Amnesty International – Propaganda vs. Wirklichkeit

28. Oktober 2009 at 22:31 | In Medien+Nahost, NGOs | 2 Comments
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Amnesty Interational hat einen – natürlich in unseren Qualitätsmedien viel beachteten und übernehmend berichteten – Bericht veröffentlicht, der Israel vorwirft den Palästinensern das Wasser zu stehlen oder abzugraben, es zu verschwenden. Neben den Bloggern und israelischen Medien ist wahrscheinlich Ulrich Sahm der einzige Journalist aus dem deutschsprachigen Raum, der diesen Vorwurf als das entlarvt, was er ist: gelogene Propaganda. Er schrieb per E-Mail:

Amnesty International hat einen großen Report über Wasserknappheit bei den Palästinensern veröffentlicht, wobei allein Israel schuld sei. Manche Angaben stimmen, andere sind plumpe Propaganda.

So wird nicht erwähnt, dass im Westjordanland der Wasserverlust wegen nicht instand gehaltener Wasserleitungen bei 40 (vierzig) Prozent liege, wie mir mal ein Mitarbeiter der GTZ sagte, der als Entwicklungshilfe die Wasser- und Abwassseranlagen in Bethlehem und Salfit renovierte.

So wird da angedeutet, dass die Palästinenser offenbar unter Wassermangel leiden, weil die Siedler Swimmingpools und grüne Gärten besäßen.

Als Illustration habe ich (teilweise erst in den letzten Tagen) einige palästinensische Swimmingpools fotografiert. Diese Bilder sind vielleicht der beste Beweis dafür, dass an dem Report irgendwas faul ist:

Nablus – Der private Swimmingpool des Herrn Masri

Ramallah – Ein Wasserbecken bei Arafats Grab

Ramallah – Empfang der deutschen Repräsentanz am deutschen Nationalfeiertag beim Swimmingpool des Grand Park Luxushotels

Jericho – Swimmingpool und verschwenderische Wasserspiele

Ich könnte auch Bilder von grünen palästinensischen Gärten liefern.

Übrigens: Seinerzeit gab es die gleiche Propagandakampagne über Wasserknappheit im Gazastreifen, ebenfalls vermeintlich wegen der Swimmingpools der Siedler. Seit 2005 sind die Siedler verschwunden.

Haben die Palästinenser dort etwa heute auch nur einen Tropfen mehr Wasser?

Mehr zum Thema:
- nach Ritualmord mal wieder Brunnenvergiftung
- Amnesty und die Mainstream-Medien als Wasserverschmutzer
- Israel protestiert gegen Vorwürfe von Amnesty International
(derselbe Text steht auch bei Israelnetz)
- Amnesty: Israel verweigert Palästinensern Wassser (morgenweb gibt auch die israelische Position wieder)
- Wasserbehörde gegen Bericht von Amnesty International

Und die Linke Zeitung produziert mangels Englischkenntnissen neue Berge…

Nachtrag: Eine Leserreaktion an das ZDF zur Berichterstattung erreichte German Media Watch per E-Mail:

Sehr geehrte ZDF-Redaktion,

als ich im August 2009 in Jerusalem war, herrschte dort Bewässerungsverbot für alle privaten Grünanlagen. Davon waren alle „jüdischen“ Grasflächen betroffen und sahen entsprechend aus – alles verdorrt, nicht wie die hier gezeigten palästinensischen Gärten der Semiramis! Das möchte ich der Schauerpropagandaabteilung der Amnesty International und den deutschen Medien, die die Meldung über angeblichen Wasserentzug für Palästinenser weiterverbreiten, mitteilen sowie Ulrich Sahms Dokumentation zur Kenntnis weiterreichen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Elvira XXX

Die Reaktion des ZDF:

Your message
To:      XXX
Cc:      XXX
Subject: RE: Amnesty International: Grosse Realitätsprobleme
Sent:    Tue, 27 Oct 2009 18:09:12 +0100
was deleted without being read on Wed, 28 Oct 2009 09:38:39 +0100

(„wurde ohne gelesen zu sein gelöscht“)

Der „Heiligenschein-Effekt“ der NGOs und die Medien

27. Oktober 2009 at 22:30 | In Medien+Nahost, NGOs | Leave a Comment

Amnesty International hat einen Bericht veröffentlicht, der sich mit den Wasserproblemen der Palästinenser beschäftigt. In der markant einseitigen Art allerdings, denn von israelischer Seite wurde keine kompetente Stimme auch nur angehört. Den ganzen Müll von der durch Israel verweigerten Wasserversorgung und dem „Raub“ des Wassers durch die „Siedlungen“ haben wir schon vor Jahren zu hören bekommen – u.a. auch über den Gazastreifen. Jetzt, wo die Israelis seit inzwischen vier Jahren dort weg und keine Siedler mehr vorhanden sind, haben die Menschen im Gazastreifen keinen Tropfen Wasser mehr als vorher. Berichten unsere Medien darüber? Eine Nachrichtensendung habe ich gesehen, die einen israelischen Verantwortlichen zu Wort kommen ließ; mit einem einzigen Argument (es gibt weitaus mehr). Die Journalisten übernehmen, was ihnen parteiische NGOs vorkauen. NGO-Monitor sagt das schon länger. Dort bezeichnet man das als „Heiligenschein-Effekt“, weil die NGOs einfach einen Ruf haben, dem sie schon lange nicht mehr nachkommen:

