Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (25.09.-01.10.2016)

Sonntag, 25.09.2016:

Khaled Meschaal von der Hamas prahlt: Seine Terrortruppe hat inzwischen doppelt so viele Waffen wie 2014.

Die Flughafenbehörden in Kairo haben 7 Gaza-Araber festgenommen, die bei der Rückkehr von der Haddsch Komponenten mitbrachten, die zum Bau von Sprengsätzen nötig sind. Der Verdacht: Sie wollten sie an Terroristen im Sinai weitergeben. Da die Hamas sich aber recht aktiv um die Freilassung dieser „Pilger“ einsetzt, kann man davon ausgehen, dass das Material für sie bestimmt war.

Eine Gruppe aus israelisch-arabischen Unternehmern und IDF-Veteranen hat sich gebildet, um Start-Ups im arabischen Sektor zu fördern.

Die IDF gibt an, dass dieses Jahr bereits 145 PalAraber wegen Hetze im Internet angeklagt wurden. (Arutz-7 schreibt von 108 Anklagen; letztes Jahre waren es nur 13.)

Ein ranghoher IDF-Kommandeur sagte, dass innerhalb von nur Monaten die unterirdische Sicherheitssperre entlang des Gazastreifens vollendet sein würde. Ein Teil der Optionen wird sein die Tunnel zu fluten, das Tunnelnetzwerk werde zu einer Todesfalle werden.

Montag, 26.09.2016:

Donald Trump hat versprochen die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, wenn er Präsident werden sollte. (Das würde einem Gesetz entsprechen, das der Kongress schon vor 21 Jahren verabschiedete!). Außerdem sprach er sich für ein geeintes Jerusalem aus. Die PA-Terrorgranden finden das natürlich gar nicht gut. Saeb Erekat log, Trump würde damit das Völkerrecht brechen wollen.

Israel half dabei 12 Affen und 2 Schildkröten aus einem Zoo in Rafah in einen Zoo in Tulkarm in Samaria zu transportieren. Das ist das zweite Mal, dass Israel dem PA-Landwirtschaftsministerium beim Transfer von Zootieren half, die im Gazastreifen unter furchtbaren Bedingungen gehalten wurden.

Dienstag, 27.09.2016:

Der Schabak gab bekannt, dass fünf Einwohner von Hebron und dem nahe gelegenen Yatir wegen des Verdachts auf Waffenbau und -schmuggel festgenommen wurden. Dabei wurde ein Menge Schusswaffen und Munition, eine Rohrbombe und Messer beschlagnahmt.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (18.-24. September 2016)

Sonntag, 18.09.2016:

Das Terrorpärchen von Hebron gestern: Der Mann ist tot, die Frau im Krankenhaus. Sie hinterließ ein Testament, in dem sie sagte sie nahm an dem Anschlag teil, um ihre voreheliche Beziehung zu dem toten Terroristen wieder gutzumachen.

Ein 20-jähriger Araber wurde wegen Hetze angeklagt, nachdem er auf Facebook die Ermordung der schlafenden 13-jährigen Hallel pries und schrieb, die „Eliminierung des zionistischen Kindes“ sei „unerlässlich“ gewesen.

Montag, 19.09.2016:

Infolge der Terroranschläge am Morgen wurden die zentralen Eingänge zur Altstadt von Jerusalem und zum Tempelberg (hier mit Ausnahme der Mitglieder der Waqf) geschlossen.

Ferienlager der PA: Palästinensische Kinder lernen, dass Judenabstecher Helden sind. Deshalb ist ein Lager in Bethlehem nach einem 16-jährigen Messerstecher benannt worden. Die Lager werden unter Aufsicht des obersten Rats der PA für Sport und Jugend und in Partnerschaft mit dem PA-Bildungsministerium veranstaltet.

Mahmud Abbas sprach vor „palästinensischen“ Studenten in Venezuela. Dort rechtfertigte er die neue Welle der Messerstecher-Anschläge in Israel; die palästinensischen Kids „haben keine Hoffnung“. (Und niemand ist daran beteiligt, es gibt ja keinerlei Hetze in den Medien, Moscheen, Schulen…)

Einige Knesset-Abgeordnete und „Land of Israel“-Aktivisten besuchte Hebron und Umgebung. Sie wurden von linken Aktivisten verbal und physisch angegriffen.

