Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (26.06.-02.07.2016)

Sonntag, 26.06.2016:

An der Machpela (Patriarchengrab) in Hebron wurde die gestohlene Mezuza ersetzt (Fotos).

Montag, 27.06.2016:

Abbas-Berater und Mitglied des Zentralrats der Fatah Sultan Abu El-Einein: „Wo immer du einen Juden findest, schneide ihm den Kopf ab!“ (Merke: Jude, nicht „Zionist“.) Der Mann hatte 2014 schon verkündet, einen Rabbiner zu töten, während er betet, sei Allahs Wille.

Die Araber randalieren und versuchen zu morden – aber Jordanien verurteilt natürlich Israel und macht den Judenstaat für die „Unruhen“ verantwortlich (mit denen der massive Einsatz von Sicherheitskräften mit Gummigeschossen gemeint sind, nicht die Mordversuche durch die Araber.)

Heckmeck:
Ban Ki-moon bekam an der Universität Tel Aviv einen Ehrenpreis. Dort drängte er „beide Seiten“ (Israel und die Palästinenser) „dringend konkrete Schritte“ zu unternehmen, um ihren Jahrzehnte alten Konflikt zu beenden. [Dann sollte er endlich mal Druck auf die Terroristen ausüben!] Er unterstrich seine Kritik an „beiden Seiten“ aber wieder einmal nur mit Vorwürfen an Israel: Die Besatzung untergrabe den Frieden. Und dann wieder der Aufruf, die Führer dürften „den Extremisten auf beiden Seiten“ nicht gestatten den Konflikt zu schüren. Hm… die Extremisten sitzen auf der einen Seite – bei den Arabern – an der Macht, wie man tagtäglich in den Dokumentationen von MEMRI und PMW sehen kann. Darauf geht der UN-Mensch nicht ein!

Dienstag, 28.06.2016:

Die PA feiert den Beitritt zur internationalen Pfadfinder-Bewegung mit einer Landkarte von „Palästina“ – auf der ganz Israel nicht existiert.
Und in einem Quiz werden Kinder wieder gelehrt, dass „Palästina“ 27.000 Quadratkilometer groß ist – die „Westbank“ und der Gazastreifen haben 6.220 m2.
Aber warum auch nicht, reicht doch „Palästina“ vom Fluss Jordan bis zum Mittelmeer…

Überall in Judäa und Samaria ist das Wasser knapp, in den Siedlungen genauso wie bei den Arabern. Die PA macht Israel dafür verantwortlich. Israel macht die marode Leitungs-Infrastruktur der PA-Araber dafür verantwortlich.

Ein ranghoher PA-Offizieller und Mitglied des Fatah-Zentralkomitees gab zu wissen, wenn er einen Israeli sieht, würde er ihm die Kehle durchschneiden. Er sei gegen jegliche Gespräche, Diskussionen, Treffen und jegliche Normalisierung mit Israel.

Im arabischen Dorf Beit Fajjar im Gush Etzion wurden 3 unabhängig voneinander agierende Terrorzellen mit insgesamt 19 Mitgliedern entdeckt und festgesetzt. Sie hatten bereits mehrere Terroranschläge verübt.

Mittwoch, 29.06.2016:

MK Hanin Zoabi, die bekannte arabische Hasspredigerin, bezeichnete heute israelische Soldaten, die 2010 am Einsatz auf der Mavi Marmara beteiligt waren, als Mörder. Auf die berechtigte wütende Kritik von Abgeordneten forderte sie diese auf, sie hätten gemordet, sie sollten „die Klappe halten“. Jetzt kommen wieder heftige Forderungen sie aus der Knesset zu entfernen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (19.-25. Juni 2016)

Montag, 20.06.2016:

Isaac Herzog, linker Oppositionsführer, der sich immer mehr ins Abseits manövriert, hat vor den letzten Wahlen mit Mahmud Abbas ein Abkommen geschlossen, mit dem alle Gebiete, die Jordanien von 1948 bis 1967 illegal besetzt hielt und annektierte, an die PA abgegeben würde; „Ost“-Jerusalem wäre zur Palästinenser-Hauptstadt erklärt worden. Abbas hätte zugestanden, dass 4% der „Siedlungen“ in Judäa und Samaria hätten bestehen bleiben können, dafür hätte „Palästina“ Ausgleichsterritorium bekommen. Der Tempelberg wäre unter Aufsicht einer dritten Partei gekommen. Und „palästinensische“ „Flüchtlinge“ hätten finanziell entschädigt werden müssen.

