Wehren?

Dry Bones, 19. September 2017

aus einem Bericht der Straights Times:

Ein pakistanischer Christ ist wegen Blasphemie zum Tode verurteilt worden, nachdem er einem muslimischen Freund auf WhatsApp ein Gedicht schickte, das den Islam beleidigt, sagte ein Rechtsanwalt am Freitag (15. Sept.). Nadeem James wurde im Juli letzten Jahres angeklagt, nachdem sein muslimischer Freund Yasir Baschir ihn bei der Polizei anzeigte, er habe über die Messaging-App ein Gedicht erhalten, das abfällig zum den Propheten Mohammed und anderen Heiligen war. „James erhielt vom Gericht am Donnerstag aufgrund von Blasphemie-Vorwürfen die Todesstrafe“, sagte sein Verteidiger Anjum Wakeel.

Fotos vom „Quds-Tag“ – fühlt mal die Liebe

Elder of Ziyon, 18. August 2012

Aus Pakistan: Ein paar Kinder, die das Memo nicht erhielten, dass sie in einem Land leben, das mit den USA befreundet ist

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Weitere Kinder aus Pakistan. Das Poster vorne ist enorm interessant: „Wir scheuen nicht davor zurück zu sagen, dass der Islam bereit ist die Welt zu regieren.“

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Was ziemlich genau zeigt, warum sie Israel hassen – nicht wegen der „Palästinenser“, sondern weil es kein islamischer Staat ist.

Hier haben wir eine Netanyahu-Puppe in Teheran, aber die Hisbollah-Flagge finde ich interessanter:

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Hier eine klassische Szene aus dem Iran, die alles hat: den US-Präsidenten, Davidstern, Hakenkreuz – und eine weitere Hisbollah-Flagge:

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Außerdem jede Menge Flaggenverbrennungen (natürlich die der USA und Israels):

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Fühlen Sie die Liebe etwa nicht?

Fatwen des Tages

Elder of Ziyon, 3. Mai 2009

Aus der Daily Times (Pakistan):

Lahore – Es ist für jedermann unislamisch fotografiert zu werden, sagte Tehreek-e-Nifaz-e-Shariat-e-Muhammadi (TSNM)-Chef Sufi Mohammed.

Im Gespräch mit einem privaten Fernseh-Kanal sagte er, jegliches Abbild einer Person, ob ein „stehendes Bild oder ein Video“, sei unislamisch. In Bezug auf verschiedene Regierungssysteme sagte er, Demokratie, Kommunismus, Sozialismus und Faschismus seien alle unislamisch. Er sagte auch, dass es keine Notwendigkeit für eine Verfassung für ein Land in Gegenwart von Koran und Sunna gibt und fügte hinzu, dies seien die „größten Gesetze“, die der Menschheit zur Verfügung stehen. Was die Demokratie angeht, so sagte er sie sei unislamisch, da sie von Ungläubigen erfunden wurde.

Sufi Mohammed sagte, das Scharia-Regierungssystem sei derzeit nirgendwo in der Welt in Kraft, nicht einmal in Saudi-Arabien oder dem Iran. „Nur die Taliban hatten die Scharia durchgesetzt, als sie in Afghanistan an der Macht waren“, fügte er hinzu.
Zum Status der Frauen in einer von den Taliban geführten Gesellschaft sagte er, Frauen sei es nicht erlaubt ihr Haus aus welchem Grund auch immer zu verlassen, außer um die Hadsch durchzuführen. Einer Patientin, fügte er an, sei es jedoch erlaubt einen männlichen Arzt aufzusuchen, um ein Heilmittel gegen eine Krankheit zu erhalten.

Gut, dass er das aufgeklärt hat!

Juda allmächtig in Pakistan!

Letzte Woche erregte ein Handy-Video so viel Aufregung, dass es sogar von mindestens einer deutschen Fernsehanstalt in den Nachrichtengezeigt wurde: Ein 17-jähriges Mädchen aus der Provinz Swat in Pakistan wurde zur Strafe, dass es angeblich mehrfach mit einem Mann gesehen wurde, ausgepeitscht, während zwei Männer es festhielten. Die Nachricht im Fernsehen kam natürlich erst ein paar Tage, nachdem sie in der Blogosphäre massiv die Runde gemacht hatte.

Die Auspeitschung erfolgte – und das fehlte in der qualitätsmedialen Berichterstattung – nicht nur als Folge der Aburteilung gemäß der Scharia, sondern weil die pakistanische Regierung dort eine „Friedensvereinbarung“ mit den Taliban geschlossen hatte, nach der diese in der Region ihre Version von Recht sprechen und durchsetzen dürfen.

