Abgelehnte und genehmigte Terroristen

21. Oktober 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Europa+Nahost, Terrorismus | Hinterlasse einen Kommentar
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Empörungsikonen erfinden, Flammen des Krieges anfachen

21. Oktober 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Nahost | 1 Kommentar
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Dexter Van Zile, The Times of Israel (blogs), 16. Oktober 2014

Die Anti-Israel-Hode ergötzt sich derzeit am Foto eines Juden, der sich in der Altstadt Jerusalems schlecht benimmt. Das von der Agentur Andalou, einer türkischen Nachrichtenorganisation, verkaufte Foto ist von Max Blumenthal und Hunderten anderer getweetet worden und zeigt einen wütenden orthodoxen Juden, der einen unschuldig dreiblickende arabische Frau anschreit. Sie sieht gedemütigt und verängstigt aus.

Der Mann wirkt wütend und Angst einflößend aus.

Da Foto ist Hunderte Male retweetet worden; es trägt die irreführende Beschreibung „israelische religiöse Fanatiker halten Palästinenser vom Gebet in der Al-Aqsa-Moschee in #Jerusalem ab…“

Es gibt da nur ein Problem. Wie die Blogger Elder of Ziyon und Israellycool aufgezeigt haben, hält die angebrüllte Frau ein hebräischsprachiges Gebetbuch in der Hand. Videos der Konfrontation offenbaren, dass sie dem Mann das Buch aus der Hand nahm, bevor das Foto aufgenommen wurde.

Sie griff das Gebetsbuch des orthodoxen Juden aus seiner Hand und er reagierte mit Wut. Beobachter könnten argumentieren, dass er auf diese Provokation überreagierte; doch die Tatsache bleibt, dass die Frau eine aggressive und provokative Handlung beging. Das war keine „Mikro-Aggression“.

Es war nicht der israelische Jude, der die Rechte der Frau zu beten störte, wie Max Blumenthal und andere auf Twitter angaben. Es war anders herum. Sie legte sich mit jemandem an, der zu beten versuchte und provozierte gewollt eine wütende Reaktion, die von einem nahe dabei stehenden Fotografen einer türkischen Nachrichtenagentur aufgenommen wurde.

Als Ergebnis der erfolgreichen Provokation der Frau, des zeitlich gut ausgelösten Klicks des Fotografen und einer unehrlichen Bildbeschreibung zum Foto sind tausende Menschen – von denen viele Israel bereits hassen – einem Bild und einer Darstellung ausgesetzt worden, die israelische Juden als unfähig friedlich mit palästinensischen Muslimen im Land zu leben darstellen.

Das Bild bestätigt, was viele Menschen bereits über Juden und ihren Staat glauben – dass sie eine nicht zu ertragende Präsenz im Nahen Osten sind.

Das ist ein Lehrbuchbeispiel dessen, was Nidra Poller ein „tödliche Schilderung“ nennt – eine Geschichte, die mit der Absicht erzählt wird zu Gewalt gegen eine bestimmte Gruppe Menschen zu anzuspornen.

Die Art und Weise, wie das Foto der Agentur Andalou manipuliert wurde, um die tödliche Schilderung zu unterstützen, wirft etwas Größeres auf – die Bereitschaft so genannter Friedens- und Menschenrechtsaktivisten im fortgesetzten kognitiven Krieg gegen Israel zu helfen, der von Islamisten und Jihadisten rund um die Welt geführt wird. Was Blumenthal und die anderen auf Twitter machten, war das Untergraben der Idee eines jüdischen Staats durch Werbung für das, was David D. Perlmutter eine „Ikone der Empörung“ nennt.

Es gibt eine komplette Industrie, die sich der Schaffung solcher Ikonen widmet. Ein Teil dieser Industrie besteht aus sogenannten Friedensaktivisten aus den USA und Europa. Sie gehen in die Westbank und den Gazastreifen auf der Suche nach Bildern von sich schlecht benehmenden Juden. Und wenn sie dann diese Bilder bekommen, versenden sie sie im Internet mit der offenkundigen Absicht Israel zu dämonisieren.

Ich erlebte dies selbst an einem Samstagnachmittag im März diesen Jahres. Ich ging mit einer Gruppe von mehr als 100 Juden, von denen viele vor kurzem Aliyah aus Frankreich gemacht hatten, durch die Altstadt von Hebron; dort steigt die antisemitische Gewalt. Als sie durch die Altstadt gingen, wurden sie von den örtlichen Einwohnern gestichelt und drangsaliert, die wegen ihrer Anwesenheit empört waren. Es war ein angespannter Nachmittag.

