Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (18. – 24. Juni 2017)

Sonntag, 18. Juni 2017:

PA und PLO lassen wissen: Die „Löhne“ an die Terrorhäftlinge werden weitergehen; das Thema unterliegt nicht den Erpressungen von USA und Israel.

Ein Hamas-Sprecher wies zurück, dass der IS den Anschlag auf die Grenzpolizisten in Jerusalem für sich reklamiert. Er sagte, zwei der Terroristen seien Mitglieder der PFLP, einer der Hamas gewesen.

6 Araber aus „Ost“-Jerusalem werden verdächtigt in der Altstadt „aus nationalistischen Gründen“ Brände gelegt zu haben.

Die PA droht, sie würde wegen „Piraterie“ vor den Internationalen Strafgerichtshof ziehen, wenn Israel die Zahlungen an die Terroristen von den Überweisungen an die PA abzieht.

Zwei Araber aus Nordjerusalem wurden letzte Woche festgenommen; die Polizei hatte in ihren Häusern 2 gestohlene Autos, 1 gestohlenes Motorrad und jede Menge gestohlenen Schmuck sowie Drogen gefunden.

Montag, 19.Juni 2017:

WAFA, die PA-Nachrichtenagentur, beschwert sich und beklagt, dass Israel den Zugang zum Tempelberg für Männer auf solche über 40 Jahren beschränkte. Wer soll denn noch alles kommen? Da waren am Freitag 300.000 Menschen für die Ramadan-Gebete!

Israelische Parlamentarier haben einen Gesetzesentwurf formuliert, mit dem Terroristen und ihren Familien die israelische Staatsbürgerschaft aberkannt werden soll. Sie werden die Chance bekommen ihre Unschuld zu beweisen und ihren Status zu behalten.

Die britische Organisation HALO Trust begann am Sonntag ein Minenfeld bei Jenin zu räumen. Das „Palestine Information Center“ behauptet, darin hätten mehrere Menschen ihr Leben verloren, andere schwere Verletzungen erlitten und das Minenfeld sei „seit 1967 dort“ – womit gesagt werden soll, dass Israel es gelegt habe. In Wirklichkeit wurde es von den Jordaniern vor 1967 gelegt; außerdem sind Auslands-Organisationen nicht autorisiert IDF-Minenfelder zu räumen.

Der stellvertretende Hamas-Führer Khalil Al-Hayya sagte am Sonntag, dass seine Gruppe nicht an einer Eskalation mit Israel interessiert sei. Er glaubt nicht, dass die Energiekrise zu einem Krieg mit Israel führen wird. (Israel wird auf Veranlassung der PA die Stromlieferungen in den Gazastreifen drosseln.)

Nachdem gestern Araber jüdische Besucher des Tempelbergs angriffen, blieb dieser heute für Juden geschlossen.

Die PA hat in Jenin einen Platz nach Khaled Nazzal benannt, der 1974 das Massaker in der Schule von Ma’alot plante; damals wurden 26 Israelis ermordet, 22 davon Schulkinder. Nazzal war auch der Planer weiterer Terrormorde an jüdischen Geiseln.

Die PA versucht bei der UNESCO das Patriarchengrab und die Altstadt von Hebron zu Weltkulturerbe-Stätten erklären zu lassen. Natürlich als ausschließlich muslimische Stätte, an der die Juden keine Rechte haben…

Dienstag, 20. Juni 2017:

Kindergarten-Abschlussfeier im Gazastreifen: Terroranschläge üben, Judenmord vorgeführt, Mordlust-Gesänge gegen Juden in Israel. „Ich werde dich mit Salz essen, Zionist, denn so schmeckst du am besten. Ja, ich rede mit dir: Ich habe dir den Tod gekocht.“

Sowohl WAFA als auch Ma’an „berichten“ über die Reduzierung der Stromlieferungen an den Gazastreifen, dass die Hamas Israel voll verantwortlich dafür macht. Und natürlich ohne etwas davon zu erwähnen, dass die PA dazu aufgefordert hat.

Hassan Abed Rabo von der PA rechtfertigte die Zahlungen an die Terrorhäftlinge: Die seien auch nichts anderes als Sozialleistungen an Israelis bzw. deren Familien, die an Morden oder Mordversuchen beteiligt waren. (Was mehr als lächerlich ist, da sie wegen Mord an die Terroristen gehen, enorm hoch sind und anderen Straftätern nicht gezahlt werden, während die Israelis das als Sozialhilfe an Bedürftige zahlen.)