Die Beweislage zeigt, dass viele Journalisten NGO-Berichte einfach abdrucken, ohne Fragen zu stellen oder etwas zu verifizieren. Das ist als „Heiligenschein-Effekt“ bekannt und verletzt sowohl journalistische Ethik, die Skepsis und unabhängige Verifikationen verlangt, als auch die Norm ist, wenn man aus anderen Quellen berichtet, einschließlich Regierungsvertretern. Aber wenn ein „hoch respektierter Menschenrechts-Wächter“ wie Amnesty International oder HRW eine Erklärung abgibt, tendieren Journalisten dazu die Voreingenommenheit zu ignorieren und das als Fakt zu wiederholen. Eine Harvard-Studie zur Berichterstattung des Libanon-Kriegs von 2006 zeigt, dass die meisten Medien rund um die Welt die Behauptungen von HRW über den Vorfall in Qana weiter zitierten, selbst nachdem HRW gezwungen war ihre Fehler zuzugeben. Es dürfte viele weitere Beispiele geben, nicht nur in Bezug auf Israel, sondern in Kolumbien, dem Irak und wo immer NGOs sich auf „Augenzeugen“ verlassen und es an unabhängigen Ressourcen fehlen lassen. Gleichermaßen geht die Illusion der „Ausgewogenheit“ und politischen Neutralität der NGOs unter Journalisten weiter – im Juli 2007 schrieb ein Reporter: „Während des Krieges [2006] veröffentlichte Human Rights Watch mehrere Berichte, mit denen beide Seiten kritisiert wurden.“ Ein simpler Überblick über diese Berichte demonstriert die Einseitigkeit der Verurteilungen Israels. Ernsthafte Journalisten beginnen aber über den „Heiligenschein-Effekt“ hinauszublicken, wie im Fall von Jackson Diehl von der Washington Post, der HRWs Einseitigkeiten bloßstellte, und im Economist, der sich Amnestys annahm.

Wer begann den Gazakrieg?

15. September 2009 at 14:46 | In Medien+Nahost, NGOs, Nahost-Konflikt, Palästinenser, die Welt+Nahost | 2 Comments
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Elder of Ziyon, 13. September 2009

Amnesty International führt in seinem Bericht zum Gaza-Krieg das Thema so ein:

Um 11.30 Uhr am 27. Dezember 2008 begannen die israelischen Streitkräfte ohne Vorwarnung einen verheerenden Bombenkrieg gegen den Gazastreifen, der den Codenamen „Gegossenes Blei“ trug. Das erklärte Ziel war die Beendigung der Raketenangriffe auf Israel durch bewaffnete Gruppen, die mit der Hamas oder anderen palästinensischen Gruppen verbunden sind.

Der Bericht trägt den Titel „ISRAEL/GAZA: OPERATION ‘CAST LEAD’: 22 DAYS OF DEATH AND DESTRUCTION“ (Israel/Gaza: Operation ‚Gegossenes Blei‘: 22 Tage Tod und Zerstörung).

Das ist eine recht typische Beschreibung dessen, wie der Krieg begann. Die Leute wissen, dass die Hamas und andere Gruppen Raketen nach Südisrael schossen, aber die gängige Meinung ist, dass Israel den richtigen Krieg anfing.

Nun ist es zufällig so, dass die Hamas volle drei Tage vor Israel den Krieg erklärte. Und diese kleine Tatsache ist so gut wie verschwunden.

Am Mittwoch, 24. Dezember, volle drei Tage vor Israels Antwort, verkündete die Hamas ihre „Operation Ölfleck“ [je nach Übersetzung im Englischen „Oil Stain“ oder „Oil Slick“]. An diesem Tag schossen sie mehr als 40 Qassam-Raketen und mehr als 80 andere Projektile auf Zivilisten in Israel. Es war bei weitem das stärkste Trommelfeuer, das seit Februar auf Israel niederging.

In den englischsprachigen palästinensisch-arabischen Medien kann ich nur eine einzige Quellenangabe für die „Operation Ölfleck“ finden, aber die Presseerklärungen der Hamas bezeichneten sie mit diesem Namen noch lange, nachdem die israelische Antwort begann. Sie betrachteten das nie als einmalige Aktion. Die Hamas betrachteten Israels Antwort als Teil des Krieges, den sie begann. Hier ist z.B. ihre Presseerklärung vom 28. Dezember; dazu auch diese vom 1. Januar.

Ein paar Tage später änderte die Hamas die Tonart und nutzte am 3. Januar sowohl den Begriff „Ölfleck“ wie auch den neuen Begriff „Schlacht der Zwietracht“; der neue Begriff wurde am 4. Januar ausschließlich genutzt.

Mit anderen Worten: Rund eine Woche nach Israels Gegenangriff rechnete die Hamas sich den Verdienst an den Krieg begonnen zu haben. Als dann klar wurde, dass die Hamas politisch stärker punkten konnte, indem sie behauptete Opfer israelischer Aggression zu sein, legte sie ihr früheres Prahlen mit der Operation Ölfleck ab und die Medien und Menschenrechts-Organisationen ignorierten die Kriegserklärung der Hamas in jedem einzelnen bis heute veröffentlichten Bericht.

Das ist ein typischer Fall von Meta-Befangenheit, bei der schon das Rahmenwerk der Beschreibung des Krieges so beschaffen ist, dass man es erscheinen lässt, dass Israel der Aggressor ist (sehen Sie sich Amnesty Formulierung „ohne Vorwarnung begannen die israelischen Streitkräfte…“). Israels Antwort war zwar tatsächlich verheerend, aber Amnesty und andere Gruppen ignorieren, dass es eine Antwort auf einen sehr spezifischen, geplanten und erklärten Angriff drei Tage früher war. Und indem sie das Gespräch auf diese Weise formulieren, erzwingen sie, dass jede sich Gegenargumentation in diesem fehlerhaften Rahmenwerk bewegt und die Hamas vom Haken lässt.

Es wird interessant zu sein zu sehen, ob der diesen Monat fällige UN-Goldstone-Bericht die Dinge irgendwie anders sehen wird. Aber angesichts seines Mandats dürfte die Wahrscheinlichkeit dafür gering sein.

PCHRs weitere Lügen

4. September 2009 at 21:27 | In NGOs | 10 Comments
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Elder of Ziyon, 3. September 2009

Wir haben bereits überzeugend nachgewiesen, dass buchstäblich Hunderte Personen, die das PCHR als „zivile“ Todesopfer der Operation Gegossenes Blei bezeichnete, die aber tatsächlich Terroristen waren. (Und das unglaubliche Team von t34zakat, PTWach und Suzanne findet immer noch mehr.)

