Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (4. – 10. Dezember 2016)

Sonntag, 04.12.2016:

Am Sonntagmorgen wurde der Alarm in Beitar Illit aufgehoben; die Eindringlinge vom Samstagabend hatten den Ort anscheinend sehr schnell auf demselben Weg wieder verlassen.

Die ägyptische Armee fand in einem der von ihr gefluteten Tunnel vier Leichen von Hamasniks.

Ein Gaza-Araber starb heute in einem „Widerstandstunnel“ der Hamas (Stromschlag), an dem er arbeitete. (Ägypten gibt an im November 7 Tunnel zerstört zu haben.)

Die IDF will die Sicherheitsvorkehrungen an der Straße zwischen dem Araberdorf Husan und Beitar Illit in Samaria beträchtlich verstärken. Dort wurden zuletzt immer häufiger Autofahrer mit Felsbrocken und anderem beworfen.

Auf dem Fatah-Kongress pries Mahmud Abbas wieder einmal Terroristen und nannte sie „Helden“ und „mutige Kämpfer der Revolution“.

Montag, 05.12.2016:

Das PA-Fernsehen ehrte die Fatah während ihres 6 Tage dauernden Parteitags mit der elfmaligen Ausstrahlung eines Liedes, das die Judenmorde der Truppe pries feiert. Darin wird betont, dass die Fatah den Eid geleistet hat Israel zu vernichten.

Der Fraktionsvorsitzende der Vereinigten Arabischen Liste in der Knesset fordert, dass der Generalstaatsanwalt gegen Benjamin Netanyahu wegen Hetze und Aufstachelung ermittelt. Netanyahu und sein Kabinett hätten während der Brände der letzten Woche Hass gegen die israelischen Araber geschürt. Es gebe keine Brandstifter-Intifada und keine Anschlagswelle.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (27.11.-3.12.2016)

Sonntag, 27.11.2016:

Zahlen zum Feuer-Terrorismus: Seit Beginn der Brände in der letzten Woche
– wurden 75.000 Menschen evakuiert
– etwa 600 Menschen nicht in ihre Häuser zurückgelassen
– ca 10.131 Ar Land vernichtet
– mehr als 1.800 Häuser in 14 Landkreisen beschädigt
– mehr als 1.600 Feuerwehrleute zur Brandbekämpfung eingesetzt
Mehr als 100 Feuerwehrleute aus dem Ausland wurden bei der Brandbekämpfung eingesetzt, darunter 69 aus Zypern, 30 aus den USA und 24 von der PA.
– unter den bisher 39 festgenommenen Brandstiftern sind 18 israelische Araber.

Rund 25.000 Juden begaben sich über das Wochenende zum Patriarchengrab in Hebron, um dort zu beten. Anlass war eine Feier des Lebens der Matriarchin Sarah.

Einer der Hamas-Führer prahlte wieder, dass die Terroristen jede Menge Raketen haben, mit denen sie Tel Aviv und Orte nördlich davon beschießen können.

Montag, 28.11.2016:

Mahmud Abbas hat Hamas und den Palästinensischen Islamische Jihad zum Fatah-Kongress eingeladen, der ab Mittwoch stattfinden soll. Vor einer Woche noch hatte die Hamas bestritten, dass es eine solche Einladung gibt.

Dienstag, 29.11.2016:

Nachdem die 2000 Brände gelöscht sind (und während sie noch tobten), setzten die PalAraber und israelische Araber  ihre Terrorangriffe auf Juden fort (unvollständige Zusammenfassung von Montag):
– Bei Kiryat Ono wurde ein Blendgranate auf ein Auto geworfen.
– Am Bahnhof von Yehoschua ging ein Egged-Bus in Flammen auf
– In Schuafat wurden von Arabern wieder Steine geworfen.
– Zwei Linienbusse wurden bei Efrat mit Steinen beworfen. (Eine Windschutzscheibe ging zu Bruch.)
– Auf derselben Straße wurden Autofahrer mit Felsbrocken beworfen.
– Bei Rahat in Südisrael wurde ein Linienbus mit Steinen beworfen.
– Bei Ofra wurde ein IDF-Posten angegriffen.