Jetzt rangelt auch noch die Fatah um die Mörder vom Damaskustor: Sie behauptet, einer der Täter sei einer von ihnen. (Dann haben wir also inzwischen einen ganzen Haufen Terrorgruppen, die dem Islamischen Staat die Rolle bei dem Mord an der Grenzpolizistein Hadas Malka streitig machen.)

Donnerstag, 22.06.2017:

Ein 21-jähriger Araber aus „Ost“-Jerusalem wurde letzte Woche festgenommen; er hatte wegen Terroraktivitäten schon 8 Monate im Gefängnis verbracht und wurde jetzt erneut verhaftet, weil er diese wieder aufgenommen hatte.

Die Hisbollah hat Beobachtungsposten an der Grenze zu Israel eingerichtet – die als Posten einer Landwirtschafts-NGO getarnt sind; diese wird von der Hisbollah finanziert und agiert ausschließlich für die Terrorgruppe.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (11. – 17. Juni 2017)

Sonntag, 11.06.2017:

Eine Palästinenserorganisation hat ein neues Buch veröffentlicht. Darin werden Terroristen glorifiziert, es heißt: „Geschichten der Schahide von Qalandiya, 1967-2017“. Auf dem Titel ist eine Landkarte Israels, die aus Fotos von in den letzten 50 Jahren getöteten Terroristen montiert ist. Es soll „jüngere Generationen inspirieren“.

Abbas‘ Religionsberater betonte in einer „Predigt“: Die Westmauer des Tempelbergs darf niemandem außer den Muslimen gehören, also muss sie absolut unter muslimischer Souveränität bleiben. „Sie ist unser Eigentum und Schenkung. Es ist unvorstellbar auch nur einen Millimeter davon abzugeben.“

Die Hamas weist die Forderung des Internationalen Roten Kreuzes zurück Informationen über die im Gazastreifen vermissten (mit ziemlicher Sicherheit toten) israelischen Soldaten und (wohl lebenden) Zivilisten herauszurücken und Kontakt zu ihnen zuzulassen. Außerdem bestreitet sie, dass der unter zwei Schulen entdeckte Tunnel von ihr ist.

Der Vorsitzende des PA-„Häftlingsvereins“ griff die israelische Entscheidung an die „Gehälter“ der Terroristen von den Zahlungen an die PA abzuziehen. Das sei „privates Geld und Diebstahl palästinensischen Geldes“.

Montag, 12.06.2017:

Das israelische Sicherheitskabinett stimmte zu die Stromlieferungen in den Gazastreifen um 40% zu kürzen, nachdem die PA sagte, sie werde nur 60% der monatlichen Rechnung zu bezahlen. Damit werden die Menschen im Gazastreifen täglich nur noch 2 bis 3 Stunden Strom haben. Bisher waren es seit April 4 Stunden. Das Elektrizitätswerk im Gazastreifen arbeitet kaum noch, weil es sich die Steuern der Hamas auf den produzierten Strom und den Treibstoff nicht leisten kann. (tw24 kommentiert den Sachverhalt.)
Die Hamas droht wegen der Entscheidung mit einer „gefährlichen Verschlechterung der Lage“ im Gazastreifen.
(Ägypten hat übrigens angekündigt die Stromlieferungen in den Gazastreifen komplett zu stoppen.)

Premierminister Netanyahu hatte die Entdeckung des Terrortunnels unter zwei UNRWA-Schulen im Gazastreifen genutzt, um die Auflösung der UNRWA zu fordern. Die PLO findet das selbstverständlich gar nicht gut.

Die Sicherheitsdienste gaben bekannt, dass im israelisch-arabischen Dorf Barta’a insgesamt 3 Personen festgenommen wurden, die den IS unterstützen und sich mit ihm identifizieren.

Dienstag, 13.06.2017:

Das PA-Fernsehen besuchte die Familie des 14-mal lebenslänglich einsitzenden Terroristen Nasser Awais. Der Terrorist wurde in den höchsten Tönen als Gründer der Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden gelobt. Die „ruhmreichen Taten“ des Mannes: 14 ermordete und Dutzende verletzte Israelis. Das hat die PA inzwischen mit 558.200 Schekeln (gut €141.000) belohnt (und zahlt weiter).

Donnerstag, 15.06.2017:

Auch wieder klar: Die PA fordert von Israel die Stromlieferungen in den Gazastreifen einzustellen, macht aber Israel für die Stromkrise verantwortlich – Schuld sei die Besatzung samt der „Belagerung“…

Eine erfreuliche Nachricht: In den letzten 18 Monaten hat es keine Schändungen von Grabsteinen auf den jüdischen Friedhöfen auf dem Ölberg mehr gegeben. Die Sicherheitsmaßnahmen greifen anscheinend.

