Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (21.-27. August 2016)

Sonntag, 21.08.2016:

Jahrestag: Am 21. August 1969 versuchte ein geistig verwirrter australischer Christ in der Al-Aqsa-Moschee Feuer zu legen. Seitdem versuchen die Terrorgranden der PLO/PA das den Juden und Israel anzuhängen. So auch heute wieder; WAFA ließ gleich ein ganze Batterie an Lügen-„Berichten“ los, wie Israel versucht den Tempelberg zu verjuden.

Kreuzworträtsel in Al-Hayat Al-Jadida (offizielle PA-Zeitung): Haifa ist ein Hafen im besetzten Palästina.

Die IDF berichtet, dass 3 Sprengsätze, die letzten Monat auf einem Feld bei Metulla an der Grenze zum Libanon entdeckt wurden. Sie stammten von der Hisbollah und sollten eigentlich gegen Soldaten gezündet werden. In den letzten Monaten wurden 2 Hisbollah-Zellen gesprengt.

Der Obermufti der PA verkündete auf einer Konferenz, alles in Jerusalem würde, jeder Zentimeter, würde verkünden, dass die Stadt islamisch ist.

Montag, 22.08.2016:

Das UNO-Büro in Ramallah musste wegen arabischen Protestierenden geschlossen werden, die bemängeln, dass die UNO die hungerstreikenden Terror-Häftlinge in israelischen Gefängnissen nicht genug unterstützt.

Auf die Terror-Rakete antwortete Israel gestern in einer zweiten Angriffswelle am Abend mit dem Beschuss von 50 symbolischen Terrorzielen – alle gingen mehr oder weniger in offenes Gelände und richteten keinen Schaden an. Amnesty International war empört – auf eine einzelne Rakete wurde so heftig reagiert! Dabei hätte Israel viel heftiger reagieren und die große Demonstration der Hamas in Gaza beschießen können, die gleichzeitig stattfand. Ma’an gab dann später an, beim ersten Gegenschlag seien 5 Araber verletzt worden.

Eine Meinungsumfrage bei den PalArabern ergab, dass angeblich eine leichte Mehrheit für Frieden und Zweistaatenlösung sei – wobei die Medien auslassen, dass die PalAraber in ihrer überwiegenden Mehrheit nur als Zwischenlösung auf dem Weg zur Beseitigung Israels betrachtet.

Der ägyptische Außenminister sagte gegenüber Studenten, dass Israels Politik gegenüber den Palästinensern kein Terrorismus ist. Die Hamas ist natürlich erbost – der Ägypter sei „blind“, tobten sie.

Dienstag, 23.08.2016:

Die IDF hat Fotos vom Einsatz veröffentlicht, bei dem in Judäa und Samaria 7 Waffenwerkstätten ausgehoben wurden.

Mittwoch, 24.08.2016:

PA-Polizisten prügelten in einem Gefängnis einen Festgenommenen zu Tode, der (vermutlich) 2 PA-Polizisten tötete. Die UNO verurteilte die „außergerichtliche Hinrichtung“. Die Hamas auch. Allerdings so: Das markiere einen neuen Höhepunkt der PA mit Israel. Die Ermordung des mutmaßlichen Mörders wäre ohne eine Verbindung zu Israel wohl in Ordnung gewesen (Hamas macht das ja im Gazastreifen selbst ganz gerne…)

Der Soldat, der in Akko seine persönliche Waffe zog, um eine Familie zu verteidigen, die von einem arabischen Mob angegriffen wurde, handelte korrekt. Er bekam die Waffe wieder ausgehändigt. (Die arabischen Angreifer wurden nicht festgenommen.)

13 Fälle, in denen die Militärstaatsanwaltschaft im Zusammenhang mit dem Gazakrieg von 2014 ermittelte, wurden geschlossen. Gegen 3 weitere Soldaten wurde wegen Plünderung Anklage erhoben.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (14.-20. August 2016)

Sonntag, 14.08.2016:

In Vorbereitung auf Tischa B’Av wurden die Sicherheitskräfte am Rahelgrab und weiteren historischen Orten in Judäa und Samaria verstärkt, an denen Juden zum Gedenktag beten.

