Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (19.-25. März 2017)

Sonntag, 19.03.2017:

Mahmud Abbas weihte in Doha eine Schule ein, die nur „palästinensische“ Kinder unterrichten wird. Dort werden die Kinder gelehrt: Israel gibt es nicht, nur „Palästina“. Gewalt ist Klasse. (Und die UNESCO fördert diese Schule.)

Der Oberste Kooperationsrat (eine Gruppe aus Repräsentanten der führenden pal-arabischen Terrororganisationen) rief zu einer Eskalation des Terrorkriegs gegen Israel auf.

Die PA protestiert gegen Veränderungen im Lehrplan an den UNRWA-Schulen in Geografie und Geschichte. Dort werden die Schüler bisher gelehrt Israel nicht anzuerkennen und nach Israel „zurückkehren“ zu wollen sowie Israel zu vernichten. (Worin die Veränderungen bestehen, wird aus den Berichten nicht deutlich.)

Der Terrorist, der am Montag zwei Grenzer an der Jerusalemer Altstadt neiderstach, gehörte einer WhatsApp-Gruppe an, die sich „Weg zum Himmel“ nennt; 18 Mitglieder der Gruppe wurden im Verlauf der letzten Tage festgenommen. Die beiden Grenzer wurden heute aus dem Krankenhaus entlassen.

Der Stabschef der IDF warnt, dass die Hisbollah die UNO-Resolutionen verletzt und sich auf den nächsten Krieg gegen Israel vorbereitet, u.a. mit Aufstockung ihres Waffenarsenals.

Montag, 20.03.2017:

Geheimdienstchef Nadav Argaman warnte in einem Knessetausschuss am Morgen, dass Israel während der anstehenden Pessah-Feiertage einer Zunahmen an Versuchen Terroranschläge zu verüben gegenüber sehen wird. Er rechnet damit, dass vor allem die Hamas verstärkt versuchen wird Israelis zu ermorden.

Dienstag, 21.03.2017:

Statistisches: Der Shin Bet hat 2016 mindestens 16 Selbstmord-Bombenanschläge und 16 Entführungen verhindert.

Das ist mal wieder regelrecht antisemitisch: Mahmud Abbas behauptet, der Grund für alle (!) Katastrophen in der Welt sei die (also Israels) „Besatzung“.

Omar Barghouti, BDS-Gründer und Student an der Universität Tel Aviv, wurde festgenommen. Ihm wird Steuerbetrug vorgeworfen.

Während der letzten Tage wurden im PA-Dorf Jilazoun 5 Personen festgenommen, die zahlreiche Anschläge mit Brandsätzen unternommen haben.

Mittwoch, 22.03.2017:

Vertreter der syrischen Opposition behaupten Israel habe Positionen der syrischen Armee bei Damaskus bombardiert.

Immer mehr Araber aus „Ost“-Jerusalem beantragen die israelische Staatsbürgerschaft.

Donnerstag, 23.03.2017:

Der neue Chef der Hamas im Gazastreifen hat ein Versprechen gegeben: „Ganz Palästina“ soll „befreit“ werden.

Propaganda der üblen Sorte (2005-2006)

Aus palästinensischen Medien und von palästinensischen Politikern werden gerne Gräueltaten der Israelis in die Welt posaunt, von dieser aber nicht erzählt. Die Palästinenser glauben es wohl. Ob die westlichen Medien und Politiker glauben, dass die Unsinns-Dinge nicht berichtet werden sollten, deshalb aber die nicht so abstrusen Dinge glaubwürdiger werden? Es scheint so, denn vieles, was die PA-Medien oder -Offiziellen von sich geben, wird bei uns als Tatsache abgedruckt oder ausgestrahlt, nicht als palästinensische Behauptung (egal, wie heftig z.B. die israelische Armee das dementiert, was die PA ihnen vorwirft). Hier kommen die schwachsinnigsten Sachen und dicksten Lügen, die die PA im Laufe der Zeit von sich gegeben hat (chronologisch rückwärts aufgelistet).


PA-TV: Israel mordete im Unabhängigkeitskrieg kaltblütig Babys

Itamar Marcus und Barbara Crook
Palestinian Media Watch, 18. Dezember 2006

Original bei PMW

Einführung:
Israels Existenz als Staat zu delegitimieren bleibt der Grundpfeiler der Ideologie, die die Palästinensischen Autonomie (PA) ihrem eigenen Volk auf Arabisch präsentiert. Israel wird als Staat dargestellt, der durch unmoralisches Tun geschaffen wurde und der historisch kein Recht hat zu existieren.

Diese Woche sendete das palästinensische Fernsehen erneut ein mit Hass angefülltes Segment einer PA-Fernsehreihe, die die Israelis als Kindermörder zeigte. Die Serie stellt Ereignisse vor und während Israels Unabhängigkeitskriegs von 1948 dar. In einer der vielen historischen Verfälschungen stellen Schauspieler israelische Soldaten dar, wie sie ein Kleinkind kaltblütig ermorden. Diese Hass-Serie wurde vom palästinensischen Fernsehen im Juni 2005 und im Juli 2006 bereits ausgestrahlt.

Den Serienausschnitt von PA-TV sehen Sie, wenn Sie hier klicken


PA-Verleumdung: Israel benutzt Granaten mit abgereicherten Uran

Itamar Marcus und Barbara Crook
Palestinian Media Watch, 14. Juni 2006

Original: Israel used shells with depleted uranium

Die Palästinensische Autonomiebehörde verbreitet weiter Lügen und Verleumdungen über die Ereignisse am Strand des Gazastreifens von Freitag, obwohl es inzwischen sicher scheint, dass Israel nicht für toten Zivilisten verantwortlich ist.

Die jüngste PA-Story ist, dass ein palästinensischer Künstler sich mit Verbrennungen am ganzen Körper im Krankenhaus befindet, nachdem er Splitter der „israelischen Bomben“ angefasst hatte. Die Bomben wurden dann untersucht und es wurde festgestellt, dass sie Radioaktivität abgeben, angeblich, weil Israel die Bomben mit „abgereichertem Uran“ kontaminiert hatte.

Es folgt der Artikel in einer offiziellen PA-Zeitung, die unter der Kontrolle des Büros von Mahmud Abbas steht:

„Der Feind richtete seine Angriffe auf Gaza und tötete seine Opfer. Mein Freund, der Bildhauer und Maler Fayiz Al-Sarsawy, ging zu einer der beschossenen Stellen… um die Splitter des Todes aufzusammeln, die der wahnsinnige Beschuss hinterließ, um daraus eine Statue über das palästinensische Leiden zu machen. Ein Freund, der ihm assistierte, sollte die Splitter reinigen.

Am Abend desselben Tages erhielt Fayiz einen beunruhigenden Anruf seines Freundes, der ihm assistierte: „Ich spreche aus dem Krankenhaus zu dir und bitte dich die Splitter nicht anzufassen, die du gesammelt hast.“ Eine Infektion hatte sich auf der Hand seines Freundes gebildet und sich als etwas ausgebreitet, das wie Brandwunden auf seiner Haut aussah. Als er die empfindlichen Bereiche in seinem Körper berührte, erschien eine verdächtige Schwellung.

Experten kamen und nahmen Proben der Splitter. Später forderten sie die gesamten Splitter und erklärten: Die Splitter wurden mit einer Art abgereichertem Uran behandelt, das langsame und gefährliche Strahlung absondert.