Wir wurden von einer Mischung aus Soldaten und Grenzpolizisten durch die Altstadt begleitet; das war Teil einer Kampagne das Recht der Juden auf freie Bewegung in ihrem historischen Heimatland geltend zu machen. Vielleicht werden die Juden eines Tages, wenn die Muslime im Nahen Osten gelernt haben den anderen in ihrer Mitte zu akzeptieren, in der Lage sein sich in Hebron frei, ohne Armee-Eskorte zu bewegen. Aber nicht an diesem Tag und nicht heute, zum Teil Dank der so genannten Friedensaktivisten vor Ort.

Diesen Juden folgte ein Kontingent Europäer und Nordamerikaner einer Reihe unterschiedlicher Gruppen, darunter die Temporary International Presence in Hebron (TIPH), Christian Peacemaker Teams (CPT) und das Ecumenical Accompaniment Program in Palestine-Israel, eine vom Ökumenischen Rat der Kirchen geschaffene Organisation. Und natürlich gab es örtliche Palästinenser, die von B’Tselem angeheuert wurden, um die Konfrontation zu dokumentieren.

Statt darauf hinzuwirken die Spannungen zu entschärfen, indem sie die erwähnten Araber und Juden dazu ermutigten den Versuch zu unternehmen friedlich auf einander zu reagieren, konzentrierten die Aktivisten der erwähnten Gruppen ihre Aufmerksamkeit ausschließlich auf Juden, in der Hoffnung sie zu fotografieren, während sie etwas Schlechtes tun.

Die israelischen Gästeführer wiesen die ihnen Anvertrauten an auf jegliche Provokationen nicht zu reagieren und die sogenannten Friedensmacher zu ignorieren, aber immer wieder einmal machte ein französischer Jude eine obszöne Geste zu einer Kamera. Das wurde von den sogenannten Friedensmachern und Menschenrechtsaktivisten pflichtbewusst aufgenommen.

Das läuft in Hebron jedes Wochenende. Und an dem Wochenende, an dem ich dort war, bekam jemand von B’Tselem – einer antiisraelischen Menschenrechtsgruppe – die Bilder, die er suchte, als eine Gruppe französischer Juden ihm gegenüber eine obszöne Geste machte.

Wenn diese Bilder im Internet gepostet werden, werden die sie Ansehenden nichts von der Gewalt erfahren, die sie aus ihrem Geburtsland Frankreich nach Israel trieb. Es wird nur Bilder wütender Juden geben, die der Kamera den Finger zeigen.

Kein Kontext, absolut nichts.

Nur ein paar wenige Stunden nach der Tour twitterten Mitarbeiter des örtlichen Christian Peacemaker-Teams ein Foto zweier lächelnder, junger, süßer arabischer Jungen. Der das Foto begleitende Text erklärte, ein „Siedler“ habe sie bespuckt.

Auf dem Foto deutet aber nichts darauf hin, dass diese Jungen von irgendjemandem bespuckt wurden. Vielleicht fand das statt, vielleicht auch nicht. Jedenfalls lieferten die CPT-ler in Hebron keinerlei Beleg, dass das stattfand. Trotzdem werden die Meisten als Evangelium akzeptieren, was die CPT-ler sagen.

Diese Aktivisten waren nicht dort, um die Wogen zu glätten. Sie waren nicht in Hebron, um für einen modus vivendi zwischen Juden und Arabern zu werben. Sie waren dort, um die Spannungen zu verstärken, die bereits hoch sind; und falls bzw. wenn die Juden etwas Schlechtes machten, dann waren sie dort, um es aufzuzeichnen. Das Ziel dieser Aktivisten besteht darin Bilder zu bekommen, die genutzt werden können, um Israels Legitimität zu untergraben.

Aber es steckt mehr dahinter. Sie nutzen diese Bilder auch, um Spenden zu sammeln und ihre Institutionen in den Vereinigten Staaten und Europa zu unterstützen.

Das ist eine moralisch verwerfliche Praxis, aber eine, die nur allzu effektiv ist.

Was Kinder lehren?