Am Abend fand der „Jerusalem-Lauf“ statt (mit verschiedenen Streckenlängen). Einige PalAraber nutzten das wieder zu Hetze: damit solle Jerusalem verjudet werden.

Dienstag, 20.09.2016:

Die UNO-Vollversammlung eröffnet ihre Sitzungsperiode. Das scheint der Anlass dafür zu sein, dass die PA-Araber ihre Angriffe auf israelische Fahrzeuge wieder hochfahren – ein Muster, das sich in den letzten Jahren immer wieder gezeigt hat. Sie schienen zu glauben, dass sie damit ihre Sache puschen können.

Mittwoch, 21.09.2016:

Die PA lügt weiter über ihre Terroristen: Die Stecher sind „unbewaffnete Opfer israelischer Hinrichtungen“. Israel führt eine einseitige (Mord-) Kampagne. Und die PLO ruft auf den „Volkskampf gegen die Besatzung zu eskalieren“. (Wie verträgt sich „eskalieren“ mit Frieden?)

Das Rabin Center in Tel Aviv hat sich einen Unfreund gemacht. Der Direktor des Yescha-Rats stellte dort fest, dass die „Forscher“ sie Siedler „als Besatzer verewigt“ und die Terroropfer schlicht außen vor lässt.

Der Oberkommandierende des Südkommandos ist sich sicher: Die Hamas ist auf den nächsten Krieg fertig vorbereitet.

Donnerstag, 22.09.2016:

Die Fatah veröffentlichte mal wieder antisemitische Karikaturen, mit denen behauptet wird, dass die Juden hinter dem Terror der Welt stecken:

Premierminister Netanyahu sagte in seiner Rede vor der UNO-Vollversammlung, dass Israel bereit ist mit der PA Frieden zu schließen „wie wir das mit Ägypten gemacht haben“. Das folgte der Rede von Ägyptens Präsident Sisi, der Israel und die Palästinenser aufforderte an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Derweil versucht die PA weiter Israel aus der FIFA und der UEFA werfen zu lassen. Mahmud Abbas forderte vor der UNO, Israel müsse „Palästina“ endlich anerkennen, die PalAraber hätten umgekehrt Israel schon 1993 anerkannt. Er warf den USA und Großbritannien darüber hinaus vor, sie würden Israel nicht unter Druck setzen; die Briten sollten sich für die Balfour-Erklärung entschuldigen, indem sie die PA als Staat anerkennen. Israelische Siedler seien wie Terroristen; Israel führe außergerichtliche Hinrichtungen durch und habe die Oslo-Vereinbarungen aufgekündigt, ohnehin in jedem Aspekt gebrochen.
Dann setzte er noch einen drauf: Israel besetzt seit 1948 palästinensisches Land. Es verletzte und verletzt die Resolution 181 der UNO-Vollversammlung, die eine Teilung des britischen Mandats forderte. (Wobei er so tut, als sei diese verpflichtend statt wegen der arabischen Ablehnung hinfällig!)

Freitag, 23. September 2016:

Die NGO Islamic Relief Worldwide will Israel vor Gericht zerren, weil ihr die „Arbeit“ in der „Westbank“ verweigert wird. Sie war auf die Verbotsliste gesetzt worden, weil sie Geld an die Hamas geschleust hat.

Heckmeck:
– Das Nahost-Quartett warnte, die israelischen Siedlungsaktivitäten würden riskieren die Chancen einer Friedenslösung mit zwei Staaten zu beenden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (11.-17. September 2016)

Montag, 12.09.2016:

Premierminister Netanyahu hatte letzte Woche völlig richtig festgestellt, dass die PalAraber ethnische Säuberungen betreiben wollen, indem sie ihren „Staat“ judenrein bekommen wollen. Jetzt lügt Abbas zurück und behauptet: Israel wolle keinen Frieden, baue weiter Siedlungen, schände heilige Stätten, betreibe ethnische Säuberungen und vorsätzlichen Mord. Also all das, was die PA-Terrorgranden betreiben, nicht Israel.

Dienstag, 13.09.2016:

Wieder werden Terroristen und Mörder zu Vorbildern erklärt: Die Fatah bezeichnet den Mord an den israelischen Athleten in München 1972 als „heldenhafte Tat“. Und dem Messerstecher von Tel Aviv (8.10.15) wurde gratuliert, er sei ein „Märtyrer“, bei der „Vollendung der Mission unserer Feinde abzuschlachten“.