Zum 9. Av nahmen wieder tausende Menschen am jährlichen Marsch um die Altstadt von Jerusalem teil, mit dem für jüdische Souveränität über Judäa und Samaria demonstriert wird. Der Marsch fand zum 22. Mal statt.

Montag, 15.08.2016:

Die IDF riss in Bani Na’im bei Hebron das Haus des Mörders der 13-jährigen Hallel Ariel ab.

Ein Fatah-Offizieller beschuldigt Israel, es wolle, dass die Hamas die Kommunalwahlen in Judäa und Samaria gewinnt, um das als Vorwand zu benutzen einen Palästinenserstaat zu verweigern.

PA-Presseberichte ermutigen Kinder als Märtyrer sterben zu wollen. So könnten sie „Auszeichnung und Größe“ gewinnen.

Nach drei Jahren Fahndung konnte ein Terrorist verhaftet werden, der im Dezember 2013 auf einen Polizisten einstach.

Dienstag, 16.08.2016:

Gestern entließ Israel einen Terroristen nach 14 Jahren Haft aus dem Gefängnis. Er war verurteilt worden, weil er versucht hatte Israelis in einem Café in Rimon in Jerusalem zu vergiften. In Jabel Mukaber wurde er von Freunden und Familie mit einem Heldenempfang begrüßt.

Mittwoch, 17.08.2016:

Die Regierung hat entgegen dem Druck der USA und der EU festgestellt, dass der Abriss von 30 illegal errichteten Bauten im angeblich arabischen Dorf Susiya rechtens ist. Eine Entscheidung zum Abriss ist aber noch nicht getroffen worden.

Sicherheitskräfte haben den 19-jährigen Araber gefunden und festgenommen, der im Verdacht steht letzten Donnerstag am Ölberg einen jungen Juden niedergestochen zu haben.

Donnerstag, 18.08.2016:

Ein im PA-Fernsehen ausgestrahltes Musikvideo prahlt: Wir sind ein Dorn im Rachen des Zionismus.

Heckmeck:
Avigdor Lieberman will versuchen die PA-Führung zu umgehen und direkt mit lokalen Akademikern, Geschäftsleuten und Intellektuellen zusammenzuarbeiten.

Freitag, 19.08.2016:

Ein Prediger der Al-Aqsa-Moschee: Die islamische Strategie befiehlt Feindschaft gegenüber Ungläubigen, Toleranz ist unislamisch.

Die PA behauptet mal wieder, die israelische Antikenbehörde habe immer noch nicht einen einzigen Nachweis dafür gefunden, dass es in der Antike Juden in Jerusalem gab.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (7.-13. August 2016)

Sonntag, 07.06.2016:

Am 17. Juli war eine Drohne aus Syrien in den israelischen Luftraum über dem Golan eingedrungen. Russland gab jetzt zu, dass es eine russische Drohne war.

Montag, 08.08.2016:

Die Regierung unterstützt jetzt doch die Maßnahmen der IEC wegen der nicht bezahlten Rechnungen (Schulden von $450 Millionen) der PA zeitweise PA-Städten den Strom abzustellen.

Ein Komitee der IDF hat entschieden, dass 55 Ar Land bei Kokhav Ya’akov nicht zu Staatsland erklärt werden dürfen, weil das Verfahren dazu nicht komplett richtig durchgeführt worden war. (Dort gilt das osmanische Landrecht.) Die Entscheidung ist eher eine Empfehlung, aber wenn vor den Obersten Gerichtshof geklagt wird, dürfte sie den Ausschlag geben.

Dienstag, 09.08.2016:

Nachdem Palestinian Media Watch (einmal mehr) gezeigt hat, wie das Palästinenserfernsehen Terroristen verherrlicht, hat Israel den Gefangenen in seinen Gefängnissen den Sender abgeschaltet.

