Eine neue Perspektive: Zeit dagegenzuhalten

4. April 2014 um 14:35 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost | 2 Kommentare
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Es reicht mit der Passivität; Unterstützer Israels weltweit müssen anfangen gegen die BDS-Bewegung vorzugehen

Dan Illouz, Jerusalem Post, 30. März 2014

Premierminister Benjamin Netanyahus Rede vor kurzem auf der Konferenz des American Israel Public Affairs Committee war historisch. Seit Jahren stand im Zentrum jeder Rede, die Netanyahu zur Außenpolitik hielt, der Iran. Manchmal erwähnte er auch den Friedensprozess. Dieses Jahr standen in seiner Rede bei der AIPAC-Konferenz die Bewegung Boykott, De-Investition und Sanktionen sowie der von ihr verkörperte neue Antisemitismus im Zentrum.

Endlich nimmt die israelische Regierung, nach Jahren, in denen sie die BDS in das Monster wachsen ließ, das sie jetzt ist, die Dinge ernst. „Durch die Geschichte hindurch glaubten Menschen die hanebüchen absurdesten Dinge über die Juden, dass wir das Blut von Kindern zum Backen von Matzen benutzten, dass wir in ganz Europa die Pest verbreiteten, dass wir Ränke spinnen die Welt zu übernehmen. Klar, aber man kann fragen: Wie können gebildete Leute, wie können gebildete Menschen heute den Unsinn glauben, der von BDS über Israel ausgekotzt wird? Nun, das sollte ebenfalls nicht überraschen. Einige der einflussreichsten Denker und Schreiber der Geschichte – Voltaire, Dostojewski, T.S. Eliot und viele, viele andere – verbreiteten die unsinnigsten Lügen über das jüdische Volk.

„Heute hat sich das Herausgreifen des jüdischen Volks in das Herausgreifen des jüdischen Staates gewandelt. Sie sehen also, Versuche von Boykott, De-Investition und Sanktionen gegen Israel, der am meisten bedrohten Demokratie der Erde, sind schlicht das jüngste Kapitel in der langen und dunklen Geschichte des Antisemitismus.“

Die Gleichsetzung der BDS-Bewegung mit klassischem Antisemitismus ist nicht nur korrekt. Sie ist auch ein strategischer Wechsel für Netanyahu. Bis heute hat er dieses strategische Mittel nur für den Iran reserviert, den er konstant der Leugnung des Holocaust beschuldigte, während er einen weiteren plant. Heute erhält die BDS-Bewegung dieselbe Betrachtung.

Netanyahu fuhr mit einem klaren Auftrag durch die Führer des jüdischen Staates an alle Unterstützer Israels fort: „Mit denen, die das BDS-Etikett tragen, sollte genauso umgegangen werden wie wir mit jedem Antisemiten oder Fanatiker umgehen. Die Boykotteure sollten boykottiert werden.“

Genug der Passivität; Unterstützer Israels in aller Welt müssen anfangen gegen die BDS-Bewegung anzukämpfen.

Dafür gibt es zuerst die „weicheren“ Waffen. Der Erfindergeist des israelischen Volks und seiner Wirtschaft versprechen, dass dies jedem, der mit dem Land kooperiert, es ihm scher macht die Bande zum jüdischen Staat zu zerschneiden. Um den Effekt dieser Waffe zu verstärken muss Israel das klar machen: Jeder, der mit der BDS-Bewegung zusammenarbeitet, wird, was die Zusammenarbeit mit Israel angeht, auf eine schwarze Liste gesetzt.

Der BDS-Bewegung kann keine Legitimität gegeben werden. Als die Europäer ihre „Richtlinien“ verabschiedeten, die von der BDS-Bewegung inspiriert waren, wäre die richtige Antwort gewesen einen Bereich zu finden, wo die Europäer diejenigen sind, die Zusammenarbeit mit Israel wünschen und die Verbindungen in diesem Bereich zu kappen. Israel kann nicht der Sandsack bleiben, an dem Europa von Israel bekommt, was es will, während es die Bande kappt, wo immer es nicht zu seinem Vorteil ist. Bei wahrer Diplomatie geht es nicht darum Leute glücklich zu machen, sondern andere dazu zu bringen den eigenen Interessen zuzuarbeiten, auch wenn das „stärkere“ Mittel bedeutet.