Heckmeck:
– Zum „Internationalen Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk“ mahnte Ban Ki-moon, dass die Aussichten für eine Zweistaatenlösung des israelisch-palästinensischen Konflikts rasch schwinden. Siedlungsbau und der Abriss von (illegalen) Häusern würden die israelische Demokratie untergraben. Und die Uneinigkeit der Palästinenser sei lähmend. (Kritik am Terror? Fehlaneige!)

Mittwoch, 30.11.2016:

Vor drei Tagen brach mal wieder ein Hamas-Tunnel (an der Grenze zu Ägypten) ein und begrub 4 Hamasniks. Eine saudische Quelle macht die Ägypter für den Einsturz verantwortlich; diese pumpen Wasser in gefundenen Tunnel.

Die Brandermittler, die einen großen Brand bei Nataf (nahe Jerusalem im Israel von vor 1967) untersuchen, fanden Überreste eines Molotowcocktails, der offensichtlich aus dem nahe gelegenen PA-Gebiet geworfen worden war.

Hacker störten Dienstag zeitweise die Sendungen der israelischen Fernsehkanäle 2 und 10. Etwa eine halbe Minute lang waren auf den Bildschirmen Bilder muslimischer heiliger Stätten zu sehen, im Hintergrund wurden muslimische Gebete abgespielt; dazu kamen Bilder der aktuellen Brände und die Worte „Allah ist groß“ (in Hebräisch).

Donnerstag, 01.12.2016:

Der Fatah-Kongress hat Mahmud Abbas für die nächsten fünf Jahre wieder zum Vorsitzenden gewählt. In seiner Dankesrede gelobte der geliebte Führer: Ich werde Israel niemals als jüdischen Staat anerkennen. So viel zur Friedensbereitschaft des „Friedenspartners“.

Yuval Steinitz, israelischer Minister für Infrastruktur, Energie und Wasserressourcen bezeichnete Mahmud Abbas als „Israels Feind Nummer 1“.

Freitag, 02.12.2016

Die israelische Polizei hat inzwischen 39 der Brände der letzten Woche genauer untersucht. 29 davon waren auf jeden Fall Brandstiftung. Dazu gab es Dutzende Stellen, an denen versuchte Brandstiftung nicht in einen Flächenbrand ausartete.

Samstag, 03.12.2016:

Haifa wird nach den Bränden ein dreitägiges arabisches Lebensmittelfest veranstalten, an dem arabisch-muslimische, arabisch-drusische, arabisch-christliche und jüdische Köche kulinarische Schätze der Region vorstellen werden. Die Veranstalter versprechen sich davon eine Stärkung des Zusammenhalts der Bevölkerung.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (20.-26. November 2016)

Sonntag, 20.11.2016:

Auf einer Parade in der Altstadt von Jerusalem wurde am Freitag Hamas-Flaggen gezeigt. Die Polizei konnte zwei Personen festnehmen.

Die Polizei von Jerusalem gab die Festnahme zweier arabischer Jugendlicher aus Jerusalem bekannt; die beiden hatten auf Facebook zu Gewalttaten aufgerufen. In dem Zusammenhang wurde auch ein 32-jähriger Araber festgenommen.

Montag, 21.11.2016:

Die Untersuchungshaft eines PA-Journalisten, dem Mitgliedschaft in der PFLP vorgeworfen wird, wurde erneut verlängert. Er wurde am 23. April festgenommen.

Heckmeck:
– Frankreich wird den geplanten „Friedensgipfel“ verschieben, vielleicht sogar absagen. Grund ist die US-Präsidentenwahl und die Signale, die aus den USA kommen.

Dienstag, 22.11.2016:

PA-TV lehrt Kinder: Israel und die USA ermordeten Arafat, „weil er bis zum letzten Atemzug die Kinder seines Volks verteidigte, im Krieg wie im Frieden, diplomatisch und mit dem Gewehr.“

Mittwoch, 23.11.2016:

Ein Kleriker der Al-Aqsa-Moschee sagt die Muslime sollten sich in Pakistan Atomwaffen besorgen und damit Israel vernichten.

