Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (29.03.-04.04.2015)

Sonntag, 29.03.2015:

Quellen aus der IDF geben an, dass der IS im südlichen Jordanien an Unterstützung gewinnt und an der Grenze zu Israel aufmarschiert.

Der UNO-Sicherheitsrat soll nach Angaben von Frankreichs Außenminister eine Frist für das Ende des israelisch-palästinensischen Konflikts setzen. Innerhalb von zwei Jahren soll es einen endgültigen Palästinenserstaat geben.

Montag, 30.03.2015:

Friedensbotschaft des PA-Muftis: Muslime haben die religiöse Pflicht „Palästina zu befreien“.

Der „palästinensische“ Fußballverband hat offiziell bei der FIFA gefordert, dass Israel von allen Aktivitäten des Weltverbandes ausgeschlossen wird. Der Antrag wird im Mai behandelt und kann nur durchkommen, wenn er die Stimmen von zwei Dritteln der Mitglieder erhält.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (22.-28.03.2015)

Sonntag, 15.03.2015:

Shin Bet, IDF und die Polizei gaben die Festnahme einer Terrorzelle bekannt; die Hamas-Einheit aus Qalquilya wollte Anschläge in Israel verüben. Bei den Mitgliedern wurde Material gefunden, dass zum Bombenbau verwendet wird.

Die Hamas verspricht Judäa und Samaria zu übernehmen und „ganz Palästina zu befreien“. Von Verrätern (PA) und Besatzern (Israel).

Einige arabische MKs haben vor sich an den Generalstaatsanwalt zu wenden und Netanyahu wegen „Äußerungen am Wahltag“ vor Gericht zu bringen.

Die PA lässt wissen, dass ihr alles egal ist, sie wird Israel auf jeden Fall vor den ICC in Den Haag schleifen.

Ein letzte Woche bei „Zusammenstößen“ mit Soldaten verletzter Araber erlag heute seinen Wunden.

Montag, 23.03.2015:

PA-TV, ein Prediger: „Die Menschheit wird nie angenehm leben, solange die Juden verheerende Korruption verursachen.“ Denn Juden stecken ja hinter allem, was in der Welt falsch läuft. Und selbst „wenn Fische im Meer miteinander kämpfen, dann stecken die Juden dahinter“.

Die Einwohner rund um den Gazastreifen sind sich sicher, dass sie die Terroristen ihre Tunnel graben hören. Die IDF streitet das ab, man habe keine Beweise dafür gefunden.

Eine neue Kampagne der Hamas fordert die Einwohner auf die Besetzung des Gazastreifens durch die Israelis zu bekämpfen. Gleichzeitig faselte Haniyeh etwas davon, der Strip sei von den Besatzern befreit worden. Ja, was denn nun?

Dienstag, 24.03.2015:

Nach dem Einfrieren der PA-Steuergelder steigt die Terroraktivität der Araber in Judäa und Samaria. Die IDF bereitet sich auf zunehmende Konfliktsituationen vor.

Einige hochrangige Militärs sind der Meinung, dass die Hisbollah kurz davor steht einen Krieg vom Zaun zu brechen. Sie bewegen sich verdächtig entlang der Grenze und betreiben Aktivitäten, die stark darauf hindeuten.

Saeb Erekat ist auf dem Weg nach Washington, um mit der Obama-Administration die Lage nach Netanyahus Wahlsieg zu besprechen. Er soll den Amerikanern klar machen wollen, dass die PA nicht an den Verhandlungstisch mit Netanyahu zurückkehren kann. Sie könne auch nicht „alte Regeln einhalten“.

Mittwoch, 25.03.2015:

Der arabische zukünftige Likud-Abgeordnete Ayoub Kara hat die Arabische Liste aufgerufen endlich anzufangen das Volk zu repräsentieren statt sich darauf zu konzentrieren Netanyahu zu verunglimpfen. Die ließen sich nicht beirren und machten weiter – sie ließen wissen, Netanyah sei von Natur aus rassistisch.

Entgegen der Versprechen vor der Wahl keine Einstellung von Wohnungsbau in Jerusalem zu verfügen, ordnete die Regierung an, dass der Bau von 1.500 Wohnungen in Har Homa eingefroren wird.