Das durch die weltweite Verbreitung des Videos verschlechterte Image Pakistans hat jetzt zu einer offiziellen Äußerung geführt, die in ihrer Perversität mal wieder zeigt, wie friedfertig und menschfreundlich und vor allem völlig unantisemitisch die muslimische Welt agiert. Durch sie wissen wir jetzt, wer hinter der Auspeitschung wirklich steht, denn der pakistanische Minister Senator Azam Khan Swati von der Jamiat Ulema-e-Islam (JUI-F) sagte am Samstag, diese Auspeitschung sei „eine jüdische Verschwörung, die darauf abzielt den Frieden in Swat zu zerstören und das Image dieser bärtigen und mit Turbanen versehenen Islamisten zu verzerren“.

Wohlgemerkt: Azam Khan Swati macht die Juden nicht für die Verbreitung des Videos verantwortlich (das vielleicht auch, das sagt er aber nicht), sondern für die Auspeitschung selbst – wörtlich: „Die Auspeitschung des 17-jährigen Mädchens ist eine jüdische Verschwörung…“

Wie das möglich ist, wird nicht angeführt. Vielleicht war ja ein Jude extra in die Provinz eingedrungen, um das Mädchen durch die Gegend zu promenieren, damit die Taliban ihr übles Werk tun können. Und die Islamisten können ja nicht anders. Wenn sie also dazu genötigt werden ihr Verständnis des islamischen Rechts anzuwenden, dann sind die zu verurteilen, die die Rechtgläubigen in die Zwangslage gebracht haben, nicht wahr?

Der Jud‘ ist schuld, immer und überall, selbst wenn es ihn irgendwo gar nicht gibt. Besonders da, wo die Islamisten herrschen. Bald auch andernorts, sollten die Islamisten nicht selbst dorthin kommen, sondern nur mit Eroberung drohen für den Fall, dass das nicht so werden sollte.

Ist aber doch erstaunlich, wie viel und welche Macht die Juden unter den Muslimen ausüben…

(Anmerkung für die Gutmenschen: Der Minister hat NICHT „Zionisten“ gesagt, sondern JUDEN. Komme also keiner und sage, das sei nicht antisemitisch, sondern anders bedingt. Es handelt sich also um den ganz normalen islamischen Judenhass.)

Update: Das ausgepeitschte Mädchen wurde jetzt von pakistanischen Behördenvertretern (u.a. einem lokalen islamischen Richter) Zuhause und in Anwesenheit ihrer Familie zu dem Vorfall befragt. Ergebnis: Der Vorfall ist nie passiert. Das Video sei eine Fälschung, die dazu dienen soll den Frieden in der Region zu stören. Damit steht für die pakistanischen Behörden fest, dass die Auspeitschung nie stattfand. – Jetzt ist die Welt wieder in Ordnung: Die Juden haben den Schwarzen Peter und die Taliban sind die harmlosesten Radikalen, die es gibt, echte Menschenfreunde und über jeden Zweifel erhaben.

Wissenschaften nach Madrassa-Art

Elder of Ziyon, 18. November 2008

Aus der „The National” der Vereinigten Arabischen Emirate:

Mitte der 1980-er Jahre reiste der Cousin meines Vaters, ein bekannter Notar, zu Madrassen (Religionsschulen) entlang der Grenze zwischen Pakistan und Afghanistan, die zu enormen Teilen von der saudischen Regierung finanziert werden. Diese Schulen waren Stützen des Jihad, denn sie lehrten die Kinder der afghanischen Flüchtlinge und produzierten am laufenden Band tausende von Kämpfern.

Mein Cousin beobachtete, dass Lehrer, die Geschichte oder grundlegende wissenschaftliche Konzepte lehrten – zum Beispiel, dass die Erde um die Sonne kreist – gefeuert und durch Mullahs ersetzt wurden, die nur ein paar Verse des Koran kannten; und die „Bedeutung“ des Tötens von Ungläubigen.