Angesichts mehrerer, teilweise recht großer Brände, bei denen sogar Feuerbekämpfungsflugzeuge aus dem Ausland aushalfen, wird die Polizeipräsenz im öffentlichen Raum verstärkt, um Brandstiftungen zu verhindern.

Donnerstag, 24.11.2016:

In Israel gibt es eine ganze Menge, teilweise sehr heftiger und großer Flächenbrände. Einige Staaten haben schon ihre Flugzeuge zur Feuerbekämpfung nach Israel geschickt. In Haifa wurden ganze Stadtviertel evakuiert, auch einige jüdische Orte in Judäa und Samaria sowie Um el-Fahm im Norden Israels wurden geräumt. Mindestens die Hälfte der Brände scheinen durch Brandstiftung entstanden zu sein. Palästinenser und weitere Araber feiern in sozialen Medien die Brände mit dem Hashtag „Israelisburning“ (Israel brennt). U.a. wird auch behauptet, dass sei göttliche Vergeltung dafür, dass ein Gesetz beschlossen werden soll, mit dem die Lautstärke von muslimischen Gebetsrufen über Lautsprecher heruntergefahren würde.

WAFA (die regelmäßig lügende PA-Nachrichtenagentur) behauptet „israelische Siedler“ aus Yitzhar bei Nablus/Schechem hätten Brände gelegt und die Brände gefeiert.

Die Polizei nahm 2 Araber fest, die unter Verdacht stehen Anfang des Monats israelische Autofahrer an der Altstadt angegriffen zu haben.

Heckmeck:
– Die PA stellt wieder Vorbedingungen: Gespräche gibt es nur, wenn Netanyahu allen „Siedlungsbau“ einstellt und die französische Friedensinitiative annimmt.

Anmerkungen zu den Bränden:
Barry Shaw: Fernsehsender im Ausland berichten, die in Israel tobenden Brände wurden vom Wetter verursacht.
Bitte sagt ihnen, dass Jordanien, der Libanon und Ägypten dasselbe Wetter haben und dort keine Brände an verschiedenen Stellen gleichzeitig ausbrechen.
Bedeutender ist: Diese Brände brachen nicht in von palästinensischen Arabern besetzten Gebieten aus. Diese Brände wurden nicht von der Natur oder durch Nachlässigkeit verursacht.
Paula R. Stern: 60.000 – inzwischen mehr als 75.000 Menschen wurden wegen MEHR ALS 300 Fällen von Brandstiftung aus ihren Heimen in Israel evakuiert… TERRORISMUS gegen das Land und das Volk Israel.
Haifa und die Universität wurden geschlossen. Feuer brennen hier seit drei Tagen … Dutzende Häuser und Wohnungen sind zerstört worden.
Zwei Tankstellen sind in Reichweite von Feuern.
Bisher sind mehr als 50% dieser Feuer sind BESTÄTIGTE Brandstiftung … Terror – in den letzten drei Tagen mehr als DREIHUNDERT Terroranschläge in Israel.

Die PA hat nach Aussage von Benjamin Netanyahu Hilfe bei der Bekämpfung der Brände angeboten. YNet berichtet, dass 4 Feuerwehrwagen der PA in Haifa helfen.

Freitag, 25.11.2016:

Die jüdische Fünfte Kolonne: Der Mitgründer von Peace Now, Prof. Avraham Goldblum, postete auf seiner Facebook-Seite, dass Premierminister Netanyahu hinter den Brandstiftungen steckt, weil er von eigenen Skandalen ablenken wolle.