Donnerstag, 26.03.2015:

Umfrage unter den PalArabern: 59,3% sind für die Boykottierung israelischer Waren. 41% sind gegen die Rückkehr zu Verhandlungen mit Israel (30% sind dafür). Zudem sind 68% für Raketenangriffe der Hamas auf zivile israelische Ziele. 51% sind für eine Zweistaatenlösung, 49% dagegen. 37% befinden, „bewaffenter Kampf“ sie der beste Weg sich der Juden im Land zu entledigen. 65% unterstützen die Terrortunnel. 58% sind bereit für eine neue Intifada. 62% sind „unzufrieden mit den Ergebnissen des Krieges vom letzten Sommer.

Das offizielle PA-Fernsehen zeigte mal wieder ein vorbildliches Kind: Ein kleiner Junge in einem Theater-Wettbewerb des PA-Bildungsministeriums; der sagte: „Ich kam hierher … um israelische Produkte zu boykottieren und die Juden zu bekämpfen, zu töten und zu besiegen.“

Mahmud Abbas hat lauthals verkündet, dass er mit Netanyahu nicht verhandeln wird. Wie reagiert die EU? Sie beschließt Maßnahmen, um Israel unter Druck zu setzen an den Verhandlungstisch zu kommen!

Nabil Sha’ath, Fatah-Kommissar für internationale Beziehungen, forderte die israelischen Araber auf „das intern besetzte Gebiet“ abzulehnen. So bezeichnete er das „anerkannte Israel“.

Freitag, 27.03.2015:

An den Gerüchten über die Bereitschaft der Hamas für einen langfristigen Waffenstillstand mit Israel scheint etwas dran zu sein. Es wird hitziger Streit zwischen der Hamas-Führung im Gazastreifen und der im Ausland berichtet. Die Gaza-Terroristen scheinen bereit zu einem langfristigen bis unbefristeten Waffenstillstandsvertrag mit Israel zu sein. (Aber was das Wert ist, wissen wir ja – ThemaHudna“.)

Premierminister Netanyahu hat angewiesen, dass der PA mehrere Millionen Dollar eingefrorene Steuergelder überwiesen werden sollen. Die Entscheidung erfolgt aus „humanitären Überlegungen und einer breiteren Perspektive der Interessen Israels in dieser Zeit“. Aus Washington kommt Lob – das sei „ein wichtiger Schritt“.

Frankreich plant erneute Gespräche über eine Resolution des UNO-Sicherheitsrats zur Wiederbelebung der Friedensgespräche zwischen Israel und den Terroristen.

Hassan Nasrallah angesichts der Bestrebungen eine arabische Armee aufzustellen, die die Islamisten-„Rebellen“ im Jemen bekämpft: Die Araber sollten sich zusammentun, um Israel angreifen, nicht den Jemen.

Samstag, 28.03.2015:

Mahmud Abbas sagt, er glaubt nicht, dass Israel die Gelder für die PA überweisen wird. Israel würde wohl „1001 Vorbedingungen“ stellen, bisher hätten sie jedenfalls nichts getan. (Was Wunder, 1 Tag nach Ankündigung und dann auch noch am Sabbath!)

Abbas hat auch an die Araber eine Forderung: Statt den Jemen sollten sie die Hamas bombardieren.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (08.-14.03.2015)

Sonntag, 08.03.2015:

Die PA ehrte mal wieder Terroristen. Zwei Bombenleger aus den 1960-er Jahren wurden von der PA/Fatah als Helden gefeiert.

Eine Hackergruppe (anscheinend PalAraber) hackte die Internetseite des Yescha-Rats und hinterließ antiisraelische Sprüche.

2009 sprach sich Netanyahu in seiner Rede an der Bar Ilan-Universität für die Gründung eines entmilitarisierten Palästinenserstaates aus. Heute erklärte er das für nicht länger relevant, weil jeder Fleck Erde im Nahen Osten, der verlassen wird, von islamischen Extremisten und vom Iran gestützten Terrorgruppen übernommen wird.

Montag, 09.03.2015:

Die Arabische Liga will eine neue Resolution zum „Aufruf zur Beendigung der Besetzung durch Israel“ in die UNO einbringen.