Das Problem ist nicht nur, dass PCHR sich der Mitgliedschaft dieser Leute nicht bewusst war. PCHRs wöchentliche Berichte währen Gegossenes Blei zählen ausführlich eine Reihe besonderer Vorfälle auf, die zeigen, dass die Organisation sehr wohl wusste, dass die Toten Terroristen waren – und sich entschied sie trotzdem als „Zivilisten“ einzustufen. Zum Beispiel:

Nr. 1294 in der Opferliste des PCHR, Nasser Yusif Abdul Hadi al-Siefi wurde im wöchentlichen PCHR-Bericht wie folgt aufgeführt:

Um etwa 17 Uhr feuerte die IOF [Israeli Occupation Force – PCHR bedient sich hier absolut „neutral“ des Vokabulars der Terroristen – heplev] auf eine Reihe von Palästinensern, darunter ein Widerstands-Aktivist, im Osten des Viertels al-Zaytoun. Dadurch wurden ein Zivilist und ein Widerstands-Aktivist getötet.

1. Haschem Rabah al-Hatu, 45, Zivilist und

2. Nasser al-SAifi, 38, Widerstands-Aktivist.

Das zeigt nicht nur, dass es wahrscheinlich ist, dass al-Safi zu diesem Zeitpunkt an Feindseligkeiten beteiligt war, es deutet auch an, dass der Tod des Zivilisten wahrscheinlich nicht vermeidbar war.

Im selben Bericht schreibt PCHR:

Am Abend fanden medizinische Teams die Leichen zweier Aktivisten des palästinensischen Widerstands im Viertel Tal al-Hawa im Süden von Gaza Stadt. Sie wurden während des Eindringens der IOF in das Gelände getötet. Die beiden wurden identifiziert als:

1. Mohammed Nawaf Na’im (24) und

2. ‘Abdullah Nawaf Na’im (19).

Die Leichen zweier bekannter Terroristen wurden gefunden, keine Zivilisten dabei.

Behalten Sie im Gedächtnis, dass die tatsächliche Zahl der Mitglieder von Hamas, Islamischem Jihad und anderen Terrorgruppen bei 20.000 lag, bei einer Bevölkerung von 1,5 Millionen. Das bedeutet, dass einer von 75 Gazanern Terrorist war. Wenn Israel wahllos auf Menschengruppen geschossen hätte, müssten wir erwarten, dass nur einer von 75 Toten ein Terrorist wäre – oder nur 19 insgesamt (statt der 654 Terroristen und Polizisten, die wir identifiziert haben).

Die Chancen sind ungemein gering (etwa 1:5625), dass Israel den Gazastreifen wahllos bombardierte und ohne andere Verluste zwei Personen tötete, die zufälligerweise Terroristen waren. Doch das PCHR, das jede Menge Zeit mit der „Erforschung“ der Umstände des Todes einer jeden Personen auf seiner Liste verwendet, verweist auf diese beiden Personen als „Zivilisten“ (Nr. 1216 und Nr. 1317).

Ein weiteres Beispiel:

Während des Eindringens der IOF in das Viertel Tal al-Hawa, der bis 7 Uhr am Freitag, 16. Januar 2009 weiter ging, wurden zehn Mitglieder des palästinensischen Widerstands getötet. Die Toten sind: Hamdi Ibrahim al-Banna (23), ‘Abed Ali Bannar (24), Na’im Khader Hamada (20), Mahmoud Khader Abu Salem (19), ‘Ammar Maher Farawana (18), Farid Hejazi al-Hilu (23) Mu’taz Abdul Muttaleb Dahman (21), Hussam Hassan al-’AmaSsi (35), Rebhi Shuhaibar (25) and Tamer Faza’a (20).

Aus irgendeinem Grund nannte PCHR Bannar in ihrer Liste der Todesopfer einen „Zivilisten“ (Nr. 1213), während der Rest von ihnen „Militante“ waren. Doch al-Mezan und das palästinensische Gesundheitsministerium kategorisieren Bannar as „Militanten“.

Noch merkwürdiger ist dieser Fall:

Um etwa 17.10 Uhr feuerte eine IOF-Drohne eine Rakete auf ein Motorrad im Dorf Bani Suhaila. Ra’fat Khalil Hamdan Abu al-‘Ola (47), der das Motorrad fuhr, wurde getötet. Die Al-Quds-Brigaden des Islamischen Jihad erklärten, dass Abu al-‘Ola eines ihrer Mitglieder ist.

Und Abu al-‘Ola wird ebenfalls als „Zivilist“ in der Liste der Todesopfer des PCHR geführt (Nr. 1290).

Wir gehen jetzt alle PCHR-Berichte durch und werden alle Personen auflisten, die das PCHR bereits früher als „Widerstands-Aktivisten“ identifiziert hatte und die später Zivilisten genannt wurden. Aber diese Beispiele beweisen zur Genüge, dass das PCHR nicht nur unredlich ist, indem es behauptet, sie hätten keine Beweise dafür, dass diese Leute Militante waren, sondern dass sie unverblümt lügen.

(h/t PTWatch, die den größten Teil der Recherche erledigten)

Der Krieg des Internationalen Roten Kreuzes gegen Israel

23. August 2009 at 11:54 | In NGOs | 4 Comments
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Das Rote Kreuz lässt keine Gelegenheit aus den jüdischen Staat zu verdammen

Moshe Dann, Pajamas Media, 21. August 2009

Seit fast vier Jahrzehnten bestehen viele in der internationalen Gemeinschaft darauf, dass es den Juden verboten ist in Judäa und Samaria, dem Gazastreifen (Yesha) und „Ostjerusalem“ und auf dem Golan zu leben – Gebieten, die von Israel 1967 erobert wurden. Dieser Kampf wird von einer privaten schweizerischen Organisation angeführt, dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK).