Dis ist kein imaginärer Film über Rambo, sonder Wirklichkeit. Die Splitter existieren und können allen Interessierten gezeigt werden. Yassir Arafat warnte uns vor der Existenz des Abgereicherten Unrans in israelischen Splittern und die Armee benutzt Napalm.“
[al-Hayat al-Jadida, 12. Juni 2006]

Anmerkung heplev:
Es ist nicht das erste Mal, dass dieser Schwachsinn von den Palästinensern verbreitet wird. Als Ende 2000/Anfang 2001 in Europa die heftige Diskussion um von den Amerikanern benutzte „Uran-Munition“ (als Panzer brechende Munition eines Erdkampf-Flugzeugs) aufkam, wurde dies von Arafat aufgegriffen und behauptet, die israelische Armee setze solche Munition ein.
Diese Behauptung wurde im Juli 2004 erneut angerührt und soll offensichtlich jetzt wieder Stimmung machen.


Israelis bauen Synagoge unter der Al Aksa-Moschee – 4. Januar 2006

Da haben sie wieder was „ausgegraben“, unsere Hetz-Propagandisten. Und wer merkt den Fehler?
Nach Angaben muslimischer „Geistlicher“ der PA haben die Israelis angeblich unter der Al Aksa-Moschee eine Synagoge gebaut, im so genannten „Museum of Tolerance“, nur „90m vom Felsendom“ und bedrohen damit nicht nur die Moschee, sondern wollen eine dritte Intifada provozieren. Angeblich wollen die Juden auch noch eine zweite Synagoge bauen, eine für Frauen. Außerdem sollen die Israelis dabei einen islamischen Friedhof entweiht haben.
Da wollen wir mal sehen: Der Grundstein des Museum of Tolerance wurde im Oktober von Arnold Schwarzenegger gelegt. Es befindet sich im Westen von Jerusalem auf einem Gelände, das früher der Parkplatz des Unabhängigkeitsparks war.
Unter der Al Aksa-Moschee, wo angeblich die Israelis eine Synagoge bauen, hat nur einer gebuddelt: die Waqf, die dort in den „Ställen Salomos“ eine riesige Moschee anlegte, was vor nicht allzu langer Zeit dazu geführt hatte, dass an der Südmauer eine Beule entstand, die nach langem Hin und Her jordanische Fachleute endlich reparierten, weil die Waqf die Israelis nicht ran ließen und diese dann mit viel Mühen diese Fachkräfte organisierten.
Mit anderen Worten: Es wird mal wieder viel Wind gemacht, um die Stimmung anzuheizen. Israel soll der Unruhestifter sein, der die Unruhen auslösen will. Dabei sind es einzig und allein palästinensische Stellen, die da ihre Interessen verfolgen. Und denen ist nichst zu blöde, womit sie ihre Leute verdummen können – und die werden sich gerne beharrlich weigern den Unsinn nicht zu glauben.


Palestinian Media Watch, 17. November 2005:

PA: USA gab ihre Zustimmung Arafat zu töten

Itamar Marcus und Barbara Crook

Die Palästinensische Autonomie hat kürzlich eine internationale Untersuchung des Todes von Yassir Arafat in Pars im November 2004 gefordert. Aber in einer neuen Verleumdung erzählten die Vertreter der PA ihrem eigenen Volk auf Arabisch diese Woche, dass keine Untersuchung nötig ist, weil sie harte Belege haben, dass Israel Arafat vergiftete – mit Genehmigung der USA.

In einem Fernseh-Interview mit PA-Beamten wurden die folgenden Behauptungen und Vorwürfe aufgestellt:

  1. Der israelische Premierminister Ariel Scharon und Verteidigungsminister Shaul Mofaz entschieden im Juni 2002 Arafat auf eine Art zu töten, die nicht mit Israel in Verbindung gebracht werden könnte.
  2. Bassam Abu Sharif, ehemaliger Berater Arafats, der von dem Plan erfuhr, schrieb Arafat einen Brief, in dem er ihn über die Verschwörung unterrichtete. Er präsentierte den angeblichen Brief im Fernsehen als „Beweis“. Er zitierte sogar, was der die „exakten Worte“ der privaten Unterhaltung von Scharon und Mofaz nannte.
  3. Ein Teilnehmer der Sendung behauptete Arafats Vorkoster gewesen zu sein und bestand darauf, er habe von Arafats Essen mindestens eine halbe Stunde vor Arafat gegessen, um seine Vergiftung zu verhindern.
  4. Die USA wussten von dem Plan zur Ermordung Arafats und billigten in unter der Bedingung, dass er nicht durch einen Bombenangriff ausgeführt wurde.
  5. Taysir Al-Tamimi, Oberster Richter des Scharia-Gerichts Palästinas, der Arafat in Paris im Krankenhaus besuchte, „sah“ die „gefährliche Verdünnung“ von Arafats Blut, die „sogar nach seinem Tod“ noch weiter ging.
  6. Die französischen Ärzte, die Arafat in der Endphase seiner Krankheit behandelten, wussten, dass Arafat vergiftet wurde. Aber sie haben es abgelehnt diese Information preiszugeben, weil sie fürchten, das würde eine gewalttätige palästinensische Reaktion verursachen, die die Chance der PA auf einen unabhängigen Staat vernichten würde.
  7. Das genaue Gift ist nicht bekannt, weil es ein militärisches Geheimnis ist.

Vorwürfe, dass Israel hinter Arafats Krankheit steckt, sind nicht neu. In der Tat kamen sie in den PA-Medien auf, kurz nachdem Arafat krank wurde. Die Sendung von dieser Woche, einem Jahr nach Arafats Tod, ging über die allgemeinen Beschuldigungen hinaus und behauptete, dass seine Tötung durch Israel eine Tatsache sei.

Diese Mord-Verleumdung folgt dem PMW-Bericht dieser Woche, der die fortgesetzte Drogen-Verleumdung durch die PA dokumentiert. Beide sind Beispiele der derzeitigen Politik der Palästinensischen Autonomie künstlich den Hass auf Israel zu initiieren, obwohl Israel alles mögliche unternimmt und große Risiken eingeht, um die Lebensbedingungen der Palästinenser zu verbessern.

Palestinian Media Watch hat regelmäßig Verleumdungen aufgezeigt, die in den palästinensischen Medien erscheinen. Hier sind einige Beispiele der Zeit vor dem September 2000 zu lesen und hier einige der Zeit seitdem – einschließlich einer offiziellen Predigt von vor genau einem Jahr, die besagte, dass die Palästinenser „absolut sicher“ seien, dass Israel Arafat vergiftete.

Es folgt ein Dialog aus dem Programm von PA TV:

Bassam Abu Sharif, ehemaliger Berater Arafats:

„Nach den bestätigten Informationen, die mir vorliegen, sprach Mofaz folgendermaßen mit Scharon: ‚Das ist eine Gelegenheit Yassir Arafat loszuwerden…’ Scharon war einen Moment still und sah dann Mofaz an und sagte: ‚Nur, wenn es so gemacht wird, dass der anklagende Finger nicht auf Israel gerichtet wird.’ Das sind die genauen Worte.

Als ich das herausfand, schrieb ich … Yassir Arafat einen Brief, in dem ich ihn vor ihrem Wunsch ihn zu töten, vermutlich mit einem Gift, warnte. Das Datum des Briefes ist klar, dies hier ist der Brief [er zeigt den Brief]. Die schwarzen Markierungen sind die Markierungen von Yassir Arafat, die Linien wurden von Yassir Arafat gezogen. Dies ist das Datum, der 5. Juni 2002… Die Israelis planten ihn mit Gift zu töten, wegen Scharons Versprechen den Amerikanern gegenüber, dass Arafat nicht durch eine Bombe getötet wird.