Das Büro von Benjamin Netanyahu bestreitet die Meldung von gestern, dass der Premierminister seien Rede an der Bar Ilan-Universität für „nicht länger relevant“ erklärte. Das sei nicht seine Haltung, sondern die seiner Parteifreundin Hotovely.

Die PA und ihre Terrororganisationen bereiten nach eigenen Angaben Rechtsmittel vor, um Israel als Staat wegen des Gazakriegs im letzten Jahr sowie Offiziere und Knesset-Abgeordnete wegen ihres Wohnorts in Judäa und Samaria zu verklagen. Siedlungen werden als „Kriegsverbrechen“ angegeben, dort zu wohnen ebenfalls.

MK Ahmed Tibi bezeichnete Avigdor Lieberman als „jüdischen ISIS“; Lieberman hatte gesagt, Israel solle „eine Axt nehmen und diejenigen köpfen“, die gegen den Staat sind. (Das sagte Lieberman im Zusammenhang mit Terroristen, für die er die Todesstrafe sehen will.)

Hochrangige IDF-Offiziere sind der Meinung, dass die Hamas festgestellt hat, wie ineffektiv ihre weiter reichenden Raketen waren (sie wurden fast alle abgeschossen), weshalb die Terroristen verstärkt ihre Kurzstreckenraketen herstellen, die mehr Schäden in Israel anrichteten und Zivilisten verletzten und töteten.

Die Hamas sperrt den Hafen von Gaza für drei Tage; damit soll gegen israelische „Verletzungen“ der Einwohner des Gazastreifens protestiert werden.

Die Fatah-Terrorkämpfer trainierten im Gazastreifen am Freitag die Beschießung und Eroberung israelischer Stellungen.

Es gab Berichte, die Hamas habe Israel einen fünfjährigen Waffenstillstand angeboten. Die Terror-Organisation beeilte sich die Meldungen vehement zu dementieren.

Die Hamas veröffentlichte Sonntag ein Video, in dem sie israelischen Zivilisten droht: „Ihr werdet keine Sicherheit haben, nicht mal in euren Träumen.“

Dienstag, 10.03.2014:

Nachdem die Israel Electric Company zweimal den Strom abgestellt hatte, scheint die PA begriffen zu haben: Sie verlangt von den Einwohnern die Bezahlung der Stromrechnungen, damit die IEC bezahlt werden kann.

Mittwoch, 11.03.2014:

Die Fatah feiert (nicht nur) auf Facebook den „Busanschlag“ vom März 1978, bei dem ihre Terroristen 37 wehrlose Israelis (davon 12 Kinder) abschlachteten und mehr als 70 verletzten, als „eine riesige Selbstopfer-Operation in Herzliya, Tel Aviv. 80 Israelis getötet und mehr als 100 verletzt.“

Zum ersten Mal seit Jahren hat Israel die Einfuhr von weißem Portland-Zement in den Gazastreifen erlaubt. Dieser Zement gilt als Dual-Use-Material, das auch militärisch verwendet werden kann und erheblicher Regulierung unterliegt. Zudem ist sicher, dass die Hamas Baumaterial abzweigt, um neue Terrortunnel zu bauen.

Am frühen Morgen wurde der neulich angekündigte Abriss illegal mit EU-Hilfe errichtete Gebäude abzureißen durchgeführt. Arutz-7 hat Videomaterial dazu.

Arutz-7 hat Videomaterial von einem Vorfall auf dem Tempelberg, bei dem australische Besucher von Arabern angebrüllt und herumgestoßen wurden.

Die PalAraber haben Probleme. Die PA hat Probleme – finanzieller Art. Sie weiß kaum, wie sie irgendjemanden bezahlen soll. Nur eine Gruppe, die braucht sich keine Sorgen zu machen, die PA hat gerade beschlossen und verkündet, dass diese Gruppe voll und ganz wie geplant bezahlt wird: die Terroristen in israelischen Gefängnissen.

Eine Bombe tötete im Sinai 3 ägyptische Soldaten. Die Hamas hat Schiss, dass der Übergang Rafah wieder geschlossen wird und behauptete deshalb, Israel sei für die Bombe verantwortlich, denn nur die Israelis würden davon profitieren.

