Die Antisemitismus-Umfrage der ADL: Stärken und Schwächen

23. Mai 2014 um 14:24 | Veröffentlicht in NGOs | Hinterlasse einen Kommentar
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Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Die Ergebnisse der neuesten weltweiten Umfrage der ADL zum Antisemitismus deuten darauf hin, dass es für jeden Juden 70 Antisemiten gibt.1 Daher wäre, wenn die mehr als eine Milliarde erwachsenen Antisemiten in einem einzigen Land leben würden, dieses der drittgrößte Staat nach China und Indien. Das ist sogar noch untertrieben; da ihre Kinder noch dazu gehören würden, wäre dieses Land wahrscheinlich das größte der Erde.

Die ADL sollte für die Durchführung einer so großen Anstrengung gelobt werden. Der Bericht bietet viele nützliche Information. Einer seiner wichtigen Beiträge ist neue Schlüsselinformation über massiven Antisemitismus in den Palästinensergebieten und der weiteren muslimischen Welt. Das fügt dem viel hinzu, was aus mehreren Pew-Umfragen zur dortigen Schüren von Hass bekannt war.2

Diese Studie sollte allerdings mit großer Vorsicht zitiert werden, wenn man den Antisemitismus in verschiedenen Ländern, Regionen und Religionen diskutiert. Eine der Schlüsselfragen betrifft ihre Definition dessen, wer ein Antisemit ist. Die Meinungsforscher der ADL stellten elf Fragen zu antisemitischen Stereotypen. Sie definierten dann diejenigen als Antisemiten, die sechs dieser Aussagen zustimmten.

Zu den gestellten Fragen gehörte jedoch nicht: „Glauben Sie, dass Juden Affen und Schweine sind?“ Diese Frage ist in muslimischen Umfeldern sehr wichtig. Die Nazis behaupteten Juden seien Untermenschen. Jeder, der glaubt, dass Juden Tiere sind, hat eine genauso extrem antisemitische Einstellung, egal, wie er oder sie die elf Fragen beantwortet.

Dasselbe gilt für eine andere nicht gestellte Frage, die hauptsächlich in christlichen Umfeldern von Bedeutung ist: „Sind Juden verantwortlich für den Tod Jesu?“ Diese Ansicht legte die Infrastruktur für den „satanischen Juden“, was wiederum zu Diskriminierung, Pogromen und Vertreibungen führte. Die so geschaffenen Bilder des Juden als dem „absolut Bösen“ boten die Grundlage, auf der die Nazis weiter aufbauten, was dann zum Holocaust führte. Nach Angaben der ADL-Studie sind 9% der Amerikaner antisemitisch eingestellt. Eine ADL- Studie vom letzten Jahr stellte allerdings fest, dass 26% der Amerikaner glauben die Juden töteten Jesus.3

Ein weiteres wichtiges Element zur Beurteilung des Antisemitismus eines Staates ist die Zahl verbaler und physischer antisemitischer Angriffe. Diese neue Studie behandelte dieses Thema nicht.

Ein größeres Problem besteht darin, dass keine Fragen zu antisemitischen Haltungen zu Israel gestellt wurden. Man kann leicht beweisen, dass Antiisraelismus eine relevante neue Form des Antisemitismus ist. Seine hauptsächlichen von Hass erfüllten Stereotype sind Mutationen der älteren Muster religiösen und nationalistischen Antisemitismus. Man kann lediglich aus den „positiven“ Antworten zu einer Frage einen indirekten Hinweis des Ausmaßes des Hasses gegen Israel ableiten: „Juden sind Israel gegenüber loyaler als den Ländern gegenüber, in denen sie leben.“ 41% antworteten „vermutlich wahr“, womit dies das am meisten geglaubte aller Stereotype in der ADL-Studie ist.

Der Ausschluss von Fragen zu Antiisraelismus führt zu einer fälschlicherweise positiven Sicht der europäischen Länder. Der globale Index der ADL stellt Schweden mit 4% Antisemiten an die dritte Stelle der am wenigsten antisemitischen unter den 102 analysierten Ländern – nach Laos und den Philippinen. Die Studie der European Agency for Fundamenal Rights (FRA) von 2013 umfasste acht EU-Länder. 60% der schwedischen Juden sahen den Antisemitismus als großes oder recht großes Problem. Siebenundreißig Prozent der schwedischen Juden sagten, dass der Antisemitismus im Verlauf der letzten fünf Jahre sehr zugenommen hat, während 43% glauben, dass er ein wenig zugenommen hat. Zweiundzwanzig Prozent hatten innerhalb der letzten 12 Monate persönliche Erfahrungen mit verbalen Beleidigungen oder Belästigungen und/oder physischen antisemitischen Angriffen gemacht.