Schon im August verhafteten die israelischen Behörden einen 24-jährigen Gaza-Araber, der versuchte Sprengstoff und Material zur Waffenherstellung in den Gazastreifen zu schmuggeln. Der Mann hatte schon vier Jahre lang Waffen per Boot in den Gazastreifen geschmuggelt.

Es wird erwartet, dass Israel und die PA eine Vereinbarung unterschreiben werden, die die enormen Stromkosten-Schulden der PA in Ordnung bringen soll.

Die Hamas hat mehrere Vorschläge Israels abgelehnt, über die die Leichen zweier Soldaten aus dem Gazastreifen gebracht werden sollten.

Ein Richter kippte die Entscheidung der Jerusalemer Polizei, dass Juden nirgendwo in der Altstadt von Jerusalem beten dürfen und hob eine Entscheidung gegen drei junge Jüdinnen auf, die die Altstadt nicht mehr betreten sollten. Der Richter stellte kategorisch fest: Um jemandem ein solches Verbot aufzuerlegen muss er ein Verbrechen begangen haben. Aber Gebet ist kein Verbrechen.

Mittwoch, 14.09.2016:

Die IDF warnte Soldaten – zum wiederholten Male – davor Navigations-Apps ihrer Handys zu benutzen; erst diese Woche verfuhren sich deshalb wieder zwei Soldatinnen und landeten in der PA-Stadt Tulkarm, wo sie beinahe gelyncht wurden.

MK Basel Attas von der Vereinigten Arabischen Liste lehnte es ab Ex-Präsident Peres nach dessen Hirnschlag gute Besserung zu wünschen. „Er ist ein Dämagoge, der für Kriegsverbrechen an uns verantwortlich ist. Wir werden bei diesem Fest der Traurigkeit und Sorge nicht mitmachen.“ (Peres ist ein linker Traumtänzer, der viel dazu beigetragen hat die heutige Terrorlage herbeizuführen, indem er den Terroristen den Gang an die Macht ermöglichte. Was der arabische Abgeordnete über ihn zu sagen hat zeigt, dass es von dieser Seite offizieller Vertreter – israelischer! – Araber keinen Friedenspartner gibt.)

Israelische Behörden haben einen Schmugglerring auffliegen lassen, dem es bereits gelungen war mehr als 100 Geländefahrzeuge in den Gazastreifen zu schmuggeln.

Ein Vertreter der syrischen Armee behauptete Israel wolle die Lage in Syrien eskalieren und den Waffenstillstand sabotieren. (Und das angesichts der Tatsache, dass seit der „Waffenruhe“ mehr Granaten in Israel einschlugen als davor…)

Donnerstag, 15.09.2016:

Der Hamas-Abgeordnete Marwan Abu Ras „predigte“: Die Juden sind widerlichste Nation in der Geschichte.“

Freitag, 16.09.2016:

Ein PA-Sprecher forderte von der „internationalen Gemeinschaft“ Israel wegen der Verbrechen zu verurteilen, „Märtyrer“ getötet zu haben – heute wurden zwei Terroristen bei versuchten Terroranschlägen und in der Nacht einer bei einer Verhaftungsaktion getötet.

Eine Gruppe Israelis will der Frauen-Terrorflottille entgegen fahren und sie in Empfang nehmen, die sich von Barcelona Richtung Gazastreifen aufgemacht hat; wenn sie tatsächlich humanitäre Hilfe leisten wollen, dann sollten sie sich nach Syrien umlenken lassen.

Samstag, 17.09.2016:

Die IDF verstärkt ihre Kräfte in Hebron. Das Dorf Bani Naim ist abgeriegelt, nur „humanitäre Fälle“ dürfen es verlassen. Grund ist die Flut an Terroranschlägen in der Gegend.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (04.-10. September 2016)

Sonntag, 04.09.2016:

Der Regierungskoordinator für die Gebiete und der PA-Minister für zivile Angelegenheiten haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um den Postdienst zwischen Israel und den PA-Gebieten zu verbessern.

Mahmud Abbas verdammt, dass er von Russland, den USA und der arabischen Welt unter Druck gesetzt wird. „Niemand wird uns irgendetwas diktieren“, wettert er. Wobei es nicht um das Verhältnis zu Israel geht, sondern das der Palli-Terroristen untereinander.

