigt.

Dieselben beiden Männer, aber nun ist der weinende Mann mit dem Blut seines Vaters bedeckt, vergossen während eines israelischen Artillerieangriffs.

Also haben wir widersprechende Informationen von der Associated Press und von Reuters. Im Reuters-Foto sind Gesicht und Hände des Mannes völlig sauber. Schaut auf sein Haar; es ist locker und trocken. Im Foto, das mir Frau Farzana Arab geschickt hat, ist das Haar blutverklebt.

Denken wir eine Sekunde darüber nach. Kam er rein und sah so aus wie auf dem linken Bild und wurde ihm das Blut aus Gesicht und Händen gewaschen, würden sie ihm dann sein Haar trockenfönen? Natürlich nicht. Das linke Foto wurde also offensichtlich nach dem rechten Foto geschossen, was beweist, dass die Szene gefälscht ist. Er machte Blut auf Gesicht und Hände, nachdem er ins Krankenhaus kam. Und es gibt noch mehr Punkte, anhand derer ich sagen kann, dass diese Szene gefälscht ist.

Im rechten Foto sieht man, dass er Latexhandschuhe getragen hat. Das Blut an seinen Armen hört in perfekt gerader Linie an seinen Handgelenken auf.

Und es gibt keine Tränen auf den Bildern. Im rechten Foto schaut er so aus, als würde er eine Oper singen, nicht wahr?

Hier sind Palästinenser, die gegen Netanyahu protestieren.

Nun, wo habe ich diese Farbe vorher schon gesehen?

Versteht mich nicht falsch: Es gibt heftige Kämpfe in Khan Younis. Ihr müsst nur die täglichen Meldungen der IDF lesen. Am 23. Juli – dem Tag, an dem diese gefälschte Tragödie aufgeführt wurde – bombardierten die Israelis das Haus von Hamas-Kommandant Mohammed Deif in Khan Younis. Außerdem nahmen sie die Kommandanten des Palästinensischen Islamischen Jihad (PIJ) ins Visier.

Acram Salah Mahmmar Sh’ar – Ein ranghoher PIJ-Kämpfer. Verantwortlich für die militanten Aktivitäten der PIJ im Gebiet Khan Younis. War verantwortlich für die Ausführung von Angriffen gegen IDF-Streitkräfte an der Grenze von Gaza und für Raketen, die aus dem Gebiet von Khan Younis auf israelische Gemeinden abgefeuert wurden.

Achtet auf die Vergangenheitsform. Ich wette, Sh’ar ist bereits Vergangenheit.

Was den Hamas-Kommandanten Mohammed Deif betrifft, so sitzt dieser im Rollstuhl, da er bei einem israelischen Luftangriff 2006 beide Arme und Beine verlor. Hamas liebt Führer in Rollstühlen. Ahmed Yassin war Mitbegründer der Hamas. Er war Quadriplegiker.

Trotz seines Erscheinungsbilds war er ein sehr gefährlicher Mann, der Selbstmordanschläge auf Israel befahl. Deshalb töteten ihn die Israelis am 22. März 2004 mit einem Hellfire-Geschoss. Ich poste das nicht, aber es gibt Fotos von Palästinensern, die mit einer Bahre zu einem Krankenhaus eilen. Auf der Bahre ist… Yassins Kopf. Surreal in jeglicher Hinsicht. Legte ein Arzt im Krankenhaus ein Stethoskop an den Kopf und erklärte ihn zu einem Ex-Terroristen?

Während Palästinenser ihre Fotos verletzter Zivilisten fälschen, betreibt die Hamas echte Attacken. Sie übernahmen das al-Wafa-Rehabilitationskrankenhaus und nutzten es als Einsatzzentrale und Munitionsdepot. Von dieser Stellung aus feuerten sie auf israelische Soldaten. Die IDF rief die Palästinenser zweimal an und warnte sie vor dem, was passieren würde.

Die sekundären Explosionen sind ein Beweis für die gelagerte Munition.