Die PA ließ eine mittelalterliche Lüge wieder aufleben. Angeblich hätte ein führender Rabbiner (der namentlich genannt wurde, den es aber nicht gibt) Israelis gestattet arabische Brunnen zu vergiften. Die PA verurteilte das und machte Israel für die angebliche religiöse Erlaubnis (eine Art „jüdische Fatwa“) verantwortlich. Die Hamas griff das natürlich auf und machte bei der Lüge mit.

Die Hamas-Granden im Gazastreifen sind mal wieder empört – und fordern, dass die UNO Abhilfe schafft. Grund ist diesmal der Plan Israels um den Gazastreifen eine unterirdische Mauer zur Verteidigung gegen die Terrortunnel zu bauen. Die Mauer werde die Umwelt schädigen, behaupten sie, weil sie verhindere, dass Grundwasser aus Israel in den Gazastreifen fließe.

Dienstag, 21.06.2016:

Von der PA kommt natürlich, dass der getötete Gaffer von den Soldaten vorsätzlich und kriminell ermordet wurde. Ein Sprecher des Außenministeriums gibt die Schuld zurück: Ohne die Hetze würden die Araber nicht zu Terroristen, die versuchen Israelis zu ermorden und damit Reaktionen der Sicherheitskräfte provozieren.

Mittwoch, 22.06.2016:

Zum ersten Mal seit 8 Jahren hat die Hamas die Einfuhr von israelischen Wassermelonen in den Gazastreifen gestattet. Die Aktion wird über drei Tage erlaubt, um die Preise für Wassermelonen im Gazastreifen zu drücken.

Heckmeck:
– Präsident Rivlin sprach Mittwoch zum EU-Parlament; er hatte harte Worte für die Herangehensweise der EU an die Friedensversuche für den Nahen Osten. Die aktuelle französische Initiative leide unter fundamentalen Mängeln und die Bemühungen sollten sich besser darauf konzentrieren Vertrauen zwischen den beiden Seiten aufzubauen, statt eine permanente Lösung anzustreben, die er als „Chronik eines vorhersagbaren Fehlschlags“ beschrieb. „Der Versuch um der Verhandlungen willen an den Verhandlungstisch zurückzukehren, bringt uns der lange erwarteten Lösung nicht näher, sondern entfernt uns von ihr.“ Es müssten erst einmal die Bedingungen für erfolgreiche zukünftige Verhandlungen geschaffen werden.

Donnerstag, 23.06.2016:

Präsident Rivlin und Mahmud Abbas waren zeitgleich in Brüssel bei der EU. Martin Schulz versuchte die beiden zu einem Treffen zu bewegen. „Ich glaube nicht, dass sie weglaufen werden“, gab er sich optimistisch. Während Rivlin versicherte: „Ich werde nicht davonlaufen“, lehnte es Abbas ab Rivlin zu treffen, obwohl sie zeitgleich im selben Gebäude waren und dieselben Leute trafen.

Karikatur auf einer Internetseite der Fatah: Netanyahu ist ein Nazi mit Hakenkreuz-Tätowierung.

Mahmud Abbas weiter: Er sprach heute vor dem EU-Parlament und wiederholte die Lüge vom Brunnenvergiften. Mit einem Unterschied: Jetzt soll es nicht nur ein Rabbiner sein, der das anwies, sondern gleich mehrere (mit Video).
Weiterhin belehrte Abbas die EU, die israelische Kontrolle über Judäa und Samaria nähre den weltweiten Terrorismus. (Schwachsinn.)
Ach ja: Die „Palästinenser“ erleiden Massenmord in einem Ausmaß, das die Welt noch nie gesehen hat. Klar, die Nazis haben weniger Juden vergast als mörderische Araber bisher durch israelische Sicherheitskräfte und Militär getötet wurden; und in Syrien hat es ja auch erst nur ein paar Tausend Tote gegeben…
(Wer auch nur einen Hauch von Verstand hat, müsste ab heute die „Palästinenser“ endlich als das bezeichnen, was sie sind: notorische Lügner und Terroristen.)