Die Quelle – und das ist das erste Mal, dass ich das sage – sah ich nach dem Tod und der Beerdigung Arafats. Ich fragte ihn und er antwortete, dass die Franzosen darüber Bescheid wissen. Ich denke, dass die Franzosen diese Sache verbargen, weil Frankreich ein mächtiges Land ist, das nicht daran interessiert ist die Gegend aufzuheizen und interessiert am Frieden und der Gründung eines Landes für die palästinensische Nation ist und die Frage wiederaufleben zu lassen bedeuten wird, dass jeder Palästinenser es als seine Pflicht ansehen wird den Tod von Yassir Arafat zu rächen.“

Taysir Al-Tamimi, Oberster Richter des Scharia-Gerichts Palästinas:

„Der Präsident litt nicht an einer Krankheit, die mit den bekannten Krankheiten des hohen Alters in Zusammenhang stehen – Blutdruck, Diabetes, Arterienverkalkung. Der Präsident litt nicht unter irgendeiner Krankheit. Die heftige Verschlechterung seiner Gesundheit, in dieser rapiden Weise, belegt die Tatsache, dass er von Gift getötet wurde, zusätzlich zur starken Verdünnung seines Blutes, die ich mit eigenen Augen im Krankenhaus in Paris sah. Selbst nach seinem Tod ging diese Verdünnung seines Blutes weiter.“

Ein Berater Arafats:

„Zum Frühstück trank er Milch und Cornflakes. Ich bereitete ihm das in den Morgenstunden zu… Das Essen des Präsidenten musste immer kontrolliert werden. Dasselbe beim Mittagessen… Das Essen wurde den Gästen und dem Präsidenten gemeinsam gebracht und ich aß gewöhnlich eine halbe bis Dreiviertel-Stunde vor ihm.“

Ahmed Abdul Rahman, Arafats Kabinettsekretär:

„Diese Frage wird weiterhin jeden Palästinenser beschäftigen, wie Arafat ein Schahid [Märtyrer Allahs] wurde. Der französische medizinische Bericht ist 572 Seiten stark. Der Bericht besagt nicht, dass Yassir Arafat an einer bestimmten Krankheit leidet, die seinen Tod zur Folge hatte. Er besagt, dass Yassir Arafats Tod nicht das Ergebnis einer der bekannten Krankheiten ist.

Also schließen Sie, schließen Sie selbst, was das bedeutet. Er war einer Art Gift ausgesetzt. Das Gift ist ein Geheimnis der Armee und wie Sie wissen, kennt niemand das Geheimnis des Giftes, außer der Person, die es vorbereitete…“
[PA-TV, 11. November 2005]


Es gibt anscheinend nichts anderes, das Israelis tun, als Gift zu verteilen – jedenfalls, wenn man palästinensischen Offiziellen glauben darf:

Israelnetz berichtet heute (30. Juni 2005), dass der palästinensischen „Minister für Zivile Angelegenheiten“, Mohammed Dahlan, sicher ist, dass die Siedler vor dem Abzug noch das Land vergiften, um es unbrauchbar zu machen (Äußerung vor Journalisten am Mittwoch, 29.6. in Gaza).


PA: „Israel vergiftet Computer, Schokolade und Spielzeug“ (Meldung von Israelnetz, 15.06.2005)

Israel soll Krebs erregenden Saft auf den palästinensischen Markt gebracht haben und andere Waren mit Krebs erregenden Stoffen versehen haben. Dies haben erneut Vertreter der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) behauptet.

Die gebrauchten Waren aus Israel wie Computer, Kinderspielzeug und Nahrung hätten die Israelis absichtlich mit Giften versehen, um der Gesundheit der Palästinenser zu schaden. Jussef Abu Safijeh, Vorsitzender der PA-Entwicklungsbehörde, sagte, die palästinensischen Sicherheitskräfte hätten vor kurzem mehrere Ladungen Säfte mit einem Krebs erregenden Stoff sichergestellt, die aus Israel an die Palästinenser verkauft wurden.

„Dieses Getränk wurde speziell für Palästinenser im Gazastreifen hergestellt“, sagte Abu Safijeh. Die ägyptischen Behörden hätten zudem im März zwei israelische Lastwagen am Grenzübergang Rafah durchsucht; darin hätten sie Kinderspielzeug mit Krebs erregenden und radioaktiven Stoffen gefunden.

Abu Safijeh kritisierte die PA, den Import derartiger Dinge nicht zu verhindern. Hinzu kämen „verdächtige“ Gebrauchtwaren aus zweiter Hand wie Computer und andere Elektrogeräte aus Israel. Mehr als 200 Computer seien zuvor im israelischen Verteidigungsministerium im Einsatz gewesen.

Derartige Behauptungen seien während der Amtszeit von PLO-Chef Jasser Arafat üblich gewesen, sagte ein Vertreter von Premierminister Ariel Scharon. Sie erwachten derzeit zu neuem Leben. Mit solchen Anschuldigungen kehre die PA „zurück zu den alten Mustern der Lügen, die Jasser Arafat angewendet hat.“ Diese Gerüchte kämen den radikalen Palästinensergruppen zugute. Wenn die PA sich von den Radikalen mitziehen lasse und weiterhin nichts gegen derartige Gerüchte unternehme, sei sie nicht „auf dem Weg zu einem Staat, sondern zu einer neuen Intifada“, so der israelische Vertreter.

Vor einem Monat hatten palästinensische Zeitungen geschrieben, Israel setze Schweine auf palästinensischen Feldern im Westjordanland aus, damit diese die Ernte ruinierten. Die PA beschuldigte Israel zudem, chemischen Abfall im Westjordanland abgeladen zu haben, um den Palästinensern gesundheitlichen Schaden zuzufügen.

Während der vergangenen Jahre hatte die PA wiederholt behauptet, Israel bringe absichtlich schlechtes Essen auf den palästinensischen Markt. Die palästinensischen Medien verbreiteten diese Meldungen. Im Jahr 2001 machte die PA Israel verantwortlich für vergiftete Schokolade und explosives Spielzeug, Schreibgeräte und Radios. Ärzte des Schifa-Krankenhauses in Gaza-Stadt sagten, sie hätten mehrere Kinder behandelt, die durch Schokoriegel vergiftet worden seien. Andere Ärzte warfen Israel vor, schuld an Krebs, Herzkrankheiten, Lähmungen und Blindheit unter den Palästinensern zu sein.

Propaganda der üblen Sorte (2004)

Aus palästinensischen Medien und von palästinensischen Politikern werden gerne Gräueltaten der Israelis in die Welt posaunt, von dieser aber nicht erzählt. Die Palästinenser glauben es wohl. Ob die westlichen Medien und Politiker glauben, dass die Unsinns-Dinge nicht berichtet werden sollten, deshalb aber die nicht so abstrusen Dinge glaubwürdiger werden? Es scheint so, denn vieles, was die PA-Medien oder -Offiziellen von sich geben, wird bei uns als Tatsache abgedruckt oder ausgestrahlt, nicht als palästinensische Behauptung (egal, wie heftig z.B. die israelische Armee das dementiert, was die PA ihnen vorwirft). Hier kommen die schwachsinnigsten Sachen und dicksten Lügen, die die PA im Laufe der Zeit von sich gegeben hat (chronologisch rückwärts aufgelistet).


Reuters meldete am 13. August 2004: Palästinenser täuschen UNO über Tod eines Jugendlichen

Israel beschulidgte die Palästinensische Autonomiebehörde Donnerstag die UNO zu täuschen, weil ein von palästinensischen Militanten niedergeschossener Jugendlicher auf einer Liste von den israelischen Streitkräften getöteter Personen aufgeführt wird.
Hassan Jamil el-Zanin, ein Teenager aus Beit Hanun im Gazastreifen wurden von palästinensischen Militanten am 22. Juli getötet, nachdem er versuchte sie daran zu hindern, Kassam-Raketen aus dem Garten seiner Familie abzuschießen.
In einem Brief an Generalsekretär Kofi Annan vom 9. August listete der palästinensische UN-Beobachter NAsser al-Kidwa den Jungen unter den palästinensischen „Märtyrern“ auf, die „von den israelischen Besatzungstruppen zwischen dem 8. Juli und 6. August getötet wurden.
Der israelische UNO-Botschafter Dan Gillermann schrieb in einem Brief an Annan, dass die Vorwürfe, el-Zanin sei vom israelischen Militär getötet worden, sei „eklatant falsch“.
„Der internationalen Gemeinscahft sind die perversen Falschdarstellungen und glatten Fälschungen in palästinensischen Stellungahmen gut bekannt“, hieß es in Gillermans Brief.