Samstag, 26.11.2016:

Heute waren 29 Löschflugzeuge in Israel aktiv; sie kommen auch aus mehreren anderen Ländern, weil Israel gar nicht so viele Flugzeuge hat. 39 Personen wurden bisher wegen Verdacht auf Brandstiftung festgenommen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (13.-19. November 2016)

Sonntag, 13.11.2016:

Khaled Meschaal meldet sich wieder zu Wort. Er ruft zu einer „auf dem Widerstand gegründeten“ Aussöhnung der Palästinenserfraktionen auf.

Anders als in Schechem gab es keine Probleme mit Juden die in der Nähe des Patriarchengrabs in Hebron eine weitere heilige Stätte aufsuchten und Juden, die am Rahelgrab beteten.

Ein Viertel der Anschläge von letzter Woche fanden im Raum Ramallah statt – was die Stadt vorläufig zur Hauptstadt des palästinensischen Terrors macht.

Weil die Anschläge auf die Friedhöfe und Juden auf dem Ölberg ständig weitergehen, wurde das Sicherheitsbudget für diesen Bereich erhöht.

Bei Avnei Hefetz in Samaria soll eine Straße wieder für PA-Araber geöffnet werden. Die Einwohner des Ortes protestieren dagegen, weil dort in der Vergangenheit sehr häufig Anschläge stattfanden.

Montag, 14.11.2016:

Ma’an prahlt und jubelt: PalArabische Jugendliche hätten 3 Molotowcocktails auf ein Haus „in der illegalen Siedlung Beit-El“ geworfen und dieses niedergebrannt. Problem 1: Kriminelles Terrorverhalten wird gepriesen. Problem 2: Und dann ist auch noch alles gelogen.

War zu erwarten: Abbas redet von den „Beweisen muslimischer Vormachtstellung in Jerusalem“ – und führt dazu die UNESCO an, die ja entsprechende (Lügen-) Beschlüsse gefasst hat.

Es gibt Bestrebungen den terrorisierenden Lärm der Moschee-Gebetsrufe in Israel einzudämmen. Deshalb drohen Muslime dort jetzt mit einem „Religionskrieg“.

Der arabische Knesset-Abgeordnete Jamal Zahalka giftete im Zusammenhang mit dem vorgeschlagenen Gesetz gegen Lärm von Minaretten: Das Land sei fundamental islamisch, arabisch, palästinensisch.

Spinner, totaler: Gideon Levy bezeichnet die Presse in Israel als rechtsgerichtet und behauptete die Einwohner von Judäa und Samaria seien für den Palästinenserterror verantwortlich.

Dienstag, 15.11.2016:

War auch zu erwarten: Ein Fatah-Offizieller bezeichnete den neu gewählten US-Präsidenten nicht nur – das kennen wir aus Europa – als „rassistisch“ usw. Sein wahres Gesicht sei „zionistisch und rassistisch“. Und Obama sei nicht besser als Trump.

Mittwoch, 16.11.2016:

Die Hamas prahlt mit ihrem Raketenarsenal und dessen Ausbau. Sie kann nach eigenen Angaben Tel Aviv damit erreichen und lahmlegen.

Donnerstag, 17.11.2016:

PA-Araber errichteten bei Mehola im Jordantal einen illegalen Außenposten. Sie nannten ihn „Yassir Arafat-Außenposten“.

Die Hamas versucht „verzweifelt“ gegen israelische SIM-Karten vorzugehen. Zwei israelische Anbieter von PrePaid-Karten gehören zu den beliebtesten des Gazastreifens, weil die Karten des arabischen Anbieters im Strip eine Bruchteil der Telefonzeit und nur stark eingeschränkte Internetnutzung zum selben Preis ermöglichen.

Israelische Sicherheitskräfte gingen gegen Holzkohle-Hersteller in Judäa und Samaria vor. Diese sorgen seit Jahren für enorme Umweltbelastung und die PA ist nicht bereit das zu ändern. In der Aktion wurden 160t Baumstämme und Ausrüstung konfisziert.

Zwischen dem Gush Etzion und Kiryat Arba wird eine neue Umgehungsstraße gebaut werden, um die Sicherheit für israelische Autofahrer zu erhöhen.