Das IKRK war die erste internationale Organisation, die den Vorwurf erhob, dass „die Anwesenheit israelischer Siedlungen in den besetzten Gebieten der Genfer Konvention widerspricht“ und daher „ungesetzlich“ ist. „Jeder Maßnahme, die dazu dient Siedlungen auszudehnen oder zu konsolidieren ist ebenfalls illegal. Konfiszierung von Land, um Siedlungen zu bauen oder auszubauen ist gleichermaßen verboten.“

Und die Welt hört darauf, denn das IKRK ist nicht einfach irgendeine NGO – es ist die offiziell anerkannte Autorität zur Vierten Genfer Konvention (GC IV). Seine Entscheidungen waren und sind daher ausschlaggebend, wenn es um internationales Recht und die Verteufelung Israels geht. Jede rechtliche Geißelung Israels zitiert die GC und folgt der Interpretation des IKRK. Das erklärt, warum die internationale Gemeinschaft und Gerichte ohne nachzufragen die Entscheidung des IKRK anerkannt haben, dass „israelische (jüdische) Siedlungen internationales Recht verletzen“.

Auf Grundlage der Haager Konvention wurde GC IV nach dem Zweiten Weltkrieg entworfen, um unschuldige Zivilisten zu schützen und brutale Besatzungen einzuschränken. Einseitig kehrte das IKRK das in eine Waffe zur Delegitimisierung und Dämonisierung Israels. Bei einem geheimen Treffen Anfang der 1970-er Jahre in Genf entschied das IKRK, dass Israel die GC IV verletze. Das ist seitdem „Gesetz“.

Man kann nicht dagegen vorgehen, denn alle Entscheidungen und Protokolle des IKRK sind geschlossen – selbst die Identität der beteiligten Personen ist geheim. Ohne Transparenz oder ein ordentliches Verfahren wurden die Entscheidungen des IKRK „internationales Recht“. Seine Verurteilungen Israels bilden die einzige Basis Israel der „illegalen Besatzung“ allen 1967 eroberten Gebietes zu beschuldigen.

Das ist eine Verfälschung des Rechts.

Artikel 49 der GV IV sagt: „Die Besatzungsmacht darf Teile ihrer eigenen Zivilbevölkerung nicht in das Gebiet deportieren oder transferieren, das sie besetzt.“

Nach Angabe des IKRK verbietet dies den Juden in Judäa, Samaria, auf dem Golan und Ostjerusalem – Gebiete, die Israel 1967 eroberte – zu leben, selbst wenn sie freiwillig dorthin zogen; es verbietet jegliche Form von Regierungshilfe für sie, einschließlich Straßenbau, Energieversorgung, Schulen und Kliniken. Die Haltung des IKRK widerspricht allen schriftlichen Vereinbarungen, die das Recht der Juden in ihrer angestammten Heimat zu leben – dem Völkerbund und dem britischen Mandat, wie auch den Oslo-Vereinbarungen.

Artikel 49 bezieht sich offensichtlich auf die Gebiete eines anderen Landes oder einer souveränen Macht; auf Judäa, Samaria und Gaza trifft diese Definition nicht zu. Diese Gebiete wurden von 1948 bis 1967 von Jordanien und Ägypten illegal besetzt. Das IKRK sieht das natürlich anders, hat aber niemals die Frage zufriedenstellend beantwortet, zu welchem Staat dieses Territorium gehört.

Diese Territorien für einen zukünftigen Palästinenserstaat, der vielleicht nie verwirklicht wird, dessen Grenzen nicht definiert sind und dessen Absichten offen feindlich sind, in der Luft hängen zu lassen, ist absurd. Ein solcher Antagonismus des IKRK gegenüber Israel ist allerdings überall vorhanden.

Während des Zweiten Weltkriegs besuchte das IKRK Konzentrationslager und ließen sie den Nazis durchgehen. Nach dem Krieg lieferte es fliehenden Nazi-Kriegsverbrechern falsche Pässe.

Die Internetseite des IKRK demonstriert seine Menschenrechts-Anstrengungen in der ganzen Welt, aber wenn es um den Nahen Osten geht, ist seine Geschichte einseitig. Während der zwei Jahrzehnte ständiger Terroranschläge gegen israelische Zivilisten sagte das IKRK nicht ein Wort. Sie haben als Ergebnis israelischen Handelns einige Texte zum Leid der „Palästinenser“ im Gazastreifen und dem Libanon geschrieben, ohne die Terroranschläge zu erwähnen, die eine Antwort ausgelöst hatten.

Das IKRK verurteilte IDF-Aktivitäten zur Beendigung von Terrorismus in Jenin, im Libanon und dem Gazastreifen als „Massaker“. Es hat Israel ständig wegen „Verletzungen palästinensischer Bürger- und Menschenrechte“ verurteilt. Manchmal, wenn diese Lügen aufgedeckt wurden, hat das IKRK sie widerrufen – aber nicht oft und niemals mit volle Offenlegung der Fakten.

Weil dem IKRK Transparenz fehlt, gibt es keine Möglichkeit h herauszufinden, wie und warum es seine Entscheidungen traf oder wer sie traf. Hätte man dort nichts zu verbergen, warum dann die Geheimnisse?

Das Rote Kreuz sollte dabei bleiben Menschen in Not zu helfen und nicht seine Ressource darauf verschwenden auf Israel einzuprügeln.

Hohle Töne von Breaking the Silence

20. Juli 2009 at 14:28 | In Medien+Nahost, NGOs, die Welt+Nahost | Leave a Comment
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„Die jüngste Welle kritischer Angriffe auf die israelische Armee gründet sich auf Methodologie voller Fehler und unausgegorener Recherche“, schreibt Dan Kosky im Guardian, 15. Juli 2009 als Unter-Schlagzeile. Das hätte sich Norman Paech mal ansehen sollen, schlägt Thomas von der Osten-Sacken vor. Recht hat er, denn gerade der Guardian gehört zu denen, die am liebsten gegen Israel hetzen.

Die heutige Veröffentlichung einer Organisation namens Breaking the Silence behauptet das Verhalten der israelischen Armee während des Gaza-Konflikts zu untersuchen; sie ist die jüngste Welle von Angriffen durch NGOs, die die Nutzung von Menschenrechtsvertretung beanspruchen. Statt des Vorwurfs von Fehlverhalten einzelner Soldaten zu betreiben, ist Breaking the Silence eine weitere politische Gruppe, die versucht ein „grauenvolles Bild“ der IDF-Antwort auf Massenterror zur Aufzwingung ihrer Ansichten zu zeichnen.