Was man sich vor allem auf der Zunge zergehen lassen muss: Die Terroristen hatten selbst zugegeben, dass sie den Jungen erschossen und seine Verwandten verletzt hatten. Nur Arafat hatte sofort entgegen allen anderen Bekundungen behauptet, die Israelis seien die Mörder. Ich würde gerne sehen, dass Herr Annan diese Lügen endlich einmal rügt. Aber damit würde er sich Ärger bei Arafat einhandeln, das will er sicher nicht riskieren. Gleiches dürfte für die NGOs und Menschenrechtsgruppen gelten – von ihnen wird in der Regel ausschließlich Israel verdammt, bei palästinensischem Mordgebaren setzt man schnell die Scheuklappen auf und rechtfertigt den versuchten Völkermord an Juden.


James Taranto vom WSJ Opinion Journal zitiert eine von Arafat wieder aufgebrühte Behauptung (21.07.2004):

Arafat beschuldigte Israel die Westbank und den Gazastreifen mit Kugeln aus abgereichertem Uran zu verseuchen, was einen starken Anstieg der Krebsfälle verursacht habe.
„Sie haben Krebs verursacht, der wie in Hiroshima und Nagasaki ist“, sagte Herr Arafat in einem Interview…
Krebs-Spezialisten in zwei Krankenhäusern – eins in Ramallah und das andere in Bethlehem, sagten, sie hätten keinen Anstieg der Krebsfälle während des derzeitigen Aufstands (begann im September 2000) festgestellt.
Der Palästinenserführer nahm Bezug auf Kugeln hoher Dichte mit abgereichertem Uran, die manchmal von US-Truppen benutzt werden, um die Panzerung von Panzern zu durchschlagen. Die Palästinenser haben keine Panzer.


nocokehonestreporting.com zeigt ein weiteres Beispiel für Verlogenheit in der palästinensischen Propaganda auf: Ein „Boykottiert amerikanische Firmen. Durch den Kauf amerikanischer Produkte unterstützt ihr Israel“-Plakat zeigt – einen von Palästinensern verprügelten Juden! Er wird als palästinensisches Opfer ausgegeben:
Text des Bildes:
oben: Frage irgendeinen Palästinenser nach seiner Firmenfarbe und er wird’s dir sagen!
unten: Trink Coca Cola. Unterstütze Israel. Durch den Kauf amerikanischer Produkte unterstützt du Israel Text unter dem Bild:
Haben wir nicht genug Demütigung erlebt? Israelis töten palästinensische Kinder und die US-Wirtschaft liefert die Kugeln. Gibt es etwas, das du tun kannst, um das zu stoppen? Ja! Es gibt eine Milliarde Muslime und fünf Milliarden Menschen auf der Welt. Wenn wir uns alle vereinigen und das angehängte amerikanische Produkt boykottieren, werden wir eine kräftige Botschaft and ie USA schicken, die die Tötung von Unschuldigen unterstützen. Wir haben nichts gegen das amerikanische Volk. Wir wollen einfach nur, dass Israel mit dem Töten aufhört. Das ist nur der Anfang! Mehr Produkte werden kommen. Bitte nimm Einfluss. Boykottiere das Produkt und verbreite die Worte. Zusammen können wir einen Unterschied machen.

Das ganze „garniert“ mit dem berühmten Foto von Tuvia Grossman aus den USA, der zu Beginn der „Intifada“ von Palästinenern fast umgebracht wurde. Was AP (und damit viele Zeitungen) nicht daran hinderte, dieses Bild als das eines Palästinensers zu deklarieren, der von dem hinten kommenden israelischen Polizisten verprügelt worden sei. Die Aufklärung des Sachverhalts durch Grossmans Vater veranlasste nur wenige Zeitungen zur Korrektur, eine ganze Reihe brachten „Richtigstellungen“, die fast schlimmer waren als die ursprüngliche Falschmeldung. Nachzulesen unter dem oben angegebenen Link zu honestreporting.

Dass die Palästinenser eines der Opfer ihrer eigenen Gewalttätigkeit dazu benutzen, die andere Seite zu verunglimpfen – das nennt man wohl auf jüdischer Seite „Chuzpe“ – allerdings nur, wenn man sehr langmütig ist.


Palestinian Media Watch Bulletin, 11. Januar 2004

PA-Journalist: Israel griff Pariser Synagoge an, um die französischen Juden zu ermuntern nach Israel zu kommen

von Itamar Marcus

Einleitung:
Eine der üblichen Taktiken der Propaganda der Palästinensischen Autonomie (PA) ist es, Israel für den palästinensischen und arabischen Terrorismus verantwortlich zu machen. Nun ist ein prominenter Redakteur einer PA-Zeitung mit einem neuen Dreh in dieser Taktik angekommen.

Am 13. Juni 2003 versuchte ein belgischer Staatsbürger eine Synagoge in Belgien in die Luft zu sprengen; dafür benutzte er zwei Gas-Ballons, die er in seinem Auto versteckte. Vor zwei Monaten (am 15. November 2003) explodierten zwei Autos vor einer Synagoge in Istanbul, was den Tod von 23 Menschen verursachte.

Letzte Woche wurde von dem Redakteur der offiziellen PA-Tageszeitung „Al-Hayat Al-Jadida“ in einem Interview im PA-Fernsehen eine neue Verleumdung erfunden. Der Redakteur erklärte, dass, weil es unter geringer Einwanderung leidet, es Israel war, das das Feuer in der Pariser Synagoge legte – um die französischen Juden zu überzeugen, dass sie nach Israel immigrieren sollten.

Im Folgenden die Worte von Hafez Barghouty im PA-TV:

„Die geheimen Zionisten-Banden haben es versucht und agieren in Frankreich genauso wie sie es in den arabischen Ländern zu tun pflegten – Irak, Ägypten und Marokko – indem sie jüdische Synagogen sprengen…, um sie [die Juden] zu zwingen [nach Israel] einzuwandern. Und so rief nach dem Anschlag auf eine Synagoge der israelische Botschafter in Frankreich alle Juden Frankreichs auf, [nach Israel] einzuwandern…

… Es gibt israelische oder zionistische Banden, die Terroranschläge gegen Juden ausführt und sie zwingt [nach Israel] einzuwandern, weil Israel unter Auswanderung leidet.“

Interessante Meldungen der PA-Medien

aus WAFA, Zeitungen, Radio und Fernsehen und anderen Quellen (teilweise kommentiert)

In palästinensischem Sender: Lob für London-Terror (Quelle: Israelnetz)

Ein moslemischer Prediger hat die Terroranschläge in London vom vergangenen Donnerstag gelobt. Seine Ansprache wurde von einem Radiosender in Gaza ausgestrahlt.

In der Predigt sprach der Moslem von den „segensreichen Taten“, die sich unlängst im Irak und in Großbritannien ereignet hätten. Dabei betonte er die Wahl des Zeitpunktes für die Anschläge in London – einen Tag nach der Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees, die Sommerspiele 2012 in der britischen Hauptstadt zu veranstalten: „Die Freudensirenen wurden in Großbritannien gehört, und Osama Bin Laden hat den Plan wieder neu gezeichnet und dadurch mitgeteilt, dass die Stimme der Gedemütigten an jedem Ort zu hören ist.“…

Die Ansprache wurde am Samstagabend vom Radiosender „Sawt al-Quds“ („Stimme Jerusalems“) übertragen, der mit der Terrorvereinigung Dschihad al-Islami in Verbindung gebracht wird. Das berichtet das „Intelligence and Terrorism Information Center“ am „Center for Special Studies“ (C.S.S). Nach seinen Beobachtungen stellen lokale Medien im palästinensischen Gebiet Zentren der Hetze für die verschiedenen Organisationen dar. Dies werde von der PA nicht effektiv beaufsichtigt.