Miese Fotos des Tages: Maskierte Terroristenunterstützer – an einer Universität – feiern Arafats Todestag

Elder of Ziyon, 12. November 2016

Diese Szenen gab es am Samstag an der Bir Zeit-Universität, um den Jahrestag von Yassir Arafats Tod zu begehen.

So moderat! So liberal! So friedfertig!

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (23.-29. Oktober 2016)

Montag, 24.10.2016:

Die PalAraber haben eine einjährige Kampagne zum „Verbrechen der Balfour-Erklärung“ angekündigt. Sie soll vom 2. November 2016 bis zu 2. November 2017 dauern und soll „die Welt und besonders Großbritannien daran erinnern, dass sie sich ihrer historischen Verantwortung stellen“ und die Palästinenser für „das Verbrechen am palästinensischen Volk entschädigen“. (Fragt sich nur, wie diese Entschädigung aussehen soll…)

Avigdor Liberman wurde von der Jerusalemer Zeitung Al-Quds interviewt. Die Hamas ist stinkig: Das hätte nicht passieren dürfen. Und wenn, dann hätte das Interview mit veröffentlicht werden dürfen. Es wird überlegt den Verkauf der Zeitung im Gazastreifen zu verbieten.

Dienstag, 25.10.2016:

Avigdor Liberman hatte in dem Interview mit Al-Quds ein Friedensabkommen vorgeschlagen. Im Gegenzug für die Aufgabe des Terrorismus würde Israel den PalArabern helfen einen Flughafen, einen Hafen und Infrastruktur im Gazastreifen zu bauen. Hamas, PFLP und PIJ schäumen. Lieberman wollen sie erpressen. Sie beanspruchen ein „Recht“ die Juden zu terrorisieren. Mit anderen Worten: Sie sind an Frieden nicht ansatzweise interessiert.

Das Liberman-Interview hat bei den israelischen Arabern wieder Ängste geschürt: Sie wollen nicht in einen Palästinenserstaat gewechselt werden (Liberman hatte einen Austausch von arabischen Bereichen Israels gegen „Siedlungen“ in Judäa und Samaria vorgeschlagen). Die israelischen Araber wollen Teil von Israel bleiben.

Nabil Sha’ath von der Fatah drängt auf Wirtschaftssanktionen gegen Israel: „Israel gibt niemandem etwas umsonst.“ Deshalb sollte Boykott „unsere Waffe“ sein.

Die PA hat eine Schule in Tulkarm nach Salah Khalaf benannt, dem Terroristen, der den Terrorüberfall des Schwarzen September plante. Er hatte auch den Tod zweier amerikanischer Diplomaten im Sudan zu verantworten.

Mittwoch, 26.10.216:

Nach der UNESCO-Abstimmung, die die jüdische Verbindung zu Jerusalem leugnet, ist die Zahl der Terroranschläge im Bereich der israelischen Hauptstadt stark angestiegen. Der Polizeichef von Jerusalem spielt das aber herunter.

Die PalAraber haben wieder die Feiertage genutzt und dutzende weitere illegale Bauten errichtet. Das war vor allem auch deshalb möglich, weil die israelischen Kontrollbeamten während der Feiertage Urlaub hatten.

Donnerstag, 27.10.2016:

Der Shin Bet gab bekannt, dass er an 14. September zwei Araber aus Ras al-Asmud (Jerusalem) fest, die einen Terroranschlag planten.

Araber aus „Ost“-Jerusalem drohen mit Gewalt, weil Netanyahus persönlich an einer archäologischen Ausgrabung in der Altstadt teilnehmen will. Das sei eine „Kriegserklärung gegen die Al-Aqsa-Moschee und Verachtung aller Muslime weltweit“. Und natürlich auch der UNESCO-Entscheidung, dass Juden keine Verbindung zu Jerusalem haben…

An der Al-Quds-Universität wurde ein neues Denkmal enthüllt. Mit diesem werden die Studenten ermutigt „Märtyrer“ zu werden: „Meide den natürlichen Tod. Sterbe nicht anders als in einem Kugelhagel.“ Mit dem Denkmal werden Terroristen der Universität geehrt, die bei der Durchführung von Terroranschlägen getötet wurden.