Eine kurze Betrachtung der fehlerhaften Methodologie des Berichts deckt das Fehlen jeglicher vernünftiger Recherche-Standards auf. Breaking the Silence gibt selbst zu, dass die Vorwürfe aus „den Zeugenaussagen von rund 30 Kombattanten“ zusammengestellt sind – einem Bruchteil der Tausenden israelischer Kampftruppen, die während des Konflikts im Gazastreifen eingesetzt wurden. Diese extrem begrenzte und wahrscheinlich handverlesene Auswahl ist eine absurde Basis, um ein Urteil zu fällen – und selbst diese begrenzten Aussagen waren überhaupt nicht beweisbar.

Alle Äußerungen sind anonym und so genannte „Beweise“ sind durch das Fehlen jeglicher Details, wo und wann die angeblichen Vorfälle statt fanden, weiter beeinträchtigt. Hätte der Bericht die IDF dazu veranlassen sollen die individuellen Vorwürfe zu untersuchen, hat Breaking the Silence dies folglich unmöglich gemacht.

Was die Vorwürfe selbst angeht, so stützen sie sich regelmäßig auf Belege aus zweiter Hand und Hörensagen. Medienberichte haben behauptet, dass die Studie die Nutzung freizügiger Einsatzregeln im Gazastreifen offen legen würde. Doch einer der Soldaten gibt zu: „Ich war nicht Zeuge eines solchen Falles, sondern ich habe Leute reden gehört, dass Soldaten hier und dort auf Menschen schossen.“ Eine Flüsterkette ist kaum konkrete Grundlage, um die Antwort einer Armee auf ununterbrochenes Raketenfeuer auf seine Zivilisten zu verurteilen. Eindrucksvoll liefert der Bericht Belege von Augenzeugen zur gut dokumentierten Nutzung von menschlichen Schutzschilden durch die Hamas. Einer der Soldaten erklärt: „Im Gazastreifen gab es Feuerstöße von oben.“ Er erklärt, dass dieses Gewehrfeuer von zivilen Gebäuden könne nur von der Hamas gekommen sein, da IDF-Soldaten nicht erlaubt war sich auf Dächern aufzuhalten.

Präzedenzfälle zeigen, dass die IDF nicht immun von Zensur und Israel selbst offen dafür ist sich selbst zu untersuchen, wo es berechtigt ist. Die Winograd-Kommission, die den Krieg im Libanon von 2006 untersuchte, war äußerst kritisch sowohl Israels militärischer wie auch politischer Führung gegenüber. Im Gegenteil, die unausgegorene Untersuchung von Breaking the Silence und die unverdiente Aufmerksamkeit, die es Dank der Finanzierung durch die britische Botschaft in Tel Aviv und die EU erhält, ist eine illegitime Grundlage für eine solche Gewissensprüfung.

Anmerkung: „Hätte der Bericht die IDF dazu veranlassen sollen die individuellen Vorwürfe zu untersuchen“, schreibt Kosky – und damit macht er klar, was seiner – und genauso meiner – Meinung nach die einzige Motivation der Organisation für die Erstellung und Veröffentlichung dieses Berichts war: Nicht die Untersuchung echter Vorfälle, sondern einzig und allein die Diffamierung der israelischen Politik und Streitkräfte. Der Verursacher der Hetze vom Frühjahr hat noch versucht sich herauszureden und ihm haben anscheinend einige geglaubt. Breaking the Silence hat sich diese Chance zum Glück selbst genommen. Es bleibt zu hoffen, dass das auch von allen anderen erkannt wird. (Gut, bei Knallchargen wie Paech ist Hopfen und Malz verloren.)

Ein Direktflug von Israel nach Bahrain?

3. Juli 2009 at 17:52 | In Araber, Medien+Nahost, NGOs | Leave a Comment
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Elder of Ziyon, 3. Juli 2009

Die neueste Free Gaza-E-Mail beginnt so:

Heute morgen verließen die fünf entführten Passagiere aus Bahrain Israel mit einem Privatjet, der von ihrem König geschickt worden war. Die beiden Al-Jazira werden irgendwann heute freigelassen, ihre Ausrüstung werden sie zurück bekommen., aber nicht die Aufnahmen der terroristischen israelischen Froschmänner, die das Schiff enterten und einige der Passagiere zusammenschlugen.

Wenn man erst einmal die ganzen boshaften Bemerkungen und Lügen hinter sich lässt (ich wette, es gibt solche Aufnahmen nicht): Bedeutet das, dass es einen Jet gab, der direkt von Bahrain nach Israel und zurück flog? Oder ist er in Jordanien oder irgendwo sonst gelandet, um Israels Legitimität nicht anzuerkennen?

Ich sehe nichts darüber in irgendwelchen Nachrichtenorganen.

Update vom 04.07.09:
Es scheint tatsächlich so, dass ein Jet aus Bahrain auf dem Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv landete und Vertreter bahrainischer Ministerien die Festgenommenen übernahmen und zurück ins eigene Land brachten: Die Bemühunten mündeten in der Genehmigung durch die israelischen Behörden, die Festgenommenen den Repräsentanten des Königreich zu übergeben. Als Ergebnis davon schickte das Außenministerium in Zusammenarbeit mit dem Innenministerium eine Mission zum Ben Gurion-Flughafen, um die festgenommenen Bahrainis zu übernehmen. Die Bürger wurden von der Mission von den israelischen Behörden übernommen und befinden sich in Sicherheit und sind bei guter Gesundheit.
Um aber daraus nur ja keinen Staatsbesuch werden zu lassen, verließen die Vertreter Bahrains ihr Flugzeug nicht und haben damit offiziell niemals israelischen Boden betreten. Gut, dass es Winkelzüge gibt, die dafür sorgen, dass man seinen Hass ausleben kann, ohne Fakten als solche anerkennen zu müssen!