Um das Problem der Wasserknappheit in Bereichen von Judäa und Samaria zu lösen, wird Israel 26 Wasserreservoire von je 400 Kubikmeter Fassungsvermögen bauen (Kosten: 6 Millionen Schekel, ca. €1,4 Million)

Ein weiterer ranghoher – diesmal des UNDP – wurde festgenommen, weil er der Hamas half.

Die Polizei hat für „Ost“-Jerusalem ein eine Milliarde Schekel teures Programm aufgelegt, mit dem dort das Verbrechen besser bekämpft werden soll. Dazu gehört auch eine Aufstockung des Personals um 2.000 Polizisten.

Mittwoch, 10.08.2016:

Ein Bautrupp und PA-Polizei tauchten bei der Rimonim-Kreuzung in Area C auf und begannen eine Müllkippe anzulegen, die von deutschen Steuergeldern gefördert wird. In Area C hat a) PA-Polizei nichts zu suchen und b) Israel jede Baumaßnahme zu genehmigen – und die Müllkippe ist nicht genehmigt. Bonbon obendrauf: Es gibt einen Gerichtsbeschluss, der den Baubeginn bis mindestens 21. August aufschiebt. Im Übrigen begannen die PA-Polizisten aus der Gruppe heraus (in die Luft) zu schießen, als örtliche jüdische und arabische Anwohner kamen, um gegen die Aktion zu protestieren. Der Bau konnte allerdings durch die Protestierenden gestoppt werden.

Die PA fordert (wieder einmal), dass ihre Terroristen in israelischen Gefängnissen den Status von Kriegsgefangenen erhalten.

Am Übergang Kerem Shalom sollten wurden Kisten mit 30cm-Kommandomessern entdeckt, die in den Gazastreifen geschmuggelt werden sollten.

Sommer-Ferienlager im Gazastreifen: Ca. 30.000 Kinder sind angemeldet und erhalten Terrortraining – wie man Juden absticht, Schusswaffenausbildung, Terrortunnel graben/nutzen.

Freitag, 12.08.2016:

Die Nummer 2 der (verbotenen) „Nördlichen Islamischen Bewegung“ in Israel hat die Araber aufgefordert am Sonntag in Massen auf den Tempelberg zu kommen, um die Juden zu konfrontieren, die an diesem Tag (9. Av / Tischa b’Av) der Zerstörung der beiden Tempel gedenken. Die Juden hätten den Gedenktag in einen Tag der Gewalt gegen die heiligen Stätten der Muslime verwandelt und würden am Sonntag die Al-Aqsa-Moschee schänden wollen. Eine arabische Internetseite behauptete, die Juden würden an diesem Tag ihre Hemden in der Al-Aqsa-Moschee zerreißen wollen. (Die Terroristen haben begonnen den gesamten Tempelberg-Bezirk als Al-Aqsa-Moschee zu bezeichnen.)

Samstag, 13.08.2016:hHi

Zum „Jubiläum“ des zweiten Libanonkriegs prahlte Hassan Nasrallah, dass die Hisbollah mehr Raketen hat als je zuvor und dass sie damit jeden Stelle in Israel erreichen kann.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (31.07.-06.08.2016)

Sonntag, 31.07.2016:

Abbas Zaki vom Zentralrat der Fatah wurde von Ägyptens SkyNews interviewt: Die Balfour-Erklärung sei ein Schritt des Westens gewesen, um die asiatischen und nordafrikanischen Araber zu trennen; die USA betreiben jetzt eine Politik, die die Araber sich untereinander bekämpfen lassen soll und sicherstellt, dass Israel der mächtigste Staat ist. Außerdem sei Netanyahus Afrikareise dazu gedacht Ägypten von der Wasserversorgung des Nils abzuschneiden, weil Äthiopien einen Nil-Damm baut.

Die Fatah zündelt und hetzt weiter mit antisemitischen Karikaturen; diesmal legt ein langnasiger Klischeejude die Lunte an einer Bombe; darin befinden sich ein sunnitischer und ein schiitischer Muslime, die sich gegenseitig sprengen wollen. Mit anderen Worten: Die Juden sind die Verursacher der Kriege zwischen Sunniten und Schiiten.