Die verfügbaren stärkeren Waffen sind die Millionen Unterstützer rund um die Welt, die bereit sind sich in den Dienst zu stellen Israel zu helfen. Israel-Unterstützer rund um die Welt sind unglaublich vielfältig. Sie haben unterschiedliche Herkunft, unterschiedliches Alter, unterschiedliche Religionen und unterschiedliche politische Orientierungen. Einige sind gut in den einflussreichsten Rollen der internationalen Wirtschaft platziert. Andere sind einfach Mittelklasse-Menschen, die Lebensmittel im Supermarkt kaufen. Wenn jedoch all die Unterstützer überall in der Welt gemeinsam eine klare Botschaft senden würden und sagte, was Netanyahu forderte („Wir werden die Boykotteure boykottieren“), dann würde keine Firma es wagen sich gegen Israel zu stellen.

Eine Fallstudie kann in einer vor kurzem gelaufenen Kampagne einer neuen Organisation sheen, in die ich involviert bin und die Global Action for Israel heißt. Diese hauptsächlich über Facebook arbeitende Organisation zielt darauf die Unterstützer weltweit zu einen und zu koordinieren, um auf Attacken gegen Israel zu antworten. Wenn Israel von einer Firma boykottiert wird, werden alle Mitglieder diese Firma boykottieren. Wenn ein Land Israel boykottiert, wird jede Körperschaft in diesem Land zu einem gültigen Ziel.

Am 17. Februar wurde berichtet, dass die größte Bank Deutschlands, die Deutsche Bank, die Bank Hapoalim wegen „unmoralischem Verhalten“ boykottiert habe; Grund dafür war die Involvierung in Bautätigkeiten in Judäa und Samaria. An diesem Tag wurde von Global Action for Israel eine Kampagne gestartet.

Tausende E-Mails wurden an die Deutsche Bank geschickt, in denen erklärte wurde, wenn die Entscheidung nicht zurückgenommen würde, würden alle Mitglieder von Global Action for Israel ihre örtlichen Banken kontaktieren und fordern, dass sie ihre Verbindungen zur Deutsche Bank kappen, da diese mit der antisemitischen BDS-Bewegung kooperiert.

Immerhin ist Teil unserer Macht, dass wir Kunden unserer örtlichen Banken sind. Einen Tag später kam die Deutsche Bank mit einer klaren Äußerung, in der jeder Boykott Israels abgelehnt wurde: „Wir möchten ausdrücklich klarstellen, dass die Deutsche Bank keine israelische Firma boykottiert.“ Die Bank beanspruchte nie die Absicht gehabt zu haben Israel zu boykottieren, sondern dass stattdessen ein Privatkunde gefordert hatte, dass zu seinen Investitionen aus besagten Gründen nicht die Bank Hapoalim gehört.

Ob die Erklärung der Deutsche Bank stimmte oder nicht: Die Geschwindigkeit, mit der sie vorging, um ihre Position klarzustellen und ihre jetzt unwahrscheinlich klare und deutliche Haltung gegen Boykotte Israels zeigt die Macht, die Israel-Unterstützer weltweit haben, wenn sie zusammenarbeiten, um jeglichen Angriff auf Israel zu kontern. Firmen denken am Ende in Begriffen von Profit und Verlust. Wenn sie von der BDS-Bewegung überzeugt werden, dass in Israel zu investieren eine schlechte Investition ist, da Menschen Israel boykottieren, dann ist das gefährlich.

Werden sie jedoch von Israel-Unterstützern überzeugt, dass jeder Boykott Israels ihnen großen wirtschaftlichen Verlust zufügen wird, wird es keine Firma wagen den jüdischen Staat zu boykottieren.