Freitag, 24.06.2016:

Sicherheitsminister Erdan ordnete die Schließung des Medienkanals Musawa an; dieser wird von der PA finanziert, operiert aber vom Staatsgebiet von „Kern“-Israel aus. Musawa arbeitete als Nachfolgesender von „Palestine 48“, der letztes Jahr geschlossen wurde – mit demselben Personal. Musawa besitzt keine israelische Genehmigung für seinen Betrieb.

Samstag, 25.06.2016:

Araber stahlen während der muslimischen Gebetszeit die wertvolle, kunstvolle Mezuza, die am Eingang zum Patriarchengrab in Hebron angebracht war. Außerdem brachen sie in einen Lagerraum ein und stahlen Setzlinge im Wert von mehreren tausend Schekeln. Weil es sich um einen Ramadan-Feiertag (Juden war der Zugang untersagt) handelte, war keine israelische Polizei vor Ort und die Sicherheit lag in den Händen der PA-Sicherheitskräfte.

Mahmud Abbas versucht zurückzurudern: „Nachdem offenkundig wurde, dass die vorgeworfenen Äußerungen eines Rabbiners zur Vergiftung palästinensischer Brunnen, die von verschiedneen Medien berichtet wurden, grundlos waren, hat Präsident Mahmud Abbas bestätigt, dass er nicht vorhatte dem Judentum Schaden zuzufügen oder jüdische Menschen in aller Welt zu beleidigen.“ Das ließ er sein Büro verkünden. Außerdem wies er alle Vorwürfe des Antisemitismus gegen seine Person zurück.
(Das ist unglaubwürdig. Seit Dienstag war bewiesen, dass die Brunnenvergiftung eine Lüge ist. Donnerstag äußerte er sie im EU-Parlament. Sein Außenministerium hatte sie ausgegeben. Abbas‘ Antisemitismus kommt immer wieder durch. Und seine übrigen Lügen hat er nicht einmal angesprochen.)

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (12.-18. Juni 2016)

Montag, 13.06.2016:

Ein Neffe von Hamas-Chef Ismail Haniyeh wird in einem israelischen Krankenhaus in Jerusalem behandelt. (Die Pressemitteilungen geben die Erkrankung nicht an.)

Letzte Woche verhaftete die Polizei von Jerusalem einen jungen Araber aus Schuafat, weil er über Facebook zu Terroraktionen hetzte.

Vor zwei Wochen wurde ein Teenager festgenommen, der in Tel Aviv versuchte einen Soldaten mit einem Schraubendreher zu erstechen. Jetzt wurde der Grund für sein Tun bekannt: Ein Cousin war bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen und der junge Araber beschloss, es sei am besten, zu diesem Cousin in den Himmel zu kommen – und das würde am besten funktionieren, indem er einen Soldaten ersticht. Er versuchte es beim ersten Soldaten, auf den er nach dem Verlassen seines Arbeitsplatzes in einem Supermarkt traf.

Der Leiter des „Häftlingsclubs“ der PA sagte, wer immer versucht israelische Zivilisten zu ermorden sei ein Held. Der Mann ist ranghohes Fatah-Mitglied, also der Friedensfraktion und -partner…

Dienstag, 14.06.2016:

Feststellung der UNO: 2015 war das gewalttätigste Jahr in der „Westbank“ und Israel während des letzten Jahrzehnts. Wobei „Siedler“-Gewalt gegen „Palästinenser“ zurückging (angeblich gab es 2013: 305; 2014: 217 und 2015 dann 130 – diese Zahlen beinhalten sowohl Vandalismus als auch physische Verletzungen).

Mahmud Abbas, Friedenspartner: Juden auf dem Tempelberg sind ein rote Linie, die nicht toleriert werden kann. Sein Propagandaministerium lässt wissen: Juden, die den Tempelberg besuchen, verdoppeln ihren „Terrorismus“, indem sie das auch noch im Ramadan tun. Das ist Krieg gegen heilige Stätten und „religiöser Terror“. (Gegen christliche Besucher haben die Terroristen nichts…)

Die Hamas vermisst einen ranghohen Elite-Kommandeur. Es geht das Gerücht, dass er sich den Israelis gestellt hat. Die Hamas sagt, er sei von den Israelis gefangen genommen worden. Der Mann könnte Israel eine unglaubliche Menge Informationen über das Terrortunnel-System geben, für dessen Betrieb er verantwortlich war (durch seine Rolle als Kommandierender der Elite-Truppen, die die Tunnel für Angriffe auf Israel bzw. Entführungen von Israelis nutzten).