Letzte Woche nahm die Grenzpolizei einen Berater von Mahmud Abbas fest; dieser steht im Verdacht an Terroraktivitäten beteiligt zu sein.

Heckmeck:
– Abbas traf sich in Paris mit John Kerry. Dabei machte er klar, dass er für Verhandlungen mit Israel auf einem klaren Zeitrahmen für die Verhandlungen wie auch jegliche Umsetzung eines Ergebnisses besteht. (Mit anderen Worten: Er will die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Verhandlungen wegen Verweigerung seitens der Araber scheitern und er Israel dafür die Schuld geben kann.)

Montag, 01.08.2016:

Es wurde bekannt gegeben, dass letzte Woche zwei arabische Verdächtige festgenommen wurden, die die Straßenbahn in Jerusalem mit Felsbrocken beworfen haben sollen; der Festnahme gingen wochenlang Ermittlungen voraus.

Im Internet kursiert das Video eines arabischen Vaters, der sein Kind dazu bringen will israelische Grenzer mit Steinen zu bewerfen. Das geht schief. Die PA verbreitet das Video auch – aber sie hat es gefälscht und eine entscheidende Szene herausgeschnitten: wie der Junge den israelischen Grenzer abklatscht. Dazu wird gelogen: Selbst dieser Junge, noch nicht einmal fünf Jahre alt, weiß, dass man einem israelischen Soldaten nicht die Hand gibt.

Dienstag, 02.08.2016:

Die Arabische Liga hatte auf ihrem Gipfeltreffen letzte Woche ein Logo aufgehängt, auf dem die Mitgliedsländer mit ihren Flaggen in Form ihrer Länder(grenzen) dargestellt waren. Die Marokkaner beschwerten sich sofort, dass bei ihnen die Westsahara nicht eingeschlossen war. Aber keiner beschwerte sich, dass „Palästina“ nur aus der „Westbank“ und dem Gazastreifen bestand.

Die PA ist der Meinung, dass muslimische Gefühle über den Menschenrechten von Juden stehen. Vor allem ihr Recht auf Leben. Aktuelles Beispiel ist das Patriarchengrab in Hebron, vor dem Israel einen zusätzlichen elektronischen Schutz aufbaut, nachdem Muslime dort randaliert und jüdische Heiligtümer beschädigt und vernichtet hatten.

Mittwoch, 03.08.2016:

Die Fatah hat auf ihrer Facebook-Seite prahlend eine Liste ihrer „Leistungen“ für die Palästinenser eingestellt. Darin ist nicht eine einzige Leistung zu finden, die friedenstiftend ist oder für Frieden wirbt. Sie prahlen stattdessen damit 11.000 Israelis getötet zu haben (was allerdings eine heftige Übertreibung ist).

Peace Index-Umfrage – ein von den Herausgebern ignoriertes Ergebnis war die Antwort auf die Frage, ob die Menschen in Israel erwarten, dass in den kommenden Jahren Verhandlungen zu Frieden zwischen Israel und den PalArabern führen werden. 4% glauben das stark, 16,1% glauben schon, 35,4% glauben, es wird nicht so kommen und 41,1% sind überzeugt, dass das nicht passieren wird. (Die Araber sind da etwas optimistischer – 27% sind überzeugt davon, 19% hoffen darauf.) Die Israelis sind schlicht desillusioniert.

In Efrat trafen sich Juden und Araber um sich über die Geschichte der jüdisch-arabischen Beziehungen in der Region informieren zu lassen. Sie fanden, dass der Gush Etzion ein Zentrum des Friedens sein sollte – nicht nur in Israel, sondern für die Welt.

Donnerstag, 04.08.2016:

Die IDF schreibt im IDF-Blog, dass durch ihre Maßnahmen und Anstrengungen die Zahl der Terroranschläge in den letzten 5 Monaten um 30% zurückgegangen ist.