Ralismus und öffentliche Diplomatie: Es gibt mehrere herausragende Organisationen für öffentliche Diplomatie da draußen, die erklären, warum Israel im Recht ist. Es besteht kein Zweifel, dass wir sie brauchen. Diese Organisationen müssen die großartige Arbeit weiter machen, die sie tun. Immerhin ist die Basis unserer eigenen Unterstützung Israels unsere Überzeugung der Rechtschaffenheit dieser Sache, keine Kosten-Nutzen-Analyse! In einer Zeit wie heute jedoch, in der die BDS-Bewegung Einschüchterung, Desinformation und Drohungen benutzt, um Firmen dazu zu bringen Israel zu boykottieren, können wir nicht nur an die Rechtschaffenheit unserer Sache denken, sondern müssen eine Ebene realistischer wirtschaftlicher Anreize auf Grundlage des Denkens dazu, wie diese Boykotte besiegt werden können, hinzugefügt werden.

Langfristig sind die Veränderung des Diskurses und der Paradigmenwechsel, auf die hin traditionelle öffentliche Diplomatie-Organisationen arbeiten, das, was Israel braucht.

Kurzfristig jedoch müssen wir Israel-Unterstützer uns als Soldaten in einer großen Armee zur Verteidigung Israels, wann immer es angegriffen wird, verpflichten und handeln.

Nur mit dieser kurzfristigen Strategie werden wir die langfristigen Ergebnisse erzielen, die wir uns erhoffen.

Netanyahus Rede bei AIPAC war ein Hinweis, dass die israelische Regierung die Dringlichkeit dieser Sache ebenfalls begriffen hat.

Los, wir boykottieren Israel (Poster)

29. März 2014 um 15:00 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon, 25. März 2014

Vor ein paar Monaten berichtete die New York Times:

Die American Studies Association hat niemals zuvor einen amerikanischen Boykott der Universität irgendeines Staates gefordert, sagte Curtis Marez, Präsident der Gruppe und Privatdozent für Ethnologie an der University of California, San Diego. Er bestritt nicht, dass viele Staaten, darunter viele der Nachbarn Israels, allgemein so bewertet werden, dass sie Menschenrechtsbilanzen haben, die schlimmer als die Israels oder vergleichbar sind, aber, sagte er, „man muss irgendwo anfangen“.

Ich habe schließlich herausbekommen, wie man aus diesem äußerst idiotischen Kommentar ein Poster machen kann.

Da die BDSler heute Abend wie durchgedreht versuchen werden die Studentenvertretung der University of Michigan zu so einzuschüchtern, dass sie symbolisch israelische Produkte boykottiert, hier ein Poster. Es wird bereits kräftig retweeted:

Let'sBoycottIsrael.EoZ

Freedom House listet die unterdrückerischsten Regime 2012 auf: Äquatorialguinea, Eritrea, Nordkorea, Saudi-Arabien, Somalia, Sudan, Turkmenistan, Usbekistan, Weißrussland, Burma, Tschad, China, Kuba, Laos und Libyen. Israel rangierte unter den Ländern, die zu Freiheit am höchsten eingeordnet sind.

Das übliche zweierlei Maß beweist…

22. März 2014 um 20:06 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Europa+Nahost | 1 Kommentar
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Gefunden auf Facebook und eingedeutscht:

Harzony-to-inciters

Offener Brief eines irakischen Juden an die Presbyterianische Kirche USA

21. März 2014 um 13:57 | Veröffentlicht in Christen+Kirchen, die Welt+Nahost | 2 Kommentare
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Joe Samuels, Times of Israel blogs, 12. März 2014

Einige Ihrer Mitglieder haben unter dem Banner der Menschenrechte ein einziges Land dämonisiert. Nach ihren Angaben ist das einzige Land, das den Nahen Osten destabilisiert und der arabischen Welt viel Schmerz und Leid verschafft, nicht der Iran, Syrien oder der Libanon. Es ist Israel.

Sie glauben, die Wurzel des Problems ist der Zionismus und die Rückkehr der Juden nach Israel.