Freitag, 16.06.2017:

Der Mufti von Jerusalem: 90% des weltweiten Anreizes zu Terrorismus würde verschwinden, wenn nur die Juden getötet würden.

Samstag, 17.06.20170:

Die Fatah „kritisierte“ Israel wegen des Todes der 3 Terroristen; das sei eine Hinrichtung ein Kriegsverbrechen.
Aufgrund des Anschlags wurden Einreisegenehmigungen für PA-Araber aus Judäa und Samaria, die Verwandte in Israel besuchen wollen, widerrufen; nicht widerrufen wurden Genehmigungen für Besuche von Ramadan-Gebeten in Moscheen.
Mindestens zwei der drei Terroristen waren schon einmal wegen Terrorverdacht von Israel festgenommen worden.
er Islamische Staat reklamiert den Anschlag für sich. „3 Löwen des Kalifats“ hätten ihn verübt.

Minister Liberman nimmt die Beschuldigung der Fatah zum Anlass darauf hinzuweisen, dass dies beweist, dass es auf Seiten der Palästinenser keinen Friedenspartner gibt.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (4. bis 10. Juni 2017)

Sonntag, 10.06.2017:

Eine 5-köpfige Hamas-Terrorzelle wurde festgenommen; die Männer hatten einen Terroranschlag auf dem Tempelberg geplant.

Die PA ließ zum 50. Jahrestag des Beginns des Sechstage-Krieges wissen, dass sie Israel moralisch überlegen ist.

Montag, 05.06.2017:

Umfrage in Israel: Zwei Drittel der Israelis sind der Meinung, dass die israelische Kontrolle über Judäa und Samaria keine „Besatzung“ und die „Siedlungen“ kein Friedenshindernis sind.

PA-Kabinettchef Rami Hamdallah gestand ein, dass Israel durch seine Politik gegenüber den Palästinensern im Oktober 2015 eine „dritte Intifada“ verhindert hat. Es habe es durch sein Verhalten geschafft die Bevölkerung von den Terroristen zu trennen.

Dienstag, 06.06.2017:

Der Oberste Muslim-Rat von Jerusalem erklärte, dass der gesamte Tempelberg, einschließlich der Westmauer (!), allein den Muslimen gehört und kann von den Muslimen nicht aufgegeben werden. (Mit anderen Worten: Juden haben da nichts verloren.)

Mittwoch, 07.06.2017:

Das Büro von Mahmud Abbas schimpfte gegen Premierminister Netanyahu, weil der gesagt hatte, Israel werde die Kontrolle über das Jordantal nicht aufgeben. Das zeige, dass Israel keinen Frieden wolle – behaupten die Leute, die ihr Volk zum Judenmord aufrufen…

Nachdem israelische Araber in einer Stadt in Israel gestern Polizisten angriffen und einer von ihnen bei der gewalttätigen Auseinandersetzung getötet wurde, haben die Araber zu einem Streik aufgerufen. Sie behaupten, der in Notwehr Erschossene sei „kaltblütig ermordet“ worden.

Donnerstag, 08.06.2017:

Wo gibt es Apartheid? Mahmud Abbas‘ Sprecher verkündete wieder entschieden, dass ein Palästinenserstaat „frei von Siedlern“ sein wird.

4 Einwohner von Jaljuliya planten einen israelischen Offizier zu ermorden. Sie konnten im Verlauf der letzten 2 Wochen festgenommen werden. Sie gaben an, dass sie sich für den Tod eines Hamasführers rächen wollten.

Das Rote Kreuz hat die Hamas aufgefordert die Leichen von israelischen Soldaten an ihre Angehörigen abzugeben. (Die werden eine Teufel tun, das zu machen – sie wollen Israel erpressen.)

Freitag, 09.06.2017:

Die IDF bereitet sich vorsichtshalber auf verstärkten Terror vor – schließlich ist Ramadan.

Ein Terrorist, der 2015 nach einem Hungerstreik freigelassen wurde, ist von israelischen Sicherheitskräften wegen Aufstachelung erneut festgenommen worden. Er hatte in Medien zu Terror gegen Juden („Zionisten“) aufgerufen.

Die PA, die selbst nicht aufhört auf übelste Weise gegen Israel zu hetzen, beschwert sich, Israel würde „zu weich“ gegenüber „Hetze gegen Palästinenser“ sein. Wobei diese Hetze, wenn sie denn konkret benannt wird, eher Fakten sind als Aufstachelung mit unwahren Aussagen.