Ein Ingenieur der Waqf wurde in Arrest genommen, weil er illegale Bautätigkeiten auf dem Tempelberg durchführen lässt. Er und fünf seiner Mitarbeiter wurde der Zugang zum Tempelberg verboten.

Ein Team der Verwaltung des Josefgrabes restaurierte die Gräber von Itamar und Elazar, den Söhnen des ersten Hohepriesters Aaron in Awarta bei Schechem/Nablus. Diese waren vor kurzem von Vandalen beschädigt worden.

Hisbollah sagt, israelische Kampfflugzeuge hätten bei Damaskus einen LKW-Konvoi beschossen. 4 LKW seien getroffen worden, aber es habe keine Verletzten gegeben.

Freitag, 05.08.2016:

Hisbollahs Al-Manar TV ließ einen Scheik freitagspredigen: „Es ist verboten mit Juden Frieden zu schließen.“

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (24.-30. Juli 2016)

Montag, 25.07.2016:

Die Familie von Avra Mengistu (der von der Hamas im Gazastreifen festgehalten wird) und einige Aktivisten verzögeten, dass Verwandte von in einem Gefängnis einsitzenden Terroristen die Häftlinge besuchen können, indem sie die Zufahrt blockierten und Flugzettel an sie verteilten.

Dienstag, 26.07.2016:

Heckmeck:
– Der Generalsekretär der Arabischen Liga sagte zum Abschluss des Gipfels in Mauretanien, dass die Liga die französische Friedensinitiative unterstützt.

Mittwoch, 27.07.2016:

Im Verlauf der Aktion zur Festnahme der Mörder von Rabbi Michael Mark wurde eine Hochspannungsleitung beschädigt, was zu Stromausfällen im Gush Etzion führte. Dadurch bedingt fielen auch Wasserpumpen aus und die Einwohner hatten eine Zeit lang kein Wasser.

Der Chef von Gush Shalom schließt sich Jibril Rajoubs Forderung an israelische Fußballvereine aus Judäa und Samaria aus der israelischen Fußballliga auszuschließen, weil sie „auf palästinensischem Land agieren“. Sie benötigten die Erlaubnis der palästinensischen Fußballliga, um in Israel spielen zu dürfen und hätten diese nie beantragt.

Donnertag, 28.07.2016:

In Sderot wurde ein Projekt abgeschlossen, mit dem Häuser der Einwohner gegen Raketenbeschuss verstärkt wurden. Bei der Feier zur Fertigstellung sagte Premierminister Netanyahu, die Spielregeln hätten sich geändert; aber Angriffe aus dem Gazastreifen auf Israel würden der Hamas Vernichtung bringen.

Freitag, 29.07.2016:

Seit Anfang des Jahres wurden in arabischen Orten im Norden Israels jede Menge Waffen sichergestellt, darunter 73 Gewehre und verschiedene Sturmgewehre, 69 Pistolen und 86 Granaten unterschiedlicher Typen, außerdem 26 Sprengsätze, 81 Brandsätze, tausende Kugeln unterschiedlicher Kaliber und viel weitere Material für Sprengsätze.

Heckmeck:
John Kerry wird sich morgen in Paris mit Mahmud Abbas treffen, um Fortschritte zu einer Zweistaatenlösung zu diskutieren.

Samstag, 30.07.2016:

Omar al-Baschir ist der Präsident des Sudan und das einzige Staatsoberhaupt der Welt, für das ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs vorliegt. Mit diesem Mann, hat Mahmud Abbas stolz verkündet, gibt es jetzt vier Abkommen geschlossen: für politische Konsultationen zwischen den beiden Regierungen, eine Konvention zu einem gemeinsamen ministeriellen Komitee, ein Protokoll zu politischen Konsultationen und eine Konvention zu allgemeiner Bildung, kultureller und akademischer Kooperation im Bereich der höheren Bildung. Die Vereinbarungen sollen zur Stärkung der Beziehungen und zunehmender Kooperation zwischen beiden Ländern führen. Mahmud Abbas – ein Verbrecher, der sich mit einem anderen Verbrecher zusammentut.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (18.-23. Juli 2016)