Die PA-Medien melden, dass dieses Jahr bis Ende August „10.081 Siedler und mit der Besatzung in Zusammenhang stehende Personen in die Al-Aqsa-Moschee einbrachen und sie schändeten“, 11 Prozent mehr als im selben Zeitraum des letzten Jahres. (Merke: Jude zu sein reicht schon, um zu schänden…)

Dienstag, 06.09.2016:

Palestinian Media Watch ist eine Watchdog-Organisation, die die Veröffentlichungen der PA-Medien beobachtet und übersetzt. Weil sie das tut und damit Hetze der PA-Führung, -Medien, -Moscheen und -Schule aufdeckt, schimpft jetzt WAFA (offizielle PA-Nachrichtenagentur) PMW würde gegen die PA hetzen.

Mittwoch, 07.09.2016:

Ein Vertreter der Jerusalemer Polizei erklärte vor Gericht, dass es Juden überall im muslimischen Viertel der Altstadt verboten sei ohne Genehmigung der Polizei zu beten. Das verletze die öffentliche Ordnung. Die Richterin akzeptierte die Erklärung und verurteilte mehrere Angeklagt dazu die nächsten 15 Tage das muslimische Viertel nicht zu betreten.

Es gibt widersprüchliche Angaben zu möglichen Friedensgesprächen zwischen PA und Israel in Russland. Einerseits wird immer wieder gesagt, es gebe keine, weil die PA sich sperrt und Vorbedingungen stellt; andererseits hießt es auch wieder, dass Russland und Abbas drängten auf Gespräche.

Der arabische Hetz-Knessetabgeordnete Ahmed Tibi besuchte demonstrativ Marwan Barghouti im Gefängnis.

Donnerstag, 08.09.2016:

Die Fatah hat die Kandidatenliste für den Stadtrat von Hebron aufgestellt – auf Platz 2 steht Taysir Abu Sneineh, auf den sie ganz stolz sind, weil er 1980 am Mord von 6 Israelis beteiligt war. Er ist ein Held der Fatah.

Nazaretz-Illith: Zwei muslimische Frauen verprügelten eine Christin, weil deren Sohn bei der Grenzpolizei dient.

Freitag, 09.09.2016:

Israel begann den Bau einer 70km langen unterirdischen Sperre entlang der Grenze zum Gazastreifen, das den Bau weiterer Terrortunnel (weitgehend) verhindern soll.

Die IDF bereitet sich darauf vor, dass über die großen Feiertage die Gewalt der Terroristen zunimmt. Die jüdischen hohen Feiertage (wie Rosch HaShana) fallen mit den angesetzten Kommunalwahlen der Palästinensergebiete zusammen, die angesichts der Fraktionskämpfe zwischen Fatah und Hamas eine bereits explosive Lage noch verschärfen könnte.

Samstag, 10.09.2016:

Das libanesische Militär gab vor zwei Tagen an, dass eine seiner Patrouillen nahe der Schebaa-Farmen ein israelisches Spionagegerät gefunden habe.

Heckmeck:
Abbas behauptet Israel reagiere nicht auf internationale Friedensbemühungen. Russland hat den erhofften Gipfel gestrichen. (Seltsam, es gab bisher immer nur widersprüchliche Meldungen dazu, dass die PalAraber mal dafür waren, sich dann wieder weigerten.)

Nach dem Libanonkrieg 2006 – Kommentar (5): Militärische Aktionen auf dem Golan möglich

Am 12. Juli überfiel ein Kommando der Hisbollah aus dem Libanon heraus eine israelische Patrouille, tötete 8 Soldaten und entführte zwei. Zur Ablenkung beschoss die Hisbollah Israel massiv mit Katjuscha-Raketen. Israel reagierte mit einem Einmarsch in den Südlibanon. Die Kämpfe dauerten etwa einen Monat, dann ließ sich die israelische Regierung von der UNO, Westeuropa und den USA zu einem Waffenstillstand überreden. Es wurde versprochen, im Südlibanon eine Schutztruppe von 15.000 UNO-Soldaten zu stationieren, die dafür sorgen sollte, dass die Hisbollah entwaffnet wird und keine Bedrohung für Israel mehr darstellt. So viel zur Vorgeschichte.