Samstag, 10.06.2017:

In Kafr Qassem demonstrierten tausende israelische Araber gegen Polizei-Brutalität. Anlass waren tödliche Schüsse eines privaten Wachmanns, der Mittwoch bei Angriffen auf Polizisten in Notwehr geschossen hatte. Unter den Demonstranten befanden sich auch einige arabische Knesset-Abgeordnete.

Es gibt kein palästinensisches Volk

Joseph Farah, WorldNetDaily, 11. Juli 2002

Eine provokante Überschrift? Es ist mehr als das. Es ist die Wahrheit.

Wahrheit ändert sich nicht. Wahrheit ist Wahrheit. Wenn etwas vor 50 Jahren wahr war, vor 40 Jahren, vor 30 Jahren, dann ist es auch heute noch wahr. Und die Wahrheit ist, dass es vor nur 30 Jahren sehr wenig Verwirrung in der Palästinafrage gab.

Vielleicht erinnern Sie sich daran, dass die einstige israelische Ministerpräsidentin Golda Meir kühn erklärte: „So etwas wie ein palästinensisches Volk gibt es nicht.“

Diese Darstellung ist seitdem Quelle von Hohn und Spott arabischer Propagandisten gewesen. Sie lieben es, über Golda Meirs „Rassismus“ zu reden. Sie lieben den Hinweis, sie verleugne Geschichte. Sie lieben es zu sagen, ihre Aussage sei offenkundig falsch, eine bewusste Lüge, ein strategischer Betrug.

Worüber sie jedoch nicht reden wollen, sind die sehr ähnlichen Aussagen von Yassir Arafat und dem inneren Kreis seiner politischen Führung – Jahre, nachdem Golda Meir die Wahrheit gesagt hatte: dass es keine eigene palästinensische Kultur und nationale Identität gibt.

Trotz der Tatsache, dass das Alltagswissen inzwischen verkündet, es gäbe so etwas wie das palästinensische Volk, bringe ich diese unbequemen Zitate auf, die von Arafat und seinen Handlangern gemacht wurden, als ihre PR-Wachsamkeit versagte. Vor langer Zeit, am 31. März 1977, veröffentlichte die niederländische Zeitung Trouw ein Interview mit dem PLO-Exekutivratsmitglied Zahir Muhsein. Er sagte Folgendes:

Ein palästinensisches Volk gibt es nicht. Die Schaffung eines palästinensischen Staates ist nur ein Mittel, unseren Kampf gegen Israel für unsere arabische Einheit fortzusetzen. In Wirklichkeit gibt es keinen Unterschied zwischen Jordaniern, Palästinensern, Syriern und Libanesen. Nur aus politischen und taktischen Gründen sprechen wir heute von der Existenz eines palästinensischen Volkes, da die arabischen Interessen verlangen, dass wir die Existenz eines eigenen „palästinensischen Volkes“ fordern, um uns dem Zionismus zu widersetzen.

Aus taktischen Gründen kann Jordanien als souveräner Staat mit festgelegten Grenzen keine Ansprüche auf Haifa und Jaffa geltend machen, während ich als Palästinenser unzweifelhaft Haifa, Jaffa, Beer-Sheba und Jerusalem beanspruchen kann. In dem Augenblick aber, in dem wir unser Recht an ganz Palästina wieder gewonnen haben, werden wir nicht eine Minute zögern, Palästina und Jordanien zu vereinen.

Das ist ziemlich deutlich, oder? Es ist sogar noch deutlicher als Golda Meirs Aussage. Es bestätigt einmal mehr, was ich zu dieser Frage bisher geschrieben habe. Und es ist nicht die einzige Aussage dieser Art. Erst im Herbst 1993 gab Arafat selbst eine sehr entschiedene und eindeutige Erklärung in dieser Richtung ab. Sie zeigt schlüssig, dass in Wirklichkeit das Argument einer palästinensischen Nationalität die strategische Täuschung ist – eine Täuschung, die auf die Zerstörung Israels abzielt.

Es war sogar so, dass am Tag, als Arafat 1993 die Prinzipienerklärung auf dem Rasen des Weißen Hauses unterzeichnete, er sein Tun im jordanischen Fernsehen erklärte. Er sagte Folgendes: „Da wir Israel nicht durch Krieg zerstören können, tun wir es in Phasen. Wir übernehmen alles und jedes Stückchen Land Palästinas, dessen wir habhaft werden können und gründen darauf eine souveräne Einheit. Diese nutzen wir als Sprungbrett um mehr zu greifen. Wenn die Zeit reif ist, können wir die arabischen Nationen dazu bringen, gemeinsam mit uns den Endschlag gegen Israel zu führen.“