Arafats Radio segnet Bomber-Frau
Michael Widlanski, TheMediaLine, 14.01.2004

In beispielloser Zurschaustellung von Unterstützung für einen Angriff durch eine menschliche Bombe begrüßte Yassir Arafats offizieller Radiosender begeistert die Nachricht des jüngsten Selbstmord-Anschlags im Gazastreifen.
„Die Bürgerin Rim al-Riyashi wurde heldenhaft zur Märtyrerin gemacht, indem sie vier Soldaten der Besatzung tötete“, erklärte Voice of Palestine in seinen 4-Uhr-Nachrichten, etwa eine Stunde nach dem Anschlag im Gazastreifen.
Der Stil der Meldung, die die Nachmittags-Zusammenfassung eröffnete, glich eher einem Geburtstagsgruß als einer normaler Nachrichtenmeldung und betonte wiederholt die Identität der Frau und ihr „heroisches Märtyrertum“ (Arabisch: istisch-haad).
Es gab keine Meldung, dass sie Mitglied der islamischen Terrorgruppe HAMAS war.
Arafats VOP Radio sagte, Israel sei für den Anschlag verantwortlich und gab keinerlei Verurteilung des Anschlags an der Kreuzung im Gazastreifen, die auch als Treffpunkt für Arbeitssuchende und Zugang nach Israel für palästinensische Arbeiter dient.


Scheik Abu Nizar, ein religiöser Führer der Hamas, dessen Sohn sich in einer jüdischen Siedlung im Gazastreifen selbst in die Luft sprengte (Jordan Times, 25.07.2002):

„… Im palästinensischen Kampf geht es nicht um Gewalt, sondern um das Recht an unserem besetzten Land.“
Auf die Frage, ob es gerechtfertigt ist, dass Hamas israelische Zivilisten tötet, sagte er:
„Alle Israelis sind Soldaten… Alle Kinder über 15 Jahren sind legitime Ziele und Hamas tötet sowieso keine Kinder.“
Daran erinnert, das israelische Kinder in Selbstmordanschlägen starben, sagte er:
„Wir hatten nicht die Absicht ihnen Schaden zuzufügen.“
Gibt es etwas Verlogeneres? „Alle Israelis sind Soldaten.“ Es gibt keine israelischen Zivilisten. Basta. Die IRA darf jeden Engländer töten, alle Engländer sind Soldaten, die die Iren unterdrücken.
„Hamas tötet keine Kinder. Wir hatten nicht die Absicht ihnen Schaden zuzufügen.“ Also waren die ermordeten Kinder unzulässigerweise in den Pizzerien, auf den Festen, in den Bussen, die von den Selbstmordbombern gezielt in die Luft gejagt wurden. „Wir können ja nichts dafür, wenn die Israelis ihre Kinder nicht zu Hause einsperren!“ Oder was? Und warum jammern die Palästinenser so sehr über die Ausgangssperren in den palästinensischen Städten, wenn die Armee sie besetzt, damit die Zivilbevölkerung nicht ins Kreuzfeuer gerät?
„Alle Kinder über 15 Jahren sind legitime Ziele.“ Also, Abu Nizar, nie wieder klagen, wenn ein palästinensischer Jugendlicher umkommt, der noch nicht 18 Jahre alt war. Und den westlichen Medien werden wir mal zeigen, ob das nach Hamas-Meinung noch Kinder sind, die als 16-jährige im Straßenklampf sterben!


Am 16. Juli 2002 bombten palästinensische Terroristen einen israelischen Bus bei Emanuell in die Luft. Das auf der Seite liegende Fahrzeug wurde mit Maschinengewehren und Handgranaten belegt. Es gab viele Tote und Verletzte.
Die israelische Botschaft berichtete darüber in ihrer täglichen Nachrichten-E-mail:

PALÄSTINENSISCHE REAKTIONEN AUF DEN BUS-ANSCHLAG
Die Palästinensichen Autonomiebehörde veröffentlichte gestern eine Mitteilung, die den Anschlag bei Emanuell verurteilte. Ein Mitglied des Obersten Rates der Fatah in Jerusalem, Chatem Abed El-Kader, sagte jedoch gestern: „Die Autonomiebhörde hat politische Verpflichtungen. Aus unserer Sicht war dieser Terroranschlag legitim, er ist ein Teil des palästinensischen Rechts im Kampf gegen die Besetzung.“
Mit anderen Worten: Was auch immer an Verurteilungen von Arafat & Co. kommt, es hat nichts zu bedeuten, sondern erfolgt aus politischen Zwängen. Wer auch immer einen Anschlag durchführt, muss sich keine Sorgen machen, dass die PA ihn zur Rechenschaft zieht.


Michael Widlanski belegt die Lügen der Autonomiebehörde, was Verurteilungen von Terroranschlägen angeht: Nach den letzten Anschlägen gab es immer wieder Meldungen, dass Arafat diese verurteilte. Wie sieht das wirklich aus?

Die englische Version:

Schlagzeile: Die palästinensische Führung weist die Angriffe auf alle israelische und palästinensische Zivilisten zurück

Text: Trotz der härtesten und barbarischsten Angriffe, Belagerung und fortgesetzter und eskalierender israelischer Aggression verkündet die palästinensische Führung ihre Ablehnung und Verurteilung jeden Angriffs auf Zivilisten innerhalb der israelischen Grenzen und der besetzten palästinensischen Gebiete.
Die arabsiche Version liest sich etwas anders:

Schlagzeile: Die palästinensische Führung lehnt die Operationen gegen die Zivilisten in Israel ab und verurteilt sie, trotz des Zustandes der Belagerung der Angriff auf unser Volk und unsere Städte durch die israelische Besatzungsarmee

Text:Die palästinensische Führung, die wie unser Volk einer boshaften Belagerung wie auch der fortgesetzten und eskalierten militärischen Aggression durch die Besatzungsarmee und ihre Panzer und ihre Düsenjäger ausgesetzt ist, lehnt hiermit Operationen gegen Zivilisten in Israel ab und verurteilt sie.

Wie sieht das also aus? Arafat lässt dem Westen gegenüber verkündigen, er verurteile alle Terroraktionen. Dabei übersieht der Westen dann gerne, dass Arafat Verurteilungen ausspricht, weil die Anschläge schlechte PR für ihn sind und „der palästinensischen Sache“ schaden – nicht, weil Terror an sich etwas Falsches ist!
Aber seiner arabischen Anhängerschaft gegenüber verkündet er, dass er nur die Anschläge innerhalb von Israel verurteilt. Damit gibt er seinen eigenen Leuten und allen anderen grünes Licht, alles Jüdische in Judäa und Samaria sowie im Gazastreifen ungestraft zu terrorisieren.
Wieso unterscheiden sich die beiden Texte? Weil der Westen nur die englische Version liest (und selbst darin nur das erkennt, was sie gerne erkennen will und nicht, was er wirklich sagt) kann er im Arabischen seine wirklichen Ansichten verbreiten. Aber die will hier keiner hören/sehen/lesen. Deshalb werden sie überhaupt nicht wahr genommen. Und darauf zählt der Vater des Terrorismus. Wie lange lassen wird das noch zu?


Eine der eklatantesten Lügen der Wafa wurde am 27.3.2002 verbreitet. Hintergrund: Am Dienstag, 26.3.02 wurde gemeldet, dass zwei TIPH-Mitglieder (Internationale Beobachtergruppe in Hebron) ermordet wurden.