Montag, 18.07.2016:

Die PA weihte gestern ein Denkmal ein – das einem Terroristen Ahmad Jabarah Abu Sukkar, der einen Bombenanschlag im Zentrum von Jerusalem geplant hatte, der 15 Todesopfer zur Folge hatte. An der Einweihung nahmen u.a. der Direktor der PLO-Kommission für Häftlingsangelegenheiten, die Gouverneurin von Ramallah und PA-Parlamentsmitglied Qais Abd al-Karim teil.

Letzte Woche ehrte die PA schon die Mörder einer Amerikanerin, bei dem sie die Reiseführerin Kay Wilson als ebenfalls tot zurückließen, die knapp überlebte; außerdem noch 4 weitere Terroristen, die 18 lebenslängliche Haftstrafen in israelischen Gefängnissen verbüßen.

Acht EU-Außenminister haben einen Beschwerdebrief an die Zivilverwaltung für Judäa und Samaria geschrieben. Dass Israel von der EU illegal in Area C gebaute Gebäude abreißt, ist nach Ansicht – auch des deutschen Außenministers – dem internationalen Recht nach illegal. Mit anderen Worten: Die EU maßt sich an illegal handeln zu dürfen, wenn das rechtlich korrekte Folgen hat, bezeichnet sie diese als illegal!

Der (arabische) Knesset-Abgeordnete Schawan Jabarin behauptet, Israel habe Arafat ermordet – obwohl er zugibt keinerlei Beweise dafür zu haben.

Dienstag, 19.07.2016:

Verteidigungsminister Liberman besuchte den Checkpoint Hizme, um Möglichkeiten zu erkunden das Leben für die PA-Araber zu erleichtern, die den Checkpoint täglich queren müssen. Das „Außenministerium“ der PA war darüber gar nicht glücklich und hetzte deshalb von einem Versuch das Apartheid-System zu verschärfen.

Der gestern bei Hebron angeschossene Terrorist erlag heute seiner Verletzung.

Die Hamas hat 3 Araber aus Rafah wegen angeblicher Kollaboration mit Israel zum Tode verurteilt, zwei weitere zu lebenslänglicher Haft.

Mittwoch, 20.07.2016:

Einmal mehr hat es in Duma gebrannt; 2 Molotowcocktails wurden auf ein Haus des Dawabsche-Clans geworfen, nachweislich nicht von Juden. Das war die mindestens 6. Brandstiftung an Häusern von Mitgliedern dieses Clans, was den Tod fast einer ganzen (Klein-) Familie im letzten Jahr in anderem Licht da stehen lässt.

Der Terrorist, der am Montag beim Versuch im Gush Etzion Soldaten zu erstechen angeschossen wurde, erlag heute seinen Verletzungen.

Syrische Rebellen behaupten, die israelische Luftwaffe habe eine Stellung der Regierungstruppen am Golan angegriffen, wo sich auch Hisbollah-Kämpfer befanden. Die Hisbollah bestreitet den Angriff, die Al-Nusra-Front habe zwei Raketen auf die Stellung geschossen.

Donnerstag, 21.07.2016:

Der Libanon beschwerte sich in einer Reihe Briefe beim UNO-Sicherheitsrat, dass Israel das Waffenstillstandsabkommen von 2006 ständig verletze. Botschafter Danon konterte: Seit 2006 hab Israel die Blaue Linie nicht ein einziges Mal überschritten; Beispiele für angeblichen Vertragsbruch Israels wiederlegte er, indem er zeigte, dass dort auf illegale Aktionen seitens des Libanon bzw. der Hisbollah reagiert wurde ohne libanesisches Gebiet zu verletzen. Zudem zeigte er auf, dass der Libanon seinerseits die Bedingungen des Waffenstillstands seit 10 Jahren nicht einhält.