Freitag, 28.10.2016:

Die Friedenspartner: Saeb Erekat bezeichnete in israelischen Gefängnissen sitzende, rechtmäßig verurteilte Terroristen wieder einmal als „unsere mutigen Gefangenen … Wir beugen unsere Häupter in Bewunderung und Ehre der Opfer der Gefangenen wegen ihrer Heldentaten“.

Diese Woche wurden arabische Olivenpflücker von Soldaten geschützt, als sie bei Yitzhar in Samaria Oliven ernteten. Sie „dankten“ es ihren Beschützern mit Graffiti an ihrem Posten: „Tod den Juden“, „Land Palästina“ und – „natürlich“ Hakenkreuzen.

Samstag, 29.10.2016:

Mahmud Abbas will die Kontakte zur Hamas wieder intensivieren und verbessern, um wieder eine Einheit unter den PalArabern herzustellen. Dazu traf er sich mit Khaled Meshaal und Ismail Haniyeh in Qatar.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (16.-22. Oktober 2016)

Sonntag, 16.10.2016:

Israel heute berichtet: „Die palästinensische Delegation in der UNO besteht darauf, eine Delegation von internationalen Experten nach Israel zu senden. Sie soll die Heiligen Stätten besuchen und Israel wegen der angeblichen Zerstörung archäologischer und historischer Ausgrabungen anklagen. Die Palästinenser werfen Israel unter anderem vor, wegen dem Bau der Jerusalemer Straßenbahn zahlreiche archäologische Ausgrabungen vernichtet zu haben.“ (Geht‘ noch verlogener? Ausgerechnet die Vernichter archäologischer Schätze auf dem Tempelberg werfen dem Staat, der für archäologische Grabungen alle Bauvorhaben stoppt, vor, was sie selbst betreiben!)

Kinderzeichnungen in der PA: Israel trinkt das Blut von Palästinensern; Israel isst Palästinenser; Ja zu Gewalt; ganz Israel ist „Palästina“.

Mahmud Abbas gab einen Empfang für eine Familie, die ein Mitglied verloren hatte. Dieser Mann erlag einem Herzinfarkt. In einem israelischen Gefängnis. Weil er ein Terrorist war und mordete. Abbas bezeichnete ihn als Helden.

Montag, 17.10.2016:

Umfrage von An-Najah: 59,4% der Palästinenser erklären, dass die Gründung eines Palästinenserstaats in den „Grenzen von 1967“ KEINE endgültige Lösung ist. Mit anderen Worten: Der Vernichtungskrieg gegen Israel wird auch nach einem „Friedensschluss“ und dem völligen Abzug Israels aus Judäa und Samaria weitergehen. (IMRA, per E-Mail)

Dienstag, 18.10.2016:

Zu Sokkoth (Laubhüttenfest) hat die Polizei ihre Präsenz überall in Israel an öffentlichen Plätzen, Parks, Einkaufszentren drastisch verstärkt.

Nach der Zerstörung des Friedhofs in Yarmuk (bei Damaskus) wollte die PA die Überreste von Abu Jihad aus Syrien in die PA überführen. Israel verweigerte die Genehmigung. Der Terrorchef (damals Stellvertreter Arafats) war 1988 bei einem israelischen Einsatz gegen die PLO in Tunesien getötet worden.

Mittwoch, 19.10.2016:

Die IDF gab bekannt, das 5 Verdächtige festgenommen wurden, die im Verdacht stehen am 11. Oktober den Schießangriff auf Soldaten bei Ni’lin verübt zu haben.

Der Schabak hat die Einreisegenehmigungen für 12 der 14 offiziellen Vertreter der PA im Gazastreifen aufgehoben, die von arabischer Seite für die Verhandlungen um Passierscheine und die Einfuhr von Baumaterial zuständig sind. Damit wird anscheinend umgesetzt, was Vereidigungsminister Lieberman ankündigte: dass Israel die PA umgeht und sich direkt mit den betreffenden Arabern beschäftigt und kommuniziert.