Egal, wie viele Leute sich selbst davon überzeugen, dass das Streben der Palästinenser nach einem Staat aufrichtig und der Schlüssel zum Frieden im Nahen Osten ist, sie täuschen sich weiterhin selbst. Ich habe es früher schon gesagt und werde es weiterhin sagen: In der Weltgeschichte hat niemals ein Palästina als Nation oder Staat existiert. Die Region, die als Palästina bekannt ist, wurde von Römern, islamischen Eroberern und christlichen Kreuzfahrern, vom ottomanischen Reich und kurze Zeit von den Briten nach dem ersten Weltkrieg beherrscht. Die Briten stimmten zu, wenigstens einen Teil des Landes den Juden als Heimatland ihrer Vorfahren wieder herzustellen. Es wurde nie von den Arabern als eigenständige Einheit regiert.

Warum hat es solch eine kritische Priorität gewonnen?

Die Antwort ist: Wegen einer massiven Täuschungskampagne und mehr als 40 Jahren unbarmherzigen Terrorismus.

Golda Meir hatte Recht. Ihre Aussage ist durch die Wahrheit der Geschichte und durch die freimütigen, aber nicht weit verbreiteten Verkündungen Arafats und seiner Untergebenen bestätigt worden. Israel und der Westen dürfen dem Terrorismus nicht nachgeben, indem sie den Mördern genau das geben, was diese wollen – einen PR-Triumph und einen strategischen Sieg. Es ist noch nicht zu spät, zum Terrorismus „Nein“ zu sagen. Es ist noch nicht zu spät, zu einem weiteren arabischen Terrorstaat „Nein“ zu sagen. Es ist noch nicht zu spät, die Wahrheit über Palästina zu verkünden.

© WorldNetDaily.com, Inc. 2002

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (28. Mai – 3. Juni 2017)

Sonntag, 28.05.2017:

Mahmud Abbas hat Trumps Friedensvorschlag schonmal abgelehnt; bei einem Fatah-Treffen sagte er, er werde nichts unterstützen, was nicht Israels „Besatzung“ beendet.

Aus einer IDF-Waffenkammer im Süden wurden am Samstag rund 30 Waffen gefunden. Es werden immer wieder Versuche arabischer Banden bekannt Waffen zu stehlen.

Das israelische Kabinett hat in den Tunneln an der Westmauer getagt. Saeb Erekat schimpft, das sei „ein Treffen unter der Al-Aqsa-Moschee“ und „illegal“.

Montag, 29.05.2017:

Ein offizieller Vertreter der PA behauptete, 80% der Forderungen der Terrorhäftlinge seien von Israel erfüllt worden. (Dann müssten sie genau eineinviertel Forderungen gestellt haben.)

Migdalim in Samaria leidet unter akuter Wasserknappheit, weil örtliche Araber der Umgebung aus den Leitungen illegal Wasser abzweigen.

Karim Younes sitzt wegen der Entführung und Ermordung eines IDF-Soldaten für 40 Jahre in einem israelischen Gefängnis. Er wurde 1983 verurteilt. Jetzt hat ihn Mahmud Abbas ins Zentralkomitee der Fatah berufen.

Dienstag, 30.05.2017:

Der Direktor der Kommission für Häftlingsangelegenheiten der PA (Terror-Häftlinge in israelischen Gefängnissen) rief die PalAraber in einem Artikel auf sich auf bewaffneten Konflikt mit Israel vorzubereiten: „Sucht euch eine Schusswaffe und Munition“, appellierte er. Er behauptete weiter, Israel versuche gezielt die pal-arabischen Häftlinge umzubringen.

Ein ehemaliger Beamter des Militär-Geheimdienstes berichtete, dass die PA im Jahr 2016 7% ihres Jahreshaushalts und 20% der Auslandshilfen an Terroristen und ihre Familien zahlte – rund 1,12 Milliarden Schekel (rd. €290 Millionen).

Die PA drängt den UNO-Sicherheitsrat Jerusalem vor den „Verjudungsveruschen“ zu schützen.

Eine Umfrage bei den PA-Arabern hat ergeben, dass mehr als 70% von ihnen glauben, der Hungerstreik sei ein Misserfolg gewesen.

Der Erzterrorist Marwan Barghouti droht übrigens: Wenn unsere Forderungen nicht erfüllt werden, dann fangen wir den Hungerstreik von vorne an.

Donnerstag, 01.06.2017:

Selbst die UNO hat die Namensgebung verurteilt und Norwegen will sein Geld zurück. Aber die Palästinenser weigern sich das nach Dalal Mughrabi benannte Frauenzentrum umzubenennen. Die Terroristin sei eine Heldin.