IDF antwortet auf den Amnesty-Bericht

2. Juli 2009 at 17:57 | In NGOs, Nahost-Konflikt, die Welt+Nahost | 11 Comments
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Vorbemerkung: Der Bericht von Amnesty International (interessanterweise bisher nicht auf der Internetseite vorhanden, sondern nur ein Bericht darüber) behauptet ausdrücklich, es würde keinerlei Hinweise dafür geben, dass die Hamas Zivilisten als menschliche Schutzschilde benutzt habe. Alleine diese Behauptung ist derart verlogen, dass jeder ehrliche Leser des Machwerks zugeben müsste, dass diese Menschenrechts-Organisation im Fall von Israel Partei ist und nicht ernst genommen werden darf. Die Schreiber des Berichts lügen. (Und die linke deutsche Presse hebt die Alibi-Angaben zum Hamas-Raketenterror stärker hervor, als es angemessen ist.)
Prof. Gerald Steinberg von NGO Monitor stellt entsetzt fest, dass die Verfasser des AI-Berichts sich ausschließlich auf palästinensisches Hörensagen berufen und nicht einmal umfassend recherchierten (dafür prahlen sie damit, den „ersten umfassenden Bericht“ zum Krieg vom Jahreswechsel veröffentlicht zu haben). Als einzige Kritik an der Hamas wird deren Raketenbeschuss Israels angeführt – AI ignoriert also jedes Verhalten der Terroristen, das pal-arabische zivile Opfer verursacht hat, u.a. die Lagerung von Waffen in Wohngebäuden dicht bevölkerter Gebiete, Schulen, Moscheen und Krankenhäusern. Die angeblich den Menschenrechten verpflichteten NGOs haben jahrelang die Augen vor dem Tun der Hamas verschlossen. Stattdessen fuhren und fahren sie einseitige politische Kampagnen und verurteilen Israel für Maßnahmen, die die derzeit mögliche humanitäre Katastrophe hätten verhindern können. Steinbergs Fazit: Die Menschenrechts-Gemeinschaft, einschließlich Amnesty Internationale, Human Rights Watch und B’Tselem, hat darin versagt, sich in den Monaten vor dieser Operation klar und lautstark gegen den Missbrauch der Zivilbevölkerung des Gazastreifens durch die Hamas zu stellen. Diese Organisationen und ihre Führer müssen jetzt ihren Anteil an der Verantwortung für die Kosten an menschlichem Leben übernehmen.“ Er fordert den sofortigen Rücktritt der Führungspersönlichkeiten dieser Organisationen wegen ihrer direkten moralischen Verantwortung für den Tod palästinensischer und israelischer Zivilisten.

Vom IDF-Pressesprecher gibt es diese Stellungnahme vom 2. Juli 2009:

Wir finden es sowohl fragwürdig als auch verwerflich, dass eine respektierte und vorgeblich objektive internationale Organisation wie Amnesty eine Bericht über die Operation Gegossenes Blei verfasst, ohne die untragbare Wirklichkeit von neun Jahren unablässigen und wahllosen Raketenfeuers auf die Bürger Israels zu würdigen. Die Schieflage dieses Berichts deutet darauf hin, dass die Organisation den Manipulationen der Terror-Organisation Hamas erlegen ist.

Die Operation Gegossenes Blei war das Ergebnis von neun Jahren unnachlässigen Feuers der Hamas mit Qassam- und Grad-Raketen und Mörsern auf mehr als eine Viertelmillion israelischer Bürger. Das Raketenfeuer war die bevorzugte Terrortaktik der Hamas du sie nutzten skrupellos bewohnte Gebiete des Gazastreifens, um ihre Angriffe auszuführen.

Wir haben in dem Bericht nicht eine einzige angemessene Bezugnahme zur Realität der israelischen Heimatfront oder israelischen Sicherheitsbedenken gefunden; daher erscheint der Bericht unausgewogen. Er repräsentiert eine verdrehte Sicht der Gesetze zur Kriegsführung, die nicht die von demokratischen Staaten, die Terror bekämpfen, eingeführten Regeln einhält.

Ebenso ignoriert er die Bemühungen der IDF, so weit wie möglich die Schädigung nicht involvierter, nicht kämpfender Zivilisten zu minimieren. Während der Operation Gegossenes Blei nutzte die IDF eine Reihe von Kampfmethoden und fortschrittlicher Technologie, um Schäden für die Zivilbevölkerung zu minimieren, während sie gegen Terroristen kämpften, die aus dicht besiedelten Gebieten heraus operierten und die örtliche Bevölkerung als „menschliche Schutzschilde“ benutzten.

In vielen Fällen warnte die IDF in Gebieten, in denen Angriffe auf legitime Ziele stattfanden, wie vom internationalen Recht gefordert, die örtliche Bevölkerung vor dem Angriff durch Flugblätter, Radiosendungen und direkte Anrufe auf privaten Mobiltelefonen. Es sollte festgestellt werden, dass die IDF nur militärische Ziele beschoss und es vermied Zivilisten zu schädigen, manchmal zum Nachteil ihrer eigenen militärischen Interessen.

Zusätzlich ermöglichte die IDF während der Operation Gegossenes Blei den Transfer humanitärer Hilfe und setzte eine mehrstündige tägliche Waffenruhe ein, damit die Güter sicher verteilt werden konnten.

Der Amnesty-Bericht ignoriert einen kritischen Aspekt der Operation Gegossenes Blei: Die Hamas verletzte beständig, absichtlich und regelmäßig das internationale Recht, insbesondere das Verbot der Nutzung von „menschlichen Schutzschilden“. Während die Hamas palästinensische Bevölkerungszentren nutzten, um Raketen auf die Bürger Israels abzuschießen, tat die IDF alles Erdenkliche, um diesen Terror zu bekämpfen und dabei die fest Verpflichtung zum Einhalt der Gesetze zur Kriegsführung einzuhalten.

Dokumentierte Beweismittel von Drohnen, Filme der Bodenkämpfe und unabhängiger Berichte beweisen über alle Zweifel hinaus, dass die Hamas Bevölkerungszentren ausnutzte – darunter medizinischer, Bildungs-, Freizeit- und religiöse Einrichtungen – um sich taktische Deckung für ihre Terror-Aktivitäten zu verschaffen.