Donnerstag, 20.10.2016:

Die Fünfte Kolonne: Der arabische Knesset-Abgeordnete Ahmed Tibi log wieder: Es habe nie einen jüdischen Tempel auf dem Tempelberg gegeben. Nicht nur das: „Es hat nie irgendeine Verbindung einer anderen Religion zur Al-Aqsa-Moschee gegeben.“ Womit er auch christliche Verbindungen zu Jerusalem bestreitet.

Die PalAraber drängen den UNO-Sicherheitsrat, er solle eine Resolution verabschieden, die „ernste Maßnahmen“ gegen Israel beschließt, wenn es die „Siedlungsaktivitäten“ in Judäa, Samaria und Jerusalem nicht einstellt. Es sollen „Konsequenzen“ wegen „Verletzungen des Völkerrechts“ folgen.

In arabischen Städten im Norden Israels wurden in den letzten Tagen eine ganze Reihe von illegalen Schusswaffen, Sprengstoff und anderen Waffen beschlagnahmt. 2 Personen wurden festgenommen.

Eine Hamas-Terrorgruppe aus dem Gazastreifen hatte vor ein (privates) Fest im Süden Israels zu nutzen, um Juden zu töten und zu entführen. Vor allem wollten sie einen Soldaten töten und seine Leiche mitnehmen um sie als Verhandlungsmasse zu nutzen. Die Zelle konnte ausgehoben und verhaftet werden.

Vier Soldaten (nicht im Dienst) nutzten die Handy-App Waze und wurden von ihr in einen Bereich der Area A (unter voller PA-Kontrolle) geführt; sie konnten ohne weitere Zwischenfälle von der IDF wieder herausgeholt werden.

Freitag, 21.10.2016:

Zum Laubhüttenfest wurden Juden in Efrat von Arabern „von nebenan“ besucht. Der Bürgermeister von Bethlehem ließ gegen sie wegen des „gefährlichen Verbrechens“ ermitteln. Inzwischen wurden einige Araber verhaftet.

Der Shin Bet sagt, dass sich die Zahl der Terroranschläge von Arabern in Jerusalem hat sich im September gegenüber dem August verdoppelt. Die Zahl aller gegen Israelis gerichteter Terroranschläge stiegt um 17% an.

Wieder mal behauptete ein führender Hamasnik, es habe nie jüdische Tempel auf dem Tempelberg gegeben und außerdem gebe es eine Beweise dafür, dass es sie je gab.

Dem Terroristen, der plante einen Soldaten zu entführen und zu töten, wurde die israelische Staatsbürgerschaft wieder aberkannt; er stammt aus dem Gazastreifen und ist mit einer israelischen Araberin verheiratet.

Die USA und Ägypten übermittelten der PA-Führung eine Botschaft, mit der diese aufgefordert wurde nach dem 8. November keinen Schritt gegen Israel beim UNO-Menschenrechtsrat zu unternehmen. Die USA würden jegliche Anträge der PA mit einem Veto belegen.

Hamas-Fernsehen: Israel, die Juden leben von Blut und dem Betrachten von Körperteilen.

Samstag, 22.10.2016:

Ein offener Kritiker von Mahmud Abbas bei Hebron wurde angegriffen. „Unbekannte“ beschossen sein Haus.

Die Hamas beschwert sich, dass in Judäa und Samaria Sicherheitskameras an (israelischen) Straßen, an Geschäften und Privathäusern installiert sind. Damit würde Israel „Militante“ entdecken und des dem „bewaffneten Widerstand“ erschweren seinen „Kampf“ auszutragen. Vor kurzem wurde ein Terrorist in Ni’lin mit Hilfe solcher Kameras identifiziert und festgenommen.

Ein Gericht im Gazastreifen verurteilte einen Mann zu 20 Jahren Haft und Zwangsarbeit, weil er Israel Informationen zukommen lassen haben soll.