Heckmeck:
– Benjamin Netanyahu sagte, dass er sich vorstellen kann auf die arabische „Friedensinitiative“ einzugehen – vorausgesetzt „gewisse Aspekte“ werden geändert. Zu diesen zu ändernden „negativen Elementen“ gehört das „Rückkehrrecht“ für „Palästinenser“ und der Rückzug auf die „Grenzen“ von 1948.

Mittwoch, 15.06.2016:

Die PA hat ihr Kinderfernsehen wieder sehr friedfertig gebildet: Was ist der höchste Berg Palästinas? Meron, Ölberg oder Ebal? – Der Ebal ist bei Nablus, der Ölberg in Jerusalem und der Meron liegt in Nord-Galiläa.

Der Verteidigungsminister hat die VIP-Einreisegenehmigung für die Israel-Öffentlichkeitsarbeit der PA widerrufen. Mohammed Al-Madani versuchte eine politische Partei zu schaffen, die aus israelischen Arabern und Juden nahöstlicher Herkunft bestehen sollte. Israel wertet das als „subversive politische Aktivität“.

Der Stadtrat hat beschlossen, dass Juden in Silwan (Davidstadt in Jerusalem) einige Häuser bauen können. Das Viertel gilt als „arabisch“.

PA-„Ministerpräsident“ Rami Hamdallah erklärte, die „Palästinenser“ hätten das Recht Israelis anzugreifen und fordert, dass Israel ihnen das leichter macht. Sie hätten wie jedes Volk das nach dem internationalen Recht sich mit allen erlaubten Mitteln zu verteidigen – vergaß aber zu zeigen, wo steht, dass dazu z.B. der Mord an Zivilisten außerhalb der PA-Gebiete gehört. Darüber hinaus forderte er die Entfernung der Polizei vom Tempelberg sowie die Beseitigung aller Sperren an den Aufgängen dort.

Donnerstag, 16.06.2016:

Der PA-„Bildungsminister“ ehrte einen Terroristen, der eine israelische Polizistin ermordete.

Innenminister Deri hat zwei (israelischen) Arabern die Ausreise aus Israel verboten; sie sind Hamas-Mitglieder und sollen geplant haben in Jerusalem zu Gewalt anzustacheln und sich im Ausland mit Terroristen zu treffen.

Freitag, 17.06.2016:

Die PalAraber sagen, sie hätten Verhandlungen mit Ägypten begonnen, um die See-Grenzen eines Palästinenserstaats festzulegen. Das würde gleichzeitig festlegen, wer wo am/im Meeresboden Ressourcen erschließen darf.

Heckmeck:
– Die Hamas in Person von Mahmud Al-Zahar fordert von den arabischen Staaten, sie sollten aufhören für ihre Friedensinitiative zu werben und die Palästinenser an die erste Stelle stellen. Die arabische Initiative sei eine Bedrohung für überlebenswichtige palästinensische Interessen. Sie sei nur ein Mechanismus die Idee der Gründung eines Palästinenserstaats zu eliminieren.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (5.-11. Juni 2016)

Sonntag, 05.06.2016:

Ein IDF-Sprecher verkündete, dass im Mai ein 17-jähriger Araber festgenommen wurde, der in Tunnelprogramm der Hamas involviert war. Der Terrorist gab einige Informationen preis.

Am Rand von Karmei Shomron explodierten (wohl infolge der Hitze) einige Landminen, die einmal von Jordanien gelegt worden waren. Daraus entstand ein Buschfeuer, das 4 Häuser im Viertel Ramat Gild zerstörte.

Die 16-jährige Eden Dadon, die im April bei einem Sprengstoffanschlag auf einen Bus schwer verletzt wurde, konnte heute das Krankenhaus verlassen. Sie hatte schwere Verbrennungen davon getragen, was einige Operationen mit plastischer Chirurgie nötig machte. Sie wurde lange künstlich beatmet und ins Koma versetzt; das Bewusstsein erlangte sie zwei Wochen nach der Einlieferung wieder.