Sechzig Prozent der schwedischen Juden tragen in der Öffentlichkeit nie oder selten etwas, das sie als Juden identifizierbar macht. Das war der höchste Prozentsatz aller Länder in der der FRA-Studie. Malmö, die drittgrößte Stadt in Schweden, wird oft als „Europas Hauptstadt des Antisemitismus“ bezeichnet. Das ergibt ein sehr anderes Bild als Schwedens „harmlose“ Klassifizierung im ADL-Index.

Nach dem ADL-Index liegen an vierter Stelle der am wenigsten antisemitischen Länder die Niederlande. Eine Umfrage der Universität Bielefeld von 2011 befragte Menschen in sieben EU-Staaten, ob sie mit – der extrem antisemitischen Äußerung – übereinstimmten, dass Israel „einen Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser führt“.4 Dreiundvierzig Prozent der Befragten bejahten das. In den Niederlanden lag diese Zahl nahe 39%. Die ADL-Studie unterstellt, dass es weniger als 700.000 erwachsene Antisemiten in den Niederlanden gibt. Die Studie aus Bielefeld lässt erkennen, dass es rund 5 Millionen sind!

Die Schlussfolgerung des Berichts, dass der Antisemitismus in protestantischen europäischen Ländern niedrig ist, erscheint zweifelhaft. Es ist weit wahrscheinlicher, dass in Ländern, wo der Holocaust stattfand oder solchen, die nahe daran liegen, der Antiisraelismus weithin den Platz des klassischen Antisemitismus eingenommen hat. Verschiedene schwedische und norwegische lutherische Bischöfe sind prominente Schürende von antiisraelischem Hass. Die großen norwegischen christlichen CVJM-Bewegungen empfahlen Israel als Ganzes zu boykottieren und gehören zu den weltweit Führenden bei diesem Handeln aus Hass. Ein großer Teil des Israel-Hasses kommt aus der anglikanischen sowie der methodistischen Kirche Großbritanniens.

Man kann nur hoffen, dass die ADL in Zukunft weiterhin ähnliche Umfragen durchführt und die oben erwähnten Themen in ihre Fragen einfließen lässt. Auf diese Weise wird man ein realistischeres Bild des weltweiten Antisemitismus gewinnen.

Dr. Manfred Gerstenfeld ist Mitglied des Aufsichtsrats des
Jerusalem Center of Public Affairs, dessen Vorsitzender er 12 Jahre lang war.

 

1 http://global100.adl.org
2 „Kapitel 3: Ansichten nach religiösen Gruppen.“ Pew Research Global Attitudes Project, Pew Research Center, 4. Februar 2010; „Kapitel 2: Wie Muslime und Westler einander sehen.” Pew Research Global Attitudes Project, Pew Research Center, 21. Juli 2011; „Muslimische Öffentlichkeit teilte Sorgen wegen extremistischer Gruppen“. Pew Research Global Attitudes Project, 10. September 2013.
3 JTA: Poll: 26% of Americans believe Jews killed Jesus. The Jerusalem Post, 1. November 2013.
4 library.fes.de/pdf-files/do/07908-20110311.pdf.

Es sind die kleinen Geschichten, die die arabische Besessenheit mit Israel veranschaulichen

19. April 2014 um 12:27 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, NGOs | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon, 9. April 2014

Ägyptens West and Central Delta Writers Association veranstaltete diese Woche ihre 15. Jahreskonferenz. In der Abschlusssitzung veröffentlichte dieser unwichtige regionale Verband eine Liste der Resolutionen.

Eine davon erklärt: „Israel ist unser Haupt- und größter Feind. Alle Intellektuellen müssen alle Formen der Normalisierung zurückweisen und allen Umgang mit den zionistischen Gebilde, egal ob der Zweck nun Handel oder Religion oder Politik ist.“

In Ägypten gibt es jede Menge NGOs und westliche Vertretungen, die angeblich helfen die Menschenrechte und andere guten Sachen zu unterstützen. Doch wenn es um Beziehungen zwischen Arabern und Israel geht, dann müssen sie sich nicht beunruhigen, denn sie wissen, dass der Hass eine Konstante ist.

Aber sie werden Millionen Euro in Israel ausgeben, um angeblichen antiarabischen Rassismus dort zu bekämpfen.

Und diese NGOs gegen einen ständigen Strom an Berichten darüber heraus, wie furchtbar die Israelis sind, um ihre Existenz zu rechtfertigen.

Und diese Berichte werden in den Medien veröffentlicht.