Donnerstag, 12.03.2015:

Die Hamas erzieht zum Hass: Sie ließ Jungs auf einer Veranstaltung am 6. März rappen, wie diese die „Besatzung“ bekämpfen wollen: „Durch die Tunnel werden wir Soldaten gefangen nehmen und die Juden bekämpfen.“ („Die Juden“ – nicht „die Zionisten“…)

Die Feier der Fatah zum „Jubiläum“ des Küstenstraßen-Massakers von 1978 in den sozialen Medien enthält eine nette Aufforderung an die Juden: „Sammelt eure Leichenteile ein und verschwindet.“

Freitag, 13.03.2015:

Mahmud Abbas: „Wir haben keine andere Wahl, als unsere Verbindungen zu Israel zu überprüfen.“ Da ja die bösen Israelis den Terroristen nicht ihren Willen lassen und einfach völlig grundlos Steuereinnahmen zurückhalten.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (01.-07.03.2015)

Sonntag, 01.03.2015:

Die PA und die Fatah singen ein neues Lied: Von „Israel ist schlimmer als die Nazis“ sind sie auf „Israel ist schlimmer als der Islamische Staat“ gewechselt.

Montag, 02.03.2015:

Die PA will laut PLO im April Anzeigen/Klagen gegen Israel vor den ICC bringen.

In seiner Rede bei der AIPAC-Konferenz in den USA sagte Netanyahu, dass Jerusalem niemals geteilt werden wird.

Ein hochrangiger Militärkommandeur der Hamas prahlte am Montag damit, dass seine Terrorgruppe ihr Raketenarsenal für den nächsten Konflikt mit Israel ausbaut.

Der Palästinensische Islamische Jihad prahlt damit (und die BBC hat die Bilder), dass er an der Grenze des Gazastreifens zu Israel Tunnel wieder gebaut und versteckter Abschussrampen eingerichtet hat.

Dienstag, 03.03.2014:

Ein Magistratsgericht stellte fest, dass Juden erlaubt sein muss auf dem Tempelberg zu beten.

Die Polizei öffnete die Straßen zu den Orten Itamar und Alon Moreh in Samaria für die Nutzung durch PalAraber. Diese Öffnung war schon früher vorgesehen, aber durch die Entführung und Ermordung der drei jüdischen Jugendlichen im Sommer auf Eis gelegt worden. Der Rat der Einwohner von Samariah ist wütend.

Die PA hat angekündigt, ab sofort Geldstrafen für Häftlinge in israelischen Gefängnissen (die als Schadensersatzzahlungen an Terroropfer geleistet werden sollen) zu ignorieren, statt zu bezahlen (wie es vertraglich festgelegt ist). Begründung: „Opfer sollten nicht für die Verteidigung ihrer Rechte zahlen müssen.“

Mittwoch, 04.03.2015:

Mahmud Abbas verkündete, er sei bereit sich mit jedem, der die Wahl (in Israel) gewinnt, an den Verhandlungstisch zu setzen.

Die Grenzpolizei hat seit gestern (Dienstag) in einer Operation bisher über 200 illegal im Land befindliche PA-Araber festgenommen. Einige der Festgenommenen wurden vom Shin Bet wegen Verwicklung in Terroraktionen befragt; mehrere weiter wegen krimineller Aktivitäten. Es wird aber davon ausgegangen, dass die überwiegende Mehrheit der Illegalen nur zur Arbeitssuche nach Israel kam.

Donnerstag, 05.03.2015:

Der Zentralrat der PLO hat jetzt entschieden die Sicherheitszusammenarbeit mit Israel abzubrechen. Dabei handelt es sich um eine Empfehlung an die PA.

Freitag, 06.03.2015:

Obama droht schon wieder: Nach den Wahlen in Israel will er die Friedensgespräche neu in Gang bringen. Er macht sich nämlich Sorgen, dass die PA zusammenbricht und damit der Status quo und daraus würde ein Sicherheitschaos entstehen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (22.-28.02.2015)

Sonntag, 22.02.2015:

Nabil Sha’ath droht jetzt auch damit, dass die PA die Sicherheitskooperation mit Israel aufkündigen wird, sollten die einbehaltenen Gelder nicht überwiesen werden. (Nach dem Antrag der PA auf Mitgliedschaft beim Internationalen Strafgerichtshof fror Israel die für die PA eingesammelten Steuergelder ein.)