Die Ignoranz dieser Männer wurde durch eine besonders dumme Frage hervorgehoben, die meinem Cousin von einem Mullah gestellt wurde: „Wie kann jemand die Entfernung zwischen der Erde und der Sonne kennen? Niemand hat ein Lineal gemacht, das dafür lang genug wäre.“

„Antiislamische Aktivitäten“ (Islamischer Terrorismus)

Wir bekommen ja immer wieder eingetrichtert, dass die von islamischen Terroristen begangenen Gewalttaten im Namen des Islam nichts mit dem Islam zu tun haben und keinerlei religiöse Anklänge besitzen. Im Gegenteil sind sie, wie die britische Regierung uns erklärt, „antiislamische Aktivitäten“. Wenn das tatsächlich so ist, dann hätte ich einen Vorschlag. Der gründet sich unter anderem auf dieses Ereignis in Pakistan (dort findet sich auch ein veröffentlichtes Foto, allerdings vor den Morden):

Maskierte Militante zogen die beiden Afghanen, denen die Augen verbunden waren, aus einem Auto und zwangen sie, sich auf den Boden zu knien.
Waliur Rehman, ein örtlicher Taliban-Kommandeur, sagte der Menge, dass die beiden Männer zugegeben hätten beim Angriff auf ein Haus in der Grenzstadt Damadola zu helfen, bei dem letzten Monat 14 Menschen umkamen. Die Männer gaben die Nahmen weiterer dazu Beschuldigter an, die ebenfalls getötet werden würden, sagte Rehman…
“Wer auch immer um Geldes Willen, für Amerika, die Interessen der islamischen Welt schädigt, wird dasselbe Schicksal erleiden”, sagte Rehman.
Bewaffnete mit Dolchen stürzten sich auf einen der Männer – der als Jan Wali (36) identifiziert wurde – enthaupteten ihn und schwangen seinen blutigen Kopf vor der jubelnden Menge.

Die Menge skandierte „Allahu Akbar“ (Allah ist groß)… Die Mörder diskutierten dann, ob der zweite Mann ebenfalls geköpft werden sollte, da er noch nicht volljährig sei. Einer der Bewaffneten schloss die Frage, indem er ihm in den Kopf schoss.

Die Menge schrie als „Allahu Akbar“. Das spricht ja wohl dafür, dass die ganze Sache nie und nimmer etwas mit ihrer Religion zu tun hat, nicht wahr? Das war absolut keine religiöse Erfahrung, dass die beiden Männer abgeschlachtet wurden, kann ja gar nicht sein!

Wenn es also so ist, dass solche Taten nichts mit dem Islam zu tun haben und der Islam ganz anders ist: Warum erlassen die Imame weltweit (oder zumindest der Großscheik der Al-Azhar-Mosche in Ägypten und die religiös führenden Imame in Saudi-Arabien) nicht eine Fatwa, mit der sie den Ruf „Allahu Akbar“ verbieten, weil er dort benutzt wird, wo er nichts zu suchen hat? Weil er von Leuten benutzt wird, die mit dem Islam nichts zu tun haben? Weil er bei Taten benutzt wird, die mit dem Islam nichts zu tun haben?

Hey, Leute, macht den Menschen klar, dass ihr gegen den Terror seid und dass die „Allahu Akbar“-Brüller nichts mit euch zu tun haben. Wer „Allahu Akbar“ brüllt, ist ein Terrorist und hat nichts mit dem Islam zu tun, sondern betreibt antiislamische Aktivitäten.

DAS wäre doch mal ein deutliches Zeichen, dass sich die Muslime von den Terroristen abgrenzen.

Na ja, Scherz beiseite – ich wäre schon mit einfacheren Beweisen zufrieden. Wenn z.B. die Terroranschläge als solche benannt und glaubhaft verurteilt würden (statt sie nur des schlechten Images und der schlechten PR wegen zu verurteilen); wenn die mörderischen Inhalte des Koran als nicht mehr gerechtfertigt gelten dürften; wenn die Theologie- und Verbände-Vertreter sich dazu aufraffen könnten zu sagen, dass sie ein mächtiges Defizit in ihren Reihen haben, das sie selbst angehen müssen, statt immer nur zu fordern, dass wir mehr für sie tun müssen. Und dass sie vor allem auch lernen mit Kritik und Satire zu leben, statt ihren Gastgesellschaften islamische Verhaltenskodexe diktieren zu wollen.

In der UNO stirbt die freie Meinungsäußerung

Robert Spencer, FrontPageMagazine.com, 25. Juni 2008

Der Krieg gegen die freie Meinungsäußerung schreitet rapide voran: Associated Press berichtete Donnerstag: „Muslimische Staaten haben eine Schlacht um die Verhinderung von Kritik am Islam während Debatten im UNO-Menschenrechtsrat gewonnen.“ Ratspräsident Doru-Romulus Costea erklärte, dass religiöse Fragen „sehr komplex, sehr sensibel und sehr intensiv sein können… Dieser Rat ist nicht darauf vorbereitet religiöse Dinge in aller Tiefe zu diskutieren, daher sollten wir das nicht tun.“ Von nun an sollten nur religiösen Gelehrten erlaubt sein sie anzuschneiden.