In der Zwischenzeit errichteten die Israelis ein Feldhospital für verwundete palästinensische Zivilisten. Hier die Reaktion der Hamas:

Sie beschossen palästinensische Zivilisten ganz bewusst mit Mörsern. Warum? Um Israel zu beschuldigen.

In diesem Konflikt – wie in allen anderen – nutzt Hamas Krankenwagen, um Terroristen und Waffen zu transportieren. Aus irgendeinem Grund kratzt das die Weltgemeinschaft nicht. Hamas weiß das und versucht nicht mal, ihre völlige Ablehnung internationaler Gesetze zu verstecken. Es wurde viele Male auf Film festgehalten.

Wird die Palästinenserbehörde mit steinewerfenden Hamas-Unterstützern konfrontiert, geschieht das:

Wo bleibt der internationale Aufschrei? Die Israelis benutzen Gummigeschosse, und die Welt macht vor lauter Zorn und Wut ihre kollektiven Windeln voll. Die Palästinenserbehörde benutzt SCHARFE MUNITION gegen ihre eigenen Leute, und die Welt gähnt.

Die Welt ist verrückt. Israel hat recht, wenn es den internationalen Druck ignoriert.

Als ich nach einem Foto von Hamasmitbegründer Ahmed Yassin suchte, dessen Kopf später vom Körper getrennt wurde, fand ich einen Blogeintrag, der seines Todes gedachte. Er ist mit folgendem Foto verziert:

Ich gab das Bild bei Google Images ein, und das Resultat verschaffte mir einen Lachanfall. Das Foto stammt von der kanadischen Fotografin Dina GOLDSTEIN! Es ist aus ihrer Serie Fallen Princesses und basiert auf Disney-Charakteren. Es ist Jasmin.

Es ist der perfekte Kommentar zur kindischen Geistesgestörtheit Pallywoods. Ein Mahnmal. Ein virulent antiisraelischer, frauenfeindlicher, wahabitischer Terrorist nutzt das vollbusige Kunstwerk einer in Tel Aviv geborenen Jüdin.

Hier ist ein Auszug aus dem irren Gerede eines typischen stumpfsinnigen, fernsehvernebelten Clowns, der sich auf YouTube mit mir anlegte:

Dies ist jemand, der absolut niemals liest. Ich fragte diesen Witzbold, wer seiner Meinung nach die Hamas bewaffnet und trainiert, und er sagte, er wisse es nicht, aber es sei irrelevant. Nun, eigentlich ist es durchaus wichtig, denn die Hamas wird von Irans Quds-Streitkräften bewaffnet und trainiert. Hamas ist so weit von einer „zusammengewürfelten Bürgerwehr“ entfernt wie nur irgend möglich. Die IDF geht von Haus zu Haus und sucht nach den Tunneleingängen. Sie überleben Angriff nach Angriff nach Angriff, nicht weil die Hamas eine „zusammengewürfelte Bürgerwehr“ ist, sondern weil die IDF absolut spektakuläre Kämpfer sind.

Der Idiot, dessen Gebrabbel ich soeben gepostet habe, übersieht auch ganz bequem die Tatsache, dass die Hamas den ganzen Rummel beginnt. Was er niemals zugeben würde, ist, dass er ein Rassist ist, der Araber als weniger wert ansieht. Für ihn sind das harmlose kleine Teppichhändler. Die IDF weiß es besser. Jeder mit einem funktionierenden Gehirn weiß es besser.

Die Besten sind des Zweifels voll, die Ärgsten

sind von der Kraft der Leidenschaft erfüllt.

- William Butler-Yeats

Ich überlasse Dina Goldstein das letzte Wort über die Hamas, deren Speichellecker und die judenhassenden, israelhassenden Durchgeknallten, die in einer totalen Fantasiewelt leben, die keinerlei Ähnlichkeit mit meinem Planeten aufweist.