Dazu eine Vorbemerkung von IMRA:
Die offizielle palästinensische Nachrichtenagentur Wafa bietet heute der Welt die Gelegenheit zu sehen, dass nichts sie davon abhalten kann eine Lüge zu verbreiten – nicht einmal die im Rundfunk gesendete Zeugenaussage eines türkischen Soldaten. Die Botschaft ist deutlich: Wenn die Wafa bereit ist, da zu lügen, wo sie bereits Beweise besitzt, dass sie nicht die Wahrheit sagt, kann man sich leicht vorstellen, wie verdreht ihre Berichte sind, wenn es keinen alternative Bericht gibt.
Wafa-Meldung: Zwei TIPH-Beobachter von israelischen Besatzungssoldaten erschossen
http://www.wafa.pna.net/EngText/27-03-2002/page003.htm

Hebron, 27. März 2002, Wafa – Zwei europäische Beobachter einer internationalen Gruppe in Hebron wurden von israelischen Besatzungstruppen beschossen und getötet, sagte ein offizieller palästinensischer Sprecher am Dienstag.

Die Beobachter, die in der Temporary International Presence in Hebron (TIPH) dienten, führen auf einer Umgehungsstraße nahe der Stadt, als ihr Auto von israelischen Besatzungstruppen beschossen unter Feuer genommen wurde, die auf zwei palästinensischen Gebäuden stationiert waren, sagte der Sprecher in einer Erklärung.

Die beiden Beobachter – aus der Türkei und der Schweiz – waren die ersten Mitglieder der Gruppe, die getötet wurden.

Die Beobachter wurden (nach Hebron) geschickt, nachdem ein jüdischer Siedler 29 palästinensische Beter in einer Hebroner Moschee massakrierte.
Türkischer Hauptmann beschreibt Ermordung seiner Kameraden durch Palästinenser (26.03.2002)

Aaron Lerner von IMRA verschriftlichte ein Telefon-Interview mit dem überlebenden türkischen Hauptmann Huseyin Ozaslah, das von Israel Radio geführt wurde:

Ozalslah:
Wir waren zu dritt und fuhren in einem Opel Korsa. Ich satz auf dem Rücksitz und ein Kollege fuhr (den Wagen) und eine weibliche Kollegin saß auf dem Beifahrersitz. Wir verließen gerade Hebron. Dann hörten wir Schüsse, die unserem Wagen entgegen kamen. Wir fuhren sehr schnell, 90km/h, und da stand ein Palästinenser mitten auf der Straße.

Reporter: Konnten Sie ihn sehen?

Ozalslah:
Ja, ja. Die Scheinweifer waren an und wir sahen ihn. Er trug eine PPF-Uniform, die Uniform der palästinensischen Polizei. Er trug eine Kalaschnikow und wir riefen ihm zu, dass „wir von der TIPH sind – schieß nicht auf uns“. Wir konnten den Wagen kaum anhalten. Es waren nur 5 oder 6 Meter von dem Mann zu unserem Wagen. Und er hörte nicht auf.

Reporter: Sie sagten ihm, dass Sie von der TIPH waren und er schoss weiter?

Ozalslah:
Ja. Wir sagten ihm, dass wir von der TIPH waren und er kümmerte sich nicht darum. Er schoss weiter auf uns. Meine Kollegen vorne im Wagen wurden erschossen. Das Blut des Fahrers spritzte auf mein Gesicht und ich wurde auch verwundet. Er verschoss das Magazin und überprüfte nicht, ob wir alle tot waren oder nicht und entkam.
Aber ich sah ihn. Er hatte eine Uniform der palästinensischen Polizei an und trug eine Kalaschnikow und verschoss sein gesamtes Magazin – mindestens 30 Schuss. Er war etwa 30 Jahre alt.

Es ist bezeichnend, dass unsere Medien den Vorfall zwar melden, aber eine Wertung (die bei vielen Meldungen angeblicher Untaten der Israelis durch zusätzliche Adjektive immer drin ist) nie vorgenommen wird. Die Meldung ist auch ziemlich bald wieder aus den Nachrichten verschwunden. Allerdings sind sich unsere Medien leider zu schade, diesen Propaganda-Müll der Palästinenser zu melden – damit könnten ja die Berichte der Arafat-Propaganda in anderen Bereichen unglaubwürdig werden!
Weiter hinzuzufügen ist, dass viele Medien die Behauptung der Palästinenser aufgegriffen haben; dpa, nd AFP überschlagen sich in „neutraler“ Darstellung, indem sie ausführlich darstellen, dass die Palästinenser diese Behauptung aufstellen, die israelische Sichtweise wenn überhaupt, dann nur sehr kurz darstellen. AFP promoted seine „Ausgewogenheit“ mit einem Zitat des (palästinensischen) Bürgermeisters von Hebron. Völlig außer Acht gelassen wird aber bei allen, was der überlebende Augenzeuge berichtete.
Mehr dazu bei NahostFocus.de und im Pressespiegel der CFrI.

In voller Kenntnis der Aussage des überlebenden türkischen Mitglieds der TIPH brachte Arafats offizielle Internetseite http://www.p-p-o.com/Eng/2002/3/WE26-3-2002-2.htm folgende offzielle Stellungnahme:

Ramallah, 26.3.02
1. Um 20.45 Uhr: Als ein Fahrzeug der Temporary International Presence in Hebron, als TIPH bekannt, die Hauptstraße im nördlichen Hebron befuhr, schossen israelische Streitkräfte, die auf dem „Falah“-Gebäude und dem „Ja’bari“-Gebäude stationiert waren, gezielt auf das Fahrzeug, was zum Tod von zwei Offiziellen, einem Türken und einem Schweizer, führte und zur Verletzung eines dritten, auch ein Türke.

2. Die israelische Regierung und Armee tragen die volle Verantwortung für dieses Verbrechen. Die israelische Regierung hat dieses Verbrechen im Voraus geplant um die internationalen Bemühungen eine internationale Truppe für die Umsetzung der Pläne von Tenet und Mitchell zu sabotieren.

3. Die palästinensische Führung entbietet ihr Beileid den trauernden Familien der Opfer, die ihr Leben der Verteidigung des Friedens widmeten, um durch die Händer der israelischen Besatzungstruppen zu sterben.

4. Die Führung ruft alle Länder, die an der TIPH teilnehmen, dazu auf, ein internationales Untersuchungskomitee zu bilden, um die israelischen Streitkräfte zu verurteilen, die blindlings nur aus dem einen Grund um sich schießen: zu töten und zu terrorisieren.

Diesem Schwachsinn mag ich nichts mehr hinzufügen.

Die palästinensische Menschenrechtsorganisation LAW stimmt am 27. März in den Lügenchor ein:


Von LAW gesammelten Informationen enthüllen, dass am Dienstagabend um 20.10 Uhr israelische Streitkräfte, die an der Straße 35 postiert waren, Panzer- und Maschinengewehrfeuer auf palästinensische Häuser im nördlichen Teil Hebrons eröffneten. Die drei Beobachter, die zivile Kleidung trugen und nicht im Dienst waren, fuhren zur Zeit des Beschusses in einem als TIPH-Fahrzeug gekennzeichneten Auto. Die Beobachter kamen unter Feuer, als sie die Beit Kahil-Brücke überquerten. Major Turtuq Cengiz Toytunc (38) aus der Türkei und stellvertretender Operationschef und Katrine Berruex (25), eine schweizer Staatsbürgerin, wurden getötet. Der dritte, auch aus der Türkei, wurde verletzt und ins Hadassa-Krankenhaus in Jerusalem gebracht.

Auch LAW ignoriert die Aussage des Überlebenden. Es interessiert sie nicht, was die Wahrheit ist. Über die Verlässlichkeit der Informationen dieser „Menschenrechtsorganisation“ sollte man sich keine Gedanken mehr machen.