Mahmud Abbas reagierte auf den Jerusalem-Tag mit der Forderung nach „Rückgabe“ von ganz Jerusalem „an den Islam und die Christenheit“.

Heckmeck:
– Jede auch nur annähernd mit der Hamas in Verbindung stehende Terrorgruppe in Judäa, Samaria und dem Gazastreifen hat die französische „Friedens“-Initiative abgelehnt.

Montag, 06.06.2016:

Mahmud Abbas lügt wieder, dass die Schwarte kracht: „Die Bibel sagt, dass es die Palästinenser vor Abraham gab.“ Und: „Die Erfindung des kanaanitisch-palästinensischen Alphabets geschah vor mehr als 6.000 Jahren.“ (Abbas‘ Bibel-Behauptung ist völlig erlogen. Die „Palästinenser“ sind Araber, die Philister waren Griechen. Die „Palästinenser“ kommen in der Bibel nicht vor.)
Sein Berater Mahmud al-Habbasch: „Wir sind die letzten 5.000 Jahre hier gewesen und haben das Land nicht verlassen.“ Und: „Unsere Vorväter sind die monotheistischen Kanaaniter und Jebusiter.“ (Die Schrift wurde erst vor 3.500 Jahren erfunden; das kanaanitische Alphabet, das als Vorläufer der meisten modernen Alphabete angesehen wird, wir auf etwa 1.500 v.Chr. datiert.

Der ägyptische Präsident al-Sisi hatte zu Frieden zwischen „Palästinensern“ und Israel aufgefordert. Die Hamas kritisiert das. Es werde nie einen Frieden mit Israel geben. Alle arabischen Friedensinitiativen mit Israel hätten versagt und niemand befolgt sie. Ah ja: Weil die Pallis alles verweigern funktioniert das nicht, aber trotzdem sind nicht die Terroristen daran schuld, sondern Israel. Alles klar?

55.000 Personen nahmen am Gedenken an den Propheten Samuel teil, dessen Grab sich traditionell bei Givat Ze’ev, nördlich von Jerusalem befindet.

Dienstag, 07.06.2016:

Eine syrische Website berichtete heute, dass die israelische Luftwaffe die Lagerhallen einer Militäranlage bei Homs angriff, in der Luftabwehrraketen gelagert wurden.

Abbas Zaki vom Zentralkomitee der Fatah glorifizierte (wieder einmal) die Terroristen, die Messerangriffe auf Juden verüb(t)en. Sie hätten ein „Wunder“ veranstaltet, das dazu führte, dass die Israelis „unter einer Ausgangssperre“ leben.

Ein Araber, der bei „Zusammenstößen“ mit israelischen Soldaten am Donnerstag angeschossen wurde, erlag seinen Verletzungen. Er hatte am Josephgrab Felsbrocken auf jüdische Besucher geworfen.

Präsident Rivlin hatte einige jüdische Ortschaften in Judäa und Samaria besucht. Saeb Erekat tobt für die PA: Das sei ein Ausdruck des israelischen „Apartheid“-Systems und ein Versuch die französische Friedensinitiative zu untergraben.

B’Tselem behauptet – ohne Beweise vorlegen zu können – dass ein weiterer Terrorist von Soldaten erschossen worden sei, als er schon neutralisiert war. Die IDF streitet das kategorisch ab.

Mittwoch, 08.06.2016:

Am Sonntag wird die Polizei jüdischen Fußgängern den Zugang zur Altstadt durch das muslimische Viertel von Jerusalem absperren. Grund: Der Ramadan und das jüdische Schawuot fallen zusammen und so haben Muslime es nicht so leicht Juden zu folgen, um sie zu ermorden. An Schawuot ist es üblich die ganze Nacht über aus der Thora zu lernen und am Morgen zur Kotel (Westmauer/Klagemauer) zu gehen, um dort zu beten. Terroristen haben das immer wieder ausgenutzt und Juden auf dem Weg dorthin ermordet.

Nach einer Reihe von Vorfällen wurde jetzt von der Polizei untersagt, dass in „Ost“-Jerusalem Beerdigungsfeiern für getötete Terroristen veranstaltet werden. Dort wurde immer wieder gegen Israel aufgehetzt.