Was nach dem Beginn des Waffenstillstands geschah und wie dieser sowie die Versprechen an Israel einzuschätzen sind, dazu folgen einige Kommentare. Ich habe auch den von Charles Krauthammer übersetzt, obwohl ich denke, dass er völlig falsch liegt. Ich stelle ihn an den Anfang, weil die übrigen Texte aufzeigen, dass die bei Krauthammer beschriebenen Voraussetzungen nicht erfüllt werden – im Gegenteil: Die Erfahrungen aus diesem Krieg führen sogar dazu, dass anderer Feind Israels seine strategischen Planungen ändert.

Hier der fünfte von insgesamt 5 Kommentaren zur damals aktuellen Lage:

Neue syrische Organisation für die Befreiung der Golanhöhen:
Wir könnten militärische Aktionen auf dem Golan erleben

MEMRI Special Dispatch zu Jihad und Terrorismus, 29. August 2006

Am 25. August 2006 berichtete die kuwaitische Tageszeitung Al-Ra’I Al-‘Am über eine neue Organisation, die in Syrien für „die Befreiung des Golan” gegründet wurde und die Strategie der Hisbollah nutzt. Dieser Bericht kommt nach mehreren Wochen, in denen die syrische Regierungspresse zahlreiche Artikel veröffentlichte, die den „Widerstand“ priesen; sogar auch einige Artikel, die drohten, dass Syrien den Weg des Widerstands auf den Golanhöhen übernehmen würde.(1) Der syrische Präsident Bashar al-Assad sagte am 14. August 2006 in einem Interview mit der ägyptischen Oppositions-Wochenzeitung Al.’Usbu’, dass „der Golan durch syrische Hände befreit werden wird“. Er wiederholte diese Äußerung in einer Rede am 15. August 2006. In einem Interview mit Dubai TV am 23. August 2006 sagte er: „Es ist das syrische Volk, das entscheiden wird, ob es Widerstand auf dem Golan geben wird.“(2)

Es folgen Auszüge aus dem Artikel:(3)

Die Volksorganisation für die Befreiung des Golan verkündet in ihrem ersten Kommuniqué:„Sie von nun an nicht schweigen angesichts der Ignorierung unserer Rechte und angesichts des Golan, wie er besetzt bleibt.“ Die Organisation behauptet, dass „der Weg zur Wiederherstellung der Rechte [der Araber] klar geworden ist und der Weg Sieg und Ehre [zu erreichen] der des Widerstands ist“. Die Erklärung verkündete: „Die Volksorganisation zur Befreiung des Golan folgt dem Weg des Widerstands und Israel und die [westlichen] Mächte werden ihre Verantwortung tragen müssen, nachdem sie uns aller anderen Wege versperrt haben.“

Ein hochrangiges Mitglied der Volksorganisation für die Befreiung des Golan sagte Al-Ra’i Al-’Am: „Widerstand schließt politische und wirtschaftliche Wegen wie auch verschiedene Wege des Widerstands mit militärischem Handeln ein.“ Er fügte an: „Die Organisation wird sofort mit ihren Widerstandshandlungen innerhalb ihres allgemeinen Handlungsrahmens beginnen und wir könnten in der nahen Zukunft militärische Aktionen im besetzten syrischen Golan erleben.“

Die Zeitung berichtete, dass es offensichtlich war, dass versucht wurde der Erklärung einen islamischen Anstrich zu geben; sie begann mit dem Koranvers „Wenn Allah dir den Sieg schenkt, wird niemand in der Lage sein dich zu besiegen.“ Das hochrangige Mitglied der Organisation fügte hinzu: „Die UNO stand hilflos der Entschlossenheit der USA gegenüber, internationale Resolutionen selektiv und einseitig umzusetzen – etwas, das das arabische Volk in Palästina, dem Libanon und Syrien und den arabischen Massen dazu gebracht hat die Legitimität der UNO und der internationalen Gemeinschaft wegen ihrer pro-israelischen Neigung zu bestreiten. Diese Situation hat [uns] zu einem Punkt gebracht, an dem uns keine andere Option geblieben ist außer der Option des Widerstands, der seine Effektivität bewiesen hat, trotz dem, was die, die den Widerstand zurückhalten und die defätistischen Menschen sagen, wenn sie die Option des Widerstandes als Option der Abenteurer beschreiben.“