Ihre Gruppe hat gerade ein Büchlein mit dem Titel „Zionism Unsettled“ [Zionismus entsiedelt] veröffentlicht. Das Büchlein behauptet, ohne die zionistische Bewegung, die Israel gründete, würden die Juden aus arabischen Ländern immer noch in Frieden und Harmonie in den arabischen Staaten leben. Ich zitiere aus Seite 48 von „Zionism Unsettled“:

Die Juden des Nahen Ostens – sie werden auch Miszrahi-Juden genannt – teilen eine Geschichte weithin harmonischer Integration und kulturellen Anpassung in ihren Gastgeberländern. Leider wurde dieses Modell der Koexistenz durch das regionale Eindringen des Zionismus mit Beginn des späten 19. Jahrhunderts destabilisiert.

Mein arabischer Name lautet Yussuf. Ich wurde im Dezember 1930 im jüdischen Viertel der Altstadt von Bagdad geboren, das man als „Taht El-Takia“ kennt. Ich bin jetzt 83 Jahre alt. Meine Muttersprache ist Arabisch und ich bin einer dieser Juden, die in der arabisch-islamischen Kultur des Irak integriert war.

Hier sind ein paar Beispiele dafür, wie wir arabischen Juden in Harmonie mit unseren Gastgebern lebten: Ich überlebte den Farhud von 1941 – ein gewalttätiges „Progrom“, als irakische Muslime, aufgehetzt von Nazi-Deutschland, auf die Straße gingen, das jüdische Viertel zerstörten und 180 jüdische Männer, Frauen und Kinder töteten. Ich war 11 Jahre alt. Googeln Sie Farhud oder lesen Sie Edwin Blacks Buch „The Farhud“. Die Ursache des Farhud war nicht der Zionismus. Der Farhud war ein rein antisemitischer Akt. Im Alter von 14 wurde ich von zwei muslimischen Jugendlichen mit einem Messer gejagt, weil ich sie davon abhielt die Teenager-Tochter meiner Nachbarn am hellichten Tag belästigten. Als ich 18 Jahre alt war, nach dem Abschluss der Al-A’Adadiah-Oberschule, wurde mir ein Ausreisevisum zum Verlassen des Irak für ein Studium in den USA verweigert, weil ich Jude war. Meine Geschichte ist nicht einzigartig. Ich bin einer von 150.000 irakischen Juden, die diskriminiert, unterdrückt und gezwungen wurden vor religiöser Verfolgung zu fliehen – wegen meines Glaubens.

Im Mai 1948, nach dem fehl geschlagenen Versuch Israel in seinem Kampf um Unabhängigkeit zu vernichten, wandte sich die irakische Regierung gegen ihre jüdischen Bürger, deren Vorfahren kontinuierlich seit 2.500 Jahren dort gewesen waren. Verhaftungen, Folter, Freiheitsentzug und Aufhängen von Juden ließ jedes jüdische Herz vor Angst beben. Es war die Angst um mein Leben, die mich den Versuch unternehmen ließ mich im Dezember 1949 aus dem Irak schmuggeln zu lassen. Ich wurde durch den Iran geschmuggelt und fand in Israel zum ersten Mal meine Freiheit. 1941, während des Farhud gab es nichts, wohin man fliehen konnte. Gott sei Dank gab es Israel, das uns aufnahm. Ich begann dort mein Leben, wie viele Juden aus muslimischen Ländern, als enteigneter, heimatloser, mittelloser Flüchtling.

Ihre Kommentare, das „die in arabischen Ländern lebenden Juden harmonisch integriert und in Koexistenz in ihren Gastgeberländern lebten und wegen des Zionismus im 19. Jahrhundert destabilisiert wurden“ ist völlig irreführend und falsch. Erst einmal gab es nie eine kontinuierliche friedliche Koexistenz zwischen Muslimen und Juden. Es gab Tausende Jahre Juden in arabischen Ländern, aber wir lebten als Dhimmi-Bürger zweiter Klasse. Wir mussten regelmäßig Bestechungsgelder zahlen und uns ohne Gerechtigkeit zu suchen malträtieren lassen. Wenn z.B. ein jüdisches Mädchen vergewaltigt wurde, wenn ein muslimischer Kunde meinem Vater die gekaufte Ware nicht bezahlte oder wenn ein Muslim einen Juden ermordete, dann hätten wir es nicht gewagt Gerechtigkeit zu suchen, aus Angst vor Vergeltung.