Und die Gelegenheitskonsumenten der Medien haben nicht einmal die Möglichkeit zu wissen, was diese NGOs sehr wohl wissen, aber niemals berichten: dass der Hass, den die Araber gegen Israel und Juden hegen, ist tausendmal größer als das Schlimmste, was man zu israelischen Meinungen über Araber sagen kann.

Selbst Menschen, die die Wahrheit über Israel und die arabische Welt erforschen wollen, haben nicht die Mittel etwas über die durchgeknallte Störung herauszufinden, die diese kleinen Geschichten veranschaulichen, denn die Daten sind für sie schlicht nicht vorhanden. Wenn es keine Berichte gibt, dann gibt es keine Belege für ein Problem.

Das gesamte System ist manipuliert, um Israel so schlecht wie möglich aussehen zu lassen und endemischen arabischen Hass zu ignorieren.

Apartheid? Feindbilder pflegen?

12. April 2014 um 16:30 | Veröffentlicht in Israel, NGOs | Hinterlasse einen Kommentar
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Gefunden auf Facebook:

Israeli-nonprofits+patientsDie israelische gemeinnützige Organisation Rette das Herz eines Kindes
bietet kostenlose Operationen am offenen Herzen für Kinder weltweit an.
49% der Patienten kommen aus palästinensischen Gemeinden.

Neue Formen des Terrors

15. März 2014 um 13:51 | Veröffentlicht in Europa+Nahost, NGOs | Hinterlasse einen Kommentar
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Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 11. März 2014 (direkt vom Autor)

In Jerusalem und Akko sind zwei Wohnhäuser in die Luft geflogen, in Folge undichter Gasleitungen. Es gab Tote, viele Verletzte und zahlreiche zerstörte Wohnungen. In Jerusalem hat mutmaßlich ein Gas-Techniker geschlampt, nachdem er wegen Gasgeruch gerufen worden war. In Akko scheint es Streit unter Nachbarn gegeben haben, wegen einer Antenne auf dem Dach. Die Polizei ermittelt wegen eines kriminellen Anschlags und hat schon fünf Jugendliche verhaftet.

Diese „Unfälle“ haben offenbar palästinensische „Widerstandskämpfer“ auf die Idee gebracht zu haben, Gasleitungen als „Waffe“ zu verwenden. In einem Wohnblock im Jerusalemer Viertel Armon Hanatziv wurde eine zertrennte Gasleitung entdeckt und neben ihr eine brennende Kerze. Zum Glück alarmierten die Bewohner wegen starken Gasgeruchs rechtzeitig die Feuerwehr und verhinderten eine Katastrophe. Die Täter werden im benachbarten arabischen Dorf Dschebbel Mukabber auf der anderen Straßenseite vermutet.

Am Mittwoch hatte die Polizei zur Veröffentlichung freigegeben, dass ein Palästinenser aus dem Dorf Dschebbel Mukabber in Ostjerusalem, Asis Juweisat, verhaftet worden sei wegen der Zerstörung von Gasleitungen in fünf verschiedenen Häusern in den Vierteln Armon Hanatziv und Gilo. Er habe sich durch die Explosion des Wohnhauses in Gilo „inspirieren“ lassen. Er sei ein „Einzeltäter“. Weiter teilte die Polizei mit, dass der Mann der Hamas-Organisation angehöre und schon eine Gefängnisstrafe abgesessen habe, nachdem er versucht hatte, vor zwei Jahren einen Juden bei der Klagemauer mit einer Axt zu erschlagen.

Aus Anlas des Besuchs des britischen Premierminister David Cameron in Jerusalem hat die israelische Organisation „NGO-Monitor“ aufgedeckt, dass die britische Regierung mit über 7 Mio. Euro den Norwegian Refugee Council (NRC) finanziere. Von der EU und weiteren Ländern habe NRC von 2011 bis 2013 insgesamt 20 Mio. Euro bezogen.

Nach Angaben des Präsidenten von NGO-Monitor, Gerald Steinberg, versuche diese norwegische Organisation, die israelische Politik zu beeinflussen, internationale Sanktionen gegen Israel durchzusetzen und Kampagnen zur Dämonisierung Israels zu initiieren.

Mit ihrem Geld habe die NRC 677 Gerichtsprozesse angestrengt, um mit juristischen Mitteln die israelische Justiz zu lähmen und die Arbeitslast der Gerichte und des Obersten Gericht derart zu erhöhen, dass sie blockiert würden.