Nabil Abu Rudeineh, der Sprecher von Mahmud Abbas, sagte, Netanyahus Äußerungen über (unerlässliche) fortgesetzte militärische Kontrolle in der Westbank auch infolge eines Friedensabkommens, seien inakzeptabel und führten nicht zu Frieden. Das verewige die Gründe des bestehenden Konflikts. Israel müsse sich aus allen 1967 besetzten Gebieten einschließlich „Ost“-Jerusalems zurückziehen. Israel beweise, dass es nicht ernsthaft an einer Friedensregelung interessiert sei.

Die PA hat den Verkauf von Hummus eines israelischen Herstellers verboten und Anzeige gegen Händler erstattet, die dieses verkaufen. (Angeblich entspricht das Produkt nicht den vorgeschriebenen Anforderungen.)

Ein von Mahmud Abbas geführtes PLO-Komitee hat Trumps Vorschlag zu Verhandlungen über einen vorläufigen Palästinenserstaat zurückgewiesen. (Die bestehen darauf alles gleich zu bekommen, keine Zwischenlösungen.)

Trotz der Forderungen der PA die Stromlieferungen in den Gazastreifen einzustellen, liefert Israel weiter Strom. Der zuständige Minister Steinitz sagte, Israel nehme keine Befehle von der PA entgegen, sondern treffe Entscheidungen aufgrund eigener Prioritäten.

Freitag, 02.06.2017:

Die israelische Feuerwehr, die Polizei und die IDF haben einen Plan entwickelt, wie einem Feuerterror entgegengetreten werden kann, wie er im letzten Herbst stattfand. Außerdem soll die Öffentlichkeit deutlicher über Risiken von Feuer (wie Buschbrände entstehen können) aufgeklärt werden und ein Bewusstsein zu entwickeln, das dafür sorgt, dass weniger Brände durch Unvorsichtigkeit entstehen.

Eine Meinungsumfrage von Israel HaYom ergab, dass eine Mehrheit der Israelis die Zweistaatenlösung nicht mehr unterstützt, sollte zu einem Frieden gehörten, dass Teile der Souveränität Israels in Jerusalem an den Palästinenserstaat abgegeben werden. Die überwiegende Mehrheit der Israelis zöge in dem Fall die Souveränität über Jerusalem einem Friedensdeal vor.

Während der Woche traf sich Finanzminister Mosche Kahlon mit dem PA-Premierminister Rami Hamdallah, um ihn über die israelischen Maßnahmen zur Verbesserung der Lage der palästinensischen Wirtschaft zu informieren. Dazu gehört unter anderem, dass der Allenby-Übergang nach Jordanien die nächsten zwei Monate 24 Stunden am Tag geöffnet sein wird und Baugenehmigungen in der Israel komplett verwalteten Area C von Judäa und Samaria an den „Rändern“ zu den Areas A und B leichter zu bekommen sein werden.

Die Hamas behauptet 45 Personen verhaftet zu haben, die für Israel spionieren. Sie hätten sich selbst gestellt. Ein führender Hamasnik behauptet, Israel werbe Agenten über soziale Medien an.

Die arabische Terroristin, die am Donnerstag einen Soldaten verletzte, erlag heute ihren Verletzungen.

Samstag, 03.06.2017:

Ein Terrorist der Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden wurde nach 12 Jahren (er war zu 15 Jahren verurteilt worden) aus israelischer Haft entlassen. Die offizielle Fatah-Facebookseite zeigte den Helden-Empfang, der ihm in Fatahstan bereitet wurde.

Der PA-Bildungschef erklärt, er schütze mit dem Lehrplan nur das „palästinensische Narrativ“; so wie Israel seine Helden und Landkarten habe, hätten sie auch die Palästinenser. Außerdem werde er darüber nachdenken, dass an PA-Schulen der Holocaust gelehrt werde, aber Israel müsse auch die „Nakba“ lehren.

Palästinensischer Aufruf gegen Selbstmordattentate (3/3)

Am 19. und am 21. Juni 2002 erschien in der palästinensischen Tageszeitung „Al-Quds“ eine Anzeige mit einem Aufruf von palästinensischen Intellektuellen, der weltweit – auch in unseren Medien – große Beachtung fand.

andere Reaktionen und Einschätzungen:

IMRAs Aaron Lerner kommentierte am 20. Juni 2002 in seinem wöchentlichen Kommentar auf Israel National Radio:

Palästinenser stellen die Effizienz des Terrors nicht in Frage, nicht die Moral

Es ist wichtig, dass fest gestellt wird, dass die verschiedenen Palästinenser Erklärungen bezüglich Terroranschlägen die Anschläge nicht als „unmoralisch“ bezeichnen – nur als kontraproduktiv. Für die Palästinenser ist das nicht die Frage der Moral des Terrors, sondern der Effizienz des Terrors.