„Costeas Verbot betrifft zwar alle Religionen“, erklärt AP, „es wurde aber von muslimischen Staaten veranlasst, die sich über Bezugnahmen auf den Islam beschwerten.“ Das Verbot kam nach einer hitzigen Sitzung am Montag, als der Repräsentant der Association for World Education (AWE) in einer gemeinsamen Stellungnahme mit der International Humanist and Ethical Union weibliche Genitalverstümmelung, die Steinigung als Strafe für Ehebrauch und die Kinderhochzeit als vom Islam sanktionierte Gesetze anprangerte. Ägypten, Pakistan und der Iran protestierten wütend; unterbrachen den AWE-Redner David Littman mit nicht weniger als sechzehn Ordnungspunkten und hatten den Erfolgt, dass die Fortsetzung des Geschehens im Rag mehr als eine halbe Stunde aufhielten. Im Verlauf dieser streitsüchtigen Diskussion gaben die Vertreter der islamischen Staaten zahlreiche entlarvende Äußerungen – Äußerungen, die es wert sind genau untersucht zu werden, da die islamischen Staaten und Organisationen mit zunehmendem Nachdruck die Einschränkung der freien Meinungsäußerung im Westen fordern.

Imran Ahmed Siddiqui, der Vertreter aus Pakistan, betete den immer und ewig wiederholten Kehrvers aller islamischen Apologeten des Westens nach, als er sich beschwerte Littmans Initiative zu Genitalverstümmelung, Steinigung und Kinderheirat laufe auf einen „selektive Diskussion des Scharia-Gesetzes außerhalb des Kontextes“ hinaus. Er forderte, dass Littman nicht erlaubt wird zu sprechen: „Ich möchte daher darum bitten, dass der Präsident sein Recht auf Beurteilung und seine Atuorität ausübt und vom Redner fordert, keine Fragen zu berühren, die bereits von der Diskussion dieses Rates ausgeschlossen wurden.“ Der Vertreter Sloweniens protestierte sanft gegen diesen Versuch Littman zum Schweigen zu bringen: „Jeder NGO-Vertreter“ erinnerte er Siddiqui, „hat das Recht eine Erklärung innerhalb der zur Diskussion stehenden Tagesordnungspunkte abzugeben. Wir betrachten die Äußerung als innerhalb des Gebietes der Tagesordnung gehörig und wie sehen keinerlei Grund für eine einschränkende Zensur in dieser Hinsicht.“

Der Vertreter Ägyptens antwortete daraufhin: „Ich möchte meinen Kollegen aus Slowenien bescheiden und höflich auffordern, das zu überdenken.“ Er warnte“: „Wir werden das nicht leicht nehmen… Es geht hier nicht um NGOs und ihre Teilnahme am Rat. Es geht hier um das Gesetz der Scharia.“ Pakistans Siddiqui fügte hinzu: „Ich möchte noch einmal erklären, dass dies nicht das Forum zur Diskussion religiöser Sensibilitäten ist“. Warum eigentlich nicht? Einmal mehr ließ Siddiqui Anmerkungen hören, die zunehmend in jeder Diskussion der Elemente des Islam bekannt werden, die die Jihadisten und Scharia-Herrenmenschen benutzen, um Unterdrückung zu rechtfertigen und erklärte: „Es wird darauf hinaus laufen, dass Hass gegen gewisse Mitglieder dieses Rates verbreitet wird. Ich meine, es ist früher schon geschehen, dass selektive Diskussionen im Rat aufgeworfen wurden, um eine bestimmte Gruppe zu dämonisieren.“ Er wandte sich an Costea: „Daher bitten wir Sie erneut, dass Sie bitte ihre Autorität benutzen, um jegliche derartige Diskussion im Rat zu verhindern.“

Nach weiterer Diskussion, einer Unterbrechung und einer weiteren Warnung des Vertreters Ägyptens wurde Littman schließlich erlaubt weiter zu sprechen. Nach der Anmerkung, dass „fast 90% der weiblichen Bevölkerung im Norden des Sudan weibliche Genitalverstümmelung erleben, die in vielen Fällen in der extremsten Form praktiziert wird, die als Inifbulation bekannt ist“, erklärte Littman: „Wir glauben, dass nur eine Fatwa von Al-Azhars Großscheik Sayyed Tantawi – mit der unklare Fatwas aus den Jahren 1949, 1951 und 1981 ersetzt werden – dieses barbarische, kriminelle Handeln ändern wird, das jetzt sogar in Europa zunimmt.“

An diesem Punkt unterbrach Ägypten und beschwerte sich: „Dies ist ein Versuch ein schlechtes traditionelles Handeln dem Islam anzuhängen. Scheik Al-Azhar [Sayyed Tantawi] ist der Präsident der größten und ältesten islamischen Universität der Welt.“ Er wetterte: „Ich will sagen, dass der Islam in diesem Rat nicht gekreuzigt wird. Das ist der Grund, weshalb wir dieser Entscheidung entgegen stehen“ – das heißt: Costeas Entscheidung Littman zu erlauben seine Ansprache zu halten.