Steinberg empfiehlt der EU und europäischen Regierungen, genau zu prüfen, welche Ziele NGOs im Nahen Osten verfolgen, denen sie Steuergelder stiftet. Andere Methoden einer Kriegsführung per Justiz gegen Israel anzukämpfen wurden in manchen Ländern gestoppt. So können in Groß-Britannien keine Klagen mehr gegen israelische Staatsbesucher eingereicht werden. Mehrfach sind israelische Minister und Offiziere heimgereist, ohne ihr Flugzeug zu verlassen, weil palästinensische Aktivisten bei einem Lokalgericht Klage wegen „Kriegsverbrechen“ eingereicht hatten. Ein Opfer dieser Methode war Zippi Livni, seinerzeit Außenministerin und heute Chefverhandlerin der Friedensgespräche mit den Palästinensern. Wegen ähnlichem Vorgehen musste erst kürzlich der ehemalige Botschafter in Kopenhagen und frühere Geheimdienstchef Caarmi Gillon auf einen Besuch in Dänemark verzichten.

© Ulrich W. Sahm

Ein Video, von dem die Israel-Hasser nicht wollen, dass Sie es sehen

6. März 2014 um 16:08 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Israel, NGOs, Palästinenser, Propaganda | 1 Kommentar
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Elder of Ziyon, 4. März 2014

Für die professionellen Israel-Hasser ist offensichtlich kein Land so böse wie Israel.

Und die schlimmste Gruppe der Israelis sind israelische Soldaten und Sicherheitsbeamte, von denen man erzählt, das sie regelmäßig Araber aus Spaß foltern und töten.

Und die schlimmste Gruppe israelischer Sicherheitsbeamter sind die in Hebron, wo sie als Politik skrupellos und boshaft Kinder angreifen.

Daher darf niemals gestattet werden, dass dieses in Hebron aufgenommene Video von israelischen Grenzpolizisten, die ein paar Kinder etwas zu essen geben – und deren begeisterte Reaktion – gesehen wird, denn es widerspricht allem, das jedem Israel-Hasser lieb und wert ist.

Jede antiisraelische NGO in Hebron sieht täglich Szenen wie diese. Auch ich habe sie gesehen. Doch diese NGOs können keine Spenden sammeln, indem sie die Lage akkurat berichten. Die Hasser können keine Auftritte an ahnungslosen Hochschulen bekommen, wenn sie jüdische Soldaten nicht als böse stereotypisieren.

Also wollen sie nicht, dass Sie das sehen, denn es bedroht ihre Lebensgrundlage, die von der Dämonisierung der Juden abhängig ist.

Kritiker: NGOs tischen „klassiche antijüdische Theologien“ auf, um Israel während Weihnachten anzugreifen

25. Dezember 2013 um 16:30 | Veröffentlicht in Christen+Kirchen, NGOs | 1 Kommentar
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The Tower (Redaktion), 24. Dezember 2013

Antiisraelische Gruppen haben Weihnachten in eine jährliche Gelegenheit verwandelt den jüdischen Staat in besonders unwirklichen Begriffen anzugreifen; einige gehen so weit mit Schimpfwörtern angefüllte Weihnachtslieder auszuwalzen und fordert wirtschaftliche Kriegsführung gegen israelische Juden, wie ein gestern veröffentlichter, detaillierter Bericht des Forschungsinstituts NGO Monitor aus Jerusalem aufzeigt.

Der Bericht ist Teil von NGO Monitors „BDS in the Pews“-Programm (BDS in den Kirchenbänken), das europäische, US- und kanadische Regierungsfinanzierung verfolgt, die durch antiisraelische christliche Gruppen fließt. Dokumentiert wird eine Bandbreiter von Gruppen – darunter Christian AID (GB), Kairos Palästina, Sabeel, War on Want (GB), Amos Trust, und Adalah-NY – die Feiertage und religiöse Symbole ausnutzen, um darauf zu drängen, dass Israel wirtschaftlich und politisch isoliert wird.

Weihnachtslieder, Feiertagskarten und sogar Krippenszenen und anderes wird alles mobilisiert, um Boykott-, De-Investitions- und Sanktions-Kampagnen zu fördern. Diese Kampagnen – die fordern, dass israelische Juden wirtschatlich und kulturell bestraft werden, bis sie eine Vielzahl an Zugeständnissen machen, die die Kampagnenführer zufriedenstellen – sind von Top-Watchdog-Gruppen, darunter dem Simon-Wiesenthal-Zentrum hart als antisemitisch kritisiert worden.