Von den 850.000 Juden, die einst arabische Länder bewohnten und entweder vertrieben wurden oder flüchteten, darunter auch ich und meine Familie, lebt keiner in Flüchtlingslagern. Wir haben uns überall in der Welt, in vielen Ländern als angesehene Bürger niedergelassen. Meine Familie ist dankbar Bürger der Vereinigten Staaten zu sein. Wir sind glücklich aus dem Irak entkommen zu sein und niemand von uns teilt Ihre Traurigkeit oder hat die Nostalgie zurückzugehen und als unterdrückte Bürger zweiter Klasse in einem muslimischen Land zu leben.

Von den 600.000 Juden, die aus den arabischen Ländern nach Israel gingen, lebt niemand in einem Flüchtlingslager. Eine ähnliche Zahl palästinensischer Flüchtlinge aus dem Krieg, den ihre Führer begannen, leben nach 66 Jahren immer noch in Flüchtlingslagern in arabischen Ländern.

Stellen Sie sich vor, die irakische Regierung verspräche meiner Familie das konfiszierte Haus im Distrikt Al-Alwiya zurückzugeben. Stellen Sie sich vor, sie versprechen das Importgeschäft meines Vaters zurückzugeben. Stellen Sie sich vor, ich brächte meine Frau, meine drei Kinder (zwei mit Doktortitel, einer Arzt) und fünf Enkel nach Bagdad. Wie verrückt wäre ich? Als amerikanische Juden und Zionisten – wie lange, glauben Sie, würde es dauern, bis wir umgebracht werden?

Ihre Veröffentlichung „Zionism Unsettled“, die für Boykott, De-Investition und Sanktionen (BDS) Israels wirbt, lehnt die Existenz eines jüdischen Staates ab. Das ist kein Angriff auf israelische Politik, sondern auf die pure Vorstellung, dass Juden selbstbestimmt sind und einen eigenen Staat und Zuhause haben. Zu behaupten, dass es in Ihrer Veröffentlichung um Besatzung geht, zu behaupten, dass es darin um Frieden geht, zu behaupten, dass es darin um Menschenrechtsmissbräuche geht, zu behaupten, dass es darin um etwas anderes als niederträchtigen, gehässigen, antisemitischen Judenhass geht, ist eine Lüge.

Sollte es für Sie als christliche Kirche nicht Priorität haben für Ihre christlichen Geschwister einzutreten? Wo ist Ihre Veröffentlichung von „Islam Unsettled und der Umgang mit Christen in der muslimischen Welt“? Fünfzig koptische Kirchen wurden an einem einzigen Tag niedergebrannt, als Morsi in Ägypten herrschte. Eine Million irakischer Christen lebt in Flüchtlingslagern in Jordanien. Was ist mit den Christen in Syrien unter den Rebellen oder Christen im Gazastreifen? Bethlehem hatte eine christliche Mehrheit; heute hat es eine muslimische Mehrheit. Der Libanon war das einzige arabische Land mit einer Mehrheit an Christen. Heute leben die libanesischen Christen als Minderheit und wagen es nicht die Hisbollah zu entwaffnen, die extremistische Gruppe, die den Libanon beherrscht.

Reverend Chris Leighton, der geschäftsführende Direkter des Institute for Christian & Jewish Studies, der Ihrer Veröffentlichung heftig ablehnte, fasst seinen Widerspruch in einem offenen Brief an die Kirche zusammen. Er schrieb: „Nahezulegen, dass das die jüdische Sehnsucht nach einem eigenen Heimatland – ein Sehnen, das wir Presbyterianer für zahlreiche andere Nationen unterstützt haben – irgendwie theologisch und moralisch abstoßen ist, bedeutet Juden ihre eigene Identität als Volk zu verweigern.“

Es gibt 22 arabische Staaten. Es gibt Platz für einen dreiundzwanzigsten. Doch es gibt keinen Platz für einen jüdischen Staat von der Größe New Jerseys? Schande über Sie.