Arutz-7 berichtet über den Besuch eines palästinensischen Funktionärs in Deutschland (10.03.02):

PLO VERLANGT SCHADENERSATZ VON DEUTSCHLAND
Die Autonomiebehörde verlangt Reparationsleistungen von Deutschland angesichts der indirekten deutschen Rolle bei der Gründung und Stärkung des israelischen Staates. Ziyad Abu Amar, führender Funktionär der gesetzgebenden Körperschaft der PA, besuchte kürzlich Deutschland, wo er verschiedenen Abgeordneten sagte, dass ihre „indirekte Verantwortung an der palästinensischen Katastrophe“ verlange, dass sie zur Hilfe der Palästinenser in Aktion träten. Er begründetet das mit dem „Nazi-Regime, das große Wellen jüdischer Emigranten nach Palästina brachte und die weit reichende finanzielle Unterstützung, die Deutschland Israel in den letzten Jahrzehnten gab und die Israel halfen, seine militärische Überlegenheit zu gewinnen“. Ziyad Abu Amar sagte, dass Deutschland daher die palästinensische Unabhängigkeit mit Jerusalem als ihrer Hauptstadt und der Rückkehr aller „Flüchtlinge“ von 1948 unterstützen müsse.
Als wenn Deutschland nie etwas für die Palästinenser getan hätte!
Als wenn die Immigration der Juden nach „Palästina“ die Flüchtlinge verursacht hätten und nicht arabische Kriegshetze und arabisher Druck auf die arabische Bevölkerung!
Als wenn die Israelis sich nicht um ein Auskommen mit der arabischen Bevölkerung bemüht hätten.
Verlogene Propaganda und verleumderischer Druck – eigentlich müssten solche Unverschämtheiten die komplette Kappung sämtlicher Unterstützung der Palästinenser zur Folge haben! Aber so konsequent werden unsere Politiker wohl nicht handeln.


WAFA, 29.11.2001 (http://www.wafa.pna.net/EngText/29-11-2001/page005.htm)
The Israeli occupying forces shelled Beit Jala
Die israelischen Besatzungsstreitkräfte bombardieren Beit Jala

Beit Jala, 29.November, Wafa – Mit Feuer aus schweren Maschinengewehren bombardierten die israelischen Besatzungstruppen am späten gestrigen Abend Beit Jala und Alkhadir.
(Ein) Wafa-Reporter sagte, dass die Bombardierung sich auf das Aliraq-Viertel und viele Teile von Alkhadir konzentrierte.
Er fügte hinzu, dass die israelische Bombardierung schwere Schäden an den öffentlichen und privaten Gebäuden und Häusern anrichtete.

Kommentar von Aaron Lerner, IMRA: War Gilo vorher von Marsmännchen beschossen worden?

 

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (5. – 11. März 2017)

Sonntag, 05.03.2017:

Die PLO hat wieder mal eine Veranstaltung nach der Terroristin Dalal Mughrabi benannt, die die Anführerin bei 37 Morden an Israelis (darunter 12 Kinder) war. Diesmal ist es ein Jugend-Sportlager namens „Brüder von Dalal“.

Die Hamas schimpft: „Die Politik der Zugeständnisse als sich als ineffektiv und nutzlos erwiesen.“ Zugeständnisse der PalAraber! (Welche haben die je gemacht?) Also wollen sie die Bekämpfung Israels verstärken.

Ein ehemaliger arabischer MK macht Israel für die innerarabischen Auseinandersetzungen der Araber in Israel verantwortlich – der Staat kümmer sich nicht um seine Araber.

Heute war nach dem jüdischen Kalender der 7. Adar; an diesem Tag soll Mose gestorben sein. Aus diesem Anlasse besuchten viele Juden den Tempelberg.

Ein 23-jähriger Araber aus dem Jerusalemer Viertel Schuafat wurde wegen Planung eines Bombenanschlags auf einen Bus (der verhindert werden konnte) verurteilt.

Montag, 06.03.2017:

Nach Angaben von Premierminister Netanyahu ist das Schild entfernt worden, das in einer arabischen Stadt in Galiläa die Yassir Arafat-Straße anzeigte.

Vertreter des Dorfes Husan in der Nähe von Beitar Illit haben sich in einem Brief an den jüdischen Ort für den Steinwurfterror entschuldigt, der an der Umgehungsstraße immer wieder stattfinden. Die Steinewerfer seien Jugendliche, die sie nicht kontrollieren könnten und auch dem wirtschaftlichen Niedergang geschuldet (der auch durch den Boykott durch die Juden entstand, die infolge des Terrors dort nicht mehr einkaufen). Der Brief beinhaltete den Wunsch die durch den Terror Geschädigten zu entschädigen und dass „eine Zusammenarbeit wie in der Vergangenheit“ wieder entstehen wird.

Dienstag, 07.03.2017:

Die Terrorgruppen der PA drängen Mahmud Abbas die Sicherheitskooperation mit Israel zu beenden. Als Grund führen sie den „Mord“ an einem Terroristen, der sich seiner Verhaftung entziehen wollte und ein Feuergefecht mit der IDF lieferte.

Mittwoch, 08.03.2017:

Der Minister für interne Sicherheit hat eine Veranstaltung der PA in einem Hotel in Jerusalem verboten. Der PA ist untersagt in Jerusalem Veranstaltungen abzuhalten.

Premierminister Netanyahu hat anscheinend Anweisung gegeben, die Baugenehmigungen einzufrieren, die in der Zeit um Trumps Amtseinführung für Judäa und Samaria erteilt wurden.

Donnerstag, 09.03.2017:

Ein Hisbollah-Terrorist, der anscheinend zahlreiche Anschläge auf Israelis plante, konnte von den Sicherheitskräften festgenommen werden.

Die Hamas bewegt sich darauf zu einen Palästinenserstaat in den „Grenzen von 1967“ zu erklären ohne Israel anzuerkennen. Die entsprechende Änderung der Charta soll nach Wahlen im politischen Arm der Gruppe bestätigt und veröffentlicht werden.

Letzte Woche wurden von Israel in Judäa 3 Hamas-Mitglieder des PA-„Parlaments“ festgenommen, darunter eine Frau. Damit befinden sich derzeit 10 Mitglieder des Legislativrats der PA in israelischer Haft.

80 illegal im Land befindliche PA-Araber wurden im Norden Israel festgenommen; sie arbeiteten auf Baustellen, in einer Zementfabrik und in Bäckereien. Außerdem wurden 21 Arbeitgeber verhaftet, die die Illegalen beschäftigt hatten.

Die Hamas bildet weiter Kindersoldaten aus. Arutz-7 hat ein Video gefunden, in dem Kinder im Gazastreifen gelehrt werden, wie sie über Terrortunnel einen Kibbutz in Israel angreifen sollen.

Freitag, 10.03.2017:
– Am späten Donnerstagabend schlug eine für Israel gedachte Rakete noch im Gazastreifen ein. Eine wenig bekannte Splittergruppe der Fatah beansprucht zwei Raketen auf den Kreis Eschkol geschossen zu haben.

Samstag, 11.03.2017:
In Hebron wurde ein Araber aufgegriffen, der mit einem Messer bewaffnet in den jüdischen Teil der Stadt eindrang.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (26. Februar – 4. März 2017)

Sonntag, 26.02.2017:

Statistisches: Das Verteidigungsministerium hat im vergangenen Jahr 452 Menschen als Opfer von Terroranschlägen anerkannt.

Eine arabische Lehrerin aus Sakhnin hatte ein Foto mit Erziehungsminister Bennett, das auf ihre Facebook-Seite gepostet wurde. Seitdem wird sie von Kollegen beleidigt, bedroht und schikaniert.

Israel fordert von der UNO einen Lehrer und Grundschulleiter im Gazastreifen zu entlassen, weil dieser in eine hochrangige Position der Hamas gewählt wurde. Der Hamasnik leugnet jede Verbindung zur Hamas.