Die Polizei ermittelt gegen die extremistische Balad-Partei (eine der Parteien der israelischen Araber) wegen illegaler Spenden während des Wahlkampfs von 2013.

Donnerstag, 09.06.2016:

Die Terroristen von Tel Aviv sind Hamas-Mitglieder. Sie sind nicht die ersten der Familie, die Juden ermordeten: Einer ihrer Onkel gehörte einer Terrorzelle an, die 2002 im südlichen Judäa vier Juden ermordete.

Premierminister Netanyahu verkündete, dass ein Mann festgenommen wurde, der den Terroristen von Tel Aviv geholfen hatte.

In einer Reihe israelischer Orte wurden die Polizei-Patrouillen nach dem Terroranschlag verstärkt. Die IDF hat zwei zusätzliche Bataillone in Judäa und Samaria stationiert. Ramat Gan verstärkt vor allem den Schutz von Bildungseinrichtungen, Baustellen, der Diamantenbörse und dicht besiedelter Stadtteile.

Vor den Freitagsgebeten wurde die Polizeipräsenz in Jerusalem verstärkt.

Der arabische MK Ayman Odeh verurteilte zwar den Terroranschlag von Tel Aviv, machte aber „die Besatzung“ dafür verantwortlich. Die Regierung Netanyahu intensiviere Hass und Gewalt. Klar, die PA ist die friedfertigste Terrorverwaltung, die man sich vorstellen kann und hetzt nie…

Die PA ließ eine allgemein verfasst Stellungnahme veröffentlichen, in der sie „alle Operationen ablehnt, die sich gegen Zivilisten richten“. (Da die PA-Medien/-Schulen/-Prediger lehren, dass alle Israelis Soldaten sind, ist diese Erklärung weniger als heiße Luft.)
Der Palästinensische Islamische Jihad bezeichnete die Terrormorde als „natürliche Reaktion auf die Verbrechen der Besatzung“. Die Fatah äußerte sich genauso.
Ismail Haniyeh feierte den Anschlag auf seinem Twitter-Account und nannte die Täter „Helden“. Die Hamas kündigte „weitere Überraschungen“ für Israel an.

Araber in Tulkarm verteilten zur Feier des Anschlags Süßigkeiten.

Die Hisbollah pries den feigen Terroranschlag von Tel Aviv als „Heldentat“.

Die Terroristen vom Sarona-Markt sind zwei 21-jähriger Cousins aus Yatta in Judäa. Die IDF hat den Ort abgeriegelt. Die Terroristen lebten illegal in Tel Aviv.

Ein PA-Prediger forderte in der Al-Aqsa-Moschee die Auslöschung der Juden.

Freitag, 10.06.2016:

Die IDF bereitet den Abriss des Hauses eines der Terrormörder von Tel Aviv vor.

Samstag, 11.06.2016:
– In Yatta riss Freitagabend die IDF das Haus des Mörders von Dafna Meir aus Otniel ab.
– Noch am Freitagabend wurden zwei Polizisten verletzt, als sie am Checkpoint Al-Za’am einen verdächtigen Gegenstand untersuchten.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (29. Mai – 4. Juni 2016)

Sonntag, 29.05.2016:

PA-„Premierminister“ Hamdallah besuchte Samstag eine Schule in Beit Izja, nordwestlich von Jerusalem. Dabei ehrte er einen Teenager-Terroristen, der beim Versuch Juden zu ermorden den Tod fand.

Araber legten am Sabbat in Samaria mehrere Feuer, die jüdische Ortschaften schaden sollten.

Montag, 30.05.2016:

Die Polizei konnte die jugendlichen Terroristen ermitteln und festnehmen, die am 10. Mai ältere Frauen mit Messern angriffen und zwei verletzten. Zwei der Terroristen waren schon früher verhaftet worden, der dritte wurde jetzt ermittelt.

Heckmeck:
– Während Mahmud Abbas die Franzosen wegen deren „Friedens“-Initiative bauchpinselt, fordert die PFLP zum „massenhaften Kampf“ dagegen auf. Sie wollen keinen Frieden aufgezwungen bekommen, sondern die Juden vernichten.

Dienstag, 31.05.2015:

Das Innenministerium hat einen Prozess eingeleitet, um einem Araber die israelische Staatsbürgerschaft zu entziehen, der mit seinem Auto einen Terroranschlag verübte, dann ausstieg und auf Passanten einstach; insgesamt verletzte er vier Juden.