Es diskreditiert Amnesty International, dass der von ihnen ausgegebene Bericht sich derart auf alle und jede IDF-Übertretung konzentriert und die von der Hamas begangenen himmelschreienden Übertretungen des internationalen Rechts ignoriert.

Aus professioneller, ethischer und rechtlicher Verpflichtung bestimmte, bezüglich der Operation Gegossenes Blei gemachte Behauptungen gründlich zu untersuchen, führte die IDF nach der Operation eine Reihe von Untersuchungen durch. Die Untersuchungen belegten, dass die IDF die Kämpfe hindurch entsprechend dem internationalen Recht operierte, hohe ethische und professionelle Standards beibehielt und in vielen Fällen, um Schaden für unbeteiligte Zivilisten zu vermeiden, sich sogar über bestehende rechtliche Verpflichtungen hinaus Beschränkungen auferlegte. Gleichwohl fanden die Untersuchungen einige wenige, bedauerliche Vorfälle, die im Kampf nicht vermeidbar sind – besonders bei der Art von Kampf, die die Hamas der IDF während der Operation Gegossenes Blei aufzwang, als sie sich entschied aus zivilen Bevölkerungszentren heraus zu kämpfen.

Zusätzlich zu den von Generalstabschef Generalleutnant Gabi Ashkenazi angeordneten Untersuchungen geht die IDF derzeit Beschwerden nach, die sie aus verschiedenen Quellen erhielten – privaten Anwälten, Menschenrechtsorganisationen (einschließlich Amnesty) und Medienorganisationen (sowohl israelischer als auch internationaler) – die verschiedene Fragen bezüglich der Art und Weise aufwarfen, wie die IDF während der Operation Gegossenes Blei vorging. In bestimmten Fällen hat der Oberste Militärankläger bereits die Eröffnung von Kriminalermittlungen angeordnet.

Ein wenig Gaza-Arithmetik

15. März 2009 at 16:45 | In Medien+Nahost, NGOs, Nahost-Konflikt, Palästinenser | 4 Comments
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Die pal-arabische „Menschenrechts“-Organisation PCHR hat wieder mal ihre (wieder mal geänderten) Zahlen über die Toten des Hanukka-Kriegs veröffentlicht. In westlichen Veröffentlichungen – so weit sie darüber berichten – werden diese (meist) unhinterfragt als Fakten übernommen. (In der Schweiz wird ein anderes Deutsch gesprochen als hier in Deutschland, aber ob das Schriftdeutsch auch so unterschiedlich ist? Nachrichten.ch schreibt: „288 Kinder starben nach Militäroffensive“ – ob daher die unkommentierten Erhöhung der Zahlen des PCHR stammt? – Ironie aus.) Die Zahlen sollten aber doch eine Einordnung erfahren. NGO Monitor bietet einige allgemeine Zahlen und vergleicht die Angaben von PCHR und dem Terror-Gesundheitsministerium. Elder of Ziyon hat sich am 13. März detailliertere Gedanken gemacht:

Das PCHR hat gerade einen Bericht veröffentlicht, in dem es heißt 960 der Toten im Gazastreifen seien Zivilisten und 474 „Kämpfer“ oder Hamas-„Polizisten“ gewesen.

Wie wir gesehen haben, ist das PCHR in seiner Beschreibung, wer ein Zivilist ist, alles andere als genau. Aber wir können annehmen, dass ihre Rechnung der weiblichen und kindlichen Opfer genau ist. Daher ist dies hier eine seltsame Äußerung:

Die Untersuchungen des Palestinian Centre for Human Rights (PCHR) enthüllen, dass die Israelischen Besatzungstruppen (IOF) im gesamten Verlauf des Angriffs exzessive, willkürliche Gewalt benutzten und das Prinzip der Unterscheidung verletzten. Dieser Anspruch wird durch die unverhältnismäßig hohe Rate an Toten unter der Zivilbevölkerung belegt, wenn man sie mit der unter den Widerstandskämpfern vergleicht.

Gut, sehen wir uns die Zahlen an, die PCHR angibt.

PCHR sagt, dass 280 der Opfer Kinder und 121 Frauen waren. Wenn wir annehmen, dass tatsächlich keines der 15 bis 17 Jahre alten „Kinder“ „Kämpfer“ waren, was eindeutig nicht stimmt, und wenn wir annehmen, dass die Hälfte der Gazaner unter 18 Jahren alt ist (das Durchschnittsalter beträgt 17,2 Jahre) und dass die Hälfte der Gazaner Männer und die andere Hälfte Frauen sind und wenn wir weiterhin annehmen, dass es 20.000 Kämpfer gab, dann haben wir nach Angaben der PCHR folgendes:

Für „Kämpfer“ und Hamas-Polizisten war es 35-mal wahrscheinlicher getötet zu werden als für Zivilisten.
Für erwachsene Männer war es 8,5-mal wahrscheinlicher getötet zu werden als für erwachsene Frauen.
Für erwachsene Männer war es 7-mal wahrscheinlicher getötet zu werden als für Kinder unter 18 Jahren.

Wenn das PCHR nächste Woche die Namen der Toten auflistet, können wir sehen, wie viele der „Kinder“ in der Tat männliche Personen von 15 bis 17 Jahren waren.

Wenn man bedenkt, dass die Terroristen völlig in die Zivilbevölkerung eingebettet waren, ohne Uniformen, dass ist das kaum Beweis für „wahllose“ Gewaltanwendung. Im Gegenteil, es beweist große Sorgfalt seitens der IDF auf Terroristen zu schießen.