Update

Klickt hier für den gescheiterten Versuch, diesen Artikel zu widerlegen [Link: Lag der Sohn auf seinem Vater? Warum?]. Alle Journalisten hatten Hamas-Pistolen am Kopf. Man kann ihnen nicht trauen.

Klickt hier für den Grund, warum die Hamas den vorgetäuschten Fall des weinenden Mannes und seines nichtexistenten toten Vaters schuf [Link: Nächstes Mal seid vorsichtiger].

Eine Geschichte zweier Kriege

4. Oktober 2014 um 8:30 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Medien+Nahost, Propaganda | Hinterlasse einen Kommentar

Thomas Wictor, 17. Juli 2014 (Übersetzung: Yvaine de Winter)

Mittlerweile habt ihr sicherlich gehört, dass russische Separatisten in der Ukraine Flug 17 der Malaysian Airlines per Boden-Luft-Rakete (SAM) abgeschossen haben. Ihr könntet auch gehört haben, dass Israel eine Invasion mit Bodentruppen in Gaza gestartet hat. Dies ist eine Geschichte zweier Kriege und wie die Leute so unterschiedlich auf sie reagieren.

Der ukrainische Bürgerkrieg geht bereits seit fünf Monaten; der aktuelle Israel-Hamas-Krieg zählt seinen zehnten Tag. Zirka 1400 Menschen wurden in der Ukraine getötet, einschließlich der 298 Menschen auf Malaysian Airlines Flight 17. Laut palästinensischer Quellen sind in Gaza 240 Menschen umgekommen. Versucht einmal, diesen Grad an Genauigkeit auch bei den Toten in der Ukraine zu finden.

Israelischer Panzerbeschuss in Gaza tötete drei Menschen in der Nacht zum Dienstag, was die palästinensischen Opferzahlen in 10 Tagen voller Gewalthandlungen in der Küstenenklave auf 240 erhöhte, wie Mediziner mitteilten.

Die drei wurden in Ost-Gaza getötet, so Notfalldienste-Sprecher Ashraf al-Qudra, der hinzufügte, es habe sich um ein vierjähriges Kind gehandelt, einen Fünfzehnjährigen und einen Mann im Alter von 26.

Ihr Tod ereignete sich nach einem Treffer, der drei Kinder im Stadtteil Sabra in Zentralgaza getötet hatte – Jihad, Waseem und Fulla von der Shuheiber-Familie.

Warum kennen wir aber nicht die Namen und das Alter der getöteten ukrainischen Zivilisten? Was macht Ukrainer weniger nachrichtenwürdig als Palästinenser?

Wenn man „Ukrainian civil war“ googelt, bekommt man 132 Millionen Treffer.

Wenn man „Israel war Gaza“ googelt, bekommt man 82 Millionen Treffer.

Dies reflektiert die Tatsache, dass der ukrainische Bürgerkrieg bereits weitaus länger andauert als Operation Fels in der Brandung, der israelische Name für den gegenwärtigen Krieg gegen die Hamas. Und der ukrainische Bürgerkrieg ist in Wirklichkeit ein transnationaler Krieg. Die russisch sprechenden Rebellen werden von einem Offizier des Geheimdienstes der russischen Armee namens Igor Girkin befehligt. Girkin ist ein Oberst in der Hauptverwaltung für Aufklärung (GRU, Glawnoje Raswedywatelnoje Uprawlenije), dem leitenden Zentralorgan des russischen Militärnachrichtendienstes, und er ist auch unter dem Namen Igor Strelkow bekannt.

Er überkompensiert eine ganze Menge, wie man an diesem Foto sehen kann.

Girkin ist ein militärischer Wiederaufführer – er liebt es vorzugeben, er sei ein Soldat aus dem Ersten Weltkrieg oder ein römischer Zenturio. Ungeachtet seiner vielen persönlichen Probleme untersteht er direkt Wladimir Putin. Ohne Frage. Und heute übernahm Girkin die Verantwortung für den Abschuss von Malaysian Airlines Flight 17.