Heckmeck:
Ägyptens Präsident al-Sisi gekräftigte, dass sein Land den Friedensprozess zwischen Israel und den PA-Arabern wieder in Gang bringen will. Netanyahu hatte die Initiative schon begrüßt.
– Der französische Präsident Hollande traf sich in Paris mit Mahmud Abbas und gab seiner Sorge um die „Zerbrechlichkeit“ der Lage im Nahen Osten im Kontext der Gewalt Ausdruck. Wie der letzte Bericht des „Quartetts“ feststellte, sei die Zweistaatenlösung wegen der fortgesetzten Siedlungstätigkeit gefährdet und es gebe eine dringende Notwendigkeit eine politische Perspektive zu schaffen. (Kommentar: Völliger Blödsinn; was die Zweistaatenlösung verhindert ist die arabische Alles-oder-nichts-Haltung gepaart mit dem arabischen Terror! Davon hören wir von Holland aber wieder mal gar nichts!)

Freitag, 22.07.2016:

Sommerlager der Hamas im Gazastreifen: Training/Ausbildung für den Jihad, Märtyrertum (MEMRI-Video).

Samstag, 23.07.2016:

Der PA-Journalist Daoud Kattab (er ist recht bekannt und hat schon Preise gewonnen) versucht zu „beweisen“, dass es in palästinensischen Schulen und Medien keine Aufstachelung gegen Juden/Israelis und zu Terroranschlägen gibt. Das sei „wissenschaftlich widerlegt“. Welche „Wissenschaftler“ das wiederlegt haben sollen, schreibt er natürlich nicht. Und Palestinian Media Watch und MEMRI (oder Elder of Ziyon) sind auch alle nicht existent. Und dass PA-Offizielle höchstselbst das schon stolz beschrieben haben, liegt auch völlig außerhalb seines Wahrnehmungsbereichs.

Die Hamas macht die Terrortunnel zum Jahrestag des Kriegs aus 2014 mit Israel zur „Touristenattraktion“: Es gibt geführte Touren durch Tunnel mit Waffenausstellungen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (10.-17. Juli 2016)

Sonntag, 10.07.2016:

Eine PA-Zeitung berichtet, dass PA-Polizei in Zivil in Area C agieren (was gegen die alle Vereinbarungen zwischen Israel und der PA ist).

Ein Prediger der Al-Aqsa-Moschee: Die USA sind verantwortlich für den Terror in der muslimischen Welt.

Die PA gibt an, dass diese Woche 23.275 Araber aus Judäa und Samaria über die Allenby-Brücke nach Jordanien ausreisten, 23.483 kamen von dort zurück. 46 Personen „wegen ungelöster rechtlicher Vorgänge“ festgenommen.

Mehrere Hundert Juden marschierten am Nachmittag 6km entfernt von Otniel, um gegen die Sicherheitslage zu protestieren.
Die Regierung will 50 Millionen Schekel für die Verbesserung der Sicherheit in Kiryat Arba und Hebron zur Verfügung stellen.

Hamas stellte klar, dass es keine Verhandlungen um die beiden festgehaltenen Israelis geben wird.

Montag, 11.07.2016:

Khaled Meschaal, Hamas-Terrorchef außer halb des Gazastreifens, in einer aufgezeichneten Botschaft an die dortigen Einwohner: Die Blockade wird bald enden.

Heckmeck:
– Ägypten möchte Gastgeber für direkte Gespräche zwischen Israel und den Palästinensern auf einem Friedensgipfels sein, sagte der Außenminister bei seinem Besuch in Jerusalem.
-Bei dem Treffen sagte Netanyahu, er habe für Verhandlungen mit Abbas keine Vorbedingungen.

Dienstag, 12.07.2016:

Die israelischen Behörden haben nach Verhandlungen mit der PA die Einfuhr von Neuwagen in den Gazastreifen gestattet.

Ein Jude, der auf den Tempelberg gehen wollte, wurde festgenommen, weil die Polizei ihn verdächtigt dort provozieren zu wollen. Beweis dafür ist eine Fotomontage auf seiner Facebook-Seite, die ihn mit einer israelischen Flagge vor der Al-Aqsa-Moschee zeigt.