Die von NGO Monitor ermittelten Gruppen behaupten, ihre jährlichen, mit weihnachtlichen Themen bestimmten Kampagnen seien eine Reaktion auf Israels Umgang mit Christen. Diese Erklärung ist in einigen Gegenden als überanspruchter Vorwand genommen worden. Papst Franziskus lenkte letzten Monaten die Aufmerksamkeit auf die systematische Säuberung von Christen aus dem Nahen Osten, aber in Israel – das ist entscheidend – nimmt die christliche Bevölkerung zu.

Israel ist das einzige stabile, demokratische Land in der Region und das einzige Land, das allen Glauben frei ausüben lässt. Es gibt innerhalb Israels Bewegungen die Identifikation der arabisch-israelischen Christen mit dem Land und seinen Institutionen zu verstärken, mit denen die Regierung stolz umgeht.

Die Eintritt Arabisch sprechender Christen durch Israels Militär hat sich im letzten Jahr verdreifacht. Letzten Sommer empfing der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu Vater Gabriel Nadaf – einen griechisch-orthodoxen Priester, der für Christen im Militärdienst wirbt – und verpflichtete sich zu einer gemeinsamen Initiative der Gemeinde und der Regierung, über die der Militärdienst zunimmt und die christliche Integration in das nationale Leben verstärkt werden sollen. Netanyahu betonte besonders, dass eines der Ziele der neuen Initiative sein würde die Christen zu schützen, die Militärdienst leisten und die sie unterstützen, nachdem Leiter von Integrationsbemühungen sich Drohungen ausgesetzt sahen.

Nadaf hat offen betont, das israelische Araber „sich in Israel sicher fühlen … als Bürger mit gleichen Rechten sowie mit gleicher Verantwortung und Verpflichtungen“ und darauf bestehen, dass „die meisten der jungen Christen hier Israel als ihr Land betrachten … Teil dieser Gesellschaft in jedem Sinn des Wortes“.

Das von einigen antiisraelisch-christlichen Gruppen gezeichnete Bild Israels könnte – freundlich ausgedrückt – als diese Dynamik auslassend beschrieben werden. Stattdessen, sagt NGO Monitor, investieren vom Ausland finanzierte Gruppen in die Wiederherstellung einer sehr alten Art von Anschuldigungen gegen Juden:

Yitzhak Santis, Chief Programs Officer und Leiter des Projekts BDS in the Pews, vermerkt: “Die wachsende Rolle der Kirchen, christlicher Hilfsorganisationen und religionsbasierte NGOs in politischen Kampagnen gegen Israel höhlt tragisch die historischer Aussöhnung zwischen Juden und Christen nach dem Holocaust aus. Durch einige dieser NGO-Gefüge kommen klassische antijüdische Theologien wieder hoch und das ist extrem beunruhigend.“

Die ganze Bandbreite der Ausdrucksformen und Taktiken ist alles andere als unkreativ:

  • Feiertagsbotschaften: Sabeels jährliche Weihnachtsbotschaft des Jahre 2013 gibt eine grob verallgemeinernde Erklärung ab, die eine uralte Falschmeldung aufbringt, die Juden des Geizes bezichtigt: „Die erschreckende Ironie besteht in dem, was das jüdische Volk im Verlauf der Jahrhunderte ersehnte, als es schwach war und was sie jetzt anderen nicht zu geben bereit sind, wo sie stark geworden sind“ und vergleicht die negativ mit dem Christentum: „In Christus wird das Böse der Diskriminierung und des Fanatismus ausgelöscht.“
  • Predigten: Das Kairos Palästina-Pamphlet mit Beiträgen radikaler NGOs beutet traditionelle christliche Quellen aus und benutzt religiöse Persönlichkeiten und biblische Geschichten als Teil politisierter Botschaften.
  • Weihnachtslieder: Aktivisten von Adalah-NY sangen aus dem „The Boykott Leviev Holiday Songbook – Warum einkaufen wenn du helfen kannst die Apartheid zu stoppen“, zu dem veränderte Versionen traditioneller Feiertagslieder gehören.
  • Feiertagskarten: Die UK Palestinian Solidarity Campaign (PSC) verkauft eine Weihnachtskarte mit palästinensischen Symbolen, die mit klassischen christlichen Weihnachtsbildern verbunden werden.
  • BDS-Kampagnen: Friends of Sabeel-North America betreibt eine Kampagen „Schickt einen Weihnachtsappell an SodaSream14“, mit dem große Firmen dazu ermutigt nicht weiter Produkte dieser israelischen Firma zu verkaufen.

Die Enteignung christlicher Botschaften durch die Impfung mit politischer Kriegsführung gegen Israel in die christlichen Gemeinden spiegelt die anhaltenden internationalen Kampagnen zur Delegitimierung des jüdischen Staates.

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