17.07.2014 17:50 (MSK) Botschaft von den Kampftruppen.

In der Nähe von Torez haben wir soeben ein Flugzeug An-26 abgeschossen, das irgendwo in der „Fortschritt“-Mine liegt. Bereits gewarnt – nicht in „unseren Himmel“ einzufliegen. Und hier ist die Videobestätigung des nächsten „Vogelfalls“. Vogel fiel auf Müllhalde, Wohngebiete nicht getroffen. Zivilisten wurden nicht verletzt.

Und haben auch Informationen über das zweite abgeschossene Flugzeug, so wie die Su.

Das Bildschirmfoto stammt von VKontakte, der russischen Version von Facebook. Girkin glaubte, das Flugzeug sei eine Antonow AN-26 gewesen, ein Transporter der ukrainischen Luftwaffe. Die „Su“ ist das ukrainische Kampfflugzeug Sukhoi Su-25 gewesen, das Russland am Tag zuvor abgeschossen hatte. Die Russen erkannten jedoch schnell, dass dieser neuerliche Sieg ein ziviles Flugzeug gewesen war, und Girkin löschte seinen Eintrag.

Russland ist klar verantwortlich, da es militärisches Gerät zur Verfügung stellt, das eine geschulte Mannschaft erfordert. Mit anderen Worten: Russen bedienen die Geschosse. Die Ukrainer haben Aufzeichnungen der Konversationen zwischen ukrainischen Rebellen und russischen Geheimdienstoffizieren freigegeben, wo sie ihren Fehler diskutieren.

Sehen wir uns jetzt an, was wir bekommen, wenn wir „war Gaza“ bei Google Images suchen.

Und dann suchen wir „Ukrainian civil war“.

Komplett unterschiedliches Material, was? Ich frage mich warum…

Es gibt Fotos eines toten Kindes von Malaysian Airlines Flight 17. Es liegt auf einem Feld. Ich poste es nicht, weil es ein wirklich grausiges Bild ist. Und ihr könnt darauf wetten, dass kein westliches Medium euch ihre letzte Ruhestätte zeigt. Ihr könnt auch Fotos von toten und verletzten ukrainischen Kindern finden, aber ihr müsst tief graben, da sie selten sind.

Warum also widmet sich die westliche Presse mit Feuereifer den Bildern und Geschichten toter und verletzter palästinensischer Kinder, aber nicht der toten und verletzten ukrainischen Kinder? Irgendwo muss es doch eine Antwort hierfür geben.

Die Israelis begannen heute mit einer Bodeninvasion in Gaza, um die Betontunnel zu zerstören, die Hamas zum Schmuggeln von Waffen und zur Infiltration Israels benutzt. Speziell dieser fehlgeschlagene Angriff war der Auslöser für das Eindringen am Boden.

Dreizehn Hamas-Terroristen mit Panzerfäusten, schweren Maschinenpistolen, Sturmgewehren und Handgranaten wollten ein Kibbutz angreifen und so viele Zivilisten töten, wie sie nur konnten. Die Israelis ließen die Terroristen in den Tunnel fliehen und ließen dann einen Präzisionsschuss auf den Tunneleingang niedergehen. Betontunnel schließen Explosionen ein und intensivieren sie. Die Druckwelle der Bombe tötete alle dreizehn Terroristen. Ihr Körperinneres wurde in Gelee verwandelt.

Hamas ist in einer schwierigen Lage. Die jetzige ägyptische Regierung ist ihr gegenüber feindlich eingestellt und hat die Schmugglertunnel geschlossen. Iran hat die Unterstützung zurückgezogen, da die Hamas – als wahabitische Fanatiker – sich im syrischen Bürgerkrieg auf die Seite der Rebellen schlug. Iran gefiel es nicht, dass sein Lakai Assad auf diese Weise geschmäht wurde, also versiegte der iranische Strom von Geld und Waffen an die Hamas.