Terranschläge wie der mörderische Anschlag heute Abend in Itamar oder z.B. ein Anschlag auf die Westmauer in Jerusalem werden von keiner dieser für den Konsum im Ausland bestimmten Erklärungen abgedeckt, da sie jenseits der grünen Linie statt finden. Alle Erklärungen beziehen sich nur auf Angriffe gegen Zivilisten „innerhalb Israels“, also innerhalb der „grünen Linie“.

heplev: Ich denke, dem ist nichts hinzu zu fügen. Es wird von diesen ganzen „moderaten“ Palästinensern nicht in Frage gestellt, ob Selbstmord-Operationen moralisch nicht zu rechtfertigen sind. Im Gegenteil. Jede Erklärung des Kommuniques beinhaltet immer wieder, dass „Märtyreroperationen“ gut und richtig sind, wenn sie Erfolg versprechen. Der einzige Grund, der das Kommunique veranlasst hat, ist die Befürchtung, dass diese Taten kontraproduktiv sind. Zur Verdeutlichung hier eine Äußerung von Sari Nusseibeh, einem der Erstunterzeichner und im Westen so hoch gehaltenen „Moderaten“, im Al Jazira-TV. Er befand sich in einer „Talkshow“ mit einem Hamas-Führer und der begeisterten Mutter eines Selbstmordbombers, die er kurz vor dem folgenden Absatz in höchsten Tönen lobte:

Nusseibeh wurde zu der Anzeige „gegen“ Selbstmordbomber in Israel befragt. Er antwortete:

Nach dem, was ich gehört habe, gibt es einige Missverständnisse zwischen dem Rahmen der persönlichen Motivation derer, die diese Aktionen durchführen einerseits und dem Rahmen, über den wir reden andererseit. Der letzte ist die Frage des politischen Gewinns oder Nutzens (einer solchen Aktion). Ich möchte mich nicht zur Frage der persönlichen Motivation eines Einzelnen äußern, sondern wir wollen besonders den Bereich des politischen Nutzens diskutieren, denn wir glauben, dass jede Aktion des Widerstands dieser Frage untergeordnet werden muss. Das heißt: verursacht diese Aktion Nutzen oder Schaden. Wir müssen auch unterscheiden zwischen demjenigen, der den Märtyrertod gegen militärische Ziele sucht und dem, der ihn gegen zivile Ziele sucht. In unserer Anzeige richteten wir uns ausdrücklich an potentielle Märtyrer der letzteren Kategorie, die Art mit der Sprengsatz-Operationen. Und denen sagten wir Folgendes: Wir sagten – und das will ich betonen -, dass wir weder (ihre Aktionen) weder verurteilen noch verunglimpfen und wir frönten keinen Sentimentalitäten. Statt dessen sprachen wir brüderlich, um einen Dialog zu schaffen, damit es eine Auswertung gibt, an der alle Theoretiker und die Aktiven teilnehmen können. Wie Sie selbst zu Beginn erklärten, Bruder Ghassan [das ist der anwesende Hamas-Führer], alle sind an dieser Frage beteiligt, vom Standpunkt der Bewertung des positiven Nutzens, des positiven Nutzens gegenüber dem Schaden der Aktionen gegen Zivilisten innerhalb Israels.“
[http://www.aljazeera.net/programs/open_dialog/articles/2002/7/7-2-1.htm]

Es wird von palästinensischer Seite in keiner Weise irgendwo anerkannt, welchen Anteil (nach meiner Meinung nämlich den allergrößten) die Palästinenser an den derzeitigen Zuständen haben; es wird nirgendwo Verantwortung übernommen für die Hass-Erziehung in den Schulen und Medien, für die Hass-Predigten in den Moscheen usw. – für die Gehirnwäsche, der die palästinensische Bevölkerung seit fast einem Jahrzehnt ausgesetzt ist.

Ich finde es unbegreiflich, dass bei uns im Westen solche Erklärungen wie das Kommunique der „moderaten palästinensischen Intellektuellen“ nicht in richtigen Zusammenhang dargestellt werden. Unsere Medien berichteten lediglich, dass „moderate Palästinenser“ Selbstmordaktionen verurteilten. Dem westlichen Wunschdenken entsprechend wird von neuer Friedenshoffnung geschwärmt, statt den Wortlaut zu analysieren. Der zynische Gebrauch der westlichen Träume durch palästinensische Propaganda – so kontrovers sie auch innerhalb bzw. unter den Fraktionen dort diskutiert werden – fällt hier nicht einmal auf!