Bilanz seit 10. Oktober 2015: mehr als 300 Terroranschläge (ohne Steinwürfe und Molotowcocktails); davon (alle Zahlen gerundet) 180 mit Messern/Stichwaffen, 90 mit Schusswaffen, 30 Versuche Menschen mit einem Auto zu überfahren. 240 Anschläge wurden durch Geheimdienst und Polizei verhindert. Allein in den ersten 5 Monaten des Jahres 2016 wurden 11 Selbstmordanschläge, 10 Entführungsversuche, 60 Anschläge mit Schusswaffen verhindert. Aus dem Gazastreifen heraus wurden seit der Operation Fels in der Brandung ca. 80 Terroranschläge verübt.

Mittwoch 13.07.2016:

Ein Bericht von Palestinian Media Watch darüber, wie dass PA-Fernsehen terroristische Mörder ehrt, hatte es in die internationalen Medien geschafft. Das PA-TV „reagierte“ damit, dass vier weitere terroristische Mörder – alle die Söhne ein und derselben, stolzen Frau – geehrt wurden.

Der Israeli, der gestern den Grenzzaun zum Gazastreifen überstieg, ist ein offenbar ein Araber mit mentalen Problemen.

Donnerstag, 14.07.2016:
– Mittwochabend beschlagnahmten israelische Sicherheitskräfte in Hebron zwei Drehbänke, die zur Waffenherstellung genutzt wurden.
Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria insgesamt 6 wegen Terrorverdacht gesuchte Araber, darunter ein Mitglied der Hamas.
– Die Araber im Gazastreifen berichten, dass die IDF mehrere Tunnel gesprengt hat.
– Nahe des Lagers Schuafat in Jerusalem gab es während einer Verhaftungsaktion einen versuchten Messerangriff auf die beteiligten Grenzpolizisten. Der Angreifer wurde angeschossen, bevor er Schaden anrichten konnte.
– Der Geheimdienst und die Bediensteten des Übergangs Kerem Shalom verhinderten, dass ein geländegängiger Truck in den Gazastreifen geschmuggelt werden konnte.

Humanitäres:
– Zum ersten Mal seit 9 Jahren hat Israel auch den Übergang Erez in den Gazastreifen für Warenverkehr mit LKW geöffnet. Grund ist in erster Linie, dass die Einwohner der Umgebung des Gazastreifens von Verkehr entlastet werden sollen, der sich bis zum Übergang Kerem Shalom im Süden durch die Orte wälzte.

Der PA-„Botschafter“ in Griechenland tobt; das Parlament hat den israelischen Parlamentspräsidenten Yuli Edelstein eingeladen. Edelstein sei ein Siedler und stehe für die fortgesetzte Besatzung, er sei gegen Frieden, sonst würde er nicht in einer „illegalen Siedlung“ leben. (Edelstein lebt in Herzliya.)

Zum Abschluss der Oberschulen gab die PA eine Gratulation an alle Absolventen aus – in der sie gleichzeitig die Schüler praktisch aufforderte sich zu „Märtyrern“ zu machen.

Freitag, 15.07.2016:
– Am Nachmittag gab es am Gaza-Zaun Randale; nach arabischen Angaben wurden 3 Araber durch Feuer der IDF verletzt.

Hanin Zoabi legt wieder mal nach. Einer Hamas-Zeitung teilte sie mit, dass sie das Israel von 1948 als „besetztes palästinensisches Gebiet“ betrachtet.

Nach Meinung des Muftis von Jerusalem haben Juden auf dem Tempelberg nichts zu suchen. Wenn sie ihn betreten, überschreitet das für alle Muslime der Welt eine rote Linie.

Sonntag, 17.07.2016:

Benjamin Netanyahu beschwerte sich: Während PA-Führung (zurecht) den Terroranschlag von Nizza verurteilte, fordert sie die eigenen Leute immer wieder auf genau solche Anschläge zu verüben. Etwas verlogen, die Truppe…