Ein Bericht auf dem Kanal 2 zitierte ein ungenanntes Kabinettsmitglied; demnach sollen mindestens 15 Terrortunnel aus dem Gazastreifen nach Israel reichen.

Montag, 27.02.2017:

Nach dem Beschuss von Hamas-Zielen sagte warnte ein israelischer General die Hamas, dass die zunehmende Unruhe am Gazastreifen Israel zu einer entschlossenen Reaktion zwingen werde.

Mahmud Abbas ruft die Staaten der Welt auf Palästina anzuerkennen, um die Zweistaatenlösung zu retten.

Die ägyptische Armee zerstörte nach eigenen Angaben Waffenschmuggel-Tunnel in den Gazastreifen. In den Tunneln wurden Sauerstofftanks und Kommunikationskabel gefunden.

Dienstag, 28.02.2017:

Die Zivilverwaltung für Judäa und Samaria beschlagnahmte Montag einen PA-Mülllaster, die illegal Müll abluden. Während der Wochen zuvor wurden schon 2 Laster bei illegaler Mülllagerung erwischt und beschlagnahmt.

Mittwoch, 01.03.2017:

Studenten der Al-Quds-Universität schafften es ein Treffen von Arabern und Juden in Jericho zu beenden, das von einer Koexistenz-Gruppe veranstaltet wurde. Die Juden mussten von Polizisten in Sicherheit geleitet werden.

Das PA-Schulministerium gab eine Erklärung aus, mit der all palästinensischen Schulen aufgerufen werden auf keine denkbare Art mit Israelis zusammenzuarbeiten – wegen der „Gefahren der Normalisierung“.

Libanesische Medien behaupten wieder einmal, dass IDF-Kräfte über die Grenze gekommen sein sollen, um Spionageausrüstung zu holen.

Donnerstag, 02.03.2017

Die offiziellen pal-arabischen Medien bezeichnen den Terroristen, der gestern von seinem Opfer erschossen wurde, als „Opfer von Siedlern“.

Bei einer groß angelegten Operation gegen antiisraelische Hetze wurden im Flüchtlingslager Dahaische Druckmaschinen beschlagnahmt, ebenso ein Laden, der Hetzschriften herstellte.

Für den morgigen Freitag haben Aktivisten zu einem Protestgebet an der Amos-Kreuzung im östlichen Gush Etzion aufgerufen. Mit der Mahnwache soll gegen den zunehmenden Steinwurf-Terror der Araber protestiert werden.

Freitag, 03.03.2017:

Die Hamas droht. Die Gleichung habe sich geändert. Jetzt werde jeder Angriff Israels vergolten. (Als wenn die nicht wüssten, dass sie die Aggressoren sind und Israel nur zurückschlägt…)

Der PLO-„Botschafter“ in Teheran: Wir werden Palästina befreien, „vom Fluss bis zum See“ und zwar mit Stecheranschlägen, Auto-Anschlägen und Raketenangriffen.

Reservesoldaten waren erstaunt, dass das Frischgemüse ihrer Küche aus dem Gazastreifen kommt. Erfreut waren sie nicht unbedingt: „Nachts schießen sie Raketen auf uns und morgens kaufen wir ihr Gemüse – absurd“, schrieb ein Soldat.

In der arabisch-israelischen Stadt Jatt in Zentralisrael gibt es eine Yassir Arafat-Straße. Zwei Soldaten, die das entdeckten, haben eine NGO informiert, die sich gegen antiisraelische Aktivitäten in Israel einsetzt.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (19.-25. Februar 2017)

Sonntag, 19.02.2017:

Ein PA-Araber wurde festgenommen, der gefälschte israelische Einreisegenehmigungen verkaufte.

Sicherheitskräfte haben schon im Januar zwei PA-arabische Jugendliche aus Dir Abu festgenommen, die in Judäa und Samaria Schießanschläge verübt haben.

Am 14. Februar nahmen IDF und Schabak einen 45-jährigen Fatah-Terroristen fest, der an Terroraktivitäten im Raum von Tekoa beteiligt war.

Hamasgerichte im Gazastreifen haben 3 Gazaner zum Tod durch Erhängen verurteilt; sie sollen für Israel spioniert haben.

Montag, 20.02.2017:

Volkstanzfest in Nablus, von der EU (mit-)finanziert: „Wir ersetzten Armbänder durch Waffen, wir griffen die widerwärtige Zionisten an. Jihad ist nötig, betätigt den Abzug.“ Und ähnliche Friedfertigkeiten.

Mittwoch, 22.02.2017:

Die Menschen im Gazastreifen sind ganz aufgeregt: Es gibt das größte geschlossene Einkaufszentrum, eine sogenannte „Mall“ (nach amerikanischem Vorbild) mit einer internationalen Einzelhandelskette, einem Buchladen über drei Stockwerke und einer betriebsamen „Fressmeile“. Die Mall ist 1.800 Quadratmeter groß. Es gibt bereits zwei nicht ganz so große Malls.

Teenager aus Efrat (im Gush Etzion) haben einige Wochen lang alles Mögliche an Material für syrische Babys (im Wert von mehreren Zehntausend Schekeln) gesammelt.

Die Hisbollah schimpft wieder einmal, Israel habe Spionageausrüstung im Südlibanon platziert.

Donnerstag, 23.02.2017:

Das Bildungsministerium und der Shin Bet haben die sofortige Schließung einer Schule in „Ost“-Jerusalem angeordnet; diese wurde von der Hamas betrieben.

Am Mittwochabend nahm die Polizei 4 jüdische junge Frauen fest, die verdächtigt werden auf dem Tempelberg gebetet zu haben. Am Donnerstagmorgen wurden die Vorwürfe von einem Gericht abgewiesen und die Jüdinnen freigelassen.

Christliche Soldaten in der IDF erhalten Morddrohungen von Arabern. Es kommen Forderungen auf die Hetzer endlich zur Verantwortung zu ziehen; sie sind bekannt, weil die Hetze samt den Drohungen in den sozialen Medien verübt wird.

Freitag, 24.02.2017:

PFLP-GC-Chef Ahmed Jibril: Ich will iranische Soldaten in Galiläa kämpfen sehen. Wir werden auf unserem Weg zum totalen Krieg mit Israel durch Jordanien marschieren, ob es König Abdallah gefällt oder nicht.

Israel Einreisebehörde hat Aktivisten von Human Rights Watch auf Anweisung des Außenministeriums die Einreise verweigert. HRW wird vorgeworfen im Dienst palästinensischer Propaganda zu arbeiten und eine „fundamentale Einseitigkeit gegen den jüdischen Staat“ zu haben. Das Verbot richtet sich nicht gegen die Einzelpersonen, sondern gegen die NGO und ihre Mitglieder. (Der aktuelle Hintergrund für die Maßnahme ist bei tw24 zu finden.)

Samstag, 25.02.2017:

Eine Gruppe demonstrierender Libanesen überquerte die israelische Grenze, aber nicht den Grenzzaun. Sie wurden von IDF-Soldaten mit Tränengas zerstreut. Die Libanesen sollen auf die Behauptung der Hisbollah reagiert haben, Israel habe Spionageausrüstung auf libanesischem Gebiet installiert.

Jetzt machen die Israeli wohl doch einen Rückzieher gegenüber Human Rights Watch: Der BDS-Hetzer, dem die Einreise versagt wurde, kann anscheinend mit einem Touristenvisum einreisen und sich dann um eine Arbeitsgenehmigung bemühen.

Frau Merkel redet wieder von der Wichtigkeit der Zweistaatenlösung. Sie sieht keine andere Möglichkeit einen Friedensprozess zu erzielen. (Jetzt sind sie schon mit dem Prozess zufrieden…)