Dank den Israelhassern wissen wir, wo wir unglaubliche Spielzeuge kaufen können

7. März 2014 um 14:27 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Israel | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon, 27. Februar 2014

Ich erwähnte Montag, dass Ha’aretz sich einige Zahlen zu Israelis so ziemlich aus dem Nichts heraus erfand, die Siedlungen boykottieren, weil Gush Shalom annahm, jeder, der ihre Internetseite mit der Auflistung von Siedlungsprodukten besucht, Boykotteure seien.

Die Menschen fragten in den Kommentaren, wo diese Liste zu bekommen sei, damit sie diese Produkte selbst kaufen konnten!

Normalerweise handelt es sich, wenn man Listen israelischer Produkte sieht, die von Juden jenseits der Grünen Linie hergestellt sind, um Wein und Kunstwerke. Das ist alles recht nett, aber ich hätte gerne etwas Praktischeres.

Glücklicherweise verbringen die Leute, die Israel hassen, Stunde um Stunde mit dem Versuch herauszufinden, welche Produkte in Israel hergestellt sind und welche in Judäa und Samaria, deshalb brauchen wir das nicht zu tun!

Und ein Produkt, bei dem Israelis sich auszeichnen, ist Spielzeug.

Nach Angaben der Hassseite Inminds gibt es nicht weniger als fünfzig Spielzeughersteller mit internationalem Ruf haben ihren Sitz oder Fabriken oder Geschäfte in den Siedlungen. Diese Spielzeuge hlefen Kindern kognitive und motorische Fähigkeiten zu entwickeln. Wenn die Hasser sie boykottieren und ihren Kindern Nachteile einbringen wollen, weil Juden auf der anderen Seite einer nicht existenten Grenze sie anekeln, dann soll mir das Recht sein.

Tiny Love stellt innovative Spielzeuge für Babys her. Sehen Sie sich dieses Video an, das nur eines ihrer vielen Produkte zeigt:

Inminds erwähnt, während sie uns sagen, wir sollen Tiny Love boykottieren: „2004 hatte die Firma einen Anteil von 25% am Weltmarkt für Musik-Geräte und Aktivitäts-Gymnastikgeräte.“

Die Boykotteure informieren uns dann hilfreich: „Die Beliebtheit der Produkte von Tiny Love hat im Ausland die Türen für die Vermarktung von Kinderkleidung von Shilav geöffnet, die sich ebenfalls als erfolgreich erwiesen hat.“ Und dass „eines der Geschäfte der Tiny Love-Mutterfirma Shilav in Shilat in der Westbank im Niemandsland liegt.“

Ist das nicht großartig? Die Hasser erledigen für uns die Recherche!

Jedes Elternteil, das sich entscheidet seinem Baby diese preisgekrönten Spielzeuge wegen seines Hasses auf Israel vorzuenthalten, ist ein ziemlich lausiges Elternteil. Andererseits: Wer hätte gedacht, dass Leute, die derart davon besessen sind anderen zu sagen, sie sollten den jüdischen Staat boykottieren, überhaupt intelligent sind?

Jetzt wissen wir, wo wir das perfekte Geschenk für Familien gibt, die Neugeborene willkommen heißen. Sie sind eine wundervolle Hilfe für die Entwicklung des Babys, sie sind israelische Produkte und sie machen die Hasser wahnsinnig. Kann es noch besser werden?

Mehr großartige Firmen kommen in weiteren Einträgen.

UPDATE: Ein Kommentar vermerkte, dass Tiny Love letzten Monat an eine kanadische Firma verkauft wurde.

Antizionismus = Antisemitismus

27. Februar 2014 um 12:18 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost | Hinterlasse einen Kommentar
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Israel Matzav, 25. Februar 2014

Für diejenigen, die immer noch glauben, es gäbe einen Unterschied zwischen Antizionismus und Antisemitismus: Betrachten Sie bitte dieses Bild.

Und für die, die es immer noch kapieren: Das sind BDS-ler, die zu Ehren der „Israel Apartheid Week“ einen Boykott Israels fordern. Und ja: das ist der Quenelle, der „umgekehrte Nazi-Gruß“ [der heute von Leuten praktiziert wird, die eindeutig antisemitische Haltungen haben].

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