Eine große Mehrheit von 78% der jüdischen befürwortet die Annexion von Ma’ale Adumim nach Israel.

Mittwoch, 01.06.2016:

Überraschung: Messerangriffe auf Juden und andere Anschläge tendieren dazu dem Tourismus für die PalAraber zu schaden – es gab einen Rückgang der Hotelbelegungen in der „Westbank“. Die Zahl der Übernachtungen sank im ersten Quartal 2016 um 32% gegenüber dem Quartal davor und um 20% gegenüber dem ersten Quartal 2015.

Ein 43-jähriger Druse, der als Reporter für einen iranischen Fernsehsender arbeitet, wurde unter dem Vorwurf festgenommen Terrorgruppen zu unterstützen und zu Terror aufzustacheln. Die Mullah-Fernsehleute behaupten natürlich, der Mann sei „grundlos“ festgenommen worden.

Die Polizei von Jerusalem verstärkt ihre Präsenz und Bereitschaft für das Wochenende. Es gibt gleich zwei Ereignisse, die zu schützen sind: den Jerusalem-Tag und das Hilula für den Propheten Samuel.

Donnerstag, 02.06.2016:

Eine Studie stellte fest, dass 13% der Terroranschläge der aktuellen Terrorwelle von Arabern verübt wurden, die über Familienzusammenführung nach Israel kamen. Von den Terroristen mit israelischer Staatsbürgerschaft, die seit September Anschläge gegen Israelis verübten, sind 73% über das Gesetz zur Familienzusammenführung nach Israel gekommen.

Die Fatah veröffentlichte eine Karikatur (in Englisch), die Netanyahu zeigt, wie er auf einer Steigung aus arabischen (toten) Kindern die Beliebtheitsskala hochmarschiert. Dazu wird gefragt: „Wie viele ermordete palästinensische Kinder hast du gebraucht, um die israelischen Stimmen zu bekommen?“ (Impliziert: Die Bevölkerung Israels ist blutrünstig und wählt denjenigen, der die meisten arabischen Kinder ermordet.)

Heckmeck:
– Der UNO-Gesandte für den Nahen Osten macht wieder nur Israel für Probleme verantwortlich. Seine Minister „killen die Hoffnung“ auf Frieden.

Freitag, 03.06.2016:

Heckmeck:
– Der Außenminister der EU ließen auf der Konferenz in Paris wissen, dass die großen Mächte die Pflicht haben die Gespräche zwischen Israel und den Palästinensern wiederzubeleben und dass die Perspektiven der Oslo-Verträge von 1993 gefährdet sind. Dafür machte Frau Mogherini die „Siedlungsexpansion“, Abrisse, Gewalt und Aufstachelung verantwortlich. (Womit sich wieder zeigt, dass ausschließlich Israel direkt genannt wird, nicht die Terroristen und ihr Tun!)
Benjamin Netanyahu ließ dem französischen Außenminister ausrichten, dass es sinnvoller wäre die PA-Chefs zu direkten Gesprächen mit Israel zu ermutigen.
– Derweil stellte der Franzose kategorisch fest, dass direkte Gespräche derzeit nicht funktionieren.

Samstag, 04.06.2016:

Saeb Erekat findet die französische Initiative toll und lehnt – wieder einmal – direkte Gespräche mit Israel ab.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (22.-28. Mai 2016)

Sonntag, 22.05.2016:

Heckmeck:
– Der französische Premierminister Valls ist zu Besuch in Israel. Vorher sagte er einer arabischen Zeitung, dass Israel „die Siedlungen stoppen muss“.

Montag, 23.05.2016:

Der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden prahlte wieder, der Iran könne Israel „innerhalb von 8 Minuten vernichten“.

Einige arabische Knessetabgeordnete trafen sich mit PA-Premier Hamdallah, um die Lage der „Palästinenser im 1948 besetzten Al-Quds“ zu diskutieren. Das wäre nach westlichem Vokabular „Westjerusalem“, meint aber auch ganz Israel. Womit er wieder den Anspruch erhebt ganz Israel zu beseitigen, um die „Besatzung“ zu beenden.