WAFA und andere Terroristen-Medien „berichten“ Israel habe riesige Mengen Wasser in den Gazastreifen gepumpt, um dort Häuser unter Wasser zu setzen. Mehr als 50 Häuser seien in den von den Israelis eingeleiteten Fluten versunken und eine wichtige Straße musste gesperrt werden. (Das Wetter spielt natürlich überhaupt keine Rolle, dafür aber der mysteriöse Damm, den es schon in den letzten Jahren nicht gab.)

Montag, 23.02.2015:

Die Terroranschläge in Jerusalem haben seit Oktober abgenommen, ihre Zahl ist aber immer noch sehr hoch.

Der Shin Bet hob im Januar in Hebron eine Terrorzelle aus, die eine Serie an Terroranschlägen plante, darunter auch Selbstmord-Bombenanschläge.

Knessetsprecher (Parlamentspräsident) Yuli Edelstein sagte in einer Ansprache bei der Jerusalem-Konferenz, dass er zwar ein Friedensabkommen mit der PA/PLO in den nächsten Jahren nicht für möglich hält, aber die Idee die arabische Bevölkerung „aus Israel hinauszutransferieren“ keine Option ist und von den Juden nicht ernsthaft erwogen wird. Juden und Araber müssten schlicht lernen miteinander zu leben.

Die Israel Electric Company hatte ihre Drohung wahr gemacht und wegen der unbezahlten Stromrechnungen die Lieferungen eingestellt – jedenfalls für zwei Stunden am Tag, eine Stunde am Vormittag, eine weitere am Abend.

Dienstag, 24.02.2015:

Auf dem Golan wird Israel eine Betonmauer bauen, um die zunehmenden Hinterhalt-Angriffe auf Soldaten (und Zivilisten) zu reduzieren und der zunehmenden Bedrohung durch den IS zu begegnen.

Die PA macht anscheinend jetzt ernst: Der Boykott der Waren von fünf israelischen Firmen soll tatsächlich durchgesetzt werden; Einheiten zur Durchsetzung des Boykotts wurden losgeschickt, um Geschäfte in Ramallah nach verbotenen Waren zu durchsuchen. Von offizieller Seite wurde angekündigt, dass dies nur der erste Schritt auf dem Weg zum Boykott aller israelischen Waren sei.

Mittwoch, 25.02.2015:

Auf dem Tempelberg initiierten Islamisten ein kostenloses Frühstücksbuffet für Muslime. Damit sollen möglichst viele Muslime motiviert werden zur Al-Aqsa-Moschee zu kommen, um gegen Juden auf dem Tempelberg zu protestieren. Mit dem Frühstück verstoßen sie allerdings gegen ein ausdrückliches Urteil des Obersten Gerichtshofs, das festlegte, in welchen Bereichen auf dem Tempelberg gegessen werden darf und wo nicht. Das Buffet findet in einem Bereich statt, in dem das Essen verboten ist.

Donnerstag, 26.02.2015:

Dutzende Grenzpolizisten sowie IDF-Soldaten und Beamte der Distriktpolizei Samria-Judäa führten in den letzten Tagen eine intensive Operation durch, um von Steinwürfen abzuschrecken. Die Aktion wurde mit Gründung einer Sondereinheit begonnen, die verstärkt patrouilliert, zusätzliche Checkpoints einrichtet und vorbeugende Schritte unternimmt.

Mehrere Dutzend Aktivisten des „Price Tag Forum“ – das gegen diese Art von Anschlägen ist – nahmen an einer Demonstration vor dem griechisch-orthodoxen Seminar in Jerusalem teil, auf das gestern ein Brandanschlag verübt wurde.

Freitag, 27.02.2015:

Abbas‘ „Nationale Sicherheitskräfte“: Ganz Israel ist „Palästina“.

Schüler aus dem Gazastreifen protestierten in Rafah gegen die Schließung des Übergangs nach Ägypten… für die sie Israel verantwortlich machen.