Gliedert man die Angaben von PCHR etwas mehr auf, dann deutet sich an, dass sie Mitglieder der Hamas oder des Islamischen Jihad nicht als „Kämpfer“ zählen, wenn sie zum Zeitpunkt ihres Todes nicht gerade aktiv dabei waren auf die IDF zu schießen. So scheint es z.B. so, dass, wenn die IDF einen unbewaffneten Terroristen schoss, eine Minute, nachdem er eine Rakete auf Israel abschoss, dass das PCHR ihn als „Nichtkombattanten“ klassifiziert. Das PCHR unternahm keinen Versuch zu bestimmen, ob irgendjemand der Toten Mitglied der Terrorgruppen war, nur, ob sie (nach Definition des PCHR) aktive „Kombattanten“ waren. Das PCHR zählt auch Nizar Rayyan zu den Zivilisten. Die wahre Zahl der getöteten Terroristen liegt eindeutig viel höher als die vom PCHR behauptete.

Nimmt man diese Fakten zusammen, dann kann man nicht nur die Schieflage des PCHR erkenen, sondern auch die Tatsache, dass das Handeln der IDF alles andere als „willkürlich“ war.

[Interessant ist auch, dass zwischen dem Ende des Krieges und heute die Zahl der Toten bei PCHR von 1.285 auf 1.434 stieg, die Zahl der Frauen aber nur um 10 nach oben ging und die Zahl der Kinder genau gleich blieb. Es ist eine statistische Meisterleistung, dass 139 der 149 neu entdeckten Toten erwachsene Männer sind.]

Amnesty macht Israel für pal-arabischen Missbrauch von Frauen verantwortlich

13. März 2009 at 22:53 | In NGOs | 3 Comments
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Elder of Ziyon, 11. März 2009

Amnesty International brachte gerade einen Bericht heraus, der Challenging Repression (Unterdrückung herausfordern) heißt; darin geht es um Menschenrechtler im Nahen Osten und Nordafrika. Während der Bericht detailliert über Missbräuche an Menschenrechtsaktivisten in allen Ländern der Region anführt, zeigt einmal mehr das, was er über Israel sagt, dass Amnesty zutiefst einseitig ist.

Das krasseste Beispiel ist in diesem Abschnitt zu finden:

In den besetzten palästinensischen Gebieten (OPT) bekommen besonders die Verfechter der Frauenrechte die Einflüsse der Besatzung zu spüren. Ihre Langzeit-Anstrengungen zu Geschlechter-Diskriminierung wurden von einem Gefühl hintertrieben, dass das vorrangige Bedürfnis die Herbeiführung des Endes der israelischen Besatzung ist. Der Sonderberichterstatterin zur Gewalt gegen Frauen, ihre Ursachen und Folgen erklärte nach ihrem Besuch in den OPT: „Die Vertiefung des Konflikts in den OPT und die Expansion der Mittel der Besatzung hat die Verhandlungskraft der palästinensischen Frauen geschwächt, dem patriarchalen Geschlechtervertrag entgegenzutreten, der zum Teil ein Verteidigungsmechanismus dafür geworden ist die Gesellschaft intakt zu halten.“

An einem Ort, wie er von der Sonderberichterstatterin beschrieben wird, haben die „zunehmenden Vergehen gegen [palästinensisches] Land die Ehre als einzige lebensfähige Grundlage für den Erhalt der gesellschaftlichen Identität übrig gelassen – zum Nachteil der Frauen“; für Verteidiger der Frauenrechte ist es zunehmend problematisch geworden für das Prinzip der Gleichheit der Geschlechter zu werben. In der Tat sind Verfechter der Frauenrechte, die für Gesetzesänderungen eintraten und Opfer von häuslicher Gewalt unterstützten, zunehmend von staatlichen Akteuren und anderen angegriffen worden. Die Folge ist, dass diese Aktivisten allmählich kalt gestellt wurden.

Das ist ein erstaunlicher Abschnitt. Amnesty behauptet ohne jeglichen Beweis, dass palästinensisch-arabische Männer Frauen missbrauchen, weil sie nicht die Energie für gleiche Rechte übrig haben – wegen der „Besatzung“.

Sehen Sie, der Grund, dass palästinensisch-arabische Frauen nicht gleich behandelt werden können, liegt darin, dass die „Besatzung“ es für frauenfeindliche palästinensisch-arabische Männer schwierig macht sich deren Seite der Geschichte anzuhören. Diese Männer müssen Frauen missbrauchen, als „Verteidigungsmechanismus“ – sie sind durch die „Besatzung“ so verweichlicht worden, dass sie keine andere Wahl haben, als sich an ihren Frauen und Schwestern auszutoben!

Die armen palästinensischen Männer tun nach Ansicht von Amnesty und der Sonderberichterstatterin mit dem Missbrauch von Frauen etwas Ehrenhaftes – so behalten sie ihre „soziale Identität“. Würden sie anfangen Frauen mit Respekt zu behandeln, bliebe ihnen nichts – erst verloren sie ihr Land und dann verlieren sie ihre Identität als Frauenfeinde!

Der logische nächste Schritt sind Ehrenmorde.

Offensichtlich ist das alles der Fehler Israels. Wenn Israel nur das richtige tun und ihnen einen Staat geben würde, dann würden die palästinensischen Araber Frauen genauso gut behandeln wie es ihre Brüder in Ägypten und Saudi-Arabien tun.

Und natürlich wird Israel dunkel beschuldigt Frauenrechtler „ins Ziel zu nehmen“. Keine Namen, keine Einzelheiten, keine Vorstellung, was genau gemeint ist – aber eindeutig ist Israel bezüglich der Menschenrechte nicht besser als jeder seiner Nachbarn, was ihre „Ziele“ angeht.

Darüber hinaus ist dies der einzige Teil des Abschnitts über Frauenrechtler, in dem vom Missbrauch von Frauen die Rede ist – etwas, das außerhalb des Rahmens des Berichts liegt. Es gibt in dem Bericht nichts von „Ehrenmord“ oder irgendetwas gleichem, im Rest des Abschnitts ist vom Missbrauch von Menschenrechtlern die Rede, nicht von Frauen. Nur bei der Erwähnung von Israel wird der Missbrauch von Frauen erwähnt.

Es ist ein langer Bericht und Amnesty spart nicht mit Kritik an anderen Ländern. Aber dieser Abschnitt, wie in andere des Berichts, zeigt, dass Amnesty kaum objektiv ist, wenn es um Israel und die palästinensischen Araber geht.

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