Heckmeck:
– Netanyahu sagte dem französischen Premierminister, dass der einzige Weg zu Frieden über direkte Verhandlungen führt. Israel ist fertig mit multilateralen Verhandlungen, die haben nichts gebracht. : „Ich würde schon morgen nach Paris fliegen, um mit Abbas Frieden zu schließen.“ Präsident Rivlin sagte ihm ebenfalls, dass der Weg zu Frieden nur über direkte Verhandlungen führen kann.

Dienstag, 24.05.2016:

Den Aufruf Netanyahus zu direkten Gesprächen ließ Mahmud Abbas für die PA offiziell durch seinen „Premierminister“ zurückweisen.

Mahmud Abbas sprach auf dem humanitären Weltgipfel. Dort sagte er, es sei an der Zeit Israel auszuradieren.

Die Stadt Jerusalem hat für zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen am Friedhof auf dem Ölberg 1,5 Millionen Schekel zur Verfügung gestellt, weil dort immer noch Gräber geschändet und zerstört werden.

Mittwoch, 25.05.2016:

Schulaufführungen in der PA: Eine Oberschule für Jungen führt auf, wie Soldaten angeblich bei einem behaupteten Nichtterroristen ein Messer platzieren, um ihn zum Terroristen zu stempeln und dann zu ermorden. Und jüngere Schüler spielen in ihrer Grundschule vor, wie sie ein „israelischen Soldaten“ hinrichten.

Mindestens 60 PA-Araber wurden seit Anfang Oktober 2015 wegen Hetze gegen Israel/Israelis auf Facebook festgenommen. Eine antiisraelische israelische NGO in Haifa behauptet dagegen es seien mindestens 150 PA-Araber (und 250 israelische Araber) verhaftet worden (was natürlich sowieso kriminell ist – im Gegensatz zu Aufstachelung zu Gewalt gegen Israelis im Internet…).

Das PA-Fernsehen feierte den Mörder eines amerikanischen Juden in Jaffa im März als „heldenhaften Märtyrer“. Die PA-Zeitung Al-Hayat Al-Jadida machte dasselbe.

Donnerstag, 26.05.2016:

Die Fatah veranstaltete heute eine Feier zu Ehren von Ayaatz al-Akhras, die im März 2002 einen Selbstmordanschlag in einem Supermarkt im Viertel Kiryat Yovoel in Jerusalem verübte (2 Tote, 28 Verletzte).

An einem Übergang von den PA-Gebieten nach Israel konfiszierten Zöllner zusammen mit dem Shin Bet eine große Ladung Baumaterial für Waffen, die nach Gaza zur Hamas geliefert werden sollte. Es gibt die Vermutung, dass die Hamas in Hebron eine Werkstatt unterhält, die die Waffenteile herstellt und sie dann in den Gazastreifen schickt.

Zum Jahrestag des Rückzugs Israels aus dem Libanon verkündete Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah, der jüdische Staat bleibe der wahre und zentrale Feind.

Ein Beduine behauptete von Polizisten in Tel Aviv angegriffen worden zu sein. Aufnahmen von Überwachungskameras belegten jetzt, dass der Beduine die Polizisten angegriffen hatte.

Freitag, 27.05.2016:

Der arabische MK Abu Arar wurde von der Hamas interviewt. Dabei versprach er, dass Mitglieder seiner Fraktion das Verbot des Premierministers von Tempelberg-Besuchen durch (alle!) Knesset-Mitglieder missachten werden. Das Verbot verletze die freie Religonsausübung, sagt er, tritt aber dafür ein, dass Juden den Tempelberg gar nicht erst betreten dürfen.

Samstag, 28.05.2016:

Aus dem Libanon melden Medien, dass die Hisbollah Tunnel unter der Grenze nach Israel gräbt.

Der Terrorist Abdel Fattah al-Sharif wurde in Hebron beerdigt. Etwa 1.000 Personen nahmen daran teil und brüllten religiöse Überlegenheits-Parolen und forderten Rache.

Heckmeck:
– Die Konferenz von Paris steht noch aus, das stellt Mahmud Abbas schon wieder Vorbedingungen. So sollen direkte Verhandlungen mit Israel zeitlich begrenzt werden und die Resolutionen einen (automatischen) Mechanismus zu ihrer Umsetzung bekommen.