Palästinensischer Aufruf gegen Selbstmordattentate (1/3)

Am 19. und am 21. Juni 2002 erschien in der palästinensischen Tageszeitung „Al-Quds“ eine Anzeige mit einem Aufruf von palästinensischen Intellektuellen, der weltweit – auch in unseren Medien – große Beachtung fand.

Aufruf – Aufgrund unserer nationalen Verantwortung und wegen der bedenklichen Lage, in der das palästinensische Volk sich befindet, hoffen wir, die Unterzeichner, dass diejenigen, die hinter den Militäraktionen stehen, die auf die Schädigung von Zivilisten in Israel zielen, ihre Vorgehensweise überdenken und damit aufhören, unsere Jugend dazu anzutreiben diese Operationen auszuführen, denn wir sehen nicht, dass sie zu anderen Ergebnissen führen als zunehmendem Hass, Feindseligkeit und Feindschaft zwischen zwei Völkern, die die Kluft zwischen ihnen vertiefen und die Möglichkeit zerstören, dass beide Völker nebeneinander in Frieden in benachbarten Staaten leben.

Wir denken, dass diese Operationen keine Fortschritte in der Realisierung unseres [nationalen] Plans bringen, der zur Freiheit und Unabhängigkeit aufruft. Im Gegenteil: Sie verstärken die Einigkeit unter den Feinden des Friedens auf der anderen Seite [Israel] und liefern der aggressiven Regierung, an deren Spitze Sharon steht, Rechtfertigungen den grausamen und aggressiven Krieg, den er gegen unser Volk führt, fortzusetzen – einen Krieg, der sich gegen unsere Dörfer, unsere Städte, unsere Alten und unsere Kinder, wie auch gegen unsere Errungenschaften, unsere Hoffnungen und unser nationales Projekt richtet.

Militärische Operationen können positiv wie negativ nur nach dem Maß beurteilt werden, in dem sie politische Ziele erreichen. Daher gibt es eine Notwendigkeit diese Aktionen zu überdenken; wir wissen, dass wir glauben[1], die Ermutigung zu wechselseitigen existentiellen Kämpfen zwischen den beiden Völkern im Heiligen Land würde zu etwas anderem führen als der Zerstörung und dem Ruin für alle Menschen in dieser Region. Wir wüssten keine logische, menschliche oder politische Rechtfertigung für dieses Ergebnis.

Wir rufen jedermann auf, der diesen Aufruf unterstützt, seine Unterschrift per Fax an die Nummer 02-62277166 zu schicken.
Dieses Kommunique wird bald ein weiteres Mal veröffentlicht.
Dieses Kommunique wurde mit finanzieller Unterstützung der EU für die Friedenskampagne veröffentlicht.(1)

Zu den 55 Unterzeichnern gehörten u.a. Sari Nusseibeh und Hanan Ashrawi

1an dieser Stelle steht in MEMRIs Original: „wissen, dass wir nicht glauben, …“, was aber zu einem Widerspruch innerhalb des Absatzes führen würde.

Zwei Tage später wurde das Kommunique erneut veröffentlicht, diesmal modifiziert und mit weiteren Unterzeichnern. Zusätzlich wurde eine englische Übersetzung in der Jerusalem Times (Palästinensische Autonomie) am 20. Juni veröffentlicht.
Diese zweite Version hatte 315 Unterzeichner, darunter die 10-jährige Maiys Ouda, den ehemaligen PA-Minister Ziyad Abu Ziyad und das PLC-Mitglied und Leiter des politischen Komitees Ziyad Abu Amru. Die Information bezüglich der Finanzierung durch die EU war nicht mehr enthalten, statt dessen gab es eine Bemerkung, dass die Namen der Unterzeichner in der Reihenfolge ihrer Abgabe erschienen. Es wurde außerdem die folgende Erklärung hinzu gefügt:

Es ist überflüssig darauf hinzuweisen, dass alle Unterzeichner dieses Kommuniques alle Maßnahmen schärfstens verurteilen, die von der Israelischen Unterdrückung gegen unser Volk durchgeführt wurden, darunter die Politik der militärischen Vorstöße, Ermordungen und Belagerung. Wir betonen, dass die Besatzung der Grund der Tragödie ist, der unser Volk ausgesetzt ist und dass Widerstand ein Recht und eine Verpflichtung sind.(2)

Diese beiden Änderungen spiegeln die unten beschriebene Kritik an den Unterzeichnern wider.

[1] an dieser Stelle steht in MEMRIs Original: „wissen, dass wir nicht glauben, …“, was aber zu einem Widerspruch innerhalb des Absatzes führen würde.