Die Regierung Obama hat sich abgemeldet. Dort plant man, die nächsten zwei Jahre verreist zu sein. Hier ein Tweet des State Department von dem Tag, als Russland ein Flugzeug abschoss und Israel in Gaza einfiel.

Israel kann nun alles tun, was für seine Sicherheit nötig ist.

Gestern bezeichnete mich ein Ire als hasserfüllt, weil ich die IDF-Operation gegen die Hamas unterstütze. Er sagte, er lehne jegliche Gewalt ab. Doch wenn ich auf seine Facebookseite schaue, kommt heraus, dass er nur Gewalt ablehnt, die von Israel kommt. Bis jetzt hatte er noch nichts über den Abschuss von Malaysian Airlines Flight 17 zu sagen.

Was in aller Welt könnte der Grund sein, der Menschen in Paris aufgrund von israelischen Militäraktionen randalieren und Synagogen angreifen lässt, aber den weit gewalttätigeren und bedrohlicheren ukrainischen Bürgerkrieg ignorieren lässt? Warum regt der Krieg gegen eine kleine Terroristengruppe, die offen den vollständigen und absoluten Genozid an den Israelis zum Ziel hat, die Leidenschaften stärker an als eine Weltmacht, die ihre Nachbarn frisst, eine ganze Region destabilisiert und jetzt zivile Flugzeuge abschießt?

Vielleicht hat mir Twitter heute einen Hinweis gegeben.

Die Russen haben Glück, dass sie keine großen Nasen haben. Wegen ihrer kleinen Nasen lässt die Welt sie gewähren. So etwas wie eine Antikriegsbewegung gibt es nicht. Es ist eine Anti-von-USA-und-Israel-geführte-Kriege-Bewegung. Die Israelis und ich werden von denselben Leuten gehasst. Ich betrachte das als eine Ehre.

So endet die Geschichte zweier Kriege.

Gute Jagd, Männer.

Koffeinentzug macht dumm

4. Oktober 2014 um 7:00 | Veröffentlicht in Araber, die Welt+Nahost, Medien+Nahost, Palästinenser, Schule + Bildung | Hinterlasse einen Kommentar
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Thomas Wictor, 14. Juli 2014 (Übersetzung: Yvaine de Winter)

[Der Anfang des Blogeintrags dreht sich nicht um Israel]

Der ganze Nahe Osten geht in Flammen auf. Die sichtbar falsche Propaganda ist hierbei nicht hilfreich.

Der „Soldat“ hat eine AK-47. Die IDF benutzt diese Waffe nicht. Eine schnelle Suche mit Google Images zeigt, dass dieses Foto 2009 in Bahrain aufgenommen wurde.

Hier eine interessante Frage: Wenn die Menschen das, was du ihnen vorwirfst, absolut nicht tun, solltest du deinen Standpunkt dann nicht überdenken?

Nein, ich mache nur Spaß. Ich weiß, dass fast niemand jemals seinen Standpunkt überdenkt. Sie beharren auf ihrer Sicht, ungeachtet jeglicher Fakten. Würden sie ihren Standpunkt überdenken, geschähe dies mit ihren Köpfen:

Als ich nach der Quelle des Propagandafotos suchte, stieß ich auf einen Tweet von Doc Ladies Call Me H. Er sagte, Zionismus würde bald ausgelöscht werden. Also stellte ich ihm eine Frage.

Doc Ladies Call Me H beantwortete meine Frage nicht wirklich. Statt dessen begann er seine Antwort mit „gähn“ – was so originell ist, dass ich mit fünftausend Umdrehungen zu rotieren begann -, und dann blockierte er mich, weil er Angst hat, ich könnte ihm weitere Fragen stellen, auf die er keine Antwort hat. Aber er musste mir sagen, dass er mich blockiert hat, als ob es eine riesige Enttäuschung für mich sei, dass ich nicht länger mit ihm reden kann.

„OH BITTE BLOCKIERE MICH NICHT, DOC! ICH BITTE DICH!“

[Der Rest des Blogeintrags dreht sich nicht um Israel]

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