Er sagte weiter: „Die Söhne des besetzten Golan und die Söhne des stolzen, arabischen Syriens gehen ihren Weg weiter, da die internationale Gemeinschaft sie im Stich gelassen und ihnen den Rücken gekehrt hat. Es gibt keine andere Option für uns als den libanesischen Widerstand zu als Modell für uns zu übernehmen, da unsere Geduld zu Ende ist.“
Anmerkungen:
(1) s. MEMRI Special Dispatch Nr. 1264: Syrian Government Press Threatens War in the Golan: ‚Those Who… Call for Peace Must Always Support the Resistance’, 25. August 2006, http://www.memri.org/bin/latestnews.cgi?ID=SD126406.
(2) s. MEMRI Special Dispatch Nr. 1250: We Have Reentered the Era of Victory Through Resistance: Iranian and Syrian Reactions to the Crisis – August 13-14, 16. August 2006, http://www.memri.org/bin/articles.cgi?Page=archives&Area=sd&ID=SP125006; MEMRI Special Dispatch Nr. 1256: Syrian President Bashar Al-Assad Praises the Resistance, Harshly Criticizes Arab Leaders, and Threatens Israel, 22. August 2006, http://www.memri.org/bin/articles.cgi?Page=archives&Area=sd&ID=SP125606; MEMRI Special Dispatch Nr. 1265: Syrian President Al-Assad on Deploying UNIFIL at Lebanese-Syrian Border: ‚If [Lebanon] Wants to Destroy Relations Between Syria and Lebanon, It is Free to Do So – and to Bear the Responsibility, 25. August 2006, http://www.memri.org/bin/articles.cgi?Page=archives&Area=sd&ID=SP126506.
(3) Al-Ra’I Al-’Aam (Kuwait), 25. August 2006.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (28.08.-02.09.2016)

Sonntag, 27.08.2016:

Die palästinensische Pfadfinderorganisation hat einen Führungskurs nach einem dreifachen Mörder benannt. Palestinian Media Watch hat die Weltpfadfinder-Vereinigung aufgefordert die palästinensische Organisation auszuschließen.

Montag, 29.08.2016:

Mahmud Abbas hat in Moskau erneut eine Chance auf Frieden abgelehnt. Putin ließ Bereitschaft erkennen Gastgeber für direkte Gespräche zwischen PA und Israel zu sein. Die Pallis wollen nicht. Sie bestehen auf Vorbedingungen, wie sie eine arabische Zeitung wissen ließen.

Dienstag, 30.08.2016:

Die IDF führte die Anweisung aus das Haus des Mörders von Rabbi Michael Mark zu zerstören.

Mittwoch, 31.08.2016:

Die Araber giften wieder: Das Jerusalemer Weinfest sei ein „gefährlicher Schritt“ für Israel in Jerusalem, weil es auf einem islamischen Friedhof stattfinde – dem Mamilla. Dem angeblichen Friedhof, der derart heilig ist, dass der Mufti (Haddsch Amin al-Husseini) vor ein paar Jahrzehnten darauf ein Bürogebäude bauen wollte.

Donnerstag, 01.09.2016:

Im Oktober bestiegen zwei arabische Terroristen einen Linienbus in Jerusalem mit einer Schusswaffe und einem Messer; sie töteten drei Juden, verletzten mehrere weiter Passagiere. Ein israelischer Sicherheitsmann erschoss einen der Terroristen, der andere verbüßt dreimal Lebenslänglich. WAFA ehrte jetzt den toten Terroristen als „Märtyrer“.

Ein Geschäftsmann aus dem Gazastreifen gab in einer Befragung mit der IDF zu, dass er allein im letzten Monat $50.000 Bargeld für die Hamas nach Judäa und Samaria schmuggelte. Mit dem Geld finanziert die Hamas dort Terrorinfrastruktur.

Samstag, 03.09.2016:

Die PA droht (wieder) damit eine Resolution des UNO-Sicherheitsrats anzustreben, die die „Siedlungen“ für illegal erklären soll.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (21.-27. August 2016)

Sonntag, 21.08.2016:

Jahrestag: Am 21. August 1969 versuchte ein geistig verwirrter australischer Christ in der Al-Aqsa-Moschee Feuer zu legen. Seitdem versuchen die Terrorgranden der PLO/PA das den Juden und Israel anzuhängen. So auch heute wieder; WAFA ließ gleich ein ganze Batterie an Lügen-„Berichten“ los, wie Israel versucht den Tempelberg zu verjuden.

Kreuzworträtsel in Al-Hayat Al-Jadida (offizielle PA-Zeitung): Haifa ist ein Hafen im besetzten Palästina.