Samstag, 28.02.2015:

Dutzende arabische Israelis demonstrierten in Wadi Ara gegen den Besuch von Tzipi Livni und Isaac Herzog vom „Zionistischen Lager“. Die Araber bezeichneten die linken Politiker als „rechtsextreme Feinde“, die „Blut an ihren Händen haben“.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (15.-21.02.2015)

Sonntag, 15.02.2015:

Tony Blair (offizieller Gesandter des Nahost-Quartetts) besuchte den Gazastreifen. Er warnte vor einem „weiteren Ausbruch“ in den PA-Gebieten. Diese Warnung scheint sich allerdings an die Hamas zu richten. The Times of Israel berichtet aber auch, dass Blair Ägypten und Israel aufforderte die Handelseinschränkungen für den Gazastreifen aufzuheben. Der Gazastreifen sollte nicht vom Rest der Welt und dem Rest der Palästinensergebiete getrennt sein. (Der Mann glaubt immer noch, wenn es den Menschen im Gazastreifen wirtschaftlich besser geht, würde der Konflikt enden…)

Nett: Die US-Regierung wird Israel nicht weiter über die Gespräche mit dem Iran informieren. Das soll wohl eine „Bestrafung“ dafür sein, dass Netanyahu vor dem Kongress reden wird.

Benjamin Netanyahu soll vorhaben die Patriarchenhöhle in Hebron zu besuchen. Fatah und Hamas „warnen“: Das sei eine „ernste Eskalation“. Der „Kriminelle Netanyahu“ wird vor den Folgen der „Stürmung und Schändung“ der „Ibrahimi-Moschee“ gewarnt.

Montag, 16.02.2015:

Mahmud Abbas‘ Fatah droht mit Raketenangriffen und dem „Ende von Israel“.

Dienstag, 17.02.2015:

Der oberste religiöse Führer der PA behauptet die Al-Aqsa-Moschee sei von Israel „bedroht“ und erneuert die Aufrufe, die im Oktober/November zu einer Terrorwelle führten. Angeblich will Israel jetzt schon wieder den Tempel bauen, „auf den Ruinen der gesegneten Al-Aqsa-Moschee“. Und Abbas‘ Berater für Religionsfragen fordert, dass die UNESCO Israel davon abhalten muss „das humanitäre Erbe in Jerusalem zu zerstören“.

Mittwoch, 18.02.2015:

Vor etwa zwei Jahren wurde die kleine Adele Biton durch einen Steinfwurf-Anschlag von Arabern extrem schwer am Kopf verletzt. Sie musste viele Operationen durchmachen, lag fast ein Jahr im Koma und behielt erhebliche Schäden. Diese schwächten sie so sehr, dass sie jetzt eine Lungenentzündung nicht überlebte; sie wurde 4 Jahre alt. Heute wurde sie beerdigt. Die Terroristen haben also auf Umwegen ihr Ziel des Judenmordes doch noch erreicht.

Donnerstag, 19.02.2015:

Mahmud Abbas‘ Fatah – die „Friedenspartner“ – pries drei japanische (kommunistische) Terroristen, die 1972 in Israel 24 Menschen (8 Israelis, 16 Touristen) ermordeten und mehr als 70 verletzten, als „Kämpfer für Palästina“ in einem Internet-Post, der auch das Denkmal für die Terroristen in Beirut zeigt.

Tony Blair hatte anscheinend eine unverschämte Frage gestellt: Ob die Hamas eine Islamistengruppe oder an Frieden interessiert ist. Die Hamas nahm das zum Anlass, ihm vorzuwerfen, er stelle „neue Vorbedingungen für den Wiederaufbau des Gazastreifens“.

Montag, 23.02.2015:

Die Terroranschläge in Jerusalem haben seit Oktober abgenommen, ihre Zahl ist aber immer noch sehr hoch.

Der Shin Bet hob im Januar in Hebron eine Terrorzelle aus, die eine Serie an Terroranschlägen plante, darunter auch Selbstmord-Bombenanschläge.

Knessetsprecher (Parlamentspräsident) Yuri Edelstein sagte in einer Ansprache bei der Jerusalem-Konferenz, dass er zwar ein Friedensabkommen mit der PA/PLO in den nächsten Jahren nicht für möglich hält, aber die Idee die arabische Bevölkerung „aus Israel hinauszutransferieren“ keine Option ist und von den Juden nicht ernsthaft erwogen wird. Juden und Araber müssten schlicht lernen miteinander zu leben.