Der Vertreter Deutschlands bat: „Herr Präsident, ich möchte die ägyptische Delegation und ihren Repräsentanten höflich durch Sie fragen, ob ich die letzte Intervention verstanden habe… er scheint gesagt zu haben und ich zitiere und ich entschuldige mich, wenn ich das nicht korrekt verstanden haben sollte – ich habe das so verstanden, Zitat: „Der Islam wird in diesem Rat nicht gekreuzigt werden.“ Ich möchte diese Aussage bestätigt wissen. Und wenn sie bestätigt wird, möchte ich Sie, Herr Präsident, fragen, ob Sie dies in Bezug auf die Frage der Erwähnung von Religion und ihren Symbolen für angemessen halten.“ Aber Ägypten ignorierte die Frage und sagte: „Ich bitte darum, jegliche Bezugnahme auf die Fatwa von Scheik Al-Azhar [Großscheik Sayyad Tantawi] zu streichen und alle Bezugnahmen zu Scheik Al-Azhar aus diesem Abschnitt und aus den offiziellen Aufzeichnungen des Treffens zu löschen.“

Nur, dass ein islamisches Gesetzeswerk von Al-Azhar erklärt, dass die Beschneidung „sowohl für Männer als für Frauen“ vorgeschrieben ist (‚Umdat al-Sali, e4.3). Und Tantawi selbst hat gesagt – nach Angaben von Geneive Abdo, dem Autor von No God But God: Egypt and the Triumph of Islam, das weibliche Beschneidung „eine lobenswerte Praxis ist, die die Frauen ehrt“.

Littman fuhr mit der Feststellung fort: „Die Steinigung von Frauen wegen angeblichen Ehebruchs findet immer noch regelmäßig im Iran, dem Sudan und anderen Staaten statt. Im Iran werden sie bis zur Hüfte in Löcher eingegraben und rohe Steine werden benutzt, was ihr Leiden im Tod verstärkt.“ Bald darauf wurde er vom iranischen Delegierten unterbrochen, der erklärte: „Die Äußerung und die Bezugnahmen, die dieser Redner in seiner Äußerung vornimmt, sind falsch und haben nichts mit den Realitäten in meinem Land zu tun. Ich möchte nur, für das Protokoll … er sagte, dass „die Steinigung von Frauen wegen Ehebruchs immer noch regelmäßig im Iran statt findet – das ist nicht wahr, es ist völlig falsch und das kommt überhaupt nicht in Frage.“

Doch der Stand vom September 2007 ist, dass im Iran acht Frauen auf ihre Steinigung warten, wegen dem Vorwurf des Ehebruchs.

Insgesamt stimmt also das, was Littman sagte und die Repräsentanten Ägyptens, Pakistans und des Iran stellten diese wahrheitsgemäßen Äußerungen ständig als Beleidigung des Islam dar und handelten, damit sie unterdrückt werden. Diese schändliche Episode verheißt nicht nur für die Menschenrechte der Frauen in der islamischen Welt nichts Gutes; sie stellt auch einen weiteren Sieg im Krieg gegen die freie Meinungsäußerung dar, den die islamischen Herrenmenschen in letzter Zeit mit besonderer Energie begehen; dazu fordern sie die Behörden des Westens auf den niederländischen Politiker Geert Wilders wegen seines Films Fitna und den dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard wegen seiner Zeichnung Mohammeds mit einer Bombe im Turban vor Gericht zu stellen – und allgemein als ungesetzlich zu erklären, was sie als Beleidigungen des Islam ansehen.

Sie haben im UNO-Menschenrechtsrat gewonnen. Das wird nicht die einzige Schlacht in diesem Krieg sein. Aber es bleibt abzuwarten, ob irgendein Regierungsvertreter des Westens den Mut und die Klarsicht besitzt, sich dieser Herausforderung zu stellen, bevor es zu spät ist – bevor wir per Gesetz verpflichtet werden als stumme Zeugen unserer eigenen Eroberung und Islamisierung zuzusehen.