20. Oktober 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in die Welt+Islam, die Welt+Nahost | Hinterlasse einen Kommentar
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Abbas hat ein Problem

19. Oktober 2014 um 14:45 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Gedankennverlorenes Territorium – Natürlich haben alle Menschen Rechte – aber Juden sind keine Menschen

18. Oktober 2014 um 12:00 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, NGOs, Satire/Humor | 3 Kommentare
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Preoccupied Territory (ohne Datum)

von Kenneth Roth, Executive Director, Human Rights Watch

Es ist an der Zeit alle Karten auf den Tisch zu legen: Unsere Organisation kämpft unermüdlich für die Rechte aller Menschen, ungeachtet ihrer nationalen Herkunft, Religion, sexuellen Orientierung und einer Unzahl weiterer Faktoren, die zu Unrecht für Diskriminierung genutzt werden. Der einfache Grund, dass wir nicht viel Federlesens machen, was die Verletzung israelischer Menschenrechte durch Palästinenser sein könnten, um israelische Verletzungen palästinensischer Rechte hochzuspielen, besteht darin, dass Juden – und damit Israelis – keine Menschen sind.

Hat man diese operative Annahme erst einmal begriffen, macht unsere ganzer Modus operandi Sinn. Was Israel-Fürsprecher übersehen, wenn sie uns Einseitigkeit vorwerfen, ist, dass es nur eine Seite gibt. Man könnte genauso gut Rechte für Darmparasiten fordern. Man verteidigt keine Darmparasiten – man versucht ihren negativen Einfluss auf Menschen zu minimieren, indem man die Parasiten, wenn nötig, tötet.

Es fängt alles mit der Einstellung zu religiöser Toleranz an. Ein bedeutender Anteil der palästinensischen und muslimischen Rhetorik beschreibt Juden als Nachkommen von Affen und Schweinen. Solche Äußerungen als beleidigend zu bewerten, würde krasse Intoleranz gegenüber islamischer Kultur beweisen und eine eurozentrische Einstellung verraten. Wer sind wir zu beurteilen, dass sie Unrecht haben?

Da wir die Überzeugungen derer respektieren müssen, die solche Ansichten verfechten, ist es nur natürlich, dass unsere Juden involvierenden Aktivitäten den Gedanken respektieren, dass Juden nicht zu der Gruppe gehören, die „Menschen“-Rechte genießen. Sie einzuschließen würde bedeuten wir diese Islamisten als im Irrtum befindlich beurteilen, doch wer sind wir, das zu bestimmen? Daher diktieren die Prinzipien der Toleranz, dass wir die Definition des Juden als nicht menschlich anerkennen.

Wir überlassen es unseren Kollegen in den Organisationen für Tierrechte zu entscheiden, ob Juden den Schutz genießen sollten, der anderen Gruppen von Nicht-Menschen gewährt wird. Es sollte beachtet werden, dass das nicht für alle Tiergruppen automatisch gilt.

Human Rights Watch schließt sich sechzehn anderen Organisationen an den im Entstehen begriffenen Staat Palästina zu ermutigen sich dem Internationalen Strafgerichtshof beizutreten. Es könnte ihnen helfen endlich das Joch der israelischen Unterdrückung abzuschütteln. Mancher hat Besorgnis geäußert, dass ein solcher Schritt auch die Palästinenser der Verfolgung von Kriegsverbrechen gegen Israelis und Juden aussetzen würde, aber wir sind zuversichtlich, dass der IGH die Definition von „Mensch“ – d.h. nicht Jude – aufrechterhalten wird, der während eines so großen Teils der europäischen Geschichte funktioniert hat.

Der wahre palästinensische Traum

17. Oktober 2014 um 14:00 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Israel, Nahost-Konflikt, Palästinenser, UNO | 3 Kommentare
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Dr. Einat Wilf, Israel HaYom, 1. Oktober 2014

Die Schlacht der Reden zwischen Premierminister Benjamin Netanyahu und PA-Präsident Mahmud Abbas vor der UNO war ein Zeichen, dass die Schlacht um internationale Anerkennung der Legitimität der zionistischen Idee weiter geht. Der heftige Kampf, die öffentliche Meinung gegen Israel und den Zionismus zu wenden, ist nicht neu, aber in den letzten Jahren – nachdem Gewalt fehlgeschlagen ist – hat die palästinensische Anti-Israel-Aktivität auf ihn konzentriert.