Die Israel Electric Company hatte ihre Drohung wahr gemacht und wegen der unbezahlten Stromrechnungen die Lieferungen eingestellt – jedenfalls für zwei Stunden am Tag, eine Stunde am Vormittag, eine weitere am Abend.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (08.-14.02.2015)

Sonntag, 08.02.2015:

Das Nahost-Quartett fordert eine rasche Wiederaufnahme der Friedensgespräche zwischen Israel und den PalArabern. „Beide Seiten“ sollten alles vermeiden, das die Bemühungen zur Lösung des Konflikts untergraben könnte.
Allerdings wurde auch klar gemacht, dass Fakten durch Verhandlungen geschaffen werden sollen; das ist prinzipiell eine Kritik an den PalArabern, vor allem an den einseitigen Schritten der PA.

Ahmed Tibi, ein bekannter Hetzer und MK, der nichts unversucht lässt gegen Israel zu lügen, hat sich jetzt gemeldet, nachdem ein drusischer Soldat (in Zivil) am Wochenende in einem Lokal in Tel Aviv zusammengeschlagen wurde, weil er Arabisch sprach. Tibi behauptete die israelische Gesellschaft sei mit dem Virus des Rassismus infiziert und die arabische Gesellschaft sei Juden gegenüber sehr tolerant. Dass die Tat rassistisch war, ist wohl unbestreitbar; dass sie typisch für die israelische Gesellschaft ist, ist eine Lüge. Und dass die Araber den Juden gegenüber sehr tolerant seien, ist nun so falsch, dass es kaum noch das Gegenteil der Wahrheit genannt werden kann.

Montag, 09.02.2015:

Mahmud Abbas lässt wieder mal wissen, dass „Märtyrertod ein Schicksal ist, das wir bereitwillig und gelassen annehmen“. (Wenn dem so ist, warum gibt es dann immer so ein Geheule wegen der toten Terroristen?)

Letzten Monat schlossen 17.000 Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren die Ausbildung in militärischen Trainingslagern im Gazastreifen ab. Die Hamas prahlt damit, dass sie die nächste Generation zum Kampf gegen Israel vorbereitet. Die Absolventen wurden u.a. intensiv an leichten und schweren Waffen ausgebildet.

Dienstag, 10.02.2015:

Apartheid-Israel? In Aschkelon feierten und beteten 50 schiitische Muslime an einem Grab, von dem geglaubt wird, dass Mohammeds Enkel dort begraben ist. Das Grabmal steht auf dem Gelände des Barzilai-Krankenhauses, in dem regelmäßig Kranke und Verletzte aus dem Gazastreifen behandelt werden.

Mahmud Abbas sagte in Schweden, er wolle den Friedensprozess mit Israel wieder aufnehmen. Er entschied sich keine Fragen zum Ende des Konflikts und der Beziehung der PA zur Hamas zu beantworten.

Mittwoch, 11.02.2015:

Hanin Zoabi reagierte auf die Bemühungen sie von der Wahl zur Knesset auszuschließen. Natürlich wie üblich: Die ihr zugeordneten Zitate seien verkürzt und verzerrt und würden außerdem sie nicht beweisen, dass sie irgendwelche als Terroristen klassifizierte Gruppen unterstützt. (erwiesenermaßen Lüge)

Donnerstag, 12.02.2015:

Die PA „droht“ damit ihren Boykott auf weitere israelische Firmen im Lebensmittel und Getränkebereich auszudehnen, wenn Israel weiterhin die Gelder nicht freigibt, die die PA beansprucht.

Freitag, 13.02.2015:

Friedenerziehung a la PA: Die „Nationalen Sicherheitskräfte“ und die Präsidentengarde geben auf ihrer offiziellen Facebook-Seite, dass sie „ganz Palästina“ repräsentieren. In bisherigen Posts waren es Jaffa, Tiberias und der Negev, aktuell sind Akko, Safed, Nazareth und Galiläa „offiziell“ dazu gekommen.

Samstag, 14.02.2015:

Da dürfen wir raten, wer jetzt vom Westen unter Druck gesetzt wird – Mahmud Abbas: Keine Verhandlungen, solange in Siedlungen gebaut wird.