Die IDF berichtet, dass 3 Sprengsätze, die letzten Monat auf einem Feld bei Metulla an der Grenze zum Libanon entdeckt wurden. Sie stammten von der Hisbollah und sollten eigentlich gegen Soldaten gezündet werden. In den letzten Monaten wurden 2 Hisbollah-Zellen gesprengt.

Der Obermufti der PA verkündete auf einer Konferenz, alles in Jerusalem würde, jeder Zentimeter, würde verkünden, dass die Stadt islamisch ist.

Montag, 22.08.2016:

Das UNO-Büro in Ramallah musste wegen arabischen Protestierenden geschlossen werden, die bemängeln, dass die UNO die hungerstreikenden Terror-Häftlinge in israelischen Gefängnissen nicht genug unterstützt.

Auf die Terror-Rakete antwortete Israel gestern in einer zweiten Angriffswelle am Abend mit dem Beschuss von 50 symbolischen Terrorzielen – alle gingen mehr oder weniger in offenes Gelände und richteten keinen Schaden an. Amnesty International war empört – auf eine einzelne Rakete wurde so heftig reagiert! Dabei hätte Israel viel heftiger reagieren und die große Demonstration der Hamas in Gaza beschießen können, die gleichzeitig stattfand. Ma’an gab dann später an, beim ersten Gegenschlag seien 5 Araber verletzt worden.

Eine Meinungsumfrage bei den PalArabern ergab, dass angeblich eine leichte Mehrheit für Frieden und Zweistaatenlösung sei – wobei die Medien auslassen, dass die PalAraber in ihrer überwiegenden Mehrheit nur als Zwischenlösung auf dem Weg zur Beseitigung Israels betrachtet.

Der ägyptische Außenminister sagte gegenüber Studenten, dass Israels Politik gegenüber den Palästinensern kein Terrorismus ist. Die Hamas ist natürlich erbost – der Ägypter sei „blind“, tobten sie.

Dienstag, 23.08.2016:

Die IDF hat Fotos vom Einsatz veröffentlicht, bei dem in Judäa und Samaria 7 Waffenwerkstätten ausgehoben wurden.

Mittwoch, 24.08.2016:

PA-Polizisten prügelten in einem Gefängnis einen Festgenommenen zu Tode, der (vermutlich) 2 PA-Polizisten tötete. Die UNO verurteilte die „außergerichtliche Hinrichtung“. Die Hamas auch. Allerdings so: Das markiere einen neuen Höhepunkt der PA mit Israel. Die Ermordung des mutmaßlichen Mörders wäre ohne eine Verbindung zu Israel wohl in Ordnung gewesen (Hamas macht das ja im Gazastreifen selbst ganz gerne…)

Der Soldat, der in Akko seine persönliche Waffe zog, um eine Familie zu verteidigen, die von einem arabischen Mob angegriffen wurde, handelte korrekt. Er bekam die Waffe wieder ausgehändigt. (Die arabischen Angreifer wurden nicht festgenommen.)

13 Fälle, in denen die Militärstaatsanwaltschaft im Zusammenhang mit dem Gazakrieg von 2014 ermittelte, wurden geschlossen. Gegen 3 weitere Soldaten wurde wegen Plünderung Anklage erhoben.

Donnerstag, 25.08.2016:

Die Statistiken zu Raub und Diebstahl, Brandstiftung in Feldern in Judäa und Samaria gehen zurück – weil die Bauern die Fälle kaum noch zur Anzeige bringen. Grund ist, dass die Anzeigen keinerlei Folgen haben, die Bauern bezeichnen die Polizeiarbeit als „inkompetent“. Dafür erhält die Bewegung Regavim immer mehr Bitten um Hilfe, u.a. weil Bauern, die sich mit Waffengewalt wehren, von den Tätern vor Gericht gezerrt werden. Sie haben selbst auch kaum die Kenntnisse, wie sie sich juristisch wehren oder aktiv werden können (und meistens nicht das Geld dafür).

Freitag, 26.08.2016:

Die PA hat den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag aufgefordert die Ermittlungen zu angeblichen israelischen Kriegsverbrechen im Gazakrieg von 2014 zu beschleunigen. Grund scheint zu sein, dass die IDF aktuell mehrere Verfahren gegen Soldaten (nach eingehenden Untersuchungen) eingestellt hat.