Nur zu viele Menschen weltweit glauben irrtümlicherweise, dass dies ein Krieg der Worte, Bilder und Symbolik sei, weniger eine Bedrohung als der mit Raketen, Tunneln und Terrorismus geführte. Doch obwohl die Methode nicht gewalttätig ist, bleibt der Zweck des Kampfs der gleiche: Er wird geführt, um den Staat Israel und die zionistische Idee im Weltbewusstsein als das totale Böse zu fixieren, ohne die die Welt besser dran wäre. Die gewaltfreie Aktivität Israel zu Satan zu machen legt die Grundlagen für die tatsächliche Gewalt, die folgen wird.

Das war das, was die Rede des PA-Präsidenten erreichen sollte. Zu sagen, Abbas Rede sei voller Lügen gewesen, mildert eigentlich das, was er erreichen wollte. Nachdem Ideen wie „Zionismus ist Rassismus“ und „Zionismus ist Apartheit“ Fuß fassten, haben wir jetzt „Zionismus ist Völkermord“. Die praktische Bedeutung ist, dass wir nicht nur Aufrufe zu Boykotten und zum Sturz des „zionistischen Regimes“ nach dem Beispiel Südafrikas haben werden, sondern nach einem totalen Krieg, um den Israel zu besiegen, denn das ist die einzige Möglichkeit gegen Länder vorzugehen, die Völkermord begehen.

Israel zu beschuldigen Völkermord zu begehen erreicht ein weiteres Ziel, dadurch, dass es ein besonders schändliches Leugnen des Holocaust ist. Wenn Juden Völkermord begehen, dann ist der gegen sie verübte Völkermord entweder gerechtfertigt oder nicht so schlimm. Darüber hinaus teilen Palästinenser die weit verbreitete Ansicht, dass Israel wegen des Holocaust besteht und daher glauben, wenn dieser geleugnet wird oder sich herausstellt, dass Juden selbst Völkermord begehen, sie Israel die Rechtfertigung seines Bestehens verliert.

Es scheint so, als müsste jemand den Palästinensern erklären, dass Israel durch den Wunsch und die Arbeit seiner Gründer und Bauarbeiter gegründet wurde und nicht, weil eine schuldbewusste Welt es ihnen als eine Art Entschädigung gab.

Abbas‘ Rede beinhaltete die Strategie den wahren palästinensischen Traum hinter der Maske zu verstecken, er wolle Frieden. Der Traum eines Großpalästina und den Zionismus in Form der Forderung eines palästinensischen Rückkehrrechts auszudrücken ist der heiligste Teil der palästinensischen Identität, doch die meisten Führer der Welt nehmen ihn nicht ernst und glauben, dass die Palästinenser die Idee eines Großpalästina zugunsten einer Teilung des Landes in einen arabischen und einen jüdischen Staat aufgegeben haben. Bisher gibt es in den Worten und Taten der Palästinenserführer nichts, was das unterstützt und der Welt ist die Mütze über die Augen gezogen worden.

Netanyahus Rede macht klar, dass er das Ausmaß und die Ziele des gegen Israel geführten Kriegs um die öffentliche Meinung voll begreift. Diese Rede war ein entschiedener Schritt im fortgesetzten Kampf um die Legitimität des Zionismus und zeigt ein ernüchterndes Bild der Realität, während sie Hoffnung auf eine bessere Zukunft gibt, di ein tiefgehenden regionalen Veränderungen verwurzelt ist.

In seiner Rede ging Netanyahu zum Basiswissen zurück: Er sagte, dass Israel ein freies Land ist, das an der Seite des Rests der Welt für Freiheit und gegen den militanten Islam kämpft; er erinnerte die Welt daran, dass, auch wenn es einen Konflikt gibt, die Menschen Israels keine Fremden im eigenen Land sind; und er gab einer Bereitschaft Ausdruck ein Arrangement auf Grundlage wahrer gegenseitiger Anerkennung zu erreichen, einschließlich des Rechts – nicht der Macht – des jüdischen Volkes auf einen Staat in seiner Heimat. Selbst wenn uns diese Dinge klar sind, müssen wir sie ständig wiederholen. Was uns offensichtlich erscheint, ist es für den Rest der Welt nicht und muss so immer wieder wiederholt werden.

Der Premierminister stieg in den Ring, um den Staat Israel und das jüdische Volk und unsere fundamentalen Rechte zu vertreten. Die PA-Präsident stieg in den Ring, um diese Rechte zu untergraben. Es handelt sich um eine Schlacht um unser Existenzrecht; selbst wenn sie sich also hinzieht, haben wir also keine Wahl: Wir müssen sie gewinnen.

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